Gemeinsam Zukunft gestalten!
Foto: Klimabündnis V
Für mehr Lebensqualität und gute Zukunftschancen unserer Kinder
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PARTNER VN-KLIMASCHUTZPREIS 2020
2 Klimaschutzpreis 2020
Samstag/Sonntag, 23./24. März 2019 Vorarlberger Nachrichten
GREEN-RE-Projektleiter Harald Grabher und Verena Daum (VN, Garden Eden Org.) zu Besuch bei Familien in Dörfern. Frauen pflanzen Hausgärten an. Der Obst- und Gemüsegarten auf dem Selbstversorger-Lernhof St. Joseph’s
BREGENZ Das Vorarlberger Klimaneutrali tätsbündnis, eine Kooperative engagierter und innovativer Unternehmen, gezogen von illwerke vkw, finanziert u. v. a. das Klima schutzprojekt GREEN-RE (Graded Response in Energy Efficient & Nature Conservation for Reducing Emission) der Vorarlberger Ca ritas Auslandshilfe in Zusammenarbeit mit der Caritas Meki in Südäthiopien. Der erste Fünfjahresplan beinhaltet eine ressourcen schonende Paketlösung für Energie-, Lichtund Wasserbedarf sowie essbare Hausgärten und Aufforstung zugunsten von ca. 3700 ar men Familien auf dem Land. 83 Prozent der rund 95 Millionen Menschen in Äthiopien leben auf dem Land, in kleinen Gemeinden mit einkommensschwachen Haushalten, die von ineffizienten und gefährlichen Kerosin lampen und wertvoller Biomasse (Brennholz, Stroh, Ernterückstände, Tierdung) zum Ko chen, die einfach verbrannt wird, abhängig sind. „Gravierende Umweltschäden, Verlust der Wälder, schlechte Luftqualität im Heim, ausgelaugte und unfruchtbare Erde, Ver steppung ganzer Landstriche und eine enor me Arbeitsbelastung für Frauen und Kinder sind die Folge bzw. Realität. Zudem werden bei diesem schlechten Licht die Schulkinder beim Lernen und in der Entwicklung einer nachhaltigen Lebensgrundlage behindert“, erläutert GREEN-RE-Projektleiter Harald Grabher von der Caritas Auslandshilfe im Rahmen unseres Besuchs von geförderten Familien in den Dörfern.
Gemeinsam mit den Frauen Unsere Projekte wie GREEN-RE bedeuten einen Kulturwandel und werden daher ge meinsam mit der Bevölkerung auf den Weg gebracht, die ihr gewonnenes Know-how aus Arbeit in Naturkreisläufen gepaart mit mo derner Technik an andere weitergibt – beson ders die Frauen werden zu Ausbildnerinnen. Regionale Frauenkooperativen stellen etwa die Injera-Energiesparöfen her, mit denen die Haushalte bestückt werden. Weiters erhalten die Familien Solarlicht und Baumsetzlinge zur Wiederaufforstung sowie Wissensvermittlung für den Einsatz von Kompost als organischen Dünger im essbaren Hausgarten. Auch Messgeräte für die Trinkwasseraufbereitung durch UVStrahlung werden ausgegeben. „Auf rund 14 Hektar Land wurden und werden auf Haus halts-, Gemeinde- und Institutionsgrundstü cken wie Kindergärten und Schulen unsere Setzlinge aus der Baumschule gepflanzt“, informiert Harald Grabher. „Der Nutzen für alle ist vielfältig: Erosions- und Bodenschutz, Beschattung, Früchte für gesunde Ernäh rung, Futtermittel für die Tierhaltung.“ In der Baumschule werden u. a. Mango- und Moringabäume, Cashews und Zitrusfrüchte gezogen, als Futterpflanzen werden Sesbania
Think global, act local …
… ist gleichbedeutend wie „regional wirtschaften im Ein klang mit der Natur“. Lokalaugenschein in Äthiopien. sesban, Straucherbse, Rhodos-, Elefantenund Vetivergras, Brachiaria und Desmodium angebaut. „Im ersten 5-Jahres-Schritt des GREEN-RE-Projekts werden durch diese Maßnahmen insgesamt 24.000 Tonnen CO2Emissionen eingespart sowie Natur geschützt und Böden wieder fruchtbar gemacht“, betont Harald Grabher.
Das große Ganze als Ziel Gleichzeitig wird auf der St. Joseph’s Farm der Diözese Meki nach den Prinzipien der Per makultur an einem Selbstversorgerhof mit Zusatzeinkommen gearbeitet – ganzheitlich – von Wasser (Tiefbrunnen mit Solarpumpe), über Bodenkultur, Kompost, Aufforstung, den essbaren Garten bis zur Lebensmittelver arbeitung. Hier dürfen alle Mitwirkenden aus Fehlern lernen. Das gewonnene Know-how wird in den verschiedensten Projekten an die Bevölkerung in den Gemeinden weiter gegeben wie auch die gesunden Lebensmittel via Ausgabestelle/Hofladen. Die indischen Schwestern der Diözese kümmern sich um die Kindergärtler und Schüler, die spanische
Schwester Maria und ihr Team bilden Lehr linge in den verschiedensten Berufen aus und ziehen zahlreiche Projekte für Frauen und Mädchen, so auch das Milchziegenpro jekt: Kulturell halten die Menschen so viele Fleischziegen wie möglich, was als Status symbol für Wohlstand gilt. Allerdings wer den dadurch Weideflächen überbeansprucht, das ohnehin versteppte Land komplett kahl gefressen und die Tiere werden dennoch nicht ausreichend genährt. Ab sofort erhal ten Frauen und Mädchen Kurse in Milch ziegenzucht, Fütterung, Melken und Milch verarbeitung und werden so zu Experten für gesunde Milchproduktion geschult. Das Pro jekt wurde gemeinsam mit den Frauen ent
Der Leiter der Vorarlberger Caritas Auslandshilfe Martin Hagleitner-Huber am Modell und Verena Daum (VN) auf der Baustelle des entstehenden solarbetriebenen Gesundheits- und Sozial zentrums für Mutter und Kind in Bushulo/ Hawassa.
wickelt und wird deshalb gut angenommen und auch weitervermittelt. Es verbessert die Ernährungssituation der Familien, besonders für die Babys, deren Überlebenschance mit gesunder Ziegenmilch erheblich steigt. Im Frauen-Ausbildungszentrum „Kidist Mariam Center“ wird in einem weiteren Schritt Milch und Ziegenkäse verkauft, was den Frauen ein Zusatzeinkommen sichert. Auch das „Esel projekt“ stärkt Frauen und Mädchen sehr und reduziert ihre Arbeitslast. „Neben den Eseln und den Karren werden auch Ziegen, Schafe und Obstbäume an die Frauen ausgegeben“, informiert der Bildungsbeauftragte der Cari tas Auslandshilfe Michael Zündel. In den 28 Savings and Internal Lending Communities (SILC) werden die Frauen einerseits zum Sparen angeregt, um auf der anderen Seite Mikro-Kredite zu erhalten, die sie in Schul materialien ihrer Kinder sowie in den Kauf weiterer Tiere und Pflanzen für ihren kleinen Hof investieren. Sie werden zudem in Auf forstung, Kompostierung, Wassersparmaß nahmen, Permakultur und im Aufbau eige ner kleiner Betriebe geschult. Junge Männer lernen Eselkarren herzustellen und finden so Arbeitsplätze.
Best-Practice-Modell entsteht Das Bushulo Health Center of Hawassa (BHC), gefördert von der Vorarlberger Cari tas Auslandshilfe, initiierte vor zehn Jahren das „Safe Motherhood Program“, das sich seither stetig weiterentwickelt hat. Ambu lante Dienste konnten 24 Stunden und 7 Tage in der Woche gewährleistet werden. Jetzt wird das BHC komplett erneuert und es ent steht das erste solarbetriebene Sozial- und Gesundheitszentrum für Mutter und Kind in Südäthiopien für ein Einzugsgebiet mit 17 Millionen Menschen. Der Neubau hat be gonnen. Mit modernen Wasser-, Abwasserund Energieversorgungssystemen entsteht das 80-Betten-Gesundheitsinstitut als BestPractice-Modell im Bereich Mutter-KindGesundheit in Äthiopien. Auch allgemeine Behandlungen, ambulante und Notdienste, Gesundheitserziehung und Ernährungspro gramme werden angeboten. Zudem werden Forschungs- und Schulungsmöglichkeiten für äthiopische Ärzte, Hebammen und Kranken schwestern geschaffen. Möglichkeiten zur Unterstützung und Mitarbeit: www.schenkenmitsinn.at www.caritas-vorarlberg/freiwilligeneinsatz
IMPRESSUM PROJEKTLEITUNG/REDAKTION Verena Daum FOTOS Verena Daum, Harald Grabher, Hermann Aschl, KlimabündnisV, VN-Archiv, RhombergGroup, BertschGroup, Martinshof, Buchdruckerei Lustenau, Biohof Gassner, Sarah Peyha, Frederick Sams LAYOUT/UMSETZUNG Stefan Eder
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Samstag/Sonntag, 23./24. März 2019 Vorarlberger Nachrichten
Verändern anstatt ertragen
Editorial
Verena Daum
System-Change
„Es ist nicht das Klima, das wir retten müssen, sondern die Zukunftschancen unserer Nachkommen“, sagt LR Johannes Rauch. BREGENZ „Wir sind, wie es Bundespräsident Alexander Van der Bellen so treffend formuliert hat, die erste Generation, die vom Klimawandel massiv betroffen sein wird und gleichzeitig die letzte, die das Schlimmste verhindern kann“, bringt es der Umwelt- und Klimalandesrat Johannes Rauch auf den Punkt. „Das Wissen dazu: Vorhanden! Die Techniken: Weitgehend vorhanden! Die guten Beispiele, wie es gehen kann: Es gibt sie! Was wir tun müssen, ist zu lernen, das Beste, Innovativste, Klügste, das es an vielen Orten in vielen einzelnen Bereichen gibt, voneinander zu übernehmen und umzusetzen: Die Verkehrspolitik aus Kopenhagen, die Stadtplanung von Freiburg oder Oslo, nachhaltige Landwirtschaftsmodelle, Gemeinwohlökonomie statt blindem Wachstumsglauben, Freiheit statt Konsumzwang, ein gutes Leben für alle anstatt unermesslichem Reichtum für Wenige. Geht nicht? Sinnlos, weil die Chinesen und die Amerikaner und viele andere das Gegenteil tun? Weil alles eh schon so schlimm ist? ,Die Welt ist zum Verändern da, nicht zum Ertragen’ sagt dazu Harald Welzer.“
Optimismus ist gefragt „Genau deshalb ist Pessimismus keine Lösung! Genau deshalb ringen wir in Vorarlberg um die noch
Langsam aber sicher macht sich das Bewusstsein besonders bei der Jugend breit, dass dieses vernichtend herrschende System der Finanz-, Militär- und Agrochemie macht in den Händen weniger gestoppt werden muss und sich eine neue Wirtschafts- und
„Unsere Jugend fordert aktiv demonstrativ und völlig zurecht den lebensnotwendigen und sofortigen SystemChange.“
Auch Vorarlberger Schüler zeigen sich solidarisch mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta und fordern den System-Change.
„Wir können unsere Region zukunftsfähig gestalten - gemeinsam!“ Johannes Rauch Umweltlandesrat
so kleinen Schritte: Energieautonomie, den bestmöglichen öffentlichen Verkehr, Zukunft für den Radverkehr, regionale Lebensmittel mit Qualität, gute Bildung und beste Ausbildung für alle“, führt Landesrat Rauch weiter aus. „Vorarlberg alleine kann und wird die Welt nicht verändern. Aber unser eigenes Land so zu gestalten, dass es zukunftsfähig ist, das ist unsere Verantwortung – und die können nur wir wahrnehmen – gemeinsam.“
Verhaltensethik mit dem Ziel des Gemeinwohls entwickeln muss. Das schwedische Mädchen Greta hat eine Welle der Solidarität bei Schülern ausgelöst, die diesen System-Change bei weltweiten Demos – auch in Vorarlberg – von den Entscheidungsträgern fordern. Und zwar sofort. Seit Jahrzehnten machen Intellektuelle wie Noam Chomsky, Vandana Shiva, Marie Monique Robin oder Jean Ziegler deutlich, dass wir auf zwei Abgründe zusteuern, den globalen Ökozid und einen finalen wirtschaftlichen und militärischatomaren Krieg. Wie die planetarische Zivilgesellschaft in allen Regionen der Welt zum Wohle aller gegensteuern kann, zeigen u. a. Vandana
Shiva mit ihrer Frauenbewegung in Indien, Angelika Hilbeck von der ETH Zürich in ihren Vorträgen, Marie Monique Robin mit ihren Dokumentarfilmen, der verstorbene Alternativnobelpreisträger Ibrahim Abouleish mit dem Sekem-Projekt in Ägypten sowie sich stetig vermehrende regionale Solidargemeinschaften mit einer Lebens- und Arbeitsweise im Einklang mit der Natur eindrucksvoll auf. Technischer Fortschritt sinnvoll angewendet und Ökonomie, Ökologie und Soziologie in Harmonie gebracht. Vor fast 40 Jahren begann meine verstorbene Kollegin Marianne Mathis diesen Irrweg, aber auch Lösungen zu thematisieren, und hat den VN-Klimaschutzpreis ins Leben gerufen. Ihren unerschrockenen Einsatz versuche ich weiterzuführen und freue mich über die vielen Initiativen und Innovationen, die von Vorarlberger Schülern, Jugendlichen, Unternehmern, Gemeinden, Privaten und Vereinen für den Klimaschutzpreis 2020 via Klima.vol.at eingereicht werden für eine empathische und ökologisch-soziale Gesellschaftsund Wirtschaftsentwicklung. Global denken, regional handeln. VERENA DAUM redaktion@vn.at 05572 501-263
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4 Klimaschutzpreis 2020
Samstag/Sonntag, 23./24. März 2019 Vorarlberger Nachrichten
Natur- und Klimaschutz wird in Vorarlberg vorbildlich gelebt: Viele Schüler, Private, Unternehmer, Gemeinden und Vereine wurden vergangenes Jahr in Mäder ausgezeichnet.
Ideen, Initiativen, Innovationen
Zahlreich wurde enormes Engagement in Vorarlberg mit dem „Klimaschutzpreis 2018“ ausgezeichnet. Von der essbaren Stadt über attraktive Gratis-Boxen bis zur Lösung des Feldkircher Verkehrsproblems lieferten Thomas Mathis, Nadine Ruhm, Angelika Egel und Armin Amann die besten „Klimaschutzideen“. „Es geht nicht um Verzicht, sondern um Lebensqualität und ein Verhalten, das niemanden ausgrenzt“, betont Preisträger Hubert Feurstein (consolnow.org), der gemeinsam mit Marion Faltejsek-Lederhoser und Franziska Lang in der Kategorie „Bewusste Lebensweise im privaten Haushalt“ ausgezeichnet wurde. Kinder und Jugendliche verinnerlichen mit viel Freude Umwelt- und Klimaschutz und sind wichtiger Multiplikator. In der Kategorie „Schule und Jugend“ konnten sich das Jugendteam der Walserbibliothek Raggal mit seinem Projekt „Plastiktaschen RAUS - Stofftaschen REIN“, die Volksschulen Krumbach, Langenegg und Riefensberg mit „KLIMA, LECKER, LOS!“ sowie die Mittelschule Frastanz über tolle Preise freuen. Das Walser Jugendteam über eine Zugreise nach Wien, überreicht von Güzide Izmirli vom ÖBB-Regionalmanagement. Die Volksschulen bekamen Besuch vom Klimaclown und die Mittelschule Trainingseinheiten in der Boulderhalle. In der Kategorie „Gemeinden und Öffentlichkeit“ wurden Michael Strabodin für den ANRUFBUS, Harald Mark vom MÄDER
Preisüberreichung Klimaschutzpreis 2018: An das Jugendteam Walserbibliothek von Güzide Izmirli vom ÖBB-Regionalmanagement, an die vierfache Mutter Marion FaltejsekLederhoser von Sarah Peyha (Russmedia) und an Emanuel Moosbrugger vom Biohotel Schwanen in Bizau von Verena Daum (VN).
Team Reparaturcafé Nenzing und die Jugendbotschafter der Caritas um Corinna Heinzle fürs Projekt „Mango Tree for Family“ ausgezeichnet. Klimaschutz als Unternehmensausrichtung wurde in der Kategorie „Innovative Unternehmen“ prämiert: Die Buchdruckerei Lustenau, KLAMERs Spar Doren, die Uni Sapon GmbH Feldkirch und die 11er Nahrungsmittel GmbH in Frastanz. Die Familie Emanuel Moosbrugger vom Biohotel Schwanen in Bizau, die Familie Rainer Schäfer vom DAS SCHÄFER Berghotel in Fontanella und das Team vom Berghotel Lün in Brand wurden in der Kategorie „Öko-Gastronomie und Tourismus“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Landwirtschaftliche Vielfalt“ freuten sich die Dünserberger Permakulturisten Dorothea und Armin Rauch, Bioladen und Freilandhof Daniela und Martin Hehle in Hörbranz, Biohof Caprice und Stefan Innauer in Eichenberg und die BIO Vorarlberg Produktion & Handel reg. GmbH um Manuel Kirisits und Florian Timmermann über ihren Preis, eine LifeCycle Tower-Führung von Rhomberg. „Ein Vorleber ist besser als 1000 Vorbeter“, betonte der als „Ökopionier“ ausgezeichnete Josef Mathis aus Zwischenwasser. Gleich anmelden für den „Klimaschutzpreis 2020“ via klima.vol.at
PARTNERSTATEMENTS
Die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen und Impulse für den Klimaschutz zu schaffen. Unverzichtbar ist aber auch das persönliche Engagement von Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen, um eine nachhaltige Veränderung für unseren Lebensraum zu bewirken. Als Gründungsmitglied beim Klimaneutralitätsbündnis können wir einen entscheidenden Beitrag dazu leisten: Durch Unterstützung globaler Klimaschutzprojekte und eigene Einsparungen sind wir seit 2017 im ganzen Konzern klimaneutral. Mag. Michel Haller, Vorstandsvorsitzender Hypo Vorarlberg
Beim Klimaschutz sind wir alle gefordert, unseren Beitrag zu leisten. Das beginnt im Kleinen bei alltäglichen Handlungen und reicht hinauf bis zu weltweiten Bemühungen im Rahmen von staatenübergreifenden vertraglichen Übereinkommen. Vorarlberg hat sich mit dem Ziel der Energieautonomie bis 2050 frühzeitig auf einen ambitionierten Weg begeben. Die Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ und die Tourismusstrategie bilden weitere wichtige Pfeiler für eine nachhaltig positive Entwicklung. Die vielfältigen Anstrengungen gehen weit über einige gute Vorsätze hinaus. Es werden vielmehr ganz konkrete Maßnahmen verfolgt, um Klimaschutz und die Sicherung einer hohen Lebensqualität in Einklang zu bringen. Den Vorarlberger(inne) n danke ich, dass sie den Kurs aktiv mitgehen. Markus Wallner, Landeshauptmann
Als landesweit tätiges Logistikuntenehmen kommt uns gerade im Umweltbereich eine große Verantwortung zu. Wir setzen seit Jahren auf Grünstrom, E-Mobility sowie Energieeffizienz. Gleichzeitig wollen wir mithelfen, die Gesellschaft zu sensibilisieren. Der VNKlimaschutzpreis liegt uns daher besonders am Herzen. DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor Österr. Post AG
Viel mehr Menschen als man vielleicht denkt, machen sich in Vorarlberg aktiv Gedanken zum Thema Umwelt- und Klimaschutz und setzen sie um. Mit dem VN-Klimaschutzpreis erhalten sie für ihre zumeist selbstlosen Bemühungen eine Bühne. Auf diese Weise stehen sie völlig zurecht für kurze Zeit im Rampenlicht – als Vorbild für all jene, die dadurch ermutigt werden, es ihnen gleichzutun. DI Helmut Männer, Mitglied des Vorstands der illwerke vkw
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Durch Haushaltsgerätetausch jetzt 100 Euro Prämie sichern Wer sich jetzt für neue, energieeffiziente Haushaltsgeräte entscheidet, der wird von der VKW durch eine attraktive Austauschprämie unterstützt. Da freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörse.
In 4 Schritten zur 100 Euro Prämie
Die VKW unterstützt mit ihrer Aktion, die bis 31. Dezember 2019 verlängert wurde, den Austausch von alten Kühlund Gefriergeräten, Waschund Spülmaschinen gegen neue energiesparende Geräte, mit einer Prämie. Wer auf effizientere Geräte umsteigt, kann bis zu 30 Prozent seiner Jahresstromkosten einsparen. Damit werden auch nachhaltig Kosten im Haushalt gesenkt. Wahre Stromfresser Rund 5.000 Kilowattstunden werden in einem Vorarlberger Haushalt durchschnitt-lich jährlich verbraucht. Vor allem die Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülma-schinen haben dabei einen besonders hohen Anteil. Ihre Geräte sind über zehn Jahre alt? Dann sollte generell über einen Gerätetausch nachgedacht werden. Denn allgemein gilt: Je älter ein Kühl- oder Gefriergerät ist, desto höher sein Energieverbrauch. Prämie sichern und Umwelt schonen Alle VKW und VKW Ökostrom-Kunden die jetzt ihre alten Geräte gegen neue Geräte mit der Energieeffizienz-
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1 BESTÄTIGT FÖRDERANTRAG
Förderantrag anfordern. Holen Sie sich einfach Ihren Antrag online unter www.vkw.at oder beim VKW Kundenservice unter Tel.: 05574 9000 und füllen Sie ihn aus.
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Die VKW unterstützen alle, die sich neue und energieeffiziente Haushaltsgeräte anschaffen möchFoto: VKW ten. klasse A+++ eintauschen, erhalten eine Prämie von 100 Euro. So wird der Umstieg noch attraktiver. Ein Austausch hat nicht nur für Sie finanzielle Vorteile, er ist auch in Hinblick auf die Umwelt und das Vorarlberger Ziel der Energieautonomie, ein wichtiger Schritt. So erhalten Sie die 100 Euro Prämie Folgende Geräte sind beim großen VKW Haushaltsgerätetausch mit dabei: Waschma-
schine, Geschirrspüler, Kühlund Gefrier-Kombigeräte, Gefriergeräte, Kühlgeräte. Die Förderaktion gilt bis 31. Dezember 2019 für Energiekunden der VKW und deren Vertriebspartner im Vorarlberger Versorgungsgebiet, die ein Haushaltsgerät im Vorarlberger Fachhandel kaufen und im Zuge des Kaufes ihr altes Haushaltsgerät ordnungsgemäß entsorgt haben. „Mit dem VKW Haushaltsgerätetausch sollen insgesamt
ca. 500.000 kWh/Jahr eingespart werden – das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 100 Haushalten“, sagt Helmut Burtscher, Experte fürs Energiesparen. Alle Informationen über den großen VKW Gerätetausch im Überblick finden Sie auch im Internet unter www.vkw.at
2 Bestätigung vom Händler einholen. Lassen Sie sich den Kauf und Geräteaustausch von Ihrem Händler auf dem Förderantrag bestätigen.
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4 Unterlagen an die VKW schicken. Laden Sie den Förderantrag samt Rechnungskopie im VKW Förderportal auf aktionen.vkw.at hoch oder schicken Sie ihn per Post oder per E-Mail (Betreff: Haushaltsgerätetausch) an die VKW.
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Die VKW hat im Herbst 2018 mehrere Fotovoltaikanlagen errichtet. Vorarlberger Haushalte können sich daran mit Strombezugsrechten beteiligen. - Fotovoltaikstrom ohne Arbeit und ohne Risiko - 20 Jahre garantierter Stromertrag - Jede Kilowattstunde wird zum Tagstrom-Preis vergütet Infos und Bestellung beim VKW Kundenservic, Tel.: +43 5574 9000, kundenservice@vkw.at, www.vkw.at
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VKW-Sonnenstromaktie 2018
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6 Klimaschutzpreis 2020
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REKO-Recyclinganlage in Rotterdam in den Niederlanden.
GMB/PAUL MARTENS
BERTSCH-Abhitzekessel – Energienutzung aus Abfallaufbereitungsprozessen Niederländisches Recyclingunternehmen setzt auf Engineering aus Vorarlberg.
BLUDENZ Das Unternehmen BERTSCHenergy aus Bludenz arbeitet derzeit an einem großen Projekt zur Errichtung einer neuen thermischen Asphaltentsorgungsanlage des niederländischen Unternehmens „Recycling Kombinatie REKO B.V.“. Aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit in der Entwicklungsphase wurde BERTSCHenergy mit der Lieferung der Schlüsselkomponenten zur Wärmerückgewinnung und Stromproduktion beauftragt. Bis in die 80er-Jahre wurde in vielen Ländern Asphalt auf Basis von Kohleteeren eingesetzt. Da diese Teere als stark gesundheitsgefährdend eingestuft wurden, ist sowohl deren Verwendung als auch deren Deponierung nicht mehr zulässig. Dadurch fallen jährlich große Mengen von alten Straßenbelägen an, welche anderweitig entsorgt werden müssen. REKO hat ein thermisches Entsorgungsverfahren entwickelt,
Der BERTSCHenergy-Abhitzekessel für REKO.
erhitzt wird. Das Drehrohr hat einen Durchmesser von 6,5 m, ist 70 m lang und ist damit einer der größten Drehrohröfen weltweit. Das Abgas des Drehrohrofens muss anschließend vollständig ausgebrannt und abgekühlt werden. Dies geschieht in einem BERTSCHenergy-Abhitzekessel mit integrierter Nachbrennkammer, welcher die Abwärme im Abgas zur Erzeugung von ca. 105 t/h Hochdruck-Dampf (65 bar(a), 480 °C) nutzt. Der erzeugte Dampf wird anschließend in einer Dampfturbine entspannt, welche bis zu 29 MW elektrische Leistung generiert. Diese elektrische Leistung entspricht dem Durchschnittsstromverbrauch von rund 60.000 österreichischen Vierpersonenhaushalten.
welches dieses Problem löst. Die thermische Entsorgung findet in einem Drehrohrofen statt, in welchem der gebrochene Asphalt stark
Geschlossener Kreislauf Der Abhitzekessel und die Dampfturbine sind Bestandteile des übergeordneten Wasser-Dampf-Kreis-
laufs. Dieser beinhaltet außerdem ein Speisewassersystem, einen Wasser-Kondensator sowie Niederdruck- und Hochdruck-Vorwärmer.
„Unsere Produkte und unser Know-how tragen maßgeblich zur effizienten Energienutzung bei.“ Ing. Hubert Bertsch CEO BERTSCHgroup
Der gesamte Kreislauf inklusive der dazugehörigen Steuerung wird ebenfalls von BERTSCHenergy geliefert. „Wir freuen uns sehr, als verlässlicher Partner durch unsere Produkte und unser Know-how
maßgeblich zur effizienten Energienutzung in der Entsorgungsanlage beizutragen. Besonders spannend ist, dass es sich hierbei um die größte Dampfturbine handelt, die jemals in einer unserer Anlagen eingesetzt wurde“, erläutert Ing. Hubert Bertsch, Eigentümer der BERTSCH Firmengruppe. Als „Abfallstoff “ bleibt Kies in verschiedenen Korngrößen übrig. Kies ist in den Niederlanden ein Wertstoff, da es dort praktisch keine natürlichen Kiesvorkommen gibt. Somit wird der Abfall zu einem Grundstoff. Die Anlage ist eine weitere aussagekräftige Referenz, welche die umfassende Kompetenz von BERTSCHenergy in diesem Geschäftsfeld demonstriert und dazu beitragen wird, bei zukünftigen Projekten den entscheidenden Vorteil zu präsentieren. www.bertsch.at
Für den Klimaschutz mobilisieren
Nachhaltige Mobilität top im Ländle – laut Hubert Rhomberg geht noch mehr.
Vier Bahn- und über 100 Buslinien bringen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger verlässlich und pünktlich von A nach B. Der Radius-Fahrradwettbewerb motiviert zahlreiche Pendler zum Umstieg aufs Fahrrad. Privatwirtschaftliche Initiativen wie Caruso Carsharing bringen Bewegung in den motorisierten Individual verkehr. „Das Wachstum im Verkehr von jährlich drei Prozent wird sich mit den heute angewendeten Mitteln alleine nicht auffangen lassen“, warnt der Unternehmer und Visionär. Er plädiert deshalb dafür, dass „alle Verantwortlichen – aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – jetzt nicht nachlassen und diese Entwicklung weiter vorantreiben“. Einige Ideen hat er bereits: Großes Potenzial räumt er beispielsweise dem sogenannten „MaaS“-Ansatz BREGENZ
ein. „MaaS“ steht für „Mobility as a Service“ und verfolgt das Ziel, den Transport mit eigenen Fahrzeugen durch ein auf den Kundenbedarf abgestimmtes Angebot verschiedener Mobilitätsdienste zu ersetzen. Dazu zählen neben den öffentli-
„Ringstraßenbahn projekt ist ein Quantensprung für nachhaltige Mobilität.“ Hubert Rhomberg CEO Rhomberg Gruppe
chen Personennahverkehrsmitteln wie Bus und Bahn auch Taxidienste, Shuttles, Rad- und Fußverkehr – und Carsharing! „Carsharing kann eine echte Trendwende in der Mobilität und Verkehrsentlastung
in Vorarlberg bringen, vor allem mit der Unterstützung des Landes“, ist Rhomberg überzeugt. Denn inzwischen gebe es zahlreiche kluge Umsetzungsmöglichkeiten für das gemeinsame Nutzen von Autos – sei es durch kommerzielle Anbieter oder privates Carsharing.
Ringstraßenbahn Rheintal „Der Nutzen für die Parkraumsituation, den Verkehr und die Umwelt ist immer immens“, so Rhomberg. „Wenn wir dann noch die Möglichkeiten der Digitalisierung mitdenken, spricht nichts mehr gegen eine optimale Auslastung von Carsharing-Fahrzeugen“, ist Rhomberg überzeugt. „So können sich beispielsweise Mitarbeitende von nahe beieinanderliegenden Firmen mithilfe einer App zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen und die Touren flexibel und bequem planen. Auch Firmenfahrzeuge könnten so wesentlich besser ausgelastet werden. „Beim Anbieter Caruso Carsharing ist es zum Beispiel schon
Carsharing-Angebot vor der eigenen Haustür: Der Nutzen ist immer immens.
heute möglich, für meine Buchung eine Mitfahrgelegenheit anzugeben. Jeder User kann so bequem auf eine bereits gebuchte Tour mit aufspringen.“ Solche Apps machen die Carsharing-Angebote damit vorarlbergweit und auch im ländlichen Raum abseits des Rheintals attraktiv. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil eines „MaaS“-Systems im Ländle ist für Rhomberg die Ringstraßenbahn: „So langsam gehen wirklich die Argumente gegen
dieses Projekt aus.“ Die Ringstraßenbahn nehme viel Verkehr von der Straße und sei durch großteils eigene Trassen auch oft schneller. „Wenn ich den RingstraßenbahnFahrplan mit weiteren Angeboten wie Ridesharing kombiniere, dann wird das ein Quantensprung für die nachhaltige Mobilität“, ist sich Rhomberg sicher. www.rhomberg.com
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Mit attraktiven Förderungen „Raus aus dem Öl“ Bund und Land forcieren den Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Attraktive Förderungen und Beratungsprogramme sollen Privaten und Unternehmen den Umstieg auf erneuerbare Energien leicht und finanzierbar machen. Seit März 2019 fokussiert der Bund seine Umweltförderung noch stärker auf den Tausch von fossilen Heizungssystemen. Das Ziel: Bis 2030 sollen die Hälfte der österreichweit 700.000 Ölkessel ersetzt werden. Das Land Vorarlberg unterstützt diese Maßnahme mit Landesmitteln für Kleinund Mittelbetriebe und einer Beratungs- und Kommunika-
tionsoffensive des Energieinstituts Vorarlberg für Privatpersonen. Um für den Ersatz von Ölkesseln maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, wirkt auch die Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker an dieser Initiative mit. Für Private besonders attraktiv Die Förderungen von Bund und Land sind indes ausgesprochen attraktiv, wie Landesrat Christian Gantner verdeutlicht: „Wer in Vorarlberg im Einfamilienhaus seinen Ölkessel durch eine Holzheizung, einen Nahwärmeanschluss oder eine Wärmepumpe ersetzt, kann je nach
Daten & Fakten „Raus aus Öl“ für Private • Der „Raus aus Öl“-Bonus des Bundes beträgt 5000 Euro • Bei gleichzeitiger thermischer Sanierung erhöht sich der Bonus auf 6000 Euro. • In Mehrfamilienhäusern beträgt der Umstiegsbonus bis zu 1000 Euro pro Wohneinheit. • Das Land Vorarlberg vergibt für Holzheizungen, Hausanschlüsse an Nahwärme, Heizungswärmepumpen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zwischen 1500 und 3500 Euro Förderung. • Beim Ersatz von Öl-Zentralheizungen, Gas-Zentralheizungen oder Elektrodirektheizungen durch ein förderbares Heizungssystem (laut Energieförderrichtlinie 2018/2019) und Entfernung des alten Heizungssystems vergibt das Land Vorarlberg zusätzlich einen Förderbonus in Höhe von 2500 Euro.
Landesrat
Wer in seinem Einfamilienhaus den Ölkessel durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzt, kann bis zu 12.000 Euro Förderungen erhalten. Energieeffizienz des Hauses 9000 bis 12.000 Euro an Förderung erhalten.“ Trend weiter ankurbeln Es gelte, den erfreulichen Trend der vergangenen Jahre weiter anzukurbeln, betont Gantner. 2005/2006 hat in Vorarlberg noch fast die Hälfte aller Haushalte mit Öl geheizt – 2015/2016 war es nur noch ein Viertel. „Das heißt, in zehn Jahren wurden bereits 40 Prozent der bestehenden Ölheizungen durch erneuerbare Energiesysteme ersetzt. Bis 2030 wollen wir gemeinsam mit dem Bund weitere 50 Prozent ersetzen. Die neuen Förderungen sind ein weiterer starker Impuls in Richtung Energieautonomie Vorarlberg“, sagt Landesrat Gantner. „Raus aus Öl“Beratungsprogramm Begleitend zu den neuen Förderungen startet das Land
Das Energieinstitut Vorarlberg bietet auf der Messe kostenlose Beratung an. Vorarlberg gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg einen Beratungsschwerpunkt „Raus aus Öl“. Dieser erfolgt in Zusammenarbeit mit der Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker und soll in erster Linie darüber informieren, welche Möglichkeiten es beim Ersatz
bestehender Ölkessel gibt. Für Unternehmen gibt es mit dem Landesprogramm Impuls3 bereits maßgeschneiderte Beratungsangebote (www.energiecheck.at). Für Bürgerinnen und Bürger wurde eine spezielle „Raus aus Öl“-Beratung entwickelt, die mit konkreten und indivi-
Foto: Werner Micheli
duell abgestimmten Empfehlungen hilft. Weitere Informationen Interessierte können sich direkt an das Energieinstitut Vorarlberg wenden: Energietelefon 0557231202-112, Internet www.energieinstitut. at/raus-aus.oel.
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
• Sowohl bei der Bundes- als auch bei der Landesförderung muss das Gebäude mindestens 20 Jahre als sein.
Christian Gantner
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8 Klimaschutzpreis 2020
Samstag/Sonntag, 23./24. März 2019 Vorarlberger Nachrichten
Tierwohl ist Natur- und Klimaschutz: Vorarlberg ist prädestiniert für „richtige“ Tierhaltung – die Tierschutzpreisträger Ulrike und Michael Gaßner mit ihren Tieren auf ihrem Biohof in St. Gerold.
Tierwohl ist Klimaschutz
Nicht die Kuh ist der Klimakiller, sondern der toxische Irrweg der Agrochemie. Und das Killerargument der Systemerhalter „für billige Masse an Nahrungsmitteln braucht es entsprechend Masse an Material für die industrielle Verarbeitung“ geht ins Leere. Es braucht keine Urwaldrodung für toxischen Anbau von sogenanntem „Kraftfutter“ und keine mörderischen Chemiekeulen wie Round-up, Kunstdünger und Glyphosat, die den Boden, Wasser und somit Nahrungskette nachhaltig verseuchen. BREGENZ
Menschliche Gesundheit Regionale bäuerliche Genossenschaften liefern auch für die industrielle Verarbeitung ausreichend Material – förderlich für den natürlich wirtschaftenden Bauernstand, die Umwelt, das Tierwohl und die menschliche Gesundheit. Tierwohl ist Klimaschutz, betont die noch amtierende Tierschutzombudsfrau Dr. Marlene Kirchner und verweist einerseits auf das Buch und die Vorträge von Dr. med. vet. Anita Idel mit dem Titel „Mythos Klimakiller Kuh – Potentiale nachhaltiger Beweidung für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klima“, andererseits auf die gemeinsame Broschüre der Landestierschutzombudsleute „Huhn im Glück – tiergerechte Hühnerhaltung im Garten“
Schüler der Volksschulen Langenegg, Krumbach und Riefensberg lernen achtsamen Umgang mit unserer Erde. LANGENEGG Sie waren die Preisträger des VN-Klimaschutzpreises 2018 und durften auf Einladung der Raiffeisenbanken Vorderwald und Weißachtal als Anerkennung für ihr Engagement einen Vormittag mit dem Klimaclown verbringen. Wenn der Klimaclown kommt, steht umweltfreundliche Mobilität am Stundenplan. Allerdings in einem Unterricht der etwas anderen Art – nämlich mit Klimaclown Hugo und seiner Show. Auf seinem bunten Fahrrad drehte er lustige Runden im Turnsaal und plauderte mit den Kindern übers Radfahren, Müllvermeidung, Sonnenenergie und den achtsamen Umgang mit unserer Erde.
„KLIMA, LECKER, LOS!“ Viel Witz und Bewegung sorgten für Abwechslung und motivieren die Schüler zum aktiven Klimaschutz.
(www.tierschutzmachtschule.at). Die Broschüre gibt einen Einblick in den Alltag der Hühner und welche Ansprüche sie an die Haltung haben. Dabei wird auf gesetzliche Anforderungen hingewiesen und Empfehlungen für eine tiergerechte Hühnerhaltung mit Praxistipps gegeben – Anregungen zum allgemeinen Umgang, von der Auswahl der Rasse über den Gesundheitscheck bis hin zur Hühnerbeschäftigung inklusive. Zielgruppen sind Jugendliche, Erwachsene, Hühnerhalter und am Thema Interessierte. „Als großer Fan alles Gefiederten und Geschuppten liegen mir Haushühner sehr am Herzen! Hühner denken und fühlen, leben in kleinen Gruppen und sind ihrem Nachwuchs gegenüber fürsorglich, um nur einige Fähigkeiten hervorzuheben“, sagt Tierschutzombudsfrau Marlene Kirchner. „Die Broschüre ist wertvolle Info über tiergerechte Haltung.“
Massentierhaltung killt Rinder werden seit Jahrzehnten als „schlechte Futterverwerter“ diskriminiert und stehen inzwischen als „Klimakiller“ am Pranger, informierte die Tierärztin und Autorin des Buchs „Mythos Klimakiller Kuh“, Anita Idel. Nicht we-
niger verkannt wird das Grasland: Sein häufigstes Synonym lautet „nichtackerfähiges Land“. Obwohl Grasland weltweit 70 Prozent und Dauergrünland in Österreich 47 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht, wird es somit nicht mit seinen Potenzialen charakterisiert, sondern mit etwas, das
„Ein liebevoller Umgang mit Tieren schützt Mensch und Klima.“ Daniel Zadra LW-Sprecher Grüne
es nicht kann. „Ganz im Gegenteil haben Grasland und Rinder ein großes Potenzial für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz“, weiß die Expertin und stellt die Frage, warum diese Potenziale nachhaltiger Beweidung und Bewirtschaftung nicht erkannt und kaum genutzt werden? „Die Form der Tierhaltung macht den Unter-
schied für Bodenfruchtbarkeit und Klima“, denn Grasland ist in jahrtausendelanger Ko-Evolution mit Weidetieren entstanden. Bis heute ist es das größte Ökosystem weltweit und seine Böden speichern um 50 Prozent mehr Kohlenstoff als Waldböden. „Gerade im Berggebiet und im Alpenvorland Österreichs kommt dem Grünland und seinen Gräsern eine besondere Rolle im Klimaschutz zu – vorausgesetzt wir wissen, worauf wir in der Bewirtschaftung achten müssen“, erklärt die Lead-Autorin im UN-Weltagrarbericht und Hauptpreisträgerin des Sales-Medienpreises 2013 für „Die Kuh ist kein Klimakiller! Wie die Agrarindustrie die Erde verwüstet und was wir dagegen tun können“.
Einsatz fürs Tierwohl Um unnötige Kälber- und Lebendtiertransporte weitgehend zu beenden, hat der Grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra seinen 5-Punkte-Plan als einen ersten Schritt vorgelegt: Mit dem präsentierten 5-Punkte-Plan würden den heimischen Bauern Alternativen und einen Weg raus aus dem Tiertransport-Dilemma aufgezeigt. „In Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie landes- und gemeindeeigenen
Kantinen sollen zukünftig nach dem Bestbieterprinzip, Tierschutz und Transportwege als entscheidende Kriterien festgelegt werden und so nur mehr Rind- und Kalbfleisch aus Vorarlberg auf die Teller kommen“, verweist Zadra auf einen wichtigen Punkt des Plans. Zehntausende Mahlzeiten mit Tonnen an eingesetzten Lebensmitteln würden in Schulen und Kindergärten wöchentlich gegessen. „Deshalb wollen wir mit dieser Anfrage klären, welchen Beitrag regionale Lebensmittel in den Schulen und Kindergärten zum Stopp von Kälbertransporten leisten können“, erklärt Zadra. Der Einsatz regionaler Lebensmittel komme allen zugute. „Die Kinder bekommen gesundes Essen, die Bauern ein sicheres Einkommen und das Klima wird durch biologische Lebensmittel geschützt“, fasst Zadra zusammen. Dafür seien aber auch gute Anbieter für das Essen der Kinder notwendig. „Wir brauchen Klarheit darüber, welche Anbieter es für gesundes Essen in Vorarlberg gibt und welche Unterstützung sie brauchen“, so Zadra. Das Land müsse nun hinschauen. „Wir wollen alle das Beste für unsere Kleinsten und eine gesunde Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle!“
Klimaclown Hugo im Vorderwald
Gemeinsam mit dem Klimaclown Hugo lernten die Schüler achtsam mit unserem Heimatplaneten umzugehen.
Die Schüler beteiligten sich mit viel Begeisterung und wurden somit Teil der Show. Die Kinder der preisgekrönten Volksschulen reisten mit dem Bus an und erhielten nach der Aufführung eine nachhaltige Jause mit selbstgebackenen Pizzabröt-
chen aus Kürbisteig und selbst gemachter Zitronenlimonade. Die Schüler wurden für das Projekt „KLIMA, LECKER, LOS!“ ausgezeichnet. Rund 170 Kinder der Energieregion Vorderwald machten sich im Schuljahr 2017/18
gemeinsam auf den Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Dass dabei jedes einzelne Kind einen wertvollen Beitrag leisten kann, erfuhren die Schüler der Volksschulen Krumbach und Riefensberg sowie der Schule Langenegg ein Jahr lang
hautnah. Eingeläutet wurde das Jahr mit einer Baumpflanzaktion, bei der knapp 100 Bäume gepflanzt wurden. Beim Energieerlebnis „energiewerkstatt. programm schule“ machten sich die Kinder auf die Suche nach versteckten Energiefressern in der Schule und zu Hause und wurden so zu Energiedetektiven. Beim Sammeln von Klimameilen wurde das Elterntaxi gegen einen erlebnisreichen Schulweg zu Fuß oder per Bus eingetauscht. Im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Straßen“ wurden die grauen Straßen mit bunten Malereien und 190 Holzblumen geschmückt und darauf aufmerksam gemacht, dass der Straßenraum nicht nur Verkehrsfläche für Autos, sondern auch Bewegungsraum und Schulweg für Kinder ist. In den Schulgärten bauten die Kinder ihr eigenes Obst und Gemüse an und lernten wie saisonale Lebensmittel weiterverarbeitet werden. Außerdem erstellten sie eine Broschüre zu den regionalen Kostbarkeiten in der Gemeinde Riefensberg – denn was nicht im eigenen Garten wächst, kann meist auf kurzem Weg in der Region gekauft werden.
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Die Österreichische Post setzt zunehmend auf Elektromobilität.
Fotos Österreichische Post
Fit für morgen mit City-Logistik und E-Mobility bei der Post Die Österreichische Post setzt auf Kundennähe und RundumService auf der letzten Meile. Dabei muss den steigenden Kundenanforderungen ebenso wie den wachsenden Versandmengen und der zunehmenden Verkehrsdichte in den Innenstädten optimal begegnet werden. „City-Hubs“ Die Post sucht daher alternative Lösungen für den Lieferverkehr, die nicht zuletzt auch
den hohen Erwartungen an den Umwelt- und Klimaschutz gerecht werden. Eine dieser Alternativen könnten sogenannte „City-Hubs“ sein: Durch die Errichtung solcher innerstädtischen Umschlagpunkte lässt sich die Gesamtlänge der Zustellfahrten reduzieren und der Einsatz alternativer Fahrzeugtechnik – vom Lastenfahrrad bis zum E-Bus – auf der letzten Meile wird begünstigt. Im Rahmen des Programmes „City-Logistik“ lässt die Post heuer die Einrichtung
einer solchen City-Hub-Infrastruktur evaluieren. Elektromobilität Des Weiteren setzt die Post auf Elektromobilität – ein Gebiet, auf dem sie als Betreiber der größten E-Flotte des Landes ein Vorreiter ist. Bis 2030 soll die gesamte Zustellung von Brief- und Paketsendungen an die Kunden mit Elektrofahrzeugen abgewickelt werden. Haupteinsatzgebiet für die EMobile sind gegenwärtig Ballungsräume, insbesondere
Wien sowie die Landes- und Bezirkshauptstädte. Beim Projekt „Grüne Landeshauptstädte“ hat es sich die Post in den letzten Jahren zum Ziel gesetzt, alle Brief- und Werbesendungen an Privatkunden in den Landeshauptstädten „grün“ beziehungsweise CO2frei zuzustellen. Es werden keine herkömmlichen Mopeds oder Autos mehr eingesetzt, sondern ausschließlich Muskelkraft und elektrische Energie. Nun erfolgt die Ausweitung dieses Konzepts auch auf
ES STECKT VIEL GRÜN IM GELB. CO2 neutrale Logistik für unser Klima. post.at/co2neutral
Da unsere Umwelt wirklich wichtig ist, beziehen wir nur „grünen“ Strom aus Österreich, haben die größte E-Fahrzeugflotte Österreichs und produzieren mit unseren eigenen Photovoltaikanlagen selbst Energie. Darum sind wir das einzige Logistikunternehmen, das alle Sendungen in Österreich CO2 neutral zustellt. Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.
den ländlichen Raum, damit bis 2030 die Zustellung an die Kunden zu 100 % grün erfolgen kann.
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Kontakt „klima:aktiv mobil“ Unterstützt durch das Förderprogramm „klima:aktiv mobil“ des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und den Klima- und Energiefonds der Bundesregierung verfügt die Österreichische Post heute bereits über 1592 E-Fahrzeuge, davon 1036 ein-
Österreichische Post AG CSR und Umweltmanagement Rochusplatz 1 1030 Wien csr@post.at www.post.at/csr
10 Klimaschutzpreis 2020
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Regionale Produkte mit Mehrwert …
… als Antwort auf den Weltmarkt industrieller Nahrungsmittel und gut fürs Klima. Nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit der Natur haben sich Claudia und Bertram Martin vom Martinshof auf ihre Fahnen geschrieben: „Wir legen in unserem Haushalt Wert auf „gute Lebensmittel.“ Darum wollen wir auch für unsere Kunden gute Lebensmittel herstellen. Wir wissen, dass in der industriellen Lebensmittelproduktion globale Rohstoffe eingesetzt werden, welche große Auswirkungen auf unser Klima und somit auf unser Leben haben. In unserem kleinstrukturierten und zersiedelten Land ist ein möglicher Weg der Landwirtschaft sich vom Weltmarkt abzugrenzen, regionale Produkte mit Mehrwert zu erzeugen. Diesen Weg haben wir eingeschlagen, das ist gut fürs Klima und die Region.“ Auf dem Martinshof wurden die Weichen in die richtige Richtung gestellt und es wurde schon vieles umgesetzt: „Wir gewinnen die thermische Energie für unseren Betrieb aus Waldhackgut. Der Rohstoff BUCH
… liegen dem Team der Buchdruckerei Lustenau die Umwelt und Nachhaltigkeit sehr am Herzen. LUSTENAU „Der Umweltschutzgedanke ist daher auch ein zentraler Bestandteil unserer Firmenphilosophie“, erklärt die Geschäftsführerin Christine Schwarz-Fuchs. „Bereits bei der Planung unseres Neubaus im Jahr 2000 war uns der Umweltschutz sehr wichtig. So heizen wir im Winter bzw. kühlen wir im Sommer unser Gebäude mit Hilfe von 430 Energiepfählen. Der Umfang unseres Energiepfählesystems ist einzigartig in unserer Region. Über Jahrzehnte hat unser Unternehmen die Geschäfts- und Produktionsprozesse im Sinne des ökonomischen und ökologischen Gedankens optimiert und ausgebaut. Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir umweltfreundliche Druckerzeug-
dafür stammt von Landwirten aus unserem Dorf und aus unserem Wald. Beim Strombedarf sind wir rechnerisch autark, den liefern die Photovoltaikanlagen. Die Verpackungskartons sind aus FSC-zertifiziertem Rohstoff hergestellt. Die Verpackung für unsere Nudeln war bisher aus Plastik. Rohstoff Erdöl. Nun haben wir diese auf Zellulose umgestellt. Da sind wir vermutlich der erste Nudelhersteller in Europa, der diesen Schritt umgesetzt hat. Unsere Produkte sind zu 100% klimaneutral. Jene Emissionen, die noch nicht vermeidbar sind, haben wir durch hochwertige Zertifikate klimaneutral gestellt. Wir begreifen dies als einen Weg, den wir Tag für Tag ein Stück gehen.“
Kooperationskonzept „Hinter Kooperationen muss ein gutes Konzept stehen, welches für alle Beteiligten einen Nutzen stiftet“, weiß die Familie Martin. „Dann werden diese zu Selbstläufern und
Familie Martin: „Wir wollen gesunde Lebensmittel für unsere Kunden sowie Natur und Klima schützen.“
die Vorteile multiplizieren sich. Wir praktizieren vertikale Kooperationen in verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette. Jeder macht das, was er am besten kann. Die Hürden sind ein hoher Organisationsaufwand zum Start und dass die richtigen Partner zueinander finden. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten Teil des Großen Ganzen sind, dann ist die Zusammenarbeit erfolgreich.“ Im Land wird die Arbeit des Martinshof-Teams positiv wahrgenommen: „Die Vorarlberger Bevölkerung übernimmt eine Vorreiter-Stellung. Das Bewusstsein für gesunde Lebensmittel steigt, der Griff ins Regal wird überlegt und
die Verantwortung wird vermehrt wahrgenommen. Das beweisen die Verkaufszahlen im Regional- und Biobereich sowie die zahlreichen Initiativen im Land. Uns fällt auf, dass unsere Kunden sehr gut informiert sind. Sie beschäftigen sich mit den Themen Lebensmittel, Ernährung, Ressourcen usw. und stellen durchaus auch kritische Fragen. Nur ,in Vorarlberg hergestellt‘ ist definitiv zu wenig.“ Noch läuft der Online-Verkauf so nebenbei mit, denn „wir bedienen jene Kunden, die auf uns zukommen, und investieren hier nicht in Akquise. Hingegen nicht mehr wegzudenken sind unsere Online-Aktivitäten, welche
uns viele neue Möglichkeiten auftun. Als Bauernhof, daheim in einer ,total realen Welt‘ sortieren wir für uns aus der ,digitalen Welt‘ genau das aus, was uns wichtig erscheint. Wir glauben, dass die Landwirtschaft aus der Digitalisierung viel mehr Potential ausschöpfen kann, wie nur den Traktor auf dem Feld geradeaus fahren zu lassen. Die Bereiche zwischen ,Bauer und Teller‘ sind meist arbeitsteilig organisiert. Die Digitalisierung mischt die Karten neu und verbindet Bauer und Kunde direkt.“ www.martinshof.at
Im Sinne der kommenden Generationen … nisse forcieren. Über natureOffice bieten wir seit mittlerweile fast zehn Jahren klimaneutrales Drucken an. Seit 2013 arbeiten wir zudem mit Climate Partner in diesem Bereich zusammen. Des Weiteren sind wir nach FSC und PEFC zertifiziert. Diese beiden Zertifizierungen haben eine nachhaltige Forstwirtschaft als Rohstoff für das Papier, das wir bedrucken, zum Ziel. Im April 2010 wurde uns das Österreichische Umweltzeichen verliehen, und kurz darauf erhielten wir als erste Vorarlberger Druckerei das Europäische Umweltzeichen (EUEcolabel) für die Erfüllung internationaler Umweltstandards. Ende 2011 erhielten wir aufgrund von Befragungen in der Bevölkerung als erstes Unternehmen in Vorarlberg die internationale „Green Brands“Auszeichnung. Diese Auszeichnung haben wir im Jahr 2018 als erstes Unternehmen in ganz Österreich schon zum vierten Mal in Folge erhalten. Mitte 2016 haben wir das Energiemanagementsystem nach
Das BULU-Team: GF Christine Schwarz-Fuchs, Versandleiter Bernd Grabher, Haustechniker Ralph Kogler und Daniel Weiskopf (Controlling).
ISO 50001 eingeführt. Diese Norm legt Anforderungen eines Energiemanagementsystems fest, welches zum Ziel hat, die energiebezogenen Leistungen zu verbessern und die CO2-Emissionen sowie die Energiekosten zu reduzieren. Aktuell betragen unsere CO2-Einsparungen 387 Tonnen pro Jahr. Das Energiepfählesystem leistet einen sehr großen Beitrag. Auch die Wärme-
ALLES IM grünen BEREICH
rückgewinnungsanlagen und Kompressoren sowie die energiesparenden Rückkühlsysteme tragen zur Einsparung bei“, führt die Trägerin zahlreicher Preise, darunter der Klimaschutzpreis 2018, aus.
Sinneswandel spürbar „Unsere Kunden reagieren äußerst positiv auf die erhaltenen Auszeichnungen und Zertifikate. Es freut
normalerweise jeden, wenn ein Unternehmen besonders auf die Umwelt achtet, und das wird auch von unseren Kunden geschätzt“, sagt Christine Schwarz-Fuchs. „Der VNKlimaschutzpreis ist eine gute Gelegenheit für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, erfolgreiche Umweltschutzkonzepte einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen und dadurch auch andere zu motivieren, aktiv einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die Teilnahme selber ist relativ einfach gehalten und frei von komplizierten Formalitäten, wodurch die Einreichung der Projekte reibungslos abläuft. Die offizielle Preisverleihung bildet dabei einen gelungenen Abschluss und wurde von unseren teilnehmenden Mitarbeitern sehr gut aufgenommen. Zudem freuen sich alle auf den gewonnen Klima-Tag im Montafon mit Besichtigung der illwerke-vkw-Anlagen.“ www.bulu.at
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Hypo Vorarlberg: Gemeinsam für eine enkeltaugliche Zukunft Ganz im Sinne ihres Unternehmensmottos „gemeinsam Großes leisten“ arbeitet das größte Einzelinstitut Vorarlbergs zusammen mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern intensiv an einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung. Für die Hypo Vorarlberg ist ihr Nachhaltigkeitsengagement ein unternehmerisches Selbstverständnis, welches sich in sämtlichen Unternehmensbereichen wiederfindet. Dabei legt die Bank größten Wert auf die Vereinbarung von wirtschaftlichem Erfolg und ökologischer Verträglichkeit. Gründungsmitglied Klimaneutralitätsbündnis So wurde 2015 gemeinsam mit neun weiteren Vorarlberger Firmen das Klimaneutralitätsbündnis 2025 gegründet, welches heute aus rund 120 Mitgliedern besteht. Ein klares Bekenntnis, denn alle teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich freiwillig, ihren CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu reduzieren, um die Initiative Energieautonomie 2050 des Landes Vorarlberg zu unterstützen. Nachhaltigkeitsprogramm 2016 wurde in der Bank zur strukturierten Planung ihrer Nachhaltigkeitsziele und -vorhaben eine eigene Stelle eingerichtet und ein entsprechendes Nachhaltigkeitspro-
gramm ins Leben gerufen. Seither wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt wie beispielsweise die Installation von Photovoltaik-Anlagen, bewusstes Mobilitätsmanagement, Filmabende zur Mitarbeitersensibilisierung oder die Implementierung von umfassenden Nachhaltigkeitsrichtlinien für das Finanzierungs- und Anlagegeschäft. Nachhaltige Investmentmöglichkeiten Darüber hinaus spielt die ethische und soziale Verantwortung auch in der Produktentwicklung der Bank eine immer größere Rolle. So wurde das Spektrum an Eigenemissionen im Herbst 2017 durch einen Green Bond erweitert – die Hypo Vorarlberg war damit die erste Bank Österreichs mit einer „grünen“ Anleihe. Der Emissionserlös von Green Bonds wird dazu verwendet, nachhaltige Investitionsprojekte zu finanzieren bzw. zu refinanzieren. Sie bieten damit die optimale Möglichkeit, nachhaltige Aspekte des Geschäfts mit gezielter Investorennachfrage zu verbinden und die Investorenbasis zu erweitern. Hypo-Klima-Kredit Im Finanzierungsbereich werden mit dem Hypo-KlimaKredit energiesparende Investitionen im Wohnbau gefördert. Mit besonders günstigen Konditionen unterstützt die Bank umweltfreundliche Sa-
Die Hypo Vorarlberg setzt sich für ein lebenswertes „Ländle“ – auch für zukünftige Generationen – ein. nierungsmaßnahmen wie beispielsweise die Anschaffung erneuerbarer Energieversorgungstechnologien (Wärmepumpen, Solaranlagen etc.) oder die thermische Gebäudesanierung im Privatkundebereich. Green Leasing Über ihre Immobilien- und Leasinggesellschaft bietet die
Hypo Vorarlberg vom 1. März bis 31. Mai 2019 einen Umweltbonus in der Höhe von 500 Euro für Neu- und Gebraucht-Pkw (Erstzulassung nicht älter als 1 Jahr), deren CO2-Emission ≤ 99 g/km ist. Unter dem Motto „Die Zukunft least grün“ soll dabei ein Anreiz geschaffen werden, auf emissionsärmere Fahrzeuge wie E-Autos, Hybridfahrzeuge
oder sehr kleine benzinbetriebene Pkw’s umzusteigen. Die nachhaltigen Bestrebungen zeigen nicht nur ökologische Wirkung. Als erste Vorarlberger Bank wurde die Hypo Vorarlberg von ISS-oekom, eine der führenden Ratingagenturen im nachhaltigen Anlagesegment, im ISS-oekom Corporate Rating vom Mai 2017 mit dem „Prime“-Status
DIE ZUKUNFT
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Aktion gilt nur für neue und gebrauchte PKW, deren Erstzulassung nicht älter als 1 Jahr und deren CO2-Emissionen ≤ 99 g/km ist. Der maßgebliche CO2-Emissionswert ergibt sich aus dem CO2-Emissionswert des kombinierten Verbrauches laut Typen- bzw. Einzelgenehmigung gemäß Kraftfahrgesetz 1967 oder aus der EG-Typengenehmigung. Umweltbonus in der Höhe von EUR 500,– wird vom Kaufpreis abgezogen, Mindestfinanzierungsvolumen EUR 7.000,–; Mindestvertragslaufzeit: 36 Monate; der Abschluss eines Leasingvertrages muss bis zum 31.05.2019 erfolgen; es besteht eine Vollkaskoversicherungspflicht; vorbeh. Bonitätsprüfung, Änderungen und Druckfehler; Bonus nicht gültig für Operate Lease Verträge und Sonderkonditionen für Flotten und Behörden; sämtliche Beträge inkl. aller Steuern; Anbieter: HIL Mobilienleasing GmbH & Co KG.
bewertet. Damit qualifiziert sie sich auch im Besonderen für Investments aus ökologischer und sozialer Sicht. Mit dem Bewusstsein, dass noch ein weites Stück des Weges zu gehen ist, hat sich die Hypo Vorarlberg auch für 2019 einiges vorgenommen und wird ihr Nachhaltigkeitsengagement kontinuierlich ANZEIGE vorantreiben.
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Der „Mehrwert für alle“ bleibt
Das erfolgreiche Netzwerk-Projekt „Mehrwert für alle“ wurde gefeiert und wird fortgesetzt. HARD Im Spannrahmen Hard wurde kürzlich mit 300 Gästen der Abschluss der ersten zweieinhalb Jahre gefeiert. Das Mehrwert-Team mit Angelika Stöckler, Alexander Kowarc, Juliane Feurstein und der Vorstand des Trägervereins mit Elmar Herburger (Spartenobmann Tourismus), Bertram Martin (Martinshof Buch), Andrea Mc Gowan (Direktorin der LBS Lochau) und Andrea Schwarzmann (Landes- und Bundesbäuerin) sowie Projektleiter Ernst Schwand (Bodenseeakademie) freuten sich einmal mehr über das enorme Interesse. „Köche haben keine Zeit, Bauernhöfe abzuklappern und Landwirte kommen nur selten in Küchen,“ stellte Projektleiterin Angelika Stöckler fest und freute sich, dass es gelungen ist, viele Netzwerke zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen.
Das Mehrwert-Team um Angelika Stöckler und der Vorstand des Trägervereins freuten sich über 300 Gäste zur Feier des bisherigen zweieinhalbjährigen Erfolgs.
gewerbe in Lochau, angeleitet von Brigitte Horn und Fabian Marte. Sie boten zur Begrüßung Köstlichkeiten auf dem MEHRWERT-Brett und luden im Anschluss zum Vernetzen und Genießen auf einen bunten Marktplatz ein. Biohof Lingenhel, Dietrichs Kostbarkeiten, Fischerei Bösch, Flötzerhof, GenussRegion Kleinwalsertal, Herbert’s Dorfmetzg, Martinshof und Weingut Möth präsentierten eine beeindruckende Vielfalt an Vorarlberger
Spezialitäten. „Wie es weitergeht, bleibt spannend. Ein Nachfolgevorhaben gibt‘s, wartet jedoch noch auf grünes Licht von politischer Seite“, informiert Angelika Stöckler. „Für mich persönlich bleibt gutes Essen aus unserer nächsten Umgebung weiterhin ein zentrales Thema. Ich esse gerne gut und schätze die Vielfalt an heimischen Lebensmitteln. Bewusstseinsbildung für den tatsächlichen Wert von Lebensmitteln, Ernährungsbildung mit
Foto: Ruth Steurer | Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
Sehr gute Zusammenarbeit Die Erfolgsbilanz: 60 Veranstaltungen mit 2400 Fachleuten aus Landwirtschaft, Tourismus, Bildung, Gesundheit und Politik. Weiters eine Plattform, auf der über 50 landwirtschaftliche Betriebe ihre Angebote präsentieren und eine Sammlung bewährter Rezepte. „Vertragslandwirtschaft“ über jährlich 20 Tonnen Bio-Fleisch und viele Tonnen BioFeldfrüchte aus Vorarlberg für den Schülermittagstisch – unterstützt von den Landgenossen und der Stiftung „üsr Boda“ – sowie unzählige neue Partnerschaften zwischen Direktvermarktern und der Gastronomie. Verwöhnt wurden die Gäste von Schülerinnen und Schülern der Landesberufsschule für das Gast-
e r o o M e r e s n U i g i t r a g i z n i e d Vielfältig un
Gesundheit und Klimaschutz im Fokus, die Weitergabe von Kenntnissen und Küchenfertigkeiten – v. a. auch im vegetarischen Bereich, Vermeidung von Lebensmittelabfällen und eine vorausschauende Gestaltung der Gemeinschaftsverpflegung sehe ich als zentrale Herausforderungen bei uns im Land. Und wie wir im Projekt MEHRWERT festgestellt haben, geht es immer wieder um Kommunikation und Vernetzung. Besonders span-
nend für kulinarisch interessierte Gäste ist zweifellos die Vernetzung von kleineren landwirtschaftlichen Betrieben mit Küchen. Hier haben wir noch viel Potenzial. Idealerweise sollten wir dafür schon in der Ausbildung der angehenden Köche und Landwirte die Begeisterung wecken und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen fördern.“ Infos unter www.mehrwert-fuer-alle.at
„Mi Kischta Gärtle“
Kinder und Jugendliche bauen Vorarlbergs längsten Garten.
BREGENZ „Kinder- und Schulgärten sind ein-
zigartige Lern- und Erfahrungsräume, in denen junge Menschen ihren Handlungsdrang und ihre Kreativität frei entfalten“, weiß das Team der Obst- und Gartenkultur Vorarlberg (OGV). „Gleichzeitig können sie ein nachhaltiges Bewusstsein für die komplexen Zusammenhänge in der Natur sowie für den Wert gesunder, regionaler Lebensmittel aufbauen.“ Beim Projekt „Mi Kischta Gärtle“ steht eine kleine Holzkiste im Mittelpunkt, die selbst zusammengebaut, mit Erde gefüllt, nach eigener Idee bepflanzt und gepflegt wird. Alle Kinder und Jugendlichen sind eingeladen mitzumachen, um vielleicht am Ende sogar den Hauptpreis zu gewinnen. Der Kistengarten soll der längste Vorarlbergs werden, vom Piz Buin bis zum Bodensee - jeder Meter Garten zählt! 120 Pädagogen und OGV-Mitglieder haben sich fürs Kischta-Gärtle-Projekt getroffen, um sich über wichtige Tipps und Tricks sowie Verwertungsmöglichkei-
Moore sind Weltmeister im Klimaschutz Moore entnehmen der Atmosphäre CO2 und binden dieses in langlebigem Torf. Ein Viertel aller österreichischen Moorflächen liegt in Vorarlberg. Uns kommt deshalb eine besondere Verantwortung für den Moorschutz zu. Mehr Infos dazu finden Sie auf www.naturvielfalt.at |
Kinder bauen ihren eigenen kleinen Garten.
ten auszutauschen. Waren es kürzlich noch, oder schon 1700 „Kischta“, geht inzwischen das OGV-Schulgartenteam rund um Anja Burtscher-Marte, Renate Moosbrugger, Sonja Burtscher und Stefan Jarau davon aus, dass die 2000er-Grenze noch geknackt wird. „Als ,Garta tuat guat‘-Team sind wir mit Spaß, Elan und Idealismus dabei, zahlreichen Kindern im ganzen Land ein kleines Stück eigenen Garten zu ermöglichen“, sagt Gemüsegärtnerin und ökologische Ingenieurin Sonja Burtscher, die mit ihrer Gemüsefreundin Heidi Herzer in Hard eine solidarische Landwirtschaft betreibt, auch, um den unbezahlbaren Wert echter und frischer Produkte erlebbar zu machen: „Wir wollen einen Garten schaffen mit Gemüse, Blumen, Kräutern, Obst und Beeren, einen Ort der Dankbarkeit und Einfachheit, den Kinder und Erwachsene so gerne aufsuchen.“ Neben dem professionellen Partner Pädagogische Hochschule wird die OGV-Aktion „Mi Kischta Gärtle“ auch vom Land, der Stiftung „Blühendes Österreich“ und den VKW unterstützt. Infos unter www.ogv.at
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Samstag/Sonntag, 23./24. März 2019 Vorarlberger Nachrichten
Mutter Erde
Am 10. April um 19 Uhr ist der Empfang zum Tag der Mutter Erde in der FH Dornbirn. DORNBIRN Auch heuer laden FHV, consolnow.org, Naturschutzbund, Bodensee Akademie, Bio Vorarlberg, Unser Grundeinkommen, Klimabündnis V, Bodenfreiheit, ARGE Erneuerbare Energie und die Caritas zum Tag der Mutter Erde mit Vortrag und Gespräch mit Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. Er ist Bio-Landwirt, Buchautor und seit 2002 Vorsitzender des deutschen Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). In den letzten Jahrzehnten ist es der Menschheit gelungen, ihre wirtschaftliche Produktion enorm zu steigern und immer mehr Erdbewohner zu ernähren. Dazu hat eine hoch produktive, nach industriellen Prinzipien organisierte Landwirtschaft beigetragen. Der Irrweg dabei ist aber das entstandene instabile, inhumane und giftige System. Nur durch den massiven Einsatz von Kunstdünger, Pestiziden und Medikamenten in der Massentierhaltung kann es aufrechterhalten werden.
Mit fatalen Folgen. Schädigung der Produktionsgrundlagen der Landwirtschaft und der menschlichen Gesundheit. „Wollen wir die Lebenschancen künftiger Generationen nicht in Frage stellen, müssen wir stabile Systeme schaffen, die auf Dauer und aus sich heraus funktionieren und die sowohl die Fruchtbarkeit des Bodens als auch die Funktionsfähigkeit des Ökosystems wiederherstellen“, betont Ernst Schwald von der Bodensee Akademie. Der ökologische Landbau hat seit über 100 Jahren eine beachtliche Strecke des Weges dorthin zurückgelegt und es ist ihm gelungen, immer mehr Menschen außerhalb der Landwirtschaft auf diesen Weg mitzunehmen. Weitere Impulse, Erneuerung wirtschaft licher Rahmenbedingungen sind nötig. Ein Paradigmenwechsel bis hin zu unserer Ernährung. Anmelden unter veranstaltungen.fhv.at
Gesunde Mutter Erde wiederherstellen.
Bei Sutterlüty wird seit 2017 der Fuhrpark auf Elektroautos umgestellt.
Sutterlüty ist klimaneutral* Das Familienunternehmen aus dem Bregenzerwald ist Mitglied des Klimabündnisses 2025. Eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ist für Sutterlüty ein fest verankerter Bestandteil der Unternehmensausrichtung. Darunter versteht Sutterlüty, zu schätzen und zu fördern, was die Region zu bieten hat, sowie den respektvollen Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt. Mit der Umsetzung bereits 2016 alle Sutterlüty-Ländlemärkte klimaneutral zu betreiben, hat Sutterlüty schon damals die richtigen Akzente für die Umwelt gesetzt. Freiwillige Initiativen Für Sutterlüty war es deshalb selbstverständlich, sich im Rahmen des Klimaneutralitätsbündnis 2025 mit anderen Vorarlberger Unternehmen zusammenzuschließen. Denn das Ziel der internationalen Klimapolitik, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad* zu begrenzen, kann nur durch freiwillige Initiativen und Maßnahmen im Privatsektor erreicht werden. Durch das Bündnis profitieren alle Unternehmen vom Wissen und den Erfahrungen jedes Einzelnen, was die Reduktion von C02-Emissionen betrifft. Gleichzeitig stehen die Mitglieder dafür ein, dass nur unver-
B’sundrig. Sutterlüty ist 100 % klimaneutral* Unser Klima geht uns alle an. Schließlich soll unsere Erde auch für unsere Kinder und Enkel noch ein lebenswerter Ort sein. Statt aber nur darüber zu reden, tun wir etwas: In den letzten Jahren haben wir 2.000 Tonnen CO2 eingespart. Und was wir nicht vermeiden können, kompensieren wir, indem wir zertifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt unterstützen. Damit können Sie jetzt in 100 % klimaneutralen Ländlemärkten einkaufen und so bei jedem regionalen Einkauf ein kleines bisschen die Welt retten. Weitere Informationen und alle Details finden Sie auf unserer Website.
* Gemäß den Kriterien des Klimaneutralitätsbündnisses Vorarlberg (Zertifizierung nach ISO 14064-1 – Treibhausgasbilanzierung)
Foto: Alexander Kaiser im Auftrag von Sutterlüty
meidbare Emissionen über Zertifikate ausgeglichen werden. Sutterlüty reduziert CO2 Wie alle anderen Lebensmittelmärkte verursacht auch Sutterlüty Treibhausgase, also CO2. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen eingehend mit der Thematik, wie dieser Ausstoß so gering wie möglich gehalten werden kann. Eine Vielzahl an Verbesserungen wurde bereits umgesetzt, z. B. die Beleuchtungsumstellung hin zu LED, die Verbannung von fossilen Brennstoffen bei Neu- und großen Umbauten, neue energieeffiziente Backöfen bei der Bäckerei Hammerl, die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Märkte Lochau und Rankweil, Neubauten nach den Green-Building-Standards und die sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf Elektroautos seit 2017. Der Einsatz, die CO2-Belastung über alle Bereiche hinweg auf ein Minimum zu reduzieren, zeigt erfreuliche Wirkung: 2000 Tonnen CO2 konnten bereits aus eigener Kraft eingespart werden. Das entspricht jener Menge, die rund 280 Österreicher durchschnittlich in einem Jahr verursachen. Doch so sehr sich das Unternehmen auch bemüht, CO2 gar nicht erst entstehen zu lassen:
Ein zu 100% CO2-freier Betrieb der Sutterlüty-Ländlemärkte ist selbst unter modernsten Bedingungen heute noch nicht möglich. Deshalb hat sich Sutterlüty entschlossen, jene CO2Menge, die nicht aus eigener Kraft vermieden werden kann, mit dem Ankauf von Klimaschutz-Zertifikaten auszugleichen. Damit unterstützt das Unternehmen zertifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden hat Sutterlüty allein beim Aufforstungsprojekt in Togo bereits über 50.000 Bäume gepflanzt. Sutterlüty pflegt mit seinen über 1500 bäuerlichen Produzenten eine gute Partnerschaft. Diese Partner produzieren sehr hochwertige und regionale Produkte. Da dies Lebensmittel sind, die jeder zu sich nimmt, ist unsere funktionierende Umwelt unabgindbar. Und weil Sie bei Sutterlüty in 100% klimaneutral betriebenen Ländlemärkten einkaufen, leisten auch Sie einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Erde zu einem lebenswerten Platz für die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu gestalten. *Gemäß den Kriterien des Klimaneutralitätsbündnisses Vorarlberg (Zertifizierung nach ISO 14064-1 – TreibANZEIGE hausgasbilanzierung).
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