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Illwerke vkw magazin kw39

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ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.

Ausgabe 43 | September 2017

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Friedrich Wilhelm Schindler, Pionier und Gründer der VKW

ELGAR FLEISCH ÜBER DAS „INTERNET DER DINGE“

INNOVATION LAB FRISCHE IDEEN FÜR DIE ZUKUNFT

ENERGIESPARTIPPS RUND UM DIE BELEUCHTUNG


Liebe Leserin, lieber Leser Man schrieb das Jahr 1891, als Friedrich Wilhelm Schindler sein erstes Elektrizitätswerk in BregenzRieden zur Produktionsausweitung seiner Textilfabrik in Kennelbach errichtete. Der Gründer der VKW war schon sehr früh von Elektrizität fasziniert. Mit unserer neuen VKW Energie-App „potzblitz“ haben wir unseren Elektro-Pionier wieder zum Leben erweckt. Mit ihm gemeinsam können Sie Aktivitäten zum Energiesparen setzen und Punkte sammeln. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen außerdem unser Innovation Lab-Team vor, das Ideen für die Zukunft entwickelt, und unser Smart Meter-Projektleiter zeigt Ihnen die Vorteile der intelligenten Stromzähler. Darüber hinaus erklären wir Ihnen, wie Sie die Chancen der Digitalisierung auch in Ihrem Eigenheim nutzen und unsere Angebote in vollem Umfang in Anspruch nehmen können. Lassen Sie sich inspirieren! Dipl.-Ing. Helmut Mennel Dr. Christof Germann

Du gestaltest die Energiezukunft! INFO-TAG am 14.10.2017, 9 – 12 Uhr in Bregenz* und Vandans: Elektrotechniker/in Metalltechniker/in (nur in Vandans) Bürokaufmann/frau Seilbahntechniker/in (nur in Vandans) * In Bregenz findet auch der 2. Vorarlberger E-Mobilitätstag statt.

Tel. 05556 701-83136 lehre@illwerkevkw.at lehrlinge.illwerkevkw.at fb.me/feeltheenergy.at

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INHALT

Energie Kunde im Mittelpunkt. Der technologische Fortschritt bringt viele Herausforderungen mit sich. illwerke vkw hat das Angebot an die wachsenden Ansprüche der Kunden angepasst. | 4/5 Potzblitz! Wer in der neuen VKW Energie-App aufzeigt, mit welchen Aktivitäten er Energie spart, kann Bonuspunkte sammeln und schöne Preise gewinnen. | 10 – 13 Intelligente Stromzähler. Projektleiter Alexander Giesinger ist für die Umstellung auf Smart Meter zuständig. Er berichtet aus seinem Arbeitsalltag. | 16/17

Zukunft Innovationskraft. Gemeinsam setzt das Team im Innovation Lab Ideen schnell in Pilotprojekten um und entwickelt neue Dienstleistungen für die Kunden. | 8/9 Der Zeit voraus. Elgar Fleisch gilt als Pionier im Bereich „Internet der Dinge“. Der Technologie-Experte gibt Einblicke, wie unser Leben dadurch leichter wird und warum sich Mut und Experimente für Unternehmen auszahlen. | 20/21

GEWINNSPIEL

Gestalten Umweltbewusst in den Herbst. Wir zeigen Ihnen einfache Tipps, wie Sie mit der Beleuchtung in Ihrem Zuhause Energie sparen können. | 14/15 Neuer Freizeitspaß. Derzeit entsteht Europas größter Waldrutschenpark mitten im Montafon. Die Bauarbeiten gehen bereits in die Endphase. | 18/19

Erleben Sie im kommenden Winter unvergessliche Tage im Montafon! Gewinnen Sie jetzt 1 x 2 Jahreskarten Montafon Brandnertal für die Saison 2017/2018.

Gewinnfrage: Wie heißt der Vorarlberger Elektro-Pionier und Gründer der VKW?

Einsendeschluss: 13. Oktober 2017

Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.

QR-Code scannen oder Frage auf magazin.vkw.at beantworten und mit etwas Glück gewinnen.

IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel; Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion:

Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Darko Todorovic, Philipp Schilcher, Fotolia

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AUS EINER HAND

GUT VERNETZT IN DIE ZUKUNFT Wie die Menschen heute leben, arbeiten, kommunizieren und miteinander interagieren, hängt wesentlich mit dem technologischen Fortschritt zusammen. Er durchdringt immer mehr Bereiche unserer Lebenswelt und macht sie dadurch komplexer. Das verändert auch die Energiewelt.

Energie und Netzservices Smart Meter

illwerke vkw erzeugt Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern und ist als Strom- und Erdgasversorger tätig. SCHLAUES NETZ Die Energiebranche macht sich die Digitalisierung zunutze und verknüpft Stromnetze mit Informations- und Kommunikationstechnik.

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Intelligente Systeme Zukünftig ist es das Ziel, Strom dann zu verbrauchen, wenn es viel davon gibt – und weniger, wenn er knapp wird. Dabei helfen „mitdenkende“ Technologien wie etwa intelligente Haushaltsgeräte, intelligente Stromzähler (Smart Meter) und intelligente Stromnetze (Smart Grids), ein optimales Zusammenspiel aus Stromerzeugung und -verbrauch zu erzielen. In der Zukunft wird alles vernetzt sein. Die Digitalisierung ermöglicht es illwerke vkw nach und nach, das Stromangebot und die Nachfrage in Einklang zu bringen und künftig maßgeschneiderte Stromtarife anzubieten. |

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EIT

Versorgung erneuerbare Energie

FREIZ

mmer mehr Haushalte beziehen Strom, produzieren gleichzeitig selber Energie über Fotovoltaikanlagen und speisen überschüssigen Strom wiederum ins Netz ein. Die Digitalisierung treibt diesen Trend immer schneller voran und sorgt dafür, dass alle Bereiche noch enger vernetzt sind. Dieser Wandel bietet neue Möglichkeiten für illwerke vkw. Das Unternehmen passt sich den wachsenden Anforderungen der Kunden an, die immer häufiger den Strom selber produzieren, erneuerbare Energien nutzen und sich mit Elektroautos fortbewegen.

Neue Energiedienstleistungen

Stromeinspeisung Fotovoltaik durch Kunde

Stromify Energiemanager Intelligente Steuerungszentrale für Haushalte, die mit ihrer PV-Anlage selbst Strom produzieren. Stromify-Batterie Überschussenergie der PVAnlage mit eigener Stromify-Batterie speichern. Stromify Silvretta Speicher Überschussenergie der PV-Anlage virtuell im Silvretta Speicher zwischenspeichern.


SMARTE ENERGIEWELT

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E-Mobilität

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App oder Ladekarte (RFID)

Mehr als 2.000 Ladestationen gibt es zwischen Wien und Bregenz. Bezahlt wird mit Ladekarte (RFID) oder einer App. In naher Zukunft soll das österE-Auto des Kunden reichische Ladenetz mit Ladenetzwerken in Europa verbunden werden. als Stromspeicher

Erzeugung erneuerbare Energie Stromstellen mit Ökostrom

ONLINE SERVICES

VKW GasgeräteService

Wärme Ob Erdgas oder Biogas – ob Neubau oder Sanierung: Jederzeit behagliche Wärme und Warmwasser durch einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Heizsystems.

AKTIONEN

ONLINE SHOP

ENERGIEBERATUNG

WärmeCheck Erdgas

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Kunde im Mittelpunkt Die Lebensbereiche der Kunden werden immer komplexer und sind miteinander verflochten. Die Zukunft wird vernetzter – und die Bedürfnisse der Stromkunden, die oft nicht mehr nur Strom beziehen, sondern auch selber herstellen, steigen immer mehr an. illwerke vkw bietet als Energiedienstleister Lösungen aus einer Hand.

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CHANC E N D E R D I G I TA L I S I E RU N G

VERNETZTES ZUHAUSE Im Haus von morgen produzieren wir unsere Energie selbst. Clevere Systeme managen den Verbrauch und neue Speichermöglichkeiten schaffen die nötige Flexibilität. illwerke vkw bereitet dafür den Weg.

ILLUSTRATION: ELENA BSL

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ENERGIEZUKUNFT SCHWERPUNKT DIGITALISIERUNG

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amilie Müller ist Selbstversorger. Ihr Sonnenkraftwerk auf dem Dach liefert die Energie fürs tägliche Leben, speist die Wärmepumpe und lädt das Elektroauto. Elektrische Verbraucher im Haus werden dann automatisch mit Strom versorgt, wenn ausreichend davon verfügbar ist. Wird mehr Strom produziert als gebraucht, fungiert eine leistungsfähige Batterie im Keller als Zwischenspeicher. Und intelligente Haustechnik, die zum Beispiel Beleuchtung oder Beschattung steuert, bringt Müllers nicht nur mehr Komfort, sondern spart auch Energie. Das klingt nach Zukunftsmusik? Mitnichten. Strom auf Abruf Die Reise dorthin hat bereits begonnen. Daran hat Gerhard Günther, Abteilungsleiter im Bereich Energieeffizienz bei der VKW, keine Zweifel: „Schon jetzt entscheiden sich viele Häuslebauer für eine Fotovoltaikanlage und es werden stetig mehr.“ Der technische Fortschritt trägt das Seine dazu bei. So können Energiemanagementsysteme den Verbrauch so steuern, dass möglichst viel „eigener“ Strom genutzt wird und möglichst wenig dazugekauft werden muss. Moderne Batteriespeichersysteme für zu Hause erlauben, den gewonnenen Strom auf Abruf zu beziehen. Hinzu kommt, dass mit sinkenden Preisen und steigender Reichweite die Elektromobilität immer attraktiver wird. Vieles, das die Energieautonomie im Kleinen möglich macht, gibt es bereits. „Nun geht es darum, all diese Dinge zu vernetzen“, sagt Günther. Pionierarbeit Wie das gehen kann, zeigt illwerke vkw jetzt mit einem neuen Pilotprojekt. „Stromify“ bietet rund um das „Kraftwerk-Eigenheim“ aufeinander abgestimmte Produkte – Fotovoltaik-

Tipps für Häuslebauer Vorausschauend planen Selbst wenn eine PV-/Solaranlage oder ein Elektroauto nicht sofort angeschafft werden, macht es Sinn, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Leerrohre vom Dach bzw. von der Garage zum Schaltschrank ersparen später gröbere, mitunter teure Installationsarbeiten. Faktor Dach Eine PV-Anlage ist auf nahezu allen Dacharten möglich. Wichtig ist allerdings eine Neigung der Module von etwa 30 Grad, damit die Solarzellen perfekt arbeiten können, und möglichst die Ausrichtung nach Süden.

Anlagen, verschiedene Varianten, um Energie zu speichern, und clevere Optimierungsmöglichkeiten – umfassende Beratung und Services inklusive. „Gemeinsam mit 60 Pilotkunden, die bereits eine PV-Anlage und im Idealfall auch eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto besitzen, werden wir im Rahmen des Projekts analysieren, wie man Energiegewinnung und -verbrauch sinnvoll verknüpfen kann“, erklärt Gerhard Günther. Bewähren sich die getesteten Produkte im Praxistest, werden sie anschließend allen interessierten Kunden zur Verfügung stehen. Partner für digitale Zukunft Auch für den gewerblichen Wohnbau werden bei der VKW Angebote entwickelt. „Derzeit bereiten wir das Projekt ‚Innovativer Wohnbau‘ vor“, berichtet Gerhard Günther. „Dieses beinhaltet ein Energie-Gesamtpaket für Mehrfamilienhäuser: Wir planen und betreiben das elektrische Heizsystem und realisieren PV-Anlagen inklusive Batteriespeicher, installieren Ladestellen für Elektroautos, stellen eine CommunityPlattform zur Verfügung, auf der die Mieter

Großzügiger Schaltschrank Für Zusatzkomponenten wie den Energiemanager sollte genügend Platz reserviert werden. Damit lässt sich der Stromverbrauch im Haus intelligent steuern und der Energieertrag der PV-Anlage optimal nutzen. Energieeffizient bauen Wer selbst erzeugte Energie auch effizient einsetzt, profitiert am meisten davon. Darum empfiehlt es sich, bei der Wärmedämmung und Verglasung hochwertige Produkte zu verwenden.

den Baufortschritt verfolgen und sich untereinander austauschen können. Wir beraten und kümmern uns um die Abrechnung, realisieren Mieterstrommodelle und vieles mehr.“ Zusammen mit Vorarlberger Bauträgern sind bereits spannende Projekte in Vorbereitung. Die ersten Bauten werden 2018 entstehen. „Das Haus wird digital“, fasst der VKW-Energieexperte die aktuellen Entwicklungen zusammen, „und wir möchten unseren Kunden auf ihrem Weg dorthin Mehrwert bieten.“ Und dabei die Energiezukunft mitgestalten. |

VKW-Energieexperten Bei Fragen, wie Sie die Energieautonomie zu Hause erhöhen können, stehen Ihnen die VKW-Energieexperten unter der Telefonnummer 05574 9000 gerne zur Verfügung. Wertvolle Informationen dazu gibt es auch online: www.stromify.at

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IDEENSCHMIEDE

INNOVATION LAB

IDEEN FÜR DIE ENERGIEWELT VON MORGEN Frische, junge Gesichter – voller Enthusiasmus – das Innovation Lab von illwerke vkw ist ein Team aus Experten, das sich zum Ziel setzt, die Energielandschaft in Vorarlberg mit neuen Ideen zu beliefern.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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enn man das Gründungsteam vom Innovation Lab – Thomas Zangerle, Nadine Mayer, Valerie Bernhard und Marvin Mall – fragt, wie sie ihren neuen Arbeitsplatz beschreiben würden, fallen Worte wie: dynamisch, bunt, agil und vor allem: schnell. Ein bisschen auch zwischen den Welten, da sie unter besonderen Bedingungen kreativ und innovativ tätig werden können: Auf der einen Seite haben sie das heimische Energieunternehmen illwerke vkw im Hintergrund, auf das sie bauen können. Auf der anderen Seite arbeiten sie eng mit Start-ups und anderen externen Ansprechpartnern zusammen. „Da sind einfach unterschiedliche Anforderungen und Ansprüche, die aufeinander treffen. Und vor allem auch Geschwindigkeiten“, beschreiben die Teammitglieder ihren Job. Und sie wachsen bereits: mittlerweile werden sie von einem weiteren Kollegen, Alexander Schmid, unterstützt. Freiheit zum Ausprobieren Diese Geschwindigkeit war eine der Gründungsideen des Innovation Lab: So ist man immer am Puls der Zeit und kann Potenziale nutzen, die sich bei der Suche nach zukunftsfähigen Energiedienstleistungen ergeben. Neue Konzepte werden rasch umgesetzt und getestet. „Mit dem Innovation Lab reagiert illwerke vkw auf die sich schnell verändernde Energiewelt. Es gilt neue Ideen schnell in Pilotprojekten umzusetzen, zu lernen und neue Dienstleistungen für den Kunden zu entwickeln“, betonen die beiden Geschäftsführer Gerhard Günther und Ing. Martin Seeberger. Sie bilden die

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Brücke zum Konzern und sorgen dafür, dass die Projekte im Unternehmen weitergetragen werden. Das Besondere sei auf jeden Fall, nicht so sehr an organisatorische Prozesse gebunden zu sein, ist sich das Innovation Lab-Team einig.

„Innovative und maßgeschneiderte Energiedienstleistungen für Kunden zu entwickeln, das ist unser Auftrag!“ Thomas Zangerle Innovationsmanager

Vom ersten Tag an konnten sie ihre Arbeitswelt nach ihren Vorstellungen gestalten. „Dabei ging es zunächst ganz banal darum, sich zu organisieren und Aufgaben zu verteilen. Aber da lernt man sich schon ganz gut kennen und sieht, wer welche Kompetenzen hat“, meint Valerie Bernhard. Mittlerweile gibt es sogar eine eigens entwickelte Ideenwerkstatt. Dieser Kreativbereich besticht durch unterschiedliche Räume, in denen Workshops abgehalten, Besprechungen durchgeführt oder auch in einem „Black Room“ Produkte vorgestellt werden können. Kein Tag ist wie der andere Gerade die Vielseitigkeit der Projekte macht die Arbeit so interessant. „Es gibt fast keinen Tätigkeitsbereich, den wir noch

nicht abgedeckt haben. So sammeln wir entlang der Wertschöpfungskette eines Produkts überall unsere Erfahrungen“, berichtet Nadine Mayer aus dem Arbeitsalltag. Momentan sei die Energiebranche mit extrem spannenden Fragen konfrontiert. Das Innovation Lab orientiert sich an den Bereichen Prosumer, ein Kunstwort aus Produzent und Konsument, Smart Mobility und digitalen Geschäftsmodellen. Diese lieferten genügend Inspiration, um die nächsten Jahre viele sinnvolle Leistungen und Innovationen entwickeln zu können. Ein erstes Pilotprojekt, das daraus hervorgegangen ist, ist die Prosumer-Plattform „Stromify“. Darauf werden unterschiedliche Produkte und Services angeboten, unter anderem ein virtueller Stromspeicher. Im Mai fand dazu bereits eine Informationsveranstaltung statt. Denn eines ist auch neu: Die Kunden können sich selbst einbringen und die Energiezukunft von morgen mitgestalten. Und was ist die größte Herausforderung in der neuen Energie-Ideenschmiede? „Nicht im Tagesgeschäft zu versinken. Also auch noch genügend Zeit zu haben, um sich über Zukunftsprojekte Gedanken zu machen“, meint der Softwareentwickler Marvin Mall. Doch auch dafür wird sich sicher eine kreative Lösung finden lassen. |

Karriere mit Energie Aktuelle Stellenangebote und weitere Infos zu illwerke vkw finden Sie auch online. www.illwerkevkw.at/karriere.htm


SCHINDLER KAMPAGNE

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT Es sind oftmals die kleinen Dinge, die Großes bewirken. So bieten sich im Alltag unendlich viele Möglichkeiten, um weniger Energie zu verbrauchen und dabei Geld zu sparen. In der brandneuen VKW EnergieApp „potzblitz“ begleitet Vorarlbergs Elektrizitäts-Pionier Friedrich Wilhelm Schindler durch den Tag.

FOTOGRAFIE: ILLWERKE VKW

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ENERGIEZUKUNFT SCHINDLER KAMPAGNE

Zum Leben erweckt Es war Silvio Raos, der dem Gründer der VKW ein Gesicht gegeben hat. Inspiriert von Friedrich Wilhelm Schindlers Pioniergeist entwickelte der Energieversorger gemeinsam mit dem Karikaturisten die Figur zur neuen VKW Energie-App, die einfaches Energiesparen ermöglicht.

Die neue VKW Energie-App

Mehr Infos unter potzblitz.io

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eim Kochen den Deckel auf den Topf legen, beim Zähneputzen das warme Wasser nicht durchgängig laufen lassen oder auf energieeffiziente Geräte achten – für viele Menschen ist ein bewusster Energieverbrauch bereits eine Selbstverständlichkeit. Mit der neuen VKW Energie-App „potzblitz“ können Interessierte ihren achtsamen Umgang mit Energie aktiv aufzeigen und damit Punkte sammeln. Außerdem kann jedes Familienmitglied mitmachen und die Aktivitäten und Punkte gemeinsam im VKW Online-Shop einlösen. Pioniergeist Tüfteln, Experimentieren und Entwickeln: Friedrich Wilhelm Schindler widmete der Erforschung und Nutzbarmachung von Energie sein

Leben. Der Gründer der VKW zählt zu den bedeutendsten Elektrizitäts-Pionieren und gilt in Vorarlberg als einer der „Väter der Elektrizität“. Sein Name wird gemeinsam mit Nikola Tesla, Thomas Edison oder James Watt genannt. Der Visionär erkannte bereits 1881 die Bedeutung der Elektrizität – und brachte die ersten Glühlampen in Österreich zum Leuchten. Darüber hinaus war er wesentlich daran beteiligt, Vorarlberg mit Elektrizität zu vernetzen.

Digitaler Wandel „Bei der Entwicklung der VKW Energie-App haben wir auf unser historisches Erbe zurückgegriffen und sind in die großen Fußstapfen von Friedrich Wilhelm Schindler getreten. Damals war die Gesellschaft durch die Elektrifizierung vor ähnliche Herausforderungen gestellt wie wir heute durch die Digitalisierung“, erklärt illwerke vkw-Kommunikationsleiter Andreas Neuhauser und ergänzt: „Auch mit unserer VKW Energie-App ‚potzblitz‘ beschreiten wir neue Wege.“ Gewinnspiel inklusive Die aktiven Nutzer der App nehmen automatisch alle zwei Monate an einer Verlosung teil und können wertvolle Preise gewinnen. VKW-Kunden, die sich für die Online-Services registriert haben oder sich neu registrieren, haben die Möglichkeit, ihre gesammelten Punkte im VKW Online-Shop einzulösen. „In unserem Online-Shop bieten wir ab sofort noch mehr Produkte und auch außergewöhnliche Erlebnisse an“, freut sich Neuhauser. |

Magazin-TV

Mit einfachen und effektiven Tipps können Nutzer Strom sparen und gleichzeitig Punkte sammeln.

Sehen Sie weitere spannende Infos zum Artikel im Ländle-TV „illwerke vkw Magazin“: Samstag, 30.09.2017, 12 und 23 Uhr

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V K W E NE RGI E -A PP P O T Z B L I T Z

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS! Aktivitäten auswählen, sich zur „potzblitz“-Legende küren lassen und gleichzeitig an Gewinnspielen teilnehmen: Es ist die Freude am Spiel, die die VKW Energie-App „potzblitz“ mit dem Energiesparen verknüpft. Dabei können die Nutzer von Level zu Level Punkte sammeln und im VKW Online-Shop einlösen.

Familienspaß Gemeinsam mit ElektroPionier und VKW-Gründer Friedrich Wilhelm Schindler tauchen die App-Nutzer in die Welt des Energiesparens ein und erhalten dabei wertvolle Tipps für viele Lebensbereiche. Jede Aktivität belohnt Schindler mit „Blitzen“, die auch gemeinsam mit der Familie gesammelt werden können. So können sich die Nutzer vom Talent zum Tüftler, Visionär, Experten, Pionier bis hin zur Legende spielen.

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VKW Energie-App potzblitz

Geh mit auf Tour

Alles auf einen Blick

Aktiv sein lohnt sich

Im Menü finden sich alle wichtigen Informationen zur VKW Energie-App. Bei offenen Fragen einfach die FAQ anklicken.

Nutzer der VKW Energie-App bekommen einen schnellen Überblick über ausstehende Aktivitäten, neue Quizfragen oder die Anzahl der gesammelten Blitze und können sich von Level zu Level steigern.

Die Liste der Aktivitäten wächst mit der Zeit. Mit einem Wisch können Nutzer umgesetzte Aktivitäten abhaken und damit Blitze sammeln. So einfach war es noch nie, Energie zu sparen und dabei zu gewinnen.

potzblitz! So einfach geht’s. Schau dir das Video auf www.vkw.at an und starte mit der App durch!

VKW Energie-App

Aktivitäten im Detail

Wer weiß mehr?

Einmal klicken – und jede Aktivität wird im Detail erklärt. Wo liegt der Nutzen, wie viel Energie kann gespart werden?

Täglich gibt es neue Quizfragen, bei denen Nutzer ihr Energiewissen testen können. Mit richtig beantworteten Fragen werden natürlich auch Blitze gesammelt.

Wie die VKW Energie-App funktioniert, erfahren Sie im Video. QR Code scannen und Video zur VKW Energie-App ansehen. www.vkw.at/potzblitz-app.htm

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RG ENE

R A P S S P P I T

E NE R G I E S PA RT I PP S F Ü R D E N H E RB ST

CLEVERE LICHTPLANUNG FÜR DUNKLERE TAGE An regnerischen und grauen Herbsttagen wird viel künstliches Licht benötigt und der Lichtschalter oft betätigt. Mit ein paar einfachen Tricks fällt dennoch das Stromsparen leicht, damit die Energiekosten sinken.

FOTOGRAFIE: ARTUR RUTOWSKI, MARCEL HAGEN

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in Lichtambiente zu schaffen, das einerseits nach einem langen Arbeitstag der Entspannung und andererseits der optimalen Ausleuchtung bestimmter Wohnbereiche dient, ist nicht immer einfach. Deshalb ist eine gute Lichtplanung das A und O. Gut durchdacht Bei der Wahl der Leuchte ist es wichtig, die Funktion im Hinterkopf zu behalten. Die Unterscheidung in Allgemeinbeleuchtung und Stimmungsbeleuchtung ist sehr hilfreich. Bei der ersten Variante steht klar der

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Sehkomfort im Mittelpunkt. Hingegen können mithilfe von Spots schöne Lichtakzente gesetzt werden, die eine besondere Atmosphäre zaubern. Auch der Ort, an dem die Lichtquellen angebracht werden, spielt eine wichtige Rolle. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Sparen mit LED Wer Geld sparen möchte, sollte auf LED-Lampen umsteigen. Es gibt eine große Auswahl an diversen Farbtemperaturen für unterschiedliche Beleuchtungszwecke.

TIPP Nicht alle LED-Lampen können gedimmt werden oder sind für alte Dimmer geeignet. Eine feine Auswahl an LED-Lampen ist unter anderem auch im VKW OnlineShop erhältlich. Am besten gleich die vorhandenen Bonuspunkte dafür einlösen. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen shop.illwerkevkw.at energieberatung.vkw.at


VKW e-TIPPS

Effizienzklassen beachten Beim Kauf von Lampen ist es ratsam, das Energielabel der EU zu beachten. Dieses zeigt an, wie stromsparend die Lampe ist. Unterschieden werden die Effizienzklassen A bis G, welche mit Schulnoten vergleichbar sind. Beispielsweise ist A sehr effizient, hingegen benötigen Lampen der Stufe G sehr viel Strom.

Lichter ausschalten oder dimmen Insbesondere in der dunklen Jahreszeit sind viele Wohnbereiche beleuchtet. Daher gilt: Leuchten nur in den Zimmern einschalten, in denen man sich aufhält oder wo sie zum Wohlgefühl beitragen.

HINWEIS Die Skala von A+++ bis E wurde in diesem Jahr vereinfacht und auf A bis G umgestellt.

TIPP Es gibt zahlreiche Lampen, die gedimmt werden können.

Mit Tageslicht Energiekosten senken Bestimmt fällt es im Sommer leichter, das Tageslicht zu nutzen. Jedoch zahlt es sich auch an trüben Herbsttagen aus, Rollläden und Vorhänge zu öffnen, damit das Licht in die Wohnräume gelangen kann. TIP P

Mittels Lichtsteuerungen wird die Beleuchtung automatisch zu bestimmten Zeiten aktiviert und an das Tageslicht angepasst. Sie helfen dabei, die Stromkosten gering zu halten und eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

Helle Farbtöne wählen Es empfiehlt sich, beim Streichen der Wände helle Farben auszuwählen. Die Räume wirken durch die richtige Farbwahl gleich viel freundlicher. Zudem wird das Licht aufgrund der hellen Wände reflektiert. VORTEIL: Die Wohnräume gewinnen an Helligkeit und werden intensiver beleuchtet. Dunkle Wände verschlucken hingegen viel Licht und erfordern daher mehrere Lichtquellen. TIPP Mit hellen Lampenschirmen kann zusätzlich Geld gespart werden, weil diese die Lichtwirkung verstärken.

Zeitschaltuhren sparen Strom In Treppenhäusern brennt die Beleuchtung meist länger als nötig. Deshalb ist dort die Installation einer Zeitschaltuhr besonders sinnvoll, um die Zeitspanne einzustellen, in der die Lampe leuchten soll. POSITIVER NEBENEFFEKT: Die Geräte schützen vor möglichen Einbrechern, da sie Anwesenheit vortäuschen.

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TE CHN O L O GI E W E C H SE L

NEUE WEGE BESCHREITEN „Kommunikation ist alles!“, so beschreibt Alexander Giesinger seinen Job als Projektleiter für die Umstellung auf die neuen intelligenten Stromzähler „Smart Meter“. Er weiß: Als Verantwortlicher muss man alle Fäden in der Hand behalten.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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ENERGIEZUKUNFT TECHNOLOGIEWECHSEL

„Wir sind bestens auf die Einführung der intelligenten Stromzähler vorbereitet.“ Alexander Giesinger Projektleiter Smart Meter

180.000 Smart Meter müssen in Vorarlberg montiert werden. 500 Haushalte testen die intelligenten Stromzähler bereits.

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ein Arbeitsplatz beschränkt sich auf eine kleine Aktentasche, die er immer dabei hat. Sehr viel mehr braucht Alexander Giesinger in seinem Arbeitsalltag meist nicht. Hinzu kommt noch das passende Besprechungszimmer, in dem er sich fast schon so wohl fühlt wie im eigenen Heim. „Bei einem solchen Projekt mitzuarbeiten ist schon etwas Besonderes. So etwas gab es in dieser Größenordnung noch nie. Für meinen Kollegen Gerald Lumpp und mich gilt es nun alles im Blick zu behalten. Vor allem jetzt, da die Testphase startet.“ Testlauf Bei der Umstellung handelt es sich um ein logistisches Großprojekt: Allein in Vorarlberg müssen an die 180.000 Geräte ausgewechselt werden. Der erste Testlauf mit 500 ausgewählten Haushalten läuft bereits. Der Fokus liegt hier vor allem auf der Region Montafon (Rodund), dem Raum Dornbirn und Lauterach. In dieser Phase werden nacheinander die intelligenten Stromzähler in den dazugehörigen Haushalten installiert und dabei laufend überwacht. „Das Ganze ist dazu gedacht, die Prozesse zu testen, durchzuspielen, zu optimieren und etwaige Fehler zu eliminieren“, erklärt Giesinger den Prozess. So ist sichergestellt, dass bei Unregelmäßigkeiten sofort reagiert werden kann und der Zähler durch das kontinuierliche Nachbessern fit wird für die flächendeckende Ausrollung. Datensicherheit hat Priorität Die große Herausforderung dabei wird nicht nur der bloße Austausch von alten Mess-

geräten gegen neue sein. Zusätzlich dazu muss die Installation eines ganz neuen technischen Systems zu deren Auslesung und Übertragung mitgedacht werden. Grundsätzlich werden dabei dieselben Daten übertragen wie bisher auch – also alle, die für die Abrechnung und Verbrauchsinformation des Kunden sowie für den sicheren Betrieb der Netzinfrastruktur notwendig sind. Persönliche Daten wie Name oder Wohnadresse werden nicht übermittelt. Dank der intelligenten Stromzähler haben Kunden in Zukunft den eigenen Stromverbrauch ganz genau im Blick. Unnötige Stromfresser können ausfindig gemacht werden – das hilft dabei, Strom zu sparen. Und nicht nur das: Auch individuelle Stromtarife werden dadurch zukünftig möglich sein und können genau auf die eigenen Bedürfnisse und Verbrauchsgewohnheiten angepasst werden. Im laufenden Betrieb werden die erhobenen Informationen dann einmal am Tag ausgelesen und an Vorarlberg Netz gesendet. Die jährlichen Ablesungen vor Ort fallen damit weg. Auf den Schutz dieser Daten legt illwerke vkw besonderen Wert. Der Projektleiter betont: „Wir wollen nur das Beste, was es in Sachen Datenschutz am Markt gibt. Deshalb sind bei der Planung auch Netzwerk-

techniker, Security- und IP-Spezialisten beteiligt. In unserem Testlauf werden alle möglichen Einstellungen durchgespielt und von Experten analysiert.“ Service und Kommunikation Insgesamt arbeiten beim Smart MeterProjekt rund 80 Personen daran, die Umstellung in den Haushalten so angenehm und reibungslos wie möglich zu gestalten. Ausgezeichneter Service und gute Kommunikation sind dabei selbstverständlich. Zum gegebenen Zeitpunkt wird jeder Haushalt rechtzeitig informiert und der Tausch genau erläutert. Dem Kunden entstehen dabei keinerlei Kosten. Und was macht der Projektleiter, wenn er mal frei hat und abschalten will? „Dann gehe ich am liebsten segeln am Bodensee“, gesteht er mit einem Lächeln. Ein Steuermann mit Leidenschaft: scheint, als wäre er der perfekte Mann für diesen Job!|

Sehen Sie weitere spannende Infos zum Artikel im LändleTV „illwerke vkw Magazin“: Samstag, 30.09.2017, 12 und 23 Uhr

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EU ROPA S G R Ö S S T E R WA L D RU T SC H E N PA RK

RUTSCHIGES ABENTEUER AM GOLM

Der Bewegungsberg Golm bietet bald noch mehr Freizeitspaß: Denn dort entsteht gerade Europas größter Waldrutschenpark. Das verspricht ereignisreiche Abenteuer in der Natur für kleine und große Besucher.

FOTOGRAFIE: PHILIPP SCHILCHER

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„Schon der Transport der Rutschen war ein spektakuläres Ereignis: Sie wurden in großen Teilen geliefert und mussten im unwegsamen Gelände installiert werden.“ Hermann Wachter Projektleiter Waldrutschenpark-Golm

Die Montage der Rutschen ist Präzisionsarbeit und erfordert besonders viel Fingerspitzengefühl.

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er auf der Suche nach aufregenden Freizeitaktivitäten ist und etwas Neues erleben möchte, sollte schon bald einen Ausflug zum Bewegungsberg Golm einplanen. Denn die Bauarbeiten des neuen Waldrutschenparks gehen in die Endphase: Insgesamt sieben Rutschen werden derzeit zwischen der Mittelstation Matschwitz und Latschau entlang der Bahntrasse montiert. Eine logistische und technische Herausforderung für alle Beteiligten: Denn die Rutschen werden in Teilen geliefert und vor Ort zusammengebaut. Die Anlieferung erfolgt dabei je nach Wetter- und Windverhältnis oder der Beschaffenheit des Un-

tergrundes mit der Materialseilbahn, dem Hubschrauber oder den Baumaschinen. Erlebnisberg Golm Ein neu angelegter Wanderweg wird an den sieben Rutschen vorbeiführen – die kürzeste Rutsche ist 30 Meter lang, die längste bietet ganze 62 Rutschmeter – und sie miteinander verbinden. Zwischen den Rutschen werden Pausenplätze angelegt, bevor es weiter zur nächsten Rutsche geht. Diese abwechslungsreiche Kombination aus Freizeitspaß und Wandern macht den Waldrutschenpark mit 380 Rutschenmeter am Golm so einzigartig. Und das nicht nur

an sonnigen, sondern auch an regnerischen Tagen: Denn alle Edelstahlrutschen sind komplett geschlossen und die Einund Ausstiegsstellen überdacht.|

Baufortschritt Golm QR Code scannen und den Baufortschritt verfolgen – ein Video gibt Einblicke in die Entstehung des Waldrutschenparks am Golm. www.golm.at

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INTERVIEW

P R O F. D R. E L G A R F L E I SC H

KULTUR DER MITTELMÄSSIGKEIT Elgar Fleisch gilt im Bereich „Internet der Dinge“ als Pionier. Unternehmern rät er, in diesem Bereich viel zu experimentieren – und sich nicht von Misserfolgen kleinkriegen zu lassen. In puncto Ausbildung wittert er im deutschsprachigen Raum viel Potenzial nach oben.

FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC

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ie Verschmelzung der physischen mit der digitalen Welt zum „Internet der Dinge“ steht im Zentrum des Forschungsinteresses des Universitätsprofessors. Mit seinem Team entwickelt der gebürtige Bregenzer Anwendungen zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft. Im Bereich „Internet der Dinge“ gelten Sie als Pionier – können Sie sich erinnern, wann Ihre Leidenschaft hierfür entstanden ist? Als stolzer Absolvent der HTL Maschinenbau in Bregenz war ich immer schon der physischen Welt zugetan. Das Studium in Wien hat mich dann in die digitale Welt eingeführt. Am Ende meiner Habilitationszeit in St. Gallen habe ich gespürt, dass diese beiden Welten verschmelzen. Ein paar Seiten in einem Buch von InternetPionier Kevin Kelly haben mir 1999 den letzten Anstoß dazu gegeben. Wo stehen wir momentan im Bereich „Internet der Dinge“? Für mich fühlt sich das „Internet der Dinge“ derzeit ein bisschen wie am Ende des Hypes an. Das Bild wird realistischer, die Hypesurfer sind wie immer enttäuscht, die Substanz ist jedoch ständig im Wachstum. Heute kümmern sich viele Unternehmen um Geschäftsmodelle, die vom „Internet der Dinge“ tatsächlich berührt werden. Sie setzen sich mit einer neuen internetbasierten Dienstleistungsorientierung auseinander – und dies quer durch alle Industrien, angefangen von der Automobilindustrie über das Gesundheitswesen bis hin zur Landwirtschaft.

Wie wird sich unser Leben ändern, wenn das „Internet der Dinge“ allgegenwärtig ist? Wenn Dinge messen, reden und tun können, können sie auch helfen. Automatisierung frisst einfache Tätigkeiten von unten weg – und oben kommen neue, andersartige und meist komplexere dazu. Seit wir einen Roboterrasenmäher haben, mäht niemand mehr. Manchmal schaue ich dem fleißigen Helfer zu und bewundere die Rasenqualität. Aber ich muss die Orientierungskabel verlegen, den Roboter nach Abstürzen wieder finden, auf Nebenflächen schleppen und reinigen. Die Industrie 4.0 wird den Fachkräftemangel in der IT-Branche weiter verschärfen und für neue Berufsfelder sorgen. Sind wir im Dreiländereck in puncto Ausbildung gerüstet? Nein, sicherlich nicht auf allen Stufen. Ich sehe mit etwas Besorgnis eine Kultur der Mittelmäßigkeit. Es gibt viele kleine Initiativen, denen ich mit Wertschätzung begegne. Einen großen Wurf in die neue Welt sehe ich nicht, auch keine herausragende Pionierarbeit, die unser Land in zehn bis 20 Jahren anders positionieren könnte. Aber so etwas ist auch sehr schwierig zu leisten. Was bedeutet das „Internet der Dinge“ für unsere Privatsphäre? Stichwort Gläserner Mensch. Das Milchglas wird durchsichtiger. Jedoch gibt es nun die Gegenbewegung „New Deal on Data“, die sich langsam, aber kontinuierlich entwickelt. Sie behandelt Daten wie eine Ressource, die dem gehört, der sie generiert. Dann kann jeder frei

entscheiden, ob er seine Daten spenden (etwa im Gesundheitswesen), verkaufen (in der Werbung), verschenken (das machen wir heute meistens) oder löschen will. Wir stellen aber fest, dass sich Menschen in der Öffentlichkeit anders über Datenschutz äußern, als sie ihn privat praktizieren. Wie können sich Unternehmen schon heute den Herausforderungen der Zukunft in puncto fortschreitende Digitalisierung stellen? Sie sollten auf allen Ebenen Leute haben, die sich in der digitalen Welt wohlfühlen – und viel experimentieren. Und wenn was schiefgeht – was bei Experimenten in der Natur der Sache liegt –, keine Loser-Zeichen verteilen, sondern diese Lerneinheit in das nächste Experiment aufnehmen. Ist das „Internet der Dinge“ auch in Ihrem Zuhause allgegenwärtig? Wir leben in einem alten Haus am Stadtrand von St. Gallen. Da sind lediglich ein paar Dutzend Sensoren eingebaut, die sich mit Licht und Heizung „unterhalten“ und mein Mobiltelefon dazu up to date halten. Über die Zeit wird noch einiges folgen. |

Prof. Dr. Elgar Fleisch Der gebürtige Bregenzer Elgar Fleisch ist Professor für Informations- und Technologiemanagement an der ETH Zürich und an der Universität St. Gallen sowie Direktor am dortigen Institut für Technologiemanagement. Fleisch hat an der HTL Bregenz maturiert und in Wien studiert. Privat spielt er mit seinem Bruder Gerald Fleisch in der Band „Fleisch + Fleisch“.

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ENERGIEZUKUNFT

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ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.

Sonnenbrille erzeugt Strom

Energieautarker Wohnwagon Einen Wohnwagon, der selbst Strom produziert und flexibles Wohnen in der Natur ermöglicht, entwickelte ein österreichisches Handwerk-Start-up. Auf 25 m2 Wohnfläche sorgen eine Bio-Toilette und eine Wasseraufbereitungsanlage für Unabhängigkeit und einen natürlichen Wohnraum. Ein autonomes Fotovoltaiksystem versorgt den Wohnwagon mit Strom. Eine Solar-Holz-Zentralheizung schafft auch an kalten Wintertagen eine gemütliche Atmosphäre. Zudem filtert ein ausgetüfteltes Wassersystem das Regenwasser und bedient sowohl die Dusche als auch den Wasserhahn in der Küche.

Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es gelungen, eine Sonnenbrille zu bauen, die Sonnenlicht in Energie umwandelt. Dank farbigen, teils transparenten organischen Solarzellen in den Brillengläsern ist es möglich, genügend Energie zu gewinnen, um einen Mikroprozessor, Sensoren und zwei Displays in den Bügeln mit Strom zu versorgen. Die Sonnenbrille funktioniert schon ab einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux, die vergleichbar mit der Beleuchtung in Büros und Wohnräumen ist. Zukünftig könnte eine Datenbrille mit der aus der Sonne gewonnenen Energie geladen werden. Ebenfalls wäre es denkbar, diese Methode in Fensterscheiben zu integrieren.

Batterien aus Müll In China haben Forscher einen Weg gefunden, wie sie Müll sinnvoll weiterverwerten können: Sie sammelten alte rostige Edelstahlgitter, um daraus Natriumionen-Batterien herzustellen. Die Rostschichten dieser Gitter beinhalten Ionen, welche mit einer speziellen Lösung herausgelöst werden. Diese Ionen werden dann für die Herstellung von Natriumionen-Batterien verwendet. Für die Speicherung von erneuerbarer Energie werden sehr häufig LithiumBatterien genutzt. Jedoch sind sie sehr explosiv und kostspielig. Die neue Variante verfügt über eine längere Lebensdauer, höhere Kapazität und mehr Sicherheit.

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Mit Lichttechnik auf dem neuesten Stand Die Sporthalle am See in Hard wird lichttechnisch auf den neuesten Stand gebracht: Zumtobel Group Services und VKW betreuen in den kommenden zehn Jahren die Spiel- und Trainingsstätte des österreichischen Handballmeisters Alpla HC Hard in allen Lichtangelegenheiten. Das Service-Angebot NOW beinhaltet Leistungen wie Lichtplanung und -berechnung, Projektabwicklung, Demontage der alten Beleuchtungsanlage und Montage der neuen Beleuchtung inklusive regelmäßiger Wartungen. Die Hallenbeleuchtung ist somit immer auf dem neuesten Technologiestand: Egal ob Meisterschaftsspiel, Training oder TV-Übertragung – mit der neuen Lichtanlage ist alles möglich.

Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag Die umfangreichste Produktpräsentation von Wärmepumpen, Solar- und Fotovoltaikanlagen im Westen Österreichs!

Wann: Samstag, 30. September 2017, 10 bis 16 Uhr Wo: illwerke vkw, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz

Neue Elektromodelle bestaunen illwerke vkw und die Vorarlberger Nachrichten veranstalten zum zweiten Mal den Vorarlberger E-Mobilitätstag. Bereits im vergangenen Herbst konnten zahlreiche Besucher die Welt der umweltschonenden Elektrofahrzeuge kennenlernen. Auch dieses Jahr werden unterschiedliche Elektroautos auf dem Gelände von illwerke vkw präsentiert: Unter anderem können Modelle von BMW, VW, Renault, Nissan und Tesla bestaunt werden. Die Besucher können sich rund um das Thema Elektromobilität informieren und beraten lassen. Ein buntes Rahmenprogramm wartet auf die kleinen Gäste, damit auch für sie der Tag zum Erlebnis wird. Interessierte haben die Möglichkeit, das Lenkrad selbst in die Hand zu nehmen und eine Probefahrt mit einem Elektroauto zu machen. Eine Online-Anmeldung lohnt sich.

2. Vorarlberger E-Mobilitätstag WANN: Samstag, 14. Oktober 2017

9 bis 16 Uhr

WO:

illwerke vkw

Weidachstraße 6, 6900 Bregenz

Jetzt für eine Testfahrt anmelden. Achtung, Plätze sind limitiert! Probefahrt.vol.at

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