Interactive West >> DAS JOURNAL ZUR #IAW18
>> 26. Juni 2018 >> Messequartier Dornbirn
>> Auf den Punkt gebracht Zündende Ideen, visionäre Konzepte und Input von nationalen und internationalen Speakern. Oder anders gesagt: Die größte Digitalkonferenz am Bodensee. Willkommen auf der #IAW18.
Ein digitaler Seelenort für Vorarlberg Wo fühlt sich Vorarlberg wirklich digital an?
Foto: Fotolia Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
Offengestanden: Weil wir 2013 keine Antwort parat hatten, wollten wir einen Seelenort kreieren. Ein bestimmter Ort, einige Stunden, in denen sich Leute, die sich bisher nicht kannten, zusammentun können. Konkret ist das mit einer Podiumsteilnehmerin der ersten IAW passiert, damals noch digital abwartend – heute Betreiberin von Onlineshops in Österreich, der Schweiz und Deutschland, die Initialzündung war die „Interactive”. Als Speaker haben wir schlichtweg Freundinnen und Freunde gefragt, mit denen wir auch sonst das ganze Jahr zusammenarbeiten. So ist das bis heute geblieben.
Zukunft Breitband Breitband Zukunft
Breitband ist sind für darauf den Wirtschaftsstandort DieUltraschnelles Aktivitäten des Landes Vorarlberg ausgerichtet, bis zum Jahr Vor arlberg ein wichtiger Standortfaktor. 2017 2020 eine flächendeckende Versorgung mit 100 Mbit/s zu werden erreichen.rund Dazu Euro inder den Breitbandausbauvorangetrieben investiert. werden. soll16 derMillionen sukzessive Ausbau Breitbandversorgung www.vorarlberg.at/wirtschaft www.vorarlberg.at/wirtschaft
Als wir – das sind Georg Burtscher und ich – vor fünf Jahren den Dornbirner Spielboden mieteten, um eine kleine Digitalkonferenz auszuprobieren, waren wir vom Feedback überwältigt. Heute ist die „Interactive West” in der Messe Dornbirn angekommen, etwa sieben Mal größer als zum Start vor fünf Jahren. Und vor wenigen Wochen durften wir in Washington einen „Global Media Award“ für die Interactive West demütig in Empfang nehmen. Aus insgesamt 830 Einreichungen von 220 Medienunternehmen aus 39 Ländern in aller Welt hat die Fachjury der IAW in der Kategorie „Innovationen“ den ersten Platz verliehen. Andere Preisträger: The New York Times, Aftonbladet aus Norwegen oder der TV-Sender NBC. Für uns ist die internationale Auszeichnung für unsere regionale Konferenz ein klarer Auftrag, weiter mutig und neugierig zu bleiben. Danke an alle, die die IAW so weit getragen haben. Lasst uns alle Vorarlberg ein Stück digitaler machen!
>> Inhalt 4
Google Assistant – der smarte Begleiter Tilke Judd, Google
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Wie bekämpft man Hass im Netz? Richard Gutjahr, Journalist und Blogger
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Big Data – Wege aus der Datenflut Jodok Batlogg und Christian Lutz, Crate.io
10 Facebook zu Gast auf der IAW Guido Bülow, Facebook 11
Das Einmaleins des Influencer-Marketings Philipp Giselbrecht, Kästle
13 Die vierte industrielle Revolution Carl Benedikt Frey, Oxford University 14 MadeMyDay – die Erfolgsgeschichte Alexander Bitschnau, MadeMyDay 16 Brainsnack für zwischendurch Best Practice à la Ländle 18 „Müssen selbst zur Benchmark werden“ WKV-Präsident Hans-Peter Metzler im Interview 20 Künstliche Intelligenz – wie Maschinen lernen Michael Platzer, Mostly AI 23 Die Bauchbranche wird digital Hubert Rhomberg, Rhomberg Holding, Rhomberg ventures
Gerold Riedmann Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia
>> Impressum Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Redaktion: Markus Curin, Susanne Eisele >> Gestaltung/Umsetzung: Claudia Gölz >> Cover: mindconsole.net >> Fotos: Philipp Steurer, Google, Mathias Vietmeier, Crate.io, Facebook, Kästle, Made My Day, Domenico Pugliese, Massive Art, Texible, Dejan Nincetovic, HTL Bregenz, myRobotcenter, Mostly AI, Roland Paulitsch, Shutterstock, Walser, Trend Lukas Ilgner, Julie Korneliussen, Anna Meixner >> Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Erscheinungstage: 15./16. Juni 2018
24 Bewegen und begeistern im digitalen Zeitalter Philipp Maderthaner, Campaigning Bureau 25 Instagram-Power aus dem Montafon Linda und Anna Meixner, Influencerinnen 27 Expo – Meet Great Minds @ #IAW18 AREAX powered by WKV 28 „Dreh- und Angelpunkt für die Digitale Agenda“ Landeshauptmann Markus Wallner im Interview 30 Programm der Interactive West Interactive West
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Google Assistant
Der smarte Begleiter
Digitalisierung ohne Google? Unvorstellbar. Der neueste Streich des Suchmaschinen-Marktführers: Google Assistant. Ein intelligenter Begleiter für den Alltag, der mitdenkt. Message an seine Liebsten? Licht dimmen und Temperatur anpassen im Kinderzimmer? Lieblingsmusik abspielen? Googles virtueller Begleiter regelt das alles ganz einfach über die Sprachsteuerung. Und denkt dabei mit: Der virtuelle Helfer lernt seinen Nutzer kennen und passt Vorschläge und Aktionen individuell an. Für Aufsehen gesorgt hat Google Assistant erst kürzlich mit vollautomatischen Telefongesprächen, die der virtuelle Helfer mit realen Menschen führte. Grund genug, sich genauer anzusehen, was hinter Google Assistant steckt und welche Features uns in Zukunft erwarten. Hey Google, komm zur IAW! Google Assistant hat uns gehört und schickt Tilke Judd, Produktmanagerin bei Google, zu uns auf die IAW. Die gebürtige Amerikanerin arbeitet seit über sechs Jahren bei Google und beschäftigt sich intensiv mit der Weiterentwicklung von Google Assistant. Sie hat einen Bachelor in Mathematik sowie einen Master und ein Doktorat in Computergrafik vom weltbekannten MIT – zudem eine Leidenschaft für das Erstellen von Videos und für Wettkämpfe im Standardtanz. Wir dürfen gespannt sein, welche Einblicke sie uns auf der IAW in Google Assistant gewähren wird.
10 Fragen an Tilke Judd Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Mein Fahrrad, mein Smartphone und meinen Computer. Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Ein Handy-Ladegerät, ein Buch und ein Google Home Mini. Wer oder was inspiriert dich? Mathilda und Pippi Langstrumpf, weil sie selbstbestimmte junge Mädchen sind, mein Mann, mein Manager (Yariv Adan), mein MIT-Doktorvater (Fredo Durand). 4
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Wobei setzt du noch auf analoge Technik? Persönliche Meetings finde ich viel besser als Videokonferenzen. Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Idealerweise Yoga, aber das kommt selten vor. Realistisch ist, dass ich mit meinen Zwillingen aufwache oder mit ihnen kuschle, wenn sie in der Nacht in unser Bett geklettert sind. Welche App/welches Tool hat derzeit das größte Potenzial? Der Google Assistant! :) Was steht immer in deinem Kühlschrank? Naturjoghurt – die Kinder lieben es. Und richtig guter Orangensaft. Was war das Ziel deiner letzten Reise? Paris, für eine Familien-Geburtstagsfeier. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Wenn ich segeln bin. Was wolltest du als Kind immer werden? Lehrerin. Ich habe während des Unterrichts immer darüber nachgedacht, wie man den Inhalt besser vermitteln könnte.
Tilke Judd arbeitet bei Google in Zürich an der Weiterentwicklung des Google Assistant. Auf der IAW gewährt sie uns Einblicke in Googles virtuellen Helfer. >> Tilke Judd Herkunft: USA Wohnort: Zürich Berufsbezeichnung: Produktmanagerin Firma: Google Interactive West
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Wie bekämpft man Hass im Netz? Hater hat es immer schon gegeben, die Geschütze haben sich jedoch verändert und heißen heute Facebook, Twitter und Co. Das weiß Journalist und Blogger Richard Gutjahr nur zu gut, geriet er doch selbst in deren digitales Visier.
Das Internet ist offen für alles und alle – zumindest in unseren Breitengraden. Ein Meilenstein für die Meinungsfreiheit, gleichzeitig zeigen sich hier aber auch die Schattenseiten der Digitalisierung. Hater, Trolle und Verschwörungstheoretiker haben das Netz für sich entdeckt und benutzen es als Waffe. Einmal online, verbreiten sich Falschmeldungen und Hasspostings oft fast wie von selbst.
Oft hatte ich den Eindruck, Richter und Staatsanwälte halten Beleidigungen im Netz für weniger schlimm als gedruckt in einer Zeitung oder im Straßenverkehr. Ist ja „nur“ im Internet. Dabei ist genau das Gegenteil richtig. Eine Verleumdung im Netz kann das Opfer ein Leben lang verfolgen. Richard Gutjahr im Artikel „Unter Beschuss“ auf seinem Blog gutjahr.biz 6
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Im digitalen Visier Der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Blogger Richard Gutjahr hat am eigenen Leib erfahren, wie es ist, im Netz zur Zielscheibe zu werden. Nach dem LKW-Terroranschlag von Nizza 2016 geriet er selbst ins Visier von Verschwörungstheoretikern. Die Anschuldigung: Er sei Teil einer internationalen Verschwörung, die Terrorakte inszeniere. Seitdem werden Richard Gutjahr und seine Familie in YouTubeVideos und Postings auf Facebook und Twitter gezielt attackiert. Auf seinem Blog schildert der Journalist, wie es ihm mit seinem Kampf gegen Shit-Storms, Hater, aber auch mit den Mühlen der Bürokratie und im Umgang mit schleppenden Rechtsverfahren ergeht. Die Bilanz? Bisher ernüchternd. Dabei gäbe es laut Richard Gutjahr Mittel, wie Hate Speech im Netz erfolgreich eingedämmt werden kann. Auf der IAW erzählt er davon, wie Hater im Netz vorgehen, wie es mit der Verantwortung von Internet-Konzernen und Politik aussieht und was man selbst tun kann, wenn man zur Zielscheibe wird.
10 Fragen an Richard Gutjahr Was liegt auf deinem Nachtkästchen? 12 Bücher, alle ungelesen Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Mein Bett Was hast du zuletzt gelesen? Zählen auch Hörbücher?
Welche App/welches Tool hat derzeit das größte Potenzial? Augmented Reality Was steht immer in deinem Kühlschrank? Weißwein und Cola light Wen oder was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Mark Zuckerberg vor dem EU-Ausschuss in Brüssel. Was war das Ziel deiner letzten Reise? Israel Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Wie alle: in Zügen der Deutschen Bahn. Was wolltest du als Kind immer werden? Lokomotivführer, Astronaut, Erfinder Wo siehst du dich in fünf Jahren? Puh. Vielleicht als Gründer eines Startups?
>> Richard Gutjahr Alter: 44 Wohnort: München und Tel Aviv Berufsbezeichnung: Journalist Blog: gutjahr.biz Twitter: @gutjahr Instagram: instagram.com/gutjahr Facebook: @RichardGutjahr YouTube-Kanal: RichardGutjahr
Big Data
Wege aus der Datenflut
Die nächste große Welle an Daten wird von „Dingen“ erzeugt: Maschinen, Fahrzeuge, Server und Co. Christian Lutz und Jodok Batlogg von Crate.io zeigen, wie man diese hochkomplexen Maschinendaten nutzbar macht. g und Jodok Batlog Lutz n ia st ri Ch
„Visionenrealisierer“ Darauf bauen wir.
Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Mit der Elektro-Cross in der Kehlegger Gegend herumfahren.
und Christian Lutz Wer oder was inspiriert dich? Bergerlebnisse im Sommer und Winter und Sport auf oder unter Wasser. Was hast du zuletzt gelesen? „Predictable Revenue“ von Aaron Ross und den neuesten Smoky-Barrett-Thriller. Was zeigt dein letztes SmartphoneFoto? Meinen Sohn beim Ausblasen seiner Geburtstagskuchenkerzen. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Beim Skitouren oder auf dem Wasser. Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Matador und Lego, heute meine fünf Paar Ski für alle möglichen Situationen.
Maschinen generieren Millionen von Datenpunkten pro Minute. Vernetzte Maschinendaten, die uns alle betreffen. Wenn herkömmliche Datenmanagement-Software an ihre Grenzen stößt, wissen Christian Lutz (CEO) und Jodok Batlogg (CTO) von Crate.io weiter. Auf der IAW erklären sie, wie hochkomplexe Mengen an Maschinendaten schnell, einfach und gewinnbringend nutzbar gemacht werden können und welchen Nutzen dabei ein Echtzeit-Datenstore dank Visualisierung und künstlicher Intelligenz bringt. 8
Interactive West
10 Fragen an Jodok Batlogg … Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Elektromobilität: Motorrad, Skateboard, Fahrrad, eventuell bald mal Elektroauto Was steht immer in deinem Kühlschrank? Der Ur-Sauerteig vom Stadelmann, Kimchi, Kapern, Trüffel-Öl und Habanero-Sauce. Und natürlich Milch, Butter und Lustenauer Senf. Was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Einen Wurf (10 Stück) kleine Turopolje-Ferkel. Was wolltest du als Kind immer werden? Zirkusdirektor
>> Jodok Batlogg Alter: 44 Wohnort: Dornbirn Berufsbezeichnung: CTO Firma: Crate.io Instagram: instagram.com/jodok
>> Christian Lutz Alter: 51 Wohnort: Dornbirn Berufsbezeichnung: CEO Firma: Crate.io Instagram: instagram.com/machineonthego
Der Mensch ist unser stärkstes Fundament. Dafür liefern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den besten Beweis. Ihre Visio nen bilden den Grundstein für einzigartige Projekte, die mit Weitblick geplant und mit Leidenschaft realisiert werden.
Ihre individuelle Erfahrung, ihr fachliches Wissen und ihr Engagement machen uns zu dem, was wir sind. Als Unternehmen ist es unsere Aufgabe, ihnen die besten Rahmen bedingungen für ihr Schaffen zu bieten. Denn nur, wer sich wohl fühlt, kann sich frei entfalten – für großartige Ideen, die bestehen.
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Ideen, die bestehen.
An eine Zeit vor Facebook kann sich wohl kaum noch jemand erinnern. Das mit Abstand beliebteste soziale Netzwerk hat die Art, wie wir miteinander kommunizieren, grundlegend verändert. Für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen bietet das soziale Netzwerk immer wieder neue Möglichkeiten, Menschen zu erreichen und miteinander in Kontakt zu bringen. Guido Bülow lässt uns auf der IAW hinter die Kulissen des Unternehmens blicken und erzählt, wohin es mit Facebook zukünftig geht.
Das Einmaleins
des Influencer-Marketings
10 Fragen an Guido Bülow Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Smartphone Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Smartphone, Handcreme und mein Kindle Was steht immer in deinem Kühlschrank? Kokoswasser Was hast du zuletzt gelesen? „Thinking, Fast and Slow“ von Daniel Kahneman Was war das Ziel deiner letzten Reise? New York Was gehört zu einem perfekten Tag dazu? Ein Lauf am Morgen Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Fahrrad fahren oder einen guten Wein trinken. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Ich bin vermutlich immer erreichbar, aber ich versuche, im Urlaub komplett abzuschalten. Was wolltest du als Kind immer werden? Mediziner Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Eisenbahn und Playmobil, heute meine Drohne.
k o o b e c Fa
W A I r e d f u a t s a G zu
beinahe r e lt a it e Z n d weiß, ist im digitale n k u o k o o b o e b c e a c F a e F n Manager bei r Werben oh e s d ip o h n s r e r e n ie t r iz a n P aussieht. ic n g e e m t Kommu h a r e t n S r e t t mit dem Un uido Bülow is it G e r. b r a a b n ll e e t m s r m o a unv lgreiche Zus wie eine erfo >> Guido Bülow Wohnort: Hamburg und Mainz Berufsbezeichnung: Strategic Partnerships Manager Firma: Facebook Instagram: instagram.com/guidobuelow
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Interactive West
Auf dem Vormarsch, für viele aber noch ein großes Fragezeichen: Influencer. Philipp Giselbrecht ist einer, der weiß, wie’s geht. Der Marketingleiter von Kästle setzte beim internationalen Markenaufbau auf Influencer – mit großem Erfolg und kleinem Budget.
Vor über 10 Jahren feierten Kästle-Skis ein fulminantes Comeback. Wie die Vorarlberger SkiMarke auch international eine erfolgreiche Brand aufbauen konnte, erzählt Kästle-Marketingleiter Philipp Giselbrecht auf der IAW. Der Bregenzerwälder gibt einen tiefen Einblick in die Praxis und zeigt auf, wie und warum Kästle mit Influencern arbeitet, wie aus ihren BrandAmbassadors durch den digitalen Wandel plötzlich Influencer wurden und welche Herausforderungen auf Firmen zukommen, wenn sie mit Influencern zusammenarbeiten.
10 Fragen an Philipp Giselbrecht Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Den VW T1 Bus von 1966, den ich mit meiner Freundin liebevoll restauriert habe. Und der mich und meine Freundin in dieser
schnellen digitalen Welt immer wieder erdet, wenn wir mit ihm durch die Welt cruisen. Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Handy im Flugmodus und eine Kerze für alle Fälle. Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Den Snooze aktivieren :) Wer oder was inspiriert dich? Ich bin ein visueller Typ und unterhalte mich gerne mit Menschen. Ich habe die Gabe, ohne viel zu lesen viel Wissen anzusammeln und das Gelernte und Erlebte praktisch mit Hausverstand in meinem Aufgabenbereich einzubauen. Mich inspiriert somit alles und jeder – ständig! Was steht immer in deinem Kühlschrank? Kühles Bier und Milch von Kühen mit Hörnern. Wobei setzt du noch auf analoge Technik? Küchenwaage und Brotschneidemaschine – funktionieren seit 60 Jahren einwandfrei. Was hast du zuletzt gelesen? Definitiv zu viele E-Mails.
Was war das Ziel deiner letzten Reise? Die letzten Jahre war ich mit meiner Freundin und unserem Bulliver (VW Bus) quer durch Europa unterwegs – von England bis Kroatien und Portugal, ohne Navigationsgerät. Ein Erlebnis der besonderen Art. Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Wenn möglich Sport, das gibt mir wieder Energie. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Definitiv nachts. Und im Urlaub beruflich nur per SMS – E-Mails werden konsequent nicht gelesen.
>> Philipp Giselbrecht Alter: 35 Wohnort: Sulzberg Berufsbezeichnung: Director of Marketing and Productmanagement Firma: Kästle Interactive West
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CAMPUS V Coworking, Dornbirn
NEUE ORTE FÜR KREATIVITÄT UND INNOVATION
Die flexiblen KOMPAKT Büros und Coworking Spaces der PRISMA schaffen Raum, in dem Unternehmen konzentriert an ihren Projekten arbeiten können und gleichzeitig die Möglichkeit für Interaktion und die Umsetzung gemeinsamer Ideen besteht. Dabei stehen Personen im Mittelpunkt, die wirtschaftlich attraktive Infrastrukturen und Rahmenbedingungen schätzen und die an Austausch, Kooperation sowie einem inspirierenden, synergetischen Umfeld interessiert sind. prisma-zentrum.com/coworking
Die vierte industrielle Revolution
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Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie verändern Roboter unsere Arbeitswelt? Und welche Jobs wird es in 20 Jahren noch geben? Als einer der führenden Experten im Bereich Automatisierung und Zukunft der Arbeit weiß Carl Benedikt Frey Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit.
Freude am Fahren
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Mit der Studie „The Future of Employment“ hat Dr. Frey für Aufsehen gesorgt, denn die Ergebnisse zeigen, dass in den USA fast die Hälfte der Jobs durch die Automatisierung überflüssig werden könnten. Wie sich Unternehmensstrukturen ändern müssen, um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können und wie Wachstum und Inflation von neuen Technologie-Trends abhängen, erklärt der Wissenschaftler auf der IAW, ganz nach Einsteins Motto: „If you can’t explain it simply, you don’t understand it well enough.“
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10 Fragen an Carl Benedikt Frey
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Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Schrift Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Aus dem Fenster schauen. Was steht immer in deinem Kühlschrank? Milch
Wer oder was inspiriert dich? EconTalk, ein Podcast zu wirtschaftlichen Themen Was war das Ziel deiner letzten Reise? Seoul Was hast du zuletzt gelesen? „The Better Angels of our Nature“ von Steven Pinker Wen oder was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Meine Großmutter Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Lesen Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Lego, heute das Handy. Wo siehst du dich in fünf Jahren? Da, wo ich heute bin.
>> Carl Benedikt Frey Herkunft: gebürtiger Schwede Forschungsschwerpunkt: Übergang der Industrienationen zu digitalen Ökonomien Universität: Oxford Martin School, Oxford University Interactive West
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MadeMyDay Die Erfolgsgeschichte Mit den reichweitenstarken Kanälen von MadeMyDay bespaßt Alexander Bitschnau täglich Millionen von Menschen. Auf der IAW lässt er uns hinter die Kulissen des Unternehmens blicken. Gute Ideen, Fokus auf die Community und voller Einsatz machten das Erfolgsrezept aus, auf das Founder und CEO Alexander Bitschnau 2011 bei der Gründung von MadeMyDay setzte. Der Silbertaler lernte während eines Projekts im Ausland Facebook als erstes soziales Medium kennen und nutzte die Plattform – wie viele andere – um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Er erkannte aber auch schnell das Potenzial, das hinter sozialen Medien steckt, und gründete selbst die ersten Facebook-Seiten. Mit MadeMyDay hat Alexander Bitschnau eine Brand geschaffen, die es auf Follower-Zahlen im zweistelligen Millionenbereich bringt und zu den größten Social Publishern in der DACH-Region gehört.
10 Fragen an Alexander Bitschnau Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Solange ich keinen Herzschrittmacher brauche, „könnte” ich ohne jegliche Technik weiterleben. Wobei, der Kühlschrank ist schon ganz praktisch im Sommer. Ne, Spaß beiseite. Das Internet ist eine Technologie, die das soziale Miteinander für mich revolutioniert hat. Nur durch das Internet konnte ich in einem kleinen Bergdorf im Montafon mein Unternehmen aufbauen. Leben könnte ich jedoch ohne Internet genauso. Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Der Klassiker: Mein Handy. Das All-inOne-Gerät, das von Terminen bis hin zu Notizen alles vereint. Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Aktuell mit meiner kleinen Tochter spielen. Den Tag mental durchgehen. 14
Auf der IAW erzählt Alexander Bitschnau, wie die Erfolgsmarke MadeMyDay entstanden ist, wie aus einfachen Nutzern treue Fans wurden und wie man Inhalte schafft, die es wert sind, zu interagieren.
Wer oder was inspiriert dich? Das kann so vieles sein. Ein gutes Buch. Ein langer Spaziergang an einem Sommerabend. Doch oft sind es auch andere Menschen. Unternehmer, Freunde, meine Familie… Welche App/welches Tool hat derzeit das größte Potenzial? Ich bin der Überzeugung, dass die Blockchain aktuell das größte Potenzial hat, gesellschaftliche Abläufe zu optimieren. Was steht immer in deinem Kühlschrank? Weißwein, Bier und Prosecco für die Mädels. Und ein Stück Käse zum Wein darf nicht fehlen. Wobei setzt du noch auf analoge Technik? Ich fahre am liebsten Autos ohne große Fahrhilfen und Unterstützungen. Und wenn ich mir eine Uhr kaufen würde, dann bestimmt eine analoge. Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Etwas Feines kochen und ein Gläschen Wein mit meiner Liebsten trinken. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Wenn ich schlafe. Ich höre nichts. Gar nichts. Nicht mal mein Handy. Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Technik, vorwiegend Spielkonsolen und Autos. Heute Technik – mich fasziniert sehr vieles, was neu auf den Markt kommt, wie zum Beispiel Drohnen und natürlich immer noch Autos.
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>> Alexander Bitschnau
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Evelyne Berlinger, MASSIVE ART Data Driven Marketing ist das tägliche Brot von Evelyne Berlinger. Die Wahl-Vorarlbergerin ist seit Kurzem als Digital Marketing Strategist bei MASSIVE ART in Dornbirn beschäftigt. Auf der IAW packt sie eines der derzeit spannendsten Themen an: Artificial Intelligence. Wie Chatbots menschliche Kommunikation imitieren können und wie Adobe mithilfe künstlicher Intelligenz die Sprache der Bilder versteht, erzählt Evelyne Berlinger auf der IAW.
Thomas Fröis, TEXIBLE
Zahlen aus meinem Arbeitsalltag – 92 Euro geben Marketer durchschnittlich für die Akquise von Traffic aus, aber nur 1 Euro für die Optimierung des Traffics on Site – 96 Prozent der Konsumenten erhalten unrelevante Werbung oder Angebote – 94 Prozent geben an, sie würden deshalb die Beziehung zu dieser Marke beenden
Anna Hatt, myRobotcenter
Evelyne Berlinger Alter: 42 Wohnort: Wolfurt Berufsbezeichnung: Digital Marketing Strategist Firma: MASSIVE ART
Vorarlberg goes Europe der IAW stellt auf z n e g re B 17 L em sie 20 am der HT vor, mit d League-Te .0 o 4 g f e o L t -H . s h n ir hvie olte Das F t (Bio)Milc rbs in Vorarlberg h ngsprojek e u w h e c b rs tt o e F gue-W d das Design un t Lego Lea ihr Robot- iegerpokal des Firs den S
League First Lego 16
Interactive West
Anna Hatt, myRobotcenter In den vergangenen zehn Jahren ist das ECommerce-Unternehmen myRobotcenter zu einem der führenden Spezialisten im Bereich der Haushaltsrobotik gewachsen. Mittlerweile konzentriert sich das Vorarlberger Unternehmen nicht mehr nur auf den deutschsprachigen Markt, sondern ganz Europa. Wie ein
mittelständisches E-Commerce-Unternehmen Europa erobert und welche Herausforderungen einem auf diesem Weg begegnen erzählt Anna Hatt von myRobotcenter auf der Interactive West. Meine Arbeit in Zahlen – 10 Jahre gibt es myRobotcenter mittlerweile – 6 Länder haben bereits eigene Online-Shops 500 Bestellungen werden in unserem Logistikzentrum täglich kommissioniert und verschickt. Anna Hatt Alter: 27 Wohnort: Wolfurt Berufsbezeichnung: Content Managerin Firma: myRobotcenter
Das Land der Sticker – neu interpretiert Thomas Fröis, TEXIBLE Um die Innovationen im Bereich technischer Textilien voranzutreiben, gründete Thomas Fröis gemeinsam mit Textilforschern der Universität Innsbruck im Frühjahr 2016 sein Start-up TEXIBLE. Seine Mission: Die nachhaltige Integration von Funktionalität in Textilien. Zuvor war der Vorarlberger Projektmanager und Entwickler am Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck und Automatisierungstechniker bei der LTW Intralogistics GmbH in Wolfurt. Meine Arbeit in Zahlen – 2520 Stunden in die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten im letzten Jahr investiert – 14 Textilunternehmen als langjährige Partner
– 492 Tage mit dem besten Team zusammengearbeitet – 0 Sekunden von alledem bereut Thomas Fröis Alter: 30 Wohnort: Sulz Berufsbezeichnung: Geschäftsführer, Entwickler, Mädchen für alles Firma: TEXIBLE
Innovation muss gemacht werden Andreas Gähwiler, V_labs Inspiration für Gründer von heute und morgen. Einfach mal starten, mutig sein und sich nicht aufhalten lassen. So der Tenor von Andreas Gähwiler. Der Vorarlberger geht mit gutem Beispiel voran: Er ist Mitgründer und Partner der Innovationsschmiede V_labs mit Sitz in Dornbirn und Wien. Dort ist Andreas Gähwiler einer der Experten für digitale Geschäftsmodelle und Growth Hacking. Auf der IAW gibt er einen Einblick in das Fashion Startup „nuffinz“ und erzählt davon, wie aus einer verrückten Idee ein Produkt und eine Kampagne entstehen können. Meine Arbeit in Zahlen – 10 Leute im Kernteam – 2 Standorte – 6+ Start-ups Andreas Gähwiler Alter: 40 Wohnort: Bregenz Berufsbezeichnung: Unternehmer, Managing Partner Firma: V_labs Interactive West
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„Müssen selbst zur Benchmark werden“ Der Digitalisierungs-Anker für Vorarlbergs Unternehmer: WKV-Präsident Hans-Peter Metzler im Interview über beschleunigte Prozesse, zeitgemäßen Support und das Verlassen der Komfortzone. Zeit für ein wenig Selbstreflexion: Hat auch die WKV in manchen Bereichen Aufholbedarf in Richtung Digitalisierung? Wir sind ja auf vielen Ebenen im Einsatz und es geht Schritt für Schritt voran. In unseren Schwerpunkten Bildung und Weiterbildung haben wir klare Fortschritte erzielt, indem wir große Bereiche des WIFI-Angebotes angepasst haben. Mit den Digitalen Perspektiven haben wir zudem eine äußerst erfolgreiche Serviceund Veranstaltungsreihe und mit der Postgarage in Dornbirn soll beispielsweise ein spannendes Zukunftsprojekt umgesetzt werden, bei dem wir uns ebenfalls engagiert einbringen. Aber wir müssen uns noch viel breiter aufstellen, auch organisatorisch bei uns im Haus. Mit Besuchen bei IBM und der ETH konnten wir bereits gute Vorbilder besuchen. Und nicht zuletzt sind es Veranstaltungen wie die Interactive West, die wertvolle Speaker und damit verbundene Kompetenz ins Land bringen. Das müssen wir nicht nur unterstützen, sondern auch unseren Mitarbeitern ans Herz legen. Seit Ihrem Amtsantritt sind Sie selbst mittendrin im digitalen Prozess. Welche Fortschritte haben Sie seither mitbekommen?
Digitale Agenda, Initiativen, AufklärungsKampagnen und Sie selbst fast schon als Digital-Botschafter: Wie läuft der Prozess in Vorarlberg? Botschafter ist vielleicht etwas übertrieben, aber als Wirtschaftskammer müssen wir bei diesem wichtigen Thema alles in Bewegung setzen. Wir konnten auch an der Digitalen Agenda des Landes entscheidend mitwirken! Das hat jetzt zwar eineinhalb Jahre gedauert, was mir persönlich zu lange war, aber jetzt liegt ein Leitfaden, eine Strategie für das Land vor. Somit ist – wenn man so will – der Startschuss erfolgt, 18
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nun gilt es, die Ärmel hochzukrempeln, Arbeitsschritte zu koordinieren, aber auch vieles in Ruhe zu lassen, das sich ohnehin schon gut entwickelt. Unsere Aufgabe ist nicht, alle Prozesse zu überblicken, sondern Räume und Support in jeglicher Hinsicht zur Verfügung zu stellen. Stichwort Verzögerung: Geht es nun mit mehr Tempo voran? Wir möchten die Abläufe nun auf jeden Fall beschleunigen. Jetzt braucht es eben die angesprochenen Räume, in denen die richtigen Leute zusammenkommen, wo man sich vernetzt,
mutig ist, in die Zukunft blickt und all dies – ganz wichtig – ohne, dass sich Politik und sonstige Institutionen in Details einmischen. Wir möchten Ressourcen zur Verfügung stellen und die Unternehmen machen lassen. Das Startupland Vorarlberg ist beispielsweise ein Paradebeispiel: Wir möchten engagierten, innovativen und vor allem motivierten jungen Leuten bestmöglichen Support bieten und gemeinsam ein Umfeld schaffen, aus dem digitale, zukunftsweisende Innovationen nicht nur zufällig hervorgehen, sondern in dem diese gezielt gefördert werden!
Unternehmertum heißt vorausschauen, mutig sein und bestimmte Veränderungen umsetzen, auch wenn es nicht angenehm ist. Vor allem, wenn es einem gut geht. Hans-Peter Metzler Natürlich die ganzen Entwicklungen und wie unfassbar schnell sie umgesetzt werden. Ich sehe künstliche Intelligenz oder das Internet der Dinge, das für Vorarlberg als Produktionsstandort bereits immens wichtig ist. Das gehört auch zu unserer Kultur: Schaffa, g’hörig macha, nur sind wir im Mindset noch nicht ganz vorne angekommen. Wir kopieren oft erfolgreiche Modelle oder werden erst aktiv, wenn es andere sind. Jetzt gilt es, diesen Prozess umzudrehen und selbst zur Benchmark zu werden. Themen wie Blockchain oder Cyberkriminalität sind einfach zu wichtig, um hier hinterherzuhinken. Selbst die kleinen Betriebe müssen hier erkennen, dass es auch sie betreffen wird. Apropos Klein- und Mittelbetriebe: Wie geht man mit Skeptikern um, die aktuell gar keinen Bedarf an Veränderung sehen?
Unternehmer zu sein, bedeutet Eigenverantwortung zu haben. Wenn ich bestimmte Entwicklungen nicht wahrnehme, wird es mich irgendwann nicht mehr geben. Unternehmertum heißt auch vorausschauen, mutig sein und bestimmte Veränderungen umsetzen, auch wenn es nicht angenehm ist. Und vor allem, wenn es einem gut geht. Da sind wir schon beim Thema in Vorarlberg: Uns geht es wirklich „sauguat“. Die Bereitschaft, diese Komfortzone freiwillig zu verlassen, ist entsprechend gering. Aber ich rufe hiermit nochmals alle auf, sich Unterstützung bei uns zu holen. Unsere Services werden permanent verbessert, wir sind an eurer Seite und suchen mit euch gemeinsam den passenden Weg durch den Digitalisierungsdschungel.
>> kurz und direkt Ohne welche Erfindung könnten Sie nicht mehr leben? Strom Was machen Sie nach dem Aufwachen als Erstes? Durchatmen Was steht immer in Ihrem Kühlschrank? Bregenzerwälder Käse – muss sein! Was haben Sie zuletzt gelesen? Einen Artikel über künstliche Intelligenz Was war das Ziel Ihrer letzten Reise? Brüssel Was machen Sie nach einem langen Arbeitstag? Ein Buch lesen oder fernsehen Stichwort Digital Detox – wann sind Sie nicht erreichbar? Nachts oder während bewusster Auszeiten Was wollten Sie als Kind immer werden? Arzt Wer oder was inspiriert Sie? Viele Begegnungen mit tollen Leuten. Wunderbar, was ich dadurch schon alles erleben durfte. Was liegt auf Ihrem Nachtkästchen? Ein Buch Interactive West
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Künstliche Intelligenz
Wie Maschinen lernen
Microsoft arbeitet daran, Baidu ebenfalls und Google sowieso: Künstliche Intelligenz. Start-up-Gründer Michael Platzer beschäftigt sich tagtäglich damit, wie künstliche Intelligenzen funktionieren und lernen.
Transformer? Design Thinker? Innovator? Developer?
— Business Analysis — Systemtechnik — Big Data Anwendungen — Anwendungs- und Softwarentwicklung — Produktmanagement
Artificial Intelligence ist ein Bereich, der in den letzten Jahren enorme Fortschritte verzeichnet hat. Bei globalen Tech-Playern sind die Ausformungen der Entwicklungen bereits im Einsatz, künstliche Intelligenz wird zukünftig aber auch andere Industrien fundamental verändern. Michael Platzer ist Gründer und CEO von Mostly AI, einem Start-up mit Sitz in Wien, das der Frage nachgeht, wie „Big Data“ und der Schutz der Persönlichkeitsrechte zusammen funktionieren können – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auf der Interactive West gibt der Unternehmer einen Einblick in die Mechanismen, die hinter intelligenten Maschinen stecken und liefert Beispiele, in denen die „Intelligenz“ der Maschine bereits die ihrer Programmierer übertrifft. 20
Interactive West
10 Fragen an Michael Platzer Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Die Vorhänge aufziehen. Wer oder was inspiriert dich? Menschen, die etwas bewegen wollen. Welche App/welches Tool hat derzeit das größte Potenzial? car2go & Co – sprich Mobility as a Service Was steht immer in deinem Kühlschrank? Safteis, das ich vor den Kindern versteckt horte. Wobei setzt du noch auf analoge Technik? Beim Sport Was machst du nach einem langen Arbeitstag? Zeit mit der Familie verbringen. Am besten am Balkon in der Abendsonne.
Was war das Ziel deiner letzten Reise? Die Amalfiküste, südlich von Neapel. Was hast du zuletzt gelesen? „Der Trafikant“ von Robert Seethaler Wen oder was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Einen ganz lieben Freund, den ich in München besuchte, bei seinem morgendlichen Frühstück. Was wolltest du als Kind immer werden? Zehnkämpfer
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Kreative Köpfe gesucht! Die dynamischen Entwicklungen in der Energiebranche bringen neue Chancen. Digitalisierung, Agile Development oder Requirement Engineering sind die Herausforderungen der Zukunft, um die digitalen Services für unsere Kunden auszubauen.
>> Michael Platzer Alter: 39 Wohnort: Wien Berufsbezeichnung: Unternehmer Firma: Mostly AI Instagram: instagram.com/michiplatzer
Are you ready? Bewirb dich jetzt: illwerkevkw.at/karriere
Energiezukunft gestalten.
Art Bodensee Messe für zeitgenössische Kunst Dornbirn Juli 13 – 15 2018
Sonderschau Galerie Hollenstein - Kunstraum und Sammlung Lustenau Selina Reiterer und Daniela Fetz Sonderpräsentation Kunstraum Dornbirn Thomas Feuerstein und Elmar Trenkwalder
Messe Dornbirn Messeplatz 1, A-6854 Dornbirn, artbodensee.info, facebook.com/artbodensee
e h c n a r b Die Bau l a t i g i d d wir te“ Gewerbe s e lt ä it e w z „ . Auch das igitale Pfade d , e u e n t e it beschre sbranche t ä it il b o M d n u Wie die Bau, erzählt t h ie s s u a t f n der Zuku uf der IAW. a g r e b m o h R Hubert
Ressourcenproduktivität, Mobilität und nachhaltiges Wirtschaften sind nur einige der Steckenpferde von Hubert Rhomberg. Der Geschäftsführer der Rhomberg Holding blickt beim Thema Bau über den Tellerrand – und denkt dabei digital. Auf der Interactive West spricht er über den ganzheitlichen Ansatz, mit dem bei Rhomberg nachhaltige Prinzipien verfolgt werden, und zeigt auf, wie sich Bau- und Mobilitätsbranche den Herausforderungen des digitalen Zeitalters stellen.
2015 erschien Hubert Rhombergs Buch „Bauen 4.0 – Vom Ego- zum Lego-Prinzip“, in dem er ein innovatives und zukunftsfähiges Bausystem beschreibt. Die Säulen: der Baustoff Holz, ein kybernetischer Tisch, an dem von Anfang an eine gemeinsame Planung stattfindet, und das Internet der Dinge.
10 Fragen an Hubert Rhomberg
Wer oder was inspiriert dich? Elon Musk, Denken in Möglichkeiten Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Fünf Minuten bewusst dankbar sein. Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Das Buch „Hannibal“ Was steht immer in deinem Kühlschrank? Obst Was war das Ziel deiner letzten Reise? Singapur Was hast du zuletzt gelesen? „Einsicht in das Selbst“ von Dirk de Sousa
Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Eisenbahn, sie erhöht die Mobilität der Menschen ungemein. Was wolltest du als Kind immer werden? Indianerhäuptling Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Lego und Matador, heute schwierige Situationen.
Wo siehst du dich in fünf Jahren? Näher an der Erleuchtung und daran, einen Beitrag für eine bessere, nachhaltigere Welt geleistet zu haben.
>> Hubert Rhomberg Alter: 50 Wohnort: Bregenz Berufsbezeichnung: CEO, Baumeister Firma: Rhomberg Holding, Rhomberg ventures Interactive West
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„Wenn, dann gscheit.“ Ein bezeichnendes Motto und genau so packt der international anerkannte Campaigner die Dinge auch an. Als Gründer und Geschäftsführer des Campaigning Bureaus beschäftigt er sich täglich damit, Menschen zu begeistern und zu mobilisieren. Wie man Menschen bewegt, wie aus Begeisterung eine Bewegung wird und was es braucht, um in einer digital vernetzten Welt mit seiner eigenen Leidenschaft erfolgreich zu sein, erzählt Philipp Maderthaner auf der IAW.
10 Fragen an Philipp Maderthaner
Bewegen und begeistern im digitalen Zeitalter Philipp Maderthaner weiß, was Menschen bewegt. Nach mehr als 150 Kampagnen, die gemeinsam Millionen Menschen erreicht haben, kennt er den Schlüssel zum Erfolg. 24
Interactive West
Ohne welche Erfindung könntest du nicht mehr leben? Elektrizität ;) Was liegt auf deinem Nachtkästchen? Meist ein Buch Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Handy wieder aufdrehen Wer oder was inspiriert dich? Leidenschaftliche Unternehmer mit starken Überzeugungen und großen Visionen. Was steht immer in deinem Kühlschrank? Tonic Was hast du zuletzt gelesen? „Die Schulz-Story“ von Markus Feldenkirchen Wen oder was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Ein Foto mit meinem Patenkind. Was wolltest du als Kind immer werden? Hotelmanager Was war dein Lieblingsspielzeug früher, was ist es heute? Früher Lego, heute leider mein iPhone. Wo siehst du dich in fünf Jahren? Noch immer als Unternehmer.
>> Philipp Maderthaner Alter: 36 Wohnort: Wien Berufsbezeichnung: Gründer und Geschäftsführer Firma: Campaigning Bureau Instagram: instagram.com/campaigningbureau Facebook: facebook.com/campaigningbureau
Instagram-Power
aus dem Montafon
Erfolgreicher Instagram-Export aus dem Ländle: Linda und Anna Meixner. Die beiden Montafonerinnen sind auf der IAW zu Gast und erzählen aus ihrem Alltag als Influencerinnen. Schnee, Ski und fantastische Bergpanoramen – wer Linda und Anna auf Instagram folgt, würde sich wohl am liebsten gleich selbst das ganze Jahr über die Skier anschnallen. Mit ihren bunten Instagram-Feeds begeistern Linda und Anna zigtausende Follower. Auf der IAW sprechen Linda und Anna darüber, wie es sich anfühlt, innerhalb kürzester Zeit eine riesige Instagram-Community zu haben und was der Beruf des „Influencers“ so alles mit sich bringt.
Linda Me
ixner
inspiriert und stolz macht. Mein Papa zeigt mir immer wieder, dass man alles schaffen kann, wenn man will.
Anna Meixner
10 Fragen an Linda Meixner … Was machst du nach dem Aufwachen als Erstes? Ich bin ehrlich gesagt kein Morgenmensch, außer es geht in die Berge und raus. Als Erstes schalte ich mir morgens Musik an und putze die Zähne dazu. Was hast du zuletzt gelesen? Im Moment lese ich „Homo Deus – eine Geschichte von Morgen“ von Yuval Noah Harari. Welche App hat derzeit das größte Potenzial? Ich glaube, Instagram hat noch viel Potenzial und hoffe, dass sich die Spreu vom Weizen trennt. Dass sich die echten Content-Creator von den Quick-Selfie-mitProdukt-Spezialisten unterscheiden werden. Instagram kann Geschichten erzählen und ganze Gefühlswelten für Marken transportieren. Wobei setzt du noch auf analoge Technik? Beim Schreiben. Ich setze mich gerne hin und schreibe mir Konzepte und Dinge handschriftlich auf. Und bei der Fotografie – ich habe 6 verschiedene analoge Kameras und auch schon selbst in der Dunkelkammer entwickelt. Was war das Ziel deiner letzten Reise? Ich war den Winter über allgemein sehr viel unterwegs, aber vor allem draußen :)
und Anna Meixner Wer oder was inspiriert dich? Es gibt einen Menschen auf dieser Welt, der mich sehr
Was zeigt dein letztes Smartphone-Foto? Ein Outdoor-Bild von meinem Hund Buddy und mir in Gargellen. Ein faszinierendes Naturspiel ist zu erkennen. Was war das Ziel deiner letzten Reise? Dieses Jahr wollte ich einmal einen Strandurlaub machen. Deshalb habe ich mich für die Kap Verden entschieden. Stichwort Digital Detox – wann bist du nicht erreichbar? Wenn ich in den Bergen unterwegs bin. Ich mache zwar Fotos, bin aber meistens im Flugmodus. Was wolltest du als Kind immer werden? Mein größter Kinderwunsch war, Bäuerin zu werden. Das spiegelt sich in meinen heutigen Interessen wieder. Ich liebe Tiere und die Natur.
>> Linda Meixner Alter: 28 Wohnort: Gargellen Berufsbezeichnung: Master-Studentin Kommunikationsdesign, Influencerin Firma: Linda Meixner Kommunikationsdesign Instagram: instagram.com/lindameixner
>> Anna Meixner Alter: 26 Wohnort: Gargellen Berufsbezeichnung: Studentin Agrarwissenschaft, Influencerin Instagram: instagram.com/annimeix Interactive West
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Catering & Partyservice
WÄLDAR PARTYCREW
Meet Great Minds EAX @ #IAW18 AR KV powered by W
Regionalität wird auf der Interactive West großgeschrieben. Lokale Start-ups, Initiativen und Unternehmen bekommen dieses Jahr mit der AREAX eine eigene Fläche geboten, auf der sie sich und ihre Ideen präsentieren können.
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Lebe deinen Stil! Mohren Pale Ale
Crate.io Gekommen, um den Datenbank-Markt zu rocken. Die Mission des Dornbirner Unternehmens Crate.io war klar. Mit ihrer SQL-Echtzeit-Datenbank CrateDB machen sie hoch komplexe, unvorstellbar große Mengen an Maschinendaten schnell, einfach und gewinnbringend nutzbar.
Senseforce Maschinenbau trifft Digitalisierung: Mit ihrem Analysetool schließt Senseforce die Datenlücke zwischen Maschinenbauer und Maschinenbetreiber. Eine Datenverbindung zur Maschine ermöglicht konstantes Monitoring und proaktives Denken und Handeln.
TEXIBLE Bei „Smarten Textilien“ denkt man gewöhnlich an Kleidungsstücke, etwa T-Shirts, die den Puls messen. Das Hohenemser Start-up TEXIBLE zeigt, dass die Anwendungsgebiete dieser Technologie nicht immer am menschlichen Körper liegen müssen.
CityMonitor Durch neue Funktechnologien wollen die Dornbirner Entwickler von CityMonitor zukünftig alles und überall vernetzen. CityMonitor sammelt Sensordaten, wertet diese aus, stellt sie übersichtlich dar und kombiniert die Daten mit Aktionen wie Alerts oder Steuerungen.
Fitz & Roy www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei
Zeitlose Holz-Stehlampen aus dem Ländle. Ohne viel Schnickschnack, dafür mit edlem Kirschholz, präziser Handarbeit und viel Leidenschaft. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne gehen die Lampen des Götzner Unternehmens nun in Produktion.
Startupland Startupland wurde 2018 auf Initiative der Wirtschaftskammer von Vorarlberger Start-ups gegründet. Das Ziel: Sich zu organisieren und ein gemeinsames Sprachrohr der Start-ups in Vorarlberg zu etablieren.
V_labs Die Innovationsschmiede V_labs arbeitet an ihren Standorten in Dornbirn und Wien mit daran, neue Wachstumsfelder zu identifizieren, Produkt- und Serviceinnovationen zu entwickeln und Unternehmen bei der Umsetzung neuer Ideen zu unterstützen und beraten.
FHV Digital Factory Um Unternehmen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung digitaler Strategien zu unterstützen, wurde an der FH Vorarlberg eine digitale Modellfabrik gegründet. Ab Herbst 2018 steht diese für Forschungsarbeiten und Ausbildung zur Verfügung.
Digitale Initiativen Die Plattform ist ein Verein, der Gelegenheiten zum Netzwerken bietet und die Region für neue Technologien begeistern möchte. Mit eigenen Projekten, Kursen und Aktionen werden Möglichkeiten geboten, Ideen zu entwickeln und neue Dinge auszuprobieren.
WISTO Die Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) ist eine Servicegesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Innovations- und Wirtschaftsdynamik in der Region zu stärken. Ein Projekt ist die Entwicklung einer nachhaltig wirksamen Markenstrategie für das Land Vorarlberg. Interactive West
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„Dreh- und Angelpunkt
für die Digitale Agenda“
Bewusstseinsbildung, Inspiration aus dem Ausland und ein multimedialer Landeshauptmann: Markus Wallner über den Digitalisierungsprozess im Land. trachte, zeigt sich, dass der eigene Weg mittelund langfristig wohl der bessere Weg ist. Fake News, Datenskandale oder Leaks: Digitalisierung hat auch seine Schattenseiten. Wie geht man in Vorarlberg damit um? Informationsdiebstahl oder Falschmeldungen gab es auch früher schon, aber in anderen Medien. Geändert haben sich auch die Methoden, Zugänge und die Möglichkeiten der Weiterverbreitung und Vernetzung. Das Internet ermöglicht es heutzutage nahezu jedem, selbst Sender zu werden und die sozialen Medien er-
Die Digitale Agenda ist gestartet: Wie wurde die Strategie aufgenommen, wie sieht die Marschroute aus? Die Strategie wurde grundsätzlich durchwegs positiv aufgenommen. Wir haben bei der Konzeption bewusst mit einer Reihe von Partnern zusammengearbeitet, um einen möglichst breiten Konsens zu erreichen. Unsere Stoßrichtung ist jedenfalls klar: Die Digitalisierung ist ein dynamisches Thema, deshalb wird die Digitale Agenda ständig überarbeitet und angepasst. Einer unserer nächsten Schritte wird die Schaffung eines Kompetenzzentrums für Digitalisierung sein. Dieses soll zukünftig als Dreh- und Angelpunkt für die Agenda dienen. Zudem starten wir bis Ende des Jahres einen Bürger- und Unternehmensbeteiligungsprozess, bei dem alle Interessierten Vorschläge zur Weiterentwicklung der Digitalen Agenda einbringen können. Technisch stehen im Ländle alle Zeichen auf Digitalisierung, aber wie werden die Vorarlberger „digitalisiert“? Die Digitalisierung Vorarlbergs hat natürlich nicht erst in den letzten 1 bis 2 Jahren begonnen, sondern wird schon seit Jahrzehnten in den verschiedensten Bereichen von unter28
Interactive West
schiedlichsten Akteuren vorangetrieben. Egal ob Weltmarktführer, hidden Champion oder Start-ups, die Vorarlberger gestalten schon lange aktiv mit. Dennoch gibt es in Bereichen wie der Aus- und Weiterbildung und der Bewusstseinsbildung noch Herausforderungen zu bewältigen und es muss uns klar sein, dass die Transformation z.B. am Arbeitsmarkt nicht ohne Reibungen passieren wird und wir nicht jede und jeden „digitalisieren“ können. Dieser Aufgabe werden wir uns gemeinsam mit unseren Partnern stellen. Gibt es regionale, nationale oder internationale Vorbilder, an denen man sich orientieren kann? Natürlich macht es Sinn, sich über die Vorgänge in anderen Regionen zu informieren und sich die eine oder andere Inspiration zu holen. Tel Aviv, Berlin, Estland, aber auch unmittelbare Nachbarn wie etwa Liechtenstein fallen mir da spontan ein. Ich bin aber überzeugt, dass schlussendlich jeder seinen eigenen Weg gehen muss. Denn wer immer nur den anderen nacheifert, wird immer einen Schritt zurückliegen. Und wenn ich die Entwicklung Vorarlbergs und unserer zahlreichen Spitzenunternehmen be-
Natürlich ist das von Posting zu Posting immer unterschiedlich und es gibt Beiträge, die besser ankommen als andere. Aber grundsätzlich bekommen wir sehr positives Feedback und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Nicht nur auf meiner Facebook-Seite haben wir seit letztem Jahr viele neue Fans gewonnen, sondern speziell auch auf Instagram. Dort setzen wir derzeit einen Fokus auf Storys, um einen Einblick in meinen Tagesablauf zu zeigen. Das Posting mit den meisten Reaktionen war in der letzten Zeit sicher unsere Ankündigung zum durchgehenden Nachtzug am Wochenende. Mit diesem Beitrag haben wir über 41.000 – vor allem junge – Personen in Vorarlberg erreicht und wir hatten knapp 1.500 Interaktionen mit knapp 1.000 Likes und 120 Shares. Für Vorarlberg ist das schon beachtlich!
Erstmals wurden Stipendien für die Interactive West vergeben. Wie war das Feedback? Wir haben über 100 Einreichungen erhalten und jede einzelne nach verschiedenen Kriterien bewertet. Schlussendlich war es dann aufgrund der Vielzahl an guten Bewerbungen nicht leicht und oft sehr knapp. Die Gewinner haben sich dann natürlich umso mehr gefreut!
>> kurz und direkt Ohne welche Erfindung könnten Sie nicht mehr leben? Ich glaube, da geht es mir wie vielen: das Smartphone. Was steht immer in Ihrem Kühlschrank? Vorarlberger Käse Wobei setzen Sie noch auf analoge Technik? Beim Fahrradfahren
Was machen Sie nach dem Aufwachen als Erstes? Zähneputzen und dann die Zeitung bei einem guten Kaffee lesen. Wen oder was zeigt Ihr letztes Smartphone-Foto? Ein Bild von der Bazora von meiner letzten Tour mit dem Mountainbike. Was war das Ziel Ihrer letzten Reise? Beruflich Wien, privat war es das Südtirol. Was machen Sie nach einem langen Arbeitstag? Gemeinsam mit meiner Frau entspannen. Stichwort Digital Detox – wann sind Sie nicht erreichbar? Als Landeshauptmann bin ich quasi permanent erreichbar. Einmal im Jahr bin ich aber ein bis zwei Tage auf einer Hütte am Gletscher und sozusagen „offline“. Was wollten Sie als Kind immer werden? Rockmusiker
Wer nur den anderen nacheifert, wird immer einen Schritt zurückliegen. Markus Wallner möglichen die Verbreitung solcher Dinge in rasender Geschwindigkeit. Konnte man sich früher noch mit einiger Sicherheit darauf verlassen, dass Informationen aus seriösen Zeitungen oder TV-Sendungen durch mehrere Instanzen überprüft waren, fällt diese vorgelagerte Kontrolle heute vielfach weg. Die Einschätzung muss zunehmend durch die Menschen selbst getroffen werden, dazu müssen wir sie befähigen. Das Problem ist, dass sich diese „Medienkompetenz“ sich erst etablieren muss. Wir müssen den Menschen die Möglichkeit geben, sich diese Kompetenzen anzueignen, sei es in der Schule oder in der Aus- und Weiterbildung und darüber hinaus. Über den „digitalen“ Landeshauptmann und seine Social Media Accounts haben wir bereits im letzten Jahr berichtet: Gab es bemerkenswerte Reaktionen darauf? Gibt es auch hier eine Strategie, die eine bestimmte Rolle zeigen soll oder steht Authentizität im Vordergrund? Interactive West
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m m a r g o r P >> INFOS >>
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11.30 bis 11.35 >> BEGRÜSSUNG Gerold Riedmann, Geschäftsführer Russmedia 11.35 bis 12.05 >> RICHARD GUTJAHR Journalist, Blogger 12.05 bis 12.35 >> TILKE JUDD Google 12.35 bis 12.45 >> FIRST LEGO LEAGUE HTL Bregenz 12.45 bis 13.30 Lunch
SMART HOME präsentiert von den Digitalen Perspektiven, einer Service-Initiative der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
13.30 bis 14.00 >> PHILIPP MADERTHANER Campaigning Bureau 14.00 bis 14.30 >> GUIDO BÜLOW Facebook 14.30 bis 15.00 >> MICHAEL PLATZER Mostly.AI 15.00 bis 15.30 Coffee Break
SOCIAL MEDIA
15.30 bis 16.00 >> PHILIPP GISELBRECHT Kästle 16.00 bis 16.50 >> DIGITALE PERSPEKTIVEN – BRAINSNACK SESSIONS Evelyne Berlinger, MASSIVE ART; Thomas Fröis, TEXIBLE; Andreas Gähwiler, V_labs und Anna Hatt, myRobotcenter 16.50 bis 17.20 >> CARL BENEDIKT FREY Oxford University 17.20 bis 17.50 Coffee Break
DESIGN THINKING
17.50 bis 18.20
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>> LINDA UND ANNA MEIXNER Influencer und >> ALEXANDER BITSCHNAU MadeMyDay im Talk mit Gerold Riedmann 18.20 bis 18.50 >> HUBERT RHOMBERG Rhomberg Holding, Rhomberg ventures 18.50 bis 19.20 >> JODOK BATLOGG UND CHRISTIAN LUTZ Crate.io ab 19.20 Afterwork Food, Drinks und Electronic Beats
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