M채rz 2012/4. Ausgabe
Der vorarlberger Immobilien-Markt
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Dienstag, 20. märz 2012
Der Vorarlberger immobilien-markt
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März 2012/4. Ausgabe
Der vorarlberger ImmobIlIen-markt
VORARLBERGER NACHRICHTEN
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icherheit ist Trumpf, so lässt sich der Immobilienmarkt in Vorarlberg zusammenfassend darstellen. Auch wenn die Bundesregierung in Sachen „Anlegerwohnung“ mit der Abschaffung der Spekulationsfrist für Verunsicherung sorgte, gilt: Immobilien werden als wertbeständige Anlage ebenso nachgefragt wie für den Eigengebrauch. Insbesondere, wenn die Immobilie über eine Toplage oder eine gute Infrastrukturanbindung verfügt. Der Run auf Grundstücke ist enorm – allein die Eigentümer verkaufen derzeit nicht gerne. Der Traum vom eigenen Hüsle verschiebt sich in Zeiten von Energieeffizienz und neuen Wohnformen ohnedies zu Alternativen: Die ressourcenschonende Altbausanierung oder der Ausbau eines Dachgeschoßes schafft neuen Wohnraum. Hilfreich ist dabei die Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg, die mit ihren Energieförderrichtlinien auch dafür sorgt, dass wertbeständige Wohnobjekte mit geringem Energieverbrauch entstehen. In diesem Zusammenhang ist der Trend zum „Blue Building“ unverkennbar – und notwendig: der Immobiliensektor hat am Gesamtenergieverbrauch der Europäischen Union 40% Anteil. Ökologisch und regionalwirtschaftlich von Interesse ist Holz als Werkstoff für den Bau und Innenausbau. Vorarlbergs Bauträger sind gut ausgelastet und stellen sich der großen Herausforderung der Wohnraumschaffung.
Heiß begehrte Grundstücke Ungebrochen starke Nachfrage nach Immobilien Immobilien-trend. Das „Hüslebauerland“ Vorarlberg wird durch das neue Sparpaket der Bundesregierung nicht in seinen Grundfesten erschüttert. Die neue Immobiliensteuer in Zusammenhang mit der veränderten Spekulationsfrist wird ihre Auswirkungen auf den Anlegerwohnungsmarkt erst zeigen. Wohnbauexperten sind sich derzeit allerdings sicher: Die Nachfrage nach Grundstücken, Häusern und Wohnungen bleibt in naher Zukunft ungebrochen hoch. Denn Vorarlberger Eigentümer nutzen ihre Immobilien selbst oder setzen als Anleger auf Sicherheit, und diese bietet das unverwüstliche „Betongold“ nach wie vor.
vaten und gemeinnützigen Wohnbau mit einem leichten Plus von zwei bis drei Prozent für das erste Halbjahr 2012. Als Schritt in die richtige Richtung werden auch die Deregulierungsmaßnahmen seitens des Landes gesehen: Durch die Verwaltungsvereinfachung wird leistbarer Wohnbau wieder ermöglicht. Allerdings werde die Bedienung des hohen Bedarfes an Wohnraum aufgrund des Bevölkerungswachstumes und Zuzuges in den interessanten Wirtschaftsraum Vorarlberg zur Herausforderung für Vorarlbergs Bauwirtschaft. Verknappung und Verteuerung Wer sein Traumhaus bauen möchte und noch einen Bau-
Ein Blick in die Zukunft gibt zum Thema altersgerechte Wohnkonzepte Hoffnung: Moderne Assistenzsysteme erleichtern das selbstbestimmte Wohnen auch bei mobilitätsbedingten Einschränkungen. Wer es sich leisten kann, liebäugelt vielleicht mit einer Immobilie auf den Balearen. Dazu ist in jedem Fall professioneller Rat von Vorteil. Sowohl der Makler wie der Notar geben Sicherheit in Bezug auf Beratung, Abwicklung und Haftung bei komplexen Immobilienagenden.
Ihr Redaktions-Team
Impressum Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Vorarlberger Graphische Anstalt Eugen Russ & Co., Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera. Titelbild: Philipp Steurer/ VN. Fotos: Shutterstock, Philipp Steurer, Dobler Bau, Treppenmeister, Vitra. Umsetzung: Susanne Hofer. Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 05572 501-195, Fax 05572 501-195. Erscheinungsdatum: 20. März 2012
Die allgemeine Lage der Vorarlberger Bauwirtschaft zeigt sich nicht zuletzt aus diesem Grund als gut. Thomas Peter, der Geschäftsführer der Bauinnung, hält dazu fest: „Die aktuelle Auslastung der Vorarlberger Bauwirtschaft ist gut bis befriedigend. Die Preissituation ist allerdings angespannt. Steigende Rohstoffpreise und steigende Löhne sowie entsprechende gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen schränken den verhaltenen Optimismus etwas ein. Die Bauinnung rechnet im pri-
grund sucht, hat es derzeit allerdings nicht leicht. Grundbesitz wird nur ungern veräußert und wenn, zu sehr hohen Preisen. Trotz anhaltender Bautätigkeit in Vorarlberg und einem guten Angebot an Neubauwohnungen steigen, bedingt durch die hohen Grundstückspreise, auch die Preise für Gebrauchtimmobilien. Vorarlbergs Wohnbauträger verfügen teilweise noch über große und schöne Grundstücksreserven, die Nervosität angesichts der Preisentwicklung hält sich daher noch in Grenzen. Sowohl
die Nachfrage wie die Preise von Grundstücken sehen Experten stark im Steigen. Der bereits jetzt verzeichnete Preisanstieg von fünf Prozent am Immobilienmarkt wird daher noch weiter nach oben geschraubt. Preistendenz steigend Aktuell werden für neu errichtete Eigentumswohnungen in üblicher Ausstattung (mit Stellplatz) zwischen 3000 Euro und 3400 Euro/m² bezahlt. In Toplagen, z. B. für Penthouse-Wohnungen mit entsprechend großer Terrasse, auch bis Euro 5000 Euro/ m². Gebrauchtobjekte sind sehr unterschiedlich nach Region und Lage zu sehen: Hier bewegen sich die Preise zwischen 1600 Euro und 2.300 Euro/m², für Objekte mit Seesicht liegen die Preise auch wesentlich höher bei etwa 2500 Euro bis 3700 Euro/m². Die Mietpreise für durchschnittliche Wohnungen liegen bei ca. 8 bis11 Euro/m² netto, in Toplagen z. B. mit Seesicht, können diese auch ca. 15Euro /m² betragen. Für gute Baugrundstücke im Rheintal sind Preise im Schnitt ab ca. 300 Euro/m² anzusetzen. Allerdings ist dies sehr stark abhängig von der Lage, Bebaubarkeit, und Größe und die Spannweite reicht daher von 250 Euro bis 400 Euro/ m². In den Innenstadtbereichen sowie am See sind durchaus Preise bis 700 Euro realistisch. Investoren haben eine große Nachfrage nach Zwei- bis Dreizimmerwohnungen ausgelöst, was dazu geführt hat, dass diese Wohnungskategorie am Markt nahezu ausverkauft ist. Immobilien haben gegenüber Aktien und Sparbüchern einen großen Vorteil: Als stabilen Wert weiß der Eigentümer den Gegenwert einer Immobilie nachhaltig zu schätzen. Die Marktentwicklung bleibt daher sehr spannend!
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Investment in Immobilien zahlt sich aus Auch nach dem Sparpaket sind Immobilien eine interessante Anlage
Anlage. Was sind die Auswirkungen der neuen steuerlichen Regelungen auf den österreichischen Immobilienmarkt? Wie sehen diese im Einzelnen aus? Rechnet sich ein Investment überhaupt noch? Durchaus, meinen Experten aus dem Finanzund Maklerbereich. Die zehnjährige Spekulationsfrist bei Immobilienverkäufen wird gestrichen, dafür wird künftig ein einheitlich niedrigerer Steuersatz von 25% auf alle Veräußerungsgewinne fällig. Damit werden sämtliche Gewinne aus Immobiliengeschäften besteuert, auch Gewinne, die durch die Umwidmung von Grundstücken entstehen („Umwidmungsabgabe“). Im Detail betrachtet Bisher konnten Immobilien zehn Jahre nach dem Kauf steuerfrei verkauft werden. Künftig wird der Veräußerungsgewinn einer Immobilie mit 25% besteuert. Bei Veräußerung ab dem 11. Jahr ist ein Inflationsabschlag in Höhe
innerhalb der letzten zehn Jahre nicht zur Erzielung von Einkünften gedient haben. Bei vor dem Stichtag 1. April 2002 gekauften Immobilien ist der Verkaufspreis mit 3,5% zu versteuern. Neu eingeführt wird auch eine Umwidmungssteuer: Bei Grundstücken, die vor dem 1. April 2002 erworben und zwischenzeitlich von Grün- zu Bauland umgewidmet wurden, wird künftig der Verkaufserlös mit 15% besteuert, es sei denn man kann nachweisen, dass der Wertzuwachs weniger als 60% beträgt. Für jene Grundstücke, die nach diesem Stichtag erworben wurden, fallen bei Veräußerung 25% Umwidmungssteuer an. Vorsteuerabzug und Behaltefrist Die Vorsteuerabzugsfähigkeit wird neu an eine 20-jährige Behaltefrist gebunden: Bei Erwerb einer Vorsorgewohnung kann der Eigentümer einen Vorsteuerabzug geltend machen. Er erspart
sich die Umsatzsteuer von 20% der Baukosten (das sind 10 – 13% der Gesamtkosten), die man zahlen müsste, wenn man die Wohnung selbst nutzen wollte. Das soll auch künftig so bleiben. Doch bisher musste man die Wohnung zehn Jahre lang tatsächlich vermieten, andernfalls die Umsatzsteuer anteilig zurückzahlen. Diese Frist soll nun von 10 auf 20 Jahre angehoben werden.
Anteil der Raten Zinsen sind (der Anteil der Tilgung ist geringer), erzielt man in den ersten Jahren „Verluste“. Diese kann man gegen Steuern vom sonstigen Einkommen gegenrechnen und weniger Einkommensteuer zahlen. In 20 Jahren muss aber ein Gesamtüberschuss erzielt werden, sonst gilt das Projekt als „Liebhaberei“, und man muss alle Steuervorteile zurückzahlen.
„Anlegerwohnungen in attraktiven Lagen, mit ansprechender Architektur und ökologischer Bauweise garantieren Wertbeständigkeit und eine gesicherte Rendite.“
Aus Sicht von Experten werden sich die Auswirkungen der Immobiliensteuer auf die Nachfrage am Immobilienmarkt in Grenzen halten. Nach einer kurzen Phase der Verunsicherung sind nämlich Vernunft und Realitätssinn wieder eingekehrt: Das entscheidende Motiv bei der Veranlagung in Immobilien ist und bleibt die Sicherheit, und diese ist durch den Grundbucheintrag und die stabile Entwicklung am Markt unverändert gegeben. Dazu kommt, dass ein Investment in Wohnimmobilien den Anlegern
Katharina Böhler, Geschäftsfeldleiterin Wohnbau Rhomberg Bau GmbH
Unverändert bleibt die Steuerminderung durch Finanzierungskosten (Kreditzinsen) und Abschreibung. Da am Anfang der Kreditlaufzeit ein höherer
Auswirkung überschaubar
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Auch die Auswirkungen der neuen Steuer auf die Rendite werden sich in überschaubarem Rahmen halten: Diese reduziert sich im üblichen Veranlagungszeitraum von 20 Jahren nur um wenige Zehntel-Prozent-Punkte. Dass sich der Vorsteuerberichtigungszeitraum auf 20 Jahre verlängert, ist zwar bedauerlich, aber bei den meisten dieser Immobilieninvestments soll ohnedies erst nach 20 bis 30 Jahren verkauft werden. Immobilienexperten wie Herwig Ganahl von der s REAL erwarten hier, dass in Zukunft viele auf den Vorsteuerabzug verzichten werden, dafür aber die Mieteinnahmen ohne USt. verrechnen können. Investitionen in Anlageimmobilien sind also unverändert attraktiv, auch weil sich die Zinsen auf einem historisch tiefen Niveau befinden und damit die Rendite von Immobilien-Direktinvestments gegenüber anderen sicherheitsorientierten Veranlagungen mit ihrer derzeit negativen Realverzinsung eindeutig attraktiver ist.
Wilfried Hefel, Geschäftsführer Hefel Wohnbau
von 2% pro Jahr vorgesehen, dieser ist mit maximal 50% begrenzt. Eigenheime und Wohnungen, die seit der Anschaffung mindestens zwei Jahre oder innerhalb der letzten zehn Jahre zumindest fünf Jahre als Hauptwohnsitz dienten, sind von dieser Besteuerung ausgenommen, ebenso selbst hergestellte Gebäude, wenn sie
durch die laufenden, indexgebundenen Mieteinnahmen optimalen Schutz vor Inflation bietet. Der mögliche Wertzuwachs spielte auch früher unter den Kaufargumenten nur eine untergeordnete Rolle, wichtiger war immer schon der Werterhalt, und dieser wird – aufgrund der Inflationsabgeltung nach 10 Jahren – weiter steuerfrei möglich sein.
Die Investition in eine Anlegerwohnung ist laut Experten trotz geänderter Bedingungen empfehlenswert.
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Generell wird heuer eine unverändert hohe Nachfrage bei einem allgemein stabilen Preisniveau erwartet. In urbanen Lagen – Städten wie Dornbirn zum Beispiel sind tendenziell eher steigende Preise zu erwarten.
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Eigentum sichern mit Anlegerwohnung Immobilien sind trotz Krise und Sparpaket wertbeständig
Sicherheit. Bis zum Sparpaket galten Anlegerwohnungen als solide Veranlagungsform mit Wertbeständigkeit. Doch selbst nach dem Schrecken, den die Streichung der Spekulationsfrist durch die Bundesregierung auslöste, sind Anlegerwohnungen nach wie vor attraktiv. Denn: die Preise stiegen in den letzten Jahren stetig an, die Nachfrage nach Grundstücken und Häusern ist ungebrochen hoch. Die Abschaffung der Spekulationsfrist sehen Experten daher teilweise gelassen. Und wer sein Geld sicher anlegen will und nicht auf hohe Renditen spekuliert, hat nach wie vor einen stabilen Gegenwert. „Trotz der neuen Immobilienertragssteuer bleibt die Nachfrage nach Anlegerwohnungen aufrecht, da die Steuerersparnis kaum im Vordergrund stand.“ Bernhard König, Geschäftsführer Hinteregger Immobilien
Immobilien stellen einen großen Teil des österreichischen Privatvermögens dar. Geschätzt wird das Volumen auf 880 Milliarden, das sind umgerechnet zwischen 60 bis 70% des Privatvermögens. Mit dem neuesten Sparpaket führt die Bundesregierung einige immobilienrelevante Neuerungen ein. Bislang konnten Immobilien nach Ablauf einer zehnjährigen Spekulationsfrist steuerfrei verkauft werden. Nun werden Altimmobilien – auch rückwirkend – in jedem Fall zur Versteuerung herangezogen. Die Spekulationsfrist bei der Immobilienveräußerung wird abgeschafft, ausgenommen aus der neuen Regelung bleiben Hauptwohnsitze. Derzeit sind für 1. April folgende Veränderungen, die entsprechende Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben werden, geplant: Der Vorsteu-
erabzug bei der Errichtung von Immobilien wird teilweise eliminiert. Er steht nur mehr dann zu, wenn der Mieter vorsteuerabzugsberechtigt ist. Daher ist anzunehmen, dass diese neue Regelung Auswirkungen auf den Vorsorgewohnungsmarkt hat. Was geschieht konkret? Durfte eine Vorsorgewohnung, die mit dem Vorsteuervorteil erworben wurde, bislang erst nach dem Ablauf von 10 Jahren ohne aliquote Vorsteuerrückzahlung verkauft werden, muss nun eine neue Immobiliensteuer in die Berechnungen einfließen: Alle Immobilien, die nach dem 1. 4. 2002 gekauft wurden, unterliegen der neuen Immosteuer, d. h. der Wertzuwachs aus dem Verkauf wird mit 25% besteuert. Lediglich selbst bewohnte Immobilien (Hauptwohnsitze) sind von dieser Regelung ausgenommen. Neu ist, dass auch Immobilien, die man vor dem Stichtag 1. April 2002 gekauft hat, besteuert werden. Wenn vorweg eine Umwidmung einer Liegenschaft vorgenommen wurde, fallen 15% vom Verkaufspreis an. Bei Immobilien ohne Umwidmungen werden 3,5% vom Verkaufspreis fällig. Die Bundesregierung erhofft sich 2013 bereits 350 Mio. Euro Steueraufkommen. Wenig Rendite, dafür aber Sicherheit! Wer nach großen Renditen schielte, für den waren Anlegerwohnungen bereits vor dem Sparpaket der Regierung nicht das geeignete Instrument zur großen Geldvermehrung. Immobilien benötigen einer entsprechenden „Aufmerksamkeit und Pflege“ und können nicht einfach wie Aktien im Schrank liegengelassen werden. Professionisten helfen bei der Wahl des richtigen Objektes, bei der Kaufabwick-
Wem die sichere Geldanlage wichtiger ist als hohe Renditen, ist mit einer Anleger-Immobilie gut beraten.
lung, der Vermietung und dem Facilitymanagement, wenn es um Instandhaltung etc. geht. „Die Anlegerwohnung ist eine attraktive und höchst interessante Alternative zu klassischen Anlageformen. Das Risiko wird minimiert und die Rendite optimiert. Entscheiden Sie sich für langfristige Sicherheit.“ Karlheinz Steiner, Geschäftsführer ZIMA Wohnbau Baugesellschaft mbH
Als stabiler Sachwert punktet das „Betongold“ hingegen nach wie vor. Wer eine Anlegerwohnung gut vermietet hat, kann über Jahre hinweg zumindest inflationsangepasste Erträge lukrieren. Wer mit einer Anlegerwohnung womöglich in einem gewissen Zeitraum steuerlich gewollte Verluste gegenverrechnen möchte, weil z. B. in Anfangsjahren die Zinsbelastungen höher sind, Mieterwechsel zu Ausfällen führten etc.,
für den kann dies auch steuertechnisch wiederum interessant sein. Nach wie gültig ist, dass alleine aus der Vermietung der Vorsorgewohnung innerhalb von 20 Jahren insgesamt ein „Totalüberschuss“ (Summe aller NettoMieteinnahmen abzüglich Zinsbelastungen und 1,5% Abschreibung vom Netto-Kaufpreis samt Nebenkosten in 20 Jahren nach dem Anschaffungszeitpunkt) erzielt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird „Liebhaberei“ unterstellt und die steuerlichen Vorteile müssen wieder zurück bezahlt werden bzw. werden von vornherein nicht anerkannt. Dem Finanzamt ist eine Prognoserechnung vorzulegen. Beispiel mit Inflationsabschlag Bei der neuen Immobiliensteuer wird auch ein Inflationsabschlag berücksichtigt, allerdings erst nach dem 10. Jahr: Eine Anlegerwohnung (kein Hauptwohnsitz) wurde am 1. 7. 2005 um 100.000 Euro gekauft und wird im Jahr 2025 um 150.000 Euro verkauft.
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Vom Veräußerungsgewinn von 50.000 Euro sind in den ersten 10 Jahren 0 Euro als Inflationsabschlag zu zahlen, in den Jahren 2016 bis 2025 fallen 20%, das wären in unserem Beispiel 10.000 Euro, die vom Verkaufsgewinn abgezogen werden können, an. Die Bemessungsgrundlage für die neue Immobiliensteuer wären somit 40.000 Euro. Davon ist der Steuersatz von 25 % anzuwenden. Die Steuerlast für den Verkauf der Anlegerwohnung beträgt somit 10.000 Euro. Der Verkauf einer Immobilie ist künftig auch nach Ablauf der Frist steuerpflichtig. Ausnahmen gibt es nur für sogenannte „Hüslebauer“ und alle, die ihre Immobilie zumindest fünf Jahre als Hauptwohnsitz genutzt haben. Für Personen, die bislang bereits dem Spitzensteuersatz von 50% unterlagen, hat die neue Immobiliensteuer selbstverständlich Vorteile: Ab dem 1. April berappen sie für den Verkauf von nicht selbst bewohnten Immobilien nur 25% des Veräußerungsgewinnes. Bislang waren für sie 50% fällig.
Lage muss nicht nur attraktiv sein Ob städtisches Umfeld oder Wohnung, mehrere Faktoren entscheiden INFRASTRUKTUR. Ein gängiger Satz lautet, bei Immobilienmaklern gäbe es nur drei Hauptargumente für ein Objekt: Lage, Lage und nochmals Lage. „Hervorragende Lage und eine qualitativ hochwertige Ausführung durch eigenen Baubetrieb sind Garanten für ein sinnvolles Immobilieninvestment!“ Andreas Rümmele, Geschäftsführung/Leitung Wohnbau Rümmele Bau
Als wesentlicher Faktor für einen Grundsatzentscheid – Wo will ich wohnen? – spielt die Lage tatsächlich eine große Rolle. Bei näherer Betrachtung ist
noch viel mehr dahinter. Gute, urbane Lagen sind sehr gefragt. Und: Kunst und Kultur ziehen an. Wo ein entsprechendes Angebot herrscht, fällt auch die Vermietung leicht. Vor allem die Ballungszentren wie Dornbirn, Bregenz und die Hofsteiggemeinden sind bei Immobilienkäufern sehr beliebt. Auch die Bodenseegemeinden liegen hoch im Kurs. Das äußert sich auch bei der Nachfrage von Gebrauchtimmobilien: so sind in Hard kaum gebrauchte Häuser erhältlich, Neubauwohnanlagen in Seenähe sind meist bereits vor Baubeginn ausverkauft und sowohl Lebensqualität wie Wiederverkaufswert gelten hier als sehr hoch. Im Vorarlberger Rheintal sind kaum mehr unverbaubare
Grundstücke mit freiem Ausblick verfügbar. Hanglagen haben ihren Preis und aufgrund unwetterbedingter Risken ihre Tücken. Käufer sind mittlerweile durchaus realistisch was die Verfügbarkeit und Knappheit von Grund betrifft. Auch die Zurückhaltung von Eigentümern was den Verkauf eigener Grundstücke betrifft, führt derzeit zu einem eher „trockenen“ Grundstücksmarkt, wie Makler betonen. Mobilitätsfaktor Daher kommen in puncto Lage nicht nur die Attraktivität des Grundstückes und die umgebende Infrastruktur, sondern auch verstärkt der Aspekt der Mobilität hinzu. Das Vorarl-
„Auch Immobilien „im Grünen“ stehen – genauso wie Stadtwohnungen – gerade in Vorarlberg für hohe Wertsteigerung und gute Vermietbarkeit.“ Maria Oberndorfer-Luger, Marketing Jäger Bau GmbH
berger Rheintal wächst immer mehr zusammen, der Verzicht auf einen eigenen (oder den Zweit-)Pkw ist ein Zukunftsszenario, das sich viele Familien bereits vorstellen können. Eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz spielt daher sowohl bei jüngeren wie älteren Mietern und Immobilienkäufern eine wachsende
Rolle. Wohnen, Energie und Mobilität werden unter dem Stichwort „Enkeltauglichkeit“ in verschiedenen Projekten betrachtet. Infrastruktur Während für junge Familien die Nähe von Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten bevorzugte Kaufargumente darstellen, haben Singles weitaus weniger strenge Kriterien. Ältere Bewohner und Eigentümer legen hingegen Wert auf Ruhe, ein sicheres Wohnumfeld, gesellschaftliche Angebote im Umfeld und gesundheitliche Versorgung. Sogenannte geregelte „Quartiersentwicklungen“ tragen dem mittlerweile Rechnung.
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Der Vorarlberger immobilien-markt
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Ökologische Wohnbauförderung Wohnobjekte mit geringem Energieverbrauch sind mehr Wert
Zukunftsweisend. Vorarlberg hat die beste Wohnbauförderung im Umkreis von 5000 Kilometern – das ist mehr als beachtlich, erklärt Eckart Drössler vom Energieinstitut Vorarlberg. Mit der Wohnbauförderung gewährleistet das Land Vorarlberg komfortables, ökologisches und leistbares Wohnen. 175 Millionen Euro stellt die Landesregierung dafür heuer wieder bereit. Durch die Einbeziehung von ökologischen Standards wird nachhaltiges Bauen und energieeffizientes Sanieren als wichtiger Baustein für den Klimaschutz verankert. „Die attraktiven Förderungen unserer Kleinwohnanlagen sorgen für leistbare Rückzahlungsraten und die ökologische Bauweise sorgt für niedrige Heizkosten und ein gutes Gefühl.“ Wolfgang Lang, Leiter Verkauf/Marketing ATRIUM Bauträger GmbH
Die Schritte für die Energieautonomie Vorarlberg sind ambitioniert, aber erreichbar: Um denselben Komfort bei deutlich weniger Energieverbrauch zu erzielen, wäre es nötig, dass bis 2020 jährlich 3% des Altbaubestandes energetisch saniert wird. Der Stromverbrauch in Gebäuden soll um 17% reduziert, die Nutzung erneuerbarer Energieträger deutlich gesteigert werden. 15.000 m2 thermische Solaranlagen und 40.000 m2 Fotovoltaikanlagen werden auf dem Weg in eine enkeltaugliche Zukunft angestrebt.
Vom Sanieren profitieren Für die Bevölkerung soll einerseits leistbares Wohnen gesichert werden, andererseits soll im Rahmen der Energieautonomie auch der Heizenergieverbrauch deutlich gesenkt werden. Energiekosten entwickeln sich kontinuierlich nach oben. Fachleute errechnen im Einzelfall wie die Relation zwischen Heizkostenverbrauch und steigenden Preisen sowie die Amortisierung einer Sanierung aussehen würde. Mit der guten und hohen Landesförderung wurde erzielt, dass viele junge Familien auch ältere Objekte sanieren und somit auch der Flächenverbrauch in Vorarlberg eingeschränkt wird. Das macht Sinn, da derzeit auch sehr wenige Grundstücke verfügbar sind. Neben den Klimaschutzzielen des Landes profitiert jeder Hausbesitzer ganz privat von einer energetischen Altbausanierung: Die Wertsteigerung eines Objektes, das einen geringen Heizenergieverbrauch aufzuweisen hat, ist unbestritten. Häuser mit veralteter Dämmung oder veralteten Heizsystemen müssen Abstriche beim Verkaufspreis in Kauf nehmen. Konkrete Änderungen 2012 In der Wohnhaussanierung 2012 ergeben sich Änderungen bei Bauteilsanierungen. Alle thermischen Verbesserungsmaßnahmen (Heizung samt Wärmeverteilsystem, Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Erneuerung der Elektroanlagen, Erneuerung der Wasserinstallation, nachträglicher Lifteinbau im Mehrwohnungshaus) werden nur mehr im Zuge einer umfassenden energetischen Sanierung zu den anerkannten
Ökologische Standards beim Bauen und Sanieren sind ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz.
Sanierungsmaßnahmen gezählt. Die Trennung der Neubau- und Wohnhaussanierungsrichtlinie wurde beibehalten. Die Solaranlagenförderung wurde in wesentlichen Zügen an die restlichen Energieförderungen (Holzheizungen und Wärmepumpen) angepasst und sind der Energieförderungsrichtlinie zu entnehmen. Keine Zinsfreistellung In der Wohnhaussanierung 2012 werden die Fördersätze beibehalten, die Einkommensgrenze von € 5000,- monatlich netto gilt für alle Förderstufen. Die Förderung der Sanierungsberatung gibt es weiterhin nur, wenn tatsächlich eine Sanierung durchgeführt wird. Die Auszahlung (maximal 1200 Euro) erfolgt im Nachhinein bei Endabrechnung der durchgeführten Sanierungsmaßnahme. Die Zinsfreistellung auf die gesamte Laufzeit des Sanierungskredits fällt weg (für die Förderstufen 1 bis 3 beträgt der Zins ab 2012 1% auf 20 Jahre; in den Förderstufen 4 und 5 sind die ersten 5 Jahre zinsfrei und vom 6. bis zum 20. Jahr beträgt der Zinssatz 1%).
Eine umfassende energetische Sanierung liegt vor, wenn zumindest drei der folgenden Teile der
welche vor 1900 erbaut wurden und jedenfalls alle Wohngebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Für diese Förderstufe ist erforderlich, dass die anerkannten Sanierungskosten in der Bauhülle mindestens 25.000 Euro betragen. Änderungen in der Neubauförderung Die
Erhaltenswerte Objekte
Was wird gefördert?
Umfangreiche Wärmedämmung kann sich durchaus lohnen.
Gebäudehülle und haustechnischen Anlagen gemeinsam erneuert oder zum überwiegenden Teil in Stand gesetzt werden: Fensterflächen, Dach oder oberste Geschoßdecke, Fassadenflächen, Kellerdecke, energetisch relevantes Haustechniksystem (Heizung, Warmwasser) und ein Gebäudeausweis für die entsprechende Förderstufe vorliegt.
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„… die neue Wohnbauförderung sichert ein nachhaltiges und energiebewusstes Bauen und bietet unseren Kunden eine große Finanzierungshilfe.“ Bernhard Thoma, Nägele Wohn- und Projektbau
Unter erhaltenswerter Bausubstanz versteht man Wohnhäuser, welche aufgrund des noch erhaltenen substanziell unverfälschten Bauzustandes eine regionaltypische Bauweise dokumentieren wie z. B. Rheintal- oder Bregenzerwälderhäuser. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Sanierungsobjektes soll keine nachteilige Veränderung erfahren und später entstandene Baufehler sind zu beheben. In der Regel fallen darunter Gebäude,
Einkommensgrenzen wurden angehoben. Die bisherigen Förderstufen 1 und 2 wurden gestrichen und durch eine neue Förderstufe „Basis“ ersetzt. Die Heizwärmebedarfsgrenzwerte wurden gesenkt (36 kWh/m².a) Baugrundsparende Nachverdichtungen und Ersatzneubauten am bisherigen Standort werden durch eine Erhöhung der Fördersätze belohnt. Die Förderung für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung wird letztmalig gewährt, wenn die Anträge bis spätestens 31. 12. 2012 einlangen. Bei Investorenwohnungen wird die Mietzinsobergrenze auf € 6,40 (= Miete ohne Betriebskosten und USt) erhöht. Mehr Informationen unter:
www.vorarlberg.at/wohnen oder im Info-Center der Wohnbauförderung Tel. 05574 511-8080.
Energieberatungen helfen bares Geld zu sparen 19 Beratungsstellen in ganz Vorarlberg sowie eine Vorort-Beratung stehen zur Verfügung Information. Ein wichtiger Begleiter für die Altbausanierung und Wohnbauförderung ist die Energieberatung. Denn nur wer sich gut informiert und beraten lässt, vermeidet teure Fehler. Und wer saniert, investiert für die nächsten Jahrzehnte.
hang mit der neuen Wohnbauförderung. Durchgeführt werden einfache Berechnungen, Informationen über Heizsysteme. Neben Broschüren liegen in vielen Stellen auch Handmuster unterschiedlicher Dämmstoffe auf. Mehr auf www.energieinstitut.at oder der Webseite Ihrer Gemeinde.
Sprechstundenberatung Die Vorortberatung 19 Beratungsstellen stehen zur Verfügung. In 15 Regionalstellen gibt es Sprechstunden – in vier Regionen wird eine Beratung nach Voranmeldung angeboten. Dieses kostenlose Angebot bieten die Städte und Ge-
Wer auf der sicheren Seite sein will, setzt besser auf Energieberatung.
meinden ihren Bürgerinnen und Bürgern an. Beraten wird zu Fragen über Energie im Wohnbereich, Ratschläge für richtiges Vorgehen, Hin-
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weise auf wichtige Ansprechpartner, richtige Vorgangsweise bei der Umsetzung für ökologische Neubauten und Sanierungen in Zusammen-
Hier kommt der Energieberater zu Ihnen nach Hause. Die Vorortberatung wird vor allem für anstehende Sanierungen empfohlen und stellt eine erste Grobanalyse dar.
Sie ist allerdings keine geförderte Sanierungsberatung. Die Terminvereinbarung für einen Energieberater erfolgt über Frau Ulrike Wehinger, Tel. 05572 31202 75 ulrike.wehinger@energieinstitut.at. Vorgenommen wird die Besichtigung des Wohngebäudes, Beurteilung der thermischen Qualität, des Energieverbrauches, Beantwortung von energietechnischen Fragen, Angaben für eine sinnvolle Dämmstärke, Beratung zur thermischen Qualität von Fenstern, Hinweise für Fachleute, Vorgehen für die Heizwärmebedarfsberechnung.
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Die Zukunft gehört Blue Buildings Beim Immobilien Forum West referierten Experten
Nachhaltig. Ein sogenanntes Green Building ist ein nachhaltiges Gebäude, welches Energieressourcen effizient nutzt, CO2-Emission des Gebäudes reduziert, ein optimales Raumklima und -qualität bereitstellt, und aufgrund seiner Ausgestaltung, Errichtung und Nutzung negative Einflüsse auf das ökologische sowie soziale Umfeld minimiert. Der Weiterentwicklung in Richtung Blue Buildings galt ein Expertenforum, das vergangene Woche in Bregenz stattgefunden hat. Anlässlich des Immobilien Forums West referierten unterschiedlichste Experten zum Thema Nachhaltigkeit und ganzheitlicher Ansatz. Der Vorarlberger Friedrich Hinterberger, Geschäftsführer des Sustainable Europe Research Institute (SERI) mit Sitz in Wien, war einer der hochkarätigen Referenten, die das Thema Blue Buildings als Weiterentwicklung der Green Buildings thematisierten. Blue Buildings beinhalten sämtliche Aspekte des nachhaltigen Bauens kombiniert mit einem hohen Wohlbefinden der Nutzer: von der Herstellung der Materialien über effizientes Facility Management bis zur Wiederverwertbarkeit am Ende des Lebenszyklus. Dr. Hinterberger führte aus: Globale Umweltprobleme entstehen durch weitreichenden Ressourcenverbrauch bei der Produktion und dem Gebrauch von Gütern. Die Linderung von Umweltproblemen muss durch absolute Reduktion des Ressourcenverbrauchs vonstatten gehen. Der Immobiliensektor hat am Gesamtenergieverbrauch der EU
40% Anteil. Er verbraucht 50% der entnommenen Rohstoffe weltweit und erzeugt bis zu 50% der anfallenden Abfallmengen in der europäischen Union. Auch die CO2-Emissionen haben ca. 25% Anteil an den Emissionen. Blue Buildings sind daher am richtigen Weg: Der Erhalt und die Nutzung sowie Wiederverwertung des Materialbestandes sind ein entscheidender Faktor. Wenn Zersiedelung vermieden wird und die Stoffströme für die Infrastruktur reduziert werden, sind dies erste Schritte. Verdichtetes Wohnen und hohe energetische Standards der Gebäude reduzieren den Ressourceneinsatz der Nutzungsphase. Die gemeinsame Nutzung von Auto, Rasenmäher etc. bzw. als Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, ist ein weiterer innovativer Ansatz Dr. Hinterbergers. Als Beispiele für „ökosoziale Dienstleistungen“ führt er an: Bewohnerbeteiligungsprojekte Quartiersmanagement Carsharing Contracting im Bereich Ener-
gie, Wasser etc. (Selbst-)Organisation der Kinderbetreuung Gemeinschaftswerkstatt Gemeinsamer Spielplatz Gemeinsame Nutzung von Gebrauchsgegenständen (Werkzeug, Drucker, Scanner, etc.) Potenziale im Bau Unter den untersuchten Bereichen (Bau, Entsorgung, Stromverbrauch, Wärmebedarf und Wasser) fallen vor allem die Bereiche Bau und Strom ins Gewicht. Sie sind für 97%
Bei Blue Buildings wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes in die Betrachtung mit einbezogen.
des Umweltverbrauchs verantwortlich. Durch einen Umstieg von Stahlkonstruktionen auf Panelbauweise kann der Einsatz abiotischen Materials um 70%, der Wasserverbrauch kann um 64% und die Treibhausgasemissionen um 63% reduziert werden. Gleichzeitig steigt der Einsatz biotischer Materialien um das 30-fache, die Flächenbelegung um das 14-fache. Der Wechsel auf Ökostromanbieter, die zertifizierten Ökostrom handeln stellt eine schnelle Möglichkeit dar, um die CO2-Emissionen drastisch (ca. -90% pro Jahr) zu reduzieren. Eine Zertifizierung garantiert, dass der Anteil des Ökostroms nicht durch Zertifikate zustande kommt, die nicht
den tatsächlichen Strommix des Anbieters widerspiegeln. Vorreiterrolle in Vorarlberg Vorarlbergs Bauträger errichten bereits Wohnanlagen als Niedrigenergiehäuser, ansteigend ist der Anteil der Passivhäuser. Plusenergiehäuser werden im öffentlichen wie privaten Bereich bereits realisiert. Ein positives Beispiel sind das Feuerwehrhaus und die Volksschule Mähdle in Wolfurt, die nach der Sanierung mithilfe von Solarthermie und Fotovoltaikanlage keine „Fremdenergie“ benötigen. Die Wohnbauförderung forciert die Energieautonomie des Landes, die Zusammenarbeit zwischen Energieinstitut, Land und
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Wohnbauträgern ist vorbildlich. Die lebenszyklusorientierte Betrachtung von Gebäuden gewinnt weiter an Bedeutung: 2011 hat das Land den Kommunalgebäudeausweis eingeführt, durch den bei Neubauten oder Generalsanierungen öffentlicher Gebäude wichtige Kriterien wie Planungsund Prozessqualität, energetische Versorgung, Gesundheit, Komfort und Baustoffökologie berücksichtigt werden. In Zukunft solle dieser Leitfaden laut Landesrat Rainer Gögele zum Standard für alle landeseigenen Gebäude sowie zum Kriterium für Bauausschreibungen des Landes werden. Mehr Informationen unter: www.seri.at
Energieförderung zur Energieautonomie Das Land Vorarlberg bietet Anreize zum nachhaltigen Bauen und Wohnen zuschuss. Im Sinne der Erreichung der Ziele der Energieautonomie Vorarlbergs unterstützt die Energieförderung die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energieträger am Energieverbrauch und damit verbunden die Reduktion der CO2-Emissionen.
2.) Holzheizungen a) S tückholzheizungen (Vergaserkessel mit Gebläseunterstützung) in Verbindung mit Pufferspeicher als Zentralheizung b) Automatische Hackgut- und Pelletsheizanlagen als Zentralheizung c) K achel- und Kaminöfen als Zentralheizung
Förderbar ist die Errichtung von folgenden Anlagen zur Bereitstellung von Raumwärme und/ oder Brauchwasser in Eigenheimen und Mehrwohnungshäusern sowie Gemeinschaftsanlagen:
3.) Elektrisch betriebene Heizungswärmepumpen Sole/Wasser oder Wasser/Wasser a) E rdsondenanlagen b) G rundwasseranlagen c) E nergiepfahlanlagen d) E rdkollektoranlagen
1.) Thermische Solaranlagen: a) Anlagen zur Warmwasserbereitung mit einem Deckungsanteil von mind. 60% b) Anlagen zur Heizungsunterstützung mit einem Deckungsanteil von mind. 15% c) Anlagen zur Heizungsunterstützung mit einem Deckungsanteil von mind. 20%
4.) WärmepumpenmitderEnergiequelle Abluft in Gebäuden mit einem Heizwärmebedarf von maximal 20 kWh pro mÇBGF und Jahr
Unterschiedliche Anlagen zur Bereitstellung von Raumwärme und Brauchwasser sind förderbar.
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5.) Hausanschluss von Wohngebäuden an Nahwärmesystem
Dienstag, 20. märz 2012
Nach
einem Betriebszeitraum von 10 Jahren kann eine Neuförderung ohne Einschränkung erfolgen. Für Neuansuchen, die während dieses Betriebszeitraumes gestellt werden, wird für jedes nicht vollendete Betriebsjahr ein Abschlag von 10% der ehemals erhaltenen Förderung ermittelt und von der neu errechneten Förderung abgezogen.
Förderungen
für Heizanlagen im Einzugsgebiet von Biomasse-Nahwärmesystemen sind nur möglich, wenn ein Anschluss zu ortsüblichen Kosten nicht möglich ist.
Förderungshöhen Sanierung 2012 Förderstufe
Sanierungskosten und Förderhöhe für Bauteilsanierungen
Förderstufe 1 und Einzelmaß- nahmen
Bis 25.000 Euro 10% als Einmalzuschuss
Förderstufe 2
Bis 30.000 Euro 15% als Einmalzuschuss
Über 30.000 Euro 30% als Kredit
Förderstufe 3 Bis 35.000 Euro und erhaltenswerte 20% als Einmalzuschuss Wohnobjekte
Über 35.000 Euro 40% als Kredit
Förderstufe 4 Bis 40.000 Euro 25% als Einmalzuschuss
Über 40.000 Euro 50% als Kredit
Förderstufe 5
Bis 50.000 Euro 30% als Einmalzuschuss
Über 50.000 Euro 60% als Kredit
Förderstufe
Sanierungskosten und Förderhöhe für umfassende energetische Sanierungen
Über 25.000 Euro 20% als Kredit
Förderstufe 1 Bis 25.000 Euro und Einzelmaß- 17,5% als Einmalzuschuss nahmen Förderstufe 2 Bis 30.000 Euro 22,5% als Einmalzuschuss
Über 25.000 Euro 40% als Kredit
Förderstufe 3 Bis 35.000 Euro und erhaltenswerte 30% als Einmalzuschuss Wohnobjekte
Über 35.000 Euro 65% als Kredit
Förderstufe 4
Bis 40.000 Euro 35% als Einmalzuschuss
Über 40.000 Euro 75% als Kredit
Förderstufe 5
Bis 50.000 Euro 40% als Einmalzuschuss
Über 50.000 Euro 85% als Kredit
Über 30.000 Euro 50% als Kredit
Ihr Vorarlberger Immobilienmakler
Allgemeine Fördervoraussetzungen Die förderbaren Maßnahmen dürfen ausschließlich der privaten Nutzung dienen und die betroffenen Wohnhäuser und Wohnungen müssen ganzjährig bewohnt sein (Hauptwohnsitz). Ferienwohnungen sowie Zweitwohnsitze sind nicht förderbar. Für Ehegatten kann nur ein gemeinsamer Hauptwohnsitz angenommen werden. Bei Eigenheimen dürfen weitere bzw. bestehende Zentralheizsysteme nur als Notheizsysteme eingesetzt werden. Bei Mehrwohnungshäusern und Gemeinschaftsanlagen müssen die geförderten Anlagen zumindest 50% der Heizlast abdecken. Ausgenommen sind solare Systeme.
Der Vorarlberger immobilien-markt
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Ratgeber für den Immobilienkauf Auf dem Weg zum Wohntraum stellen sich zahlreiche Fragen
leitfaden. Die Suche nach neuen vier Wänden ist kein einfaches Vorhaben. Ein Objekt zu finden, das den eigenen Bedürfnissen und Wünschen und nicht zuletzt auch dem individuellen Budget entspricht, ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Ein Ratgeber der s-real gibt hier wertvolle Tipps Was sind Ihre Bedürfnisse? Nehmen Sie sich genügend Zeit, um Ihren Bedarf zu erkunden. Es ist wichtig, die Bedürfnisse langfristig zu betrachten und auch alle betroffenen Familienmitglieder in diesen Prozess mit einzubinden. Wie sind die beruflichen Pläne? Wie wird sich die Familie entwickeln? Miete oder Kauf? Eine Mietwohnung erlaubt Ihnen eine höhere Mobilität als ein Eigentumsobjekt. Eine Eigentumswohnung ermöglicht langfristigen Vermögensaufbau. Die monatliche Belastung bei einer Mietwohnung ist vielleicht geringer, kann langfristig jedoch höher als bei einer Eigentumswohnung sein. Genossenschaftswohnungen sind Mietwohnungen ähnlich, allerdings sind bei Abschluss des Mietvertrags Eigenmittel zu entrichten, die Sie jedoch bei Kündigung des Mietvertrags großteils zurückerhalten. Welche Immobilienart? Überlegen Sie, welche Form der Wohnung für Sie optimal ist. Ein Einfamilienhaus bietet meistens viel Platz – werden Sie diesen aber in 10 oder 20 Jahren noch brauchen? Wollen Sie Zeit in Gartenarbeit investieren? Ein Reihenhaus bietet die Vorteile von Wohnung und Haus, diese Siedlungen haben jedoch meistens eine hohe Wohndichte.
Wollen Sie Wohnbauförderung beanspruchen? Wohnbauförderung reduziert die Aufwendungen für Ihre Immobilie, bedeutet aber auch gewisse Einschränkungen bei der Verfügung über den Wohnraum. Zum Beispiel: Begründung des Hauptwohnsitzes in der geförderten Wohnung, Vermietungsverbot etc. Dies gilt es zu berücksichtigen. Welche Infrastruktur? Ist die Wohngegend durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen? In welchen Intervallen und wie lange fahren diese? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe? Wie sieht es mit Apotheken, Trafiken, Banken etc. aus? Wo sind die nächsten Ärzte, wo liegt das nächste Krankenhaus? Wo ist der nächste Kindergarten, die nächste Schule? Auch Fragen zur Freizeitbeschäftigung ergeben sich hier: Können Sie Ihre Lieblingssportarten ausüben? Gibt es Kultur- und Unterhaltungsangebote (Theater, Kino etc.)? Tausend Fragen ... Wie ist der Arbeitsplatz von der ins Auge gefassten Wohnung aus zu erreichen? Gibt es genügend Parkplätze in der unmittelbaren Umgebung oder kann man für sein Auto Abstell-/Einstellplätze anmieten oder kaufen? Wie viele Räume soll Ihre Wunschimmobilie haben? Wohn- und Esszimmer getrennt oder zusammen? Für jedes Kind ein Zimmer oder ein großes Kinderzimmer, das vielleicht später einmal geteilt werden kann? Arbeiten Sie auch zu Hause? Kann es „Durchgangszimmer“ geben oder müssen alle Räume getrennt begehbar sein? Verfügt die Wohnung oder das Haus auch über genügend Stauraum? Wie wichtig ist ein Balkon oder eine Terrasse? Möbliert übernehmen oder neu einrichten?
Wenn notwendige Möbel übernommen werden, so kann das die Anfangskosten erheblich reduzieren. Es kann auch sinnvoll sein, eine Wohnung „wachsen zu lassen“ und erst allmählich nach den Lebensgewohnheiten einzurichten. Passendes Objekt gefunden?
Checkliste für die Wohnungssuche Lage und Infrastruktur
Nutzbarkeit der Wohnung ohnungsgröße/Nutzfläche W A nzahl der Räume Aufteilung der Räume Art der Heizung Schall- und Wärmeschutz Feuchtigkeit von Wänden Anordnung von Fenstern und Heizkörpern (wegen Möblierung) Brauchbarkeit bestehender Einrichtungsgegenstände aschküche W Kellerabteil Abstellflächen Hausmeister/Reinigungsfirma Haustiere
Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben sollten noch folgende „Tests“ durchgeführt werden: Besichtigen Sie die Immobilie zu unterschiedlichen Tageszeiten. Gehen Sie in der Umgebung spazieren, an Werktagen und am Wochenende und wenn möglich auch zu unterschiedlichen Tageszeiten. Überprüfen Sie, welche Lokale und Unternehmen in der Umgebung sind. Außerdem sollten Sie noch die folgenden Punkte berücksichtigen:
Ist der Preis angemessen?
Beim Kauf einer Eigentumswohnung haben Sie die Möglichkeit, ein Schätzgutachten von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen einzuholen. So sind Sie über den Wert Ihrer Immobilie informiert. Auch geschulte Immobilienfachberater ermitteln unter Einbeziehung der Marktdaten vergleichbarer Immobilien den aktuellen Wert des Objekts.
E ntfernung zu Kindergärten, Schulen E ntfernung zu Nahversorgern, Apotheken Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel P arkmöglichkeiten
Rechtsfragen ie sieht der Miet-, Kauf- oder Nutzungsvertrag aus? W A bsicherung von Anzahlungen I nstandhaltungsrücklage bei Eigentumswohnungen öhe der Kaution bei Mietwohnungen H eitergabe- und Untervermietungsrecht W Investitionsablöse Übernahme von bestehenden Förderungen
Finanzierung
öhe der Einmalzahlungen H öhe der monatlichen Belastungen H Höhe der Betriebskosten Nachträglich notwendige Investitionen ebenkosten N
in die Wohnung
Warum nicht den TÜV fragen? Die TÜV Österreich Gruppe ist eine international tätige technische Prüfstelle. Die „TÜV Österreich Bautechnik“ konzentriert sich auf unabhängige Qualitätskontrollen von Bauwerken im privaten und gewerblichen Bereich. Der TÜV Österreich erstellt ein umfangreiches technisches Gutachten über den Zustand des Objekts. Sie erhalten eine Auflistung aller festgestellten Mängel und etwaiger daraus resultierender Folgekosten (Herstellungs-/Sanierungsaufwendungen).
Bedürfnisse und Wünsche sowie das Budget sind zu berücksichtigen.
FOTO: shutterstiock
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Der Vorarlberger immobilien-markt
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Jahrhundertdesign: Charles und Ray Eames Wie ein amerikanisches Designer-Ehepaar noch heute die Möbelwelt bestimmt Möbeldesign. Die Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Designer-Ehepaar Charles (1907–1978) und Ray Eames (1912−1988) zählt zu den fruchtbarsten Gemeinschaftsprojekten des 20. Jahrhunderts. In ihrem vier Jahrzehnte umfassenden Werk schufen die beiden bahnbrechende Filme, Bauten und Ausstellungen – neben ihrer Arbeit im Möbelbereich, in dem ihre Design-Beiträge zu den wichtigsten Arbeiten des vergangenen Jahrhunderts zählen.
zum Design des 20. Jahrhunderts kann es nicht überraschen, dass viele der wirtschaftlich erfolgreichen Eames-Produkte kopiert werden. Physisch mögen diese Kopien dem Original ähneln, aber eines bleibt den Imitaten stets vorenthalten: die enge Verbindung zu den Designern und ihren Nachfolgern. Es ist diese Verbindung, die ein Produkt authentisch macht und es ist zugleich die einzige Garantie, dass ein Produkt die Absichten des Designers in jedem Detail voll widerspiegelt.
Das Schweizer Unternehmen Vitra fertigt die Möbel von Charles und Ray Eames seit 1957. Alles begann damit, dass Willi Fehlbaum, der Vater von Vitra-Chairman Rolf Fehlbaum, Eames-Möbel 1953 auf Reisen in den USA kennenlernte. Es entwickelte sich eine Beziehung zunächst zu Charles und Ray Eames, und später auch zu Charles’ Tochter Lucia und seinem Enkel Demetrios Eames, dem heutigen Direktor des Eames Office, sowie zu anderen Familienmitgliedern. Nicht zuletzt deswegen liegt das Vitra-Haus an der Charles-EamesStraße 2 in Weil am Rhein.
Zur Unterscheidung zwischen dem Original und einer Kopie wendet Charles Eames’ Enkel Demetrios Eames eine einfache Regel an: „Ich werde häufig gefragt, ob es schwierigist,authentischesEames-Design von einer Kopie zu unterscheiden. Es ist nicht schwierig. Ein Blick auf das Label genügt: in Europa steht hier Vitra, und dann ist das Stück authentisch. Seit 50 Jahren arbeiten das Eames Office und Vitra zusammen, um zu garantieren, dass man die Original-Designerfahrung erhält, die Charles und Ray Eames angestrebt haben. Wenn es nicht von Vitra kommt, dann ist es auch nicht Eames, Punkt.“ erläutert Demetrios Eames die Tatsache, dass Vitra der einzig legitime Hersteller von Eames-Möbeln für Europa und den Nahen Osten ist.
Dabei verfolgen Vitra und die Eames-Familie gemeinsam das Ziel, die Design-Botschaft von Charles und Ray Eames zu verbreiten und dem Kunden die Design-Erfahrung zu ermöglichen, die Charles und Ray im Sinn hatten. Vorrangig kommt es bei diesem Projekt darauf an, alle wichtigen Design-Beiträge der beiden verfügbar zu machen, ohne sich dabei allein auf die wirtschaftlich wich-
Einer der edelsten Eames-Klassiker: Der Lounge-Chair
tigen Beiträge zu beschränken. Neben den erfolgreichsten Modellen wie dem Aluminium-Chair und der Soft Pad Group, den Eames Plastic-Chairs oder dem LoungeChair von 1956 enthält der EamesKatalog von Vitra eine breite Auswahl an weiteren Modellen wie etwa der Plywood Group (1945/46), den Eames Storage Units (1949), der Wire Chair Group (1951), dem Hang it all (1953), oder dem Lobby Chair and Stools (1960). La Chaise Inspiriert durch die Skulptur „Floating Figure“ des Bildhauers Gaston La Chaise entwarfen Charles und Ray Eames mit dem Stuhl, der gleichzeitig eine Chaiselongue La Chaise für einen Wettbewerb des Museum of Modern Art in New
„La Chaise“ revolutionierte das Möbeldesign mit Material- und Farbwahl.
FOTOS: vitra
York. Die raumgreifende Sitzskulptur aus Fiberglasschalen besticht durch ihre unglaubliche Eleganz und erlaubt vielfältige Sitz- und Liegepositionen. Längst konnte sie sich als eine Ikone des organischen Designs etablieren. Bei Vitra beschränkt man sich nicht auf die Fertigung des Werkes der beiden Eames, sondern kümmert sich auch um die Bewahrung und Erforschung des künstlerischen „Charles und Ray Eames schufen Design für Jahrhunderte.“ Harald F. Künzle, Geschäftsleitung Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH
Erbes. Das Vitra Design Museum besitzt die bedeutendste Sammlung von Eames-Klassikern und -Prototypen. In Zusammenarbeit mit der amerikanischen Library of Congress veranstaltete das Vitra Design Museum eine große Ausstellung unter dem Titel „The work of Charles and Ray Eames“. Im Jahr 2005 traten Vitra und Herman Miller gemeinsam als Gründungssponsoren der Eames Foundation auf, welche sich dem Erhalt des Eames House für zukünftige Generationen widmet. Angesichts der Bedeutung der Beiträge von Charles und Ray Eames
Beliebter Klassiker: Der Lounge-Chair, 1956 Der Eames Lounge-Chair ist nicht nur der bekannteste Entwurf des amerikanischen Designerpaares Charles und Ray Eames. Der 1956 lancierte Sessel ist zugleich einer der großen modernen MöbelKlassiker, für die sich mittlerweile Generationen von Nutzern immer wieder aufs Neue begeistern konnten. Seine Entstehungsgeschichte ist ungewöhnlich: im Auftrag der US-Regierung und verschiedenen Flugzeugherstellern fertigte Charles Eames während des Zweiten Weltkrieges Flugzeugteile, Beinschienen und Tragbahren aus dreidimensional verformten Sperrholzplatten. Aus der Technik des Verbiegens von Schichtholz unter Dampf leitete
er verschiedene Möbelentwürfe ab (Plywood Group). Später wandte er sich bei Möbelentwürfen dem Fiberglas und dem Aluguss zu. Als herausragendes Produkt hat der Lounge-Chair bis heute Gültigkeit. Aber auch Klassiker, die sich seit Jahrzehnten erfolgreich auf dem Markt behaupten, bedürfen der Pflege und Weiterentwicklung. Das wussten schon Charles und Ray Eames, die für den LoungeChair über die Jahre hin verschiedene Ausführungen erarbeiteten. Vitra setzt diese Tradition im Geist der Designer und in enger Abstimmung mit dem Eames Office fort. Eine neue Variante des Sessels mit Schalen aus Nussbaumfurnier ist erhältlich. Der Nussbaum besitzt einerseits ein ähnlich ausdrucksstarkes Furnier wie Palisander, verleiht dem Sessel aber gleichzeitig eine etwas kühlere Anmutung, die dem ästhetischen Empfinden unserer Zeit entspricht. Das Nussbaumfurnier harmoniert außerdem hervorragend mit den Brauntönen der neuen Vitra Lederkollektion. Der Lounge-Chair mit einem Schalen-Furnier aus schwarz pigmentiertem amerikanischem Nussbaum kann sowohl mit dem klassischen schwarzen Untergestell, als auch mit dem polierten oder verchromten Untergestell geordert werden. Für die Lederpolster werden wahlweise die Farbtöne Nero, Chocolate, Braun und Snow empfohlen. Die offizielle Vitra-Dependance in Vorarlberg ist Möbel Reiter in Rankweil. Hier sind die zertifizierten Original-Designmöbel erhältlich.
Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH 6830 Rankweil Bundesstraße 102 office@reiterrankweil.at www.reiterrankweil.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr, Samstag, 9 bis 13 Uhr
Endlich Fr端hling!
1972 Sulz
1981 Feldkirch
1991 Dornbirn 1997 Rankweil
2002 Bludenz
2012 Lustenau
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Der vorarlberger Immobilien-Markt
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Der Vorarlberger immobilien-markt
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Sanierungsscheck 2012
Die Sanierungsoffensive des Bundes für den privaten Wohnbau geht weiter Förderaktion. Ergänzend zur Wohnbau- und Energieförderung des Landes Vorarlberg stellt der Bund 2012 ebenfalls Mittel zur Verfügung – allein 70 Mio. für Private. Seit Februar stehen neue Förderanträge zur Verfügung, die bei Banken und Bausparkassen eingereicht werden. Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Förderungsfähig sind die Dämmung von Außenwänden und Geschoßdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie die Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen auf erneuerbare Energieträger.
Sanierung und maximal 1500 Euro für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. mit Umweltzeichen kann ein Zuschlag von maximal 500 Euro in Anspruch genommen werden. Auch die thermische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude kann gefördert werden, hierfür gelten gesonderte Voraussetzungen. Antragstellung vor Baubeginn
Wer kann einreichen?
Bis Ende des Jahres ist das Einreichen eines Antrags möglich.
Der Sanierungsscheck richtet sich an (Mit-)Eigentümer (innen), Bauberechtigte oder Mieter(innen) eines Ein- oder
Zweifamilienhauses bzw. an Wohnungseigentümer(innen) und Mieter(innen) von Wohnungen im mehrgeschoßigen
FOTOS: shutterstock
Wohnbau. Die Förderung beträgt bis zu 20% der förderungsfähigen Kosten bzw. maximal 5000 Euro für die thermische
Die Antragstellung erfolgt über die Bausparkassen. Einreichungen sind zwischen 20. 2. 2012 und 31. 12. 2012 möglich. Bitte beachten Sie, dass bei der Antragstellung eine aktuelle EMail-Adresse anzuführen ist, da der gesamte Schriftverkehr im Zuge der Förderungsabwicklung ausschließlich per E-Mail
erfolgt. Der Antrag muss jedenfalls vor Beginn der baulichen Maßnahmen bzw. dem Liefertermin gestellt werden. Infoblätter zur Antragstellung sowie detaillierte Informationen zur Förderungsaktion sind auf der Website www.sanierung2012.at erhältlich. Die Förderung erhält man nach Genehmigung des Antrages und nach Umsetzung des Projektes. Voraussetzung ist die Übermittlung der Endabrechnung inklusive aller erforderlichen Unterlagen.
Kontakt & Anträge www.sanierung2012.at Serviceteam Sanierungsscheck
Tel: 01/31631-264 Fax: 01/31631-99264 sanierung@kommunalkredit.at
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Das Traumobjekt aus der Natur Als intelligenter und ökologischer Wertstoff ist Holz gefragt
Wertstoff. Als natürlich nachwachsender, heimischer Baustoff ist Holz die Grundlage für ein Traumhaus, in dem Ökologie und gutes Raumklima einhergehen. Holzbau, -architektur und selbst -kunst sind in Vorarlberg seit vielen Jahren ein Thema, das sich in qualitativ hochwertigen Bauten niederschlägt. Exkursionen aus aller Welt besuchen das „Weißtannenland“ der Vorarlberger Holzbauarchitektur. Sowohl bauphysikalisch wie technisch hat Holz viele Vorteile. Der Werkstoff Holz wird hierzulande als Wertstoff gesehen und als Baustoff des 3. Jahrtausends in der Architektur entsprechend eingesetzt. Holz ist genial – sei es aus Überzeugung, aufgrund seiner positiven Eigenschaften oder aufgrund seiner Vorteile im Hausbau. Die Stabilität und technischen Möglichkeiten von Holz
sind groß, seine Ästhetik löst Wohlbefinden aus. Holz ist lebendig wie kein anderer Baustoff, ist warm, atmet, hat Seele und erzählt Lebensgeschichten. mit Farbe und Maserung. Stil, Charakter und Individualität lassen sich in der modernen Holzbauarchitektur wie in Mischbauten mit Holz stets unverwechselbar zum Ausdruck bringen. Die gute Ökobilanz ergibt sich aus der Regenerierbarkeit des Werkstoffes sowie seiner umweltfreundlichen Verarbeitung, Entsorgung und seinem Klimaeinfluss. Holz nimmt CO2 aus der Luft auf und reduziert den Treibhauseffekt. Behaglich und gesund Holz ist das Maß vieler Dinge, vor allem wenn es um stabiles, gesundes und ökologisches Wohnen geht. Egal ob in Blockbauweise bzw. aus großformatigen, plat-
tenförmigen, tragenden Vollholzelementen die, vollkommen frei von Leim und Eisenteilen sind. Holz-Elemente können aus aneinandergefügten Hölzern bestehend, die für Wand, Decke und individuelle Bauabschnitte eingesetzt werden. Dieser Konstruktionsweg ist ideal für optimalen Schallschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz und Brandschutz geeignet. „Bei der richtigen Auswahl und Verarbeitung ist Holz vielen anderen Materialien bauphysikalisch und technisch überlegen.“ Harald Rummer, Verkaufsleitung Dobler Hausbau
Durch den hohen Vorfertigungsgrad können Bauteile schnell und präzise auf der Baustelle eingebaut werden. Viele Fertighäuser bestehen aus diesem Grund aus Holzkonstruktionen. Schnelles, trockenes, leichtes und platzsparendes Bauen und aufgrund des geringeren Gewichts kleiner dimensionierte Fundamente sind weitere Vorteile der Holzbauweise. Diese Unabhängigkeit gilt sowohl beim Entwurf von Innenräumen wie auch bei der Konzeption von Außenhüllen. Flexibilität und Schallschutz
Der Baustoff Holz überzeugt durch Charakter und Individualität.
FOTOS: dobler bau
Holz bleibt und macht flexibel. Das gestalterische Naturtalent gilt als unübertroffen – wegen seiner enormen Tragfähigkeit und seiner Fähigkeit, sich dem Raum anzupassen. Holz spart durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit Energie: Die Dämmung hält im Winter die Wärme drinnen und im Sommer die Hitze draußen. Holz bringt Ruhe ins Haus, denn der mehrschichtige Wandaufbau
wie Massivholzdecken und weitere Verarbeitungsmöglichkeiten sorgen für ausgezeichneten Schallschutz. Waldwirtschaft Die mit dem Werkstoff Holz errichteten Häuser haben viele objektive Vorteile, die zum Teil unmittelbar kostenrelevant sind (platzsparende, leistungsfähige Bauteile, kurze Bauzeiten etc.) oder zum Teil die Wohnqualität und Umweltqualität betreffen (Wohnklima, Nachhaltigkeit, trockene Bauweise). Holz ist nachhaltig, denn seine Ökobilanz ist brilliant: Als nachwachsender Rohstoff, der obendrein das Treibhausgas CO2 bindet, ist Holz der perfekte Partner für das perfekte Eigenheim. Und in Vorarlberg unterstützt der Holzbau den heimischen und großteils nachhaltig bewirtschafteten Forst. Die Nutzung von Holz bedeutet daher eine Ressource mit viel Vielfalt zu pflegen. Immerhin besteht ein Drittel Vorarlbergs aus Waldfläche, die von 3500 Personen voll bewirtschaftet wird. Individuelle Außenansichten Holzfassaden sind einerseits Spiegelbild einer naturverbundenen Wohnform, andererseits Ausdruck moderner Architektur und zeitgemäßen Bauens. Bei der Fassade kann bei richtiger Bauweise auf chemischen Holzschutz verzichtet werden. Jahrhundertealte wunderschöne Holzhäuser sind eindrucksvolle Beweise dafür. Sollte eine unbehandelte Holzfassade nicht dem Geschmack entsprechen, kann aus einer großen Anzahl ökologisch vertretbarer und dauerhafter Lasuren in allen Farben gewählt werden. Holzhäuser gibt es jedoch auch ohne Holzfassade. Wer nicht will, dass ein Holzhaus wie ein Holz-
haus aussieht, hat unterschiedlichste Möglichkeiten: Putzfassaden, Schirmfassaden, geschindelte Fassaden oder Plattenfassaden erzeugen auf Wunsch eine ganz andere Optik. Brandsicherheit Vorarlberg verfügt über eine hohe Kompetenz im Holzbau und bringt diese ein. In puncto Brandschutz gibt es ganz klare Aussagen: Bei einem modernen Bau aus Stahlbeton kann Stahl nach zwei, drei Stunden schmelzen und der Beton zerbröselt. Solide Holzbalkenkonstruktionen halten sehr lange. Holzkonstruktionen sind berechenbare Größen im vorbeugenden, baulichen Brandschutz. Unter Einhaltung der vorherrschenden Gesetzeslage, der Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz sowie der vorgeschriebenen Bestimmungen im Holzbau vertrauen sogar Feuerwehren auf den Baustoff Holz. Nationale und internationale Brandstatistiken geben dem Recht. Holz ist ein Material mit hoher Festigkeit und ebenso hoher Langlebigkeit. Gibt man Holz die Möglichkeit zu atmen und zu arbeiten sowie die aufgenommen Feuchtigkeit wieder abzugeben, so hat man beim Hausbau das Material mit der höchsten Qualitätsstufe gefunden. Mit dem mehrgeschossigen Paradeprojekt des LifeCycle Tower in Dornbirn wird das erste Holzhochhaus mit 8 Stockwerken errichtet. Wer in einer etwas kleineren Dimension Holz als Werkstoff zur Errichtung seines Eigenheimes ins Auge fasst, ist mit den kompetenten Holzbaufirmen im Lande gut beraten. Mehr Informationen unter: www.proholz.at www.cree.at
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VNR IM_PH 144_02_2011_Layout 1 28.02.12 13:31 Seite 1
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Information und Verkauf: 6804 Feldkirch-Altenstadt, Am Blütenweg 2, Montag bis Freitag 9 - 12 und 14 - 18 Uhr Samstag 9 - 12 Uhr, Tel.: 05522/788 51 6850 Dornbirn, Lustenauer Straße/ Knebelbrugg 2+4 Montag bis Freitag 9 - 12 und 14 - 18 Uhr Samstag 9 - 12 Uhr, Tel. : 05572/208 398 Nähere Infos: www.elk.at
Grundrisse vom Passivhaus 144
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Raumgewinn durch Dachbodenausbau Strategie gegen Bodenknappheit: sinnvoller Obergeschoßausbau
Umbau. Der Dachboden ist meist ein ungenützter Bereich, der oftmals als Rumpelkammer und Abstellraum dient, doch er bietet in vielfältiger Weise eine gute Möglichkeit zur Wohnraumgewinnung. Sei es, dass nur ein Teilbereich umgebaut wird, oder der Ausbau des ganzen Dachbodens angestrebt wird. Er kann ein schönes und gemütliches Zuhause, ein angenehmer Platz zum Arbeiten und ein Ort, an welchem man sich wohlfühlt, werden. Dank modernen Belichtungssystemen und guten Isoliermöglichkeiten können heute dunkle Wohnhöhlen in lichtdurchflutete Wohngalerien umgewandelt werden und man kann sogar Energiekosten sparen und zur Wärmedämmung des gesamten Hauses beitragen. In Zeiten der finanziellen und wirtschaftlichen Unsicherheit bekommen Familie und Lebensraum wieder eine größere Wertigkeit. Die Bedürfnisse nach Nähe zur Familie, zu Freunden und Bekannten nehmen zu und materielle Bedürfnisse treten in den Hintergrund. Doch auch in diesen Zeiten ist es für viele Menschen wichtig, genug Platz zum Leben, aber auch, um sich zurückzuziehen zu haben. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum der Bedarf an Wohnraumgewinnung wächst. Familienzuwachs, die Notwendigkeit nach einem ruhigen Arbeitsplatz oder ein Rückzugsraum sind nur ein paar Beispiele. Auch sind die Umstände, die ein Umzug in ein neues bzw. anderes Objekt mit sich bringt, gerade für viele, auch
eine finanziell große Belastung. Die Kreditvergabe, aber auch die Verfügbarkeit eines geeigneten Objektes, sind nicht immer gewährleistet, bietet der Um- bzw. Ausbau des Dachbodens eine gute Alternative. Sollte man sich doch dafür entscheiden sein Eigenheim zu verkaufen, ist es von Vorteil ein ausgebautes Dachgeschoß zu haben, da diese Objekte auf dem Immobilienmarkt sehr begehrt sind und der Wert des Eigenheims nachhaltig gesteigert wird. Alternative zur Grundstückssuche Vor allem für junge Familien und Leute, deren Budget zu knapp ist, sich ein neues, der derzeit schwer verfügbaren Grundstücke zu leisten, bietet der Dachbodenausbau eine platzbringende und verhältnismäßig günstige Möglichkeit. Hier können individuelle Wünsche gleich mit umgesetzt werden, damit ein behagliches Wohnen unter dem Dach ermöglicht wird. Wird die Entscheidung für den Dachbodenausbau getroffen, müssen einige wichtige Dinge beachtet und geplant werden. Es ist immer eine Kosten-NutzenRechnung mit einem Fachmann zu errechnen und es sollte auf jeden Fall Hilfe von Fachpersonen in Anspruch genommen werden damit die Energieeffizienz und das Wohnklima optimal gesteigert wird. Eine Energieberatung, statische Abklärung und vieles mehr sind vor dem Dachbodenausbau selbstverständliche Maßnahmen.
Ein ungenützter Dachboden bietet die Möglichkeit zur Wohnraumgewinnung.
Raumklima beachten Im Dachboden herrscht nur dann Wohlfühl-Atmosphäre, wenn das Raumklima passt. Der Dachboden ist jedoch besonders exponiert. Brütende Hitze im Sommer, eisige Temperaturen im Winter und Wind zu allen Jahreszeiten sind stark zu spüren, wenn die Wärmedämmung nicht ausreichend ist. Die Mehrkosten beim Dachbodenausbau für die Verwendung eines starken Dämmstoffes sind im Vergleich zur Energiekostenersparnis gering. Etwa 20% der gesamten Heizenergie entweicht über ein nicht isoliertes Dach. Da das Dach im Vergleich zu den Außenwänden relativ dünn ist, ist speziell beim Dachbodenausbau für Wohnzwecke eine effiziente und professionelle Wärmedämmung mit geeignetem Dämmstoff anzuraten, damit die Energieersparnis auch gewährleistet wird. Auch müssen zahlreiche Punkte beachtet werden: die Prüfung der Bausubstanz die Statik die Vorgehensweise der einzelnen Bauabschnitte die Materialwahl das Vorhandensein von genügend Fenstern das Belichtungssystem die Dämmstoffwahl die richtige Heizungswahl Belüftungssystem (im Zuge einer Komplettsanierung) Brandschutzmaßnahmen. Erfolgt ein Dachbodenausbau im Zuge einer energieeffizienten Komplettsanierung, so sind enorme Betriebskosteneinsparungen und eine deutliche Komforterhöhung durch z. B. automatische Be- und Entlüftung mit stets frischer Raumluft, schöne Lichtverhältnisse bei angenehmen Temperaturen im Sommer wie Winter und weitere Vorteile gegeben. Beim Dachbodenausbau muss unbedingt professionelle Beratung in Anspruch genommen werden, damit das Projekt des Ausbzw. Umbaus auch gelingt und man danach nicht unnötige Kosten oder Baumängel resultiert. Gelungene Beispiele zeigen: es rentiert sich und man gewinnt Wohlfühlwohnraum.
Der Dachboden als angenehmer Platz zum Arbeiten und wohlfühlen. FOTOS: shutterstock
Häufigste Auslöser einer Sanierung
A ktuelle Fördersituation 10% ohe Energiekosten 15% H angel in der Nutzung und eingeschränkte Wohnqualität M A kuter Bauschaden oder defektes Bauteil 50%
25%
Größte Problemfelder und Barrieren für eine Sanierung
angelhafte Information und zu wenig Zeit 40% m b ereits durchgeführte Teilsanierungen/Eigenleistungen L eistbarkeit-Angst vor Mehrbelastung 20% B ewohnerstruktur und Historie 10% generelle Abneigung aus persönlichen Gründen 10%
20%
Normen und Vorschriften
R ichtlinien des Österreichischen Instituts für -Normen Ö F euerpolizeiverordnung V orarlberger Baugesetz Baukoordinationsgesetz (BauKG) ohnungseigentumsgesetz (WEG) W Mietrechtsgesetz (MRG) Etwaige Förderrichtlinien Land und Bund erstellerrichtlinien H
Bautechnik – kurz OIB
Energieverbrauch im Haushalt (Durchschnitt)
eizung 49% H A uto 35% armwasser 8% W Haushaltsgeräte 7% Licht 1%
Energiesparpotenziale verschiedener Sanierungsmaßnahmen
F ußböden 10% S onstige 15% ach 20% D Fenster und Sonnenschutz Außenwände 30%
25%
Quelle: Rhomberg Bau
Die Treppe zur neuen Wohnung Wie ist der Dachboden erreichbar, wenn ausgebaut wurde? Sanierung. Viele Hausbesitzer bauten vor Jahren in dem Bewusstsein, irgendwann später das Dachgeschoß auszubauen. Sei es für die heranwachsenden Kinder, soll ein neues Büro oder ein gemütlicher Hobbyraum entstehen – der bisherige Zugang zum Dachboden entspricht meistens nicht den vorgeschriebenen Normen für Wohnungstreppen, die in bewohnte Räume führen. Es muss also für einen neuen sicheren Zugang gesorgt werden. Hier die wesentlichsten Fragen, die man am besten mit einem kompetenten Fachmann (Architekten,
Treppenbauer und/oder Statiker) prüfen sollte: Soll die neue (Dachgeschoß-) Treppe über der darunterliegenden errichtet werden? W enn ja, ist dann die Kopfhöhe ausreichend, speziell mit Rücksicht auf die Dachschräge oder eventuelle Balken und Unterzüge? Kann/soll die neue Treppe über der vorhandenen Treppe einen anderen Grundriss haben? Lässt die Deckenkonstruktion (Trägerverlauf) einen entsprechenden Durchbruch zu? Wer prüft die Statik der Decke und der Wände?
Wenn
die Treppe eine Dachbodentreppe ersetzen soll: In welche Richtung kann das Treppenloch vergrößert werden? Kann die Befestigung einer neuen Treppe an einer Ständerwand/ Leichtwand erfolgen? Reicht für den Dachbodenausbau eine Steiltreppe, weil dieser Raum ein Abstellraum ist? Wie viel Raum kann für eine bequeme Treppe geplant werden? Wie sieht der Geländeranschluss der neuen Treppe aus? Sind bezüglich der Verkehrslast der Treppe besondere Auflagepunkte zu berücksichtigen?
Welche sonstigen Renovierungs-
arbeiten sind im Treppenumfeld notwendig? (Zeitaufwand, Kosten, Entsorgungsmöglichkeiten) Bei Wohnungstrennung: Wo kann die Eingangstür am besten angebracht werden – unten oder oben? Über die Details bei Um- oder Ausbauvorhaben informiert der Ratgeber „Treppen-ABC“, kostenlos erhältlich bei Schrägle/Tirol. Mehr Informationen unter: www.schraegle-treppen.at
Treppenaufgang und Mobiliar wurden harmonisch integriert. FOTOS: Treppenmeister
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Mit Fachkompetenz zum Ziel Eine professionelle Vermittlung durch Makler gibt Sicherheit
Immobilien. Meist ist der Kauf einer Immobilie die größte Investition im Leben eines Vorarlbergers. Auch das Suchen und Finden von Wohnungen, Vermietern und Anbietern wird immer komplexer.
oder Vermieten einer Wohnung geht, ist die professionelle Unterstützung eines Maklers hilfreich. Nicht zuletzt spart er Zeit – und durch sein Know-how vielfach auch Geld. Professionelle Ausbildung
Von der Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie angefangen bis zur Vertragserrichtung – der Kauf und Verkauf von Haus, Grundstück und Co. erfordert beste Informationen, fachkompetente Beratung und seriöse Abwicklung. Bei Immobiliengeschäften geht es um hohe Summen, sich hier professionelle Unterstützung sowohl bei der Suche wie bei der Analyse des geeigneten Objektes zu holen, macht Sinn. Das Sparen liegt den Vorarlbergern im Blut, nur übersieht, wer sich die Kosten für einen Makler „sparen“ möchte gern, welche Vorteile und Einsparmöglichkeiten eine professionelle Begleitung und Vermittlung bietet. Die marktgerechten Bewertung einer Immobilie ist ebenso gefordert wie das Wissen um Behördenauflagen, Informationen über Baurecht, Wegerecht, Grundbuch, Konsumentenschutz und Co. Auch wenn es um das An-
Die Immobilienbranche setzte in den letzten Jahren verstärkt auf Professionalisierung: Fundierte Ausbildung, praktische Erfahrung und soziale Kompetenz gehören zur Grundausstattung eines seriösen Vorarlberger Immobilienmaklers. Das macht Sinn, denn nicht jedem Bürger ist es gegeben, sich selbst mit Behörden, Finanzamt, juristischen Fragen oder baurechtlichen Details auseinanderzusetzen. Der Makler nimmt hier viele Wege ab und sorgt mit seinem Wissen und seiner Erfahrung für eine reibungslose Abwicklung auf dem Weg zum Traumhaus oder zur Traumwohnung. Schutz vor Preisen
unrealistischen
Ausbildung, Erfahrung und kompetente Marktbeobachtung machen Immobilienmakler zu
Der Weg zur Traumimmobilie führt sicherer über den Makler.
profunden Kennern der Immobilienszene. Wer seine Wohnung privat sucht oder anbietet kann teilweise in die Preisfalle tappen. Der Makler sorgt sowohl bei Vermittlung wie Verkauf für eine Abklärung der Anträge möglicher Förderungen, Unterstützung bei der Übergabe und bietet weitere selbstverständliche Serviceleistungen im Rahmen seiner Tätigkeit. Die äußerst umfangreichen Haftungen und die Erfahrungen des Immobilienmaklers garantieren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses, zum Erkennen von möglichen Bauschäden oder Qualitätsmängeln, Erschließungsdetails usw. Umfassender Service Bittet der Eigentümer einen Makler, einen Mieter für ein Haus oder eine Wohnung zu suchen, legt er auch fest, wie die Betreuung auszusehen hat. Aber nicht nur die professionelle Bewertung und die erfolgreiche Vermittlung mindern das persönliche Risiko, auch das Immobiliengeschäft selbst ist heikel. Hier achtet das Maklerbüro auf eine treuhänderische Abwicklung durch einen Anwalt oder Notar und übergibt das Objekt selbstverständlich erst dann an die neuen Eigentümer, wenn die vereinbarte Kaufsumme auch tatsächlich überwiesen wurde. Zudem begleitet der Makler die Einholung sämtlicher behördlicher Genehmigungen, sodass eine unkomplizierte Abwicklung gewährleistet wird und Nerven gespart werden. EnergieausweisInformationen und Förderanträge wird ein Topmakler jederzeit parat haben. Die Klärung der Höhe einer allenfalls übernehmbaren oder bestehenden Förderung am Kaufobjekt oder die
Top-Immobilien werden vielfach nicht am freien Markt gehandelt.
Unterstützung bei sämtlichen Anträgen einer Förderungsübernahme unter Berücksichtigung der für den Kunden maximal möglichen Förderung sind weitere Services von renommierten Anbietern. Zeitersparnis und Marketing Zu den Aktivitäten des Maklers zählt auch, dass er auf eigene Kosten angemessene Werbemaßnahmen durchführt. Zu seinen Aktivitäten zählt auch, dass er auf eigene Kosten angemessene Werbemaßnahmen durchführt, Exposés erstellt, Inserate schaltet, aktiv an vorgemerkte Interessenten anbie-
tet, Terminvereinbarungen durchführt und die Besichtigungen organisiert. Dazu gehört auch das Aussortieren von Neugierigen, die nur wissen wollen, wie andere Leute wohnen oder was das eigene Objekt vielleicht wert ist. Erst nach dem Zustandekommen einer erfolgreichen Vermittlung zwischen Verkäufer und Käufer aufgrund der Aktivitäten des Maklers wird die vereinbarte Provision verrechnet. Schlussendlich kann zusammenfassend gesagt werden: Immobilienangelegenheiten sind eine Spezialistensache. Die Vorarlberger Makler sorgen für den Erfolg und die Zufriedenheit ihrer Kunden.
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Balearen: Wohnimmobilien in Toplagen Nachfrage nach Zweitwohnsitzen im Premium-Segment steigt um 25 Prozent
Zweitwohnsitze. Die Nachfrage nach Zweitwohnsitzen in exklusiven Lagen auf den Balearen entwickelt sich weiterhin positiv. Immobilienmakler verzeichnen lebhafte Aktivitäten und steigendes Interesse an Wohnimmobilien auf den Balearen. „Die kräftige Nachfrage, insbesondere von Käufern aus dem Ausland, konzentriert sich hauptsächlich auf ein knappes Angebot hochwertiger Immobilien in Premium-Lagen mit Preisen von einer Million Euro aufwärts“, so Matthias Hartinger weiter. Im vergangenen Jahr wurde ein Nachfrageanstieg von 25 Prozent bei TopWohnimmobilien in den begehrten Lagen auf allen drei Balearen-Inseln verzeichnet. Stabile Toplagen In den mittleren Lagen ohne Meerblick waren die Preise 2008 und 2009 krisenbedingt auch auf den Balearen teilweise um bis zu 20 Prozent gefallen. Dennoch
waren und sind die Balearen kein Schnäppchenmarkt. In den Toplagen sind die Preise auch während der Finanzkrise aufgrund der starken Nachfrage aus dem Ausland stabil geblieben. Investitionen in hochwertige Zweitwohnsitze in begehrten Lagen wie Puerto de Andratx im Südwesten oder Santanyí im Südosten Mallorcas bieten nach wie vor ein attraktives Wertsteigerungspotenzial, da hier die große Nachfrage auf ein vergleichsweise knappes Angebot trifft. Für erstklassige Anwesen mit Meerblick am nördlichsten Punkt Mallorcas, zahlten Käufer bereits im vergangenen Jahr Preise bis zu 12.200 Euro pro Quadratmeter. In einem im Juni dieses Jahres vorgelegten Ranking führender Makler lag Mallorca mit diesem Spitzenwert auf Platz 15 der teuersten Wohnstandorte Europas. Darüber hinaus registrierte man auf Mallorca vor allem bei Neukunden ein zunehmendes Interesse an ländlichen Gebie-
ten wie Inca und Santa Maria del Camí im Inneren der Insel. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich in den ersten neun Monaten 2011 die Verkäufe in dieser Region mehr als verdoppelt. In Trendgebieten wie Ibiza verzeichnet man für Premium-Immobilien ab einer Million Euro aufwärts – etwa für modernisierte Fincas in erster Meereslinie – sogar Preisanstiege von zehn Prozent. Auf Menorca gilt das zunehmende Interesse Wohnimmobilien in direkter Strandlage mit Zugang zur eigenen Bucht, wie beispielsweise in San Mezquita in der Nähe der Hauptstadt Mahón. Käufer aus dem Ausland Ausländische Käufer zeigen weiterhin Vertrauen in den stabilen Immobilienmarkt der Balearen. Sie wissen die Lebensqualität auf den Inseln zu schätzen und investieren in werthaltige Immobilien. Angesichts der wirtschaftlichen Stabilität der Herkunftsländer liegt darin ein
anhaltender Trend. Bisher wurde der Markt auf den Balearen von Deutschen, Engländern und Skandinaviern dominiert, neu hinzugekommen sind vermehrte Anfragen aus Österreich und der Schweiz. „Auch in Vorarlberg stehen hochwertige Immobilien in Toplagen bei den Käufern hoch im Kurs.“ Matthias Hartinger, Engel & Völkers Vorarlberg
Bis zum Ende des dritten Quartals 2011 wurde auf den Balearen bei verkauften Wohnimmobilien im PremiumSegment einen Anstieg des Durchschnittspreises um 16,6 Prozent registriert. Während der Durchschnittspreis der vermittelten Immobilien in den ersten neun Monaten 2010 bei 772.745 Euro lag, beträgt er im selben Zeitraum 2011 900.827 Euro.
Zusätzliche Aufwertung Im Juni dieses Jahres hat die UNESCO das Tramuntana-Gebirge im Nordwesten Mallorcas in den Rang eines Weltnaturerbes erhoben. Die Serra de Tramuntana erstreckt sich über 90 Kilometer von Puerto de Andratx im Südwesten bis nach Cap de Formentor im Norden. Diese wichtige Entscheidung wird der Wohnqualität in diesen Lagen weiter Auftrieb geben, da die Regierung weniger Baugenehmigungen erteilen wird. Dies führt zu einem überdurchschnittlichen Wertzuwachs für bereits vorhandene Immobilien. Darüber hinaus dürfte eine kurzfristige Senkung des Mehrwertsteuersatzes beim Ankauf von Neubauten von acht auf vier Prozent den mallorquinischen Immobilienmarkt weiter beleben. Wer im Sommer den Bodensee schätzt, orientiert sich im Winter vielleicht schon an den frühlingshaften Gefilden und moderaten Temperaturen der balearischen Inseln.
Designerstücke als Wert zum Wohnen Ein altes Möbelstück als Wertanlage? Durchaus! Unikat. Einzigartige Möbel und Dekorationsobjekte gelten mittlerweile bereits als Anlagetipp in einer Welt der Vergänglichkeit. Designobjekte in limitierter Auflage gewinnen mit den Jahren an Wert. Und mit den Jahrzehnten erst recht. Bei Auktionen verblüffen Unikate und Designstücke immer wieder. So wurde der „Oak and Glass Table for the Casa Orengo“ vor wenigen Jahren bei Christie’s um 3,82 Millionen Dollar versteigert. Allerdings muss es ja nicht gleich der Weltrekordhalter bei Designerstücken sein.
vorweist, ist ein abgenutztes Lederfauteuil unter dem Namen „Wingback Chair“ mit einem
Preis von 50.000 Euro optisch nicht als Topmöbel erkennbar. Was wunder, der 113 Meter ho-
Abnutzungserscheinungen? Während dieser Tisch noch sein ursprüngliches Aussehen und kaum Abnützungserscheinungen
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he Stuhl stammt aus dem Jahr 1935 und wurde vom Dänen Frits Henningsen gefertigt. Preise jenseits der Millionengrenze sind bei Designobjekten zwar die Ausnahme, aber die Grenzen zwischen Kunst und Design verwischen sich zunehmend. Wer sich auf der „Art Basel“ ein schönes Möbel erwirbt, macht dies nicht nur aus Individualismus und Begeisterung für Form, Material und Entwurf, er rechnet zumindest auch mit einer Preissteigerung des guten Stücks. Dass die Wertentwicklung von Designerstücken schwer vorhersagbar ist, liegt auf der Hand. Da man sich meist nicht ausschließlich aus Investmentüberlegungen sondern auch mit Geschmackssicherheit ein besonderes Teil für eine besondere Immobilie
aussucht, hat diese Form des Investments angenehme Nebenwirkungen: Wie bei Bildern alter oder neuerer Meister erfreuen sie das Auge und seinen Betrachter. Online-Designlexikon Mit über 950 Einträgen ist das „Designlexikon International“ das derzeit größte deutsche Onlinelexikon zum Thema Design. Die Website stellt mehr als 650 Designerpersönlichkeiten und über 150 Firmen vor, erklärt Fachbegriffe, listet internationale Designverbände und -museen auf und verweist mit Links zu Designpreisen, Medien, Datenbanken und Online-Shops. Mehr Informationen unter: www.designlexikon.net
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Notarieller Rat lohnt sich
Wer seine Immobiliengeschäfte mit Sicherheit abschließen will, wählt den Notar Kompetent. Aufgrund seiner langen Ausbildung, seiner Erfahrung und seiner Unparteilichkeit ist der Notar ein sachkundiger und kompetenter Berater. In Immobiliengeschäften kann man auf ihn bauen. Der Notar geht für seine Klienten auf Nummer sicher. Diese sparen Zeit, Nerven und Geld – weil der Notar alles tut, um sie vor späteren teuren Überraschungen oder Streitigkeiten zu bewahren. Die Sicherheit, die der Notar bietet, kostet daher weniger als spätere teure Streitigkeiten. Übrigens ist der Notar oft günstiger, als man denkt: Bei Beglaubigungen z. B. ist der Notar meist billiger als das Bezirksgericht. Wer einen Notar konsultiert geht in keinem Fall ein Risiko ein: Die erste Rechtsauskunft ist immer kostenlos!
handregister der Österreichischen Notariatskammer einzutragen. Durch die Registrierung erhöht sich die Versicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung, zu deren Abschluss der Notar gesetzlich verpflichtet ist, auf bis zu 4,5 Mio. Euro – ohne Mehrkosten. Deponiert der Notar das Geld überdies auf der Notartreuhandbank, die ausschließlich Treuhandgelder von Notaren verwaltet, erhöht sich die Versicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung auf 7,5 Mio. Euro. Zusammengefasst bieten die Vorarlberger Notare kompetente Beratung und Dienstleistung in vielen Details an. Das sind: Einblick
Aus der Praxis In Zusammenhang mit dem Immobilienkauf sind zahlreiche Faktoren zu beachten. Ist der Verkäufer wirklich der Eigentümer des Grundstücks? Wer überwacht eigentlich die vollständige und pünktliche Bezahlung des Kaufpreises? Wer verständigt wann das Finanzamt? Lastet noch eine Hypothek auf dem Haus? Wer? Was? Wann? ... Wenn es um Grund und Boden, Häuser oder Wohnungen geht, kann man nicht vorsichtig genug sein. Auch wenn man vollstes Vertrauen zum Vertragspartner hat, können gesetzliche Vorschriften oft unliebsame Überraschungen bereiten. Der Notar sorgt vom ersten Moment an für klare Verhältnisse, wenn es um Ihr Recht geht. Damit es gar nicht erst zu Überraschungen kommt. Wenn’s im Grundbuch steht ... Das Grundbuch schafft klare Verhältnisse. Jeder weiß, wem was gehört. Aber wie man ins Grundbuch kommt, ist oft ein schwieriges Kapitel. Der freie Wille der Beteiligten muss feststehen, die
Die Erstauskunft bei einem Notar erfolgt immer kostenlos.
Unterschriften müssen zweifelsfrei echt sein und genaue Formvorschriften sind zu erfüllen. Der Notar kennt alle Vorschriften und hilft den Käufern, alle Hürden zu nehmen. Indem er z. B. Einblick ins Grundbuch verschafft. Indem er auf die Einhaltung aller Vorschriften achtet. Indem er die Unterschriften aller Vertragspartner beglaubigt. Das ist einerseits so vorgeschrieben – und dient andererseits Ihrer Sicherheit.
erstellt. Dabei bieten die österreichischen Notare ein Service, mit dem sie europaweit Vorreiter sind: cyberDoc, das Urkundenarchiv des österreichischen Notariats, in dem alle notariellen Urkunden erfasst werden und dauerhaft gesichert sind. Mit einer Unterschrift allein ist es meist nicht getan. Oft wollen Banken, Kammern, Nachbarn, Gemeinden, Vormundschaftsgerichte, Baubehörden, Finanzämter, Miteigentümer und Gläubiger auch noch mitreden.
Digitale Urkunden Der Notar hilft Der Notar entlastet: Denn er veranlasst die Eintragung bzw. Löschung eines Eigentumsrechtes im Grundbuch. Er besorgt die sogenannte Lastenfreistellung und klärt die Tilgung von früheren Schulden, die auf dem Grundstück lasten. Immer mehr Urkunden werden heute elektronisch
In diesem Fall, den Überblick zu behalten. Er schaut darauf, dass nichts vergessen und niemand übervorteilt wird. Denn faire, einwandfreie Verträge halten am längsten und verhindern am besten böse Überraschungen. Der macht Verträge mit Bestand, denn
FOTO: shutterstock
dazu wurde er vom Staat bestimmt und beauftragt nach folgenden Kriterien zu agieren: unparteiisch und verschwiegen allen Klienten zu helfen und mit Sachkunde und objektiver Beratung ihren Interessen zu dienen.
und Eintragungen in das Grundbuch Formulieren des Vertragstextes Beurkundung der Vertragsunterzeichnung treuhändige Verwaltung des Kaufpreises und darüber hinaus: Auskunft über die zu erwartenden Kosten Information und Beratung bezüglich Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen sowie Parzellierungen Beratung und Ansuchen für Wohnbauförderung Beratung über Bauverhandlungen Nachbarschaftsrechte etc. steuerliche Beratung.
Sichere Kaufabwicklung Treuhandschaften gehören zu den täglichen Aufgaben des Notars. Dabei geht es meist darum, den Kaufpreis in Verwahrung zu nehmen und erst dann auszufolgen, wenn der Käufer sicher ins Grundbuch kommt. Damit wird sichergestellt, dass beide Seiten ihre Verpflichtungen erfüllen. Übernimmt der Notar eine Treuhandschaft, sind damit Sicherheiten verbunden: Der Notar ist verpflichtet, jeden Treuhandauftrag über 10.000 Euro in das Treu-
Kontakt und Adressen: www.notar.at
Notariatskammer Tirol und Vorarlberg 6010 Innsbruck Maximilianstraße 3 Tel. 0512/56 41 41 Fax 0512/56 41 41-50 notariatskammer.vorarlberg@ chello.at
Beim Immobilienverkauf rächen sich Fehler rasch Professionelle Hilfe und Unterstützung rechnet sich immer Verkauf. Das größte Maklernetzwerk Österreichs hielt dieser Tage Vorträge zum Thema „Teure Fehler beim Immobilienkauf“, die großes Interesse hervorriefen. Beim Verkauf der eigenen Immobilie spielen vielfach emotionale Gründe eine Rolle. Wer daher glaubt, sein Traumhaus mit hohem Wert an den Mann oder die Frau zu bringen, wird schnell eines Besseren belehrt: denn das eigene Herzblut ist dem Käufer egal, wenn das Dach reparaturbedürftig wird, Zufahrtswege nicht optimal sind oder das Heizsystem nicht seinen Vorstellungen entspricht. Die professionelle Wertermittlung einer Immobilie kann niemals einem Bauchgefühl folgen. Sehr schlecht ist auch, unter Druck zu verkaufen. Sei es durch Scheidung, Todesfall oder Arbeits-
platzwechsel. Wer sich gut vorbereitet und nicht aus Eile wichtige Punkte übersieht, kann einen besseren Preis für seine Immobilie erzielen. Privatverkäufer machen vielfach den Fehler, sich nur bei Freunden und Bekannten umzusehen und Werbung etwas ungeschickt oder nicht ansprechend genug zu platzieren. Wer als Privatperson etwas zu verkaufen hat, sollte zudem gut erreichbar sein.
ebenfalls ein Service, der in Profihand reibungslos vonstatten geht, bei privater Organisation durch Stolperfallen erschwert wird. Wie ist der Wohnwert der Immobilie? Ist sie modern ausgestattet, repräsentativ, verfügt sie über eine gute Verkehrsanbindung, befinden sich in der Nähe Parkmöglichkeiten oder ist in Wohnanlagen ein Lift eingebaut? Alle diese Faktoren wirken sich auf den Preis aus.
Gepflegt und aufgeräumt? Immer wieder staunt man über unaufgeräumte, ungepflegte Immobilien, die angeboten werden. Bei so weitreichenden Entscheidungen wie einem Immobilienkauf entscheidet beim Käufer auch der Eindruck. Das Handling von Besichtigungsterminen ist
Wer dann noch potenzielle Käufer mit quietschenden Gartentoren und schlecht schließender Haustür empfängt, den Blick ins Grundbuch versäumt hat, in dem eventuelle Wegerechte und besondere Dienstbarkeiten verzeichnet sind, hat keinen großen Vorteil. Experten wissen, welche
Gute Vorbereitung kann den Preis für die Immobilie steigern.
Daten und Unterlagen wichtig sind. Ein professioneller Makler kennt den Dschungel von Baugenehmigungen, Flächenwidmungsplan, Energieausweis und Heizkostenabrechnung. Er
führt Preisverhandlungen und erzielt einen realistischen Preis. Er dokumentiert und garantiert für eine ordnungsgemäße Abwicklung des Geschäftes. Und rechnet sich damit.
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Die Zukunft des Betreuten Wohnens Heimische Bauträger realisieren mit Experten altersgerechte Wohnkonzepte
Demografie. Das weltweite Phänomen alternder Bevölkerungen trifft auch Vorarlberg. Während in Vorarlberg die absoluten Zahlen der 0 bis 59-jährigen Bevölkerung kontinuierlich sinken, verdoppelt sich die Zahl der 60-jährigen und älteren bis 2030. Im bundesweiten Vergleich wird für die Gruppe der über 60-jährigen Bevölkerung im Zeitraum 2005 bis 2050 sogar der größte Zuwachs erwartet. Damit die wachsende Zahl älterer Menschen als gesellschaftliches Potenzial wirksam werden kann, müssen neue Wohn- und Lebensformen für Seniorinnen und Senioren entwickelt werden. Eine neue Wohn- und Lebensform wird unter dem Label „Ambient Assisted Living“ zusammengefasst. Hierzu formieren sich Ideen zu Assistenzsystemen im Lebensalltag für Gesundheit, Sicherheit, Versorgung oder die Gestaltung des sozialen Umfeldes, die ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen sollen. „smartes Wohnen“, „eHoming“ oder „vernetztes Wohnen“ oder auch „intelligentes Wohnen“ steht für Assistenzsysteme, die eine intelligente Wohn- und Lebensumgebung schaffen. Diese Systeme sollen die Benutzer in ihren alltäglichen Handlungen bestmöglich und nahezu unmerklich unterstützen und ihnen Kontroll- und Steuerleistungen abnehmen. Durch die technische Assistenz wird gerade der ältere Mensch dazu befähigt, altersbedingte Einschränkungen weitgehend zu kompensieren. Projekt „Am Garnmarkt“ Im derzeit umfangreichsten Zentrumsentwicklungsprojekt Vorarlbergs, „Am Garnmarkt“, entste-
gleichen und zu verzögern gesunde Lebensweise zu unterstützen Schrittweise das Wohlbefinden zu steigern Einen Beitrag zu leisten, um mögliche Gefährdungen im Vorfeld zu erkennen ein gesundes Raumklima zu schaffen Unaufdringliche Betreuung/Untersuchungen möglich Pflegepersonal bedarfsgerecht herbeizurufen. Eine
Erwartete Auswirkungen
Ziel der Assistenzsysteme ist es, ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen .
hen auch Seniorenwohnungen nach der Idee von „Ambient Assisted Living“. Diese Seniorenwohnungen werden im Auftrag der Marktgemeinde Götzis, von der Sozialdienste Götzis GmbH betrieben und betreut. Durch die Kombination der Wohnanlage mit Wohngemeinschaft und betreutem Wohnen wird das Angebot an die demografischen Trends der Überalterung angepasst. Die neuen Wohnformen tragen bei, den Wohnalltag im Alter angenehm und sicher zu gestalten und der Einsamkeit vorzubeugen. Aber auch technische Raffinessen geben Sicherheit: Das Innovative daran ist, dass die Erfassung der notwendigen Daten (Gesundheitsdaten und Gefährdungsdaten) nicht nur über körpernahe Sensoren, sondern auch über Raumsensoren erfolgt. Das Einsatzgebiet der erhobenen Daten reicht dabei von der intelligenten
Datenverarbeitung, Monitoringsystemen bis zur automatischen Entscheidungsunterstützung. Die Interaktion des Nutzers mit den einzelnen Anwendungen wird dabei möglichst intuitiv sein. Das System wird sich an den jeweiligen Benutzerkontext und die physiologischen sowie kognitiven Voraussetzungen der Personen anpassen. Über ergonomisch gestaltete User-Interfaces und Endgeräte können die Benutzer die Daten abrufen und gegebenenfalls beeinflussen. Dabei können die Nutzer solcher Systeme sowohl ältere Menschen wie auch Ärzte oder Pflegende sein. Die Assistenzsysteme adressieren so auch die Schnittstellen zu anderen Systemen innerhalb einer integrierten Versorgung im Gesundheits- und Pflegesektor. Die Sozialdienste Götzis GmbH, die Fachhochschule Vorarlberg,
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PRISMA Zentrum für Standort und Regionalmanagement GmbH und die Marktgemeinde Götzis werden hier gemeinsam Pflegedienstleistungen und Assistenztechnologien auf innovative Weise miteinander kombinieren. Folgende Ziele gilt es zu erreichen: Selbstständiges und aktives Leben möglichst langfristig aufrecht zu erhalten Alterseinschränkungen auszu-
Dieses Projekt soll kostengünstige Lösungen zum Ergebnis haben, die verhältnismäßig einfach zu installieren und zudem sehr wartungsfrei sein sollen. Diese Vorteile machen die Assistenztechnologien für den gesamten privaten Bereich von älteren Menschen interessant. Sie verhelfen somit Seniorinnen und Senioren auch zu einem längeren selbstbestimmten Leben in den eigenen vier Wänden. Schon heute gibt es Ansätze, auf bereits in einem Haushalt befindliche Geräte (z. B. TV-Bildschirm, PC, Handy) zurückzugreifen, so dass Anschaffungen für die Bedienung und Anzeige weitestgehend entfallen können.
Projektfakten Fördermanagement: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH Förderprogramm: Benefit - IKT für Aktives Altern F ördergeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Fördersumme: 217.526 Euro Projektpartner: Fachhochschule Vorarlberg (Antragsteller), Sozialdienste
Götzis GmbH, PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalmanagement GmbH, Marktgemeinde Götzis Projektbudget: 504.455 Euro Projektlaufzeit: Bis 28. Februar 2013
Selbstbestimmtes und qualitätvolles Wohnen im Alter Menschliche Nähe und Austausch sind wichtige Faktoren Lebensqualität. Wer älter wird weiß: Ein intaktes Umfeld, gute soziale Kontakte und funktionierende Nachbarschaftshilfe sind ein wertvoller Teil des Lebens. Eine altersgerechte Infrastruktur und Architektur sind bedeutende Kriterien. Die fuß-
läufige Erreichbarkeit zu einem Lebensmittelgeschäft, in dem man sich noch austauschen kann und Menschen trifft, der Arzt in der Nähe, ebenso wie die Apotheke oder ein gemütliches Café sind für die Lebensqualität eines alternden und nicht mehr voll
mobilen Menschen Gold wert. Eine barrierefreie Wohnung in dieser Lage zu finden, ist nicht immer einfach. Städte und Gemeinden errichten daher ganz gezielt Seniorenwohnungen in Zentrumslagen, um den gesellschaftlichen Austausch ebenso zu garantieren wie die rasche Hilfestellung durch Pflegepersonal u. a. Entspannt und barrierefrei wohnen
Neben einer altersgerechten Infrastruktur ist vor allem das soziale Umfeld wichtig.
Intelligentes Planen verbindet die individuellen Wohnbedürfnisse mit den Anforderungen an Design, Technik, Bequemlichkeit und nachhaltiger Praktikabilität. Barrierefreiheit in der eigenen Wohnung erhöht daher nicht nur die Funktionalität des Wohnraumes, sondern sichert auch ein entspannteres Wohnerlebnis. Wer bereits beim Bau oder Kauf darauf achtet, hat mehr Komfort – in jedem Lebensalter. So sollten keine Schwellen und
mind. 80 cm Türdurchgangsbreite vorhanden sein. Das Bad muss – ob mit Gipsbein, Rollator oder Rollstuhl – aufsuchbar sein. Im Hinblick auf beschwerlicheres Gehen und Treppensteigen verlagern viele Hausbesitzer ihren Wohnraum im Alter komplett in das Erdgeschoss. Auch dafür sollte man im Vorfeld bereits an Sanitäranlagen denken und dies
in die Planung miteinbeziehen. Das schöne, geräumige Bad im Dachgeschoss nutzt die Hausbesitzerin, die im Pflegebett im adaptieren Wohnzimmer liegt, gar nicht mehr. Die Vorarlberger Bauträger setzen dabei auf zentral gelegene Projekte in einem überschaubaren Umfeld. Angestrebt wird eine relativ kleine und überschaubare Wohnungsanzahl.
Wohnen im Alter benötigt
A ltersgerechte Lage und Infrastruktur ähe zu Geschäften, Arzt und Apotheke, öffentlichen Verkehrsmitteln N Gastronomie und Freizeitangeboten Nähe zu persönlichen Beratern wie Bank, Notar und Steuerberater Nähe zu Vereinen und Clubs mit altersspezifischen Angeboten Altersgerechte Architektur und Ausstattung Bewegungsfreiheit und Mobilität Beseitigung von Barrieren Förderung der Selbstständigkeit und Beweglichkeit Wertschätzung des Alters F örderung des sozialen Umfelds F örderung des nachbarschaftlichen Kontakts Hilfestellung in allen wichtigen Fragen
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Der Vorarlberger immobilien-markt
Dienstag, 20. märz 2012
Sicherheit für Haushalt und Heim Gut versichert wohnen, bedeutet beruhigt wohnen
Versicherung. Rund alle 60 Minuten ereignet sich in österreichischen Privathaushalten ein Feuerschaden und immer mehr Schäden entstehen durch Unwetter. Schäden passieren täglich und niemand ist davor gefeit. In Österreich wird alle 40 Minuten eingebrochen, auch hier mit steigender Tendenz. Eine Absicherung der eigenen Werte durch geeignete Versicherungen erspart Zeit und Geld. Grundsätzlich gibt es bei Gebäuden immer eine Trennung zwischen Haus und Inhalt. Das Gebäude fällt unter die Eigenheimversicherung, Schäden am Inhalt werden von der Haushaltsversicherung abgedeckt. Klarerweise sollte sie eine Feuer-, Sturmschaden-, Leitungswasser-, Einbruchdiebstahlund Glasbruchversicherung umfassen. In Vorarlberg empfiehlt sich auch eine Hochwasserschutzversicherung. Vielfach wird die Versicherung mit einer privaten Haftpflichtversicherung kombiniert, die bei Schadenersatzansprüchen Dritter an den Versicherten haftet. Die Eigenheimversicherung haftet für Schäden an den fixen Gebäudebestandteilen wie Bauern, Wasserversorgungs- und -entsorgungsanlagen, Gas- und Elektroinstallationen. Wozu Eigenheimversicherung? Für Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen innerhalb eines Wohnhauses ist es nur in den seltensten Fällen notwendig, eine Eigenheimversicherung abzuschließen – die Mieter haben sich nur um den eigenen Wohnungsinhalt zu kümmern, das Haus ist zumeist im Rahmen einer Wohn-
he Versicherungssumme und das restliche Viertel ist ausreichend bzw. optimal versichert. Einige Gründe für eine Unterversicherung: die
Versicherungssumme wurde nie verändert und es besteht auch kein Index (Wertanpassung) die Versicherungssumme wurde falsch eingeschätzt und nie aktualisiert bei einem Wohnungswechsel (zumeist in eine größere Wohnung) wurde die alte Versicherungssumme übernommen Sie haben den Wohnkomfort im Laufe der Zeit massiv verbessert bzw. auch wertvolle Sammlungen (Briefmarken, Münzen, Bilder, Platten, CDs etc.) angelegt. Was passiert im Falle einer Unterversicherung? Im Schadensfall kann sich eine Unterversicherung fatal auswirken.
hausversicherung gedeckt und wird durch die Hausverwaltung abgewickelt und aliquot den Mietern oder Eigentümern verrechnet. Versicherungen bieten zumeist verschiedene Bündelvarianten an, deren Versicherungsumfang variiert. Erfahrungsgemäß treten aus dem Titel der Eigenheimversicherung Schäden nicht sehr häufig auf, wenn dann sollte das Haus mit den richtigen Versicherungsinhalten bzw. auch der passenden Versicherungssumme abgedeckt sein. Bei Neubauten weiß man zumeist die passende Versicherungssumme. Versicherungen bieten aber zumeist bei einer Berechnung mit Quadratmetern (Grundfläche von Keller, Erdgeschoß, Stockwerke bzw. Mansarde) Unter-
versicherungsverzicht. Eine genaue Berechnung mit dieser Methode ist sehr empfehlenswert. Bei besonders teuren und von der Norm abweichenden Eigenheimen sollte seitens der Versicherung sogar eine Schätzung durch einen Gutachter inkludiert sein. Haushaltsversicherung Wichtig ist auch der Versicherungsschutz gegen Einbruchsdiebstahl. Vandalismus ist kein automatischer Bestandteil einer Haushaltsversicherung und sollte jedoch mitabgeschlossen werden, damit bei einem etwaigen Einbruch Zerstörungen abgegolten werden. Feuergefahren wie Brand, Blitzschlag, Explosion, Flugzeugabsturz sind versichert. Es empfiehlt sich auch den in-
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direkten Blitzschlag hinzuzunehmen, denn empfindliche elektronische Geräte – und unsere Haushalte sind voll damit – können durch indirekten Blitzschlag zerstört werden. Seien dies Computer, Server, ISDN-Handys, TV, Receiver etc. Elementargefahren wie Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch sind versichert. Schäden durch Hochwasser, Überschwemmungen etc. sind nicht darin und bedürfen gesonderter Vereinbarungen. Bei Glasbruch sind die Schäden an den Scheiben sowie an der Innenverglasung (z. B. auch Glascerankochfeld oder Bilder), inkludiert. Versicherungsmakler schätzen, dass 50% aller heimischen Haushaltsversicherungen eine zu geringe Versicherungssumme haben. Ein weiteres Viertel hat eine zu ho-
Bei einem wesentlichen Schadensfall kommt ein Schadensgutachter und stellt dabei fest, dass die Versicherungssumme laut Polizze nicht mit den tatsächlichen Werten übereinstimmt. Bei kleineren Versicherungsfällen (z. B. Glasbruch, Fahrraddiebstahl etc.) macht sich eine Unterversicherung nicht stark bemerkbar, da zumeist auch kein unabhängiger Schadensgutachter vor Ort ist. Wenn allerdings ein größerer Schadensfall auftritt (Leitungswasserschaden, Brandschaden, Einbruch etc.) und ein Gutachter eine Unterversicherung feststellt, kann dies teuer werden, da sich auch die geldwerte Entschädigung prozentuell absenkt. Versicherungsprofis erteilen zu Risken der Unterversicherung wie Vorteilen der umfassenden Gebäude- und Haushaltsversicherung gerne Auskünfte.
Umfangreiche Checkliste vor dem Umzug Wer denkt schon beim Umziehen an Rauchfangkeher, Energieausweis und Co.? Praktisches. Checklisten der Sparkasse und Erste Bank sind über deren Webportale verfügbar. Hier ein Auszug der zu beachtenden Punkte: Umzugsplanung: genauen Umzugstermin festlegen Kostenvoranschläge einholen
(Mietauto, Möbeltransport [Abschluss einer Transportversicherung], Montagen, evtl. Lagerräume anmieten) neue Wohnung ausmessen (Fläche, Raumhöhe u. Anschlüsse) und Einrichtungsplan erstellen Errichtung eines neuen Mietvertrags und/oder Prüfung des Mietvertrags für die neue Wohnung durch Mietervereinigung/Mieterschutzbund/ Notar/Rechtsanwalt oder im Rahmen der kostenlosen Rechtsauskunft beim Bezirksgericht (Rechte und Pflichten des Mieters/Vermieters, Woh-
nungsübergabeprotokoll, Hausordnung) evtl. Beratungsrechtsschutz von der eigenen Bündelversicherung in Anspruch nehmen fristgerechte, schriftliche Kündigung des alten Mietvertrags, der Garage, des Parkplatzes Urlaub und Sonderurlaub laut Betriebsvereinbarung für den Umzug beim Arbeitgeber beantragen Umzugsbetreuung organisieren (Kinder, Tiere) rechtzeitige Anmeldung in einer neuen Kinderbetreuungseinrichtung/Schule/Hort Daueraufträge für Miet-, Betriebs- und Energiekosten der alten Wohnung rechtzeitig kündigen Kündigung von Wartungsverträgen (Haustelefonanlage, Alarmanlage, Gastherme, Brennerservice, Rauchfangkehrer, Hausbesorger, Hausverwaltung) Ab-/Ummeldung von Gas,
dem Vermieter unterfertigen Endrenovierung, Endreinigung alte Namensschilder entfernen Erstellung eines Schlüsselpro-
Eine gute Checkliste stellt sicher, dass nichts Wichtiges vergessen wird. FOTO: shutterstock
Strom, Wasser, Heizung/Fernwärme in der alten und neuen Wohnung Zählerstände ablesen und Heizmaterialvorrat bewerten, evtl. Anbieter wechseln Ab-/Ummeldung von Festnetzanschlüssen (Telefon, Internet, Kabelanschluss) von der alten und neuen Wohnung; evtl. Anbieter wechseln (rechtzeitige Kündigung)
Sperre
09er-Mehrwertverbindungen beantragen Nachsendeauftrag für die Post beantragen,evtl.Postwurfsendungen abbestellen (unerwünschte Werbung, Aufkleber auf Briefkasten: kein Werbematerial!) Aufnahme in die „Robinsonliste“ Renovierungsarbeiten in der alten Wohnung planen/abstimmen/durchführen Wohnungsübergabeprotokollmit
tokolls für die alte und neue Wohnung Endabrechnung für Miete, Betriebskosten und Mietkaution inkl. Zinsen für die alte Wohnung anfordern Haushaltsversicherung über den bevorstehenden Umzug informieren und die Versicherungssummen anpassen (evtl. höheren Hochwasserschutz einschließen) Kündigungsmöglichkeit der bisherigen Haushaltsversicherung nützen Vorlage des Energieausweises Zustand der neuen Wohnung vor Einzug dokumentieren Beschriftung Briefkasten/ Haustürschild/Hausklingel Parkplatz für den Umzugstag reservieren und Möbelstellplan bereithalten.
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