www.unser-holz.com
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Holz macht sicher Dunkel breitet sich die Nacht über die Stadt. Die Stille wirft ihren Mantel über die Häuser der Umgebung. Ihhre Bewohner schlafen den Schlaf der Gerecchteen. Doch halt! Hinter der Platane blitzt ein Licchtsttraahl auf, um sich sofort wieder im Dunkel deer Nacht zu verlieren.
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Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt! Nein, das ist kein Aufruf, Bewohner des Bregenzerwaldes ins Rheintal zu holen. Es ist vielmehr ein Pläädoyer des Naturdenkers Conrad Amber für meehr Grün in der Stadt. Wir haben ihn anlässlich deer Ersschheinung seines neuen Buches getroffen unnd mitt ihm gesprochen.
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5 Tonnen auf Holz Ein Lastenkran, der 5 Tonnen hebt und auf einem filigranen Holzträger läuft. Geht denn das? Es geht. Mit einem besonderen Werkstoff, deer Bauubuche. Wir haben uns in der neuen Weerkkhaalle von i+R Holzbau in Lauterach davon berzeugeen lassen. üb
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120 Jahre – und kein bisschen leise
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Wer kann schon auf ein Alter von nahezu 120 Jahren zurückblickenn? Und dabei noch seine Arbeit verrichten, als ob man noch so vitaal wäre wie früher? Wir haben jemanden gefunden: die Bandsäge bei i+R Fenstterbau in der Produktionshalle.
Bäume sind offensichtlich vernünftiger als wir, sie streben immer nach dem Licht. In diesem Aphorismus der deutschen Lyrikerin Anke Maggauer-Kirsche steckt viel Wahrheit. Dieser Wahrheit auf den Grund zu gehen, uns mit dem Wunder Holz etwas näher zu beschäftigen, den Baum als mehr denn nur als Werkstoff zu verstehen – das ist die Intention des vorliegenden Magazins. Natürlich ist unser Alltag geprägt vom Nützlichkeitsdenken. Natürlich überlegen wir: Wo kann das Holz des Baumes am vernünftigsten eingesetzt werden? Das ist in Ordnung, wie wir glauben, denn es ist sicher besser, sich mit nachwachsenden, natürlichen Ressourcen zu beschäftigen, als die uns umgebende Umwelt noch mehr, als das schon geschieht, mit Kunststoffen zu belasten. Da ist zum anderen aber auch der Gedanke an den Baum als Lebewesen, das uns Sauerstoff spendet, das unser Klima maßgeblich beeinflusst, das Herberge so vieler anderer Lebewesen ist. Bäume geben so viel und nehmen so wenig. Deshalb ist es gut und wichtig, sich dem Thema Holz und Baum von dieser Seite zu nähern. Unser Bestreben muss es sein, das Reservoir an Bäumen, das wir haben, zu hegen und zu pflegen. Deshalb haben wir von i+R uns entschlossen, ein 25 ha großes Waldstück in Buch, das im Besitz der Gruppe ist, nicht der wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen, sondern es mit minimalsten Eingriffen sich selbst zu überlassen. Es ist fraglos ein Langzeitprojekt, das aber unserer Intention, der Nachhaltigkeit, gerecht wird. Holz verbindet. Das bekommen wir jeden Tag in unserem Beruf zu spüren. Denn Holz ist ein wichtiger Werkstoff, der unserer Gesellschaft ein wohliges Zuhause, unserer Wirtschaft zahlreiche Arbeitsplätze und unserer Umwelt die so nötigen Ressourcen schenkt. Wie sehr man mit diesem Werkstoff verbunden sein kann, beweisen die Unternehmen der i+R Gruppe jeden Tag aufs Neue, wenn sie mit viel Know-how und Leidenschaft ihre Arbeit verrichten. Dabei muss ein Rädchen ins andere greifen, um ein überzeugendes Ergebnis zu liefern. Das macht Holz mit uns. Es begleitet uns von der Wiege bis zur Bahre und ist unser Lebenselixier. Kümmern wir uns darum.
DI Reinhard Schertler i+R Bmstr. DI Joachim Alge i+R
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Holz macht sicher Dunkel breitet sich die Nacht über die Stadt. Die Stille wirft ihren Mantel über die Häuser der Umgebung. Ihre Bewohner schlafen deen Schlaf der Gerechten.
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RC3-Fenster – ein Männerspielzeug? Ja, wenn das Unternehmen i+R Fenster- und Türenbau zum Kundenevent lädt. Denn dann geht es ans Eingemachte: Kunden dürfen die Einbruchssicherheit der neuen Fensterentwicklungen prüüfeen.
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Gschtocha, Bock, Eichel Erraten, wir sind beim Jassen, Vorarlbergs beliebtestem Volkssp port. Eine der vier Farben ist – Eichel. Und die Eiche ist auch als Baum m ein besonderes Pflänzchen. So machen Eichen in Deutschland d etwa 10% des Gesamtwaldbestandes aus, das sind ca. 1,1 Mio. ha, in Österreich liegt der Anteil bei ungefähr 2%, dies entspricht einer Fläche von etwa 66.000 ha.
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Vintage im Hause i+R Wer kann das schon? Auf ein Alter von nahezu 120 Jahren zurückblicken. Und dabei verrichte ich noch meine Arbeit, als ob mich kein Zipperlein plagen würde. Ja, das kann mir keiner nachsaageen, dass ich mich in all meinen Jahren, in denen ich so vieles komm men und gehen sah, jemals aus meiner Verantwortung gestohlen hätte.
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Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt! Nein, das ist kein Aufruf, Bewohner des Bregenzerwaldes ins Rheintal zu holen. Es ist vielmehr ein Plädoyer für mehr Grün des denkeers Conrad Amber. Naatuurd
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5 Tonnen auf Holz Wir stehen in Lauterach in der Dammstraße 3 mitten in der Halle von i+R Holzbau. Wir blicken etwa 12 m nach oben. An der Decke der Halle gleiten drei Laufkräne mit je 5 Tonnen Tragffähigkkeit auuf filigranen Holzbalken. Wenn das nur gut geht, denkken wirr unns.
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Karriere mit Holz – Hubert Müller Schon oft gehört, bei i+R Realität: Zahlreiche Mitarbeiter haben in den verschiedenen Unternehmen der Gruppe einen ganz besondeereen Weg eingeschlagen, der sie bis heute sehr weit gebracht hat:: Einer davon, der seine Karriere »mit Holz« bei i+R gemacht hat, istt Hubert Müller.
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Nicht einmal mit Gewalt – das RC3 Fenster leistet Widerstand.
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unkel breitet sich die Nacht über die Stadt. Die Stille wirft ihren Mantel über die Häuser der Umgebung. Ihre Bewohner schlafen den Schlaf der Gerechten.
Doch halt! Hinter der Platane blitzt kurz ein greller Lichtstrahl auf, um sich sofort wieder im Dunkel der Nacht zu verlieren. Ein leises Tapsen von gummibesohlten Sportschuhen wird hörbar. Der Schemen einer menschlichen Gestalt zeichnet sich vor dem Hintergrund einer hellen Hauswand ab. Eine zweite Gestalt folgt ihr. In gebückter Haltung, leise Worte zischend. Zielgenau steuern sie eine durchlässige Stelle in der Hecke des schmucken Einfamilienhauses an. Leise, wie sie gekommen sind, schlüpfen die beiden Gestalten durch die Öffnung in den Garten. An der Hauswand angekommen, kauern sie sich vor ein Fenster und inspizieren die Beschläge. Sie setzen den Geißfuß an, und ... Vorsorge und Prävention Das ist eine Szene, wie sie leider häufig in unserer Region vorkommt. Die Zahl der Hauseinbrüche nimmt zu, der Plage ist scheinbar keine Grenze zu setzen. So wurden im Jahr 2016 in Vorarlberg 180 Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser registriert, was im Vergleich zu den vorigen Jahren zwar einen Rückgang bedeutet, aber eben immer noch eine ganz erkleckliche Zahl darstellt. Damit ist die Zahl der Einbruchdiebstähle vorarlbergweit um über 24% gesunken, österreichweit um 16,4%. Die Aufklärungsrate bei diesen Delikten beträgt 10,0% (Quelle: Landespolizeidirektion Vorarlberg). Bei 40% aller Wohnraumeinbrüche in Österreich 2016, das sind 5194 angezeigte Fälle, blieb es beim Versuch, und dem Täter gelang es nicht, ins Gebäude zu gelangen und Diebesgut zu entwenden. Die Gründe dafür: guter Eigenschutz und richtig gesetzte Präventionsmaßnahmen. Doch von welchen Präventionsmaßnahmen ist hier die Rede?
Gewusst wie Dazu zählen mit Sicherheit zum einen einbruchhemmende Fenster und Türen. Was aber macht ein Fenster einbruchhemmend? Es sind mehrere Faktoren, die einem Einbrecher Widerstand zu leisten vermögen. So hat i+R Fensterbau erstmals ein zweiflügeliges und dreifachverglastes Sicherheitsfenster aus Holz auf den Markt gebracht, das die Widerstandsklasse RC3 erfüllt und damit als höchst einbruchhemmend gilt. RC4 gilt im Holzfensterbau derzeit als kaum machbar. Erstmals zum Einsatz kam diese Neuentwicklung aus Eiche bei einem Hotelprojekt am Arlberg. Zusätzlich zur Sicherheit weisen die Fenster mit einem Ug-Wert von 0,5 einen minimalen Wärmeverlust auf, was dem Passivhausstandard entspricht. Es ist kein Zufall, dass bei diesem Projekt am Arlberg als Holzart die Eiche verwendet wurde. Eiche sei das beste Holz überhaupt, erklärt Thorsten Hölzlsauer, Geschäftsführer von i+R Fensterbau. Es ist profilecht und verdreht und verwindet sich kaum. Der Grund: Eiche ist ein dichtes Hartholz, das äußeren Witterungseinflüssen bestens standhält. Neben zahlreichen Verschlusspunkten mit Vollverklebung erhielt das Fenster außerdem einen
Aufbohrschutz und ein 68 mm starkes schusshemmendes Glas. Es blieb beim Versuch Nachdem das Fenster sein Entwicklungsstadium hinter sich gebracht hatte, wurde es u. a. vom Bayrischen Landeskriminalamt gelistet und vom GBD in Dornbirn auf seine Tauglichkeit überprüft. Und das mit durchschlagendem Erfolg. »Der »Einbrecher« wurde mit den für RC3 vorgesehenen Werkzeugen ausgestattet«, erzählt GF Hölzlsauer, »dann machte er sich an die Arbeit. Zu unserer Freude und seinem Entsetzen schaffte er es nicht, das Fenster zu knacken.« Damit war das Zertifikat sichergestellt. Und was ist unserem Einbrecherduo vom Beginn der Geschichte widerfahren? Es muss wohl an ein solches Sicherheitsfenster geraten sein, denn alles Hantieren mit Geißfuß, Schraubenzieher und Stemmeisen nutzte nichts. Nach wenigen Minuten gaben die erfolglosen Einbrecher auf und machten sich vom Acker. Damit zählt das schmucke Einfamilienhaus zu den 40% der Domizile, die nicht nach 3-5 Minuten mit herkömmlichen Mitteln geknackt werden können. •
»Mit unseren zweiflügeligen und dreifachverglasten Sicherheitsfenstern haben wir erstmals ein Holzfenster auf den Markt gebracht, das die Widerstandsklasse RC3 erreicht. Damit gilt es als höchst einbruchhemmend.« Thorsten Hölzlsauer Geschäftsführer i+R Fensterbau
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RC3-Fenster – ein Männerspielzeug? Widerstandsklassen Bei den Klassen wird zwischen Bruttound Nettozeit unterschieden. Bei der Prüfung hat der Prüfer eine bestimmte Bruttozeit zur Verfügung. Innerhalb dieser Bruttozeit muss die Nettozeit für einen »Einbruchsversuch« erbracht werden. Bei den Zeitangaben handelt es sich um Nettozeiten. RC1 Widerstandszeit: 0-3 Min: geringer Einbruchschutz; Aufbruchversuche meist mit körperlicher Gewalt RC2 Widerstandszeit: 3 Min: einfache Werkzeugen wie Schraubenzieher oder Zange RC3 Widerstandszeit: 5 Min: weitere Werkzeuge wie Geißfuß RC4 Widerstandszeit: 10 Min: erfahrene Einbrecher mit Sägewerkzeugen, Schlagwerkzeugen, Äxten, Stemmeisen, Hammer, Meißel, Bohrmaschine RC5 Widerstandszeit: 15 Min: besonders erfahrene Täter mit Elektrowerkzeugen, Bohrmaschinen, Stichsägen, Säbelsägen, Winkelschleifer
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a, wenn das Unternehmen i+R Fensterund Türenbau zum Kundenevent lädt. Denn dann geht es ans Eingemachte: Kunden dürfen die Einbruchssicherheit der neuen Fensterentwicklungen prüfen. Worum es dabei geht? Zu demonstrieren, wie widerstandsfähig und einbruchhemmend RC3-Fenster sein müssen. Im Juni des vergangenen Jahres trafen sich über 150 Kunden in Lauterach, um das Produkt auf Herz und Nieren zu prüfen. Jeder Besucher, der sich als »Einbrecher« versuchen wollte, bekam die für RC3 vorgesehenen Werkzeuge – Geißfuß, Hammer und Schraubenzieher – zur Verfügung gestellt, um das Fenster innert der vorgesehenen Zeit – 5 Minuten – auf welche Art auch immer zu öffnen. Die einen ließen ihre Kräfte spielen, die anderen setzten auf Technik. Aber es gab kein Durchkommen. Schlussendlich musste das Fenster roher Gewalt weichen: Die Mitarbeiter zerstörten es mit Hilfe eines Gabelstaplers. Aber welcher Einbrecher bedient sich schon solch schwerer Gerätschaft, um in das Wohnungsinnere zu gelangen? Bundeskriminalamt Bayern und GBD Weitere Tests – dieses Mal von Profis – wurden in Dornbirn vorgenommen. In Deutschland wurden die Fenster von i+R nach eingehender Prüfung ins Herstellerverzeichnis »geprüfte und zertifizierte
einbruchhemmende Produkte« aufgenommen, in Dornbirn wurde dem »Einbrecher« nach mehreren missglückten Versuchen das Fenster übers Wochenende zu weiteren Versuchen überlassen. Aber wie geht eine solche Prüfung vor sich? Grundsätzlich wird von der Annahme ausgegangen, dass ein Einbrecher nach 5 erfolglosen Minuten aufgibt und das Weite sucht. Deshalb muss ein Fenster der Widerstandsklasse RC3 mindestens 5 Minuten den Versuchen eines Profis widerstehen. Bei der Zertifizierung werden Fachleute mit entsprechendem Material auf das Produkt losgelassen. Sie müssen es jetzt innerhalb von 30 Minuten schaffen, in einer Nettozeit von eben 5 Minuten das Fenster zu öffnen. Der »Einbrecher« darf dabei immer wieder eine Verschnaufpause in Anspruch nehmen, gerechnet wird nur die Nettozeit. Der Unterschied zum Ernstfall: Der Tester darf das Fenster im Vorfeld inspizieren, sich mit den Materialien und den Beschlagsverriegelungspunkten vertraut machen, bevor er ans Werk geht. Das Ergebnis der Tests spricht Bände. Der »Einbrecher« schaffte es nicht, das Fenster zu öffnen, damit war die Prüfung bestanden. Das Team von i+R stellte dem Prüfer im Anschluss das Fenster übers Wochenende zur Verfügung, dem Vernehmen nach soll der Versuch irgendwann von Erfolg gekrönt gewesen sein. •
RC6 Widerstandszeit: 20 Min: spezielle, große Elektrowerkzeuge
Weiterführende Informationen i+R Fensterbau: www.ir-fensterbau.at Einbruchhemmende Fenster: www.secupedia.info/wiki/Einbruchhemmende_Fenster Arbeit mit Holz bei i+R
Prüfbericht Bundeskriminalamt Bayern: www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/fenster.pdf
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Gschtocha, Bock, Eichel
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rraten, wir sind beim Jassen, Vorarlbergs beliebtestem Volkssport. Eine der vier Farben ist – Eichel. Und die Eiche ist auch als Baum ein besonderes Pflänzchen. So machen Eichen in Deutschland etwa 10% des Gesamtwaldbestandes aus, das sind ca. 1,1 Mio. ha, in Österreich liegt der Anteil bei ungefähr 2%, dies entspricht einer Fläche von etwa 66.000 ha (Quelle: waldschutz.at).
Erkennbar ist die Eiche nicht unbedingt an ihrer Höhe von 25-30 m. Vielmehr sind es der Stamm und die Krone, die die Eiche zu einer massiven Schönheit machen: Der Stamm wird bis zu drei Meter breit, versehen mit einer gewaltigen Krone mit den charakteristischen rund 10 Zentimeter langen Blättern und Eicheln. Außerdem hat die Eiche, die aus der Familie der Buchen stammt, über 600 Verwandte. In Österreich sind vier davon heimisch: die Stieleiche (Quercus robur), die Traubeneiche (Quercus petraea), die Zerreiche (Quercus cerris) und die Flaumeiche (Quercus pubescens). Zusätzlich wird noch die Amerikanische Roteiche (Quercus rubra) angebaut. Sie kommt als eine der wenigen Baumarten im Nieder-, Mittel- und Hochwald vor und ge-
hört damit zu den wertvollsten und vielseitigsten Holzarten. Die Eiche kann auf eine lange, bedeutungsvolle Geschichte zurückblicken. Im alten Griechenland war sie der heilige Baum des obersten Gottes Zeus, bei den Germanen wurde sie mit dem Donnergott verbunden. Bei den Druiden symbolisierte dieser Baum das männliche Prinzip. Vor ihrem Wahrsagen sollen sie die Früchte der Eiche gegessen haben. In Zeiten der Romantik wurde die Eiche zum Symbol von Treue, Standhaftigkeit und Beständigkeit, während im Nationalsozialismus die Kriegshelden mit dem Ritterkreuz »mit Eichenlaub« geehrt wurden.
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Eichen sind seit jeher begehrt: im Mittelalter, um das Vieh vor Gewitter, Sturm und Sommerhitze auf Waldweiden zu beschützen. Im Herbst dienten sie als Lieferant für Mastfutter. Aus dieser »Baumnutzung« blieben sie auf Waldweiden erhalten, wie hier im benachbarten Maienfeld: Eichen mit 300 und mehr Jahren.
Multifunktional durch seine Eigenschaften Was aber macht diesen Baum so besonders, dass er ein gerngesehener Gast in unseren Wohnungen und Häusern ist? Das sind zum einen seine Eigenschaften. Die Rohdichte der Eiche beträgt 0,7 g/ cm³ und macht sie zu einem besonders harten und schweren Holz. Ihr Quellverhalten ist ausgezeichnet, sie quillt bei einer Holzfeuchteveränderung von 1% um 0,16% – und ist damit viel geringer als gkeit, bei Buche, Esche oder Kiefer. Die Dauerhaftig festgelegt in der DIN EN 350-2, ermöglicht es, Möbel aus Eichenholz auch im Freien aufzustellen. Diese Eigenschaften machen das Holz ebenso geeignet für den Möbel- und Innenausbau wie für den Bau im Außenbereich und für Bodenbeläge (Quelle: lamodula.at). Auch im Wasser- und Schiffsbau wurde und wird Eichenholz verwendet. Ökologisch ist die Eiche wichtig für die Vermehrung von vielen Insektenarten, so kann die Krone bis zu 1000 Arten beherbergen. Im Alter bietet sie Fledermäusen und Vögeln Zuflucht, außerdem hat die Eiche einen hohen Heizwert als Brennholz.
Und in der Weinreife kommen Eichenfässer – auch unter dem Namen Barrique bekannt – schon seit langer Zeit zum Einsatz. Das Eichenfass dient vielfach dem Ausbau von Wein, aber auch von Whisky und Bier. Das Barrique gibt u. a. Gerbstoffe (Tannine) in den Wein ab. Gemeinsam ist allen in Holzfässern erzeugten Weinen ein gewisses Maß an Oxidation. Noch bis in die 1980er Jahre galt Holzgeschmack beim Wein als typischer Weinfehler. Eichenholz im Wandel der Zeit Die Verwendungsmöglichkeiten dieses Hartholzes ließen sich noch viel weiter fortführen. Doch eines ist auffallend: Galt die Eiche noch vor wenigen Jahrzehnten als klobig, schwer und dunkel, so hat sie heute einen Wandel vollzogen. Viele Designer und Möbelbauer verarbeiten das wertige Holz zu eleganten, modernen und schicken Stücken. Dadurch erhält der Raum sein eigenes natürliches Bild und ein Raumklima, das besser wohnen und schlafen lässt. Damit ist die Eiche ein Alleskönner in unserem Lebensraum und war zu Recht der Baum des Jahres 2016. •
Rohdichte Die Rohdichte, auch scheinbare oder geometrische Dichte oder Raumgewicht genannt, ist die Dichte eines porösen Festkörpers basierend auf dem Volumen einschließlich der Porenräume. Darrdichte Die Darrdichte bezeichnet die Rohdichte von trockenem Holz, das heißt bei 0% Holzfeuchte. Quell- und Schwindverhalten Schwind- und Quellmaß sind Kennwerte für die hygroskopischen Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen, die die Dimensionsveränderung eines Werkstücks abhängig von der Holzfeuchtigkeit beschreiben. Nimmt Holz Wasser auf, quillt es. Deshalb sollte vor allem das Quellmaß möglichst gering sein, da aufquellendes Holz nicht nur unschön ist, sondern die Festigkeit beeinträchtigt. Dauerhaftigkeit Unter natürlicher Dauerhaftigkeit versteht man die Widerstandsfähigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen, Insekten und Meerestieren nach DIN EN 350-2. (Quelle: wikipedia.de)
Kunst und Genuss Doch Eichenholz wird nicht nur im Alltag eingesetzt. Eichenholz war auch in der Kunst schon seit jeher ein beliebter Werkstoff. So hat Hans Brüggemann seinen Passionsaltar im St.-Petri-Dom in Schleswig zwischen 1514 und 1521 aus Eiche gefertigt. Das Altarblatt enthält fast 400 aus Eichenholz geschnitzte Figuren und misst mehr als 12,60 m in der Höhe und 7 m in der Breite und stellt die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu dar. Auch Künstler wie Pieter Breughel oder Rembrandt haben sich bei vielen ihrer Gemälde auf die Qualität des Holzes verlassen. Unter anderem hat Breughel seine berühmte »Bauernhochzeit« (1568), Rembrandt die »Nachtwache« (1642) und »Ein Christus nach dem Leben« (1648) auf Eiche gebannt.
Weiterführende Informationen Steckbrief Traubeneiche: www.baumkunde.de/Quercus_petraea Baumwelten – und ihre Geschichten: Conrad Amber, Kosmos Verlag 2015
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Vintage im Hause i+R W
er kann das schon? Auf ein Alter von nahezu 120 Jahren zurĂźckblicken. Und dabei verrichte ich noch meine Arbeit, als ob mich kein Zipperlein plagen wĂźrde. Ja, das kann mir keiner nachsagen, dass ich mich in all meinen Jahren, in denen ich so vieles kommen und gehen sah, jemals aus meiner Verantwortung gestohlen habe. Âť
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Bandsäge in der Produktionshalle von i+R Fensterbau.
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»Unsere Bandsäge ist uns sehr ans Herz gewachsen. Sie funktioniert tadellos und hat uns noch nie im Stich gelassen.« Harald Spettel Produktionsleiter i+R Fensterbau
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Zeugin der Geschichte Ich erlebte noch den alten Kaiser Franz Joseph I., Gott hab ihn selig. Ich sah ein großes Österreich. Ich überstand zwei Weltkriege – unbeschadet. Ich funktionierte in Zeiten des Wirtschaftswunders, ließ mich auch von der Wirtschaftskrise in den 70ern nicht unterkriegen. Ich verfolgte den Börsenaufschwung und deren Crash, die Digitalisierung ging auch an mir nicht spurlos vorüber. Aber ich bin noch immer da – stark und unverwüstlich wie eh und je.
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1960 wurden dann die Weichen für mein weiteres Dasein gestellt: Die industrielle Holz- und Türenproduktion wurde aufgenommen. Zwar stand ich noch in den Diensten der Holzbauer, aber nach deren Umzug in die Dammstraße in Lauterach blieb ich bei den Fensterbauern. Zwar wurde auch uns der Platz allmählich zu knapp, sodass wir 2010 ebenfalls in die Dammstraße in Lauterach übersiedelten, aber dieses Mal durfte ich mit. Kleine Kosmetik – große Wirkung Ich bekam ein paar kosmetische Eingriffe verpasst – meine Spannungsseile verlaufen seitdem geschützt in einem Formrohr, außerdem bekam ich eine neue Schaltzentrale – aber das Arbeitsinspektorat hat seitdem nichts mehr gegen meinen Einsatz bei den Fenster- und Türenbauern.
An mein Geburtsjahr als kleine Bandsäg ge aus dem g Hause Reimann, das später von der Firma Weinig übernommen wurde, kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Es dürfte zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Eines weiß ich aber noch genau: Johann Schertler hat mich gesehen und schwupp – war’s um uns beide geschehen. Seit dieser Zeit bin ich ein treues Mitglied der i+R-Familie, wie auch die Furnierpresse, die den Umzug 2010 in die Dammstraße leider nicht überlebt hat, und der Schrägaufzug, der heute noch in der »Alten Säge« in der Hofsteigstraße 4 in Lauterach steht.
Warum ich immer noch hier bin, obwohl es schon modernere Maschinen gibt? Das fragt ihr am besten Harald Spettel, meinen Chef (Anmerkung: Harald Spettel, Produktionsleiter und Tischlermeister i+R Fensterbau).
Ich habe bisher drei Umzüge in meinem Leben mitgemacht: Meine ersten Jobs verrichtete ich im Sägewerk bei i+R. Mein damaliger Chef Johann Schertler hat immer gut auf mich geschaut, aber die Zeiten waren damals noch anders: Wir arbeiteten von 6 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, samstags machten wir um 5 Uhr Feierabend.
Harald, mein Herr und Meister Harald Spettel: Unsere Bandsäg ge ist uns sehr ans Herz gewachsen. Sie funktioniert tadellos und hat uns noch nie im Stich gelassen. Was sie besonders gut kann? Zum einen hat sie eine sehr hohe Schnitthöhe, wir haben damit schon über 45 cm hohe Schwarten mit einer Breite von 1,5 cm gesägt.
Neben einem dünnen Schnitt verfügt sie außerdem über einen mechanischen Vorschub. Eigentlich ist unsere Bandsäg ge ein Gerät für eine Sägerei, von wo sie ursprünglich auch kommt. Und was die Lebensdauer der alten Dame betrifft: Ihr Hauptportal mit 5 Tonnen aus Gusseisen ist nicht umzubringen. Einzig bei den Blättern, dem Motorantrieb oder dem Keilriemen könnte einmal etwas sein, aber das kann repariert werden. Die Lady könnte eigentlich nur durch menschliches Versagen in ernsthafte Probleme kommen, wenn z. B. bei der Blattspannung ein Fehler passiert o. Ä. Aber ansonsten ist ein Ende unserer Bandsäg ge nicht abzusehen. Sie wird uns wohl alle überleben. Jetzt wisst ihr, was ich besonders gut kann. Ja, der Harald und sein Team, die schauen auf mich. Ich hoffe, wir werden noch viele Jahre zusammen Holz zu Fenstern und Türen verarbeiten. •
i+R Fenster- und Türenbau Dammstraße 6, Lauterach, Österreich, www.ir-fensterbau.at i+R Holzbau Dammstraße 3, Lauterach, Österreich, www.ir-holzbau.at Weinig-Gruppe Maschinen und Anlagen für Holzbearbeitung seit 1905. Weinigstraße 2/4, Tauberbischofsheim, Deutschland, www.weinig.com Schwarten Als Schwarten werden die äußeren Abschnitte bezeichnet, die beim Zersägen eines Stammes auf Schnittholz entstehen. Eine Seite wird von der Stammaußenseite gebildet und weist somit noch die äußere Stammrundung auf. Bei i+R Fenster- und Türenbau werden aus der angelieferten Blockware Schwarten gesägt. Bandsäge Eine Bandsäge ist eine Werkzeugmaschine, deren Werkzeug aus dem zu einem geschlossenen Ring verschweißten Bandsägeblatt besteht.
Harald Spettel mit »seiner« Bandsäge.
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Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt!
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ein, das ist kein Aufruf, Bewohner des Bregenzerwaldes ins Rheintal zu holen. Es ist vielmehr ein Plädoyer für mehr Grün des Naturdenkers Conrad Amber. Dessen gleichnamiges neues Buch wird am Mittwoch, den 24.5.2017 im Kuppelsaal in der Landesbibliothek Bregenz präsentiert. In seinen Betrachtungen beschäftigt sich Conrad Amber mit den Visionen, wie sich Dachgärten positiv auf das Klima auswirken, wie sich der Feinstaubgehalt in einer Allee-Straße verändern, wie ein Autobahnwald funktionieren oder wie ein Friedwald unser tägliches Leben beeinflussen kann. Wir haben Conrad Amber vorab getroffen, um mit ihm über sein Buch und seine Visionen zu sprechen. Für alle,, die dich nicht sehen können. Wer ist Conrad Amber? Ich bin ein Kind meiner Heimat Vorarlberg. Die Liebe zur Natur und die unverfälschte Sicht auf dieses Land haben mich seit jeher gefangengenommen. Diese Liebe zu Wiesen, Wäldern und Kultur des Alpenraums drücke ich in meinen Büchern in Bild und Text aus. So schaffe ich eine eigene Atmosphäre im Einklang mit der Natur. Ich nenne sie Amberwildheit. griff,, der zentral ist. Der Die Natur – heute ein Beg g beinhalFreude und Leid,, Gefahr und Rettung tet. Was heißt Natur für dich? Ich bin ein Naturmensch. Naturnah. »Natur« ist die Philosophie, die mich schon seit meiner Jugend prägt. Ich sehe mich in einer ursprünglichen Umgebung, die noch nicht von Menschenhand verändert worden ist, zu Hause. Diese stimmig einzufangen, ihre Facetten und Horizonte zu vermitteln, das ist mein Anliegen. Denn ich glaube, die Seele der Welt liegt in der Natur. Sie spiegelt das wieder, was in uns allen vorgeht, was wir fühlen, spüren, sind. Ich gehe zurück zu den Ursprüngen und entdecke sie. Neu und unverfälscht. Unser Ziel muss es sein, die Natur be-
Bei diesem Volksschulneubau in Lauterach wurden das neue Schulgebäude zu den und unter die bestehenden Bäume gesetzt. Die riesige Schwarznuss beschattet eines der Klassengebäude samt Dachgarten.
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wusst in ihren Ursprüngen zu erleben. Ihre Wurzeln zu spüren. Sie zu erhalten und zu schützen vor Irrtum, Raubbau und Zerstörung. In deinem neuen Buch mit dem Titel »Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt!« beschreibst du deine Visionen rund um das Phänomen Stadt und Baum. Worauf kommt es dir in deinem Plädoy yer vor allem an? Ich stelle mir bzw. meinen Lesern vorab ein paar ganz einfache Fragen: Gehören Sie zu den glücklichen Menschen, die einen Blick ins Grüne haben? Erleben Sie den Lauf des Jahres mit dem Schauspiel der Verwandlung der Pflanzen? Genießen Sie die Düfte und Gerüche von Bäumen und Blumen? Oder ist das alles sehr weit weg von Ihnen? Meine Antwort: Je weiter wir uns von der Natur entfernen, je mehr wir sie verdrängen und züchtigen, umso schlechter geht es uns. Die Zivilisationskrankheiten, wie etwa Allergien, Atemprobleme, Krebs und Burnout, nehmen in beunruhigendem Maße zu, und das hat einen erschreckenden Zusammenhang. Die Feinstaubbelastung unserer Städte und der CO2-Gehalt unserer Atemluft hat die höchsten Werte seit Aufzeichnungsbeginn erreicht. Es ist höchste Zeit, dass wir aufstehen und anpacken. Wir können, wir müssen etwas gegen diese selbstzerstörerischen Entwicklungen tun. Das kling phetisch. Doch was ist gt alles sehr prop es,, was wir im Einzelnen,, aber auch als Gesellgeg gen tun können? schaft dag Es ist manchmal einfacher, als wir denken. Wir müssen zuallererst umdenken und unser Handeln verändern. Wir müssen vor allem uns wieder mit der Natur versöhnen und sie zulassen. Und es wird uns überraschen, wie und wo das überall möglich ist. Je weniger wir manchmal eingreifen, umso besser ist das schlussendlich für uns. Damit müssen wir erst einmal zurechtkommen. Denn wenn wir Grün zulassen, und das nicht nur in unseren Gärten und Balkonen, sondern auch am und über dem Haus, dann wirkt sich das unmittelbar auf uns aus. Die Atemluft wird besser, das Klima wird ausgeglichen, unsere Gesundheit wird gestärkt. Bäume auf die Dächer – wie dürfen wir uns das vorstellen? In den Stadtgebieten, insbesondere den Gewerbeflächen, breitet sich inzwischen ein Meer an Flachkiesdächern aus, die im Sommer bis über 80° C heiß werden und von denen das Wasser nach Starkregen innerhalb von wenigen Stunden in die Kanalisation abgeleitet wird. Beides hat einen dramatischen Einfluss auf das Mikroklima und die Überschwemmungsgefahr. In vielen Projekten und beispielhaften Gründächern wird inzwischen vorgeführt, wie positiv sich die Dachbegrünung auswirkt. Auf die Qualität der Luft, die die Pflanzen vom Feinstaub befreien, auf das Klima, das gemäßigt und gekühlt wird, auf den Wasserhaushalt, da der Großteil des Niederschlages am Dach bleibt und dort kühlend verdunstet. Dachgärten dämpfen die Lärmbelästigung, isolieren das Gebäude, sodass dort erheblich Energie eingespart werden kann, und ganz nebenbei verlängert ein höherer Substrataufbau die Lebensdauer der Dachhaut bis zum Doppelten. Das muss natürlich professionell gemacht werden, aber die technischen Lösungen gibt es längst. Du sp prichst in deinem Buch von der Sukzesg brachlieg gender Fläsion,, der Rückeroberung chen. Was genau ist darunter zu verstehen und was bewirkt sie? Mit Sukzession – ich nenne es auch die Rückeroberung – bezeichnet man den Vorgang der Pflanzenwelt, sich Brachflächen zurückzuholen. Am Ende entsteht dann wieder Wald – unsere natürliche Landschaftsform. Wenn dies – so wie im Park am Gleisdreieck in Berlin – zugelassen wird, indem aufgegebene Bahnflächen nicht mehr gebraucht und bewaldet werden, so entsteht ohne Zutun des Men-
Bosco verticale: Dieses Waldhochhaus steht in Mailand und ist seit 2 Jahren bewohnt. Rund 1000 Gehölze in Trögen kühlen die Wohnungen und spenden gute, gefilterte Luft.
schen ein attraktiver, grüner Erholungsraum, der inzwischen zu einem stark frequentierten Waldpark gewachsen ist.
über den medizinischen Effekt hinaus tut das Verweilen im Wald unserer Seele, unserem Wohlbefinden und unserem Gemüt gut.
Das kühlt die Stadtluft erheblich ab, Totholzbäume bleiben stehen als Wohnung für Specht, Fledermaus und Wildbiene und werden – wo es für die Gehsicherheit notwendig ist – mit Stützen gesichert. Bäume in Parks dürfen endlich wieder ihren natürlichen Wuchs entfalten und Äste bis zum Boden behalten, ohne dass man sie gleichförmig in Standardform zuschneidet. Durch diese Haltung – oder eigentlich das »Nichteingreifen« – entstehen wieder Vielfalt, Lebensräume und letztlich auch eine gesunde Umgebung für die WaldparkBenützer.
Ganz ohne Eile, ohne Smartphone, Kopfhörer oder Zigaretten. Wenn wir uns auf dieses »Waldbaden« einlassen, erholen wir uns in ungekannter Weise und Tiefe. Conrad Amber lächelt. Ist Conrad Amber ein Magier? Ist Conrad Amber der, der er zu sein vorgibt. Oder ist Conrad Amber viele, die in uns schlummern? Finden Sie es selbst heraus. Conrad Amber ist ein wunderbares Geheimnis. • Weiterführende Informationen
Wie kommt man – wie du – auf die Idee,, ein florierendes Unternehmen zu verkaufen und sich g von Natur und fortan der Sichtbarmachung Bäumen zu widmen? Ich möchte mit den Menschen meine Liebe zur Natur teilen. Ihnen Wege aufzeigen, wie wir in unsere Mitte finden können. Ihnen die Schönheiten unserer Heimat präsentieren. Im Zuge meiner Arbeit habe ich die Natur erwandert, erspürt und mit meiner Kamera eingefangen. Doch das ist nicht nur meine persönliche Erfahrung. Längst wurde durch Studien nachgewiesen, wie gesund der Aufenthalt im Wald für uns Menschen ist. Wenn wir dort sind und atmen, uns bewegen und genießen, nehmen wir Moleküle der Waldluft über die Haut und unsere Atmung in uns auf. Diese Botenstoffe – Terpene –, mit welchen die Bäume untereinander kommunizieren, sind Heilstoffe, die schon nach wenigen Stunden in unserem Blut nachgewiesen werden können. Sie senken Allergene und stärken unser Immunsystem. Aber selbst
Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt: Herausgeber: Conrad Amber Verlag: KOSMOS Verlag, Stuttgart Seiten: 270 Seiten mit zahlreichen Bildbeispielen ISBN: 978-3-440-15403-8 Buchpräsentation: Mittwoch, 24.5.2017 um 19:00 Uhr in der Vorarlberger Landesbibliothek, Bregenz, Kuppelsaal Website Conrad Amber: www.conradamber.at
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5 Tonnen auf Holz W
ir stehen in Lauterach in der Dammstraße 3 mitten in der Halle von i+R Holzbau. Wir blicken etwa 12 m nach oben. An der Decke der Halle gleiten drei Laufkräne mit je 5 Tonnen Tragfähigkeit auf filigranen Holzbalken. Wenn das nur gut geht, denken wir uns.
Und es geht gut: Die Lastverteilung der Kräne ist dank der großen Festigkeit des Holzes – einer Neuentwicklung aus dem Hause Pollmeier in Deutschland – gar kein Problem. Überhaupt ist diese neue Halle von i+R Holzbau ein spannendes Neukapitel zum Thema Holz im Gewerbebau: Erstmals wurde hier das industriell hergestellte Furnierschichtholz Baubuche eingesetzt. Dort, wo vormalig Nadelhölzer verwendet wurden, gewinnt die Buche zunehmend an Bedeutung. Holz und Technologie Aber was ist Baubuche eigentlich? Bei diesem Werkstoff handelt es sich um ein Furnierschichtholz aus regionalem Buchenholz, das in einem hochtechnologisierten Verfahren hergestellt wird. Dabei werden 3 mm starke Schälfurniere faserparallel bzw. kreuzweise verleimt und zu Trägern, Platten, Paneelen und Fußböden weiterverarbeitet. »Holz als Baustoff wird künftig in allen Bereichen eine große Bedeutung haben. Als heimischer Werkstoff besticht es durch geringe CO2-Werte und niedrige Lebenszykluskosten bei Bauwerken«, erklärt Bau- und Zimmermeister Hermann Böhler, Geschäftsführer der i+R Holzbau. Das gilt auch in hohem Maße für die Baubuche, die dank ihrer hohen Festigkeit wesentlich schlankere Bauteile als Nadelholzwerkstoffe ermöglicht. Außerdem ist Buchenholz in Mitteleuropa gut ver-
fügbar, es bietet hervorragende technische Eigenschaften, z. B. eine hohe Tragfähigkeit, weshalb es zukünftig auch im konstruktiven Holzbau zum Einsatz kommt. Ein weiterer Pluspunkt, der für die Buche spricht, ist ihre hohe Oberflächengüte, die sie auch im Sichtbereich glänzen lässt. Zu guter Letzt ist es möglich, durch die wirtschaftliche Fertigungstechnologie Konstruktionen aus Baubuche auf dem gleichen Preisniveau zu halten wie herkömmliche Nadelholzkonstruktionen. Baubuche in der Praxis Was bedeutet das nun in der Praxis? Der Neubau der i+R-Halle in Lauterach sollte höher sein als die beiden bestehenden Hallenschiffe. Durch die Verwendung des neuen Werkstoffes konnte das Dachtragwerk deutlich niedriger geplant werden. »Was in diesen Dimensionen sonst nur mit Stahl umsetzbar wäre, können wir jetzt auch in Holz machen. So lassen sich gedrückte Bauwerke mit möglichst hohen Raumhöhen umsetzen«, sagt Geschäftsführer Hermann Böhler. Und weiter: »Baubuche ermöglicht ein Einsparungspotenzial des Trägerquerschnitts um 30 bis 55% im Vergleich zu herkömmlichen Fichtenbindern. Das Tragwerk unserer neuen Halle wäre mit einer Spannweite von ca. 17 m als Fichtenkonstruktion nur in der doppelten Breite der Träger ausführbar gewesen.« So sind architektonisch anspruchsvolle, schlankere Holzkonstruktionen möglich: »Jeder, der in die neue Halle kommt, schaut nach oben und sagt, das sei ein Wahnsinn«, freut sich Böhler. Kran auf Holz Für den Einsatz der Baubuche gebe es zahlreiche Möglichkeiten, die noch nicht ausgereizt seien, meinen die Verantwortlichen. Böhler denkt dabei an Stützen, Dachträger oder Sparren. Und dass
»Baubuche hilft durch ihre Eigenschaften, die Transportkosten zu senken und ist damit letztendlich auch ein Beitrag zum Umweltschutz.« Hermann Böhler Geschäftsführer i+R Holzbau
Weiterführende Informationen i+R Holzbau: www.ir-holzbau.at Baubuche-Produzent Pollmeier: www.pollmeier.com/de/produkte/baubuche
Neue Produktionshalle i+R Holzbau in Lauterach.
mit dem neuen Werkstoff rank und schlank gebaut werden kann, beweisen die Kranbahnen in der Halle: Sie sind ebenfalls aus Baubuche realisiert und sparen im Vergleich zu Fichtenholz 20 cm Bauhöhe. Die drei Einfeld-Laufkräne mit je 5 Tonnen Tragfähigkeit gleiten über eine dünne Stahlschiene, die direkt auf die Balken geschraubt ist. Die Lastverteilung ist dank der großen Festigkeit des Holzes kein Problem. Bei mehreren anstehenden Industriebau-Projekten kann sich der Geschäftsführer die Umsetzung mit Buche gut vorstellen: »Die Baubuche hilft durch ihre Eigenschaften, die Transportkosten zu senken und ist damit letztendlich auch ein Beitrag zum Umweltschutz«, meint Böhler abschließend. •
Vergraut Buche im (überdachten) Außenbereich? Buche – wenn sie ungeschützt ist – reagiert auf Einfall von UV-Licht ähnlich wie beispielsweise Fichtenholz. Im Innenbereich setzt eine leichte Vergilbung ein, während das Holz im Außenbereich eher vergraut. Der Einsatz der Baubuche ist nur im überdachten Bereich zulässig, eine direkte Bewitterung ist nicht zulässig. Was passiert, wenn die Baubuche bei der Montage »in den Regen kommt«? Die Festigkeit der Baubuche wird durch eine kurzfristige Bewitterung während der Montage nicht beeinträchtigt. Sie wird jedoch quellen und es kommt zur Fleckenbildung. Wenn eine kurzfristige Bewitterung während des Transports und der Montage nicht ausgeschlossen werden kann, ist die Verwendung eines Schutzanstrichs empfohlen. Ist ein Fußboden aus Baubuche für Fußbodenheizung geeignet? Ja, in der Stärke 14 mm ist er für die Verwendung von Fußbodenheizungen geeignet. Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 0,134 W/(mK). Quelle: www.pollmeier.com
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Impressum
Herausgeber: i+R Gruppe GmbH, Johann-Schertler-Str. 1, 6923 Lauterach, Österreich, www.ir-gruppe.at Konzeption und Redaktion: i+R Gruppe GmbH, studio spitzar (Bernhard Hafele, Marco Spitzar, Petra Fiel), althaus 7 (Klaus Feldkircher) Gestaltung: studio spitzar, Dornbirn (www.studio-spitzar.com) | Text: althaus 7, Lochau (www.althaus7.at) | Lektorat: Lekotorat Verbosus (www.verbosus.at) | Druck und Verteilung: Russmedia GmbH, Schwarzach (www.russmedia.com) Stand: Mai 2017 | 1. Ausgabe | Alle Angaben trotz sorgfältiger Recherche ohne Gewähr auf Richtigkeit.
Bildnachweis
Marcel A. Mayer (www.marcelmayer.com): S. 1, S. 3 (Holz macht sicher, RC3 Fenster – ein Männerspielzeug, Vintage im Hause i+R, 5 Tonnen auf Holz, Karriere mit Holz – Hubert Müller), S. 4, S. 5, S. 9, S. 10, S. 11, S. 14, S. 15, S. 16 (Bild von Hubert Müller) Conrad Amber (www.conradamber.at): S. 3 (Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt), S. 7, S. 12, S. 13 i+R (www.ir-gruppe.at): S. 2, S. 16 (Mag. Elena-Maria Lang) studio spitzar (www.studio-spitzar.com): S. 3 (Gschtocha, Bock, Eichel), S. 6
Karriere mit Holz – Hubert Müller S
chon oft gehört, bei i+R Realität: Zahlreiche Mitarbeiter haben in den verschiedenen Unternehmen der Gruppe einen ganz besonderen Weg eingeschlagen, der sie bis heute sehr weit gebracht hat: Einer davon, der seine Karriere »mit Holz« bei i+R gemacht hat, ist Hubert Müller.
Hubert Müller wurde 1971 geboren und verdient seine Brötchen als Polier bei i+R Holzbau. Hubert hat seine Laufbahn bei i+R am 15. Jänner 1990 begonnen. Schon sein Meister sei ein »Pfundskerle« gewesen, der – damals selbst seit 30 Jahren bei i+R – ihm alle Tipps und Tricks rund ums Thema Holzbau beigebracht habe. Und das vom ersten Tag an. »Das war für mich sehr wertvoll«, denkt er heute noch gerne an die Zeit zurück.
Der Arbeitsalltag gestalte sich jeden Tag anders. Immer neue und spannende Projekte erfordern unterschiedliche Lösungen. Sein spannendstes? »Das größte und imposanteste Projekt, bei dem ich dabei war, war der Bau des Hymer-Museums in Bad Waldsee 2009.« Aber es gibt noch so viele andere Highlights im Arbeitsleben von Hubert Müller: Allein 2016 hat i+R Holzbau 18 Gebäude realisiert. »Und in 26 Jahren kommt da einiges an Holz und verbrauchten Nägeln zusammen«, erzählt Hubert voller Stolz. Und: Er kam in den letzten Jahren in der Welt herum. Das Schöne dabei? »Net bloß all do und net allat furt.« Ein Arbeitsplatz für Fitte Was sich zu früher geändert hat? Dass man nicht mehr so viel »lupfa« müsse, da diese Arbeit heute vielfach von Kränen und anderen technischen
Hilfsmitteln übernommen werde. Trotzdem gehört Fitness zu seinem Job dazu. Aber das ist für Hubert kein Problem: Mit Fußball, Schifahren und anderen Sportarten hält er sich in Schuss. »Es gab noch keinen Tag, an dem ich nicht gerne zur Arbeit ging. Ich fühle mich bei der Arbeit, aber auch zu Hause und in der Freizeit rundherum wohl. Diese gute Balance macht mich zu einem ausgeglichenen und glücklichen Menschen. Mir passt einfach alles, und wenn ich körperlich so fit bleibe, dann bin ich noch lange hier und gehe vermutlich als zufriedener Polier in die Pension.« Ein gutes Schlusswort für einen, dessen Leidenschaft Holz ist. •
Was er an Holz besonders mag? »Das ist der Duft, der Wohlgeruch und die Art, wie es zu verarbeiten ist«, erzählt er mit Begeisterung. Hubert hatte bereits früh mit Holz zu tun. Er war dabei, wenn es um die Bewirtschaftung des eigenen Waldes in Buch ging, wenn er mit seiner Familie ins Holz fuhr, wenn er mit Hand anlegte in der eigenen kleinen »Burschaft« und dem Sägewerk in Buch. Dort, wo man gern ist Was ihm besonders gut gefällt? »Es ist das Arbeitsklima, das meinen Arbeitsplatz so besonders macht. Der Mitarbeiterwechsel ist gering und der Zusammenhalt groß. Wenn man jemanden zum Reden braucht, ist immer wer da«, so Hubert. Deshalb habe es für ihn noch nie einen Grund gegeben, sich nach einem anderen Job umzusehen. Doch das sind bei Weitem nicht die einzigen Gründe, warum er gerne bei i+R arbeitet: »Wir sind eine junge Truppe, wo man viel gemeinsam unternimmt, tolle Projekte umsetzt und die Richtfeste gemeinsam erlebt. Das erfüllt mich auch heute noch mit Stolz.« Begeisterung für Junge Hubert ist in seiner Position als Polier natürlich Ansprechpartner für seine Truppe. »Ich möchte die Jungen für den Holzbau begeistern. Und wo ginge das besser als hier? Denn bei uns ist nicht nur der Arbeitsplatz gesichert, du hast auch die Möglichkeit, Karriere zu machen.« Bei i+R Holzbau sind zahlreiche Mitarbeiter seit vielen Jahren beschäftigt, Müller schätzt diesen Anteil auf 70-80%.
Karriere mit Holz
Hubert Müller live.
Hast auch du Interesse, dich mit dem Thema Holz auseinanderzusetzen? Interessierst du dich für eine Karriere bei i+R? Suchst du eine sichere Lehrstelle, um voll durchzustarten? Du hast die Nase voll von deiner momentanen Tätigkeit und suchst eine neue Herausforderung? Dann ist die i+R Gruppe dein Ansprechpartner. Melde dich doch einfach bei Frau Elena-Maria Lang. Sie freut sich auf deinen Kontakt und hilft gerne weiter.
Mag. Elena-Maria Lang HR Business Partner e.lang@ir-gruppe.com +43 (0)5574 / 6888-2834