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Kmu 2017

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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe

KMU 2017

Prämierung in den Kategorien

Handel, Dienstleistung/Tourismus und Gewerbe/Handwerk

KMU-Preisträger 2017

Wendelin Eberle Rieger Orgelbau

Eine Initiative von

Partner


UNSERE BETRIEBE. GROĂ&#x;ARTIGE AUSBILDUNG. Wer eine groĂ&#x;artige Berufsausbildung sucht, ist in Vorarlbergs kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bestens aufgehoben. Der Chef ist meist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern zugleich auch direkter Ausbildner. Mit mehr Praxis-Bezug, kann man einen Beruf wohl nicht erlernen. W wko.at/vlbg/lehrling


Inhalt 04 KMU sind das Fundament unserer Wirtschaft: Statements der Veranstalter und Partner 05 Bunt, innovativ und engagiert: die Vorarlberger Klein und Mittelbetriebe 06 Wirtschaftsminister Mahrer: Rahmenbedingungen für erfolgreiche KMU 8/9 KMU-Unternehmer des Jahres 2017: Wendelin Eberle, Rieger Orgelbau 10/11 Gewinner im Bereich Handel 13/15 Ausgezeichnete im Bereich Handel 16/17 Gewinner im Bereich ­Dienstleistung/Tourismus 19/21 Ausgezeichnete im Bereich Dienstleistung/Tourismus 22/23 Gewinner im Bereich ­ Gewerbe/Handwerk 25/27 Ausgezeichnete im Bereich ­ Gewerbe/Handwerk 34/35 Alle Teilnehmer des KMU-Preises 2017

IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: ­Russmedia Verlag GmbH, Guten­bergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Andreas­Scalet, Marion Hofer Fotos: Roland Paulitsch, Philipp Steurer, Russmedia-Archiv Layout: Felix Holzer Umsetzung: Anja Schutti Anzeigen­beratung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarz­ach, Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145 Erscheinungstag: Samstag, 7. Oktober 2017


4 KMU 2017

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Grundlagen für Wachstum, Wohlstand und Sicherheit Der Vorarlberger KMUPreis von VN und Wirtschaftskammer ist eine ideale Gelegenheit, die besonderen Leistungen unserer Klein- und Mittelbetriebe aufzuzeigen. KMU sind für den Großteil der Wirtschaftskraft in unserem Land verantwortlich. Sie schaffen die Grundlagen für eine erfolgreiche Wirtschaft, Wachstum auch in fordernden Zeiten, breiten Wohlstand und soziale Sicherheit. Eine Top-Lehrlingsausbildung, Innovationskraft, ein offener Blick über die Grenzen und Fleiß sind nur einige Attribute, die Tag für Tag in den Spitzenleistungen der KMU ihren Niederschlag finden. Unsere Aufgabe als Wirtschaftskammer ist es, sie dabei bestmöglich zu unterstützen. In Zeiten, in denen Wertschätzung für das Unternehmertum eine immer größere Rolle ­spielen sollte, müssen wir den Stellenwert der Vorarlberger KMU der ­ breiten ­Öffentlichkeit deutlich vor Augen führen. Mit dieser Plattform tun wir dies seit 2009 ganz bewusst. Daher sind wir unserem Partner, den Vorarlberger Nachrichten, dankbar, dass dieser Preis zum 9. Mal vergeben wird.

Zuerst gratuliere ich allen Gewinnern recht herzlich und bedanke mich bei den vielen weiteren Unternehmen für ihre Teilnahme am KMU-Wettbewerb. Es ist für mich immer wieder sehr interessant, wie viele verschiedene und herausragende Unternehmen wir in Vorarlberg haben. Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft. Dank Ihnen präsentiert sich Vorarlberg als wirtschaftlich starke Region. Das regionale Wachstum ist gerade durch KMU möglich: Sei es als verlässlicher Arbeitgeber oder Wirtschaftsmotor für das Land. Die Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV), bei der ebenfalls alle Entscheidungen in Vorarlberg getroffen werden, unterstützt die Vorarlberger KMU-Betriebe in allen Versicherungsfragen und diesen KMUWettbewerb schon seit Beginn an. ,Im Ländle’ sicher besser, gilt nicht nur für die VLV, sondern auch für die ,Säulen der Wirtschaft’. Wir sehen alle Teilnehmer als Gewinner, denn Sie beweisen tagtäglich ihr wirtschaftliches Geschick, ihr unternehmerisches Denken und nachhaltiges Handeln. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Durch unsere Positionierung als unternehmerische Bank sind wir mit den Firmen in unserem Heimatmarkt Vorarlberg besonders verbunden. Mit sehr vielen Unternehmen aus der Region – darunter Kleinbetriebe, hochspezialisierte Nischenanbieter und international tätigen Großunternehmen – stehen wir in einer jahreoder sogar jahrzehntelangen Geschäftsbeziehung. Wir sind stolz darauf, dass wir zahlreiche Klein-, Mittel- und Familienbetriebe bei ihren Geschäften begleiten dürfen, denn die Vorarlberger KMU sind sehr gut aufgestellt und zeichnen sich durch eine hohe Verbundenheit zum Land sowie ihr starkes Engagement in der Ausbildung aus. Zudem leisten sie ­einen wesentlichen Beitrag für die heimische Wirtschaft, zum Wohlstand und tragen dazu bei, dass unser Bundesland zu den stärksten Wirtschafts­regionen Österreichs zählt. Umso erfreulicher ist es, dass der KMU-Preis diese hervorragenden Leistungen der Unternehmen ins Rampenlicht rückt und entsprechend würdigt. Herzliche Gratulation an dieser Stelle an alle Ausgezeichneten!

KMU sind ‚verantwortlich‘, dass es uns allen so gut geht. KMU zahlen den größten Teil der Steuern und Abgaben. Die Lasten zwischen Großbetrieben und KMU sind derzeit sehr ungleich verteilt. Hier hat die künftige Regierung eine große Aufgabe zu erledigen. KMU sind regional verankert und mehrheitlich familiengeführt. Daher tragen sie Verantwortung für unser Land und die Menschen vor Ort. Ausbildung der Mit­ arbeiter ist den Chefs und Inhabern ein Anliegen. Gerade in Vorarlberg bzw. im Vierländereck sind viele – auch kleinere – Unternehmen international tätig. Oft sind diese ‚Hidden Champions‘ nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe bekannt. Der KMU-Wettbewerb bringt einige dieser Betriebe auf die Bühne. Für Auto Gerster sind KMU eine wichtige Kundengruppe, die wir mit höchstem Respekt und größter Professionalität betreuen. Unsere umfassende Modellpalette und die hoch professionellen Dienstleistungen gewährleisten die Mobilität der Mitarbeiter. Pkw und Nutzfahrzeuge sind wichtige Arbeitsgeräte in vielen Branchen.

Es sind die kleinen und mittleren Unternehmen mit ihren rund 80.000 Mitarbeitern, die das Rückgrat des Standortes Vorarlberg bilden. Um diesen Unternehmerinnen und Unternehmern die verdiente Öffentlichkeit zu verschaffen, haben die Vorarlberger Nachrichten mit ihren Partnern heuer bereits zum neunten Mal den großen und übrigens einzigen KMUPreis in Österreich ausgeschrieben. Unter dem Titel ,Vorarlbergs beste Klein- und Mittel­betriebe‘ werden dabei die besten mittelständischen Betriebe des Landes ermittelt und ausgezeichnet. Die kleinen und mittleren Unternehmen sind nicht nur wichtige Arbeitgeber, sie sind auch ein absolut wichtiger Faktor zur Sicherung der hohen Lebensqualität im Land. Diese spüren nicht nur die Menschen in Vorarlberg, sondern auch die Gäste, die zu uns kommen. Wir freuen über die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem ganzen Land und allen Branchen, die sich auch heuer wieder am VNKMU-Wettbewerb beteiligt haben. Sie alle verdienen eine Auszeichnung. Herzliche Gratulation.

Helmut Steurer, Wirtschaftskammer

Robert Sturn, Vorarlberger Landesversicherung

Wilfried Amann, Hypo Vorarlberg

Christoph Gerster, Auto Gerster

Gerold Riedmann, Vorarlberger Nachrichten


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Engagierte Diskussion bei der Jurysitzung für den Vorarlberger KMU-Preis, denn verdient hätten alle Teilnehmer eine Auszeichnung.

Vorarlbergs KMU sind bunt, innovativ und engagiert

Schwere Wahl: VN und Wirtschaftskammer zeichnen die kleinen Firmen aus. JURY Die Entscheidung für die Juroren war

auch heuer nicht einfach: Knapp hundert erfolgreiche und innovative Firmen sind dem Aufruf der Vorarlberger Nachrichten und ihrer Partner Wirtschaftskammer, Hypo Bank, Vorarlberger Landesversicherung, Auto Gerster und Vorarlberg Online gefolgt und haben ihre Unterlagen für den heurigen KMU-Preis eingereicht. Die Juroren standen vor einer schweren Wahl, denn eigentlich müssten alle Teilnehmer ausgezeichnet werden. Die vielen Einreichungen zeigen, wie bunt, wie innovativ, wie engagiert die kleinen­und mittleren Vorarlberger Betriebe sind. Mit ihrer Mittelstands­ initiative „Vorarlbergs beste Klein- und Mittel­ betriebe – KMU 2017“ machen die VN und die Wirtschaftskammer Vorarl­berg ein weiteres Mal auf die heraus­ragende Bedeutung der über 20.000 Unternehmen für

die Vorarl­berger Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam. Die „Hitparade der KMU“ ist ein faszinierendes Panoptikum der Vorarlberger Wirtschaft. Das Ziel dieses Wettbewerbs, den Beitrag der kleinen und mittleren Unternehmen – neben den bekannten Groß­unternehmen und Weltmarktführern – zur Wirtschaftsleistung in Vorarlberg ins Rampenlicht zu rücken, gelingt dank der Teilnehmer Jahr für Jahr eindrucksvoll – auch wenn die Jury jedes Jahr wieder vor schweren Entscheidungen steht. Gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen spielen in der Wirtschaft Vorarlbergs eine dominierende Rolle – sie stellen über 90 Prozent aller Vorarlberger Firmen – und prägen maßgeblich die Wirtschaftsstruktur des westlichsten österreichischen Bundeslandes. Ohne zu übertreiben kann deshalb festgestellt wer-

den, dass Vorarlberg ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen und ein Land der Familienbetriebe ist. Auch wenn man es nicht immer sieht: Die heimischen Klein- und Mittelbetriebe leisten den größten Beitrag zur Mitarbeiterqualifikation, ganz vorne ist bei der Ausbildung junger Menschen das Gewerbe und Handwerk. Vor allem in den Talschaften sind KMU die Ausbildner Nr. 1. DIE JURY HELMUT STEURER Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg WILFRIED AMANN Vorstand Hypo Vorarlberg ROBERT STURN Direktor der Vorarlberger Landesversicherung CHRISTOPH GERSTER Auto Gerster ANDREAS SCALET Wirtschaftsredaktion ­Vorarlberger Nachrichten


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

KMU sichern sieben von zehn Arbeitsplätzen Moderne Rahmenbedingungen sichern Wettbewerbsfähigkeit.

Minister Mahrer: „Aufgabe der Politik ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu unterstützen, dazu braucht es moderne Rahmenbedingungen.

Österreichs KMU sichern rund sieben von zehn Arbeitsplätzen und sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Aufgabe der Politik ist es die Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe zu unterstützen. Dazu braucht es moderne Rahmenbedingungen. Ein großes Thema, gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung, ist der Zugang zu Finanzierung. Wir haben traditionell eine sehr starke Abhängigkeit von Bankfinanzierungen und aufgrund der strengen Regulierung das Problem, dass unsere Betriebe nur schwer Kredite für notwendige Investitionen erhalten. Hier brauchen wir Änderungen auf europäischer Ebene und national eine Stärkung alternativer Finanzierungsinstrumente. Eine weitere Aufgabe für eine neue Bundesregierung sind faire Wettbewerbsbedingungen für alle KMU. Nicht nur Startups wollen die Arbeit dann erledigen, wenn sie anfällt, sondern auch Tischler, Installateure und Designagenturen. Es geht um praktikablere Arbeitszeiten, die sich nach der Unternehmenspraxis und nicht nach veralteten Paragraphen richten. Die dritte große Herausforderung beSTANDORTPOLITIK

trifft den digitalen Wandel. Digitalisierung ist eine Chance für den Standort. Anstatt die Wirtschaft mit innovationsfeindlichen Steuern zu bestrafen, wollen wir mehr Anreize und Unterstützungsmaßnahmen. Wir haben hier erste Projekte, wie unser Förderprogramm „kmu.digital“ und die

„Infrastruktur entscheidet darüber, ob Unternehmen abseits der Ballungsräume wettbewerbsfähig sind.“ Harald Mahrer Wirtschaftsminister

Digitalisierungsstrategie für den Tourismus auf den Weg gebracht, aber das kann nur der Anfang sein. Entscheidend für unsere Zukunft wird ein deutlich ambitionierterer Ausbau der digitalen Infrastruktur sein. Wenn wir sehen, dass Deutschland in den kommenden Jahren bis zu 100 Milliarden in den Breitbandausbau investiert, werden wir mit unseren kleinkarierten Sparefroh-Ansätzen nicht weit kommen. Auch die Art des Mitteleinsatzes

muss hinterfragt werden. Die Vergabe der Mobilfunkfrequenzen hat dem Staat zwar Geld gebracht, künftig sollte der Fokus stärker auf Qualitätskriterien wie Netzabdeckung in abgelegenen Regionen und Tälern liegen. Diese Infrastruktur wird darüber entscheiden, ob Unternehmen abseits der Ballungsräume wettbewerbsfähig sind und junge Menschen am Land leben können. Auch für unseren Tourismus wird der Breitbandzugang ein zentrales Wettbewerbskriterium, denn der Gast von morgen sucht und bucht digital. Daher: Jedes einzelne Unternehmen muss seine Hausaufgaben machen. Das heißt Geschäftsmodelle an die Digitalisierung anpassen, rechtzeitig in die digitale Infrastruktur und vor allem Qualifikation der Mitarbeiter investieren. Nur dann werden wir es gemeinsam schaffen, dass unsere KMU auch in Zukunft im Spitzenfeld liegen. Das schafft neue Arbeitsplätze, stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Wachstum und Wohlstand. Harald Mahrer, Bundesminister für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung


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BEGRÜNDUNG DER JURY

Wendelin Eberle ist der Prototyp eines Unternehmers. Er scheut vor großen Heraus­ forderungen nicht zurück, schafft Arbeitsplätze und ist engagierter Lehrlingsausbildner. Als Orgelbauer ist er in zwei Welten zu Hause – in der des Handwerks und der der Musik.


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

KMU-UNTERNEHMER DES JAHRES Wendelin Eberle, Rieger Orgelbau GmbH

Lebenslange Liebe zur Königin der Instrumente

Wendelin Eberle sorgt weltweit für unvergessliche Klangerlebnisse. Als der Hittisauer Wendelin Eberle 1978 vor der Entscheidung stand, ob er in die Handelsschule gehen soll oder eine Lehre beginnt, dachte er nicht im Traum daran, dass er 25 Jahre später Besitzer und Geschäftsführer eines international tätigen Unternehmens sein wird. Er wollte nur nicht mehr die Schulbank drücken. Auf der Suche nach einer Lehrstelle war ihm der Pfarrer behilflich. Er bot dem talentierten Jungmusikant an, beim Orgelbauer Rieger nachzufragen, ob eine Ausbildungsstelle frei sei. „Ich wollSCHWARZACH

„Orgeln zu bauen ist ein Privileg, für mich ist das nach wie vor unvorstellbar schön.“ Wendelin Eberle Rieger Orgelbau

te nicht Orgelbauer werden“, sagt Eberle im Rückblick. Doch der Lehrberuf fesselte ihn von Beginn an: 1988 machte er die Meisterprüfung in dem renommierten Instrumentebauunternehmen, 1992 übernahm er die Betriebsleitung und 2003 die Firma von der damaligen Besitzer-Familie Glatter-Götz. Die Lage war damals schwierig: Der damalige Besitzer krank und ohne Nachfolger, die Auftragslage mehr als mau. Doch auch die Mitarbeiter hofften auf ihn. Nicht zu unrecht. Denn ZUR PERSON WENDELIN EBERLE Geschäftsführer und Eigentümer der Firma Rieger Orgelbau GEBOREN 8. Juli 1963 AUSBILDUNG Lehre und Meisterprüfung als Orgelbauer LAUFBAHN 1992 bis 2003 Betriebsleitung, ab 2003 Geschäftsführer und Eigentümer FAMILIE verheiratet, zwei Kinder

KMU-Unternehmer des Jahres Wendelin Eberle (2. v. l. mit Gratulanten (v. l.): Juror Christoph ­Gerster, VN-CR-Stv. Hanna Reiner, Anna Seyfried (VN), Juroren Robert Sturn und Andreas Scalet.

das Unternehmen entwickelt sich prächtig. Rieger Orgelbau ist ein klassischer KMU-Betrieb mit weltweiter Kundschaft und Renommee in Künstler- wie in Wirtschaftskreisen. 95 Prozent des Umsatzes werden im Export gemacht, doch die fünf Prozent in Österreich sind von besonderer Qualität. Nach der Orgel im Wiener Konzerthaus sind die inzwischen 68 Mitarbeiter aus 13 Nationen (2003: 38 Mitarbeiter) in Schwarzach derzeit mit dem Bau der Orgel in der wichtigsten Kirche des Landes, dem Stephansdom, beschäftigt. Eingeweiht wurde heuer außerdem eine Orgel für zeitgenössische Musik in Kassel, die in die bedeutende Kunstschau „documenta“ integriert wurde. Eberle, der den Beruf von der Pike auf gelernt hat und der schon in jungen Jahren viel Verantwortung übernommen hat, setzt auch heute auf die eigene Ausbildung. Derzeit durchlaufen neun Lehrlinge die verschiedenen Stationen des Orgelbaus, machen eine Lehre, die in dieser Breite einzigartig ist – vom Metallgießer und Spengler bis zum Tischler und Elektroniker reicht das Spektrum. Die Firma Rieger, vor 171 Jahren von Franz Rieger im

böhmischen Jägerndorf gegründet, weltweit zu den ganz Großen und vor allem zu den ganz Guten der Branche, ihr Klang ertönt in den berühmtesten Kirchen und Konzerthallen auf allen fünf Kontinenten. Bei aller Internationalität achtet Rieger bei den verwendeten Materialien auf Regionalität: Das Holz für die Orgeln – jede ein Einzelstück – stammt aus den Vorarlberger Wäldern, alle anderen Werkstoffe, die es im Land gibt, werden ebenso hier besorgt. Die Auftragslage ist gut, auch die Stimmung bei Wendelin Eberle: Seit er im Jahr 1978 die Lehre begann, habe er es noch keinen Tag bereut, Orgelbauer zu sein. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Schwarzach INHABER/GF Wendelin Eberle GRÜNDUNGSJAHR 1853 in Jägerndorf durch Franz Rieger, Übernahme UNTERNEHMENSGENERATION 1. Generation Eberle, davor Rieger (3 Generationen) und Glatter-Götz (3 Generationen) MITARBEITER 68 LEHRLINGE 9 STANDORT Schwarzach


BEGRÜNDUNG DER JURY

Anton Pfanner hat sein Ziel, sicheren und bezahlbaren Arbeitsschutz anzubieten, nie aus den Augen gelassen. Mit dem Schutzhelm Protos hat er unter großem persönlichem und finanziellen Einsatz ein Referenzprodukt in diesem Bereich geschaffen.


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HANDEL GEWINNER Pfanner Schutzbekleidung

Kopf voraus für mehr Sicherheit bei der Arbeit

25 Prozent des Umsatzes investiert Pfanner Schutzbekleidung in die Entwicklung. Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel. Dieser Satz ist von Anfang an die Triebfeder von Anton Pfanner, der sich damals oft selbst darüber ärgerte, dass es „nichts Ordentliches“ am Markt gab. Doch anstatt sich länger zu grämen, beschloss er kurzerhand selbst aktiv zu werden. Im Nähzimmer seiner Frau startete der 60-Jährige vor mehr als 27 Jahren als Einmannbetrieb sein erfolgreiches Unternehmen. KOBLACH

Vom Schnittschutz zum Schutzhelm Schnittschutzbekleidung und -schuhe machten dabei den Anfang. Doch Pfanner ist eine Art „Daniel Düsentrieb“ der Forstarbeiter und sah immer neue Herausforderungen. Das Ziel dabei blieb jedoch dasselbe: Nämlich die Sicherheit durch qualitativ hochwertige Produkte immer weiter zu verbessern. 2010 gelang ihm dann ein ganz besonderes Kopfstück. Pfanner brachte den ersten integralen Schutzhelm auf den Markt. Die Wahl des Namens „Protos Integral“ lag deshalb auf der Hand. Protos heißt schließlich aus dem Altgriechischen übersetzt nichts anderes als „der Erste“. Doch was war es, das den neuen Schutzhelm zu etwas ganz Besonderem machte? „Schutzhelme wurden bisher je nach Bedarf sicherheitstechnisch

„Der Protos Integral wird regional produziert und ist außerdem komplett wiederverwertbar.“ Anton Pfanner Pfanner Schutzbekleidung

ergänzt“, so die Erklärung von Anton Pfanner. Das sei jedoch nie eine befriedigende Lösung gewesen. Pfanner hat deshalb den Protos-Helm von Grund auf neu konstruiert. Als Basic-Modell mit modularem Zubehör wie etwa Helmbelüftung, Nackenverspannung, Abdichtung des

Pfanner Schutzbekleidung, aber auch Protos-Schutzhelme decken jegliche Bereiche ab: Industrie, Frost, Jagd, Outdoor, Baumpflege etc.

­ isiers, Regenschutz, integriertem und V abklappbarem Gehörschutz. Zudem erfüllt „Protos Integral“ beide notwendigen einschlägigen Sicherheitsnormen. Kein Wunder also, dass er gleich bei der Erstpräsentation auf der Interforst-Fachmesse in München aus 30 Einsendungen mit dem Innovationspreis des internationalen Kuratoriums für Wald- und Forstarbeit ausgezeichnet wurde.

Über 300 Patente Bis heute hat Pfanner über 300 Patente in den verschiedensten Ländern rund um den Globus angemeldet. Denn der Schutzhelm setzte sich international voll durch. Längst werden nicht mehr nur lokale Bauunternehmen oder Holzfäller ausgerüstet, sondern auch Bergwerke in Chile, Forstarbeiter in Neuseeland, eine Feuerwehr in Holland, die Flugrettung und viele mehr. Doch wie immer lautet

das Motto des Unternehmers: Es gibt noch viel zu tun, packen wir’s an. Deshalb werden jährlich 25 Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung investiert. Pfanner Schutzbekleidung zählt derzeit 50 Mitarbeiter, die sich in 60 Ländern weltweit um mehr als 485 Vertragshändler kümmern. Auch drei Lehrlinge werden im ausgezeichneten Lehrbetrieb ausgebildet. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Herrschaftswiesen 11 6842 Koblach Tel. 059 5050-200 GRÜNDUNGSJAHR 1990 GESCHÄFTSFÜHRER: Anton Pfanner UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 40 LEHRLINGE 3 STANDORTE Koblach


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HANDEL AUSZEICHNUNG Werner Ober GmbH & Co KG, Yachtelektronik

Die Handbreit Wasser unterm Kiel und die Obers am Handy Hubert und Manfred Ober verkaufen erfolgreich weltweit Yachtelektronik.

Sohn Philipp (l.), Manfred und Hubert Ober zeichnet ein europaweit einzigartiges Know-how aus. Ihre Kunden sind auf allen Weltmeeren unterwegs.

Das Schiff hat bereits Josef Ober im Jahr 1929 auf Kurs gebracht. Doch die Segel setzte erst Sohn Werner Ober, der das Unternehmen in ein Kompetenzzentrum für Yachtelektronik ­ entwickelte. Der Lustenauer erkannte das Potenzial von elektrischen Auto­ LUSTENAU

„Verkaufen kann jeder. Der Unterschied liegt im ­Service und im Know-how, über das wir verfügen.“ Hubert Ober Werner Ober GmbH & Co KG

piloten und übernahm den Vertrieb von Raymarine. Das war 1974. Heute ist das inzwischen in dritter und vierter Generation geführte Kleinunternehmen nicht nur der älteste Raymarine-Distributor der Welt, sondern auch der größte RaymarineBEGRÜNDUNG DER JURY

Händler im gesamten deutsch­sprachigen Raum. In mehr als 40 Jahren wurden insgesamt über 8000 Autopiloten, rund 20.000 Instrumente und ergänzend eine halbe Million Meter Kabel aus­­ge­liefert.

Schnelle Hilfe für Weltumsegler Herzstück und kollektives Gedächtnis des Unternehmens ist aber das umfangreiche Archiv, das jedoch stets auf dem neuesten Stand gehalten wird. Denn das eigentliche Erfolgsgeheimnis steckt nicht im Verkauf, sondern vielmehr im Know-how, das einzigartig in Europa ist. Die Brüder Manfred und Hubert Ober, die 1996 die Firma übernahmen, kennen die Antwort auf fast alle Fragen ihrer Kunden. Und sollten sie eine nicht beantworten können, glüht die Leitung nach England. Denn das Motto der beiden lautet: Verkaufen kann jeder, der Unterschied liegt im Service. Der ist schließlich nirgends

so wichtig wie bei Kunden, die auf den Weltmeeren unterwegs sind und die im Notfall eine schnelle, zuverlässige Hilfe brauchen. Fast ein wenig im Gegensatz zu den neuesten Technologien, die die Törn­planung und das Navigieren immer stärker vernetzen, stehen ins System integrierte­ Tablets, Reparaturen und Wartungen ­bereits ­gekaufter Geräte. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Yachtelektronik Reichsstraße 38 6890 Lustenau Tel. 05577 82419 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Hubert und Manfred Ober GRÜNDUNGSJAHR 1929 UNTERNEHMENSGENERATION 4. MITARBEITER 4

Die Familie Ober beweist, dass man um Yachtelektronik auf höchstem Niveau anzubieten, nicht an einer Meeresküste beheimatet sein muss. Statt nur zu verkaufen, bietet das Unternehmen den Kunden in ganz Europa umfassenden Service an.


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HANDEL AUSZEICHNUNG Uni Sapon GmbH

Nicht jeder Fleck braucht ein eigenes Putzmittel

Für Uni-Sapon-Chefin Marion Reichart ist Nachhaltigkeit ein Herzensanliegen. Nicht die ökologischen Reiniger sind die Hauptakteure bei Uni Sapon. Vielmehr ist es die Müllvermeidungs­ strategie, die ihnen die Show stiehlt. Sie ist es auch, die das kleine Feldkircher Unternehmen von allen anderen Her­ ­ stellern abhebt. Dabei setzt Firmenchefin Marion Reichart auf ein Dreistufenkonzept, das mutig den Strategien der großen Produzenten widerspricht. Denn Edelstahlreiniger, Kochfeldreiniger, Backofenreiniger oder wie sie alle heißen, sind im Grunde genommen völlig unnötig. Oberstes Gebot ist bei der Tochter des Firmengründers Franz Reichart, der Grundsatz: Nicht jeder Fleck braucht ein eigenes Putzmittel. FELDKIRCH

Weniger Produkte, weniger Verpackung Deshalb setzt man bei Uni Sapon lediglich auf vier Reiniger: einen Allzweckreiniger, einen Kalklöser, die gute alte Schmier­ seife und last, but not least noch eine Scheuerpaste, die allesamt, wie in einem Baukastensystem kombiniert werden. Die Strategie dahinter ist einfach wie logisch: weniger Produkte, weniger Verpackun-

„Die vor zwei Jahren lancierte Produktlinie für Biomilchproduzenten gehört zu unseren Zukunftsprojekten.“ Marion Reichart Uni Sapon

gen. Und nicht zu vergessen: Das Quartett basiert ausschließlich auf pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen und ist zu 100 Prozent gentechnikfrei. „Unsere Reingungsmittel werden außerdem nur als Konzentrate, kombiniert mit BEGRÜNDUNG DER JURY

Seit über 30 Jahren entwickelt und produziert Uni Sapon Wasch- und Reinigungsmittel aus reinen Naturstoffen und ist der einzige Hersteller mit ECOCERT-Zertifikat von Green Brands Austria.

leeren Sprühflaschen, zum Verdünnen angeboten, ähnlich wie bei einem Sirup“, so Reichart weiter. Wird sachgemäß angemischt, entstehen aus einer Fla­ sche Konzentrat bis zu 125 Sprühflaschen ­gebrauchsfertige Reinigungslösung. Das ergäbe, würde man die selbe Anzahl Einwegflaschen gängiger Größe übereinanderstellen, eine Höhe in etwa wie der Katzenturm in der Montfortstadt. „Also jede Menge Müll“, ergänzt Reichart.

Bio-Mittagessen für die Mitarbeiter Nachfüll-Stationen gibt es inzwischen fünf in ganz Vorarlberg. Bei Uni Sapon selbst, in Feldkirch, bei ... natürlich Bio am Garnmarkt in Götzis, bei Sörecycling/ Windlkind in Bludenz, im Bio-Laden „dreierlei“ in Wolfurt und bei „plastikfreier“ in Satteins. Übrigens sind nicht nur die Produkte, die Uni Sapon herstellt, bio. Für die Mitarbeiter gibt es in Kooperation mit

Elfenküche und Martinshof täglich ein Mittagessen in Bio-Qualität, sowie BioKaffee und -Tee. Außerdem besteht seit Beginn des Jahres eine Kooperation mit der Aquamühle Vorarlberg, mit dem Ziel, möglichst viele Menschen wieder in den Arbeitsprozess integrieren zu können. Soziales Engagement ist schließlich auch ein bisschen Bio, oder? DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Industriepark Runa Albert-Schädler-Straße 7 6800 Feldkirch Tel. 05522 23440 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Marion Reichart und Dr. Tobias Männel GRÜNDUNG 1984 UNTERNEHMENSGENERATION 2. MITARBEITER 12 STANDORT Feldkirch

Der Gründer der Firma Uni Sapon, Franz Reichart, beschäftigte sich schon mit Umweltschutz, als die meisten anderen noch gar nicht daran dachten. Die Familie ging den Weg konsequent weiter, baut auf alte Hausmittel und Nachhaltigkeit.


BEGRÜNDUNG DER JURY

IPM Elektromatic ist mit Automatisierungs- und Sicherheitstechnik für große Industriefirmen auf Erfolgskurs. Mit der richtigen Nase und einzigartigem Know-how wurde in den vergangenen Jahren der Umsatz jährlich um 100 Prozent gesteigert.


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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS GEWINNER IPM GmbH

Ein kleiner, feiner Big Player sorgt für Sicherheit Das Unternehmen IPM in Dornbirn steht für außerordentliches Wachstum.

Ein Unternehmen, das in den letzten Jahren seinen Umsatz jährlich um beneidenswerte 100 Prozent steigern konnte. Eines, das im Schnitt mit rund 400.000 Euro einen der höchsten ProKopf-Umsätze in Vorarlberg erzielt. Die Rede ist dabei nicht von den Big Playern, die in einem Atemzug mit Tradition, Größe und Stabilität genannt werden. ­ An das mit 23 Mitarbeitern verhältnismäßig kleine noch junge Unternehmen Industrie Projekt Management, kurz IPM genannt, denkt dabei niemand. Dabei liegt die von Erich Köhlmeier und Martin Fitz im Jahr 2009 gegründete Firma p ­ raktisch mit allem im absoluten Spitzenfeld. Außerordentlich wäre das richtige Wort dafür. Vielleicht auch bombastisch. DORNBIRN

Den richtigen Riecher zur richtigen Zeit Doch die beiden Gründer sind in der Wortwahl bescheidener. „Wir hatten ­einfach den richtigen Riecher“, bringen es die zwei Geschäftsführer auf den Punkt. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt den Bedarf erkannt und die richtige Anwendung auf den Markt gebracht.“ ­ Das sei ­ alles gewesen. Das wiederum klingt fast ein wenig zu einfach. Oder doch nicht?

„Das Material der Laser­ kabinen ist eigenentwickelt, das System patentiert und nur bei uns erhältlich.“ Martin Fitz IPM GmbH

Der Erfolg von IPM beruht auf mehreren Standbeinen. Das Hauptgeschäft ist jedoch die Sicherheit. Und die hat bei namhaften Automobilherstellern, wo Produktionsstraßen zwar vollautomatisiert sind und Robotertechnik längst Einzug gehalten hat, oberste Priorität. Genau dafür

Mit dem Partner, den IPM mit ins Boot geholt hat, soll bis zum Jahr 2018 ein Umsatz von 20 Millionen Euro erzielt werden.

sorgt das Dornbirner KMU, denn Erich Köhlmeier und Martin Fitz sind die Spezialisten für robotersichere Schutzsysteme. War IPM in erster Linie als Anbieter von Produktions- und Lagerbühnen sowie flexiblen Fördertechniksystemen bekannt, tüftelt das Team in jüngster Zeit äußerst erfolgreich an innovativen Lösungen im Laserschutzbereich – und setzt dabei weltweit Maßstäbe. Laborversuche der Technischen Universität Wien bestätigen sogar eine sechsfach höhere Standzeit gegenüber allen auf dem Markt erhältlichen Systemen. Diese Innovation verschafft IPM jedes Jahr neue Umsatzrekorde.

Laserschutz Eine weitere Innovation gibt es im Bereich Laserschutz. Durch eine spezielle Wandbeschichtung können die Laserkabinen einer Laserleistung von acht Kilowatt auch ohne elektronische Sicherungen

standhalten. Um in Zukunft noch schlagkräftiger zu sein, hat sich IPM gerade einen Partner mit ins Boot geholt. Die Firma Elektromatik hat sich mit 50 Prozent beteiligt. „International ist es besser, wenn man 100 Mitarbeiter hat, anstatt 23“, begründen die Geschäftsführer den Schritt. Gemeinsam wolle man bis zum Jahr 2018 20 Millionen Euro Umsatz erzielen. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Jodok-Stülz-Weg 17 6850 Dornbirn Tel. 05572 40708 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Erich Köhlmeier, Martin Fitz GRÜNDUNGSJAHR 2009 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 23 LEHRLINGE 6


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KMU 2017 19

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Nachbaur Reisen GmbH

Der Erfolg baut auf der Sonnenseite des Lebens auf

Emil Nachbaur zählt mit Nachbaur Reisen zu den Best Playern der Branche. FELDKIRCH Sich auf Teneriffa in die heiße

Sonne legen, die Karibik mit dem Kreuzfahrtschiff entdecken, die einzigartige Tierwelt Afrikas mit eigenen Augen sehen oder mit dem Komfortbus zum romantischen Advent nach Prag fahren – wer Emil Nachbaur zuhört, bekommt Fernweh. Und das ist gut so, denn der 79-jährige Unternehmer bringt reiselustige Vorarlberger zu den schönsten Plätzen der Welt. Exakt dorthin, wo ihre ganz persön­lichen Urlaubsträume wahr werden. Dafür braucht er ein offenes Ohr, Finger­ spitzengefühl und die Fähigkeit auch das zu hören, was nicht offen gesagt wird. Oder, um es in einem Wort zu sagen: Menschenkenntnis. Denn so erklärt der Firmengründer: „Unsere Stärke ist die Beratungskompetenz.“

Langjährige Mitarbeiter 25 Mitarbeiter sind an drei Standorten bemüht, dass die schönste Zeit des Jahres auch tatsächlich gelingt. Viele von ihnen sind schon lange im Team, einige sogar schon mehr als zwei Jahrzehnte. Gemeinsam mit dem Unternehmesgründer haben sie das Reisebüro vorangebracht und ein Stück Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Seiner Strategie ist Emil Nachbaur dabei

„Unsere Stärken sind die ­Beratungskompetenz sowie gute Leistungen zu einem guten Preis zu erbringen.“ Emil Nachbaur Nachbaur Reisen GmbH

immer treu geblieben. So ist beispielsweise das Schuldenmachen bis heute tabu. Darauf legt der Firmengründer gro­ ßen Wert. Ebenso wie auf den Grundsatz, BEGRÜNDUNG DER JURY

Rainer Nägele (Verkaufsleiter), Günter Vinzenz (kaufmännischer Leiter), Emil Nachbaur ­(Geschäftsführer, Inhaber) sind seit bald 35 Jahren auf Erfolgskurs.

gute Leistungen zu einem guten Preis zu erbringen. Nicht umsonst zählt das Unternehmen zu den Best Playern am österreichischen Reisebüromarkt.

Hauptgeschäft: Reisevermittlung Das wichtigste Standbein von Nachbaur ist die Reisevermittlung. „Wir arbeiten vorwiegend mit den renommierten Anbietern zusammen“, erklärt der kaufmännische Leiter Günter Vinzenz und fügt hinzu: „Es sind in etwa 80 Prozent des Umsatzes, die wir so erwirtschaften.“ Weiters veranstaltet das Reiseunternehmen mit Sitz in Feldkirch und Dornbirn auch eigene Reisen. Sie machen die restlichen 20 Prozent des Umsatzes aus. Und auch hier sind es die erfahrenen Reisebegleiter, die für den Erfolg verantwortlich sind.

Davon ist Verkaufsleiter Rainer Nägele überzeugt. Aber auch die Sparten Firmendienst, Gesellschaftsreisen, Busfahrten, Pauschalreisen und der stetig wachsende Modularbereich werden abgedeckt. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Leonhardsplatz 2–4 6800 Feldkirch Tel. 05522 74680 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Emil Nachbaur GRÜNDUNGSJAHR1984 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 25 LEHRLINGE 2 STANDORTE 3 (2x Feldkirch, Dornbirn)

Der Konkurrenz aus dem Netz tritt das Feldkircher Reiseunternehmen mit Selbstbewusstsein und Reise-Know-how entgegen. Langjährige Mitarbeiter punkten bei den ­Kunden – privat wie geschäftlich – mit Beratungskompetenz.


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Scheffknecht Transporte GmbH

Vom Pferdefuhrwerk zum Hightech-Dienstleister

Scheffknecht Transporte jongliert 105.000 Tonnen Waren um den Globus.

Scheffknecht Transporte baut in Sachen Mitarbeiter auf die Zukunft und ermöglicht flexibles Arbeiten und Müttern eine freie Zeiteinteilung.

Als Eduard Scheffknecht im Jahr 1930 sein Fuhrunternehmen gründete, waren Pferdefuhrwerke das Transportmittel der Wahl. Heute transportiert die Spedition Scheffknecht Transporte weit über 105.000 Tonnen Waren rund um den Globus. Per Flugzeug, mit dem Schiff oder

Barbara Scheffknecht-Iser Scheffknecht Transporte GmbH

und zeichnet sich durch die konsequente Zukunftsorientierung und Fokussierung auf die Kundenwünsche aus. Gemeinsam auf den in über acht Jahrzehnten gemachten Erfahrungen basiert das Know-how für die Zukunft. Heute bieten Barbara Scheffknecht-Iser und Lothar Scheffknecht, die das Lustenauer Unternehmen in dritter Generation leiten, Logistikdienstleistungen wie Lagerung, Kommissionierung, Verzollung und Transport aus einer Hand an. Zudem werden Kunden bei der Optimierung ihrer Logistikprozesse unterstützt und maßgeschneiderte Softwarelösungen zur Effizienzsteigerung angeboten.

ganz einfach mit dem Lkw. Hierfür stehen rund 40 Fahrzeugkombinationen zur Verfügung, um flexibel die verschiedensten Transportaufgaben zu lösen. Doch trotz aller Veränderung ist die Firmenphilosophie in all den Jahren dieselbe geblieben

Photovoltaikanlage erzeugt den Strom Ein kontinuierlicher Wachstumskurs lässt sich an der Zahl der Mitarbeiter ablesen, denn inzwischen beschäftigt Scheffknecht Transporte gemeinsam mit dem angeschlossenen Unternehmen, der Scandia

LUSTENAU

„Unser Fuhrpark besteht zu drei Viertel aus modernsten und schadstoffarmen Fahrzeugen.“

BEGRÜNDUNG DER JURY

Logistic GmbH, mehr als 100 Mitarbeiter, darunter zwei Lehrlinge. Eine wichtige Rolle spielt für die beiden Geschäftsführer außerdem das Thema Umweltschutz. So wird seit 2012 der Energiebedarf durch eine betriebseigene Photovoltaikanlage abgedeckt. Sie erzeugt jährlich 100.000 Kilowattstunden Strom, womit die Transport-Firma eine Kohlendioxidreduktion von 97 Tonnen pro Jahr erreicht. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Hagstraße 30 6890 Lustenau Tel. 05577 8101-0 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Barbara Scheffknecht-Iser, Lothar Scheffknecht GRÜNDUNGSJAHR 1930 UNTERNEHMENSGENERATION 3. MITARBEITER 86 LEHRLINGE 3

Das traditionsreiche Lustenauer Transport- und Logistikunternehmen hat sich mit Spezialisierung erfolgreich am Markt behauptet und wächst dank individueller Lösungen für die Kunden und Ausrichtung auf Nachhaltigkeit nach wie vor über dem Markt.


BEGRÜNDUNG DER JURY

A.M.I. ist es gelungen, in der europäischen chirurgischen Szene als Lieferant von ­innovativen, neuen Produkten und Behandlungsmethoden bekannt zu werden. Und das mit Standort in Vorarlberg, wo die Branche keine Wurzeln hat.


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK GEWINNER A.M.I. GmbH

Leidenschaft als Basis für die erfolgreiche Entwicklung A.M.I. ist mit 130 aktiven Schutztiteln Innovationsführer weltweit.

Die Medizin ist weiblich. Nicht nur unter den Ärzten ist der Frauenanteil hoch, sondern auch in der Technik. Nicht verwunderlich also, dass bei „Agency for Medical Innovations“, kurz A.M.I. genannt, der Anteil bei gut 65 Prozent liegt. Will heißen von den insgesamt 86 Mitarbeitern sind 56 Frauen. Da spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf natürlich eine große Rolle. Flexible Arbeitszeit-Modelle und MediKids unterstützt Mütter in Sachen Kinderbetreuung. Denn der 2008 gegründete Verein ist in den Räumlichkeiten des Feldkircher Unternehmens untergebracht, was Mama und Kind unter einem Dach vereint. FELDKIRCH

Senkrechtstarter am Medizinmarkt Es war Ende 1998, als sich eine Gruppe mit Wissen aus der Medizintechnik und Produktentwicklung zusammenschloss, um ein Ziel zu verfolgen: Europäischen Chirurgen bei der Umsetzung von Produktideen schnelle, professionelle Unterstützung anzubieten. Schon der Start mit dem eigens entwickelten Gerät, das es ermöglichte, Hämorrhoiden schonend mit einem minimalinvasiven operativen Eingriff wirksam zu bekämpfen, war ausaußergewöhnlich erfolgreich. Noch heute macht dieses Anfangsproukt rund 40

„Innovationsführerschaft heißt cleverer und schneller zu sein und zwar zum Wohl der Patienten weltweit.“ Marc Jablonowski A.M.I. GmbH

Prozent des Gesamtumsatzes aus. Stetig weiterentwickelt, ist es unter dem Markennamen „Trilogy“ in Operationssälen auf der ganzen Welt im Einsatz. Schnell kamen neue Produkte und Behandlungsmethoden dazu, die der Fettleibigkeit den Kampf ansagen oder Harn- und Stuhlin-

Die komplette Produktion befindet sich am Standort in Feldkirch. Im Reinraum werden die Produkte unter Einhaltung höchster Hygienestandards gefertigt.

kontinenz bei Frauen und Männern lösen. „Atmos“ heißt die Innovation und stellt ein patentiertes Implantat dar, das männlichen Patienten, die, etwa nach einer Prostataoperation, an Harninkontinenz leiden, zuverlässig hilft und so ihre Lebensqualität deutlich verbessert. Auch für die weiblichen Inkontinenzpatienten hat A.M.I. ein erfolgreiches System entwickelt.

Medizintechnik sorgt für Lebensqualität In den noch nicht ganz zwanzig Jahren seit das Unternehmen gegründet wurde, gibt es 130 aktive Schutztitel weltweit. Verkauft in 60 Länder über den ganzen Globus verteilt. „Innovationen in Medizintechnik verbessern Lebensqualität“ heißt der Slogan, der sich nicht nur auf die Produkte bezieht, sondern auch auf die Mitarbeiter. Sie haben deshalb die Möglichkeit an zwei Vormittagen in der Woche

eine etwa 30-minütige Massage im eigens dafür eingerichteten Massageraum in Anspruch zu nehmen. Die Kosten dafür trägt A.M.I. Flache Hierachien, MitarbeiterUmfragen und regelmäßig stattfindende Mitarbeiterversammlungen tragen ebenso zum positiven Betriebsklima bei wie die gemeinsame Teilnahme an außerbetrieblichen Sportveranstaltungen. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Im Letten 1 6800 Feldkirch Tel. 05522 90505-0 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Marc Jablonowski (CEO), Markus Sonderegger (COO), Martin Hohlrieder (CTO) GRÜNDUNGSJAHR 1998 MITARBEITER 86 LEHRLINGE 1


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Enjo International GmbH

Reines Wasser und ein kleiner ökologischer Fußabdruck Enjo International hat sich dem Klimaneutralitätsbündnis angeschlossen.

Ein Ölteppich am Bodensee brachte alles ins Rollen. Es war damals in den Achtzigern, eine Art Initialzündung für eine saubere Sache. Friedrich Engl war die Reinigung mit aggressiver Chemie und zerstörerischen Reinigungsmitteln ein absoluter Dorn im Auge. Könnten Extremverschmutzungen nicht auch anders beseitigt werden, stellte sich der Tüftler die Frage und entwickelte daraufhin eine spezielle Faser, die Enjotex. Sie besteht aus mikroskopisch kleinen Fasersträngen, die selbst in die feinsten Poren der zu reinigenden Oberflächen gelangen. So werden auch die winzigsten Schmutzpartikel und Bakterien wie von einem Magneten herausgezogen und festgehalten. Lediglich mit Wasser. ALTACH

Klimaschutzbündnis Johannes Engl, der Sohn des Erfinders, gründete das Unternehmen, das inzwischen fast zwei Jahrzehnte im weltweiten Direktvertrieb erfolgreich ist, im Jahr 1990. Die Vorteile einer effizienten, umweltfreundlichen und chemielosen Reinigungsmethode lagen schließlich klar auf

„Sauberkeit braucht keine Chemie. Unser Reinigungssystem kommt nur mit ­Wasser aus.“ Johannes Engl Enjo International GmbH

der Hand. Heute ist Enjo in 26 Ländern der Welt vertreten und Tausende Fachberater schaffen täglich chemiefreie Zonen in privaten Haushalten. Doch die Firmenphilosophie ist seit jeher dieselbe geblieben. Denn Umweltschutz BEGRÜNDUNG DER JURY

Der Farbindikator ist die Weltneuheit, die Johannes Engl im Rahmen seiner neuen Produktkollek­ tion zum 25 Jahre Jubiläum präsentierte.

wird nicht mehr nur großgeschrieben, sondern gewinnt auch bei Enjo zunehmend an Bedeutung. Grund genug für den Unternehmer sich als einer der e ­ rsten Vorarlberger Betriebe dem von der VKW koordinierten Klimaneutralitätsbündnis 2025 anzuschließen. Ziel dieser Initiative ist es, den ökologischen Fußabdruck durch Effizienzmaßnahmen zu verringern beziehungs­ weise durch Unterstützung hochwertiger ­ internationaler Klimaschutz­projekte auszugleichen. „Wir sind geradzu prädestiniert für dieses Bündnis“, so der Firmenchef. Schließlich wird ausschließlich in Vorarlberg produziert und soziale Verantwortung für ­Mitarbeiter, aber auch für benachteiligte Menschen übernommen. Das ist aber längst noch nicht alles. Stoffabfälle recyclen, Verpackungen vermeiden, mit nachfüllbaren Stiften schreiben und, und, und ist die L ­ iste bei Enjo lang.

Auszeichnungen wie „Familienfreundliches Unternehmen 2016“ oder der Gesundheitspreis „Salvus“ zeigen ­außerdem, dass auch die Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Gemeinsame Kaffeepausen, zwei Mal im Monat eine gesunde Jause, täglich frisches Obst, Kochmöglichkeit im Mitarbeitercafé und Rückenschule sind beispielhaft dafür. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Achstraße 40 6844 Altach Tel. 05576 77777 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Johannes Engl GRÜNDUNGSJAHR 1991 UNTERNEHMENSGENERATION 1. MITARBEITER 53 LEHRLINGE 0 STANDORTE Altach

Mit einem innovativen Konzept für umweltfreundliche und chemielose Reinigung und einem ebenso innovativen Vertriebssystem hat sich Enjo – trotz turbulenter Zeiten – am internationalen Markt einen Platz gesichert.


Gut verankert in Vorarlberg Bei der Donau Versicherung werden persönliche Beratung und kundenorientierter, zuverlässiger Service in der Region großgeschrieben. Die Donau Versicherung feiert 2017 ihr 150-jähriges Bestehen. Landesdirektor Jürgen Gmeiner sieht in der regionalen Verankerung und der Entscheidungskompetenz vor Ort die Hauptgründe für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Wesentlich ist das Wissen um potenzielle Risiken der Zukunft. Die Donau folgt dem Regionalitätsprinzip – was heißt das in der Praxis? Wir treffen die Entscheidungen vor Ort – oft sogar gleich beim Kunden. Möglich ist das im Gewerbe-/KMU-Bereich, weil ein regionaler Gewerbekoordinator gemeinsam mit dem Berater oder Makler direkt beim Kunden die Risikobewertung durchführen und alle Fragen klären kann. Das heißt für uns echte Kundenorientierung und ist einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren.

spiel in der Hotellerie. In der Landwirtschaft oder im Bereich Straßenbau und Vermessungstechnik kommen vermehrt Drohnen als praktische Helfer zum Einsatz. Hier wissen viele nicht, dass ab einer bestimmten Größe oder Reichweite der Drohne eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss. Wir machen auf solche Themen aufmerksam, damit es im Schadensfall nicht zu bösen Überraschungen kommt. Der Dornbirner Jürgen Gmeiner ist seit 2016 Landesdirektor der Donau Versicherung in Vorarlberg, die über 40.000 Privatund Firmenkunden im Land versichert. Mit welchen Zukunftsthemen beschäftigen Sie sich momentan? Als Versicherer ist es unsere Aufgabe, den Kunden auch auf Risiken aufmerksam zu machen, an die er selbst noch gar nicht denkt. In Zusammenhang mit Digitalisierung können das etwa Datendiebstahl und Erpressung sein – relevant zum Bei-

Geht die Donau auch bei einer Expansion über die Landesgrenzen hinweg mit? Vor allem die Vierländerregion Bodensee zählt aufgrund der geografischen Lage und der Innovationskraft ihrer Unternehmer zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas, viele Unternehmen sind überregional tätig. Mit der Vienna Insurance Group im Hintergrund können wir die Kunden auch ins EUAusland oder nach CEE begleiten. Ansprechpartner ist aber immer die Donau in Vorarlberg – auch hier bleiben wir unserem Prinzip der Regionalität treu. ANZEIGE

Meine Donau berät mich so, wie ich’s brauch.

Was mir an meiner Donau so gefällt? Mein Berater berät mich so, wie ich’s brauch: klar, einfach und mit vielen Möglichkeiten zum selbst Auswählen. So hat er das auch bei der Donau Haushaltsversicherung gemacht. Die ist mit ihrem umfangreichen Schutz genau das Richtige für mich. So stell ich mir das vor. Mehr auf donauversicherung.at


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Intemann GmbH

1907 gegründet, gelang es Intemann Tradition und Innovation in Einklang zu bringen. Das Unternehmen zählt heute 85 Mitarbeiter.

Von der Dampfanlage bis zum Weltraumbahnhof Vom Konzept bis zur Übergabe – bei Intemann gibt es alles aus einer Hand.

Bei Intemann sind Tradition und Innovation im Einklang. Es sind die Synergien aus langjähriger Erfahrung, Qualität und zukunftsweisender Technik, die das Lauteracher Unternehmen deshalb auszeichnen. Gegründet 1907, also exakt vor 110 Jahren, standen noch Dampfanlagen am Anfang der ErfolgsLAUTERACH

„Wir haben unsere Klimatisierungstechnik schon in Industriebetrieben in über 40 Ländern verbaut.“ Dieter Intemann Intemann GmbH

geschichte. Heute stehen selbst weltweit beachtete Großprojekte wie die Klimatisierungstechnik im Versorgungsgebäuden des europäischen Weltraumbahnhofs Kourou in Französisch-Guayana auf der Referenzliste. „Wir sind zum Zug gekomBEGRÜNDUNG DER JURY

men, weil wir vor einiger Zeit bereits mit unseren Installationen an einem Teststand für Raketentriebwerke beim Deutschen Luft- und Raumfahrtszentrum (DLR) in Lampoldtshausen überzeugen konnten“, erinnert sich Geschäftsführer Dieter Intemann an den Auftrag in Höhe von 2,3 Millionen Euro.

Langjährige Partnerschaften Intemann ist aber auch abseits von spektakulären Projektadressen gefragt und hat schon in Industriebetrieben in über 40 Ländern qualitativ hochwertige Technik verbaut. Auch die maßgeschneiderten Lösungspakete für klassische Installationstechnik bei Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen sind in Privathaushalten ebenso nachgefragt wie bei Industrie- und Gewerbeunternehmen oder der öffentlichen Hand. Eine langjährige Partnerschaft besteht etwa mit dem Worldwide Player Alpla, der schon seit mehr als 20 Jahren überall hin begleitet wird, wo sich

neue Märkte auftun. „Da sind wir etwa verantwortlich, die Prozesswässer für die Produktionsabläufe zu steuern oder die Formenkühlungen und andere Systeme zu installieren. Bekannt ist das Unternehmen aber auch für seine Lehrlingsausbildung. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Lehrberufe. Zudem bietet die Intemann-Akademie viele Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung: etwa Sprachkurse für das Arbeiten im Ausland. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Dammstraße 4 (Achpark) 6923 Lauterach Tel. 05574 85444-0 INHABER/GESCHÄFTSFÜHRER Dieter Intemann, Erwin Glatz, Markus Intemann GRÜNDUNGSJAHR 1907 UNTERNEHMENSGENERATION 4. MITARBEITER 85 LEHRLINGE 12

Die Firma Intemann, einer der größten Installationsbetriebe im Land, hat es immer geschafft, Tradition und Innovation in Einklang zu bringen, ist international tätig und einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Branche.


„In Sachen Unternehmergeist fährt Österreich noch lange nicht auf der Überholspur.“ Martha Schultz, Tourismusunternehmerin, Vizepräsidentin WKO

Donnerstag, 9. November 2017, Festspielhaus Bregenz

Courage! Zukunft schaffen Freuen Sie sich auf eine Tagung mit spannenden Themen.

„Die digitale Revolution, die neue chinesische Mauer zwischen Arm und Reich.“ Gerald Hörhan, Investment Banker, Unternehmer, Autor, Investment Punk „Die Welt im Umbruch: Wie wir den Wandel bewältigen können.“ Gerhard Zeiler, Medienmanager, Präsident von Turner International „Zukunftsgarant Unternehmergeist: Wirtschaft ist Turbo für unser Land.“ Martha Schultz, Tourismusunternehmerin, Vizepräsidentin WKO „Zukunft schaffen in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung.“ Wolfgang Bosbach, Politiker und „Klartextredner“ „Bedeutung einer funktionierenden Währung und die Zukunft der Eurozone.“ Michael Tojner, CEO der Montana Tech Components AG, Vorstand IV Wien „Österreich hat zu wenig Millionäre.“ Norbert Zimmermann, Hauptaktionär Berndorf AG EINE INITIATIVE VON

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Jetzt anmelden unter wirtschaftsforum.vol.at

Weitere Referenten folgen.


34. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung

Jetzt anmelden! Preis: 310 Euro (zzgl. 20 % USt.) Firmenbonus: Bei einer gemeinsamen Anmeldung ab fünf Personen 260 Euro zzgl. 20 % USt. pro Person. Es kann nur ein Rabatt pro Firma in Anspruch genommen werden. Anmeldung: wirtschaftsforum.vol.at Information: +43 5572 501-630 simone.koenig@russmedia.com

Gerald Hörhan, Investment Banker, Unternehmer, Autor, Investment Punk. Er schloss sein HarvardStudium für angewandte Mathematik und Wirtschaft mit „magna cum laude“ ab, arbeitete u. a. für JP Morgan in New York und beriet zahlreiche Unternehmen beim Börsengang. Der Investment Punk ist bekannt für seine provokanten Thesen zur europäischen Wirtschaftspolitik.

Gerhard Zeiler, Medienmanager, Präsident von Turner International. Als ehemaliger Pressesprecher der Bundeskanzler Fred Sinowatz und Franz Vranitzky kam er mit journalistischem und politischem Boden in Berührung. Im Jahr 1986 wechselte er in die Medienbranche. Heute ist er als Vorsitzender des Auslandsgeschäftes des TV-Riesen Turner für 175 Sender in 200 Ländern verantwortlich.

Martha Schultz, Tourismusunternehmerin, Vizepräsidentin WKO. Die SchultzGruppe ist einer der größten Seilbahnbetreiber Österreichs, zum Portfolio gehören aber auch Hotels, Skihütten, ein Reisebüro, Landwirtschaften, ein Golfplatz und eine Baufirma. Martha Schultz ist außerdem Vizepräsidentin der WKO – ihr Anliegen: Mehr Frauen in einflussreichen Positionen.

Wolfgang Bosbach, Politiker und „Klartextredner“. Der deutsche Bundestagsabgeordnete und CDU-Politiker ist ein Mann der klaren Worte, der auch mit Kritik an seiner eigenen Partei niemals gespart hat. Bosbach, studierter Jurist und überzeugter Familienmensch, hat sich mit seinen Auftritten einen Namen gemacht. Sogar die eigene Partei anerkennt bei ihm Mut und Charakterstärke.

Michael Tojner, CEO der Montana Tech Components AG, Vorstandsmitglied der IV Wien. Sein erstes Geschäftsmodell war ein Eiswagen, er gründete die Möbelkette Interio, betrieb Diskotheken und ein Café. Tojner begann in Jungunternehmen zu investieren und hatte die Geschäftsidee für Bwin. Für ihn ist der größte Wert des Geldes die damit gewonnene Freiheit.

Norbert Zimmermann, Hauptaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG, Vorstand der Berndorf Privatstiftung. Er gilt als bescheidener Millionär, der bei seinen Schritten stets das Ziel vor Augen hat, persönliche Unabhängigkeit zu erlangen. Von der Politik erwartet er, dass sie den Optimismus junger Gründer nicht durch eine Vielzahl an Vorschriften zerstört.

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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe

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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Lauter Gewinner!

Alle Teilnehmer des KMU-Wettbewerbs 2017 auf einen Blick. Kategorie Handel 4D Herzog & Vitale OG „4D Outfitters“, Kornmarktstraße 7, 6900 Bregenz alois florian Holzindustriebedarf GmbH, Rohrbach 50, 6850 Dornbirn Auto Bickel Bludesch, Hauptstraße 2a, 6719 Bludesch Autohaus Walter Malin GmbH, Montfortstraße 6, 6832 Sulz Glanzstück Schmuckwerkstatt Banholz 365, 6952 Hittisau Illtec Mobile-IT-Systeme, Faschinastraße 321, 6721 Thüringerberg Jürgen Albrecht e. U., Liechtensteiner Straße 90, 6800 Feldkirch-Tisis Köb Schmierstoffe GmbH, Bregenzer Straße 5, 6921 Kennelbach Pfanner Schutzbekleidung GmbH und PROTOS GmbH, Herrschaftswiesen 11, 6842 Koblach Profimed VertriebsgmbH., Brühlstraße 17a, 6922 Wolfurt Rätikon Frischhandel Willibert Bechter e.U., Illstraße 32, 6706 Bürs Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH, Bundesstraße 102, 6830 Rankweil Säger Sanitär - und Heizungstechnik Systemvertrieb GmbH, Spitzeneckstraße 34a, 6845 Hohenems SAMINA Produktions- und Handels GmbH, Obere Lände 7, 6820 Frastanz Trafag GmbH, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, 6922 Wolfurt Uni Sapon GmbH, Albert-Schädler-Straße 7, 6800 Feldkirch Werner Ober GmbH & Co KG Yachtelektronik, Reichsstraße 38, 6890 Lustenau

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Friseur Moll, Mühlegasse 5, 6700 Bludenz get up! E.U., Dr.-Alfons-Heinzle-Straße 4, 6840 Götzis go biq communication gmbh, Campus V, Hintere Achmühlestraße 1, 6850 Dornbirn Greber Immobilien GmbH, Gufer 50, 6708 Brand Immo-Agentur Maier GmbH, Am Garnmarkt 13, 6840 Götzis IPM Elektromatic GmbH, Jodok-Stülz-Weg 17, 6850 Dornbirn Ländle Yoga, Oberes Tobel 14, 6840 Götzis M.I.T. - Metallurgy & Inorganic Technology, Dälmaweg 13, 6781 Bartholomäberg maischön GmbH, Dorf 275, 6934 Sulzberg Museum Stoffels Säge-Mühle, Sägerstraße 11, 6845 Hohenems Nachbaur Reisen GmbH, Leonhardsplatz 2-4, 6800 Feldkirch Poesis Consulting GmbH, Treietstraße 17, 6833 Klaus Praxis am Markt, Rathausstraße 27, 6900 Bregenz Rescue EDV e.U., Langacker 1, 6714 Nüziders Scheffknecht Transporte GmbH, Hagstraße 30, 6890 Lustenau Sonne Lifestyle Resort Bregenzerwald, Übermellen 65, 6881 Mellau tecnoseal e.U. Dichtungs- und Kunststofftechnik, Millenium Park 1, 6890 Lustenau Ursel Benner GmbH & CO KG, Taverneweg 1, 6832 Sulz Vorarlberg Segway, Unterlinden 5, 6922 Wolfurt YUMMY Publishing GmbH, Lustenauer Straße 66, 6850 Dornbirn ZEMTU OG, Färbergasse 17b, 6850 Dornbirn zurgams Kommunikationsagentur GmbH, Steinebach 3, 6850 Dornbirn

Kategorie Gewerbe/Handwerk A.M.I. Agency for Medical Innovations GmbH, Im Letten 1, 6800 Feldkirch Atelier Unikat, Schillerstraße 5, 6890 Lustenau Beirer Günther, Hofsteigstraße 111, 6971 Hard BEISER GmbH & Co KG, Kommingerstraße 127, 6840 Götzis BGB Breuss Gerüsttechnik GmbH, Buxera 14, 6837 Weiler

Bitsche Optik GmbH, Bahnhofstraße 4, 6700 Bludenz Brunner Bau GmbH, Fangstraße 1, 6973 Höchst „Der Grüne“ Kurt Micheluzzi GmbH & Co KG, Industriestraße 9, Gebiet West, 6971 Hard Enjo International GmbH, Achstraße 40, 6844 Altach Entner Electronics KG, Treietstraße 42, 6832 Sulz FRIESENECKER Optik & Hörakustik, Montfortplatz 2, 6923 Lauterach Friseur Zehetner, Marktstraße 59, 6850 Dornbirn Intemann GMBH, Dammstraße 4, 6923 Lauterach Josef Feuerstein, Bundesstraße 31c, 6714 Nüziders KAPLINA Engineering GmbH & CO KG, Herrengasse 41, 6700 Bludenz Karl Gabriel Baumeister GmbH, Bundesstraße 8, 6714 Nüziders Karosserie Akademie Wilfried Mennel, Gschwend 349a, 6861 Alberschwende Müller Bau GmbH & Co KG, Badstraße 23, 6844 Altach Nickel Transporte und Erdarbeiten, Hopbach 26, 6840 Götzis ninnimo, Schillerstraße 5, 6890 Lustenau Onder Rohrpostanlagen, Furchgasse 33, 6845 Hohenems Ortungstechnik Nachbaur GmbH, Müsinenstrasse 52, 6832 Sulz PIX Digitaldruck GmbH, Wallenmahd 23/Haus C3, 6850 Dornbrin RIVA home GmbH, Wolfurterstraße 15, 6923 Lauterach RüMA GmbH, Bahnhofstraße 7, 6781 Bartholomäberg Schlüssel Koch GmbH, Reichsstraße 125, 6800 Feldkirch Spiegel Fassadenbau GmbH, Straßenhäuser 41c, 6842 Koblach SST Solar GmbH, Galinastraße 14, 6710 Nenzing System Industrie Electronic GmbH, Millenium Park 12, 6890 Lustenau Tonzoo OG, Bödelestraße 9, 6850 Dornbirn Traumtischlerei Metzler, Ach 589, 6870 Bezau waelderspielzeug Hemma Metzler e.U. Bahnhof 148, 6870 Bezau Xact grafische Dienstleistungen KG, Radetzkystraße 38, 6890 Lustenau


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