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Fit_Gesund_April_2022

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Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 29. April 2022

Frühlingsgefühle So schön kann der Frühling sein, für Allergiker hat er aber auch seine Tücken. 8


lindbergh.at

www.oculovision.at Anmeldung zu einer kostenfreien Kurzuntersuchung telefonisch oder im Internet

Lebensqualität ohne Brille Der Pollenflug von Gräsern, Pflanzen und Bäumen verursacht mittlerweile bei vielen Menschen allergische Reaktionen. Neben dem Heuschnupfen sind auch die Augen einer zusätzlichen Reizung ausgesetzt. Dadurch wird besonders das Tragen von Kontaktlinsen aber auch von Brillen oftmals als äußerst unangenehm empfunden. Eine Augenlaserbehandlung ermöglicht es Ihnen also nicht nur wieder scharf zu sehen, sondern hilft Ihnen auch dabei, die Pollenzeit besser zu überstehen.

Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Donnerstag, 28. April, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Freitag, 13. Mai, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.

OculoVision Seestraße 6 // Haus am Hafen // 6900 Bregenz 05574 58179 // info@oculovision.at

Mithilfe präziser und technologisch modernster Methoden führen unsere Laserchirurgen und Fachärzte für Augenheilkunde jährlich rund 800 Behandlungen durch. Behandelt werden dabei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Altersweitsichtigkeit.


Fit & Gesund 3

Freitag, 29. April 2022 Vorarlberger Nachrichten

Der Sehschärfe ins Auge geblickt Jährlicher Check deckt Verschlechterungen auf.

BLUDENZ Veränderungen bei der Sehschärfe

beeinflussen nicht nur das persönliche Wohlbefinden, sondern sind auch ein entscheidender Faktor, wenn es um die Unfallgefahr im Alltag geht. „Dazu gehört etwa die Sicherheit beim Autofahren oder Sport. Manchmal merkt man es auch an der Leistungsfähigkeit bei der Arbeit oder in der Schule“, verdeutlicht Simon Bitsche, Landesinnungsmeister der Optiker und Optometristen.

Auf Anzeichen achten Anzeichen, die auf veränderte Dioptrienwerte hinweisen, sind müde, brennende Augen, Kopfweh oder auch Schwindelgefühle. Eine sich verschlechternde Kurzsichtigkeit zeigt sich, wenn man Menschen, die weit weg sind, nur mehr als Silhouette erkennt. Typisch ist dann das „Augenzusammenzwicken“. Wenn man hingegen Gegenstände immer weiter weghält, um sie scharf zu sehen, ist das ein Zeichen für eine zunehmende Weitsichtigkeit, wie sie sich vor allem im Alter bemerkbar macht. „Oft hat eine Überanstrengung der Augen aber nichts mit einer Sehstärkenveränderung zu tun, etwa wenn man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt. Hier kann man mit speziellen Bildschirmbrillen mit Blaulichtfilter und Blendschutz entgegenwirken“, erklärt der Experte.

Rechtzeitig eingreifen Bei Kindern ist in jedem Fall ganz besondere Aufmerksamkeit geboten, wenn sie schielen, ihre Augen zittern, sie den Kopf stark drehen, oft die Augen reiben oder beim Versuch, etwas zu nehmen, danebengreifen. Sogar hinter Problemen in der Schule könnte eine Sehschwäche stecken. Hier rasch einzugreifen ist ein Gebot der Stunde und kann Entwicklungsverzöge-

GEWINNER – Über eine Auszeit im Bregenzerwald darf sich Karin Blaser aus Lustenau freuen. Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat sie „Gesunde Wohlfühltage“ im Gesundhotel Bad Reuthe – bestehend aus vier Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. GenussHalbpension, einem entspannenden Melissen-Ölbad und einer Rückenmassage – gewonnen. Sarah Raid (l.) überreichte der glücklichen Gewinnerin den Gutschein.

Bei Kindern können schon in frühestem Alter Sehschwächen auftreten.

rungen rechtzeitig stoppen. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Brillengläser, die das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bei Kindern einbremsen können. Manchmal liegt der Grund für Sehprobleme jedoch nicht an einer Verschlechterung der Augen, sondern schlicht und einfach an Gebrauchsspuren auf den Gläsern der Brille. Durch Abnutzung oder auch die unsachgemäße Reinigung können diese zerkratzen oder die Oberflächenbeschichtung löst sich, und man sieht nur noch unscharf. Grundsätzlich ist eine Veränderung von 0,25 Dioptrien im Jahr kein Grund zur Sorge. Ob man diese Zunahme/Abnahme bemerkt oder nicht, ist individuell allerdings sehr verschieden. Deshalb raten Fachleute, zumindest einmal jährlich einen Sehcheck zu absolvieren. Sicher ist sicher, auch beim Sehen und Gesehenwerden.

Editorial

Marlies Mohr

Selbstverständlich ist nichts Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der hat es schon bemerkt: Seit einigen Tagen schwelgt die Natur in einem wahren Blütenrausch. Geradezu explosionsartig hat sich alles, was grünt und blüht, den Winterschlaf abgestreift, um neu zu entstehen. Es ist ein wunderbares Gefühl, dem Werden in Wald und Flur zuzuschauen und mit ihm gleichsam mitzuwachsen. Es sollte uns allen vor Augen führen, in welch‘ schönem Land wir leben, ja leben dürfen, denn selbstverständlich ist nichts. Nicht einmal, dass Kinder und Jugendliche eigentlich gewaltfrei aufwachsen sollten. Gewalt gegen sie ist Alltag. Der ifs-Kinderschutz ist da, um zu helfen. In welcher Form die Mitarbeitenden der Fachstelle das tun, lesen Sie ausführlich auf Seite 4. Rückenschmerzen sind ebenfalls ein Übel, das viele Menschen plagt und für Krankenstände sorgt. Der Bregenzer Physiotherapeut Eric Roozendaal hat die Corona-Pandemie genutzt, um einen speziellen Gurt zu kreieren, den Roozenbelt. Auf Seite 8 erfahren Sie, was es mit diesem Trainingsgerät auf sich hat. Außerdem stellen wir Ihnen eine ebenfalls wirksame Übung vor, die gänzlich ohne Hilfsmittel auskommt (Seite 10). Krieg und Frieden: ein hochaktuelles Thema. Psychotherapeutin Sabine Fleisch hat es in den Fokus ihrer aktuellen Kolumne gestellt. Wir können nicht verlangen, dass andere für Frieden sorgen. Es muss sich auch jeder Einzelne darum kümmern. Wie sich friedliches Handeln umsetzen und in den Alltag integrieren lässt, lesen Sie auf Seite 11 dieser Ausgabe, mit der ich mich gleichzeitig wieder verabschiede. Ihnen alles Gute. MARLIES MOHR marlies.mohr@vn.at 05572 501-385

IMPRESSUM Redaktion Marlies Mohr, 0676 88005-385, marlies. mohr@vn.at Anzeigenberatung ­Ramona Lo Russo, 0676 88005-437, ramona.lorusso@russmedia.com Beiträge, Fotos, Quellen Christine Mennel, Roland Paulitsch, Ludwig Berchtold, AdobeStock, Unsplash, APA (Medieninhaber) und ­Hersteller Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenberg­straße­1


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Michael Thaler Leiter der ifs Familienberatung

Für eine glückliche Kindheit Liebe Leserinnen und Leser, ein Sprichwort sagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ In dieser Redewendung finden vermutlich viele von uns auch ein Stückchen Wahrheit. Nicht ganz zutreffend finde ich diesen Ausspruch, wenn es um unsere Kinder geht. Hier haben wir als Eltern ein gewisses Maß an Verantwortung. Gleichzeitig behaupte ich, dass wir diese Form der Verantwortung gerne übernehmen. Wir spüren tief in uns das Verlangen, unseren Kindern eine sogenannte „glückliche“ Kindheit zu ermöglichen. Die Wissenschaft kann uns hierfür ein wenig Orientierung geben: Neben dem Spiel, der Musik oder dem Lesen gelten auch ein gutes Familienklima, Anerkennung und Lob als wesentliche Einflussfaktoren. Ebenso werden Freizeit, Freiraum sowie Freunde und Freundinnen als Glücksfaktoren genannt. Glück und Freude Kinder streben nach Glück und so weit Kinder der Unterstützung bedürfen, sollten wir sie bei ihrem Streben nach Glück auch unterstützen. Dabei geht es nicht darum, dem Kind einen erfüllten Augenblick nach dem anderen zu ermöglichen, sondern ein insgesamt glückliches Leben. Glück und Freude sind wesentlich miteinander verbunden. Kinder, die reich an Zuwendung und positiver Zeit mit ihren Eltern sind, empfinden viel Freude. All diese Faktoren unterstützen zudem sehr, wenn es um die Verarbeitung von belastenden Ereignissen geht. Manche von uns blicken auf eine glückliche Kindheit zurück, nicht allen von uns war dieses Glück bestimmt. Aber uns alle vereint das Vorhaben, unseren Kindern eine glückliche Kindheit zu ermögANZEIGE lichen. Machen wir’s! Infos unter www.ifs.at

Kinder und Jugendliche sollen in einer unbeschwerten Umgebung und frei von Gewalt aufwachsen können.

Kinderschutz ist Erwachsenensache ifs-Fachstelle nimmt sich aller Fragen an.

RÖTHIS Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist immer noch ein großes Tabuthema auch, weil gerade sexuelle Übergriffe größtenteils in Nahverhältnissen passieren. „Das macht ein Eingreifen mitunter sehr schwer“, bestätigt Jutta Lutz-Diem, Leiterin des ifsKinderschutzes, und sie räumt ein, dass es in diesem Bereich wohl immer noch eine hohe Dunkelziffer gibt. Deshalb appelliert die klinische und Gesundheitspsychologin, entsprechende Beobachtungen zu melden. „Das kann telefonisch, persönlich, per E-Mail und anonym erfolgen“, betont sie den niederschwelligen Zugang. Die Vorgehensweise richtet sich nach dem, was aus der Meldung herauszuhören bzw. herauszulesen ist. In jedem Fall gehe es darum, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.

Anlaufstelle für alle Fragen Das ifs bildet gemeinsam mit der Gewaltschutzstelle und der Frauennotwohnung den Opferschutz. Das Team von Jutta Lutz-Diem ist für den Kinderschutz zuständig. Dieser umfasst Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren, die Gewalt erleben müssen. „Wir sind

aber auch eine Beratungsstelle für aufmerksame Bürger, die einen Verdacht hegen, und Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, erläutert Lutz-Diem. In ihren Aufgabenbereich fallen alle Formen von Gewalt, wobei sexuelle Gewalt an Kindern den größten Teil ausmacht. Meldet jemand einen Vorfall, wird zuerst versucht, anhand von gezielten Fragen auszuloten, wie konkret der Verdacht ist. „Je

„Im Nachhinein hören wir oft, dass Wahrnehmungen gemacht wurden.“ Jutta Lutz-Diem Leiterin ifs-Kinderschutz

vager der Verdacht, umso mehr schauen wir, wie der Schutz für das möglicherweise betroffene

Kind hergestellt werden kann und wen wir als Erwachsenen aus dem Umkreis des Kindes ins Boot holen können, damit dessen Sicherheit gewährleistet ist“, erklärt die Expertin, denn: „Kinderschutz ist Erwachsenensache.“ Gibt es einen konkreten Verdacht, wird die Kinder- und Jugendhilfe beigezogen. Immer habe das Wohl des Kindes im Vordergrund zu stehen. Wer eine Vermutung hat, sollte sich nicht scheuen, diese zu äußern. „Wenn man einem Kind helfen kann, ist es wichtig, sich wenigstens mit einer Beratungsstelle in Verbindung zu setzen“, rät Jutta Lutz-Diem. „Im Nachhinein hören wir dann oft, dass zwar entsprechende Wahrnehmungen gemacht, die aber für unmöglich gehalten wurden“, berichtet sie von Erfahrungen aus der Praxis. Lutz-Diem stellt klar, dass es von Seiten des ifs-Kinderschutzes keine Konsequenzen gibt, sollte sich eine Meldung nicht erhärten, und sie verweist darauf, dass auch Fachpersonen sich an ihre Stelle wenden können. Zudem ist der ifs-Kinderschutz in der Prozessbegleitung tätig. Die Stelle bietet deshalb auch Gespräche vor einer Anzeigenerstattung an.


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Ernährungstipp. Brigitte Kubelka, aks Gesundheit

Die Suche nach dem Übel

Tipps aus Ihrer Fachdrogerie.

Frau F. ist 48 Jahre alt und leidet seit einiger Zeit immer wieder an Bauchschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Sie vermutet, dass sie eine Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit haben könnte. Der Hausarzt überweist sie zum Internisten, dieser macht mehrere Untersuchungen, darunter auch einen Gentest auf Laktoseunverträglichkeit. Dieser ist positiv. Frau F. ist erleichtert nun zu wissen, worauf sie achten muss. Sie kauft laktosefreie Produkte, nimmt lieber den älteren Bergkäse als den Frischkäse und isst anstelle von Käse öfter Wurst, Salami oder Räucherlachs, da diese keine Laktose enthalten Die Beschwerden werden jedoch auch nach einigen Wochen nicht besser, obwohl Frau F. ganz genau darauf achtet, keine laktosehaltigen Produkte zu essen. Sie vereinbart einen Termin bei der Ernährungsberatung, weil sie wissen will, welche „Fehler“ sie bei der Nahrungsmittelauswahl macht. Im ausführlichen Anamnesegespräch gehen Frau F. und ich ihre Ess- und Trinkgewohnheiten durch. Wir überlegen auch, wann die Beschwerden begonnen haben und was damals sonst in ihrem Leben so los war. Frau F. erzählt von stressreichen Zei-

ten, als sie neben der Arbeit und der Familie den schwerkranken Schwiegervater gepflegt hat. Wiederkehrende Harnwegsinfekte habe sie mehrmals mit Antibiotika behandeln müssen. Diese belastende Situation habe sich „auf den Magen geschlagen“, Übelkeit, Bauchkrämpfe und manchmal auch Durchfälle seien häufiger geworden. Ich bitte Frau F., zwei Wochen lang ein Ernährungstagebuch zu führen. Im nächsten Gespräch erhärtet sich mein Verdacht aufgrund der Aufzeichnungen, und ich bitte Frau F., bei ihrer Ärztin weitere Untersuchungen machen zu lassen. Die Ergebnisse passen ins Gesamtbild: Frau F. leidet an einer Histaminunverträglichkeit. Wir besprechen im Detail, welche Lebensmittel besonders histaminreich sein können und welche Alternativen es dazu gibt. Auch die Auswirkungen von Stress und innerer Anspannung beziehen wir mit ein, und welche Möglichkeiten es gibt, damit besser umgehen zu lernen. Beim nächsten Gespräch berichtet Frau F. erfreut, dass sich ihre Beschwerden deutlich gebessert haben. Dieses Fallbeispiel zeigt, wie wichtig es ist, die gestellte Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit durch die eigene Beobachtung zu verifizieren und eine qualifizierte Ernährungsfachkraft zurate zu ziehen.

Foto: Frederick Sams

Wichtig bei Nahrungsunverträglichkeiten.

„Der Bio-Maikur-Trank von Gewußt wie wird nach Original Hildegard-Rezeptur in Österreich hergestellt. Durch die schonende Kaltpressung der Bio-Wermutpflanzen bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.“ Michael Jochum, Drogerie Jochum in Hard

Hildegard von Bingen: Frühjahrskur im Mai In der Hildegard-Medizin sind Schätze aus den davor liegenden Jahrhunderten zusammengefasst. Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und hat unzählige Rezepturen und Heilmethoden niedergeschrieben. Sowohl die Hildegard-Medizin als auch ihre Rezepturen sind heute noch hochaktuell. Lebenskräfte reaktivieren Die Maikur, auch Wermuttrank, genannt, ist ein optimaler Begleiter für Frühjahrsreinigungskuren, angewendet idealerweise ab Mai, wenn unser Körper auf Sommermodus umstellt. Die Maikur stärkt die Leber und unterstützt uns dabei, die Lebenskräfte zu reaktiveren. Der Wermut bildet die Basis, seine Bitterstoffe regen den Stoffwechsel der Leber an und helfen so, Schlackenstoffe besser auszuscheiden. Das sehr bitter schmeckende Wermutkraut ist auch besFachkundige Beratung erhalten Sie in Ihrer Fachdrogerie.

Nicht alles, was gut schmeckt, ist verträglich. Nicht wenige Menschen kämpfen mit einer Nahrungsmittelnunverträglichkeit. Die gilt es genau abzuklären.

ser unter Absinth bekannt. „Der Wermut ist der Meister über alle Erschöpfungszustände im Menschen. Trinke den Wermutwein von Mai bis Oktober jeden dritten Tag nüchtern. Er beseitigt in dir die Nierenschwäche, stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Er wärmt den Magen, reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.“ (Hildegard von Bingen) Experten-Tipp Nach der Original-Empfehlung von Hildegard von Bingen soll zwischen Mai und Oktober an jedem dritten Tag ein Likörglas (60 ml) vor dem Frühstück eingenommen werden. Die Kur kann aber bei Bedarf auch das ganze Jahr über durchgeführt werden. Der Wermuttrank kann u. a. bei Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt, Lungenerkrankungen und Verdauungsstörungen hilfreich sein. ANZEIGE


Erholung, Genuss & Natur

Privates Hideaway vor leuchtenden Berggipfeln Wenn es Sommer wird im Benglerwald, dann gehen Genießer mit Ruhe und Natur auf Tuchfühlung. Oberhalb des Lechs, auf 1200 Meter Höhe, liegt das traumhafte Sonnenplateau. Umringt von Bergen und Gipfeln gilt der Benglerwald als einer der schönsten Plätze im Lechtal. In diese naturgegebene Kulisse schmiegen sich die Benglerwald Berg Chalets – ein paar wenige Hideaways, die den Bergsommer zur Luxuszeit in Privatsphäre machen. Die kleine, feine Genussmanufaktur im Benglerwald Chaletdorf trifft die Geschmäcker der Feinschmecker. Der kristallklare Bergsee ist der erfrischende Naturbadeplatz an der Sonne. 15.000 m² Freiraum, um die Seele baumeln zu lassen, erwarten die Gäste im Benglerwald Berg Chaletdorf. Hüttencharme der exklusiven Sorte Ein Luxus-Chalet in den Bergen mit Fünf-Sterne-Service, das dürfen Gäste des Benglerwald Berg Chaletdorf erwarten. Chalets mit Fitness-Area, ein Liebes-Chalet für romantische Urlaube, ein komplett eingezäuntes

Ein guter Platz: • ca. 15.000 m² Wald- und Grundstücksfläche • 9 Chalets für 2 bis 5 Personen • Panorama-Alleinlage • Genussmanufaktur für Koch- und Weinabende • Private SPA in jedem Chalet • 200 m2 großer Bergsee mit Yoga-Plattform

Benglerwald Berg Chaletdorf Bach 69 6653 Bach im Lechtal +43 (0)5634 20178 info@benglerwald.at www.benglerwald.at

Hunde-Chalet, ein Familien-Chalet und andere höchstkomfortable Refugien stehen zur Verfügung. Well-

ness ist Privatsache. Jedes Chalet bietet ein Spa-Deluxe mit Hot Pot und Sauna, Wohlfühlwanne und/

In den gemütlichen Zimmern stehen Wohlfühlen und Entspannen an erster Stelle.

oder Wellnessdusche, Fitness- und Yoga-Set. Am Morgen kommt das frische Almfrühstück „frei Haus“ ans Chalet. Die köstlichen Zutaten zum Kochen oder für den privaten Grillabend holen sich Chalet-Gäste im Bauernshop in der Genussmanufaktur. Für eine erlesene Bier- und Weinauswahl im Chalet sorgt der Chef des Chaletdorfs persönlich. Wenn die Genussmanufaktur zum kulinarischen Event mit Bergbauernspezialitäten lädt oder ihre große Auswahl an Dry Aged Beef zum Besten gibt, dann sind die Gourmets im siebten Himmel. Vollausgestattete Küchen, eine offene Feuerstelle und ein Kamin oder Effektfeuer, SmarthomeAusstattung und freies WLAN zeugen von der Exklusivität der Chalets in purer Natur.


Erholung, Genuss & Natur Bergsommer so weit das Auge reicht Die Lechtaler und Allgäuer Alpen gehören zu den schönsten Bergwelten des Alpenraums. Selten gibt es eine Region mit einem derart umfangreichen und abwechslungsreichen Wanderangebot wie das Lechtal. Der Genusswanderer kann sich an der herrlichen Naturschönheit des europäischen Weitwanderweges, des Lechwegs, erfreuen und der hochalpine Wanderer hat mit dem Teilstück des Adlerwegs, das durch die Naturparkregion Lechtal führt, seine wahre Freude. Auf vielen tollen Strecken sind die Biker unterwegs – zum Beispiel zu gemütlichen Hütten entlang des Lechradwegs. Andere wieder bezwingen mit Seil und Haken den Felsen. Von

Juni bis Oktober hat man am besten die Aktiv-Card in der Tasche. Sie beinhaltet kostenlose und vergünstigte Leistungen kreuz und quer durch die Naturparkregion. So ist damit auch der praktische Wanderbus gratis. Auf dem Lech – dem letzten Wildfluss Europas – fühlen sich Einsteiger, Familien und Naturliebhaber beim Rafting und Kayaking wohl. Die Natur ist einer der besten Plätze, um zu entspannen und zu sich zu finden, der Benglerwald ein Refugium, in dem es ein bisschen ruhiger zugeht als anderswo, wo die Bergkräuter duften und Erholung eine neue Dimension erfährt. Die Lamas des Benglerwald Chaletdorfs sind eine Augenweide und bezaubern die Herzen der Gäste.

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Benglerwald Berg Chaletdorf

Zu gewinnen gibt es zwei Nächte für zwei Personen im JagdChalet inklusive Frühstück im Wert von 800 Euro. Wie jedes Chalet ist auch das Jagd-Chalet einzigartig und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Auf 40 Quadratmetern bietet sich jeder erdenkliche Komfort – vom großzügigen Wohn- und Schlafbereich über das modern eingerichtete Bad bis hin zur Sonnenterrasse vor dem Haus mit Edelstahl-Hot Pot. Das frisch zubereitete Frühstück mit feinsten Zutaten aus der Region wird direkt ins Chalet geliefert.

Ihr exklusives Frühstück können die Gäste auf dem Balkon genießen.

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Ganz einfach online mitmachen und gewinnen mit dem Kennwort „Benglerwald“ unter: VN.at/mitmachen Einsendeschluss: 13. Mai 2022 Benglerwald Berg Chaletdorf Bach 69 6653 Bach im Lechtal Tel. +43 (0)5634 20178 www.benglerwald.at info@benglerwald.at

Der Bergsee vor der „Chalettür“ lädt zum Baden ein.


8 Fit & Gesund

Freitag, 29. April 2022 Vorarlberger Nachrichten

Ein Gurt für alle Fälle

Physiotherapeut entwickelte spezielles Hilfsgerät gegen Rückenschmerzen. BREGENZ „Ich hab‘s im Rücken“– klingt harmlos, ist es aber meistens nicht. Schmerzen im Bewegungsapparat haben sich zur Volkskrankheit Nummer eins entwickelt, plagen Betroffene und belasten Unternehmen. Physiotherapeut und Osteopath Eric Roozendaal verhilft mit der Erfindung seines „Roozenbelt“ zur Selbsthilfe bei Rückenbeschwerden. Der gebürtige Holländer ist seit 30 Jahren Physiotherapeut, 29 davon in Bregenz. „Ich bin Therapeut aus Leidenschaft“, sagt Eric Roozendaal. „Obwohl ich während Corona auch Hausbesuche gemacht habe, hat es mir zugesetzt, meine Patienten so hilflos zu sehen.“

Gehämmert, genäht, gebohrt Deshalb begann er intensiv zu tüfteln. Der erste Entwurf im Kopf war innerhalb eines Monats da, die Umsetzung gestaltete sich aber nicht so einfach. Der Prototyp des Roozenbelt entstand im Übungsraum der Praxis, wo der Therapeut gehämmert, genäht, gebohrt und entwickelt hat – bis das erste Modell stand. „Diesen Gurt bekam einer meiner Klienten, der besonders große Schmerzen hatte“, erzählt Roozendaal. Bereits am nächsten Tag rief der Mann an und berichtete freudestrahlend von einem großen Erfolg: „Daraus musst du etwas machen!“ „Wenn du vorher wüsstest, was auf dich zukommt, würdest du die Finger davon lassen“, sagt

Der Roozenbelt streckt die Wirbelsäule auf äußerst sanfte Art.

Eric und lacht, denn die wirkliche Arbeit begann jetzt: Es musste ein Patentanwalt gefunden werden, der prüfen sollte, ob es ein ähnliches Gerät schon gab. Produktentwickler und Designer mussten her, ein Werbebüro, und nicht zuletzt musste die Finanzierung stehen. 100 Probanden haben den Roozenbelt für drei Monate getestet. „Das Feedback war unglaublich wertvoll“, sagt der Bregenzer, und: 99 von 100 sagten: top. Seit März ist der Gurt auf dem Markt, seit Oktober 2021 zum Patent angemeldet und medizinisch zertifiziert.

Hilfe im Job Schmerzpatienten spüren praktisch unmittelbar nach der Anwendung eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden. Besonders berufstätige Menschen, die viel

sitzen oder eine schwere körperliche Arbeit verrichten, profitieren. Gleiches gilt für die Wirtschaft. Rückenschmerzen tun schließ-

„100 Probanden haben den Roozenbelt getestet. Das Feedback war unglaublich.“ Eric Roozendaal Physiotherapeut

lich auch den Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes weh. Im Corona-Jahr 2020 fehlten Beschäftigte aufgrund von Rücken-

schmerzen so viel im Job wie seit Jahren nicht mehr. „Die besten ergonomischen Büromöbel haben ihre Limits, wenn man belastenden Stress hat“, sagt Roozendaal. Wichtig ist: Der Rücken braucht immer Platz und Raum. Bei hohen Belastungen, Stress und Anspannung verkrampft sich die Muskulatur. Das Ergebnis sind Bandscheibenschäden und Rückenschmerzen. Der Roozenbelt kann helfen, indem er die Wirbelsäule gezielt streckt und für eine gleichmäßige Dekompression und damit für Entlastung der Bandscheiben sorgt. Regelmäßig angewendet werden diese immer wieder mit frischer, nahrhafter Flüssigkeit versorgt, sodass sie sich regenerieren können.

Funktionsweise Der Roozenbelt wird auf eine Matte gelegt und mithilfe der Verankerung unter der Tür oder am Bett befestigt. Der Anwender legt sich mit dem Rücken darauf und fixiert den Taillengurt, der Körper bewegt sich jetzt behutsam von der Verankerung weg. Anschließend wird das Becken langsam und leicht ein bis zwei Zentimeter angehoben. Es ist ein Zug zu spüren: Der Gurt und die Expander-Bänder ziehen das Becken in Richtung der Verankerung, die Wirbelsäule erfährt eine wohltuende Streckung und Entspannung. Weitere Infos unter: www.roozenbelt.com

Es ist wieder Allergiezeit

Ärztevertreter raten zur Abklärung durch Mediziner.

WIEN 1,7 Millionen Menschen in

Österreich sind von Allergien betroffen, und mit der Blütezeit in der Natur rückt das Thema wieder in den Fokus. Die Österreichische Ärztekammer rät beim Umgang mit Allergien unbedingt zu einer ärztlichen Abklärung. „Allergien

sind ein sehr komplexes medizinisches Problem und können immer wieder auch lebensgefährlich sein“, betont Edgar Wutscher, Obmann der Bundessektion Allgemeinmedizin. „Daher sollte für Abklärung und Therapieoptionen der erste Weg zum Hausarzt oder in die Allergieambulanz führen.“ „Der Ärztekammer ist das Thema äußerst wichtig“, unterstreicht auch Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres: „Das zeigt schon

unsere im Vorjahr eingeführte Spezialisierung in Allergologie.“ Leider würde mit dem Thema auch viel Schindluder betrieben, warnt er. „Viele dubiose Kleinunternehmen bieten zum Beispiel an, Allergien einfach zu ‚löschen‘ – hier ist höchste Vorsicht geboten.“ Betroffene sollten in jedem Fall den Kontakt mit ihrem Arzt des Vertrauens aufnehmen, um sich über die möglichen Therapieoptionen beraten zu lassen.

Die einen freuen sich über das Blühen in Wald und Flur, andere leiden darunter.


Fit & Gesund 9

Freitag, 29. April 2022 Vorarlberger Nachrichten

In manchen Brotsorten befinden sich besonders viele Ballaststoffe, aber auch verschiedenste Gemüsearten können damit aufwarten.

Ballaststoffe können einiges.

WIEN „Die Menschen in Österreich nehmen zu wenig Ballaststoffe auf und lassen sich so eine Reihe protektiver Effekte entgehen“, sagt Marlies Gruber, Geschäftsführerin des forum. ernährung heute. Wer mehr Ballaststoffe zu sich nimmt, ist nämlich eher normalgewichtig und zeigt bessere Werte bei Blutzucker und Blutdruck. Ballaststoffe sind Hauptbestandteil von Zellwänden oder Randschichten von Pflanzen und kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln und Pilzen vor. Besonders reich an Ballaststoffen sind Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Kichererbsen, Nüsse und Samen (wie Leinsamen), Vollkorngetreideprodukte wie Brot und Nudeln, Haferflocken, zudem Schwarzwurzeln und Artischocken. Weitere Quellen sind Gemüsepaprika, Karotten, Brokkoli, Rhabarber, Beeren und Birnen. „Der Richtwert für Ballaststoffe liegt bei 30 Gramm am Tag. Doch Frauen wie Männer nehmen zu wenige zu sich und kommen nur auf 20 Gramm“, verdeutlicht Gruber.

Günstig für den Blutdruck Unlösliche Ballaststoffe in Vollkorngetreide, Nüssen und Hülsenfrüchten bewirken, dass Kohlenhydrate aus dem Darm langsamer ins Blut übergehen,

was die glykämische Antwort verbessert und sich günstig auf den Blutzucker- und Insulinspiegel auswirkt. Das beugt Diabetes vor, zudem unterstützen sie bei der Gewichtsabnahme und bewähren sich bei der Adipositasprävention. „Ballaststoffe beeinflussen auch den Cholesterinspiegel, denn Faserstoffe binden vermehrt Gallensäure, was wiederum deren Neuproduktion aus dem gespeicherten Cholesterin fördert“, erläutert die Ernährungsexpertin. So wurde gezeigt, dass der Verzehr von 120 bis 140 Gramm Haferflocken oder 100 Gramm Haferkleien pro Tag die Konzentration an Gesamtcholesterin binnen drei Wochen um knapp 20 Prozent und LDL-Cholesterin um bis zu 23 Prozent senkt. Pflanzenbasierte Ernährungsmuster mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen gehen auch mit einem niedrigeren systolischen und diastolischen Blutdruck einher. Zudem schützen manche kurzkettigen Fettsäuren zu denen Ballaststoffe von den Darmbakterien teilweise verstoffwechselt werden, vor den Folgen von Bluthochdruck wie Atherosklerose oder Gewebeveränderungen des Herzens. Ebenso fördern Ballaststoffe die Darmgesundheit, weil sie die Beweglichkeit des Darmtraktes anregen.

Gerade bei beginnendem Bluthochdruck sollte man schnell handeln, um nicht bald Blutdrucksenker einnehmen zu müssen. Was hier zugutekommt: Mit ein paar einfachen Tipps kann man bereits bevor es dazu kommt viel für einen normalen Blutdruck tun. Wenn die Werte beim Blutdruckmessen über dem Normalbereich liegen, kann das durchaus beängstigend sein. Schließlich kann Bluthochdruck zu Herz-Kreislauf-Problemen führen, die hierzulande nach wie vor die häufigste Todesursache darstellen. Vor allem, weil ein erhöhter Blutdruck lange Zeit zu keinen Beschwerden führt, handeln viele erst spät – auch wenn sie das schlechte Gewissen plagt. Doch zögert man zu lange, kann das im schlimmsten Fall langfristig schwere gesundheitliche Schäden verursachen.

kann dabei auf eine bewährte Heilpflanze zurückgreifen. Viele wissen bereits, dass Olivenöl gut für das Herz-Kreislauf-System ist. Weniger bekannt ist aber, dass vor allem die in den Olivenblättern enthaltenen Wirkstoffe einen positiven Effekt auf den Blutdruck haben. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein solcher schon nach einer zweimonatigen Einnahme eines Extraktes aus Olivenblättern nachweisbar ist. Dieses Wissen hat sich die Entwicklungsabteilung von Dr. Böhm® zunutze gemacht und in den neuen BlutdruckformelEinfache Maßnahmen Tabletten einen speziellen OlivenHandelt es sich noch um beginnen- blatt-Extrakt mit dem Mineralstoff den Bluthochdruck, gibt es gute Kalium kombiniert. ANZEIGE Nachrichten. Hier können sich nämlich bereits kleine Änderungen im Alltag positiv auf den Blutdruck auswirken. Im ersten Schritt verordDr. Böhm® net der Arzt daher sogenannte „LeBlutdruckformel bensstilmaßnahmen“: Etwa beim Kochen weniger Salz zu verwenden oder regelmäßige Bewegungseinheiten schon ab 10 Minuten in den Alltag zu integrieren – nicht immer leicht umzusetzen, aber immer noch besser, als zukünftig BlutdrucksenPZN 5607965 ker einnehmen zu müssen. • Für einen normalen Blutdruck Olivenblätter als • Innovation aus Österreich natürliche Unterstützung • Mit Olivenblatt-Extrakt Wer zusätzlich etwas für einen & Kalium normalen Blutdruck tun möchte,

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10 Fit & Gesund

Freitag, 29. April 2022 Vorarlberger Nachrichten

HOMÖOPATHIE. Elisabeth Majhenic, Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie

Homöopathie bei Long Covid Jeder Mensch muss in seiner Individualität erfasst werden.

CALCIUM carbonicum wird häufig benötigt bei Patienten mit Atemnot oder Kurzatmigkeit und ausgeprägter Schwäche bei geringster Anstrengung. Bezeichnend sind der kalte Schweiß an Händen und Füßen sowie im Nacken im Schlaf. Es sind Personen, die sich nur schwer von einer Corona-Erkrankung erholen. Oft sehen wir die Angst um ihre Gesundheit und Zweifel an der Genesung und das Verlangen nach Eiern und/oder Milch. Das meist wichtigste homöopathische Arzneimittel bei Konzentrationsschwierigkeiten ist Nux vomica. Sie schlafen im Sitzen oder nach dem Mittagessen ein, machen Fehler beim Schreiben, weil Ihnen schwindlig ist. Diese Menschen sind frostig, kälteempfindlich und können Licht, Lärm und Geräusche nicht ertragen. Meist

Homöopathische Mittel können auch bei Long Covid hilfreich sein.

entsteht dieser Zustand nach langer, schwerer, akuter Erkrankung (Covid) etwa einer Bronchitis, die viel an Cortison und Antibiotika verlangte, was letztlich der Auslöser für das beschriebene Krankheitsbild ist. Die depressiv verstimmten „Natrium muriaticum“-Menschen erholen sich auch nur schwer von

einem akuten grippalen Infekt. Abends im Bett tritt anfallsweise Herzklopfen auf, was ihnen Angst macht. Ein bedrückendes, beklemmendes Gefühl in der Brust erschwert alles. Sie klagen über Kopfschmerzen von 10 bis 15 Uhr, die am schlimmsten in der Sonne sind. Kopfschmerzen durch Überanstrengung der Augen und geis-

tige Anstrengung ist wahlanzeigend. Ebenso wie der große Durst auf große Mengen bitterer, saurer Getränke und das Verlangen nach salzigen Speisen. Tuberculinum bovinum ist unser wichtigstes Mittel nach Genesungsschwierigkeiten einer ansteckenden Corona-Erkrankung. Die Hauptbeschwerde bei diesen Personen ist die unüberwindbare Müdigkeit, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit. Einnahme: 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3 x täglich (für die Dauer von 2 Tagen) einen Schluck einnehmen, davor jeweils vor jedem Schluck einige Male umrühren. Die Wiederholung des Mittels erfolgt bei Rückfall frühestens nach 2 Wochen. Insgesamt sollte das Mittel nur 3-mal geben werden.

Fitnesstipp: Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson

Der „Climber“ – einmal anders

Ganzkörper-Workout für Zuhause und unterwegs.

FELDKIRCH, LAUTERACH Der „Clim-

ber“, auch „Bergsteiger“ genannt, ist das ideale Ganzkörper-Work-out für Zuhause und für unterwegs, denn er besteht aus lediglich einer einzigen Übung. Die Übung ist nicht nur perfekt, um Ihre Bauchmuskeln in Form zu bringen, sie fördert außerdem die Ausdauer und trainiert die Muskulatur von Brust, Schultern, Rückenstrecker, Trizeps, Gesäß und Beinen. Dieses

STARTPOSITION Kontrolliertes abwechselndes Beinanziehen ohne „Springen“ oder mit sprunghaftem Beinanziehen!

dynamische Work-out wirkt sich außerdem auf der metabolischen Ebene positiv aus, das heißt, verbrennt also viele Kalorien!

Ohne Hilfsmittel Für den „Climber“ brauchen Sie praktischerweise auch keine zusätzlichen Hilfsmittel. Als Grund-

AUSFÜHRUNG FÜHREN Sie 3-5 Serien á 30 bis 60 Sekunden durch!

haltung nehmen Sie die Liegestützposition ein. Dabei sind die Arme etwa schulterbreit auseinander und Ihre Füße im hüftbreiten Abstand aufgestellt. Achten Sie darauf, dass sich die Schultern direkt über den Händen befinden und auch während der Bewegung in dieser Position bleiben. Der Rü-

cken ist in einer geraden Position mit aktiver Rumpfspannung. Nun werden die Knie abwechselnd Richtung Brustkorb gezogen. Das jeweils hintere Bein bleibt gerade gestreckt. Entscheidend bei der Ausführung des „Bergsteigers“ ist, dass Sie Ihre Körperspannung durchgehend halten.


Fit & Gesund 11

Freitag, 29. April 2022 Vorarlberger Nachrichten

LEBENSBERATUNG. Mag. Sabine Fleisch MSc, Psychologin und Psychotherapeutin

Eine persönliche Entscheidung

Frieden zeigt sich auch in Alltagssituationen. GERADE in Zeiten wie diesen wird deutlich, wie wichtig Frieden ist und zugleich keine Selbstverständlichkeit - zumindest was das Außen anlangt. Doch kennt nicht jeder von uns auch den Zustand von Krieg? Manchmal führen wir ihn ohne Waffen, dafür aber in Gedanken, Worten oder Taten - gegenüber uns selbst oder unserem Nächsten. In der Haltung, wie wir mit dem, was uns anvertraut ist, und dem, was uns umgibt, umgehen. Frieden ist eine Entscheidung, jeden Tag aufs Neue und zeigt sich in einfachen Alltagssituationen. Er beginnt und endet bei jedem selbst und zieht weite Kreise - wie man gerade am Weltengeschehen ablesen kann. Deshalb liegt es auch an uns, einen persönlichen Beitrag zum Gesamtfrieden zu leisten, unabhängig davon, wie weit entfernt wir von Kriegsgebieten leben. Die Tatsache, dass wir alle eine Menschheit sind, die gemeinsam eine Erde bevölkert, hilft vielleicht dabei zu erkennen, dass wir

nicht getrennt voneinander leben können. Es ist also wider die Natur, sich gegenseitig zu bekämpfen. Das bedeutet jedoch nicht, sich alles gefallen lassen zu müssen. Gesunde Ich-Strukturen helfen dabei, Grenzen aufzuzeigen und für sich einzustehen, wenn sich Ungerechtigkeiten ereignen. Ein gesundes Nein ist aber kein Aufruf zum Krieg.

Haltung entscheidend Entscheidend ist die Haltung dahinter, aus der heraus man auf Distanz geht. Die Reife eines Menschen lässt sich zudem daran ablesen, wie er mit dem „Täter“ umgeht – ob er ihn abwertet und anprangert, oder ob er dazu fähig ist, ihm mitmenschlich zu begegnen, weil er potenziell auch einsichtig werden kann. Gehen wir doch mit gutem Beispiel voran! Dazu nun noch ein paar Anregungen: Seien Sie ein Friedensstifter, indem Sie beginnen, im Alltag bewusst und möglichst oft Frieden zu fühlen – in der Natur, in sich selbst, im Zusammensein mit anderen Menschen. In einem nächsten Schritt versuchen Sie dann

Auch im Alltag sollte Frieden gelebt werden.

Frieden zu denken. Programmieren Sie ihr Gehirn auf Frieden, indem Sie alle anderen Gedanken wahrnehmen und herausfiltern. Folglich werden Sie bemerken, dass Ihre Worte milder und Ihre Sprache weicher werden. Die Konsequenz daraus ist, dass Sie immer mehr selbst zum Frieden werden, in Worten und in Taten. Das Leben ist versöhnlich und gibt uns immer eine neue Chance!

Neue Patientenbroschüre Sie enthält umfangreiche und hilfreiche Information zur Neurodermitis.

Heftiger Juckreiz ist eine Folge dieser leidigen Hauterkrankung.

WIEN Die Zahl der von Neurodermitis betroffenen Menschen steigt. Derzeit leben zwei bis fünf Prozent der erwachsenen Österreicher mit Neurodermitis. Sie ist damit die häufigste chronischentzündliche Hauterkrankung. Sie beeinflusst die Lebensqualität deutlich. Experten der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und

des Berufsverbandes der österreichischen Dermatologen haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, über Neurodermitis aufzuklären. Auch wenn Neurodermitis noch nicht heilbar ist, gab es große Fortschritte in der Behandlung. Unter dem Titel „Neurodermitis kratzt Sie auf?“ finden Betroffene im neuen Patientenratgeber hilfreiche Informationen rund um Ursachen, Auslösefaktoren, Erkrankungsverlauf und Behandlungen. Der Ratgeber ist in Apotheken kostenlos erhältlich und unter www.neurodermitisonline.at abrufbar.

Dr. Andreas Krauter Leitender Arzt der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Foto: Wilke

Gesund im Job mit BGF

Gesunde Beschäftigte, gesunde Betriebe – diese Erfolgsformel wurde seit 2004 bereits für mehr als 3000 ÖGK-Partnerbetriebe in ganz Österreich zum Markenzeichen. Wir sind stolz darauf, diese Unternehmen – die Bandbreite reicht vom kleinen Familienbetrieb bis zum Großkonzern – mit viel Know-how und punktgenauen Konzepten zu begleiten. Das Zauberwort heißt Betriebliche Gesundheitsförderung, kurz BGF – eines der erfolgreichsten Beratungsprogramme der ÖGK. Vor Kurzem wurden in allen Bundesländern wieder die BGF-Gütesiegel verliehen, nicht weniger als 373 Betriebe mit insgesamt fast 120.000 Beschäftigten durften sich heuer über diese begehrte Auszeichnung freuen. Das Gütesiegel ist von der Erfüllung strenger Qualitätskriterien abhängig und fällt daher, wenn Sie mir diese Anleihe aus der Filmbranche gestatten, unter die Kategorie „Besonders wertvoll“. Eine klassische Win-win-Situation Als Arzt steht für mich außer Frage: BGF gehört, natürlich auch in Corona-Zeiten, zu den wichtigsten Begleitmaßnahmen, um das Entstehen von Krankheiten am Arbeitsplatz zu verhindern oder zumindest signifikant einzuschränken. Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich im Job wohler, sind motivierter und erbringen bessere Leistungen – eine klassische Win-win-Situation, von der sowohl die Beschäftigten als auch die Unternehmen profitieren. Liebe Leserinnen und Leser, die angenehmsten Krankheiten sind bekanntlich jene, die uns erspart bleiben. Sollte Ihr Unternehmen noch nicht auf BGF setzen: Auf unserer Website www.gesundheitskasse.at finden Sie den direkten Draht zu unserer Betrieblichen Gesundheitsförderung. ANZEIGE www.gesundheitskasse.at


MedKonkret Treffpunkt Gesundheit

Eine Veranstaltungsreihe von

DGKP Stefan Mitterrutzner DGKP Lisa-Maria Gregotsch, BScN, MSc FHO

Pflege im Krankenhaus: Aufgaben & Verantwortung Dienstag, 17. Mai 2022, 18 Uhr In der Patient(inn)enbehandlung spielt auch die Pflege eine wichtige Rolle. Pflegeexpert(inn)en informieren aus den Bereichen OP-Saal und Psychiatrie über ihren vielseitigen Tätigkeitsbereich und ihren beruflichen Werdegang. Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Teilnahme kostenlos. Informationen & Anmeldung: www.vol.at/medkonkret So funktionierts: Bitte einwählen per Computer oder Smartphone über diese Internetadresse: http://VN.AT/sulgej

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Per Smartphone: iPhone https://zoom.us/download#client_iphone Android https://zoom.us/download#mobile_app

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