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Fit_Gesund_Maerz_2019

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Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 29. März 2019

Energie tanken Im Frühling heißt es raus aus der Komfortzone und rein ins aufblühende Naturschauspiel!


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Fit & Gesund 3

Freitag, 29. März 2019 Vorarlberger Nachrichten

Sportliche Ernährung Auf dem Gebiet der Sporternährung wird momentan sehr viel geforscht. Der Handel mit speziellen Lebensmitteln für Sportler wie Getränke, Shakes, Riegel, Gels und mehr kommt dabei einem Milliardengeschäft gleich. Die Gründe der Industrie für die Anwendung dieser speziellen Angebot sind meist Leistungssteigerung, Energiekick und ein beschleunigter Muskelaufbau. BREGENZ

Der Nutzen bleibt fraglich Wissenschaftler sind sich dabei über die genauen Wirkungen der Sportlerlebensmittel noch uneinig, doch in den meisten Fällen erbringen sie keinen Zusatznutzen. Manche Produkte bringen sogar Nachteile mit sich. So weisen Sportriegel oft große Fettmengen auf, und Sportdrinks können aufgrund der hohen Zucker- bzw. Fruktosemengen sogar Magenkrämpfe und Durchfall auslösen. Auch bei den angeblich leistungssteigernden Stoffen wie beispielsweise Carnitin, Kreatin

Generell gilt ballaststoffreiche Ernährung als gute Alternative.

und Taurin fehlt der wissenschaftliche Beweis für deren Wirkung beim Anwender.

Besser abwechslungsreich Die Ansprüche an die Ernährung bei ambitionierten Sportlern sind dabei sehr unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Sportart ab. Starre Ernährungspläne, spezielle Drinks und Präparate sind jedoch nicht notwendig, und es kann ohne Angst vor Leistungseinbußen darauf verzichtet werden. Vielmehr sollen sportlich Aktive sich an einer abwechslungsreichen, universellen Basis­ ernährung orientieren, welche je nach Leistungsintensität adaptiert wird. EXPERTENTIPP

ERNÄHRUNG Generell ist beim Sportbetreiben auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Als gute Sportsnacks eignen sich Trockenfrüchte, aber auch Fruchtschnitten, welche Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Um den Flüssigkeitsbedarf effektiv zu decken, sind Leitungswasser, gespritzte Säfte im Verhältnis von 1:3 sowie ungesüßter Kräuter- und Früchtetee ideal. Dabei sollten täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit getrunken werden, um beim Sporteln den Körper ausreichend mit Wasser zu versorgen. Valentina Denti, BSc, ist Diätologin bei der aks gesundheit GmbH – mehr unter www.aks.or.at

IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN APA, fotolia, Fuge, VN/Philipp Steurer VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße­1, Redaktion und Anzeigen: ­6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1

Editorial

Heidemarie Netzer

Sehnsucht Frühling Wunderbar, das Frühjahr zieht mit großen Schritten ins Land. Gleichzeitig herrscht Ausnahmezustand: Unser Körper schwankt zwischen Aufbruchsstimmung und doch Verharren in gewohnten Bahnen: Während das aufkeimende Leben in

„Alles ist Frühling – in diesem Sinne erwachen Sie aus Ihrem Winterschlaf und werden Sie aktiv.“ der Natur und die helleren, wärmeren Tage unserem Körper, unserem Bewusstsein implizieren, dass neues Leben entsteht und wir wieder aus dem Vollen für unser Immunsystem schöpfen können, dämpfen die doch noch möglichen kalten Tage und Nächte unser Wiederaufrichten. Die logische Folge: Die Frühjahrsmüdigkeit übermannt uns und hemmt unser Streben nach Aktivität und Vitalität. Die wohl bekannten und oft genannten Strategien fassen nun Fuß: Gehen Sie raus an die frische Luft, versorgen Sie sich mit Sauerstoff, mit so vielen Sonnenstrahlen wie möglich, setzen Sie auf vitaminreiche Kost und versetzen Sie Ihren Körper in Bewegung – langsam,

aber kontinuierlich – wie eben Fauna und Flora Schritt für Schritt aus ihrem Winterschlaf erwacht (Seite 7). Doch wie so oft liegen Freud und Leid eng beieinander: Während die einen die Wonne des Wachstums in vollen Zügen genießen, bereitet gerade dieser Umstand einem Fünftel der Österreicher monatelange Qualen: Allergiegeplagte überstehen die blühende Jahreszeit nur mit Hilfe von expliziten Therapien. Warum das so ist und wie dagegen angegangen werden kann, das lesen Sie im großen Experten­interview, aber auch in der persönlichen Geschichte einer Betroffenen (Seiten 4 und 5). Ein weiterer interessanter Aspekt wird im aktuellen Schwerpunkt Familie erörtert: Unsere Kinder sind vermehrt stressgeplagt – so zählen heutzutage Kopfschmerzen zu deren ständigem Begleiter (Seite 13). Übrigens: Auch hier hilft gerade die Natur – Stressbewältigung und Entspannung gelingen in Zeiten des Aufblühens und der vermehrten Sonneneinstrahlung noch besser. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14

GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat Dagmar Fritsche aus Göfis einen Wellnessurlaub im Hotel Schwarzbrunn in Stans gewonnen. Auf Frau Fritsche und ihre Begleitung warten zwei Übernachtungen inklusive Vollpension, dem Schwarzbrunn-Ausflugspaket und der Nutzung des Wellnessbereichs. Lisa Fröwis überreichte der glücklichen Gewinnerin (r.) den Gutschein.


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VN-INTERVIEW. Dr. Wolfgang Feuerstein, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Wenn Allergene flügge werden Allergien plagen ein Fünftel der Österreicher; aktuell belasten Pollen aller Art.

DORNBIRN Das große Durch-

atmen vieler Allergiker findet dieser Tage ein jähes Ende: Mit Beginn der wärmeren Tage und Nächte erwacht die Pflanzenund Tierwelt aus ihrem Winterschlaf. Schwere Zeiten brechen an, jedenfalls für all jene, die auf Allergene wie Blütenstaub, Insektenstiche und mehr überreagieren. So wie Chiara Rudigier (siehe nebenstehenden Beitrag), eine ­diagnostizierte Allergike­­ rin auf Gräser und Birke, bei der eine Heilung nicht in Reichweite scheint. Fit&Gesund sprach nun mit HNO-Facharzt Wolfgang Feuerstein explizit über die Pollenallergie der jungen Frau, aber auch über allergische Fakten.

Wenn Sie die persönliche Krankengeschichte von Chiara Rudigier betrachten, was raten Sie ihr? FEUERSTEIN Nach wie vor gilt die spezifische Immuntherapie (SIT) als die einzig kausale Therapieform bei allergischen Erkrankungen. Was jedoch ihre Erfolgsquote und vor allem ihre Nachhaltigkeit betrifft, wurde sie deutlich überschätzt. Grundsätzlich gehen wir heute von einer Wirksamkeit bei 45 bis 60 Prozent der Betroffenen aus, bei Insektengiften liegt die Erfolgsquote deutlich höher. Wirksamkeit bedeutet jedoch nicht Heilung. Lediglich bei 10 Prozent der Betroffenen kommt es zu einer dauerhaften Beschwerdebesserung. Auch was die Qualität der Präparate betrifft, hat eine Marktbereinigung stattgefunden. Die deutsche Therapieallergeneverordnung hat dazu geführt, dass viele Präparate, die ihre Wirksamkeit studienmäßig nicht ausreichend belegen konnten, vom Markt verschwunden sind. Bei Therapieversagen der SIT stellt die Depotgabe von Cortison eine wirksame Alternative dar. Es ist jedoch darauf zu achten, die Dosis so gering wie möglich zu halten und die Injektionsstelle zu wechseln, um lokalen Nebenwirkungen des Cortisons vorzubeugen.

Die Blütezeit bedeutet für Pollenallergiker eine enorme körperliche Belastung.

Nun zur Entstehung von Allergien:­ Kann es jeden treffen? Kann man von einem typischen Verlauf sprechen? Beobachten Sie einen Zuwachs an Allergien? FEUERSTEIN Grundsätzlich können allergische Erkrankungen jeden treffen. Beschwerden beginnen oft bereits im Kleinkind­ alter als atopische Dermatitis, verschwinden dann wieder, treten erneut im Kindesalter oft als Heuschnupfen in Erscheinung. Im Alter von 10 Jahren sind bis zu 10 Prozent, bei den 14-Jährigen sind bis zu 20 Prozent der Kinder von Heuschnupfen betroffen. In weiterer Folge können auch die tieferen Atemwege mitbetroffen sein, und es entwickelt sich ein Asthma bronchiale. Gerade bei Birkenpollenallergikern kann es in bis zu 60 Prozent der Fälle auch ZUR PERSON DR. WOLFGANG FEUERSTEIN betreibt in Dornbirn eine HNO-Praxis und ist Fachgruppenobmann der HNO-Ärzte in Vorarlberg

zu Kreuzallergien auf Lebensmittel kommen. Je nach Dauer der Beschwerden ist die Lebensqualität der Betroffenen oft massiv beeinträchtigt. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen intermittierenden, das heißt unterbrochenen und persistierenden allergischen Erkrankungen. Eine Zunahme von allergischen Erkrankungen ist überwiegend in den Industriestaaten zu sehen, in Entwicklungsländern deutlich weniger. Spielen in Bezug auf Allergien Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, Zusätze in Lebensmitteln und Co. eine Rolle? FEUERSTEIN Bei der Entstehung spielt Genetik eine große Rolle. Zudem werden übertriebene Hygienemaßnahmen sowie aggressive Allergene durch Luftschadstoffe diskutiert. Weitere prädisponierende Faktoren scheinen Tabakrauch, feuchtes Wohnklima und dadurch bedingte Schimmelpilzbildung sowie Kfz-Emissionen zu sein. Lebensmittelzusätze führen eher zu Unverträglichkeitsreaktionen bzw. Reizdarmsyndromen. Nur selten treten Lebensmittelzusatzstoffe als Auslöser echter Allergien in Erscheinung.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Facharzt aufzusuchen? FEUERSTEIN Grundsätzlich sollte bei Beschwerden der allergologisch versierte Facharzt aufgesucht werden. Die drei Säulen in der Allergiediagnostik sind nach wie vor Anamnese, Hauttests sowie Labortests. In Einzelfällen kann auch eine molekulare Allergiediagnostik oder Komponentendiagnostik sinnvoll sein. Diese ermöglicht eine genauere Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenallergenen, was gerade bei Kreuzallergien hilfreich ist. Bei Beteiligung der tieferen Atemwege ist auch eine Lungenfunktionsdiagnostik indiziert. Und die Therapiemöglichkeiten? Grundsätzlich unterscheiden wir einen rein symptomatischen von einem kurativen Therapieansatz. Mittels Antihis­ taminika, cortisonhaltigen Nasensprays, Leukotrienantagonisten usw. lassen sich allergische Symptome sehr gut unterdrücken. Dies ändert jedoch nichts an der Allergie selbst. Auch der sogenannte Etagenwechsel, das heißt ein Übergreifen der allergischen Entzündung auf die tieferen Atemwege, kann dadurch nicht verFEUERSTEIN


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hindert werden. Die spezifische Immuntherapie stellt einen kurativen Therapieansatz dar. Dabei wird mittels subkutanen Spritzen, Tropfen oder auch Tabletten versucht, das Immunsystem dahingehend zu beeinflussen, dass keine überschießenden Reaktionen mehr stattfinden. Wie aber bereits erwähnt, liegt die durchschnittliche Erfolgsquote der spezifischen

Immuntherapie lediglich bei 45 bis 60 Prozent. Eine dauerhafte Heilung ist nur in etwa 10 Prozent der Fälle zu erwarten. Wovon hängt am Ende die Chance auf Heilung ab? FEUERSTEIN Ein Ansprechen auf die Therapie, ob jetzt nur Symptomlinderung oder gar Heilung, hängt im Wesentlichen von ei-

ner exakten Diagnosestellung und der Patientencompliance ab. Entscheidend ist sicherlich auch, ob der Patient auf Major- oder allergene sensibilisiert ist. Minor­ Dies kann mittels der Komponenten basierten Diagnostik genauer festgestellt werden. Es gibt jedoch sicher auch noch eine Reihe von weiteren Faktoren, die wir derzeit aber noch nicht kennen.

Folgenschwere Überreaktion GORTIPOHL Mit gemischten Gefühlen blickt Chi-

monatliche Spritzen, jetzt in gleichbleibender ara Rudigier dem Frühjahr und somit der Blüte- Dosis. Das Ergebnis zeigte sich in der kommenzeit entgegen: Ihr ist schmerzlich bewusst, dass den Blütezeit: Das jetzt jugendliche Mädchen war Pollen aller Gräser, aber auch der Birke ihr wieder beinahe beschwerdefrei: Chiara überstand den vehement zu Leibe rücken würden, hätte sie ih- Sommer auch ohne Nasen- und Asthmaspray, rem Leidensweg nicht im Alter von 17 Jahren ein Augentropfen. „Klar habe ich nach wie vor meivermeintliches Ende gesetzt. Seither bekommt ne Haare täglich gewaschen, mein Zimmer nur die 21-Jährige jährlich eine Depotspritze verab- abends gelüftet, täglich meine Klamotten gereicht. Der Wirkstoff heißt Cortison, und das wechselt und bei geschlossenem Fenster geschlamacht die junge Gortipohlerin fen“, erzählt sie. Alles gut. nachdenklich: Schon zu oft hat Im zweiten Sommer nach „Mich stimmt die Cor- Beginn der Immuntherapie sie von Auswirkungen dieser tisonbehandlung Substanz gelesen, gerade bei kam jedoch die Ernüchterung: regelmäßiger Anwendung. Zwar hatte der behandelnde schon nachdenklich, Arzt schon angedeutet, dass doch was bleibt mir?“ Kontinuierliche Steigerung nicht jeder Pollenallergiker Chiara Rudigier Zurück zu den Anfängen: Im gleich auf die Behandlung rezarten Alter von neun Jahren agiere, doch dass gerade bei verspürte Chiara Rudigier das erste Mal die An- ihr die Hyposensibilisierung nicht ansprach, das zeichen eines Heuschnupfens: Nach dem Toben schmerzte sprichwörtlich: Wieder rann die Nase, im Freien meinte ihre Mutter, sie habe sich eine kratzte es in Mund, Hals und Rachen und blieb ihr Erkältung eingefangen. Doch die schnupfenar- die Luft weg. Kontinuierlich und sich steigernd. tigen Erscheinungen hatten kein Ende: Chiara Chiara ging ihren Beschwerden abermals mit der musste immer wieder niesen, ihre Augen brannmedikamentösen, symptomatischen Therapie an ten und sie atmete schwer. Anfänglich waren die die Substanz: Neben Nasenspray, Augentropfen Beschwerden erträglich. Doch mit jeder Blütezeit nahm sie nun auch Tabletten. Sie atmete auf. wurde es schlimmer. Bis im Alter von 13 Jahren das erste Mal eine bedenkliche Atemnot auftrat. Jährliche Depotspritze Doch kurz nach ihrem 17. Geburtstag ging gar Der Facharzt wurde kontaktiert, Nasenspray, Augentropfen, Asthmaspray, auch pflanzliche Mittel nichts mehr. „Wenn andere im Frühjahr schier wurden verordnet. Sie brachten Erleichterung, aufblühten, wurde mir das Leben zur Qual, trotz aller Gegenstrategien. „Schlussendlich empfahl jedoch keine Heilung. mir mein Hausarzt ob des Wissens der geWas folgte, gleicht der typischen Thescheiterten Immuntherapie die Berapie bei Pollenallergien: Nach der handlung mit Cortison“, erzählt Familienanamnese (niemand ausie von ihrer ersten Depotspritßer Chiara leidet unter Pollenze in die Pobacke, die sie seitallergie) brachte der Pricktest her jährlich verabreicht bedie Wahrheit auf ihren Arm: kommt, jeweils zu Beginn Chiara Rudigier reagiert der Pollensaison. auf Pollen aller Gräser und „Mein Leben mit Heuder Birke allergisch. Im schnupfen ist nun erträgfolgenden Herbst begann lich, beinahe beschwerdedie Hyposensibilisierung: frei. Doch was bleibt, ist Über 15 Wochen lang wurdas ungute Gefühl, was das den ihr wöchentlich die Cortison in meinem Körentsprechenden Allergene Keine Kreuzallergie: Chiara kann ihre per bewirkt und die Ausin steigender Dosis injiKatze Alexa unbeschwert herzen. sicht auf Heilung.“ ziert; im Anschluss folgten

WISSENSWERTES ZU ALLERGIEN Die Ursache für Allergien ist die Neigung zur Überreaktion gegenüber bestimmten Substanzen (z. B. Pollen, Hausstaub, Lebensmitteln), die in der Umwelt auftreten. Beim allerersten Kontakt lernt das Immunsystem den Fremdling kennen, der Allergiker wird gegenüber diesem sensibilisiert und beginnt zu reagieren. Beim erneuten Kontakt mit dem Allergen entwickelt das Immunsystem ein verändertes Reaktionsmuster, Botenstoffe wie Histamin werden ausgeschüttet. Diese rufen dann die Symptome einer Allergie hervor. Nach der Anamnese durch einen Facharzt erfolgt die Therapie: entweder mit Antihistaminen, Antiallergika oder Cortison (akut) oder der Hyposensibilisierung (vorsorglich mit subkutaner oder sublingualer Immuntherapie); auch alternative Therapie wie Bioresonanz oder Akkupunktur sind hier zu erwähnen.

TIPPS FÜR HEUSCHNUPFEN-GEPLAGTE FENSTER ZU Nur kurz lüften – auf dem Land abends – in der Stadt morgens! Schlafen bei geschlossenem Fenster! KLEIDER & HAARE Wäsche nicht im Freien aufhängen – Haare am Abend waschen – Tageskleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen! AUTO Lüftungsanlage mit Partikelfilter ausstatten! AUGENSCHUTZ Brille oder Sonnenbrille hält Pollen zumindest von einem Teil der Augen fern! REGEN-SPAZIERGANG Regen verringert die Pollenaktivität!

POLLENFLÜGE, AUSZUG ERLE, HASEL Februar bis April PAPPEL März bis April WEIDE, ESCHE, BIRKE März bis Mai HAINBUCHE, BUCHE April bis Mai EICHE April bis Juni KIEFER April bis Juli GRÄSER April bis September ROGGEN Mai bis Juli SPITZWEGERICH, BRENNNESSEL Mai bis September BEIFUSS Juli bis September TRAUBENKRAUT August bis September Weitere Infos unter www.pollenwarndienst. at, inklusive Polleninformation-WhatsApp-Service


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DAS WISSEN DER DROGISTEN

Schäfchenzählen… … oder das Problem mit dem Einund Durchschlafen. Jeder vierte Europäer leidet unter dauerhaften Schlafproblemen und jeder zweite gelegentlich. So vielfältig die Gründe sind, so vielfältig sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. Nicht immer muss gleich zu chemischen Schlafmitteln gegriffen werden. Bei einem Mangel an L-Tryptophan und Vitamin B6 leidet man oft unter Einschlafproblemen und gedrückter Stimmung. Nahrungsergänzungsmittel können Abhilfe schaffen und wieder einen gesunden Level von Serotonin (Glückshormon) und Melatonin (Schlafhormon) herstellen. Restless-Legs-Syndrom Es gibt auch die Möglichkeit, kurzzeitig Melatonin einzunehmen, aber das sollte nicht zu lange erfolgen, da sonst der Körper später eventuell selber kein Melatonin mehr bilden kann. Gegen das Restless-LegsSyndrom haben sich Kalzium und Magnesium bewährt. Beruhigende Pflanzenstoffe wie Baldrian, Hopfen, Cassia siamea, L-Theanin und ein bestimmter Sauerkirschenextrakt können rezeptfrei gekauft und probiert werden.

Natürliche Hilfsmittel Tagsüber sollte auf Bewegung und einen mindestens 15-minütigen Aufenthalt im Freien geachtet werden. Koffein ist bis zu 6 Stunden vor dem Schlafengehen zu vermeiden – stattdessen gibt es Beruhigungstees mit Baldrian, Melisse und Safran. Viel-

Die Zentrale von Farben Morscher.

Foto: Panograf

Aus Liebe zur Farbe Ein Unternehmen, das erfolgreich auf Innovation und Tradition setzt. „Ein- und Durchschlafprobleme werden langsam aber sicher zur neuen Volkskrankheit. Scheuen Sie sich nicht davor, zum Arzt zu gehen.“ JULIA PFEIFFER Vitalis HandelsgesmbH, Dornbirn

leicht hilft Ihnen auch ein warmes Voll- oder Fußbad. Lavendel, Zirbenholz und Kamille können als Duftsäckchen oder ätherische Öle im Schlafzimmer für Beruhigung sorgen. In der Fachdrogerie Ihres Vertrauens werden Sie dazu gerne beraten. Schlafzimmer ist entscheidend Achten Sie auf Ihr Schlafzimmer – es sollte ruhig, dunkel und etwas kühler als die übrigen Räume sein. Auch eine bequeme Matratze und wirbelsäulenschonende Kissen können zu einem erholsameren Schlaf beitragen. Und – das Handy bleibt bitte draußen oder ist auf Flugzeugmodus gestellt. In dem Sinne – eine gute und erholsame Nacht. ANZEIGE

Als Einmannbetrieb 1962 gegründet, ist Farben Morscher mittlerweile zu einer Unternehmensgruppe mit 175 Beschäftigten und 19 Standorten in Österreich herangewachsen. Trotz Wachstum ist das Unternehmen nach wie vor ein klassischer Familienbetrieb geblieben – mit traditionellen Grundwerten und Handschlagqualität, aber auch dem Ehrgeiz Neues und Innovatives in das Unternehmen einzubinden. Farben Morscher führt ein sehr breites Sortiment – das fängt bei Dispersionen an, geht über Lacke für Holz oder Metall bis hin zu Beizen, BIOFarben oder Fassadenfarben. Also eigentlich alles, was das Handwerkerherz begehrt. Doch wer mit Farben arbeitet, muss auch Untergründe vorbereiten bzw. die fertige Oberfläche finalisieren. Hier bietet Farben Morscher Geräte, Maschinen und Zubehör zum Schleifen, Saugen, Sägen, Polieren, Reinigen und vieles mehr an. Heutzutage liegt bei Materialien und Geräten der Fokus auf Nachhaltigkeit und ergonomischer Arbeitssicherheit – ein Thema, bei dem Farben Morscher mit Herstellern und Produzenten intensiv zusammenarbeitet. Dieses umfassende Sortiment rundet Farben Morscher mit weitreichenden Serviceleistungen ab: Abge-

sehen von den klassischen Computermischanlagen nuancieren 3 „FullTime-Mischer“ in Weiler auch knifflige Farbtöne, wenn zum Beispiel die Küchenfront zum Tisch passen soll. Die hausinterne Werkstatt in Weiler ist auf dem neuesten Stand, 10.000 lagernde Ersatzteile im Hintergrund garantieren eine schnelle und kompetente Reparatur. Die Monteure und Techniker sind sogar von diversen Lieferanten bevollmächtigt, Garantiereparaturen durchzuführen – das ist wohl das beste Gütesiegel für eine Werkstatt. „Farben sind unsere Leidenschaft und natürlich gehören dazu auch Geräte, Zubehör, Leitern und Werkzeug. Eben diese Leidenschaft ist unser Motor, um mit unseren Kunden gemeinsam die optimale Lösung für perfekte Oberflächen zu finden“, sagt Hans Jörg Albrecht, Vertriebsgeschäftsführer bei Farben Morscher. Nachhaltigkeit im Fokus Neben all diesen geschäftlichen Belangen legt Farben Morscher Wert auf Menschen und Umwelt. Die Gebäudebeschaffenheit ist auf ein Höchstmaß an Sicherheit für Mensch und Umwelt ausgelegt. Bewusstsein für Arbeitssicherheit und soziale Kompetenz sind nicht nur leere Worte, sondern werden aktiv in der Geschäftsleitung und im Team gelebt.


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Vitale Frühjahrsnews

Oder wie man gezielt gegen die Frühjahrsmüdigkeit angehen kann.

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Stoffwechsel, die Konzentrationsfähigkeit, stärken aber auch Haut, Haare und Nägel sowie das Nervensystem und mehr. „Ist der Körper hier ausreichend versorgt, fühlt man sich gleich vitaler und aufgeweckter“, so Morscher. Auch nimmt Morscher die Vitamine D und A in ihre Frühjahrspflicht: „Beide haben ein Nahver-

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in Feldkirch-Gisingen. Gleichzeitig verweist die Apothekerin auf das große Spektrum der wertvollen organischen Verbindungen, den Vitaminen, und nennt auch gleich einige beim Namen: „Gerade die B-Vitamine spielen im Frühjahr eine bedeutende Rolle.“ So unterstützen etwa B1, B6 oder B12 die Blutbildung, den

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Noch müde? Bewegung, frische Luft und vitaminreiche Kost bringen Vitalität.

hältnis mit der Sonne.“ Während mithilfe der Sonnenstrahlen der Vitamin-D-Aushalt jetzt wieder aufgestockt wird, kommt dem Vitamin A eine wesentliche Schutzfunktion zu. „Aber nicht nur vor den UV-Strahlen, sondern generell vor freien Radikalen wie Umweltgiften und Co.“, sagt die Apothekerin und empfiehlt die Einnahme von Betacarotin als Vitamin-A-Alternative. Inwieweit man vitaminmäßig ausgewogen unterwegs ist, das klärt dabei am besten ein Gespräch mit Apotheker oder Arzt. „Generell bieten Multivitaminpräparate neben Vitaminen auch Spurenelemente und Mineralstoffe und die Dosierung ist so gewählt, dass es zu keiner Überversorgung kommt. Auch sind Mittel aus der Natur wie Rote-RübenSaft, Kräuterextrakte und Co. gute Vitaminlieferanten.“

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FELDKIRCH Gerade aus der Winterruhe erwacht, übermannt uns schon die nächste Herausforderung: Die vermeintliche Frühjahrsmüdigkeit hemmt unser tägliches Tun. Dabei ist es nicht verwunderlich: Die Kälte, die Dunkelheit und manch grippale Erkrankung haben unsere Kraftreserven aufgebraucht, unseren Vitamintopf ausgezehrt. Strategien gegen Kreislaufbeschwerden, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Co. sind gefordert. „Gehen Sie raus, bewegen Sie sich an der frischen Luft und schöpfen Sie aus dem jetzt vermehrten Angebot an saisonalem und regionalem Gemüse, vergessen Sie nicht auf tierische Produkte und trinken Sie ausreichend“, lauten vorweg die Empfehlungen von Mag. pharm. Johanna Morscher von der Sebastian Apotheke


Wellness & Spa

Gesundheit, Moor-SPA und Genuss Jetzt ist genau die passende Zeit, um ein paar Tage zu entspannen und richtig durchzuatmen. Die Top-Adresse für Gesundheits- und Wellnessferien ist das Gesundhotel Bad Reuthe im Bregenzerwald. Bei diesem tollen und vielfältigen Angebot können Sie Ihre Gesundheit stärken und neue Energie tanken! Entspannung pur Sie sehnen sich nach Entspannung, nach einer wohltuenden Massage und möchten sich wieder einmal so richtig verwöhnen lassen? Schwimmen, saunieren, fein essen und einfach das Leben genießen ... Ganz in der Nähe, inmitten der unberührten Natur, liegt das Gesundhotel Bad Reuthe. Tauchen Sie ein in eine Welt aus Wärme und Wohlgefühl. Gesundheitskonzept basiert auf 4 Säulen Die ganzheitliche Gesundheit für Körper, Geist und Seele steht in Bad Reuthe im Mittelpunkt. Unter dem Leitsatz: „Das tut mir gut!“, bietet Bad Reuthe alles, was ein modernes Gesundheitshotel nur bieten kann – und was die Menschen in der heutigen Zeit am meisten brauchen. „Gesundheit stärken und neue Kraft tanken sind besonders wichtige Säu-

Gesundhotel Bad Reuthe**** Familie Frick GmbH 6870 Reuthe im Bregenzerwald, Tel. +43 5514 2265-0 www.badreuthe.at, office@badreuthe.at Wellness: Großzügige Badewelt mit Gartenpool, Sauna-Wellness-Welt mit Hamam in modernstem Design, Kosmetiksalon

Gesundheit: Moor-SPA, frisch gestochenes Naturmoor (besonders für Rücken und Gelenke), ganzheitliches Gesundheitskonzept basierend auf 4 Säulen Restaurant: Heimisch-Regionales wird modern interpretiert Werte: Herzlichkeit, Qualität und Verbundenheit zur Natur, 365 Öffnungstage

len für uns“, beschreibt Gastgeberin Jutta Frick das Angebot.

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Wellness und Genuss Ein weiteres Highlight ist die SaunaWellness-Welt in modernstem Design. Klare Formen, viel Holz, Glas

und Licht. Verschiedene Saunen und Dampfbäder sorgen für Entspannung. Die fachkundigen Masseurinnen und Kosmetikerinnen sorgen für pures Wohlbefinden. Thermenbad und Gartenpool Die Badelandschaft ist lichtdurchflutet. Im großzügigen Thermenbad und ganzjährig beheizten Gartenpool heißt es: eintauchen und genießen! Vergessen Sie den Alltag im herrlich warmen Pool mit Sprudelliegen und Massagedüsen. Lassen Sie die Seele baumeln, der Kopf wird frei. Kulinarische Köstlichkeiten Das Sahnehäubchen bietet der kulinarische Genuss. „Unsere Gäste schätzen besonders die regionalen Zutaten, die Frische und Leichtigkeit


Wellness & Spa unserer Speisen“, beschreibt Küchenchef Werner Strohmaier die kulinarische Seite des Hotels. „Wir vereinen Gesundheit und Genuss.“ Bewegung und Natur Für Gesundheit, Wellness und Entspannung bietet auch die Lage ein tolles Freizeitangebot in zauberhafter Natur – ideal für Bewegungsfreudige

„Moor ist gut für Rücken und Gelenke. Es stärkt auch das Immunsystem.“ Mag. Jutta Frick, Gastgeberin

und Genießer: Machen Sie mit bei Nordic Walking, Qigong, Rückenfit und mentaler Entspannung. Die Hotelfahrräder werden gerne genutzt, um die Umgebung zu erkunden. Gleich ums Eck können Sie in den Weg entlang der romantischen Bregenzerach einbiegen. Auch die geführte Mittwoch-Wanderung mit Familie Frick persönlich kommt bei den Gästen sehr gut an. In der fantastischen Bergwelt des Bregenzerwaldes gibt es wunderbare Ausflugsziele. Direkt beim Hotel locken herrliche Spazierwege vorbei am Moor bis hin zum Barfußweg. Rundherum eröffnen sich unzählige, wunderbare und gut markierte Wanderwege. Es ist für jeden etwas dabei, von der gemütlichen Wanderung bis zur hochalpinen Tour. Die Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im Bregenzerwald sind jedenfalls fast unbegrenzt – freuen Sie sich darauf!

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Aufgerichtet durch den Alltag Geist wesentlich stärken. Denn allzu oft verharren wir täglich über längere Zeit in verschiedenen „Körperhaltungen“, sei es

FELDKIRCH, LAUTERACH

„Stabile Körperhaltung bringt Wohlbefinden.“ Allein schon die Worte vermitteln Wohlbefinden und verdeutlichen damit auch eine Haltung, die nicht nur unseren Körper, vor allem auch unseren

EXPERTENTIPP

FITNESS im Büro am Computer, zu Hause beim Staubsaugen oder beim Abschalten auf der Couch. Wen wundert es, dass diese einseitigen

ÜBUNG ZUR KRÄFTIGUNG DER OBERSCHENKEL UND DES GESÄSSES

Haltungen mit der Zeit Verspannungen und/oder Abschwächungen in allen Bereichen des Körpers folgern. Durch diese Haltungen entwickelt sich schließlich die individuelle Körperhaltung. Genau diese prägt dann oft auch den Charakter des Menschen. „Mit den Worten von Wilfried Barlow ausgedrückt, werden wir schrittweise und unauffällig zu Sklaven unserer Vergangenheit“, so Bewegungsthe-

Jetzt beugen Sie Ihr linkes Knie bis zu einer Position von 90 Grad. Dann strecken Sie Ihr linkes Knie wieder. Wiederholen Sie diese Übung 10 bis 15 Mal. Jede Wiederholung sollte 2 Sekunden dauern. Die Übung mit dem rechten Bein wiederholen.

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Gehen Sie in den Ausfallschritt, indem Sie Ihr linkes Bein in einen großen Schritt nach vorne stellen. Der Oberkörper bleibt dabei aufrecht.

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rapeut Manfred Scheel. Er zeigt folgend wichtige Elemente für einen schmerzfreien Körper auf. Die Kräftigung der Oberschenkel, des Gesäßes, des unteren Rückens und die Flexibilität der genannten Körperbereiche spielen dabei eine wichtige Rolle.

Anleitungen von Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson – mehr unter www.life-fitness. at oder www.vitalplus.biz

ÜBUNG FÜR DIE D ­ EHNUNG DES GESÄSSES BZW. ZUR VERBESSERUNG DER ­KOORDINATION Stehen Sie auf Ihrem rechten Bein, beugen Sie Ihr rechtes Knie leicht. Den linken Fuß legen Sie im Stehen auf Ihr rechtes Knie.

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Nun beugen Sie Ihr rechtes Knie bis zu 90 Grad. Achten Sie darauf, dass Ihr Oberkörper dabei aufrecht bleibt. Für eine weitere Steigerung der Schwierigkeitsstufe pressen Sie Ihre Hände vor Ihrer Brust zusammen. Halten Sie diese Stellung für ca. 15 Sekunden und wiederholen Sie diese Übung auch auf der Gegenseite jeweils 3 bis 5 Mal.

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Natürliche Alternative für Pollengeplagte LINDAU Heuschnupfen beschäftigt nicht nur die Schulmedizin (siehe Seiten 4 und 5 dieser Ausgabe), alternativ hält auch die Homöopathie ihre Therapievorschläge bereit. Wenn kalten Nächten warme Tage folgen, zeigt meist das homöopathische Arzneimittel Dulcamara, gerade bei Auftreten von Heuschnupfen im späten Sommer oder im Herbst, bei den charakteristischen Symptomen wie asthmatischer Atmung und ständiges Niesen seine Wirkung. Dabei werden die Beschwerden vor allem in kalten Räumen und ganz besonders bei frisch gemähtem Gras, frischer Luft und geringster kalter Zugluft schlimmer. Eine Besse-

rung erfahren die Betroffenen in warmen Räumen. Ein weiteres Mittel bei Heuschnupfen oder Heuasthma ist Naja, dessen Wesen weich und nachgiebig ist. Diese Arznei kommt bei Patienten mit einer ständig stark verstopften Nase, meistens auf der linken Seite und wenig wund machenden Absonderung, zur Anwendung. Die Patienten neigen dazu, dauerhaft zu schniefen. Eine Verschlimmerung sehen wir an frischer Luft und morgens. Diese Menschen sind sehr kälteempfindlich. Das Arzneimittel Agaricus wird wiederum bei besonders heftigem Jucken in den Ohren und am oberen Gaumen eingesetzt. Ein Leitsymptom für diese Arznei ist, dass der Husten mit dem Niesen endet. Diese Patienten frieren

oft, sie zeigen auch eine ausgeprägte Angst um ihre Gesundheit, allen voran vor Krebs. Ein weiteres Merkmal ist, dass sich ihre Beschwerden meist diagonal zeigen, beispielsweise in der rechten Schulter und gleichzeitig im linken Knie. EXPERTENTIPP

HÖMOPATHIE Bei der Anwendung von Arsenicum album zeigt sich häufig eine wundmachende, wässrige Absonderung aus einer völlig verstopften Nase, besonders auf der rechten Seite mit brennenden Schmerzen. Die Symptome bessern sich bei häufigem Trinken von warmen Getränken sowie bei Aufenthalt in warmen Räumen;

sie verschlimmern sich jedoch bei Kälte und dem Einatmen von kalter Luft. Aus Angst vor ernsthafter Krankheit entsteht die typische Abhängigkeit zu anderen Menschen und das Verlangen nach Gesellschaft. Begleitet ist dieser Krankheitszustand immer von Angst, Ruhelosigkeit und Erschöpfung. Einnahme des homöopathischen Arzneimittels: 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3 Mal täglich (2 Tage lang) einen Schluck einnehmen. Elisabeth Majhenic ist Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie – Infos unter www.homoeopathieinstitut.com


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Lebensqualität ohne Brille Ich hatte mich schon an das Leben mit Brille und Kontaktlinsen gewöhnt. Trotzdem – ich kann gar nicht mehr genau sagen warum – habe ich mich für eine Augenlaserbehandlung bei OculoVision entschieden. Ich bereue den Entschluss absolut nicht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Hilfsmittel sehen zu können, diese Lebensqualität ist unbeschreiblich!

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Freitag, 29. März 2019 Vorarlberger Nachrichten

Haariger Trend Wenn die Haare am Kopf weniger werden, dann grei­ fen viele vorerst zu Spezial­ haarpflegeprodukten, Nah­ rungsergänzungsmitteln oder Medikamenten. Das kann allzu oft wirkungslos beziehungsweise nicht ohne Nebenwirkung bleiben. Mit ein Grund, warum sich im­ mer mehr, darunter gerade das männliche Geschlecht, für eine Haartransplan­ tation beim plastischen Chirurgen entscheiden. Die Kosten bemessen sich dabei nach der Menge der transplantierten Haare be­ zieungsweise Haarinseln.

Loslassen und aufbrechen KLAUS Liegt in

einer Zeit, in der Konsum, Mehrwert und Wachstum großgeschrieben werden, Fasten überhaupt noch im Trend? Viele Menschen verbinden es mit einem Gefühl des Verzichts und Mangels, einem Zustand also, den man tunlichst vermeiden möchte. Weshalb hat aber Fasten in vielen Kulturen und Religionen seit Menschengedenken einen zentralen Stellenwert?

Was wirklich wichtig ist So wie man aus nassem Ton Gefäße formt, aber erst die Leere in ihnen das Füllen ermöglicht, bleibt das Wesentliche häufig auch in uns Menschen unsichtbar im Inneren eingeschlossen. Es liegt jenseits der äußeren Gestalt und des Nutzwertes. Allzu oft identifiziert man sich mit seiner Fassade und all dem, was an einem hängt, hat seine tiefere Sehnsucht vergessen. Doch was hat das alles mit Fasten zu tun? Die Entsagung, in welcher Form und Ebene auch immer, ermöglicht erst das Aufspüren dessen, was wirklich wichtig und wesentlich ist. Es braucht Mut und Willenskraft sich von

zeitraubenden Vergnügungen, Konsum, Gewohnheiten und Abhängigkeiten frei zu machen und sich mit der eigenen Person auseinanderzusetzen. Zu erfahren, was Verlangen auslöst und wie viel Stärke es braucht, EXPERTENTIPP

LEBENSBERATUNG dem Drang nicht nachzugeben, ist eine wichtige Selbsterfahrung. Im Prozess des Leerwerdens kommt man seinem Schatten auf die Spur, dort wo man übertreibt oder wo man nicht mehr Herr seines freien Willens ist, fremdbestimmt lebt. Oft sind es auch Gedanken,

gewohnte Verhaltensmuster und Anpassungsreaktionen, die irgendwann zum Verhängnis werden. Verzichten kann also als eine Art Bewusstseinstraining angesehen werden, um diesen destruktiven Dynamiken näher zu kommen, Ballast und Begrenzungen aufzuspüren, hemmende Lasten abzulegen.

Wahre Unabhängigkeit Diese Einkehr bei sich selbst ist Voraussetzung für wahre Unabhängigkeit, schafft die Grundlage für personale Freiheit. Durch Verzicht findet Reinigung und Klärung statt, dafür was wirklich aus seinem Inneren herauskommt, und wo man nur Rollen und Funk-

Entrümpeln heißt gerade auch, sich von Überflüssigem zu befreien.

tionen erfüllt. So kann ein neuer Raum für Aufrichtigkeit und Authentizität entstehen. Lebt man achtsam und aus diesem wahren Selbst heraus, hat dies auch Auswirkungen im Außen. So liegt es nun an jedem Einzelnen sich zu fragen, in welchem Lebensbereich er einen Mehrwert durch Entsagung schöpfen möchte, folglich auch für seine Mitmenschen. Ob man nun etwas von seinem materiellen Überfluss aus Solidarität mit Armen teilt oder durch Reduktion von Mediennutzung mehr Zeit für persönliche Begegnungen schafft bzw. durch bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen die Umwelt schont, ist Geschmackssache. Auch das Ausmisten von altem Hausrat sowie das Selektieren und Neuordnen von Beziehungen sind Handlungen, die besonders in die Fastenzeit passen. Wesentlich dabei ist jedenfalls die Erkenntnis, dass Loslassen nicht zwangsläufig Verlust bedeutet, sondern in eine neue Freiheit und tiefere Verbundenheit führen kann.

Mag. Sabine Fleisch MSc ist Psychologin und Psycho­ therapeutin – mehr unter www.sabinefleisch.com


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Freitag, 29. März 2019 Vorarlberger Nachrichten

DIE FAMILIE IN DEN FOKUS GERÜCKT

Kinderköpfe unter Druck

Umfrage zeigt, dass Stress Kinder vermehrt zu Kopfschmerzpatienten macht. SCHLADMING Stress in der Schule, in der Familie und in der Gesellschaft macht viele österreichische Kinder und Jugendliche zu Kopfschmerzpatienten. „Die Häufigkeit von Kopfschmerzen nimmt mit steigendem Alter zu. Mit zwölf Jahren haben 90 Prozent der Kinder ‚Kopfschmerzerfahrung‘“, so Kinderarzt Reinhold Kerbl (ST). Dabei könne man mit einem Anteil bei Spannungskopfschmerz von 60 Prozent rechnen, Migräne mache zwölf Prozent aus. Beim Spannungskopfschmerz stehen dabei dumpfe, drückende Schmerzen im Vordergrund. Die Symptome werden durch körperliche Aktivität nicht stärker. Übelkeit und Erbrechen sind selten; oft sind auch Muskelverspannungen vorhanden.

Eine Umfrage unter 660 österreichischen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren hat dabei ergeben, dass drei von vier Jugendlichen zumindest einmal in drei Monaten eine Kopfschmerzattacke haben; bei einem Drittel ist das einmal pro Woche der Fall. Nur ein Viertel der Betroffenen hat schon einmal einen

Bereits mit zwölf Jahren haben Kinder erste Kopfschmerzerfahrung.

Expertenrat dazu bekommen. In einer anderen in Österreich durchgeführten Umfrage unter Jugendlichen gaben diese zu 46 Prozent „Stress in der Schule“ und zu 45 Prozent „Stress im Allgemeinen“ als auslösende Faktoren für Kopfschmerzen an. Mütter von Jugendlichen sprachen zu 51 Prozent von Schulstress und zu 34 Prozent von „Stress im Allgemeinen“. Lehrer bezeichneten zu 53 Prozent „Stress im Allgemeinen“ als häufigen Auslöser von Kopfschmerzen bei ihren Schülern. Die Schulsituation wurde von ihnen nur zu 37 Prozent als Ursache angegeben. Davor rangierten bei ihnen noch „zu viel Medienkonsum“ bzw. „zu viel Zeit vor dem Bildschirm“ mit 43 Prozent. Kerbl empfiehlt, Kopfschmerz bei Kindern keinesfalls zu negie-

Wiederholungstäterin Zecke WIEN Achtung, die Zecken sind bereits un-

terwegs. Wie auch das Spinnentier sollten alle, und hier gerade Eltern, aktiv werden: Überprüfen Sie, ob Ihr Nachwuchs gegen den von der Zecke übertragenen Krankheitserreger, einer FSME (FrühsommerMeningoenzephalitis), geimpft bzw. der Schutz noch aufrecht ist. Geimpft werden kann schon ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Das Schema umfasst drei Teil­ impfungen bei der Grundimmunisierung, eine Auffrischung nach 3 Jahren, danach eine Auffrischungsimpfung alle 5 Jahre. Die

» ELTERN BILDUNG

österreichweite Impfaktion ist bereits angelaufen; die Kosten werden von den Sozialversicherungsträgern bezuschusst. Übrigens: Die Anzahl der FSME-betroffenen Kinder in Österreich hat wieder zugenommen. Das jüngste betroffene Kind war drei Wochen alt. Dabei lauert die Gefahr nicht wie oft angenommen im Wald, vielmehr tummeln sich Zecken vor der Haustür, im Rasen, Wiesen oder Gebüsch. Ach ja, und die Blutsauger beißen nicht, sondern stechen zu, unbemerkt, denn mit ihrem Schleim betäuben sie die Einstichstelle.

ren, sondern mit dem Arzt abzuklären. Das Führen eines Kopfschmerztagebuchs erleichtert das Erkennen der Auslöserfaktoren; Entspannungsverfahren und

Stressbewältigungsstrategien helfen. Beim Spannungskopfschmerz können Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol (als Mittel zweiter Wahl) helfen. Bei Migräne gibt es speziell wirksame Medikamente.

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14 Fit & Gesund Entschlackende Ernährung KRUMBACH

Mit der richtigen, typgerechten Ernährung und somit abgestimmt auf die drei Doshas, die Energietypen Vata, Pitta und Kapha, kann nicht nur die Idealfigur erreicht, sondern gleichzeitig auch die Gesundheit gestärkt werden: Sie schlafen besser, sind stressresistenter und weniger anfällig für Infekte. Vom Typ unabhängig helfen aber auch Ayurvedaregeln beim energiespendenden Essen. Ein leichtes Frühstück mit frisch gepressten Fruchtsäften. Vataund Pitta-Typen dürfen sich auch einen warmen Getreidebrei mit Gewürzen gönnen. Kapha-Typen sollten, wenn möglich, erst mit dem Mittagessen, das idealerweise zwischen 11 und 14 Uhr ist, beginnen. Zu dieser Zeit brennt das Verdauungsfeuer am stärksten. Empfehlenswert ist eine vegetarische Ernährung mit viel grünem, bitterem Gemüse. Nicht zu verEXPERTENTIPP

AYURVEDA gessen sind Gewürze wie Pfeffer, Chili, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander. Wunderbar passend sind zu dieser Jahreszeit die Kräuter, besonders Wildkräuter mit ihrer bitteren und entgiftenden Eigenschaft. Auf Milch, Milchprodukte sowie Fisch sollte hier verzichtet werden. Am Abend genügt eine gut gewürzte Suppe mit Kräutern; jetzt sollte auf Salate oder Rohkost verzichtet, ab 18 Uhr nichts mehr gegessen werden. Diese Nahrungsmittel setzen sich sonst als Schlacken fest. Und am besten ist es, zwischen den Mahlzeiten viel heißes, abgekochtes Wasser zu trinken. Auch unterstützen passende Ayurvedamassagen: Zitronen-Kokos-Stempel-Massage (Pinda Sweda) ist gegen Cellulitehaut bestens geeignet; auch Seidenhandschuhmassage (Garshan) und Pulvermassage (Udvartana) unterstützen das Entschlacken. Veronika Forster ist dipl. Ayurveda-Praktikerin – www.pension-sonnblick.at

Freitag, 29. März 2019 Vorarlberger Nachrichten

Am Gipfel des Glücks

Skitour auf die Tschaggunser Mittagspitze ist etwas Besonderes. TSCHAGGUNS Auch auf die Gefahr hin, dass Sie die Skier ein Stück des Weges schultern müssen, möchte ich Ihnen doch noch ein, aus meiner Sicht besonderes Saison-Highlight vorstellen, und zwar geht es auf die Tschaggunser Mittagspitze (2168 m). Von unten betrachtet nimmt sich der Anstieg relativ steil aus, tatsächlich jedoch handelt es sich um eine eher leichte Tour, aber eine, die ein berauschendes Gipfelerlebnis beschert.

den ist das Skidepot unterhalb des Gipfels erreicht. Wir entledigen uns der Tourenski und bewältigen den Rest der Tour zu Fuß. In leichter Kletterei geht es aufwärts. Wegen der teilweise vereisten Felsen heißt es allerdings aufpassen. Die Mühe lohnt sich jedoch, allein schon der Aussicht wegen. Die macht fast sprachlos. EXPERTENTIPP

TOUREN

Kindheitserinnerungen Wir beginnen den Aufstieg beim Wanderparkplatz oberhalb des Kraftwerkes in Tschagguns-Latschau und nehmen den Weg in Richtung Lindauer Hütte, der bei entsprechender Schneelage auch von Rodlern stark frequentiert ist. Wir halten uns links, der Güterweg wird steil, doch dann eröffnet sich uns ein wunderbarer Blick auf die Drei Türme. Wir zweigen wieder links ab, marschieren hinauf, bis wir einer schön angelegten Spur folgen können. Vom offenen Feld geht es bald in den Wald hinein. Während die Sonne langsam das Tal unter uns flutet, steigen wir im Schatten der Bäume auf. Danach wird es auch dort oben weit. Der Anblick der Alpe Alpila weckt bei mir Erinnerungen an

Vom Gipfelkreuz lässt es sich schön ins Land hineinschauen.

die Kindheit. Wir waren oft und gerne dort. Oberhalb der tief im Schnee liegenden Alphütten werden die Hänge steiler, aber mit ein bisschen Kondition sind sie locker zu bewältigen. Nach gut drei StunTOURENINFOS AUFSTIEG ca. 3 Stunden HÖHENMETER rund 1100 EINKEHRMÖGLICHKEITEN Berggasthof Grabs, ansonsten in Latschau

Der Schnee bietet an diesem warmen sonnigen Tag alles, von Pulver über Firn bis Bruchharsch. Da wir nicht sicher sind, wie gut die steile Waldschneise zu befahren ist, nehmen wir den Güterweg in Richtung Grabs, kehren dort noch im Berggasthof ein, um danach weiter über die geräumte Straße zum Ausgangspunkt in Latschau zu brettern. Schön war’s, wirklich schön. Geht sich die Tour jetzt nicht mehr aus, nehmen Sie sie für den nächsten Winter auf den Plan. Aber nie Sicherheitsausrüstung vergessen. MARLIES MOHR marlies.mohr@vn.at 05572 501-385

Darmvorsorge: Pflicht, nicht Kür

Krebshilfe mahnt zur regelmäßigen Darmspiegelung.

WIEN Zum Internationalen Darmkrebsmonat März appelliert die Österreichische Krebshilfe einmal mehr an die Bevölkerung, die Darmspiegelung ab 50 als Pflichttermin wahrzunehmen. Nicht ohne Grund: In mehr als 90 Prozent aller Fälle sind vor der Entstehung des Karzinoms viele Jahre hindurch Vorstufen in Form von zunächst gutartigen Darmpolypen nachweisbar. „Wenn Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen lie-

ßen, könnten mögliche Polypen sofort erkannt und abgetragen werden und dadurch die Entstehung von Darmkrebs weitgehend vermieden werden“, so Univ.Prof. Dr. Michael Gschwantler von der Österreichischen Ge-

sellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH). Am wichtigsten für die Patienten ist dabei auch die Gewissheit, dass die Untersuchung schmerzlos ist. Das ermöglichte die Einführung der „sanften“ Koloskopie, bei der eine Prämedikation („Kurzanästhesie“) zum Einsatz kommt.

Infomaterial

Die Koloskopie kann mittlerweile schmerzlos durchgefüht werden.

Die Krebshilfe informiert in der Broschüre „Darmkrebsvorsorge“ über die Möglichkeit zur Darmkrebsvermeidung. Als Service werden auch die Kontaktadressen der koloskopierenden Stellen mit Qualitätszertifikat aufgelistet. Nähere Infos gibt es unter www. krebshilfe.net und www.oeggh.at


Med Konkret Treffpunkt Gesundheit

Eine Veranstaltungsreihe von

Prim. Dr. Michael Rohde und Prim. Dr. Dr. Burghard Abendstein

Krebsbehandlung und Frauengesundheit Dienstag, 9. April 2019, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch In der Frauenheilkunde ist die Vorsorgemedizin am längsten etabliert. Mittlerweile können durch spezielle Impfungen Krebserkrankungen sogar ganz und gar verhindert werden. Bei einer Krebserkrankung ist in vielen Fällen eine Heilung bereits möglich.

Nächste Veranstaltungen Prim. Mag. Dr. Richard Bauer: Diagnose Kopftumor: Operationen am Gehirn Dienstag, 14. Mai 2019, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch Prim. Prof. Dr. Felix Offner: Pathologie: Fundament der Krebsbehandlung Dienstag, 18. Juni 2019, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch

Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Eintritt frei.

Partner

Getränkesponsor


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Freitag, 29. März 2019 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen

Foto: VGKK

40 Angebote auf einen Klick

www.meinesv.at – Rund-um-die-Uhr-Service der VGKK für ihre Versicherten. Die Einreichung einer Wahlarztrechnung, das Abrufen der Leistungsinformation (welche Behandlungen habe ich in Anspruch genommen) die Beantragung des Kinderbetreuungsgeldes oder die Erstellung eines Versicherungsdatenauszugs, Bestellen von Urlaubskrankenscheinen oder eines Dienstleistungsschecks – all das und noch einiges mehr können Versicherte der VGKK über den Onlineservice MeineSV (www.meinesv.at) abrufen bzw. erledigen. Dieses digitale Angebot ermöglicht den Versicherten eine einfache, schnelle und

sichere Abwicklung ihrer Anliegen von zu Hause aus rund um die Uhr.

VGKK auf der Frühjahrsausstellung „Schau“

Aktivieren der Services Um diesen Service nutzen zu können, ist eine Bürgerkarte oder die Handy-Signatur nötig. Die Aktivierung der Bürgerkarte oder HandySignatur von Versicherten ist u. a. kostenlos an den Kundenschaltern der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn und in allen Servicestellen möglich (Achtung: Pass oder Personalausweis unbedingt notwendig!). Weitere Aktivierungsstellen (z. B. bei anderen Sozialversicherungsträgern, Gemeinden, Finanzämtern etc.) finden sich unter www.buergerkarte.at

Mitarbeiterinnen der Vorarlberger Gebietskrankenkasse informieren bei der Frühjahrsausstellung „Schau“ der Dornbirn Messe vom 4. bis 7. April über die verschiedenen Angebote der VGKK zur Gesundheitsförderung. In Halle 7 gibt es alles Wissenswerte über Angebote wie „Richtig essen von Anfang an“ oder „Therapie aktiv – Diabetes im Griff“. Besuchen Sie uns am Stand 29, es lohnt sich auf jeden Fall.

www.vgkk.at


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