Garten
Nr. 15 / 03-2014 Nr 03 2014
Die Wohn- und Gartenfibel fürs rs Ländle
Blüten-Poesie Gemeinschaftsgarten entsteht Tipps der Frühlingsbotschafter Upcycling für den Garten
editorial
Schneelos doppelt glücklich Ein „Mehr“ an Garten in diesem Jahr
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as Jahr 2014 wird für mich ein ganz besonderes Jahr. Es fing schon an, wie ich es mir in meinen kühnsten Träumen nie hätte vorstellen können. Nämlich ganz ohne Schnee. Okay, ein Morgen gab es, an dem die Wiesen und Straßen von der weißen Pracht leicht angezuckert waren. Doch das zähle ich nicht, da mir schon Mmittags wieder die Sonne entgegenlachte und die Temperaturen auf wahre zwölf Grad Celsius kletterten. Auch die Schneeglöckchen und Krokusse mussten sich an Schnee und Eis die Köpfe stoßen und blühen längst, was das Zeug hält. Es mag Einbildung sein, doch ich bin überzeugt davon, dass es heuer doppelt so viele wie im letzten Jahr sind. Ich werde es wie die Frühlingsblüher halten und mich in diesem Jahr doppelt an meiner grünen Oase erfreuen. Tun Sie es mir gleich.
Ihre Marion Hofer
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Impressum: Medieninhaber: NEUE Zeitungs GmbH ■ Herausgeber: Dipl.-Journ. Heidrund Joachim ■ Redaktion: Marion Hofer ■ Anschrift des Herausgebers, des Medieninhabers und der Redaktion: A-6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 ■ Texte und Fotos: Marion Hofer, Dietmar Hofer, Oliver Huber, Roland Paulitsch, Klaus Hartinger, Philipp Steurer, Harald Rammel, OGV, Landwirtschaftskammer, Robert Sulzberger, Shutterstock, minGarta.at ■ Layout: Nicol Metzler ■ Umsetzung: Anja Schutti ■ Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, Tel. 05572 501-0
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Höchste Zeit zum Aufblühen Wie Sie sich den Frühling ins Haus holen Gemeinsam mit den Frühlingsbotschaften der Vorarlberger Gärtner & Floristen sagen wir dem Winter Adieu und starten die Frühjahrsoffensive 2014.
Farben, die sich in keiner anderen Jahreszeit in einer derart großen Vielfalt zeigt, zur Augenweide machen. Die Düfte von Hyazinthen, Narzissen und Co ganz tief in uns hineinsaugen und uns die ersten Genussblüten wie Gänseblümchen und Stiefmütterchen auf der Zunge zergehen lassen.
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Balsam für die Seele
enn wo Frühlingsblumen blühen, ist gute Laune angesagt. Dabei wollen wir die Jahreszeit, die ganz im Zeichen des neuen Lebens steht, mit allen Sinnen genießen. Wir wollen die Opulenz an
Sinnesbegegnungen sind nämlich reinster Balsam für die Seele und die gibt es bei den Vorarlberger Gärtner & Floristen in Hülle und Fülle. Wir haben uns im Land umgeschaut
und vier Frühlingsbotschafter und -botschafterinnen auserkoren, die uns ihren Frühling demonstrieren. Melanie Hammerer von der Zauberblume in Hard etwa ist Floristin aus Leidenschaft. Primeln etwa arrangiert die 39-Jährige in kleinen Wiedenkörbchen und verpasst ihnen mit einer weißen Feder eine Extra-Portion Leichtigkeit. In großen Vasen, die ein wenig an ein Goldfischglas erinnern, trapiert die Blumenbinderin raffniert einige wenige Tulpen, die so zu einem echten Blickfang im Wohnzimmer werden. „Der Frühling ist Tulpenzeit“, sagt Hammerer lachend, „sie dürfen beim Dekorieren keinesfalls fehlen.“
Frühlingsbotschafterin „Tulpen dürfen für mich derzeit nicht fehlen. Der Frühling ist klassisch immer auch Tulpenzeit. Ein Tipp: In diesem Jahr greift man auch gerne zu großen Gefäßen und Töpfen.“ Melanie Hammerer, Zauberblume in Hard Primel – fröhlich bunte Frühblüher.
In Kombination eine Augenweide.
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Frühlingsbotschafter „Die Opulenz der Gelb- und Grüntöne spiegelt die Frische des Frühlings wider. Die Natur erwacht zu neuem Leben und gibt ein kräftiges Zeichen. Ich assoziiere die Farbe Gelb mit Sonne und Licht.“ Friedrich Nigg, Ideengärtnerei Müller in Thüringen
Frühlingsbotschafterin „Ich mag die Kombination aus Schönem und Nützlichem. Daher habe ich die Vergissmeinnicht mit Salbei arrangiert.“ Regina Metzler, Regreena in Andelsbuch
Ostergrüße in Frühlingstöpfen: Vogeleier im Nest. 4
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Friedrich Nigg von der Ideengärtnerei Müller in Thüringen setzt auf die Farbe Gelb und auf Naturmaterialien und präsentiert damit eine einzigartige Frische, wie man sie nur um diese Jahreszeit findet. Selbst für die Zwiebelchen findet der Florist Verwendung und bindet sie dekorativ ins Gesteck mit ein.
Regina Metzler ist unsere jüngste Frühlingsbotschafterin im Team. Die 24-jährige Gärtnermeisterin hat ihren Betrieb in Andelsbuch erst vor zwei Jahren eröffnet und sich neben
einer großen Auswahl von saisonalen vor allem auf winterharte Pflanzen spezialisiert. Uns gibt sie einen 2-in-1-Tipp mit auf den Weg. „Ich verbinde gerne das Nützliche mit dem Schönen“, bringt es die junge Frau auf den Punkt und zeigt eine Komposition aus Bergbohnenkaut, Rosmarin, gefüllten Primeln und Stiefmütterchen. Und weil ja bald Ostern ist, setzte die Bregenzerwälderin noch ein kleines feines Nest aus Vogeleiern hinein. Für alle die es lieber blau mögen, empfiehlt Metzler eine Kombination mit Vergissmeinnicht, Salbei, Carex Gras und Stiefmütterle. Ganz im Norden, in Hörbranz, befindet sich das
Bellis gibt es in Nuancen von Rot, Rosa, Purpur, frischem Weiß oder zweifarbig.
Gefüllte Primeln, Stiefmütterchen, Rosmarin – eine dufte Dekoration.
Die 2-in-1-Komposition
Atelier für Floristik. Seit 23 Jahren ist der Blumenladen von Veronika Matt ein Geheimtipp für alle, die etwas Besonderes suchen. „Tulpen kam man selbst beim Lebensmitteldiscounter kaufen“, nennt sie den Grund, warum sie auf Ranunkeln setzt. Ihrem Charme kann nämlich kaum jemand widerstehen.
fußgewächsen zählenden Frühlingsblüher. Der Gattung gab im Übrigen das lateinische Wort ranunculus, was übersetzt Fröschlein heißt, den Namen. Grund dafür: Die Pflanzen fühlen sich angeblich dort wohl, wo Frösche quaken. Kreativ in Szene gesetzt
Die trendigen Blumen zaubern Frühlingsfrische ins Haus und vertreiben den Winterkoller. Außerdem lässt sich mit ihnen ganz einfach die Sehnsucht nach Farben stillen. Eine Rinde, etwas Moos und Zweige sowie die auf Kreta beheimatete, zu den Hahnen-
Ein Tipp: Junges Grün raffiniert und kreativ in Szene gesetzt gibt es am 20. März in der Landesberufsschule in Feldkirch zu sehen. Ausgestellt werden abends die Arbeiten des Landeslehrlingswettbewerbes der Floristen 2014.
Frühlingsbotschafterin „Die Ranunkeln haben das Zeug zum absoluten Dekound Vasen-Star. Die satten Farben bringen nach dem Winter so richtig Leben ins Haus.“ Veronika Matt, Atelier für Floristik in Hörbranz
Tipps von Profis zur längeren Freude an Blumen Mit der richtigen Pflege haben Sie länger Freude an Ihren Frühlingsblumen! ■ Einschneiden: Tulpenstiele werden in der Vase durch die Zimmerwärme immer länger, bis die Blüten überhängen. Ein kleiner Trick hilft das zu verhindern: Mit der Spitze eines Kartoffelmessers sticht man einen Zentimeter unterhalb der Blüte in Längsrichtung durch den Stängel. Dieser Schnitt unterbindet das Längenwachstum.
Obst und Blumen schließen sich aus.
■ Blumen und Obst: Obst verströmt Ethylen, das die Haltbarkeit von Pflanzen verringert. Stellen Sie Ihre Vase also nicht in die Nähe eines Obstkorbes. Andere Ethylenquellen sind Abgase und Zigaretten.
■ Schleimende Blumen: Narzissen oder Hyazinthen etwa enthalten in den Stielen Giftstoffe, die nach dem Anschnitt ausschleimen sollten. Frühestens nach einer Stunde in ein Gefäß mit frischem Wasser stellen.
Erst jetzt, falls erwünscht, mit anderen Blumen kombinieren. ■ Tulpen darf man im Gegensatz zu anderen Blumen in kaltes Wasser stellen. Mit Eiswürfeln im Wasser bleiben sie extra lange frisch.
Hyazinthen erst eine Stunde ausschleimen lassen.
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Lust am „Gärtnern“ wecken Garten – Abenteuerspielplatz für Kinder Lisa-Maria und Annika lieben es, mit den Händen in der Erde zu wühlen, Regenwürmer zu finden und ihre gepflanzten Blumen beim Wachsen zu beobachten.
Zinkwanne setzen. Dafür füllt die Kleine das Behältnis etwa zur Hälfte mit Blumenerde auf. Um die „Lenz-Schönheit“ aus dem Verkaufstöpfchen zu bekommen, bittet Lisa-Maria ihre Mama Susanne um Hilfe. Sogar die rosarote Blumenbordüre drapiert sie, um dem Gefäß einen extra Pep zu verpassen.
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Vom Töpfchen ins Kröpfchen
lumen, die besonders schön blühen, können Kinder begeistern. Der vierjährigen Lisa-Maria haben es die dunkelroten Primeln angetan. Gemeinsam mit den Hyazinthen möchte das Mädchen aus Schnifis die Frühlingsblüher in ihre kleine
Auch erste Bienen haben die Blüten bereits entdeckt. Fasziniert beobachtet die Kleine das Treiben der Insekten. Besonders beliebte Blumen sind außerdem die Löwenmäulchen, weil sie auf Fingerdruck ihren Staubbeutel öffnen oder die Kapuzinerkresse, weil man sie auch essen kann. Apropos Esses: Kinder lieben lecker schmeckende Erdbeeren oder Cocktailtomaten, die im Blumenkasten auf dem Balkon gezogen werden können. Allerdings brauchen sie viel Sonne und sollten regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Kinder wollen ein schnelles Ergebnis
Blumiges Dekoband zum Verschönern. 6
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Gut gedeihen auch Radieschen zum Beispiel auf dem Balkon. Rund drei Wochen nach dem Aussäen kann man die ersten schon essen.
Die dunkelrote Primel hat Lisa-Maria zu ihren Lieblingsblumen erkoren.
Zu scharf für Kinder? Nicht, wenn sie während des Wachsens immer schön feucht gehalten werden. Milder werden sie außerdem, wenn man sie vor dem Verzehr salzt. Turbopflanzen wie Zucchini, Gurken, Kürbis oder Zuckererbsen sind deshalb die beste Wahl, die Kinder schnell ein Ergebnis sehen.
unterhalten & vergnügen
minGarta ist online Plattform für Gartenfreunde Gartenfreunde aufgepasst: Mit minGarta.at startet ein neues Internetportal. Über 50 Gärtner und Floristen geben wertvolle Tipps.
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as neue Gartenportal www.minGarta.at ist online. minGarta ist eine Plattform von Fachleuten für kleine und große Gartenfreunde. Auf dem Internetportal finden Sie Infos und Fotos zu über 50 Vorarlberger Gärtnern und Floristen. Diese geben zudem Tipps zu allen wichtigen Pflanzen-Themen und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Experten erklären wie Sie selbst Gemüse anbauen können, ein richtiger
Komposthaufen angelegt wird bzw. welcher Dünger ideal für Ihre Tomatenpflanze ist. Doch damit nicht genug. Auf minGarta.at gibt es auch Dekotipps, einen Veranstaltungskalender, saisonale Rezeptideen, das aktuelle Gartenwetter inklusive Mondkalender und Tipps zum Gartenrecht. Zu beinahe jedem Thema gibt es Lesestoff für den Gartenliebhaber. Schauen Sie vorbei!
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Frühlingsaktion von 17. bis 23. März Große, blühende Auswahl für Haus und Garten – Vorbei kommen lohnt sich immer!
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Frühlingserwachen im Ländle Heuer geht’s rasant. Der Frühling kommt! Die warmen Tage treiben nicht nur uns, sondern auch vorwitzige Frühblüher heraus. Helfen Sie dem Frühling mit farbigen Frühlingsboten auf die Sprünge!
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it gut abgehärteten Topfblühern aus den Vorarlberger Gärtnereien geht das ganz einfach. Primeln, Narzissen, Ranunkeln oder die adretten Hornveilchen sind hier ideal. Sie halten auch so mancher Frostnacht stand. Leuchtende Farben wohin das Auge reicht. Frühlingshafte Schalen sind besonders beliebt. Sonnengelbe Narzissen und tiefblaue Violen verstärken sich gegenseitig in ihrer Leuchtkraft. Frühlingsboten für Indoor, liebevoll in kleinen Körbchen dekoriert oder von knospenden Zweigen umkränzt, schmücken Balkon, Schreibtisch oder Fensterbank. Je kühler die Frühlingsboten stehen, desto länger blühen sie. Geben Sie den Pflanzen mit viel Licht und Luft die Bedingungen, die sie normalerweise in der Natur vorfinden. Tipp: Im Haus hält die Farbenpracht besonders lange, wenn Sie die Pflanzen tagsüber hell und nachts ins kühlere Schlafzimmer oder Treppenhaus stellen.
Buntes fürs Fenster. 8
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Schön wirken Zwiebelpflanzen auch, wenn sie in durchsichtigen Gläsern stehen und mit ihren Wurzeln ins Wasser reichen. Kreative Gefäßfüllungen mit aromatischen Kräutern in Kombination mit Frühlingsblühern liegen heuer im Trend. Sie passen perfekt zum Hauseingang und auf sonnendurchfluteten Balkonen und Terrassen. Mit austreibenden
Primeln sind der Frühling.
Zweigen und färbigen Bändern arrangiert, eventuell mit einer Tonkugel dekoriert, werden sie zu absoluten Hinguckern. Mediterrane Kräuter vom Balkon finden in der Küche Einsatz und ebenfalls gern verwendete Blattschmuckstauden können in den Garten übersiedeln. Holen Sie sich beim Gärtner Frühlingsboten und arrangieren Sie selbst eine Frühlingsschale! Das erste „Garteln“ nach dem langen Winter wirkt wie eine Therapie! Abgeblüht, was dann? Zwiebelgewächse und viele andere Frühlingsboten können nach dem Abblühen im Garten auspflanzt werden. Bei Blumenzwiebeln sollten Sie darauf achten, dass ihre Energie aus den grünen Pflanzenteilen langsam ins Spei-
pflanzen & pflegen
cherorgan (Zwiebel) einziehen kann. Unterstützend dabei wirken kleine Düngergaben mit Kompost oder Hornspänen. Die Pflanzen danken es Ihnen im nächsten Jahr mit kräftigem Wuchs und bunten Farben. Für alle Wühlmaus geplagten Gartenbesitzer: Tulpenzwiebel stehen ganz oben auf dem Speisezettel der Nager. Ein Tipp: Tulpenzwiebel in größere Töpfe oder Schalen setzen und im Boden versenken. Werden die Zwiebeln in unterschiedlicher Tiefe gelegt, so wird dadurch die Blühsaison verlängert. Bitte dabei unbedingt auf einen guten Wasserabzug des Gefäßes achten.
Klassisch schön – Gelb-Blau-Kontraste.
Pfiffige Gärtnerinnen pflanzen jetzt schon Stiefmütterchen, Bellis, Vergissmeinnicht und Goldlack in die Staudenpflanzung. Von Weiß über Rosa, Gelb über Orange, und Hellblau über Lila bis zu Dunkelviolett – die Farbpalette ist unerschöpflich. Zwischen Pfingstrosen, Glockenblumen und Rittersporn, die gerade aus dem „Winterschlaf“ erwachen und vorsichtig die ersten Triebe aus der Erde stecken, sorgen die bunten Gesichter der Stiefmütterchen für Frühlingsstimmung. Und falls man im Herbst nicht ans Legen von Blumenzwiebeln gedacht hat: Mit Narzissen im Topf lässt sich hier rasch frisches Gelb ins Staudenbeet ANZEIGE zaubern.
Kräuter: Neues für Nase und Gaumen.
Start im Gemüsebeet Der erste Schritt ist die Bodenvorbereitung. Lockern, am besten mit der Grabgabel reicht aus. Nur bei schweren Böden ist umgraben im Herbst sinnvoll. Jetzt die Beete abrechen und Beete einteilen. Bevor die ersten Pflanzen (Salat und Kohlrabi, Radieschen und Erbsen, Karotten und Steckzwiebel) in den Boden kommen, sollte dieser für ein paar Tage „absitzen“. Oberflächliches Einarbeiten von reifem Kompost sorgt jetzt für eine grundlegende Nährstoffversorgung, besonders hungrige Kulturen (Starkzehrer wie Kohlgemüse) bekommen dann noch zusätzlichen, Nahrung (Biodünger fest oder flüssig). Eine Abdeckung mit Vlies schützt die jungen Kulturen vor starkem Frost. Wenn Sie Setzlinge noch nicht selbst vorgezogen haben, gibt es in den Gartenbaubetrieben eine erste Auswahl von abgehärteten Setzlingen für den Start ins Gemüsejahr.
Pflanztipp: Setzen Sie Salate nicht zu tief. Es reicht, wenn der Erdballen der Jungpflanze nur zu Hälfte in den Boden kommt. So bleiben die Salatpflanzen gesund, weil die Blätter rasch abtrocknen.
Bunt und farbenfroh – gepflanzte Frühlingsschalen.
Setzlinge verkürzen die Kulturzeit.
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Grünzeug will hoch hinaus Steckmodule aus Recyclingkunststoff
raktisch, quadratisch, gut – trifft es in diesem Fall nicht ganz. Denn die Module aus pflegefreiem und witterungsbeständigem Recyclingkunststoff sind eher länglich-rechteckig. Dennoch entsteht in wenigen Handgriffen und mittels Matadorähnlichem (Verbindung mit Stäbchen) Steck-
system ganz schnell ein Behältnis, dass sich sowohl als Hochbeet als auch als Komposter eignet. „Da sich die schanierähnlichen Verbindungen in einem großen Radius drehen lassen, kann in den verschiedensten Formen gebaut werden, je nach Platz- und Raumbedarf“, erklärt Oliver Huber, dass auch sechs- und achteckige Konstruktionen durch einfaches Stecken möglich sind. Übrigens: Das Material aus dem die Module gearbeitet sind, ist ein Recyclingkunststoff, der aus gebrauchtem Verpackungsmaterial (der gelbe Sack) hergestellt wird. Die Gartenmodule sind bei Gabriel Meckler Natursteine in Hard oder auf der „Bregenzer Gartenkultur“ beim Festspielhaus.
Die Verbindung an den Ecken mittels Kunststoffrohr bringt den Halt.
Je nach Größe sorgt das Stahlband für zusätzliche Stabilität.
Das universelle Gartenmodul für den Profi- und Hobbygärtner aus pflegefreiem und witterungsbeständigem Recyclingkunststoff.
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kurz gesagt „Je nach Platz und Raumbedarf können auch sechsund achteckige Hochbeete gebaut werden.“ Oliver Huber, Alpin Modul
Weitere Infos http://www.alpinmodul.at
Das Hochbeet ist mit wenigen Handgriffen ganz einfach aufgebaut.
pflegen & genießen
Ein flotter Schnitt OGV-Rosenschnittkurs Tipps, damit die Rosen in diesem Sommer besonders schön blühen.
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enn die Forsythien anfangen zu blühen, ist es Zeit für den Rosenschnitt, so heißt es in Fachkreisen. Koblachs Gärtnermeister Harald Maissen zeigte auf Einladung des Obst- und Gartenbauvereins wie man dabei richtig vorgeht. Gleich zu Beginn des Rosenschnittkurses, der im Rosengarten von Elisabeth und Karl-Heinz Amann stattfand, verwies der Experte auf ein paar grundlegende Schnitt- und Wachstumsregeln. So ist es wichtig, dass zuerst immer alle abgestorbenen, erfrorenen und beschädigten Triebe entfernt werden, bevor man mit dem eigentlichen Schnitt starten kann. Dabei legt der Experte den rund 30 Teilnehmern eine Faustregel ans Herz: „Alles, was
dünner als ein Bleistift ist, sollte weg.“ Bevor er mit dem Schnitt loslegte, betrachtete Maissen die Rose im Gesamten. „Ich schaue beim Reduzieren auf eine ausgewogene Krone“, erklärt er das Ziel seines Rückschnittes. Fünf bis sechs Jungtriebe Darum sollte das ältere und nicht mehr so vitale Holz nicht zu radikal zurückgeschnitten werden. „Bleibt nur Jungholz stehen, fehlt die Balance zwischen Blut- und Neuholz.“ Am besten sei es, sich auf drei bis vier Triebe zu fokussieren. Die Entscheidung sollte dabei auf die besten Triebe fallen. „Auch von den Jungtrieben sind fünf bis sechs ausreichend“, so der Fachmann.
Weitere Infos http://www.ogv.at/verein/koblach
Treffpunkt für Gartenfreunde Garten & Kultur lässt Bregenz erblühen Rund 80 Aussteller bieten bei der vierten Bregenzer Garten & Kultur alles, was Sie für Ihr grünes Umfeld brauchen.
ziehen, es gibt eine Hüpfburg und etliche andere Spielutensilien. Für Kaffee, Kuchen und andere Leckereien ist gesorgt. Kurz und gut: Es ist alles gerichtet für einen kurzweiligen Osterausflug an den Bodensee, insbesondere für alte und junge Freunde von stil- und genussvollem Outdoor-Living. Der große Garten- und Kunsthandwerkermarkt in Bregenz findet bereits zum vierten Mal statt.
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twa 80 hochkarätige Aussteller werden mit Unterstützung der Stadtgärtnerei von Karfreitag bis Ostersonntag wieder den Platz vor dem Festspielhaus erblühen lassen. Während sanfte Melodien einer musizierenden Stelzenläuferin über dem Gelände schweben, lässt sich hier vorzüglich flanieren, zwischen außergewöhnlichen Blumen und Kräutern, exklusiven Gartenmöbeln und schicker Outdoormode, allerlei nützlichen Utensilien und ansprechenden Accessoires aus Künstlerhand, Wellness-Produkten und Bio-Delikatessen. Sogar im Foyer des Festspielhauses gibt es einiges zu entdecken. Unter anderem präsen-
Traditionelle Messe für Gartenfreunde.
Termin
tiert hier der Bonsai-Club Vorarlberg einige seiner schönsten Schauobjekte und bietet Beratungen für interessierte Freunde der stimmungs-vollen Mini-Bäume.
Freitag, 18. April, bis Sonntag, 20. April 2014
Dank verschiedener Angebote wird es auch den Kleinen nicht langweilig. Beispielsweise wird eine Bimmelbahn ihre Bahnen
Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker, vor und teilweise im Festspielhaus an der Seebühne, jeweils 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei!
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„Ländle-Gärten“ in voller Blüte FLORA-Jury sucht die schönsten Gärten Bereits zum 36. Mal findet in diesem Jahr der NEUE Flora Blumen- und Gartenbewerb statt. Zwei neue Kategorien bereichern den grünen Wettbewerb.
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uf die Plätze, fertig, ... und nichts wie raus in den Garten. Krokusse, Narzissen und Tulpen heißen die Hobbygärtner bereits willkommen und laden ein, im grünen Wohnzimmer Platz zu nehmen.
Doch die Ruhe währt nicht lange, denn der grüne Daumen juckt. Auch bei unseren JuryMitgliedern erwacht die Vorfreude auf den NEUE Flora Blumen- und Gartenbewerb 2014. In diesem Jahr wurden außerdem zwei neue Kategorien in die Bewertung aufgenommen. Die Jury wird sich daher explizit auch jenen Gärten widmen, die abends in ein ganz besonderes Licht getaucht werden. Ob Kugel-
leuchten oder Bodenstrahler – moderne Techniken lassen keine Wünsche offen und das Team um Harald Rammel und Gebhard Bechter lässt sich gerne überraschen. Ebenfalls neu in der Bewertung sind grüne Oasen in Unternehmen, die die Mitarbeiter in den Pausen zum Verweilen einladen. Auch hier werden mit Spannung zahlreiche Teilnehmerbetriebe erwartet. Sie sind stolz auf sind grünes Paradies vor der Haustüre? Jeder mit schmuckem Garten, toller Blumendekoration am Haus, prächtigen Nutz- oder Wasseroasen und idyllischen Plätzen auf der Terrasse oder dem Balkon kann mitmachen. Anmeldeschluss: Ende Juni.
Flora-Kategorien In welchen Kategorien kann ich teilnehmen? ■ Kategorie I: ■ Kategorie II: ■ Kategorie III: ■ Kategorie IV: ■ Kategorie V: ■ Kategorie VI: ■ Kategorie VII: ■ Flora Tulpe: ■ Flora Rose:
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Blumenschmuck am Haus mit Vorgarten Garten als Wohn- und Erholungsraum Nutzgarten als Nahrungsquelle Bauernhaus und Bauerngarten Der etwas andere Garten Gasthaus, Hotel und Gastgarten Grün-Oasen im Unternehmen Licht im Garten Schönste Blumengemeinde 2014
Ökologische Aspekte VKW als FLORA-Sponsor Quido Salzmann von der VKW ist selbst Gartenbesitzer. Im Interview erzählt er, warum sich der Vorarlberger Energieversorger mit dem FLORA-Bewerb bestens identifizieren kann.
Guido Salzmann von der VKW
Die VKW unterstützt auch in diesem Jahr den FLORA Blumen- und Gartenbewerb der NEUE Vorarlberger Tageszeitung. Warum haben Sie sich für ein Sponsoring entschieden? QUIDO SALZMANN: Gärten prägen das Ortsbild in Vorarlberg und sind Teil unserer Identität. Hier treffen sich Menschen, man kann sich zurückziehen und kann Energie tanken. Damit erfüllen sie wichtige soziale Funktionen. Außerdem gibt es rund um das Thema viele ökologische Aspekte. All das sind Themen, mit denen sich die VKW identifizieren kann.
Garten und Energieerzeugung haben eine enge Verbindung. Aus 1,3 Kilo Bioabfall (Gartenabfall) lässt sich eine Kilowattstunde Strom erzeugen? Welchen Beitrag kann ein Hobbygärtner dazu leisten? QUIDO SALZMANN: Die Biogasaufbereitung der Firma Häusle verwendet als Rohstoffe biogene Hausabfälle, Grünschnitt, Gülle und landwirtschaftliche Reststoffe. Alle Erdgaskunden können heimisches Biogas von der VKW kaufen. Grünschnitt von Hobbygärtnern kann so eine besondere Verwertung finden.
Das Betriebsgelände der VKW lädt zum Verweilen ein. Gepflegte Gartenanlagen, Bäume und Sträucher, die in Blüte stehen – ist das ein Teil der Symbolik, die die umweltbewusste Einstellung des Unternehmens nach außen trägt? QUIDO SALZMANN: Ein bewusster Umgang mit der Natur ist uns wichtig. Die Gestaltung der eigenen Anlagen gehört da dazu. Zudem sind die Außenanlagen Teil eines Arbeitsumfeldes, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen sollen und die auch gerne für Spaziergänge in der Mittagspause genutzt werden.
WIR HELFEN DEN VORARLBERGER GARTENFREUNDEN: Keine Rosen mehr gegen Pilzkrankheiten spritzen! Jetzt einmal immunisieren für ein ganzes Jahr. Biologische Schneckenabwehr in Gemüse- und Blumenbeeten.
Wir haben Mikroorganismen die das Moos im Rasen auf natürliche Art auffressen.
FRÜHLINGSERWACHEN bei Blumen Strezeck
Do., 27. bis Sa., 29. März 2014
Regenwürmerplage Erdhäufchen im Rasen? Jetzt nicht mehr!
Nutzen Sie unseren Service: Bodenuntersuchung gratis! Bringen Sie eine Handvoll der zu prüfenden Erde zur Beratung im Plastikbeutel mit. Saatguthaus und Beratungs-Gartencenter Fleischer Grünkraut bei Ravensburg Tel. 0049 751 769100 / www.fleischer-garten.de
Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau: Stauden, Gräser, Kräuter, Rosen, Beeren, Gehölze Staudengärtnerei Elke und Thomas Kopf Haltestelleweg 2, 6832 Sulz T 05522 / 44515 www.stauden-kopf.at
In unserer Zentrale in Wolfurt erwarten Sie unsere Highlights von wunderschönen Orchideen und ein großes Sortiment an Frühlingspflanzen aus eigener Kultur. Das Team von Dieter Strezeck berät Sie gerne in allen blumigen Angelegenheiten. Wir wissen, auf was es ankommt und freuen uns auf Ihren Besuch. ÖFFNUNGSZEITEN: Do.–Fr., 8–12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Sa., 8–12 Uhr
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Chance auf gesundes Essen Gerald Dunst referiert bei der Fachtagung „Ökosystem Boden – Wir haben es selbst in der Hand, wie lange der uns anvertraute Boden fruchtbar bleibt“ lautet das Thema der Fachtagung, zu der der OGV am 22. März lädt.
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umusaufbau und Umweltschutz liegen ganz eng beieinander. „Wir müssen uns auch für die kommenden Generationen um die Böden kümmern“, sagte Gerald Dunst, Referent bei der diesjährigen Fachtagung des OGV (Obst & Gartenkultur Vorarlberg). Über die Bedeutung, die das Ökosystem Boden für Hobbygärtner hat, gibt der Kompost- und Humusberater im Gartenlust-Interview einen Vorgeschmack.
damit das Klima entlasten. Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? GERALD DUNST: Möglichst wenig Bodenbearbeitung, den Boden immer bedeckt halten (am besten mit lebenden Pflanzen – auch im Winter), keine Chemie einsetzen, Fruchtfolge, Mischkulturen, Kompostdüngung – alle erwähnten Maßnahmen führen zu Humusaufbau, je mehr sie gleichzeitig eingesetzt werden, desto größer ist auch der Erfolg.
Was genau ist Humus und wie entsteht er? GERALD DUNST: Humus ist die Gesamtheit der organischen Substanz im Boden, die durch lebendige Prozesse umgewandelt und stabilisiert worden ist.
Welche Chancen bringt der Humusaufbau? GERALD DUNST: Die größte Chance ist die Produktion von gesunden Nahrungsmitteln, die ohne viel Zutun, quasi von selbst wachsen. Die Hobbygärtner spielen vor allem im städtischen Bereich eine entscheidende Rolle im Luft- und Wasserhaushalt. Aus diesen Gründen ist die Begrünung von Dächern und das Anlegen von Dachgärten auch ein Gebot der Stunde!
Was bedeutet Humus für Hobbygärtner? GERALD DUNST: Humus = Bodenfruchtbarkeit! Je höher der Humusgehalt, desto gesünder ist der Boden und damit auch die Pflanze. In einem fruchtbaren Boden ist keine zusätzliche Düngung erforderlich. Böden sind entscheidende CO ²-Speicher, sie können den Kohlenstoff, der im CO ² in der Atmosphäre vorkommt, aufnehmen und 14
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Welche Tipps haben Sie für Hobbygärtner? GERALD DUNST: Die Gemüsebeete immer mulchen. Auf Umstechen verzichten. Fruchtfolge einhalten, einen Komposthaufen an legen. In der Übergangsphase mit Kompostextrakt spritzen und gießen.
Der Schulungstag steht unter dem Motto „Ökosystem Boden“. Welche wissenswerten Informationen können die Besucher mit nach Hause nehmen? GERALD DUNST: Der Boden ist als ein lebendiges System zu begreifen. In einem fruchtbaren Boden leben 2,5 Kilo Bodenlebewesen pro Quadratmeter, die ständig Nahrung und Lebensraum brauchen. Je besser man das versteht, desto leichter kann man korrigierend eingreifen und sich eines gesunden, üppigen Pflanzenwachstums erfreuen.
Ökosystem Boden Fachtagung des OGV ■ Termin: Sa., 22. März 2014, Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum, Rheinhofstraße 16, 6845 Hohenems ■ Referenten: Harald Fenz („Natürlich gartln“ und „Grundlagen des Kompostierens“) Gerald Dunst („Ökoregion Kaindorf“, „Terra Preta“) ■ Kosten: € 37,– (inkl. Mittagessen). ■ Anmeldung: bis 19. März bei: Sigrid Ellensohn, Tel. 0664 5222901, E-Mail: schrift@ogv.at Weitere Infos unter www.ogv.at
erleben & pflanzen
Über 100 Frühjahrsblüher Frühlingsausstellung bei Rosen Waibel Frühjahrsoffensive mit einer Vielzahl von Pflanzen, Kräutern und Stauden. Heimische Gartenqualität im Vordergrund.
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o Hyazinthen duften und Tulpen, Narzissen, Stiefmütterchen und andere Frühjahrsboten blühen, ist gute Laune angesagt. Rosen Waibel geht jedenfalls voll in die Frühlingsoffensive – über 100 verschiedene Blütenpflanzen sowie zahlreiche Kräuter und Stauden umfasst das Angebot. Dabei steht für Mathias Keel die heimische Gartenqualität an erster Stelle. „Nur bei kräftigen und gesunden Pflanzen währt die Freude auch lange“, erklärt der Fachmann.
Der Vorteil von heimischen Pflanzen liegt auf der Hand. „Sie sind an unsere klimatischen Bedingungen gewöhnt und gedeihen in den Ländle-Gärten prächtig“, so Keel, der am 21. und 22. März zur großen Ausstellung nach Mäder lädt.
kurz gesagt „Ich rate zur Kombination mit Strukturpflanzen wie Grasnelken oder Küchenschellen.“ Mathias Keel, Rosen Waibel Das viele Grün sorgt für Frühlingsgefühle.
a! d t s i g n i l h ü r ! z F t r a e ... d ie Pl n eS m h e N
Frühlingsausstellung 21. und 22. März 2014 Nehmen Sie Platz bei Rosen Waibel, an der Frühlingsausstellung am 21. und 22. März 2014 zu den normalen Öffnungszeiten. Gärtnern und gewinnen Sie: In jedem Blumenfachgeschäft von Rosen Waibel wird eine Sitzgarnitur verlost. Gerne laden wir Sie an unseren Ausstellungstagen zu einem kostenlosen Getränk an unserer Blumenbar ein. Ihr Rosen Waibel-Team! Mäder, T 0 55 23 / 625 41 · Götzis, T 0 55 23 / 54 480 · Bregenz, T 0 55 74 / 860 42 · Rankweil, T 0 55 22 / 45 775 · Altstätten (CH), T 071 / 755 07 28 · www.rosenwaibel.com
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Wie man sät, so erntet man Tipps für das Aufziehen von Keimlingen Wer selbst setzt und aussät, muss auf wichtige Kriterien achten. Andreas Dür von der Gartenlaube in Alberschwende rät dazu, nur qualitativ hochwertiges Saatgut zu verwenden. „Denn der Erfolg hängt zu 50 Prozent von den Samen ab!“
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as eigene Gemüse setzen, ist im Trend. Die Gartenlust hat mit Andreas Dür einen Experten befragt, wie man es richtig macht. Hier die Tipps des Gartenprofis: 1. Die richtige Wahl Die richtigen Sorten wählen. Dabei ruhig auch etwas Besonderes ausprobieren. Der Mut zur Abwechslung macht sich bezahlt. Tipp: Was die Sorten betrifft, empfiehlt sich eine Beratung im Fachhandel.
Lieber zweimal am Tag benetzen. Rund eine Woche nach dem Keimen etwas kühler stellen. 4. Umtopfen Je nach Pflanzenart nach rund 14 Tagen pikieren. Das Pikieren verschafft den wachsenden Pflanzen mehr Platz. Dabei vorsichtig vorgehen, um das zarte Wurzelwerk nicht zu verletzen. Nach dem Umtopfen sollten die Stängel sichtbar sein. Öfters umtopfen und pikieren fördert das Wurzelwachstum. 5. Langsam gewöhnen
2. Perfekte Bedingungen schaffen Frische Keimlinge sind empfindlich. Lichtkeimer dürfen nicht bedeckt werden, Dunkelkeimer schon. Ganz wichtig ist, dass die Aussaaterde düngerarm ist. Kompost etwa ist zu scharf. Die Erde sieben und nach dem Setzen festdrücken. Unbedingt die Sorte beschriften. 3. Ins richtige Licht stellen
Beim Pikieren sorgfältig vorgehen, damit das Wurzelwerk nicht verletzt wird. 16
Garten
Die meisten Planzen brauchen Wärme, damit sie keimen. Fensterbänke sind ein idealer Platz – doch Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung. Sie können leicht verbrennen. Nach dem Keimen regelmäßig gießen. Sie sollten immer feucht sein, jedoch nicht ertränkt werden.
Die Pflanzen langsam abhärten und an Freilandbedingungen gewöhnen. Zunächst den Schatten bevorzugen und sukzessive in die Sonne stellen.
kurz gesagt „Die Pflanzen langsam an die Freilandbedingungen gewöhnen.“ Andreas Dür, Gartenlaube Alberschwende
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Nach den Prinzipien der Natur Garten-Gemeinschaftsprojekt – Teil 1 In gemeinsamer Arbeit errichten derzeit 17 Mitglieder des Vereins „waXunion“ in Feldkirch einen Nachbarschaftsgarten. Die Besonderheit liegt darin, dass es sich bei diesem Projekt um eine Gemeinschaftsaktion handelt, bei der vor allem das WirGefühl und die soziale Komponente im Vordergrund stehen.
D
ie Grenze zwischen den Feldkircher Ortsteilen Tosters und Nofels ist kein urbaner Lebensraum. Vielmehr bilden die dort zusammenführende Schregenberg- und Wolfgangstraße einen Saum aus Einfamilienhäusern oder kleineren Wohnein-
heiten. Diejenigen, die hier wohnen, haben zumeist selbst eigene (große) Gärten. Umso erstaunter scheint es, dass gerade an diesem Zipfel ein gemeinschaftliches Gartenprojekt entsteht, das zum Großteil auf nachbarschaftlicher Zusammenarbeit basiert. „Die Idee liegt
Das Gemeinschaftliche steht im Vordergrund. Die ersten Arbeiten sind voll im Gange. 18
Garten
eben genau darin, dass das Miteinander wieder verstärkt gepflegt wird. Es geht darum, eine von der Stadt zur Verfügung gestellte Fläche gemeinschaftlich zu nutzen und etwas zu entwickeln, das von Vielfalt und Nachhaltigkeit geprägt ist“, erklärt Marion Wachter (50), die das Projekt initiiert hat und zu diesem Zweck gemeinsam mit ihrem Sohn Benedikt (26) den Verein „waXunion“ gegründet hat. Es entwickeln sich Mechanismen Die selbstständige Unternehmensberaterin hat in ihrem beruflichen Umfeld viel mit Teambildung zu tun und gesehen, wie es oftmals nicht einfach ist, wenn unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Interessen zusammentreffen. Genau darin liegt für sie aber auch der Reiz, der sich auch in der Gartenkultur widerspiegelt. Nicht jeder soll sein eigenes Bäumchen pflanzen, sondern vielmehr miterleben, was in einem gemeinsamen Prozess entstehen kann. „Am Anfang war dies vielleicht nicht ganz einfach, weil die Meinungen doch differieren. Umso schöner ist das Gefühl, wenn man sieht, wie sich im Laufe der Zeit bestimmte Mechanismen bilden, jeder seinen Part beiträgt und sich etwas entwickelt.“ Ebenso, wie es eigentlich den Prinzipien der Natur entspricht. Was genau entsteht – darüber mehr in der nächsten Ausgabe der Gartenlust im April.
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Ein weitgereistes Sitzmöbel Europaletten werden zur Sitzgelegenheit Möbel aus alten Euro-Paletten sind außergewöhnlich – und einfach zu bauen. Patricia Trojer aus Hard stellt sie her.
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atricia Trojers außergewöhnliches Gartenmöbel könnte bestimmt jede Menge spannender Geschichten erzählen. Vom Hafen in Hamburg zum Beispiel oder von nie enden wollenden Lastwagenfahrten quer durch Europa, aber auch von riesigen Lagerhallen und und und. Denn die Sitzgelegenheit, auf der es sich die 32-jährige Harderin und ihr Freund Bernd Dörler bequem gemacht haben, ist aus gebrauchten Europaletten gefertigt. Die stabilen Transportunterlagen für Waren und Frachtgut aller Art hat die junge Gemeindebedienstete von einer Firma erhalten. Obwohl sie sonst mit
1. Schritt: Für den Boden des Paletten-Sofas das zweite Nagelbrett von rechts entfernen.
Patricia Trojer und Bernd Dörler genießen den Abend auf dem Paletten-Sofa.
Handwerken nichts am Hut hat, griff Trojer zur Stichsäge und verwandelte die gut 20 Kilo schweren Vierwegpaletten in einen echten
2. Schritt: Von der zweiten Palette werden vier der insgesamt fünf Nagelbretter entfernt.
Blickfang im Garten. Bewusst bearbeitet sie das Fichtenholz nicht, damit es durch Wind und Wetter eine natürliche Patina erhält.
3. Schritt: Über die BodenPalette gelegt, ist die Sitzgelegenheit schon fast fertig. Die Querbretter dienen als Lehne.
4. Schritt: Eine weitere Palette einfach nach dem Bodenmittelbrett kürzen. Schon ist die Lehne fertig.
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Geriatrische Kräuter Anti-Aging-Effekt Die heilende Wirkung von Pflanzen und Kräutern wird in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin schon seit Jahrhunderten geschätzt. Auch in unseren Breitengraden schwören immer mehr Menschen auf den positiven Einfluss der asiatischen Gewächse. Geriatrische Kräuter helfen, die Effekte des Alterns zu verzögern, sowie degenerative Krankheiten zu bekämpfen. Gebhard und Raphael Kopf (Augarten in Nenzing-Heimat) stellen einige dieser wirkungsvollen Pflanzen vor. Murdannia (Murdannia loriformis): Das asiatische Heilkraut nimmt eine zentrale Stellung in der Krebsbehandlung und Prophylaxe ein. Sie wächst eher langsam und bodendeckend und mag es halbschattig und feucht.
Das Blatt des Lebens (Sambung Nyawa): Sie wird in Südostasien auch als Pflanze gegen hundert Krankheiten benannt und ist ein Mittel gegen allgemeines Unwohlsein. Sie wird bis zu 50 Zentimeter hoch und mag es gerne halbschattig.
Bei Xuan Shen (scrophularia buergeriana): Wird in Asien als Yin-Tonikum und gegen Malaria, Fieber, Halsweh und zum Ausschwemmen von Giften verwendet. Die Blätter können zum Salat beigegeben werden oder passen auch gut in Smoothies. Die schnellwachsende Pflanze mag es halbschattig bis sonnig und auch feucht.
Mo-Han-Lian (Ecliptea herba): Ein viel gebrauchtes Universal-Tonikum und Anti-AgingMittel. Wird auch in der Krebsbehandlung eingesetzt und hat eine Nieren- und Leber reinigende Wirkung.
Gotu Kola (Centella asiatica): Ist auch als indischer oder asiatischer Wassernabel bekannt. Diese Hängepflanze wirkt gegen Stress und kann als Tee, Salatbeigabe oder in Smoothies ver wendet werden. Da sie feuchtes Klima liebt, eignet sie sich auch für das Badezimmer. Fo-Tieng (Polygonum multiflorum): Ist eines der meistgebrauchten Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin. Hat eine vitalisierende Wirkung mit AntiAging-Effekt. Diese Kletterpflanze liebt Halbschatten und mag es feucht.
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