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iaw_journal_2021-06-05

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INTERACTIVE WEST >> Das Journal der #IAW

Education Tour: Digitale Erfolgsprojekte Start-ups auf der Bühne: 10x by IAW 2021

>> KRISENSICHERE Online-Strategien

>> Gaming-Pro

MISS RAGE

>> 20.–21. September 2021 Save the date: IAW-Konferenz


FOTO: FREEPIK.COM


Digital weiter denken Die Interactive West hat sich als ThemenPlattform etabliert – und alle freuen sich auf das physische Comeback im September.

>> Inhalt

Jetzt mit den Erfahrungen des digitalen Einsiedlertums der Pandemie Vorarlberg nach vorne denken. Es geht wesentlich mehr, als manche glauben mögen! Die IAW als größtes Digital-Festival der Bodenseeregion ist im September zurück. Als Vorgeschmack gedacht soll das vorliegende IAW-Journal zeigen, wie vielfältig die Anforderungen der Digitalisierung sind – und wie unfassbar groß die Chancen.

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Krisensichere Strategien im Marketing Manfred Gansterer im Gespräch

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E-Mobilität Nachhaltigkeit bei BMW Austria

Vor mittlerweile sieben Jahren als Konferenz im Dornbirner Spielboden vor 150 Zuseherinnen und Zusehern gestartet, hat sich die Interactive West in den vergangenen Jahren vor allem zu einem dauerhaften Treffpunkt des Austauschs entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Wirtschaft, Human Resources – jeweils im Kontext der digitalen Veränderung.

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Education Tour Erfolgreiche digitale Bildungsprojekte

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Gamerin Julia Kreuzer Miss Rage – vom Noob zum Gaming-Pro

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10x by IAW 2021 Start-ups aus Vorarlberg im IAW-Rampenlicht

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Augmented Reality Erweiterte Realität in der Baubranche

Jetzt, da es selbstverständlich geworden ist, Behördenangelegenheiten mit QR-Code und digitaler Signatur zu erledigen, zeigt sich, wie breit das Feld der Digitalisierung unseres Alltags ist. Die Anforderung der User ist klar: Es wird vorausgesetzt, dass alles mit dem Smartphone gemacht werden kann. Suchen, Einkaufen, Kommunizieren, Bewerben, Weiterbilden – was nicht mit dem Handy zugänglich ist, existiert nicht. Wir werden weiterhin alles daran setzen, dass jene Menschen, die Vorarlberg weiterdenken, sich im September wieder sicher in den Dornbirner Messehallen treffen können. Gehen wir diesen Weg ein Stück weit gemeinsam.

Gerold Riedmann Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia

Georg Burtscher Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia Digital

20 Die IAW startet wieder durch Vom 20. bis 21. September im Messequartier 22 (L)earn Bitcoin by Anita Posch Wissenswertes aus der Krypto-Welt

>> Impressum Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Redaktion: Sabrina Galehr >> Gestaltung/Umsetzung: Claudia Gölz >> Fotos: sams-foto.com, Julia Kreuzer, Manfred Gansterer, BMW Austria, Thomas Amann, www.marcelmayer.com, Eduard Jäger, Angela Lamprecht, Injoy, Schirmmacher, Hempion, Mylani, Nuffinz, Liebherr, Stefan Groenveld, Anita Posch, Shutterstock >> Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Erscheinungstag: 5. Juni 2021

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Soo! muss krisensicheres Online-Marketing Als ehemaliger Marketingleiter von MediaMarkt-Saturn Österreich hat Manfred Gansterer die österreichische Werbelandschaft maßgeblich mitgestaltet. Seine Karriere begann im Vertrieb bei C&A Mode (DE und AT). 1991 wurde Gansterer zum Filialleiter ausgebildet und übernahm 1998 die Werbeleitung von C&A Österreich und Tschechien. Nach zehn Jahren in der Modebranche wechselte er zu MediaMarkt-Saturn Österreich und war dort 17 Jahre lang als Marketingleiter tätig. Während dieser Zeit habe er die gesamte digitale Disruption des Handels miterlebt, erzählt der Marketer im Interview. „Learning by doing“ habe dabei immer eine entscheidende Rolle gespielt. Auf was kommt es bei qualitativem OnlineMarketing deiner Meinung nach am meisten an? Auf das Gleiche wie im Marketing generell: Relevante Botschaften zum richtigen Zeitpunkt, über die passenden Kanäle, an eine interessierte Zielgruppe zu richten. Im OnlineMarketing passiert das sehr viel zielgerichteter. Durch unser Surfverhalten verraten wir sehr viel über unsere aktuellen Interessen. Diese Spuren können Marketer(innen) aufgreifen, um zielgerichtet zu kommunizieren. Und zwar nur an Kund(inn)en, die sich gerade für mein Produkt oder meine Dienstleistung interessieren. Dadurch kann der Streuverlust minimiert werden und das Marketingbudget effektiv und effizient eingesetzt werden.

Es ist eine wichtige Führungsaufgabe im Marketing, die Meinungen der Stakeholder(inne)n zu moderieren und professionell zu kommunizieren. 4

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Welche Tipps gibst du anderen Marketer(inne)n, um mit ihrer Werbung auch während Krisenzeiten erfolgreich zu sein? Gnadenlose Kundenorientierung. Analysieren, wie die Customer Journeys von meiner Zielgruppe aussehen, auf welchen Plattformen und Kanälen sie sich bewegt und wo ich sie am besten erreichen kann, um im Lauf der Kaufentscheidung möglichst oft mit ihr in Kontakt zu treten. Die Kunst ist, den Kund(inn)en in den unterschiedlichen Entscheidungsphasen die richtigen Botschaften zu liefern. Wie hat sich die Marketingbranche im Laufe deiner Berufskarriere verändert? Soziolog(inn)en sagen, dass die digitale Transformation das Ereignis der Menschheitsgeschichte ist, das den stärksten Impact auf unser Leben hat. Wir erleben diese Phase gerade seit ca. 15 Jahren. Wenn wir uns gedanklich ins Jahr 2006 zurückversetzen, war Nokia eine der coolsten Marken der Welt. Es gab noch keine Smartphones oder mobiles Internet und Social Media bestand aus MySpace. Mit dem ersten iPhone 2007 hat sich das sehr schnell verändert. Heute schauen wir im Schnitt knapp 100 Mal pro Tag auf unser Handy. Unser Mediennutzungsverhalten hat sich dadurch radikal verändert. Die Marketing-Branche musste diese Veränderung mitmachen, damit die Werbebotschaften Relevanz behalten. Die Kund(inn)en sind den Marketer(inne)n in ihrem Verhalten aber oft weit voraus. Die größte Veränderung aus meiner Sicht ist die Explosion der Kommunikationskanäle. Diese Kanäle zu orchestrieren und auch die externen Agenturen aufeinander abzustimmen, ist keine leichte Aufgabe.

Auch die Werbewelt wurde von der CoronaKrise überrascht: Wie können MarketingVerantwortliche die Produktivität in solchen Zeiten aufrechterhalten bzw. verbessern? Die Prinzipien sind die gleichen wie im Normalbetrieb: Transparenz, den Mitwirkenden ihren Beitrag für das große Ganze zeigen, intensive und offene Kommunikation, über den Tellerrand hinaussehen, Betroffene zu Beteiligten machen, Erfolge kommunizieren und feiern, aus Misserfolgen lernen, Strukturen und Prozesse ständig anpassen, digitale Tools nutzen, aber sich nicht von der Technik versklaven lassen und menschlich miteinander umgehen. Während der Pandemie wurden New WorkModelle wie Homeoffice oder Teleworking stark vorangetrieben. Wie sieht deiner Meinung nach der „Arbeitsplatz der Zukunft“ aus? Das Arbeitsmodell der Zukunft muss die Interessen aller optimal unter einen Hut bringen. Wobei der Fokus auf den Arbeitnehmer(inne)n liegen sollte. Wenn das Leben so gestaltbar ist, dass alle Lebensbereiche gut abgestimmt sind, wird die beste Leistung entstehen. Wie das für ein Unternehmen aussehen kann, muss durch Ausprobieren herausgefunden und umgesetzt werden. Die Digitalisierung hat die Möglichkeiten jedenfalls deutlich erweitert.

>> Manfred Gansterer Firma: Futura GmbH Engagements: Vorstandsmitglied der österreichischen Marketinggesellschaft Alter: 50 Wohnort: Wien Wer inspiriert mich: Open minded Menschen, die neugierig sind


Das Arbeitsmodell der Zukunft muss aus meiner Sicht die Interessen aller optimal unter einen Hut bringen. Wobei der Fokus auf den Arbeitnehmer(inne)n liegen sollte. Interactive West

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Der Weg zur

nachhaltigen E-Mobilität Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Aspekt der BMW-Unternehmensstrategie und spielt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Elektromobilität. triebskostenvorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Autofahren soll nachhaltiger werden, allerdings befinden sich die weltweiten Automobilmärkte dabei noch in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien. BMW Austria setzt deshalb bisher noch auf die „Power of Choice“-Strategie, investiert aber gleichzeitig immer mehr in die Entwicklung effizienter E-Modelle, sagt Christian Morawa, CEO von BMW Austria. Nachhaltige E-Mobilität ist in aller Munde: Wie sieht der derzeitige Entwicklungsstand bei BMW Austria aus? Wir bieten unseren Kund(inn)en bis auf weiteres alle Antriebsformen an – Diesel, Benziner, Hybrid und vollelektrisch. Mit dieser Strategie sind wir bisher gut gefahren: BMW ist seit 2017 Weltmarktführer bei Plug-in-Hybrid-Autos und in Österreich ist sogar jeder dritte verkaufte Plug-in-Hybrid ein Fahrzeug der BMW Group. In Kürze bringen wir zwei absolute Innovationsträger im Be6

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Wie wird nachhaltige E-Mobilität bei BMW Austria definiert? Wir verstehen unter Elektromobilität mehr als nur Autos ohne Auspuff. Daher legen wir größten Wert darauf, dass bei Rohstoffbeschaffung, Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase und Recycling der Batterie die Gesamt-CO2-Bilanz deutlich besser ist als die von Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Wir verzichten auch auf seltene Erden und haben nur Kobalt und Lithium aus industriellem, zertifizierten Abbau im Einsatz. Denn wir haben ein klares Ziel: Das „grünste“ E-Auto der Welt wird ein BMW sein.

reich E-Mobilität auf den Markt: den BMW i4 und den BMW iX. Bis 2023 werden wir dann 25 elektrifizierte Modelle anbieten, 13 davon sogar vollelektrisch. Wie schlagen sich die BMW-Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit anderen Antriebsmodellen? Elektroautos sind markenunabhängig noch nicht für alle eine Alternative, aber es werden immer mehr. Bereits 2013 haben wir mit dem BMW i3 eines der reinrassigsten Elektrofahrzeuge vorgestellt und heute bieten wir eine umfangreiche Palette in unterschiedlichen Segmenten an. Inzwischen wissen wir, dass diese Autos – inklusive der Batterie – genauso haltbar sind wie konventionelle Fahrzeuge. Für E-Autos spricht natürlich auch der signifikante Be-

Welche Innovationen werden zukünftig nötig sein, um die E-Mobilität voranzutreiben? Es wird weitere Fortschritte bei der Effizienz der Antriebe benötigen – daran arbeiten wir seit vielen Jahren und das Thema wird auch künftig auf unserer Agenda ganz oben stehen. Denn Nachhaltigkeit ist die neue gemeinsame Sprache, die uns weltweit verbindet. Wir werden Batteriezellen mit noch höherer Energiedichte sehen und die Ladeleistung wird weiter steigen. Last but not least ist aber vor allem der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ein entscheidender Erfolgsfaktor für die E-Mobilität von morgen.

>> Christian Morawa Firma: BMW Austria GmbH Alter: 49 Wohnort: Niederösterreich Wer inspiriert mich: Michelangelo


Wir liefern positive Energie für Herz und Verstand. T

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Ideen, die bestehen. Rhomberg Bau

Heutemorgendenken Wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht. Aber wir können viel dafür tun, sie aktiv mitzugestalten – indem wir bereits heute an morgen und übermorgen denken. Nachhaltigkeit, ökologisch wie ökonomisch, der Einklang von Mensch und Natur über mehrere Generationen hinweg ist unser Anspruch bei allem, was wir tun. www.rhomberg.com

Ob das die Renovierung eines bestehenden Gebäudes ist, der Bau einer modernen Wohnanlage oder die Entwicklung eines großen Industriekomplexes spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wir setzen auf eine nachhaltige Zukunft: mit Ideen, die bestehen.


„Digital Natives“ haben mehr Erfolg am Arbeitsmarkt Bei der Education Tour haben wir nicht nur darüber diskutiert, welche Herausforderungen die Digitalisierung noch für uns bereithält, sondern aufgezeigt, welche innovativen Projekte an den Schulen heute schon umgesetzt werden. Denn digitale Bildung und der Erwerb digitaler Kompetenzen wird zukünftig auf dem Arbeitsmarkt entscheidend sein, um entsprechend qualifizierte Mitarbeiter(innen) zu finden. Deshalb suchen wir Schüler(innen) und Lehrpersonen aus ganz Vorarlberg, die ihre digitalen Projekte auf der größten, virtuellen Bühne Vorarlbergs präsentieren möchten.

Education Tour #1 | Part 1 An Tag 1 wurden auf der IAW-Bühne gleich drei digitale Projekte präsentiert. Den Anfang machten Norbert Lenz (Abteilungsvorstand Wirtschaftsingenieure), Julius Lässer (Schüler) und Andreas Pichler (BIFO Geschäftsführer). Sie stellten das Codierungsprojekt „Codes4Talents“ vor. Das Projekt ist eine Bildungsinitiative, bei dem Schüler(innen) der

höheren Klassen, Volksschulkindern die ersten Schritte des Programmierens näherbringen. Als zweites wurde das Schulprojekt „Denken lernen, Probleme lösen“ vorgestellt. Im Zuge dieses Projektes gibt Projektleiterin und Volksschullehrerin Leonie Dreher anderen Lehrpersonen sozusagen Nachhilfeunterricht in Sachen Digitalisierung. Sie gibt ihnen Tipps und Tricks an die Hand, wie sie ihre Schüler(innen) schon in der Volksschule für informatisches Denken und Handeln begeistern können. Das letzte Projekt des ersten Education-TourTages trägt den Titel „10 kleine Fingerlein“ und wurde von Maud Maillet (Lehrerin an der HAK Feldkirch) zusammen mit ihrem Sohn vorgestellt. 10 kleine Fingerlein.com ist eine digitale Lernplattform, mit der Volksschulkinder

spielerisch das Zehn-Finger-System erlernen. Die Onlineplattform wird sowohl von Lehrpersonen in der Schule als auch von Eltern im Homeschooling erfolgreich genützt.

Education Tour #1 | Part 1 online ansehen Interactive West

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Education Tour #1 | Part 2 In der Schule oder bei der Arbeit bewegen sich die meisten Menschen leider viel zu wenig, weil man meistens im Sitzen lernt oder arbeitet. Bewegungsmuffel haben allerdings eine gleich hohe Todesrate wie Kettenraucher(innen). Diesem Problem wollten einige Schüler(innen) des Bundesgymnasiums (BG) Dornbirn im Rahmen des Projektes „Team Voradlbär“ auf den Grund gehen. Um zwischen den Schulstunden für etwas mehr Bewegung zu sorgen, entwickelten die Schüler(innen) ein digitales Sprunghöhenmessgerät. Die ersten Prototypen wurden schon entwickelt und sind einsatzbereit. Bald soll das Projekt fix im BG Dornbirn installiert werden und zukünftig möglicherweise auch für weitere Schulen oder Unternehmen produziert werden. Was esse ich in der Mittagspause? Diese Frage stellen sich viele Schüler(innen) und Arbeitnehmer(innen) jeden Tag um die Mittagszeit. Denn wer nicht in einer Kantine es-

sen kann, muss sein Essen oft auf kompliziertem Weg über Lieferdienste bestellen. Viele Restaurants bieten allerdings nicht gerade das gesündeste Take-away-Essen an und sehr häufig gibt es keine oder nur wenige vegane oder vegetarische Alternativen. Wer sich also auch in der Mittagspause möglichst stressfrei, gesund und ausgewogen ernähren möchte, muss kreativ werden. Deshalb haben sich Tariel Immler, David Graf und Alexander Fetz von der HTL Dornbirn mit der extra dafür entwickelten Lieferservice-App „dine.“ eine digitale Lösung überlegt. Bisher ist die Start-up-App ein schulinternes Pilotprojekt, doch wenn alles gut läuft, soll sie bald schon für mehrere Schulen und Unternehmen zugänglich sein. Um das dritte und letzte Projekt über „technologiegestützte Ausbildung in der Pflege“ vorzustellen, waren Hubert Jocham und Nino Brugger im IAW-Studio zu Gast. Sie erklären, wie die medizinische Ausbildung mit Hilfe digitaler Technologien noch praxisorientierter und realistischer gestaltet werden kann. Kern des Pro-

jektes bildet die menschliche Dummy-Puppe „Sam“, die zwei QR-Codes auf der Brust trägt. Mit einer HoloLence-Brille – eine Brille, die die reale und die virtuelle Welt miteinander vereint – und einem extra dafür konzipierten Computerprogramm, können die Auszubildenden im Inneren der Puppe ein realistisches, virtuelles Herz schlagen sehen. Zudem können den Schüler(innen) viele weitere wissenswerte Informationen angezeigt werden, die ihnen das Lernen erleichtern. Das digitale Projekt beschränkt sich bisher nur auf das Herzorgan. In Zukunft könnten aber auch die Funktionen anderer Organe auf diese Weise sichtbar, hörbar und begreifbar gemacht werden. In der Praxis getestet wird das Projekt ab dem Wintersemester 2021 zeitgleich an den Fachhochschulen in St. Gallen, Zürich und Dornbirn.

Education Tour #1 | Part 2 online ansehen

Education Tour Digitale Bildung und der Erwerb digitaler Kompetenzen wird zukünftig auf dem Arbeitsmarkt entscheidend sein, um entsprechend qualifizierte Mitarbeiter(innen) zu finden. 10

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Bankgeschäft der Zukunft Die Digitalisierungswelle ist in vollem Gange und hat längst auch Banken erfasst. Die Hypo Vorarlberg versteht diese als Chance für mehr Kundenzentrierung. Die Hypo Vorarlberg setzt auf die Digitalisierung und Weiterentwicklung von StandardDienstleistungen, seit 2020 mit einer reintegrierten hauseigenen IT-Abteilung. Darüber hinaus wurde bei der letzten Vorstandsbestellung mit Philipp Hämmerle erstmals ein eigener Vorstand für Digitalisierung und IT benannt. Erfolgsfaktor Digitalisierung „Eine hauseigene IT ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine entsprechende Innovationsgeschwindigkeit, da intern deutlich einfacher Neues ausprobiert werden kann“, ist Hämmerle überzeugt. Darüber hinaus sollen standardisierte Schnittstellen zukünftig die Einbindung von Fintechs ermöglichen. Zudem setzt die Hypo Vorarlberg auf möglichst kundenzentrierte Entwicklung neuer Produkte bzw. Dienstleistungen.

„Bankberatung der Zukunft heißt für die Hypo Vorarlberg, den Kunden konsequent in den Mittelpunkt zu stellen. Von der Entwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen bis hin zu persönlicher Beratung bei komplexen Finanzthemen.“ Philipp Hämmerle, Vorstandsmitglied der Hypo Vorarlberg

Neues Filialkonzept Zu diesem Zwecke wurde eigens der FREIRAUM in der Filiale im Messepark konzipiert. „Unser FREIRAUM hat mit der klassischen Bankfiliale nicht mehr viel zu tun“, erläutert Hämmerle das neue Filialkonzept. Dieser Standort ist dazu da, um neue digitale Formate und Produkte auszuprobieren und eng mit den Kunden weiterzuentwickeln. „Wir werden die Ausrichtung als Beraterbank konsequent weiterführen und mit innovativen Lösungen für die Kunden ergänzen“, so Hämmerle abschließend. Bei komplexeren Themen wie der Immobilienfinanzierung oder Vermögensanlage setzt die Hypo Vorarlberg zudem auf eine Bündelung des Know-hows in Kompetenz-Centern, wie sie derzeit in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz zu finden sind. Anzeige

MO–FR um 17 Uhr

Alle Sendungen 24/7 auf jedem Gerät verfügbar Online unter VN.at und VOL.AT

Vorarlbergs meistgesehene Nachrichtensendung im Netz!


Gaming ist nicht nur Männersache Computerspielen ist nicht mehr nur ein Hobby. In einigen Ländern gilt E-Gaming schon als anerkannte Sportart und auch hierzulande wird die E-Sport-Szene immer größer. Auch die professionelle Gamerin Julia Kreuzer (alias „Miss Rage“) entdeckte diese Leidenschaft schon früh für sich. Mittlerweile verdient sie damit sogar genug, um davon leben zu können. Wann hast du mit dem Gaming begonnen und was spielst du zurzeit? Ich habe mich schon immer für Computerspiele begeistert, aber in die Welt des Gamings im MultiplayerFormat bin ich erst mit 16 Jahren hineingestolpert. Angefangen habe ich damals mit Massively-Multiplayer-Online-Spielen wie „World of Warcraft“. Dann habe ich ein paar Jahre „League of Legends“ gespielt, aber alles lange Zeit nur zum Spaß und ohne Wettbewerbsgedanken. Gefesselt haben mich dann die Multiplayer-Ego-Shooter und dabei vor allem „Counter-Strike“. Letztes Jahr im Sommer hat Riot Games ein neues Spiel namens „Valorant“ herausgebracht. Das spiele ich derzeit am liebsten und da bin ich gerade im Rang Diamond, also in der drittbesten Stufe. Was fasziniert dich am E-Sport am meisten? Beim E-Sport geht es nicht mehr nur ums Spielen selbst. Auch körperliche und geistige Skills wie die Hand-Augen-Koordination und die Konzentrationsund Teamfähigkeit sind dabei sehr wichtig und entscheidend. Das Gemeinschaftsgefühl der Szene ist außergewöhnlich groß, denn wir teilen alle die gleiche Leidenschaft. Außerdem ist man dabei mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt, kommuniziert wird deshalb meist auf Englisch, wodurch sich auch die Sprachkenntnisse wie von selbst verbessern. Wie ist es als Frau in der männerdominierten Gaming-Welt durchzustarten? Man hat ab und an mit Vorurteilen zu kämpfen, aber man lernt mit der Zeit damit umzugehen. Als ich angefangen habe, war die Szene männlicher und die 12

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Community war noch viel kleiner. Durch die vielen neuen Spiele interessieren sich mittlerweile aber auch viel mehr Frauen und Menschen aus der LGBQ+Community dafür. Ich habe das Gefühl, dass die klassischen Geschlechterrollen nun immer mehr infrage gestellt werden und es in Zukunft, so hoffe ich, keine Rolle mehr spielen wird, welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt. Wie sieht der Alltag einer professionellen Gamerin aus? Ich arbeite mittlerweile schon seit acht Jahren hauptberuflich als Gamerin und streame sechs Tage in der Woche. Vormittags überlege ich mir neuen Content, dann stehen Business-Calls, Meetings mit Sponsoren oder Interviews an. Ab 14 Uhr beginne ich mit dem Streamen und abends mache ich noch Community-Management. Am Montag habe ich frei, aber da mache ich alles was sonst noch so ansteht, wie meine Steuern zum Beispiel. Es ist also tatsächlich ein echter Fulltime-Job. Wie viele Subscribers hast du und wie verdienst du damit Geld? Bei der Streaming-Plattform Twitch kann man sich Videoübertragungen anderer Spieler(innen) ansehen.


Stunden lang vor dem Computer sitzen, ein Spiel nach dem anderen zocken und damit auch noch Geld verdienen – so sieht wohl der Traumberuf vieler Jugendlicher aus. Fakt ist: Gaming macht Spaß, fördert die Ausschüttung von Adrenalin und Dopamin und sorgt nach anstrengenden Arbeits- oder Schultagen für die nötige Auszeit. Kein Wunder also, dass es für viele zu den Lieblingsfreizeitbeschäftigungen zählt. Man kann seine Lieblingsspieler(innen) abonnieren und zahlt ihnen dann monatlich fünf, zehn oder 25 Euro oder man spendet ihnen mit einer „Donation“ einen individuellen Betrag. Zudem bekommen die Streamer(innen) auch von den Werbeeinnahmen etwas ab. Ich habe auf Twitch derzeit rund 400 Subscribers, die zur „Miss Rage Armee“-Community gehören. Neben Twitch verdiene ich auch durch internationale Werbekooperationen mein Geld. Wo siehst du dich in Zukunft und welchen Rat würdest du jungen Gamer(inne)n geben? Wenn ich selbst nicht mehr streamen kann, möchte ich meine Erfahrung mit der nächsten Generation teilen und als Coach oder Managerin tätig sein. Gamern, die bei Twitch durchstarten möchten, rate ich, realistisch zu bleiben und nicht gleich vom großen Ruhm und Reichtum zu träumen. Außerdem sollte niemals die Schule darunter leiden. Den Gaming-begeisterten Mädels rate ich selbstbewusst zu bleiben und sich auch online mit den richtigen Leuten abzugeben.

>> Julia Kreuzer

alias „Miss Rage“

Job: Gamerin und Streamerin Alter: 30 Wohnort: Klagenfurt Wer inspiriert mich: Gamerin und Streamerin Kristen Michaela (alias „KittyPlays“)

Beim Gamen geht es nicht darum, wie man aussieht, woher man kommt oder welche Gesinnung man hat, sondern nur darum, gemeinsamen Spaß am Spielen zu haben. Interactive West

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#wirwollenwieder Weiterhin gilt: Eine Initiative von

√ Maske tragen √ Abstand halten √ Hände desinfizieren √ Testen lassen

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Wir wollen wieder auf Festivals.


10x by IAW 2021 – die virtuelle Bühne für Start-ups Part 1: Drei Gründer(innen) von Vorarlberger Start-ups aus verschiedenen Branchen sind der Einladung von Host Georg Burtscher gefolgt, um in knackigen Talks von ihren Unternehmen, Visionen und Learnings zu erzählen. vereino.at

Fairkocht

INJOY

Den Anfang machte Eduard Jäger von vereino.at. Eduard Jäger hat Anfang letzten Jahres sein Unternehmen Photomakers gegründet und wollte mit seiner Fotobox auf Hochzeiten, Messen und anderen Events präsent sein. Aufgrund der Corona-Entwicklungen und einem Auftrag vom SC Hohenems änderte er seine Pläne: vereino.at wurde geboren. Er machte aus der Not eine Tugend und verwendete sein bestehendes Equipment anderweitig. vereino.at ist ein vielfältiger Bild-Service für Vereine, ob man nun ein Foto für die Vereinswebseite, eine Zeitschrift, Urkunden für Social Media oder einen Mitgliederausweis benötigt.

Aus dem kulinarischen Bereich kommt der dritte Start-up-Gründer: Wolfgang Mätzler von Fairkocht. Der gelernte Koch war schon als Kind begeistert von den Einmachgläsern im Keller seiner Oma. So entstand seine Idee von „Geschichten im Glas“, doch die Zeit für die Umsetzung fehlte. Mit dem Lockdown, am 16. März 2020, war es dann so weit und er konnte seine Vision endlich in die Tat umsetzen. Verwertet werden nur besonders hochwertige Zutaten, denn der reine, unverfälschte Geschmack steht im Vordergrund – Haubenküche to go. Die Produkte eignen sich auch ideal als Basis für weitere Gerichte.

Das INJOY-Team rund um Samuel Köhler nutzte die Corona-Zeit für die Neugestaltung des Fitnesscenters. Neu und innovativ ist außerdem das Betreuungs- und Trainingskonzept. Alle Mitglieder(innen) bekommen ein Armband, auf dem alle Trainingsdaten gespeichert sind. Das Armband hält man an das E-Gym-Gerät und dieses stellt sich automatisch ein. Eine weitere digitale Lösung ist die INJOY-App: Hier können alle Trainingspläne, -fortschritte usw. festgehalten werden. Bei INJOY@home bekommen die Mitglieder(innen) ihr Trainingsprogramm auch für zu Hause und können so auch von daheim Online-Kurse absolvieren.

10x | Part 1 online ansehen

Wolfgang Mätzler, Fairkocht GmbH Haubenküche to go! Nur mit unverfälschten, reinen Naturprodukten.

t ereino.a ine äger, v ziell für Vere J d r a e p s Edu , le bModu le-Fotografie elle We a Individu Bereich Digit im

Samuel Ko hler, INJO Y Neu starte n oder train Bregenz Wir unters tützen dich ingserfahren? bei jedem Schritt.


Part 2: Vier weitere Start-up-Gründer(innen) auf der größten virtuellen Bühne Vorarlbergs im zweiten Teil der 10x by IAW über ihre Ideen und Visionen. Schirmmacher Christian Ströhle, Enkelsohn des Firmengründers Hans Ströhle adaptierte 2019 das alte Firmenkonzept in die Gegenwart. Ein junges E-Commerce-Unternehmen mit dem Namen „Schirmmacher“ entstand, dass das Knowhow um Schirme aus der ursprünglichen Firma Ströhle mit den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung kombiniert. So können Kund(inn)en im Online-Shop ganz einfach ihre eigenen Regenschirme, Sonnenschirme oder Zelte zusammenstellen und produzieren lassen.

nuffinz Zweiter Gast war Andreas Gähwiler mit seinem Modelabel „nuffinz“ (Wortabwandlung vom engl. Slang-Ausdruck „nuffin‘ underneath“, auf Deutsch: „nichts darunter“). Die Idee für

eine superbequeme Männer-Fashionmarke kam dem Gründer Andreas nach dem Kitesurfen. „Wenn man in den kalten nassen Funktionsklamotten steckt, dann freut man sich auf das trockene Handtuch um die Hüfte. Wir dachten uns damals, eigentlich sollte man bequeme Shorts haben, die sich genauso anfühlen“, so der Gründer. Zuerst entstanden die kurzen Hosen, dann wurde das Sortiment mit T-Shirts, langen Hosen und Hoodies erweitert.

Hempions Die Brüder Fabian und Florian Braitsch stellten ihr junges Start-up namens „Hempions“ vor. Die beiden Top-Athleten haben es sich gemeinsam mit ihren Geschäftspartnern und Sportlerkollegen Daniel Meier und Lukas Bitschnau, zum Ziel gesetzt, Hanf in Vorarlberg als Superfood zu etablieren. Was mit der

Produktion von Pflanzenprotein aus Hanfsamen begann und zu Beginn besonders bei Sportler(innen) beliebt war, wuchs in den letzten Jahren zu einer vielfältigen Produktpalette heran. In ihrem Online-Shop und in einigen Vorarlberger Lebensmittelgeschäften gibt es nun schon Hanföle, Pasta-Variationen, Hanfnussbutter, CBD-Präparate und vieles mehr.

Mylani „Last but not least“ sprach Lydia Neusser über ihr kreatives Start-up mit dem klingenden Namen „Mylani“, welches sie gemeinsam mit ihrer Tante Lisi zum Leben erweckte. „Mit unseren Bastel-Sets möchten wir den Kindern eine analoge und kreative Möglichkeit bieten, sich spielerisch mit den Zusammenhängen der Natur und ihrer Umwelt auseinanderzusetzten“, erklärt Lydia. Die Mylani-Bastel-Sets für Kinder von fünf bis zwölf Jahren werden ausschließlich in Vorarlberg hergestellt, machen jede Menge Spaß und haben auch noch einen großen pädagogischen Mehrwert zu bieten.

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Lydia Neusser, Mylan i We belong to the earth lovers! Bastelspaß für Kinde r

er irmmach hle, Sch ö r t S n Christia chirmmacher – S ute! er bis he von früh

Andreas Gähwiler, nuffinz LIVE‘ BETTER IN SHORTS! #freeyourballs

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Liebherr AR Experience

Die „Liebherr AR Experience“ verwandelt dein Wohnzimmer in eine Baustelle. Lade dir die kostenlose Augmented Reality-App herunter und starte den Motor! 18

Interactive West


Augmented Reality zum Ausprobieren Zukunftsweisende Technologien sind in der Industrie 4.0 auf dem Vormarsch. Die Idee, diese Art der Visualisierung auch bei Liebherr zu nutzen, entstand bei der Vorbereitung auf die BAUMA München 2019, der weltgrößten Baumaschinenmesse. „Das Ziel war, mithilfe von Augmented Reality (AR) einen ganz neuen Weg der Produktpräsentation zu gehen und den Messebesuch zum Erlebnis zu machen“, sagt Wolfgang Pfister, Head of Strategic Marketing and Communications von Liebherr. Wie das gelang, erklärt der Experte im Interview. Wie funktioniert die „Liebherr AR Experience“-App? Die App kann kostenlos auf Handys oder Tablets geladen werden. Mithilfe von AR werden digitale 3D-Daten in die reale Umgebung projiziert. Drei unterschiedliche virtuelle Baustellen lassen sich auf allen horizontalen Flächen verankern und aus jedem nur vorstellbaren Blickwinkel betrachten. Pro Baustelle sind mehrere Szenen abspielbar, die dann wie ein dreidimensionaler Film ablaufen. Das Entdecken der kompletten Produktpalette mit den Themen Materialumschlag, Heben und Spezialtiefbau wird zum Erlebnis und lässt sich immer wieder aus anderen Perspektiven wiederholen. Technologien können auf völlig neue Art erlebt werden und schwierige, komplexe Aufgaben werden einfach und ver-

Wir setzen AR bewusst als Marketing-Instrument ein. Die Leute beschäftigen sich aktiv mit der Technologie Augmented Reality aber auch mit Liebherr und unseren Produkten.

gen wir bei Liebherr in Nenzing arbeiten. Unsere Baumaschinen sind hoch technische Meisterwerke, an denen sie in Zukunft mitentwickeln sollen. Wir sind immer auf der Suche nach gut ausgebildeten, technisch affinen und motivierten Mitarbeiter(inne)n. Doch die Nachfrage nach solchen Talenten ist sehr groß. Wenn Liebherr auf Jobmessen mit Hilfe von AR einen bleibenden Eindruck hinterlässt, dann haben wir unsere Aufgabe gut gemacht.

ständlich dargestellt und erklärt. Neben den Maschinen stehen auch einige Assistenzsysteme und digitale Lösungen im Fokus. Mithilfe der App können Interessierte also direkt in die Welt der Baubranche eintauchen, wie werden die virtuellen Besichtigungen angenommen? Das Feedback ist durchwegs sehr positiv und die Zielgruppe, die wir damit erreichen, ist riesig. Egal ob Kundschaft, Mitarbeitende, Kinder, LiebherrFans, oder Studierende – jeder, der an Technik interessiert ist, lässt sich für eine technische Präsentation begeistern. Die einzige Voraussetzung, um die App nutzen zu können, ist ein AR-fähiges Endgerät. Welchen Mehrwert bietet die AR-App beim Anwerben neuer Mitarbeiter(innen)? Vor den Covid-bedingten Einschränkungen setzten wir die „Liebherr AR Experience“ bei unzähligen Jobmessen in ganz Österreich ein. Potenziellen neuen Mitarbeiter(inne)n kann veranschaulicht werden, an welchen Lösun-

Für welche Aufgaben könnte AR zukünftig noch nützlich sein? Sind schon weitere Projekte geplant? Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig, denn es lassen sich Dinge sichtbar machen, die dem Auge in Wirklichkeit verborgen bleiben. Reale Objekte können mit zusätzlichen Infos angereichert, erweitert oder gar komplett überlagert werden. Allerdings sind solche Projekte auch sehr zeitaufwendig. Wir haben aus unserer „Liebherr AR Experience“ sehr viel gelernt und sehen gerade für den Kundendienst großes Potenzial. Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung einer neuartigen Remote-ServiceApp für Montagearbeiten: Damit ist es Monteur(inn)en möglich, jeden Arbeitsschritt live zu begleiten, ohne persönlich vor Ort zu sein. Aber auch bei diversen anderen Themen spielen wir mit dem Gedanken, zukünftig auf AR zurückzugreifen.

>> Wolfgang Pfister Firma: Liebherr-Werk Nenzing GmbH Alter: 47 Wohnort: Satteins Wer oder was inspiriert mich: ehrlicher Humor und gute Musik Interactive West

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e t a d e h t 1 e 2 v 0 2 a r >> S 0.–21. Septembe 2

st.at e w e v i t c a inter

s o f n I 800 1 0 5 >> 2 7 5 T +43 5


„Die IAW hat sich in kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil der Vorarlberger TOP-Events entwickelt. Neueste digitale Infos und Trends aus erster Hand sowie Networking gehört natürlich auch dazu.“ Lukas aus Dornbirn, 5x Gast bei der IAW

„In acht Jahren war die Vorfreude noch nie so groß wie auf das heurige Klassentreffen des heimischen Internets!“ Georg, Co-Gründer IAW

„Top Speaker, innovatives Setup und spannende Gespräche auf und neben der Bühne.“ Ella aus Götzis, 4x bei der IAW

„Die große digitale Welt zu Gast in Vorarlberg. Nur zu Gast? Nein, die IAW zeigt, wie wir uns in Vorarlberg nicht nur an den internationalen Benchmarks orientieren können, sondern, dass wir Teil der Benchmark sind.“ Martin aus Dornbirn, 5x bei der IAW zu Gast

r e i t r a u q e s s e M im

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Krypto-Wissen

(L)earn Bitcoin

Anita Posch ist Unternehmerin, Buchautorin und Bitcoin-Expertin. Mit ihren Vorträgen hilft sie Bitcoin-Interessierten auf die Sprünge und beleuchtet aktuelle Geschehnisse der Krypto-Welt.

Im April 2017 stieß Anita Posch auf einen Vortrag von Shermin Voshmgir zum Thema Bitcoin und Blockchains. Ihre Darstellung der Technologie und die Möglichkeit, den Zugang zu Geld fairer zu gestalten, faszinierten die damals selbstständige Unternehmensberaterin. Sie lenkte ihre Karriere in eine neue Richtung und widmete sich voll und ganz dem Thema Bitcoin.

Bitcoin ist offen, neutral und fair, da es von allen gleichermaßen genutzt werden kann – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Rang oder dem finanziellen Status. 22

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Was sind die Vorteile von Bitcoin im Vergleich zu herkömmlichen Zahlungsmitteln? Im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden ist der Bitcoin nicht konfiszierbar und nicht veränderbar und es braucht keine Banken. Ein großer Teil der weltweiten Bevölkerung lebt in autoritären und korrupten Regimen. Viele Menschen haben keinen Zugang zum Bankensystem. Bitcoin ist fair, weil es allen Zugang zu einem neutralen Finanznetzwerk gewährt. Die Währung ist als Graswurzelbewegung im Zuge der Finanzkrise 2008 entstanden. Es ist das Geld von Menschen für Menschen, da es ohne die Intervention von Staaten und Unternehmen auskommt. Die vielen anderen Kryptowährungen wie Ether, Ripple und Co. weisen diese Eigenschaften nicht auf. Bitcoin ist Tauschmittel, Geld, Wertanlage und InternetInfrastruktur zugleich. Spielen „Altcoins“ wie Ethereum, Ripple & Co. für dich in der gleichen Liga wie der Bitcoin? Da stehen andere Konzepte und Ideen dahinter. Ethereum ist kein hartes Geld, das sich als digitales Gold eignet. Es ist eigentlich eine Innovationsplattform für FinanzAnwendungen. Ripple ist zentralisiert und will das neue SWIFT-System sein. Ich bin keine Finanzberaterin, ich kann nur raten, sich gründlich zu informieren. In meinem Buch und Online-Kurs erkläre ich, wie man Bitcoins erhält und vor allem sicher aufbewahrt. Ich selbst nutze Bitcoin, weil es meiner Meinung nach das technisch sicherste und unzensurierbarste Geld mit der größten Verbreitung ist.

Wie stehst du zu der Klima-Thematik, dass die Gewinnung von Kryptos sehr viel Energie benötigt? Bitcoin benutzt Strom, um das Netzwerk gegen Attacken zu sichern und den Wert des virtuellen Bitcoins in der Realität zu verankern. Darum handelt es sich beim BitcoinMiningmechanismus um einen „Proof of Work“Arbeitsnachweis. „Proof of Stake“ braucht weniger Energie, dafür haben dort die größten Stakeholder den größten Einfluss. Genau das soll bei Bitcoin nicht möglich sein. Für Menschen in autoritär regierten Ländern ist Geld, das ihnen niemand wegnehmen kann, wichtig. Ich bin generell dafür, dass die Stromgewinnung – unabhängig vom Verbrauch – reguliert und in nachhaltige Richtungen gesteuert wird. Welche Folgen könnten staatliche Regulierungen für den Bitcoin haben? Kryptowährungen verschwinden nicht mehr, dazu sind sie bereits zu weit verbreitet. Erst kürzlich haben viele institutionelle Anleger(innen) begonnen, Bitcoin zu verwenden. Zudem gibt es bereits Regulierungen und auch wenn diese verschärft werden, ändert das wenig. Bitcoin könnte verboten werden, aber die Nutzung kann niemand verhindern. Innovationen bei Bitcoin werden den Schutz der Privatsphäre erhöhen, während digitales Zentralbankgeld bei gleichzeitigem Zurückdrängen des Bargelds mehr Überwachung durch den Staat ermöglicht.

>> Anita Posch Firma: PoshMedia e.U. Alter: 51 Wohnort: Wien Was inspiriert mich: Lange RennradAusfahrten in der Natur


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