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iaw_journal_2017

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Interactive West >> 4. Juli 2017 Messequartier Dornbirn

Netzwerken auf der

grĂśĂ&#x;ten Digitalkonferenz am Bodensee

>> Das Journal zur IAW 2017


>> A bisserl was geht immer << Gerold Riedmann fand, dass Business-Veranstaltungen in Vorarlberg durchaus frecher sein dürfen. Und erfand gemeinsam mit Geschäftsführerkollegen Georg Burtscher die Interactive West. Das war vor vier Jahren. Heute ist die IAW die größte Digitalkonferenz am Bodensee.

Auf der Suche nach der digitalen DNA Die digitale und analoge Welt heute teilen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Foto: Fotolia Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Viele augenscheinlich analoge Dinge wären ohne das digitale Element längst nicht mehr möglich. Kurz: Alles ist digital. Genau wie diese Zeilen, obwohl Sie, digital produziert, auf Papier gedruckt werden – Binsenweisheit. Digitalthemen sind längst in allen Wirtschaftszweigen angekommen. Algorithmen entscheiden, was wir sehen, wem wir folgen.

Zukunft Breitband

Ultraschnelles Breitband ist für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg ein wichtiger Standortfaktor. 2017 werden rund 16 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert.

Wir tun oft so, als ginge uns das alles nur mitnichten was an. Reden übers Internet, probieren Snapchat aus, benutzen AirBnB im Urlaub und Uber auf Geschäftsreisen. Doch im Berufsalltag? Schicken wir das Word-Dokument per Mail an Frau Meier im Vertrieb – und sind so stolz, dass wir Fax-Geräte in den Prozessen eliminiert haben. Nun, da geht deutlich mehr. Dass Amazon erst diese Woche die US-Nobel-Supermarktkette „Whole foods“ gekauft hat, lässt ahnen, was kommt. Zahlreiche digitale Chancen, für diejenigen, die sie sehen wollen. Die, die etwas Risiko eingehen, den unsicheren, aber verheißungsvollen Pfad beschreiten. Wir möchten diejenigen in den Mittelpunkt rücken, die uns diese Pfade aufzeigen. Gehen wir ein Stückchen des Weges mit ihnen. Ich bedanke mich schon im Voraus: Dass die noch junge Interactive West 2017 doppelt so groß wird, wie im Vorjahr, ist dem überwältigenden Zuspruch aus dem Publikum zu verdanken. Ich freue mich auf Sie bei der IAW 17!

>> Inhalt 4 >> Keine Angst vor dem Fortschritt << Digitalisierung in Vorarlberg: LH Markus Wallner über Chancen, Potenzial und Fortschritte 6 >> Ich öffne mich der Welt immer mehr! << WKV-Präsident Hans-Peter Metzler im Interview 8 Mit kreativem Selbstvertrauen zum Erfolg Kerstin Saathoff, Google – über eine wertschätzende Unternehmenskultur 10 >> Zusammen arbeiten und feiern! << Philipp Westermayer, Online Marketing Rockstars 12 BRAINSNACK für zwischendurch Unter dem Motto 6 CASES IN 60 MINUTES erzählen Vorarlberger Firmenchefs und Entscheidungsträger 14 Mit Storytelling trockene Daten beleben! Marco Maas, OpenDataCity im Interview 16 >> Don’t be scared! << Christian Hanke, Edenspiekermann – über die Beziehung zu Kunden 18 Das sind Österreichs neue Stars Influencer beeinflussen ganze Generationen

Gerold Riedmann Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia

>> Impressum Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Redaktion: Markus Curin, Linda Schemm, Kristjani Balasko >> Gestaltung/Umsetzung: Claudia Gölz >> Fotos: Markus Gmeiner, Philipp Steurer, Google, Online Marketing Rockstars, Reachbird, Towa, Die Limomacher, Startupstube, OpenData City, Dorothee Schwartzmann, Simon Mathis, Celina Blogsta, DATV, Dzeni, diego5, Urlaubsguru, BrandTrust GmbH >> Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Erscheinungstag: Samstag, 24. Juni 2017

19 Social Media als Unterrichtsfach Sandra Thier, diego5 – über Online Video Marketing 20 Urlaubsguru aus Leidenschaft Daniel Frick sieht den Erfolg in der Glaubwürdigkeit 21 >> Raus aus der Vergleichbarkeit << Judith Meyer, BrandTrust GmbH – setzt auf die Marke 22 Programm der Interactive West

www.vorarlberg.at/wirtschaft Interactive West

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>> Keine Angst

vor dem Fortschritt <<

Digitalisierung in Vorarlberg: Landeshauptmann Markus Wallner über Chancen, Potenzial und aktuelle Fortschritte. „Digitalisierung“ als neues Zauberwort auf allen Ebenen. In den letzten Wochen und Monaten wurde breit darüber geredet und diskutiert. Aber was überwiegt, die Pflicht oder die Chance? Ich sehe die Digitalisierung zweifellos als Chance. Die Erfahrung zeigt, dass neue Technologien, von der Dampfmaschine über Massenproduktion bis Elektrifizierung, langfristig überwiegend positive Effekte brachten. Es ist die falsche Einstellung, wenn wir vor der Digitalisierung Angst haben und wir uns gegen den technischen Fortschritt stellen. Nur eine hohe Innovationskraft sichert den Standort. Der digitale Binnenmarkt kann dementsprechend ein wesentlicher Wachstumsfaktor sein und gerade in Vorarlberg Jobs schaffen.

>> Kurz und direkt Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: Mich begeistert der Lustenauer Maximilian Zoll. Er postet Bilder von gewaltigen Naturkulissen und Bergen und hat mittlerweile über 22.000 Follower auf Instagram. Für mich als Bergsteiger und Tourengeher sehr beeindruckend. Diese Websites inspirieren mich: Das klingt jetzt vielleicht etwas langweilig, aber gerade Wikipedia inspiriert mich noch immer. Damit wurde die Weiterverbreitung und der Aufruf von Wissen revolutioniert. Von freiem Wissen wohlgemerkt, für jeden zugänglich! Wichtigstes Tool/App: Die App „Bergfex-Touren“ ist sicher eine meiner Favoriten. Mit dieser kann man perfekt Skitouren oder Mountainbike-Routen planen. Auch die FamilienpassApp des Landes darf nicht fehlen. Daneben sind natürlich auch die klassischen NewsApps von Orf und Vol.at auf meinem Handy. Meine digitale Vision: Dass Vorarlberg und die Vorarlberger Unternehmen Vorreiter in der Umsetzung von intelligenten Produkten in intelligenten Netzen werden. 4

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Lob und Selbstkritik: Was macht man bereits gut oder ist auf bestem Weg? In welchen Bereichen gilt es, besser zu werden? Gerade im Breitbandausbau steht Vorarlberg sehr gut da. Im Regierungsprogramm haben wir festgehalten, dass wir alle Betriebe der gewerblichen Wirtschaft und Haushalte mit einer Bandbreite von mindestens 30 Mbit/s bis 2025 versorgen wollen. Dieses Ziel werden wir bereits in diesem Jahr erreichen. Wir ruhen uns aber nicht auf diesen Erfolgen aus, sondern richten unsere Bestrebungen jetzt auf eine Versorgung mit 100 Mbit/s bis 2020 aus. Bei

der Fachkräfteausbildung müssen wir unsere Bemühungen aber weiter intensivieren. Hoch technologische und innovative Jobs benötigen qualifizierte Mitarbeiter – dies gilt bereits jetzt, aber noch mehr in einer digitalen Zukunft. Hier müssen wir unsere Anstrengungen weiter verstärken, damit in Vorarlberg jeder Jugendliche eine Ausbildung absolviert und unseren Unternehmen genügend gut ausgebildete Fachkräfte am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Gibt es aktuelle Beispiele, die gerade im Entstehen sind? Anfang des Jahres erfolgte der Startschuss zur Erarbeitung einer digitalen Agenda für Vorarlberg – „digital.vorarlberg“. Unsere Zielsetzung ist dabei die Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Agenda zur gezielten Unterstützung der Nutzung der Potenziale in der digitalen Transformation durch die regionale Wirtschaft am Standort Vorarlberg. Themenfelder sind beispielsweise die Schaffung eines digitalen Ökosystems, Bereitstellung adäquater Netz-

und IT-Infrastruktur, Unterstützung der digitalen Transformation von Unternehmen oder der Entwicklung der digitalen Start-up-Szene. Der Prozess ist breit aufgestellt, neben Institutionen wie Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, WISTO oder Fachhochschule tragen eine Vielzahl von Unternehmern und Privatpersonen zum Gelingen bei.

Nur eine hohe Innovationskraft sichert den Standort. Markus Wallner Der Landeshauptmann als Social-MediaStar: Wie wirken sich die sozialen Kanäle (und die damit verbundenen Einblicke) auf die Arbeit bzw. auf das Privatleben aus? Die verschiedenen Social-Media-Kanäle haben natürlich auch meine Arbeit wesentlich beeinflusst und die Kommunikation erheblich beschleunigt – nicht nur in der Zusammenarbeit mit den Medien, sondern auch mit meinen Mitarbeitern. Alles kann quasi von jetzt auf gleich online gestellt, geteilt oder geshared werden. Wenn ich eine Bergtour mache, oder mit dem Fahrrad unterwegs bin und ein gutes Motiv sehe, dann wird dieses selbstverständlich gleich online gestellt. Social Media ist somit quasi zum ständigen Begleiter für mich geworden. Ich glaube, dadurch können meine Follower sehr gut einen persönlichen Einblick in den Menschen abseits der Politik gewinnen. Interactive West

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t l e W r e d h c i m e n f f ö h c I > > < < ! r h e m r e imm

cht nur i n g n u r e i lis Die Digita Herausforderung ge als knacki rn vielmehr als nde sehen, so -Präsident HansKV Chance: W r im Interview. zle Peter Met

Kaum eine Woche vergeht, ohne die Digitalisierung zu erwähnen. Wie digital ist eigentlich Hans-Peter Metzler? Am besten erkläre ich das so: Bis vor Kurzem brachte ich den Begriff ,unbewusste Inkompetenz‘ mit mir in Verbindung, wenn es um den digitalen Fortschritt geht. Seit unserem Workshop zum Start-up-Thema mit zahlreichen engagierten, jungen Unternehmerinnen und Unternehmer habe ich mich zur ,bewussten Inkompetenz‘ weiterentwickelt – es gibt also Fortschritte! Nein, ganz im Ernst, wie viele andere auch habe ich festgestellt, dass es hier um weit mehr geht als technische Prozesse. Wir müssen ein Bewusstsein schaffen, Prozesse in Bewegung bringen, uns international orientieren und erfolgreiche Umsetzungen/Beispiele besser verbreiten. Und dabei den kompetenten Fachkräften Ressourcen zur Verfügung stellen, um all dies in die Wege zu leiten. Ich sehe uns als Organisation hier in erster Linie als Enabler und Wegbegleiter.

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Die Digitalisierung ist keine Welle, die auf uns zukommt. Wir sind mittendrin und müssen nun versuchen, uns auf dem Surfbrett zu halten. Das klingt, als ob wir etwas versäumt hätten. Wir sind vielleicht nicht immer an vorderster Front, wenn es um die allerneuesten Entwicklungen geht und waren als Region insgesamt gesehen vielleicht nie der klare InnovationLeader. Daher müssen wir bestimmt einiges aufholen. Aber Vorarlberg hat immer zu den Besten gehört, wenn es um die Anwendung von Innovationen ging. Und gerade die aktuelle Situation bietet auch entsprechend viele Chancen: Wir sehen internationale Beispiele, an denen wir uns orientieren können, finden so Lösungen, die zu uns passen und die wir anwenden können. Dass wir hier nicht geschlafen haben, beweisen genügend Vorarlberger Vorzeigeunternehmen, die ohne digitalisierte Prozesse erst gar nicht international konkurrenzfähig sein würden. Nur jetzt gilt es, das im Großen „zu fahren“, bis in die entlegenste Gemeinde, bis zum kleinsten Betrieb. Die Frage ist dann auch gar nicht so

sehr, ob jeder Einzelne dann auch unmittelbar davon profitiert bzw. durch die sich bietenden Möglichkeiten profitieren möchte. Aber jeder soll zumindest informiert sein über die neuen Möglichkeiten und seine Marktposition dadurch selbst bestimmen können. Ein sehr engagiertes Vorhaben. Wo setzt man sich da selbst die Ziele? Zu unseren Aufgaben als Interessensvertreter gehören natürlich konkrete Vorschläge und Lösungsansätze. Dazu haben wir uns für 2017 auf vier entscheidende Säulen geeinigt. Das sind Top-Service für alle interessierten Unternehmen, das Nachrüsten in den Bereichen Fachkräfte und Bildung, ein Fokus auf Forschung und Entwicklung sowie Aufklärungsarbeit, um eine Begeisterung für digitale Anwendungen auszulösen. Das angepasste Kurs-Angebot im WIFI fällt dabei ebenso unter diese vier Säulen, wie die Veranstaltungen der Digitalen Perspektiven, das Vernetzen und Betreuen von Start-

ups, der Zugang zu Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise V-Research, aber auch etwa die Unterstützung für wichtige Initiativen wie die Interactive West. Stichwort „digitale Anwendungen“: Welche Apps und Tools nutzen Sie am liebsten? Die App „TED“ ist mein absoluter Favorit. Darin gibt es Tausende Vorträge verschiedensten

Themen aus aller Welt. Ob das Innovationen, Wirtschaftstheorien oder Bildungsthemen sind – hier hole ich mir immer wieder Inspirationen und Ansätze, die mich persönlich weiterbringen. Ich bin auch auf Facebook, aber doch noch sehr passiv. Immerhin: Ich öffne mich der digitalen Welt immer mehr!

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Mit kreativem Selbstvertrauen zum Erfolg

So innovativ wie die #iaw.

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

Ihr Hypo Online Banking. Neu. Ihre personalisierbare Startseite.

New Solutions Consultant bei Google, Kerstin Saathoff, weiß, dass sich eine wertschätzende Unternehmenskultur positiv auf die Innovationsfreude und die Kreativität der Mitarbeiter auswirkt. gewisse Dinge im Ablauf tun. Ein beliebtes Thema sind Energizer. Sie haben den Zweck, die Gruppendynamik zu stärken und Teilnehmer mental auf den nächsten Schritt im Prozess vorzubereiten. Aber natürlich muss man das immer wieder erklären und auch passende Aufwärmübungen auswählen. Ein Workshop bietet idealerweise ein lockeres Umfeld, das den Teilnehmenden aus seinem Arbeitsalltag herausholt. Stichwort Design-Thinking: Alle reden davon, was macht es so erfolgreich? Design-Thinking an sich ist ja nichts Neues. Der Design-Thinking-Prozess besticht durch seine Einfachheit. Leute sind überrascht, dass die Elemente, User Fokus, 10x Thinking, prototypenbasiertes Arbeiten, eigentlich auf Konzepten beruhen, die jedem geläufig sind. Im Grunde genommen ist es recht naheliegend, dass man auf die Nutzer achten muss. Daher sind Prototypen oft sinnvoller als bereits in der Entwicklungsphase ein fertiges Produkt zu bauen. Design-Thinking kombiniert diese Aspekte in einen relativ handlichen Prozess, den jeder ohne großen Aufwand nutzen kann.

Der Design-ThinkingProzess besticht durch seine Einfachheit. Kerstin Saathoff Wie bringen Sie die Teilnehmer in Ihren Workshops dazu, „wild, frech und ungewöhnlich“ zu denken und zu handeln? Im Vorfeld zu verstehen, wer anwesend sein wird und wie die Teilnehmer zueinander stehen, ist ein guter Anfang. Es ist außerdem wichtig, vorher die Erwartungen mit den Teilnehmenden zu diskutieren. Während des Workshops ist es wichtig, so offen und transparent wie möglich zu sein und zu erklären, wieso wir

EMOTIONSGELADEN. DER REVOLUTIONÄRE, VOLL-ELEKTRISCHE BMW i3.

Freude am Fahren

Was ist Ihr berufliches Ziel? Was möchten Sie sagen können, wenn Sie am Ende auf Ihr Leben zurückblicken? Ich möchte Herausforderungen wahrnehmen und an Dingen arbeiten, die mich begeistern. Symbolfoto

Welche Tipps können Sie als Kommunikationsexpertin geben, um das kreative Selbstvertrauen zu stärken? Zum einen ist die Unternehmenskultur wichtig. Wie steht das Management zum Thema Innovation und den damit verbundenen Risiken? Werden Mitarbeiter ermutigt, Dinge auszuprobieren? Wie wird mit Scheitern umgegangen? Stichwort Psychological Safety: Fühlen sich Mitarbeiter sicher genug, um innovativ und kreativ zu sein und damit auch Risiken einzugehen. Das alleine trägt schon mal dazu bei, dass Mitarbeiter und Teams kreatives Selbstvertrauen entwickeln können. Zum anderen können Menschen durch Trainings und Workshops realisieren, dass kreatives Denken durchaus etwas ist, was man lernen kann. Ein Umfeld, in dem Ideen wertgeschätzt werden, stärkt das kreative Selbstvertrauen.

www.hypovbg.at

>> Kurz und direkt Freizeit: Wechselnde Freizeitgestaltung je nach Wetter und zeitlichen Ressourcen Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: u.a. der Kanal Hyperbole Diese Websites inspirieren mich: Google Bilder Suche Wichtigstes Tool/App: Google Maps, Spotify

Stiglingen 75, 6850 Dornbirn Telefon 0 55 72/23 2 86-0, Fax 0 55 72/23 2 86-860 info.dornbirn@unterberger.bmw.at www.unterberger.bmw.at BMW i3: 125 kW (170 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt 0,0 l/100 km, CO 2-Emission 0 g/km bei Nutzung von Strom aus 100% regenerativen Quellen.

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>> Zusammen

arbeiten und feiern! <<

Philipp Westermayer und der Rest der Gang – die Online Marketing Rockstars (OMR) – sind wie ein Freund, der irgendwie immer im Umfeld ist. Influencer-Marketing: Viele reden darüber, manche tun es bereits, nur wenige schöpfen überhaupt das Potenzial aus. Für welche Sparten/Branchen macht es überhaupt Sinn? Neben Fashion, Beauty, Automobil, Nahrungsmittel und Fitness bilden sich immer mehr neue Nischen. Influencer-Marketing macht sehr häufig Sinn, schon alleine deswegen, weil es eine neue Art ist zu werben, die sehr stark beachtet wird. Das erhöht die Effizienz des Werbeinvestments. Im Influencer-Marketing sollte auf die „Passung“ (Fit) zwischen einer Marke und dem jeweiligen Multiplikator geachtet werden.

Zu uns kommen ganz unterschiedliche Menschen – Bundesliga-Profi, Musik-Star, Marken und Agenturen – ohne dass wir sie als „Stars“ einladen, einfach, weil sie das Gefühl haben, sie können für sich was mitnehmen. Philipp Westermayer Bleibt der Influencer-Boom langfristig bestehen? Auch nach entsprechenden Auflagen wie Kennzeichnungspflicht? Ja, da gehe ich fest von aus. Generell bleibt auch abzuwarten, wie die großen Plattformen künftig mit dem Thema Influencer-Marketing umgehen. Denn wenn hier die organische Reichweite reduziert wird und Geld verlangt wird, verlagert sich das Budget weg von den Influencern und hin zu den Plattformen. Oder es wird einfach teurer.

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Bis man überhaupt mit Influencern arbeitet, braucht es ja eine Grundlage. Was sind die Basics/Säulen, die berücksichtigt werden müssen? Ich weiß gar nicht, ob das so ist. Die Uhrenmarke Daniel Wellington beispielsweise, wurde damals mehr oder weniger von einem „MarketingAmateur“ aufgezogen worden und ist fast ausschließlich über Influencer-Marketing gewachsen. Aber klar, irgendeine Form von Tracking und ein paar CRM-Tools (sei es nur Mailchimp…) sind sicher massiv sinnvoll. Du bist ja selbst der Influencer der OnlineMarketing-Szene und ihr habt mit den Online Marketing Rockstars ein einzigartiges Event-Konzept auf die Beine gestellt und Tausende Menschen folgen eurem Ruf. Was fasziniert die Leute daran? Die Mischung macht es. Das Festival ist wie die Szene. Berufliche Freundschaften gehen in private über, man arbeitet und feiert zusammen. Dazu kommt der große Rückenwind, den das Thema „digitales Marketing“ heute genießt. Zu uns kommen ganz unterschiedliche Menschen – Bundesliga-Profis, Musik-Stars, Marken und Agenturen – ohne dass wir sie als „Stars“ einladen, einfach, weil sie das Gefühl haben, sie können für sich was mitnehmen. Und: Klar, wir versuchen, die Community das ganze Jahr zu begleiten und nicht nur kurz vor dem Festival Anzeigen zu schalten. Das ist wie ein Freund, der immer im Umfeld ist und dann einmal im Jahr ‘ne Küchenparty macht. Da kommt auch jeder gerne! Was Privates: Gibt es ein Leben nach dem Smartphone? Oder davor, oder daneben? ;-) Klar, ich hab‘ Phasen, in denen ich mein Handy aktiv weglege und andere Dinge mache. Mit den Kindern spielen, Zeitung lesen, Sport – es ist eine interessante Übung, sein Handy mal bewusst nicht mit zum Lunch oder so mitzunehmen.

>> Kurz und direkt Freizeit: Family mit Zwillingen, Sport und Freunde... Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: Scott Galloway Diese Websites inspirieren mich: Mein Twitterfeed ab und an theringer.com Wichtigstes Tool/App: WhatsApp, Slack Meine digitale Vision: Die ändert sich häufiger, macht keinen Sinn „zu drucken“ ;-) Am Ende hoffe ich, dass die Welt besser wird.

Vincent Kit tm OMR als „H ann wird die ead of Podc ast“ bei der IAW vertreten.

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BRAINSNACK

für zwischendurch

Alexand

er Thurn

her, Die

Limomacher

Vorarlberg hat viel zu bieten – auch findige Unternehmer, mutige Gründer und hartnäckige Ideenumsetzer. Unter dem Motto 6 CASES IN 60 MINUTES erzählen Firmenchefs und Entscheidungsträger aus der Region. Best Practice à la Ländle. Diesen Trend sollte man auf keinen Fall verpassen

, TOWA o l i v o T Marko

Julian Egle, Die Limomacher

Philipp Martin, REACHBIRD

Philipp Martin, CEO und Co-Founder – REACHBIRD Bei Philipp dreht sich alles ums „Influencer Marketing“ – dem absoluten Trend des Jahres 2017. Ihrer Zeit voraus, ging die Plattform 2015 an den Start. Noch nie war es so einfach, Zielgruppen mit authentischen Werbebotschaften in so kurzer Zeit zu erreichen. Doch wie können Daten, Technologie und Kreativität effektiv miteinander verknüpft werden? Wie wird eine Kampagne erfolgreich? Bei Reachbird werden Unternehmen auf ihrem Weg zu einfachem, aber qualitativ hochwertigem Influencer-Marketing betreut; über die Plattform werden bekannte YouTuber mit Kunden oder auch Sportler mit Marken zusammengebracht. Welche Möglichkeiten sich hierdurch für Werber ergeben? Erfahre es bei der IAW-Brainsnack-Session!

Geschlafen wird erst, wenn alles funktioniert!

Dr. Ma g Thoma dalena Meu sb s Metz ler, ST urger und ARTUP STUBE 12

Martin Hundertpfund, Wirtschaftskammer Vorarlberg

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Marko Tovilo, CEO und Founder – TOWA Marko ist Geschäftsführer und technischer Leiter der 2011 von Florian Wassel und ihm gegründeten Digitalagentur, die mittlerweile 30 Mitarbeiter zählt. Dort verantwortet er die Bereiche Technologie und Entwicklung. Bei Towa glaubt man daran, dass die Regeln des Marketings aufgebrochen wurden, dass die klassische Markenführung an Bedeutung verliert und im digitalen Licht neu betrachtet werden muss. Unter diesem Gesichtspunkt begleiten hier Berater, Co-

der, Marketer und Designer Marken und Organisationen bei der Konzeption und Umsetzung von Digitalprojekten. Markos Motto „Geschlafen wird erst, wenn alles funktioniert!“ – unser IAWMotto: „Ich geh‘ dann schon mal vor!“

Auf der Überholspur unterwegs Julian Egle und Alexander Thurnher CEO und Founder – DIE LIMOMACHER Julian und Alexander sind jung, voller Ideen und haben 2016, zusammen mit Joachim Fink, Die Limomacher gegründet. Die Firma bietet selbst gemachte Limonade – aber auch Wasser oder Bier – mit individuell gestalteten Etiketten an. Für Hochzeiten, Geburtstage… von der originellen Flaschenpost bzw. Einladung zum Sommerfest bis hin zu inspirierenden Sprüchen für ein Firmenevent – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Besondere daran: Nach eigener Rezeptur wird die Limo regional produziert und von der Lebenshilfe Vorarlberg sozial etikettiert. Wie man mittels Lean-Start-up-Methode ein Unternehmen erfolgreich aus den Startlöchern auf die Überholspur bringt, erzählen die beiden in der IAW-Brainsnack-Session.

Turning Ideas into Action Dr. Magdalena Meusburger und Thomas Metzler, Co-Founder – STARTUPSTUBE Wo könnten Magdalena und Thomas ihre Lebensmottos „Turning Ideas into Action“ bzw.

„Versuche jeden Tag, etwas Neues zu lernen“ besser umsetzen bzw. weitergeben, als in der startupstube - dem neuen Gründercenter der FH Vorarlberg, das am 28. Juni eröffnet wird. Hier sollen Studierende unterschiedlichster Disziplinen zusammengebracht, deren Unternehmergeist geweckt und die jungen Founder während des Startup-Prozesses begleitet und unterstützt werden. Entrepreneurship, Innovation, Marketing und Sales wird von den beiden Vorarlbergern an der FH gelehrt. Zudem bringen sie eigene Erfahrungswerte als Jungunternehmer mit, sind aber bereits „alte Hasen“, was das Coaching von Start-ups betrifft. Neugierig? Bei der IAW erzählen Magdalena und Thomas mehr.

Die digitale Revolution Martin Hundertpfund, Marketingleiter – Wirtschaftskammer Vorarlberg Das Zeitalter des digitalen Wandels macht auch vor Vorarlbergs Unternehmerschaft nicht halt. Anstatt schockgefroren die Augen vor der Zukunft zu verschließen, gilt es, die neuen Möglichkeiten zu erkennen und zu reagieren. Martin ist seit 2009 Marketingleiter der WKV und Ansprechpartner für die Initiative „Digitale Perspektiven“. Neue Medien werden zu Inspirationsquellen für Kaufentscheidungen, Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken werden immer wichtiger – der Dialog rückt in den Vordergrund. Warum heutzutage eine hübsche Webseite allein nicht mehr genügt und was die Art des Social-Media-Auftritts über eine Firma aussagt, erzählt der Wirtschaftsgeograf im Brainsnack – für zwischendurch. Interactive West

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Mit Storytelling

trockene Daten beleben!

Lebe den Sommer! Mohren Spezial

Datenjournalist, Medienberater und Trainer Marco Maas im Interview über Zahlen, technologische Höhen, Zukunftsvisionen des Journalismus und smartes Wohnen. bleiben und z. B. Machine Learning, Sensordaten von Smartphones und Algorithmen verstehen und anwenden können. Außerdem kommen mit selbstfahrenden Autos und smarten Wohnungen komplett neue Spielwiesen auf uns zu, für die wir Konzepte entwickeln müssen. Ich glaube, dass wir künftig sehr viel mehr auf die aktuelle Nutzungssituation des Konsumenten reagieren können müssen – ist er gerade im Badezimmer und hat es eilig, sitzt er auf dem Rad mit Kopfhörern, langweilt er sich im Auto usw., welche Interessen und welche Vorkenntnisse hat er, wie viele Menschen werden voraussichtlich in 3 Stunden auf dem Weg zur Arbeit sein. Die Daten sind potenziell bereits vorhanden, aber wir machen uns noch keine Gedanken, wie wir sie nutzen – das muss sich ändern.

Wie gehen Sie vor, um „trockene“ Statistiken mit Zahlen, Daten und Fakten in spannende Geschichten zu verwandeln? Es geht darum, die Daten zunächst zu verstehen und dann zielgruppengerecht aufzubereiten. Dann geht es ans Entwickeln eines Storytellings. Unser Anspruch ist: Auch meine Oma soll mit 5 Sekunden Aufmerksamkeit verstehen können, warum sie dieser Datensatz betrifft und warum es sich lohnen könnte, sich mit der Geschichte dahinter zu beschäftigen. Sie werden tagtäglich mit Unmengen von Daten geflutet. Tauchen Sie auch mal ganz bewusst ab? In unserem Team aus 11 Leuten haben wir inzwischen 9 Kinder, sodass eine Work-Life-Balance wichtig ist und wir versuchen auch, den jüngeren Kollegen vorzuleben, dass es ein Leben neben der Arbeit gibt. Ich persönlich bin der Typ Workaholic und liebe meine Arbeit. Meine Kollegen haben mich schon mal 14 Tage in die Digital-Diaspora geschickt, angeblich, damit ich ausspannen kann – es war furchtbar. Für mich 14

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Meine Kollegen haben mich schon mal 14 Tage in die Digital-Diaspora geschickt, angeblich, damit ich ausspannen kann – es war furchtbar. Marco Maas ist der Rückzug aus dem Digitalen dann erholsam, wenn ich wenigstens einmal am Tag nachschauen kann, was für Mails gekommen sind, und wie die Projekte so laufen. Ihre Meinung als erfahrener Journalist: Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Damit wir künftig journalistische Inhalte zum Konsumenten bringen, ohne sich dabei auf Distributionsplattform wie Facebook zu verlieren, müssen wir auch technologisch auf der Höhe

www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei

Sie leben seit einiger Zeit in einem Smart Home, das heißt, von der Lampe über die Heizung bis hin zum Bewegungsmelder an der Tür ist alles vernetzt. Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Es ist nichts, was man zum Überleben braucht, aber es macht das Leben komfortabler. Und ich ertappe mich häufiger dabei, in fremden Wohnungen nach Alexa zu rufen, damit sie doch bitte das Licht regeln möge.

>> Kurz und direkt Freizeit: Radfahren, Serien, Kiten, Tauchen, Rumnerden Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: Jakob Vicari, John Oliver, Walt Mossberg, Jan Böhmermann Diese Websites inspirieren mich: the verge, allthingsd, techcrunch Wichtigstes Tool/App: Google Inbox Meine digitale Vision: kontextbasierte dialogische Vermittlung von Inhalten an Orten und Geräten, die sich meinen Bedürfnissen anpassen

www.waeldar-party-crew.com


>> Don’t be scared! << >> Kurz und direkt Freizeit: mit den drei Kids Basketball zu spielen und Kunstmuseen zu besuchen (nacheinander) Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: Stephen Colbert / The Late Night Show Diese Websites inspirieren mich: Ich mag gerade Axios.com, TheOutline.com Wichtigstes Tool/App: Interessant finde ich grad Experimente in Audio wie Anchor und Funnel Meine digitale Vision: Empathie für echte Nutzerbedürfnisse, um daraus Nützliches und Schönes zu entwickeln

Christian Hanke, Partner und Creative Director bei Edenspiekermann, versteht die Designagentur als Akademie, an die sich Kunden wenden, um persönlich zu wachsen und schöne Dinge zu entwickeln.

User Experience Design – kurz UXD – ist das Zauberwort, das neue Nutzererlebnisse ermöglichen soll. Ihre Agentur Edenspiekermann wird das Layout von VN Digital und vol.at neu gestalten. Worauf dürfen sich die User freuen? Gemeinsam mit der Redaktion schaffen wir Designsysteme, die die Bedürfnisse der Nutzer ins Zentrum stellen. So wird es für die VN digital eine Auffrischung der starken Marke werden, um profilierter berichten und erzählen zu können. Bei vol.at ruft ein Großteil der Nutzer die Seite mindestens einmal am Tag auf. Dem wollen wir Rechnung tragen und daher liegt der Hauptfokus auf den unterschiedlichen Kontexten und Situationen der Nutzer, auf die wir eingehen werden. Alles Weitere gibt es dann beim Launch ;-) Edenspiekermann ist eine weltweit agierende Agentur. Wie bringen Sie über 100 Menschen aus 19 Nationen verteilt auf 5 Büros weltweit unter einen Hut? Seit fast 4 Jahren nutzen wir Slack. Das hat unsere Zusammenarbeit massiv verändert und die geografischen Grenzen großteils aufgelöst. Aus verschiedenen Standorten zusammenzuarbeiten hilft uns, verschiedene Perspektiven einzunehmen und die Marktkenntnisse zu ergänzen. Auch die meisten unserer Auftraggeber sind auf der ganzen Welt verteilt. Dennoch gibt es auch regelmäßige Treffen. Zum Beispiel haben sich letzte Woche die CTOs aus den Büros getroffen, um über Technologien zu beraten, die wir einsetzen. Was raten Sie jungen Menschen, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen? Eddie Opara, der erste digitale Designer, der Partner in einer großen klassischen Agentur in

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den USA wurde, antwortete auf die gleiche Frage: ,Don’t be scared to say what you think, to restructure something, to take the lead. Just don’t be afraid.‘ Ich habe dieses Zitat damals meinen Praktikanten als Abschieds-Poster gestaltet. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Wie schaffen Sie es, in Ihrem Leben auf der Überholspur auch mal einen Stopp einzubauen? Mein Tempo ist für mich ein Thema. Mir hilft es, regelmäßige Zeiten der Reflexion zu haben, für genug Inspiration zu sorgen, gute Routinen etablieren, um aufzutanken und regelmäßig wirklich offline gehen.

Was mich antreibt ist zu verändern, zu erfinden und zu entwickeln. Christian Hanke Was ist Ihr berufliches Ziel? Was möchten Sie sagen können, wenn Sie irgendwann auf Ihre berufliche Laufbahn zurückblicken? Was mich antreibt, ist zu verändern, zu erfinden und zu entwickeln. Wenn ich Menschen angestiftet habe, ihr Bestes zu geben, kontinuierlich zu lernen und Neues zu entdecken, und dabei noch als Persönlichkeiten zu wachsen – dann ist das schon eine Menge. Ich sehe uns als Akademie, nicht so sehr als Agentur. Menschen kommen zu uns, weil sie wachsen möchten – als Person – etwas verändern möchten und nützliche, schöne Dinge entwickeln möchten. Mehr erwarte ich nicht. Interactive West

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s h c i e r r e t s Ö d n i s s a D s r a t S e u e n

Socialn e g n u j e i werden d s völlig r a e d c d n n e u u – fl In r genannt e r e s und b g o n r i E t s a o P n Medi e nn mit ihr gram und Co. e d , t h c e zu R ube, Insta en beeinT u o Y f u a Videos eneration G e z n a g grad e können si ihren Bekanntheits as ood flussen. W n sie selbst Hollyw . ufe n Rang ab e d e l i e angeht, la w r lern mittle e i p s u a h c S

Mit Simon ins Gym Simon Mathis, 20, Vorarlberg Instagram-/YouTubeAbonnenten: 327.000/127.003 Thema: Der ausgebildete Personalund Ernährungstrainer betreibt die erfolgreichsten österreichischen Fitness-Accounts. Dass sein Sportprogramm wirkt, zeigt sein eigener gestählter Körper. Celebrity-Status: Simon zierte als Fitnessmodell bereits diverse Zeitschriften-Cover, agierte als Haupt-Act im Under Armour-Video, stand für die Pro7-Show „Taff“ vor der Kamera und wird immer wieder auf Red Carpet-Events gesichtet. Markenzeichen: Hübsches Gesicht, toller Body – was braucht es mehr! Zukunftsaussichten: Ein E-Book und eigene Klamotten sind in Planung. Fleißig weitertrainieren lautet also die Devise!

I’m a Bravo-Girl Celina Blogsta, 17, NÖ Instagram-/YouTubeAbonnenten: 359.000/180.096 Thema: Auf ihrem Channel gibt Celina Einblicke in ihr Leben, Beautytipps und mehr, thematisiert aber auch ernste Themen, wie Mobbing. Einfach alles, was Mädels in diesem Alter interessiert. Echter Girls-Talk eben! Celebrity-Status: Zu Fan-Treffen kommen Tausende Follower. Auch für die Kult-Teenie-Zeitschriften „Bravo“ und „Bravo-Girl“ wurde Celina bereits entdeckt und ist dort ein gern gesehener Gast. Markenzeichen: Jung, lieb und einfach süß – so eine beste Freundin wünscht sich jede! Zukunftsaussichten: Celina wird gemeinsam mit ihren Fans erwachsen – und die Erfolgsgeschichte kann weitergehen.

Ganz schön krass

Inspired by Dzeni

Daniel alias DATV, 26, Wien YouTube-Abonnenten: 98.368 Thema: Der Student lädt mehrmals in der Woche Videos hoch. Bei ihm finden sich LifestyleThemen, Pranks, Challenges oder auch Verrücktes zu aktuellen Trends. Ganz schön aufrüttelnd sind manche seiner Beiträge – aber natürlich kann DATV nicht nur tiefgründig. Celebrity-Status: Auf Fantreffen heiß begehrt, wird Daniel bei seinen Prank-Drehs mittlerweile auch schon mal von Passanten erkannt, was in diesem Fall nicht von Vorteil, ansonsten aber doch recht schmeichelhaft ist. Markenzeichen: Cool, cooler – megacool. Zukunftsaussichten: Nicht jeder mag seine teils auch mal recht krassen Pranks – aber sein Fanpublikum ist ihm auf jeden Fall sicher.

Dzeni, 23, Wien Instagram-/YouTubeAbonnenten: 338.000/183.637 Thema: In ihren Videos zeigt Dzeni, was sie persönlich bewegt und was sie in ihrer Freizeit unternimmt – von Alltagsstress bis Urlaubsflirt geht es bei der gebürtigen Oberösterreicherin einmal quer durch alle Themen. Celebrity-Status: Erfolgreich hat sie bereits diverse PR-Auftritte absolviert: So war Dzeni beim Frühstücks-TV von ServusTV zu sehen, bei Kronehit zu hören oder auch Gast auf Red Carpet-Events von H&M und NYX. Markenzeichen: Ziemlich sexy ist sweet Dzeni meist unterwegs – aber wer kann, der kann! Zukunftsaussichten: Jungs lieben sie, Mädchen möchten so sein wie sie. Eigentlich kann da nichts schiefgehen.

Social Media als Unterrichtsfach Sandra Thier, die Expertin für Online Video Marketing, weiß, wie mühsam es für neue Influencer ist, sich das Wissen über den Umgang mit den vielseitigen Kanälen selbst beizubringen. In Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie zahlreiche Stationen im Bereich der Medien absolviert, nebenbei studiert, seit 2015 sind Sie Miteigentümerin von Diego5. Sie sind stets up to date. Was ist das Geheimnis Ihrer Power? Als Moderatorin und Journalistin gehört es zum Job, so viel wie möglich zu wissen. Die NewsSendung, die ich moderierte, ist sehr stark in der Kernzielgruppe 12 bis 29 Jahre in Deutschland und konzentriert sich auf die Themen und Lebenswelten junger Menschen. Da bleibt man automatisch am Ball. Und jetzt haben wir das 1. österreichische Influencer-Netzwerk gegründet, das über 80 junge Creators unter Vertrag hat. Da lernen wir jeden Tag dazu. Wie werden sich Ihrer Meinung nach die Medien in Zukunft verändern? Wird es das klassische Fernsehen in, sagen wir, 20 Jahren in dieser Form noch geben? Wir sehen bei unseren Creators, was sie interessiert und wie sie sich zum Thema Mediennutzung verhalten. Da wird zum Beispiel kaum telefoniert, man schickt lieber eine WhatsApp oder Sprachnachricht. Insgesamt verändert sich im Moment sehr viel. TV ist aber nach wie vor verlässlich, vor allem, wenn es um News und oder Sportereignisse/LiveEvents geht. Sie sind UNICEF-Patin und setzen sich für Kinder ein. Inwieweit können die neuen Medien Einfluss auf das Bewusstsein für globalen Wohlstand bzw. Missstand nehmen? Neue Medien bringen die Menschen und Themen weltweit näher und ganz schnell zusammen.

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So haben jetzt auch Blogger und Vlogger in afrikanischen Krisengebieten die Chance, sich im Netz mitzuteilen und auf Missstände hinzuweisen: echt und authentisch und durch ihre Augen. Das ist klar ein Vorteil.

Ihr Partner Rudi Kobza war letztes Jahr als Speaker auf der IAW. Ein Jahr ist in der digitalen Welt eine lange Zeit. Was hat sich bei Diego5 getan seither? Das diego5-Netzwerk ist stark gewachsen. Wir verzeichnen 80 Influencer im Netzwerk mit über 3,2 Millionen Subscribern und über 280 Millionen Videoaufrufen. In den nächsten Wochen werden wir auf die 100 Creators gehen. Und: Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Partner spark7 die Influencer Video Con erfolgreich in Dornbirn im April mit vol.at und der Messe Dornbirn starten konnten. Stichwort Influencer: Was raten Sie jungen Menschen mit dem Berufswunsch Influencer? Ich würde mir wünschen, dass Social Media ein Unterrichtsfach in der Schule würde. Denn der Umgang mit den Kanälen will gelernt sein. Da gibt es viel zu beachten: von Musikrechten, Urheberrechten, über konzeptionelle, grafische und filmische Dinge, usw. Ganz schön viel Wissen, das sich jeder Influencer mühsam selbst beibringt.

>> Kurz und direkt Freizeit: Reisen und Sport entspannen mich Dieser Influencer/ Blogger/Instagramer/YouTuber usw. begeistert mich: Cute life Hacks ist unfassbar erfolgreich! Eine Österreicherin, die es geschafft hat, mit ihren Videos pro Clip 4 bis 7 Millionen Zuschauer zu erreichen. Respekt! Wichtigstes Tool/App: spotify app Meine digitale Vision: smart. simple. digital. Interactive West

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Urlaubsguru aus Leidenschaft

Markenexpertin Dr. Judith Meyer – Brand Consultant bei BrandTrust – setzt auf die Marke als Basis allen Tuns und warnt Marken darüber hinaus davor, sich in die Austauschbarkeit zu begeben.

Urlaubsguru Daniel Frick verrät, wie er urlaubt und sieht den Erfolg in der Glaubwürdigkeit.

>> Raus aus der Vergleichbarkeit <<

Sechs Millionen Fans auf Facebook, Tausende Instagram-Follower: Wie wirken sich diese beeindruckenden Zahlen auf Ihr tatsächliches Geschäft aus? Unsere Community auf Facebook und den anderen Social Media Channels ist unser wertvollstes Kapital. Der große Vorteil ist, dass wir zu jedem Reisedeal auch direktes Feedback von den Usern bekommen und so ständig im Austausch sind. Wir bekommen täglich mindestens 50 persönliche Reiseanfragen – dies ehrt uns sehr, ist aber natürlich auch eine große Aufgabe, der wir uns aber sehr gerne täglich stellen.

Der Urlaubsguru versucht, unabhängig zu agieren und immer den besten Deal im Fokus zu haben. Wir verdienen nicht mit jedem Reise-Schnäppchen Geld, wollen der Community aber trotzdem den besten Preis vorstellen. Daniel Frick Ist es mit schönen Reise-Bildern abgetan oder was gehört alles dazu, um eine Social-Media-Fan-Base aufzubauen? Das Wichtigste ist Glaubwürdigkeit. Der Urlaubsguru versucht mit seinen Tipps und Deals unabhängig zu agieren und immer den besten Deal im Fokus zu haben. Wir verdienen nicht mit jedem Reise-Schnäppchen Geld, wollen der Community aber trotzdem den besten Preis vorstellen. Die User merken das und bauen eine persönliche Beziehung zur Marke auf. 20

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Ganz ehrlich: Wo gehen Sie selbst Ihren Urlaub an? Wo holen Sie sich Inspiration, wie recherchieren Sie und wo buchen Sie schlussendlich? Da ich jeden Tag mit Flugdeals, Error Fares etc. zu tun habe, sitze ich natürlich an der Quelle und beginne die Urlaubsbuchung zu 99 Prozent mit einem Flug-Schnäppchen. Dann stöbere ich durch die diversen Hotelwebseiten bzw. Vergleichsportale wie Trivago und buche die ersten Nächte in der gewünschten Region. Der Rest wird unterwegs gebucht – so behalte ich mir eine gewisse Flexibilität. Ganz viel Inspiration bekomme ich außerdem von unserer Redaktion, die immer wieder tolle Artikel für unser Online-Reisemagazin verfasst – wenn ich mehr Zeit hätte, würd’ ich hier natürlich öfter zuschlagen. Sie wollten eigentlich Religionslehrer werden. Es kam ganz anders…

Können Sie sich vorstellen, irgendwann doch noch in den ursprünglich angepeilten Beruf zurückzukehren? So sehr ich den Job eines Lehrers bzw. einer Lehrerin bewundere, hab’ ich nun in der Reisebranche meine neue Heimat und Liebe gefunden. Ich kann mir nichts anderes vorstellen und liebe es, Urlaubsguru zu sein.

>> Kurz und direkt Freizeit: abschalten, an die frische Luft, Kopf frei kriegen Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/ YouTuber usw. begeistert mich: Casey Neistat Diese Websites inspirieren mich: Wikipedia ;) Wichtigstes Tool/App: Facebook Meine digitale Vision: mit dem Urlaubsguru jedem Menschen zu ermöglichen, die Welt zu entdecken

Als Markenexpertin geben Sie Ihr Knowhow u. a. im Rahmen von Lehraufträgen an Universitäten weiter. Was denken Sie, ist Ihrer Meinung nach das Wertvollste, das die Studierenden aus Ihren Vorträgen bzw. Seminaren mitnehmen? Ich versuche meist, eine Botschaft immer wieder zu penetrieren: Marke ist die Basis allen Tuns. Erst wann diese Basis steht, können wir uns um Marketingmaßnahmen Gedanken machen. Wer vorher versucht, nur auf der Oberfläche zu operieren und Kommunikation oder Designs ohne Bodenhaftung entwickelt, riskiert zum Beispiel, dass völlig ziellose und ungerichtete Mitteilungen auf die Kundengruppen treffen und Verwirrung stiften. Was sind die größten Fehler, die Ihnen bei Unternehmen im Bereich „Kommunikation in sozialen Netzwerken” auffallen? Die Diskrepanz von echter Markenleistung und dem, was kommuniziert wird. Viele Unternehmen leisten viel mehr als sie kommunizieren. Vice versa vergessen allerdings Unternehmen auch, dass das Internet Transparenz schafft. Wenn zu „ optimistisch“ kommuniziert wird und die Markenarbeit hier nicht mit der entsprechenden Leistung hinterlegt wird, kann der wachsame Kunde schnell die einen oder anderen Missstände aufdecken. Die Folge ist, dass die Glaubwürdigkeit und die Reputation der Marke beschädigt werden, was dem Unternehmen teuer zu stehen kommen kann.

Gerade in der digitalen Welt ist der User mit Marken und Angeboten im Überfluss konfrontiert. Was ist zu tun, um als Marke nicht in der breiten Masse zu verschwinden. Marken müssen raus aus der Vergleichbarkeit! Wenn man sich in die Austauschbarkeit begibt, entscheidet nun mal der Preis. Und das ist ein unschönes Spiel mit viel Kollateralschaden. Sie leisten Pionierarbeit im Bereich der globalen und digitalen Markenführung, was voraussetzt, dass Sie Ihr Wissen stets upgraden. Woher nehmen Sie persönlich die Energie hierfür. Ich liebe Neues. Der Reiz des Unbekannten löst sofort eine elektrisierende Faszination in mir aus. Ich denke, Neugier und meine Sucht nach Wissen nähren meinen Akku. Thema Work-Life-Balance. Trennen Sie Beruf und Privat klar voneinander oder verschmelzen die Bereiche? Für mich funktionieren „Work-LifeBlending“ und „New Work“-Arbeitsmodelle. Ich denke allerdings, das ist stark typabhängig. Persönlich habe ich das Gefühl, dass mein Gestaltungsraum dadurch wächst und ich so selbstbestimmter leben kann. Natürlich sind bewusste Auszeiten auch nötig. Urlaub ist für mich wirklich Urlaub.

>> Kurz und direkt Freizeit: Crossfit und Yoga – eine perfekte Kombination. Außerdem suche ich gerne die Ruhe in den Bergen beim Wandern Diese Blogs/Instagram-Profile begeistert mich: Dandy Diary, itisartime, manrepeller – alles, was aus dem Gewöhnlichen heraustritt. Diese Websites inspirieren mich: producthunt.com, ted.com, mashable.com Wichtigstes Tool/App: Instagram Meine digitale Vision: Ich habe „The Circle“ gelesen – das hat mir ganz schön zu denken gegeben. Trotzdem freue mich auf die selbst lernenden Fähigkeiten von AI-Systemen. Ich sehe mehr Chancen als Bedrohung und glaube, dass sich der Nutzen künstlicher Intelligenz erst ansatzweise entfaltet hat.

Tanja Schug (Bra GmbH) steh ndTrust Schweiz Judith Mey t am 4. Juli mit er auf der I AW-Bühne.


m m a r g o r P >> >>

CTIV 4. INTERA

st.at e w e v i t c a inter s 1800 Ticket 0 5 2 7 5 5 T +43

12.45 bis 13.00 Einlass in den Saal (Halle 11) >> Begrüssung Gerold Riedmann, Geschäftsführer Russmedia

13.15 bis 13.30 >> Digitale Agenda LH Markus Wallner, Land Vorarlberg 13.30 bis 14.00 >> User Experience Design im digitalen Zeitalter Christian Hanke, Edenspiekermann Berlin 14.00 bis 14.30 >> Digitaler Wandel: Geschäftsmodelle zerstören sich - Marken bleiben Tanja Schug & Judith Meyer, BrandTrust 14.30 bis 15.00

VIRTUAL REALITY

6 CASES IN SMART HOME 60 MINUTES

11.30 bis 12.45 Empfang, Check-in

13.00 bis 13.15

E WEST

Die Digitalen Perspektiven auf der #IAW17! Sechs Digital-Unternehmer aus der Region stellen ihre Best-Practice Modelle vor.

>> Digitales Storytelling – wie aus öden Daten spannende Geschichten werden Marco Maas, OpenDataCity Hamburg

15.00 bis 15.30 KAFFEEPAUSE 15.30 bis 16.00 Der alte neue „Hot Shit“: Podcast-Marketing Vincent Kittmann, Online Marketing Rockstars OMR 16.00 bis 16.30 >> Wie Knetmasse und Klebezettel helfen können, wild, Mutig frech und ungewöhnlich zu sein. Kerstin Saathoff, Google 16.30 bis 17.30 >> Digitale Perspektiven: Brainsnack Sessions! 6 Cases in 60 Minuten Martin Hundertpfund, WKO; Philipp Martin, Reachbird AG Marko Tovilo, TOWA; Julian Egle und Alexander Thurnher, Die Limomacher Magdalena Meusburer und Thomas Metzler, Startupstube

SOCIAL MEDIA

DESIGN THINKING

18.00 bis 19.00 >> Influencer Panel Sandra Thier, DATV, inspiredbyDzeni, Celina Blogsta, Simon Mathis 19.00 bis 19.30

>> Der Weg vom kleinen Urlaubsblog zur gröSSten Travel-Community in der Dachegion Daniel Frick, urlaubsguru.at

ab 19.30

Afterwork Food, Drinks & electronic Beats

Änderungen vorbehalten.

17.30 bis 18.00 Kaffeepause

Anmeldung und weitere Infos: interactivewest.at » wkv.at/service » digitale-perspektiven.at


>> Tickets interactivewest.at, T +43 5572 501800


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