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Vorarlberger Immobilienmarkt

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M채rz 2011/1. Ausgabe

DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

VORARLBERGER NACHRICHTEN


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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

DIENSTAG, 22. MÄRZ 2011

Raum Dornbirn

Raum Feldkirch

Raum Bludenz

Dornbirn, Am Quellbach (Fischbachgasse)

Feldkirch, Zentrum Tosters

Bludenz, Haldenweg

Dornbirn, Brunnengasse

Feldkirch, Alvierstraße

Bludenz, Hasensprung

Dornbirn, Mozartstraße

Rankweil, Leinenweg

Bludenz, Winkelweg

Egg, Mühle

Göfis, Schmittenweg

Nüziders, Kirchstraße

Lustenau, Rheinstraße

Satteins, Hollagaß

Nüziders, Forchenwald

05572/3838-962 | wohnen@zima.at | zima.at/wohnen


DIENSTAG, 22. MÄRZ 2011

DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

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März 2011/1. Ausgabe

DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

VORARLBERGER NACHRICHTEN

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napp 100.000 Häuser, Wohnungen und Grundstücke wechselten im letzten Jahr österreichweit ihren Besitzer. Es handelt sich dabei um Vermögenswerte von rund 17,25 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den Vorjahren ist damit der Wert der gehandelten Immobilien um knapp sechs Prozent gestiegen. Die Anzahl sogar um satte 12,7 Prozent. Daran ist deutlich zu erkennen, dass das Interesse an Immobilien wächst. Ein Trend, der nach Meinung der Experten in den nächsten Jahren noch zunehmen wird. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend: Zum einen setzt man im Lände in unsicheren Zeit gerne wieder auf stabile Werte. Zum anderen bringt das niedrige Zinsniveau und die attraktiven Förderungen vor allem im Sanierungsbereich den Markt in Bewegung. Ebenfalls richtungsweisend ist das steigende Interesse an Eigentumswohnungen. Der Anstieg kann mit knapp 15 Prozent beziffert werden. Beim Kauf steht die Qualität aber auch die Nachhaltigkeit des Gebäudes im Vordergrund. Dafür werden dann auch durchschnittlich 174.000 Euro pro Wohnung ausgegeben. Vorarlberg liegt damit preislich am höchsten im Österreichvergleich. Auch was den Erwerb von Einfamilienhäusern betrifft, ist der Quadratmeterpreis auf durchschnittlich 131 Euro gestiegen. Damit hat Vorarlberg jetzt Tirol überholt. In unserem neuen großformatigen Journal haben wir mit den Experten der Vorarlberger Immobilienbranche gesprochen und für Sie Tipps und Ratschläge in Sachen Kauf, aber auch Verkauf von Gebäuden zusammengestellt. Auch die derzeit aktuellen Themen wie Investieren in Anlegerwohnungen, neue Förderungen, Zuschüsse von Bund und Land finden ebenso Beachtung wie wissenswertes zur thermischen Sanierung.

Von Haus aus Eigentum Der Vorarlberger Immobilienmarkt verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Eigentumswohnungen EIGENTUM. Wer durchs Ländle fährt, stellt eine rege Bautätigkeit fest. Dass die Bauwirtschaft wieder anzieht, ist klar ersichtlich. Besonders im privaten Wohnbau. Eigentum ist gefragt. Was Wohnungen betrifft, liegt das Ländle deutlich über dem Österreich-Schnitt. Jeder fünfte Vorarlberger nennt im Ländle eine Wohnung sein Eigen. Im restlichen Österreich sind es lediglich 13 Prozent. Obwohl viel gebaut wird, ist der Bedarf an Eigentumswohnungen höher, als derzeit am Markt zur Verfügung stehen. Thomas Peter, Geschäftsführer der Bauinnung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und nennt den Grund: „Vorarlberg ist eine dynamische Region mit einer hervorragenden Infrastruktur und einer guten Arbeitsmarktsituation.“ Das zieht viele ins Ländle. Zunehmende Einwohnerzahlen und großer Zuzug – vor allem in den Rheintal-Gemeinden – steigern die Nachfrage. Wohnungen und Ei-

„Die Branche ist gefordert, genug Einheiten zu bauen.“ Thomas Peter, Geschäftsführer WKV

Wir wünschen Ihnen viel Glück auf der Suche nach Ihrem neuen Zuhause!

Ihr Redaktions-Team

IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Vorarlberger Graphische Anstalt Eugen Russ & Co., Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Projektleitung: Michael Märk. Redaktion: Marion Hämmerle Crone Texte/Fotos: Shutterstock, Hinteregger Bau, Lenz Wohnbau, Prisma Unternehmensgruppe, Zima Wohnbau, Rhomberg Bau. Umsetzung: Patricia Leitner. Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 05572 501-4, Fax 05572 501-245. Erscheinungsdatum: 22. März 2011

genheime sind deshalb begehrt. Täglich entstehen in unserem Land vier neue Wohneinheiten. Aber auch der Gebrauchtwohungsmarkt ist von einer neuen Dynamik geprägt. Der Sanierungsboom bestätigt den Trend zum „Oldie“. Lebenszykluskosten im Visier Egal, ob alt oder neu. Für die (zukünftigen) Besitzer spielt ein hoher Qualitätsstandard die

Hauptrolle. Wobei sich die Qualität nicht nur aufs Wohnen bezieht, sondern auch auf den Geldbeutel. „Das bedeutet, dass auch den Lebenszykluskosten eines Objektes verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt wird“, weiß Peter. Durch geschicktes Planen wird versucht, die Folgekosten so niedrig wie möglich zu halten. Mit

reichen schon 400 Quadratmeter, um seinen Wohntraum zu realisieren.

dem Ziel, möglichst unabhängig von den Rohstoffmärkten zu sein, wird auf erneuerbare Energieträger sowie auf höchste Energieeffizienz geachtet.

Prozent, also etwas mehr als ein Drittel, können auf Eigenmittel zurückgreifen. Die geringe Eigenkapitalquote macht jedoch die Hausfinanzierung immer schwieriger, da die Banken bei der Kreditvergabe wesentlich strengere Kriterien anlegen wie noch vor fünf Jahren. Dadurch ist eine stärkere Nachfrage nach Mietwohnungen erkennbar. Markus Bösch, Leiter der Volksbank Vorarlberg Immobilien OG, ist verstärkt mit Anfragen nach Drei- bis Vierzimmerwohnungen konfrontiert. „Sehr gefragt sind derzeit Mietkaufwohnungen, die für Familien einen Erwerb von Eigenheim auf längere Zeit möglich machen.“ Gerade Jungfamilien mit Kleinkindern und einem Familieneinkommen können sich so ihren Eigentumswunsch erfüllen. Entscheidet sich der Mieter nach einem vertraglich vereinbarten Zeitrahmen, die Wohnung zu erwerben, wird die bezahlte Miete in den Kaufpreis eingerechnet und mindert somit die Endzahlung.

Um dies zu erreichen, werden auch höhere Anschaffungskosten in Kauf genommen, die aufgrund der attraktiven Zinssituation als bewältigbarer empfunden werden als hohe monatliche Belastungen. Eine Umfrage ergab, dass hierzulande für den Kauf eines Eigenheimes im Schnitt 174.000 Euro ausgegeben werden. Damit lässt man sich im Ländle das eigene Daheim um 23.000 Euro mehr kosten als in Restösterreich. Wer sich für ein Einfamilienhaus entscheidet, spart lieber bei der Grüße des Grundstücks, als bei den Baumaterialien. War in den 60er-Jahren ein durchschnittlicher Baugrund zwischen 1200 und 2000 Quadratmetern groß, schrumpfte er bereits in den 80ern auf rund 700 bis 1200 Quadratmeter. Heute

Mietkauf als Zukunftsmodell Die Hälfte der Vorarlberger Häuslbauer und Wohnungskäufer finanzieren ihr Domizil dabei mit Fremdkapital. Nur 36


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Wohnformen der Zukunft „Am Garnmarkt“ in der Marktgemeinde Götzis entsteht derzeit ein Vorzeigeprojekt für Leben im Zentrum

FOTO: PRISMA

VERNETZUNG. „Das Leben wird sich wieder mehr in Richtung Zentren verlagern“, ist Egon Hajek überzeugt. Der Geschäftsführer der Prisma Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung denkt dabei an lebendige Ortskerne in denen Wohnen, Einkaufen oder Erholung gleichermaßen möglich ist. Ein erstes greifbares Beispiel des neuen Wohn- und Lebensraumkonzeptes gibt es mit dem Garnmarkt in Götzis. In der Kummenberggemeinde wurde ein Teil des von der Prisma Unternehmensgruppe gemeinsam mit mehreren regionalen Partnern entwickeltes Gesamtkonzeptes in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Götzis bereits umgesetzt. Die Vernetzung von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit stößt durchwegs auf Begeisterung,

spiegeln sich doch alle Facetten des täglichen Lebens wider.

an denen Begegnungen zwischen den Generationen stattfinden“, betont Egon Hajek.

Erweiterung des Ortszentrums Rund 400 Personen sollen bis zur kompletten Fertigstellung im Jahr 2013 ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt im 40.000-Quadratmeter umfassenden Areal finden. „Es macht sicher mehr Sinn, die Ortskerne auszubauen, als noch mehr an die Ränder auszulagern.“ Egon Hajek, Geschäftsführer PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung

Hinzu kommen noch Arbeitsmöglichkeiten für 450 Personen. Sie finden die verschiedensten Lebensräume vor, in denen die unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten impliziert sind. Rund 10.000 Quadratmeter – und damit ein Viertel – bilden Handelsflächen. Statt großen Shoppingmalls, wie an Stadt- und Gemeinderändern, sind die Geschäfte ins Gesamtareal integriert. Die Dienstleister, Gastronomen oder Handelsbetriebe sind ein belebender Faktor des Standortes, der sich harmonisch ins Ortsbild fügt. „Es geht nicht darum, kleine Satellitenorte innerhalb einer Gemeinde zu schaffen, sondern vielmehr offene Zonen zu schaffen,

Der zukunftsweisende Lebensraum bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Wohnlösungen, die sich ganz individuell nahezu an alle persönlichen Situationen anpassen. Von der gemütlichen Singlewohnung bis zum großzügigen Penthouse mit sonniger Terrasse und traumhaften Ausblick. Auch Betreutes Wohnen und eine überbetriebliche Kinderbetreuungs-Einrichtung finden im Areal Platz. Bewusst wurde dabei mit den verschiedensten Architekten zusammengearbeitet, um differenzierende Baustile und unterschiedlichste Fassadenlösungen zu erhalten. Das unterstreicht die Individualität und ist damit richtungsweisend für die Zukunft. „Leben im Zentrum“ ist aber auch ein Projekt, das aus ökologischer Sicht zu befürworten ist. „Es macht sicher mehr Sinn, die Ortskerne weiter auszubauen, als noch mehr an die Ränder auszulagern“, unterstreicht der Entwicklungsexperte. Denn Zentren verfügen von Haus aus über eine funktionierende Infrastruktur, während an der Peripherie diese oft geschaffen werden müssen, was mit zusätzlichen Kosten und Ressourcenverbrauch verbunden ist. Auch wichtige Einrichtungen

Vielfältige Einkaufs- und Freizeitmöglichkeitet am Garnmarkt.

und Institutionen befinden sich zumeist in der Dorfmitte. In Götzis beispielsweise grenzt das „Garnmarkt-Areal“ an den Bahnhof oder ans Gemeindeamt. Die verdichtete Bauweise ermöglicht außerdem modernste energetische Standards. Autos in der Tiefgarage Zukunftsweisende Ansätze gibt es auch, was die Mobilität betrifft. Statt einen Kampf um Parkplätze und teure Parkgebühren, finden die Autos „Am Garnmarkt“ vorwiegend unterirdisch Platz. 200 öffentliche Parkplätze werden sogar kostenlos angeboten. Hajek kann sich sogar vorstellen, dass Straßen im Areal als Fußgängerzonen deklariert werden. Die Marktgemeinde Götzis darf sich rühmen,

FOTO: PRISMA

die erste Kommune im Land zu sein, die das umfangreichste und nachhaltigste Zentrumsentwicklungsprojekt mit Hilfe privater Investoren realisiert. Mit dem Projekt Seestadt Begenz hat die Prisma-Gruppe bereits ein weiteres interessantes Projekt an der Angel. In der Landeshauptstadt werden 80 Millionen Euro für Wohn-, Büro- und Geschäftsflächen inklusive Tiefgarage zwischen Bahnhof und Innenstadt investiert. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2011. Innerhalb von rund zwei Jahren soll das Großprojekt jedoch fertig und die Wohnungen bezugsfertig sein. Ob sich weitere Gemeinden diesem Konzept anschließen, ist noch offen. Hajek: „Interessant wäre es allemal. Und ab einer Größenordnung von 5000 Einwohnern sicher realisierbar.“

Ratgeber für die Sanierung von Wohnanlagen Der Ratgeber soll Wohnungseigentümern die Entscheidung, zur Sanierung Ja zu sagen, erleichtern „Es gibt mittlerweile viele Ratgeber zum Thema Sanieren, unserer differenziert sich aber entscheidend. Zum einen, weil wir unser Know-how aus langjähriger Praxis einfließen lassen konnten und zum anderen weil wir alle Kernthemen umfassend und neutral behandelt haben. Das Interesse für unseren Ratgeber reicht unter anderem bereits bis nach Wien.“ Gerhard Vonbank, Leiter Bauen im Bestand, Rhomberg Bau

werden“, weiß Gerhard Vonbank, Leiter der Abteilung Bauen im Bestand bei Rhomberg Bau. Dabei ist es ganz wichtig die Bewohner in ihren Ängsten,

Sorgen und Wünschen ernst zu nehmen und auch ehrlich zu informieren. „Ich sage ganz klar, dass die Sanierungszeit eine Belastung ist und dass auch etwas schiefgehen kann“, erklärt der Fachmann, der sich auch immer Zeit für Einzelgespräche nimmt. Unter vier Augen wird eben leichter geredet wie während der Hausversammlung. Alle seine Erfahrungen hat Gerhard Vonbank jetzt im „Sanierungsratgeber“. „Damit möchten wir unsere Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zur Verfügung stellen und mit hilfreichen Tipps die Entscheidungsfindung positiv unterstützen“, so der Autor. Be-

FOTO: RHOMBERG BAU

SANIERUNGSRATGEBER. Gebäude ist nicht gleich Gebäude. Diese Erfahrung hat Rhomberg Bau in Bregenz schon vor zehn Jahren gemacht, als sich das Bauunternehmen auf Sanierung von Wohnanlagen spezialisierte. Schnell wurde damals erkannt, dass im Wohnungeigentum andere Gesetze gelten als bei EigenheimSanierungen. Unterschiedliche Bewohner, andere Wünsche, aber auch Ängste, was während der Arbeiten auf die Eigentümer zu kommt – daran scheitern die meisten Sanierungen. Für die Wohnungsbesitzer ist das „Ja“ sagen eine Grundsatzentscheidung. „Darum muss zu allererst eine Vertrauensbasis aufgebaut

Im Sanierungsratgeber gibt Rhomberg Bau seine Erfahrungen weiter.

reits mehr als 150 Wohnanlagen wurden von Rhomberg Bau umfassend saniert – meistens von der Idee über die Planung

bis zur Abwicklung. Den Sanierungsratgeber gibt es auf der Homepage www.rhombergbau. at zum Downloaden.

Philosophie von Rhomberg Bau Rhomberg beschäftigt sich seit Jahren mit der Nachhaltigkeit und Lebenszyklusoptimierung von Gebäuden. Der Lebenszyklus beschreibt alle Phasen eines Gebäudes: von der Planung über den Bau und Betrieb bis zum Abriss. Dabei betrachtet Rhomberg Bau die unterschiedlichen Lebensabschnitte und Anforderungen der Bewohner, Schonung von Ressourcen und Optimierung sowie Bau-, Betriebs- und Instandsetzungskosten. Ansprechpartner: Gerhard Vonbank, Leiter Bauen im Bestand Rhomberg Bau GmbH Mariahilferstraße 29, 6900 Bregenz Tel. 05574 403-0 Fax: 05574 403-309 E-Mail: info@rhombergbau.at www.rhombergbau.at Das Sanieren von Wohnanlagen ist eine besondere Herausforderung, weil viele Wünsche und Interessen aufeinandertreffen.


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VIELFALT ENTDECKEN Wohnen Am Garnmarkt

Mit dem Projekt Am Garnmarkt entsteht mitten in Götzis ein überregional bedeutender Lebensraum mit neuen Geschäften, Büros, Ordinationen und Wohnungen. Ein vielfältiges gastronomisches und kulturelles Angebot an neuen Plätzen und Straßen schafft eine leben-

einkaufen.

arbeiten.

wohnen.

dige Vielfalt im Ortskern von Götzis.

Zukunftsweisende Lebensräume. Individuell, kommunikativ und unkompliziert - die Zentrumsentwicklung in Götzis wird zukunftsweisenden Lebensräumen gerecht. Das Gesamtkonzept bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Wohnlösungen, die sich individuell nahezu an alle Lebenssituationen anpassen.

Die zentrale Lage - ein Vorteil für die ganze Familie. Am Garnmarkt entsteht ein für Vorarlberg einmaliges Areal mit einer Vernetzung von Wohnen, Leben und Arbeiten. Die ideale Infrastruktur, die gute Verkehrsanbindung, das reiche Angebot an Freizeitaktivitäten und die kulturellen Highlights machen Götzis zum idealen Lebensmittelpunkt.

Ihr neues Zuhause. Von der gemütlichen Singlewohnung bis zum großzügigen Penthouse mit sonniger Terrasse und traumhaftem Ausblick – als Mietwohnung, Eigentumsobjekt oder als Anlegerwohnung – hier entstehen Wohnlösungen für vielseitige Ansprüche.

Bleiben Sie im Gespräch und informieren Sie sich über die Miet- und Kaufmöglichkeiten am Standort.

Am Garnmarkt. T 05523 64650. info@garnmarkt.at. www.garnmarkt.at. Folgen Sie den laufenden Entwicklungen

.

Ein Projekt der PRISMA Unternehmensgruppe, der ZM3 Immobiliengesellschaft, der SPEKTRA Zentrum für Wohn- und Lebensraumentwicklung, der VOGEWOSI und der Wohnbauselbsthilfe in Kooperation mit der Marktgemeinde Götzis.

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DREI FRAGEN, DREI ANTWORTEN

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So werden Wohnträume wahr Was ist bei der Suche nach einer Eigentumswohnung zu beachten

Wolfgang Lang, Atrium: Raum für Ideen

Welche Entwicklungen macht der Wohnbau in Vorarlberg? Wolfgang Lang: Der Trend geht ganz klar zu hochwertigen Kleinwohnanlagen in sehr guten Lagen mit großen Terrassen oder Privatgärten, die altersgerecht und familienfreundlich mit Lift ausgeführt sind. Zudem ist deutlich zu erkennen, dass die Folgekosten/Betriebskosten immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wie definieren Sie die Qualität einer Wohnanlage? Wolfgang Lang: Es beginnt bereits mit der Auswahl der besten Grundstücke. Denn eine sonnige, ruhige Lage mit einer guten Infrastruktur bietet den Eigentümern langfristig viel Lebensqualität. Für höchsten Wohnkomfort sorgen unsere hauseigenen Architekten bereits bei der Planung. Die Kleinwohnanlagen sind barrierefrei, verfügen über große Terrassen, großzügige Nebenflächen wie Terrassenabstellräume und Keller. Die Wohn- und Schlafzimmer sind hell und freundlich. Zusätzlich sorgen unsere ökologischen Heizsysteme für ein gutes Wohngefühl. Sind mit einem ökologischen Heizsystem automatisch die Betriebskosten niedrig? Wolfgang Lang: Es trägt sicher dazu bei. Aber die Heizkosten machen ja nur einen Teil der Betriebskosten aus. Im Schnitt ca. 17 bis 20 Prozent. Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten, in verschiedensten Bereichen Betriebskosten zu sparen. Darüber werden unsere Kunden ausführlich informiert.

EIGENTUM. Wohnungskäufer im Ländle kennen ihre eigenen Wünsche meist ganz genau: Wohnungsgröße, Ausstattung der Wohnung, Wohnort und nähere Umgebung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, Entfernung zum Arbeitsplatz, etc. „Danach fragen Interessierte noch bevor sie nach dem Preis fragen“, weiß Karlheinz Steiner, Geschäftsführer der Zima Wohnbaugesellschaft. Wohnqualität steht in Vorarlberg eben ganz im Vordergrund. „Die Wohnqualität steht für Käufer von Eigentumswohnungen im Vordergrund. Lage, Anzahl der Wohnungen und Größe der Terrasse sind die ersten Fragen.“ Karlheinz Steiner, Geschäftsführer der Zima Wohnbaugesellschaft

Dennoch gehört der Kauf einer Eigentumswohnung zu den größten Geschäften, die die meisten in ihrem Leben tätigen und da will man natürlich auf Nummer sicher gehen. Finanzen prüfen Darum gilt als nächster Schritt: die Finanzen prüfen. Die Wohnung sollte grob gerechnet nämlich nicht mehr als die Hälfte des monatlichen Netto-Haushaltseinkommens kosten. Dazu gehören neben den Kreditraten auch die Betriebskosten, Telefon, Strom, Gas und Rundfunkgebühren. Beim Kauf einer geförderten Wohnung sollte in jedem Fall auch

Käufer fragen zuerst nach der Qualität und erst dann nach dem Preis.

berücksichtigt werden, dass sich die Belastung infolge Kürzung des Annuitätenzuschusses bzw. Erhöhung der Tilgungsraten vor allem in den letzten zehn Jahren stark erhöht. Gerne werden aber auch die Nebenkosten, die beim Wohnungskauf anfallen, unterschätzt. Hier gilt als Faustregel, dass die Nebenkosten rund zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen (siehe Fact-Box). Ein Expertentipp: Da man Eigentum an einer Wohnung nicht durch Übergabe, sondern durch Eintragung ins Grundbuch erwirbt, sollte die Kaufpreiszahlung treuhändisch durch den Notar oder Anwalt abgewickelt werden. Dies dient als Sicherheit beim Kauf, allerdings können dafür eigens Kosten verrechnet werden. Verhandeln ist empfehlenswert und immer klarstellen, welche Leistungen abgedeckt sind.

Neben diesen Gebühren fällt auch das Honorar eines Rechtsanwaltes oder Notars für die

Wird die Eigentumswohnung erst gebaut, heißt es Planungsunterlagen und Baubeschreibungen studieren. Das ist nicht ganz einfach. Wichtig ist auf jeden Fall die Lage der Wohnung, nicht nur was die Umgebung betrifft, sondern auch innerhalb des Gebäudes. Dabei sollte man auch bewusst auf mögliche Störfaktoren wie die Position der Installationsund Lüftungsschächte achten. Auch der Raumaufteilung selbst sollte ein hoher Stellenwert beigemessen

werden. Geschickt ist jedenfalls immer eine Trennung der Kommunikations- und Relaxräume. Schließlich will niemand gerne vor Gästen im Pyjama vorbeimarschieren, um ins Schlafzimmer zu gelangen. Je nach Baufortschritt fallen bei Änderungswünschen Mehrkosten an. Die Höhe sollte unbedingt im Vorfeld abgeklärt werden. Das gilt auch für die Wohnungsausstattung. Bauträger bieten meist nur standardisierte Ausstattungen an, die im Kaufpreis inbegriffen sind.

Tipps zur Entscheidungsfindung Die eigenen Wünsche klar formulieren: Wohnungsgröße, Anzahl der Räume, Grünflächen, Wohngegend, Verkehrsanbindung Die Umgebung erkunden: Wie kann das Umfeld noch bebaut werden? Wird meine Wohnung dadurch beeinträchtigt? Handelt es sich um eine ruhige Wohnlage oder gibt es andere Beeinträchtigungen etwa durch Fabriken in der Nähe? Der nähere Umkreis: Wie gut ist die Infrastruktur. Sind Ärzte, Apotheken, Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten usw. in der Nähe? Betriebs- und Folgekosten: Wie hoch sind die zu erwartenden Betriebskosten? In welchem Ausführungsstandard ist das Haus/die Kleinwohnanlage gebaut? In welcher Förderstufe? Wie hoch ist der Heizwärmebedarf? Welches Heizsystem kommt zum Einsatz (Pellets, Erdwärme etc.)? Gibt es betriebskostenintensive Details wie zum Beispiel nicht öffenbare Verglasungen (die z. B. nur mit einem Steiger gereinigt werden können) etc. Wohnkomfort: Barrierefrei mit Lift; großzügige Nebenflächen (Abstellräume, Keller etc.); große Terrassen bzw. Privatgärten; helle, überdachte Tiefgarage.

Vertrauen ist die Grundlage für den Abschluss eines Kaufvertrages.

Nebenkosten beim Kauf einer Eigentumswohnung NEBENKOSTEN. Nach Unterzeichnung eines Kaufvertrages muss der Kauf binnen eines Monats beim Finanzamt samt einer Abgabenerklärung angezeigt werden. Das Finanzamt setzt daraufhin die Grunderwerbssteuer fest, die vom Kaufpreis berechnet wird. Sobald die Grunderwerbssteuer bezahlt ist, stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitserklärung aus. Diese ist wiederum Voraussetzung für die Eintragung ins Grundbuch.

Grundriss studieren

FOTO: ZIIMA

Kaufvertragserrichtung an. Das Honorar wird nach dem Rechtsanwalts- oder Notariatstarifgesetz berechnet und orientiert sich an der Höhe des Kaufpreises. Es ist aber auch möglich, ein Pauschalhonorar zu vereinbaren. Das Pauschalhonorar sollte folgende Leistungen enthalten: - die Kaufvertragserrichtung - die Gebührenabwicklung und Anzeige beim Finanzamt - die Treuhandschaft, bei Fremdfinanzierungen auch gegenüber dem Kreditinstitut (z. B. zur Löschung von bestehenden Pfandrechten im Grundbuch)

- Einholung der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung - die Grundbucheintragung Meist wird im Kaufvertrag vorgesehen, dass der Käufer sämtliche Nebenkosten trägt, dies mit Ausnahme der Kosten für die Löschungen im Grundbuch. Es kann aber auch eine andere Vereinbarung getroffen werden. Seit 1. 1. 2009: Dem Käufer einer Immobilie muss spätestens vor Unterzeichnung des Kaufvertrages ein „Energieausweis“ vorgelegt werden.

Nebenkosten Vertragserrichtungskosten (durch Rechtsanwalt oder Notar) Beglaubigungskosten für Unterschriften auf dem Kaufvertrag Grunderwerbssteuer (3,5 % vom Kaufpreis; 2 % bei nahen Angehörigen) Grundbucheintragungsgebühr (1,1 % vom Kaufpreis) evtl.: Makler-Vermittlungsprovision (ab € 48.448,58 je 3 % + 20 % USt.) allfällige Finanzierungskosten: Rechtsgeschäftsgebühr für Darlehens- bzw. Kreditvertrag: 0,8 % der Kreditsumme – Ausnahme: Darlehen von Bausparkassen sind von der Rechtsgeschäfts-Gebühr befreit! 1,2 % Grundbucheintragungsgebühr für einzutragendes Pfandrecht (Hypothek) wenn das Objekt wohnbaugefördert ist, evtl. Befreiung für Rechtsgeschäftsgebühr und Grundbuchseintragungsgebühr; Spesen der Bank Beglaubigungskosten und Bundesabgaben für Kreditvertrag Bearbeitungsgebühren der Bank für Kreditverträge evtl. Kosten für Schätzgutachten


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Seeblick, Lochau

Heinzenbeer, Dornbirn

Wohnen an der Ach, Schwarzach

Nelkenweg, Wolfurt


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DREI FRAGEN, DREI ANTWORTEN

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Wohnen als Kapitalanlage Der Trend zu Anlegerwohnungen hält an – gefragt ist vor allem der städtische Bereich

Bernhard König, Hinteregger Immobilien GmbH

Wie sollte eine Anlegerwohnung beschaffen sein, um sie optimal vermieten zu können? Bernhard König: Je besser die Lage, desto begehrter die Wohnung. Der Trend geht dabei klar in den städtischen Bereich mit entsprechender Infrastruktur. Die größte Nachfrage gibt es nach Wohnungen, die zwischen 45 und 80 Quadratmeter sind. Zwei Zimmer sind das mindeste, was eine Wohnung haben soll. Der Grundriss sollte so gestaltet sein, dass die verschiedenen Wohnzonen wie Kommunikations- oder Ruhebereich gut voneinander getrennt sind. Verstärkt Wert gelegt, wird auch auf Komfortbelüftungen, durch die Schimmelbildung etc. vermieden werden. Welche Vorteile ergeben sich aus dem Kauf einer Anlegerwohnung? Bernhard König: Da es eine verstärkte Nachfrage im Mietbereich gibt, ist eine Anlegerwohnung eine attraktive Möglichkeit, sich ein regelmäßiges zusätzliches Einkommen zu schaffen. Hinzu kommt noch die Wertbeständigkeit einer Immobilie. Man kann sich auf diese Art auch gegen die Inflation schützen. Durch das niedrige Zinsniveau ergeben sich attraktive Finanzierungsmöglichkeiten. Inwiefern spielt die Rendite für die Anleger eine Rolle? Bernhard König: Dem Vorarlberger ist das Wertbeständige lieber, als eine hohe Rendite. Anlegerwohnungen dienen hauptsächlich als eigene Vorsorge für das Alter. Entweder man wohnt selbst darin oder man hat durch die Vermietung eine zusätzliche Pension. Es gibt auch immer mehr Interessenten – etwa aus Deutschland – die in der Bodenseeregion einen Zweitwohnsitz suchen. Die lassen die Wohnungen bewusst leerstehen, um sie selber – zum Beispiel im Urlaub – zu nützen.

INVESTOR. Immer mehr entdecken das Wohnen als Kapitalanlage. Seit der Börsencrash die Anleger verunsichert hat, vertrauen viele lieber sicheren Werten. Und dazu zählen auf jeden Fall die Immobilien. Anlegerwohnungen erleben deshalb seit rund zwei Jahren eine Renaissance. Nicht nur Private, sondern auch Versicherungen oder Non-Profit-Organisationen haben Anlegerwohnungen, als sichere Form der Kapitalbindung für sich entdeckt. Doch nicht nur die Kapitalflucht aus Aktien und Fonds, sondern auch die veränderten Lebensumstände macht diese Art der Geldanlage interessant. So sagen Berechnungen voraus, dass in Vorarlberg im Jahr 2020 rund 388.000 Menschen leben werden – also etwa 17.000 mehr als derzeit. Das allein unterstreicht die Dringlichkeit nach neuen Wohnungen. „Außerdem war der Bau von Wohnanlagen in den letzten Jahren eher rückläufig“, hat Bernhard König, Geschäftsleiter von Hinteregger Immobilien in Bregenz, die Zahlen der letzten Jahre analysiert. Wurden beispielsweise vor fünf Jahren noch 2026 Wohnungen bewilligt, waren es 2009 lediglich 879. „Dieser Vergleich drückt schon allein den Nachholbedarf aus“, betont König. Nachfrage steigt Für all jene, die bereits eine Anlegerwohnung besitzen oder sich

überlegen, eine zu kaufen, spielt die derzeitge Marktsituation in die Hände. Denn durch den Zuzug wird die Nachfrage nach Mietwohnungen größer. Zudem boomt auch bei den Vorarlberger der Mietmarkt, weil sich das Bauen in den letzten Jahren stark verteuert hat. Auch das Land fördert den Bau von Anlegerwohnungen. „In diesem Jahr gibt es für 80 Neubauten und 20 neuerrichtete Wohnungen mit Altbausubstanz Zuschüsse“, erklärt Lothar Hinteregger. Wer sich Förderungen holt, ist allerdings bei der Vermietung an einen gesetzlich vorgeschriebenen Mietpreis pro Quadratmeter gebunden. Auf dem freien Markt lassen sich – besonders in guten Lagen – jedoch meistens höhere Mieten erzielen. Dennoch geht es den Anlegern in Vorarlberg nicht so sehr um die Rendite. Wer vermietet, denkt in den meisten Fällen langfristig. Denn ein Mietpreis an der Schmerzgrenze bedeutet zwar mehr Einkommen, jedoch auch einen ständigen Mieterwechsel. Und das ist nicht das Ziel einer Anlegerwohnung, die ja unter anderem auch der eigenen Vorsorge dienen soll. Jeder Dritte ein Single Die Bevölkerungsentwicklung zeigt, wie wichtig dieser Aspekt ist. „Geht man von den derzeitigen Daten aus, wird im Jahr 2020

Das Interesse an Anlegerwohnungen nimmt zu.

in Vorarlberg jeder Dritte Single sein und jeder Fünfte der Generation 60plus angehören“, bekräftigt Bernhard König. Bereits jetzt machen die Über-60-Jährigen den größten Anteil der Partnerlosen aus. Es ist also nicht so, dass Anlegerwohnungen vor allem an Junge vermietet werden. Vielmehr sind es die Älteren, die aufgrund ihrer veränderten Lebenssituation vermehrt in Wohnungen ziehen. Das wiederum bedeutet, dass der Besitzer hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden sollte. Eine Top-Bauqualität mit höchster Energieeffizienz ist unumgänglich. Eine immer bedeutendere Rolle nehmen bei Gebäuden auch die Lebenszykluskosten ein. Gerade Anlegerwohnungen sollten nachhaltigen Prinzipien entsprechen, damit Erhaltungskosten möglichst

FOTO: HINTEREGGER BAU

gering und Sanierungskosten ausbleiben. Ein wichtiger Aspekt ist die Barrierefreiheit – vor allem dann, wenn die Wohnung als Alterssitz dienen soll. Der Kauf einer Vorsorgewohnung sollte auf alle Fälle genau kalkuliert werden. Vor allem gilt es, die tatsächlichen Kosten genau zu berechnen.Vor dem Kauf unbedingt die individuelle Situation bedenken. Ein Erwerb bindet finanzielle Mittel, die dann in einer eventuellen Notsituation nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer sich also für den Kauf einer Vorsorgewohnung entscheidet, sollte sich darüber bewusst sein, dass er damit eine langfristige Anlage tätigt. Die Kosten amortisieren sich erst im Laufe vieler Jahre.

Qualität bringt Wertsteigerung

Vermietungsgarantie für Anlegerwohnungen

Eine nachhaltige Architektur sorgt für niedrige Betriebs- und Folgekosten

Keine Angst vor Leerständen. Es gibt eine „Vollkasko“ für Anlegerwohnungen

GUTE LAGE. Wer eine Vorsorgewohnung als Geldanlage nützen will, sollte mehrere Faktoren beachten. „Als Grundsatzregel gilt dabei: Je besser die Lage, umso leichter ist die Wohnung zu vermieten“, erklärt Katharina Böhler, Geschäftsfeldleiterin Wohnbau bei Rhomberg Bau. Eine entsprechende Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Schule und Kindergarten, Arzt und Apotheke „Anlegerwohnungen sollten durch attraktive Lagen, ansprechender Architektur und nachhaltige ökologische Bauweise überzeugen.“ Katharina Böhler, Geschäftsfeldleiterin Wohnbau bei Rhomberg Bau

sowie eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist im wahrsten Sinne des Wortes bares Geld wert. Betriebskosten beachten Auch die Energie- und Betriebsausgaben sollten beim Kauf einer

Anlegerwohnung in den Mittelpunkt der Überlegungen gestellt werden. Hohe Betriebskosten treiben nämlich den Mietpreis in die Höhe. Das bedeutet für den Eigentümer: Um die Vermietbarkeit zu gewähren, bleibt von der Gesamtmiete entsprechend weniger übrig. Der Kauf einer Wohnung mit hohen ökologischen Standards hat daher gleich zwei Vorteile. Einerseits entscheiden diese über die Höhe der Förderung für die Investorenwohnung, andererseits bleibt die Immobilie dadurch dauerhaft leistbar. Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Vorsorgewohnung zu kaufen, sollte sich mit den Themen wie alternativen Heizformen wie zum Beispiel Pellets oder Wärmepumpe ebenso auseinandersetzen wie mit Solaranlagen für die Warmwasserzufuhr oder Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung. Aber auch die Wohnqualität spielt eine große Rolle.Lichtdurchflutete Räume heben den Wohnkomfort und machen die Wohnung attraktiver. Ebenso wie ein Balkon oder gar eine Terrasse. Ein Lift gehört heute generell zum Standard.

VOLLKASKO. Schutz vor Leerständen. Damit die Anlegerwohnung einen Ertrag abwirft, muss eines gegeben sein: die dauerhafte Vermietung. Genau darauf hat sich Hefel Wohnbau jetzt spezialisiert „Wir biete seit heuer eine ‚Vollkasko’ für die Anlegerwohnungen an“, erklärt Baumeister Wilfried Hefel. Das Lauteracher Unternehmen will damit auch letzte Vorbehalte in Bezug auf Leerstände, Mietausfall oder etwaige Schäden betreffend aus dem Weg räumen.

paket entwickelt, das in dieser Form einzigartig auf dem Vorarlberger Markt zu finden ist: von der maßgeschneiderten Finanzierung zu speziellen Anleger„Um dem Investor maximale Sicherheit zu geben, bieten wir seit heuer ein einzigartiges ‚Vollkaskopaket’ für die Anlegerwohnung.“ Baumeister Wilfried Hefel, Geschäftsleitung, Hefel Wohnbau

Anlegerwohnung einfach Auch im Service setzt Hefel neue Maßstäbe: Vom Generalunternehmer erhalten Investoren alles aus einer Hand - weit über die Baufertigstellung hinaus. Denn für viele Anleger hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass der Betreuungsaufwand bei einer Anlegerwohnung nicht unerheblich ist. Vermietung und Verwaltung erfordern Zeit – und häufig auch gute Nerven. Aus diesem Grund hat Hefel Wohnbau ein Anleger-Service-

konditionen, über die passende Mietersuche und Mietvertragserstellung bis hin zur Kontrolle des Mieteingangs und der jährlichen Mietindexanpassung ist alles inklusive. Bereits mehr als 500 Investoren haben diesen Service genutzt. Durch den Ausbau im Bereich der Verwaltung wird der Kontakt zu den Mietern noch einfacher und schneller. Dieser Schritt ermöglicht Hefel die Servicepalette ganz im Sinne des Kunden auszuweiten.


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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

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Kontakt: Karl Nußbaumer T: 05574 403-364 karl.nussbaumer@rhombergbau.at

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Nur 5 Minuten zum See, 2- und 3-Zimmerwohnungen von, 50 - 77 m², Tiefgarage, Lift, Förderstufe 2, barrierefrei, kurzfristig beziehbar

Kontakt: Hans-Peter Sohm T: 05572 22323-11 hanspeter.sohm@rhombergbau.at

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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

DIENSTAG, 22. MÄRZ 2011

Wohnwert ist mehr wert Der Besitz eines Grundstückes allein hilft in Krisenzeiten wenig – eine Immobilie ist mehr GRUNDSTÜCK. Wer einen Baugrund besitzt, hat eine sichere Wertanlage. Allerdings, und dessen muss man sich als Eigentümer bewusst sein, nützt der Besitz alleine in Krisenzeiten wenig. Immer mehr Menschen erkennen deshalb, dass ein Grundstück durch eine Bebauung stark aufgewertet wird. „Wir haben inzwischen zahlreiche Anfragen von Interessierten“, sieht auch Helmut Lenz von Lenz Wohnbau in Weiler ein Umdenken. Die Generation 50Plus beispielsweise sei es, Eltern oder auch schon Großeltern, die zum Telefon greifen und deren Intention es ist, ihren Kindern oder Enkelkindern eine sogenann-

te Starter-Wohnung zur Verfügung stellen zu können. Oder auch jüngere Baugrundbesitzer, die sich durch Mieteinnahmen zusätzlich absichern wollen, kommen vermehrt auf die Bauträger zu. 1000 m2 für Wohnanlage Doch was muss ein Baugrundbesitzer beachten, wenn er beabsichtigt, sein Grundstück zu verkaufen? „Ganz wichtig ist es“, weiß der Experte, „dass ich die Wünsche des Kunden kenne.“ Lenz klickt dabei schon während des Telefonats ins Internet und wirft einen ersten Blick auf das Grundstück. „Trotzdem mache ich mir auch

immer vor Ort ein Bild“, so Lenz. Durch die langjährige Erfahrung – Lenz Wohnbau gibt es seit über zehn Jahren – kann der Inhaber des Wohnbauunternehmens beim Lokalaugenschein nämlich besser einschätzen, was wirklich möglich ist. Grundstücke eignen sich generell ab einer Größe von 1000 Quadratmetern für den Bau einer Wohnanlage. Gewidmet sollte es als Bauland sein. Preise vergleichen

Es besteht eine große Nachfrage an Eigentumswohnungen.

Da man nicht alle Tage einen Boden verkauft, sind viele Besitzer sehr unsicher. Ein Tipp, was den Preis betrifft: In den Gemeinde-

ämtern gibt es Ansprechpersonen, die die ortsüblichen Grundstückspreise kennen. Es empfiehlt sich aber auch ein Gespräch mit anderen Grundstücksbesitzern in ähnlicher oder vergleichbarer Lage zu führen, die sich bereits zum Kauf oder Verkauf entschlossen haben. Ein weiteres Indiz für eine seriöse Abwicklung über einen Treuhänder. „Das ist in jedem Fall ein Muss“, sagt Lenz.

Grundstückspreise 2011 Durchschnittliche Lage Bregenz Lauterach Hard Höchst Egg Lustenau Dornbirn Hohenems Götzis Rankweil Feldkirch Nenzing Bludenz Schruns Gaschurn

240 – 270 220 – 260 210 – 260 180 – 200 80 – 110 190 – 200 210 – 240 160 – 180 170 – 190 150 – 180 190 – 210 130 – 160 150 – 190 170 – 200 70 – 100

Gute Lage

Sehr gute Lage

270 – 380 260 – 300 260 – 340 200 – 220 110 – 150 200 – 230 240 – 320 180 – 210 190 – 240 180 – 240 210 – 240 160 – 190 190 – 270 200 – 260 100 – 160

380 – 500 300 – 350 340 – 450 220 – 240 150 – 225 230 – 280 320 – 480 210 – 240 240 – 270 240 – 300 240 – 370 190 – 230 270 – 370 260 – 320 160 – 190

aber auch die Absicht, selbst einzuziehen, um ihren Lebensabend in einer eingeschossigen, barrierefreien Wohnung ohne Garten zu verbringen. Sie entscheiden sich dann eher für eine, dafür aber größere Wohnung. Wohnungen ha„Eine sinnvolle Bebauung wertet ein Grundstück auf.“ Helmut Lenz, Geschäftsinhaber Lenz Wohnbau

Vermieten oder Eigenbedarf? Je nach Lage, Größe usw. bekommt der Verkäufer ein bis zwei wohnungen für sein Grundstück. Dabei sind Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen zu bevorzugen, da sie sich leichter vermieten lassen. Auch für eine eventuelle Eigennutzung als Starterwohnungen für die Kinder, sind 50 bis 75 Quadratmeter groß genug. Manche ältere Paare haben

FOTO: LENZ WOHNBAU

ben gegenüber Grundstücken den Vorteil, dass sie Erträge bringen. Wohnwert ist mehr wert. Es liegt in der Mentalität des Vorarlbergers, dass man sich von einem Grundbesitz nicht trennt. Muss man auch nicht. Schließlich kann man als Wohnungsbesitzer nach wie vor sagen: „Das ist meins!“

Die Immobilie als Wertanlage boomt Häuser und Eigentumswohnungen sind als Wertanlage immer mehr gefragt WERTANLAGE. Die Nachfrage am Immobilienmarkt ist derzeit groß. Das Angebot im Gegenzug dazu eher bescheiden. Denn wer eine Immobilie sein eigen nennt und keine Notwendigkeit hat, sie zu verkaufen, tut das auch nicht. Das treibt den Preis nach oben. Dabei hat sich vor allem die Stadt Dornbirn, aber auch der Bregenzerwald zu einer Trendregion entwickelt. So kam es in der Messestadt für Baugrundstücke (Größenordnung Einfamilienhaus) in normaler bis guter Wohnlage zu einer Steigerung von bis zu 13,8 Prozent seit dem letzten Jahr. Egg prescht sogar mit stolzen bis zu 18,2 Prozent für Grund und Boden vor. Und auch was gebrauchte Einfamilienhäuser betrifft, ist die Bregenzerwäldergemeinde in der Wertsteigerung Vorreiter. Satte 8,7 bis zehn Prozent werden in mittleren, guten und sehr guten Wohnanlagen inzwischen mehr bezahlt. Qualitätsbewusstsein Der Vorarlberger Immobilienkäufer ist sehr qualitätsbewusst. So nimmt vor allem die Nachfrage nach guten Lagen zu. Das ist auch deutlich an den Preissteigerungen von gebrauchten Eigentumswohnungen in den Rheintalgemein-

den zu erkennen. Zwischen 1,8 und acht Prozent werden aktuell dazugerechnet. Die Lage ist dabei ausschlaggebend. Wer in Immobilien eine Wertanlage sieht, sollte sich jedoch auch bewusst sein, dass es im Laufe der Zeit nicht nur zu Wertsteigerungen, sondern auch zu Wertminderungen kommen kann. Zu beachten sind daher auch Faktoren, die außerhalb des eigenen „Hochqualitativer Wohnraum in bester Lage ist von jeher eine wertbeständige und vernünftige Kapitalanlage.“ Mag. Ing. Andreas Rümmele Leiter Wohnbau, Geschäftsführung Rümmele Bau Ges.m.b.H

Einflussbereiches liegen, wie Stadtentwicklungsmaßnahmen bzw. Entwicklungen in einer Region, die den Wert des Objektes nach oben oder auch unten treiben können. Auch Standards, die im Laufe der Zeit neu definiert werden und die das Objekt nicht aufweist, beeinflussen den Kaufpreis, zum Beispiel: das Vorhandensein eines Lifts, eines Balkons, richtige Dämmung etc. Sich vor dem Kauf ausreichend zu informieren, empfiehlt sich in jedem Fall.

Gebrauchte Einfamilienhäuser Bregenz Lauterach Hard Höchst Egg Lustenau Dornbirn Hohenems Götzis Rankweil Feldkirch Nenzing Bludenz Schruns Gaschurn

Einfacher Wohnwert Mittlerer Wohnwert 1.900 2.100 1.800 2.000 1.800 2.000 1.700 1.850 1.700 1.820 1.700 1.900 1.800 2.100 1.700 1.900 1.750 1.850 1.700 1.900 1.900 2.000 1.400 1.400 - 1.600 1.450 1.450 - 1.600 1.500 1.500 - 1.800 1.100 1.100 - 1.300

Guter Wohnwert 2.300 2.200 2.200 2.050 1.900 2.100 2.350 2.100 2.100 2.200 2.200 1.600 - 1.850 1.600 - 2.150 1.800 - 2.200 1.300 - 1.600

Sehr guter Wohnwert 2.600 - 3.200 2.450 2.500 2.200 2.100 2.400 2.600 - 3.200 2.400 2.400 2.600 2.700 1.850 - 2.200 2.150 - 2.350 2.200 - 2.400 1.600 - 1.800

Gebrauchte Eigentumswohnungen ohne Autounterstellplatz/-abstellplatz Bregenz Lauterach Hard Höchst Egg Lustenau Dornbirn Hohenems Götzis Rankweil Feldkirch Nenzing Bludenz Schruns Gaschurn

Einfacher Wohnwert Mittlerer Wohnwert 1.200 1.600 1.100 1.400 1.100 1.400 1.100 1.350 1.050 1.350 1.100 1.350 1.200 1.500 1.100 1.300 1.100 1.400 1.100 1.350 1.100 1.400 1.150 1.150 - 1.400 1.350 1.350 - 1.550 1.400 1.400 - 1.600 1.100 1.100 - 1.300

Guter Wohnwert 2.000 1.800 1.800 1.650 1.600 1.650 1.800 - 2.000 1.700 1.850 2.000 2.000 1.400 - 1.800 1.550 - 1.850 1.600 - 1.900 1.300 - 1.500

Sehr guter Wohnwert 2.400 - 3.000 2.100 2.150 2.000 1.900 2.000 2.500 - 3.000 2.000 2.200 2.300 2.300 1.800 - 2.100 1.850 - 2.300 1.900 - 2.300 1.500 - 1.800


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NEU

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Kaufen auf den zweiten Blick Worauf man achten sollte, wenn man sich ein „gebrauchtes“ Haus kaufen möchte HAUSKAUF. So manches Inserat lässt den Traum vom eigenen Haus in greifbare Nähe rücken: Von einer einmaligen Gelegenheit ist die Rede, von einem Notverkauf, von einem fast fertigen Rohbau – und das alles natürlich so günstig wie noch nie. Da heißt es einen klaren Kopf zu bewahren. Ein Hauskauf zählt meist zum größten finanziellen Abenteuer im Leben und muss besonders gut überlegt sein. Hier einige Tipps. Ganz wichtig: Damit man sich in Ruhe entscheiden kann, sollte der erste Besichtigungstermin unbedingt

untertags sein. Bei Tageslicht wirken Räume anders als in der Abenddämmerung. Wichtig ist auch, dass man sich für den Termin genügend Zeit nimmt, um die Immobilie und ihre Räume auf sich wirken lassen zu können. Aber auch, um die Papiere wie Grundriss, Energieausweis (Pflicht seit 1. 1. 2009), Grundbuchsauszug (Pflicht seit 1. 1. 2009) und andere wichtige Unterlagen überprüfen zu können. Apropos Energieausweis: Er enthält Auskünfte über den Heizwärmebedarf. Das ist der gebräuchlichste Vergleichswert,

Anfallende Nebenkosten Die Bemessungsgrundlage für die Nebenkosten bildet meist der Kaufpreis des Objektes. Folgende Nebenkosten sind zu beachten: 3,5% Grunderwerbssteuer 1% Eintragungsgebühr (Grundbuch) 3% Honorar für den Vertragserrichter exkl. USt Beglaubigungskosten und Barauslagen (individuell) 3% Maklergebühr exkl. USt 1,2% Pfandrechtseintragungsgebühr Anteilige Kosten des Nutzwertgutachtens (bei Verschaffung von Wohnungseigentum) 1% Rechtsgeschäftsgebühr bei einer allfälligen Bürgschaft

um die thermische Qualität der Gebäudehülle zu beschreiben und somit das energetische Gütesiegel. Weitere Hinweise auf die Qualität der verwendeten Baumaterialien und Dämmstandards gibt außerdem das Baujahr. Lage und Umgebung checken Auch die Lage des Gebäudes ist entscheidend. Warum also nicht mit einem Spaziergang die Gegend erkunden. Gibt es Schulen und Kindergärten sowie Ärzte, Apotheken oder Einkaufsmöglichkeiten in der Gegend? Oder ganz einfach, um sich darüber klar zu werden: Gefällt es mir hier überhaupt? Ganz wichtig sind bei der Besichtigung auch die Sinne. Darauf sollte man sich ruhig verlassen. Riecht es beispielsweise muffig im Haus, ist das ein Hinweis auf Feuchtigkeit und Schimmel. Wem gefällt, was er sieht, ist gut beraten, nochmals einen Besichtigungstermin auszumachen. Am besten zu einer anderen Tageszeit, also bei anderen Lichtverhältnissen. Wer ernsthafte Kaufabsichten

Für den ersten Besichtigungstermin sollte genügend Zeit eingeplant werden.

hat, sollte sich auch ruhig trauen, einen Gutachter mitzunehmen. Ein Experte sieht das Objekt mit anderen Augen. Wichtig: Wird dieser schriftlich beauftragt, dann muss er unter Umständen haften, wenn nach dem Kauf Mängel auftreten, die den Wert der Immoblie mindern. Auf folgende Kriterien sollte geachtet werden: Fenster und Türen, Dach und Dachisolierung,

Schornstein, Wasserleitungen, Abwasserleitungen, Stromverteilung und Stromkabel, Fußböden bzw. Beläge, Hausanschlüsse wie Gas, Wasser, Strom, Heizung, Öltanks, Heizkörper und Leitungen, Außenfassade und Isolierung. Tipp: Wenn Sie selbst kein Handwerker sind, nehmen Sie einen Experten zur Überprüfung mit.

Ein Haus aus zweiter Hand KAUFEN STATT BAUEN. Der Markt für „gebrauchte“ Einfamilienhäuser verzeichnet eine große Nachfrage. Ansteigende Preise für Bauland machen den Kauf eines Grunstückes und den anschließenden Neubau eines Einfamilienhauses schwieriger. Umso begehrter sind derzeit Häuser aus zweiter Hand. Die Nachfrage ist groß, das Angebot eher bescheiden. Außerdem sollte das neue Zuhause nicht nur erschwinglich sein, sondern auch noch gefallen. Damit beginnt eine Suche, die nicht einfach ist, sich jedoch in jedem Fall rentiert. Tipp: Da die Preise in Toplagen angezogen haben, empfiehlt es sich, in ländlicheren Regionen Ausschau zu halten. Wer nicht ortsgebunden ist, kann damit das infrage kommende Angebot vergrößern. Wählerisch sind die Interessenten vor allem, was das Baujahr des Hauses betrifft. Alles, was in

den Jahren 1960 bis 1980 errichtet wurde, findet derzeit nur wenige Liebhaber. Die Häuser sind nämlich meist nicht mehr top in Schuss. Thermische Sanierungen sind notwendig. Und auch Baustil und Wohnkomfort – Stichwort Panoramafenster der 70er-Jahre – treffen nicht immer den Geschmack der Suchenden. Wurde allerdings zwischenzeitlich saniert und adaptiert, sieht die Sache ganz anders aus. Wirkliche Verkaufsschlager sind jedoch Objekte, die zwischen 1990 und 2000 gebaut wurden. Doch davon werden nur wenige verkauft. Der häufigste Grund: die Scheidung der Eigentümer. Meist sind die Häuser in technisch zeitgemäßem Zustand und können mit geringem Aufwand an die Wohnwünsche der neuen Bewohner angepasst werden. Die meistgesuchte Größenkategorie bei Häusern: 120 bis 130 Quadratmeter Wohnfläche. Ist ein Garten mit kompakten 600 bis 800 Quadratmetern dabei, schlägt das Herz vieler Suchender höher.

Was steht im Grundbuch? GRUNDBUCH. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, in dem unter anderem steht, wer der Besitzer eines Gründstückes bzw. einer Liegenschaft ist.

stand betreffen (Ab- und Zuschreibungen) sowie die Ersichtlichmachung von Rechten aus Dienstbarkeiten. B-Blatt oder Eigentumsblatt

A-Blatt oder Gutbestandsblatt Im A-1 Blatt ist der sogenannte Gutbestand erfasst: Grundstücksnummer, Flächenausmaß, Angabe der Nutzung (z. B. Garten, Baufläche) des Grundstückes. Die angeführte Nutzung entspricht nicht der Widmung laut Flächenwidmungsplan. Die Widmung kann bei der Baubehörde (Gemeinde) erfragt werden. Ebenso sind die Flächenangaben nur als Zirkaangaben zu verstehen. Die reale Größe der Liegenschaft kann nur beim Vermessungsamt bzw. durch Neuvermessung durch einen Geometer ermittelt werden, falls das Grundstück noch nicht im Grenzkataster erfasst ist. Das A-2-Blatt informiert über Änderungen , die den Gutsbe-

Hier stehen die Namen, Geburtsdaten und Adressen der/des Eigentümer(s) der Liegenschaft. Aber auch alle Beschränkungen wie Veräußerungsverbot, Eröffnung eines Konkurs- oder Ausgleichsverfahrens, Bestellung eines Sachwalters etc. werden im B-Blatt beim jeweiligen Eigentümer ersichtlich gemacht. C-Blatt oder Lastenblatt Aus dem C-Blatt gehen die Belastungen, die auf der Liegenschaft haften, wie z. B. Pfandrechte, Dienstbarkeiten (z. B. Wegerechte), Reallasten usw. hervor. Grundbucheintrag Die wichtigsten Schritte auf dem Weg ins Grundbuch sind bei

einem Kaufvertrag folgende: Der Notar erstellt den Kaufvertrag, dabei wird insbesondere der Grundbuchsstand überprüft. Der Vertrag wird beglaubigt unterschrieben. Der Notar berechnet die sich ergebende Grunderwerbssteuer selbst oder zeigt den Vertrag beim Finanzamt zur Steuerbemessung (Grunderwerbsteuer) an. Der Notar sorgt für die Lastenfreistellung und sichert die Finanzierung, dabei fungiert er in der Regel als Treuhänder. Der Notar holt die erforderlichen Genehmigungen ein (Grundverkehrsbehörde, Gericht, ...). Der Notar verfasst das Grundbuchsgesuch und reicht es mit allen Unterlagen beim zuständigen Bezirksgericht ein. Mit der Eintragung im Grundbuch erwerben Sie Eigentum am gekauften Grundstück der Wohnung.


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Zirka 3500 errichtete Eigentumswohnungen und Eigenheime in mehr als 35 Jahren überzeugen. Zur Zeit bieten wir ca. 120 Wohnungen in Vorarlberg an. Das hauseigene Planungsbüro garantiert eine individuelle Planung und lässt den Käufern genügend Spielraum in der Mitgestaltung.

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DREI FRAGEN DREI ANTWORTEN

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Erschwingliches Eigenheim Förderungen vom Land machen das Häuslebauen oder den Wohnungskauf finanzierbar

Lothar Hinteregger, Leiter der Abteilung Wohnbauförderung .

Welche weiteren Vorteile gibt es zur Wohnbauförderung? Lothar Hinteregger: Wer die Kriterien erfüllt und eine Förderzusage von Seiten des Landes bekommt, ist auch von den Eintragungsgebühren der Pfandrechte in das Grundbuch befreit. Die Eintragungsgebühr beträgt 1,2 Prozent des sichergestellten Darlehens- oder Kreditbetrages. Eine Darlehensaufnahme vor der Zusicherung durch die Wohnbauförderung ist möglich, mit der Eintragung ins Grundbuch sollte aber deshalb bis zur Zusicherung gewartet werden. Gibt es Einmalzuschüsse im Bereich des Neubaus? Lothar Hinteregger: Wer sich für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung entscheidet, erhält einen einmaligen Kostenzusschuss sowie einen Servicescheck. Hier gibt es auch keine Einkommensgrenze. Die Höhe beträgt bei Anlagen ausschließlich zur Warmwasserbereitung maximal 1900 Euro, in Kombination mit der Raumheizung maximal 3700 Euro, wenn die Jahresbedarfsabdeckung über 20 Prozent liegt. Der Servicescheck beträgt 200 Euro bzw. 300 Euro, wenn die Kollektorfläche 20 Quadratmeter groß ist. Wie wird das Landgeld ausbezahlt? Lothar Hinteregger: 60 Prozent des Landesdarlehens werden nach der Fertigstellung des Rohbaus samt Dacheindeckung ausbezahlt, 40 Prozent nach der Fertigstellung und dem Bezug des Hauses. Voraussetzung ist aber auch, dass das Pfandrecht erstrangig ins Grundbuch eingetragen wird. Die Verzinsung beginnt mit der ersten Auszahlung vom Förderungskonto und wird monatlich verrechnet.

LANDGELD. Drei von vier Wohnungen bzw.Häusern werden in Vorarlberg mit Förderungen finanziert. Dafür stellte das Land im Vorjahr einen Gesamtbetrag von 52,5 Millionen Euro bereit. Rund die Hälfte wurde für die Anschaffung von Eigentumswohnungen ausgegeben, die restlichen 50 Prozent zur Finanzierung von Einfamilien- bzw. Reihenhäusern. Traditionell ist Vorarlberg ein Land der Häuslbauer. Baute die Generation unserer Eltern fast ausschließlich Einfamilienhäuser, sind nun vermehrt Eigentumswohnungen gefragt. Im Jahr 1969 etwa wurden rund 1500 Einfamilienhäuser gefördert, aber nur 420 Eigentumswohnungen. Im Jahr 2010 hingegen waren es noch 450 Einfamilienhäuser, jedoch knapp ebenso viele Eigentumswohnungen. Antragstellung durch Profis In Österreich hat jedes Bundesland seine eigenen Förderungsrichtlinien. Diese werden jährlich von der jeweiligen Landesregierung neu festgelegt. In Vorarlberg wurden im Budget 2011 wieder 150 Millionen Euro für die Wohnbauförderung vorgesehen. Um in den Genuss von Landgeld zu kommen, bedarf es eines Antrages. Jedoch haben nur die wenigsten mit der Antragstellung selbst zu tun. Dies übernehmen in den meisten Fällen professionelle Planer, Banker oder beim Wohnungskauf die Bauträger. „Die Förderung im Neubau (Einfamilienhaus wie auch Eigentumswohnung) ist ein günstiges Geld auf eine gesicherte Laufzeit“, erklärt Lothar Hinteregger, Leiter der Abteilung Wohnbauförderung im Amt der

Planer, aber auch Banker sind Profis, wenn es um das Ausfüllen des Wohnbauförderungsantrages geht.

Vorarlberger Landesregierung. Das Darlehen hat im Normalfall eine Laufzeit von 27 Jahren und eine Verzinsung von ein bis vier Prozent. Wer sich allerdings „Die Förderung des Landes im Neubau ist ein günstiges Geld auf eine gesicherte Laufzeit.“ Lothar Hinteregger, Leiter Wohnbauförderungs-Abteilung

für ein Passivhaus entscheidet, erhält eine Laufzeitverlängerung auf 35 Jahre. „Beim Passivhaus gibt es die Zinssprünge außerdem nur alle zehn statt alle fünf Jahre“, so Hinteregger. Das

Konditionen für das Wohnbaudarlehen Förderstufen 1 bis 3 1. – 5. Jahr 6. – 10. Jahr 11. – 15. Jahr 16. – 20. Jahr 21. – 27. Jahr

Zins 1,0 % 1,5 % 2,0 % 3,0 % 4,0 %

Tilgung 0,5 % 1,0 % 2,5 % 4,0 % 5,0 %

Annuität 1,5 % 2,5 % 4,5 % 7,0 % 9,0 %

Förderstufen 4 und 5 1. – 10. Jahr 11. – 20. Jahr 21. – 30. Jahr 35. Jahr

Zins 1,0 % 2,0 % 3,0 % 4,0 %

Tilgung 0,5 % 1,0 % 3,0 % 5,5 %

Annuität 1,5 % 3,0 % 6,0 % 9,5 %

Punkte sammeln für höhere Förderung Je höher die Zahl der Ökopunkte, je mehr Förderung gibt es vom Land FÖRDERUNG. Gezielte Förderungen schaffen eine attraktive Basis für höhere Lebensqualität. Qualitativ hochwertiger Wohnbau soll so erschwinglich werden. Vor allem bei uns in Vorarlberg legt man Wert auf ökologischen Wohnbau.

Förderstufen, wobei je nach Förderstufe ein bestimmter Heizwärmebedarf sowie eine gewisse Anzahl an Ökopunkten zu erreichen sind.

Mit Hilfe eines Punktesystems wird das Haus in die jeweilige Förderstufe eingestuft. Daraus ergibt sich die Höhe der Förderung. Unterteilt wird in fünf

Diese werden in den Kategorien Planung, Standort, Haustechnik (z. B. Energieversorgung), Materialauswahl und Innenraum vergeben.

82 Prozent bauen umweltund ressourcenschonend

Ein Häuslebauer muss sich also intensiv mit dem Thema Energiesparen befassen. Vorausschauendes Planen und Bauen steht dabei im Vordergrund. Bereits 82 Prozent aller Neubauten werden im Ländle inzwischen schon umwelt- und ressourcenschonend durchgeführt. Ein Tipp: Bei Errichtung von Reihenhäusern bzw. verdichteten Flachbauten entspricht die Förderung der Eigenheimförderung.

Landgeld ist durch die geringe Zinshöhe gerade am Anfang sehr günstig, wird jedoch vor allem in den letzten zehn Jahren empfindlich teurer. Das sollte bei der Gestaltung der Finanzierung berücksichtigt werden.

einkommen. Bei Überschreitung der Einkommensgrenzen erfolgt für jeweils begonnene 50 Euro eine Kürzung der Förderung um zehn Prozent. Die absolute Obergrenze beträgt jedoch 4500 Euro.

Der Erhalt eines Landgeldes ist jedoch noch an weitere Bedingungen geknüpft. So ist die Gewährung des Förderdarlehens an eine Einkommensgrenze geknüpft. „Das Einkommen der Kinder bis zum 27. Lebensjahr wird jedoch nur zur Hälfte, die Lehrlingsentschädigung gar nicht dazugerrechnet“, sagt der Wohnbauförderungs-Leiter.

150 m2 Wohnfläche

Eine Person: € 2600,– 2 und 3 Personen: € 4300,– 4 und mehr Personen: € 4600,– Der Berechnung liegt der Bruttolohn (inklusive Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld) abzüglich Sozialversicherungsbeiträge, Wohnbauförderungsbeitrag und Kammerumlage sowie abzüglich der Einkommenssteuer zugrunde. Dieser Betrag, dividiert durch zwölf, ergibt das monatliche Nettoeinkommen. Es gilt das Haushalts-

Förderstufe 1 Der jährliche Heizwärmebedarf darf max. 45 kWh/ m².a betragen Die Förderhöhe beträgt zwischen € 315,– und € 775,– je m². Förderstufe 2 Der jährliche Heizwärmebedarf darf max. 41 kWh/m².a betragen und es müssen mind. 125 Ökopunkte erreicht werden. Die Förderhöhe beträgt zwischen € 385,– und € 870,– je m². Förderstufe 3 Der jährliche Heizwärmebedarf darf max. 41 kWh/ m².a betragen und es müssen mind. 150 Ökopunkte erreicht

Ebenso ist es mit der Wohnnutzfläche. Sie ist ebenfalls mit 150 m2 begrenzt, wenn nicht mehr als fünf Personen im Haushalt leben. Natürlich ist die Förderung auch von einer gesicherten Finanzierung abhängig. Die Hausbank ist da die Anlaufstelle Nummer 1.

Factbox Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, müssen Sie einige Bedingungen erfüllen: Österreichische Staatsbürgerschaft (oder gleichgestellt) Höhe des Familieneinkommens Einhaltung der maximal förderbaren Wohnnutzfläche Förderungswürdigkeit des Objektes Begründung des Hauptwohnsitzes

werden. Die Förderhöhe beträgt zwischen € 500,– und € 985,– je m². Förderstufe 4 Der jährliche Heizwärmebedarf darf max. 20 kWh/m².a betragen und es müssen mind. 175 Ökopunkte erreicht werden. Die Förderhöhe beträgt zwischen € 560,– und € 1050,– je m². Förderstufe 5 Der jährliche Heizwärmebedarf darf max. 10 kWh/m².a (bei Passivhäusern max. 15 kWh/m².a) betragen und mind. 200 Ökopunkte sind zu erreichen. Die Förderhöhe beträgt zwischen € 650,– und € 1150,– je m².


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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT

DIENSTAG, 22. MÄRZ 2011

WG und Mietvertrag: TIPPS. Bei einer Wohngemeinschaft (kurz WG) stellt sich häufig die Frage, wie man diese am besten in einem Mietvertrag regelt. Hierbei gibt es 3 verschiedene Varianten, zwischen denen man wählen kann. Obwohl im Prinzip die Wahlmöglichkeit besteht, ist die Wahl des jeweiligen Mietvertrages natürlich auch von der Kooperationsbereitschaft des Vermieters abhängig. Einer der Personen der Wohngemeinschaft tritt hierbei mit einem Mietvertrag als Hauptmieter auf und schließt mit den Mitbewohnern Untermietverträge ab. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass beim Ausscheiden des Hauptmieters aus der WG (z. B. bei einem Auszug/Umzug) der Mietvertrag verfällt. Danach muss ein neuer Mietvertrag erstellt werden, hierbei muss man jedoch darauf achten, ob

der Vermieter dies möchte bzw. ermöglicht. Hauptmietvertrag

für alle Mitbewohner. Die zweite Möglichkeit ist es, für alle Bewohner einzeln einen Hauptmietvertrag abzuschließen. Damit sind alle Mieter gleichgestellt. Bei einem Wechsel eines WG-Mitglieds ist es jedoch aufwendig, die Verträge zu ändern bzw. ist der rechtliche Aufwand größer.

Hauptmieter.

Selbstständiger

Mietvertrag für Räume. Eine selten beachtete Möglichkeit ist es, einen selbständigen Mietvertrag für abgegrenzte Räume zu erstellen.

Im Normalfall bestehen Vermieter jedoch auf Methode 1 mit einem Hauptmieter. Dies ist auch einfacher, wenn die WG erweitert wird, da dann ein neuer Untermietvertrag erstellt werden kann.

114 Euro Betriebskosten pro Monat ZWEITE MIETE. Die Miete setzt sich aus den Kosten für die zur Verfügungstellung der Wohnung und den Betriebskosten zusammen. Die so genannte zweite Miete betrugen im Jahr 2010 durchschnittlich € 114 pro Monat. Zu den Betriebskosten zählen Wasserkosten: Die Kosten für

Wer mietet muss nicht immer malen MALEN. Ob ein Mieter die Wohnung beim Auszug ausmalen muss, hängt davon ab, ob der Vermieter ein „privater“ Vermieter ist. Das Gesetz sieht einen Vermieter als „Privat“ an, wenn er nicht mehr als fünf Wohnungen vermietet. Tut er dies, ist er ein sogenannter gewerblicher Vermieter. Wurde die Wohnung von einem Privaten gemietet und gibt es im Mietvertrag die Vereinbarung, dass bei Auszug die Wohnung ausgemalt werden muss, dann ist man grundsätzlich dazu verpflichtet. Handelt es sich ume

ein „normale“ Abnützung der Wände, muss die Wohnung nicht ausgemalt werden, wenn an der Wandoberfläche nichts verändert wurde und diese also keine überdurchschnittliche Abnützung oder Beschädigungen aufweist. Im Vergleich dazu, bei einem gewerblichen Vermieter, ist man nur verpflichtet, die Wohnung in dem Zustand zurückzustellen, wie sie übernommen wurde. Würde nun ein gewerblicher Vermieter im Mietvertrag eine Klausel vorschreiben, die zum Ausmalen „verpflichtet“, so wäre dies laut OGH-Rechtsprechung rechtswidrig.

Sind Ablösezahlungen immer zulässig? ABLÖSE. Bei Mietverträgen werden auch immer wieder Ablösezahlungen ein Thema. Dabei muss man unterscheiden. Es gibt Ablösezahlungen, die zulässig sind, und andere, die gemäß § 27 MRG verpönt sind, und daher zurückgefordert werden können. Zulässig ist es jedenfalls, wenn man dem Vormieter Gegenstände im Fachjargon Fahrnisse genannt abkauft und für den Kaufpreis eine gleichwertige Gegenleistung erhält. Unzulässig wäre es jedoch, wenn man sich eine Zahlung versprechen lässt, um etwa die leere Wohnung überhaupt zu bekommen, also wenn kein Gegenwert der Zahlung gegenüber steht. Wäre dies der Fall, so kann man innerhalb von zehn Jahren in einem Außerstreitverfahren vor

der Schlichtungsstelle bzw. dem Bezirksgericht einen Rückforderungsanspruch geltend machen. Ablösezahlungen gibt es aber auch vom Vermieter an den Mieter, nämlich dann, wenn der Mieter Aufwendungen in der Wohnung getätigt hat, die zur wesentlichen Verbesserung beigetragen haben, und die über die Mietdauer hinaus wirksam und von Nutzen sind. Man spricht in diesem Zusammenhang dann aber meist von Investitionskosten. Diese sind jedoch dem Vermieter schriftlich, unter Vorlage der Rechnungen, zu melden, und zwar spätestens 14 Tage nach Abschluss der Auflösungsvereinbarung oder nach Zustellung der Aufkündigung durch den Vermieter.

das Wasser sowie die Kosten, die für eine vorschriftsmäßige Überprüfung der Wasserversorgung anfallen. Wasser- und Kanalanschlusskosten, Kosten der Behebung von Rohrbrüchen oder der Erneuerung von Steigleitungen zählen jedoch nicht zu den Betriebskosten, die ein Vermieter an den Mieter weiterverrechnen darf. Rauchfangkehrung: Die Kosten für die Ausschleifung eines Kamines gehören nicht zu den Betriebskosten. Die Kosten für die Kanalräumung Müllgebühren: Dies sind die Kosten der Müllabfuhr. Die Beleuchtung der allgemeinen Teile des Hauses: Dies sind die Stromkosten für das Stiegenhaus, sowie auch die Kosten für den Ersatz von Glühbirnen und

Sicherungen. Die Kosten für die Behebung von Schäden an elektrischen Leitungen gehören nicht zu den Betriebskosten. Gebäudeversicherung: Die angemessene Versicherung des Hauses gegen Brandschaden, Sturm, Glasbruch sofern und soweit die Versicherungssumme dem Betrag entspricht, der im Schadensfall zur Wiederherstellung des Hauses ausreicht. Die Auslagen für die Verwaltung des Hauses Aufwendungen für die Hausreinigung Grundsteuer Und - falls vorhanden - folgende „Betriebskosten für Gemein-

schaftsanlagen“: Die Kosten einer gemeinsamen Wärmeversorgung (Heizung und Warmwasser, allenfalls nach den Spezialregeln des Heizkostenabrechnungsgesetzes) sowie die Kosten sonstiger Gemeinschaftsanlagen wie etwa Gemeinschaftswaschküche, Personenaufzug, Grünanlagenbetreuung, sofern sie allen Mietern zur Verfügung stehen. Sind nicht alle Mieter zur Benützung der Gemeinschaftsanlage berechtigt, so sind deren Kosten nur auf die Berechtigten aufzuteilen. Dies ist zum Beispiel bei einem Lift der Fall, wenn ihn nur die Mieter der oberen Geschosse mit eigenen Schlüsseln benützen.

Aufwendungen Betriebskostenabrechung - Umsatzsteuersätze einer Wohnung: Gesamte Heizkosten Gebäudebündelversicherung Grundsteuer Wasser-, Kanal-, Müllgebühren Gemeinsamer Strom Verwaltungskosten Reinigungsdienst/Gartenarbeiten Kaminkehrer Service (Heizung etc.) Schneeräumung

20% 10% 10% 10% 20% 10% 10% 10% oder 20% 20% 10%

Neue Verordnung: Mieter haben Recht auf sichere Elektroanlagen Bis zu 50 Tote jährlich durch Stromschläge und Elektrobrände ELEKTROANLAGE. Strom ist in Österreich die häufigste Brandursache und fordert rund 50 Menschenleben jährlich. Laut Elektrotechniker-Innung entsteht durch die etwa 2800 Brände ein Schaden von rund 99 Millionen Euro. Die Novelle zur Elektrotechnik-Verordnung (ETVO) aus dem Jahr 2010, die am 13. Juli in Kraft getreten ist (ohne Übergangsfrist), soll Mindeststandards in Sachen Elektroanlagen garantieren.

gesetzes (MRG) unterliegen. Es gibt also einige Ausnahmen. Die detaillierte Überprüfung der gesamten Elektroanlage einer 70 Quadratmeter großen Wohnung kostet samt Befund etwa 250 Euro, rechneten die Experten vor. Bei der Neuvermietung haben nun sowohl Mieter als auch Vermieter ein Übergabeprotokoll in Händen, das bei Unklarheiten beiden Seiten eine Sicherheit bietet, sollte es zu Problemen kommen.

„Wohnungen mit unsicheren Elektroanlagen dürfen in Österreich nicht mehr vermietet werden,“ erläutert Josef Witke, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker. Und relativierte gleich: Betroffen sind neu abgeschlossene Hauptmietverträge, die dem Voll- und Teilanwendungsbereich des Mietrechts-

Das bedeutet: Bei der Verlängerung eines Mietvertrages oder dem Eintritt eines Angehörigen in ein bestehendes Mietverhältnis muss die Anlagenüberprüfung nicht vorgenommen werden. Ebenfalls bisher ausgenommen: Untermietverträge und Ein- und Zweifamilienhäuser. Von den rund 3,9 Millionen heimischen

Wohnungen sind daher etwa zwei Millionen betroffen. 1,7 Millionen davon wurden vor 1991 errichtet – die meisten dieser Elektroanlagen entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen des gültigen ETG 1992 (Elektrotechnikgesetz). „Es gilt die Vermutung: Je älter, desto gefährlicher“, so Witke. Wird eine Behörde aktiv, und stellt die Unzulässigkeit fest, kann die Strafe zwischen 300 und 1000 Euro liegen.

Elektroanlagen müssen sicher sein.


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Steuertipps für Vermieter Mieteinnahmen müssen versteuert werden. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, Ausgaben geltend zu machen EXPERTENTIPPS. Vermieter wollen mit ihrer Immobilie Geld verdienen. Experten der Arbeiterkammer erklären, welche Abschreibungsmöglichkeiten Vermieter haben.

werden. Ein etwa übersteigender Subventionsbetrag ist allerdings steuerpflichtig. Förderungen können sich aus dem Wohnhaussanierungsgesetz, dem Startwohnungsgesetz oder aus diversen Landesgesetzen über die Förderung der Wohnhaussanierung ergeben.

Vorwerbungskosten Es können auch dann schon steuerlich abzugsfähige Werbungskosten vorliegen, wenn zum Zahlungszeitpunkt noch keine Einnahmen zufließen (Vorwerbungskosten). Die künftige Vermietung muss jedoch mit ziemlicher Sicherheit feststehen (z. B. mit dem zukünftigen Mieter ist bereits ein bindender Vertrag abgeschlossen worden = Vermietungsabsicht). Einen klassischen Fall von Vorwerbungskosten stellen Sanierungsaufwendungen dar. Sollten Sie ein bisher privat genutztes Gebäude zum Zwecke der Vermietung sanieren, sind diese Kosten bereits vor der Einnahmenerzielung abzugsfähig. Nachwerbungskosten Auch nach der Beendigung der Vermietung können nachträgliche Werbungskosten anfallen, die durch den vorherigen Mieter hervorgerufen wurden. Diese Aufwendungen sind auch abzugsfähig, wenn keine Mieteinnahmen mehr erzielt werden.Beispiele der Nachwerbungskosten

Spekulationsfrist

Experten der Arbeiterkammer geben Steuertipps für Vermieter.

können sein: Nachzahlungen für die Zeit der Vermietung, für Grundsteuer, Kanal- und Müllabfuhrgebühren, Beratungskosten oder Reparaturen. Beginn der Abschreibung (AfA) Wird ein Gebäude in Vermietungsabsicht angeschafft, kann die AfA bereits ab dem Anschaffungszeitpunkt geltend gemacht werden, auch wenn die tatsächliche Vermietung erst später erfolgt.

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Gutachten können den Abschreibungssatz senken Ohne Nachweis einer kürzeren technischen Nutzungsdauer ist bei Vermietung durch einen Privaten immer die gesetzlich festgelegte Nutzungsdauer von 67 Jahren bzw. ein AfA-Satz von 1,5 % maßgeblich, auch dann, wenn ein bereits in Nutzung stehendes Gebäude angeschafft wurde. Diese gesetzliche Nutzungsdauer kann nur bei Nachweis eines Gutachtens verkürzt werden. Bei Gebäuden, die betrieblichen Zwecken dienen (z. B. eine vermietete Produktionshalle), ist eine kürzere technische Restnutzungsdauer (kürzer als 67 Jahre) sehr häufig. In diesen Fällen ist die Erstellung eines Gutachtens empfehlenswert.

Liegt zwischen der Anschaffung und dem Verkauf einer (nicht im Betriebsvermögen befindlichen) Liegenschaft ein Zeitraum von mehr als zehn Jahren, ist der Veräußerungsgewinn nicht steuerpflichtig. Wurde ein Mietgebäude geerbt oder wurde es im Schenkungswege erworben, ist die Besitzzeit vom Vorgänger zu seiner eigenen Besitzzeit hinzuzurechnen. Die Frist von zehn Jahren verlängert sich auf 15 Jahre, wenn begünstigte Herstellungskosten auf 10 bzw. 15 Jahre verteilt abgesetzt wurden. Weiters ist die Hauptwohnsitz- bzw. Herstellerbefreiung zu prüfen. Umsatzsteuer-Kleinunternehmerregelung Wenn Ihr Jahresumsatz den Betrag von € 30.000,00 nicht übersteigt, sind Sie mit Ihren Umsätzen von der Umsatzsteuer befreit, können allerdings auch keine Vorsteuer absetzen. Der Betrag von € 30.000,00 ist „netto“ zu verstehen. Option zur Umsatzsteuer-Normalbesteuerung Fallen höhere Vorsteuerbeträge bei einem Kleinunternehmer an

widerrufen werden. Auf jeden Fall muss 10 Jahre lang „normal versteuert“ werden, sonst müssen die Vorsteuerbeträge wieder (anteilig) zurückbezahlt werden! Vermietung von Geschäftslokalen Wird nicht zu Wohnzwecken vermietet, kann der Vermieter zwischen „steuerfreiem Umsatz“ und „mit 20 % zu versteuerndem Umsatz“ und steuerpflichtigem Umsatz (mit 20 %) wählen (Option zur Steuerpflicht). Diese Option kann für jedes Bestandsverhältnis gesondert ausgeübt werden. Für den Vermieter ist immer die Versteuerung mit 20 % zu empfehlen, wenn der Mieter ebenfalls zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, da in diesem Fall der Vorsteuerabzug erhalten bleibt und die Umsatzsteuer zu keinem Kostenfaktor wird. Für den Mieter ist die Steuerfreiheit der Miete dann von Bedeutung, wenn er nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist (z. B. Arztpraxis). Aber Achtung: Sollten Sie in den Vorjahren die Räumlichkeiten der Arztpraxis renoviert haben und dafür Vorsteuerbeträge in Abzug gebracht haben, so ist ein Teil dieser Vorsteuer an das Finanzamt zurückzuerstatten. Verluste bei Vermietung Treten bei Ihrer Vermietung vorübergehend Verluste auf, so können Sie diese Verluste im gleichen Jahr mit anderen positiven Einkünften (z. B. aus Ihrem Betrieb oder Ihrem Einkommenausnichtselbständiger Arbeit) verrechnen und sparen damit Einkommensteuer. Sollten Sie neben den Vermietungseinkünften

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Bei Erwerb eines Gebäudes durch Erbschaft oder Schenkung kann zwischen der Basis „Einheitswert des Grundstücks“ und der Basis „fiktive Anschaffungskosten“ gewählt werden. Die Berechnung vom Einheitswert ist einfach, bringt aber im Normalfall einen geringeren AfA-Betrag. Da die fiktiven Anschaffungskosten eines Gebäudes meist höher sind als der Einheitswert, machen sich die Kosten eines Gutachtens mit der laufend höheren AfA bezahlt. Die Ermittlung von den fiktiven Anschaffungskosten eines Gebäudes kann nur auf Grundlage einer Liegenschaftsbewertung, also eines Gutachtens erfolgen. Subventionen

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Subventionen aus öffentlichen Mitteln sind nicht als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung anzusetzen, daher sind sie nicht steuerpflichtig. Die damit geförderten Instandhaltungs-, Instandsetzungs- oder Herstellungskosten sind aber um diese Subvention zu kürzen, bevor sie als Werbungskosten abgezogen

Durch verschiedene Abschreibmöglichkeiten kann man die Steuerlast senken.

(z. B. aus dem Erwerb einer Eigentumswohnung, aus Sanierungsaufwendungen oder aus Zubauten) ist eine „Option zur Steuerpflicht“ zu empfehlen. Damit wird zwar der Vermietungsumsatz steuerpflichtig (10 % bei Wohnungsmieten), die Vorsteuern werden jedoch gleichzeitig abzugsfähig. Bei Vermietung von Geschäftsräumlichkeiten müsste abermals zur USt. (Steuersatz 20 %) optiert werden. Jedoch Vorsicht: Kein Springen zwischen Steuerfreiheit und Normalversteuerung. Der Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung bindet für mindestens 5 Jahre und kann nur am Beginn eines Jahres

keine positiven Einkünfte haben, so sind Ihre Verluste aus Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verloren, da sie nicht in das Folgejahr vortragsfähig sind. Aber Achtung: Bei dauernden Verlusten prüft die Finanz, ob Sie mit Ihrer Vermietung überhaupt Einkünfte erzielen wollen oder ob es sich um eine sogenannte „Liebhaberei“ handelt. Dies ist dann mit Rentabilitäts- bzw. Prognoserechnungen zu widerlegen. Werden Ihre negativen Einkünfte aus Vermietung als Liebhaberei eingestuft, so können Sie die angefallenen Verluste nicht mehr mit positiven Einkünften verrechnen.


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Die richtige Mieterauswahl Bei der Wohnungsvermietung auf das Sprichwort setzen: „Drum prüfe wer sich ewig bindet ...“ MIETERAUSWAHL. Gleich vorweg: Für einen Vermieter ist es um ein Vielfaches einfacher und problemloser einen Mietvertrag abzuschließen, als diesen später wieder aufzulösen. „Ein Vermieter sollte sich bewusst sein, dass bei Zahlungsunfähigkeit des Mieters ohne Weiteres fünf Monate und mehr verstreichen können, bis man die gerichtliche Räumung durchgesetzt hat“, weiß Markus Hagen, Präsident der Vorarlberger Eigentümervereinigung (VEV). Unter Umständen ähnlich lang kann es dauern, wenn die Wohnung „unsachgemäß behandelt“

oder der Mieter ein sogenanntes „grob unleidliches Verhalten“ an den Tag legt. Es ist nicht allzu weit hergeholt, auch bei der Wohnungsvermietung auf das Sprichwort zu setzen: „Drum prüfe wer sich ewig bindet ...“ Der Kündigungsschutz für den Mieter ist in Österreich nämlich seit vielen Jahrzehnten unangefochten. Dabei wird ja doch nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz der Wohnungskündigungen vom Vermieter ausgesprochen. Jeder Vermieter sollte bestrebt sein, Wohnungen nur an solche Bewerber zu vermie-

ten, die sich voraussichtlich gut in die bisherige Hausgemeinschaft integrieren lassen. Ein gutes Verhältnis zwischen den Mietern der Liegenschaft verhindert auch ständige Mieterwechsel. Erkundigungen Bevor man sich für einen Bewerber entscheidet ist es empfehlenswert, wenn möglich, folgende Abklärungen zu treffen: Mieterbewerbungsblatt (dient als Interessensnachweis) ausfüllen lassen. Evtl. Erkundigungen beim bisherigen Vermieter einholen. sich beim Arbeitgeber vergewissern, dass der Bewerber auch tatsächlich bei ihm angestellt ist und das genannte Einkommen stimmt. Beurteilungskriterien

Die neuen Mieter sollten auch zu den anderen Bewohnern der Anlage passen.

Das Einkommen des Mietbewerbers sollte in einer vernünftigen Relation zum Mietzins stehen. Eine Faustregel besagt, dass nicht mehr als ein Drittel des Einkommens für die Wohnung ausgegeben werden sollte. In vielen Fällen empfiehlt es sich, diese Limite tiefer anzusetzen. Eventuell können Wohnungsbeihilfen aus Landesmitteln berücksichtigt werden; in diesem Fall ist die Höhe des Mietzinses zu berücksichtigen. Zuständigkeit:

Amt der Vlbg. Landesregierung/ Abteilung Wohnbeihilfestelle. Personenzahl Die Anzahl der Bewohner sollte der Wohnungsgröße angemessen sein. Überbelegte Wohnungen sind meistens schneller abgenutzt. Außerdem kann übermäßiger Lärm auftreten. Die Bezirkshauptmannschaften Vorarlbergs schreiben eine Mindestwohnnutzfläche von 13 Quadratmetern pro Person vor. Häufige Wohnungswechsel Der Vermieter hat in der Regel Interesse an einer langen Mietdauer. Jeder Mieterwechsel verursacht Kosten. Bei Mietinteressenten, die in der Vergangenheit mehrere Wohnungswechsel innert kurzer Zeit vorgenommen haben, ist deshalb eine gewisse Zurückhaltung angebracht.

wegen möglicher „versteckten“ Losungswörter u. Sperrvermerken oder Gefahr von Kraftloserklärung durch Mieter!) ist vom Vermieter auf einem gesonderten eigenen Sparbuch zu veranlagen. Auf Wunsch des Mieters hat der Vermieter dem Mieter dazu Auskunft zu erteilen. Lebensgemeinschaft Bei nicht verheirateten Paaren hat man die Möglichkeit, den Vertrag auf beide Personen (als Solidarmieter) oder nur auf eine Person auszustellen. Die Variante Solidarmieter hat den Vorteil, dass beide für den ganzen Mietzins haften und dadurch eine zusätzliche Sicherheit besteht. Achtung: Bei Solidarmietern bleibt das Mietverhältnis bzw. die Haftung beider Parteien weiter bestehen, auch wenn einer der beiden Vertragspartner vorzeitig auszieht.

Kaution Vertragsabschluss bei Familien Jeder Mietbewerber sollte in der Lage sein, eine Kaution von etwa drei Bruttomonatsmieten (inkl. Betriebskosten) in bar bzw. in Form einer unwiderruflichen Bankgarantie zu erbringen. Bei Vermietung mit Inventar ist eine entsprechend höhere Kaution empfehlenswert. Tipp: Eine vom Mieter geleistete Barkaution (kein Sparbuch des Mieters

Der Mietvertrag über die Familienwohnung kann sowohl von einem wie von beiden Ehegatten unterzeichnet werden. Wenn Ehegatten den Mietvertrag gemeinsam abschließen, so ist die Haftung solidarisch. Der Vermieter kann somit nach seiner Wahl von jedem Ehegatten die Erfüllung des Vertrages verlangen.

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6500 Euro und Energiekosten sparen Beim Thema Energieeffizienz geht es verstärkt auch um die Sanierung bestehender Gebäude SANIEREN. Thermische Sanierung – die beiden Worte sind in aller Munde. Doch was ist darunter eigentlich genau zu verstehen. „Gemeint ist die Dämmung der Außenwände, der obersten und der untersten Geschossdecke sowie des Kellerbodens, der Austausch der Fenster, der „Auch für Käufer eines Altbaus, der mindestens 20 Jahre alt ist, gibt es die Sanierungsförderung.“ Prok. Markus Maier, Leiter Immobilienmakler, Hypo Immobilien

Umstieg auf erneuerbare Energieträger wie Erdwärmepumpen, die Installation einer Solaranlage usw.“, erklärt Kurt Hämmerle vom Energieinstitut in Dornbirn. Das Ziel dabei ist es, den Energieverbrauch des Gebäudes zu minimieren. Da Vorarlberg bis zum Jahr 2050 energieautonom sein will, werden alle Maßnahmen, die dazu beitragen diese Vorgabe zu erreichen, auch gefördert. Trotz der Änderungen zu Beginn des Jahres kann auch 2011 als Schwerpunktjahr, was die thermische Sanierung betrifft, bezeichnet werden. „So wird die Inanspruchnahme einer Sanie-

rungsberatung mit einem Einmalzuschuss von 800 Euro gefördert“, informiert Markus Maier, Leiter der Immobilienmakler bei Hypo Immobilien.Das gilt für Einfamilienhäuser und kleinere Wohnanlagen. Mehrgeschossbauten mit 25 Wohneinheiten erhalten sogar 2000 Euro. Dieser Einmalzuschuss wird gegen Vorlage der Rechnung im Nachhinein bezahlt. „Begleitet ein Sanierungsberater die thermische Sanierung bis zum Schluss, so erhöht sich die Sanierungsberatungsförderung um 400 Euro“, weiß der Experte. Vereinfachung bei der Förderung Die auch für Fachleute komplexe Wohnbauförderung wurde in einigen Punkten etwas vereinfacht. So gilt für alle fünf Förderstufen seit 1. Jänner eine einheitliche Einkommensobergrenze des Haushaltseinkommens von 5000 Euro netto pro Monat. Auch in der Abwicklung gibt es Erleichterungen. „So ist in der Ökostufe eins kein Gebäudeausweis mehr notwendig. Lediglich der in dieser Förderstufe festgelegte Heizwärmebedarf ist durch den Energieausweis zu belegen. Hierfür muss der Energieausweis sowohl vor Sanierung als auch nach Durch-

Wer sich für eine umfassende thermische Sanierung entscheidet, bekommt Förderungen von Bund und Land.

führung der Sanierungsmaßnahmen erstellt werden“, erklärt Markus Maier. Geld für Käufer eines Altbaus Auch für Käufer eines Objektes, das mindestens 20 Jahre alt ist, gibt es die Förderung. Wer spätestens zwei Jahre nach dem Kauf sein Eigenheim umfassend energetisch saniert und noch Rückzahlungen zur Kaufpreisfinanzierung leistet, kann zu den anerkannten Sanierungskosten zusätzlich den Kaufpreis berücksichtigen.

Neues Förderpaket des Bundes Seit 1. März stehen für Sanierungswillige wieder jährlich 100 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung, und zwar in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Das Geld gibt es für eine sogenannte umfassende Sanierung, maximal 5000 Euro. Dafür muss der Heizwärmebedarf auf maximal 75 kWh/m2.a (Oberflächen/ Volumenverhältnis ≥ 0,8) bzw. auf maximal 35 kWh/m2.a (Oberflächen/Volumenverhältnis des Gebäudes ≤ 0,2) gesenkt werden. Der Austausch des Heizsystems

wird außerdem nochmals mit 1500 Euro gefördert. Wer sich für eine Teilsanierung entscheidet, bekommt vom Bund maximal 3000 Euro Fördergeld. Der Heizwärmebedarf muss jedoch mindestens um 30 Prozent reduziert werden. Für die Beantragung der Förderung ist ein Energieausweis zu erstellen - die Kosten dafür können zu den Investitionskosten für die Sanierung miteinberechnet werden. Mit dem neuen Förderpaket soll die Sanierungsrate von derzeit einem Prozent auf drei Prozent gesteigert werden.

Sanierungsberatung zahlt sich aus Mit einem Gesamtkonzept für die Sanierung wird das Ziel nicht aus den Augen verloren BERATUNG. Sanierungsfahrplan. Damit eine Sanierung wirklich gelingt, ist eine Gesamtplanung notwendig. Allzu oft wird der Fehler gemacht, dass Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum einzelne Bereiche saniert werden. Dabei ist jedoch die Gefahr groß, alles aus den Augen zu verlieren. Das Resultat ist ein zusammenhangloses Flickwerk, ohne effektives Einsparpotenzial. „Es spricht nichts dagegen, eine Sanierung sukzessive durchzuführen“, erklärt Kurt

„Es spricht nichts dagegen eine Sanierung sukzessive durchzuführen. Ein Gesamtkonzept hilft, den Überblick zu bewahren.“ Kurt Hämmerle, Partnerbetriebe, Elektrische Energie Energieinstitut Dornbirn

Hämmerle vom Energieinstitut, „ jedoch sollte durch ein Gesamtkonzept der Überblick bewahrt werden, damit man ein optimales Ergebnis erziehlt.“ Ein Sanie-

Ein Sanierungsfahrplan hilft, den Überblick zu bewahren.

rungsberater wird beispielsweise zuerst das Gebäude besichtigen und eine sogenannte Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes machen. Darauf baut dann der sogenannte Sanierungsfahrplan auf. Darin sind dann die Ziele der zu treffenden Maßnahmen festgesetzt. Das Ergebnis verspricht dann nicht nur die Reduktion der Energiekosten, sondern auch Wohnkomfort. Nur noch 700 Euro Doch was bedeutet eine Sanierung in Zahlen ausgedrückt? Nimmt man die Lebensdauer eines Hauses her, wird für die Betriebskosten in Summe mehr ausgegeben als für die Errichtung. Derzeit kostet Heizöl im Ländle pro Liter ca. 73 Cent. Tendenz steigend. „Ein un- oder wenig saniertes Haus aus den 70er-Jahren hat einen Heizölbedarf von 15 bis 18 Litern pro Quadratmeter Wohnfläche“, weiß Josef Burtscher vom Energieinstitut. Bei älteren Häusern ist die Bilanz noch schlechter. Sie verbrauchen bis zu 4500 Liter pro Jahr. Nach einer Sanierung kommt man zumeist mit umgerechnet vier bis fünf Litern pro Quadratmeter aus. „Eine umfassende energieeffiziente Sanierung nach dem neuesten Stand der Technik senkt den Energieverbrauch auf 700

Die Sanierungsberatung wird vom Land mit 800 Euro gefördert.

Euro pro Jahr“, weiß Hämmerle. Langfristig gesehen wird das Einsparungspotenzial durch die steigenden Energiepreise aber von Jahr zu Jahr größer. Mit einer Steigerung von drei bis vier Prozent pro Jahr wird gerechnet. Sanieren zahlt sich aus Wer nicht saniert, verheizt langfristig sein Geld. Schon innerhalb von zehn Jahren würden sich die Heizkosten für ein unsaniertes Haus auf geschätzte 40.000 Euro summieren. Der Sanierer zahlt im gleichen Zeitraum nur etwa 10.000 Euro und hätte damit bereits 30.000 Euro eingespart - gut die Hälfte der

Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das unsanierte Haus bei Annahme stetig steigender Energiepreise rund 70.000 Euro verheizen – das sanierte nur etwa 14.000. Weitere fünf Jahre später sind insgesamt mehr als 107.000 Euro Heizkosten durch den Kamin des unsanierten Hauses gerauscht. Das sanierte hat sich mit etwa 21.000 Euro begnügt. Die Investitionskosten sind dann längst eingespart und das Haus ist wertvoller und weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar. Wer auf alternative Energieformen setzt, verschafft sich zudem Unabhängkeit und schont das Klima.


DIENSTAG, 22. MÄRZ 2011

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