DAS JOURNAL 2023
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ALL ABOUT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
DENNIS HUYEN, MICROSOFT
VOICE FOR INNOVATION: TECHNOLOGIEN UND MENSCHEN VERBINDEN
LARA SOPHIE BOTHUR, DELOITTE CONSULTING
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
TRIFFT AUF KREATIV
MICHAEL KATZLBERGER, 3LIOT.AI
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4 ALL ABOUT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
DENNIS HUYEN
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WENIGER BILDSCHIRMZEIT = MEHR LEBENSZEIT LINDA MEIXNER
DER WEG ZUR
PERSONALISIERTEN MEDIZIN JOACHIM BUHMANN
DAS ERFOLGSGEHEIMNIS HINTER SUSHI TO GO CHRISTIAN KRAFT
INNOVATION ALS SCHLÜSSEL FÜR EIN EINZIGARTIGES EINKAUFSERLEBNIS JÜRGEN SUTTERLÜTY
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Technologie, die die Kraft entwickeln kann, unseren Alltag auf den Tim Berners-Lee am schweizerischen CERN das World Wide We Moment Als Apple 2007 das iPhone präsentierte, auch. Und Sprachmodelle’ die Diskussion um Künstliche Intelligenz mitten
Wenn die Maschine perfekte Texte schreibt, ist das bisweilen unheimlic wird aneinandergeklöppelt, nach einer statistischen Wahrscheinlic Bewusstsein entwickelt die Maschine dabei nicht, sie versteht selbs sondern die künstliche Intelligenz lernt, welche Antwortteile wir uns
Wir selbst möchten aber ein Bewusstsein für KI entwickeln: Die in diesem Jahr ganz in ihrem Zeichen. Wie arbeitet die Kreativbranc den Anwendungen, wie die Medizin? Und ganz konkret: Wo hilft uns Grenzen? Die Interactive West ist seit ihrer Gründung vor neun Innovations-Festival der Bodenseeregion gewachsen, die Teilnehmerinnen nehmer kommen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Bist Du auch bei der #IAW23 dabei?
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DROHNEN ALS LEBENSRETTER HERBERT WEIRATHER
VOICE OF INNOVATION: TECHNOLOGIEN UND MENSCHEN VERBINDEN LARA SOPHIE BOTHUR
KI TRIFFT AUF KREATIV MICHAEL KATZLBERGER
NEXT STEP: EMOTIONALE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ KENZA AIT SI ABBOU
FUNKEN DER DIGITALISIERUNG ZÜNDEN! JOHANNES MOSER
ZWISCHENDURCH EIN (BRAIN)SNACK INTERACTIVE WEST
DEEP-DIVE AUS DER PRAXIS INTERACTIVE WEST
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INNOVATIVE KONZEPTE INTERACTIVE WEST 30
TIMETABLE KONFERENZ INTERACTIVE WEST
IMPRESSUM Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Redaktion: Nadine Schnetzer >> Gestaltung: Adrian Lovric >> Fotos: Kathrin Angel, Lara Bothur, Nina Bröll, Hendrik Gergen, Christian Kerber, Tabea Magdalena Martin (BUERO LUDWINA), Judit Rabenstein, Frederick Sams, >> Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Erscheinungstag: 10 Juni 2023
Georg Burtscher Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia
Gerold Riedmann Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia
In unserem Alltag ist KI bereits sehr präsent, auch wenn wir es oft gar nicht bemerken: Bei Streamingoder Shopping-Diensten, bei Social Media Plattformen oder Apps, selbst Finanzinstitute verwenden KI für die Betrugserkennung bei Zahlungstransaktionen.
Doch wie funktioniert KI? Dennis Huyen gibt die Antwort: Er ist Cloud Solution Architect bei Microsoft und beschäftigt sich bereits seit seinem Studium mit den Themen Machine Learning, Big Data und Bioinformatik
Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? KI ist ein Bereich der Informatik, der sich damit beschäftigt, Programme und Systeme zu entwickeln, die menschliche Fähigkeiten imitieren und komplexe Aufgaben lösen Ein KI-System verarbeitet Daten und greift dazu auf Algorithmen aus dem Bereich des Maschinellen Lernens zurück Doch anders als bei herkömmlichen Algorithmen wird bei KI-Algorithmen kein Lösungsweg vorgegeben KIAlgorithmen lernen selbständig aus einer Bandbreite an Daten, Strukturen und Muster zu erkennen Sie gehen eine riesige Anzahl an Beispielen durch und leiten Vorhersagen oder Entscheidungen ab
Welche Chancen bieten sich Unternehmen durch den Einsatz von KI? Der Einsatz von KI bietet Unternehmen viele Möglichkeiten. Ich sehe KI als Treiber von Innovationen Durch deren Einsatz können Unternehmen Geschäftsprozesse optimieren und automatisieren, um Kosten und Zeit zu sparen So können KI-Algorithmen verwendet werden, um automatisiert Produktionsprozesse zu überwachen und Fehler frühzeitig zu erkennen. Ebenso können neue Geschäftsfelder erschlossen werden und auch der öffentliche Sektor kann vom Einsatz von KI profitieren So kann das Gesundheitswesen verbes-
sert werden, bspw indem medizinische Diagnosen durch Vorhersagen der Künstlichen Intelligenz unterstützt werden
Wo liegen die Herausforderungen im Umgang mit KI bzw gibt es auch Nachteile? Die verstärkte Verwendung und damit einhergehende Abhängigkeit von KI stellt uns vor Herausforderungen und birgt potenzielle Risiken KI-Systeme können Diskriminierung verstärken, wenn diese nicht ordnungsmäßig genutzt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass diese Informationen in die falschen Hände geraten und von Cyberkriminellen missbraucht werden, wenn wir KI-Systeme einsetzen, um unsere Daten zu analysieren.
Eine weitere und wichtige Herausforderung besteht darin, zu bestimmen, wer für die Entscheidungen der KI und die dadurch verursachten Schäden verantwortlich ist Es ist daher wichtig sicherzustellen, dass die Ent-
wicklung und Verwendung einer KI auf Fairness und Transparenz überprüft werden, KI-Systeme ethischen Standards entsprechen und rechtliche Spielregeln durchdekliniert werden Wir dürfen außerdem die Auswirkungen auf die Umwelt nicht vernachlässigen. Fortgeschrittenen KI-Systeme greifen auf große Datenmengen zurück, was einen hohen Energie- und Ressourcenverbrauch bedeutet Grenzen zwischen Realität und Fiktion können durch die Verbreitung von Desinformation verschwimmen, denn mithilfe von KI können Deepfakes und Fake News generiert werden
Viele Menschen fühlen sich durch KI bedroht – kann KI Personen ersetzen? Ohne Frage wird der Einsatz von KI in Zukunft die Berufswelt, konkreter das Tätigkeitsprofil mancher Berufsgruppen, verändern Einfache, sich wiederholende Abläufe können durch KI effizienter durchgeführt und automatisiert werden Doch auf den überwiegenden Teil beruflicher Tätigkeiten trifft das nicht zu Eine KI kann die Intelligenz und sozialen Fähigkeiten von Menschen noch lange nicht ersetzen
Alter: 26 Jahre
Wohnort: Wien
Firma: Cloud Solution Architect, Microsoft
Vernetzte BIM-Planung, Wohnungskonfigurator, Holzbausysteme, DAVID Micro Living… – mit Innovationskraft bringen wir unsere außergewöhnlichen Ideen auf den Boden der Realität. Genauso real ist unser Fortschritt in der Digitalisierung Mit konsequenter Investition
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Durchschnittlich blicken wir täglich acht bis neun Stunden auf unser Handy – was ziemlich viel Lebenszeit ist. Da das Smartphone immer griffbereit neben uns ist, sind wir in dieser Zeit nicht aktiv im Hier und Jetzt.
Unternehmerin Linda Meixner möchte dies ändern und plädiert für mehr Offline-Zeit: Mit dem Offline Institute trägt sie zur Gesundheitsförderung bei. Denn dieses entwickelt Projekte based on Science im Bereich Digital Balance wie das Offline Dorf, die weltweit erste Urlaubserfahrung, die einen anhaltenden gesunden Umgang mit Smart Devices lehrt
wissenschaftlich fundiert.
Welche Folgen hat zu viel Bildschirmzeit?
Zu viel Zeit vor dem Smartphone hat enorme Folgen auf unsere Lebensqualität Doch aktuell sind uns die Auswirkungen auf unsere Gesundheit noch gar nicht bewusst, was ein Problem ist Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann es aufgrund von zu viel Bildschirmzeit zu Depressionen, Angstzuständen, Muskel-Skelett-Problemen, schlechterem Schlaf, Konzentrationsschwierigkeiten oder Gefühlen von Einsamkeit oder Bindungsangst kommen. Das Blaulicht beispielsweise kann körperliche Folgen wie Kurzsichtigkeit oder Grauer Star haben, besonders bei Kindern.
Du hast 66 Tage auf dein Smartphone verzichtet – welche Erfahrungen hast du
gemacht? Es war ein Prozess, der bis heute nachwirkt und bei dem ich drei Phasen erkennen konnte Positiv war, dass sich mein Schlaf verbessert hat und meine Kreativität zunahm. Auch mein Zeitempfinden hat sich verändert, ich habe die Tage wieder richtig wahrgenommen und war anwesend. Während dieser Zeit habe ich mich viel mit mir selbst beschäftigt, da ich mich auch sozial etwas isoliert habe Denn der Kommunikationsaspekt ist der große Vorteil der Smartphones. Alles in allem war es ein sehr positives Erlebnis, das ich wieder machen würde
Wie sieht deine Digital-Life-Balance aktuell aus? Ich hatte selten Tage mit so viel Bildschirmzeit wie früher. Durch das Offline sein habe ich ein eigenes Warnsystem entwickelt und merke, wann der SmartphoneKonsum zu hoch ist. Der Handy-Verzicht erzielt einen besonderen Effekt, den man einfach selbst erleben muss. Manche haben das bei der ersten eigenen wissenschaftlichen Studie schon gemacht: Beim Offtober sind ca. 150 Personen mit uns offline gegangen und verzichteten auf Social Media – dies hatte immens positive Auswirkungen, bspw auf die Konzentration oder den Stresslevel
Hast du einen Tipp für mehr Offline-Zeit im Alltag? Hier gibt es mehrere Dinge, die wir tun können: Zuhause können Handyfreie Räume geschaffen werden, zum Beispiel im Schlafzimmer Aber auch Handyfreie Zeiten helfen und wirken sich positiv aus Also nicht ständig auf das Smartphone schauen, sondern bewusst an drei Tageszeiten am Handy sein. Klassische Zeitträger wie Uhren oder Wecker helfen, nicht permanent aufs Smartphone zu schauen Ganz wichtig ist auch eine Kombination aus regelmäßiger Bewegung und Achtsamkeit Stetige Bewegung und echter sozialer Austausch bspw in Vereinen helfen präventiv gegen die Smartphone-Sucht.
LINDA MEIXNER
Alter: 33 Jahre
Wohnort: Tschagguns
Firma: Gründerin „Offline Institute“
Doch Professor Joachim Buhmann erklärt, welche Rolle Maschinelles Lernen bereits jetzt in der Medizin spielt und beantwortet die Frage, ob es bald für jede Person individuelle Medikamente gibt
Wie lässt sich Künstliche Intelligenz in der Medizin einsetzen? Medizin beschäftigt sich mit dem kranken Menschen, mit der Diagnose, Therapie und Vorhersage des Krankheitsverlaufs. Um den medizinischen Zustand der Personen zu erfassen, werden die Informationen mit Modellen interpretiert Häufig erweisen sich die Informationen als unsicher und von hoher Komplexität Maschinelles Lernen, ein wesentlicher Bereich der KI, erzeugt diese Modelle mittels Algorithmen Insbesondere bei der Bild-gestützten Diagnostik in der Radiologie sind in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt worden
Was bringt der Einsatz von KI in der Medizin mit sich? Heterogene Informationsquellen mit einer Vielzahl von medizinischen Fällen können ausgewertet werden, um für die einzelne Person eine korrekte Diagnose und adäquate Therapie zu finden
Kontrafaktisches Denken und Planen nach dem Prinzip „Was wäre, wenn… und was folgt daraus?“ gilt als ein Wesensmerkmal von Intelligenz und das fällt den Mediziner:innen immer noch sehr viel leichter als lernenden Maschinen.
Maschinelles Lernen hilft uns, die Fülle von Detailinformationen zu abstrahieren und in einfache Regeln zu verdichten. Dabei sollten für die Patient:innen verständliche Zusammenhänge erhalten bleiben Zwar können lernende Algorithmen eine bedeutend größere Menge an Detailwissen abspeichern als Menschen, jedoch können erfahrene Expert:innen (immer noch) weit besser verallgemeinern und kreativer planen Gerade bei der Diagnose für eine spezifische Person erweist sich die Datenfülle an Faktenwissen als vorteilhaft, sodass KI-Systeme die Mediziner:innen bei der Diagnose unterstützen können
Was ist personalisierte Medizin? Personalisierte Medizin (Präzisionsmedizin) etabliert Diagnosen und angepasste Therapien für die kranke Person, wobei das Patientengenom oder auch der Zustand des Immunsystems bei der Therapieplanung mitberücksichtigt wird In der modernen Krebsforschung haben Kombinationen von Wirkstoffen zusammen mit Biomarkern zu einer deutlichen Erhöhung der Lebenserwartung der betroffenen Personen geführt Diese Therapien beruhen
auf moderner Datenanalyse und Medizininformatik, um passgenaue Wirkstoffe zur Krebsbekämpfung einsetzen zu können.
Zwei Personen, eine Krankheit – unterschiedliche Medikamente. Ist dies bald Realität? Ja, ich bin davon überzeugt, dass es darauf hinausläuft. Wir unterscheiden bei der Therapiewahl bereits nach dem Alter der Patient:innen Bei Therapien sollten wir noch viel stärker nach dem Geschlecht differenzieren und die zukünftige Diagnostik und Therapieplanung wird sicherlich auf genauer gefasste Patientenkohorten angepasst sein
Alter: 63 Jahre
Wohnort: Zürich
Firma: Professor Information Science and Engineering, ETH Zürich
der jeweils zuerst erreichte Grenzwert ab Erstzulassung Berechnungsbeispiel: BMW Select Leasing für den BMW iX xDrive40, Anschaffungswert höchstens € 70 566,44 Anzahlung € 9 990,–, Laufzeit 48 Monate, Leasingentgelt ab € 562,– mtl , genaue Höhe abhängig von Sonderausstattung und Zubehör gem individueller Konfiguration, 10 000 km p a , Restwert € 44 013,76,–, Rechtsgeschäftsgebühr € 351,54, Bearbeitungsgebühr € 260,–, eff Jahreszins 5,44%, Sollzins variabel 4,99%, Gesamtbelastung Leasing € 81 591,30 Details Versicherung: Haftpflichtversicherung kalkuliert auf Basis Bonus-/Malus-Stufe 0, € 43,– pro Monat, Vollkasko auf Basis Bonus-/MalusStufe 0, € 94,– pro Monat, eff Jahreszins inkl Versicherung: 8,81%, Gesamtbelastung inkl Versicherung € 88 167,30 BMW Austria Leasing GmbH, Siegfried-Marcus-Straße 24, 5020 Salzburg, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, GISA-Zahl: 17752213, Agenturverhältnis mit Generali Versicherung AG
„Freshly made smiles“ – Menschen mit ausgefallenen, leckeren Produkten glücklich machen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Zutaten von EAT HAPPY sind kompromisslose Frische, Authentizität der Rezepte und fachkundige Zubereitung.
Während einer USA-Reise kam Christian Kraft die Idee zu seinem Shop-in-Shop-Konzept und daraus entstand das Erfolgsunternehmen EAT HAPPY Denn der Sushi-Fan traf voll und ganz den Geschmack der Kund:innen
Was unterscheidet EAT HAPPY von anderen Asia-Fast-Food-Produkten? Das Besondere an EAT HAPPY ist, dass wir im Rahmen unseres Shop-in-Shop-Konzepts auf die tagesfrische Zubereitung vor Ort setzen Das Sushi wird direkt im Shop, im Supermarkt durch festangestellte SushiKöch:innen gerollt – vor den Augen der Kund:innen. Das Ergebnis ist Sushi in Restaurant-Qualität to go Hochwertige Zutaten, die professionelle Zubereitung und exzellenter Service machen uns aus.
Woher kommt die Idee mit dem Store-inStore-Konzept? Ich hatte in den USA Sushi zum Mitnehmen in Kühltruhen von Supermärkten gesehen. Das gab es damals in Deutschland noch nicht In einem ersten Aufschlag habe ich mit einem Studienfreund und einem Sushi-Koch in Deutschland 2003
Sushi im Supermarkt platziert Hierbei haben wir zunächst auf Truhen gesetzt, die ich selbst mitbeliefert habe. In einem zweiten Aufschlag habe ich 2013 EAT HAPPY gegründet und neben Sushi-Truhen auf SushiInseln in Supermärkten gesetzt, wie ich sie aus den USA kannte Mein größtes Highlight war – neben der Eröffnung des ersten Shops mit Herzklopfen – die Eröffnung von Shop Nummer 1 000 Schließlich sind wir bei der Gründung vor zehn Jahren davon ausgegangen, dass wir eines Tages vielleicht mal 50 Shops betreiben Dass das Konzept so gut ankommt, hätte ich nie gedacht
Gibt es auch Herausforderungen? Angesichts unseres schnellen Wachstums war und ist für uns nach wie vor die Rekrutierung von motiviertem und tollem Personal immer eine große Herausforderung. Es gibt ein internationales Team, das die jährlich mehr als 1.500 neuen Mitarbeiter:innen über eine Vielzahl von Wegen sucht und ausbildet und hierbei einen super Job macht.
Welchen Tipp für Unternehmer:innen, die mit ihrer Idee bzw. ihrem Start-up durch-
starten möchten, hast du? Der Erfolg einer Idee hängt stets vom Mehrwert für die anvisierte Zielgruppe ab. Daher rate ich stets, das Ganze aus Kundensicht zu betrachten, um das Geschäftsmodell entsprechend aufzusetzen. Neben der Idee ist es meist die Umsetzung, die bei Start-ups über Erfolg beziehungsweise Misserfolg entscheidet. Es braucht Ausdauer, manchmal fliegt eine Idee nicht im ersten Anlauf, sondern im zweiten oder dritten Angang – eventuell mit den gelernten Modifikationen.
CHRISTIAN KRAFT
Alter: 52 Jahre
Wohnort: Köln
Firma: Chairman of the Board, Eat Happy Group
Der Wandel im Lebensmittelhandel erfolgt automatisch aufgrund veränderter Konsumentenbedürfnisse, Hygienewahrnehmungen, Arbeitsmarktveränderungen und Ernährungstrends. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, werden neue Technologien und andere Innovationen eingesetzt.
Jürgen Sutterlüty, Eigentümer und Geschäftsführer der Sutterlüty Holding, ist immer offen für neue Ideen, um den Kund:innen ein bequemeres, schnelleres und noch hygienischeres Einkaufen zu ermöglichen sowie den Teammitgliedern den Arbeitsalltag zu erleichtern
Lebensmittel und Innovationen – wie passt das zusammen? Als familiengeführter Lebensmittelhändler wissen wir, dass Innovationen unverzichtbar sind in dieser recht hart umkämpften Branche Um Trends frühzeitig zu erkennen und stetig neue Produkte zu entwickeln, arbeiten wir eng mit unseren regionalen Partnern zusammen Wir sind immer offen für neue Ideen, egal ob es darum geht, Ernährungstrends zu adaptieren oder in unseren Märkten auf technologische Innovationen zu setzen
Logisik oder Kundenbereich – wo kann man die Supermärkte digitalisieren? Die Lebensmittel-Branche bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Digitalisierung in den verschie-
densten Bereichen. Wir versuchen die Digitalisierung überall dort einzusetzen, wo sie Entlastung oder Optimierung mit sich bringt: Angefangen bei automatisierten Warenordersystemen bis hin zu elektronischen Regaletiketten, über digitale Werbebildschirme in den Märkten und intelligente Gebäudetechnik Die Möglichkeiten sind vielfältig und wir setzen auf die Technologien, die aus unserer Sicht den größten Nutzen für den Menschen im Markt selbst bringen
Thema Nachhaltigkeit: Sutterlüty setzt viele nachhaltige Initiativen um. Wie wichtig sind innovative Ideen in diesem Bereich? Bei Sutterlüty sehen wir uns nicht als Innovatoren, sondern setzen Nachhaltigkeit einfach konsequent um Wir verfolgen eine ganzheitliche nachhaltige Vision und suchen in allen Bereichen nach umweltfreundlichen Alternativen So engagiert sich Sutterlüty seit Jahrzehnten für regionale Produkte, wir arbeiten seit 2016 klimaneutral und sind Mitglied bei verschiedenen Initiativen wie „turntozero“ und „TUN“ Nachhaltigkeit leben wir
in vielen Bereichen, von Baumpflanzaktionen bis hin zu Erweiterungen unseres regionalen oder veganen Sortiments
Blick in die Glaskugel: Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus? Der Supermarkt der Zukunft wird neue erlebnisorientiere Angebotsformen bringen Ich denke an eine verstärkte Symbiose von Gastronomie und klassischem Supermarkt Andererseits werden auch autonome Systeme wie SB-Stores oder Abholsysteme in Verbindung mit E-Commerce an Relevanz gewinnen Auch KI wird eine große Veränderung bringen und neue Möglichkeiten wie personalisierte Angebote oder eine intelligente Küche bieten
JÜRGEN SUTTERLÜTY
Alter: 58 Jahre
Wohnort: Egg
Firma: Eigentümer, Sutterlüty Holding,
Der Drohnen-Experte Herbert Weirather gründete ein futuristisches LieferdrohnenStart-up, welches bereits mit zwölf Drohnen im Einsatz ist Die Drohnen können bis zu 100 Kilometer zurücklegen und versorgen Menschen mit wichtigen Medikamenten
Wie entstand die Idee der Lieferdrohnen?
Wir haben die Firma mit der Mission „Delivery when it matters“ gegründet. Für uns sind Personen wichtig, die eine schnelle Lieferung brauchen Genauso wichtig ist für uns die Umwelt und eine nachhaltig ausgeführte Lieferung Als Gesellschaft müssen wir effizienter werden. Unsere Drohne ist Faktor 50 effizienter als ein zwei Tonnen schweres Auto, welches 10 g Blutproben transportiert
In Malawi sind die JEDSY-Drohnen bereits im Einsatz – warum in Malawi? Wir haben uns für den Einsatz von Drohnen in Malawi entschieden, da dort ein dringender Bedarf an medizinischen Lieferungen besteht. Viele Regionen sind aufgrund von Infrastrukturproblemen schwer zugänglich und können nur schwer erreicht werden Zudem haben
Von Fenster zu Fenster – die Paketlieferdrohnen von JEDSY stellen sicher, dass die Lieferungen zuverlässig und heil ankommen. Als erste Drohne weltweit dockt sie senkrecht an der Dockingstation an und kann dann einfach ent- und beladen werden.
UNICEF und die Regierung von Malawi im Jahr 2017 den ersten Testkorridor für Drohnen eröffnet, um die Verwendung von Drohnen für humanitäre und entwicklungsbezogene Zwecke zu fördern
Was sind die Vorteile der Drohnen-Lieferungen? Die Vorteile von Drohnen-Lieferungen sind vielfältig Sie ermöglichen eine schnellere und effizientere Lieferung von Waren und sind in der Lage, auch schwer zugängliche Gebiete zu erreichen Zudem können sie dazu beitragen, die Verkehrsbelastung in Städten zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.
Welche Herausforderungen bringen die Lieferdrohnen mit sich? In Europa sind glücklicherweise mittlerweile klare Regulierungen getroffen worden für den Betrieb von Lieferdrohnen Die größte Herausforderung ist, mit nur sehr wenig Kapital auszukommen und die ganzen Sicherheitsstandards zu erfüllen und ein sehr zuverlässiges System vorzuweisen Da hat unser Einsatz in Malawi sehr viel geholfen, dort konnten wir sehr kos-
tengünstig bereits über 7000 Flüge durchführen.
Siehst du die JEDSY-Drohnen zukünftig auch in anderen Einsatzbereichen? Aktuell liegt unser Hauptfokus voll und ganz auf dem medizinischen Anwendungsbereich, da hier die Nachfrage am größten ist und wir mit unseren Drohnen einen echten Mehrwert für die Gesellschaft leisten können. In Zukunft können wir uns aber auch vorstellen, in andere spannende Anwendungsgebiete vorzustoßen und unsere Drohnen für weitere innovative Lösungen zu nutzen
HERBERT WEIRATHER
Alter: 34 Jahre
Wohnort: Liechtenstein
Firma: CEO und Gründer, JEDSY
Als Voice for Innovation und Corporate Tech Influencerin auf LinkedIn erreicht Lara Sophie Bothur über 60 000 Menschen. In ihrem Job bei Deloitte sucht sie nach den neuesten Themen zu Technologie und Innovation und teilt diese mit ihren Follower:innen – und zählt zu den Top 20 Influencer-Frauen in Deutschland.
Wie wird man bzw. was macht man als “Voice for Innovation“? Als Business Analyst bei Deloitte war ich anfangs damit betraut, unsere Expertise und Talente in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Blockchain und Metaverse durch eine Marketingkampagne bekannter zu machen Ein Schlüsselmoment mit meinem damals 101-jährigen Großvater, in dem ich ihm das Konzept von modernem Carsharing erklärte, hat mich dann zu meiner aktuellen Rolle geführt. Denn dieses Gespräch hat den technologischen Wandel für mich so sehr verdeutlicht, dass ich dazu einen Beitrag auf LinkedIn gepostet habe, der mit über 130 Kommentaren, Likes im vierstelligen Bereich und 350.000 Impressionen sehr erfolgreich war Inspiriert davon begann ich, zu verschiedenen Themen der Marketingkampagne zu posten. Damit war die Rolle der Voice for Innovation geboren
Wie spürt man zukunftsweisende Themen auf? Hier spielt die breite und tiefe Expertise von Deloitte eine entscheidende Rolle. Ich arbeite eng mit meinen Kolleg:innen aus dem Innovationsbereich und dem ResearchTeam zusammen Und über LinkedIn bin ich
mit vielen Tech-Unternehmen und TechExpert:innen sehr gut vernetzt, sodass ich auch auf diesem Weg viele neue Themen mitbekomme Zudem bin ich auf zahlreichen Events, auf denen ich spannende Talks von Tech-Expert:innen hören oder Innovationen erleben kann
Technik und Social Media – wie passt das zusammen? Ich sage immer: Keep it simple Im Moment funktionieren kurze und schnelle Videos, in denen ein komplexes Thema einfach erklärt wird, super. Insbesondere auf LinkedIn wird die Arbeitswelt immer nahbarer, immer persönlicher Im Zentrum steht – mehr denn je – der Mensch und so ist es vielleicht auch kein Wunder, dass man mit einer Mischung aus New WorkThemen, Innovation und Technologie viele Menschen erreichen kann
Was kann man sich unter Corporate Influencing vorstellen? Als Corporate Influencerin agiere ich als Themen- und Markenbotschafterin mit einer sehr persönlichen Note. Das macht die Kommunikation in vielen Fällen menschlicher und insbesondere auf LinkedIn kann das sehr erfolgreich sein Abhängig von der Persönlichkeit kann eine erfolgreiche Positionierung als Corporate Influencer:in dazu beitragen, dass Unternehmen als attraktive Arbeitgeber oder starke Partner wahrgenommen werden
Sollte in Zukunft jedes Unternehmen Corporate Influencer:innen beschäftigen? Corporate Influencing als neue Art der
Kommunikation wird nach meiner Einschätzung an Bedeutung gewinnen. Am Ende dreht sich vieles um den Menschen und persönliche, menschliche Kommunikation kann einen sehr hohen Impact erzielen. Ich beobachte eine wachsende Zahl von Corporate Influencer:innen und das ist, denke ich, erst der Anfang
Influencer:innen werden oftmals belächelt – wie gehst du mit kritischen Stimmen um? Ich musste mit der Bezeichnung erst warm werden, aber inzwischen ist das für mich ein sehr starker Begriff Das Wort „Corporate“ impliziert ja, dass es nicht nur um leichte Inhalte geht, sondern dass hier fachlich relevante Inhalte gut verständlich aufbereitet werden. Als Influencer:in hat man die Möglichkeit, Wissen zu stärken Daher mein Fazit: Wenn wir neue Entwicklungen verständlich machen können, erhöhen wir die Akzeptanz und das ist der große Mehrwert von verantwortungsbewusstem Corporate Influencing
Alter: 27 Jahre
Wohnort: Hamburg
Firma: Voice for Innovation & Corporate Tech Influencerin, Deloitte Consulting GmbH
Denn 3LIOT ai trägt KI im Herzen und ist ein wichtiges Element der kreativen HybridAgentur, welche von Grund auf so konzipiert wurde Michael Katzlberger beschäftigt sich bereits seit 2016 mit dem Thema KI, mit Fokus auf die Kreativindustrie
Was kann man sich unter einer kreativen Hybridagentur vorstellen? KI ist der wichtigste Baustein von 3LIOT ai Unsere tägliche Arbeit in der Agentur besteht darin, Kundenbriefings einzuholen, die KI, die wir für das jeweilige Projekt einsetzen, gewissenhaft zu trainieren und den kreativen Output der KI zu kuratieren
Welche Rolle spielt KI in einem Kreativteam? Ich glaube, dass KI das Rückgrat jedes Kreativteams sein wird. Wir haben es hier mit Maschinen zu tun, die schlauer sind als wir, weil sie das digitale Wissen der Menschheit in sich tragen Und damit – in der Theorie – auch kreativer sein müssten als wir alle zusammen.
Viele sehen KI als Bedrohung für den Arbeitsplatz – ist diese Angst begründet? Mit
Ohne KI würde bei 3LIOT.ai gar nichts mehr laufen. Von der Buchhaltung bis zur Akquise, von der Strategie und Ideenfindung bis zur Produktion von Kunden-Inhalten, sämtliche Prozesse sind eng mit Maschinellem Lernen verbunden.
dieser Frage bin ich täglich konfrontiert Es ist unwahrscheinlich, dass Künstliche Intelligenz Personen in der Kreativbranche vollständig ersetzen wird, da menschliche Kreativität, emotionale Intelligenz und die Fähigkeit, komplexe Konzepte zu verstehen, von unschätzbarem Wert sind Der kreative Prozess erfordert weiterhin menschliche Vorstellungskraft, Erfahrung und Fähigkeiten
Kreative sollten aber ihr Wissen über KI definitiv erweitern, indem sie Kurse besuchen, Fachartikel studieren und Bücher zum Thema lesen Grundkenntnisse über KI und Maschinelles Lernen sind für den „Kreativen der Zukunft“ sicher unerlässlich.
Stichwort Kennzeichnungspflicht: Sollte man KI-erstellte Bilder bzw. Videos kennzeichnen? Ich bin absolut dafür und frage mich, warum nicht schon längst ein Gesetz beschlossen wurde, das das regelt Eine klare Kennzeichnung würde die Verantwortung für die Erstellung und Verwendung von KIerstellten Inhalten verdeutlichen und einen bewussteren Umgang damit fördern Dies ist aus ethischer und rechtlicher Sicht wichtig,
da KI-Systeme in der Lage sind, menschenähnliche Ergebnisse zu produzieren, die möglicherweise irreführend sein können.
Blick in die Glaskugel: Wie wird sich unser Alltag verändern? Die Arbeit von Kreativen wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern, da ein neues Skillset und Mindset gefragt sind KI wird als kreativer Partner fungieren und uns dabei helfen, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, die man sonst möglicherweise nicht in Betracht gezogen hätte Insgesamt wird KI dazu beitragen, viele Aspekte unseres Lebens zu verbessern und zu optimieren Die großen Herausforderungen werden mit Sicherheit die Beantwortung vieler ethischer Fragen sein und der verantwortungsvolle Einsatz von KI-Systemen.
Alter: 49 Jahre
Wohnort: Purkersdorf
Firma: Gründer, 3LIOT.ai
KI ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, denn schon jetzt bestimmt sie unseren Alltag – und wird in Zukunft noch mehr Einfluss haben. Doch Angst davor ist Fehl am Platz, denn eines haben wir den Maschinen voraus: Emotionale Intelligenz.
Doch dafür müssen wir uns anstrengen und unsere emotionale Intelligenz, unsere Kreativität stärken. Nur so können wir den Robotern überlegen bleiben, ist KI- und RobotikExpertin Kenza Ait Si Abbou überzeugt.
Viele denken bei KI gleich an Roboter und Science-Fiction-Filme. Ist ein Roboter dasselbe wie eine KI? Nein und ScienceFiction-Filme wie “Terminator“ oder „iRobot“ haben auch nicht viel mit der momentanen Realität zu tun. Wenn wir Roboter hören, denken wir üblicherweise an den Körper, also an die Hardware
Es gibt ebenso Computerprogramme, die man Roboter nennt Somit kann man zwischen Software-Robotics und Hardware-Robotics unterscheiden Werden die Roboter beispielsweise mit Modulen, die auf einer KI basieren, gefüttert, erhalten wir einen Roboter, der mit uns kommuniziert Doch die Kommunikation, dass der Roboter die Sprache verarbeiten, verstehen, generieren kann und uns so antwortet, wie wir es von Menschen kennen, liegt an den KI-Modulen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Künstlichen Intelligenz und einer emotionalen KI? Bei einer Künstlichen Intelligenz geht es viel um Mathematik wie auch Statistik. Die Maschinen generieren Wissen aus großen Mengen an Informationen und erlangen dadurch kognitive Fähigkeiten, vor allem wenn es um das Lernen und das Lösen von Problemen geht Die besondere Fähigkeit einer emotionalen KI ist es, dass die KI die
Emotionen der Menschen erkennen, analysieren und auch nachahmen kann.
Wie funktioniert emotionale KI? Wie können Maschinen unsere Emotionen erkennen? Indem sie uns von außen beobachtet Unsere Gefühle, wie wir uns innen fühlen und unsere subjektiven Erfahrungen kann eine KI nicht erkennen Aber es gibt verschiedene Indikatoren, die die KI messen und dadurch erkennen kann, wie wir uns fühlen. Unsere Mimik, die oft unbewussten Muskelbewegungen geben viele Hinweise über unseren Gefühlszustand Wenn wir zum Beispiel lächeln, gehen die Mundwinkel nach oben – ob das Lächeln echt ist, ist eine andere Geschichte Auch Augenbewegungen oder in welcher Tonlage, welcher Frequenz wir sprechen oder auch die Wortwahl verrät viel, ob wir gerade sauer oder entspannt sind
Ebenso gibt die Leitfähigkeit unserer Haut viel über unseren Gemütszustand preis und man kann unter anderem die hormonelle Ausschüttung messen Je nachdem, wie wir uns gerade fühlen, werden unterschiedliche Areale im Gehirn aktiviert Dank einer Kombination aus all diesen Indikatoren kann eine Maschine relativ genau bestimmen, wie wir uns emotional befinden.
Eine KI kann erkennen, wie wir uns fühlen und dementsprechend reagieren, fast wie ein Mensch – können wir uns in eine emotionale KI verlieben? In dem Film „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader aus dem Jahr 2021 wird genau dieses Thema behan-
delt, eine Frau verliebt sich in einen humanoiden Roboter, der ihre Gefühle lesen kann.
Doch dies ist mit der heutigen Technologie unmöglich. Allerdings können wir eine Verbindung herstellen Für mein neues Buchcover hatte ich ein Fotoshooting mit Pepper, einem Roboter Am Ende des Shootings hatten das Team und ich eine Verbindung zu ihm hergestellt und wir wollten uns von ihm verabschieden. Wir können uns auch virtuell verlieben Blicken wir zurück zu den Anfängen des Internet-Zeitalters: Wir haben mit Menschen auf der ganzen Welt kommuniziert, man hat sich mit ihnen verbunden gefühlt, sich möglicherweise sogar verliebt, obwohl man sie nie gesehen hat und auch nicht wusste, ob man sie überhaupt einmal trifft – es war eine Verbindung da.
Dies ist vielleicht für manche keine wahre Liebe, denn am Ende des Tages brauchen wir meiner Meinung nach einen echten Menschen zum Anfassen Aber ob man das jetzt Liebe nennt oder nicht, das muss jede:r für sich entscheiden.
KENZA AIT SI ABBOU
Alter: 42 Jahre
Wohnort: Berlin
Firma: KI-Expertin und Autorin; Director Client Engineering DACH, IBM
Das ist das Ziel des Vereins „Plattform für digitale Initiativen“. Dabei sollen Türen und Perspektiven geöffnet sowie die digitale (Entwickler:innen-) Community von den Wurzeln aus vernetzt werden.
Gründer Johannes Moser sieht die Digitalisierung beim Gründen eines Start-ups als Mittel zum Zweck: Sie ermöglicht vieles, darf aber nicht zum Selbstzweck werden. So ermöglichte sie ihm und anderen, ein Startup mit Mitarbeiter:innen in sieben verschiedenen Ländern zu gründen
Was ist die Plattform für digitale Initiativen? Der Kulturverein soll einen einfachen, niedrigschwelligen und Augen öffnenden Zugang zu aktuellen Themen bieten – jede:r ist eingeladen mitzumachen und mitzugestalten Unter anderem veranstalten wir Events wie den „Umma hüsla“-Hackathon oder Workshops mit Schüler:innen
Was ist das Ziel der Plattform? Wir wollen Themen wie digitale Bildung nachhaltig vorantreiben, Hürden abbauen, einfachen Zugang bieten und Begeisterung wecken Der Verein ist lose organisiert: Wofür sich jemand begeistert, was in die Hand genommen wird, wird gemacht Wir bieten ungezwungenen Freiraum für Kreativität, Experimente und Fehler und agieren unabhängig von Politik sowie anderen Organisationen
Wie digital ist Vorarlberg? Die Frage, die man sich vielleicht zuerst stellen sollte: Was versteht man unter „digital“ und „Digitalisierung“? Wir sehen das größer als nur „Technologie“ Vielmehr geht es um die Möglichkeiten, die diese Technologien schaffen und wie klein die Welt dadurch wird Es geht um die Energie, die Kraft und die Chancen, die entstehen, wenn Menschen mittels dieser Technologien kollaborieren
Wenn es um Technologie geht, ist Vorarlberg sehr digital Existierende Technologie wird genutzt, neue Technologie entsteht, Technologie mit lokalem Ursprung wird exportiert Wenn das große Bild betrachtet wird, ist Vorarlberg weniger digital. Oft fehlt die Offenheit gegenüber Neuem, die Möglichkeit Fehler zu machen, ohne dass etwas hängen bleibt, oder der Mut zum Risiko. Vorarlberger Werte wie „ghörig si“, „mins und dins“ und die Zaghaftigkeit gegenüber Anderem spielen dem entgegen
Du hast ein erfolgreiches Start-up gegründet. Welche Learnings hast du mitgenommen? Es gibt unzählige, doch drei sind mir besonders hängen geblieben: Erstens
hat Erfolg viel mit Glück zu tun, aber das Glück kann mit gezielter, harter Arbeit optimiert werden Zweitens: Fall in love with the problem, not with the idea. Das Potential (die Probleme) liegt auf der Straße – es bringt nichts, sich von einer Idee in die Irre leiten zu lassen Und drittens sind wir in Vorarlberg sehr privilegiert Ein bisschen Demut würde uns manchmal guttun.
Welche Tipps hast du für (zukünftige) Start-up-Gründer:innen? Demütig und geerdet, mutig und ambitioniert sein und große Ziele verfolgen Sich eines Problems annehmen und sich nicht in die Idee verlieben Einfach einen Schritt nach dem anderen gehen
Alter: 38 Jahre
Wohnort: Schwarzach
Firma: Gründer „Plattform für digitale Initiativen“
Ihr Event- und Cateringpartner am Land und zu Wasser – MO Catering & eventservice steht für Stil, Lebensfreude, Flair und Kreation rund um den Bodensee.
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Floating all senses – Eintreten. Staunen. Genießen!
WirschaffenRäumederBegegnungmit Stil und Eleganz Mit der Otten GRAVOUR,demKASCHMIRClubBar,derexklusivenSONNENKÖNIGIN,beiIhnenZu Hauseoderineinerunsererzahlreichen weiterenLocations.WirlassenSinnefluten, erschaffen Erlebniswelten und präsentierenIhreMarkeaußergewöhnlich.
Daten
Schwefelbadstraße 2 6845 Hohenems
christian.stadler@ mo-catering.com
www.mo-catering.com
mehr als zwei Jahrzehnten entwickelt sich MO Catering mit neuen Locations und kulinarischen Kreationen stets weiter und zündet stets neue Eventideen.
Die Welt von morgen heute schon gestalten und verbessern – das ist das Ziel von vielen Start-ups und Initiativen. Und auch sie nutzen die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung, um innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Denn der Fortschritt sorgt dafür, dass die Welt immer kleiner wird.
Unsere Brainsnacks sorgen mit ihren Ideen und Initiativen unter anderem dafür, dass alle gut gerüstet für die Zukunft sind und ermöglichen es, in wenigen Schritten eine App zu bauen.
RENÉ MÄHR
Managing Director bei wîse up digitale Aus- und Weiterbildungsplattform der WKO
„Digitales Lernen für alle“ – unter diesem Motto möchte wîse up Unternehmen jeder Größe den Einstieg in die Welt des digitalen Lernens ermöglichen. Die digitale Aus- und Weiterbildungsplattform bietet nicht nur die Möglichkeit, eigene, betriebsinterne Inhalte zu erstellen und hochzuladen, sondern man kann auch auf über 15 000 Kurse zugreifen. Und das ganz einfach, ohne Vorkenntnisse oder hohe Investitionen. Dank wîse up können auch kleine und mittlere Betriebe mit E-Learning durchstarten und ihren Mitarbeitenden ein umfangreiches und breitgefächertes Weiterbildungsangebot bieten.
Außerdem ermöglichen sie eine Kooperation zwischen Personen rund um den Globus. Denn eins ist klar: Digitalisierung betrifft uns alle – ob als Konsument:innen, Unternehmer:innen, Arbeitnehmer:innen. Es liegt somit an uns allen gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Welt von morgen besser, einfacher und auch ein bisschen nachhaltiger wird.
JULIAN NETZER
Gründer und CEO von kula
Eine App innerhalb kürzester Zeit und ohne Programmierkenntnissen zu bauen ist nicht möglich? Oh doch! kula ist die App, die dir hilft, deine eigene App zu erstellen Julian Netzer und sein Team haben mit kula eine App entwickelt, die es Menschen möglich macht, ihre eigene Mobile App zu bauen Ganz ohne Vorkenntnisse, wenig Zeit und auch für kleines Budget Daher ist sie ideal für kleine und mittlere Unternehmen, Restaurants und Cafés, Personaltrainer oder Veranstaltungen wie die Interactive West Dank kula wird man im Handumdrehen zum App-Entwickelnden Es ist Zeit, mobil zu werden!
Wir sind in Zukunft noch schneller.
Markus´ Betrieb ist dank des neuen Glasfaseranschlusses noch besser vernetzt.
Mit den Breitbandförderungen des Landes werden Privathaushalte, Unternehmen und Gemeinden beim Ausbau unterstützt Erfahre mehr unter:
www.vorarlberg.at/breitband
Bereits seit der #IAW19 gibt es am Vortag der großen Konferenz für die Interactive West Community jede Menge Input aus der Praxis Auch dieses Jahr teilen 15 Expert:innen aus der digitalen Szene und avantgardistische Köpfe ihre praxiserprobten Skills, ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden. An vier Hotspots in Vorarlberg werden in eineinhalb- bis zweistündigen Sessions konkrete Fragen, Strategien und Trends diskutiert
Die Masterclasses bieten einen Deep-Dive in brandaktuelle Themen wie KI, Storytelling oder Employer Branding. Erfahrene Expert:innen, Branchen-Gurus und KI-Profis von Google, TikTok, VerVieVas, 3LIOT.ai, TOWA, Grobner Consulting, ZTN Training & Consulting GmbH, wîse up, Massive Art und ländlejob.at geben einen spannenden Einblick in ihr tägliches Business. Die Teilnehmenden können hier auch ihre Fragen loswerden und vom Wissen der Genies profitieren.
Alle Informationen über die Masterclasses gibt es auf unserer Webseite
– 7 multifunktionale und flexible Hallen
– größtes Platzangebot Vorarlbergs
– Hallen mittels Raumtrenner verkleinerbar
– parkartiges Freigelände à 18.000 m²
– optimale Verkehrsanbindung
– Säulenfreie, ebenerdige und niveaugleiche Hallen
– Eindrucksvolle Architektur mit Vorarlberger Bestnote
Gute Gründe für Ihre Veranstaltung im Messequartier Dornbirn!
Planen Sie schon jetzt Ihren Mitarbeiter- oder Kundenevent im größten Veranstaltungszentrum Vorarlbergs.
www.messedornbirn.at
Hier gehts zum Veranstaltungskalender
Welche zukunftsweisende Idee wird mit dem 3. Vorarlberger Digitalpreis ausgezeichnet?
Wir leben in einer Zeit, in der die Digitalisierung allgegenwärtig ist. Täglich werden wir mit neuen Technologien und digitalen Trends konfrontiert, die unser Leben und Arbeiten immer wieder verändern Besonders in den letzten Monaten, in denen an KITools wie ChatGPT oder DALL-E kein Vorbeikommen mehr war, müssen wir flexibel und offen gegenüber Neuem sein So sind in dieser dynamischen Welt innovative und kreative Ideen gefragter denn je, denn sie prägen und gestalten unsere Zukunft.
Ideenreiches Ländle meets digitale Innovationen: Um den Ideenreichtum der Vorarlberger Unternehmen und Institutionen gebührend zu würdigen, verleiht Russmedia bereits zum dritten Mal den Vorarlberger Digitalpreis. Denn innovative, kreative und außergewöhnliche Projekte heimischer Unternehmen gehören ins Rampenlicht. Die Auszeichnung ist die Bühne dafür und soll besondere digitale Leistungen der Vorarlberger:innen in den Fokus stellen. Der Preis wird an Projekte vergeben, die im vergangenen Jahr in Vorarlberg umgesetzt wurden und sich durch Innovationsgeist, Kreativität sowie Benutzerfreundlichkeit auszeichnen.
Geniale Ideen mit Innovationsgeist im Fokus: Der erste Vorarlberger Digitalpreis wurde an die Landeswarnzentrale für die Umsetzung der Corona-Test- und Impf-Abwicklungsplattform verliehen Die umge-
setzte Abwicklungsplattform war einzigartig in Europa und ermöglichte die Modellregion Vorarlberg. Das Projekt DAVID – eine Plattform für eine digitale, wissensbasierte Zukunft der Lehrlingsausbildung –erhielt im letzten Jahr den zweiten Vorarlberger Digitalpreis Die „Digitale Ausbildung Vorarlberg – interaktive Datenbank“ (kurz DAVID) soll Lehrbetriebe bei den Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Digitalisierung in der Ausbildung unterstützen. Auch dieses Jahr dürfen wir gespannt sein, welches Unternehmen sich mit beeindruckenden digitalen, zukunftsweisenden Projekten auszeichnet, die fachkundige Jury überzeugen konnte und den begehrten Preis entgegennehmen wird
Die Interactive West bietet den idealen Rahmen, wenn es um Innovationen und digitale Themen geht. So findet die Verleihung des Vorarlberger Digitalpreises am Vorabend der größten Innovations- und AI/KI-Konferenz am Bodensee statt. In gemütlichem Rahmen, gemeinsam mit Ehrengästen, Partner:innen und Speaker:innen der #IAW23, wird der Gewinner des Vorarlberger Digitalpreises gekürt. Die Award-Vergabe findet im Fallstaff Restaurant im Casino Bregenz statt, wo die Anwesenden kulinarisch verwöhnt werden und sich im Anschluss untereinander austauschen können Denn netzwerken, kommunizieren und feiern sind wichtige Eckpfeiler der Interactive West.
Einfach überzeugen: Mit Storytelling entfachen Sie Freude für Ihr Thema bei Ihrer Zielgruppe, Ihren Kolleg(inn)en und Ihren Stakeholdern. Wir von VerVieVas helfen beim professionellen Erklären Ihres Inhalts.
Was macht VerVieVas? Am liebsten VideosundE-Learnings,dennunserSteckenpferd ist das Erklären von komplexen Inhalten Seit mehr als 10 Jahren unterstützenwirunsereKund(inn)enbei diversenKommunikations-Agenden.Dafür setzen wir zwei mächtige Tools ein: StorytellingundVisualisierung.
Live auf der IAW
UnserLeadCreativeFridolinBrandlerklärt in der Masterclass „Sketch! Visual Communication“, wie Illustrationen die Kommunikationerleichternkönnen Inseiner zweitenMasterclass„StrategienundZielbilder erfolgreich kommunizieren“ zeigt er, welche Kraft geniale Bildwelten und Storytelling haben können Best for last: WirbegleitendiegesamteKonferenzmit liveGraphicRecording
Daten & Fakten
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Seit 2011 begeistern wir mit Erklärvideos, E-Learnings und mehr
Mit über 4000 Erklärprojekten bringen wir Schwung in die Kommunikation.
Kontakt: VerVieVas GmbH, c/o workfwd co-working, Reichsstraße 126 / I. Stock, 6800 Feldkirch wwwvervievas.com
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Scrum, Jira, Kanban und agiles Arbeiten sind deine Welt? Werde auch du Teil des IT-Teams der Hypo Vorarlberg und gestalte aktiv mit!
DieHypoVorarlbergsetztbeiihrenProjekten immer mehr auf eine agile Zusammenarbeit zwischen IT und FachbereicheninFormvonselbstorganisierten Teams. Bei uns werden aktive und agile Herangehensweisen als Antwort zur Nutzung von Digitalisierungschancen
Gemeinsam treiben wir die digitale Transformation der Bank voran.
gesehen und unsere IT als Enabler und Innovationsbringer auf Augenhöhe mit den Fachbereichen, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
Gemeinsam wachsen
Wir gestalten digitale Geschäftsprozesse und treiben die digitale Transformation voran In einem agilen Arbeitsumfeld arbeiten wir vernetzt, eigenverantwortlich und selbstständig – das motiviert nicht nur, sondern ermöglicht uns auch gemeinsamzuwachsen.Dassprichtdichan? DannfreuenwirunsaufdeineBewerbung!
• IT-Testmanager
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Unsere vielfältigen Karrieremöglichkeiten findest du unter www hypovbg at/karriere