SÜD STEIERMARK #visitsüdsteiermark #urlaub #frühling #freizeit #südsteiermark
D i e Z E I T U N G zum s i n n l i c h e n E r l e b e n von K U L T U R, N A T U R & u r b a n e m L E B E N
01/21
FRÜHLING 2021
AUF HAUBENNIVEAU Edle, regionale Zutaten, auf perfekte Verarbeitung fokussierte Kochkünstler und eine lebendige Restaurant – und Wirtshauskultur: Die südsteirische Küche macht Furore.
Rätsel auf Seite 15 – tolle Preise zu gewinnen! REIN INS VERGNÜGEN! Österreichische Post AG Infomail – Entgelt bezahlt
Bewegung, Sport, Genuss & Abenteuer: die besten Tipps für unvergessliche Aufenthalte und tolle Urlaube in der Südsteiermark - von Walken über E-Biken bis Shoppen & mehr.
BEGEHRTE BRETTLJAUSE
Endlich Frühling!
Mehr als nur eine Zwischenmahlzeit auf einem Brett: Die südsteirische Buschenschank-Brettljause ist das deftige Symbol für die kulinarische Leichtigkeit des Seins.
Die Südsteiermark: die prachtvollste Bühne, die wir uns für das Frühlingserwachen vorstellen können. Die perfekte Kulisse um unsere Batterien in der aufblühenden Natur aufzuladen und uns endlich wieder dem Genuss hinzugeben.
JAHRESABO
10 GRÜNDE, DIE SÜDSTEIERMARK ZU LIEBEN
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Von der magischen Anziehungskraft des südsteirischen Weinlandes: Was den sonnigen Süden zur unwiderstehlichen Sehnsuchtsdestination macht – wir haben zehn gute Gründe herausdestilliert.
Schaufenster
Der Klang des Südens In Sulztal an der Weinstraße beschäftigt sich ein Familienbetrieb mit der Herstellung handverlesener Instrumente. Steirische Harmonikas aus dem Hause Jamnik tragen den Klang des Südens in die Welt hinaus.
Liebhaberstücke, individuelle Wunschanfertigungen. Zuletzt wurde eine Harmonika nach Texas geliefert. Um die zwei Jahre Wartezeit dürfen schon einkalkuliert werden. Der Südtiroler Klangkünstler Herbert Pixner, der Musikant und HarmonikaWeltmeister Hermann Huber, der Virtuose Hans Schröpfer: nur ein paar der klingenden Namen, die auf den Wohlklang der Jamnik-Modelle setzen. Man könne schon einen Bezug zu seiner südsteirischen Heimat herstellen, schmunzelt Jamnik: So lieblich, so schön, so weich und tiefschichtig sei der Klang wie die Hügel und die Landschaft hier ringsherum. Ein Klang, der nicht von ungefähr kommt. Besonders wichtig ist Hermann Jamnik die Verwendung von echtem, gewachsenen Holz; „nicht irgendwelche beschichteten Sperrholzplatten!“ Die Möglichkeiten, die der lebendige Werkstoff Holz biete, seien fast unerschöpflich. Der kompromisslose Holzbau bis hin zu den (auf speziellen Kugellagern ruhenden) Tasten trage ganz wesentlich zum typischen, melodischen Klang der Jamnik-Steirischen bei. Insgesamt nutzt Jamnik über 80 Holzarten. Das einst von ihm selbst entwickelte, patentierte Etagenbasssystem sorgt zudem für den ganz besonders sonoren und voluminösen Klang. Und genau diese Bassfülle sei es ja, die den Charakter einer Steirischen bestimme und ihren Klang etwa von dem eines Akkordeons unterscheide.
INFO
Definition Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument mit Knopf-Tastatur. Herkunft Die „Steirische Harmonika“ wurde ursprünglich in Wien erfunden, als „Steirische“ wurde sie angelehnt an den „ländlichen“ Musikstil bezeichnet, in dem sie vorwiegend zum Einsatz kam. Vulgonamen Andere Bezeichnungen für die Steirische Harmonika: Steirische, Ziehharmonika, Knöpferlharmonika, Harmonika, Harmonie, Zugorgel, Ziach, Ziacha, Ziachharmonie, Ziachorgel, Zugin und Quetschn, scherzhaft auch Faltenradio, Wanznpress, Zerrwanst oder Heimatluftkompressor. Jamnik-Harmonika in Zahlen Für die anspruchsvolle und individuell gestaltbare Patent-Reihe stehen über 80 Hölzer zur Auswahl, die Harmonikas sind 2- oder 3-chörig, haben 3 oder 4 Diskantreihen, bis zu 54 Diskanttasten und bis zu 29 Basstasten, 42 Balgfarben stehen zur Wahl, Kastengröße: 38 x 20,5 cm. An die 10.000 Euro ist eine High-EndHarmonika aus dem Hause Jamnik ihren Besitzern wert.
Foto: Shutterstock/ Spitzi-Foto
H
art an der slowenischen Grenze liegt das Anwesen, in dem Hermann Jamnik seit 1983 unter seinem eigenen Namen Steirische Harmonikas baut. Bevor er einen oststeirischen Hersteller übernommen und die Produktion in seinen Heimatort Sulztal verlegt hatte, war der Autodidakt und Absolvent der Weinbaufachschule Silberberg sowie ausgebildete EDV-Operator und Einzelhandelskaufmann bereits beim Seiersberger Harmonikabauer Strasser tätig gewesen und hatte in Leibnitz ein Musikhaus betrieben. Schon mit 11 hatte ihn die Leidenschaft für die „Ziach“, so einer der Dialektausdrücke für die „Steirische“, gestreift: Seine erste Harmonika, ein Geschenk der Eltern, habe er gleich einmal in alle Einzelteile zerlegt, um sie hernach fachgerecht wieder zusammenzubauen. Ein Tüftler und Perfektionist ist Jamnik, unterstützt von seinem Neffen Karl Fekonja, seinen beiden Kindern sowie Mitarbeitern (insgesamt arbeiten sie zu sechst), geblieben. Immer darauf aus, Klang und Mechanik – und natürlich auch die Optik – weiterzuentwickeln, zu verfeinern. Die edlen Stücke, die nach einem aufwendigen Fertigungsprozess – bis zu 180 Stunden Handarbeit stecken in einem der Instrumente – die Werkstatt verlassen, sind weit über die Südsteiermark hinaus begehrte
EDITORIAL
Inhalt Ausgabe
01/21 SEITE
4–7
Frühling im Süden / Tipps für Bewegung, Sport und Genuss SEITE
8–9
Gesamtkunstwerk Brettljause SEITE
10 – 11
10 Gründe, die Südsteiermark zu lieben SEITE
12 – 13
Haubengekröntes kulinarisches Eldorado SEITE
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Wein & Werte SEITE
Fotos: Shutterstock/ Przemek Iciak
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Rätsel SEITE
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Südsteirische Geschichten IM SÜDEN 01/21
Sehnsucht plus
L
iebe Freundinnen und Freunde der Südsteiermark, der Lebenslust, der Geselligkeit und des Genusses! Gefühlt war 2020 kein geiles Jahr – für niemanden. Und wie es werden wird – wir können nur ganz stark hoffen. Dass die Sachen bald wirken und dass sich die Lage dann irgendwann echt wieder normalisiert, Schritt für Schritt. Bis wir dann endlich wieder alle – ich betone: alle – Freuden der Südsteiermark genießen dürfen. Ein bisschen was geht ja schon – besser als nichts. Und es wird immer mehr. Jetzt kommt der Frühling, jetzt beginnt alles zu wachsen und zu blühen. Aber wisst ihr, was mir – und vielen, die ich kenne – zum Beispiel auch in dieser seltsamen Zeit über das Ärgste hinweggeholfen hat: dass wir uns daheim eine Flasche Wein aus dem Keller geholt, die Gläser aus dem Schrank genommen, den Verschluss geöffnet und uns einen Schluck eingeschenkt haben. Dann haben wir unsere Gläser gehoben, uns in die Augen geblickt, angestoßen, unsere Nasen in die Gläser gehalten, uns noch einmal angeblickt … Und dann haben wir diesen einen Schluck genommen, der genügt, um uns in die Südsteiermark zu beamen. Auf die Terrasse eines Buschenschanks, mit diesem einzigartigen, unvergleichlichen (nein, nicht Toskana) epischen Ausblick, mit dem lauen Wind, der uns streichelt, dem Duft des Kernöls in der Nase, der Jause vor uns auf dem Brettl, mit unseren Kindern am Tisch oder guten Freunden, in einer geselligen Runde. Dieses geniale Südsteiermarkgefühl. Das hat geholfen. Das hilft immer. Und das ist mehr als Sehnsucht, das ist Sehnsucht plus. Das ist der starke Glaube, die Überzeugung, dass solche Augenblicke wiederkommen werden. Dass wir uns in die Augen schauen, das Glas heben, anstoßen auf das Leben, auf seine Schönheit, und gemeinsam diesen herrlichen Geschmack am Gaumen genießen – unten im Süden, in unserer heiß ersehnten Südsteiermark. Leute, wir kommen wieder; aus nah und fern – wir Südsteiermark-Fans. Zum Shoppen, zum Wandern, zum Biken, zum Seele-Baumeln-Lassen, zum Verkosten, zum Genießen, zum Entspannen, Relaxen, Baden, zum Speisen und Tafeln, zum Feiern, um den Ausblick zu genießen, um unseren Blick
INFO
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über die Hügel schweifen zu lassen … Und um dann auf der Terrasse eines Buschenschanks einfach einmal wieder alles um uns herum vergessen zu können, bloß wir und die Landschaft und das Leben voller Freude – genießen, uns zuprosten, lachen … Wir sind schon unterwegs. Gedanklich befinden wir uns ja sowieso immer mit einem Teil unseres Seins in der Südsteiermark. Weil die Südsteiermark unsere Sehnsuchtsregion ist. Und aus den Gedanken ist es dann nur mehr ein Schritt in die Realität. War ja auch zwischen den Lockdowns so, dass wir jede Gelegenheit genutzt haben für einen Abstecher in die Südsteiermark. Außerdem ist die Südsteiermark, das muss jetzt auch einmal erwähnt werden, im Grunde genommen wie geschaffen für einen entspannten Urlaub bzw. Ausflug, auch und gerade in so einer Situation. Das hat man ja im vergangenen Sommer und im Herbst sehen können: Da war ein Abstecher in die Südsteiermark auch wegen der Nähe und der optimalen Erreichbarkeit für viele Leute naturgemäß die
perfekte Gelegenheit, dem Alltag in der Stadt wenigstens für ein paar unbeschwerte Augenblicke entfliehen zu können, um neue Energien zu tanken, die Batterien wieder aufzuladen. Das hat super funktioniert. Das war ganz entspannt. Das haben alle bestätigt. Denn das meiste spielt sich hier in der wärmeren Jahreszeit sowieso im Freien ab – beim Biken und Wandern und Baden. Oder – wenn es endlich wieder so weit ist – auf den Terrassen und in den Gastgärten. Und wir wissen ja, dass es hier in der Südsteiermark viel früher angenehm warm wird als anderswo. Auch beim Bummeln, Flanieren, Shoppen: kein Gedränge, keine Schlangen. Das ist schon ein klarer Vorteil, dass es sich hier verteilt und dass es deshalb total relaxed ist. Und dass der Genuss hier unser ständiger Begleiter ist. In diesem Fall verzichten wir aber auf den Elefanten, würde ich vorschlagen, den Genuss lassen wir nämlich ganz nah an uns heran. Um den kommen wir nämlich sowieso nicht herum – hier in der Südsteiermark.
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FRÜHLING
Frühlingserwachen: der Re-Start – Erholung, Bewegung und Genuss in der Südsteiermark
EXTRA
Das Frühlingserwachen der Bäume Proteine, Rezeptoren, Gene und Hormone sorgen dafür, dass Pflanzen im Frühjahr auszutreiben beginnen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Licht und Temperatur. Die Pflanzen verfügen über eine „innere Uhr“. Indem sie Lichteinstrahlung – speziell die Wellenlänge des Lichts – und Temperaturentwicklung „messen“ können, „wissen“ die Pflanzen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, den Wachstumsprozess in Gang zu setzen. Manche Obstbäume besitzen sogar die Fähigkeit, Tage, an denen eine bestimmte Temperatur überschritten wird, zusammenzuzählen und nach dem Erreichen einer entsprechenden Summe mit dem Austreiben zu beginnen. Als erster Laubbaum grünt die Birke. Die Buche braucht mehr Wärme,
ie Südsteiermark bietet dem Frühling die prachtvollste Bühne. Der perfekte Ort, um seinen (Frühlings-)Gefühlen freien Lauf und das Wiedererwachen der Natur mit allen Sinnen auf sich einwirken zu lassen: bei erholsamen Spaziergängen, eindrucksvollen Wanderungen, hügeligen E-Bike-Touren, beim Picknicken, Golfen oder Bogenschießen, beim Genießen und Erleben. Und das gleich vor der Haustür.
Frühlingserwachen: eine der schönsten Inszenierungen, die die Natur in unseren Breiten zu bieten hat. Flora und Fauna in Aufbruchsstimmung, Blüten, Düfte, neue Triebe, Grün in allen Schattierungen, die ersten richtig warmen Tage, verführerisch laue Nächte: kein Wunder, dass da auch die menschlichen Hormone in Aufruhr geraten. Auch wenn es nach wie vor keinen wissenschaftlich gesicherten „Beweis“ für die Existenz von Frühlingsgefühlen geben mag, so sind sie den meisten Menschen aus eigener Erfahrung doch bestens vertraut. Allein schon die Ungeduld, mit der die allermeisten von uns – selbst die, die den Winter aus tiefstem Herzen verehren – den erlösenden Frühling herbeisehnen, mag als Beleg für die Existenz dieser inspirierenden Gefühlslage dienen.
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Klimatisch begünstigt, früher dran
Und ganz aus der Luft gegriffen sind die Frühlingsgefühle dann sowieso wieder nicht: Denn durch die längeren Tageslichtphasen und die zunehmende Intensität des Lichts wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin reduziert, während die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin angekurbelt wird. In der Südsteiermark kann dieser anregende Prozess übrigens signifikant früher einsetzen als in vielen anderen Regionen. Der steirische Süden ist nämlich durch seine Nähe zu noch südlicheren Gefilden, sprich dem Mittelmeer und speziell der Adria, klimatisch begünstigt. Der mildtätige mediterrane Einfluss verschafft dem Frühling bei uns einen schönen Vorsprung. Während anderswo die Natur noch unter einer gemächlich dahinschmelzenden Schneedecke döst, sind die südsteirischen Triebe schon längst erwacht, um ihre belebende und betörende Wirkung zu entfalten.
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Fotos: Shutterstock/ Przemek Iciak
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um auszutreiben. Den Schlusspunkt setzen Ulme und Eiche.
FRÜHLING
Herrliches Erwachen
Die Kargheit der Winterlandschaft ist der Fülle des Frühlings gewichen. Hügel, Auwälder, Weingärten, Streuobstwiesen: Überall grünt und blüht es. Bienen und Hummeln summen von Blüte zu Blüte, um ihr Bestäubungswerk zu verrichten, Schmetterlinge flattern über die Wiesen, Heuschrecken springen, Eidechsen, Salamander, Blindschleichen und Nattern schlängeln sich durchs Dickicht. Auch Frösche und Kröten sind aus der Winterstarre erwacht und haben ihren Laich in den Gewässern verstaut. Fische tummeln sich in den Bächen, Flüssen und Teichen. Landwirte bearbeiten ihre fruchtbaren Felder und Gärten. Neben den vielen anderen Zugvögeln sind auch die Störche mittlerweile aus ihren rund 10.000 Kilometer entfernten Winterquartieren im Herzen Afrikas zurückgekehrt, um ihre Nistplätze, die Horste, zu beziehen. Die südsteirische Naturparklandschaft präsentiert sich in einer einzigartigen Aufbruchsstimmung, voller Farben, voller Geräusche, voller Gerüche – perfekte Bedingungen, um Natur und Landschaft zu erleben, sich zu bewegen, Energie zu tanken, das Leben zu genießen.
Sicherer Genuss
So viel steht fest: Die Südsteiermark zu besuchen, ist immer ein lässiges Erlebnis und bedeutet Genuss. Das zeigte sich auch im vergangenen Jahr, als zahlreiche Menschen unter dem Motto „das Gute liegt so nah“ jede sich bietende Gelegenheit nutzten, um bei einem Abstecher in die Südsteiermark Abstand von den Ereignissen zu gewinnen und die Batterien wieder aufzuladen. Erholung und Urlaub mit Abstand, dafür bietet die Südsteiermark übrigens auch im Hinblick auf die nach wir vor gebotenen Vorsichtsmaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie die allerbesten Voraussetzungen. Derzeit lässt sich noch nicht voraussagen, wann Restaurants, Buschenschänken und Beherbergungsbetriebe ihren Gästen wieder uneingeschränkt und ohne weitere Lockdowns Genuss und Erholung bieten dürfen. Wie sich die Situation mittelfristig entwickeln wird, ist noch nicht abzusehen. Doch die Südsteiermark hat bereits bewiesen, dass sie gerüstet ist; hat gezeigt, dass sie ihren Gästen auch unter den schwierigen Bedingungen einer Pandemie ein entspannendes und vor allem sicheres Ambiente bieten kann: ohne Stress, Massenaufläufe und Drängeleien, einfach relaxed und gemütlich.
Buchenwald am Grubtaler Weg (Wanderweg Nr. 2, Gamlitz)
Perfektes Urlaubsambiente
Wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder zu unserem gewohnten Leben zurückfinden können. Aber die südsteirischen Gastgeberinnen und Gastgeber sind auch für die Zwischenschritte der Normalisierung gewappnet. Die familiären Hotels, die individuell eingerichteten und häufig mit allen Finessen ausgestatteten Winzerzimmer, die Chalets und Hideaways, die Buschenschanken und Lokale mit ihren weitläufigen Terrassen und Gastgärten und großzügigen, gegliederten Interieurs, die Weingüter mit ihren Verkostungsräumen – sie alle bieten über Hunderte Hügel verstreut die perfekten Voraussetzungen für wirklich erholsame Aufenthalte und entspannten Genuss.
Picknick in Kitzeck
Fotos: TRV SWS / Tom Lamm, Hanna Prumofsky
Countdown zur Geselligkeit
INFO
Tipp Zahlreiche südsteirische Betriebe bieten (vorbehaltlich der aktuellen Situation) einen mit regionalen Spezialitäten und einer Flasche Wein köstlich gefüllten Picknickkorb zum Picknick im Weingarten an.
Picknick beim Hotel & Restaurant das Kappel, Kitzeck
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Die Liste der Picknick-Betriebe findet ihr auf www.südsteiermark.com unter den Menüpunkten „Kulinarik“ und „kulinarische Entdeckungsreise“.
Auch die Freizeit- und Urlaubsaktivitäten, denen wir in der Südsteiermark so gerne nachgehen, sind auf der sicheren Seite. Idyllische Spaziergänge und Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken und zu eindrucksvollen Naturjuwelen, aufregende Ausritte mit dem (E-)Bike oder automobile Genusstouren über die Weinstraßen, Golfrunden inmitten einer malerischen Landschaftskulisse, die Erkundung handverlesener Sehenswürdigkeiten, garantiert ohne Schlange zu stehen, Streifzüge durch malerische Ortschaften und trotz ihrer Lebendigkeit beschaulich-ruhige Städte wie etwa die Bezirksmetropole Leibnitz mit ihrem langgezogenen Hauptplatz. So wird die Südsteiermark auch in stürmischen Zeiten zu einer Oase der Erholung. Und, klar, keine Frage: Einheimische wie Gäste und nicht zuletzt die engagierten Veranstalterinnen und Veranstalter, Organisatorinnen und Organisatoren – sie alle können es kaum mehr erwarten, bis endlich auch die Feste und Veranstaltungen, die Konzerte und Kulturfestivals, die Verkostungen und kulinarischen Events wieder stattfinden können; bis all die lässige, gut gelaunte Geselligkeit, für die diese Region so bekannt und beliebt ist, endlich wieder Einzug halten kann. Der Countdown dazu läuft.
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FRÜHLING
Hier Anregungen für Frühlings- und Frühsommerfreuden in der Südsteiermark: * (*Die Umsetzbarkeit bzw. Art der Umsetzung ist teilweise abhängig von der aktuellen Lage und den gesetzlichen Regelungen.)
WANDERN, WALKEN, SPAZIEREN & LAUFEN
Tipp: Unter der Devise „Picknick im Grünen“ bieten Süd- und Weststeiermark regionsübergreifend tolle Packages mir 3 ÜN, einem speziellen Paket zum Picknicken an einem Traumplatz Wandern am Sernauberg
NATURSCHAUSPIELE Ein faszinierendes Naturschauspiel bietet auch die legendäre Heiligengeistklamm. Von der Spitzmühle in Schlossberg bei Leutschach führt der (im besten Sinne) abenteuerliche und erlebnisintensive Weg an Mühlen und Wasserfällen vorbei durch die bewaldete Klamm nach Sveti Duh na ostrem (Heiligengeist am Osterberg), das, wie der Name unschwer erkennen lässt, bereits in Slowenien liegt. Zahlreiche Gemeinden haben Wanderwege (zumeist praktischerweise Rundwanderwege) kreiert und ausgeschildert.
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landschaftlich-kulinarischen Pauschalpaket auf www.sued-west-steiermark.at
Ob kürzer oder länger, ganz leicht oder doch etwas anspruchsvoller bzw. sogar ambitioniert: Immer müssen die Wandernden damit rechnen, plötzlich mit herrlichen Ausblicken, teilweise sogar 360-Grad-Rundumblicken konfrontiert zu werden; nicht nur auf der Remschniggalm, der südlich von Arnfels, direkt an der slowenischen Grenze auf einer Höhe von 650 bis 750m gelegenen, südlichsten Alm Österreichs, oder dem Demmerkogel, der mit 671 Metern höchsten Erhebung des wie eine Insel aus dem südsteirischen Hügelmeer ragenden Sausals. Zwar wurde die Aussichtswarte auf dem Demmerkogel im Herbst 2019 ein Raub der Flammen und konnte bis dato nicht wiedererrichtet werden, doch darf der Blick etwa vom Riesenklapotetz etwas weiter darunter oder vom gegenüberliegenden Kitzeck nichtsdestotrotz als majestätisch bezeichnet werden.
FERNSICHT VON AUSSICHTSWARTEN
Sulmau Leibnitz
und weiteren Goodies. Mehr zu diesem
Wer das Vergnügen, eine Warte zu besteigen, um seinen Blick rundum in die Ferne schweifen zu lassen, nicht missen will, dem kann mit zahlreichen Alternativen geholfen werden. Mehrere Aussichtswarten bieten grandiose Blicke über die Südsteiermark und lassen sich in lohnende Wanderungen oder gemütliche Spaziergängen mit anschließendem Picknick oder Buschenschankbesuch integrieren: Kreuzbergwarte in Eichberg-Trautenburg/Leutschach, Schlossbergwarte am Montikogel, Schloßberg/ Leutschach, Platschbergwarte in Spielfeld/Kungota, Kreuzkogelwarte am Kogelberg in Kaindorf/Leibnitz, Silberbergwarte in Kaindorf/Leibnitz, Wasser- und Aussichtsturm Weinleiten, Gamlitz. Letzterer, der architektonisch markante Wasserturm Weinleiten in Gamlitz, wurde erst unlängst errichtet und bietet neben einem herrlichen Ausblick auch multimediale Einblicke in den Weg des Wassers quasi von der Quelle bis zum Wasserhahn und wieder zurück.
Blick auf Dreisiebner Kapelle in Kranach
THEMENRUNDEN Höchst spannend können auch Wanderungen mit Eseln, Lamas und Alpakas sein. Ein dichtes Netz wunderschöner Wanderwege überzieht mittlerweile die ganze Südsteiermark. Um hier nur eine kleine Auswahl anzuführen: der Gamlitzer Naturparkwanderweg „über Stock und Wein“, der „Blumenreichweg“ und „der wanderbare Kreuzberg“ bei Leutschach, die „Arnfelser Wege“, die „Berghausener Rundwanderwege“, der „Fürstengräberweg“ auf den Burgstallkogel, die „Heimschuher Runden“ sowie zahlreiche Wege durch das Sausal.
Themenwanderungen etwa rund um Kräuter, Wein und Minigolf runden das bunte südsteirische Wanderprogramm ab.
Wasserturm
✓ TIPPS UND KARTEN (auch zum Download) findet ihr auf www.südsteiermark.com unter den Menüpunkten „Aktivitäten“ und „Wandern“.
✓ INFOS UND KARTENMATERIAL gibt es auch in allen südsteirischen Tourismusbüros und kann auch jederzeit telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Versand per Post kostenfrei europaweit: office@suedsteiermark.info; +43 3452 76811.
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Foto: TRV SWS / Tom Lamm, TV Südsteiermark / Stephan Friesinger, TV Gamlitz / Harry Schiffer, Wolfgang Hummer
O.k., bei den kulinarischen Genüssen und Weinerlebnissen, mit denen uns diese Landschaft verwöhnt, kann es dem einen oder anderen möglicherweise immer noch nicht hundertprozentig bewusst geworden sein: Die Südsteiermark ist auch ein Paradies für Wanderer, Läufer und Spaziergänger (kein Problem, wenn es jemand etwas gemütlicher angehen will). Vom kurzen Familienspaziergang mit Kinderwagen und Kids bis zur ambitionierten Challenge für Weitwandernde – hier kommt jeder auf seine Kosten. Vorbei an Weingärten, durch Wälder, Täler und über Hügel, durch malerische Ortschaften, entlang naturbelassener Flussläufe, an Seen und Teichen vorbei, über Streuobstwiesen, durch Klammen und Schluchten, zu Sehenswürdigkeiten, Naturjuwelen und erhabenen Aussichtspunkten führen die Routen. Und noch ein klitzekleiner Vorteil: Nirgends sonst gibt es eine solche Fülle von Gelegenheiten zu Einkehr und Stärkung wie hier im sonnigen Süden der Steiermark. Aber auch die Natur geizt nicht mit ihren Reizen. Nicht umsonst sind weite Teile der Südsteiermark als Naturpark ausgewiesen. Ein solches Naturhighlight bietet etwa die Durchwanderung der Altenbachklamm über Stege, Leitern und Brücken von Oberhaag aus.
EXTRA
FRÜHLING
DIE (SÜD-)STEIERMARKTOUREN-APP „Steiermark Touren“ nennt sich die maßgeschneiderte Wander- und BikeApp, die der Tourenportal-Anbieter Outdooractive in Kooperation mit dem Steiermark Tourismus für Android und iOS aufgelegt hat. Zu finden sind dort jede Menge Touren: Wanderwege, Radund Mountainbike-Routen, Klettersteige, Bergtouren, Kajaktouren, Skitouren, Schneeschuhwanderwege, Langlaufund Skigebiete sowie Ausflugsziele für jede Jahreszeit. Alle Touren mit Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen aus der Community, Wegbeschreibung, Höhenprofil, Anreiseinfos, Ausflugsziele, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie zahlreichen weiteren Features wie Höhen- und Hangneigungsmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang ausgewählter Touren, Offline-Speicherung etc. Auch diese App findet ihr auf www.südsteiermark.com unter den Menüpunkten „Aktivitäten“ und „Wandern“ zum Download.
REIN INS BIKE-VERGNÜGEN! Bitte, für welche Landschaft wurde das E-Bike erfunden, wenn nicht für die Südsteiermark?! Scheinbar schwerelos auf verschlungenen Straßen und Wegen über die Hügel gleiten und dabei die schönsten Ausblicke genießen, ohne körperlich total an die Grenzen gehen zu müssen. Denn die Anstiege sind in der Tat nicht zu unterschätzen. Wer es richtig sportlich mag, der kann ja gerne auf die E-Unterstützung verzichten. Doch für eine lässige, wenn auch körperlich deswegen alles andere als anspruchslose Genusstour mit (soweit pandemiebedingt möglich) zwischenzeitlicher bzw. anschließender Einkehr ist das E-Bike einfach die perfekte Lösung. Routen bietet die Südsteiermark jede Menge. Etwa die Südsteiermark-Abschnitte des Murradwegs, das Genussradeln auf den Weinstraßen-Touren und die Weinstraßenausfahrten entlang der Südsteirischen Weinstraße, die Weinland-Steiermark-Radtour mit ihrer Südsteiermark-Variante, das Weinradeln in Leutschach, die Sausaler Tour oder die 2-Flüsse-Tour an Saggau und Schwarzer Sulm.
Foto: Gabriel Hauer, Ben White, TRV SWS / Tom Lamm
PUMP DICH DURCH! Neu im sportlichen Südsteiermark-Programm ist der Pumptrack Lebring, einer der anspruchsvollsten seiner Art in Österreich. Mit pumpenden Bewegungen der Arme und Beine werden die Räder dabei im Optimalfall ohne zu treten über einen welligen und kurvigen Parcours bzw. über die Jumplines bewegt – gleichermaßen Sport wie Freizeitvergnügen. Der Parcours auf einer asphaltierten Fläche von 1400 Quadratmetern direkt beim Sportplatz unweit des Lebringer Bahnhof steht kostenlos zur Verfügung.
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✓ E-BIKE-VERLEIHSTATIONEN, TIPPS & RADKARTEN findet ihr auf www.südsteiermark.com unter den Menüpunkten „Aktivitäten“ und „Radfahren“. Dort könnt ihr euch auch die Steiermark-Touren-App herunterladen. Die Radkarten können auch kostenlos bestellt werden.
NATURPARK SÜDSTEIERMARK 15 südsteirische Gemeinden (Arnfels, Ehrenhausen, Gamlitz, Gleinstätten, Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Leibnitz, Leutschach, Oberhaag, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal, Straß in der Steiermark, Tillmitsch) bilden gemeinsam den Naturpark Südsteiermark mit einer Fläche von insgesamt rund 400 Quadratkilometern. Geprägt wird dieses landschaftliche Kleinod von einer sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Kulturlandschaft von einzigartiger Schönheit: Hügel und Täler, Flusslandschaften mit ihren Auen, Äcker, Blumen- und Streuobstwiesen – und natürlich der Weinbau, der dieser Landschaft ihren ganz besonders grandiosen Charakter verleiht. Allein 9 Naturschutzgebiete und 2 Natura-2000-Gebiete beherbergt der Naturpark Südsteiermark:
Pumptrack Lebring
SPORTLICHE SÜDSTEIERMARK Action, Spaß, Sport, Bewegung: Dafür garantiert die Südsteiermark. Hier eine (kleine) Auswahl: ✓ MOTORIKPARK GAMLITZ (MIT BADETEICH): Europas größter Motorikpark über 40 Stationen und fast 150 Trainingsvarianten für Sensorik, Balance & Co. – das ultimative Bewegungserlebnis in herrlicher Umgebung, Benützung der Anlage und des Badeteiches kostenlos, Parkgebühr. www.motorikpark.com ✓ SEILGARTEN BEI DER BUSCHENSCHANK SKRINGER-RANZ IN EICHBERG,
✓ NATURSCHUTZGEBIETE: Attemsmoor, Demmerkogelwiese, Trockenwiese im Klein-Kleingraben, Sulmaltarme bei Heimschuh, Höhle mit Fledermausvorkommen in Aflenz, Sulmaltarm in der Gemeinde Pistorf, Altarm und Auwald zwischen der Altenmarkter Brücke und dem Silberwald, Aulandschaft entlang der Laßnitz und Sulm, Sulmaulandschaft.
ST. JOHANN IM SAGGAUTAL: Seilrutsche über mehrere Stationen hoch über den
✓ NATURA-2000-SCHUTZGEBIETE:
Weingärten. Bei Schönwetter, gegen Voranmeldung in Gruppen von 5 bis 15 Personen. www.weinbau-skringer-ranz.at
Steirische Grenzmur mit Gamlitzbach und Gnasbach sowie Demmerkogel-Südhänge, Wellinggraben mit Sulm-, Saggau- und Laßnitzabschnitten und Pößnitzbach
✓ BOGENPARCOURS: Die Südsteiermark bietet allen Fans des Bogensports und jenen, die es noch werden wollen, mit verschiedenen Parcours inmitten der großartigen Landschaft, den idealen Platz, diesem Sport zu frönen; mehr Infos unter
✓ ATTEMSMOOR: Auf dem Gemeinde-
www.südsteiermark.com
✓ BOULDERHALLE ALPENVEREIN LEIBNITZ: Zutritt für Mitglieder alpiner Vereine und deren Gäste, ca. 170 m2 Kletterfläche, verschiedenfarbige Routen in allen Schwierigkeitsgraden, Kurse, www.alpenverein.at/leibnitz
DER NÄCHSTE SOMMER KOMMT BESTIMMT! Die Südsteiermark wird zum Badeparadies: Auch darauf dürfen wir uns schon freuen. Gerade in einer Zeit, in der das Reisen noch eingeschränkt und mit unkalkulierbaren Risiken verbunden ist, bietet der steirische Süden zahlreiche Bademöglichkeiten und Wassererlebnisse quasi vor der Haustür. Sulmsee, Planksee, Ankerpunkt Tillmitsch, Badesee Wildon, das Sulmflussbad „Zum steinernen Wehr“ in Kaindorf, die Freibäder von Leibnitz, Leutschach, Ehrenhausen, Retznei Arnfels, der Naturbadesee Gleinstätten, der Naturbadeteich in Oberhaag und die Landschaftsteiche beim Motorikpark in Gamlitz – da bleibt niemand trocken. Flusswanderungen mit dem Kajak auf der Sulm, Stand-up-Paddeln auf den Seen und Teichen sowie ein Wakepark am Planksee sorgen für sportliche Highlights und unvergessliche Erlebnisse.
SHOPPEN WIEDER ERLAUBT? Die Südsteiermark und die Bezirks-
gebiet von Straß in der Steiermark gelegen kann dieses Naturjuwel mit seiner faszinierenden Flora und Fauna über einen gesicherten Pfad mit Stegen und Aussichtsplattformen erkundet werden.
✓ DEMMERKOGELWIESE: Unterhalb der durch einen Brand zerstörten einstigen Demmerkogelwarte tummeln sich auf der „Schmetterlingswiese“ mit ihrer Vielfalt an Gräsern und bunten Blüten rund 50 Tagfalterarten, in den angrenzenden Kiefer- und Eichenwäldern findet der geschützte Hirschkäfer Unterschlupf. SUP am Sulmsee
metropole Leibnitz laden ein: Hier wird Einkaufen zum entspannten Erlebnis. Über die ganze Region verstreut bieten Weingüter, Produzenten und Co. einmalige Ab-Hof-Verkaufsgelegenheiten. In den Südsteiermark-Gemeinden blühen Handwerk und Handel in ihren unterschiedlichsten Facetten. Und in der pulsierenden Südsteiermark-Metropole Leibnitz locken zahlreiche Geschäfte mit qualitativ hochwertigem Sortiment und starkem Regionalbezug. Auf dem auch städtebaulich höchst ansprechenden Hauptplatz von Leibnitz finden zudem freitagvormittags und dienstagabends Märkte statt.
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BRETTLJAUSE
Kulinarisches Schaufenster Brettljause bezeichnet eine „auf einem Brett servierte Zwischenmahlzeit“, erklärt der Rechtschreib-Duden knapp. Ja, das stimmt.
E
s ist ja recht lustig, einmal ein bisschen zu sondieren, wie die Brettljause von „außen“ gesehen wird. Denn wir Steirerinnen und Steirer, wir Südsteiermark-Fans aus nah und fern – wir haben „unsere“ Brettjause ja ohnehin im Kopf. Als vertraute, oftmals genossene kulinarische Wohltat in all ihren Facetten hügelauf, hügelab; als Idealbild, auf das wir sehnsuchtsgetrieben Wochenende für Wochenende, Ausflug für Ausflug, Urlaub für Urlaub zusteuern, Symbol für ein unbeschwertes südsteirisches Leben und den davon keinesfalls zu trennenden leiblichen Genuss.
Lexikalische Einordnung Die äußerst nützliche Online-Enzyklopädie Wikipedia erwähnt die Brettljause unter dem Schlagwort „Zwischenmahlzeit“ und da wiederum unter den Überschriften „bairischer Sprachraum“ (wozu auch die Steiermark zählt) und „Jause“. Die Brettljause, heißt es da, werde typischerweise in einer „Ausflugsgaststätte, die sich in einem Ausflugsgebiet oder an einem dorthin führenden, häufig begangenen Weg befindet und auf die Bedürfnisse des Ausflugsverkehrs abgestellt ist“, angeboten. Bei der Brettljause, so die kundigen Enzyklopädisten weiter, handle es sich um „eine kräftige Brotmahlzeit, bei der verschiedene deftige Fleischund Wurstsorten wie Presswurst (in Österreich: Sulz), Blut- und Leberwurst, Speck, Selchfleisch, Jausenwurst, Schinken und kaltes Schweinernes (= gebratenes Schweinefleisch, evtl. gepökelt/gesurt) mit Beilagen wie Kren (=Meerrettich), Senf, Käse, Essiggurken, Pusztasalat (!) auf einem Holzteller serviert werden“.
Jause zuerst um die Mitte des 15. Jahrhunderts in der Obersteiermark. Von dort, so mutmaßen wir, dürfte die Bezeichnung Jause dann recht bald in die deutlich südlichere, ihrer einstigen Heimat also nähere Südsteiermark einoder ausgewandert sein, je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet.
Jause aufs Brettl Gut möglich, dass die Jause als mittägliche bzw. nachmittägliche Zwischenmahlzeit der Bauern auf den Feldern und in den Wäldern damals ihren Weg auf das Brettl gefunden hat. Logisch wäre es irgendwie, dass die Bauern auch ein Brettl dabeihatten, um Wurst und Fleisch darauf mithilfe eines Messers in mundgerechte Stücke zu schneiden. Die Leute waren damals ja recht praktisch orientiert.
Es erwies sich als historischer Glücksfall, dass Kaiser Josef II. (1741 bis 1790) am 17. August 1784 eine Zirkularverordnung erließ, in der jedermann die Erlaubnis erteilt wurde selbst hergestellte Lebensmittel, Wein und Obstmost zu verkaufen und auszuschenken (Quelle: Wikipedia). Die Geburtsstunde des Buschenschanks. So wird es im Wesentlichen ja auch heute noch gehandhabt. Und dass die Buschenschankbetreiber damals gleich einmal die Brettln bei der Hand hatten, um darauf ihre selbst gemachten Köstlichkeiten zu servieren, vermag uns kaum zu verwundern. Dass die Brettln, wie heute häufig üblich, bereits damals rund waren, darf hingegen bezweifelt werden. Denn grundsätzlich steht „Brett“ für ein länglich zugeschnittenes Holzstück. Seine Rundungen erhielt das Buschen-
schank-Brettl wohl in Anlehnung an den als kultivierter empfundenen Teller. Möglich aber auch, dass die immer reichlicheren und vielfältigeren Zutaten die runde Form nahelegten.
Kulinarische Magie Was aber viel wichtiger ist: Erst dadurch, dass der Begriff im Grunde nichts über einen konkreten kulinarischen Inhalt aussagt, sondern nur den „technischen“ Sachverhalt wiedergibt, dass eine Jause auf einem Brettl serviert wird, die Brettljause also offen blieb für Projektionen, Vorstellungen und Wünsche der Menschen, konnte sie sich zu dem entwickeln, was sie heute ist: Ziel einer längst nicht mehr nur kulinarischen Sehnsucht, sondern Sinnbild für authentischen Genuss und unbeschwertes, einfaches Leben.
Brettljause beim Buschenschank Oberer Germuth
Sprachliche Herkunft
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Foto: TRV SWS / Tom Lamm
Etymologisch, also von seiner Herkunft betrachtet, wurde das Wort „Jause“ laut dem „Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache“ (DWDS, www.dwds.de) aus dem Slowenischen entlehnt, wo júžina für Mittags- bzw. Nachmittagsmahl stand, wiederum abgeleitet vom urslawischen jug Stamm, was dort für Süden, aber auch für Mittagsmahlzeit stand. Die Entlehnung müsse bereits während des 12. und 13. Jahrhunderts erfolgt sein. Belegt sei die Bezeichnung
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BRETTLJAUSE
INFO
Tipps & Angebote ✓ 5-mal Genuss zu fünf Themen mit dem Buschenschank-Gutschein
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Jause am Buschenschank Hack-Gebell
In der Hügellandschaft der Südsteiermark und im südsteirischen Buschenschank hat die Brettljause eine kongeniale Wirkungsstätte für ihre Sehnsucht stiftende Magie gefunden. Brettljause und Buschenschank – eine Symbiose, die Menschen immer wieder aufs Neue zu begeistern vermag.
Foto: TRV SWS / Tom Lamm, Buschenschank Tinnauer
Regionale Zutaten Annemarie Hack, Wirtin im wunderschön gelegenen Buschenschank Hack-Gebell am Eckberg in Gamlitz, einem Inbegriff südsteirischer Weinlandherrlichkeit, kam vor mittlerweile über 40 Jahren als „Quereinsteigerin“ aus dem Pongau in die Südsteiermark. Längst hat sich die Wagreiner Bauerntochter hier eingelebt und ist im Familien-Buschenschank selbst zu einer südsteirischen Institution geworden. „Damals, als ich hierher kam“, erinnert sie sich, „war die Brettljause noch recht einfach und im Vergleich zu heute fast sparsam bestückt.“ Im Laufe der Jahre seien die Zutaten immer bunter, vielfältiger geworden: Rohschinken, Brüstl, Bratlfett, diverse Aufstriche, saisonales Gemüse etc. sind hinzugekommen und machen die Brettljause heute zu einem kulinarischen Gesamtkunstwerk, das Auge, Gaumen und Seele gleichermaßen erfreut.
Gesamtkunstwerk Wie in zahlreichen anderen südsteirischen Buschenschank-Institutionen wird auch bei Annemarie Hack größter Wert auf Qualität und (regionale) Herkunft der Zutaten gelegt. Besonders wichtig ist ihr, möglichst viele der Veredelungsschritte selbst zu machen. Etwa das Beizen, das Einreiben mit
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Salz, Kräutern und Gewürzen, sowie das Räuchern in der eigenen Selchkammer auf Buchenholz, kurz und bei niedriger Temperatur. Den Rohschinken lässt sie selbst trocknen, nur keine Eile, und auch das legendäre Kübelfleisch bereitet sie in der eigenen Buschenschankküche eigenhändig zu. Ist das Fleisch nach der Trocknung dann erst einmal in Verhackertes eingelegt, darf es gemütlich bis zu einem halben Jahr reifen. Das schmeckt man. Der Leberaufstrich wird akribisch nach einem uralten Rezept der Familie Hack zubereitet, die einst aus dem Schwäbischen in die Südsteiermark gekommen war. Die Hauswürstl sind selbstverständlich auch regional, bloß aus einer anderen Region. Sie stammen nämlich vom Wagreiner Elternhof der Chefin, den heute ihr Bruder bewirtschaftet. Verarbeitet wird Fleisch vom Gallowayrind.
Einmaliges Erlebnis Alles zusammen sei zwar schon ein Haufen Arbeit, gibt Annemarie Hack zu, drauf zu verzichten komme allerdings nicht in Frage. „Es geht ja darum, den Gästen etwas Einmaliges zu bieten, das sie nur hier genießen können.“ So sieht es auch die Familie Schauer, die in Kitzeck ihr Weingut mit der beliebten Buschenschank betreibt. In der eigenen Backstube stellen Doyenne und Gastgeberin Elisabeth Schauer und ihr Team Brot (auch eine entscheidende Zutat für die Brettljause) und Mehlspeisen selbst her, frisch und duftend. Der Kren, erwähnen ihre Söhne Stefan und Bernhard, die das Weingut gemeinsam führen, werde selbstverständlich frisch von der Wurz’n „gerissen“.
Das Brettl beherbergt hier erlesene Zutaten wie Geselchtes, Brüstl, Hauswürstl, zweierlei Käse, Topfen- sowie Leberaufstrich, Verhackertes, frisches Gemüse nach Saison, Essiggurkerl, Pfefferoni und Kren. Eine eigene Kunst ist schließlich auch das Anrichten der Brettljause. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Also nicht zu viel, jedenfalls nicht überladen, aber auch nicht zu wenig, also schon opulent und – wichtig, so Annemarie Hack – das Fleisch, vor allem die Rohware schön dünn schneiden. Wer Fleisch und Würstel selbst schneiden will, für den gibt es bei Hack-Gebell übrigens eine eigene Jägerjause. So, wer jetzt nicht richtig Lust auf eine Brettljause in einem südsteirischen Buschenschank bekommen hat, dem ist nicht mehr zu helfen, sorry.
✓ SPECIAL: Ein Brettljausen-Fleischpaket inkl. Herzbrettl, Feitel und Schnaps bietet der Fleisch- und Wurstwarenhersteller F. Krainer aus Wagna/Leibnitz: www.krainer.co.at
„Die Brettljause als kulinarisches Schaufenster der Region: So wie der Wirt einer italienischen Trattoria stolz ist auf den ganz besonderen Prosciutto oder die spezielle Pasta, die er seinen Gästen serviert, so wählen wir für unsere Gäste Produkte aus der Region aus, auf die wir stolz sein können.“ Bernhard Schauer, Weingut & Buschenschank Schauer, Kitzeck, über die Brettljause als „Schaufenster der Region“
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WAHRE LIEBE
10 Gründe, die Südsteiermark zu lieben Nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht darum, irgendwem die Südsteiermark aufs Aug zu drücken. Wir wollen es einfach nur wissen: Was bringt uns dazu, die Südsteiermark zu lieben und uns fortwährend nach ihrer Gegenwart zu sehnen?
INFO
Unter dem Motto „Sommerfrische in der Südsteiermark“ findet ihr lässige Packages mit 3 ÜN und jeder Menge Erlebnisse auf www.südsteiermark.com
Herzerlbank beim Weingut Bullmann
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Foto: TRV SWS / Tom Lamm
Tipp:
WAHRE LIEBE
1. Sehnsucht
„Irgendwann bleib i dann dort“, heißt es in einem 1985 veröffentlichten Songklassiker des steirischen Songwriter-Trios S.T.S – und er bezieht sich auf, ja, klar, Griechenland. Wir müssten wohl nur ein paar Worte austauschen – Rot- durch Weißwein ersetzen, Strand durch Hügel und den weißen Sand, in den wir unsere Füße stecken, durch den lauen Wind, der unsere Alltagsgedanken von dannen trägt; oder so ähnlich. Ja, auch die Südsteiermark ist so eine Sehnsuchtsdestination, in der wir dann irgendwann einmal gerne für immer bleiben würden, losgelöst und frei. Eine Insel, die verlockend aus dem Meer des Alltags ragt, an der wir unsere Träume von einem schönen, glücklichen, unbeschwerten Leben festmachen und auf die wir Jahr für Jahr (oder Wochenende für Wochenende) zurückkehren, um unseren Traum zu erneuern und mit Leben zu erfüllen: Irgendwann bleib i dann dort, in einem dieser malerischen Häuschen mit Blick über das Meer der Hügel inmitten von Weingärten und Streuobstwiesen.
2. Landschaft
Wenn die Südsteiermark mit ihrer sanften, malerischen Hügellandschaft häufig mit der Toskana verglichen und sogar als „steirische Toskana“ bezeichnet wird, dann heißt das ja vor allem einmal, dass sie keinen Vergleich zu scheuen braucht. Einheimische reagieren auf den Toskana-Vergleich bisweilen ablehnend bis genervt und pochen auf die unvergleichliche Schönheit ihrer Region. Das ist hinzunehmen und leuchtet ja auch irgendwie ein. Allerdings herrscht auch in der Südsteiermark das Recht auf freie Meinungsäußerung und „Fremden“ bleibt, von der ja tatsächlich unvergleichlichen Schönheit dieser Landschaft hypnotisiert, manchmal gar nichts anderes übrig, als sich in diesen Vergleich zu flüchten. Wie auch immer: Der Toskana-Vergleich ist nicht nur durchaus ehrenhaft, er gestattet es Außenstehenden auch, ihre Verblüffung über die Anmut der südsteirischen Landschaft wenigstens provisorisch in Worte zu kleiden.
3. Buschenschank
Der? Die? Buschenschank? Buschenschänke? Natürlich der Buschenschank. Aber wurscht, die beinahe babylonische Sprachverwirrung um diese südsteirische Institution der Gastlichkeit zeigt doch vor allem eines: Sie ist in aller Munde. Sie bestimmt die Vorstellungen und Sehnsüchte der Menschen. Und sie ist eine Einrichtung, die sich längst von der Banalität der Benennung gelöst hat und zu einem übersprachlichen Bildbegriff geworden ist. Der (oder laut Duden die) Buschenschank als Bild unbeschwerten Lebens, bodenständigen Genusses und fröhlicher Geselligkeit.
gezeichnet. So sind langjährige vertrauensvolle und von wechselseitigem Respekt getragene Beziehungen zwischen Gastgebern und Gästen entstanden. Selbst die „Stars“ des steirischen Weinbaus sind nahbar geblieben, offen für persönliche Kommunikation rund um ihre Weine. Auch Südsteiermark-Quereinsteigenden begegnet dieser Geist gastfreundlicher Gelassenheit, der jede Begegnung mit der Südsteiermark und ihren Menschen zu einem besonderen, persönlichen Erlebnis werden lässt.
6. Genuss
Genuss, könnte jemand einwenden, sei heute ein inflationär verwendeter Begriff und zum Genussmenschen erkläre sich sowieso schon jeder bzw. jede. Auch schön, das stört uns aber nicht im Geringsten: Denn in der Südsteiermark ist Genuss so umfassend wie konkret. Selbstverständlich genießen wir die Landschaft, klar genießen wir die Aus- und Einblicke, das Wechselspiel der saisonalen Stimmungen, die Gelassenheit, die über Region und Menschen liegt. Doch in seiner intensivsten Form erleben wir den Genuss hier wohl, wenn wir uns inmitten dieser herrlichen landschaftlichen Inszenierung den kulinarischen Erzeugnissen widmen, die uns diese von Klima und Lage bevorzugte Region so großzügig beschert: dem Kürbiskernöl, den Käferbohnen und dem knusprigen Backhendl – um nur einige der geschmacklichen Leuchttürme der Südsteiermark zu erwähnen. Rund um diesen kulinarischen Kern der Südsteiermark hat sich eine vielschichtige, verfeinerte, dabei jedoch immer bodenständige, den Produkten der Region verpflichtete Kochszene – von der international wahrgenommenen Spitzenküche bis zum urigen Buschenschank – entwickelt. Sie erfüllt den Genuss mit Geschmack und Leben.
7. Nähe
Logisch, dass die Südsteiermark in den vergangenen Monaten gut besucht war. Denn die Südsteiermark ist nahe. Das ist einfach so. Die Südsteiermark erreichst du im Nu und wenn du das Leuchten der Landschaft siehst, dann hast du den Weg schon vergessen. Dann bist du einfach da: im südsteirischen Hier und Jetzt, oben auf dem Hügel, unten im Tal. Dann beginnt der Genuss. Etwas prosaischer formuliert: Ob mit Auto, Flieger oder Bahn – in die Südsteiermark ist es nur ein Hupfer. Und von hier wiederum ist es nur ein Sprung in die Berge, zu den oststeirischen Thermen oder an die slowenische, kroatische oder italienische Küste. Eine Erlebnisdrehscheibe für genussorientiert Urlaubende.
8. Gelassenheit
Oder nennen wir es Lässigkeit; Entspanntheit; Relaxtheit. Was ist lässig, entspannt, relaxt an einer Region? Es geht ja in der Südsteiermark nicht so sehr um Party, Hüttengaudi und Ballermann, oder? Kein Gedränge. Nicht, dass die Leute nicht zu feiern verstünden (jetzt einmal abgesehen von Lockdown & Co.), aber halt irgendwie entspannter. Mit weniger Druck. Du fährst in die Südsteiermark und irgendwann setzt du dich in einen Buschenschank oder in ein Lokal, zu zweit, mit der Familie oder in einer lässigen Runde, na ja, und dann passt es eben. Dann feierst du das Leben.
9. Wein
Aussicht Weingut GROSS
Foto: Steiermark Tourismus / Tom Lamm
4. Stimmung
Die Stimmung, die über einer Landschaft liegt – woher kommt sie? Ist es die Harmonie der Landschaft, sind es die Formen der Hügel, ist es die kleinteilige Musterung der vom Weinbau geprägten Kulturlandschaft? Ist es das Licht, sind es die sanften Winde, die vielen Sonnenstunden, die zarten Nebel, die Farben? Oder die Menschen – ihre Stimmung? Schon die Stimmung, mit der wir uns der Südsteiermark nähern, ist eine frohe, erwartungsvolle, ja, sehnsüchtige. Innerlich jubilieren wir auf unserem Weg in den Süden, wir können es kaum erwarten, in diese Landschaft einzutauchen.
5. Gastfreundschaft
Ankommen und sich gleich willkommen fühlen. Auf Augenhöhe begrüßt werden, ohne servil in die Gästeposition gedrängt zu werden. Sich nicht bloß als Gast, sondern als Mensch respektiert und wertgeschätzt fühlen. Teilhaben dürfen an den Tätigkeiten der Gastgebenden. Diese Nähe und Bodenständigkeit hat die südsteirische Gastlichkeit in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten geprägt und aus-
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Diese Aussage soll andere Leistungen keineswegs schmälern: Aber der Wein ist nach wie vor das zugkräftigste Aushängeschild der Südsteiermark. Seine Erfolgsgeschichte lädt diese Region seit bald 40 Jahren positiv auf. Der Wein brandet und prägt die Landschaft, ist wichtiger Teil ihrer Identität, er führt Menschen aus nah und fern in die Südsteiermark und fungiert mittlerweile weltweit als Türöffner und Werbeträger für diese wunderbare Region. In seiner Vielschichtigkeit, seinen unterschiedlichen Terroirs und seiner Sortenvielfalt liefert er den Fans der Südsteiermark und ihrer einzigartigen Genusskultur Jahrgang für Jahrgang wieder neuen, spannenden Gesprächsstoff. Südsteirische Weinmacherinnen und Weinmacher sind folglich wichtige Botschafterinnen und Botschafter nicht nur für den steirischen Süden, sondern für die Steiermark insgesamt.
10. Abwechslung
Und damit niemand den Eindruck hat, in der Südsteiermark gehe es nur um Wein und kulinarischen Genuss: Dementi, stimmt so überhaupt nicht. Das bemerken auch immer mehr Menschen, die die Südsteiermark nicht zuletzt deshalb zu ihrer Lieblingsdestination erkoren haben – egal, ob für Tagesausflüge, Kurzurlaube oder lange, erholsame Urlaubsaufenthalte: Die südsteirische Landschaft ist die perfekte Kulisse für Bewegung, Sport und Abenteuer – von Walken und Wandern über Biken bis Baden, Bogenschießen & Co. Auch Golfer finden ein Traumambiente vor. Sehenswürdigkeiten säumen den Weg, malerische Weiler und Ortschaften, die entspannt pulsierende Bezirksmetropole Leibnitz lockt mit tollen Einkaufsmöglichkeiten und Gastgärten. Weingüter setzen auch architektonisch Zeichen. Zahlreiche Kulturinstitutionen bieten ein spannendes Konzert-, Festival- und Ausstellungsprogramm. Und – last but not least – ein bunter Reigen von Brauchtumsveranstaltungen und kulinarischen Events begleitet den Jahreslauf (wenn nicht gerade pandemiebedingt der Pausenknopf gedrückt bleibt).
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KULINARIK
Gekrönte kulinarische Häupter
In der Südsteiermark nimmt die Haubendichte zu. Nicht weil es so kalt wäre, sondern weil immer mehr südsteirische Köchinnen und Köche sich mit einer oder mehreren der vom renommierten Restaurantführer Gault-Millau vergebenen Hauben schmücken dürfen.
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Hauben vergaben die gestrengen Testerinnen und Tester von Gault-Millau in der 2021er-Ausgabe ihres Restaurantführers insgesamt an südsteirische Gastronomiebetriebe – Restaurants, Gasthöfe und Wirtshäuser. Ein Jahr davor waren es noch 35 gewesen. Zwei Betriebe wurden heuer mit jeweils vier Hauben ausgezeichnet, drei Betriebe erhielten je drei Hauben, neun durften sich über je zwei der Mützen freuen und weiteren zehn Lokalen wurde jeweils eine Haube zugesprochen. Damit kann die Südsteiermark ihre Stellung als Gastronomiehochburg nicht nur festigen, sondern eindrucksvoll ausbauen.
Kulinarische Hochburg Südsteiermark
Eine bemerkenswerte Entwicklung, die allerdings nicht von ungefähr kommt. Denn Honigschlecken ist es bestimmt keines, ein Lokal auf diesem Niveau zu führen und Gäste wie Tester auf diesem Level dann auch noch langfristig bei Laune zu halten. Davon wissen zahlreiche Gastronomen ein Lied zu singen. Und es ist ja auch kein Zufall, dass so mancher österreichische Wirt in den vergangenen Jahren nicht nur glücklich über die prestigeträchtigen Prämierungen der verschiedenen Guides war, sondern die Auszeichnungen (bei allem Stolz und aller Freude) am liebsten gleich wieder zurückgegeben hätte. Sich mit Hauben, Löffeln, Punkten, Sternen oder was auch immer schmücken zu dürfen, bedeutet nämlich auch, in der Auslage zu stehen, heißt, sich mit einem hohen Erwartungsdruck konfrontiert zu sehen und diesem Tag für Tag gerecht werden zu müssen, ohne sich Fehler erlauben zu dürfen oder nachzulassen.
Regionale Qualität
Denn eine Haube, einen Löffel, einen Stern zu verlieren, kann schwerwiegende Folgen für die Zukunft eines Betriebs haben. Und je weiter man sich in den Rankings hinaufgearbeitet hat, desto dünner wird die Luft. Können, Konsequenz, Fleiß, Ehrgeiz, bedingungsloser Einsatz, Qualitätsorientierung ohne Wenn und Aber: Das sind Eigenschaften und Skills, auf die es ankommt. Aber selbst das ist nicht genug, wenn das Umfeld nicht passt: die Bereitschaft der Menschen, sich auf diese Qualität einzulassen und sich diese Qualität, die ja einen enormen Aufwand in Küche und Service voraussetzt, auch leisten zu wollen und leisten zu können; die Verfügbarkeit von Grundprodukten, die den hohen Anforderungen entsprechen; das Vorhandensein eines breiten gastronomischen und kulinarischen Qualitätsfundaments (unzählige bodenständige, authentische Betriebe, Buschenschanken, Wirtshäuser, Konditoreien, Weinbars, Kaffeehäuser etc.), auf das solche Spitzenleistungen aufbauen können; und, und, und.
Die Südsteiermark, das zeigt auch die Haubendichte, bietet jedenfalls hervorragende Voraussetzungen für gastronomische Topleistungen: ein Umfeld, das ganz im Zeichen des Genusses steht. Basis dafür ist nicht zuletzt die mittlerweile bereits bald 40 Jahre währende Erfolgsgeschichte des südsteirischen Weinbaus. Südsteirische Weine sind heute nicht nur in ihrem unmittelbaren geografischen Herkunftsgebiet gefragt, sie erfreuen sich weltweiter Aufmerksamkeit und finden sich mittlerweile auch immer häufiger an der Spitze internationaler Weinbewertungen wieder. Die Südsteiermark verfügt zudem über hervorragende Grundprodukte und eine ausgewiesen hohe Veredelungskompetenz. Gastronomiebetriebe finden die Zutaten für ihre Gerichte in der unmittelbaren Umgebung – und das in höchster Qualität: nicht nur das herkunftsgeschützte steirische Kürbiskernöl oder die Käferbohnen, sondern auch Käse, Gemüse, Obst, Teigwaren, Fisch oder Wurst- und Fleischprodukte. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe haben sich auf die Belieferung von Gastronomie und Genussproduzenten fokussiert.
Genuss-Hotspot Südsteiermark
Ein Bild von der Qualität und Dichte des Angebots können sich Genießerinnen und Genießer nicht nur in den Restaurants, Wirtshäusern und Buschenschänken
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Speisenzubereitung am Pfarrhof
machen. Zahleiche Feinkostgeschäfte, Mühlenläden und Produzenten-Outlets bieten eine wahrhaft verlockende Vielfalt von Delikatessen und Spezialitäten an. Übrigens: Viele dieser Köstlichkeiten, aber natürlich auch die Weine können bequem auch online von zu Hause aus bestellt werden.
Südsteiermark beliebt
Was die Südsteiermark zudem auszeichnet und zum Genuss-Hotspot prädestiniert, ist eine steigende Nachfrage nach kulinarischer und gastronomischer Qualität, nicht nur aus dem Tourismus. Die Region reüssiert auch als Wirtschaftsstandort. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen ländlichen Regionen nimmt die Bevölkerung zu. Es ist einfach attraktiv hier zu leben und zu arbeiten. Auch viele „Quereinsteiger“ zieht es in den steirischen Süden, um hier einen wesentlichen Teil ihres Lebens zu verbringen. So entsteht eine positive Attraktivitätsspirale: Die kulinarische und gastronomische Kompetenz der Südsteiermark wird zu einer wesentlichen Triebkraft ihrer Attraktivität als Lebensumfeld. Zuzug und touristisches Interesse wiederum beleben das kulinarische und gastronomische Angebot. Eine schöne Geschichte, eine Erfolgsgeschichte.
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Foto: ee_photography
Gastronomische Topleistungen
KULINARIK
Die südsteirischen Haubenlokale im Überblick • KOGEL 3, KOGELBERG, Leibnitz, 2 Hauben, 13/20
• ALTE POST SÜDSTEIERMARK, Leibnitz, 1 Haube, 12,5/20
• KREUZWIRT, Pössnitzberg, Leutschach, 1 Haube, 12,5/20
• FISCHWIRT AM URMEER, Sulztal/Ehrenhausen, 1 Haube, 12/20
• HARKAMP, Flamberg, St. Nikolai/ Sausal, 1 Haube, 12/20
• MAGNOTHEK & WIRTSHAUS AM ZIEREGG,Berghausen, Ehrenhausen, 1 Haube, 12/20
• STARIBACHER, Kaindorf, Leibnitz, Weingut und Wirtshaus Wolfgang Maitz
• AM PFARRHOF, Sankt Andrä im Sausal, 4 Hauben, 18/20
• DIE WEINBANK – RESTAURANT, Ehrenhausen, 4 Hauben, 17,5/20
• LIEPERT’S KULINARIUM, Leutschach, 3 Hauben, 16,5/20
• RESTAURANT THALLER,
1 Haube, 12/20
• GEORGIBERG, Berghausen, 1 Haube, 11,5/20
• LOISIUM – RESTAURANT WEINKUCHL, Ehrenhausen, 1 Haube, 11,5/20
• DAS KAPPEL, Kitzeck, 1 Haube, 11/20
• MURNOCKERL, Gralla, 1 Haube, 11/20
St. Veit/Vogau, 3 Hauben 16/20
jeweiligen Weingut online zu bestellen und direkt vor die Haustüre geliefert zu bekommen.
• JAGLHOF, Gamlitz,
FeinschmeckerRallye & BuschenschankGutschein
2 Hauben 14,5/20
• SCHLOSSKELLER SÜDSTEIERMARK, Schloss Seggau, Leibnitz, 2 Hauben, 14,5/20
Foto: Michael Körbler, ee_photography, Kirchgasser Photography
• LILLI & JOJO – DAS KLEINE WIRTSHAUS, Ehrenhausen, 2 Hauben, 14/20
• OLIVER KOCHT, Spielfeld, 2 Hauben, 13,5/20
• ZUR HUBE, Pistorf, Gleinstätten, 2 Hauben, 13,5/20
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Winzern zu kaufen, ist selbst ein
die Möglichkeit den Lieblingswein beim
Ehrenhausen 2 Hauben, 14,5/20
2 Hauben, 14,5/20
und direkt bei den Winzerinnen und
keine Gelegenheit dazu habt direkt in
• DIE WEINBANK – WIRTSHAUS,
• WIRTSHAUS WOLFGANG MAITZ, Ratsch/Ehrenhausen,
Wein in der Südsteiermark zu verkosten
der Region vorbeizukommen, gibt es
3 Hauben, 15,5/20
2 Hauben, 14,5/20
Wein online kaufen
Genusserlebnis: wenn ihr allerdings
• SATTLERHOF, Gamlitz,
• VINEA, Ehrenhausen,
TIPP
Ein kulinarisches Erlebnis der
Ohne Hauben in der Bestenliste des Gault-Millau:
• CAFÉ ELEFANT, Leibnitz • DAS KNIELY, Leutschach • DER HANS, Leibnitz • GOLF CLUB GUT MURSTÄTTEN, Lebring
• KOPPITZ, Strass i. d. Steiermark
Extraklasse für Gruppen ab 6 Personen: 5 Gänge in 5 südsteirischen Topbetrieben inkl. Transfer. Mehr Infos auf www.südsteiermark.com unter den Menüpunkten „Kulinarik“ und „Kulinarische Entdeckungsreise“. Hier erfahrt ihr auch alles über den verlockenden „Buschenschank-Gutschein“ sowie das „Picknick im Weingarten“. Mehr von südsteirischen Topköchen gibt es auch auf www.rarestyriancuisine.at
• RANNINGER AM GROTTENHOF, Leibnitz
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KULINARIK
Wein & Werte
Südsteirischer Wein in Zahlen (2019, Statistik Austria)
2.490 Hektar ertragsfähige Weingartenfläche
Top 5: das südsteirische Sorten-Ranking nach Anbaufläche
103.451 Hektoliter Weißwein
(2016, Dokumentation Österreich Wein)
16.366 Hektoliter Rot- und Roséweine
21,1 % Sauvignon Blanc
16,5 % Welschriesling
11,4 % Weißburgunder
9,9 % Muskateller
8,6 % Chardonnay
Über 200 Buschenschänken zählt die Region im Be-
reich der Südsteirischen Weinstraße (Leutschach an der Weinstraße, Ehrenhausen an der Weinstraße, Straß in Steiermark, Oberhaag und Arnfels) Gamlitz, dem Gebiet rund um das Sulmtal Sausal (Kitzeck, Großklein, Gleinstätten, Heimschuh, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal und St. Andrä-Höch) und Leibnitz
40 Kürbisse bzw. 2,5 bis 3 kg Kürbiskerne werden ca. für einen Liter Kürbiskernöl verarbeitet
Foto: iStock/ gilaxia, Shutterstock/ Przemek Iciak, Symbol, Familie Kindler
3 Weinstraßen bringen das epische Südsteiermark-Erlebnis zum Rollen: Die Südsteirische Weinstraße Sausaler Weinstraße Klapotetz-Weinstraße SEITE
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WISSEN
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Kreuzworträtsel
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Einfach mitmachen und gewinnen! 11
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1. Preis 1 Nacht im Hotel Restaurant Weinlandhof****
Ä=Ä / Ü=Ü / Ö=Ö / ß=SS
für 2 Personen inkl. Frühstück, Wellness und GAST TAXI www.weinlandhof.at, 1 x Weinerlebnisführung im Weingut Grasmuck
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Glückshormon
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Südlichste Alm Österrreich
www.grasmuck.net,
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Die mit 671 Metern höchste Erhebung
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Vulgoname für die
1 Buschenschank-Gutschein (Wert € 50,00),
des Sausals
1 Südsteiermark- Rucksack
Steirische Harmonika
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Spezieller Radparcours
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Südsteirisches Naturjuwel
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Sportart, die man in der Südsteiermark ausüben kann
2. Preis
3. Preis
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Entscheidende Zutat für die Brettljause
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Ihm gehören 15 Gemeinden an
1 Nacht im Dreisiebner Stammhaus für
1 Nacht im Georgi Schloss Ehrenhausen für
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Kulinarische Auszeichnung
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Kulinarisches Highlight in
2 Personen inkl. Frühstück und GAST TAXI
2 Personen inkl. Frühstück und 2 E-Bikes für
www.dreisiebner.com,
einen Tag www.georgischloss.at,
1 x Wein-Sharing für 2 Personen in der
1 x Picknick im Weingarten am Rebkogel
Weinschmiede Tscherne-Strauss
(Art des Picknicks frei wählbar),
www.tscherne-strauss.at,
www.weingut-tinnauer.at,
1 x Halstuch Mitzi & 1 Stecktuch Seppi,
€ 50,00 Gamlitz-Gutscheine & 2 Gamlitz-Sonnen-
1 Südsteiermark-Rucksack
brillen, 1 Südsteiermark-Rucksack
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und Kopfbedeckung 7
der Südsteiermark
Historisches Bauwerk in
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Eine der südsteirischen
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Einer der vielen südsteirischen
der Südsteiermark
Aussichtswarten
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Eine der 3 Weinstraßen in
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Zweithäufigste Weinsorte in der
der Südsteiermark
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Wanderwege 17
Südsteiermark (nach Anbaufläche)
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LÖSUNGSWORT + NAMEN & POSTADRESSE bis 01.07.2021 an „office@suedsteiermark.info“ oder „Tourismusverband Südsteiermark, Sparkassenplatz 4a, 8430 Leibnitz“ schicken. „Die Gewinne werden direkt per Post zugestellt“.
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Südsteirische Geschichte(n)
Vom traurigen Ritter und dem verschwundenen Goldschatz Ihr da draußen, nah und fern, die ihr nach Vergnügen, Genuss und Wohlgefallen strebt, in Eintracht eure schönen Stunden genießt, seid gewarnt. Denn dunkle Schatten liegen selbst über den lieblichsten Landschaften, finster die Abgründe, die so manche vermeintlich unschuldige Menschenseele in die Tiefe ziehen. Hütet euch vor Übermut, zügelt euer Treiben. Wenn wir uns heute durch diese anmutige Landschaft schreitend in jene hineinversetzen, die vor Jahrhunderten hier ihr Leben fristeten: Liebe Leute, die ihr euch in der gemütlichen Stube um die mit Köstlichkeiten gefüllten Schüsseln drängt, die Wonnen des Weins stehen euch ins Gesicht geschrieben, aber ich sage euch: Die sind nicht mit dem SUV auf die Hügel gesegelt und mitnichten hatten sie den ergonomisch optimierten, individuell angepassten Sattel eines Luxus-E-Bikes unter dem Allerwertesten. Nein, Leute. Und trotzdem erklommen sie die Hügel, errichteten Kirchen, Wehranlagen – immer das Umland, nahende Bedrohungen im Auge. Man mag sich heute die Bestürzung gar nicht mehr vorstellen, welche die Menschen erfasste, wenn Rauchsäulen vom Herannahen türkischer Heerscharen kündeten. Eine denkwürdige Sage erzählt die Geschichte der Gründung der Kirche Frauenberg. Der Ritter von Polheim, eines südlich des Schlosses Seggau gelegenen Wehrbaus, leistete den anstürmenden Türken mit einer Handvoll Getreuer heldenhaft Widerstand. Aus Furcht, die Mauern würden den Kanonenkugeln nicht standhalten, hatte der Ritter seine drei Töchter in einer Höhle in Sicherheit gebracht. Zwar hielt die Festung allen Versuchen sie zu erstürmen stand, durch eine Unachtsamkeit jedoch wurde die Höhle, in der die Töchter Schutz gesucht hatten, entdeckt. Aus Zorn über den Widerstand des mutigen Ritters ließ der Pascha die drei jungen Frauen unbarmherzig von einem Felsen stoßen.
Die Kirche am Frauenberg erinnert die Bewohner der paradiesischen Südsteiermark an diese Geschehnisse. Der Goldschatz allerdings, den der Ritter seinen Töchtern in die Höhle mitgegeben haben soll, wurde bis heute nicht gefunden.
Die Originalschauplätze
Wallfahrtskirche Frauenberg mit benachbartem Tempelmuseum.
Schloss Seggau (mit dem in einer ursprünglichen Form heute nicht mehr erhaltenen Schloss Polheim) bieten neben prachtvoller Aussicht auch jede Menge Sehenswertes, darunter den imposanten bischöflichen Weinkeller sowie die barocken Fürstenzimmer. Einen Besuch wert sind auch die Wallfahrtskirche Frauenberg und das benachbarte Tempelmuseum mit tiefen Einblicken in die Frühgeschichte der Südsteiermark. www.seggau.com, www.tempelmuseum-frauenberg.at
Fotos: Romana Maier
Gebeugt vom Gram fristete der Ritter fortan ein trauriges Dasein. Nur die Sorge um seinen aus dem Kampf nicht zurückgekehrten Sohn hielt ihn am Leben. Der Verzweiflung nah unternahm er einen letzten Versuch dem Schicksal eine Wendung zu geben und sprach ein Gelübde: Sollte sein Sohn heil zurückkehren, würde er zu Ehren der hl. Jungfrau Maria eine Kirche errichten lassen. Und tatsächlich: Kaum war der Schwur getan, meldete das Horn des Turmwächters die Ankunft einer Reiterschar. Der alte Polheimer durfte seinen Sohn in die Arme schließen. Umgehend veranlasste er die Handwerker, mit dem Bau der Kirche zu beginnen. Diese war noch nicht fertig, als plötzlich erneutes Ungemach über ihn kam: Sulm, Mur und alle Bäche der Umgebung führten immer weniger Wasser und drohten zu versiegen. Eine Fertigstellung des Kirchenbaus schien unter diesen Bedingungen unmöglich. Da fiel dem Polheimer ein, dass in den Kellern des Schlosses hunderte Fässer Wein lagerten. Er befahl den Mörtel mit Wein statt mit Wasser anzurühren. Und so konnte die Kirche doch noch eingeweiht werden. Am Tag der Einweihung begann es zu regnen und die Flüsse füllten sich mit Wasser.