Juni 2014/2. Ausgabe
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
VORARLBERGER VORARLBERGER NACHRICHTEN NACHRICHTEN
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DIENSTAG, 3. JUNI 2014
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Juni 2014/2. Ausgabe
Der vorarlberger ImmobIlIen-markt
VORARLBERGER VORARLBERGER NACHRICHTEN NACHRICHTEN
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er Run auf die Bodenseeregion ist ungebrochen hoch, der Wirtschaftsraum Vorarlberg entwickelt sich dynamisch und sorgt für eine starke Nachfrage nach Wohnungen. Der Anlegerwohnungsmarkt ist daher weiterhin in Bewegung. Vorarlbergs Bauträger bieten mit attraktiven Projekten hier ebenso Entspannung wie die gemeinnützigen Wohnbauträger, welche die Nachfrage nach Mietobjekten zu decken versuchen. Der eigene Wohnraum will vernünftig finanziert sein, der gute Rat von Finanzierungsexperten ist daher das Um und Auf vor dem Immobilienkauf. Die Erschließung eines Grundstückes schlägt dabei ebenfalls zu Buche. Was Eigentümer zudem wissen müssen: Welche Kosten in der Jahresabrechnung gemeinschaftlich zu tragen sind. Da Vorarlberg als Land der „Hüslebauer“ sehr dicht besiedelt ist, spielt das Thema Raumplanung und Nachverdichtung eine große Rolle. Wir stellen ein außergewöhnliches Objekt, ein auf eine „Dreispitzwiese“ angebautes Einfamilienhaus in Lauterach, vor. Ein absolutes Trendthema ist auch die Frage des altersgerechten Wohnens. Barrierefreie Häuser und betreubares Wohnen werden vielfach bereits zum Standard. Sicherheit und die Möglichkeit dann Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie nötig wird, zählen verstärkt zu den Kaufkriterien. Innovative Fenster, sinnvolle Regenwassernutzung und die richtige Farbe im Wohnraum erhöhen die Aufenthaltsqualität von Bewohnern. Und wer seinen Lebensraum nicht nur mit schönem Design, z. B. von der bekannten Designerin Eileen Grey, sondern auch mit der richtigen Energie gestalten möchte, kann hier über die alte chinesische Lehre des Feng-Shui nachlesen. Viel Information und Freude mit der aktuellen Ausgabe wünscht
Ihr Redaktions-Team
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera. Titelbild: Philipp Steurer/VN. Fotos: Böhler Fenster, Hassler, Architektur GmbH, Andrea Fritz-Pinggera, André Unterrainer, Tanja Lutz, SHUTTERSTOCK Umsetzung: Susanne Hofer. Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 0676 88005-313, Fax 05572 501-97313. Erscheinungsdatum: 3. Juni 2014
Konsolidierung des Wohnungsmarktes in Sicht IMMOTREND. Nach dem enormen Immobilienboom der vergangenen Jahre, in denen sich die Preise für Wohnungen ebenso erhöhten wie Grundstücke und Gebrauchtimmobilien extrem rar wurden, erfolgt nun eine Stabilisierung des Marktes. Außer bei den Grundstücken, die nach wie vor rar sind, sich nicht vermehren lassen und immer noch ungern verkauft werden. Diese anhaltende Nachfrage hat auch im Vorjahr die Preise für Baugrundstücke weiter steigen lassen: österreichweit am deutlichsten lag das Plus mit 11,55 Prozent in Vorarlberg. Gebrauchtes Wohnungseigentum ist immer noch sehr begehrt, aber im Ländle nur begrenzt verfügbar. Auch Reihenhäuser zählen zu den beliebten und schwer erhältlichen Gebrauchtimmobilien und schlugen im vergangenen Jahr mit einem Preisanstieg von 5,84 Prozent im Ländle zu Buche. Die Preise am Neubauwohnungsmarkt stiegen österreichweit gesehen ebenfalls in Vorarlberg am stärksten. Hier sorgen Vorarlbergs Bauträger wie gemeinnützige Wohnbaugesellschaften durch rege Bautätigkeit für Entlastung. Bei Einfamilienhäusern stiegen die Preise in Vorarlberg um 5,11 Prozent, bei Mieten waren um 5,15 Prozent mehr zu zahlen. Hype vorbei? Der Bedarf an Wohnungen ist ungebrochen hoch – nicht zuletzt durch den starken Zuzug aus der EU, insbesondere Deutschland. Allein 40.000 Menschen werden in den nächsten Jahren erwartet, was zusätzlichen Druck am Vorarlberger Wohnungsmarkt erwarten lässt. In puncto Preisentwicklung sollen die schwindelerregenden Höhenflüge gestoppt sein und sich – allerdings
auf hohem Niveau – derzeit einpendeln. Der „ImmobilienHype“ ist vorbei, vermeldete die Wirtschaftskammer Österreich, diesen Satz können Vorarlberger Branchenkenner zumindest großteils unterschreiben. Ein Vorarlberger Makler definiert dies so: Verkäufern muss bewusst sein, dass nicht mehr jede Immobilie zu jedem Preis verkauft werden kann. Diese Phase ist vorbei – bis auf Luxusimmobilien in exzellenten Lagen. Obwohl bereits sehr viele Vorarlberger in Anlagewohnungen investiert haben und nach der Finanzkrise enorme Transaktionen am Immobilienmarkt stattfanden, ist der Investorenmarkt nach wie vor interessant. „Betongold“ und „Grundbuch statt Sparbuch“ gelten nach wie vor. Ein renommierter Vorarlberger Bauträger führt dazu aus: „Die Kunden lieben Sicherheit, selbst kleine Auswirkungen am Arbeitsoder Finanzmarkt oder Krisen im internationalen Geschehen lassen das Interesse an Anlegerwohnungen steigen.“ Thomas Peter, Geschäftsführer der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, kann dies bestätigen.
Vorjahresvergleich Auch ein Blick in die Entwicklung der Wohnbauförderung und Vergleich mit dem Vorjahr gibt interessante Aufschlüsse. Im Quartalsvergleich zum Vorjahr wurden 30 Eigenheime weniger gefördert, bei Eigentumswohnungen blieb die Fördersumme mit 9 Millionen Euro um eine Million unter dem Vorjahr, insgesamt wurden von Jänner bis Mai 2014 281 Wohnungen gefördert, im Vorjahr waren es 524. Wenig gefragt ist ein Modell, auf das vor Jahren noch ein Run herrschte: Die Anzahl der geförderten Investorenwohnungen, welche nur an förderungswürdige Mieter vermietet werden dürfen, hat sich von wenigen 17 auf nur mehr 8 Objekte verringert. Am freien Wohnungsmarkt sind eindeutig höhere Mieten zu lukrieren, doch sind die Höhenflüge auch hier vorbei. Die Wohnungsmieten liegen bei durchschnittlich 8,58 Euro pro Quadratmeter. Und die Preise für neue Eigentumswohnungen in Vorarlberg legten um neun Prozent auf 3334 Euro pro Quadratmeter zu. Gut, dass laut Experten „das Ende der Fahnenstange erreicht“ ist.
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Nach wie vor dynamisch
Der Wirtschaftsraum Vorarlberg zieht immer mehr Menschen an, die hier wohnen und arbeiten wollen. B E V Ö L K E R U N G S E N TWICKLUNG. Dieser Trend wird die nächsten Jahre so bleiben, was einen entsprechenden Druck auf den Wohnungsmarkt bedeutet. Vorarlberg ist bereits jetzt mit 145 Einwohnern pro Quadratkilometer nach Wien das am zweitdichtesten besiedelte Bundesland Österreichs. Das bedeutet für den Investorenmarkt im Ländle weiterhin gute Aussichten: Der Bedarf an Mietwohnungen steigt, sowohl gemeinnütziger Wohnbau wie Privatvermieter sehen sich einer entsprechenden Nachfragen gegenüber.
von rund 76.000 im Jahr 2010 auf rund 140.000 im Jahr 2075.
„In der eigenen Wohnung nach Bedarf mehr Sicherheit und professionelle Unterstützung zu bekommen und so möglichst lange selbstbestimmt zu wohnen ist die Idee unseres Wohnkonzeptes ‚Betreubares Wohnen’“. Alexander Stuchly, Geschäftsführer i+R Wohnbau GmbH
Verdoppelung von 60+ „Mit unserem aktuellen Wohnprojekt Wichnerpark in Feldkirch ist es uns gelungen, neue Kundengruppen anzusprechen: Städtisches Wohnen im Grünen, fußnahe Infrastruktur mit einer idealen Verkehrsanbindung an das öffentliche Verkehrsnetz schätzen viele Interessenten und Käufer.“ Karlheinz Steiner, Geschäftsführer ZIMA Wohn Baugesellschaft mbH
Den absolut und relativ stärksten Bevölkerungszuwachs verzeichnete in den letzten Jahren die Bundeshauptstadt Wien. Hier stieg die Einwohnerzahl um 10,6 Prozent von 1,55 Mill. auf 1,71 Mill. Die Bevölkerungszunahmen in Tirol (+5,3 Prozent) und Vorarlberg (+5,5 Prozent) lagen wie in Wien über dem Österreichdurchschnitt, während alle anderen Bundes-länder darunter blieben. Gemeinden mit steigender Bewohnerzahl respektive mit starkem Zuzug in den letzten Jahren sind Altach, Koblach und Mäder, sowie Hard, Fußach, Gaißau und Höchst. Auch Weiler und Röns entwickelten sich laut Statistik Austria überdurchschnittlich. Geburtenbilanz Der Außenwanderungssaldo, das ist die Zuwanderung minus Ab-
Vorarlberg boomt nach wie vor stark als Wohnregion. Vor allem unsere deutschen Nachbarn wandern bevorzugt zu.
wanderung aus dem Ausland, bleibt die nächsten Jahre positiv und wird zwischen 800 und 1300 Personen pro Jahr betragen. In den kommenden Jahren wird die Bevölkerungszunahme pro Jahr leicht ansteigen. Ab dem Jahr 2015 verlangsamt sich das jährliche Bevölkerungswachstum. Ab dem Jahr 2042 wird die Geburtenbilanz ins Negative drehen. Im Jahr 2011 war die Altersgruppe der 40- bis unter 50-Jährigen in Vorarlberg mit 61.000 Personen weitaus die stärkste Bevölkerungsgruppe. In der Altersgruppe der unter 10-Jährigen werden rund 40.000 Kinder gezählt. Wachsende Einwohnerzahlen Die Bevölkerungsentwicklung im Ländle wird in den nächsten Jahrzehnten bis 2075 von zwei Trends geprägt sein: Einerseits wird die Einwohnerzahl auf über 400.000 Personen anwachsen, andererseits wird die Bevölkerung insgesamt altern. Gründe dafür sind sowohl die
hohe Geburtenrate in Vorarlberg in den 90er-Jahren als auch vor allem aber die geringere Sterblichkeitsrate. Der Faktor Migration wird in den kommenden Jahren maßgeblich die Bevölkerungsentwicklung beeinflussen. Prognosen sagen, dass im Jahr 2075 mit 418.483 Einwohnern der Höchststand erreicht sein wird. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber 2010 (369.453). Damit wird das Wachstum in Vorarlberg neben Wien und Niederösterreich über dem Bundesdurchschnitt liegen und insgesamt das drittgrößte sein. Die Geburtenbilanz wird zwar kontinuierlich sinken, aber bis 2030 positiv bleiben. Ab 2030 wird die Geburtenbilanz weiter abnehmen und bis 2050 negative Werte erreichen. Die Wanderungsbilanz wird hingegen laut Prognose bis 2030 sinken, dann aber wieder leicht ansteigen. Die Wanderungsbilanz wird sich also in Vorarlberg stärker auf die Bevölkerungsentwicklung auswirken als die Geburtenbilanz und somit
zum Bevölkerungswachstum beitragen. (Quelle: Statistik Austria, Demographisches Jahrbuch 2010) Alternde Bevölkerung Ab 2050 wird das Bevölkerungswachstum nur mehr leicht zunehmen. Gleichzeitig wird die Bevölkerung Vorarlbergs in dieser Zeit stark altern. Während die Zahlen der 0 bis 14-jährigen Bevölkerung seit 1995 kontinuierlich sinken, steigt die Zahl der 60-jährigen und älteren seit 1985 konstant an und erreicht 2075 ihren Höhepunkt. Die Gruppe der 15 bis 59-jährigen wächst zunächst noch bis 2015, verringert sich dann aber. Im bundesweiten Vergleich wird für die Gruppe der über 60-jährigen Bevölkerung für Vorarlberg im Zeitraum 2010 bis 2050 der größte Zuwachs erwartet. Während die Gruppe der unter 15-jährigen von rund 62.500 im Jahr 2010 auf rund 58.300 im Jahr 2050 um rund 4200 Personen bzw. 6,7 Prozent sinkt, steigt die Zahl der über 60-jährigen
Die Gruppe wächst somit um rund 64.000 Personen bzw. 84 Prozent, was annäherungsweise einer Verdoppelung entspricht. Während die unter 15-jährigen 2010 noch 16,9 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung stellten, werden sie 2075 nur noch 13,9 Prozent repräsentieren. Umgekehrt wird sich der Anteil der Gruppe der über 60-jährigen von derzeit 20,5 Prozent auf 33,4 Prozent im Jahr 2075 erhöhen. Auch der Anteil der 15 bis 59-jährigen wird sich in diesem Zeitraum von derzeit 62,5 Prozent auf 52,7 Prozent merklich verringern. Die Bevölkerung Vorarlbergs wird also einerseits weiterhin wachsen, andererseits aber auch stark altern. Steigender Wohnungsbedarf In Bezug auf die Wohnumgebung heißt dies: Der Bedarf an Mietwohnungen bleibt weiterhin hoch, was sowohl den gemeinnützigen Wohnbau fordert wie die Nachfrage nach vermieteten Anlagewohnungen hoch bleiben lässt. Gleichzeitig steigt der Wohnraumbedarf für altersgerechtes Wohnen. Barrierefreie Wohnungen für Jungfamilien wie Senioren sind daher ein Gebot der Stunde. Die Vorarlberger Bauträger stellen sich zunehmend dieser Herausforderung. Mehr Information auf:
www.statistik.gv.at, www.vorarlberg.at, www.okay-line.at
Zentrumsnahes Wohnen bietet viele Chancen Gutes Wohnen benötigt eine entsprechende Lage und Infrastruktur. LAGE. Häuser und Wohnungen sollen sich an die wechselnden Nutzungsbedürfnisse der Bewohner anpassen. Entsprechende Infrastruktur und gute Architektur sind dabei wichtige Faktoren. Nach der Familienund Arbeitsphase folgt die Pensionsphase, in der die Möglichkeit zum altersgerechten Wohnen von Bedeutung ist. Wer seine Immobilie so plant und kauft, dass die Infrastruktur der Umgebung für seine Lebensabschnitte größte Autonomie garantiert, hat gut gewählt. Das Häuschen im Grünen oder die ruhige Wohnung an der Peripherie sind entgegen früherer Meinungen nicht unbedingt die idealsten Wohnformen.
„Viele unserer Kunden entdecken immer mehr die Vorteile einer attraktiven Stadtwohnung: kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten und Infrastruktur, gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Wohnen in historischem Ambiente etc.“ Albrecht Gabriel, Leitung Verkauf Jäger Bau GmbH
Das ideale Wohnen im Alter hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab. Ein intaktes Umfeld, gute soziale Kontakte und funktionierende Nachbar-
schaftshilfe sind für die junge Mutter wie die Großeltern gleich viel wert. Eine altersgerechte Infrastruktur und Architektur sind somit bedeutende Kriterien. Selbstbestimmt leben Wer aufgrund von geänderten Bedingungen nicht mehr auf Hilfe in seiner Umgebung rechnen kann, tut gut daran, sich seinen Wohnstandort zu überlegen. Das selbstbestimmte Wohnen fällt in einer altersgerechten Lage am leichtesten, wenn eine fußläufige Nähe zu Geschäften, Arzt, Apotheke oder Café gegeben ist, wird der Alltag besser bewältigbar. Die
Gute Lage und Infrastruktur geben Sicherheit und sorgen für ein entspanntes Leben.
Wohnung selbst sollte barrierefrei sein – das rechnet sich übrigens in jungen Jahren, wenn man allfällige Sportunfälle oder für die Be-
wältigung des Alltages mit einem Kleinkind samt Kinderwagen etc. bedenkt ebenso wie mit zunehmender Immobilität im Alter.
Ich sehe was, was Sie noch nicht sehen... Die Zukunft ist sicher: Machen Sie Ihr Grundstück – bebaut oder unbebaut – zur Altersvorsorge für sich, Ihre Kinder und Kindeskinder. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne! Katharina Fuchs, T 05574 304 362, www.rhomberg.com/wohnbau
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Wohnraum mit Experten finanzieren Geht es um Finanzierung von Wohnraum, sind umfassende Information und persönliche Beratung am wichtigsten. INVESTMENT. Der Hausbau und Wohnungskauf stehen nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste der Vorarlberger Bevölkerung. Eigentum sowohl für den eigenen Wohnbedarf wie als Anlagemöglichkeit ist im Ländle von Bedeutung. Die Rechnung ist klar, wenn monatliche Mieten für eine 3-Zimmer-Wohnung bei rund 700 bis 850 Euro liegen. Dieser Mietaufwand macht hochgerechnet nach 10 Jahren rund 100.000 Euro bzw. nach 30 Jahren rund 400.000 Euro aus. Dagegen verbleibt beim Wohnungskauf nach Tilgung des Kredits die monatliche Belastung aus den Betriebskosten.
Interessant ist wenn man einen Vergleich in Prozenten des Einkommens bzw. der späteren Rente oder Pension zieht. Bei der Miete bleibt auf Lebzeiten ein monatlicher Aufwand für das Wohnen von rund 40 bis 45 Prozent des Einkommens bzw. der späteren Rente. Beim Kauf reduziert sich diese monatliche Belastung nach Tilgung der Kredite auf rund 5 bis 10 Prozent des Einkommens bzw. der späteren Rente. „Das bedeutet eine höhere Liquidität im Alter sowie einen besseren Lebensstandard und mehr Lebensqualität“, erläutert z. B. Prokurist Herbert Caser von der s Wohnbank Investment in Wohnungen
„Mit einem einzigartigen Vollkaskopaket und einem Mieterpass bieten wir unseren Investoren maximale Sicherheit für ihre Anlegerwohnungen.“ Wilfried Hefel, Geschäftsführer Hefel Wohnbau
Auch Investorenwohnungen sind nach wie vor interessant. Waren es früher hauptsächlich Renditegründe, die dafür sprachen, liegt heute die Bedeutung auch in der Sicherheit. In Krisenzeiten bleiben „feste Werte“ sehr oft erhalten. Die eigene Altersvorsorge, der Wechsel im Alter vom Wohn-
Ob die eigene oder eine Anlegerwohnung: Eine Finanzierungsberatung ist unerlässlich.
haus in eine Wohnung, Vorsorge für die Nachkommenschaft und auch steuerliche Aspekte, das alles kann für die Anschaffung einer Investorenwohnung, die z. B. bis zur späteren eigenen Nutzung vermietet wird, sprechen. Gute Beratung notwendig
Die klare Rechnung geht vielfach zugunsten von Eigentum aus.
Beim Kauf einer Anlagewohnung ist nach wie vor wichtig, Experten beizuziehen. Der Zusammenschluss von Käufer, Bauträger, Steuerberater, Rechtsanwalt und Bank ermöglicht eine „maßgeschneiderte“ Lösung. Grundsätzlich ist die Finanzierung ein individuelles Geschäft, das auf die Wünsche, Bedürfnisse und Gegebenheiten des Kunden abgestimmt werden muss. Die Finanzierung sollte auf den drei Säulen Eigenkapital, Förderungsdarlehen und Kredit aufgebaut sein und auf einem möglichst
„Anlegerwohnungen stellen eine sichere Investition in die Zukunft dar. Unsere neue Wohnanlage in Bludenz-Schmitte bietet optimale Investitionsmöglichkeiten mit einer guten Infrastruktur und idealer Verkehrsanbindung.“ Sabine Kreutz-Domes Verkauf Hilti & Jehle GmbH
tragfähigen Fundament stehen. Als gute Basis wird die eigene monatliche Ertragskraft aus Gehalt, Lohn, Mieterträgen verstanden. Noch tiefe Zinsen Aktuell befinden wir uns nach wie vor in einem historischen Zinstief. Herbert Casper führt dazu aus: „Musste im Jahr 2008 für einen 100.000-Euro-Kredit eine Zins-
belastung von monatlich 500 Euro geleistet werden, so sind es heute – auf Basis von 2 Prozent – monatlich rund 170 Euro. Die Differenz würde heute eine zusätzliche Kapitaltilgung von rund 4000 Euro zulassen. In den vergangenen Monaten und auch aktuell stellen wir fest, dass Sicherheit und Kalkulierbarkeit in der Finanzierung wieder wichtiger werden. Auch wenn Experten glauben, dass sich die niedrigen Zinsen noch einige Zeit halten werden, so raten wir, Zinsbindungen und Zinsabsicherungen in die Überlegungen einzubeziehen. Zum Beispiel 2,95 Prozent fix auf 10 Jahre mit einer Zinsobergrenze von 6 Prozent, vielleicht können wir in einigen Jahren von solchen Angeboten nur mehr träumen. Wer sich also mit dem Erwerb von Eigentum beschäftigt, der sollte angesichts des Finanzmarktes rasch handeln.
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Maßvoll und klug nachverdichten Bei individuellen Bauvorhaben stößt man schnell an raumplanerische Grenzen – denn Grund und Boden sind rar. BODENPOLITIK. Viele Jahre war es gängiges Prinzip: Die Kinder sollen ums Haus spielen können. Deshalb ist das typische Einfamilienhaus „mittig“ in die Parzelle gebaut. In zahlreichen räumlichen Entwicklungskonzepten versuchen Vorarlberger Gemeinden nun die sinnvolle Nachverdichtung zu forcieren.
Gebäudes erzielt werden. Die Bauherrin wandte sich für eine entsprechende Planung an das Büro Pauger & Stüble in Wolfurt. Planer Björn Stüble sah sich die Situation genau an und tüftelte eine neue Projektidee aus. Ein trapezförmiges, sich nach Osten hin verjüngendes separates Gebäude als Anbau war das Ergebnis. Wohnraum mit Charme
„Die Herausforderung, eine Wohnraumlösung für drei Generationen auf kleinem Raum zu schaffen, war reizvoll'. Björn Stüble, Planer Pauger & Stüble GmbH
Im dicht besiedelten Rheintal wo Grund und Boden zur raren Ware zählt, leben oft wenige Personen auf großer Fläche. Die bestehenden Einfamilienhäuser – viele vor Jahrzehnten von der geburtenstarken Generation der Babyboomer erstellt – haben ein riesiges Erweiterungspotenzial. Damals wies auch hierzulande die durchschnittliche Einfamilienhausparzelle 660 Quadratmeter auf, und damit knapp doppelt so viel wie heute. Auf diesen Grundstücken gibt es oft Möglichkeiten zur Erweiterung, durch Anbauten, Aufstockungen oder sogar Ersatzneubauten. Statt ein bis zwei Personen wie bisher, könnten vier und mehr auf dem Grundstück wohnen. Wenn nachverdichten, dann richtig. Zwei Gebäude parallel zueinander anzuordnen, wie es teilweise durchgeführt wird, nimmt beiden Wohnparteien Licht und Grünraum. Aufstocken oder Anbauten, bei denen weder eine Beeinträchtigung durch weniger Licht, mehr Lärm oder erschwerte Zufahrten entstehen, sind zu bevorzugen. Raum für drei Generationen Ein auch von seiner Form her außergewöhnliches Beispiel entsteht dieser Tage in Lauterach. Das Elternhaus in Lauterach beherbergt im Moment noch drei Generationen: die Bauherrin, ihre Eltern und ihre zwei Kinder. Eine Veränderung der Familiensituation sowie der Wunsch nach eigenem, unabhängigen Wohnraum sollte ursprünglich durch eine Aufstockung des bestehenden
Die ungenutzte, in Form eines „Dreispitzes“ zulaufende Wiese des Bestand-Einfamilienhauses könnte für die Nachverdichtung verwendet werden – so die Grundidee. Rasch wurde das Projekt entworfen, Wohnfläche und Abstände sorgfältig durchgerechnet und nach einem entsprechenden Okay der Bauherrschaften zum Vorprojekt eingereicht. Björn Stüble: „Je größer ein Grundstück, umso einfacher fallen Planung und Bau. Hier war die Herausforderung, auf einer Grundfläche von lediglich 178 Quadratmetern ein Haus mit 71,50 Quadratmeter Grundfläche für die Bauherrin und ihre Kinder zu errichten. Dies ist uns gelungen, und die Wohnfläche beträgt nun 101 Quadratmeter. Südseitig mit einer durchgehenden Fensterfront im Erdgeschoß versehen, wird hier auf ungewöhnlichem Grundriss helles und lichtdurchflutetes Wohnen möglich.
Wiesenseitig öffnet sich das Gebäude mit großen Fensterfronten.
Außergewöhnliche Grundrisse Die Vorteile dieser Nachverdichtung liegen auf der Hand: mit dem Anbau wurde ein Eingriff in die Privatsphäre der Elterngeneration vermieden, der bei einer Aufstockung nicht garantiert werden konnte. Zudem kann der Anbau aufgrund seiner positiven energetischen Eigenschaften mit dem Bestand mitbeheizt werden und das Rasenmähen der bislang ungenutzten Wiese fällt ebenfalls weg. Die Schlafzimmer haben weder quadratische noch rechteckige Grundrisse, doch ihren ganz eigenen Charme mit außergewöhnlichen Aufrissen. Ostseitig wurde ein zusätzliches Fenster eingeplant, um noch mehr Licht in den Koch-/Ess-/Wohnbereich zu leiten. Auch das großzügige Fenster im zum Elternhaus gerichteten, westseitigen Stiegenhaus erhellt die neue Wohnstatt vom Erd- bis zum Obergeschoß mit Naturlicht.
Der außergewöhnliche Grundriss – hier im Wohnzimmer – hat seinen Reiz.
Die Fassadenlinie folgt dem Straßenverlauf, ostseitig sorgen Fenster für zusätzliches Licht.
Die Fassade wird später mit Lärchenholz verkleidet, durch die clevere Situierung auf dem Gelände waren keine Abstandsnachsichten von den Nachbarn einzuholen. Anerkennung für das Projekt Die außergewöhnliche Nachverdichtung auf dem ungenutzten Dreieck überzeugte auch die Lauteracher Baubehörde sowie den Gestaltungsbeirat: „Die Garage als ,Gelenk‘ zwischen zwei Wohnbauten zu verwenden, wird positiv bewertet“, heißt es unter anderem in der Stellungnahme der renommierten Architekten. Errichtet
wurde das Gebäude innerhalb von eineinhalb Tagen mit, von Steurer Holzbau, auf Maß gezimmerten und vorgefertigten Fichtenholzelementen mit Wärmedämmung. „Diese Qualität ist sensationell“, schwärmt der Planer, denn immerhin wird das gesamte Gebäude dreifachverglast, eine Solaranlage auf dem Bestandsgebäude versorgt es mit Warmwasser, die Heizung erfolgt ebenfalls über das benachbarte Elternhaus. Natürlich wurde sparsam gebaut – so wurde das Haus nicht unterkellert. Der Heizwärmebedarf (HWB) beträgt ehrliche 34, wie Björn Stüble stolz erläutert. Die
Baukosten konnten sensationell niedrig gehalten werden. So macht diese individuelle Nachverdichtung auch finanziell Sinn!
Zubau zu Einfamilienhaus in Lauterach Grundfläche Boden: 178,40 m² Grundfläche Haus Wohnfläche
71,50 m²
101 m²
Planer: Björn Stüble, Daniel Pauger
www.pauger-stueble.at
Gute Aussichten für die Lauteracher Familie, die sich für den innovativen Zubau entschieden hat.
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i+R Industrie- & Gewerbebau: Einer für alles Das Lauteracher Unternehmen wickelt Bauprojekte komplett ab und bietet auch zukunftsfähige Energielösungen. GENERALUNTERNEHMER. Verstecken müssen sich Industrie- und Gewerbegebäude längst nicht mehr: Seit Jahren verbindet die i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH funktionale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit hochwertiger
„Als General- oder Totalunternehmer übernehmen wir auf Wunsch die gesamte Baubetreuung inklusive Standortwahl und Projektentwicklung.“ Peter Mostögl Geschäftsführer, i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH
Die i+R Industrie- & Gewerbebau errichtet das neue Betriebsgebäude der Firma robotmech Stössl unter anderem mit i+R Bau, i+R Spezialtiefbau, i+R Fensterbau und i+R Holzbau.
Architektur. Das Lauteracher Unternehmen wickelt Bauprojekte komplett ab und bietet auch zukunftsfähige Energielösungen. So vielfältig die Bauherren, so unterschiedlich sind auch deren Anforderungen. Funktionale Lösungen, nachhaltige Planung, ansprechende Optik und alles unter strikten zeitlichen und wirtschaftlichen Vorgaben: Die i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH liefert alles aus einer Hand. Die hundertprozentige i+R-Tochter erweiterte in den letzten zehn Jahren ihr Portfolio und vereint heute klassischen Industriehallenbau, Architekturbau, den modularen „multi-line-Systemhallenbau“ sowie Hotelbau und Biogasanlagen-
bau unter einem Dach. Zusätzlich bietet das Lauteracher Unternehmen mit der i+R geotech und i+R energie zukunftsfähige Energielösungen mittels Erdwärme und Sonnenenergie für alle Gebäudeformen. Mit ihrer Spezialisierung auf Photovoltaik-Anlagenbau und Sondenbohrungen bis zu 450 Metern Tiefe, machen sie Energieautonomie für private, gewerbliche oder Industriekunden leicht. Wenn der Bau dieselbe Sprache spricht Manche mögen ein anderes Bild vor Augen haben: Aber Industrieund Gewerbebauten können gut aussehen. Gerade hierzulande
„Die fachlichen Kompetenzen unter einem Dach ermöglichen uns eine reibungslose Realisierung von Großprojekten – auch für unsere Kunden ist das ein Vorteil.“ Bernhard Böhler Projektleiter, i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH
spiegelt sich die Vorarlberger Baukunst zunehmend in der Architektur funktionaler Gebäude. Die i+R Industrie- & Gewerbebau setzt deshalb beim Architekturbau hohe Maßstäbe an eigene Mitarbeiter und externe Planer.
Diese orientieren sich beim Entwurf an der Bildsprache des Auftrag gebenden Unternehmens. i+R kombiniert diesen mit hochwertiger Konstruktion. Gebündeltes Know-how unter einem Dach Für die Ausführung in bester Qualität findet die i+R-Tochter ihre Kooperationspartner großteils im eigenen Haus. So setzen die Lauteracher IndustriebauFachleute etwa bei der Erweiterung des Prototypen-Herstellers robotmech Stössl GmbH in Koblach auf internes Know-how: Den zweigeschossigen Zubau für Maschinenpark, Lager und Büros mit rund 4000 Quadratmetern
Nutzfläche errichten sie bis zum Sommer gemeinsam mit der i+R Bau, i+R Spezialtiefbau, i+R Fensterbau und i+R Holzbau. Flexibel bauen mit Modulen Steht der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund, ist der „multiline Hallenbau“ die erste Wahl. Das für Klein- und Mittelbetriebe entwickelte modulare Gewerbekonzept ist flexibel, rasch und kostengünstig realisierbar. „Auch bei diesen Varianten passt das Design“, betont Peter Mostögl. Die Baukasten-Module sind in Stahl, Beton oder Holz ausgeführt. Mehr Information auf:
www.ir-industrie-gewerbebau.at
Ihr Partner im Industrie- & Gewerbebau
Wolf Vision, Klaus
DMG Europe/DMG Austria, Klaus
Sternath, Hard
Forstner Maschinenbau, Feldkirch
Hymer Museum, Bad Waldsee
S+F Siebmaschinen, Grünkraut
ESV Sportverein, Ravensburg
Ecko Metallverarb., Meckenbeuren
Sonderegger, Bronschofen
Baumann, Berneck
Sysbo, Widnau
Lobag Maschinenbau, Pfäffikon
kreativ, funktionell, energieeffizient zum „Fixpreis“ sowie „Fixtermin“
als Totalunternehmer (inkl. Planung und Projektentwicklung) und Generalunternehmer
i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH | Johann-Schertler-Str. 1 | 6923 Lauterach | T +43 (0) 5574 6888-2900 | www.ir-industrie-gewerbebau.at
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Wohnen für die Generation „50plus“ Zukunftsfähige Wohnformen boomen. Für die älter werdende Bevölkerung wird die entspannte Sicherheit immer wichtiger. KOMFORT. Gut ausgestattete, komfortable Wohnungen, die selbstredend barrierefrei sind und den Bewohnern die Möglichkeit bieten, so viel als möglich Hilfsdienste dann in Anspruch zu nehmen, wenn sie diese wirklich benötigen – das ist das Prinzip des altersgerechten Wohnens. Wie muss meine Wohnung beschaffen sein, damit ich so lange als möglich selbstständig bleiben kann? Welche Infrastruktur ist praktisch und bietet mir sowohl Sicherheit wie Komfort? Eine frühe Entscheidung für die optimale Wohnsituation bietet viele Vorteile. Spätestens dann, wenn die Arbeit im Haus und Garten immer beschwerlicher wird, das Stiegenlaufen sehr viel Mühe bereitet oder man merkt, dass allein sein keinen Spaß mehr macht, ist es Zeit zu handeln. In Götzis entstand mit dem Haus am Kronenplatz ein Gebäude mit einer ganz besonderen Geschichte. Investor Emil Nachbaur ist selbst seit Jahrzehnten Rollstuhlfahrer und es war klar, dass sein Bauprojekt unbedingt barrierefrei sein muss. Sein „Haus am Kronenplatz“ direkt neben dem „Haus der Generationen“ in Götzis wurde erfolgreich gebaut und bezogen. Das innovative Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Götzis, geplant und entwickelt wurde das Projekt von Architekt Franz Hassler und Gerhard Kresser. Bei diesem Wohnmodell handelt es sich um Mietwohnungen, die auch Singles und jungen Paaren zur Verfügung stehen. Immer gute Luft Der Beheizung der Wohnungen dienen Wärmepumpenanlagen mit insgesamt sechs Erdwärmesonden für Warmwasser, die Wärmeverteilung erfolgt über die Fußbodenheizung. Die Einzelraumregelung ermöglicht das Regeln von jedem Raum und jede Wohnung ist mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Diese sorgt 24 Stunden ringsum die Uhr für ein angenehmes Raumklima und beste Luftqualität im gesamten Gebäude. Durch eine Vorwärmung bzw. Kühlung der Außenluft sorgt das System zu allen Jahreszeiten für frische und angenehm tempe-
Das Haus am Kronenplatz in Götzis verweist mit dem attraktiven Design seiner Balkongeländer auf Jahresringe.
rierte Luft. Die abgeführte Energie in der Abluft wird über eine Wärmerückgewinnung mit einem sensationellen Wirkungsgrad von 87 Prozent wieder in das System zurückgeführt. Die 26 Quadratmeter große Solaranlage nutzt die Kraft der Sonne für die Heizung und die Brauchwasserwärmung. Ein aus 86 Quadratmetern Photovoltaik-Modulen bestehendes „Sonnenkraftwerk“ speist den erzeugten Strom ins Netz. Das Mehrfamilienhaus punktet mit einem sensationellen Heizwärmebedarf von 12 kWh/m²a in Passivhausqualität. Das heißt, die Betriebskosten sind dank hoher Energieeffizienz niedrig. Das nutzt der Umwelt, aber auch jedem einzelnen Mieter, da die Heizkosten dank intelligenter Technik so gering als möglich gehalten werden können. Barrierefreier Komfort Alle Bäder und WCs sind nach den Vorgaben des IfS barrierefrei ausgeführt. Eine nachträgliche Bestückung mit erforderlichen Accessoires ist jederzeit möglich. Im System ist eine zentrale Ent-
härtungsanlage eingebaut. Große überdachte Balkone bieten beste Wohnqualität und Lebensfreude für alle Mieter. Die breiten Flurbereiche mit Sitzgelegenheiten sind für Gespräche und Begegnungen konzipiert. Kontakte mit Besuchern und Bewohnern des Hauses sind in genau jenem Ausmaß möglich, das man sich individuell wünscht. Jede Wohneinheit hat einen eigenen Briefkasten, eine eigene Hausklingel und eine Sprachverbindung zur Haustüre. Die Tiefgarage verfügt über eine komfortable und beheizbare Zufahrt, praktische Kellerräume und das Schließsystem mit Code sind weitere Pluspunkte der Anlage.
Extra breite Flure sind kinderwagen- wie rollstuhlgängig.
Selber kochen oder Gast sein Für den Bewohnerkomfort stehen gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Wer nicht mehr selber kochen kann, kann das Essen im Haus der Generationen oder das Essen auf Rädern in Anspruch nehmen. Wasch- und Bügelservice durch professionelle Anbieter oder Inanspruchnahme der Dienste des MOHI (Mobiler Hilfsdienst) sowie Rufhilfe sind auf Wunsch
Sitzbereiche fördern die Kommunikation der Bewohner.
erhältlich. Derzeit werden diese Angebote von den vor einem Jahr eingezogenen Mietern nur vereinzelt in Anspruch genommen. Unterstützung nach Bedarf
Die barrierefreien hellen Mietwohnungen waren im Nu vermietet.
So genießt ein älteres Ehepaar in der Penthousewohnung noch gerne seine Mobilität und hat aus praktischen Gründen das gemeinsame Haus verkauft, um hier eine Wohnung zu mieten. „Wir fühlen uns hier ausgesprochen wohl“, erklärten die Bewohner. Die Wohnung ist reinigungsfreundlich, hell und ansprechend gestaltet und bietet einen traumhaften Blick über Götzis. Sollte es in wenigen Jahren notwendig werden, weitere Dienste in Anspruch zu nehmen, so ist dies im „Haus am Kro-
nenplatz“ und ähnlichen Wohnformen garantiert. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei Erfordernis direkt in Verbindung mit der Wohnung eine Pflegeperson unterzubringen. Die Betreuung durch eine verwandte oder externe Person wird damit wesentlich vereinfacht. Zu pflegende Bewohner bleiben im gewohnten Umfeld sicher und entspannt. Vorarlbergs Bauträger bieten bereits verschiedene Wohnmodelle für die Generation „50plus“ an. Auch Eigentumswohnungen, die das betreubare Wohnen ermöglichen, werden derzeit in verschiedenen Gemeinden Vorarlbergs errichtet. Daher gilt: Wer heute schon an morgen denkt, hat beste Chancen auf lange Selbstständigkeit in der eigenen Wohnumgebung.
Man lebt wieder...
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In diesen Eigentumswohnungen ist „Betreubares Wohnen“ möglich. Weitere Projekte sind geplant in Bludenz, Hohenems und Lochau.
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Grundstück richtig wählen und erschließen Am Beginn jeden Bauvorhabens steht der Grundstückserwerb. STANDORT. Glücklich ist, wer ein Grundstück erbt, doch entbindet dies nicht von den Erschließungskosten und weiteren Folgekosten. Technische Voraussetzungen Einer großen Grundstückswahl sind durch den Mangel an Bauplätzen in Vorarlberg meist Grenzen gesetzt. Doch wer seinen Traumboden auf Schönheit und Lage geprüft hat und erstehen will, muss auch die technischen und rechtlichen Eigenschaften des Grundstückes prüfen. Je nach Hanglage und Geländeform kann sich das Bauen verteuern. Je größer die Neigung, desto schwieriger wird die Bebauung. Von der Bodenbeschaffenheit und dem Fakt, ob pilotiert werden muss oder nicht, hängt die Bauart des Fundamentes ab. Lehmhaltige Böden und hohe Grundwasserspiegel erfordern geeignete Bau- und Abdichtungsmaßnahmen.
„Ein Grundstück, ein Gebäude zu verkaufen, ist mehr als eine Frage des Geldes. Erst in Kombination mit Wertschätzung, Diskretion und rascher Abwicklung sorgt der Bestpreis für ein gutes Gefühl.“ Jeannot Fink, Geschäftsführer ATRIUM®
Einblicke in den Baugrundkataster, in bodenphysikalische Untersuchungen sowie in Analysen des Grundwassermechanismuses geben Aufschlüsse. Rechtliche Abklärung Ob ein Grundstück überhaupt in der Form bebaut werden kann, wie sich der Bauwerber dies vorstellt, entscheiden Flächenwidmungsund Bebauungspläne, die in jeder
Das Häuschen auf der grünen Wiese kann sehr teuer kommen, wenn das Grundstück nicht vollständig erschlossen ist.
Gemeinde unterschiedlich sein können. Die örtlichen Bauämter geben darüber Auskunft, wenn nicht bereits der Generalunternehmer oder Baumeister dies für den Bauherrn übernommen hat. Zudem sind für den Grundstückserwerb die Aufstellung eines Kaufvertrages und die Eintragung der Eigentumsrechte im Grundbuch durchzuführen. Im Steuerrecht wird übrigens zwischen der Ersterschließung, die zu den Anschaffungskosten für den Grundstückserwerb gezählt wird, und einer nachträglichen Erschließung, die als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig sind, unterschieden. Die Erschließung Jedes Grundstück, auf dem der Bau eines Gebäudes geplant
ist, muss aufgeschlossen sein oder werden. Das bedeutet, es müssen zumindest Zufahrt und folgende Anschlüsse vorhanden sein oder hergestellt werden: Trinkwasser, Abwasser, Strom, etc. Für die Wasserversorgung benötigt man einen Anschluss an das öffentliche Wassernetz. Auch die Möglichkeit des Bezuges von Erdgas, der Anschluss an eine Nahwärmeversorgung u. a. könnten Kriterien sein, die es im Vorfeld zu berücksichtigen gilt. Für Versorgung mit Fernwärme braucht man Informationen über Anschlüsse und Dimensionen. Für Käufer ist es wichtig, sich im Vorfeld bei der Gemeinde oder dem Bauträger zu erkundigen, ob Erschließungskosten im Kaufpreis für das Grundstück enthalten sind.
Abstimmung von Aufgrabungen Durch Bauvorhaben in öffentlichen Bereichen (Aufgrabungen, Straßensanierungen etc.) kann es sein, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraumes geplante Arbeiten nicht durchgeführt werden können, da andere Firmen diese Termine vorreserviert haben. „Wir wissen wie, Sie zeigen uns wo: wir suchen Grundstücke für moderne und hochwertige Wohnprojekte. Melden Sie sich unverbindlich, es lohnt sich.“ Katharina Fuchs, Leitung Immobilien Rhomberg Bau GmbH
Erfolgt diese Klärung nachdem mit dem Bau begonnen wurde und ergibt sich daraus ein Baustillstand, so muss der Bauherr diese Kosten tragen. Besonders in städtischen Gebieten, wo im Straßenbereich besonders viele verschiedene Leitungen verlegt sind, ist es angebracht, vorab bei der Gemeinde nachzufragen, ob in diesem Bereich in naher Zukunft Aufgrabungs- oder sonstige Baumaßnahmen geplant sind. In den Bauverträgen mit dem Generalunternehmer bzw. den Einzelgewerken zum Beispiel Baumeister, Installateur, Elektriker etc. sollte die Vereinbarung enthalten sein, dass alle Abstimmungen und Klärungen für die zu erbringenden Leistungen mit den Behörden und allen relevanten Unternehmungen (auch Ver- und Entsorgungsunternehmen) vom Auftragnehmer selbst und zeitgerecht durchzuführen sind. Anschluss der Abwasserentsorgungsanlage
In dicht besiedelten Gebieten empfiehlt es sich zu prüfen, ob nicht ohnedies Leitungsarbeiten durchgeführt werden.
Die Kanalstränge werden in Künetten im Gefälle verlegt; auf der einen Seite erfolgt der Anschluss an öffentlichen Kanal, Senk- oder Kläranlage, auf der anderen Seite wird die Leitung im Haus bis zu den geplanten senkrechten Leitungen geführt. Versorgung mit Fernwärme. Abgesehen von der je nach Wunsch sonnigen, ruhigen, pittoresken oder infrastrukturell gesehen günstigen Lage, bleibt beim Grundstückskauf viel zu beachten. Nicht zuletzt scheitert mancher Traum schon ganz zu Beginn: denn zum Quadratmeterpreis kommen die Grunderwerbssteuer, Notariats- und Gerichtsgebühren, Vermittlungsgebühren, Vermessungs- und Finanzierungskosten samt Nebengebühren hinzu. Expertenrat macht daher sicher!
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Gute Aussichten mit dem perfekten Fenster Fenster schützen und sorgen für ideale Lichtverhältnisse im Haus. Zudem verleihen sie einem Bauwerk Charakter. AUFBEWAHREN. Hoch wärmedämmend und in optisch ansprechender Ausführung erfüllen Fens-ter gleich mehrere Funktionen. Sie bringen Licht und Atmosphäre ins Haus, bieten Schallschutz und Sicherheit. Ob Holz-, HolzAlu-Fenster oder die in Vorarlberg nicht förderwürdigen Alu- oder Kunststofffenster, das Fenster ist sichtbarer und damit äußerst sensibler architektonischer Teil des Gebäudes. Die Wahl des Materials und der fachgerechte Einbau, aber bereits am besten die rechtzeitige Planung in Abstimmung mit Architektur und Nutzung, sind entscheidende Faktoren für die Zufriedenheit der Bewohner. Die derzeit am Markt erhältlichen modernsten Fenstergläser erreichen heute dank
Beschichtungen und Füllungen mit Edelgas Dämmwerte bis zu 0,4 W/ m²K. Moderne Fenster weisen 3-fach-Glasscheiben und eine Edelgasfüllung auf und werden auch bei Frost innen nicht kalt. Durch richtig geplante südorientierte Fenster kann Sonnenenergie genutzt werden. Rahmenlose Verglasungen Speziell bei Holzfenstern ist die Auswahl der geeigneten Holzqualität für eine lange Lebensdauer entscheidend, wettergeschützte Fenster halten länger. Fachgerechte Planung und Beratung verhelfen zu den idealen „Augen des Hauses“. In der modernen Architektur spie-
„Wir überzeugen mit passivhaustauglichen Innovationen und Frameless-Fenstern ebenso wie topaktuell mit sägeraue Fensterrahmen oder Nur-Glas-Flügeln.“ Andreas Böhler Geschäftsführer Fenster Böhler, Wolfurt
len viel Licht und Transparenz, große Glasflächen sowie schlichte und schmale Fensterrahmen eine immer bedeutendere Rolle. Große Glasfronten bieten nicht nur eine faszinierende Aussicht, sie bringen auch viel passive solare Energie und sparen Heizkosten. Solche Verglasungssysteme können mit variablen Ansichtsbreiten vollkommen in das Mauerwerk integriert werden. Eine Innovation des Vorarlberger Fensterbauers Böhler besticht durch besondere Optik. FRAMELESS ist ein Blindstocksystem, das den Einbau von Fenstern und Isoliergläsern erlaubt. Dieses passivhaustaugliche High-tech-Produkt verschwindet fast zur Gänze in der Fassade und besticht durch unbegrenzte Möglichkeiten. Optisch werden nur noch die Elemente, die geöffnet werden können, wahrgenommen. Sie schonen die neuen Fenster, da zuerst die Innen- und Außenfassade fertiggestellt werden können, ehe die Fenster beziehungsweise die Gläser eingebaut werden. Die Verglasung
Lichthöfe sind eine besonders attraktive Möglichkeit für mehr Licht im Wohnraum.
Hochwertige Fenster erfordern den Einsatz von hochwertigen Iso-
Transparenz in ihrer schönsten Form: Frameless-Fenster aus Vorarlberg.
lierverglasungen. Nur so können sich Behaglichkeit und Wohlempfinden im Wohnraum einstellen. Hochwärmedämmende, energieeffiziente und farbneutrale Isoliergläser eignen sich dafür ganz besonders. High-tech-3-fachIsolierglas mit besten Wärmedämmwerten, hoher Lichttransmission und genormten Gesamtenergiedurchlass dienen der effizienten Sonnenenergienutzung. Viele Gläser, die zu Isoliergläsern verarbeitet werden, sind produktionsbedingt leicht grünstichig. Um die Sicht durch ein neues Fenster möglichst farbecht gestalten zu lassen, wird die Verwendung von Weißglas empfohlen. Das farbneutrale Weißglas hat eine hellere Optik und einen höheren solaren Zugewinn vom Herbst bis ins Frühjahr. Dass die Gläser eine hohe Bruchsicherheit aufweisen, versteht sich von selbst. Sonnenschutzglas Auch die Verwendung von modernem Sonnenschutzglas reduziert die Erwärmung von Innenräumen ohne Verlust von Wä r m e d ä m m e i g e n s c h a f t e n
des Isolierglases. Der moderne Wohnbau verwendet zunehmend raumhohe Verglasungen auf der Südseite. Bei der Verwendung von Sonnenschutzglas kommt es zu geringeren Einsatzzeiten der Beschattung. Sonnenschutzgläser verhindern eine zu starke Sonneneinstrahlung in ein Gebäude und vermindern damit auch die übermäßige Aufheizung der Raumluft. Selbstreinigende Oberflächen Gläser mit Spezialbeschichtung aus Titandioxid oder einer Nanobeschichtung gelten als nahezu selbstreinigend. Das Oberflächenverhalten gegenüber einem normalen Glas ist so verändert, dass sich Schmutz schwer auf der Oberfläche festsetzen kann und bei Regen weitestgehend von abfließendem Wasser abgewaschen wird. Zumindest wirkt hier gemeinsam mit der UV-Strahlung des Sonnenlichtes der selbstreinigende Effekt. Die Beschichtung verzögert die Verschmutzung und erleichtert die Reinigung. Diese Gläser können wie herkömmliche Gläser eingesetzt werden.
Sinnvolle Regenwassernutzung planen Wasser ist ein kostbares Gut – daher macht die Planung der Regenwassernutzung bei Bauprojekten Sinn. RESSOURCEN. Die Verwendung von Brauchwasser kann in vielen Fällen den Verbrauch wertvollen Trinkwassers reduzieren. Bis zu 30 Prozent der in einem Haushalt verwendeten Wassermenge können durch Regenwasser ersetzt werden. Eine Regenwassernutzanlage verwertet wertvolle Ressourcen. Allein von einer 100 Quadratmeter großen Dachfläche fleißen an einem Regentag 2000 Liter ungenutzt in die Kanäle. Der Schatz Trinkwasser wird auch bei uns immer kostbarer. Wer sich mit Ökologie auseinandersetzt, wird u. a. auch auf die Ressource Wasser stoßen. Vorsorgender Gewässerschutz heißt, diese Ressource zu schützen und das Lebensmittel Nummer 1 so sparsam wie möglich einzusetzen. Für viele Anwendungen im täglichen Leben ist Trinkwasserqualität nicht erforderlich. Die WC-Spülung, die Bewässerung des Gartens und in vielen Fällen auch der Betrieb der Waschmaschine können unter Einhaltung von bestimmten Kriterien problemlos mit Regenwasser vorgenommen werden. Neben
dem Einsparungseffekt durch die Ersetzung von Trinkwasser kann der Einsatz von Regenwasser auch eine Reduktion der Waschmittelund Enthärtermenge aufgrund der geringeren Dosierung bei weichem Regenwasser mit sich bringen. Darüber hinaus kann auf Weichspüler zur Gänze verzichtet werden. Aber auch eine spürbare Entlastung von kommunalen Klär-
anlagen nach großen Regenereignissen ist gegeben. Sammelspeicher Das Regenwasser wird von der Dachrinne in ein entsprechendes Auffangbecken oder einen Behälter geleitet. Dieser unterirdisch eingebaute Sammelbehälter kann mit Hilfe einer Pumpe durch eine
separate Rohrleitung angespeist werden. So können Entnahmestellen für den Garten ebenso wie Toilettenspülung oder Waschmaschine mit – gefiltertem – Regenwasser genutzt werden. Durch das Zurückhalten eines Teiles der Niederschläge in den Anlagen verringert sich die in der Kanalisation anfallende Abwassermenge. Das Überlaufen von Kläranlagen und die damit verbundenen Belastungen von Oberflächengewässern nehmen ab. Die monetäre Einsparung für den Häuslebauer ist dabei zwar nicht groß, doch die Befriedigung, kostbares Trinkwasser nicht einfach die Toilette hinunterzuspülen, sondern dafür Regenwasser zu nutzen, ist hoch. Überzeugende Argumente
Die Regentonne – ein altbewährter Klassiker und Vorläufer der Sammelspeicher.
Die Nutzung von Regenwasser kann auch der öffentlichen Hand Vorteile bringen. Durch die Entlastung der Trinkwasservorkommen durch die Substitution von wertvollem Grundwasser durch Regenwasser werden die notwendigen Investitionen in die
Trinkwasserversorgung und die Erschließung neuer Grundwasservorkommen verringert. Durch das Auffangen von Niederschlagswasser in Regenwasserspeichern wird auf der anderen Seite die Kanalisation entlastet, weil bei Mischkanalsystemen weniger Fremdwasser in die Kläranlage eingebracht wird. Dadurch sind geringere Dimensionierungen von Rückhalte- und Ausgleichsbecken möglich. Ebenfalls kann die Regenwassernutzung zu einer Reduktion der für die Trinkwasseraufbereitung verwendeten Chemikalien führen und es zu Einsparungseffekten und positiven Zusatznutzen kommen. Diese Einsparungspotenziale stellen einen Einsparungsfaktor dar. Geplant werden sollte eine Regenwasseranlage mit Profis, auch sollten vorher Erkundigungen bei der Wohngemeinde eingeholt werden. Experteninformationen bietet die Interessengemeinschaft Ressource Wasser. Mehr Information auf: www.igrw.at
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Wohnraum und Farbe Wer lernt, Farben zu kombinieren, kann seine Räume geschickt – und entsprechend persönlicher Vorlieben – gestalten. GESTALTUNG. Farbe ist eine Universalsprache und regt die Sinne an. Die Farbpalette, die uns heute zur Verfügung steht, ist so umfangreich wie nie zuvor. Jede Farbe und Kombination ist möglich. Früher war man durch hohe Preise und das begrenzte Vorkommen von Pigmenten in der Farbwahl eingeschränkt, heute ist alles möglich: lebhafte Töne, grelle Akzente oder ruhige, gedämpfte Flächengestaltung. Wenn Sie sich mit ihren ganz persönlichen Farben umgeben, schaffen sie Oasen der Ruhe oder Inspiration jenseits des Alltags. Durch interessante Kombinationen von Farbe, Material und Proportionen wird jeder Raum einladend und lebendig. Dazu ist es nicht notwendig, alle Wände mit intensiven Farben zu bemalen. Oft sind es die gezielt eingesetzten Akzente, die im Gesamtbild – und den wechselnden Lichtstimmungen des Raumes eine ganz spezielle, unvergleichliche Wirkung erzielen. Farbe und Licht Licht spielt in der Farbgestaltung von Räumen überhaupt eine große Rolle. Wer sich bei der Farbwahl z. B. für ein kräftiges Orange, ein leuchtendes Blau oder ein frisches Grün entscheidet, sollte in jedem Fall diese Farben auf großen Musterflächen testen. Diese Farbmusterflächen, die groß genug sein sollen, um Licht- und Schattenwirkungen zu zeigen, können zu unterschiedlichen Tageszeiten und Beleuchtungen in den eigenen vier Wänden aufgestellt werden. Das schöne leuchtende Rot, dass einem auf dem kleinen Farbfächer-Minimuster so gut gefallen hat, wirkt dann manchmal zu aufdringlich und sollte abgedämpft werden (Achtung: Rot und Weiß gibt nicht ein helleres
Rot – sondern Rosa!) – oder das dezente Schilfgrün bekommt im bläulichen Dämmerlicht einen unangenehmen wirkenden BlauStich oder kippt bei Kunstlicht in einen Schmuddelton. Ein Reihe von Farbmustern kann solche Pannen vermeiden helfen – und jeder gute Malerbetrieb wird Ihnen das gerne anbieten, oder Sie machen sich die Muster auf großen Kartons einfach selbst. Individuelle Farben Die Wahl der Farbe ist eine äußerst individuelle Angelegenheit. Was die eine Person als zart und fein empfindet, kann eine andere als fad und trist erleben. Jemand bezeichnet eine Farbe als fröhlich, ein anderer als grell und schreiend. Ausgehend für die Wahl der Farben kann sehr wohl das eigene Farbempfinden sein – es ist letztendlich das maßgebende Kriterium zur Beurteilung einer Farbzusammenstellung. Was Farben und Farbkombinationen in uns auslösen, hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Stimmung und Wohlbefinden. Der klügste Expertenrat nützt nichts, wenn man mit dem
Ergebnis nicht glücklich ist. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, denken Sie z. B. mal an Ihr bevorzugtes Blau. Vielleicht ist es für Sie das kräftig-leuchtende Blau einer Keramikglasur oder die Farbe des Bodensees an einem stürmischen Tag oder die zarte Schale eines Vogeleis. Sie empfinden jedenfalls den Anblick bestimmter Dinge als angenehm. Und Sie reagieren nicht anders als ein Künstler bei der Farbwahl: Sie möchten die eine oder andere Farbe verwenden. Wenn Sie sich einer besonderen Beziehung zu einer Farbe bewusst sind, ist das schon die Grundlage für Ihr Farbschema. Manche Menschen bevorzugen statt einer bestimmten Farbe auch verschiedene Oberflächen oder Materialien. Sehr oft werden diese von der Natur inspiriert, verblichene Holzoberflächen, das zarte Weiß einer Muschel, trockenes Schilf, die verschiedenen Töne von Schnee und Eis, Erdfarben …Wer solche Materialien liebt, kann sich die bevorzugten Dinge in einer Art Collage – das können z. B. Fotos oder Mitbringsel aus der Natur sein – zusammen stellen – und wird überrascht sein, welche Farbenfülle sich da auftut.
Kombination von Farbschemen Nicht selten kommt es vor, dass mehrere Personen in einem Haushalt leben, die sehr unterschiedliche Farbschemen bevorzugen … Was dem einen gefällt, kann den anderen bis zur Weißglut nerven. Hier ist es wichtig, sich mit allen Personen, die in den gemeinsam genutzten Räumen leben, intensiv auseinander zu setzen, die einzelnen Vorlieben und auch Abneigungen herauszuarbeiten und einen Konsens zu finden. Falsch wäre hier die Annahme, dass nur jede Person ihre Lieblingsfarbe vorfinden muss, um sich wohlzufühlen. Stellen Sie sich einmal ein Wohnzimmer vor, in der eine Wand giftgrün (die Lieblingsfarbe vielleicht ihrer Tochter), eine andere Wand in einer Kombination aus Tiefschwarz und Blutrot (der Sohn steht grad drauf) und eine dritte oder vierte in dezentem Taubenblau oder Erdfarbton gestrichen wurde … Dazwischen drin verteilen sich Akzente in Pink, weil die jüngste gerade diese Farben für sich entdeckt hat. Besser ist, jedem Familienmitglied individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu überlassen, in Räumen für den ganz persönlichen Rückzug mit einem eigenen Farbschema. Räume, in denen sich Personen mit unterschiedlichen Farbvorlieben wohl fühlen sollen, leben von einem zurückhaltenden Farbschema, dass niemanden bedrängt, aber auch niemandem zu schnell fad wird. Akzente können hier mit Lampen, Accessoires und Dekogegenständen gesetzt werden. Zeit lassen bei der Farbwahl
Die Farbwahl sollte sorgfältig getroffen werden.
Lassen Sie sich nicht zu sehr von Modeströmungen beeinflussen. Die persönlichen „Wohlfühl-Farben“ herauszufinden braucht Zeit
und ein wenig Geduld. Überlegen Sie mal, was Sie an Ihrem Lieblingsobjekt so sehr berührt. Ist es die Art, wie sich das Licht auf seiner Oberfläche bricht, das Zusammenspiel zweier gegensätzlicher Farben oder die Nuancen einer einzigen Farbe? Immer wieder hinsehen, ist der einzige Weg, um ein Gespür für Farbe zu entwickeln und dafür, wie sie funktioniert. Dennoch können Sie sich von Trends in Einrichtungshäusern und Zeitschriften inspirieren – jedoch nicht versklaven lassen. Die graue Betonwand aus der Designerzeitschrift mit dem leuchtfarbenen Orange mag cool aussehen, vielleicht entspricht Ihnen persönlich aber eher ein gedecktes Olivegrün mit einem eleganten Cremeton. Erst wenn Sie sich ein wenig klar geworden sind, wo ihre persönlichen Farbvorlieben liegen, sollte der Griff zur Malerwalze oder der Gang zu Ihrem Malerfachbetrieb erfolgen – die dann – zusammen mit Ihnen – weiter an der Feinarbeit und Detaillösungen arbeiten können. Materialien, Oberflächen, Hightech oder Tradition Wenn Ihr persönliches Farbschema feststeht, geht es noch an die Auswahl der geeigneten Materialen. Eine einfache Innendispersion ist schon längst nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. Heute besteht die Möglichkeit, entweder ganz traditionell mit Mineral- oder Lehmfarben (naturnah und atmungsaktiv) oder auch mit Hightech-Farben auf Zwei-Komponenten-Basis (abwaschbar, leicht zu reinigen – z. B. für Bad und Küche) oder mit Kombinationen aus verschiedenen Systemen zu arbeiten. Wer die Wahl hat, hat die Qual … aber auch hier gilt: sich erst mal über die Bedürfnisse klar werden – und dann mit einem Fachbetrieb die Details klären.
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Lebensräume mit Feng-Shui gestalten
Zwei Vorarlberger Vertreter der chinesischen Harmonielehre erläutern die Grundprinzipien ihrer Tätigkeit. BERATUNG. Bei der Gestaltung von Wohnräumen fließen unterschiedlichste Betrachtungen mit ein. Die Erkenntnis, dass der Mensch nicht unabhängig von seiner Umgebung existiert, sondern sich in ständiger Interaktion mit ihr befindet, ist eine davon. Das klassische Feng-Shui – wörtlich übersetzt „Wind und Wasser“ – gilt als über 3000 Jahre alte Lehre, welche die in der Natur fließende Energie des Qi zur Harmonisierung der Menschen nutzt. Selbstverständlich ist das uralte Prinzip Wohnräume nach Südwesten zu orientieren auch hier gültig. Eingänge, Bereiche, Situierung von Bett und Schreibtischen, die Nutzung der Morgensonne, geschützte Terrassen oder häusliche Rückzugsmöglichkeiten sind generelle Wohnprinzipien, die seit Jahrhunderten beachtet werden. Lebensraumberatung Auch wenn Skeptiker anmerken, dass eine naturwissenschaftliche Basis für diese Lehre fehle, so setzen immer mehr Menschen auf die Wirkung von Standorten, Farbe und sehen Energie und Harmonie im engen Zusammenhang dazu. Individuell bleibt es jedem Bauherren selbst überlassen.
„Meine Beratung ist dann besonders wirkungsvoll, wenn diese bereits zu Beginn der Planung unterstützend und begleitend einfließt.“ André Unterrainer, Lebensraumberater Der Lebensraum
Denn unabhängig davon, ob man klassisches Feng-Shui oder eine Lebensraumberatung in Anspruch nimmt, ist die Gestaltung von Wohn-, Schlaf- und Lebensräumen in jedem Fall ein großer Wohlfühlfaktor für jeden Menschen. Philosophiesysteme wie die Yin-und-Yang-Lehre, die nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Acht Trigramme sowie die Fünf-Elemente-Lehre fließen zunehmend in die moderne Architektur ein. Tanja Lutz aus Lauterach wurde in klassischem Feng-Shui ausgebildet und berät mithilfe eines Kompasses mit dem die magnetische Ausrichtung
eines Gebäudes, die Eingangstürrichtung, die Schlafrichtung und diverse Blickrichtungen genau gemessen werden. Anhand des Geburtsdatums werden für jeden Bewohner/Mitarbeiter die optimalen Himmelsrichtungen errechnet, aus denen er die beste energetische Unterstützung zur Erreichung seiner persönlichen Bedürfnisse bekommt. Eines ihrer vielbeachteten Projekte ist die Gestaltung der Übungsvolksschule der Pädak Feldkirch. Hier wurden die Klassenräume schüler- und lehrerfreundlicher gestaltet. Das Lehrerpult wurde anders situiert, die Wände mit ansprechenden Farben gestaltet. Die Schüler fühlen sich nicht nur wohler, sie sollen nun auch konzentrierter lernen, da die Fokussierung auf die Lehrerin nun gegeben ist. Lutz: „Die fünf Elemente sind ein Grundprinzip, auf das ich stets in Zusammenhang mit den Menschen achte. Aber ich arbeite kaum mit Hilfsmitteln wie Spiegeln, Kristallen oder chinesischen Objekten – sie passen für mich nicht in unseren Kulturraum. Wenn jemand ein Wasserelement im Raum benötigt, aber keine Wasserschale aufstellen möchte, so kann ein blaues Bild das Seine tun. Windspiele und Kristalle sind bei mir nicht relevant. Wichtig ist, dass Räume nicht zu voll geräumt sind. Heutzutage ist alles vollgeräumt. Mehr ,Luft’ zu schaffen macht Sinn – wer nicht daran glaubt, dass Energien fließen gibt zumindest zu, dass es wohltuender ist, wenn man nicht alles vollräumt. „Zuerst richtet sich der Mensch den Raum, und dann richtet der Raum den Menschen“ – davon ist Tanja Lutz überzeugt Der Lebensraum als Herzensraum Der in Lustenau ansässige Tiroler André Unterrainer ist Vertreter einer ganzheitlichen Lehre. Strahlung ist nur ein Aspekt davon. „Der Mensch funktioniert mit Strom und Spannung. Wenn Elektrosmog sichtbar wäre, würde man sich in manchen Räumen gar nicht mehr sehen. Erdstrahlen, Wasseradern, Erdverwerfungen – manche Dinge geben Energie und manche nehmen Energie. Ein Schlafplatz sollte möglichst ruhig sein. Eine Wasserader kann bis in das höchste Stockwerk spürbar sein, die moder-
Tanja Lutz führt mit einer sogenannten Kompassscheibe Berechnungen nach dem klassischen Feng-Shui durch.
Die Übungsvolksschule der Pädak Feldkirch wurde von Tanja Lutz mit Farb- und Platzierungsvorschlägen umgestaltet.
nen Wohnungen sind zudem oft Beton- und Stahlkonstruktionen“, erklärt Unterrainer, der eine ganzheitliche Lebens- und Herzensraumberatung anbietet. Strahlung und Farben Der ursprünglich in Elektrotechnik ausgebildete Trainer, Berater und Referent kann als Fachmann nicht nur Elektrotipps für Beleuchtung, Geräte, Kabelführung, Elektrosmog und mehr geben, sondern unterstützt seine Klienten bei der praktischen Raumaufteilung, positiver Symbolik, berät zu einladendem Eingangsbereich, persönlichen, berechneten Farben für alle Bewohner sowie gesunden Materialien
und gesunden Pflanzen: „Plätze, die Energie nehmen, erkennt man meist sehr gut. Übrigens suchen Katzen gerne immer denselben Platz – der ist für den Menschen meist nicht geeignet. Menschen sind Strahlenflüchter, Katzen sind Strahlensucher. Auch Farben im Wohnraum können viel bewirken. In moderner, nüchterner Architektur und grau, weißer Umgebung können mit Farben fehlende Chakren ausgeglichen werden.“ Vor dem Hausbau Worauf sollte ich beim Hausbau oder Wohnungskauf schauen? „Lebensräume sind Herzensräume“, erklärt Unterrainer. „Das ist für mich untrennbar. Ich begleite die
Menschen nur – die Lösung haben sie selbst! Dies beginnt oft schon vor dem Grundstückskauf. Die Idee des künftigen Wohnraumes sollte visualisiert werden. Wo zieht mich das Herz hin? Wo kann ich ankommen, was gibt mir Kraft?“ Ein Treffen mit den Bewohnern gibt dem Feng-Shui-Berater viele nonverbale Informationen und er begleitet Privatpersonen ebenso wie Unternehmen. Dazu zählt die Gestaltung von Arbeits-, Wohn-, Schlaf- und Lebensräumen, er führt Schlafplatzberatungen durch, erstellt Farbkonzepte für Lebensräume und die Gestaltung des persönlichen und unterstützenden Kraftplatzes und bietet das Umwandeln von Raumenergien und Energieaufbau an. André Unterrainer benennt bei einer Beratung nie die negativen Aspekte, sondern die positiven. „Es gibt auch inspirierende Wasseradern, nicht nur negative“ erläutert er. Und: „Lebensraum gestalten heißt Leben gestalten. Man braucht nur etwas Mut!“
Kontakt Tanja Lutz
www.fengshui-web.at André Unterrainer
www.derlebensraum.at sowie weitere Adressen auf www.energieinstitut.at Nach innen hören: Ist der Lieblingsplatz jener, an dem es mir auch am besten geht?
Auch die Außenraumgestaltung kann mit Kriterien nach Feng-Shui erfolgen.
AB_VIM_2014_Layout 1 28.05.14 19:17 Seite 1
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Jahresabrechnung und Kosten in der Immobilienverwaltung Eigentümer müssen wissen, welche Kosten gemeinschaftlich zu tragen sind, bzw. welche zusätzlich auf sie zukommen. BERECHNUNG. Für die Erstellung der Jahresabrechnung im WEG ist es unbedingt notwendig, die Inhalte des Wohnungseigentumsvertrags sowie sonstige Vereinbarungen der Eigentümergemeinschaft (EigG) betreffend abweichender Verteilungsschlüssel zu kennen. Der Aufteilungsschlüssel ist Inhalt des Kauf- und Wohnungseigentumsvertrags und bildet für jeden Verwalter die Grundlage der Jahresabrechnung. Nicht selten wird dieser Aufteilungsschlüssel bereits im Vorfeld auf Basis von anteiliger Nutzfläche bzw. Anzahl der Wohneinheiten (seltener nach Nutzwert) geregelt.
Aufwendungen sind nach dem Verhältnis von Eigentumsanteilen oder tatsächlichem Verbrauch zu tragen.
Die Umlage der Bewirtschaftungskosten
Planung für das Folgejahr Die Kosten für z. B. einen Rechtsanwalt sowie Pauschalund Eingabegebühren sind ebenso Aufwendungen, mit denen die Eigentümergemeinschaft belastet wird. Neben der Jahresabrechnung ist der Immobilienverwalter verpflichtet, eine Vorausschau zu erstellen, aus der die geplanten Kosten für das kommende Jahr ersichtlich sind. Diese beinhalten über die laufende Instandhaltung hinausgehende Erhaltungsarbeiten, in Aussicht genommene Verbes-
Am Ende der Abrechnungsperiode sind für die Liegenschaft anfallende Aufwendungen sowie Rücklagenbeiträge von den Wohnungseigentümern zu tragen – und zwar nach dem Verhältnis ihrer Eigentumsanteile. Die Eigentümergemeinschaft kann mit Zwei-Drittel-Mehrheit festlegen, das verbrauchsabhängige Abgaben, die durch Messeinrichtungen ermittelt werden können (sofern der Kostenaufwand dafür wirtschaftlich in vernünftigem Rahmen bleibt), nach dem tatsächlich entstandenem
Verbrauch abgerechnet werden. Davon abweichende Aufteilungsschlüssel bzw. Abrechnungseinheiten können von sämtlichen Wohnungseigentümer in schriftlicher Form – und nach Zustimmung aller Miteigentümer festgelegt werden. Eine abweichende Vereinbarung wird frühestens nach dem Abschluss der nachfolgenden Abrechnungsperiode wirksam – sie gilt auch für etwaige Rechtsnachfolger. Hier empfiehlt sich, diese Vereinbarung im Grundbuch festlegen zu lassen, dafür genügt bereits eine beglaubigte Unterschrift eines Miteigentümers. Vorlage der Bewirtschaftungskostenabrechnung Die Abrechnung der Bewirtschaftungskosten ist innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf der Abrechnungsperiode jedem
Wohnungseigentümer an seine Anschrift zu übermitteln (lt. WEG §24 Abs 5). Ergibt sich aus der Jahresabrechnung ein Guthaben, so ist dies den Eigentümern auf künftige Vorauszahlungen gutzuschreiben. Nachforderungen zu Lasten des Eigentümers sind zum übernächsten Zinstermin nach der Abrechnung fällig. Derjenige Eigentümer, welcher zum Fälligkeitsdatum Eigentümer ist, hat diese zu bezahlen, bei einem Guthaben steht dies dem aktuellen Eigentümer zu.
rungspotenzial. Eine Hausverwaltung kann jedoch nur gut und kostensparend arbeiten, wenn die Grundqualität des Gebäudes hoch ist und einen nachhaltigen Standard aufweist, gerade in Hinblick auf Erhaltungsarbeiten. Einspruchsfrist Betriebskostenabrechnung Betriebskostenüberprüfungen sind bis drei Jahre rückwirkend möglich (MRG, WEG). Ausgenommen davon ist das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG). Hier kann nur innerhalb von sechs Monaten ab Rechnungslegung Einspruch erhoben werden, ansonsten gelten die Betriebskostenpositionen als anerkannt.
Betriebskosten optimieren Zur Ermittlung einer Betriebskostendynamik gelten die Bestimmungen laut ÖNORM B 19801-2 in der alle Kosten während der Objektnutzung erfasst werden. In dieser ÖNORM werden alle Kosten, ob regelmäßig, unregelmäßig oder einmalig anfallend, definiert. Die Betriebskostenoptimierung hat einen hohen Stellenwert, da diese – über die Gesamtlebensdauer einer Immobilie – weit höher sind, als die Kosten für die Errichtung. Beim Bau eines Gebäudes können schon in der Planung durch zusätzliche Investitionen bzw. überlegtes Einbauen von technischen Anlagen die Betriebskosten dauerhaft positiv beeinflusst werden. Dies lohnt sich trotz der höheren Erstellungskosten beim Neubau – vor allem im Hinblick auf die Kostenersparnis der nächsten Jahrzehnte. Die Tätigkeit eines Immobilienverwalters ist eine ganz spezielle und täglich neue Herausforderung. Dieses neue Werk gibt einen groben, aber dennoch breiten Einblick in die Welt der Immobilienverwaltung. Leicht verständlich und mit vielen • Praxistipps, • Checklisten und • Beispielen ist es der ideale Einstieg. Profitieren Sie von 22 Mustervorlagen für Ihre tägliche Arbeit!
Die Autorinnen: Mag. (FH) Gerda Maria Embacher, MSc verfügt über langjährige Erfahrung in der Immobilienverwaltung, insb in der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Seit 2011 ist sie Immobilienverwalterin bei der ZIMA Objektmanagement GmbH. Vortragstätigkeiten in Tirol und Wien und Fachexpertentätigkeit bei der Quality Austria (Gütezeichen Hausverwaltung). Mag. (FH) Nicole Hanser, MBA MPA ist seit 1989 in der Immobilienverwaltungsbranche tätig und seit 2000 geschäftsführende Gesellschafterin der ZIMA Objektmanagement GmbH. Tätigkeitsschwerpunkt Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Tirol und Vorarlberg. Sie ist gerichtlich beeidete Sachverständige für das Immobilienwesen und gehört zum Fachgruppenausschuss der Immobilien- und Vermögenstreuhänder bei der Wirtschaftskammer Tirol.
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serungsarbeiten, dafür erforderliche Rücklagen und die sonst vorhersehbaren Aufwendungen, vor allem Bewirtschaftungskosten inklusive der sich daraus ergebenden Vorauszahlungen.
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Neben den Betriebskosten sind von der Eigentümergemeinschaft (EigG) zusätzliche Kosten zu tragen, z. B. Porto und Bankspesen, Kontoführung sowie Ausgaben für Reparatur- und Erhaltungsarbeiten. Der Gesetzgeber gibt dem Immobilienverwalter die Möglichkeit, unterschiedliche Kontoarten zu führen, zum einen das Eigenkonto (lautend auf die Eigentümergemeinschaft – vertreten durch den Verwalter) sowie das Anderkonto (offenes Treuhandkonto auf Rechnung der jeweiligen Eigentümergemeinschaft). Kontoguthaben stehen bei beiden Kontoarten der jeweiligen Eigentümergemeinschaft zu. Für Sollsalden haftet beim Eigenkonto die Eigentümergemeinschaft, beim Anderkonto der Verwalter.
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Optimierungsmöglichkeit besteht meist bei Bereichen wie Müll, Wasser, Strom oder Betreuung von Haus und Außenanlagen.
Vielfach wird eine gute Hausverwaltung an der Höhe der Betriebskosten gemessen. Im Hauptaugenmerk sollten dabei eine Optimierung in den Bereichen Müll, Wasser, Allgemeinstrom, Hausbetreuertätigkeit, Betreuung der Außenanlagen liegen – hier liegt nach wie vor das höchste Einspa-
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Quelle Inhalt leicht gekürzt und überarbeitet aus dem Buch Basiswissen Immobilienverwaltung, 170 Seiten, Manz Verlag, September 2013, Autorinnen: Mag. (FH) Gerda Maria Embacher MSc und Mag. Nicole Hanser
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
DIENSTAG, 3. JUNI 2014
Das bewegte Leben der Eileen Gray Die berühmte irische Innenarchitektin gehört zu den wichtigsten Designerinnen des frühen 20. Jahrhunderts.
DESIGN.Die Legendenbildung um eine Designerin erhöht sich schlagartig, wenn eines ihrer Objekte für sagenhafte 20 Millionen Euro versteigert wird. Doch nicht nur deshalb gilt Eileen Grey als eine der einflussreichsten Designerinnen des 20. Jahrhunderts.
„Eileen Gray gehörte zu den wichtigsten Designerinnen des frühen 20. Jahrhunderts.“ Harald F. Künzle, Geschäftsleitung Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH
Eileen Kathleen Moray Smith wurde am 9. August 1878 in Enniscorthy, Irland, geboren – als wahrhaft höhere Tochter. Sie wuchs auf dem großen Landsitz ihrer Eltern umgeben von Pracht und Geld auf. Der Vater war ein italienischstämmiger Maler, die Mutter vor allem reich. So wurde versucht, Eileen das typische Ziel hochgeborener Töchter zu vermitteln: Die Heirat mit einem wohlhabenden Mann. Daraus wurde allerdings vorerst nichts, hatte Eileen doch ganz andere Pläne: Zum Stolz ihres Vaters ging sie 1898 nach London und schaffte es dort,
als eine der ersten Frauen an der Slade School of Art angenommen zu werden. Dort studierte sie vier Jahre lang Malerei, bevor es die junge Frau, wie so viele andere Künstler und Intellektuelle zu dieser Zeit, nach Paris zog. Dort verlegte sie sich auf das Studium der Zeichnerei an der Académie Julian und der École Calorossi, welches sie mit Begeisterung und Engagement absolvierte. Lackkunst und Automobile Die Zeiten Londons waren damals aber noch nicht ganz vorbei. Immer wieder reiste Eileen in die britische Hauptstadt, um sich weiter zu bilden. So lernte sie dort das Handwerk der Lackkunst, welchem sie sich fortan in Paris widmete. Dort erregte sie Aufsehen mit ihren wunderschön bemalten Wandschirmen – eine erste Aufmerksamkeit für Eileens Arbeit stellte sich ein. 1913 bekam sie eine eigene Ausstellung im Pariser Salon Artistes Décorateurs. Neben ihren frühen Erfolgen genoss die Künstlerin auch das freie Leben, das die „Stadt der Liebe“ ihr bieten konnte: Als eine der ersten Frauen fährt sie Automobil, ihre zahlreichen Affären sind größtenteils weiblich, ihre Aktionen exzentrisch.
1919 erfolgt der erste wirklich große Auftrag als sie eine ganze Wohnung für die reiche Madame MathieuLévy gestalten darf. Nicht lange danach folgte schließlich die Eröffnung des ersten eigenen Ladens mit dem Namen Jean Désert in hervorragender Lage, der ebenso opulent war wie Greys Entwürfe. Dort vertrieb sie ihre Möbel, Paravents und Teppiche. Viel verkaufte sie zu dieser Zeit zwar nicht – der Laden finanzierte sich durch ihr Privatvermögen – doch die aufwändig und orientalisch eingerichteten Räume sorgen für Aufsehen. Pures Möbeldesign Dann jedoch veränderte sich die Arbeit der Irin relativ rasch: Durch ihren Eintritt in die bekannte, auf Minimalismus eingeschworene Künstlergruppe Le Stijl wurden ihre Entwürfe auf einmal schlicht, reduziert und modern. Ihre vielen Klassiker zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie meist aus nur wenigen, einfach Elementen zusammengesetzt sind und dennoch stilvoll und einzigartig wirken. Da ist zum Beispiel der fast schon legendäre „Adjustable Table“, ein höhenverstellbarer Beistelltisch, der aus nicht viel mehr als zwei Chromringen, einer Glasplatte und einem Chromstab besteht, aber gerade deshalb in praktisch jede Wohnlandschaft passt und absolut zeitlos wirkt. Ebenso elegant wie simpel ist auch der Couchsessel „Bibendum“ – eine Sitzfläche und zwei lederne Rollen. Greys „Day Bed“ ist ein extrem schlichtes Tagesbett – der Rahmen und die kleine Lehne sind lediglich einige klug angeordnete Metallstäbe. Dennoch wirkt das Stück ebenso raffiniert wie edel. Ohne Probleme könnten die Klassiker der Designerin auch im Jahre 2014 entworfen worden sein, was zeigt, wie vorhersehend und mutig sie schon damals war und dachte. Architekturkapitel
Adjustable table E1027, EileenGray.
Dieser Weg setzte sich weiter fort, als sie 1920 den rumänischen Architekten und Zeitschriftenhe-
rausgeber Jean Badovici kennenlernte. Der um 15 Jahre Jüngere war ebenso hingerissen von Eileen wie sie von ihm. In seiner Architekturzeitschrift schrieb er flammende Artikel über die Designerin, ermutigte sie außerdem, sich auch mit Architektur zu beschäftigen. Also entwarf Eileen ihr erstes Haus, ein gemeinsames Domizil in Südfrankreich für sich und Jean. Es ist weiß, hypermodern und ausgestattet mit den Originalen der avantgardistisch-individuellen Möbel, für die Eileen Grey später sehr berühmt werden sollte. Viele davon bestehen aus Stahl und Glas – damit wurde Grey im Jahr 1925 zur absoluten Vorreiterin dieses Stils, der viel Beachtung fand, unter anderem bei solchen Kalibern wie Le Corbusier, der, als Freund Jean Badovicis, auch ihr Haus sehr gut fand. Zumindest anfangs. Denn einige Jahre später baute Eileen Grey sich in der Nähe des ersten Hauses ein zweites, wo sie nur mit ihrer Haushälterin lebte. Die Beziehung zu Badovici war abgekühlt. Nun beherbergte dieser jedoch recht häufig Le Corbusier bei sich daheim, welcher irgendwann beschloss, dass die kühlen weißen Wände des Domizils Farbe bräuchten – er bemalte jegliche weiße Wand im Haus mit lauten, farbenfrohen Bildern. Woraufhin Eileen Grey ausflippte. Die Bilder sollten sofort übertüncht werden, forderte sie. Badovici und Le Corbusier war das egal – ganz im Gegenteil, Letzterer verhöhnte sie sogar noch. Daraufhin zog sich die Designerin gekränkt aus der Kunstszene zurück. Es wurde ruhig um sie, sehr ruhig. Geniale Möbelentwürfe Nach dem vielbeachteten Haus und ihren stets aufsehenerregenden Projekten kam nun immer weniger – und irgendwann nichts mehr. Zwar beschäftige sich Grey weiterhin mit Fotografie und Malerei und übte beides leidenschaftlich aus. Auch ihre Arbeit in Sachen Architektur setzte sie fort, nahm sogar noch ab und zu an Wettbewerben teil, doch die
goldenen Tage des skandalumwobenen, schillernden Künstlerlebens waren vorbei – und damit auch der Erfolg, denn dieser blieb nun jahrzehntelang schlicht und einfach aus. Eileen Grey geriet in Vergessenheit. Erst einige Jahre vor ihrem Tod erlebten sie und ihre Arbeit plötzlich ein Revival: Auf Auktionen schossen die Preise für ihre frühen Entwürfe und Möbel plötzlich durch die Decken, erzielten Rekordsummen. So ging einer ihrer Drachenstühle für sagenhafte 20 Millionen unter den Hammer. Der Kommentar der Designerin zu dem plötzlichen Wahn war jedoch so simpel wie eindeutig: „Lächerlich.“ Jedoch war Grey zu dieser Zeit bereits auch schon weit über 90 und dementsprechend schwer zu beeindrucken. Dennoch gab es auch schöne Würdigungen wie ihre Ernennung zum „Royal Designer to Industry“ der Royal Society of Art in London. 1973 wurden auch ihre Möbelentwürfe aus der Zeit mit Badovici wiederentdeckt. Die Firma Aram Designs bot Grey einen Vertrag an, wodurch ihre Möbel seitdem in Serie produziert werden. Mittlerweile sind sie absolute Klassiker – der „Adjustable Table“ etwa oder auch das „Day Bed“. Eileen Grey starb 1976 und hinterließ ein großes Rätsel um ihre Person. Sie zerstörte die meisten persönlichen Dokumente und Fotos, weshalb man kaum etwas über ihr Leben weiß. Ihr – mittlerweile unter Denkmalschutz gestelltes – Haus und ihre Entwürfe gibt es noch. Ihre Möbelklassiker leben ebenfalls weiter – in modernen Haushalten.
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