September 2012/6. Ausgabe
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
VORARLBERGER NACHRICHTEN
DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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September 2012/6. Ausgabe
Der vorarlberger ImmobIlIen-markt
Zeit für Herbstgefühle Wohnen inmitten der Natur VORARLBERGER NACHRICHTEN
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as Immobilienjahr 2012 war durch stetig steigende Preise bestimmt, nun hat sich die Preiskurve in Bezug auf Wohnungen zumindest etwas abgeflacht. Nach wie vor gilt: Sicherheit ist Trumpf und die Investition in eine Immobilie ist eine stabile, werthaltige Anlageform. All jene, die Eigentum erwerben möchten, tun in jedem Fall gut daran, sich von seriösen Partnern beraten zu lassen. Apropos Seriosität: Wir verraten, wen Vermieter als Lieblingsmieter ansehen und was ein Mieterpass für eine Funktion erfüllen kann. Unter Bauherren nimmt der Griff zum Werkzeug für eine allfällige Kreditkostensenkung zu. Macht eine verstärkte Eigenleistung beim Häuslebau oder Umbau überhaupt Sinn? Wir gingen dem Begriff „Muskelhypothek“ nach. Immer im Trend liegt in Vorarlberg der Holzbau als ökologische und wohnklimatisch attraktive Lösung. Weiters zeigt das Ländle auch in „weichen“ Standortfaktoren Flagge: Familienfreundlichkeit dringt bei Raumplanung, Quartiersbetrachtung und Projektentwicklung immer öfter durch. Ein paar gelungene Beispiele präsentieren wir in der vorliegenden Ausgabe.
Bregenz, Dorf Rieden
Weiters: Die neue Landlust ist nicht nur bei Zeitschriftentiteln ein Mega-Trend, auch in Bezug auf Wohnen und Einrichten ist die Sehnsucht nach Heimat und Ursprünglichkeit zu verzeichnen. Eine Rolle spielt dabei auch die Selbstversorgung: So erlebt die Speisekammer ein Revival – selbst bei modernen Hightech-Küchen, die alle Raffinessen vorweisen. Weitere Themen in unserem Immobilienjournal: Heizsysteme und Energiekosten haben Auswirkungen auf den Wiederverkaufswert einer Immobilie. Zu beachten ist das neue Energieausweisgesetz sowie die Möglichkeiten der Sanierungsoffensive 2012 des Bundes. Hier gibt es noch bares Geld zu holen. Wer über solches bereits verfügt, den zieht es vielleicht auf eine Insel: Auf Rhodos sind Ferienimmobilien derzeit wohlfeil!
Ihr Redaktions-Team
Weitere Wohnanlagen in: Dornbirn, Feldkirch und Bludenz 05572/3838-962 | christian.schenk@zima.at | zima.at/wohnen
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Vorarlberger Graphische Anstalt Eugen Russ & Co., Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera. Titelbild: Philipp Steurer/ VN. Fotos: Shutterstock, Philipp Steurer, Engel & Völkers, Marcel Hagen, PRISMA, Vitra. Umsetzung: Susanne Hofer. Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 05572 501-195, Fax 05572 501-195. Erscheinungsdatum: 25. September 2012
Nachfrage übersteigt Angebot Grundstücke und Häuser auf der Wunschliste IMMOBILIEN-TREND. Immobilienprofis nehmen am heimischen Markt weiterhin eine starke Nachfrage nach Immobilien wahr, die deutlich das Angebot übersteigt. Tendenziell wird die Nachfrage auch die nächsten Monate noch weiter ansteigen. Das Interesse gilt vor allem Einfamilienhäusern, Grundstücken und Reihenhäusern. Im Bereich der Anlegerwohnungen dürfte der Bedarf im Moment hingegen „einigermaßen“ gesättigt sein. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich die Preisentwicklung wieder normalisiert und die Preiskurve – zumindest bei Wohnungen – abschwächt. Die Österreicher investierten im 1. Halbjahr 8,1 Milliarden Euro in Immobilien, das sind 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr. „Der Immobilienkauf als Wertsicherung hat in Vorarlberg nach wie vor einen hohen Stellenwert.“ Elmar Hagen, Fachgruppenobmann Vorarlberger Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Der prosperierende Wirtschaftsraum Vorarlberg ist und bleibt spannend. Auch für Wohnungssuchende aus dem EU-Raum. Die steigende Nachfrage bei kleinem Angebot bedingt eine Verteuerung. Insbesondere die Grundstückspreise steigen weiter an. Infolge dessen verteuern sich auch Neubauwohnungen und Gebrauchtwohnungen. Die neue Immobiliensteuer, die seit 1. April 2012 zu berappen ist, verteuert Immobilien ebenfalls: Es zeichnet sich nun nach wenigen Erfahrungsmonaten bereits ab, dass diese auf den Verkaufspreis aufgeschlagen wird. Auch das geringe Raumangebot lässt die Preise steigen. Die Suche nach Grundstücken in guten Lagen gestaltet sich anhaltend schwierig. 10 bis 15 Prozent Verteuerung wurden
dieses Jahr von Bauträgern und Immobilienexperten allein bei den Grundstückspreisen festgestellt. Im bereits eng besiedelten Rheintal – und hier vor allem die Zentren Bregenz und Dornbirn – werden entsprechende Preissteigerungen verzeichnet. In Relation zu den Quadratmeterpreisen in Lech und Zürs nehmen sich diese zwar noch günstig aus. Vorarlberger Lebensqualität kostet Der Österreichvergleich der Grundbuchsauswertungen zeigt: Die teuersten Wohnungen wechselten wieder in Vorarlberg den Besitzer, nämlich im Schnitt um € 178.046,- (minus 0,4 Prozent) die wenigsten und billigsten im Burgenland um € 72.917,- (plus 10,1 Prozent). Die Schere zwischen dem billigsten und dem teuersten Wohnungsbundesland ging wieder leicht zu. Eine Vorarlberger Wohnung kostete im ersten Halbjahr 2012 das 2,4-fache einer burgenländischen. Die Anzahl der geund verkauften Einfamilienhäuser im Ländle ging um 4,2 Prozent zurück. Der Durchschnittspreis eines Einfamilienhauses in Vorarlberg liegt in dieser Statistik bei € 260.251,- (minus 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Leichte Entspannung bei Wohnungen Bei Anlagewohnungen hingegen galoppiert die Nachfrage nicht mehr im gleichen Ausmaß wie noch vor ein paar Monaten davon. Hier hat sich die Lage entspannt, da jene, die ihr Geld halbwegs inflationsgeschützt anlegen wollten, bereits gekauft haben. Wer kann, kauft. Dennoch ist die Quote der Eigentümer gegenüber Mietern in den vergangenen Jahren von 80 auf 70 Prozent gesunken, wie Thomas Peter, Geschäftsführer der Fachgruppe Immobilientreuhänder, weiß: „Viele die früher gekauft hätten, müssen aufgrund der Preisentwicklung nun mieten.“ Da der Werterhalt sowie die Wertsteigerung einer Immobilie in Zeiten unwägbarer globaler Wirtschaftsentwicklungen nach wie vor gegeben ist, wird die Nachfrage nach Anlageobjekten auch für das nächste Jahr als gegeben erachtet. Der Sprecher, der Makler-Fachgruppenobmann, Elmar Hagen: „Sicherheit ist eines der Hauptargumente für den Immobilienerwerb.“ Die Investition in stabile Werte wird nach dem Motto „Grundbuch statt Sparbuch“ den Vorarlberger Immobilienmarkt vorderhand weiterhin bestimmen.
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Immobilien als ertragreiche Anlage Unterschiedliche Formen: Ertrags-, Vorsorgewohnung oder Immobilienfond
ANLAGEVORTEILE. Die Finanzkrise und die Angst vor Inflation ziehen nach wie vor viele Anleger auf der Suche nach einem sicheren Hafen für ihr Vermögen an. Von der klassischen Vorsorgewohnung oder einer „gebrauchten“ Immobilie, die vermietet wird (Ertragswohnung), über offene oder geschlossene Immobilienfonds bis hin zur Geldanlage über eine Immobilienaktie reicht dabei die Palette der Möglichkeiten. Vorsorge- und Ertragswohnungen befinden sich vorzugsweise in den Ballungsräumen oder in deren Umland. In Vorarlberg heißbegehrt sind z. B. Anlageobjekte in Dornbirn, Bregenz und Feldkirch. Hier sind am ehesten eine gute Infrastruktur – die ideale Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kinderbetreuung, sowie Freizeiteinrichtungen und ärztliche Versorgung – vorhanden. Für ein
„Ein Grundstücksverkauf ist finanziell immer interessant. Und wer den Ertrag daraus gleich wieder sicher anlegen möchte, investiert am besten in attraktive Anlegerwohnungen.“ Katharina Fuchs, Geschäftsfeldleiterin Wohnbau Rhomberg Bau GmbH
konkretes Beratungsgespräch ist es auf alle Fälle wichtig, einen geschulten Immobilienfachberater hinzuzuziehen. Veranlagungsunterschiede Die Vorteile der Veranlagung in konkreten Immobilien gegenüber anderen Veranlagungsformen, z. B. Immobilienwertpapieren liegen in mehreren Punkten. Immobilien haben sich als langfristig stabile und sichere Anlageform bewährt, denn die Preise auf dem österreichischen
Die gut ausgebaute Infrastruktur ist ein Vorteil von Objekten in Ballungsräumen.
Immobilienmarkt entwickeln sich seit Jahren konstant positiv. So können Anlageimmobilien zwar kurzfristig nicht die Rendite von Aktien oder Fonds bieten, die Wertentwicklung ist aber in viel geringerem Ausmaß von aktuellen Trends und Wirtschaftsentwicklungen betroffen. Das macht eine konkrete Wohnung oder ein Haus gerade in Zeiten unsicherer Finanzmärkte so attraktiv. Bankinstitute erleben seit geraumer Zeit einen regelrechten Boom bei der Umschichtung von Finanzvermögen in solide Sachwerte, sprich Immobilien. Und auch wer Vermögen erst aufbauen will, ist mit einer Vorsorge- oder Ertragswohnung gut beraten. Mit einer Immobilie in guter Lage und entsprechender Infrastruktur kann man eigentlich nichts falsch machen. Immofonds & Co Anleger, die in Immobilien eher die Nachteile sehen, werden eher zu Wertpapieren greifen. Denn: Immobilien bedeuten viel Arbeit, bei einer Aktie trägt diese Last die Immobiliengesellschaft. Auch die aktuelle Marktsituation macht deutlich, wo der Vorteil von Immobilienaktien liegt. Bei einem an der Börse gehandelten Produkt besteht stets die Möglichkeit, zu kaufen bzw. zu verkaufen. Bei Immobilien gibt es immer wieder Phasen, wo ein Kauf oder Verkauf zu einem realistischen Wert nicht möglich ist. Grundsätzlich unterliegt man bei einem Immobilienkauf immer der aktuellen Bewertung, die sich rasch und aufgrund verschiedener Faktoren ändern kann. Bei einem breit gestreuten Immobilienportfolio besteht das Risiko des Standorts ebenfalls, jedoch verliert es durch die Anzahl der Objekte an Relevanz.
Zu beachtende Risken Veranlagungen werden in den meisten Fällen für einen längeren Zeitraum getroffen. Je kürzer man investiert bleibt, desto höher ist das Risiko, zum falschen Zeitpunkt gekauft bzw. verkauft zu haben. Selbst bei stabilen Werten wie Immobilien kann es zu Preisbildungen kommen, die nicht den wirklichen Wert des Investments darstellen, entsprechend getätigte Transaktionen können demnach eine Chance aber eben auch ein Risiko darstellen. Immobiliensteuer & Co Michael Pisecky, Geschäftsführer der s REAL Immobilien führt dazu aus: „Natürlich gibt es auch bei der vergleichs-
weise sicheren Anlageform der Vorsorge- und Ertragswohnung Faktoren, die nicht unerwähnt bleiben dürfen: Denken Sie beispielsweise an das Leerstandsrisiko, wenn also ein Mieter ausgezogen ist und ein neuer erst gefunden werden muss. Bei Vorsorgewohnungen wird dieses Risiko oft durch einen Mietenpool abgesichert, der allerdings empfindlich auf die Rendite drückt. Was man ebenfalls nie vorhersehen kann, sind Gesetzesänderungen, die steuerliche Vorteile zunichte machen oder zusätzliche Abgaben einführen. Und schließlich gibt es noch das einigermaßen seltene Risiko der Devastierung, wenn also ein Mieter unachtsam mit der Immobilie umgeht und nach seinem Auszug Renovierungsarbeiten anfallen“.
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Damit das Investment stimmt Mehrere Eigenschaften prägen den Erfolg einer Investorenwohnung
RENDITEOBJEKT. Immobilien sind nach wie vor eine krisensichere Möglichkeit der langfristigen Vermögensbildung. Die Entscheidung für ein Objekt liegt je nach Budget bei jedem Investor selbst. Eine hohe Rendite ist meist auch mit einem höheren Ausfallsrisiko behaftet. Maßgeblich für eine geringe Mietausfallsquote ist das Suchen von entsprechenden Immobilien, die keine unrealistisch hohen Renditen versprechen, sondern solide, nachhaltig erzielbare Mieteinnahmen generieren. Immobilien können als Altersvorsorge ebenso wie Zukunftsvorsorge für die Kinder ein entsprechendes Standbein darstellen.
bringen (z. B. mit Fokus auf eine eventuelle spätere Eigennutzung der Ertragswohnung). Die Erfahrung zeigt, dass die eigenen Vorlieben bei Ertragswohnungen vielfach keine empfehlenswerte Entscheidungsgrundlage sind. Wesentliche Eigenschaften einer guten Vorsorgewohnung sind:
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1. Miethöhe Die Möglichkeit zu freien Mietzinsvereinbarung mit voller Indexwertsicherung (im Gegensatz etwa zu den Richtwertmieten, die in Altbauten oder bei geförderten Wohnungen zu finden sind) sollte gegeben sein. 2. Lage
„Die Anlegerwohnung als Kapitalanlage wird immer attraktiver. Das Risiko wird minimiert, denn der Mietbedarf steigt und so wird die Rendite optimiert. Entscheiden Sie sich heute für langfristige Sicherheit.“ Roberto Romanin, Verkaufsleiter ZIMA Wohnbau ZIMA Wohn Baugesellschaft mbH
Optimale Rendite Gute Investorenwohnungen sind für eine überdurchschnittlich gute und nachhaltige Vermietung mit dem Ziel einer besonders attraktiven Mietrendite optimiert. Keinesfalls sollte man als Investor ausschließlich persönliche Präferenzen zum Standort ein-
Anlegerwohnungen für Singles und Paare liegen im Trend.
Gute Lagen für Vorsorgewohnungen zeichnen sich durch die Nähe zu leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsmitteln aus (Bus, Bahn), wobei auch eine effektive Erschließung für den Individualverkehr (inkl. einem ausreichenden Angebot an Stellplätzen) erforderlich ist. Ein guter Standard des sozialen Umfelds sowie der Nahversorgung in der unmittelbaren Umgebung sind weitere Aspekte. 3. Architektur Man sollte sich jedenfalls informieren, wie viele nachweislich erfolgreiche Ertragswohnungsprojekte der beauftragte Architekt bereits realisiert hat. Typisch
für diese Projekte sind besonders ergonomische Grundrisse mit überdurchschnittlicher Flächeneffizienz (Verhältnis Bruttogeschoßfläche zu vermietbarer Nutzfläche) sowie eher kleine Gesamtwohnungsgrößen (rd. 40–65 m²). 4. Makler Ungeachtet aller sehr wichtigen Maßnahmen zur Projektoptimierung zählt letztlich nur der monatliche Eingang an Mieten für die erhoffte Rendite. Es ist daher wesentlich, auch einen langjährig mit Ertragswohnungen erfolgreichen Makler mit der Mieterakquisition zu
beauftragen, der das Potenzial der Lage und des Gebäudes in Mietvertragsabschlüsse umsetzen kann. Erfolgsfaktoren dabei sind neben der Miethöhe die Vermeidung von Leerständen sowie die zuverlässige Beurteilung der Bonität und Vertrauenswürdigkeit der Mieter. Wer z. B. schon einmal mit zahlungsunwilligen ausländischen Diplomaten als Mietern konfrontiert war, wird die Bedeutung dieses Aspekts nicht mehr vergessen. Idealerweise sollte der beauftragte Makler bereits in der Planungsphase eingebunden werden, um einerseits seine Erfahrung einbringen zu können, und andererseits durch einen möglichst
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frühen Vermietungsbeginn die Leerstände zwischen Fertigstellung und Einzug der Mieter zu minimieren. 5. Bauträger Wer seine Vorsorgewohnung bei einem Vorarlberger Bauträger mit Rundum-Service erwirbt, hat beste Chancen auf Vermietungsservice, Wartung und Absicherung gegen Leerstände. Die Beiziehung eines vom Investor ausgewählten Sachverständigen zur Beurteilung des tatsächlichen Potenzials der angebotenen Investorenwohnung ist mit Sicherheit auch eine exzellente Investition.
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Anlagewohnungen seriös und realistisch betrachtet Vermietbarkeit allein ist nicht das ausschlaggebende Kriterium WERTERHALT. Die bloße Vermietbarkeit oder die tatsächliche Vermietung einer Wohnung sowie die laufenden Mieteinnahmen bewirken keinesfalls bereits die „Vorsorge“. Die wesentlichen Eigenschaften dieser Immobilienart sind noch viel umfassender. „Nach wie vor gehört die Investorenwohnung zu den attraktivsten Anlageformen. Entscheidend für eine gewinnbringende Vermietung ist vor allem der Standort der Wohnanlage. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist ungebrochen groß.“ Manfred Eisbacher, Verkaufsleiter i+R Schertler-Alge GmbH
Das Merkmal von Anlagewohnungen ist, dass sie angefangen von der Grundstückswahl, der Planung des Gebäudes und insbesondere der Grundrisse, der Festlegung der Ausstattung etc. für eine überdurchschnittlich gute und nachhaltige Vermietung mit dem Ziel einer besonders attraktiven Mietrendite optimiert worden sind. Viele Anleger, die in den letzten Jahren Wertverluste bei ihrem
Aktienvermögen von 50% und mehr hinnehmen mussten, wären rückblickend froh, wenn sie rechtzeitig auf eine Investition in eine Anlagewohnung umgestiegen wären. Denn dabei konnten die Investoren in den letzten Jahren vielfach eine (Anfangs-) Immobilienrendite zwischen 4% und 5% erzielen, zu der jedes Jahr die indexgebundenen Mieterhöhungen sowie auch allfällige Wertsteigerungen der Wohnung kamen. Zusammen mit der Sicherheit des Substanzwertes ergab sich somit eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit.
norar für Erwerb und Vermietung etc.) kann auch nur von einer langfristigen Amortisation ausgegangen werden. Vermietungsrisiko Vor allem darf das unternehmerische Risiko der erfolgreichen Vermietung nicht unterschätzt
werden. Anlagewohnungen sind zwar genau für diesen Zweck optimiert worden – dies stellt jedoch keine Erfolgsgarantie dar. Da Investorenwohnungen i.d.R. mit einem erheblichen Kreditanteil finanziert werden, um die Nettorendite zu verbessern, kann der Ausfall der Mieteinnahmen durch Leerstand aufgrund
Gefahren beachten
Keine Entscheidung unter Zeitdruck Anlagewohnungen sind kein liquides Investment und man muss sie einer langfristigen Betrachtung unterziehen. Bei einem Verkauf unter Zeitdruck muss oft – insbesondere wenn aktuell ein Leerstand besteht oder keine attraktive Vermietung vorliegt – mit erheblichen Wertverlusten gerechnet werden. Hinsichtlich der hohen Spesen beim Erwerb (Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühr, Notar, Rechtsanwalt und sonstige Beratungsleistungen, Maklerho-
der laufenden Zinsen- und Tilgungsverpflichtungen sehr unangenehm werden. Vorarlberger Bauträger entwickelten gegen solche Risken bereits unterschiedliche Pakete, die Anlegern im Zuge des Wohnungserwerbes angeboten werden. Denn mit den entsprechenden Mietern kann der Wert einer Wohnung steigen oder fallen.
Eine leer stehende Wohnung bedeutet den Ausfall der Mieteinnahmen.
Da die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt, wird die Akquisition geeigneter Liegenschaften auch hierzulande immer schwieriger – bzw. durch das Wettbieten der zahlreichen Bauträger auch immer teurer. Damit steigt die Gefahr für die Investoren: Manchmal werden auch ungeeignete Standorte beschönigt und Kalkulationen mit unrealistischen Mietansätzen als Ankaufsgrundlage vorgelegt – wodurch die gekauften Wohnungen die Ertragserwartungen in keiner Weise erfüllen können. Gute Beratung, seriöse Partner und das gewisse Serviceplus, das renommierte Vorarlberger Unternehmen beim Kauf einer Anlagewohnung anbieten, machen sich langfristig bezahlt.
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Lieblingsmieter und bevorzugte Gruppen Wer bekommt die Wohnung? Anwalt, Pensionist oder Handwerker? RATING. Eine deutsche Umfrage unter knapp 1100 Maklern sowie fast ebenso vielen Vermietern hat nach wie Gültigkeit, wie hiesige Immobilienspezialisten bestätigen: Bei der Wahl des Lieblingsmieters werden bestimmte Berufsgruppen klar bevorzugt. Wer sofort an Ärzte oder Juristen als beliebteste Mieter denkt, liegt zwar nicht ganz falsch, aber Vermieter differenzieren hier auch emotional. Einerseits haben diese Berufsgruppen als Akademiker meist genug Salär, um selbst in gehobenen Lagen die Miete pünktlich zu bezahlen. Andererseits könnte Patientenverkehr kleiner Praxen oder das Expertenwissen eines Juristen doch nicht ganz geheuer sein: Die juristische Vorbildung wirkt im Hinblick auf mögliche Mietminderungen und sonstige Zivilklagen eventuell für viele potenzielle Vermieter eher abschreckend. Deswegen liegen Juristen im Ranking der beliebtesten Mieter auf Platz 9 von 13. Ortstreue Pensionisten Wer Beamter ist oder bereits seine Pension genießt, hat es hingegen gut. Diese beiden Kategorien stehen bei privaten Vermietern ganz oben auf der Liste des möglichen Lieblingsmieters. Pensionisten gelten als ruhig, sauber, halten die
Hausordnung ein und vor allem: Sie sind sehr ortstreu und bleiben meist lange in der gemieteten Wohnung, wenn diese ihren Ansprüchen genügt. Und dass man gerne an Handwerker vermietet, liegt auf der Hand. Nicht nur, weil der Mieter die Immobilie in Schuss halten kann, sondern womöglich auch seine begehrte Dienstleistung bei Bedarf selbst dem Vermieter angedeihen lassen könnte. Banker und Polizisten sowie Lehrer und Studenten genießen jedenfalls bei Vermietern mehr Vertrauen als Juristen. Wenig Chancen bei der Wohnungssuche haben sogenannte „ertragsschwache“ Mieter wie z. B. Schauspieler und Musiker mit unregelmäßigen Engagements. Bei Letzteren wird wohl auch der Angst über eine mögliche Lärmentwicklung wegen Üben eines Instrumentes oder gar des einen oder anderen Privatkonzertes eine Rolle spielen. Ganz schlechte Karten bei der Objektsuche haben Tagesmütter sowie Arbeitslose. Überhaupt ist die Familienfreundlichkeit bei Vermietern leider eine wenig ausgeprägte Eigenschaft. Grundsätzlich werden Paare ohne Kinder (28 Prozent) von Vermietern bevorzugt. Rentnerpaare landen mit 24 Prozent auf Platz 2, alleinstehende PensionistInnen mit 22 Prozent auf Platz
3. Familien mit Kindern werden von 22 Prozent der Vermieter gerne gesehen, bei Alleinerziehenden sind es nur mehr 10 Prozent – die Angst vor Mietausfällen schwingt hier mit. Bei Tagesmüttern, die untertags neben eigenen auch stundenweise fremde Kinder betreuen, kommen die Komponenten Lärm, Abnutzung und Beschwerden von Nachbarn hinzu. Tagesmütter mit eigenem Garten können sich glücklich schätzen. Ganz am Ende der Liste rangieren schließlich Arbeitslose. Obzwar Sozialämter und weitere Institutionen temporär Mietzahlungen bezuschussen, sind Vermieter nicht entzückt, wenn sie an Arbeitslose vermieten sollen. Nachfolgend das Ranking, das Immowelt.de erstellt hat:
Terrassen- und Penthousewohnungen
Beamte und Senioren führen die Hitliste der beliebtesten Mietergruppen an.
Hitliste der beliebtesten Mieter im Überblick: 1. Beamte (35,0 %) 2. Rentner (33,2 %) 3. Handwerker (33,1 %) 4. Ärzte (25,2 %) 5. Banker (21,6 %) 6. Polizisten (20,0 %) 7. Lehrer (11,2 %) 8. Studenten (10,1 %) 9. Juristen (8,7 %) 10. Schauspieler (4,6 %) 11. Musiker (3,4 %) 12. Tagesmütter (2,2 %) 13. Arbeitslose (1,8 %)
„Immobilienbesitzer, die ihre Liegenschaft verkaufen wollen, brauchen rechtzeitig kundigen Rat bei spezialisierten Rechtsanwälten oder Steuerberatern, um kostspielige Steuerfallen zu vermeiden.“ Patrick Piccolruaz, Rechtsanwalt, Bludenz
D. h. wenn sich bei einem im Anlagevermögen befindlichen Grundstück innerhalb der auf das Jahr der erstmaligen Verwendung folgenden neunzehn Kalenderjahre die für den Vorsteuerabzug maßgeblichen Verhältnisse ändern, hat für jedes Jahr der Änderung eine Berichtigung in Höhe von einem Zwanzigstel des bereits geltend gemachten Vorsteuerabzugs zu erfolgen.
Beispiel bei Verkauf 2013 Der Möbelproduzent M errichtet im Jahr 2000 ein Betriebsgebäude und verwendet es ab demselben Jahr zur Ausführung steuerpflichtiger Umsätze (Möbelproduktion). M macht aus den Errichtungskosten den Vorsteuerabzug geltend. Im Jahr 2013 verkauft er das Gebäude unecht steuerbefreit. Anwendbare Regelung
LIEBLINGSORTE MIT MEHRWERT
Die Neuregelung ist auf Berichtigungen von Vorsteuerbeträgen anzuwenden, die Leistungen im Zusammenhang mit Grundstücken (Errichtungskosten, aktivierungspflichtige Aufwendungen, Kosten von Großreparaturen) betreffen, die der Unternehmer nach dem 31. März 2012 erstmals in seinem Unternehmen als Anlagevermögen verwendet oder nutzt. Maßgebend ist die tatsächliche Innutzungsnahme des Gebäudes. Bei Vermietung von Grundstücken zu Wohnzwecken gilt der neue verlängerte Vorsteuerberichtigungszeitraum von 20 Jahren unter der Voraussetzung, dass neben der erstmaligen Verwendung und Nutzung des Grundstückes/des Gebäudes im Anlagevermögen des Vermieters auch der Mietvertrag nach dem 31. März 2012 abgeschlossen wird.
Beispiel bei Vermietung Herr V vermietet 2013 ein im selben Jahr errichtetes Gebäude zu Wohnzwecken. Der Vertragsabschluss mit dem Mieter erfolgt.
a .) am 1. Jänner 2012. b .) am 1. Jänner 2012. c .) am 1. Jänner 2013. d .) am 1. Jänner 2013.
2015 erfolgt ein Mieterwechsel.
2015 erfolgt ein Mieterwechsel. 2017 verkauft V das Gebäude unecht steuerbefreit.
Da das Gebäude bereits vor dem 1. April 2012 im Anlagevermögen des Unternehmers verwendet wurde, ist die bisherige Regelung anwendbar. Weil der Vorsteuerberichtigungszeitraum von 10 Jahren im Zeitpunkt des Verkaufs schon abgelaufen ist, ist keine Vorsteuerberichtigung mehr vorzunehmen. Nähere Informationen unter:
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Aktuelle Praxisbeispiele zur Berechnung der Neuregelung ab März 2012 Damit zusammenhängend verlängert sich ebenfalls die Aufbewahrungspflicht für Aufzeichnungen und Unterlagen, die Grundstücke betreffen, allgemein auf 22 Jahre.
Für Musiker kann die Suche nach einer Mietwohung erheblich länger dauern.
Verlängerung des Vorsteuerberichtungszeitraumes VERLÄNGERUNG. Durch das 1. Stabilitätsgesetz 2012 erfährt das Umsatzsteuergesetz wesentliche Änderungen: Neben der Einschränkung der Option zur Steuerpflicht bei Vermietung und Verpachtung von Grundstücken sowie Leistungen bei Wohnungseigentumsgemeinschaften ändert sich auch der Vorsteuerberichtigungszeitraum. Dieser verlängert sich bei Grundstücken (einschließlich der aktivierungspflichtigen Aufwendungen und der Kosten von Großreparaturen) sich 20 Jahre.
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hat V eine Vorsteuerberichtigung in Höhe von 6/10 vorzunehmen, da der Vertragsabschluss über die Vermietung bereits vor dem 1. April 2012 erfolgt ist. b.) 2017 hat V eine Vorsteuerberichtigung in Höhe von 16/20 vorzunehmen, da der zum Zeitpunkt des Verkaufs maßgebliche Mietvertrag nach dem 31. März 2012 abgeschlossen wurde und V das Gebäude nicht bereits vor dem 1. April 2012 als Anlagevermögen genutzt hat. c. und d.) 2017 hat V eine Vorsteuerberichtigung in Höhe von 16/20 vorzunehmen, da der Vertragsabschluss über die Vermietung nach dem 31. März 2012 erfolgt ist und V das Gebäude nicht bereits vor dem 1. April 2012 als Anlagevermögen genutzt hat.
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2011 2012 2013 2013 2011 2012 2013 2013
1/2012 - 2013 - 2013 - 2013 - 1/2012 2019 2013 2019 2013 2019 2013 2019
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2022 2022 2022 2022 2022 2022 2022 2022
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Standortfaktor Familienfreundlichkeit Optimale Kinderbetreuungsmöglichkeiten sollten bei Planung und Bau berücksichtigt werden INNOVATION. Im Wettbewerb von Regionen und Standorten spielen weiche Standortfaktoren eine zunehmend wichtige Rolle.
gepasst. Getragen werden die Einrichtungen von privaten Trägervereinen mit ehrenamtlichen Vereinsvertretern, die in den vier Einrichtungen über 30 Pädagoginnen und ausgebildete Betreuerinnen beschäftigen. Durch die Zusammenarbeit von Land, Gemeinden und Unternehmen in Form eines betriebsübergreifenden Public-PrivatePartnership-Modells (PPP-Modell) sowie allen Eltern werden der Aufbau und der Betrieb von Kinderbetreuungen wesentlich erleichtert.
Dabei ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmen die Verfügbarkeit von professionellen Kinderbetreuungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz von großer Bedeutung. Neben Angeboten seitens der öffentlichen Hand spielen private Initiativen beim Aufbau vielfältiger und bedarfsgerechter Betreuungsangebote – insbesondere für Klein- und Kleinstkinder – eine wesentliche Rolle. Das bedeutet sowohl für Quartiersbetrachtungen, bei der Errichtung von Wohn- und Gewerbeanlagen eine neue Planungsqualität. Ein vorgeschriebener Sandkasten samt Schaukel genügt hier nicht mehr. Hochtechnologie benötigt Spezialisten, die teilweise aus Metropolen Europas in das landschaftlich attraktive und reizvolle Ländle ziehen. Die Lebensqualität in Vorarlberg ist hoch, die attraktiven Jobangebote international tätiger Firmen ermöglichen so mancher(m) Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer den Umzug ins Drei-Länder-Eck. Eine der ersten Fragen von hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, Entwicklern und Technikern gilt vielfach einem Thema: „Wie sieht es mit der Kinderbetreuung aus?“ Gewerbepark mit Spielmöglichkeiten Bauträger und Projektentwickler haben sich aus diesem Grund verstärkt der Frage der Kinderbetreuung gewidmet. Aber auch für die bereits hier tätigen Arbeitskräfte stellt sich je nach Lebenssituation und Arbeitsplatzwechsel immer wieder erneut die Frage: wie vereine ich Arbeit und Kinderbetreuung? Der Einsatz für Familie wird mittlerweile als klarer Standortvorteil gesehen. Programme des Landes, die Kin-
Bedarfsgerechte Angebote Professionelle Kinderbetreuungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe gelten als immenser Vorteil bei der Standortwahl.
der- und Familienfreundlichkeit stärken sollen, wie z. B. „familieplus“ analysieren derzeit in 10 Kommunen in mehreren Handlungsfeldern sowohl die Themen „Arbeit und Familie“ wie „Wohnen und Lebensraum“ oder „Mobilität und Nahversorgung“. Der Gewerbepark mit Kinderbetreuungsgruppe und Spielzimmer ruft kein Kopfschütteln mehr hervor, sondern wird zum innovativen Vorzeigeprojekt. KIMI, KIPA & „Spielschlössle“ In den vergangenen sieben Jahren sind z. B. auf Initiative der PRISMA Unternehmensgruppe bereits vier überbetriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen initiiert und – jeweils gemeinsam mit Partnern – realisiert worden. Positive Beispiele sind mittlerweile bestens eingeführt und bestätigen den eingeschlagenen Weg: Im Jahr 2005 startete die KIMI (Kinderbetreuung Millennium Park) im Competence Center Rheintal in Lustenau als Pilotprojekt. Derzeit werden ca. 45 Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren in der KIMI umsorgt. Nach vier erfolgreichen Betreuungsjahren erfolgte im Jahr 2009 eine Erweiterung der Räumlichkeiten.
Vereinbarkeit gefördert Mit Beginn des Jahres 2008 wurde die zweite überbetriebliche Kinderbetreuung im Interpark FOCUS 3 in Röthis durch den Verein Familie & Beruf Vorderland eröffnet. Der KIPA (Kinderpark FOCUS) bietet derzeit rund 40 Kindern im Alter zwischen 10 Monaten und 5 Jahren ein umfassendes und ganztägiges Betreuungsangebot. Am Garnmarkt in Götzis eröffnete im September 2011 der Verein „Spielschlössle“ eine Kinderbetreuung und einen
Bewegungskindergarten. Auch in Deutschland wurde bereits eine solche Initiative umgesetzt. Im Jahr 2009 wurde am Competence Park Friedrichshafen die überbetriebliche Kinderbetreuungseinrichtung WIKI gestartet. Erfolgreiche Kooperationsmodelle Die Kinderbetreuungseinrichtungen werden jeweils individuell an die Gegebenheiten und den jeweiligen Bedarf an den einzelnen Standorten an-
Kern der Angebote bilden die am Bedarf berufstätiger Eltern angepassten Öffnungszeiten. Diese zeichnen sich durch lange Tagesöffnungszeiten von 7.30 bis 18.00 Uhr inklusive Mittagsbetreuung und begrenzte Ferienzeiten von maximal 5 Wochen im Jahr aus. Weitere Besonderheiten dieser überbetrieblichen Betreuungseinrichtungen sind eine Kleinstkindbetreuung ab einem halben Jahr und die zentrale Lage und Erreichbarkeit der Standorte. Damit tragen Projektentwickler und Bauträger erfolgreich zu einer Stärkung des Humankapitals in Vorarlberg bei.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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Seriosität zur Wertermittlung Schätzung durch gerichtlich beeidete Sachverständige bietet Sicherheit beim Immobilienerwerb SCHUTZ. Wenn eine Wohnung oder ein Haus verkauft, gekauft oder vererbt werden soll, dann ist es wichtig, den derzeitigen Wert des Objektes seriös zu ermitteln. Der Immobilienwert wird zu einem großen Teil durch die Immobilie selbst bestimmt – Lage, Ausstattung, Raumaufteilung und Bausubstanz sind wesentliche Faktoren. Aber auch das Umfeld spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle: an sich vergleichbare Wohnungen erzielen im städtischen Raum einen anderen Verkaufswert als in einer Talschaft. Ein geplantes Großprojekt in der Nachbarschaft drückt auf den Preis, gute Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten und Schulen in der Nähe wirken sich positiv aus. Alle diese Faktoren sind bei der Ermittlung des Verkaufswertes zu berücksichtigen. Eine seriöse Immobilienbewertung ist eine komplexe Angelegenheit, welche die Beiziehung eines Sachverständigen im Anlassfall dringend erfordert. Verschiedene Verfahren zur Wertermittlung können durchgeführt werden: das Vergleichswertverfahren (in diesem Fall wird der Wert der Sache durch den Vergleich des tatsächlichen erzielten Kaufpreises vergleichbarer Sachen ermittelt), das Sachwertverfahren (der Wert der Sache wird durch das Zusammenzählen des Bodenwertes, des Bauwertes und sonstiger Bestandteile ermittelt), das Ertragswertverfahren (der Wert wird durch Kapitalisierung des für die Zeit nach dem Bewertungsstichtages zu erwartenden/ erzielten Reinertrages zum angemessenen Zinssatz und angemessener Nutzungsdauer ermittelt) und andere wissenschaftlich anerkannte Verfahren.
abfuhr, Fassade und Heizungsart, Installationen, Warmwasseraufbereitung und Fenster werden ebenfalls erfasst und geprüft. Gerade bei älteren Objekten bei denen veraltete oder nicht mehr vorhandene Pläne die Schätzung erschweren, wird ein gerichtlich beeideter Sachverständiger eine Ausmessung der Räume vornehmen, um ein Raumbuch mit den realen Maßen vorlegen zu können.
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Bei einer so komplexen Angelegenheit wie der Bewertung einer Immobilie, ist der Sachverständige gefragt.
Sachwertverfahren Ziel des Gutachtens ist die Ermittlung des Verkehrswertes (Marktwertes) einer Liegenschaft. Dieser wird durch den Preis bestimmt, der üblicherweise im redlichen Geschäftsverkehr bei einer Veräußerung zu erzielen wäre. Dabei sind alle tatsächlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umstände, die den Preis beeinflussen, zu berücksichtigen. Außergewöhnliche oder persönliche Verhältnisse haben jedoch außer Betracht zu bleiben. In der Bewertungslehre und in der Praxis sind bei älteren Objekten z. B das Sachwertverfahren als Methode zur Ermittlung des Verkehrswertes anerkannt. Während beim Ertragswertverfahren davon ausgegangen wird, dass zwischen dem gegenwärtigen Ertrag der Liegenschaft und ihrem
Verkehrswert ein Zusammenhang besteht, beruht das Sachwertverfahren auf der (in der Praxis erprobten) Vermutung, dass eine solche Beziehung auch zwischen dem Verkehrswert einerseits und der Summe aus Bodenwert und Wert der baulichen Substanz andererseits gegeben ist. Der Bodenwert Gemäß eigenen Marktbeobachtungen, Erhebungen beim Grundbuch, Rücksprachen mit Immobilienmaklern und dem jeweiligen Gemeindeamt lassen sich die Grundpreise für unbebautes und baureif erschlossenes Bauland in jeder Kommune eruieren. Nachdem ein bebautes Grundstück nicht mehr so gehandelt werden kann wie ein Unbebautes, ist ein Bebauungsabschlag vorzunehmen. Dieser Abschlag hängt von der
Art der Bebauung, dem Alter und auch vom Zustand der Bebauung ab. Weitere Faktoren sind die Bauplatzausnützung aber auch viele weitere Aspekte. Exakte Befundaufnahme Zur Ermittlung des Verkehrswertes prüft der Schätzer weiters im Detail: Widmung und Bebauungsmöglichkeit, Bauweise, Lage, Verkehrslage und Zufahrt, die Wohnlage, die Neigung und Form des Grundstückes, die vorhandenen Anschlüsse (Erschließung), evtl. Boden- und Untergrundverhältnisse sowie Umweltbelastungen. Eine seriöse Schätzung beinhaltet eine Gebäudebeschreibung, bei der das Baujahr, der Zustand von Fundamenten und Kellerwänden, Außenwänden, Decke und Dachkonstruktion berücksichtigt wird. Dämmung und Dachwasser-
In der Befundaufnahme können nur augenscheinliche (offensichtliche) oder angezeigte Gegebenheiten betreffend die Bauausführung, den Bauzustand oder sonstige liegenschaftseigene Umstände berücksichtigt werden. Bei der Bewertung bleibt unberücksichtigt, dass – aus welchem Grund auch immer – bei Notwendigkeit einer raschen Veräußerung der Verkehrswert unterschritten und bei Verfügung genügend Zeit überschritten werden kann. Eine zu rasche Veräußerung kann Verluste bringen. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben besondere, ideelle Wertzumessungen. Das von Opa selbst erbaute Haus mag bei der Familie einen emotionalen Wert besitzen, der Käufer sieht nur Alter und Zustand des Objektes. Die Gutachterempfehlungen zur gewöhnlichen Lebensdauer eines Hauses liegen übrigens bei 80 Jahren. Lediglich zwischenzeitliche Sanierungen können ein Haus durch Heranziehung eines „fiktiven Baujahres“ wieder verjüngen und den Wert erhöhen. „Gerade in Sachen Bau, Bautechnik und Liegenschaften ist es wichtig, dass man sich auf seine Partner voll und ganz verlassen kann“, erklärt der gerichtlich beeidete Bausachverständige Ing. Jürgen Hinteregger (bausv, Bregenz).
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Durchschnittswertbetrachtung für Ländle-Immobilien Wirtschaftskammer erfasste die im Vorjahr erzielten Immopreise BERECHNUNG. Mit Terrasse oder Balkon, aber ohne Keller? Vernünftige Nebenflächen oder fehlende Fahrradräume? Diese Kriterien werden für die unterschiedlichen Wohnwerte herangezogen. Weiteren Aufschluss gibt der „Immobilienpreisspiegel 2012“. Dieses von der Wirtschaftskammer Österreich und dem Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder herausgegebene Kompendium hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren gesamtwirtschaftlichen Instrument und einer Plattform für den Interessenausgleich zwischen Investoren und Anbietern entwickelt. Transparent und übersichtlich erlaubt er, Trends und Strömungen der gewerblichen und privaten
Immobilienentwicklung und -nutzung zu betrachten, zu vergleichen und für die Zukunft zu planen.
Mietpreistabelle
Dornbirn, Riedgasse Infos: Dieter König, 0664 6017030
Dornbirn, Pfeller Infos: Dieter König, 0664 6017030
Göfis, Hofen Infos: Josef Amann, 0664 3120205
Bludenz, Zürcherstraße Infos: Bernhard Thoma, 0664 6017032
Durchschnittspreise für Mietwohnungen in Vorarlberg gem § 1 Abs 4 MRG bei Anwendung „freier Mietzins“:
Orientierungshilfe Der Immobilienpreisspiegel reflektiert nicht die erzielbaren Preise, bezogen auf das Einzelobjekt, sondern zeigt als Marktstudie einen statistisch errechneten Durchschnittwert der im Vorjahr erzielten Immobilienpreise auf. In der Praxis können natürlich auch höhere und niedrigere Preise für ein Einzelobjekt erzielt werden. Extremwerte wurden bei der Auswertung der Erhebungen ausgeschieden. Näheres zu Mietpreisen, betreffend den durchschnittlichen „freien Mietzins“ im Bundesland Vorarlberg entnehmen Sie nachstehender Tabelle.
mittlerer Wohnwert: gemischtbebaute Wohnlage, normale verkehrsm. Erschließung, Mindestausstattung (Spannteppich, Verfliesung im Sanitärbereich) guter Wohnwert: gute Wohnlage, Standardausstattung (bessere Qualität), Balkon, Gemeinschaftsanlage, ansprechende Architektur sehr guter Wohnwert: sehr gute Wohnlage, sehr gute Ausstattung (Parkettböden, Marmor), großer Balkon, Terrasse, Grünlage, repräsentative Architektur Bezirk
Bludenz Bregenz Dornbirn Feldkirch
mittlerer Wohnwert
bis 60 m² € 5,80 € 7,00 € 7,10 € 7,20
ab 60 m² € 5,50 € 6,70 € 6,70 € 6,80
guter Wohnwert
bis 60 m² € 7,00 € 8,00 € 7,90 € 8,10
ab 60 m² € 6,80 € 7,60 € 7,50 € 7,50
sehr guter Wohnwert
bis 60 m² ab 60 m² € 8,10 € 7,70 € 9,60 € 9,30 € 9,70 € 9,10 € 9,30 € 8,90
Quelle: Auszug aus WKO/Immobilienpreisspiegel 06.12
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
Vom genialen Ei zum properen Schwan Die zeitlos schönen Designklassiker von Arne Jacobsen erfreuen sich ungebrochener Nachfrage MÖBELDESIGN. Arne Jacobsen gilt als einer der international bedeutendsten Architekten und Designer Dänemarks im 20. Jahrhundert. Seine Entwürfe folgten dem Stil des Funktionalismus. Arne Jacobsen (1902 bis 1971) war als Architekt und Designer sehr produktiv. Ende der 50er-Jahre schuf er das Royal Hotel in Kopenhagen und für dieses Projekt das weltberühmte Ei, den heute ebenso begehrten Schwan, das Schwan-Sofa und die berühmte Serie 3300. Arne Jacobsen war und ist ein geschätzter und herausragender Designer. Während seinen Bauten geringere Wertschätzung zuteil wurde, gehören sein Möbeldesign und seine Gebrauchskunst zum nationalen und internationalen Erbe. Vom Steinmetz zum Designer Jacobsen erlernte ursprünglich den Beruf des Steinmetz. Anschließend studierte er Architektur in Kopenhagen, wo er 1927 den Abschluss machte. Während der deutschen Besetzung Dänemarks im Zweiten Weltkrieg floh der jüdische Jacobsen mit seiner zweiten Frau vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Danach arbeitete er zwei Jahre als Architekt im städtischen Bauamt, bis er sich 1929 mit dem Architekten Flemming Lassen zusammenschloss, um das „Haus der Zukunft“ zu entwerfen. Das runde Gebäude mit einem Helikopterlandeplatz auf dem Dach sollte bei einer Ausstellung der Architektenkammer von Kopenhagen vorgestellt werden. Für die Einrichtung dieses Hauses entwickelte Jacobsen erstmals einige Möbel aus Metall – sie waren Jacobsens erste Arbeiten als Designer.
entstammen dem 1960 vollendeten SAS-Projekt. Im Jahr 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Industrial Design gezeigt. Designarbeiten waren beeinflusst durch Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und durch das Bauhaus. In seinem Werk spiegelt sich sein Perfektionismus wider. Er soll fast permanent gearbeitet haben. Erholung bestand für ihn darin, sich einem anderen Bereich kreativer Betätigung zuzuwenden.
Der Auftrag, das Hotelgebäude mit allen Einzelheiten und die Einrichtung des Gebäudes zu entwerfen, war Arne Jacobsens große Chance, seine Theorien von der Integration von Design und Architektur in die Praxis umzusetzen. 1958 entstand der Egg Chair. Auch ein Sofa vom Ei wurde entwickelt. Anders als beim Schwan kam es nicht zu einer Serienproduktion. Eine kleine Stückzahl des Ei-Sofas kam später auf den Markt, zu Preisen von über 50.000 €.
Organische Formen Im Gegensatz zu den architektonischen Arbeiten orientierten sich viele seiner Design-Projekte stark an organischen Formen. Jacobsen entwickelte hieraus an die Formensprache abstrakter Kunst erinnernde Objekte, die sich durch eine prägnante und klare Gestalt auszeichneten. Ein Hintergrund dieser anderen Akzentsetzung im Designbereich dürfte Jacobsens Naturverbundenheit gespielt haben – Jacobsen war passionierter Botaniker. Populär wurden mehrere seiner Sitzmöbel, die ab 1950 entstanden. Diese tragen Namen wie „Die Ameise“, „Das Ei“, „Der Schwan“, „Grand Prix“ oder „Serie 7“. Letzterer ist der meistverkaufte Stuhl aller Zeiten. Seine Sitzmöbel wurden alle zusammen mit der Firma Fritz Hansen entwickelt, die diese bis heute produziert.
„Wir führen Ei, Schwan und weitere Designklassiker von Arne Jacobsen aus dem Hause Fritz Hansen.“ Harald F. Künzle, Geschäftsleitung Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH
Die Prototypen fertigte Jacobsen aus Gips in seiner Garage von Hand. Das Ei ist einer von Jacobsens Triumphen des Totaldesigns – ein skulpturaler Gegensatz zu den fast ausschließlich vertikalen und horizontalen Linien des Gebäudes. Zur Fertigung des Eis setzte Jacobsen als Erster eine neue Technik ein, nämlich eine solide Kunststoffschale mit Kaltschaumpolsterung. Wie ein Bildhauer bemühte sich Jacobsen, die perfekte Gestalt der Schale aus Lehm zu formen. Auf Grund seiner einzigartigen Form sorgt das
Ei für private Intimität im ansonsten öffentlichen Raum, und das Ei – mit oder ohne Fußhocker – eignet sich hervorragend für Lounge- und Wartebereiche wie auch für die Privatsphäre. Das Ei ist lieferbar in einer Vielzahl von Bezugsstoffen und Lederqualitäten, stets auf einem Sternfuß aus satinpoliertem Aluminium. Besteck für Kubrick Auch der Stuhl „Schwan“ wurde für die Lobby- und Loungebereiche des Royal Hotels entworfen. Der Schwan ist ideal für Lounge- und Wartebereiche wie auch für den Privatbereich. Bezogen mit verschiedenen Lederund Stoffqualitäten lieferbar. Für Louis Poulsen entwarf Jacobsen von 1955 bis 1969 sehr erfolgreich Hänge- und Stehlampen. Eine Revival erlebte Anfang dieses Jahrhunderts vor allem die AJ-Stehlampe. Ebenfalls sehr bekannt wurde seine Essbesteckserie „AJ“; Stanley Kubrick wählte sie für den in den 1960er-Jahren gedrehten Film „2001: Odyssee im Weltraum“. Der Millionenstuhl Der Grand Prix ist ein stapelbarer Schichtholzstuhl, den der dänische Designer 1957 entwarf. Von Konstruktion und Produktion her gleicht der aus Buche oder
Die von Arne Jacobsen entworfene „Serie 7™“ ist mit Abstand der größte Verkaufserfolg eines Stuhls in der Geschichte Fritz Hansens und vielleicht sogar in der Geschichte der Möbel. Der formgepresste Furnierstuhl ist eine Weiterentwicklung seiner klassischen „Ameise2“. Der vierbeinige Stapelstuhl kann als Krönung der Technik der Schichtverleimung angesehen werden. Diese Technik wurde in den 20er- und 30er-Jahren von Søren C. Hansen perfektioniert. Der visionäre Arne Jacobsen schöpfte die Möglichkeiten der Schichtverleimung bei der Schaffung der legendären Gestalt dieses Stuhls voll aus. Die „Serie 7™“ ist ein Sessel größter Anwendungsbreite. Der Stuhl ist leicht und stapelbar sowie lieferbar in Ausführungen mit Armlehnen, Rollen etc. Wählen Sie aus der großen Palette an Farben und Ausführungen, Stoff- oder Lederpolsterung oder Holzqualitäten. Der „Siebener“ ist mit verchromtem Gestell in drei unterschiedlichen Höhen erhältlich.
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Berühmte Vorbilder 1956 begann er mit den Arbeiten am SAS Royal Hotel in Kopenhagen. Bei dem ersten Wolkenkratzer der Stadt wurden alle Details von Jacobsen selbst entworfen, vom Gebäude über die Textilien bis zum Besteck des Restaurants. Einige seiner bekannten Möbelentwürfe, wie Ei und Schwan,
Teak gefertigte Stuhl den anderen Stuhl-Entwürfen Jacobsens aus dieser Zeit, wie der „Serie 7™“. Seit den 1950er wurden über 5 Millionen dieser Stühle der Serie verkauft. Jacobsen nutzte dabei eine neue Technik in der Verarbeitung von schichtverleimten Furnierplatten. Unter Einsatz von Dampf war es möglich, die Platten in zwei Dimensionen zu verformen. Inspiriert wurde Jacobsen von den Arbeiten des amerikanischen Designer -Ehepaares Charles und Ray Eames, nach ihnen ist die Stilrichtung auch „Eames-Design“ genannt.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr, Samstag, 9 bis 13 Uhr Das leichtfüßige Schwan-Sofa wurde nie in Serienproduktion hergestellt.
FOTOS: VITRA
September 2012/6. Ausgabe
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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Für den Vermieter hat es oberste Priorität, dass er von seinem zukünftigen Mieter pünktlich die Miete erhält. Auf der Suche nach zuverlässigen Vertragspartnern stößt man hiebei oft an Grenzen. Das Phänomen der Mietnomaden, die gar nicht vorhaben, den Mietvertrag einzuhalten und möglichst lang auf Kosten anderer wohnen, ist inzwischen auch in Österreich bekannt. Auch Personen, die ihre Miete nur unregelmäßig überweisen und auch sonst nicht durch Zuverlässigkeit glänzen, nehmen zu. Diese immer größer werdenden Probleme sollen durch einen „Mie-
terpass“, der die Vertragstreue von Mietern von Wohnungen bestätigt, gelöst werden. 1A-Mieter Das von allen Vermietern lückenlos geführte Nachweispapier qualifiziert einen Interessenten als Mieter erster Wahl, denn im Mieterpass wird bestätigt, ob jemand ein vertragstreuer Mieter ist, der stets seinen Verpflichtungen bei vergangenen Mietverhältnissen nachgekommen ist. In der Berufswelt ist es ein alltäglicher Vorgang, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Zeugnis ausstellt. Ein Mieterpass kann, analog zum Arbeitszeugnis, für die zukünftige Wohnungssuche dem neuen Vermieter vorgelegt werden. Der Mieter qualifiziert sich mit guten Referenzen quasi als „1A-Mieter“ und kann sich positiv von anderen Wohnungswerbern abheben. Diese Vorgehensweise ist in einigen Ländern Europas bereits zum Standard geworden. Will man in Deutschland eine Wohnung mieten, wird man mittlerweile bereits nach einem positiven Mieter-
zeugnis gefragt. Österreichweit haben sich größere und kleinere Immobilienbesitzer Gedanken gemacht, wie man ordentliche und pflichtbewusste Mieter belohnen bzw. unterstützen kann. Der einem Arbeitszeugnis vergleichbare Mieterpass könnte Abhilfe schaffen.
Einzigartig in Vorarlberg Hefel Wohnbau hat den Mieterpass als neueste Ergänzung in seinem ohnedies schon einzigartigen Anleger-Service-Paket entwickelt. Denn „gute“ Mieter spielen bei der Investition in eine Immobilie eine entschei-
dende Rolle. So erhalten Mieter nach vorgegebenen Kriterien bei Hefel mit dem Mieterpass dieses Dokument, das sie als zuverlässige Mietpartner ausweist. Dieses hat für beide Seiten Vorteile: Investoren können sich darauf verlassen, ausgezeichnete Mieter zu erhalten. Der Mieter selbst kann sich mit dem Mieterpass bei einer späteren Wohnungsbewerbung positiv hervorheben. Er qualifiziert sich als Interessent erster Wahl. Schutz und Chance
Der Mieterpass bringt Vorteile für den Vermieter, aber auch für potenzielle Mieter.
Fazit: Der „Mieterpass“ soll in Zukunft zuverlässige Mieter hervorheben und ihnen Vorteile verschaffen, und Immobilienbesitzer vor Mietnomaden und hohen Kosten schützen. Wenn sich der „Mieterpass“ in Österreich, so wie bereits in einigen andern Ländern geschehen, durchsetzt, brächte das erhebliche Vorteile für Mieter und Vermieter. Wenn dieses Instrumentarium Schule macht, haben Einmietbetrüger, Mietnomaden und sogenannte schwarze Schafe keine Chance mehr.
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Wohnen können Sie überall, zuhause sind Sie hier. Unsere Häuser haben ein starkes Fundament aus Erfahrung, werden mit Verlässlichkeit gebaut und bringen
Mit Holz für die Zukunft gebaut
jedes Budget ganz fix unter Dach und Fach. Ökologisches Bauen sowie das Passivhaus aus Zimmermeister-
Bauen mit dem natürlichen Baustoff hat viele Vorteile
NATUR. Energieeffizientes Bauen gewinnt im Zuge der Diskussion um Klimawandel und CO2-Emissionen zunehmend an Bedeutung – für Investoren wie Bauherren. Holz als natürlicher Baustoff leistet seit jeher einen Beitrag zum umweltbewussten Bauen – lange bevor der Begriff vom Green Building zum Trend wurde. Denn Holz speichert während seines Wachstums CO2 – Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr - und behält diese Speicherfunktion während seiner stofflichen Verwertung im Hausbau sowie im Möbel- und Innenausbau. Es ist der einzige erneuerbare Baustoff und von hoher Langlebigkeit. „Das Bewohnen eines Holzhauses bietet höchsten Komfort: es fühlt sich spürbar gut an.“ Josef Fessler, Geschäftsführer Alpina
Während des Wachstums entzieht es der Atmosphäre mehr CO2, als bei der Weiterverarbeitung freigesetzt wird, und es speichert CO2. Für klimaneutrale Bauten ist Holz daher der ideale Baustoff. Vorarlbergs hochstehende Holzbaukunst und -tradition zieht international Kreise: Sogar die deutsche „ZEIT“ zitiert in einem Interview den Architekten Michael Lommertz auf die Frage,
hand sind unser Spezialgebiet. Wir realisieren Hausträume und sind
ob Norwegen die führende Nation sei, wenn es um neue Formen von Holzarchitektur gehe. Lommertz: „Vorbildlich ist zur Zeit Österreich und dort die Region Vorarlberg. Wenn sich jemand für architektonische Möglichkeiten interessiert, empfehle ich durchaus, die Häuser dort zu besichtigen … In Vorarlberg arbeiten Architekten, Handwerker und Zulieferer sehr eng zusammen. So entstehen energieeffiziente Gebäude, deren Bau verhältnismäßig wenig Emissionen verursacht, da die Wege vom Zulieferer zur Baustelle kurz sind.“ Grundsätzlich trägt also eine nachhaltige Bewirtschaftung, die kontinuierliche Vermehrung des einheimischen Waldes und die Nutzung von Holz zur Minderung des CO2-Ausstoßes sowie zur Bindung von Kohlenstoff bei. Die Verwendung von Tropenholz hingegen, insbesondere aus Urwaldbeständen, ist nicht nachhaltig. Die tropischen Regenwälder, die fast die Hälfte aller bekannten Landlebewesen beherbergen, sind besonders gefährdet. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems Erde und lassen sich nicht leicht erneuern. Holz als Baumaterial und Energieträger ist nachhaltig, wenn die Wälder intakt sind und naturnah bewirtschaftet werden.
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Passivhausqualität Kompakte Bauweise und eine gute Gebäudehülle sowie eine entsprechende Raumlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung lassen sich mit Holzhäusern erzielen. Dies ermöglicht die Abkoppelung von stetig nach oben zeigenden Energiepreisentwicklungen. Der Heizwärmebedarf von maximal 15 kWH/m2a garantiert die höchste Förderung durch das Land Vorarlberg und bringt spürbaren Komfortgewinn. Ob als reine Holzständerkonstruktion oder auf Massivziegel- oder Betonbau aufgebaut können Wandaufbauten entsprechend den Energiezielsetzungen durchgeführt werden. Unterschiedlichste Dämmmaterialien wie Zellulose, Schafwolle, Holzwolle passen hiebei perfekt zum ökologischen Konzept des Holzhauses. Gute Wärmespeicherung
Individuellste Gestaltungsmöglichkeiten in der Innenausstattung.
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In Holzbauweise lassen sich grundsätzlich hoch wärmedämmende Gebäudehüllen mit geringen Wandstärken realisieren.
Das Material weist bei niedrigem Eigengewicht eine hohe Zug- und Druckfestigkeit auf. Unbehandelt erzeugt es ein angenehmes Raumklima und besitzt gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften. Bauholz sollte jedoch unbedingt trocken sein, denn frisch geschnittenes Holz in Dachkonstruktionen oder als Träger ist ein idealer Nährboden für Schimmelpilz. In der Regel muss trockenes Holz nicht chemisch behandelt werden und entwickelt auch weniger Risse. Der Primärenergieinhalt von Schnitt- und Vollholz variiert je nach Art des verwendeten Holzes. Massive Vorteile Holz kann massiv oder als Verbundwerkstoff eingesetzt werden, im Verbund verbaut, wird jedoch die Recycling-Fähigkeit eingeschränkt und die Öko-Bilanz verschlechtert. Kurze Bauzeiten und günstige Ausbaubedingungen werden insbesondere über standardisierte und vorgefertigte Bausysteme erreicht. Für große Spannweiten ist besonders
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Brettschichtholz gut geeignet, das allerdings aufgrund seines Verbundes (geleimte Schichten) einen höheren Primärenergieinhalt aufweist. Holzfußböden wiederum sind behaglich, elastisch und dauerhaft und regeln auch die Raumluftfeuchte, wenn sie nicht mit Lacken versiegelt, sondern mit Öl oder Wachs imprägniert sind.
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Innenausbau Wer einen Innenausbau anstrebt, der wie aus einem Guss ist, erreicht dies mit Holz ideal. Ein reibungsloses Miteinander von Konstruktions- und Innenausbau, fachmännischer Auswahl und Bearbeitung mit modernen Verarbeitungsmethoden garantieren gewünschte Konformität in Form und Farbe, Material und Ausführung. Dies erzielt man, wenn man kompetente Vorarlberger Holzbaubetriebe für das Holz-Traumhaus wählt. Denn Individualität kann selten so ökologisch, modern und zeitgemäß zum Ausdruck gebracht werden, wie mit Holz.
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DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
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Ein Blick auf verschiedene Holzbauweisen Unterschiedliche Möglichkeiten und Vorteile von Holzkonstruktionen GESTALTUNG. Unter den Holzbauweisen ist der Holzrahmenbau/Holztafelbau am weitesten verbreitet. Dies liegt einerseits daran, dass sich mit dem Holzrahmenbau ein Holzhaus vergleichsweise günstig erstellen lässt. Hinzu kommt, dass die Holzrahmenbauweise ein sehr flexibles System ist und sich gut an die bestehenden Gegebenheiten und Nutzungskonzepte anpassen lässt. Nicht zuletzt deshalb werden heute viele Fertighäuser mit der Holzrahmenbauweise erstellt. Konstruktionsprinzip
Ein Lob auf die Speisekammer Beliebte Kammer – auch im Zeitalter von Hightech-Kühlschränken
KÜCHENPLANUNG. Mit der neuen Lust auf ländliche Idylle erlebt auch die Speisekammer ihr Revival. Die Financial Times meldet das Comeback der alten Kabäuschen aus stromloser Vorzeit ebenso zurück wie landlustige Magazine auf deren Vorteile verweisen. Die Speisekammer kehrt – selbst in topmodernen Küchen – wieder zurück. „Speisekammerlösungen lassen sich in modernen Küchen mit in Schrankfronten integrierten Türen perfekt einplanen.“ Erwin Dobler, Geschäftsführer Verkauf Olina
In Uromas Zeiten war sie noch notwendig, die gute alte Speisekammer. Das hatte mit dem Fehlen von elektrischen Kühlschränken und dem Wissen der Altvorderen über langfristige Vorratshaltung zu tun. Dunkle Kammern mit Regalfächern und Lüftungsschlitzen, Fliesenboden und wenn überhaupt ein Fenster, dann ein nordseitiges waren gefragt. Trocken, kühl und dunkel musste es sein, um die Vorräte möglichst lange haltbar aufbewahren zu können. Mit der Erfindung der Kühlschränke wurden Speisekammern unmodern, da überflüssig.
Zwischendurch herrschten Zeiten, da konnte der Kühlschrank nicht groß genug sein. Ein amerikanisches Modell, mannsgroß und mit allem Pipapo musste es eine zeitlang sein. Wenn da nicht die Prinzipien nach Feng-Shui gewesen wären, die einen großen Kühlschrank als ungünstig betrachteten. Oder das ökologische Gewissen … Also doch wieder zurück zu normalen Dimensionen und ausreichend Stauraum? Oder doch lieber eine Speisekammer vom Architekten vorsehen lassen? Oder eine weitere Option: Den Küchenplaner mit der Lösung dieser Aufgabe betrauen, denn moderne Küchen können hinter scheinbaren Einbauschrankfronten Speisekammern attraktiv „verbergen“. Stauraum-Management Von der Staubsaugerunterbringung bis zu Eckauszügen und raffinierten Stapelmöglichkeiten bieten zeitgemäße Küchenlösungen eine breite Palette. Hat sich ein Hausbesitzer schlussendlich doch für eine Speisekammer entschieden, sollte beim Neubau die Bestückung dieses Raumes clever geplant sein. Beliebt sind Vorratsräume gleich neben der Garage, um sperrige Waren mit kurzen Wegen unterzubringen. Auch die Frage „Fenster, ja oder nein?“ muss beantwortet werden.
Wer in einem fensterlosen Raum einen Gefrierschrank aufstellt, hat auf die ausreichende Abluftmöglichkeit zu achten, sonst droht die Gefahr der Schimmelbildung. Achtung bei Fußbodenheizung Bei kontrollierter Be- und Entlüftung eines Gebäudes ist auch der Speisekammer in Bezug auf den Anschluss Augenmerk zu schenken. Wichtig auch: In dem Bereich der geplanten Speisekammer darf keine Fußbodenheizung verlegt werden. Das würde den meisten Vorräten einen frühzeitigen Garaus bereiten. Ob man die vorhandene Quadratmeterfläche nun für mehr Küchen- oder Vorratskammerraum nutzt, bleibt schlussendlich eine individuelle Entscheidung. Am besten ist, man beobachtet seine eigenen Gewohnheiten und plant dann.
Der Holzskelett-Bau Der Holzskelettbau hat sich aus dem klassischen Fachwerkbau entwickelt. In Verbindung mit den hochwertigen Werkstoffen unserer Zeit bietet der Holzskelett-Bau heute ein hohes Maß an gestalterischen Möglichkeiten und Transparenz. Grundelement des Holzskelettbaus ist ein Trag-
gerüst (Skelett) aus Holz. Durch den Einsatz von Brettschichtholz und Stahlverbindungen lässt sich ein grobes Raster aus Stützen und Trägern erstellen. Dadurch wirken Holzskelett-Konstruktionen sehr filigran. Da die Fassade in die Tragstruktur nicht integriert ist, lassen sich im HolzskelettBau zudem sehr große Glasflächen realisieren. Für die notwendige Aussteifung des Traggerüsts sorgen Auskreuzungen (z. B. aus Stahl), sowie die Wand- und Deckenelemente. In den Anfängen des Holzskelett-Baus wurde die Fassade in der Regel als Ausfachung des Traggerüsts realisiert. Aufgrund der vielen Anschlussfugen, die hierbei entstehen, wird diese Bauweise den modernen Anforderungen an den Wärmeschutz nicht gerecht. Man ist deshalb dazu übergegangen, die Fassade inklusive der Verglasungen vor das Traggerüst zu stellen. Dadurch lässt sich das gesamte Traggerüst durch eine wärmedämmende und winddichte Schicht umhüllen. Die Elemente des Traggerüstes werden in der Regel in der Zimmerei vorgefertigt und können dann in kurzer Zeit auf der Baustelle zusammengefügt werden. Die Wand- und Fassadenelemente werden ebenfalls vorgefertigt und müssen dann nur noch eingesetzt werden.
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Kombinierte Raumnutzung Moderne, hohe Schranksysteme ermöglichen viel Stauraum auf derselben Fläche wie etwaige Speisekammern. Der Vorteil des küchenintegrierten Stauraumes: Man muss keine platzraubende Tür einbauen. Oder man entscheidet sich für eine Schiebetür. Andererseits wird die Speisekammer gerne als Unterbringungsmöglichkeit für einen zusätzlichen Gefrierschrank, Getränkekästen und mehr verwendet. Viele Häuslebauer pochen auf die praktischen Vorteile der Speis’. Wer zudem die kleinen, praktischen separaten Räume als kombinierte Speise- und Besenkammer verwendet, kann sich schwer vorstellen dass auch moderne Küchenschränke hier alle Stücke spielen. Vorteile bei Vorratshaltung
Für gewisse Gemüsesorten ist der Kühlschrank zur Lagerung nicht optimal geeignet .
Bei der Holzrahmenbauweise wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken mit Plattenwerkstoffen beplankt. Diese Plattenwerkstoffe sind üblicherweise Holz- oder Gipsfaserplatten. In den Zwischenräumen wird die Wärmedämmung eingebracht, sodass tragende Konstruktion und Dämmung in einer Ebene liegen. Auf diese Weise wird eine sehr gute Wärmedämmung bei geringen Wandstärken erzielt. Um Wärmebrücken durch das Traggerüst zu vermeiden, sollten zwei oder drei gegeneinander versetzte Dämmschichten verwendet werden. Auf diese Weise lässt sich mit der Holzrahmenbauweise ohne Probleme ein PassivhausStandard bei vergleichsweise geringen Wandstärken erreichen.
Vorgefertigte Bauteile Ein großer Vorteil der Holzrahmenbauweise ist der hohe Vorfertigungsgrad in der Zimmerei. Dort werden die einzelnen Wände bereits mit Wärmedämmung und manchmal sogar mit Fenstern fertig erstellt und müssen auf der Baustelle dann nur noch zusammengefügt werden. Auf diese Weise kann der Rohbau innerhalb von wenigen Tagen errichtet werden und ermöglicht so eine gewisse Unabhängigkeit von der Witterung. Diese Tatsache macht den Holzrahmenbau besonders kostengünstig und ist zudem ein Grund, warum sich diese Holzbauweise bei Anbietern von Fertighäusern zunehmender Beliebtheit erfreut. Der Holzrahmenbau ist sehr vielfältig einsetzbar und hat sich beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern bewährt. Aber auch bei der Errichtung von mehrgeschößigen Bauwerken hat sich diese Bauweise bereits positiv erprobt.
Dass nicht jedes Gemüse im Kühlschrank – auch wenn modernste Zonenregelungen hier bereits optimale Gegebenheiten schaffen – gut aufgehoben ist, ist bekannt. Zwiebeln und Knob-
Mehr – Wert, Preis – Wert Keller und Speisekammer ersetzten einst den Kühlschrank.
lauch mögen es luftig und trocken. Kartoffeln sollte man nicht direkt neben den Zwiebeln aufbewahren, und für Zucchini und Paprika ist eine gelüftete Gemüsekiste oft die bessere Alternative als das Gemüsefach im Eisschrank. Nutzer von modernen Speisekammern haben viele Aufbewahrungswünsche: Neben Vorräten, der Nutzung als Getränkelager werden auch seltener gebrauchte Küchengeräte wie Brotschneidemaschinen, Nudelmaschine, Friteuse oder Küchenmaschinen aufbewahrt. Diese Hilfsmittel werden in Schrankküchen gerne ganz nach oben oder sogar in den Keller verbannt. Strecken und rennen erübrigt sich somit beim Tritt in die Speisekammer. Clevere Küchenplanung Moderne Küchenentwerfer müssen Trends immer schon Jahre im
voraus erspüren. Als Gegenbewegung zur stylisch durchdesignten, mit Computertechnik ausgestatteten Lackküche finden sich wieder nostalgische Elemente auf Messen und Küchenschauen. Führende Hersteller entwickeln Vorratsschränke aus edlen Hölzern, die an alte Systeme erinnern. Neu designte Kästen die an die alten Fliegengitterkommoden erinnern, sind ebenso im Fachhandel zu sehen wie Regalskulpturen mit Touch des vergangenen Jahrhunderts. Wem diese Nostalgieelemente zu teuer und retro sind, der hat bei modernen Vorarlberger Küchenplanern ebenfalls die Möglichkeit, seine perfekte Speisekammer zu erhalten. Ob mit Schiebetür oder als angebauter Raum oder unsichtbar hinter der Küchenkastenfront verborgen – bei rechtzeitiger Berücksichtigung lässt sich der perfekte Stau- und Vorratsraum individuell planen.
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Landlust ist neuer Mega-Trend Das Verlangen nach Idylle und Selbstversorgung boomt LEBENSSTIL. Nicht nur der vielen bevorstehenden Oktoberfeste wegen wird klar: Seit wenigen Jahren boomt die Sehnsucht nach Ländlichem, Ursprünglichem, nach Tracht, Holz und Pastelltönen. Reduzierte Sachlichkeit und nüchterner Architekturstil? Mag sein. Wo wenig Möbel sind, ist mehr Raum für den Menschen, der mit ihnen lebt, meinte LeCorbusier. Opulente Dekoration, Heimtextilien und Accessoires mit Hüttencharme und ein Schuss rustikaler Note? Darf sein! Denn parallel zur Rückbesinnung auf einfache Formen der Bauhaustradition zeigte sich die vergangenen Jahre eine ungebro-
chene Lust auf Landleben und Heimat. Die Themen Werken, Kochen, Reisen und ein Bedürfnis nach Bilderwelten werden bei Zeitschriften und Fernsehserien á la „Bauer sucht Frau“ gehegt und gepflegt. Die Hersteller von Dirndln und Lederhosen können jubeln, der Run auf Trachtengewand – und sei es sogar in Bonbonfarben – war noch nie so groß. Selbst 14-jährige adjustieren sich mittlerweile für diverse einschlägige Partys entsprechend und verehren Andreas Gabalier und andere „neue“ Volksmusikstars. Kein klarer Immo-Trend Sehnsucht nach Authentizität und Natürlichkeit und dörflicher
Idylle ist sowohl mit dem Trend nach dem Häuschen im Grünen wie auflagenstarken Magazinen die Marmeladenrezepte und Einmachstorys in opulenten Bildern inszenieren, verknüpft. Zwar hält rein statistisch die Landflucht immer noch vor – urbane Gegenden bieten mehr Jobs, mehr Infrastruktur, mehr Kinderbetreuung und insgesamt bessere Chancen – dennoch ist die Sehnsucht nach dem Landleben oder zumindest dem Wohnen mit Grünanteil oder einem eigenen Garten groß. Schrebergärten boomen ebenso wie Hochbeete in einst penibel gepflegten Rasenflächen. Der eigene Salat und die eigenen Kräuter werden stolz präsentiert. Gesundheitsbewusstsein und selbstgezogenes Gemüse werden als very trendy angesehen. Renaissance der Zirbe
Die ländliche Idylle hat bereits im heimischen Schlafzimmer Einzug gehalten.
Wer in einer Wohnung lebt, holt sich seine Prise Landluft anderweitig. Trotz der Hektik unserer Zeit gibt es viele Möglichkeiten, dieser Sehnsucht nach blühenden Wiesen, klaren Bächen und grünen Wäldern nachzugeben: Almhüttenurlaub mit oder ohne Satellitenempfang und Geschirrspüler sind ähnlich gefragt wie Sofakissen mit geschmackvollen Hirschmotiven oder eine Stube oder ein Schlafzimmer aus Zirbenholz. Die äußerst positiven Wirkungen der Harze und ätherischen Öle der Zirbe machten sich Bergbauern schon vor Jahrhunderten zunutze und ist dies auch in jüngster Zeit wissenschaftlich untersucht worden. Demzufolge soll sich mit Zirbenholz eine bessere Schlafqualität und Regenerationsphase zeigen, die Herzfrequenz sinkt und erspart ca. 3500 Herzschläge am Tag. Auch soll Zirbenholz harmonisierend, behaglich und antibakteriell wirken. Viele Tischler ver-
„Alpinchic mit entsprechenden Motiven, Naturholz, Filz und Wolle liegen immer noch absolut im Trend.“ Christl Berchtold, Geschäftsführerin Wohnen mit Stil, Götzis
zeichnen mittlerweile eine stark steigende Nachfrage nach einer Innenausstattung aus Zirbenholz. Wunschziel Speisekammer Kirtage, Dirndl-Flugtage, Ambosswerfen oder Fuhrmannstage – neue Events und alte Traditionen neu belebt verzeichnen ebenfalls einen enormen Zulauf. Und der Hunger nach Landidylle verändert sogar unsere Wohnräume: Zurück zum Ursprung gilt nicht nur beim Einkauf von Essen und Trinken – das gilt auch für das Selbermachen. Großzügige Küchen bieten viel Raum für kreative Ursprünglichkeit: selbst gemachte Nudeln sind ebenso ein Hit wie der Stolz auf die eigene Marmelade oder selbst eingelegte Gurken. Stand einige Zeit eine praktisch geplante chice Küche mit vielen Vorratsschränken auf der Wunschliste der Käufer, muss es mittlerweile schon wieder die gute alte Speisekammer sein, die sich hinter modernen Lacktüren verbirgt. Darin aufgereiht wird alles, was man für eine Vorratshaltung wie zu Omas Zeiten brauchte, großzügig ergänzt mit modernsten Küchengerätschaften sonder Zahl. Vintagemöbel und Kornblumen Und auch im Wohnzimmer hält das Ländliche Einzug: Viele natürliche Materialien wie Holz, Rattan, Stein, Keramik oder Ton bringen einrichtungstechnisch den gewünschten Hauch von Landliebe und Nostalgie. Hier
eine Grobsteinmauerwand neben dem Ofen, da ein Lehmputz an der Stirnseite. Uromas Möbel neu aufpoliert und mit einem Strauß Kornblumen versehen kommen zu neuen Ehren. Eine moderne Wohnwand erhält Gesellschaft von einem alten Sekretär. Wer es beherrscht, Vintagemöbel gekonnt zu kombinieren, zeigt Stil und Charakter. Und sogar das kitschige, verstaubte Gemälde eines röhrenden Hirsches vom Dachboden kann in entsprechendem Setting derzeit absolut „up to date“ sein.
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Praktische Überlegungen Der Wunsch nach Rückzug allein ist bei der neuen Land- und Gartenlust wohl nicht ausschlaggebend. Vielmehr wird hier auch das neu erwachte Bedürfnis nach Autarkie in Zeiten von Ölpreis-, Gas- und Atomenergiekrisen wach. Die eigene Solaranlage, der Holzofen, der eigene Regenwassertank und das eigene Gemüse versprechen ein Stück mehr Unabhängigkeit von der rauen Welt außerhalb der Gartenmauern. So entwickelt sich parallel zu neuem Landhausstil die starke neue Gartenlust, die das Gärtnern auf kleinstem Raum und mit neuesten Möglichkeiten – vom Dachgarten bis zum Balkonbeetchen, berücksichtigt. Dem Wunsch nach mehr Licht und Luft haben Architekten durch großzügigere Balkone und Terrasse in ihren Planungen bereits Rechnung getragen. Man darf gespannt sein, wie sich das Verlangen nach Idylle und Ursprünglichkeit in Planungen der Zukunft niederschlagen kann. Fix ist: Im Sinne einer ökologischen Ökonomie werden Solaranlagen und Regenwassertanks weiterhin auf dem Vormarsch bleiben. Der Rest wird sich weisen.
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Muskelhypothek als Eigenkapitalbasis Wer beim Hausbau selbst mitanpackt, kann mitunter viel Geld sparen.
EIGENLEISTUNG. Wie viel sich finanziell durch den Einsatz der eigenen Muskeln wirklich einsparen lässt, ist eine Sache der handwerklichen Kompetenz und Qualität. Wir haben uns die Hintergründe genauer angesehen: Die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ist in den meisten Fällen eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben des Darlehensnehmers. Misslingt die geplante Rückzahlung, hat dies Konsequenzen, bis zum drohenden Verlust der Immobilie. Die Entscheidung für ein Immobilieneigentum und die dazu passende Finanzierung ist somit von sehr großer Bedeutung. Experten empfehlen jedem Darlehensnehmer eine Mindesteigenkapitalbasis von 20 bis 30 Prozent, um genügend Spielraum für Nebenkosten und unvorhergesehene Ausgaben zu haben. In diesem Zusammenhang wird oft von „Muskelhypothek“ gesprochen: Gemeint ist hiermit die mögliche Eigenleistung beim Bau oder Erwerb einer Immobilie, um z. B. Kosten für Fremdarbeiter zu sparen und somit den Fremdkapitalbedarf zu reduzieren. Da ein großer Teil an Eigenleistung somit Einfluss auf die Eigenkapitalquote hat, kann eine Darlehensentscheidung unter Umständen positiv beeinflusst werden. Möglichkeiten und Risiken Grundsätzlich kann der Immobilienkäufer bzw. der Bauherr eine große Quantität an Eigenleistungen erbringen. Dies reicht – ja nach persönlichen Fähigkeiten – vom Mauern und Putzen über die Anlage des Gartens bis zum Innenausbau, z. B. der Fußbodenbeläge oder der Rohranschlüsse. Wichtig dabei ist, dass eine passende terminliche Planung in den gesamten Projektablauf eingepasst wird. Handwerkliche Lohnkosten können so vermindert werden, das finanzielle Ri-
siko sinkt durch eine geringere Beleihung und nicht vollständig kontrollierbare Handwerkerrechnungen. Allerdings gibt es auch Nachteile: Der Zeitaufwand wird oft unterschätzt. Durch die meist geringere Qualifikation und fehlende Routine können Probleme auftreten, deren Behebung länger dauert als ursprünglich geplant. Im schlimmsten Fall werden die Qualitätsprobleme nicht bemerkt und führen später zu erheblichen Mehrkosten. Die Materialkosten fallen auch bei Eigenleistung weiterhin an – gegebenenfalls sogar teurer als bei einem ausführenden Betrieb. Eine längere Bauzeit durch Probleme bei der Eigenleistungserbringung z. B. bei einem Neubau, kann in vielerlei Hinsicht weitere Probleme bedingen. Das können fehlende Fertigstellungsnachweise für die Bank bis veränderten Planungs- und Kostenunterlagen sein. Zu berücksichtigen sind auch ggf. Ausschlüsse von Gewährleistungsansprüchen, da in Eigenarbeit erstellte Arbeiten natürlich nicht unter eine Gewährleistung fallen. Vorsicht bei Einsatz von Bekannten Oft wird auch der Einsatz von Bekannten oder Nachbarn in Erwägung gezogen. Selbst bei einer entsprechenden fachlichen Ausbildung besteht neben der fehlenden Gewährleistung ein Versicherungsrisiko. Hierfür gibt es spezielle Produkte, wie einen Unfallschutz und eine Bauhelferversicherung. Werden Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt oder passieren Unfälle, so entsteht meist nicht nur materieller Schaden, sondern das Verhältnis zu den Helfern kann auf Dauer gestört sein … Wie viel kann gespart werden? Obwohl die „Muskelhypothek“ alias Eigenleistung von Kredit-
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instituten anerkannt wird, sollte der Immobilieninteressent die finanzielle Planung nicht zu eng schnüren. Eine finanzielle Reserve ist notwendig, um die durch fehlende Fachkenntnis möglicherweise entstehenden Mehrkosten (beispielsweise Ausbesserungen, Verzögerungen bei der Fertigstellung usw.) begleichen zu können. Grundsätzlich ist das Einsparpotenzial meist nicht so hoch, wie der „mitanpackende“ Finanzierungsnehmer meint: Experten gehen von einer Ersparnis bis zu 10 % aus, wenn der Löwenanteil der Handwerkerarbeiten z. B. bei einem neu gebauten Einfamilienhaus als Eigenleistung erbracht wird. Für diese Leistung muss der Bauherr jedoch etwa 700 bis 1000 Stunden mitarbeiten – das entspricht über einem halben Jahr Arbeitszeitleistung! Die bereits erwähnten Risiken kommen hinzu. Als Entscheidungshilfe fungiert die Empfehlung, möglichst keine „gewährleistungssensitiven“ Arbeiten (z. B. Elektroinstallation oder Maurer-
und Anschlussarbeiten) selbst auszuführen, sondern Arbeiten, die selbst bei nicht fachgerechter Ausführung nicht über einen gewissen Schadenlevel reichen – dies können z. B. Tapezierarbeiten sein oder auch der Dachausbau.
wirklich finanziell lohnenswert ist, sollte daher nach persönlicher Qualifikation und nach einer detaillierten Vorabinformation bei einem entsprechenden Berater oder Fachmann eruiert werden.
Qualitätsfaktor
Empfohlene Arbeiten in Eigenleistung
Die „Muskelhypothek“ ist eine Möglichkeit, den Eigenkapitalbedarf für den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie zu reduzieren. Die von den Kreditinstituten anerkannte Risikominderung sollte jedoch realistisch eingeschätzt werden: Werden Arbeiten in Eigenleistung erbracht, die später zu kostenintensiven und weitreichenden Nachbesserungen führen könnten, schafft dies mehr Probleme als die Einsparung des Kapitalbedarfs an Vorteilen bringt. Der Wert der Eigenleistungen hält sich – gemessen am dafür notwendigen Zeitaufwand – in engen Grenzen. Wer sich welche Eigenleistungen zutrauen kann und was davon
Experten raten zu folgenden Arbeiten, die durchaus von Bauherren erledigt werden können und ein spürbares Sparpotenzial beinhalten: Anlegen des Gartens: Ersparnis bei 30 bis 45 Arbeitsstunden, etwa 1400 bis 2200 Euro Tapezieren: Ersparnis bei 125 bis 190 Stunden Arbeitsstunden etwa 7800 Euro Einbau der Fußbodenbeläge: Ersparnis bei 40 bis 90 Arbeitsstunden 1700 bis 3900 Euro Dachausbau: Ersparnis bei Dämmung von Schrägen etwa 4100 bis 5300 Euro Z immertüren: Ersparnis bei etwa 20 Arbeitsstunden ca. 1000 Euro.
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Eigenleistung zur Verringerung der Kreditsumme Bei der Finanzierungsberatung spielt die individuelle Ausgangslage eine große Rolle INTERVIEW. Legten die Väter der heutigen Häuslebauer vielfach noch intensiv selbst Hand an, war dies in den vergangenen Jahren stark rückläufig. Wird das wirtschaftliche Klima rauer, nehmen Anstrengungen zur Reduzierung der Kreditsumme durch Eigenleistung wieder zu. Wir befragten den Finanzierungsexperten Alexander Walterskirchen (Leiter Finanzierungsberatung Hypo Vorarlberg) zu diesem Thema. Herr Walterskirchen, gibt es in Vorarlberg die „Muskelhypothek“ als Möglichkeit, die Kosten beim Erwerb von Eigentum zu senken? A. W.: „Bei uns wird diese „Muskelhypothek“ schlicht Eigenleistung genannt. Durch eigene Arbeit im Zuge der Errichtung eines
Eigenheimes können Kosten gespart werden“. Welche Relevanz hat diese Form von Eigenleistung? Wie viele Kreditwerber nehmen derlei in Anspruch? A.W. „Es gibt keine starren Richtlinien. Man schaut sich den Kunden an, was macht er beruflich, wer erbringt die Eigenleistung? Wer im gehobenen Management ist, wird eher alles per Fremdvergabe durchführen lassen. Andere sind sehr geschickt und haben einen entsprechenden Beruf wie Maurer, Polier, Tischler etc. 10 Prozent der Finanzierungssuchenden können Eigenleistung ins Treffen führen“. Gibt es spezielle Kriterien – werden z. B. nur Handwerker
„Durch eigene Arbeit bei der Errichtung eines Eigenheimes können Kosten gespart werden.“ Alexander Walterskirchen, Leiter Finanzierungsberatung Hypo Vorarlberg
oder Gewerbescheininhaber, die gewisse Gewerke selbst erledigen können, akzeptiert? A.W. „Wir unterscheiden nicht zwischen Gewerbescheininhaber und Handwerker. Wenn jemand einen eigenen Betrieb hat oder Handwerker ist, kann man eine großzügiger angesetzte Eigenleistung annehmen. Die einen nehmen zudem noch Nachbarschaftshilfe in Anspruch oder haben innerhalb der Verwandtschaft sehr viele kompetente Helfer.“
Wie viel Ersparnis kann realistischerweise durch Eigenleistung im Schnitt erbracht werden? A.W.: „Das kann nur im Einzelfall beantwortet werden. Einfacher ist eine Finanzierung wenn z. B. ein Grundstück vorhanden ist. Bei einer höheren Kreditsumme wird die mögliche Eigenleistung eher nicht sehr hoch angesetzt – als Kreditinstitut müssen wir realistisch bleiben. Einfamilienhaus oder Doppelhaus sind das typische Eigenleistungsprojekt. In Ballungsgebieten findet man immer weniger Leute, die zur Nachbarschaftshilfe bereit sind. In ländlichen Gegenden wird die Eigenleistung evtl. höher sein oder der Rohstoff Holz leichter verfügbar. Dann setzen wir evtl. einen höheren Eigenleistungsanteil an.
Bis zu 10 Prozent wird evtl. als Eigenleistung anerkannt!“ Haben Sie einen Tipp für Häuslebauer oder Selbstrenovierer in Bezug auf die Vorgehensweise vor dem Bankgespräch? A.W.: „Grundsätzlich ist dafür eine konkrete Kostenplanung sinnvoll. Auf Basis dieser Daten kann verhandelt werden. 100 Prozent Fremdvergabe werden als Grundvoraussetzung angesehen – dann können mit eventuellen Abzugsposten in Betracht gezogen werden. Man muss sich realistisch ausrechnen, wieviel man durch Erwerbsarbeit hereinbekommt und wie viel Eigenleistung man schlussendlich einbringt. Erst mit der Schlussrechnung liegen die fixen Zahlen schwarz auf weiss auf dem Tisch.“
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Lagekriterium bei Gewerbeimmobilien Spezifische Nutzungen erfordern individuelle Lösungen STANDORT. Fragt man erfahrene Makler nach den Kriterien für Gewerbeimmobilien, ist die Antwort dieselbe wie bei Anlagewohnungen: Eine gute Lage! „Bei Büro- oder Gewerbeflächen hat jedes Unternehmen spezifische Bedürfnisse. Gute Standorte mit maßgeschneiderten Lösungen zeichnen unsere Angebote aus.“ Wolfgang Berchtold, Verkauf u. Vermietung Gewerbeimmobilien i+R Schertler-Alge GmbH
Welche Lage im Einzelnen jedoch als „gut“ zu bezeichnen ist, hängt natürlich stark von der Art des Gewerbes ab. Im Vordergrund steht in erster Linie der Verwendungszweck. Einzelhändler benötigen eine
Zentrumslage, da fußläufige Klientel erwartet wird. Anwaltspraxen oder Bankinstitute eher einen repräsentativen Standort, bei dem auch Gebäude, Fassade passen müssen. Der nächste Anbieter ist an der Peripherie mit guter Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation besser aufgehoben. Ein Friseursalon stellt beispielsweise flächenmäßig ganz andere Anforderungen an eine Immobilie als für eine Werbeagentur oder ein Lebensmittelmarkt. Somit spielt die Art der Nutzung eine entscheidende Rolle und bestimmt sogar letztendlich die Lage der Gewerbeimmobilien. Dementsprechend setzt der erfolgreiche Kauf einer Gewerbeimmobilie eine umfangreiche und gründliche Standortanalyse voraus.
Kundenfrequenz im Fokus Sollte das Gewerbe des Käufers auf Laufkundschaft angewiesen sein, kommt bei der Wahl der Immobilie nur eine Lage in städtischen oder zentralen Lagen infrage. Obwohl der Kauf- oder Mietpreis höher ist, kann der Besitzer oder Mieter mit einer zentralen Lage unter anderem Marketing- und Werbekosten einsparen, da sein Geschäft präsent ist und mehr Kundenfrequenz verzeichnen kann. Dennoch sollten die Vorteile von Gewerbegebieten nicht außer Acht gelassen werden. Schließlich gestaltet sich der Kauf in der Regel erheblich günstiger. Die Wahl der Lage sollte sich jedoch nur auf das Gewerbegebiet fallen, wenn der Käufer auf den direkten Kundenkontakt nicht
Schöner wohnen – besser leben Vorteile auf einen Blick: u Günstiger Grundpreis u freie Planung u Massivbauweise u Exklusive Ausstattung u Günstige Finanzierung u Gesamte Förderungsabwicklung
Unsere aktuellen Projekte Kleinwohnanlage Fußach, Gießenstraße Spezielle Gewerbeobjekte sind teilweise nur im Insiderkreis gehandelt.
angewiesen ist. Ist die Nachfrage beispielsweise groß genug, z. B. bei Fachanbietern, die weitum konkurrenzlos Spezialprodukte anbieten, hat dieser auch in Gewerbebieten ausreichend Kundenfrequenz. Infrastruktur & Verkehr
Infrastruktur und Verkehrsanbindung spielen bei der Standortfrage oft eine wichtige Rolle.
Wohnqualität ist Lebensqualität
Eine entsprechende Infrastruktur ist selbstredend: Dazu gehören für einen Hausarzt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder Parkplätze. Die Massage- oder Akupunkturpraxis sollte nicht unbedingt neben lärmintensiven Mietern platziert werden. Ambiente, genauer die Licht- und Geräuschverhältnisse der Räumlichkeiten spielen ebenfalls eine große Rolle. Büros sollten möglichst hell sein. Für das Foto- oder Malatelier sind hohe, helle Räumlichkeiten mit viel Naturlicht von Vorteil. Bei Lagerhallen hingegen variieren die Ansprüche. Manche Waren müssen im Dunkeln gelagert werden, andere Produkte benötigen mög-
lichst viel Licht. Wer zur Lagerung von unempfindlichen Materialien nur eine Stahlhalle mit z. B. Blechpaneel benötigt, kommt günstig weg. Sobald in der Gewerbefläche jedoch produziert wird und geheizt werden muss, weil Menschen darin arbeiten, steigen die Investitions- wie Betriebskosten. Heizen, kühlen, Parkplatzangebot und Flexibilität bei Grundrissen, Teilbarkeit von Einheiten und ausreichend Nebenflächen sind unbedingt zu beachtende Faktoren. Wie ist die An- und Ablieferung möglich? Sind Manipulationsflächen für Lkw vorhanden. Benötigt das Unternehmen eine Lage in Autobahnanschlussnähe? In jedem Fall rentiert sich professionelle Unterstützung: Geeignete Geschäfts- und Gewerbeimmobilien werden in Vorarlberg sowohl von Maklern, Bauträgern wie Objektentwicklern angeboten. Sie haben Zugang und Wissen über Flächen, die nicht öffentlich bekannt sind oder am Markt präsent gehandelt werden.
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Machbar: Energiezukunft und gute Wohnqualität Vorarlberg strebt die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern an ENERGIEEFFIZIENZ. Die Bereiche Bauen und Wohnen bilden zwei große Faktoren im Energieverbrauch Vorarlbergs. Da unser Ländle in seiner Energieversorgung möglichst unabhängig werden soll – Stichwort Energieautonomie 2050 – unterstützt das Land zahlreiche Maßnahmen. In Vorarlberg ist ein sehr hochwertiger Baustandard, sowohl im gemeinnützigen als auch privat finanzierten Bereich, zu verzeichnen. Um die von der Landesregierung gesteckten Ziele der Energieautonomie zu erreichen, werden Investitionen in zukunftsfähige Gebäude weiterhin gefördert. Denn: Gebäude verursachen 50 Prozent des Endenergieverbrauchs. Sie effizienter zu machen, ist ein Kernelement der Vorarlberger Energieautonomie. Eine der Vorgaben der Landesregierung lautet daher, den Energieverbrauch aller Gebäude bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Bezugsjahr 2005 um 18 Prozent zu senken. Die Nutzung von Biomasse soll gesamt um 12 Prozent,
Biogas um 37 Prozent und Umweltwärme sogar um 50 Prozent steigen. Erzielt werden soll dies beim Neubau mit Passivhausqualität sowie Nullenergiehäusern. Diese Gebäude verzeichnen bei hoher Wohnqualität extrem wenig Heizenergiebedarf dank optimaler Dämmung und produzieren z. B. Energie über Fotovoltaikanlagen auf Fassade und Dach selbst. Langzeitbetrachtung Solche Gebäude kosten mehr, dies wissen auch die Verantwortlichen des Landes Vorarlberg. Die energierelevanten Mehrkosten von Energieautonomiehaus, Passivhaus oder Niedrigenergiehaus mit Solaranlage liegen lt. Studien zwischen 7 bis 12 Prozent. Durch die attraktive Landesförderung wird ein Teil dieser Kosten aufgefangen. Die Wirtschaftlichkeit von energierelevanten Investitionen – sowohl was den Neubau wie die Sanierung betrifft, ist nicht unmittelbar abzuschätzen. Die monatliche Betriebskostenersparnis ist berechen-
bar, die Folgekosten müssen auch für die nächsten 20 bis 30 Jahre berücksichtigt werden. Der etwaige temporäre Ausfall von Öl- oder Gaslieferungen kann in Wahrheit gar nicht berechnet werden. Höherer Wiederverkaufswert Der Energieverbrauch eines Gebäudes ist bereits jetzt ein Faktor, der neben Lage und Ausstattung den Wert einer Immobilie mitbestimmt. Für den Bau oder Kaufentscheid sind die Energiekosten eines Objektes von Relevanz – was angesichts der globalen Energiepreissituation niemanden mehr wundert. Der weitere Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien ist daher ein gemeinsames Ziel des Landes Vorarlberg, der Gemeinden und Experten des Energieinstitutes. Hier spielt die Energieberatung eine große Rolle, denn bereits in der Planungsphase eines Neubaus oder einer Sanierung wird der Energieverbrauch eines Objektes für die folgenden 30 bis 40 Jahre festgelegt. Mit teilweise relativ
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Investitionen in zukunftsfähige Gebäude sind sinnvoll.
geringem Mehraufwand lässt sich die Energieeffizienz deutlich verbessern. Neben Sprechstunden in den Gemeinden gibt es auch VorOrt-Beratungen als Basisinformation. Im nächsten Schritt werden vertiefte Sanierungsberatungen und -begleitungen angeboten. Starke Wohnbauförderung Das Land Vorarlberg hat mit der Wohnbauförderung eine Vielzahl
von Fördermaßnahmen geschaffen. Für ökologisch optimale Althaussanierungen werden die höchsten Fördersätze erzielt und günstige Kredite lukriert. Instrumentarien wie Energie- und Gebäudeausweis sind zentrale Elemente der Wohnbauförderung im Sanierungsbereich. Mehr auf
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
Anziehend: Ferienimmobilien in Rhodos Starker Anstieg der Nachfrage nach griechischen Inseln
INSELCHARME. Warum nur in unseren Breiten in Eigentum investieren, wo das Wetter Kapriolen schlägt und der Winter oft rauh ist? Ferienimmobilien in südlichen Gefilden, womöglich mit Meerblick und geräumigen Zimmern, gerne auch mit Gästezimmer und gehobenem Standard, steigen wieder im Kurs der Anleger. „Beim Kauf von Immobilien in anderen EUStaaten ist das Know how eines zuverlässigen Maklerunternehmens notwendig.“ Matthias Hartinger, Lizenzpartner Engel & Völkers Vorarlberg
Immer mehr Investoren überlegen, ein Zweitdomizil für die schönste Zeit des Jahres zu erwerben, oder damit mindestens zwei schönste Zeiten im Jahr erzielen zu können. In Deutschland kletterte die Erwägung, eine Immobilie am Meer oder im Gebirge zu kaufen, bei mittlerweile bereits knapp 30 Prozent der Bürgerinnen und Bürger. Selbstverständlich stehen hier auch die Seenplatte von Mecklenburg-Vorpommern oder Immobilien an der Nord- oder Ostsee auf der Wunschliste.
Doch der Anblick des blauesten Blau und weiß gekalkter Häuser ist nach wie vor ein sehnsuchtsvoller: Selbst Griechenland steht bei Anlegern, die sich im Inland bereits ausreichend versorgt haben, erneut im Kurs.
Nähe Bregenz: Hochwertiges Einfamilienhaus mit edler Innenausstattung, Naturstein, Massivholz,
repräsentativer Wohnbereich, Whirlpool, Sauna, Wfl. ca. 450 m², 10 Zi., Grst. ca. 1.066 m², KP Auf Anfrage
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Vorarlberg: Von bodenständig bis hochherrschaftlich - mit uns findet jede Immobilie den passenden Käufer.
Übersicht Preise Wohnimmobilien 2012
Eigentumswohnung (Euro/m²)
Einfamilienhaus Villa (Euro/m²) (Euro/m²)
Sehr gute Lage Gute Lage Mittlere Lage
2000 – 3500 1800 – 2500 1600 – 2100
2000 – 3000 1800 – 2500 1700 – 2200
2500 – 4500 2100 – 3000 1900 – 2500
Vorarlberg / Dornbirn Tel. +43-(0)5572 - 386 88 80 · Fax +43-(0)5572 - 386 88 81 www.engelvoelkers.com/vorarlberg · Immobilienmakler
Dieser Herbst verspricht Dieser Herbst verspricht sonnige Verkaufsaussichten! sonnige Verkaufsaussichten! QUELLE: ENGEL & VÖLKERS
Verdoppelung auf Rhodos Nach der im zweiten Anlauf scheinbar erfolgreichen Regierungsbildung Griechenlands im Juni kommt der Immobilienmarkt auf Rhodos wieder in Schwung. Engel & Völkers verzeichnet auf der Sonneninsel ein deutlich gestiegenes Kaufinteresse an Wohnimmobilien. „Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres hat sich die Zahl der abgeschlossenen Käufe verdoppelt“, berichtet Matthias Hartinger, Lizenzpartner von Engel & Völkers Vorarlberg. Schon seit Jahresbeginn hatte Engel & Völkers auf Rhodos eine Zunahme der Anfragen nach hochwertigen Wohnimmobilien um 50 Prozent registriert. Zunächst waren Interessenten mit ihrer Kaufentscheidung jedoch noch zurückhaltend. „Erst mit dem pro-europäischen Wahlergebnis ist das Vertrauen der internationalen Käufer in den griechischen Immobilienmarkt erkennbar zurückgekehrt“, so Hartinger.
Hochwertige Immobilien in Top-Lagen stehen bei ausländischen Käufern hoch im Kurs.
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20.09.2012 11:11:59
Wir suchen laufend Immobilien!
Ein aktuelles Highlight in Lahania im Süden von Rhodos ist eine von Engel & Völkers angebotene Villa mit 220 m² Wohnfläche mit separatem Gästehaus auf einem 4000 m² großen Grundstück direkt am Strand. FOTOS: ENGEL & VÖLKERS
Trendinsel Rhodos Aufgrund der gestiegenen Nachfrage haben sich die Immobilienpreise auf der Ägäis-Insel größtenteils wieder stabilisiert. „Rhodos liegt derzeit im Trend, die Kunden schätzen die Lebensqualität und die gute Erreichbarkeit und vertrauen in die Sicherheit, die ihnen die Investition in eine hochwertige Immobilie bietet“, so die Experten vor Ort. Nach deren Einschätzung ist jetzt ein guter Zeitpunkt, eine Immobilie auf Rhodos zu erwerben: „Wir gehen davon aus, dass die Talsohle der Preissenkungen durchschritten ist.“ Die beiden Engel-&-Völkers-Shops auf Rhodos rechnen in den kommenden Monaten mit einem weiteren Anstieg der
Nachfrage sowie der Anzahl der Kaufabschlüsse. Unter den internationalen Käufern dominieren derzeit Deutsche, Österreicher, Schweizer, Italiener sowie Belgier den Markt. Sicherheit bieten Durch das seit vielen Jahrzehnten bestehende Katasteramt sind Eigentumsverhältnisse auf Rhodos eindeutig geklärt. Wie nach dem Recht der meisten europäischen Staaten ist auch in Griechenland der Eigentumserwerb an einer Immobilie erst mit der Eintragung ins Grundbuch vollzogen. Der Kauf wird durch den Abschluss eines notariellen, präzise gefassten Kaufvertrages abgewickelt.
Begehrte Lagen Die begehrtesten Lagen für Zweitwohnsitze sind traditionell Lindos und Umgebung sowie die Ostküste bis in den Süden, bei Erstwohnsitzen das Stadtzentrum sowie die Vororte von Rhodos-Stadt. Gefragt sind vor allem erstklassige Immobilien in Küstennähe mit direktem Meerzugang oder mit einzigartigem Blick. Villen, attraktiv gelegene Häuser aller Größen, traditionelle Kapitänshäuser sowie Stadt- und Penthousewohnungen liegen im Interessensspektrum der Kunden. Generell geht der Trend zu größeren Häusern mit drei oder mehr Schlafzimmern mit qualitativ hochwertiger Ausstattung, insbesondere bei Küchen und Bädern.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2012
Geld vom Bund: Sanierungsoffensive 2012 Bis 2016 fördert der Bund thermische Sanierungen ebenfalls mit bis zu 5000 Euro ZUSCHUSS. Von der österreichischen Bundesregierung sind bis 2016 Mittel für Förderungen im Bereich der thermischen Gebäudesanierung vorgesehen. Für das Jahr 2012 werden 100 Mill Euro bereit gestellt (30 Mill Euro für gewerblich genutzte Gebäude, 70 Mill Euro für den privaten Wohnbau). Neben den Förderungen des Landes Vorarlberg aus den Mitteln der Wohnbauförderung nach den Kriterien der Energieförderung ist darüber hinaus auch beim Bund Geld zu holen. Einreichungen sind bis 31. Dezember. 2012 über Banken und Bausparkassen möglich. Unbedingt zu beachten ist: Der Antrag muss jedenfalls vor Beginn der baulichen Maßnahmen bzw. dem Liefertermin oder den Lieferungen gestellt werden. Sanierungsscheck für Private Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Förderungsfähig sind die Dämmung von Außenwänden und Geschoßdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie die Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen auf erneuerbare Energieträger. Der Sanierungsscheck richtet sich an (Mit-)Eigentümer/innen, Bauberechtigte oder Mieter/innen eines
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Bei Gebäuden mit einer älteren Bausubstanz kann sich eine Sanierung doppelt lohnen, sofern man rechtzeitig einen Antrag auf Förderung einreicht.
Ein- oder Zweifamilienhauses bzw. an Wohnungseigentümer/innen und Mieter/innen von Wohnungen im mehrgeschoßigen Wohnbau. Die Förderung beträgt bis zu 20 Prozent der förderungsfähigen Kosten bzw. maximal 5000 Euro für die thermische Sanierung und maximal 1500 Euro für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. mit Umweltzeichen kann ein Zuschlag von maximal 500 Euro in Anspruch
genommen werden. Auch die thermische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude kann gefördert werden, hierfür gelten gesonderte Voraussetzungen.
lung ausschließlich per E-Mail erfolgt. Der Antrag muss immer VOR Beginn der baulichen Maßnahmen bzw. dem Liefertermin/ Lieferungen gestellt werden.
Antragstellung
Förderungen für Gewerbeimmobilien
Die Antragstellung erfolgt über die Bausparkassen. Einreichungen sind bis 31. 12. 2012 möglich. Bitte beachten Sie, dass bei der Antragstellung eine aktuelle E-Mail-Adresse anzuführen ist, da der gesamte Schriftverkehr im Zuge der Förderungsabwick-
Auch Wirtschaftstreibende können sich ihre Umweltförderung bis zu 35 Prozent der förderungsfähigen Kosten abholen. Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, die älter als 20
Jahre sind. Einreichen können alle Betriebe ebenfalls bis 31. 12. 2012. Die Förderung erhalten sie nach Genehmigung des Antrages und nach Umsetzung ihres Projektes. Voraussetzung ist die Übermittlung der Endabrechnung. Nicht förderungsfähig sind Innenausbauten, hinterlüftete Fassadenschalungen, die Neukonstruktion von Balkonen und Dachstühlen oder Dämmstoffe, die klimaschädliche Substanzen enthalten.
Top 3b Wohnfläche 95,70 m2 mit großem, privatem Garten
Weitere Formulare, Dokumente und Antragstellungen www.sanierung2012.at
Das neue Energieausweis-Vorlagegesetz 2012 (EAVG) Hausgemeinschaften wie Privaten wird empfohlen, die neuen Bestimmungen ernst zu nehmen PFLICHT. Mit 1. 12. 2012 tritt ein neues Energieausweis-Vorlagegesetz in Kraft, das die Vorgaben der EU umsetzen und das alte EAVG aus dem Jahr 2006 ersetzen soll. Verkäufer und Vermieter von Immobilien sind nun verpflichtet, den Käufern oder Mietern einen Energieausweis vorzulegen und auszuhändigen. „Es ist für jeden Eigentümer ratsam, sich rechtzeitig über die neuen EAVG-Pflichten beraten zu lassen.“ Herwig Ganahl, Geschäftsführer s-real
Ausgenommen von der Energieausweis-Vorlageverpflichtung bei Verkauf oder Vermietung sind nur folgende Gebäudekategorien: Gebäude, die nur frostfrei gehal-
ten werden Verkauf von abbruchreifen Immobilien: Hier muss schon in der Verkaufsanzeige darauf hingewiesen werden, dass ein Gebäude abbruchreif und im Kaufvertrag der Abbruch durch den neuen Eigentümer binnen drei Jahren vorgesehen ist. Provisorisch errichtete Gebäude mit geplanter Nutzungsdauer von höchstens zwei Jahren Gebäude, die ausschließlich
schieht, begehen die Genannten eine Verwaltungsübertretung und müssen mit einer Geldstrafe von bis zu 1450 Euro rechnen. Sollte allerdings noch ein „alter“ Energieausweis vorliegen, der ja insgesamt 10 Jahre Gültigkeit hat, reicht die Angabe des HWB im Inserat aus.
Die Vorlage des Energieausweises wird ab Dezember Pflicht.
für Gottesdienste und religiöse Zwecke genutzt werden Industrieanlagen, Werkstätten und Landwirtschaftsgebäude, bei denen der Großteil der erforderlichen Energie für das Innenraumklima durch Abwärme selbst erzeugt wird Wohngebäude, die nur zeitlich begrenzt benutzt werden können und deren Energiebedarf wegen dieser Einschränkung unter einem Viertel des Energiebedarfs bei ganzjähriger Nutzung liegt Frei stehende Gebäude mit weniger als 50 m² Nutzfläche
Der
GesamtenergieeffizienzFaktor fGEE Schon bisher war im Energieausweis der sogenannte Heizwärmebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (KWh/m²/a) enthalten. In Zukunft wird zusätzlich ein neuer Wert auf der ersten Seite des Energieausweises auszuweisen
sein: Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor fGEE. Dieser wird in Klassen dargestellt, deren Grenzen folgendermaßen festgelegt sind: Klasse A++ Klasse A+ Klasse A Klasse B Klasse C Klasse D Klasse E Klasse F Klasse G
fGEE ≤ 0,55 fGEE ≤ 0,70 fGEE ≤ 0,85 fGEE ≤ 1,00 fGEE ≤ 1,75 fGEE ≤ 2,50 fGEE ≤ 3,25 fGEE ≤ 4,00 fGEE > 4,00
Informationspflicht in Immobilienanzeigen Neu ist auch die Verpflichtung von Verkäufern, Vermietern und Immobilienmaklern, bereits in den Immobilienanzeigen in Print- und Online-Medien sowohl den Heizwärmebedarf (HWB), als auch den Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE) anzugeben.Wenn dies nicht ge-
Durchsetzungsmöglichkeiten Verkäufer und Vermieter müssen nun den Energieausweis „rechtzeitig vor Abgabe der Vertragserklärung“ vorlegen, damit Interessenten genügend Zeit haben, ihn in ihre Entscheidung einzubeziehen. Ausgehändigt werden muss der Energieausweis nach dem Willen des Gesetzgebers spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss. Der Käufer bzw. Mieter kann dies nun auch – nach Ablauf der 14-tägigen Frist und vorheriger Aufforderung – gerichtlich einklagen oder aber selbst einen Energieausweis erstellen lassen und die Kosten dafür gegen den Verkäufer oder Vermieter klagsweise geltend machen. Wird kein Energieausweis vorgelegt, so gilt wie schon bisher zumindest eine dem Alter und der Art des Gebäudes entsprechende Gesamtenergieeffizienz als vereinbart.
Energieausweis und Eigentum Viele Wohnungseigentümergemeinschaften haben beschlossen, nicht sofort einen Energieausweis erstellen zu lassen. Eine Information an die Eigentümer über die geänderten Bestimmungen (Verwaltungsstrafen, Hinweispflicht in Inseraten…) wird hier vor allem durch die Immobilienverwalter erfolgen. Gegebenenfalls muss der Beschluss in der nächsten Eigentümer-Versammlung revidiert werden. Abschließend ist festzuhalten, dass der Gesetzgeber nun mit diesem neuen Energieausweis-Vorlagegesetz konkrete, unmittelbare Sanktionen und weiterführende Rechte für Käufer und Mieter eingeführt hat. Es ist also zu erwarten, dass es ab Dezember 2012 – mit einigen Jahren Verzögerung – tatsächlich keine Immobilientransaktion ohne Energieausweis mehr geben wird. Wie sehr sich die Energiekennzahlen einer Immobilie auf die Entscheidungsfindung der Kunden auswirken werden, wird sich zeigen. Sicher ist, dass Themen wie Betriebs- und Heizkosten noch stärken in den Fokus rücken und bei ansonsten vergleichbaren Immobilien ein neues, wesentliches Entscheidungskriterium darstellen werden.
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Kontakt
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Information und Verkauf: 6804 Feldkirch-Altenstadt, Am Blütenweg 2 Montag bis Freitag 9 - 12 und 14 - 18 Uhr Samstag 9 - 12 Uhr, Tel.: 05522/788 51 6850 Dornbirn, Lustenauer Straße/Knebelbrugg 2+4 Montag bis Freitag 9 - 12 und 14 - 18 Uhr Samstag 9 - 12 Uhr, Tel. : 05572/208 398
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