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Immobilienmarkt_2 Ausgabe_juni2020

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Der Vorarlberger Immobilienmarkt

Foto: Russmedia

Mittwoch, 10. Juni 2020

Mindestabstände und Ausnahmen

Immobilienpreise bleiben stabil

Mit Sonnenstrom vom Nachbarn


2 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

Mittwoch, 10. Juni 2020 Extra

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Realbüro Hagen Maria-Theresien-Straße 20, 6890 Lustenau T 05577 83 111–0 realbuerohagen.at

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1 Bregenz Neubauprojekt Wohnen in der Seestadt

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Hefel Wohnbau AG Wolfurterstrasse 15, 6923 Lauterach T 05574 74302 www.hefel.at

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1 Lauterach Austraße

2 Dornbirn Rohrbach Loftwohnung

2 Bregenz Gallusstraße, Funkenbühel, Losergasse

3 Lustenau Neuwertige Gartenwohnung

3 Höchst Kreuzdorfstraße

4 Röthis Exklusivwohnungen, Rebhalde, Wohnen am Berg

4 Dornbirn Rohrbach, Knie, Brunnengasse

5 Feldkirch Einzigartig wohnen über den Dächern – Penthouse

5 Frastanz Hauptmann-Frick-Straße

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i+R Wohnbau J.-Schertler-Straße 1, 6923 Lauterach T 05574 6888-0 www.ir-wohnbau.com

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Karrenblick Wohnbau Moosmahdstraße 21, 6850 Dornbirn T 05572 375014 info@karrenblick-wohnbau.at

1 Höchst Kleinwohnanlage Mühleweg

1 Bregenz Mariahilfstraße

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2 Wolfurt Bahnhofstraße

2 Dornbirn Wohnanlage Schulgasse

3 Dornbirn Am Knie, Montfortstraße, Haselstauderstraße, Neugrüt

3 Dornbirn Wohnanlage Wichnerstraße

4 Lustenau Am Pfarrweg, Maria-Theresien-Str., Untere Aue

4 Dornbirn Parkwohnanlage Torfweg II

5 Feldkirch Kehrstraße, Zellerweg, Kiebersbünd, Altenstadt Zentrum

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LENZ WOHNBAU GmbH Zehentweg 6, 6837 Weiler T 05523 52391 www.lenz-wohnbau.at

1 Götzis, Mösleweg 11 Wohnungen, Bezug 2020

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5 Dornbirn Kleinwohnanlage Vordere Achmühlerstraße

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1 Schruns Wohnanlage Silvrettastraße

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3 Hohenems Wohnanlage Kaiser-JosefStraße 4 Dornbirn Wohnanlage Bachmähdle

4 Rankweil, SigmundNachbauer-Straße Wohnanlage in Vorbereitung

5 Bludesch Wohnanlage Im Schüler

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2 Feldkirch WohnanlageRappenwaldstraße

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Rümmele Bau Ges.m.b.H. Schillerstraße 29, 6850 Dornbirn T 05572 23133 www.ruemmelebau.com

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1 Götzis Eichbühelweg 2 Koblach Wohnanlage Koblach Dorf 3 Rankweil Wohnanlage Räterstraße 4 Feldkirch/Tosters Wohnanlage Schregenbergstraße 5 Bludesch Wohnanlage Oberfeldweg

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1 Feldkirch Schleipfweg 32+34 2 Röthis Walgaustraße 26+26a 3 Götzis Berg 29 4 Götzis Hans-Berchtold-Straße 35


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4 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

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Mindestabstände und Ausnahmen Im Zuge einer Bauplanung muss man sich mit den Abständen zum Nachbargrundstück oder den Nachbargrundstücken auseinandersetzen. Grundstücke sind kein ver­ mehrbares Gut, Boden ist in Ös­ terreich – wo täglich zwölf Hek­ tar Fläche verbaut werden – kostbar. Vor allem in den westlichen Bundesländern Vorarlberg und Tirol ist bebau­ barer Raum knapp. Eine geord­ nete und bodensparende Be­ bauung von Grundstücken ist mehr denn je von Bedeutung. Wie gebaut werden darf, unter­

liegt den Bauordnungen der Bundesländer. Der sparsame Umgang mit Grund und Boden ist ein Prinzip, das auch bei der Errichtung von Einfamilienhäu­ sern zu beachten ist. Häuser sollten so errichtet werden, dass auf benachbarten Bauplätzen, stehenden oder zu errichtenden Bauten, weiterhin eine entspre­ chende Besonnung und Belich­ tung gegeben ist. Das heißt al­ lerdings nicht, dass man zur bestmöglichen Ausnutzung sei­ nes Grünraumes ein Haus di­ rekt bis an den Rand des Nach­ bargrundstückes stellen darf. Aber auch eine Platzierung in

der Mitte einer Baufläche, wie sie in manchen Regionen tradi­ tionell vorgenommen wird, entspricht dieser Vorgabe nicht. Mindestabstände beachten Zu beachten sind beim Bauen in erster Linie der Flächenwid­ mungsplan der Gemeinde, der Bebauungsplan für das Grund­ stück sowie gegebenenfalls die zusätzlichen Bauvorschriften der jeweiligen Gemeinde. Pla­ nungen müssen auf die Vorga­ ben des Gesetzgebers Rücksicht nehmen und führen in Vorarl­ berg zu einer entsprechenden Situierung und Bodennutzung

Baurechtliche Vorschriften können in der Standortgemeinde eruiert werden.

bei Einfamilienhäusern. Die notwendigen Bauabstände und Abstandsflächen sind im Vorarl­ berger Baugesetz geregelt. Da­ rin steht, dass oberirdische Ge­ bäude so anzuordnen sind, dass vor jeder Außenwand eine Ab­ standsfläche liegt. Der Mindest­ abstand für ein Gebäude beträgt grundsätzlich drei Meter, bei sonstigen Bauwerken sind es zwei Meter. Beispiel: Selbst Bau­ vorhaben wie Terrassenan­ bauten müssen bei oberir­ discher Bauweise mindestens zwei Meter und bei unterir­ discher Bauweise mindestens einen Meter – beispielsweise bei einem in die Erde versenkten Wassertank – Abstand von der Grundstücksgrenze halten. Zäu­ ne und Einfriedungen bis zu 180 Zentimeter können jedoch oh­ ne Abstand direkt an die Grenze gesetzt werden. Bauen nach „Schattenpunkt“ Doch die einfache Formel von drei Metern Abstand täuscht. Konkret wird für die Abstands­ flächen eine Berechnung mit dem Schattenpunkt vorgenom­ men. Architekten, Baumeister oder Bauamtsmitarbeiter erläu­ tern Bauinteressenten gerne die Details dazu: Die tatsächlichen Abstände betragen sechs Zehn­ tel der „schattenrelevanten Hö­ hen eines Gebäudes“, das kann etwa bei einem Gebäude, das eine Gesamthöhe von acht Me­ tern aufweist, bis zu 4,8 Meter betragen. Wer eine Baufläche optimal nutzen will, sollte sich daher nach einem quadra­ tischen Bauplatz umsehen, denn lang gestreckte Grund­ stücke sind im Nachteil. Wichtig ist auch auf dem Gemeindeamt zu eruieren, ob ein Bebauungs­

plan für das Grundstück vor­ liegt. Ausnahme: Abstandsnachsicht Unter bestimmten Vorausset­ zungen kann die Behörde Aus­ nahmen von den gesetzlichen Mindestabständen zulassen. Dazu heißt es dort, sie können zugelassen werden „wenn diese die Interessen der Sicherheit, Gesundheit sowie des Orts- und Landschaftsbildes nicht beein­ trächtigen und wenn zusätzlich noch weitere Bedingungen er­ füllt werden“. Das sind die soge­ nannten Abstandsnachsichten, welche jeweils im Einzelfall zu prüfen sind. Einerseits kann ei­ ne Abstandsnachsicht getroffen werden, wenn der betroffene Nachbar zustimmt. Weitere Gründe könnten sein, dass eine zweckmäßige Bebauung wegen der besonderen Lage oder Form des Grundstückes anderweitig nicht möglich wäre. Bei Sanie­ rungen oder baulichen Verän­ derungen sowie dem Wieder­ aufbau eines Gebäudes inner­ halb von sieben Jahren dürfen die Schattenpunkte des Gebäu­ des nicht tiefer in das Nachbar­ grundstück hineinragen als bis­ her und bisherige Abstände nicht unterschritten werden. Bei nachträglich anzubrin­ genden Außendämmungen dürfen diese maximal 25 cm betragen. Gilt auch für Gartenhäuser Wenn Nebengebäude wie bei­ spielsweise ein Geräteschup­ pen, Gartenhäuschen oder eine Garage errichtet werden, die nicht höher als 1,80 m über dem Nachbargrundstück sind, darf dies zu keiner höheren Beein­ trächtigung des Nachbarn füh­

ren, als wie dies durch eine Wand, einen Zaun oder Ähn­ liches zur Grundstücksbegren­ zung bis zur selben Höhe er­ folgt wäre. Abstandsnachsichten, die öf­ fentliche Verkehrsflächen be­ treffen, können auch ohne die Erfüllung der oben genannten Bedingungen erteilt werden. Die Baulinien begrenzen das Bauland gegenüber öffentli­ BM Dipl.-Ing. Johannes Wilhelm Geschäftsleiter Wilhelm+ Mayer, Götzis

Vorarlbergs Bevölkerung konzentriert sich in den Ballungszentren. Das Gebot der Stunde: dichtere, höhere Verbauungen bei erhöhter Umgebungsqualität, wie Erholungsflächen und Infrastruktur. chen Verkehrsflächen, die im Bauland gelegen sind. Erlaubt sind an der Baulinie Außenwän­ de eines Gebäudes wie Fenster, Vorbauten, Anschlüsse an die technische Infrastruktur, Einund Ausgänge sowie Ein- und Ausfahrten, sofern der Bebau­ ungsplan nicht anderes be­ stimmt. Die meisten baurecht­ lichen Vorschriften sind elek­ tronisch auf der Homepage von Land oder Gemeinde abrufbar bzw. liegen bei den Gemeinde­ ämtern auf.

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Die Zukunftsforscherin Horx-Strathern sieht einen noch stärkeren Trend zu langlebigen, mit Emotionen verknüpften Dingen.

Wie hyggelig wird das Wohnen? Der Kuscheltrend Hygge erhält noch stärkeren Auftrieb. Hyggelig ist eine nordische Analogie zu „gemütlich“. Sieben von zehn Österreichern war im Jahr 2019 ein „hyggeliges“ Da­ heim sehr wichtig. Ein Daheim, in dem sie sich geborgen füh­ len, das durch seinen heime­ ligen Einrichtungsstil Wohlbe­ finden verbreitet. Dem Rückzug ins Private, der uns Sicherheit und Geborgenheit schenkt, kommt nun eine ganz neue Be­ deutung zu – denn nach der Corona-Pandemie zeigt sich: Wie wir unsere Wohnräume de­ korieren und ausgestalten ist

wichtiger denn je. Die Sehn­ sucht nach einem selbstgestal­ teten Rückzugsort ist ein menschlicher Instinkt, der sich in Krisenzeiten erst recht be­ merkbar macht. Das deutsche Zukunftsinstitut hat sich dazu Gedanken ge­ macht und statt einer Prognose eine Regnose – einen Blick von der Zukunft zurück auf heute, angestellt. Dabei stellt man sich vor, man sei im Jahr 2021. Bei der Regnose geht es darum, sich ein Ziel in der Zukunft vorzu­ stellen und sich dann gedank­ lich Schritt für Schritt rückwärts bis zur Gegenwart zu bewegen. Dieses Prinzip hilft dabei he­

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rauszufinden, welche Maßnah­ men ergriffen werden müssen, um zum erwünschten Ziel zu gelangen. Herr der Lage sein Wohnungen können aufge­ räumter, organisierter und komfortabler, praktischer und funktionaler geworden sein. Ei­ niges wurde radikal entrümpelt, anderes – Erinnerungen an die Großmutter z.B. – sind zu neuen Ehren gekommen. Der alte Rei­ sekoffer dient als Beistelltisch­ chen. Oona Horx-Strathern (Zu­ kunftsinstitut) merkt dazu an: „Wenn wir uns in Zukunft in unseren Häusern sehen, erlau­

ben wir uns, unser Hab und Gut kritischer zu betrachten – von wem es gemacht wurde, woher es kam und was es für uns be­ deutet. Bringt es uns Freude oder Trost? Spiegeln die rund 10.000 Dinge, die jeder von uns besitzt, unsere Überzeugungen und tatsächlichen Bedürfnisse wider? Legen wir Wert auf nach­ haltige Materialien? Achten wir nur auf Aussehen und Design – oder auch auf Langlebigkeit und Funktionalität? Wir sehen, es geht nicht nur darum, was in unseren Häusern passiert, son­ dern auch darum, wie wir uns in ihnen fühlen.“ Der zerkratzte Küchentisch ist Zeuge zahl­

reicher familiärer Feiern, abge­ nutzte Polster erinnern an emo­ tionale Momente. Dinge selbst zu reparieren oder selbst zu er­ schaffen, war gerade in CoronaZeiten ein willkommener und äußerst sinnvoller Zeitvertreib. Zudem erhielten viele dadurch ein Gefühl von Kontrolle, das Gefühl, Herr oder Herrin der Lage zu sein. Neue Achtsamkeit Der oft verspottete Achtsam­ keitstrend erhält eine neue Be­ deutung. Die Menschen müs­ sen sich einer neuen Realität stellen – das betrifft vor allem auch das Zuhause. Wo ist Zu­

hause, wie gestalten wir es, mit wem wollen wir wirklich leben? Heimat und Heimatgefühl sind starke Werte. Personen ohne Zuhause spüren am meisten Heimweh. Unsere moderne Arbeitswelt ist eine Welt der Nomaden. In der Zukunft erfah­ ren wir eine Rückwärtsbewe­ gung, um unser Heimatgefühl wiederzugewinnen. Und dazu zählt auch, dass wir uns mit Lieblingsstücken umgeben, uns aufs Sofa kuscheln und den lie­ ben Gott einen guten Mann sein lassen. Wir brauchen ein Zuhause, um uns daran zu erin­ nern, wer wir sind und was wichtig ist.


6 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

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Altersgerecht und langlebig bauen Ein gutes Bauwerk wird jedem Alter und jeder Lebenssituation gerecht und ist ebenso kinderwagen- wie rollatortauglich. Durch überlegtes Planen und Bauen lassen sich künstliche Barrieren zu einem beacht­ lichen Teil vermeiden. Die An­ forderungen der Grundlagen für barrierefreies Bauen sind in ei­ genen ÖNORMEN definiert und zusammengefasst. Beim Neu­ bau eines Hauses kann ohnehin vom Start weg auf barrierefreies Wohnen geachtet werden. Ebe­ ne Zugänge, aus jeder Lage gut erreichbare Lichtschalter und Griffe, breite Türen (80 bis 90 cm) und Gänge (150 cm Wende­ kreisradius von Rollstuhlfahr­ ern) erleichtern das Leben. Bo­ dengleiche Duschen sind im modernen Hausbau beinahe schon Standard und sind auch bei einem verstauchten Fuß, Gipsbein oder einem Hexen­ schuss hilfreich. Gerade und schnörkellose Treppen sind nicht nur für die Optik, sondern eigenen sich für die komfortable Nutzung besser als Wendeltrep­ pen oder verspielte Varianten. Ungünstige Wohnform Wer bei altersgerechtem Haus­ bau an einen Bungalow denkt, irrt allerdings. Die Österreicher sind Meister im rasanten Bo­ denverbrauch, das Land Vorarl­ berg versucht mit der im ver­ gangenen Jahr erlassenen No­ velle zum Raumplanungsgesetz gegenzusteuern. Das verdichte­ te Bauen durch An-, Um und Zubau sowie das Bauen mit hö­ herer Baunutzungszahl ist da­ bei vorgesehen. Der Flächenver­ brauch eines Bungalows wider­

Wer barrierefrei baut, baut für die Zukunft sinnvoll vor. Das ist nachhaltig und effizient. spricht den Zielen des Landes ganz klar. Experten verdeutli­ chen: „Das Bauen auf einer Ebe­ ne ist sozioökologisch und sozio­ ökonomisch nicht sinn­ Manfred Eisbacher i+R Wohnbau, Leitung Verkauf

Unsere Wohnungen sind alle barrierefrei und somit auch für die Bedürfnisse älterer Menschen bestens geeignet. Darüber hinaus bieten wir mit wohn-iQ exklusiv ein individuelles und zeitlich flexibles Serviceangebot. voll. Es entsteht ein hoher Bo­ denverbrauch bei zudem hohen Baukosten.“ Viele Gemeinden

wehren sich daher gegen diese Hausform. Je nach raumplane­ rischen Voraussetzungen wer­ den Baubewilligungen für Bun­ galows erteilt, oder versagt. Es ist daher angeraten, unbedingt vorher Erkundigungen im je­ weiligen Bauamt einzuholen. Ohnedies ist eine bis ins Detail durchdachte Planung beim Hausbau mehr denn je gefragt.

nenwohnen denken und flexible Raumeinteilungen bevorzugen. Nicht nur der Swimmingpool, sondern auch die Möglichkeit eines späteren Umbaus in ein Mehrgenerationen- oder Wohn­ gemeinschaftshaus und der Raum für die Pflegekraft müssen in die Planung einfließen. Groß oder klein bauen? Ein guter Architekt oder Planer wird ein Haus so offen und großzügig wie möglich für alle Altersstufen gestalten. Auch die Größe moderner Einfamilien­ häuser wird immer mehr zum Thema. Einerseits der Finanzen wegen, andererseits wegen der Verfügbarkeit entsprechend großer Grundstücke. Benötigt man wirklich 150 bis 200 Qua­ dratmeter mit eigenem Hobby­ raum und Büro und Doppelga­ rage, oder sind klug geplante 100 bis 130 Quadratmeter beim modernen Wohnen eine Opti­ on? Darf es ein Reihenhauspro­ jekt mit gemeinsam genutzten Erholungsflächen sein, oder will man auf den mittlerweile durchschnittlich erhältlichen

Hausbau neu denken Den Hausbau neu zu denken, ist ein Gebot der Stunde. Experten prognostizieren: Einfamilien­ häuser werden wieder kleiner dimensioniert, knappe und rare Grundstücke und ein bedürfnis­ gerechtes Bauen mit Weitblick führen zum Umdenken. Frisch­ gebackene Eltern können sich kaum vorstellen, dass das ge­ meinsame Nest nach 18 Jahren bereits leer werden kann. Die Nachkommenschaft zeigt viel­ fach wenig Interesse am einst mühevoll errichteten Elternhaus – oder kehrt womöglich erst viel später für eigen ausgebauten Wohnraum zurück. Wer neu baut, sollte daher an Generatio­

400 Quadratmetern unbedingt Häuschen, Garten und Grillecke verwirklichen? Wenn schon grö­ ßer gebaut wird, weil es Grund­ riss und Budget zulassen, ist der Bau einer Einliegerwohnung sinnvoll. Ob man diese vermie­ tet, den eigenen Sprösslingen oder später evtl. doch einer Pfle­ gekraft zur Verfügung stellt oder als rüstige Person einmal selbst bewohnen möchte, liegt im eigenen Ermessen. Vorbauen für die Zukunft Einfamilienhäuser werden aus oben genannten Gründen zu­ mindest zweigeschoßig ausge­ führt. Wer für die Zukunft plant, sollte eine Trennbarkeit der bei­ den Geschoße in zwei separate Wohneinheiten vorsehen. An­ schlüsse für Nasszellen sollten sowohl im Erd- wie Oberge­ schoß vorhanden sein: denn Häuser mit mehreren Etagen sollten so konzipiert werden, dass man im Bedarfsfall un­ kompliziert in die untere Etage ziehen kann. Die barrierefreie Dusche im Obergeschoß muss dafür auch im Erdgeschoß in­

stallierbar sein. Im anpassbaren Wohnbau ist Stufenlosigkeit im Innen- und Außenbereich gebo­ ten. Dabei wird in der Grund­ rissgestaltung bereits Rücksicht auf eventuell erst weit später folgende Einschränkungen im Alter genommen. Ein Beispiel: Badezimmer und Toilette wer­ den räumlich getrennt geplant. Zwischen ihnen befindet sich eine Trennwand, die keine In­ stallationen, Elektroleitungen oder statische Funktion hat. Ist der Bewohner auf einen Roll­ stuhl oder Rollator angewiesen, kann diese leicht entfernt wer­ den, um so Wendekreise und Erreichbarkeit zu ermöglichen. Wie auch immer man sich sein Traumhaus jetzt auch vorstel­ len mag – der Blick in die nahe Zukunft ist immer geraten. Landläufig heißt die Regel: Man muss ein Haus zwei- oder drei­ mal bauen, bis es passt. Daher ist eine mit professionellen Partnern durchgeführte, durch­ dachte Planung und Ausfüh­ rung das Um und Auf für ein zeitloses, allen Altersstufen ge­ recht werdendes Haus.

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Gebäudebegrünung als Schutz und kühlend wirkende Verschönerung Der Einsatz von Fassadenbegrünung ist im Zuge des Klimawandels sinnvoll. Die Sommer werden heißer und trockener. Begrünte Dächer schaffen einen Ausgleich: Sie er­ zeugen ein angenehmes Raum­ klima. In Zeiten zunehmender Verdichtung und dem Schwin­ den von Grünflächen in un­ seren Städten und Gemeinden bilden Gründächer und be­ grünte Fassaden einen wich­ tigen Ausgleich. Eine begrünte Fassade schützt vor Wind und Wetter, beschattet die Fassade im Sommer, schafft ein gutes Mikroklima, schützt vor schäd­ lichen Auswirkungen der ultra­ violetten Strahlung, dient klei­ neren Lebewesen als Lebens­ raum und sorgt vielfach für Abwechslung im Erscheinungs­ bild des Gebäudes. Vor allem im städtischen Bereich müssen zu­ künftige Klimaszenarien und deren Auswirkungen berück­ sichtigt werden. Handlungsbedarf gegeben Angesichts des Klimawandels und immer öfter auftretender Hitzetage im Sommer kann ei­ ne gute Fassadenbegrünung den Bedarf an Gebäudeklima­ tisierung reduzieren. Die Maß­ nahme kann den Wasserrück­ halt und den Schallschutz ver­ bessern, CO₂ in Substraten und Pflanzen binden und zum Er­ halt der Artenvielfalt beitragen. Pflanzen, die sich für Fassaden­ begrünung eignen, können in Selbstklimmer und die Gerüst­

kletterer eingeteilt werden. Die Pflanzenauswahl sollte auf die Gegebenheiten der Fassade und auf die Fassadenorientierung abgestimmt werden. Durch die Fassadenbegrünung kann je­ doch die Wärmedämmung eines Hauses nicht verbessert

Andreas Rümmele Bereichsleiter Bauträger RümmeleBau

Gebäudebegrünung setzt aufeinander abgestimmte Konzepte, Bewässerung und Pflege voraus! oder gar ersetzt werden. So be­ schloss z. B. die Gemeinde Wolfurt heuer eine Förderung für die dauerhafte Begrünung von Flachdächern bzw. flach ge­ neigten Dächern (bis 10 Grad) mit bodendeckenden Pflanzen – die sogenannte extensive oder intensive Dachbegrünung. Wenn man bedenkt, dass mit Kies oder mit anderen künst­ lichen Oberflächen abgedeckte Dächer eine Temperatur von 80 bis 90 Grad oder mehr errei­ chen können, ahnt man das Po­ tenzial, das begrünte Dächer haben. Allerdings müssen Sta­ tik, Abdichtung, Kosten und Co. berücksichtigt werden. Exper­ tenrat ist gefragt, wenn man ein üppiges Vegetationspolster er­

zielen möchte. Dazu müssen die Funktionen eines natürlich gewachsenen Bodens auf weni­ ge Zentimeter komprimiert werden. Bestandteile sind ein wurzelfester Belag und spezielle Funktionsschichten, die für Be­ lüftung, Drainage, Wasserspei­ cherung, Nährstoffversorgung und Verankerung zuständig sind. Generell ist eine Gebäudebegrü­ nung fast auf jedem Gebäude möglich. Bestands- und Alt­ bauten bieten eine Fülle von Möglichkeiten. Bei Neubauten können – bei entsprechender Planung – ganz besondere Lö­ sungen umgesetzt werden: ein benutzbarer, herrlicher Dach­ garten mit Sträuchern, Kräutern und Blumen beispielsweise. Die Beschattung von Fassaden kann auch schonend und abständig mit geeigneten Rankpflanzen bewachsen, kann auch durch wertvolle Obstbäume (Spalier­ obst) erfolgen und hat im Früh­ ling schöne Duftblüten und ge­ sunden Fruchtertrag im Herbst zur Folge. Viele Flächen um und vor dem Haus entwickeln sich – richtig angelegt und neu entsie­ gelt – Versickerungsflächen mit Blumenrasen, die kühlend und beruhigend wirken. Beschattet sind solche Plätze dann von pas­ senden Bäumen, die sich dafür besonders eignen. PV-Anlage und Dachgrün Eine Sonderform stellt das soge­ nannte Solargründach dar. Dachbegrünungen und Photo­ voltaik schließen sich nicht aus.

Begehrt ist die kühlende Wirkung der Begrünung. Photovoltaikmodule können auf dem Dach installiert wer­ den, ohne in die Konstruktion und Dachabdichtung eingreifen zu müssen. Die Vegetation ver­

läuft unterhalb der Module. Der Vorteil: Die Dachbegrünung verbessert die Leistung der Pho­ tovoltaikanlage um etwa fünf Prozent durch die Kühlung der

Vorteile von Fassadenbegrünungen: •sie senken die Temperatur in unseren Städten •reinigen die Luft •sind Lebensraum für Insekten und Tiere •bilden wichtige Rückhalteflächen bei Starkregen und leisten einen Beitrag zum Hochwasserschutz •sie bringen Farbe und Vielfalt in unsere Stadt

Solarmodule und kann damit zur schnellen Rentabilität des Objektes beitragen. Ein weiterer möglicher Vorteil: Die Begrü­ nung kann die Dachabdichtung schützen, sodass die geplante Nutzungsdauer der Dachfläche von 20 bis 25 Jahren ohne zwi­ schenzeitliche Reparatur- bzw. Sanierungsarbeiten erreicht werden kann, sind sich Herstel­ ler sicher. Und last but not least: Eine Dachbegrünung speichert und verdunstet Niederschlags­ wasser, mindert Abflussspitzen und entlastet somit die Kanali­ sation.

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8 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

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Immobilienpreise bleiben stabil Österreichweit wurden die Auswirkungen von Corona in ersten Befragungen betrachtet. Ob heimische Makler oder Immobilienring – rückläufige Preise werden nicht erwartet. Wenig erstaunlich sind Angebot und Nachfrage in der Zeit des Shutdowns stark eingebrochen. Wohnungsbesichtigungen und -übergaben waren nur unter Auflagen möglich, durch digi­ tale Tools wurden jedoch einige Vermittlungen weiter- und durchgeführt. Generell erfuhr die Digitalisierung einen gro­ ßen Schub, die Nase vorn hat­ ten jene, die bereits mit 360oTouren virtuelle Besichti­ gungen anbieten konnten und ihre Werbung auf eigenen Homepages und Immobilien­ plattformen bereits professio­ nell gestartet hatten. Die Immo­ bilienwerbung wurde innerhalb weniger Tage nach Verhängen der Corona Maßnahmen kom­ plett umgekrempelt. Viele An­ bieter waren gezwungen, Onli­ newerbeformen massiv zu for­ cieren. Denn selbstverständlich wurden auch während der Aus­ gangsbeschränkungen Woh­ nungen gesucht, gefunden, an­ geboten oder gewechselt. Zwar in eingeschränktem Maß, aber nach dem Motto „The show must go on“ fanden auch wäh­ rend der intensiven Covid19Phase Wohnungswechsel statt. Keine Schnäppchenpreise Umfragen unter Maklern und Immobilientreuhändern zeigen ein sehr ähnliches Bild: Die Preisentwicklung für die nächs­ ten zwölf Monate wird im Wohnbereich trotz Corona als stabil gesehen. Grundstücke,

Da der Airbnb-Markt komplett eingebrochen ist, wird für Wien mit einer Rückkehr zur Miet­ wohnung gerechnet – sprich vorher für die Kurzzeitvermie­ tung angebotene Wohnimmo­ bilien werden in den langfristi­ geren Mietmarkt zurückge­ führt. Mieten statt kaufen ist ebenfalls ein Trend, der sich auf die Corona-Zeit zurückführen lässt. In unsicheren Zeiten wer­ den Mietobjekte bevorzugt, bis sich die Gesamtsituation für Verkäufer wie Käufer realistisch abschätzen lässt. Auch hier heißt es noch abwarten. Die Ver­ käufer und Vermieter hoffen auf weiterhin steigende, die Käufer und Mieter auf sinkende Preise. Erst in einigen Monaten lässt sich dazu eine Bilanz zie­ hen.

Corona bringt keine Schnäppchenpreise bei Immobilien. Wohnungen und Häuser sind Anlageklassiker, die (noch) nichts an Wert eingebüßt ha­ ben. Einer Umfrage des Immo­ bilienrings zufolge ist die Nach­ frage bei Gewerbeimmobilien, am meisten davon betroffen Geschäftslokale, eingebrochen. Der Run auf Mietwohnungen ist lediglich leicht zurückgegan­ gen, Verkäufer von Wohnimmo­ bilien und Grundstücken ver­ halten sich im Moment eher abwartend, ob nicht doch noch ein stärkerer Preisauftrieb ein­ setzt. Experten im Ländle sehen die Situation stabil. Weder sind Preissteigerungen wie in den vergangenen Jahren in Aus­ sicht, noch lassen die Preise der mit hohen Kosten – was Grund­

stück, Erschließung und Bau be­ trifft – errichteten Wohnimmo­ bilien aktuell nach. Grund­ stücke sind ohnedies eine Klasse für sich: Sie sind in Vorarlberg rar und am Markt schwer verfügbar. Ihr Preis wird stabil bleiben oder weiter stei­ gen, so die Branchenkenner. Vor allem: Grundstücke eignen sich als stabile Wertanlage – wer Grundstücke besitzt, verkauft diese nicht, solange er nicht ei­ nen zwingenden Beweggrund dazu hat. Abwartende Haltung In den nächsten zwei Jahren ist aufgrund zahlreicher eingereich­ter und begonnener Projekte mit einem größeren Wohnungsangebot zu rechnen.

Die Größenfrage Der Wert eines schönen Zuhau­ ses ist in der Zeit von Homeof­ fice, Homeschooling und Aus­ gangsbeschränkungen eben­ falls bewusst geworden. Der in den letzten Jahren auch in Vorarlberg zu verzeichnende Trend zu Mikrowohnungen wird zwar nicht gebrochen, doch ist der Wunsch nach einer größeren Wohnung in so man­ cher Corona-Situation gewach­ sen. Mikrowohnungen müssen gut geschnitten und eingerich­ tet sein, um fehlenden Platz auszugleichen. Kleinapart­ ments sind auf ein junges, ur­ banes Publikum zugeschnitten. Die Einheiten wurden für über­ durchschnittlich mobile Be­ wohner, die digital affin und viel auswärts unterwegs sind, konzipiert. Und dann kam Coro­ na. Ausgangsbeschränkungen warfen die Bewohner auf ihre

(Klein)Wohnungen zurück. Ho­ meoffice und kaum Raum zum Rückzug waren eher ungünstige Kombinationen, die sich in manchem Haushalt bemerkbar machten. Dennoch sind Mi­ kroapartments aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhält­ nisses eine erwünschte Alterna­ tive am städtischen Wohnungs­ markt. Bilanz ausstehend Ausreichend Raum zu haben, über einen Balkon, eine Terras­ se oder einen Garten zu verfü­ gen, hat sich in den Zeiten des Shutdowns als Glücksfall erwie­ sen. Der Wunschtraum der Ös­ terreicher: Ein eigenes Haus mit Garten und im Hinblick auf zu erwartende Hitzesommer gar noch mit einer Abkühlmöglich­ keit im eigenen Pool oder Teich ist nur für wenige realisierbar. Experten orteten auch in der Art der Nutzung des Zuhause eine Rückkehr zu den 50er-Jah­ ren: Gärtnern, Kochen, Kuchen­ backen, gemeinsames Musizie­ ren und viele weitere durch

steten Zeitmangel verloren ge­ gangene Hobbys und Tätig­ keiten wurden während Corona durchgeführt. Noch zeichnet sich kein Trend zu größeren Christoph Lenz Geschäfts­ führer Lenz Wohnbau

Auch in Zeiten von Corona ist der Kauf einer Wohnung eine sichere und werterhaltende Investition in die Zukunft. Wohnungen ab, auch hier bleibt nur abzuwarten, wie sich die Pandemiesituation langfristig auf den Vorarlberger Markt aus­ wirken wird. Seriöse Aussagen können erst in einigen Mona­ ten getroffen werden.

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Mittwoch, 10. Juni 2020 Extra

Noch nie wurde Freiraum an der frischen Luft so geschätzt wie nach den vergangenen Wochen.

Wenn der Balkon Gold wert ist Die Nachfrage nach Balkonen und Terrassen boomt jetzt erst recht. Vor einigen Jahren verzeichnete man in Österreich bereits eine höhere Nachfrage nach Bal­ konen. Immobilienexperten or­ teten die immer wärmer wer­ denden Sommer als Grund da­ für. Aber auch der Wunsch, eigene Kräuter oder Blumen zu ziehen und eine Art Minipara­ dies zu errichten, stand hinter

manchen Kundenwünschen. Selbst die nachträgliche und meist recht komplexe Errich­ tung von Balkonen an Bestands­ immobilien erhielt Aufwind. Nach dem Lockdown und den langen Ausgangsbeschrän­ kungen verzeichnen Bauträger, Makler und Immobilienplatt­ formen erneut einen klaren An­ stieg bei der Nachfrage nach Wohnraum mit Garten, Terras­ se oder Balkon. Freiflächen sind im Neubau ein wichtiges Aus­

wahlkriterium bei der Immobi­ liensuche. Während eine Terras­ se bei entsprechend vorhan­ denem Raum im Garten oder auf dem Dach durch entspre­ chendes Profihandwerk leicht umzusetzen ist, gestaltet sich dies beim Balkonbau weit schwieriger. Selbst die tech­ nisch machbare und nachträg­ liche Montage von vorgefertig­ ten Balkonen an Bestandsob­ jekte ist eine Herausforderung. Im Wohnungseigentum besteht

die erste Hürde darin, dass alle anderen Eigentümer eines Hauses zustimmen müssen. Abstände zum Nachbarn müs­ sen eingehalten werden, die Auskragung über den Straßen­ raum exakt berechnet. Damit hat sich der Traum von Balko­ nien vielfach schon ausge­ träumt. Nachträgliche Montage Sollten sich Hürden in der Be­ willigung bewältigen lassen,

eignen sich für einzelne Woh­ nungen oder ganze Etagen un­ terschiedliche Modelle. Je nach Gegebenheit, Mauerwerk und gewünschter Balkontiefe gibt es selbsttragende Vorstellbalkone oder nachträgliche Anbauten mit Stützen. Noch besser ist, wenn in einem konzertanten Sanierungs- oder Umbauver­ fahren das gesamte Gebäude mit Balkonen nachgerüstet wer­ den kann. Dies führt meist für alle Bewohner zu mehr Lebens­

qualität. Anbaubalkone müssen professionell geplant und um­ gesetzt, von Statiker und Behör­ den abgesegnet werden. Wohn­ raum mit Balkon, Terrasse oder Garten verkauft und vermietet sich weitaus besser als Immobi­ lien ohne diese Freiflächen. Impressum | Redaktion/Texte: Andrea Fritz-Pinggera, wortwerk Bilder: shutterstock Anzeigen: Russmedia GmbH, Guten­ bergstraße 1, 6858 Schwarzach

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10 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

Mittwoch, 10. Juni 2020 Extra

Homeoffice wird von vielen weiterhin gewünscht.

Wohnzufriedenheit nach Corona 74 Prozent wünschen sich ­Homeoffice auch nach Corona. Im April arbeiteten 45 Prozent der berufstätigen Österreiche­ rinnen und Österreicher auf­ grund der Krise im Homeoffice. Ein knappes Drittel hatte Schwierigkeiten, für diese Tätig­ keit zu Hause Platz zu schaffen. In kleineren Immobilien bis 60 m² Wohnfläche gab es erwar­ tungsgemäß häufiger Platzpro­ bleme (42 Prozent). Dennoch wollen fast drei Viertel (74 Pro­ zent) derer, die im Homeoffice arbeiten, dies auch für die Zeit nach Corona tun. Architekten, Planer und Wohnbauträger können diese Erkenntnisse für die Planung und den Schnitt und flexiblere Grundrisse von neuem Wohnraum berücksich­ tigen. April-Umfrage Die hohe Zufriedenheit der Ös­ terreicher mit ihrer Wohnsitua­ tion hat sich trotz Corona nicht maßgeblich verändert. Auch während der Corona-Krise zeigt sich laut einer April-Umfrage von Raiffeisen Immobilien die

Mehrheit der heimischen Be­ völkerung mit der Größe ihres Wohnraumes zufrieden. Nur

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„Je mehr Zeit wir zu Hause verbringen, desto besser durchdacht muss der Grundriss sein. Wir können unseren Kunden bereits erste Projekte bieten, die auch flexible Homeoffice- bzw. Homeschooling-Arbeitsplätze auf clevere Art und Weise berücksich­ tigen.“ acht Prozent sind demnach un­ zufriedener als vor der Krise. Deutlich auf die Wohnzufrie­

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denheit drückt die Krise jedoch bei Bewohnern kleiner Ein­ heiten mit bis zu 60 m² Wohn­ fläche: Hier ist jeder Fünfte un­ zufriedener als vor der Pande­ mie. Die Unzufriedenen klagen vor allem über zu wenig Platz (33 Prozent) und geben an, dass ihnen häufig „die Decke auf den Kopf fällt“ (34 Prozent). Ein Drit­ tel dieser Bevölkerungsgruppe wünscht sich eine neue Immo­ bilie. Aufs Land ziehen? Die Wohnbedürfnisse haben sich in den vergangenen Mona­ ten etwas verschoben. Mehr Platz, ein Garten zum Entspan­ nen und die Natur vor der Haus­ türe: Drei Viertel der Österrei­ cher sind der Meinung, dass es während der Krise besser ist, in einem ländlichen Gebiet zu le­ ben. Diese Bewertung verläuft analog zur Größe des eigenen Wohnortes. So sind in Orten bis zu 5000 Einwohnern 93 Prozent von den Vorteilen der länd­ lichen Region überzeugt, in der Großstadt Wien nur 55 Prozent, aber immer noch eine Mehr­ heit. 33 Prozent der Städter, die

Ruhepausen im eigenen Garten sind Trumpf. das Landleben in der Krise für vorteilhafter halten, überlegen daher aufs Land zu ziehen, neun Prozent haben bereits ganz kon­ krete Pläne dafür. In der Bevöl­ kerung erst teilweise angekom­ men sind die finanziellen Aus­

wirkungen der Corona-Krise auf die Bereiche Wohnen und Im­ mobilien. 18 Prozent haben Be­ denken, für eine Immobilie in Zukunft keine Finanzierung zu erhalten. 17 Prozent befürchten Miete oder Kreditraten für Haus

oder Wohnung nicht mehr auf­ bringen zu können und 16 Pro­ zent sorgen sich, notwendige R e n ov ie r u n g s m a ß n a h m e n nicht finanzieren zu können. Ei­ nen Wertverfall ihrer Immobilie befürchtet nur ein Bruchteil.

Preis und Nachhaltigkeit als Kaufentscheidung Umfrage: Jeder Zweite leidet bei der Wohnqualität unter dem Klimawandel Noch kurz vor Ausbruch der Corona-Krise wurde eine Trend­ umfrage von Integral zum Be­ reich Wohnen und Nachhaltig­ keit mit überraschenden Ergeb­ nissen durchgeführt. Bei der für die Plattform Immo­ bilienScout24 erhobenen Um­ frage steht der Stellenwert von Nachhaltigkeit als wichtige Kaufentscheidung weit oben. Der Grund liegt im Klimawan­ del, der sich auch hierzulande mit Wetterextremen und gro­ ßer Hitze im Sommer bemerk­ bar macht. Fossile Brennstoffe und wenig beeinflussbare Be­

triebskosten stehen ebenfalls in den Überlegungen von Käufe­ rinnen. Jeder zweite Österrei­ cher fühlt sich laut Umfrage in seiner Wohnqualität durch den Klimawandel beeinträchtigt. Die Österreicherinnen und Ös­ terreicher messen dem Thema Nachhaltigkeit im Bereich Woh­ nen demzufolge einen hohen Stellenwert zu. Zwei von drei Österreichern halten es für wichtig, für ein Drittel hat nach­ haltiges Bauen und Wohnen, geringerer Energieverbrauch und die Schonung von Ressour­ cen beim Bau und Betrieb von Wohnungen und Häusern sogar oberste Priorität. Nichtsdesto­ trotz ist und bleibt der Preis schlussendlich das wichtigste

Entscheidungskriterium für ei­ ne neue Immobilie, gleich ge­ folgt von der Lage. Vorarlberger sind sensibilisiert Wer den Klimawandel am eige­ nen Leib – das heißt im unmit­ telbaren Wohnumfeld – spürt, misst dem Thema wenig überra­ schend noch größere Bedeu­ tung zu (44 Prozent). Tendenzi­ ell lässt sich festhalten: Das Inte­ resse steigt mit dem Einkommen und der Bildung. Ebenfalls we­ nig erstaunlich ist, dass die Vorarlberger zu jenen west­ lichen Bundesländern zählen, die fast doppelt so stark sensibi­ lisiert sind wie die östlicheren Bundesländer. Rund ein Viertel der Österreicher plant in den

kommenden zwei Jahren eine neue Wohnung zu mieten oder zu kaufen. Das Thema Nachhal­ tigkeit hat für diese Gruppe ei­ nen sehr starken Einfluss auf die Kaufentscheidung. Es ist für je­ den Österreicher, der in naher Zukunft eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, eines der Top-2-Kaufkriterien und liegt tendenziell vor den Aspekten Ausstattung und Infrastruktur. Auch für jeden Dritten, der eine neue Immobilie anmieten möchte, hat Nachhaltigkeit eine hohe Relevanz. Wie und ob sich die Prioritäten nach Corona ver­ schieben, wird spannend. Eine Tendenz auf Immobilien mit Balkon, Terrasse oder Garten ist jedenfalls verständlich.

Ökologischer Wohnbau steigt im Wert.


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Mittwoch, 10. Juni 2020 Extra

Mit Sonnenstrom vom Nachbarn Der eigene Strom kann in Ener­giegemeinschaften erzeugt werden. Mit dem neuen „Erneuerbaren Ausbaugesetz – EAG“ in Öster­ reich werden Regelungen ge­ troffen, wie Strom innerhalb von Energiegemeinschaften über Grundstücksgrenzen hin­ weg genutzt werden kann. Im März wurde das Inkrafttreten des Gesetzes für Anfang 2021 angekündigt. Bis wann die EUVorgaben aus dem „Clean Ener­ gy Package“ wirklich umgesetzt werden, ist im Moment noch offen, doch die Weichen sind gestellt. Auf Basis der neuen EU-

Erneuerbaren-Richtlinie sollen künftig zusätzlich lokale Ener­ giegemeinschaften ermöglicht werden (LEC: Local Energy Com­ munitys). Das Land und der Bund unterstützen Finanzie­ rungen durch verschiedene För­ derprogramme. Mit dem Gesetz will man der Branche Planungs­ sicherheit für die Umstellung auf 100 Prozent Strom aus er­ neuerbaren Energien bis 2030 geben. Konkret heißt dies für Verbraucher auch, dass sie eige­ nen Strom in „Energiegemein­ schaften“ erzeugen, verkaufen und teilen können. Damit sollten ökologische, wirtschaft­ liche und sozialwirtschaftliche

Vorteile erzielt werden. Durch die Einführung des Mieter­ strommodells kann die Eigen­ nutzung des erzeugten Stroms erhöht und die Wirtschaftlich­ keit der Anlagen verbessert wer­ den. Dies war eine langjährige Forderung, die inzwischen vom Bund umgesetzt wurde. Win-win-Situation In Vorarlberg hat sich die Ge­ meinde Sibratsgfäll im letzten Jahr ausführlich mit den Chan­ cen einer Nahversorgung mit Strom auseinandergesetzt. Mit Unterstützung von Energiere­ gion Vorderwald, Energieinsti­ tut Vorarlberg und Europä­

ischer Union führte die Fach­ hochschule Vorarlberg Simulationen der Energieflüsse für standardisierte Sibratsgfäl­ ler Energiegemeinschaften durch. Nicht nur die Tatsache, Strom von Nachbars Dach be­ ziehen zu können, auch die Er­ höhung der Eigenversorgung mit Ökostrom in der Gemeinde, die Stärkung der Nahversoger im Ort, die Einbindung der Bür­ ger in eine umweltfreundliche Investition und Regionalität mit kurzen Wegen, die gut fürs Klima sind, sind Vorteile des „Living Lab Sibratsgfäll“. Das En­ ergieinstitut Vorarlberg geht da­ von aus, dass mit Energiege­

meinschaften ein monetärer Vorteil erzielt werden kann. Sibratsgfäller Sonnenkraftwerke Konkret wird nun Strom über Photovoltaik auf Sibratsgfäller Dächern regional produziert. „Sibratsgfäller Sonnenkraft­ werke“ werden auf dem Dach der Turnhalle der Volksschule mit 86 Quadratmeter Photovol­ taikfläche und 15.000 kWh Öko­ stromerzeugung pro Jahr sowie auf den Dächern Landwirtschaft und Heizwerk Dorner mit 195 Quadratmeter Photovoltaikflä­ che und 33.000 kWh Ökostrom­ erzeugung pro Jahr realisiert.

Die Energieregion Vorderwald lud dazu Bürgerinnen und Bür­ ger herzlich ein, sich an diesen Projekten zu beteiligen und Sonnenscheine zu kaufen – schließlich gehe Klimaschutz alle etwas an. Die Sonnen­ scheine werden in Dorfgut­ scheinen bzw. Einkaufsgut­ scheinen einschließlich attrak­ tiver Verzinsung auf mehrere Jahre rückvergütet. Photovoltaik-Spitzenreiter Seit 2009 wurden in Vorarlberg rund 500.000 Quadratmeter Photovoltaikfläche verbaut. Das Energieautonomie-Etappenziel für 2020 war so schon 2018 er­ reicht. In der Länderwertung belegte Vorarlberg im Jahr 2019 mit 10,9 PV-Anlagen pro 1000 Einwohner hinter dem Burgen­ land (13) und fast gleichauf mit Niederösterreich (11) den dritten Platz. Der allgemeine PV-Ausbau als Maßnahme gegen den kürzlich verhängten Klimanotstand wird weiter vorangetrieben. Bis 2030 sollen 5000 Dächer zu­ sätzlich sauberen Strom liefern. Übrigens: In keiner österreichi­ schen Gemeinde gibt es – in Relation zur Einwohnerzahl – so viele Photovoltaikanlagen auf privaten Wohngebäuden wie in Warth. Laut Statistik Austria be­ trägt die installierte PV-Leistung rund 800 Watt pro Kopf. Auch auf den Plätzen drei bis fünf im Ranking liegen Vorarlberger Ge­ meinden, nämlich Fraxern (380 Watt), Krumbach (360 Watt) und Zwischenwasser (350 Watt). Mehr über die Förderung von PV-Anlagen, Energiegemein­ schaften etc. unter www.ener­ gieinstitut.at

Mittels Energiegemeinschaften können bald schon private Sonnenkraftwerke errichtet werden.

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12 Der Vorarlberger Immobilienmarkt

Mittwoch, 10. Juni 2020 Extra

Wohnbaufinanzierung in spannenden Zeiten Die Finanzierung für den neuen Wohnraum will wohlüberlegt sein. Immobilien sind ein relativ kri­ sensicheres Investment – das hat sich während der CoronaPandemie erneut bewiesen. Im­ mobilien bieten Sicherheit und Wertbeständigkeit. Die Nachfra­ ge nach Wohnraum wird in Vorarlberg auch in den nächsten Monaten und Jahren nicht nach­ lassen. Noch unklar sind die Auswirkungen der Corona-Krise in Bezug auf Kurzarbeit und ge­ ringere Wirtschaftsleistung. Der Erwerb von Wohnungseigen­

tum bleibt nach wie vor attrak­ tiv. Die vergangenen Wochen haben allerdings Kreditgeber wie Kreditnehmer herausgefor­ dert. Erfreulicherweise agierten und reagierten Banken flexibel und vielfach kulant, um tragfä­ hige Lösungen für verschie­ denste Situationen zu erzielen. Immer noch günstige Zinsen Wer sich jetzt für eine Immobi­ lie entscheidet, kann mit guter Beratung die für ihn ideale Fi­ nanzierungsform eruieren. Soll es ein variabler Kredit sein, bei dem der Zinssatz regelmäßig dem Zinsumfeld angepasst

wird? Oder will man lieber die aktuell günstigen Kreditkondi­ tionen mitnehmen und mit einem Fixzinskredit mehr Kal­ kulationssicherheit erzielen? Sind die Eigenmittel hoch und garantieren eine gute Zinskon­ dition oder ist ein hoher Fremd­ kapitaleinsatz notwendig? Laut Erhebung des österreichischen Wohnbaufinanzierers Interhyp sind die Zinsen für Wohnbaufi­ nanzierungen seit einigen Wo­ chen volatiler als üblich. Trotz des leichten Konditionsanstiegs in den letzten Wochen finden Immobilieninteressenten noch immer günstige Zinsen auf ver­

gleichsweise niedrigem Niveau vor, dies führt zu leistbaren Fi­ nanzierungen. Anlagewohnungen im Fokus Neben der Finanzierung des ei­ genen Wohnraumes ist die An­ legerwohnung immer noch ein Dauerbrenner. Die Corona-Kri­ se hat das Thema Anlagewoh­ nungen nur minimal einge­ bremst. Wer eine Vorsorge- oder Investorenwohnung kaufen möchte, hat gute Aussichten für sein langfristiges Investment belohnt zu werden. Die nicht selbst genützten Immobilien werden für 20 Jahre vermietet. Die Umsatzsteuer, die die Käu­ fer zusätzlich zum Immobilien­ preis an den Bauträger bezahlen müssen, kann vom Finanzamt zurückgefordert werden. Wird der aktuelle Zinssatz län­ gerfristig betrachtet, können Prognoserechnungen bereits nach 17 Jahren positiv sein. Wichtig ist, das Leerstandsrisiko durch eine entsprechend gute Lage gering zu halten und eine Vermietung möglichst lücken­ los zu gestalten. Zweizimmer­ wohnungen in guter Lage und mit hoher Ausstattungsqualität bilden eine gute Basis für eine langfristige Vermietung. Verwaltungsaufwand auslagern Vorsorgewohnungen verbinden sichere Anlagemöglichkeiten mit regelmäßigen Einkünften durch Vermietung. Die Eigen­ tumsrechte sind im Grundbuch festgeschrieben, die Aufsetzung

Die ideale Finanzierungsform eruieren Experten.

Immobilien sind beliebte Anlageobjekte. des Mietvertrags mit präzisen Angaben und am besten einer langen Laufzeit sollte mit pro­ fessioneller Beratung gesche­ Bernd Hagen Realbüro Hagen Immobilien GmbH

Wenn es um große Summen geht, ist der Rat des Fachmannes wichtig. Wir beraten unabhängig und kümmern uns um die Details. hen, um späteren Konflikten mit den Mietern vorzubeugen. Die sorgfältige Auswahl eines

zuverlässigen Mieters zählt zum Um und Auf bei einer Ver­ mietung. Um den Werterhalt der Immobilie zu sichern bzw. ihren Wert zu steigern, bedarf es einer sorgfältigen Pflege und der Instandhaltung der Wohn­ räumlichkeiten. Optional kön­ nen Besitzer praktischerweise den Verwaltungsaufwand auf professionelle Immobilienge­ sellschaften übertragen. Zusätz­ lich bringt eine Vorsorgewoh­ nung auch steuerliche Vorteile – Finanz- und Steuerberater in­ formieren dazu gerne. Unter­ stützung bieten u. a. Bauträger, die Vorsorgewohnungen anbie­ ten. Sie bieten Rundumsorglos­ pakete, übernehmen die Ver­ mietung, kalkulieren Repara­ turrücklagen und Mietausfälle in ihre Berechnungen ein und managen die gesamte Verwal­ tung. Ein Service, der sich be­ zahlt macht.

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ÜBERGABE, VERTRAG · Ständiger Informationsfluss an Vertragsparteien · Kontakthaltung mit dem Treuhänder betreffend Überwachung des Zahlungstermins des Käufers · Ordnungsgemäße Übergabe der Immobilie, Erstellung von Schlüsselübernahmebestätigung, Wohnungsübergabeprotokoll, Inventarlisten, Vereinbarungen etc. · Organisation der Ummeldung · Individuelle Tätigkeiten je nach Immobilie oder Wunsch des Verkäufers, z. B. Organisation von Kleinreparaturen in Objekten usw. • Umzugsservice (Gratisnutzung eines hauseigenen Kleintransporters)

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