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AmtstafelSchoppernauBikeparcours

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Auskünfte: Dr Michael Keßler, 4. Stock, Zimmer Nr 419, Telefon Nr 05574/4951-52211 Zahl: BHBR-II-6101-107/2019-2 Bregenz, am 30.08.2019

K U N D M A C H U N G Die Gemeinde Schoppernau hat die Erteilungen der Bewilligungen nach dem Wasserrechtsgesetz 1959, nach dem Forstgesetz 1975 und nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung und für die Erweiterung des Bikeparcours auf den Gst 815, 816 und 2568 alle GB Schoppernau innerhalb des bei 30-jährlichen Hochwässern überfluteten Gebietes des öffentlichen Wassergutes Dürrenbach Gst 5113 beantragt. Der entscheidungswesentliche Sachverhalt ergibt sich aus der Ringmappe der TRAILTECH, Innsbruck, Au-Schoppernau MTB-Parcour MTB-Trailcenter und dem A3-Plan mit dem Streckenkonzept, beide vom 25.07.2019. Die Gemeinde Schoppernau erhielt hier mit dem mündlich verkündeten Bescheid vom 14.05.2013, Zl BHBR-II-6101-2012/0139, die bis zum 31.12.2018 befristeten Bewilligungen nach dem Forstgesetz 1975 und nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung für die Errichtung eines Bikeparcours. Mit dem Bescheid vom 17.07.2019, Zl BHBR-II-6101-67/2019-8, erhielt sie diese Bewilligungen neuerlich befristet bis zum 31.12.2024. Der bestehende Bikeparcour umfasst im Wesentlichen die „Blaue Strecke“, die „Pinke Strecke“ und die Auffahrt „Grün“. Im unteren Bereich befindet sich ein Pumptrack. Es erfolgen eine Sanierung und eine Erweiterung. Durch die Erweiterung und die Kombination von einzelnen Streckenabschnitten entstehen 10 verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Einstiege sind einerseits über den Fahrweg Gräsalp am oberen Ende des Parcours und am unteren Ende des Parcours vorgesehen. Es werden verschiedene Fahrbahnelemente wie etwa Holzrampen und Holzbrücken, Steilabfahrten in Senken und anschließendem Gegenanstieg errichtet. Der untere Einstieg im westlichen Eck der Anlage soll in Form eines Holz-Torbogens gestaltet werden.

Bezirkshauptmannschaft Bregenz Bahnhofstraße 41, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at/bhbregenz | www.vorarlberg.at/datenschutz bhbregenz@vorarlberg.at | T +43 5574 4951 0 | F +43 5574 511 952095


Für den Zutrittspunkt sowie die Einstiege in die verschiedenen Strecken ist die Errichtung von Holz-Portalen beabsichtigt. Es werden zwei Sitz- und Rastmöglichkeiten errichtet, die mit Holztischen und Bänken in ortsüblicher Holzvollbauweise ausgestattet werden. Es ist die zusätzliche Rodung von 300 m² für die Errichtung des Pumptracks sowie von 125 m² für die Errichtung der Rastplätze erforderlich. Über diesen Antrag wird eine mündliche Verhandlung auf Dienstag, den 22. Oktober 2019, mit der Zusammenkunft der Teilnehmer um 09:00 Uhr am unteren Ende des bestehenden Bikeparcours anberaumt. Weitere Informationen: Die Plan- und Beschreibungsunterlagen liegen bis zum Verhandlungstag zur Einsichtnahme auf: • bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Abteilung II – Wirtschaft und Umweltschutz, Bahnhofstraße 41, 4. Stock, Zimmer Nr 419 (Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder nachmittags nach Vereinbarung) • beim Gemeindeamt Schoppernau während der Zeiten des Parteienverkehrs. Allfällige Stellungnahmen und Einwendungen: Ob jemand Beteiligter oder Partei im Verfahren ist, ergibt sich aus § 8 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) und den anzuwendenden Gesetzen: Im Verfahren nach dem Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG 1959) haben gemäß § 102 WRG 1959 neben dem Antragsteller unter anderem Parteistellung: • diejenigen, die durch das gegenständliche Vorhaben zu einer Leistung, Duldung oder Unterlassung verpflichtet werden sollen oder deren Rechte (§ 12 Abs 2 WRG 1959) sonst berührt werden (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • die Eigentümer von Fischereirevieren als Fischereiberechtigte im Sinne des § 15 Abs 1 WRG 1959 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • die Nutzungsberechtigten im Sinne des Grundsatzgesetzes 1951 über die Behandlung der Wald- und Weidenutzungsrechte sowie besonderer Felddienstbarkeiten, BGBl Nr 103/1951 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • diejenigen, die einen Widerstreit (§§ 17 und 109 WRG 1959) geltend machen (§ 102 Abs

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1 lit b WRG 1959); die Gemeinden zur Wahrung des ihnen nach den §§ 13 Abs 3 und 31c Abs 3 WRG 1959 zustehenden Anspruches (§ 102 Abs 1 lit d WRG 1959). Im Rodungsverfahren nach dem Forstgesetz 1975 (ForstG 1975) haben gemäß § 19 Abs 4 ForstG 1975 neben dem Antragsberechtigten (im Sinne des § 19 Abs 1 ForstG 1975 im Umfang seines Antragsrechtes) Parteistellung: • der an zur Rodung beantragten Waldfläche dinglich Berechtigte; • der Bergbauberechtigte, soweit er auf der zur Rodung beantragten Waldfläche nach den bergrechtlichen Vorschriften zum Aufsuchen oder Gewinnen bergfreier oder mineralischer Rohstoffe befugt ist; • der Eigentümer und der dinglich Berechtigte der an die zur Rodung beantragten Waldfläche angrenzenden Waldflächen, wobei auch dem Eigentümer und dem dinglich Berechtigten nicht unmittelbar angrenzender Waldflächen die Partei-stellung unter der Voraussetzung zukommt, dass die jeweils dazwischen liegende Fläche weniger als 10 m breit und nicht bestockt (unbestockte Waldfläche oder Nichtwaldfläche) ist. In einem Verfahren nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung besteht für einen Nachbarn keine Mitsprachemöglichkeit. Allfällige Einwendungen können von den Parteien des Verfahrens bis spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz oder während der Verhandlung vorgebracht werden. Werden von einer Partei keine Einwendungen erhoben, so hat dies gemäß § 42 AVG zur Folge, dass die betreffende Person ihre Parteistellung verliert. Entsendung von Vertretern: Beteiligte können alleine, in Begleitung eines Vertreters oder mit einer Person ihres Vertrauens zur Verhandlung kommen. Die Vertreter der beteiligten Privatpersonen haben schriftliche Vollmachten mitzubringen, die sie zur Abgabe vorbehaltsloser Erklärungen ermächtigen.

Hinweis: Die Entfernung oder Beschädigung der Kundmachung vor dem Verhandlungstermin ist gemäß § 273 StGB verboten!

Der Bezirkshauptmann in Vertretung Mag Rainer Honsig-Erlenburg

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