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Fit_Gesund_April_2019

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Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 26. April 2019

Angetrieben Ob im Gelände ßber Stock und Stein oder doch durch die Ebenen cruisen: E-Bikes boomen allerorts.


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Lebensqualität ohne Brille Ich rolle jeden Tag die Yogamatte aus, denn durch die Praxis finde ich Ruhe und Ausgleich zu meinem Job als Kommunikationsberaterin. Die Brille hat mich dabei immer gestört. Meist habe ich sie gar nicht getragen, was mich oft „wackeln“ ließ. Seit der Augenlaserbehandlung bei OculoVision habe ich an Sicherheit gewonnen und kann mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren – beim Yoga wie im Leben an sich.

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Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Freitag, 10. Mai, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Donnerstag, 23. Mai, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.

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Fit & Gesund 3

Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

Grüne Schätze aus der Natur Im Garten blühen bereits die ersten Frühlingsboten und auf den Wiesen und im Wald beginnen viele Wildkräuter zu wachsen. Daneben sieht es im heimischen Gemüsegarten um diese Jahreszeit noch recht leer aus. Daher bietet es sich an, das zarte junge Grün aus der Natur zu nutzen, um den Körper nach den Wintermonaten mit vitaminreichen Zutaten zu versorgen. BREGENZ

Erste Kostbarkeiten Dafür eignen sich alte Bekannte: Löwenzahnblätter und Gänseblümchen liefern wertvolle Bitterstoffe, die sich zum Beispiel im Kartoffelsalat gut machen. Kenner von Bärlauch schätzen den knoblauchartigen Geschmack und verfeinern damit Salate oder auch warme Gerichte wie Omelette oder Semmelknödel. Auch die zarten ersten Blättchen von Brennnesseln, Spitzwegerich, Sauerampfer, Vogelmiere und Giersch lassen sich kulinarisch vielseitig nutzen. Achten Sie dabei darauf, Wildkräuter auf un-

Derzeit sorgt auch der Bärlauch für wertvolles Grün auf dem Teller.

gedüngten Wiesen fern von stark befahrenen Straßen zu sammeln, und verwenden Sie nur Pflanzen, die Sie sicher kennen. Kräuterwanderungen bieten einen guten Einstieg in die Vielfalt der Wildkräuterküche.

Nährstoffwunder Wer einen Garten oder Balkon zur Verfügung hat, kann mit dem Anbau von Spinat, Rucola, Pflücksalaten, Mairübchen oder Radieschen für rasche Vitaminlieferanten sorgen. In der Küche bietet sich die Anzucht von Sprossen wie Kresse, Alfalfa, Rettich oder Mungbohnen an, die wahre Nährstoffwunder sind und die Zeit überbrücken, bis es wieder reichlich frisches Gemüse aus heimischem Anbau gibt. Dabei EXPERTENTIPP

ERNÄHRUNG enthalten auch Küchenkräuter große Mengen Vitamine und Mineralstoffe und trotzen den noch kühlen Temperaturen – so zum Beispiel Petersilie, Koriander, Schnittlauch oder Kerbel. Und was die Versorgung mit Vitamin D anbelangt, so sorgt die stärker werdende Sonne dafür, dass unser Körper dieses wieder vermehrt selbst produzieren kann, insbesondere dann, wenn wir uns um die Mittagszeit im Freien aufhalten. Birgit Kubelka ist Diätologin bei der aks gesundheit GmbH – mehr im Internet unter www.aks.or.at

IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN APA/dpa, Klaus Hartinger, Dietmar Stiplovsek, Roland Paulitsch, Philipp Steurer, Fotolia VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße­1, Redaktion und Anzeigen: ­6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1

Editorial

Heidemarie Netzer

Pflegeumstände (Fast) nichts liegt uns näher als ein gutes Leben an unserem liebsten Ort, bestenfalls mit unseren Liebsten an der Seite. Auch und gerade dann, wenn wir auf Betreuung oder Pflege angewiesen sind. Dass dies nicht selten ist, das untermau-

„Pflege wird immer mehr zu einem Thema, das uns alle angeht und bewegt.“ ern Zahlen rund um pflegebedürftige Menschen und Pflegeangebot. Beides ist in den vergangenen Jahrzehnten immens gestiegen. Sei es der Demografie der Altersstruktur, den Errungenschaften der Medizin, aber auch dem Umstand, dass ehemals generationsübergreifende Lebensmuster immer weniger werden, geschuldet. Wie auch immer. Pflege ist ein Thema, das uns berührt und bewegt und das gleichzeitig zu einer „Sache“ avanciert ist, die uns alle angeht. Diese Entwicklung bedingte auch neue Strukturen. Die immer stärker geforderten Pflegedienstleister rückten näher zusammen, das Case Management wurde aufs Pflegetableau gebracht: Hier laufen

alle Pflegestränge zusammen, die Pflegebedürftigen erhalten an heute 20 Stellen im Land umfassende Infos, Beratung und Planung – bedacht auf Individualität und Fingerspitzengefühl, wie dies die CaseManagement-Teamleiterin aus Dornbirn im Interview bedeutet. Nicht zu vergessen die finanzielle Komponente: Denn seit die hohe Politik den Vermögenszugriff teilweise abgeschafft hat, wer weiß da noch so genau Bescheid, wer, wie, wo, was berappen muss oder gefördert wird? Wir klärten die monetären Fragen mit dem Experten und bringen Licht in die „Sache“. Apropos Licht: Wussten Sie, dass Tageslicht der zunehmenden Kurzsichtigkeit entgegenwirken kann? Der Augenexperte klärt uns hierzu im Schwerpunkt Familie auf. Aufklärung steht in dieser Ausgabe auch in E-Fragen an: Der KFV informiert zu den Trends EBike und E-Roller, eine amerikanische Studie stellt den Konsum von E-Zigaretten in Frage. Nun wünsche ich Ihnen wieder viel Vergnügen beim Schmökern. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14

GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“Gewinnspiels hat Markus Luger aus Dornbirn „Entspannung & Moor“ im Gesundhotel Bad Reuthe gewonnen. Auf Herrn Luger und seine Begleitung warten vier Übernachtungen im DZ Hangspitz inkl. Genusshalbpension sowie eine Moorpackung mit anschließender Rückenmassage. Christina Dörler überreichte dem glücklichen Gewinner (l.) den Gutschein.


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Monetäres Pflegeeinmaleins

Oder wie der Pflegeaufwand bestritten, bezuschusst bzw. abgedeckt werden kann. BREGENZ (Fast) nichts wird aktuell so intensiv diskutiert wie das Thema Pflege – seien es die steigenden Zahlen der zu Betreuenden, die verstärkt geforderten Betreuungsplätze, das geforderte Personal und der doch fehlende Nachwuchs – vor allem auch der finanzielle Aufwand, im ambulanten wie auch stationären Bereich. Es ist jedenfalls ein Thema, das berührt und bewegt zugleich. Während die pflegerischen Aspekte als klar strukturiert gelten

(u. a. Case Management), finden sich rund um den finanziellen Aufwand teils große Wissensoder Informationslücken. Fit&Gesund möchte entwirren und sprach mit Peter Hämmerle, dem stellvertretenden Leiter des Fachbereichs Senioren und Pflegevorsorge (Amt der Vorarlberger Landesregierung), der klarstellt: „Während Lebensrisiken wie Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder Pension durch Versicherungen abgedeckt sind, gilt die

VARIANTE 1 Ambulante Pflege mit Hausärzten, KPV, MoHi EINKOMMENSSEITIG Pension (PVA), sonstiges Einkommen, Pflegegeld (PVA), Zuschuss des Landes zur häuslichen Pflege (BH) AUSGABENSEITIG Pflegeaufwand, Mitgliedsbeitrag für KPV, Betreuungstarif für MoHi RESTBETRAG mit Einkommen bzw. Vermögen der betreuten Person abzudecken ERLÄUTERUNGEN Einkommen Neben den Pensionszahlungen werden auch alle weiteren Einkommen wie aus Mieteinnahmen, Zinserträge u. a. hinzugerechnet. Pflegegeld wird je nach Pflegeintensität (Antrag an PVA) gewährt. Landeszuschuss ist ab den Pflegestufen 5, 6 oder 7 möglich und beträgt 200 Euro/Monat (Antrag an BH). Ausgaben KPV-Mitgliedsjahresbeitrag – bei intensiven Pflegeleistungen zusätzlich ein Pflegebeitrag pro Stunde (rund 10–13 Euro); MoHi verrechnet Tarif von rund 13 Euro/Stunde. ACHTUNG Der Zugriff auf das Vermögen wie Sparbucheinlagen, Grundstücke, Immobilien und mehr ist möglich. VARIANTE 2 24-Stunden-Betreuung mit Betreuungspersonen EINKOMMENSSEITIG Pension (PVA), sonstige Einkommen, Pflegegeld (PVA), Förderung durch Bund (Sozialministerium­ service), zusätzliche Förderung des Landes als

Pflege bzw. deren finanzielle Abdeckung als individuelles Risiko, das mit dem Einkommen, dem Vermögen jedes Einzelnen abgedeckt werden soll. Es bestehen vielfältige finanzielle Zuschüsse sowie unterstützende Dienstleistungen, die durch Subventionen für den Betroffenen leistbar bzw. leistbarer werden. Weiters gibt es viele Entlastungs- und Unterstützungsangebote. An erster Stelle ist dabei das Pflegegeld zu nennen.“ Dieses wird nun je nach Pflegebe-

Sonderleistung aus Mindestsicherung (Gemeinde bzw. BH) AUSGABENSEITIG Aufwand für Betreuungsperson RESTBETRAG mit Einkommen bzw. Vermögen der betreuten Person abzudecken ERLÄUTERUNGEN Einkommen Pension, sonstige Einkommen und Pflegegeld gleich wie bei Variante 1. Die Bundesförderung beträgt 1100 Euro/Monat bzw. 550 Euro/Monat (2 oder 1 unselbstständiger Betreuer) oder 550 Euro/Monat bzw. 275 Euro/ Monat (2 oder 1 selbstständiger Betreuer) – an Einkommensobergrenze von 2500 Euro netto gekoppelt (Antrag bei Sozialministeriumservice). Bei der zusätzlichen Förderung des Landes als Sonderleistung aus der Mindestsicherung gelten folgende Voraussetzungen: Bezug der Bundesförderung, mindestens Pflegestufe 4; bei Pflegestufe 3 ist eine Bestätigung der Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung durch Case Management erforderlich. Monatliche Zuschüsse betragen maximal 600 bzw. 300 Euro (2 bzw. 1 Betreuer) – Achtung Übersteigt das monatliche Einkommen 1600 Euro (1 Person) bzw. 1900 Euro (Paare) wird

darf (in sieben Stufen eingeteilt, unabhängig von Einkommen, Vermögen, Alter) gewährt. In einer Broschüre des Landes Vorarlberg sind die Unterstützungsmöglichkeiten zusammengefasst. Allgemeine Infos unter www. betreuungundpflege.at; Folder „Rund um die Pflege daheim – Finanzielle Entlastungs- und Unterstützungsangebote 2019“ unter Tel. 05574 511-24105 oder sozialesintegration@vorarlberg.at oder www. vorarlberg.at erhältlich bzw. abrufbar

Zuschuss gedeckelt (Antrag an Gemeinde oder BH). Härtefallregelung Wenn trotz Vermögenseinsatz die Kosten einer 24-Stunden-Betreuung nicht abgedeckt werden können bzw. das Vermögen aufgebraucht wurde und eine Bestätigung des Case Managements vorliegt (ohne 24-Stunden-Betreuung wäre Aufnahme in stationäre Pflegeeinrichtung notwendig), kann eine höhere Sonderleistung gewährt werden – diese darf aber nicht höher sein, als die Kosten für eine vergleichbare stationäre Pflegeeinrichtung. Ausgaben Kostenaufwand für eine 24-StundenBetreuung liegt aus Erfahrungswerten bei +/- 3000 Euro/Monat (inkl. aller Leistungen) ACHTUNG Bei der zusätzlichen Landesförderung (Sonderleistung aus Mindestsicherung) gibt es keinen Vermögenszugriff – bei der Härtefallregelung jedoch wird auf Vermögen wie Sparbucheinlagen, Grundstücke, Immobilien u. a. zurückgegriffen. VARIANTE 3 Stationäre Pflege in Pflegeheimen EINKOMMENSSEITIG Pension (PVA), sonstige Einkommen, Pflegegeld (PVA), Mindestsicherung (Gemeinde) AUSGABENSEITIG Kosten für Pflegeheim RESTBETRAG wird aus Mindestsicherung ­abgedeckt – kein Zugriff auf Vermögen ERLÄUTERUNGEN Einkommen Von den Pensionszahlungen werden hier nur 80 Prozent angerechnet, der Rest gilt als Taschengeld; vom Pflegegeld verbleiben unabhängig von der Pflegegeldeinstufung mindestens 10 Prozent des Pflegegeldes der Stufe 3 (ca. 45 Euro/Monat). Hinzugerechnet werden alle weiteren Einkommensarten wie Mieteinnahmen, Zinserträge und mehr. Mindestsicherung deckt die verbleibenden Kosten zur Gänze ab; Kostenersatz ist nur durch unterhaltspflichtige Ehepartner zu leisten – Kinder, Großeltern, Enkelkinder, Geschwister oder Tanten und Onkel sind ausgenommen. Ausgaben Landesweit sind Pflegeheimbewohner durchschnittlich in der Pflegestufe 5 eingestuft, damit ergeben sich durchschnittliche Kosten von 4500 Euro/Monat, +/- bei mehr oder weniger Pflegebedarf ACHTUNG Auf das Vermögen wird seit dem 1. Jänner 2018 nicht mehr zurückgegriffen.


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VN-INTERVIEW. Sonja Kellmann (32), Teamleiterin des Case Managements der Stadt Dornbirn

Ein Job mit viel Feingefühl Case Management hilft passende Lö­ sungen für das Leben zu Hause zu finden. DORNBIRN Das Case Manage­

ment steht für umfassende In­ formationen über Betreuung und Pflege im Land. 20 Einrichtungen bzw. deren Mitarbeiter helfen, individuell und gemeinsam mit Krankenpflegevereinen, MoHi, Vorarlberger Betreuungspool, Ärzten, Krankenhäusern und Be­ hörden bedarfsorientiert ein Ver­ sorgungspaket zu planen und um­ zusetzen. Wie das funktioniert, darüber spricht Sonja Kellmann, Teamleiterin des Case Manage­ ments der Stadt Dornbirn.

Welches Aufgabengebiet umfasst Case Management? KELLMANN Wir erbringen keine

Wie läuft der Prozess ab? KELLMANN Wir werden entwe­

der vom Klienten selbst, von sei­ nen Angehörigen, von der Bevöl­ kerung oder von einem unserer Systempartner wie Hausarzt oder Krankenpflegeverein kontaktiert. In einem Beratungsgespräch, im Büro oder beim Klienten zu Hau­ se, klären wir ab, was der Klient benötigt, welche Möglichkeiten und Ressourcen vorhanden sind. Nach der Bestandsaufnahme un­ terstützen wir bei der Planung und Organisation der Hilfsange­ bote. Nachdem die Hilfe organi­ siert ist, bleiben wir am Fall dran.

Ihr Aufgabengebiet verlangt ja sehr viel Fingerspitzengefühl? KELLMANN Ja, die Aufgabe ist

sehr sensibel und komplex. Un­ ser Aufgabengebiet betrifft sehr persönliche Bereiche. Zum einen geht es um die eigene Gesundheit und damit auch verbunden um

Tätigkeiten, die unser Klient nicht mehr ausführen kann. Und zum anderen geht es um die finanzielle Situation des Klienten. Natürlich bekommen wir auch Einblick in innerfamiliäre Strukturen.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie? KELLMANN Ganz wichtig ist die

Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten und die des Klienten. Ohne diese Bereitschaft können wir nichts ausrichten. Dann müs­ sen wir die unterschiedlichen An­

sichten und das Empfinden aller Beteiligten unter einen Hut brin­ gen. Wir müssen mit viel Feinge­ fühl an jeden Fall herangehen. Vor strukturellen Herausforderungen stehen wir ebenfalls. Derzeit ste­ hen beispielsweise nicht ausrei­ chend Pflegeheimplätze zur Ver­ fügung. In finanzieller Hinsicht ergeben sich dann auch weitere Fragen, wenn ein Pflegegeldantrag z. B. länger in Bearbeitung ist, das Geld aber dringend benötigt wird.

Welche Eigenschaften müssen Sie für Ihre Arbeit mitbringen? KELLMANN ... die Sachlichkeit auf

ZUR PERSON DGKS SONJA KELLMANN diplomierte Gesundheitsund Krankenpflegerin seit 2007, zertifizierte Case Managerin seit 2016 GEBOREN 9. Dezember 1986 WOHNORT Lustenau

der rechtlichen als auch auf der pflegerischen Ebene. Man muss ruhig bleiben und diese Ruhe auch gegenüber dem Klienten ausstrahlen. Neben dem Finger­ spitzengefühl benötigen wir viel Geduld und müssen Empathie sowie Verständnis mitbringen. Es findet sich immer eine Lösung. Und wichtig ist es auch, einen Ausgleich im Privatleben zu ha­ ben.

AnzCons 19/02

direkten Leistungen im Bereich Pflege und Betreuung. Wir sind vor allem beratend und beglei­ tend tätig und erarbeiten Lösun­ gen im Sinne unserer Klienten. Dabei achten wir darauf, was die­ se noch selbst erledigen können. Der Grundsatz „Hilfe zur Selbst­ hilfe“ ist uns dabei wichtig. Wir fordern aber auch die Eigenver­

antwortung der Betroffenen bzw. der Angehörigen mit ein.

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Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

EXPERTENTIPP

FARBEN – FACHHANDEL Holz ist populärer denn je. Innen wie außen. So wie früher werden heute ganze Räume „in Holz“ gestaltet – Boden, Decke und Wand. Zu rohem Beton oder Stahl die perfekte Kombination in der modernen Architektur. Bei den Produkten zur Oberflächenbehandlung hat sich im Laufe der Jahre viel getan – heute liegt der Fokus bei Hölzern im Innenbereich vor allem auf gesundem Wohnen, nachhaltigen Produkten und Natürlichkeit. Weißtanne, Fichte, Buche, Eiche, Kirsche oder eher Walnuss? Die Liste der Hölzer, die für den Innenausbau verwendet werden können, ist lang. Viele Hölzer können mit Ölen und Wachsen auf biologische, nachhaltige Weise behandelt und gepflegt werden. Informationen, Tipps und Tricks vom Fachhandel und eine individuelle Beratung ist bei so einem lebendigen Baustoff im Innenbereich ein Muss. Holz ist beliebt Öle und Wachse zur Holzbehandlung haben in vielen Bereichen Einzug gehalten. Sogar in der Küche – nicht nur bei den Fronten, sondern auch bei Arbeitsflächen wird immer öfter Vollholz verwendet. Eigentlich sind in der Küche die Bedingungen für Holzarbeitsflächen nicht optimal: Wir treffen hier auf Keime und Bakterien, die Feuchtigkeitsbelastung ist hoch, die mechanische Beanspruchung durch scharfe Messer, kantige Küchenwerkzeuge oder fallende Utensilien mas-

siv. Doch mit dem Griff zu hochwertigen und erprobten Arbeitsplattenölen lässt sich die Funktion einer Arbeitsplatte perfekt mit der tollen Optik des Holzes verbinden. Öl statt Lack Von einer Lackierung der Arbeitsplatte raten wir generell ab. In Kratzern und kleinen Stößen lagern sich Bak-

Immer mehr sind mit E-Bike oder E-Roller unterwegs – leider steigen mit dem Trend auch die Verletzungsrisiken.

Trendsport unter Strom

E-Mountainbike und E-Roller: Prävention wird hier großgeschrieben. „Öle für die Behandlung und die Pflege von Holz sind oft Einstellungssache - manche mögen es, manche eher nicht. Eine kompetente Beratung vom Fachhandel bzw. Spezialisten lohnt sich aber allemal - Öl kann mehr als man denkt!“ OSWIN REINGRUBER Filialleiter Farben Morscher, Weiler

WIEN Unbestritten, E-Mobilität liegt im Trend – so auch im Freizeitbereich: Immer mehr sind mit E-Bike und seit neuestem auch dem E-Roller unterwegs. „Erste Verletzungsanalysen zeigen: EMountainbiker verletzen sich im Durchschnitt schwerer als reguläre Mountainbiker. Deshalb gilt es, möglichst rasch Unfallprävention zu üben“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Recht & Normen im KFV.

Unfallursachen terien und Keime ab und lassen sich kaum entfernen. Eine Lackierung müsste bei jeder noch so kleinen Verletzung komplett abgeschliffen und neu versiegelt werden. Es gibt auch biologisch produzierte, lösemittelfreie Öle – sie schützen die Oberfläche vor jeglichen Flüssigkeiten. Schadhafte Stellen lassen sich punktuell neu versiegeln, durch regelmäßiges Nachölen bleibt die Resistenz der Oberfläche erhalten. Hier lohnt sich der Griff zum Qualitätsprodukt – der Vorarlberger Farbenfachhandel berät Sie gerne. ANZEIGE

Fehleinschätzung, Selbstüberschätzung, mangelnde Technik und Überforderung zählen dabei zu den häufigsten Unfallursachen, gerade da auch ungeübtere Radfahrer, Familien und Personen mit schwächerer Kondition unterwegs sind. Das KFV empfiehlt daher, vor der ersten Ausfahrt mit dem E-Mountainbike idealerweise Fahrtechniktrainings zu absolvieren. Noch eines: Nur knapp 70 Prozent der E-Mountainbiker tragen zum Unfallzeitpunkt einen Helm. Dazu betont Kaltenegger: „Diese verhindern aber schwere Kopfverletzungen, denn schon ein Aufprall mit 25 km/h entspricht ungeschützt und ungebremst einem Sturz aus 2,5 Meter Höhe.“ Dasselbe gilt auch beim E-Roller:

Auch hier erreicht man eine Geschwindigkeit von 25 km/h. „Leider zeigen hier die Zahlen, dass sogar nur 10 Prozent der von uns beobachteten E-Scooter-Nutzer ihren Kopf entsprechend schützten“, so DI Klaus Robatsch, Leiter der Verkehrssicherheitsabteilung im KFV, der gleichzeitig von den häufigsten Unfallrisiken berichtet: Kollisionen mit Gehsteigkanten, Abbiegeunfälle, von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden sowie Spurrillenunfälle. SICHERHEITSTIPPS » Fahrradhelme gegen schwere Kopfverletzungen » Gleichgewicht vorab schulen » Vorsicht beim Anfahren: Schubkraft des Elektromotors kann überraschend einsetzen » Finger weg vom Tuning – es ist riskant und illegal; für Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h ist das S-Pedelec geeignet » Fahrroutine mit entsprechenden Kursen verbessern » Betriebsanleitung vorab lesen » Funktionsprüfung von Reifen, Schaltung, Bremsen, Licht & Co als Muss vor jeder Ausfahrt » Sichtbar machen: Helle Kleidung und Reflektoren auf Kleidung und am E-Fahrzeug befestigen. » Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer


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Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

Sonnige Einblicke

FAKTEN ZUR SONNE

Fakten zum Sonnenschutz zeigen dessen Bedeutung auf. SCHWARZACH Hauttyp, Eigen-

schutzzeit und Lichtschutzfaktor – das sind die Stoffe, aus dem der optimale Sonnenschutzmix ist. Eine Mischung, die gerade mit dem Streben nach draußen wieder an Bedeutung gewinnt und subtil als Sisyphusarbeit bezeichnet werden kann: Immer dasselbe, aber immer unbedingt erforderlich. Warum das so ist, das sagen Ihnen die folgenden Daten und Fakten.

Sechs Hauttypen Die Haut des Menschen verfügt genetisch bedingt über einen Eigenschutz gegen die ultraviolette (UVA- und UVB-) Strahlung des Sonnenlichts. Dieser hängt vom Hauttyp, aber auch von der Gewöhnung der Haut an die Sonnenstrahlung ab. Es werden allgemein sechs Hauttypen unterschieden: Da gibt es die Rothaarigen mit

Auch im Schatten bringt die Sonne ihre Kraft zum Ausdruck.

Sommersprossen – der Hauttyp 1. Der Hauttyp 2 ist meist blond und hellhäutig. Zum Hauttyp 3 gehören die Braunhaarigen (Mischtyp), zum Typ 4, jene mit bräunlicher Haut und meist dunkelbraunen Haaren. Die Typen 5 und 6 umschließen schließlich jene, meist dunkelbraun- bis schwarzhaarigen, deren Haut schnell bräunt oder bereits dunkelbraun ist.

Am Hauttyp wiederum bemisst sich die Eigenschutzzeit (10 bis 90 Minuten). Ist diese Zeit – eine Spanne, in der man sich gefahrlos an der Sonne aufhalten kann – überschritten, übernehmen Sonnenfluids mit Lichtfiltersubstanzen die Schutzfunktion. Hier wird zwischen organischen und mineralischen unterschieden. Organische Substanzen wandeln UV-Strahlen in Wärmestrahlen um; mineralische reflektieren und blocken die ultravioletten (UVA- und UVB-) Strahlen ab. Je nach zugemixter Menge wird ein Lichtschutzfaktor (LSF) erzielt. Ein LSF 20 etwa verlängert die Eigenschutzzeit um das 20-Fache. Was bedeutet: Cremt sich ein Mensch mit Hauttyp 3 mit einer Emulsion mit LSF 20 ein, kann er zirka sechseinhalb Stunden geschützt an der Sonne liegen (20 Minuten mal 20 LSF).

» Sonnenschutzmittel brauchen mindestens eine halbe Stunde, um ihre Wirkung zu entfalten. » In der Zeit zwischen elf und 15 Uhr den Schatten vorziehen. » Sonnenschutzmittel gegen UVAund UVB-Strahlen wählen. » Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, Hautkrebs zu bekommen. » Strahlungsintensität kann durch Reflexion an glatten Oberflächen wie Wasser verdoppelt werden. » Die Strahlungsintensität nimmt mit der Seehöhe und der Nähe zum Äquator zu. » Ein Meter unter Wasser beträgt die Strahlenintensität von UVB noch 43 Prozent, von UVA 77 Prozent. » Auch im Schatten oder an bewölkten Tagen kann man einen Sonnenbrand bekommen. » Mehrmaliges Eincremen verlängert nicht die Zeit, die man an der Sonne verbringen kann. Sie schließt nur die Lücken im Schutzmantel. » Auch wasserfeste Sonnenschutzmittel nach dem Baden und Abtrocknen erneut auftragen. » Achtung: Sonnenempfindlichkeit ist während der Schwangerschaft und der Einnahme gewisser Medikamente erhöht. » Sonnenschutz für den Kopf und die Augen nicht vergessen.

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light ist die Sonnenterrasse, welche zu verschiedenen Tageszeiten zum Verweilen und zum Entschleunigen einlädt und vor allem ganz bewusst das Bergpanorama zu genießen.

Tradition und Qualität, die den Gästen im Hotelrestaurant Zamangspitze begeistert serviert wird.

Kulinarik großgeschrieben Ein großes Engagement für regionale Produkte und deren Vielfalt hat dem Haus das staatlich geprüfte AMAGütesiegel beschert. In der Küche der Zamangspitze wird nämlich mit regionalen Produkten direkt vom Hersteller gekocht. Ganz nach dem Motto „aus der Natur direkt auf den Tisch“ wird hier auf Zutaten gesetzt, in denen noch die ursprüngliche Vitalität der heimischen Bergwelt steckt. Diese werden gekonnt zur gehobenen Zamangspitzen-Küche verfeinert und die ist sowohl modern-kreativ als auch ungemein schmackhaft. Um dem Gast dieses regionale Bewusstsein näherzubringen, wird einmal wöchentlich die Alpe Zamang auf 1800 Meter Höhe besucht. Hier kann die Herstellung der Montafoner Speziali-


Wellness & Spa tät „sura Käs“ sowie vom bekannten Bergkäse mitverfolgt werden. Anschließend wird vor der Alphütte ein herzhaftes Bergfrühstück serviert, der Blick auf Augehöhe mit Dutzenden Berggipfeln gehört gratis dazu. Sportlich und aktiv „Entspannung und Genuss machen doppelt Freude, wenn der Körper vor-

„Wir bieten die nötige Infrastruktur für sportliche Bedürfnisse und Regeneration.“ Andreas Metzler, Fitness- und Wellnesstrainer

hereinersportlichenHerausforderung begegnen durfte“, betont Andreas Metzler. Im größten Fitnesspark der Alpen, dem Montafon, kommt jeder auf seine Kosten. Wanderwege, Klettersteige und Biketrails machen das Bergerlebnis perfekt. Mit oder ohne Wanderführer entlang der schönsten Blumen- und Kräuterwiesen, auf alten Schmugglerpfaden zur Alpe oder Schutzhütte, über Grate und Gipfel. Wer etwas mehr Abenteuer sucht, macht sich auf, die Klettergärten und Klettersteige zu erkunden. Mit dem BergePLUS-Programm wird ein umfangreiches geführtes und abwechslungsreiches Programm an Wanderungen, (E-)Mountainbike-Touren und im Hochsommer Spaßprogramm für Groß und Klein geboten. Wenn Sie die zahlreichen Wanderwege und Bike-Strecken auf eigene Faust erkunden möchten, steht Andreas Metzler als Ansprechpartner für Rat und Tat in allen Belangen des Sports, drinnen und draußen, zur Verfügung.

Kuscheltage für zweii im i BergSPA und Hotel Zamangspitze 3 Übernachtungen inklusive ¾-Verwöhn-Halbpension „Gemeinsamkeit erleben“ – 1 Tag in der SPA-Suite für 2 (120 min.) • Heilerdepackung im Dampfbad • Rohrzuckerpeeling mit Wacholder und Waldhonig • Entspannungsbad mit Alpenextrakten in der Hydro-Massagewanne • Aromaölganzkörpermassage mit Kräuteressenzen • kuscheliger Bademantel und Saunapantoffeln • kleines Mittagsbuffet mit Salaten, Suppe, Hauptgericht und Dessert

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Gewinnspiel „VN Fit & Gesund“-Leser können zwei Übernachtungen für zwei Personen inkl. einem Wellnessgutschein im Wert von 40 EUR gewinnen – mit der richtigen Antwort und mit etwas Glück. Die Gewinnspielfrage lautet:

Wie hoch liegt die Alpe Zamang? Antwort: Per E-Mail an fitundgesund@russmedia.com oder per Post an Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Einsendeschluss: 12. Mai 2019. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten verarbeitet und Sie über weitere Aktionen des BergSPA & Hotel Zamangspitze sowie der Russmedia GmbH informiert werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner(in) wird telefonisch informiert und in der nächsten Ausgabe von „Fit & Gesund“ präsentiert. Das oben angeführte Angebot ist gültig vom 30.5. bis 3.11.2019.

In der großen Saunawelt kann man in Ruhe die Seele baumeln lassen.

Sportliche Inspiration finden Sie beim Fitness- und Gymnastikprogramm.


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Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

Unterschätzte E-Zigaretten Süße Aromen verführen gerade Jugendliche zum Dampfen. trisch verdampft. Es entsteht kein Rauch, sondern ein Aerosol, das eingeatmet wird und im Vergleich zum Tabakrauch mit seinen mehr als 70 krebserregenden Stoffen als weniger gesundheitsschädlich gilt – allerdings gibt es bei vielen der eingesetzten Aromen keine Erkenntnisse darüber, wie sie sich langfristig auf den Menschen auswirken. Das Team um Bevölkerungswissenschaftler Samir Soneji beschreibt nun, dass Teenager (zwölf bis 17 Jahre) und junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) mit höherer Wahrscheinlichkeit als ältere Menschen E-Zigaretten konsumieren, wenn diese nach Früchten oder Süßigkeiten schmeckten. 77,9 Prozent der Jugendlichen und gar 90,3 Prozent der jungen Erwachsenen gaben den Geschmack als Grund für ihr Dampfen an – die älteren Nutzer überwiegend damit, dass sie das Dampfen für weniger gesundheitsschädlich als Zigaretten hielten.

SCHWARZACH, LEBANON (USA)

Sie schmecken nach Süßigkeiten, Menthol oder Früchten und sprechen so vor allem Jugendliche an: Mit süßen Aromen versetzte Liquids sind ein Hauptgrund dafür, dass junge Menschen zur E-Zigarette greifen. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Dartmouth College. Den Autoren der Untersuchung macht das aus zwei Gründen Sorge: Zum einen können die süßlich schmeckenden Dampfzigaretten eine wachsende Zahl von Jugendlichen an Nikotin gewöhnen. Zum anderen mehren sich die Hinweise darauf, dass die Aromastoffe selbst gesundheitsschädlich sind.

Langfristige Wirkung unklar Ursprünglich galten E-Zigaretten als harmlosere Variante des klassischen Glimmstängels oder gar als Instrument zur Rauchentwöhnung: In einer E-Zigarette werden aromatisierte, teils nikotinhaltige Flüssigkeiten (Liquids) elek­

Die große Beliebtheit der süßen Aromastoffe unter Jugendlichen sei aber speziell deswegen problematisch, weil Studien nahelegten, dass diese wegen der enthaltenen Chemikalien besonders gesundheitsschädlich seien. So beeinträchtigten viele der Inhaltsstoffe die Lungenfunktion und führten zu Entzündungen auf zellulärer Ebene sowie zu Reizungen und Erkrankungen der Atemwege.

Strengere Bestimmungen Die Studienautoren plädieren nun für differenzierte Regeln für E-Zigaretten: „Strengere Bestimmungen oder gar ein Verbot von aromatisierten E-Zigaretten, die nach Früchten oder Süßigkeiten schmecken, könnten zwei Ziele erreichen: So könnte der Anteil von Jugendlichen, die dampfen, gesenkt werden, ohne dass dies zu Lasten der älteren Raucher geht, die mit den E-Zigaretten von den herkömmlichen loskommen wollten.“

Verletzungsapotheke, die aus der Natur kommt LINDAU Durch die Frühjahrsarbeit im Garten oder beim Wandern passieren so manche Verletzungen. Folgend sind die wichtigsten Arzneimittel der Homöopathie für solche Fälle genannt. Arnica ist unser meist beliebtes Arzneimittel bei Verletzungen durch stumpfe Gegenstände, gerade wenn sich Prellungen, Quetschungen oder Blutergüsse zeigen. Weiters ist es bei Kopfverletzungen wie Gehirnerschütterung oder Verletzungen der Wirbelsäule, ebenso bei Überanstrengung der Muskeln und Bänder bedeutend. Der Patient empfindet Wundschmerzen und will auf keinen Fall berührt werden. Eine Besserung erfährt er durch sanfte Bewegungen. Das Mittel Bryonia wird vorzugsweise bei Verletzung der Muskeln, Sehnen und Gelenke verschrieben. Leitsymptomatisch

sind Schmerzen bei jeder Bewegung. Der Patient ist gezwungen, regungslos und absolut ruhig zu liegen und klagt dabei über heftige Schmerzen mit stechendem Charakter, die sich beim Liegen auf der schmerzhaften Seite und durch Druck bessern.

Arnika gilt in der Homöopathie als beliebte Arznei bei Verletzungen.

Hypericum ist bei Verletzungen der Wirbelsäule, des Steißbeins oder allgemein von nervenreichen Körperteilen wie etwa Augen, Fingern, Zehen oder Handflächen und Fußsohlen angezeigt. Die Schmerzen schießen den Nervenbahnen entlang nach oben. Durch ruhiges Liegen tritt deutliche Besserung ein, dabei sind die Schmerzen in der Nacht am schlimmsten. Rhus toxicodendron kommt ebenfalls bei Verletzungen der Muskeln und Sehnen zum Einsatz. Das charakteristische Symptom ist der unerträgliche Schmerz bei Bewegungsbeginn sowie die deutliche Besserung bei fortwährender Bewegung. Diese Menschen leiden unter einer Verschlimmerung durch Kälte und in der Nacht. Auffallend ist die Besserung durch jegliche Einwirkung von Wärme. Calendula zeigt seine beste Wirkung bei Verletzungen mit zerrissenem Gewebe wie Risswunden, die etwa durch Krallen- oder

Dornverletzungen entstehen. Das Mittel fördert den Wundverschluss und verhindert Eiterungen bei verschmutzten Schürfwunden und allen Verletzungen mit Substanzverlust. Selbst vernachlässigte Wunden werden mit EXPERTENTIPP

HÖMOPATHIE wiederholten Gaben von Calendula geheilt. Einnahme des homöopathischen Arzneimittels: Zuerst 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ Liter kaltem Wasser auflösen und davon 3-mal täglich (für die Dauer von 2 Tagen) einen Schluck einnehmen. Elisabeth Majhenic ist Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie – Infos unter www.homoeopathieinstitut.com


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Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten ÜBUNG 1 Strecken Sie die Arme nach vorne. Die Hände zur Faust schließen und im Handgelenk maximal nach innen ziehen. Die Ellenbogen bleiben gestreckt. Halten Sie diese Position für 30 Sekunden.Bei der linken Hand lösen Sie nun die Faust, greifen damit an die rechte Hand, die immer noch zur Faust geschlossen ist und ziehen dann die rechte Hand weiter in die Dehnung. Achtung: Ellenbogen bleibt gestreckt. Diese Übung wiederholen Sie nun auf der anderen Seite.

ÜBUNG 2 Begeben Sie sich in den Vierfüßlerstand, die Hand­innenflächen liegen am Boden auf, die Finger sind zu den Knien gedreht. Bewegen Sie Ihren Oberkörper nun so weit wie möglich nach hinten, die Arme bleiben gestreckt, Handflächen liegen am Boden auf. Halten Sie diese Position für 30 Sekunden.

Dem Tennisellbogen trotzen seitig belastet werden, kann es zu Überbeanspruchungen und somit zu dauerhaften Beschwerden kommen. So verhält es sich beim Thema „Tennis- bzw. Golferellbogen“. Der sogenannte Tennisellbogen wird dabei durch eine Überbeanspruchung der Hand- und Fingerstreckmuskeln, die am Ellbogen ihren Ursprung haben, verursacht. Daraus resultieren Schmerzen am Sehnenansatz an

FELDKIRCH, LAUTERACH

Es ist eine unw i de r r u fl i ch e Tatsache, dass die Basis für ein gesundes und schmerzfreies Leben, ständige körperliche Anstrengung und Bewegung sind. Wenn jedoch Körperteile dauerhaft ein-

der Außen- oder Innenseite des Ellbogens. Der Ursprung dieser Überbeanspruchung liegt aber oft nicht in der sportlichen BetätiEXPERTENTIPP

FITNESS gung, sondern vielmehr im beruflichen Alltagsleben. So kann das stundenlange Führen der Computermaus etwa als eine der Haup-

tursachen für einen Tennisellbogen genannt werden. In den folgenden zwei Übungen erfahren Sie nun, wie durch gezieltes Training der Überbeanspruchung der Ellbogensehnen entgegengewirkt werden kann – ganz einfach vor Ort, zu jeder Zeit.

Anleitungen von Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson – mehr unter www.life-fitness. at oder www.vitalplus.biz

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Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

DIE FAMILIE IN DEN FOKUS GERÜCKT

Mit Weitsicht gegen die Kurzsichtigkeit Gerade Jugend betroffen: Ausbildungszeit im Kontext.

FELDKIRCH Die Kurzsichtigkeit (Myopie) nimmt seit den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zu. So ergaben Hochrechnungen des Brien Holden Institutes aus Sydney für Westeuropa im Jahr 2010 eine Häufigkeit von 28,5 Prozent; bis 2050 wird ein Anstieg auf 56,2 Prozent prognostiziert. „Kurzsichtigkeit hängt dabei in allen Ländern mit dem Ausbildungsstand zusammen – je länger die Studiendauer, desto höher ist die Kurzsichtigkeitsrate. In Europa liegt die Häufigkeit aktuell bei etwa 35 Prozent, nach dem Abitur bei ca. 50 Prozent“, nennt Primar Stefan Mennel, Leiter der Augenheilkundeabteilung am LKH Feldkirch, Fakten. Als Ursachen bringt er neben der Vererbung vor allem drei Dinge ins Spiel: mangelnde Aktivität im Freien, kontinuierliche Naharbeit oder Lesen (Buch, Tablet, Handy, PC) sowie Lichtmangel.

Effiziente Möglichkeiten, eine Myopie zu verhindern, sind: Bei Naharbeit und Lesen ausreichend Licht verwenden und einen Abstand von 30 Zentimetern einhalten sowie nach einer halben Stunde für zwei Minuten mit Blick in die Ferne entspannen. „Mehr Licht innerhalb des Gebäudes und jede Stunde im Freien bei Tageslicht reduzieren das Risiko deutlich“, betont Mennel.

Augentropfen und Co Bei einem kurzsichtigen Auge liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut.

keiten, um das Fortschreiten zu bremsen. Dies betrifft gerade die Altersgruppen, in denen die Kurz-

Kein Umkehren möglich Welche Möglichkeiten gibt es nun, die Entstehung und das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu hemmen? Primar Mennel betont grundsätzlich: „Eine bereits bestehende Kurzsichtigkeit kann sich nicht mehr umkehren, jedoch gibt es einige Möglich-

Foto: pixabay

» ELTERN BILDUNG

sichtigkeit typischerweise am schnellsten fortschreitet, nämlich zwischen 8 und 15 Jahren.“

Bei vorherrschender Kurzsichtigkeit und deutlicher Progression können in Rücksprache mit dem Augenfacharzt weitere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden. „So ist die tägliche Gabe von Atropin-Augentropfen in geringer Dosierung (0,01 Prozent) möglich. Da es sich um eine sehr neue Therapieoption handelt und die Tropfen in der Dosierung noch nicht im Handel verfügbar sind, kann der Arzt nach Indikationsstellung die Tropfen für geeignete Fälle verschreiben“, beschreibt Mennel. Bei weiterer Progredienz könne zudem auch auf Gleitsichtbrillengläser oder Kontaktlinsen zurückgegriffen werden. Eine Abklärung und Entscheidung solle aber in jedem Fall in Rücksprache mit dem Augenfacharzt erfolgen.

Auf ins Abenteuer! Kleine Menschen stellen große Fragen. Kann ich, darf man, sollen wir …? Eltern brauchen Antworten.

elternbildung@kath-kirche-vorarlberg.at l www.elternbildung-vorarlberg.at

Michael Thaler Leiter der ifs Familienberatung

Patchworkfamilien Der Begriff „Patchwork“ stammt ursprünglich aus der Textiltechnik. Heute ist diese Bezeichnung vielen auch als eine Familienform bekannt, bei der mindestens einer der Partner ein oder mehrere Kinder mit in die Beziehung bringt. Patchworkfamilien treten in verschiedensten Formen auf. Allen gemeinsam ist, dass Verlust und Neuanfang Bestandteil dieser Familien sind und die Vergangenheit häufig in die Gegenwart einwirkt. Für keine Familienform gibt es ein Patentrezept für gelingendes Zusammenleben, für Patchworkfamilien noch weniger. Jede Patchworkfamilie ist einzigartig und mit ganz persönlichen Herausforderungen konfrontiert. Kinder sind oft Mitglied von zwei Haushalten. Der Erstfamilie bedarf es an hoher Akzeptanz. Als Kind möchte man auch Zeit alleine mit Mutter oder Vater verbringen, der Patchwork-Elternteil sollte sich als mütterliche Freundin/väterlichen Freund für das Patchwork-Kind verstehen und die Erziehungskompetenz beim leiblichen Elternteil belassen. Daneben sollte sich das getrennte Paar im Sinne der gemeinsamen Kinder um eine gute Elternkooperation bemühen – dafür benötigt es die Bewältigung vergangener Verluste und Veränderungen. Und Geduld. Manchmal jahrelang. Neben all den Hürden, die Patchworkfamilien zu meistern haben, erleben ihre Mitglieder diese Form des Zusammenlebens aber vielfach bunter, lebendiger und vielfältiger als Mitglieder traditioneller Familienformen. Kinder aus Patchworkfamilien sind sozial oft kompetenter, konfliktfähiger und toleranter als ihre Altersgenossen. Allesamt wertvolle Eigenschaften für künftige Beziehungen, in jegliANZEIGE cher Form. Infos unter www.ifs.at


14 Fit & Gesund

Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten

Der Schönheit der Frau gewidmet

Geschützt vor Lärm

KRUMBACH

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Frauen den Kontakt zu ihrer eigenen Weiblichkeit verloren haben, vermittelt die ayurvedische Schönheitslehre Frauen ein neues Verständnis für den eigenen Körper, ihre individuelle Weiblichkeit und Fülle. Herrscht in ihrer Konstitution das Vata vor, so birgt es eine elfenhafte und zarte Erscheinung in sich. Ihr Körper ist mädchenhaft und fein, die Haut schimmert durchsichtig und die gesamte Erscheinung wirkt ätherisch, rein und jugendlich. Pitta-Frauen sind voller Glut und faszinieren mit ihrer pulsierenden Anziehungskraft. Ihre kräftigen Farben leuchten, ihre verheißungsvollen Augen sprühen Funken und ihre Ausstrahlung bringt das Blut in Wallung. Hingebungsvolle Blicke aus großen glänzenden Augen, verführerische Rundungen und EXPERTENTIPP

AYURVEDA kräftige, glänzende Haare – das sind wiederum die bezaubernden Attribute der Kapha-Frau. Das Geheimnis wahrer Schönheit ist dabei die Menge und Qualität der Lebensenergie, dem Ojas, dem letzten Körpergewebe, das als feinstoffliches Stoffwechselprodukt aus der Gewebserneuerung entsteht. Dies erkennt man, indem die Augen strahlen, die Haut schimmert und eine unwiderstehliche Anziehungskraft besteht. Gefühle wie Freude, Glück und Liebe sind ebenfalls ein Produkt von genügend Ojas. Auch unterstützen gezielte Ernährung, ayurvedische Ölmassagen und speziellen Kräuterrezepturen: Die ayurvedischen Schönheits­ behandlungen Mukabhyana (Gesichtsmassage) und Abhyanga (Ganzkörperölmassage) bedienen sich der Wirkung von liebevoller Berührung – mit duftenden Ölen und zarten Ausstreichungen wird der Körper liebevoll eingeölt. Veronika Forster ist dipl. Ayurveda-Praktikerin – www.pension-sonnblick.at

Der „Internationale Tag gegen Lärm“ (24. April) erinnert uns: Zuviel Lärm strapaziert nicht nur die Nerven, sondern auch die Gesundheit. Hörminderung, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Probleme können auf lange Sicht die Folgen sein. Die Gegenstrategien heißen nun Bewusstmachung der Lärmquelle, bestmögliche Vermeidung, Ruhepausen am Tag und speziell durch den Hörakustiker angepasster Gehörschutz in der Nacht.

Mut zur Selbstliebe KLAUS Frau M.

ist verzweifelt und versteht sich selbst nicht mehr. Obwohl ihre beiden Kinder nun außer Haus sind und sie bloß Teilzeit arbeitet, findet sie nicht wie erhofft endlich Zeit für sich und ihre Hobbys. Irgend­ jemand oder irgendetwas funkt ihr immer dazwischen. Was kann sie nur tun, damit ihre Person endlich zum Zug kommt?

Viel ungenutzte Zeit Kennen Sie auch, dass zuerst die Dinge im Außen erledigt und die Menschen um Sie herum zufriedengestellt sein müssen, bis Sie sich zugestehen können, selbst auch Bedürfnisse zu haben? Häufig ist man dann jedoch aufgrund der dichten Tagesaktivitäten zu müde, um diese noch umzusetzen und träumt stattdessen vom nächsten Tag mit neuen Möglichkeiten. So vergeht oft viel Zeit, ohne dabei auch bewusst für sich gelebt zu haben. Häufig sind es Erfahrungen von der Brüchigkeit des Lebens, des Scheiterns oder auch Krankheiten und Verluste, die einem dann wehmütig den Wert des eigenen Lebens vor Augen führen. Erst durch die Begrenztheit und an den Randzonen unserer Existenz erkennen

wir seine Kostbarkeit und Fülle, gestehen uns häufig dann erst zu, auch darin Zeit und Raum haben zu dürfen, beginnen umzudenken, auf uns selbst rück zu besinnen.

Falsches Verständnis Warum fällt es aber vielen Menschen nur so schwer, sich auch im Alltag wichtig zu nehmen? Häufig sind es alte Glaubenssätze und Prägungen, die noch wirken und besagen, auf keinen Fall egoistisch gelten zu dürfen. Da haben wohl so manche frühere Generationen etwas maßgeblich missverstanden. Denn: Selbstliebe und Egoismus sind zwei Paar Schuhe, EXPERTENTIPP

LEBENSBERATUNG und zudem hat Ersteres nichts mit Aufopferung für andere zu tun. Während sich bei egoistischen Menschen der Verstand um ihre persönlichen Vorteile dreht, die Nützlichkeit anderer für eigene „Zwecke“ bemessen wird, und die Konsequenzen des eigenen Handelns für die Mitwelt nicht mitberücksichtigt werden, leben Menschen mit einer hohen Liebeskraft, gleichermaßen für sich selbst, wie für andere auch – pri-

mär aus ihren Herzen. Dort gelten andere zwischenmenschliche „Gesetze“, die man jedoch nicht verhandeln, beschließen oder festschreiben muss, sondern die selbstverständlich und auf ein „Miteinander“ ausgerichtet sind – die eigene Person inklusive.

Innere Haltung Bei zweiter Menschengruppe spürt man gleich ihre einladende Art, die wie ein Magnet wirkt. In ihrer Gegenwart fühlt man sich einfach wohl und eingebunden. Damit diese wohltuende Kraft weiter in die Welt ausstrahlen kann, will sie gut genährt werden. Denn: Was hat ein Mensch schon zu geben, wenn er sich selbst nicht nah ist? Deshalb geht es bei der Selbstliebe um eine innere Haltung, eine Entscheidung wie ein Ja zur eigenen Person – die Bereitschaft und Erlaubnis sich so wie seine beste Freundin/seinen besten Freund zu behandeln, im Dialog mit sich zu stehen und sich ernst und wichtig zu nehmen. Hat man diese Dynamik erst einmal verstanden, verändern sich die Prioritäten allmählich auf natürliche Art und Weise und man ­gewinnt selbst mehr Raum. Mag. Sabine Fleisch MSc ist Psychologin und Psychotherapeutin – mehr unter www.sabinefleisch.com


Med Konkret Treffpunkt Gesundheit

Eine Veranstaltungsreihe von

Prim. Mag. Dr. Richard Bauer

Diagnose Kopftumor: Operationen am Gehirn Dienstag, 14. Mai 2019, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Hirntumore. Neurochirurgisches Ziel ist eine vollständige Tumorentfernung ohne Verletzung funktionell wichtiger Hirnareale. Kopfoperationen werden hochpräzise mit viel technischem Aufwand geplant und durchgeführt.

Nächste Veranstaltung Prim. Prof. Dr. Felix Offner: Pathologie: Fundament der Krebsbehandlung Dienstag, 18. Juni 2019, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch

Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Eintritt frei.

Partner

Getränkesponsor


16 Fit & Gesund

Freitag, 26. April 2019 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen

Foto: pitopia/Christoph Haehnel

Bewegung für die Seele

VGKK bietet Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit an Bewegung ist gut für Körper und Geist. Daneben wirkt sich Sport positiv auf die psychische Gesundheit aus. Die VGKK hat deshalb ein Projekt entwickelt. Dieses spricht Menschen an, deren psychisches Befinden leicht bis mittelgradig beeinträchtigt ist. Zudem spielt in deren Leben Sport und Bewegung derzeit keine Rolle. Diese Menschen erhalten mit dem Projekt eine niederschwellige Möglichkeit zum (Wieder-) Einstieg in Sport und Bewegung. Das Projekt ist so angelegt, dass Betroffene in einem Erstgespräch mit dem VGKKPsychologen Mag. Martin Galehr ihre Ausgangssituation sowie ihre individuellen Interessen und persönlichen Ziele besprechen. Diesem Gespräch folgt ein achtwöchiges Bewegungsprogramm in der Gruppe. Dieses Programm umfasst verschiedene Einheiten. Diese sind auf die Bedürfnisse

und Möglichkeiten der Gruppe abgestimmt. Das können sein: Spazieren, schnelles Gehen, Wandern, Atemübungen etc. Entspannungsübungen Eingeübt werden außerdem Elemente von Entspannungstechniken. Dazu kommen noch Elemente der Psychoedukation. In deren Rahmen erhalten die Teilnehmerinnen/ Teilnehmer Informationen über verschiedene psychische Erkrankungen (Symptome, Entstehung, Therapiemöglichkeiten und Kontaktadressen bei Erkrankungen wie Depression, Ängsten, stressbedingte Erkrankungen). Damit sollen sie in ihrer Selbsthilfefähigkeit gestärkt werden, um künftig besser mit psychischen Krisen umgehen zu können. Begleitend zu diesen Einheiten finden regelmäßige Workshops statt. Experten referieren dabei zu Themen wie Bewegung, Entspannung oder Achtsamkeit. Am Ende des Bewegungsprogrammes steht ein Abschlussgespräch mit Mag.

Martin Galehr. Dabei werden die nächsten Schritte besprochen, z. B. eine Wiederholung des Programms, die Anmeldung bei einem Sportverein etc. Drei Monate nach der Absolvierung des Bewegungsprogramms findet ein Rückmeldungsgespräch statt. Es dient dazu zu sehen, inwieweit die Ziele erreicht wurden bzw. welche Unterstützungsmaßnahmen noch notwendig sind. Das Projekt wird aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds gefördert. In der Umsetzung setzt die VGKK auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Die VGKK lädt Betroffene ein, das Angebot in Anspruch zu nehmen. Und damit die positiven Effekte des Programms auf die eigene Gesundheit zu nutzen. Kontakt: Mag. Martin Galehr, Tel.+43 (0)50 84 55-1654, E-Mail: bewegung@vgkk.at

www.vgkk.at


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