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FitundGesund_Juni22

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Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 24. Juni 2022

Vitales Leben Um sich gut zu fühlen, braucht es einen gesunden Lebensstil und auch eine gesunde Psyche.


2 Fit & Gesund

Freitag, 24. Juni 2022 Vorarlberger Nachrichten

Barrierefreie Badsanierung Ein altes Bad und neue Ideen? Selbst das schönste Badezimmer kommt irgendwann einmal in die Jahre und kann persönliche Ansprüche nicht mehr erfüllen. Wenn das Ein- und Aussteigen aus der Wanne beschwerlich wird, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist oder einfach die Sicherheit in

Stephan Rheinberger Projektleiter Vollbad

Der große Vorteil ist, dass die Kunden nicht mehrere Handwerker kontaktieren müssen, sondern eine einzige Ansprechperson koordiniert die gesamte Sanierung. Jedes Bad wird fachgerecht und individuell nach Ihren Wünschen gestaltet. Bad und WC erhöht werden soll, hilft die Handwerkskooperation Vollbad mit kreativen Lösungsvorschlägen. Vorarlbergs Profi für Badsanierungen Die Kooperation der Traditionsbetriebe Dorfinstallateur, Dorfelektriker, Fliesenpool und der Tischlerei Schwab sorgt für individuelle Badsanierungen aus einer Hand. Besonders mit Barrierefreiheit ist das Vollbad-Team bestens vertraut: Mit einem bar-

rierefreien Bad besteht die Möglichkeit, im Alter oder mit Gehhilfen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden selbstständig zu wohnen. Mobilität im Alltag erleichtern Es beginnt mit einfachen Maßnahmen, wie z. B. der Montage von Haltegriffen, mit höheren WCs oder einem unterfahrbaren Waschtisch und rutschfesten Fliesen. Oft wird durch eine begehbare Dusche anstelle der vorhandenen Badewanne

Mobilität im Badezimmer kann mit einfachen Maßnahmen wie Haltegriffen oder einem Duschsitz erleichtert werden.

erst wieder ein ungetrübtes Duscherlebnis möglich. Ein Duschsitz oder eine integrierte Sitzbank machen Duschen noch bequemer. Doch eine Badsanierung soll nicht nur funktionell, sondern auch visuell ansprechend sein. Ein barrierefreies Bad bedeutet keinesfalls eine Pflegeheim-Optik, sondern das Badezimmer kann modern und schön gestaltet werden. Alles aus einer Hand Sie können sich zurücklehnen, denn das Vollbad-Team übernimmt die gesamte Koordination Ihrer Badsanierung – das bedeutet für Sie konkret: Eine einzige Ansprechperson kümmert sich um die komplette Abwicklung von der fachlichen Beratung über Produktauswahl, Angebotserstellung und Planung. Ein Terminplan wird gemacht und alle Handwerker arbeiten koordiniert an der Fertigstellung Ihres neuen Badezimmers. Dadurch sparen Sie Zeit und Energie. Ein neues Bad in 14 Tagen Außerdem werden Ihnen ein Fixpreis sowie die termingerechte Fertigstellung Ihres neuen Bades geboten. Verbindliche Angebote verhindern eine ungeplante K0stenüberschreitung. Die Arbeiten vor Ort werden innerhalb von nur 14 Arbeitstagen abgeschlossen –

Fotos: Dorfinstallateur

damit Sie schnellstmöglich Ihr neues Badezimmer genießen können. Wenn Sie ihr Bad auf so entspannte Weise erneuern wollen, dann entscheiden Sie sich für ein Vollbad!

Daten & Fakten Planung und Budget: Nach der kundenorientierten Planung wird die gesamte Koordination und Abwicklung der Sanierung von den Profis übernommen. Umbau und Ausführung: Das eingespielte Team arbeitet effizient, flexibel und präzise. Dabei entsteht ein neues Bad in nur 14 Tagen. Abnahme: Mit Vollbad setzen Sie auf höchste Qualität, Verlässlichkeit und Termintreue – und natürlich auf ein einwandfreies Ergebnis. Mehr Informationen: Alles über Ihre Badsanierung aus einer Hand erfahren Sie bei Vollbad in Götzis, +43 5523 622 88, www.vollbad.at

Badsanierung aus einer Hand.


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Freitag, 24. Juni 2022 Vorarlberger Nachrichten

Hanfprodukte liegen stark im Trend Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ist in Österreich legal.

SCHWARZACH Hanf gilt als eine der ältesten

und wertvollsten Nutzpflanzen der Menscheit. Bisher war aber vor allem der Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) bekannt, der eine berauschende Wirkung hat und zu psychischer Abhängigkeit führen kann. Inzwischen ist aber ein wahrer Hype um den Wirkstoff CDB (Cannabidiol) entstanden, der in Form von Ölen, Tee oder auch Blüten in den Geschäften erhältlich ist. CBD ist im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv, verschafft also keinen Rauschzustand, löst kein High aus und macht nicht abhängig. Dass es in Österreich legal ist, führt auch auf die Einstufung der WHO zurück, die die Substanz als harmlos einstuft. Aus Käufersicht ist es in Österreich also erlaubt, CBD-Produkte zu kaufen, zu besitzen und zu konsumieren. Nicht erlaubt ist bisher aber der Verkauf von CBD-Produkten, die als Lebensmittel oder Kosmetikartikel gekennzeichnet sind. CBDErzeugnisse werden daher im Moment als Aromaprodukte vertrieben.

Mögliche Wirkungen von CBD Cannabidiol soll ein wahres Wundermittel sein und sowohl Angstzustände, Entzündungen, Schmerzen oder Krämpfe lindern. Es wird außerdem bei Asthma, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Epilepsie, Übelkeit und Autoimmunkrankheiten eingesetzt. Langzeitstudien, die die Wirkung zuverlässig bestätigen, gibt es aber bisher nicht. Dass die Rückmeldungen so positiv sind, ist bis jetzt also auch auf den Placeboeffekt zurückzuführen.

Nur bei seriösen Herstellern beziehen Wer CBD ausprobieren möchte, sollte vor dem Kauf darauf achten, dass es sich um einen seriösen Hersteller handelt und die Produkte im

GEWINNER – Über eine Auszeit darf sich Claudia Rusch aus Lauterach freuen. Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat sie drei Übernachtungen für zwei Personen mit Verwöhnpension im Hotel die Wälderin in Mellau gewonnen. Dort kann sie sich auf die lichtdurchflutete Sauna-WellnessWelt und die großzügige Badewelt mit geheiztem Gartenpool freuen. Karin Metzler (l.) überreichte der glücklichen Gewinnerin den Gutschein.

Editorial

Beate Rhomberg

Sonnenschutz an heißen Tagen Die hohen Temperaturen der letzten Tage lassen endlich Sommergefühle aufkommen. Umso wichtiger ist es, jetzt an ausreichend Sonnenschutz zu denken. Neben Sonnencreme für die Haut ist auch der Schutz unserer Augen essenziell, denn eine längere Belastung durch die UV-Strahlen der Sonne wird mit erheblichen Augenproblemen in Verbindung gebracht. Wichtig ist dabei nur, dass die Sonnenbrille zertifiziert ist und ausreichend UV-Schutz garantiert. Zu Billigprodukten sollte daher nur mit Vorsicht gegriffen werden. Die Brille muss außerdem ausreichend groß sein, um den Einfall der Sonne auf den Seiten zu vermeiden. Für Brillenträgerinnen und Brillenträger stellt der Schutz der Augen oft eine Herausforderung dar. Wie sie sich trotzdem optimal schützen können, steht auf Seite 11.

Auch in Österreich gibt es inzwischen viele Produkte mit CBD als Inhaltsstoff zu kaufen.

Zweifel eher nicht online bestellen. Die Kombination mit anderen Medikamenten muss vorab mit dem Arzt abgesprochen werden, um sicherzugehen, dass deren Wirkung nicht beeinflusst wird. Die Wirkstoffmenge ist auf jedem Etikett in Prozent vermerkt und sollte bei der Nutzung penibel beachtet werden. Zu Beginn sollte man zu einer möglichst niedrigen Dosis greifen, um die Reaktion auf den eigenen Körper zu beachten. Generell gilt in Österreich: Produkte aus Hanf sind legal, so lange der THC-Gehalt unter 0,3 Prozent liegt. Eine fachliche Beratung zur Einnahme von CBD ist vor der Einnahme zu empfehlen.

Zecken haben wieder Saison Wer sich viel im Freien, und dabei vor allem in Wäldern und Wiesen, aufhält, sollte neben dem Sonnenschutz auch an den Schutz vor Zecken denken. Die lästigen Blutsauger haben derzeit in ganz Österreich wieder Hochsaison. Die wohl schlimmste Folge eines Zeckenbisses ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt als FSME. Hierzulande ist die Mehrheit der Bevölkerung durch die Zeckenimpfung zwar gut geschützt, trotzdem gibt es jedes Jahr Fälle, die das Leben der Betroffenen für immer verändern. Die Impfung sowie eine Auffrischung alle fünf Jahre wird somit von Ärztinnen und Ärzten dringend empfohlen. Mehr dazu lesen Sie in dieser Augabe auf Seite 8. BEATE RHOMBERG beate.rhomberg@vn.at 05572 501-467

IMPRESSUM Redaktion Beate Rhomberg, 0676 88005-467, beate.rhomberg@russmedia.com Anzeigenberatung ­Ramona Lo Russo, 0676 88005-437, ramona. lorusso@russmedia.com Beiträge, Fotos, Quellen Shutterstock, Unsplash, Life Fitness, Med Uni Graz, Alzheimer Forschung Initiative Verleger (Medieninhaber) und H ­ ersteller Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenberg­straße­ 1


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Oberarzt Dr. Patrick Clemens Abteilung für Strahlentherapie und RadioOnkologie, LKH Feldkirch

Mangelernährung als Diagnose Mangelernährung ist besonders bei kranken und älteren Menschen ein weit verbreitetes und gefährliches Phänomen: Rund 35 Prozent aller Spitalspatient(inn)en sind mangelernährt. Für weitere 45 Prozent ist das Risiko aufgrund ihres Gesundheitszustandes sehr hoch. Umso wichtiger ist es, eine Mangelernährung zu erkennen und als Diagnose wahrzunehmen. „Bei uns in der Abteilung haben vier von fünf stationären Patient(inn)en mit Gewichtsverlust und den Auswirkungen zu kämpfen“, verdeutlicht Dr. Patrick Clemens, geschäftsführender Oberarzt der Abteilung für Strahlentherapie und Radio-Onkologie am LKH Feldkirch. Der Facharzt und diplomierte Ernährungsmediziner leitet dort das interdisziplinäre Ernährungsteam. Rechtzeitig gegensteuern Mangelernährung bedeutet ein Zuwenig an Kalorien oder einen Mangel an Muskelmasse. Erkrankungen – vor allem Krebserkrankungen – steigern das Risiko: „Bei onkologischen Patient(inn)en kann bereits ein kleiner Tumor den Stoffwechsel beeinflussen.“ Vor allem bei älteren Kranken führt die verminderte Nahrungsaufnahme in Kombination mit Bewegungsmangel dazu, dass auch die Muskelkraft abnimmt. Die Folgen einer nicht diagnostizierten Mangelernährung sind u. a. schlechtere Wundheilung, höhere Infektanfälligkeit und ungünstige Langzeitprognosen. Erkennt man eine Mangelernährung rechtzeitig, kann man effektiv gegensteuern: „Das Behandlungsteam sorgt für die individuell abgestimmte Nährstoffzufuhr, die beteiligten medizinischen Berufsgruppen arbeiten in der Ernährungstherapie zusammen“, erklärt Dr. Clemens. „In der Onkologie sollte die Untersuchung der Patient(inn)en auf ihren Ernährungszustand hin ANZEIGE Standard sein.“ www.landeskrankenhaus.at

Durch das nachlassende Gedächtnis sind Alzheimerpatienten oft verunsichert und zeigen schwierige Verhaltensweisen.

Tipps zum Umgang mit Alzheimerpatienten Wenn Alzheimerpatienten aggressives Verhalten zeigen, ist der Umgang für Angehörige oft schwierig.

DÜSSELDORF Der Umgang mit

Alzheimerpatientinnen und -patienten ist für Angehörige schwierig. Durch das nachlassende Gedächtnis, die zunehmende Orientierungslosigkeit und die damit oft einhergehende Angst und Unsicherheit zeigen Erkrankte häufig Verhaltensweisen, die sehr herausfordernd für Angehörige sein können. Besonders schwierig ist für viele der Umgang mit Aggressionen, die manche Erkrankte zeigen. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) bietet Tipps und Anregungen für den Umgang mit aggressivem Verhalten bei Alzheimer.

Mögliche Auslöser Es kann unterschiedliche Ursachen haben, warum Alzheimererkrankte aggressiv reagieren. Patientinnen und Patienten leben mehr und mehr in ihrer eigenen Realität. Sie verstehen gewohnte Abläufe nicht mehr und können das Handeln ihrer Mitmenschen immer weniger nachvollziehen. Das kann zu Angst und Unsi-

cherheit und in der Folge auch zu Wutanfällen und Aggressionen führen. Auch das Gefühl von Abhängigkeit und Hilflosigkeit kann aggressives Verhalten auslösen.

Nicht persönlich nehmen

Versuchen Sie, sich zu vergegenwärtigen, dass das Verhalten des Erkrankten nicht gegen Sie persönlich gerichtet ist, sondern durch die Erkrankung bedingt ist. Im stressigen Pflegealltag ist das sicher nicht immer einfach. Wenn Sie merken, dass eine Situation zu herausfordernd ist, nehmen Sie sich die Zeit, das Zimmer kurz zu verlassen, um tief durchzuatmen und sich wieder zu sammeln.

Den Alltag strukturieren Um Überforderungsmomente zu vermeiden, sollten Sie den Alltag des Patienten oder der Patientin so einfach wie möglich gestalten. Bieten Sie Orientierung und Sicherheit, indem Sie Alltagsroutinen beibehalten, die Wohnungseinrichtung nicht verändern und Gegenstände am gewohnten Platz

belassen. Kündigen Sie Termine wie Besuche einer ärztlichen Praxis mit genügend Vorbereitungszeit an. Äußere Auslöser wie grelles Licht, bestimmte Personen oder zu viel Lärm sollten nach Möglichkeit reduziert werden.

Einfache Kommunikation Damit sich der Patient oder die Patientin wahrgenommen und verstanden fühlt, ist es wichtig angemessen mit ihm oder ihr zu kommunizieren. Das erfordert vor allem Ruhe und Geduld. Achten Sie darauf langsam, deutlich und in kurzen Sätzen zu sprechen. Gesten und eine deutliche Körpersprache können beim Verständnis helfen. Nutzen Sie Fragen, die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können. Wechseln Sie das Thema, wenn die erkrankte Person bei einem Gespräch nicht folgen kann oder das Thema Irritationen hervorruft. Wenn im späten Krankheitsstadium Kognition und Sprachfähigkeit immer mehr nachlassen, werden Blick- und Körperkontakt immer wichtiger.


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Beckenboden nicht vergessen Bei Blasenschwäche hilft ein gut trainierter Beckenboden.

Eine schwache Blase, egal wodurch sie ausgelöst wurde, reduziert die Lebensqualität enorm. Ein trainierter Beckenboden ist deshalb das Um und Auf, um unbeschwert zu leben. Die gute Nachricht ist, dass man den Beckenboden durch regelmäßiges Training der Beckenbodenmuskulatur stärken kann. Beim Schwimmen, Radeln oder Reiten etwa wird der Beckenboden ganz automatisch trainiert, aber es gibt auch spezielle Übungen, die man jederzeit zu Hause oder im Büro durchführen kann.

SCHWARZACH

Wo liegt der Beckenboden? Um herauszufinden, wo der Beckenboden ist, kann man auf der Toilette versuchen den Harnfluss kurzfristig zu unterbrechen. Die Muskeln, die man dabei benutzt, sind die, die trainiert werden sollen. Den Harnfluss sollte man aber nur zu diesem Zweck unterbrechen, da bei häufiger Wiederholung der Reflex, der dem Entleeren der Blase dient, gestört werden kann. Wer also weiß, welche Muskeln zum Beckenboden gehören, sollte die Blase immer vollständig entleeren.

Übungen für den Alltag Als Übung können Sie nun versuchen, im Sitzen, Stehen oder Liegen die Beckenbodenmuskeln so fest wie möglich anzuspan-

Tabuthema Blasenschwäche Niemand spricht gerne darüber, aber viele beschäftigt das Thema. Blasenschwäche ist für betroffene Frauen eine enorme Einschränkung im täglichen Leben. Eine Heilpflanze sorgt für Unterstützung. Der Muskel im Beckenboden sollte durch Training gestärkt werden.

nen, ohne dabei andere Muskeln der Region zu benutzen. Wiederholen Sie die Übung bis zu zehn Mal. Versuchen Sie, die Muskeln jeweils sechs bis acht Sekunden lang anzuspannen. Die Übungen sollten Sie mindestens drei Mal täglich durchführen. Bei einer anderen Übung legen Sie sich mit leicht angezogenen Knien auf den Rücken. Heben Sie beim Ausatmen das Gesäß an und ziehen Sie den Bauch für zwei bis drei Sekunden ein. Wiederholen Sie diese Übung mindestens acht Mal. Natürlich gibt es auch viele weitere Übungen, die man sowohl online als auch in Broschüren in den Wartezimmern der Ärzte findet. Besonders geschult sind hier auch die Physiotherapeuten.

Jede 4. Frau in Österreich ist in ihrem Leben von Blasenschwäche betroffen. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch viel größer sein, denn viele trauen sich aus Scham nicht, darüber zu sprechen. Das Problem äußert sich entweder dadurch, dass Harn sich schon bei leichten Anstrengungen wie beim Lachen oder Niesen selbstständig macht, oder durch häufigen Harndrang. Schuld ist entweder eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur (etwa durch eine oder mehrere Schwangerschaften), die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren oder eine sensible, leicht reizbare Blasenwand. Die Blase bestimmt Tag und Nacht

Die Beschwerden treten nicht nur tagsüber auf, sondern können auch Einfluss auf den Schlaf nehmen. Viele Betroffene berichten, dass sie in der Nacht mehrmals aufstehen und aufs WC gehen müssen. Untertags wiederum wird die Slipeinlage zum ständigen Begleiter und muss

oft mehrmals getauscht werden. Das ist nicht nur kostspielig, sondern gerade unterwegs auch sehr unangenehm. Doch was kann man tun? Kürbis als Unterstützung

Eine einfache und rein pflanzliche Möglichkeit ist im ersten Schritt der Kürbis, der schon seit jeher in der Volksmedizin für die Blase verwendet wird. Speziell ein Extrakt aus dem Steirischen Ölkürbis hat sich bewährt: Studien zeigen, dass die täglichen Vorkommnisse von unfreiwilligem Harnverlust nach einer zweiwöchigen Anwendung um fast die Hälfte und nach sechs Wochen sogar um über zwei Drittel verringert werden.1 Auch zu weniger nächtlichen Toilettengängen und somit einer ungestörten Nachtruhe kann der Extrakt beitragen. Erhältlich ist dieser zum Beispiel in Tablettenform als Dr. Böhm® Kürbis für die Frau. Fragen Sie Ihren Apotheker. 1

Yanagisawa E et al. Jpn Med Pharm Sci 2003; 14(3):313-322

Für Ihren Apotheker PZN 4846082

Dr. Böhm® Kürbis für die Frau

Die Antwort auf unfreiwilligen Harnverlust. Nahrungsergänzungsmittel

Durch heben und senken des Gesäßes trainiert man den Beckenboden. 20220505_KfdF_Adv_VN_FitGesund_103x270_WIW_LA.indd 1

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Freitag, 24. Juni 2022 Vorarlberger Nachrichten

Dr. Andreas Krauter Leitender Arzt der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Foto: Wilke

Neues e-Rezept: e-dabei, e-sicher Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sind mit den Vorzügen eines elektronischen Rezepts bestimmt schon vertraut. Gerade während der Corona-Pandemie hat sich diese Serviceleistung ja bereits millionenfach bewährt. Künftig werden Kassenrezepte in Österreich als e-Rezept ausgestellt und können problemlos in jeder Apotheke eingelöst werden – sicher und ganz einfach durch Stecken der e-card, wahlweise kann auch die Rezept-ID verwendet werden. Innovative Alternative: Die „Meine ÖGK-App“ erlaubt nicht nur den Scan des Rezepts direkt vom Handy, sie bietet auch wichtige Informationen. Ein reibungsloses Miteinander Auch ältere Menschen können die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Ein Vorteil ist zum Beispiel das Abholen ohne Papierrezept, es reicht die Bekanntgabe der Rezept-ID durch Familienangehörige in der Apotheke. Bestehen bleibt die Möglichkeit, sich das Rezept in der Ordination wie gewohnt ausdrucken zu lassen. In Summe bringt das e-Rezept allen Beteiligten Vorteile: Es garantiert eine schnelle Versorgung und stellt ein reibungsloses Miteinander zwischen Ärztinnen und Ärzten, Apotheken, Versicherten und der ÖGK sicher. Anfängliche Skepsis gab’s auch bei der Einführung der e-card vor 17 Jahren. Diese Errungenschaft ist heute nicht mehr wegzudenken, nur mehr wenige erinnern sich an die Berge von Krankenscheinen. Vergessen wir nicht: In Österreich werden von den Krankenversicherungsträgern jährlich 60 Millionen Rezepte und 110 Millionen kassenfinanzierte Verordnungen ausgestellt. Die Digitalisierungswelle beseitigt auch eine gewaltige Papierflut – das schont wertvolle Ressourcen, hilft der Umwelt und kommt letztlich uns ANZEIGE allen zugute. www.gesundheitskasse.at

Die Blutsauger lauern nicht wie oft vermutet auf Bäumen, sondern auf Büschen und im hohen Gras.

Die Zecken haben wieder Hochsaison

Die Impfung bietet einen wichtigen Schutz vor FSME. GRAZ Zecken sind mehr als nur lästige Blutsauger. Sie sind Überträger von ernsten Erkrankungen, die bis zum Tod führen können. In Österreich ist die wohl schlimmste Folge eines Zeckenbisses die Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt als FSME. Hierzulande ist die Mehrheit der Bevölkerung durch die Zeckenimpfung zwar gut geschützt, trotzdem gibt es jedes Jahr Fälle, die das Leben der Betroffenen für immer verändern. Für das Jahr 2021 weist die Statistik 124 gemeldete FSME-Fälle auf, im Jahr 2020 waren es 216 Fälle. Da FSME in allen Bundesländern auftritt, ist die dreiteilige Impfung mit anschließender Auffrischung alle fünf Jahre dringend empfohlen.

Zecken fallen nicht von Bäumen Oft wird der Mythos verbreitet, dass sich Zecken in den Ästen von Bäumen verstecken und sich von dort auf ihren nächsten Wirt fallen lassen. Das ist allerdings falsch – korrekt ist, dass Zecken

sogenannte „Lauerjäger“ sind. Sie warten bis potenzielle Wirte vorbeikommen und klammern sich dann an deren Körper. Die Zecken sitzen dabei nicht auf Bäumen, sondern in Büschen und im (hohen) Gras. Einmal an die neue Blutquelle geklammert, sucht sich das Tier eine möglichst gut geschützte Stelle aus, um in Ruhe „speisen“, sprich Blut saugen zu können. Beliebte Regionen sind Kniekehlen, der Genitalbereich, Bauchnabel, Hals und vor allem bei Kindern auch der Haaransatz. Ein guter Schutz gegen Zecken ist es, geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen zu tragen. Mit hohen Stiefeln (Gummistiefel) oder durch das Ziehen der Socken über die Hosenbeine kann man es den lästigen Parasiten zusätzlich schwer machen.

Folgenschwere Erkrankung Trotz aller Schutzvorkehrungen kann es trotzdem dazu kommen, dass die Zecke ein passendes Plätzchen findet und zusticht.

Ist die Zecke infiziert und ihr gewähltes Opfer nicht durch eine Impfung geschützt, kann es zu einer folgenschweren Erkrankung, der sogenannten „FrühsommerMeningoenzephalitis“ kommen. Rund ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich treten grippeähnliche Symptome mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Diese Symptome klingen nach einigen Tagen meist wieder ab, bei einem Teil der Erkrankten kommt es dann aber zu einem zweiten Krankheitsgipfel mit Beteiligung des zentralen Nervensystems. In besonders schlimmen Fällen kommt es zur Meningoenzephalitis – einer Entzündung von Hirn und Hirnhäuten. Bewusstseinsstörungen und Lähmungen (auch der Atmung) können die Folge sein. Eine vollständige Heilung wird mit zunehmender Schwere der Erkrankung immer unwahrscheinlicher und rund ein Prozent der FSME-Patient(inn)en verstirbt trotz intensivmedizinischer Behandlung an der Erkrankung.


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ERNÄHRUNGSTIPP. Julia Giacomuzzi, Diätologin, aks gesundheit GmbH

Vital durch das Leben gehen Dabei spielt nicht nur die Ernährung, sondern der gesamte Lebensstil eine wichtige Rolle.

BREGENZ Immer wieder stelle ich meinen Klientinnen und Klienten die Frage, was es braucht, um „vital“ durch den Tag zu kommen. Ganz klassisch kommt dann die Antwort „gesunde Ernährung“. Natürlich trägt diese dazu bei, aber es gehört viel mehr dazu.

Dann hat der Darm genügend Zeit, die Mahlzeit zu verdauen. Mit einem leichten, nicht zu späten Abendessen schließe ich meinen Tag ab. Auf das unkontrollierte Essen vor dem Fernseher sollte man verzichten. Nicht zu vergessen ist hingegen das regelmäßige Wassertrinken den ganzen Tag über.

Ausgeschlafen in den Tag

Stressfreie Bewegung macht den Kopf frei. 150 Minuten Bewegung über die Woche verteilt wird empfohlen. Starten Sie mit kleinen Einheiten! Laufen Sie 15 Minuten in Ihrem Tempo – dann kehren Sie um und laufen retour. Auch Krafttraining trägt zur Vitalität bei. Anti-Aging-Mediziner Prof. Markus Metka sagt: „Es ist der Lebensstil, der eine bedeutende Rolle spielt.“ Als Notwendigkeiten listet er eine gute Ernährung, Bewegung, eine gesunde Umwelt und eine gesunde Seele auf.

Wer erst um 1 Uhr früh ins Bett kommt und um 6 Uhr aufsteht, ist müde. Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass der Zeitpunkt des Zubett-gehens keinen Einfluss auf die Schlafqualität hat. Viel wichtiger ist, wie lange und wie ungestört man schläft. Denn nur wer lang genug schlummert, kommt in die Tiefschlafphasen, die Körper und Gehirn zur Regeneration benötigen. Zum Start in den neuen Tag brauchen Menschen, die gerne frühstücken, eine gute Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen. Das kann eine Frühstücksbowl sein, ein Vollkornbrot mit Schinken und Gemüse, ein wärmendes Porridge oder ein leckeres Müsli mit frischen Früchten, ein Vollkornbrot mit wenig Butter und Fruchtaufstrich oder auch eine Eierspeise mit Gemüse und Roggenbrot. Ein „No-Go“ für einen guten

Ausreichend Bewegung

Zu einem gesunden Lebensstil gehören gesunde Ernährung, Bewegung und eine gesunde Seele.

Start in den Tag sind zucker- und fettreiche Produkte wie Nussgipfel, Plundergebäck oder Schokocroissants. Was das Richtige für Sie ist, müssen Sie allerdings selbst ausprobieren. Achten Sie darauf, wie schnell Sie wieder hungrig werden und wie Sie sich fühlen. Empfehlungen, wie oft

man essen sollte, gibt es viele. Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut. Wir Diätologinnen machen es nicht anders.Oft werde ich gefragt: „Wie essen Sie denn?“ Ich esse meist drei Mal am Tag: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Bewusst eine Pause zwischen den Mahlzeiten zu machen tut gut.

Zeit für seelische Gesundheit Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass neben unserer physischen auch unsere seelische Gesundheit einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat. Umso wichtiger ist es, sich für seine seelische Gesundheit ebenso viel Zeit zu nehmen wie für das körperliche Wohlbefinden.

Medikamente auch im Sommer richtig lagern SCHWARZACH Sehr heiße Som-

mertage machen auch den Medikamenten zu schaffen, denn hohe Temperaturen können die Wirkung dieser beeinträchtigen. Gerade wer Medikamente mit in den Urlaub nimmt, sollte auf die richtige Lagerung (bis zu 25 Grad) achten. Die Arzneimittel sollten nicht länger als unbedingt nötig im Auto liegen, da es dort im Sommer mitunter extrem heiß wird.

Auf längeren Fahrten, bei denen das Auto während der Pause in der Sonne steht, schützt eine isolierende Kühltasche, allerdings ohne Kühlelemente.

Faktor UV-Strahlung Auch UV-Strahlung schadet den Medikamenten. Direkte Sonneneinstrahlung auf die Arzneimittel sollte daher dringend vermieden werden.

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10 Fit & Gesund

Freitag, 24. Juni 2022 Vorarlberger Nachrichten

Alexandra Ghetta Leiterin der ifs Kinder- und Jugendberatung

Vom Auf-, Ver- und Umschieben Michael ist 15 Jahre alt. Als er in die Therapiestunde kommt, wirkt er gelöst. Er berichtet, dass er die 5er-Prüfung in Mathe und somit den Aufstieg geschafft hat. Ich begleite Michael seit mehreren Monaten. Während des Homeschoolings zog er sich zurück, konnte sich im Online-Unterricht nicht konzentrieren. Ihm fehlte die Motivation, seine Aufgaben zu erledigen, und so startete er mit Lücken ins neue Schuljahr. Er erkrankte an Corona und verpasste wieder Unterrichtsstoff. Immer öfter schob er Aufgaben auf, erledigte diese nicht termingerecht und schwänzte den Unterricht, um von den Lehrpersonen nicht auf seine Versäumnisse hingewiesen zu werden. Immer mehr Aufgaben häuften sich an und er verlor zunehmend den Überblick. Schließlich gelang es Michael im Rahmen der Therapie, über seine belastende Situation zu sprechen, die anstehenden Aufgaben zu ordnen und sich auf Gespräche mit Lehrpersonen vorzubereiten. Auch die Eltern wurden einbezogen und unterstützten Michael dabei, eine Alltagsstruktur zu finden. Hilfe und Unterstützung So wie Michael geht es im Moment vielen Schüler(inne)n. Belastet durch die Pandemie und die Berichte über den Ukrainekrieg blicken sie verunsichert in die Zukunft. Es gelingt ihnen nicht mehr, Alltagsaufgaben zu bewältigen und mit Belastungen umzugehen. Häufig finden sie alleine keinen Weg aus dieser Situation. Sie benötigen die Hilfe erwachsener Bezugspersonen oder auch die Unterstützung durch eine Fachperson. Diese hilft ihnen zu erkennen, dass verminderte Konzentration, Stimmungsschwankungen und Motivationsmangel Folgen von emotionalen Belastungen sein können, und unterstützt sie dabei, neue Verhaltensstrategien zu entwickeln. ANZEIGE Infos unter www.ifs.at

Trampolinspringen trainiert den ganzen Körper und bringt auch Kindern großen Spaß.

Gesunder Spaß für Jung und Alt

Kinder sollten sich beim Springen an ein paar Regeln halten. Keine Frage, Trampolinspringen macht jede Menge Spaß, verbessert Körperhaltung sowie die Koordination und bringt gerade bei Kindern neues Selbstvertrauen. Kein Wunder also, dass mittlerweile in den meisten Gärten ein Trampolin steht, in dem sich die Kleinen nach Lust und Laune austoben dürfen. Allerdings sollte man ein Trampolin nicht anschaffen, ohne vorher einige Dinge zu bedenken, denn jedes Jahr ziehen sich Kinder beim Trampolinspringen teils schwere Verletzungen zu. SCHWARZACH

Nichts für ganz kleine Kinder Expertinnen und Experten empfehlen teilweise, Kinder sogar erst ab sechs Jahren auf einem Trampolin springen zu lassen. In jedem Fall ist es aber wichtig, dass die Kinder bereits aktiv springen können. Das heißt, sie katapultieren sich mit beiden Füßen in die Luft und landen auch wieder sicher. Laut Physiotherapeutinnen und -therpaeuten kann zu extremes Trampolinspringen bei Kleinkindern sogar der Wirbelsäule

schaden. Gemächliches Springen bis zu zehn Minuten fördert allerdings die Muskulatur des Körpers. Es kommt also bei Kleinkindern auch auf die richtige Dosierung

DIE FAMILIE IN DEN FOKUS GERÜCKT

an. Förderlich ist es auch, vor dem Springen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit auch die Bandscheiben gut mit Wasser versorgt sind.

Am besten alleine springen Wichtig sind auch klare Regeln auf dem Trampolin. Bälle oder andere Gegenstände sind an-

fangs tabu, gesprungen wird in der Mitte, nur bei geschlossenem Netz und vor allem immer unter Aufsicht eines Erwachsenen. Im Idealfall springen Kinder alleine. Wenn zwei Kinder gemeinsam springen, müssen sie in etwa im selben Alter und motorisch auf dem selben Level sein. Außerdem sollten sie ungefähr gleich schwer sein, da sonst der Katapulteffekt droht, durch den die meisten Unfälle passieren: Das leichtere Kind fliegt unkontrolliert durch die Luft, wenn das schwerere springt, und kann nicht mehr sicher landen.

Auch für Erwachsene Was Kindern gut tut, ist übrigens auch für Erwachsene ein tolles Training. Wer ein Trampolin im Garten hat, sollte es auch selbst ab und zu nutzen, denn durch das Springen baut man schnell Kondition auf und trainiert den ganzen Körper. Zwei- bis dreimal pro Woche zehn bis 20 Minuten hüpfen bringt bereits spürbare Ergebnisse vor allem auch noch jede Menge Spaß.


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Freitag, 24. Juni 2022 Vorarlberger Nachrichten

Niemals ohne Sonnenschutz Auch die Augen müssen im Sommer gut vor der Sonne geschützt werden.

SCHWARZACH Nicht nur unse-

dem flexibel sein möchte, kann auch zu einer Aufsteckbrille greifen, die wie der Name schon sagt, auf die optische Brille aufgesteckt wird. Nicht alle können sich jedoch mit dem Aussehen dieser Brillen anfreunden.

re Haut muss geschützt werden, auch die Augen dürfen nicht zu viele UV-Strahlen abbekommen, denn diese kann zu Gewebeschäden an Bindehaut und Hornhaut führen und auf lange Sicht sogar einen grauen Star (Katarakt) hervorrufen“, so Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS). Eine gute Sonnenbrille bietet ausreichenden Blendschutz und hält die schädlichen UVStrahlen vom Auge fern. Leider schützen sich gerade Brillenträger viel zu selten vor der Sonne, weil sie keine passende Sonnenbrille in der entsprechenden Sehstärke besitzen. Dabei gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, um sich trotz Sehschwäche zu schützen.

Individuelle Sonnenbrille Eine individuell angefertigte Sonnenbrille in der benötigten Sehstärke bietet den besten Schutz. Jede beliebige Sonnenbrille kann bei den Optikern mit Gläsern in der benötigten Stärke ausgestattet werden. Die Gläser sollten dabei möglichst groß sein. Der Nachteil: Meist müssen zwei Bril-

Beste Option: Kontaktlinsen

Sonnenbrillen schützen nicht nur die Augen, sie sind auch ein beliebtes modisches Accessoire. Brillenträger können sie individuell anfertigen lassen.

len mitgetragen werden. Eine andere Möglichkeit sind selbsttönende Gläser, die sich bei Sonnenschein von selbst verdunkeln. Damit verhindern sie schnelles Ermüden und ersparen häufiges Brillenwechseln. Autofahrer soll-

ten allerdings wissen, dass sich nur wenige phototrope Gläser im Auto verdunkeln.

Sonnenbrille zum Aufstecken Wer nicht möchte, dass die Brille von selbst abdunkelt, aber trotz-

Die meisten modernen Kontaktlinsen besitzen bereits einen integrierten UV-Filter. Damit ist zumindest das empfindliche Augeninnere zuverlässig geschützt. Linsen eröffnen zudem auch Brillenträgern das gesamte Angebot an modischen Sonnenbrillen ohne Sehstärke – für den optimalen Durchblick sorgen ja schließlich die Linsen. Und wenn die Sonne doch nicht mehr scheint, nimmt man die Brille einfach ab - eine optimale Lösung. Weitere Vorteile: Kontaktlinsen sind unsichtbar, praktisch beim Sport und beschlagen nicht. Aber Vorsicht: Obwohl die modernen Kontaktlinsen einen UVFilter haben, sollte man zusätzlich noch zu einer Sonnenbrille greifen, denn Linsen bedecken das Auge ja nur zum Teil.

FITNESSTIPP. Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson

Schmerzfaktor „Rotatorenmanschette“ Den Schmerzen im Schulterbereich mit Übungen gezielt vorbeugen. FELDKIRCH, LAUTERACH Schulter-

schmerzen gehören heute neben den Rückenschmerzen zu den häufigsten Ursachen für Bewegungseinschränkungen. Oft ist die sogenannte „Rotatorenmanschette“, die Muskulatur im hinteren Schulterbereich, der Auslöser für Probleme, beispielsweise beim

AUSGANGSPOSITION Legen Sie sich in Rückenlage. Ihren rechten Arm legen Sie seitlich im 90-Grad-Winkel ab. Die Handinnenfläche schaut nach oben.

Heben des Armes. Heute wollen wir Ihnen deshalb eine Übung zeigen, mit der Sie ganz gezielt

ENDPOSITION Nun drehen Sie sich in Bauchlage, so dass Sie auf dem rechten Arm liegen. Halten Sie diese Position 20 Sekunden lang und wiederholen Sie die Übung auf der linken Seite.

Schmerzen im Schulterbereich begegnen können. Wiederholen Sie die oben gezeigte Übung

auf beiden Seiten und halten Sie die Endposition jeweils für 20 Sekunden.


lindbergh.at

www.oculovision.at Anmeldung zu einer kostenfreien Kurzuntersuchung telefonisch oder im Internet

Lebensqualität ohne Brille Lästig! Dieses Wort fällt mir ein, wenn ich an die Zeit mit Brille und Kontaktlinsen zurück denke. Ich bin sportlich sehr aktiv: Im Winter bin ich Trainer und Skilehrer, das ganze Jahr über spiele ich Fußball. Außerdem reise ich gerne. Natürlich kann man das alles mit Sehhilfen auch machen. Aber seit der Augenlaserbehandlung bei OculoVision ist es einfach unkomplizierter.

Patrick Brugger, Hohenems

Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Donnerstag, 07. Juli, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Freitag, 15. Juli, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.

OculoVision Seestraße 6 // Haus am Hafen // 6900 Bregenz 05574 58179 // info@oculovision.at

Mithilfe präziser und technologisch modernster Methoden führen unsere Laserchirurgen und Fachärzte für Augenheilkunde jährlich rund 800 Behandlungen durch. Behandelt werden dabei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Altersweitsichtigkeit.


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