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Fussballaward_2020

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Fußball-Award

Fußballer des Jahres Wolfsberg-Kapitän Michael Liendl

Trainer des Jahres Frankfurt-Coach Adi Hütter

Fußballerin des Jahres Deutschland-Legionärin Sabrina Horvat Partner


Ein Bier wie w früher r OBERLÄNDER UR-SPEZIALBIER

Das urtypische Spezialbier im Zeichen des Einhorns, wie es nur im Oberland gebraut wird. Unverfälscht und echt im Geschmack, krätig-vollmundig im Charakter und herrlich süffig. Für diese Oberländer Bierspezialität verwenden wir ausgewählte Spezialmalze, Malz aus Vorarlberger Braugerste und feinsten Hopfen aus der Region. Wie schon vor 135 Jahren brauen unsere Braumeister daraus in schonender Kaltgärung und mit besonders langer Kellerreifung dieses Ur-Spezialbier.


Fußball-Award Vorarlberger Nachrichten

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Virtueller Applaus Der Fußball-Award 2019 in Zeiten von Corona.

„Auch 2019 dürfen wir außergewöhnliche Persönlichkeiten, auf und abseits des Fußballplatzes, auszeichnen.“ Christian Adam, Ressortleiter VN-Sport

Und plötzlich stand die Fußballwelt still. Kein taktisches Foul, keine spielerische Überlegenheit, sondern vielmehr das Coronavirus hatte weltweit auch für einen Stopp in allen Fußballligen gesorgt. Die Faszination des Spiels – „Das Runde muss ins Eckige“ – verlor ihren Glanz, vielmehr waren es die Alltagssorgen, Gesundheit, Familie, Arbeit, die in den Mittelpunkt rückten.

Lounge in Bregenz trafen sich Vorarlbergs Fußball-Aushängeschilder bei der Ehrung der Besten. 2020 ist alles anders. Der Applaus für ihre Leistungen ist ihnen aber auch in diesem Jahr gewiss, wenngleich ein wenig ungewöhnlicher. Mit diesem Journal wollen wir uns noch einmal für die schönen Momente 2019 bedanken. Zusätzlich kommen die Sieger auf VN.at zu Wort.

Zurück an den Start hieß es für die „Nacht des Fußballs“, die in der Vergangenheit dem abgelaufenen Fußballjahr noch einmal eine glanzvolle Krone aufgesetzt hat. In der Casino-

Christian Adam, Ressortleiter VN-Sport

Inhalt

IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach | Redaktion: Christian Adam, Florian Hepberger | Grafik: Johanna Zaremba | Fotos: Lerch, Steurer, Hepberger, Stiplovsek, Paulitsch, Apa, Gepa, Sportpix.be, Shuterstock, Privat | Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145 | Erscheinungstag: Samstag, 13. Juni 2020

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Fußballer des Jahres

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Special-Fußball-Award

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Fußballerin des Jahres

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Trainer des Jahres

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Schiedsrichter des Jahres

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Liebling der Fans

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Aufsteiger des Jahres


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4 Fußballer des Jahres FUSSBALLER DES JAHRES 2019 NOMINIERUNGEN

Unsere Aushängeschilder Die Vorbilder für die Fußballstars von morgen.

Martin Kobras (33), Tor, Cashpoint SCR Altach

Michael Liendl (34), Mitelfeld, Wolfsberger AC

Dejan Stojanovic (26), Tor, FC St. Gallen 1879

Benedikt Zech (29), Abwehr, SCR Altach / Pogoń Stetin

Martin Kobras ist die Konstanz des heimischen Bundesligisten. Der Schlussmann indet auch als Führungsspieler immer die richtigen Worte und überzeugt seit über zehn Jahren mit Leistung. Insgesamt bestritt er bereits mehr als 300 Spiele für die Rheindörler.

Alter schützt nicht vor Leistung. Der Thüringer hat die Kärntner dank seiner Tore und Vorlagen in die Europa League geführt. Sorgte auch auf europäischem Parkett für tolle Auftritte. Der Mittelfeldspieler hat inzwischen 223 Bundesligaspiele in Österreich in den Beinen.

Der gebürtige Feldkircher hat sich in der Ostschweiz einen Namen gemacht. Seit mehr als dreieinhalb Jahren spielt er bei den Espen. Im vergangenen Herbst stand er über die volle Spielzeit im Kasten. Der Torhüter macht kein Hehl daraus, dass er gerne für das ÖFB-Team spielen möchte.

Nach knapp sieben Jahren im Dress der Rheindörler hat der starke Innenverteidiger im Sommer den Weg ins Ausland gesucht. Der Rechtsfuß wechselte in die polnische Liga zu Pogon Stettin und bestritt bei seinem neuen Verein 18 Spiele. Mit dem Klub überwinterte er auf Platz drei der Tabelle.

„Es gibt hierzulande kaum einen Spieler, der so viel Torgefahr ausstrahlt. Bei Standards und dem inalen Pass ist er ein Ausnahmekönner, der den Unterschied ausmachen kann.“

„Liendl hat es sich verdient, weil er eine sehr gute Saison spielt. Ich hofe nur, dass ihm das nicht zu Kopf steigt, weil ich mir dann wieder einige Sachen von ihm anhören kann (lacht).“

„Michael Liendl ist trotz seiner 34 Jahre immer noch einer der feinsten Fußballer Österreichs. Der Linksfuß spielt sehenswerte Pässe und trift regelmäßig aus der Distanz.“

Thomas König, ORF Vorarlberg

Zlatko Junuzovic, RBS, Podcast-Kollege (1016)

Johannes Emerich, Sportchef NEUE


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Fußballer des Jahres 5

FUSSBALLER DES JAHRES 2019 GEWINNER Michael Liendl (34), Wolfsberger AC

Die späte Krönung eines Fußball-Genies Sein Ballgefühl verzückt die Fans, sein starker linker Fuß erinnert an jenen von Kurt Jara. Doch WAC-Mittelfeldmann Michael Liendl ist nicht nur als Fußballer, sondern auch aufgrund seiner Persönlichkeit gefragt. 2018 war ein wichtiges Jahr für Michael Liendl. Der Mittelfeldspieler fühlte sich in den Niederlanden nicht mehr geschätzt. Er, der mit seinem Ballgefühl die Fans verzückte, er hatte das Vertrauen des Trainers verloren. Es brauchte einen Neustart, um wieder Spaß am Kicken zu haben. Angebote waren da, selbst aus Übersee. Australien hätte ihn durchaus gereizt, wie er den VN damals verriet. Liendl aber entschied sich für eine „alte Liebe“, für den Wolfsberger AC. Mit ein Grund, kein neues Abenteuer zu wagen, war wohl auch sein Sohn Leo, der vor der Einschulung stand. Der „Alpen-Maradona“, wie die Medien ihn in Deutschland getauft hatten, war zurück – und mit ihm die große Hofnung. Wolfsberg und Liendl, eine Kombination, die perfekt harmonierte. Während die Familie in Graz ein Zuhause fand, sorgte er als „Leitwolf “ im Lavanttal für die sportlichen Schlagzeilen. Ein sportlicher Höhenlug begann, der in der Europa-League- Gruppenphase in einem 4:0-Sieg in Mönchengladbach gipfelte. Mit seinen nunmehr 34 Jahren vereint Liendl Qualitäten in vielerlei Hinsicht. Fußballerisch zählt er in Österreich

zu den Besten seines Faches und als Persönlichkeit hat sein Wort Gewicht - innerhalb und außerhalb der Mannschaft. ZUR PERSON MICHAEL LIENDL Mit der Rückkehr zum Wolfsberger AC erlebt der Offensivspieler seinen zweiten Frühling. GEBOREN 25. Oktober 1985 in Graz AUSBILDUNG Bürokaufmann POSITION Mitelfeld offensiv GRÖSSE/GEWICHT 175 cm/74 kg AKTUELLER MARKTWERT 525.000 Euro FUSS links FAMILIE verheiratet mit Ines, zwei Söhne (Leo und Ben) LAUFBAHN FC Nenzing, FC Thüringen, AKA Vorarlberg, GAK, Kapfenberger SV (2003 bis 2009), FK Austria Wien (2009 bis 2012), Wolfsberger AC (2012 bis 2014), Fortuna Düsseldorf (2014/15), TSV 1860 München (2015 bis 2017), FC Twente Enschede (2017/18), Wolfsberger AC (Vertrag bis 2021) Bundesliga (Spiele/-Tore): 230/53 2. Liga: 125/32 ÖFB-Cup: 29/8 Niederlande, Ehrendivision: 15/0 Niederlande, Toto KNVB beker: 3/1 Deutschland, 2. Bundesliga: 109/23 Deutschland, BL-Relegation: 2/0 Deutschland, DFB-Pokal: 6/0 Europa-League-Spiele/-Tore: 21/2 Länderspiele/-Tore: 1/0

Eine starke Persönlichkeit und ein begnadeter Fußballer, Vorarlbergs Fußballer des Jahres 2019: Michael Liendl.


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SPECIAL-FUSSBALL-AWARD 2019 GEWINNER Hubert Nagel (69), Ex-Präsident SC Austria Lustenau

Der Fußball ist sein Leben Seit mehr als 30 Jahren im Fußball tätig.

Er ist Träger des großen Verdienstkreuzes des Landes Vorarlberg und er ist der Baumeister des SC Austria Lustenau und führte den Klub in den österreichischen Proifußball. Seit 1994 sind die Grün-Weißen nunmehr Mitglied der Bundesliga, wobei nur drei Jahre in der höchsten Liga verbracht wurden. Hubert Nagel war es, der mit seinen Ideen die Austria in den späten 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre wachküsste. Zusammen mit rund einem Dutzend Freunden hatte er genug vom Fachsimpeln am FußballStammtisch. Er wollte anpacken, wollte seiner Austria ein neues Gesicht verpassen. Es war Nagel, der im heimischen Fußball als Erster mit großen Autoverlosungen überraschte, es war „Nagel & Friends“, wie er heute gerne betont, zu verdanken, dass Lustenau mit dem Austria-Dorf weit über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt wurde.

Hubert Nagel war nie der angepasste Funktionär, er war keiner, der seinen Fußballkollegen Honig um den Mund strich. Nein, der heute 69-Jährige konnte durchaus unangenehm werden. Dass ihm dadurch auch einige Fehler unterlaufen sind, gibt er gerne zu. Etwa als er sich weigerte, die Stronach-Million anzunehmen. „Mit dem Wissen von heute würde ich nicht mehr so handeln“, erinnert er sich an die Schicksalstage der Austria. Seine Wegbegleiter wissen: Hubert „Mämi“ Nagel hat sich nie dem Diktat des Herkömmlichen gebeugt. Die Improvisation war immer eine Konstante in seinem Handeln, das Vorschrift-Denken hingegen war ihm oft ein Greuel. Davon können sie ein Lied singen, egal, ob bei der Bundesliga, in der Gemeinde, bei der Polizei oder der BH. Etwas nur zu verteidigen, weil es immer so

war und irgendwo steht – das war nicht die Denkweise des Langzeitpräsidenten.

Erfolg, Rücktrit und Zukunft „Wir wollen Erfolg“, war ein oft gehörter Satz von Hubert Nagel in seiner Zeit an der Spitze der Lustenauer Austria. Quasi als StandardZwilling folgte gleich darauf: „Der Erfolg ist uns aber nicht jeden Preis wert. Wir müssen ihn uns leisten können.“ Und überhaupt: Was ist Erfolg? Für Nagel sind es nicht die Trophäen allein, es sind auch die vielen Schneeballkarten, für deren Verkauf er selbst quer durch Vorarlberg reiste. Oder die Wiederaufstiegskarte, die nach dem Bundesliga-Abstieg 2000 aufgelegt wurde. Da ist er wieder, dieser Erfolgshunger, der letztendlich nicht gestillt werden konnte. Die große Genugtuung, die sportliche Rückkehr in die Bundesliga, ist Nagel verwehrt geblieben. 2019 folgte schließlich sein

Rücktritt als Präsident. Es war ein schmerzhafter, hat doch der fehlende Rückhalt der Mitglieder Spuren hinterlassen. Sein „Wohnzimmer Reichshofstadion“ hat er danach bei einem Spiel nicht mehr betreten. Doch Nagel ist dem Fußball treu geblieben. Er plegt Freundschaften wie jene zu Österreichs Jahrhundertspieler Herbert Prohaska und betreibt mit Freunden eine Spieleragentur. „Nicht des Geldes wegen“, erzählt er. Vielmehr ist es wohl die Faszination des Spiels und ein Teil dessen zu sein. ZUR PERSON HUBERT NAGEL Mit seiner Beraterfirma Nagel & Partner AG vertrit er u. a. AustriaGoalgeter Ronivaldo GEBOREN 8. Mai 1951 WOHNORT Lustenau BERUF Unternehmer und Spielervermitler HOBBIES Fußball, Geselligkeit


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Tipp dich zum Teamchef Nach Marcel Koller ist nun Franco Foda Markenbotschafter des österreichischen Sportwetten-Anbieters tipp3, der als einer der Hauptsponsoren der österreichischen Fuball-Nationalmannschaft fungiert. Philip Newald weiß, wovon er spricht, wenn er meint: „Sportwetten sind eine sensible Branche. Daher ist es wichtig, authentisch und partnerschaftlich zu sein.“ Der Markt, so sagt der Geschäftsführer der Österreichischen Sportwetten GmbH, werde immer umkämpfter. Umso wichtiger ist ihm der Ruf von tipp3 als „österreichischer Buchmacher“. Gerade deshalb sei das Nationalteam mit seinem Teamchef der ideale Werbeträger.

mit den wesentlichsten Printmedien und Traikanten als Vertriebspartnern stützt, stets

„Geblieben ist mir die ungeheure Emotion, die der Fußball auslösen kann.“ Philip Newald Vorstand tipp3

als Partner des Sports in Österreich positioniert. Mit ins-

gesamt 24 Mitarbeitern stellt man ein kleines, „aber schlagkräftiges Team“ (Newald). Als Vizepräsident des Österreichischen Buchmacherverbandes kennt Newald, der bei tipp3 für die Bereiche Marketing, Sponsoring, Vertrieb und Öfentlichkeitsarbeit zuständig ist, den Markt sehr genau. Sein „Transfer“ vom SK Rapid, wo er in verschiedenen Führungspositionen tätig war, erfolgte 2004 zu Beginn der EURO. Dabei war es ein ande-

Die Markenbotschafter, erst Marcel Koller und nunmehr Franco Foda, könnten unterschiedlicher nicht sein. Koller, sagt Newald, habe zu Beginn niemand in Österreich gekannt. „Aber die Euphorie um ihn und das Team durch die Qualiikation für die EURO 2016 war enorm. Für die Marke tipp3 war Koller richtiggehend ein Turbo.“ Nach dem dann doch enttäuschenden Abschneiden in Frankreich sei die Kommunikation mit dem Schweizer schwieriger geworden. Die Zusammenarbeit mit Foda verlaufe sehr professionell. Dieser habe auch Gefallen daran gefunden, sich in einer positiv-humorvollen Art den Fans zeigen zu können. Dass zudem die sportliche Qualiikation nach einem holprigen Start gelungen sei, habe Franco Foda zu einem idealen Werbeträger für tipp3 „in einem heiß umkämpften Markt“ gemacht.

Seit 2004 dabei tipp3 ist seit Sommer 2001 auf dem Markt. Dabei hat sich das Unternehmen, das sich auf die Lotterien gemeinsam

tipp3-Vorstand Philip Newald (rechts) zusammen mit ÖFB-Präsident Leo Windtner und Nationalteamtrainer Franco Foda.

rer Klub aus Wien, der für den Vater dreier Kinder als Türöfner für den Fußball fungierte. „Als junger Bub habe ich das Wochenende mit Besuchen beim Wiener Sportclub verbracht“, verrät er. Geblieben ist ihm die „ungeheure Emotion, die der Fußball auslösen kann. Quer durch alle Lebensbereiche.“

Langjähriger Partner Seit mehr als einem Jahrzehnt begleitet tipp3 nunmehr schon die Fußballerwahlen der Vorarlberger Nachrichten. Als verlässlicher Partner oder wie Newald betont: „Wir wissen, dass wir vom Fußball leben und sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst.“ Sein persönliches Engagement aber geht über den Fußball hinaus. Mit der Marke „motion4kids“ soll Kindern die Wichtigkeit und auch der Spaß an Sport und Bewegung im Allgemeinen nähergebracht werden. Die Stiftung fördert innovative Projekte, die zur Verbesserung der Bildung durch Bewegung sowie zur Lösung sozialer Probleme beitragen und gleichzeitig die digitalen Kompetenzen junger Menschen stärken. Kernzielgruppe sind Kinder zwischen drei und zehn Jahren. Kreativität war zuletzt während der Coronakrise auch bei tipp3 gefragt. In dieser Zeit habe sich die stetige Markenanpassung in den vergangenen Jahren als „perfektes Krisenszenario“ bewährt. So hat sich etwa auch die vor zwei Jahren freigeschaltete tipp3App mit Clubmitgliedschaft bestens bewährt.


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8 INTERVIEW. Gerhard Hamel (55), Direktor der Volksbank Vorarlberg

„Ohne Emotionen der Fans ist Fußball nicht dasselbe“ Gerhard Hamel drückt den heimischen Proiteams auch vor Ort die Daumen. Für den Direktor der Volksbank Vorarlberg, Gerhard Hamel, ist der Fußball sehr wichtig. Nach seiner aktiven Karriere freut er sich immer wieder, bei den Spielen auf heimischen Sportplätzen dabei zu sein. Beim FC Dornbirn spielt auch ein Mitarbeiter seines Unternehmens. Aber auch die Leistungen von Austria Lustenau und dem SCR Altach indet er bemerkenswert. Herr Direktor Hamel, man trifft Sie immer wieder auf den heimischen Sportplätzen an. Wie groß ist Ihre Leidenschaft zum Fußball? HAMEL Meine Leidenschaft ist sehr groß, wahrscheinlich weil ich als Jugendlicher viele Jahre selbst Fußball gespielt habe. Ich sehe gerne gute Fußballmatches an, vor allem jene in Vorarlberg. Natürlich sind auch internationale Spiele interessant, aber die Emotionen packen mich auf den heimischen Sportplätzen einfach stärker. Man hat zu den Akteuren einen engeren Bezug. Für welche Klubs schlägt Ihr Herz? HAMEL Mein Herz schlägt für den Fußball allgemein, aber ich verfolge speziell die Aktivitäten der Vorarlberger Klubs, die in den höchsten Ligen Österreichs spielen: Altach, Austria Lustenau und Dornbirn. In Dornbirn spielt zum Beispiel ein Mitarbeiter von uns mit. Sind die Fußballvereine eine wichtige Zielgruppe für Ihr

tätig war, weiß ich, was Ehrenamt bedeutet.

Volksbank-Direktor Gerhard Hamel (M.) hofft bald wieder auf Fußball mit Fans.

Unternehmen und hat sich die Zahl der Fußballvereine in Ihrem Bankinstitut in den vergangenen Jahren groß verändert? HAMEL Wir unterstützen die Fußballvereine im Rahmen unseres genossenschaftlichen Förderauftrags gegenüber der Gesellschaft und unserer Region. Fußball begeistert alle Alters- sowie Einkommensschichten, und das sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport. Ich inde, es ist wichtig, gerade die Kinder für Sport im Allgemeinen zu gewinnen. In einem Verein aktiv mitzuwirken, fördert aus meiner Sicht ihre soziale Kompetenz. Nicht nur Banken sind für die heimischen Klubs wichtig, auch die ehrenamtlichen Helfer. Die Suche hat sich für die Vereine in den vergangenen Jahren nicht unbedingt einfach dargestellt. Umso mehr schmerzt es, wenn

wichtige Personen den Verein verlassen. Im vergangenen Jahr war das beispielsweise Hubert Nagel als Präsident von Austria Lustenau. Ihm wird im Rahmen der VN-Fußball-Awards für seine Leistungen in den vergangenen Jahren ein Sonderpreis überreicht. Wie haben Sie Herrn Nagel wahrgenommen? HAMEL Ich schätze Herrn Nagel und sein unermüdliches persönliches Engagement, das er als Funktionär für die Austria Lustenau erbracht hat, sehr. Ein Verein steht und fällt mit den Ehrenamtlichen, die sich nicht nur für den Verein, sondern auch für die Gemeinschaft einsetzen. Für viele Menschen ist der Verein eine zweite Familie – sowohl für die Funktionäre, die Mitglieder als auch für die Fans – und sie geben alles, um diese Familie intakt zu halten. Da ich selbst viele Jahre beim Roten Kreuz als freiwilliger Helfer

Vorarlbergs Aushängeschild ist der SCR Altach. Sie haben es geschafft, durch kontinuierliche Entwicklung ein fixer Bestandteil in der Bundesliga zu sein. Wie sehr freut es Sie, dass ein kleines Bundesland wie Vorarlberg eine derart konstante Leistung in der höchsten Stufe abliefern kann? HAMEL Das freut mich wirklich sehr. Altach hat im Vergleich zu den großen Wiener Klubs ein eher bescheidenes Budget, was ihre Leistung noch bemerkenswerter macht. Das zeigt aber auch, was möglich ist, wenn ein ganzes Dorf zusammenhält. Die familiäre Atmosphäre wirkt äußerst sympathisch auf mich und ich gehe immer wieder gerne ins Schnabelholz. Ein Fußballmatch ist auch eine Plattform, wo man alte Bekannte trift und neue Kontakte knüpft. Die Coronapandemie hat sich sehr stark auf das Fußballjahr 2020 ausgewirkt. Nun kommt alles langsam wieder in Fahrt. Was erhoffen Sie sich für den Abschluss der Saison 2019/2020 im Profifußball und in der Folge auch für den Wiederbeginn im Herbst? HAMEL Ich hofe, dass sich der wirtschaftliche Schaden für die Vereine in Grenzen hält und wir ab Herbst wieder in den Stadien mit den Spielern „mitiebern“ können. Ohne Emotionen der Zuschauer ist Fußball nicht dasselbe.


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Fußball-Award Vorarlberger Nachrichten

10 Fußballerin des Jahres FUSSBALLERIN DES JAHRES 2019 NOMINIERUNGEN

Die Nationalteams rufen ÖFB-Teamchefs blicken wieder in den Westen.

Anna Bereuter (18), Abwehr, FFC fairvesta Vorderland

Carina Brunold (17), Angriff, FC Mohren Dornbirn 1913

Sabrina Horvat (22), Mitelfeld, 1. FC Köln

Sarah Klotz (22), Abwehr, FC Luzern

Im heimischen Bundesligateam ist die 18-Jährige ein ixer Bestandteil. Sie sorgt nicht nur in der Abwehr für Stabilität, sondern sorgt durch zahlreiche Trefer für Erfolg. Im U19 Nationalteam zählt sie zu den Hofnungsträgerinnen und kam in allen drei Qualiikationsspielen zum Einsatz.

Die erst 17-jährige Ofensivspielerin gehört bereits dem U-19-Kader des ÖFB-Teams an. Dort konnte sie im vergangenen Herbst in der EM-Qualiikation einen Trefer verbuchen. Mit dem FC Dornbirn strebt sie zudem an, schnellstmöglich in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

Die Höchsterin hat die Auszeichnung bereits zweimal gewonnen. Sie wechselte im Sommer von Bremen zum 1. FC Köln und ist dort ixer Bestandteil der Mannschaft. Als Defensivallrounderin erzielte sie einmal das Tor der Runde. Im Nationalteam wartet sie noch auf Anerkennung.

Verteidigerin Sarah Klotz hat sichinderSchweizerLigaetabliert. Nach ihrem Wechsel von Basel nach Luzern konnte die 21-Jährige dort schnell an ihre Leistungen anknüpfen. Nach schwierigem Saisonstart liegt sie mit den Zentralschweizerinnen auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

„Sabrina macht seit Jahren vor, was Vorarlbergs Fußballerinnen erreichen können. Ihre Bodenständigkeit wird sie weit bringen, womöglich auch zu ihrem Traumziel England.“

„Ich kenne Sabrina als Spielerin, die ehrgeizig ihre Ziele verfolgt. Sie drängt sich immer mit guten Leistungen auf und nimmt viel Aufwand auf sich, sich laufend zu verbessern.“

„Sabi stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und will sich weiterentwickeln. Sie gibt immer 100 Prozent und ist auf und neben dem Platz eine sehr tolle Persönlichkeit.“

Florian Hepberger, VN-Sport

Sissy Raith, Ex-Trainerin von Sabrina Horvat

Sarah Zadrazil, 74-fache Teamspielerin


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Fußballerin des Jahres 11 FUSSBALLERIN DES JAHRES 2019 GEWINNERIN Sabrina Horvat (22), 1. FC Köln

Schrit für Schrit steigern Legionärin Sabrina Horvat hat sich in der deutschen Bundesliga einen Namen gemacht. Sie hatte sich im Jahr 2019 ihren Stammplatz gesichert. SCHWARZACH Der Wechsel von Basel nach Bremen im Sommer 2018 war ein großer Schritt in der Karriere von Sabrina Horvat – und kam absolut zum richtigen Zeitpunkt. Viele Spielminuten unterstreichen diese Tatsachen. Das änderte sich auch im vergangenen Jahr nicht. Viel mehr noch: Die 22-jährige Defensivallrounderin hat sich ihren Platz sowohl in der Stammelf von Bremen wie auch nach ihrem Wechsel nach Köln gesichert.

ZUR PERSON SABRINA HORVAT Ihr Vater brachte sie in der Kindheit auf den Fußballplatz, von dem sie nicht mehr loskam. GEBOREN 3. Juli 1997 in Dornbirn ELTERNHAUS Vater Kristijan, Muter Monika, Bruder Sandro AUSBILDUNG Matura an der Handelsakademie in Bregenz LAUFBAHN FC Höchst, FC Staad, FC Basel, SV Werder Bremen, 1. FC Köln

An der Weser lief es bis sieben Minuten vor Saisonende auf den Verbleib in der Bundesliga hinaus. Doch nach einer dramatischen Schlussphase blieb am Ende nur der Abstiegsplatz. Trotzdem blickte die Legionärin auf ein positives erstes Jahr in Deutschland zurück: „Das gilt nicht nur fußballerisch gesehen, ich habe auch persönlich wieder einen Schritt an Erfahrung gewonnen und unheimlich tolle Menschen kennengelernt. Das Jahr war für mich sehr positiv, auch wenn es am Ende kein Happy End gab.“ Trotz Abstiegs blieb Sabrina Horvat Vorarlbergs aktuell einzige Bundesligaspielerin. Der Wechsel zum Aufsteiger Köln war keine leichte Entscheidung für sie, doch nach einem halben Jahr ist sie sehr glücklich. Dafür war nicht nur ihr erster Trefer verantwortlich, sondern auch der positive Verlauf im Herbst 2019. Köln liegt nach etwas mehr als der halben Saison über dem ominösen Abstiegsstrich. Mit

der ihr übertragenen Führungsrolle arrangierte sich die junge Vorarlbergerin sehr gut. Der Grundstein für diese Karriere wurde ihr bereits im Kindesalter gelegt. Denn ohne die große Unterstützung der Eltern wäre so ein Weg nicht möglich gewesen.

Erster Nationalteameinsatz Positiv war das vergangene Jahr auch in Sachen Nationalteam. Als erste Vorarlbergerin seit knapp acht Jahren durfte Horvat das rot-weiß-rote Trikot überstreifen. Weitere sollen folgen, auch wenn sich die

„Das Jahr war für mich sehr positiv, auch wenn es kein Happy End gab.“ Sabrina Horvat 1. FC Köln

Unterländerin darüber keinen Kopf zerbricht. „Sabi besticht auf dem Platz durch ihre Physis und Zweikampfstärke. Aber auch neben dem Platz ist sie eine echte ‚Maschine‘ – eine Redemaschine, die nie um Worte verlegen und für jeden Spaß zu haben ist. Zum Schweigen bringt man sie am ehesten mit ihrer LieblingsTV-Serie. Oder mit Schokolade“, verrät ihre Zimmerkollegin im Nationalteam, Melissa Abiral. Ein Traum ihrer weiteren Fußballkarriere wäre auch ein Wechsel nach England. Doch dabei lässt sie sich nicht stressen.


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Die „Kugel“, die die Welt eroberte Der Lustenauer Bildhauer Albrecht Zauner gestaltet seit nunmehr drei Jahren die Trophäen für den VN-Fußball-Award. „Fußball ist ein weltumspannendes Thema“, sagt Albrecht Zauner, auf die Trophäe angesprochen. Diese ist mit einer Bronzekugel auf einer Bronzeplatte gestaltet. Zauner nennt die Kugel extra nicht Ball, da sie nicht nur das Spielgerät des populärsten Sports

„Durch meine Nähe zum AustriaStadion verfolge ich die 2. Liga.“ Albrecht Zauner Bildhauer

in Österreich darstellen soll, sondern auch Symbol für die Welt ist. „Man kann den Fußball als Friedensprojekt sehen, das weltweit viel bewegen kann. Es stärkt einzelne Nationen, wie man es auch am Beispiel Deutschland bei der Weltmeisterschaft 2006 gesehen hat.“ Die Bevölkerung habe richtig mitgeiebert, so wie man die Deutschen zuvor gar nicht gekannt hat. Die Kugel ist massiv aus Bronze gegossen, was auch ordentlich Gewicht mitbringt. „Damit wird auch die Wertigkeit dieser Auszeichnung hervorgehoben“, führt der Lustenauer Bildhauer und Zeichner aus. Die oberste Schicht der Kugel

wurde glänzend poliert und spiegelt somit die Umgebung wider. Das glänzende Objekt steht auf einer massiven Bronzeplatte. Diese ist ein Sechseck, welches ein Feld eines Balles darstellt und ein Unikat für jeden Preisträger ist. Denn auf der dunkel wirkenden Platte sind Namen und Jahr der Auszeichnungen eingraviert. Die Trophäe ist ein aufwändiges Werk, welches die herausragenden Leistungen der Sportler würdigt. „Es ist eine Ehre für mich, dass ich seit mittlerweile drei Jahren meinen Teil zu den FußballAwards beitragen kann“, freut sich Albrecht Zauner.

Die Stadionnähe Über sich selbst sagt er, dass er mit Fußball ansonsten nicht viel am Hut habe. „Ich bin aber schon interessiert an den Großereignissen, wie Europa- oder Weltmeisterschaften. Und durch die Nähe zum Austria-Stadion verfolge ich die Leistungen der Lustenauer in der 2. Liga mit.“ Er bezeichne sich selbst als Patriot und lebe auch deshalb mit der Austria mit, weil er Personen aus dem Verein persönlich kennt. Diese Begeisterung sei bei den Spielen auch bei ihm zu Hause zu spüren. „Je nach Windrichtung höre ich immer wieder die

Am Ende müssen die Trophäen glänzen. Albrecht Zauner legt sehr viel Wert

lautstarken Anfeuerungsrufe der Fangruppen. Dann packt es mich schon“, gibt Zauner zu. Faszinieren würde ihn aber

auch immer wieder sein Sohn, der ihn über die neuesten Entwicklungen auf dem Transfermarkt auf dem Laufenden

Die r für die Trophäen beginnen schon recht früh. Erst später werden auch die Gewinnernamen eingraviert.


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auf die Gesamtkomposition. Und die Kugeln haben auch Gewicht, wie Trophäensammler Adi Hüter als erneuter Trainer des Jahres weiß.

hält. „Ich inde auch sehr speziell, wie Fußballer bei einem Wechsel in andere Länder keine Scheu zeigen. Das fordert eine gewisse Ofenheit für andere Kulturen.“

Verwurzelt mit der Heimat Er selbst sei als Bildhauer sehr verwurzelt mit einem Ort. Das liege auch an den Materialien und Maschinen, die er für seine tägliche Arbeit braucht. „Da kann ich nicht heute hier leben und morgen nach da ziehen.“ Bereits in der Schule habe es ihn im Kunstunterricht gepackt. „Wir hatten einen guten Lehrer. Das ist sehr wichtig, da sehr viel von den Personen abhängt, die einem diese Materie vermitteln.“ Letztlich war es auch sein Onkel Herbert

Albrecht, der ihn mit dem Kunstvirus inizierte. Albrecht Zauner besuchte die Kunstschule Stuttgart und die Akademie der bildenden Künste in Wien. Während dieses

Genau zu arbeiten ist für den Lustenauer wichtig.

Studiums erhielt er bereits Aufträge für die Gestaltung einer Friedhokapelle im süddeutschen Raum. Heute arbeitet er viel für Ausstellungen im In- und Ausland und lässt sich für seine Werke von den eigenen Gedanken inspirieren. Zudem sind seine Werke auch im öfentlichen Raum zu sehen, wie etwa die Skulptur „Drehmoment“, die den Kreisverkehr in Egg schmückt. Die Coronapandemie sieht er als positive Zeit. „Ich konnte eine deutliche Entspannung spüren, obwohl die Arbeit intensiv und die Zeit Mangelware war. Das Familienleben zuhause war deutlich intensiver, da wir viel mehr miteinander geredet haben als üblich.“

Aber auch auf seine Arbeit als Bildhauer hat sich die Zeit ausgewirkt. „Ich hätte eine Arbeit in Südtirol fertigstellen sollen, was aufgrund der Grenzschließungen nicht möglich war, und auch die Gießerei in der Schweiz war für mich nicht erreichbar.“ Dennoch sind seine Werke nach Corona deutlich sichtbarer als zuvor. Denn die Gestaltung seiner neuen Webseite konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Und nach der Coronapandemie stehen etwa Ausstellungen in Göis oder Thüringen auf dem Programm. Mehr zu den Werken von Albrecht Zauner gibt es im Internet unter www.bildhauer-albrecht-zauner.eu


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Stars geben die Trends vor Intersport ist in Vorarlberg ein verlässlicher Partner für viele Vereine. Ohne Ausrüstung geht es nicht. Auch wenn im Fußball im Vergleich zu anderen Sportarten weniger spezielles Equipment benötigt wird, ist der Fußballschuh das zentrale Ausrüstungsteil, das Fußballer bei ihrem Hobby brauchen. Das Internet ist dafür auch eine Quelle, aber oft nicht die ideale. Der heimische Fachhandel überzeugt durch Auswahl, die Möglichkeit der Anprobe und die persönliche Beratung. „Die jahrelange Zusammenarbeit mit den Vereinen macht sich hier positiv bemerkbar. Auch sind die Preise online nicht immer günstiger als bei uns stationär im Geschäft“, heißt es dazu bei Intersport Fischer, die fünf Shops in Vorarlberg betreiben. „Wir versuchen durch Kompetenz, gute Preise und größt-

mögliche Auswahl dem Fußballspieler in Vorarlberg ein ansprechendes Erlebnis bei uns im Shop bieten zu können. Ganz wichtig ist uns, die Nachwuchsabteilungen der verschiedenen Vereine zu unterstützen, im Speziellen auch die diversen Nachwuchscamps“, streicht Andreas Engstler als zuständiger Einkäufer für die Intersport Fischer Gruppe hervor. Kunden, die Mitglieder in den Partnervereinen sind, können auch von speziellen Vereinsrabatten proitieren und so nochmals einiges sparen. Dabei hilft auch das breite Sortiment, das nicht nur Fußball abdeckt, sondern beinahe alle Sportarten, die im Land ausgeübt werden können. Daher kann ein polysportiver Kunde alle seine Produkte an einem

Intersport ist in Vorarlberg für viele Vereine ein idealer Sportausrüstungs-Anbieter.

Ort testen und gleich mitnehmen. Ist ein Artikel mal nicht lagernd, kann dieser beinahe über Nacht aus einem anderen Shop organisiert werden.

„Das Geschäft wird immer kurzlebiger, mit mehr Modellen und Farben.“ Andreas Engstler Intersport Fischer Schruns

Kurzlebigeres Geschäft Die Trends geben dabei die sportlichen Vorbilder vor. Im

Fußball nimmt der Trend vom sogenannten „Sockenschuh“ wieder etwas ab. Den großen Teil des Geschäfts im Bereich der Fußballschuhe teilen sich gemäß Intersport Fischer die zwei großen Player Nike und Adidas auf, daneben passiert so gut wie nichts. Es gibt noch ein bis zwei Marken, die sich einen kleinen Teil des Volumens aufteilen. „Das Geschäft wird immer kurzlebiger, immer schneller, mit mehr Modellen und Farben. Der Kunde kennt sich zum Teil gar nicht mehr aus, was aktuell eigentlich wirklich angesagt ist, da die Industrie hier so auf das Gaspedal drückt“, führt Andreas Engstler weiter aus.

Großevents sind wichtig Nach der Erfahrung der vergangenen Jahre proitiert der Handel von Großereignissen wie Welt- und Europameisterschaften. „Ein Großereignis sorgt immer für eine erhöhte Nachfrage im Fußballbereich, wobei ja währenddessen im Amateurbereich Pause herrscht. Hauptartikel sind jeweils die oiziellen Matchbälle und die Fantrikots diverser Nationen.“ Ein guter Mix Trotz der guten Kontakte zu den heimischen Vereinen müssen die Händler immer am Puls der Zeit sein, um die Kunden nicht an die OnlineKonkurrenz zu verlieren. „Der Trend Richtung Internet macht sich gerade bei der jüngeren Generation klar bemerkbar. Das forcieren die großen Marken durch ihren selektiven Vertrieb teilweise auch selbst.“ Die heimischen Sportgeschäfte sind deshalb gezwungen, dies durch einen guten Mix zu verhindern.


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16 Trainer des Jahres TRAINER DES JAHRES 2019 NOMINIERUNGEN

Erfolg auf ganzer Linie Intelligente Arbeit wird belohnt.

Lassaad Chabbi (58), US Monastir (Thailand)

Adi Hüter (50), Eintracht Frankfurt

Markus Mader (52), FC Mohren Dornbirn 1913

Alex Pastoor (53), Cashpoint SCR Altach

Einen beeindruckenden Start legte der ehemalige Trainer von Austria Lustenau in seiner Heimat Thailand hin. Seit Sommer steht er bei US Monastir unter Vertrag und liegt zur Winterpause ohne Niederlage punktegleich mit Esperance an der Spitze der höchsten thailändischen Liga.

Der ehemalige Altach- und Bern-Trainer sorgte mit Eintracht Frankfurt und der „Reise durch Europa“ für großes Aufsehen. Er zog bis ins Halbinale ein. Der akribische Arbeiter hat im Sommer die Mannschaft trotz Verlustes der gesamten Ofensive intelligent umgebaut.

Der UEFA A-Lizenz-Trainer hat den FC Dornbirn in souveräner Art und Weise zum Regionalliga-West-Titel und Aufstieg in die 2. Liga geführt. Der Aufsteiger zeigte sich unbeeindruckt von den neuen Herausforderungen, spielte einen starken Herbst und belohnte sich mit Rang acht.

Der Niederländer ist als Trainer des heimischen Bundesligisten nominiert. In einer schwierigen Saison 2018/19 hat er die Rheindörler vor dem Abstieg bewahrt und baut die Mannschaft aktuell um. Inzwischen ist die Handschrift von Pastoor deutlich zu erkennen.

„Adi hat in seiner Trainer-Karriere bislang immer den richtigen Schritt getan. Mit einer klaren Spielidee sowie dem Umgang mit seinen Spielern ist er zu einem Top-Trainer gereift!“

„Was Adi Hütter national und international vollbracht hat, ist eine wahre Spitzenleistung. Er ist auf dem besten Weg, einer der Besten zu werden. Wir werden noch viel Freude haben.“

„Adi Hütter erlebte 2019 alles, was den Fußball ausmacht. Ich erlebte ihn aber immer als Menschen, der mit beiden Beinen am Boden blieb und immer bereit war, weiter hart zu arbeiten.“

Dieter Alge, Fußballtrainer

Patrick Mariacher, Intersport Rankweil

Markus Krautberger, VN-Sport


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Trainer des Jahres 17 TRAINER DES JAHRES 2019 GEWINNER Adi Hütter (50), Eintracht Frankfurt

Aus Altach in die Welt und retour Adi Hütter hat sich einen Namen gemacht. Mit Eintracht Frankfurt tourte er erfolgreich durch Europa und qualiizierte sich erneut für den internationalen Wettbewerb. 54 Zähler waren das beste Ergebnis von Eintracht Frankfurt seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga vor knapp acht Jahren. Adi Hütter „rockte“ nicht nur die Europa League, sondern zeigte auch in der Bundesliga starke Leistungen. Die Doppelbelastung wirkte sich kaum auf die Ergebnisse aus. Auf SCHWARZACH

ZUR PERSON

Adi Hüter hat die Frankfurter Eintracht zu einer Topmannschaft in Europa geführt.

ADI HÜTTER Sorgt in Frankfurt für große Furore GEBOREN 11. Februar 1970 in Hohenems AUSBILDUNG ALS TRAINER UEFA-Pro-Lizenz LAUFBAHN ALS TRAINER RB Salzburg Juniors, Cashpoint SCR Altach, SV Grödig, FC RB Salzburg, BSC Young Boys, Eintracht Frankfurt (Vertrag bis Juni 2021) ERFOLGE ALS TRAINER Gewinn des Doubles (Meisterschaft/Cup) mit RB Salzburg 2015; Europa-League-Halbfinale mit Eintracht Frankfurt 2019; Erste-Liga-Meister mit Grödig 2013 ERFOLGE ALS SPIELER Meister mit Austria Salzburg 1994, 1995, 1997; Cupsieger mit dem GAK 2002 ÖFB-TEAM-SPIELE/TORE 14/3 BILANZ ALS TRAINER 480 Spiele, 1,83 Punkte (263 Siege, 92 Remis und 126 Niederlagen) FAMILIE verheiratet mit Sabine, eine Tochter (Celina)

dem zweitwichtigsten europäischen Parkett war für die Hessen erst im Halbinale gegen Chelsea Endstation.

Die Heimat im Herzen Die ruhige Art des in Hohenems geborenen Trainers harmonierte gut mit dem Team. Als Draufgabe folgte Rang sieben in der Liga, was erneut mit der Teilnahme in der Europa League belohnt wurde. 2019 startete das Abenteuer Europa bereits in der Qualiikationsphase. Und dabei war Hütter auch in der Heimat zu Gast. Mit 5:0 in Vaduz feierte der erfolgsverwöhnte Trainer das höchste Resultat im abgelaufenen Kalenderjahr. Durch die guten Leistungen mussten die Hessen im Sommer zwar gewichtige Abgänge verkraften. Der Altacher verstand es jedoch, die Neuzugänge ins Team zu integrieren. Und dass der Vorarlberger trotz der positiven Leistungen nicht abhebt, zeigt er immer wieder mit besonderen Taten. So kehrte er im Herbst etwa mit einem großen Scheck (10.000 Euro) zu seinem Jugendklub nach Altach zurück, dessen Entwicklung er mit Argusaugen beobachtet und an dessen Zeit in der Heimat sich der inzwischen 50-Jährige gerne erinnert.


18 Schiedsrichter des Jahres

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SCHIEDSRICHTER DES JAHRES 2019 GEWINNER Felix Ouschan (29), Bundesliga-Schiedsrichter

Ein Neuling auf höchster Stufe Felix Ouschan eifert seinem älteren Bruder Dominik nach und pfeift seit 2019 Spiele in der österreichischen Bundesliga. Die Karriere als Fußballschiedsrichter wurde Felix Ouschan bereits in die Wiege gelegt. Vater Reinhard war in den Jahren 1982 bis 1985 selbst als Schiedsrichter in der Bundesliga aktiv und kam dabei auf zwölf Spielleitungen. Dennoch versuchte es der 29-Jährige zunächst selbst als Fußballer. Nach der Jugend bei der Dornbirner Admira spielte er auch für deren 1b-Team. In diese Zeit als 17-Jähriger fällt auch sein erster Berührungspunkt mit der Schiedsrichtertätigkeit. Am 1. Mai 2008 legte er die Schiedsrichterprüfung ab, in der Folge versuchte er die beiden Funktionen unter einen Hut zu bringen, entschied sich jedoch schnell, alles auf die Karte Schiedsrichter zu legen. Denn sein letztes Spiel als Aktiver bestritt er am 20. September 2008. Beim 7:0-Erfolg der Admira 1b in Lochau trug er sich zudem noch als Torschüt-

SCHWARZACH

ZUR PERSON FELIX OUSCHAN Feierte am 20. April 2019 sein Bundesligadebüt GEBOREN 30. Juni 1990 in Hohenems BUNDESLIGA-SCHIEDSRICHTER SEIT 2019 EINSÄTZE, ÖSTERREICH 5 Bundesligaspiele, 31 Einsätze in der 2. Liga, 7 Spiele im ÖFB-Cup FAMILIE Vater Reinhard war bereits Schiedsrichter, ebenso sein Bruder Dominik

ze im Spielbericht ein. Seit diesem Zeitpunkt schien er in den Spielberichten nur mehr als Schiedsrichter auf. Er hat den Weg vom Nachwuchs bis hin zu den Kampfmannschaften kontinuierlich fortgesetzt. Nach fünf Jahren leitete er bereits Partien in der Regionalliga West, der Sprung in den Bundesligakader rückte damit immer näher. Zum Sommer 2017 hin wurde der damals 26-Jährige in den Bundesligakader aufgenommen und pif in der Folge zunächst in der 2. Liga. Insgesamt 31 Partien in der zweithöchsten Liga sind es bis heute. Seit dem Frühjahr 2019 steht der jüngere der beiden Ouschan-Brüder auch auf der Liste der Bundesligaschiedsrichter. Er folgte damit Bruder Dominik nach, der 2009 in die höchste österreichische Liga berufen wurde, nach zehn Jahren zum letzten Mal ganz oben pif. Admira Wacker Mödling gegen Hartberg war seine Premierenpartie auf höchster Stufe. Mit 2:1 behielten die Hausherren die Oberhand. Seit diesem Moment sind vier weitere Partien dazugekommen. Für Felix Ouschan hat sich die kontinuierlich harte Arbeit bis jetzt schon ordentlich ausgezahlt und man wird auch in Zukunft noch einiges von ihm hören.

Mit großer Vorfreude hat Schiedsrichter Felix Ouschan seine neuen Aufgaben in Angriff genommen.


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19

INTERVIEW. Dr. Horst Lumper (58), Präsident des Vorarlberger Fußballverbandes

Weniger Probleme bei den Schiedsrichtern in Vorarlberg Anzahl und Qualität bleiben konstant, dennoch nehmen Angrife zu. Durch erhebliche Anstrengungen kann die Zahl und die Qualität der Schiedsrichter in Vorarlberg auf einem hohen Niveau gehalten werden. Dennoch sieht VFV Präsident Dr. Horst Lumper im VNInterview auch in Vorarlberg eine zunehmende Aggressivität gegenüber den Unparteiischen, denen bislang durch rigorose Strafen entgegengewirkt werden konnte. Herr Dr. Lumper, wir blicken in diesem Magazin auf die Leistungen von Vorarlbergs Fußballern im Jahr 2019 zurück. Was ist Ihnen aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung geblieben? LUMPER Aus dem Fußballjahr 2019 bleiben mir vor allem drei Ereignisse in bleibender Erinnerung: Zum einen die Qualiikation der Nationalmannschaft für die kommende Europameisterschaft; weiters der Aufstieg des FC Dornbirn in die zweithöchste Spielklasse in Österreich sowie die positive Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich und auch in Vorarlberg. Mit dem Aufstieg des FC Dornbirn in die 2. Liga gibt es nun drei Vereine, die in den beiden österreichweiten Ligen mitspielen. Wie sehr freut Sie diese Entwicklung? LUMPER Eine solche Entwicklung wäre ohne entsprechende Nachwuchsarbeit nicht möglich. Ich glaube, dass diese Entwicklung sehr gut für den Vorarlberger Fußball ist.

hebliche Anstrengungen, um die Zahl und vor allem auch die Qualität der Schiedsrichter konstant zu halten (Beobachtungen, Fortbildungen, Schnuppertage etc.).

Horst Lumper weiß als Präsident um die Herausforderungen im Fußball 2020.

Hofentlich etabliert sich auch der FC Dornbirn längerfristig in der zweithöchsten Liga in Österreich. Abseits der drei Klubs in der Bundesliga bzw. der 2. Liga spielt die große Mehrheit der Vorarlberger Vereine im Amateurbereich. Hier gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Anpassungen, gerade auch in der Ligaeinteilung. Sind Sie mit der aktuellen Lösung zufrieden oder sehen Sie weiteren Handlungsbedarf? LUMPER Derzeit sehe ich im Amateurbereich keinen weiteren Anpassungsbedarf. Die Eliteliga hat sich etabliert. Bedauerlicherweise war und ist es außerordentlich schwierig, einen Aufsteiger in die zweithöchste österreichische Liga zu inden. Einen Handlungs-

bedarf sehe ich derzeit nicht; im Rahmen der Generalversammlung wurde über das 1bFormat ja endgültig Klarheit geschafen. All diese Spiele wären nicht möglich ohne die Schiedsrichter. Blickt man in die Nachbarländer, so stellt man fest, dass es dort immer weniger Unparteiische gibt. Wie sehen Sie die Entwicklung für Vorarlberg? LUMPER Die Entwicklung der Schiedsrichter sehe ich in Vorarlberg äußerst positiv. Im Rahmen der Generalversammlung des Vorarlberger Schiedsrichterkollegiums, welche Anfang Jänner 2020 in Bregenz stattfand, wurde die positive Entwicklung aufgezeigt. Das Schiedsrichterkollegium unternimmt zusammen mit dem VFV er-

Im Ausland wurden im vergangenen Jahr immer wieder tätliche Angriffe auf Schiedsrichter bekannt. Hiervon hat man in Vorarlberg bislang wenig gehört. Sind wir hier in der glücklichen Situation, dass es dies nicht gibt? LUMPER Eine zunehmende Aggressivität gegenüber Schiedsrichtern stellen auch wir in Vorarlberg fest. Es ist uns aber bis dato gelungen, durch rigorose Strafen (Sperren usw.) allfällige Angrife so gut wie möglich hintanzuhalten. Ich hofe, dass sich diese Situation nicht verschlechtern wird. Das Fußballjahr 2020 hat aufgrund der Coronapandemie mit einem Abbruch des Amateurfußballs und einer langen Pause im Profifußball begonnen. Welche Erwartungen haben Sie an das zweite Halbjahr? LUMPER Die Vereine müssen sich den großen Herausforderungen stellen, die die Krise mit sich gebracht hat. Ich hofe aber, dass unsere Amateurmannschaften nach der Zwangspause voll motiviert in die neue Saison starten, wenngleich diese mit etwas Verzögerung beginnen dürfte. Ich freue mich aber auf ein Wiedersehen auf den Fußballplätzen.


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20 Liebling der Fans LIEBLING DER FANS 2019 GEWINNER Martin Kobras (33), Cashpoint SCR Altach

Vereinstreue par excellence Ob 2. Liga oder Bundesliga: Die Konstante beim SCR Altach steht im Kasten und heißt Martin Kobras. Seit 2009 absolvierte er 316 Plichtspiele, davon 114 in der Bundesliga. Es waren nicht immer nur rosige Zeiten, die der Bregenzerwälder in den mehr als zehn Jahren bei den Rheindörlern erleben durfte. Nach seinem Wechsel von Sturm Graz zurück in die Heimat war er in der 2. Liga die unbestrittene Nummer eins. In seiner fünften Saison führte er die Rheindörler damals unter Trainer Damir Canadi zum Meistertitel und Aufstieg in die Bundesliga. In der höchsten Liga war der Konkurrenzkampf durch die Verplichtung von Andreas Lukse größer und beide kamen zu viel Spielpraxis. „Erfolg ist einmal mehr aufstehen als umfallen“, lautet sein Lebensmotto. Und das hat er eindrucksvoll bewiesen, denn seit Mai 2017 ist er - abgesehen von einer kleinen Unterbrechung - der Rückhalt im Tor der Schwarz-Weißen.

Martin Kobras hat sich zu einer Leaderigur bei den Rheindörflern entwickelt. Er ist auch ein Vorbild für viele Kinder und Jugendliche, die den Traum vom Proifußballer haben. Nicht umsonst wurde Martin Kobras von 2010 bis 2012 drei Mal in

Gerhard Hamel, Volksbank Vorarlberg

„Mit seiner ruhigen und auch bescheidenen Art ist Martin Kobras ein Vorbild für alle Fußballfans im Lande. Seine Leistungen in der höchsten Spielklasse sprechen für sich.“

ZUR PERSON MARTIN KOBRAS hütet seit mehr als zehn Jahren das Tor beim SCR Altach. GEBOREN 19. Juni 1986 in Bregenz GRÖSSE/GEWICHT 182 cm/80 kg AUSBILDUNG Sportgymnasium in Dornbirn FAMILIE verheiratet mit Simone LAUFBAHN Lingenau, Egg, AKA Vorarlberg, Hard, Sturm Graz

Folge zu Vorarlbergs Fußballer des Jahres gewählt. Und mit seiner ruhigen und besonnenen Art hat er sich auch in die Herzen der Fußballfans gespielt. Umso weniger überraschend kommt das Voting zu Vorarlbergs Liebling der Fans.

„Martin Kobras ist bereits seit mehr als zehn Jahren dem SCRA treu. Als Kapitän zeigt er am Platz eine starke Präsenz. Dabei ist der Bregenzerwälder stets bodenständig und sympathisch.“

Horst Lumper, VFV-Präsident

Martin Kobras ist der sichere Rückhalt beim SCR Altach.


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21 INTERVIEW. Wolfgang Sila (52), Geschäftsführer Brauerei Fohrenburg

„Fußballfans bevorzugen die Tradition“ Fohrenburger hat das regionale Bier für die heimischen Fußballklubs. Wolfgang Sila interessiert sich nicht nur privat für die Aktivitäten der heimischen Fußballklubs, sondern auch für die Brauerei Fohrenburg sind die Fußballvereine ein wichtiger Markt. Fußball und Getränke, das ist eine Kombination, die harmoniert. Das ist auch etwas, das zu Ihnen passt: Zum einen Ihr Beruf als Geschäftsführer der Fohrenburg s‘Fäscht GmbH und andererseits sieht man Sie auch immer wieder an den Fußballplätzen. Wie sehr profitiert auch Ihr Unternehmen von dieser Kombination? SILA Fußball und Bier gehören zusammen wie das Runde in das Eckige und beides prägt auch mein Leben. Da mein Talent dann doch nicht ganz für eine Proikarriere gereicht hat (lacht), habe ich mich für das Getränkebusiness entschieden. Von meinen Verbindungen und guten Beziehungen proitiere ich auch heute noch. Sie beliefern eine große Zahl an Vereinen. Wie wichtig ist diese Kundenschicht für Ihr Unternehmen? SILA Als regionale Brauerei sind uns regionale Partnerschaften sehr wichtig. Dabei entstehen oft im Verlauf der Zusammenarbeit gute und kreative Ideen. Wie zufrieden sind Sie mit dem vergangenen Jahr im Allgemeinen und speziell auch im Bereich des Fußballs?

Für den Fußballfan und Mann ohne Krawate, Wolfgang Sila, bilden Fußball und Bier eine perfekte Symbiose. SILA Wir können mit dem Jahr

2019 sehr zufrieden sein und dazu trägt auch wesentlich der Bierkonsum auf den heimischen Fußballplätzen bei. Wenn wir einen Blick auf das Bier werfen: Springen die Fußballfans auch auf die jeweiligen Biertrends auf? SILA Fußballfans lieben ihr traditionelles Fohrenburger Bier auf den Sportplätzen. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass zu Hause auch mal was Neues ausprobiert wird. Im Umfeld großer Turniere finden häufig Public Viewing Events stat und Zuschauer treffen sich zum gemeinsamen Fußballschauen. Wie wichtig sind diese Veranstaltungen für Sie als Getränkelieferant? SILA Solche großen Events

treiben den Bierabsatz auf jeden Fall an. Auch zu Hause mit Freunden wird dann das eine oder andere Bierle mehr getrunken. Denn während des Fußballspiels beruhigt ein kühles Fohrenburger die Nerven, nach dem Spiel versetzt es in Feierlaune oder tröstet. Bleiben wir beim Fußball: Der SCR Altach spielt seit 2014 wieder im Oberhaus. Wie verfolgen Sie die Entwicklung des „Dorfklubs“? SILA Es ist nicht als selbstverständlich anzusehen, was der SCRA als kleiner Dorfklub aus dem Ländle in den letzten Jahren erreicht hat. Schritt für Schritt hat man sich vom Amateur- zum Proiklub entwickelt. Eine erstklassige Leistung aller Beteiligten, vor der man nur den Hut ziehen kann. Wir sind richtig stolz, als

langjähriger Partner aus dem Oberland einen Beitrag dazu leisten zu können. Eine Konstante bei den Rheindörflern ist Martin Kobras. Wie wichtig sind solche treuen Spieler aus Ihrer Sicht? SILA Spieler wie Martin Kobras sind für einen Fußballverein extrem wichtig. Er hat in den letzten Jahren als Führungsspieler eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft eingenommen und mit seiner professionellen Einstellung ist er ein Vorbild für viele Vorarlberger Nachwuchskicker. Respekt vor seinen Leistungen. Was wünschen Sie sich für den weiteren Verlauf des Jahres 2020 als Unternehmer und Fußballfan? SILA Gesundheit – das ist das Wichtigste.


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22 Aufsteiger des Jahres AUFSTEIGER DES JAHRES 2019 GEWINNERIN Patricia Pfanner (16), FFC fairvesta Vorderland

Viele Möglichkeiten, aber ein zielstrebiger Weg Für Patricia Pfanner haben sich im vergangenen Jahr viele Türen geöfnet. Doch die 16-Jährige macht einen Schritt nach dem anderen. Jüngste Bundesligaspielerin, Kapitänin im österreichischen U17-Nationalteam und Teilnehmerin an der EM-Endrunde in Bulgarien. Die Erfolge von Patricia Pfanner lesen sich fast so wie diejenigen eines langjährigen Fußballprois. Dabei ist die Lauteracherin erst 16 Jahre alt. Doch Alter schützt vor Erfahrung nicht, die die HAK-Schülerin alleine im vergangenen Jahr machen durfte. Im Sommer schlug die Angreiferin in St. Pölten ihre Zelte auf und wechselte ins Nationale Zentrum für Frauenfußball. An den Wochenenden geht sie dann aber für den

FFC Vorderland auf Torejagd. Sechs Tore aus den 15 Partien im Herbst stehen bei ihr auf der Habenseite, im Frühjahr sollen viele weitere dazukommen. Damit proitiert nicht nur Vorderland, sondern auch die Spielerin: Denn die schulische Ausbildung lässt sich mit jener im Fußball noch perfekter kombinieren. Und im Nationalteam durfte sie im vergangenen Jahr insgesamt sechs Partien bestreiten. Bei der Endrunde in Bulgarien stand sie in allen drei Spielen über die komplette Spielzeit auf dem Platz, bei den drei Qualiikationsspielen im Herbst war sie sogar dreifache Torschützin.

Patricia Pfanner stand bei allen sechs Spielen des U17Nationalteams in der Startaufstellung.

ZUR PERSON

„Patricia ist ein Vorbild für den Vorarlberger Frauenfußballnachwuchs. Sie ist sehr begabt und kann ein Spiel mit ihrer Schnelligkeit und Zielstrebigkeit entscheidend beinlussen.“

„Patricia bringt alle Voraussetzungen für eine Fußballkarriere mit. Trotz ihren erst 16 Jahren hat die Lauteracherin schon viel, auch auf europäischer Bühne, geschaft. “

Andreas Kopf, Sportchef VFV

Thomas Knobel, VN-Sport/VOL.AT

PATRICIA PFANNER entschied sich im vergangenen Sommer zum Wechsel ins Nationale Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten. GEBOREN 22. Dezember 2003 VEREIN FFC Vorderland AUSBILDUNG Nationales Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten STATISTIK IM NATIONALTEAM 6 Spiele, 3 Treffer POSITION Sturm LAUFBAHN FC Lauterach


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