Skip to main content

FPoe-zu-Bildung

Page 1

Pressekonferenz, 20.11.2012, FPÖ-Bildungssprecherin Silvia Benzer Neue Koordinaten im Bildungssystem

Allgemein Schul- und Bildungspolitik hochaktuell – weil vieles im Umbruch – NEUES will ins System und ALTES will keinen Platz machen • Diskussion um die Ganztagsschule und • weg von der Trennung mit 9,5 Jahren – hin zur Gemeinsamen Schule – siehe Südtirol • System, das viel zu oft reagiert anstatt zu agieren • Zu viel Reparaturen leisten muss, anstatt diese von vornherein zu vermeiden • System, das immer zu wenig hat – Vergleich mit einer Firma, die immer zu wenig hat • Frage stellen – warum will niemand in einer Firma arbeiten, die immer zu wenig hat • Sack ist zu – von außen gesehen funktioniert es immer wieder • Muss sich immer selber tragen und „therapieren“

!!! Haltung und Wertschätzung !!!

ÖVP rutscht hin und her – da ein bisschen und dort ein wenig – klar verabsäumt eine Zielvorgabe zu machen – Schulen – Lehrer Eltern Kinder – brauchen Haltegriffe! Verfällt in operative Hektik – ist eigentlich Flucht vor der Führungsarbeit • System reagiert von außen, wenn schon von innen nichts passiert bzw. zu wenig • Letztes Beispiel: Antrag an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg am 15.11.2012 (Fachkräftemangel)


• NEUER MITSPIELER – NEUER KOORDINATOR • NEBEN INDUSTRIELLENVEREINIGUNG (SCHULE 2020) • Lehrermangel, boomender Nachhilfemarkt, ….

Nicht nur an Stunden und an Kommastellen drehen, große Reformen angehen! BLICK NACH VORNE – IN DIE ZUKUNFT – NEUE KOORDINATEN Weg vom „Rezept geben“ hin zu „Potenzialen der Kinder“ Nicht das Kind einteilen, bis es ins System passt – sondern: was kann das System für das Kind tun!

Neue Koordinaten • Finanzausgleich NEU = Kennzahlen NEU VS 14,5; MS 10,0; Poly 9,5; ASO 3,2 => ANTRAG bedeutet Handlungsbedarf für LH Wallner bedeutet neuer Stellenplan Nagelprobe, ob Bildung wirklich so viel wert ist?!

• Grundsatz: mehr Ressourcen zuteilen, wo mehr Aufgaben zu bewältigen sind mit sozialindexierter Stellenzuteilung Anzahl der Schüler und Sozialindex => für kleinere Klassen und mehr Stunden der „Integrativen Förderung“ Im Land machbar – eh schon 5 Mio Euro mehr

• Schulautonomie – Einsatz der Lehrerdienstposten Welche Klasse braucht mehr Unterstützung – vor allem im Schuleingangsbereich – wie kann ich die zur Verfügung stehenden Lehrkräfte einsetzen –Modell des Stundenkontingentes wie an der MS


• Ferienordnung neu

Frage der Bildung ganz oben Missverhältnis zwischen den vielen Worten und dem was tatsächlich passiert Keine Frage der Ideologie, sondern eine Frage der Umsetzung Koordinaten klar benennen - Bildungspaket im Anmarsch – Schulen brauchen Hilfestellung und Unterstützung

!!! Wertschätzung und Achtung !!!

Bregenz, am 20.11.2012, LAbg Silvia Benzer


FPÖ-Bildungssprecherin, LAbg. Silvia Benzer, zum Thema Ferienordnung

Pressekonferenz vom 20.11.2012

• Seit Einführung der Schulpflicht – 1774 – wurde bei der Ferieneinteilung leider nie von den Erfordernissen der Kinder und Jugendlichen und des Unterrichts ausgegangen, sondern spielten wirtschaftliche Überlegungen die Hauptrolle • Beeinflussten die Lernwelten der Kinder, Verschiebung Semesterferien • Ist ja nicht erst seit gestern bekannt, dass regelmäßige Lernblöcke mit kürzeren Unterbrechungen dem Lernverhalten der Kinder besser entgegen kommen • Mit einer Neuverteilung der Ferien kommen wir sowohl den Schülern als auch den Eltern entgegen – neue Lebenswelten – beide Elternteile berufstätig, Alleinerzieherinnen • Nur die Sommerferien um eine Woche zu verkürzen greift zu kurz. Es bedarf einer generellen Änderung der Ferienordnung. Eine umfassende Neuverteilung der Ferien- und Unterrichtsblöcke über das Jahr verteilt muss das Ziel sein • Lange Diskussion – Nägel mit Köpfen, es bedarf einer nachhaltigen Reform, gesetzliche Grundlagen vorhanden – neu andenken • Beispiel Liechtenstein: Weihnachtsferien 2 WO, Sportferien 1 WO , Osterferien 2,5 WO, Sommerferien 6 WO, Herbstferien 2 WO, insgesamt 13,5 Wochen FL, 14 Wochen A • Bayern hat 6 mal Ferien, Kanton St. Gallen 4 mal, Österreich 4 mal (ohne schulautonome Tage), Südtirol 11 Wochen nur im Sommer!!


 Anzahl Ferientage  Aufteilung der Ferientage – Ferienordnung  Semesterferien, Herbstferien, schulautonome Tage, Feiertage, …  Sonderregelungen für Sekundarstufe II – Berufspraktika bzw. Neuregelung der Berufspraktika bzw. Neuregelung der Unterrichts – Praktika sind Teil des Unterrichtes und werden als solche anerkannt  Dass der Vorgänger der neuen Landesrätin (Landesrat Stemer) mit dem Ruf nach Änderungen bei den Schulferien eine langjährige Forderung der Freiheitlichen unterstützte, ist zwar zu begrüßen, kann aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass sich die ÖVP in dieser Frage bisher nicht bewegt hat. Hier muss die neue Landesrätin Mennel noch viel Überzeugungsarbeit in den eigene Reihen leisten, ein medialer Ruf nach Wien ist da zu wenig  ÖVP versteht Bildungspolitik als Kompromisspolitik, um andere Themen durchzubringen!


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook