Fit & Gesund Gesundheitsbeilage
Donnerstag, 30. Mai 2019
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Allenfalls Hautsache B R E G E N Z
Hautunreinheiten wie Mitesser oder Pickel sprießen nicht nur bei Jugendlichen, sondern gern auch einmal bei manchen Erwachsenen wie Pilze aus dem Boden. Doch liegt es am Stress, an der Jahreszeit oder ist die falsche Ernährung für eine unreine Haut verantwortlich? Wir gehen der Sache nach. Vorweg – ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Ernährung und unreiner Haut bzw. Akne gibt, ist ein umstrittenes Thema. Die Forschungsergebnisse sind sehr widersprüchlich. Es gibt jedoch Lebensmittelgruppen, die mit unreiner Haut in Verbindung gebracht werden.
Nicht förderlich Vordergründig wird die westliche Ernährungsweise mit einem hohen Anteil an schnell verdaulichen Kohlenhydraten, Kuhmilchprodukten und schlechten Fetten für die unreine Haut verantwortlich gemacht. Schnell verdauliche Kohlenhydrate aus Süßigkeiten, süßen Getränken oder Weiß-
Vollkornprodukte, Haferflocken und Co. können Entzündungen verringern.
mehlprodukten führen zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Als Antwort schüttet der Körper das Hormon Insulin aus. Dieses wiederum regt das Wachstum der Zellen an, woraufhin auch die Talgdrüsen wachsen. Milch scheint sich ebenfalls ungünstig auf die Talgproduktion auszuwirken, jedoch ist unklar, ob die Hormone der Milch, das Milchfett oder das Milcheiweiß unreine Haut fördern.
Entzündungshemmend Hingegen wird vermutet, dass eine Ernährung mit langsam verEXPERTENTIPP
ERNÄHRUNG daulichen Kohlenhydraten aus Vollkornprodukten, Haferflocken, Hülsenfrüchten, Gemüse, Salat und Obst Entzündungen verringert und auch die Größe der Talgdrüsen verkleinert. In manchen Studien zeigt sich, dass auch die Ballaststoffe in frischem Gemüse eine positive Wirkung auf die Haut erzielen. Diese Nahrungsmittel wirken schon durch die positive Unterstützung des Darmes auf eine gesunde und schöne Haut ein. Abschließend ist festzuhalten, dass es für konkrete Ernährungsempfehlungen bei unreiner Haut jedoch noch nicht genügend Beweise gibt. Julia Giacomuzzi ist Diätologin bei der aks gesundheit GmbH – mehr unter www.aks.or.at
IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN Heidemarie Netzer, Roland, Philipp Steurer, Fotolia VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße1, Redaktion und Anzeigen: 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1
Editorial
Heidemarie Netzer
Aus klein mach‘ groß Wirklich spätestens seit die aufgedeckten, qualvollen Tiertransporte im Land vom Irrsinn in der Fleischproduktion zeugen, die Plastikflut unsere Traumstrände vermüllt, generell Umweltzerstörungsszenarien via TV unsere Wohnzimmer
„Hörten wir mehr auf die Signale unseres Körpers, wären hausgemachte Diskrepanzen rasch beseitigt.“ erreichen, scheint Idealismus zur Alltagserscheinung zu avancieren. Ein Umstand, der Großes erhoffen lässt: Wenn jeder Einzelne konkrete Schritte setzt, kann ein Umschwenken im Umgang mit unserem wertvollen Lebensraum gelingen. Betrachten wir da unser Konsumverhalten: Eine schier nicht enden wollende Vielfalt, Preisdumping und Werbebotschaften verführen zum Kauf, wecken Bedürfnisse, die sich uns zuvor noch nicht offenbarten. Übrigens ein Fakt, der weniger unserem Wohlergehen als vielmehr der globalen Verstrickung von Politik und Wirtschaft, deren unstillbaren Profitgier dient und Ausbeutung der Ressourcen, Überpro-
duktion, Massentierhaltung – die Liste der vernichtenden Tatsachen ließe sich unendlich fortsetzen – folgert. Zöge man nun die logischen Konsequenzen, wäre man gegenüber den Signalen des Körpers, der Natur sensibilisiert, würde so manches letztendlich nicht in unserem Organismus landen. Die ernüchternde Wahrheit lautet aber: Wir füttern uns quasi zu Tode, wie es Regisseurin Catharina Roland in ihrem aufdeckenden, dabei hoffnungsgebenden Filmwerk „Awake2Paradise“ und exklusiv im Fit&Gesund-Interview (Seite 4 und 5) treffend beschreibt. Ein Umstand, dem wir mit kritischem Blick aufs Ganze, im Kleinen effektiv begegnen könnten – wären wir nur das, was uns von anderen Spezies unterscheidet: Ein Wesen, ausgestattet mit Vernunft. Mit diesem interessanten, ja überlebenswichtigen Ansatz und weiteren Ausführungen zu Themen wie Prüfungsangst, Verhütungsverhalten, Migräne, Beckenboden und Co. wünsch‘ ich Ihnen nun ein nachhaltiges Lesevergnügen. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14
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VN-INTERVIEW. Catharina Roland, Regisseurin und Autorin
Wir füttern uns zu Tode Oder warum unser Ernährungsverhalten zur lebensbedrohenden Lebensweise wird.
SCHWARZACH Klar, jeder kann die von wirk-
lich allen Gesundheitsexperten empfohlene Ernährungspyramide im Schlaf aufzählen: Gesundes wie ungezuckerte Getränke, Getreideprodukte, Gemüse und Obst sowie Fisch und Milchprodukte stehen unumstritten vor Fleisch und fetten, wie süßen Verführungen. Doch in unserem täglichen Tun bzw. Essverhalten sieht es anders aus: Täglich füllt Fleisch in all seinen Variationen unsere Teller, stillen gesüßte Getränke unseren Durst, gönnen wir uns Süßes als Belohnung. Wenn Sie jetzt vehement verneinen können, zählen Sie zu den Glücklichen, die das Attribut „Ausnahme von der Regel“ beanspruchen.
Fakt ist, dass 20 Prozent aller Todesfälle weltweit im Zusammenhang mit schlechter oder falscher Ernährung stehen; 11 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen, die da Herz-Lreislauf-Krankheiten, Krebs, Diabetes und mehr lauten. Fit&Gesund stieß bei der Recherche in Sachen gesunde Lebenshaltung auf den neuen Dokumentarfilm „Awake2Paradise“ der Regisseurin und Autorin Catharina Roland, in dem sie mit Wissenschaftlern, Zukunftsforschern, Transformationslehrern über die innere und äußere Gesundheit, auch jene der Erde spricht, aber auch die Aspekte der Nahrungsmittelindustrie und die Ernährungsgewohn-
Schonungslose Erkenntnis SELBSTEXPERIMENT „Du bist, was du isst“
oder mit Catharina Rolands Worten ausgedrückt „Alles, was ich zu mir nehme, wird zu einem Baustein meines Körpers und stärkt oder behindert meine Selbstheilungskraft und Vitalität“, nahm sich die Autorin zu Herzen und startete vor einigen Jahren ein dreiwöchiges Selbstexperiment. Sie schildert: Im Verlaufe des Experiments habe ich anstelle von gesundem, biologischem und nährstoffreichem Essen – wie ich es seit einigen Jahren praktiziere – all das gegessen, was mir im Alltag angeboten wurde. Das beinhaltete Kuchen aus Weißmehl mit Zucker, Fertigprodukte mit künstlichen Inhaltsstoffen, Fleisch aus Massentierhaltung, Softdrinks, Chips, Frühstückscerealien, Schokoladeriegel,
Burger. Dinge, von denen sich in unseren westlichen Zivilisationen viele Menschen täglich und fast ausschließlich ernähren. Schon nach kurzer Zeit wurde mir regelrecht übel, ich bemerkte, wie mein Körper rebelliert, aber nach ein paar Tagen begann er, wie ein Süchtiger, noch mehr davon zu wollen. Gleichzeitig wurde ich aber immer müder, unkonzentrierter, lustloser. Ich bekam Kopfweh und bemerkte auch, dass ich einerseits gleichgültiger gegenüber meiner Umgebung wurde, andererseits auch viel gereizter und aggressiver reagierte. Schließlich war es mein damals 10-jähriger Sohn, der mich bat, dieses Experiment abzubrechen. Ich kann mich noch genau an seine Worte erinnern: „Bitte hör auf, ich will meine Mami zurück!“
heiten beleuchtet. Im Interview definiert sie nun ihre Erfahrungen und harte Fakten. Sie haben sich in Ihrer Doku unter anderem mit dem Thema „Ernährung“ auseinandergesetzt. Wie kommt es Ihrer Meinung nach zum weltweiten Phänomen der falschen Ernährung? ROLAND Ernährung hat ja viel mit Gewohnheit, aber natürlich auch mit dem vorhandenen Angebot und der Produktionsweise zu tun. Nun ist es aber momentan leider noch so, dass wir den Großteil unserer Nahrung von industriellen Großbetrieben beziehen, denen es nicht um unsere Gesunderhaltung oder die Gesundheit der Erde, sondern nur um Proftimaximierung geht – ohne Rücksicht auf Konsequenzen für Mensch, Tier oder die Vielfalt der Pflanzenwelt. Ein wichtiger Faktor ist sicherlich auch, dass wir in einer immer schnelllebigeren Welt leben und uns selbst und unsere Körper immer weniger spüren können. Stattdessen aber einer scheinbaren Erfüllung von außen nachjagen, ohne zu bemerken, dass wir dadurch innerlich immer leerer werden. Charles Eisenstein sagt in AWAKE2PARADISE ja so schön „Warum konsumieren Menschen so viel? Weil sie hungrig sind. Aber vielleicht ist das, wonach wir hungrig sind gar nicht die Dinge, die wir konsumieren. Ich denke, wir sind hungrig nach unseren verlorenen Beziehungen, dem Gefühl im Universum zu Hause zu sein, dem Gefühl dazuzugehören, auf jede Pflanze, jedes Tier, jede Landschaft zu blicken und zu wissen, dass diese intime Weggefährten sind.“ Verführen uns zunehmend Werbung und damit Medien zum ungesunden Essen?
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tierhaltung ist aber nicht nur für unendliches Tierleid, sondern auch für ökologische Kata strophen verantwortlich: die Abholzung der Regenwälder für Mais und Getreide und Soja, riesige Monokulturen, durch die die Böden mit Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden und Dün gemitteln vergiftet werden. In einer Zeit, da Bio-Gütesiegel sprießen – wie kann ich mich als kritischer Konsument im An gebotsdschungel zurechtfinden bzw. auf was kann oder soll ich mich letztendlich verlassen? ROLAND Zu 100 Prozent verlassen kann ich mich auf Nahrungsmittel, die ich selbst ange baut habe. Gut verlassen, kann ich mich auf Nahrungsmittel, die ich von Bauern gekauft habe, die ich kenne. Ich empfehle, regelmäßig im Internet zu recherchieren, auf welche Güte siegel man sich aktuell verlassen kann.
ROLAND Ich habe selbst jahrelang als Wer beregisseurin gearbeitet und mich damals in tensiv mit den Verführungstaktiken der Wer bung beschäftigt. Produkte werden immer mit Emotionen verkauft und die Werbung zielt darauf ab, gewisse Bedürfnisse in uns zu we cken. Dazu kommt, dass viele Konzerne ihre Produkte fälschlicherweise, um den neuesten Trends zu entsprechen, als „gesund“ verkau fen, obwohl sie in Wahrheit nichts enthalten, was unsere Zellen zu einem gesunden Arbei ten brauchen könnten. Da werden Eltern etwa „gesunde Frühstückscerealien mit künstlichen Vitaminen für ihre Kinder“ verkauft, obwohl ich diese nicht einmal meinen Hühnern ver füttern würde, da sie unglaublich viel Zucker enthalten. Und noch eines: Werbung in gro ßen Medien können sich meist nur Konzerne leisten, die wiederum – auch durch den Druck ihrer Aktionäre – möglichst billig produzieren müssen. Es werden keine hochwertigen Roh stoffe mehr verwendet, es wird nicht auf die Gesunderhaltung der Anbauflächen oder der Tiere geachtet. Das wäre viel zu teuer. Dazu kommt die geschäftliche „Verquickung“ von Lebensmittelindustrie, Düngemittelindus trie, Pharmakonzernen und Politik. Würden wir Menschen kollektiv konsequent nur mehr Lebensmittel kaufen, die uns und unsere Um welt gesund erhalten, uns an die Heilkraft der Pflanzen, die in unserer Umgebung wachsen erinnern, dann wären sowohl die Düngemit tel-, die Nahrungsmittel als auch die Pharma industrie bald in Konkurs.
Welche Rolle nehmen die großen Lebensmit telunternehmen wie auch die Fleischindustrie
ein – gerade auch in Bezug auf schwere Erkran kungen oder gar die Umwelt? ROLAND In den letzten 50 Jahren hat sich der Fleischkonsum weltweit verfünffacht. Jährlich werden 65 Millionen Tiere für unsere Ernäh rungszwecke geschlachtet. Parallel dazu hat die Fallzahl von Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs deutlich zugenommen. Dazu kommt, dass wir mit dem Konsum dieses Fleischs und von Milchprodukten von Tieren aus Massen tierhaltung gleichzeitig auch die Stresshor mone dieser Tiere, die ihr Leben unter gruse ligen Bedingungen fristen und Todesängste in Schlachthäusern erleiden mussten, in unsere Körper aufnehmen. Da diese Tiere durch die furchtbare und lebensverneinende Haltung ja nicht mehr über gesunde Abwehrmechanis men verfügen, werden ihnen immer höhere Dosen an Antibiotika verfüttert, die direkt ins Fleisch gehen und die wir dann auch in unse ren Körper aufnehmen. Die weltweite Massen ZUR PERSON CATHARINA ROLAND Regisseurin und Autorin In ihrem zweiten Film „AWAKE2PARADISE“ stellt sie die Frage, ob und wie es uns gelingen kann, in Harmonie und Liebe mit uns selbst, einander und der Natur zu leben, eben ein Paradies auf Erden zu erschaffen. WOHN- UND WIRKUNGSSTÄTTE Wienerwald GEBOREN 1969 HOMEPAGE www.awake2paradise.com
Wenn Sie das Große betrachten, wie kann ich mich im Kleinen verhalten, wie kann ein individueller Paradigmenwechsel in Bezug auf gesunde Ernährung funktionieren? ROLAND Wenn ich beginne, gesund, d. h. auch biologisch und nachhaltig produzierte Lebens mittel einzukaufen, dann wird das herrschen de Marktgesetz von Angebot und Nachfrage sofort dazu führen, dass der Markt sich umstel len muss. Allein in den letzten Jahrzehnten hat es sich ja gezeigt, dass die steigende Nachfrage nach biologischen Lebensmitteln dazu geführt hat, dass auch die großen Supermarktketten eigene Bio-Labels gegründet haben. Am bes ten ist es natürlich, bei regionalen und wirk lich nachhaltig arbeitenden Biobetrieben ein zukaufen. Damit setze ich auch ein wichtiges Signal für andere Bauern, die noch „konventi onell“ produzieren, ihre Betriebe endlich wie der auf biologisch umzustellen. Ein Paradig menwechsel fängt im Idealfall bei uns selbst an. Im Grunde genommen geht es darum, uns selbst wieder lieben zu lernen, unsere Körper spüren zu lernen, uns selbst mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu begegnen. Dann werden wir diese Achtsamkeit und das Mitgefühl auch auf alles andere ausweiten können. Und abschließend: Kann ich mir als Otto-Nor mal-Verbraucher eine gesunde Lebensweise in all ihren Facetten überhaupt noch leisten? ROLAND Natürlich. Wenn ich mich wirklich gesund ernähre, dann fallen ja die üblichen Ausgaben für gezuckerte Softdrinks, Energy drinks etc. erst einmal weg. Aus heimischen Gemüsen, Obst, Getreide, Ölen kann man wunderbares Essen kochen. Auf unseren Wie sen und in unseren Wäldern wachsen Unmen gen an Kräutern und Wildsalaten, Wildspina ten, eine Menge an Obst, das nicht geerntet wird, wahre Superfoods, mit denen ich die Vi tamine und Mineralstoffe in meinem Körper wieder anfüllen kann – und das als Geschenk der Natur.
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EXPERTENTIPP
Bitter macht lustig Herb- und Bitterstoffe, eine Gruppe der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, wurden Jahrzehnte lang unterschätzt und gemieden. In den letzten Jahren jedoch erleben sie einen regelrechten Boom. Zahlreiche wissenschaftliche Studien und viele Bücher beschäftigen sich mit diesen Stoffgruppen und deren positiven Auswirkungen. Bitterstoffe wirken als natürliche Essbremse, das macht dauerhaft schlanker und ist zudem auch verdauungsfördernd. Ebenso tragen Bitterstoffe durch die verbesserte Verdauung zu einer schönen Haut bei: Bitter macht schön! Bitterstoffe sind basenbildend, immunstimulierend, stimmungsaufhellend: Bitter macht lustig! Durch das Zusammenspiel aller Wirkungen, die die Herbund Bitterstoffe in unserem Körper auslösen, altern unsere Zellen weniger und werden widerstandsfähiger. Natürliches Anti-Aging von innen Bitterstoffe verlängern unser Leben! Viele Menschen kennen die wohltuenden Wirkungen der Herb- und Bitterstoffe nicht mehr, da diese von unseren Tellern weitgehend verschwunden sind. In unseren Lebensmitteln sind durch restriktive Sortenauswahl und intensive Züchtungsarbeit viel zu wenig von den wichtigen herben und bitteren Stoffen enthalten. Dadurch ist unsere Ernährung und auch die Tierernährung zwar massentauglicher und umsatzträchtiger für den Handel und die Industrie geworden, aber
unseren Körpern fehlen diese Stoffe sehr. Was können Sie tun? Versorgen Sie sich mit Bittertropfen und anderen bitteren Zubereitungen aus der Fachdrogerie wie Tees, Elixiere, Kräuterpulver oder Schwe- Vielfältiges Sortiment im Reformhaus von Familie Albert. denbitter, am besten ohne Zucker. Der Gerb- und Bitterstoffgehalt von
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„Bitterstoffe verlängern unser Leben und machen schön und schlank! Sie sind ganzheitlich wirksam und besonders wertvoll durch ihre kräftigende, anregende und basenbildende Wirkung.“ BERTRAM MÜLLER Inhaber Kräuter.Müller, Bürs
Tees steigt übrigens mit der Ziehdauer. Gerade jetzt im Frühsommer ist die richtige Zeit, vermehrt bittere Lebensmittel und Gewürze in unseren Speiseplan einzubauen: Linsen, Chicoree, Endivie, Zuckerhut, Frisee, Rucola, Artischocken, Bittergurken, Löwenzahn, gelbe Grapefruit, Granatapfel, Ingwer, nicht raffiniertes trübes Olivenöl, Oregano, Majoran, Rosmarin, Salbei, Estragon, TausendGuldenkraut, Wermut, Schafgarbe. Sorgsam ausgesuchte Bitterstoff-Produkte und individuelle Beratung erhalten Sie bei Ihren Drogisten in der Fachdrogerie. ANZEIGE
Seit 35 Jahren führt Familie Albert ihre Fachdrogerie mit Reformhaus und Naturkost in Feldkirch. Kompetente Beratung steht dabei an oberster Stelle. Das Sortiment reicht mit über 5000 verschiedenen Produkten von Nahrungsergänzungsmitteln aller Art über Naturkosmetik bis hin zu Heilmoor und Kräutern. Nachdem Gudrun Albert ihre Ausbildung zur Reformhaus-Fachberaterin absolviert hatte, trat sie dem Familienbetrieb bei und besucht seither ständig weitere Kurse und Seminare zur Weiterbildung. „Wir nehmen uns Zeit für Sie. In unserem Sortiment führen wir nur ausgewählte Produkte in höchster Qualität, von denen wir selbst absolut überzeugt sind“, erklärt Gudrun Albert. Gesunder Einkauf In der Fachdrogerie findet man alles, was man für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden braucht. „Wenn Sie Fragen zu besonderen Ernährungsformen haben, beraten wir Sie gerne“, so Gudrun Albert. Die Drogerie ist zudem der Spezialist, wenn es ums Haarefärben mit Goldhirse oder Hennahaarfarben sowie um Naturkosmetik für Gesicht und Körper geht. Für den Winter gibt es zudem hochwertige Angora-Unterwäsche und Problemlöser aus Angora wie Leibwärmer, Kniewärmer, Ellbogenwärmer oder Schulterwärmer. Neu
Gudrun Albert. im Sortiment sind außerdem Paracelsus-Essenzen aus Österreich, die die gesamte Pflanze von der Wurzel bis zur Blüte verarbeiten und somit das ganzheitliche Potenzial für Körper Geist und Seele bietet. Große Teevielfalt Im Reformhaus stehen den Kundinnen und Kunden über 200 verschiedene Teesorten zur Verfügung. Es gibt verschiedene Kräutertees, Grüntees, Schwarztees und Gewürze im offenen Verkauf. „Bei uns kann jeder seinen eigenen Behälter mitbringen, um Tee, Gewürze und Getreide in individuellen Menge mitzunehmen“, erklärt Gudrun Albert. „Wir füllen alles frisch für Sie ab.“ Des Weiteren verfügt das Reformhaus über ein großes Sortiment an „Hildegard von Bingen“-Produkten wie zum Beispiel Elixiere, Tabletten und Gewürze und über HanfCBD-Vollextrakte aus dem Burgenland in 5%, 10% und 18% Stärke.
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Aber bitte mit Reiseapotheke Für eine unbeschwerte Urlaubsreise gehören Medikamente zum A und O.
Wer kennt das nicht: Dem stundenlange Sitzen in klimatisierten Räumen, Autos, Flugzeugen und Co. folgt eine verschnupfte Nase, das zu üppige und ungewohnte Essen gipfelt in Bauchkrämpfen, das ungewohnt intensive Sonnenbad hinterlässt sichtbare Spuren auf der Haut oder der kleine Fehltritt endet mit einer klaffenden Wunde. Szenarien, die auf Reisen nicht selten vorkommen. Daher: Eine gut durchdachte Reiseapotheke gehört in jedem Fall eingepackt und ist auf das Reiseziel, die Reisedauer, den Reisestil und die individuellen Bedürfnissen abgestimmt.
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CHECKLISTE UNBEDINGT werden Medikamente, die regelmäßig eingenommen Sonnenschutz Insektenschutz Antiallergika Pflaster, Mullverbände, Kühlkompressen Schere, Pinzette Desinfektionsmittel Wund- und Heilsalbe Fieberthermometer Kinder) Schmerz- und Fiebermittel, auch als Saft (für Elektrolytpräparate NÜTZLICH Mittel gegen Reisekrankheit Mittel gegen Husten, Schnupfen Mittel gegen Augenbeschwerden Mittel gegen Mund- und Rachenentzündungen Mittel gegen Durchfall, Verstopfung Mittel gegen Prellungen und Zerrungen ia Prophylaxe für Tropenkrankheiten, etwa Malar tabletten
Grundausstattung
Schützende Vorbereitung
die Bedürfnisse der Kleinen abstimmen und spezielle Präparate gegen Fieber, Schmerzen und Erkältungskrankheiten mit dabei haben. Da manche auf das Essen im Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen reagieren, ist die Mitnahme von speziellen Elektrolytund Durchfallmitteln empfehlenswert.
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E-Card als Muss Zu guter Letzt: Die E-Card muss fixer Bestandteil im Reisegepäck sein; die auf deren Rückseite inkludierte Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) wird in der gesamten EU sowie in der Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Norwegen, Island und Liechtenstein akzeptiert. Achtung: Für Reisen in die Türkei muss man sich einen Urlaubskrankenschein – beim Arbeitgeber oder dem jeweiligen Krankenversicherungsträger – besorgen. Wer dann in einem Land, in dem die EKVK gilt, erkrankt, hat das Recht, so behandelt zu werden, wie eine dort sozialversicherte Person. Gibt es vor Ort keinen Vertragsarzt und erfolgt die Behandlung durch einen privaten, ist es wichtig, eine detaillierte Rechnung zu verlangen, die dann zu Hause bei der Krankenkasse eingereicht werden kann.
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Haltbarkeit und Lagerung der Medikamente sind weitere Faktoren, die reisetechnisch eine große Bedeutung haben. So können manche Arzneimittel in der Hitze ihre Wirkung verlieren (gerade auch Hormone). Und je exotischer das Reiseziel ist, desto besser vorbereitet sollte man sein. Risikogebiete wie Teile Afrikas, Mittel- und Südamerikas, aber auch teilweise in Asien bedingen spezielle Vorkehrungen, inklusive Zusatzschutz in Form von Impfungen. Und wer mit Kindern reist, sollte die Reiseapotheke auf
Natürlich darf der Sonnenschutz auf Reisen nicht fehlen.
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Als erster Grundsatz für die Reisapotheke gilt: Alle Medikamente, die man zu Hause regelmäßig einnimmt oder häufig braucht, dürfen im Urlaub nicht fehlen, in ausreichender Menge mit „Sicherheitszuschlag“. Bei Flugreisen gehören diese ins Handgepäck. Hier muss man auf die Bestimmungen bezüglich Flüssigkeiten achten – ein Zertifikat des behandelnden Arztes, das die Erkrankung und die benötigte Medikation bescheinigt, kann hilfreich sein. Dabei sollte man die Medikamente bestmöglich schon zu Hause besorgen. Denn im Ernstfall ist es vorteilhaft, das benötigte Mittel griffbereit zu haben und sich nicht erst auf die Suche nach einem Arzt oder einer Apotheke machen und Sprachbarrieren überwinden zu müssen.
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Das kann ins Auge gehen
Trockene Augen während der Urlaubsreise – ein unterschätztes Problem. Beim Stichwort „Reisekrankheiten“ dürften die meisten Menschen an MagenDarm-Beschwerden, Sonnenbrände, Allergien oder Lebensmittelvergiftungen denken – nicht jedoch an trockene Augen. Doch gerade auf Reisen gibt es vieles, das die charakteristischen Symp tome wie Brennen, Jucken und Fremdkörpergefühl begünstigen und sogar verschlechtern kann. Einige Maßnahmen und befeuchtende Augentropfen aus der Apotheke können dafür sorgen, dass es erst gar nicht so weit kommt.
SCHWARZACH
Stressfaktoren Lüftungs- und Klimaanlagen und andere Faktoren fordern unsere Augen besonders – befeuchtende Augentropfen helfen.
sen die Raumluft austrocknen, was die Tränenflüssigkeit angreift und destabilisiert.
Vorbeugend All diese Faktoren haben zur Folge, dass die Augen nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit benetzt werden. Dadurch kommt es zu Reizungen, häufig auch zu Rötungen und dem Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. Grundsätzlich gilt es nun, die Augen vor negativen Einflüssen zu schützen. Sofern bei An- und Abreise selbst Einfluss auf das Gebläse im Transportmittel genommen werden kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Luftschlitze nicht direkt auf die Augen oder auf die der Kinder gerichtet sind. Am Urlaubsort sollten die
Augen mit einer entsprechenden Sonnenbrille geschützt werden. Dies bietet gleich zwei Vorteile: UV-Strahlen werden gefiltert und gleichzeitig gelangt kaum Wind an die Augen. Ein ähnlicher Effekt kann mit einem Sonnenhut mit großer Krempe, der tief ins Gesicht gezogen ist, erreicht werden. Beim Baden im Pool schützt am besten eine Schwimmbrille, so gelangt kein Chlor in die Augen. Ohne Brille sollte zumindest auf das Tauchen verzichtet werden. Ebenso ist es sinnvoll, sich nicht allzu lange in stark klimatisierten Gebäuden wie Einkaufszentren aufzuhalten und auch die Klimaanlage im Hotelzimmer nicht ununterbrochen laufen zu lassen. Zudem gibt es ein paar allgemeine Dinge, die im Hinblick auf
trockene Augen beachtet werden können: Ausreichend trinken, zwei Liter täglich sind ideal. Zudem sollten Kontaktlinsen nicht rund um die Uhr getragen werden. Diese können die Augen zusätzlich austrocknen.
Befeuchtend Gut ausgewählte bzw. abgestimmte Augentropfen aus der Apotheke können bei Bedarf sowohl schnell und einfach angewendet als auch problemlos im Handgepäck mitgeführt werden. Das kleine Fläschchen ist somit der ideale Begleiter auf der Urlaubsreise. Übrigens: Das Produkt sollte keine Konservierungsmittel enthalten, diese würden die ohnehin belasteten Augen nur noch zusätzlich reizen.
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Auf dem Weg in den Urlaub oder am Urlaubsort selbst gibt es dabei einige Stressfaktoren, denen die Augen ausgeliefert sind. Dazu zählen: » Gebläse: Zugluft, egal ob im Auto, im Zug oder im Flugzeug, ist immer schlecht für die Augen. Der Luftstrom lässt den Tränenfilm aufreißen, das Auge trocknet aus. » Sonneneinstrahlung: In manchen Urlaubsländern ist die Sonne deutlich kräftiger. Das UV-Licht kann entzündliche Irritationen der Augen hervorrufen. » Wind: Windböen, wie sie beispielsweise in Küstenregionen vorkommen, können zu trockenen Augen führen. » Chlorwasser: Das Wasser in Swimmingpools reizt die Sehorgane ebenfalls. » Klimaanlagen: Nicht nur die Heizung, auch Klimaanlagen las-
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Lebensqualität ohne Brille Der Pollenflug von Gräsern, Pflanzen und Bäumen verursacht mittlerweile bei vielen Menschen allergische Reaktionen. Neben dem Heuschnupfen sind auch die Augen einer zusätzlichen Reizung ausgesetzt. Dadurch wird besonders das Tragen von Kontaktlinsen aber auch von Brillen oftmals als äußerst unangenehm empfunden. Eine Augenlaserbehandlung ermöglicht es Ihnen also nicht nur wieder scharf zu sehen, sondern hilft Ihnen auch dabei, die Pollenzeit besser zu überstehen.
Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Freitag, 14. Juni, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Freitag, 28. Juni, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.
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12 Fit & Gesund
Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
Große Wirkung Nicht nur im Spitalsbetrieb, sondern auch im Alltag spielt die Händehygiene eine bedeutende Rolle. In nur 30 Sekunden können wir uns und unsere Umwelt effektiv vor ansteckenden Erkrankungen schützen: Hände mit Wasser benetzen, mit Seife alle Handflächen – vom Ballen über Rücken bis zu den Fingerkuppen – reinigen, dann gründlich abwaschen und abtrocknen. Am besten mehrmals am Tag, vor allem nach und vor dem Kochen, nach dem WC-, aber auch Einkaufsgang.
Das Leben neu entdecken KLAUS Frau S.
kommt in Beratung, weil sie das Gefühl hat in der täglichen Routine festgefahren zu sein. Sowohl im Beruf wie auch Privatleben fühlt sie sich stark gefordert und unter Druck, meint rund um die Uhr nur zu „funktionieren“. Sie sucht nach einem Ausweg aus diesem Negativkreislauf, weiß aber nicht, wie sie dem Alltagstrott entfliehen kann. Häufig erscheinen die äußeren Ansprüche so dicht, dass man kaum noch nachkommt, seine Todo-Liste abzuarbeiten. Man hat ständig das Gefühl „hinterher“ zu sein, so sehr man sich bemüht. Und was auf Dauer erst recht frustriert ist die Tatsache, sich und seine Bedürfnisse zugunsten vermeintlicher Pflichten zurückzustellen. Doch dieses Erleben ist veränderbar und letztlich von der inneren Einstellung sowie der Priorisierung von Wertigkeiten abhängig. Oft besteht aufgrund der Dichte vielfältiger Pflichten aber Unklarheit darüber, womit man beginnen soll. Deshalb empfiehlt es sich allemal, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, um bei sich anzukommen. Denn nur wer mit
sich selbst in Verbindung ist, kann bewusst entscheiden, was er heute weglassen kann.
Innere Freiheit Dies ist genau die gegenteilige Haltung zum „Multitasking-Modus“ – ungewohnt, aber zutiefst heilsam. Das, was übrig bleibt, sind die „Aufgaben zum Tag“. Ihnen mit Akzeptanz zu begegnen – selbst, wenn sie nicht nach dem eigenen Geschmack sind – ist eine weitere Fähigkeit, die innere Freiheit bringt. Das bewusste Ja
Die Dichte der Pflichten verhindert oft den Blick aufs Wesentliche.
zu dem was ist, ermöglicht erst einen müheloseren und energiesparenderen Umgang mit den noch offenen Erledigungen. Und wem es zusätzlich noch gelingt die persönlichen Bewertungen, was Vorlieben und Abneigungen anlangt, wahrzunehmen, um sie vorübergehend beiseite zu stellen, macht den Weg frei für neue Erfahrungen. Dann wird es möglich, die Natur der Dinge, selbst bei Routinetätigkeiten, in ihrer Ursprünglichkeit zu entdecken.
Gedeihliche Geduld Auch die Kultivierung von Geduld wirkt oft heilsam. Geduldig mit sich selbst zu sein, wenn man wieder in dieselben „Sackgassen“ läuft, oder am liebsten seiner Zeit vorauseilen möchte, hilft bei der Entfaltung der Dinge bewusst dabei zu sein, ohne etwas beschleunigen zu müssen. Das Vertrauen, dass sich alles in seiner Zeit entwickelt, und das Leben einen grundsätzlich dabei unterstützt, nimmt Druck und ermöglicht das Loslassen fixer Vorstellungen. Dadurch ist man präsenter und offener in Bezug auf das Hier und Jetzt, ermöglicht, dass sich auch Unvorhergesehenes ohne großen Kraftaufwand einstellen kann.
All diese genannten Qualitäten im Umgang mit der eigenen Person und dem Leben an sich, bedeuten jedoch nicht, dass man nicht auch selbst aktiv Einfluss auf die Wirklichkeit nimmt. Ganz im Gegenteil, es geht dabei viel mehr darum, dass das, was man tut, mehr aus der Anbindung der eigenen Mitte herauskommt, sich sozusagen aus dem Sein heraus vollzieht, jenseits von alten Prägungen, Konditionierungen und EXPERTENTIPP
LEBENSBERATUNG Verhaltensautomatismen. Gelingt es achtsam für das Hier und Jetzt zu sein, erlebt man jeden Augenblick frisch und fühlt sich vom Leben neu „berührt“. Aus dieser Verbundenheit kann man mit mehr Klarheit, Leichtigkeit und größeren Angemessenheit auf die Herausforderungen des Alltags „antworten“ und erkennt die Wirklichkeit in einem neuen Licht. Mag. Sabine Fleisch MSc ist Psychologin und Psychotherapeutin – mehr unter www.sabinefleisch.com
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Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
DIE FAMILIE IN DEN FOKUS GERÜCKT
Vom endlichen Prüfungsstress Oder wie man Prüfungsangst bewältigen, bestenfalls vermeiden kann.
BREGENZ Viele Schüler kennen das Problem, das gerade am Schulschluss präsenter ist denn je: Gerade vor den letzten Schularbeiten, Tests und letztendlich dem Abschlusszeugnis steht man unter unsagbarem Prüfungsdruck – der Ausnahmezustand kann hindern, blockieren oder gar in Panik gipfeln. Und das nicht selten, wie Umfragen und Untersuchungen bestätigen. „Negativer Prüfungsstress muss ernst genommen wer-
den“, sagt der Leiter der Abteilung Schulpsychologie-Schulärztlicher Dienst Univ.-Doz. Dr. Walter Bitschnau in der Bildungsdirektion für Vorarlberg. Schüler mit positiver Einstellung und gutem Selbstvertrauen erleben die Anspannung vor Prüfungen oft sogar als leistungsfördernd. Für manche sind solche Situationen aber stark belastend und lösen massive Angstgefühle aus, verbunden mit körperlichen
TIPPS RUND UM PRÜFUNGEN PLANUNGSPHASE » Überblick über den Prüfungsstoff verschaffen » Zeitplan für das Lernen erstellen – gutes Timing beruhigt » Optimale Lernart überlegen – wo, mit wem, wann, wie? LERNPHASE » Lernplan einhalten » Effektive Tageszeit wählen und auf Regelmäßigkeit achten » Motivation stärken – Teilerfolge feststellen » Konzentration sichern – Ablenkung vermeiden, Pausen einlegen » Lerngesetze berücksichtigen – Themenüberblick schaffen, dann Details lernen, Lernstoff in Portio nen aufteilen, hartnäckige Inhalte herausschreiben, dann wiederholen, Wichtiges vor dem Schlafengehen nochmals durchlesen » Lernstoff beherrschen – Sinneszu sammenhänge herstellen, Stichworte festhalten, Eselsbrücken konstruie ren, Inhalte mit jemandem durchbe
Foto: pixabay
» ELTERN BILDUNG
sprechen, sich abfragen lassen und bei Unsicherheit Erklärung suchen Richtiges Einstellen auf die Prüfung – inhaltlich (Prüfungsfragen mit Be achtung der Zeitstruktur definieren), zeitlich (Wiederholung in den letzten Tagen vor der Prüfung), persönlich (auf gute körperliche und psychische Verfassung mit u. a. Schlaf, Ernäh rung, klärendes Gespräch achten) PRÜFUNGSSITUATION » Ausgeruht und mit positiver Ein stellung zur Prüfung gehen » Aufgaben mit Ruhe und Konzentra tion angehen » Bei Anweisungen des Lehrers genau hinhören, die gestellten Anga ben genau lesen und bei anfänglich unlösbar scheinenden Aufgaben nicht verharren » Sich selbst Mut machen: Ich habe mich gut vorbereitet, ich werde/kann es schaffen! » Plan B festlegen – auch wenn es daneben geht, es gibt ímmereinen Weg
Beschwerden, Vermeidungsreaktionen, Denkblockaden und anderes. Diese Ausnahmezustände stehen dabei oft in Zusammenhang mit hohen Leistungsanforderungen, aber auch mit sozialen Disharmonien (Mobbing und mehr). Besondere Achtsamkeit sollte nun auf ängstliche, besonders sensible, wenig selbstsichere und leistungsschwächere Schüler gerichtet werden, da sich negatives Erleben, Misserfolge, Vermeidungsreaktionen gegenseitig verstärken und zur allgemeinen, allein nicht mehr bewältigbaren Schulangst führen können.
lem im Wissen über die Probleme mit Prüfungsstress und -angst – Hilfe zur richtigen Prüfungsvorbereitung, Gespräche und Transparenz bei der Leistungsbewertung wesentlich dazu beitragen, dass es zu keiner übersteigerten Angst oder Panikreaktionen kommt. Zusammen, also in einem Lehrer-Eltern-Gespräch, kann bei Verdacht auf Schulangst mit kon-
Wie nun dagegen angehen? „Im Elternhaus wird der Grundstein für den Umgang mit Leistungssituation gelegt“, sagt Univ.Doz. Dr. Walter Bitschnau. So sollen sich die Erwartungen an den Voraussetzungen des Kindes orientieren. Es soll nicht mehr gefordert werden, als dieses bei angemessener Motivation, Bemühen und Unterstützung leisten kann. Wertschätzung und Zuwendung der Eltern sollen nicht vom Schulerfolg abhängen. Vielmehr stärken Lob, Ermutigung und Anerkennung das Selbstvertrauen eines Kindes. Gefordert sind hier gerade auch die Pädagogen: Sie können durch entsprechende Aufmerksamkeit, angstminderndes Verhalten und persönliche Zuwendung – vor al-
kreten Vereinbarungen Hilfe geboten werden bzw. erfolgen. Auch soll der Schüler ermutigt werden, vertraulich über seine Gefühle bzw. Erfahrungen zu reden und zu berichten. „Gegebenenfalls können mit einer (schul) psychologischen Abklärung und in der Folge fachlichen Beratung individuelle Fördermaßnahmen und Lösungsstrategien, bei Bedarf mit zusätzlicher pädagogischer, therapeutischer und psychologisch-ärztlicher Unterstützung, gefunden werden“, stellt Doz. Bitschnau abschließend fest.
Auf ins Abenteuer! Kleine Menschen stellen große Fragen. Kann ich, darf man, sollen wir …? Eltern brauchen Antworten. elternbildung@kath-kirche-vorarlberg.at www.elternbildung-vorarlberg.at
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Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
ÜBUNG FÜR DEN VORDEREN SCHULTERBEREICH AUSGANGSPOSITION Stützen Sie sich mit Ihren Armen schulterbreit weit nach hinten ab, die Ellbogen sind dabei gestreckt. Rutschen Sie nun mit Ihrem Gesäß so weit nach vorne, bis sie eine Spannung in den Schultern spüren. ENDPOSITION Nun rutschen Sie mit Ihrem Gesäß weiter nach vorne (so weit Sie können). Heben Sie den Brustkorb nach oben an. Halten Sie diese Position 30 Sekunden lang.
ÜBUNG FÜR DEN HINTERN SCHULTERBEREICH AUSGANGSPOSITION Legen Sie sich auf Ihre rechte Seite. Den rechten Arm strecken Sie 90 Grad zum Körper nach vorne und stützen sich gleichzeitig mit der linken Hand ab. ENDPOSITION Nun drehen Sie sich in Bauchlage und legen sich auf Ihren rechten Arm. Sie sollten die Spannung in Ihrer rechten Schulter hinten spüren. Halten Sie diese Position 30 Sekunden lang und wechseln bei Bedarf dann die Seite.
Für starke Schultern FELDKIRCH, LAUTERACH
Für wahr: Auf unseren Schultern lastet viel, mitunter unser ganzes Leben. Schultern verraten dabei auch viel über uns, über unser Selbstwertgefühl, unser körperliches, aber auch seelisches Befinden. Bei aller Aussagekraft zählt das komplexe Konstrukt auch zum beweglichsten Gelenk unseres Körpers. Als Kugelgelenk, das größtenteils von Muskeln und Sehnen stabilisiert wird, er-
möglicht es einen großen Bewegungsspielraum. Allerdings ist der Schulterbereich dadurch auch anfällig für Verletzungen und Verschleißerkrankungen – Schulterschmerzen sind daher ein häufiges Symptom bei Menschen jeden Alters. EXPERTENTIPP
FITNESS Beschwerden entstehen nun, wenn die Bewegungsgeometrie (also die Gesamtheit aller Muskelaktivitäten) unförmig wird. Der lebendige Organismus ist in biomechanischer Hinsicht so ge-
baut, dass er den physikalischen Kraftgesetzen folgt. Der Gesamtzustand eines solchen Biomechanismus ist dann gesund, wenn die verschiedenen Kräfte harmonisch und ausbalanciert miteinander wirken und arbeiten.
Überlastung und Co. Jeder Verstoß und jede Störung dieses lebendigen Grundgleichgewichtes in Form von mangelnder oder einseitiger Bewegung, innerer Überlastung oder Dauerspannung zieht mit der Zeit entsprechende Schädigungen nach sich. Die entsprchende Meldung durch den Körper bzw. die Bewusstwerdung einer solchen
Störung geschieht dabei durch Schmerz. Heute stellen Ihnen unsere Experten zwei Übungen vor, mit denen Sie den Schmerzen im vorderen und/oder hinteren Bereich der Schulter effektiv begegnen können. Einmal mehr sind es Einheiten, die Sie jederzeit und (fast) allerorts absolvieren können. Bei chronischen Schulterschmerzen empfehlen die Experten in jedem Fall einen Facharzt zu konsultieren.
Anleitungen von Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson – mehr unter www.life-fitness. at oder www.vitalplus.biz
Rückenfit durchs Gartenjahr Aus Gartenlust wird Gartenfrust, wenn nach langem Graben, Jäten oder Schneiden der Rücken und die Gelenke schmerzen. Viele Gärten werden dann irgendwann pflegeleicht in eine triste Rasen- oder Schotterfläche umgewandelt. Schade für Mensch und Natur, sagt Gartenplanerin Brigitte Kleinod. Sie zeigt in ihrem Buch „Rückenfreundlich gärtnern“ auf, wer den Garten körperfreundlich gestaltet und bei der Pflege Rücksicht auf Muskeln, Rücken und Gelenke nimmt, behält lange Freude an seinem grünen Paradies.
SCHWARZACH
Konkret geht die Gartenexpertin Fragen wie „Passt die Gestaltung der Grünflächen zum Lebensrhythmus und zu den persönlichen Vorlieben?“ oder „Macht die Arbeit Spaß und wird nicht zur Last?“ auf den Grund und vermittelt Basiswissen zu Standortbedingungen, Bodenbearbeitung und passender Pflanzenauswahl, Faktoren, die die Gartenpflege gleich leichter machen.
Mit der richtigen Haltung Auch die richtige Körperhaltung wird im neuen Ratgeber behandelt. Diese lässt sich anhand der
anschaulichen Fotos und detaillierten Anleitungen bei typischen Arbeitssituationen lernen: Richtig bewegt beim Boden lockern, Blumen gießen, Hecken schneiden, werden Rücken und Gelenke geschont und sogar die Muskeln trainiert. Eine ergonomische Gestaltung der Beete, körperfreundliches Werkzeug und nützliche Hilfsmittel, aber auch kleine Ruheinseln sind weitere Voraussetzungen, um den eigenen Garten in vollen Zügen und dabei beschwerdefrei zu genießen. Die Autorin informiert auch dazu umfassend und fachlich fundiert.
Rückenfreundlich gärtnern Richtig bewegen, Gelenke schonen, pflegeleicht gestalten Brigitte Kleinod, pala-verlag, Darmstadt, 2018, 176 Seiten, Hardcover, 19,90 Euro, ISBN: 978-3-89566382-6, Neuerscheinung Oktober 2018
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Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
Bodenständiges Kräftemessen Beckenbodentraining bringt wieder Spannung in die Körpermitte.
RÖTHIS Was haben herzhaftes Lachen, spontanes Niesen, Husten oder das Schleppen von Einkaufstaschen gemein? All dieses Tun fordert ein Muskel- und Bindegewebsplattenkonstrukt in unserem Körper ganz besonders, den Beckenboden. Dieser sorgt dabei dafür, dass die Bauch- und Beckenorgane gestützt, hoher Druck aufgefangen und die Darm- wie auch Harnblasenentleerung kontrolliert erfolgen. Der Beckenboden ist somit ein Muskel mit Köpfchen, jedoch leider auch mit Schwächen.
Röthis beschreibt: „Das Schambein Richtung Bauchnabel ziehen, einatmen, Spannung halten, beim Ausatmen entspannen. Oder: Auf einem Stuhl sitzend die Hände zwischen Pobacken und Sessel legen, nun die Sitzbeinhöcker abwechselnd zueinander ziehen, Spannung halten, dann lockern.“
Hilfsmittel
Risikogruppen Das Beckenbodentrainingsgerät in Relaxsesselform ermöglicht das, was die Form verspricht: Eine Stärkung der Muskeln in entspannter Position.
sprichwörtlich wieder Spannung in die Körpermitte. Hat doch die Kräftigung dieser Muskelpartien die angenehme Nebenwirkung, dass auch die sexuelle Empfindsamkeit gesteigert wird. Am Anfang der Übungen steht nun die Fähigkeit, die Beckenbodenmuskulatur wahrzunehmen: Frauen spüren diese am Damm oder in der Scheide, Männer am Damm zwischen Hodensack und
Worten folgen Taten SELBSTVERSUCH In diesem
Sinn nehme ich auf dem Beckenbodentrainer in der „Gesundmacherei“ Platz. Entspannt und völlig bekleidet. Und während Physiotherapeut John Ludescher dessen Funktionsweise erläutert, wählt er aus den sechs Programmen, abgestimmt auf Geschlecht und Problem, jenes für Wechseljahre aus. Unter meinem Po kribbelt es. Der Takt und die Spannung steigen. Pause. Wieder, unzählige elektrische Impulse lassen die Muskeln erbeben, jede einzelne Faser spürbar werden. Pause und Anspannung im Wechselspiel. Nach 15 Minuten erfolgt der Wechsel zum Bio-FeedbackTrainer. Einem Radtrainer gleich, wird hier mittels Sensoren im „Sattel“ die Fähig-
keit die Beckenmuskulatur bewusst einzusetzen, überprüft. Ein Monitor macht mein Tun sichtbar. Ein Kurvenbild erscheint, ich soll durch Anund Entspannen meiner Beckenbodenmuskeln dieses bewusst „nachziehen“. Erst ein Ding der Unmöglichkeit, trotz unbewussten Mogelns und zu Hilfenahme der Beine. Dann, nach mehreren Versuchen, gelingt es, annähernd. Ludescher ermuntert: „Nach 10 Therapieeinheiten ist man sensibilisiert, die Muskeln voluminöser, stärker. Erfolge stellen sich ein.“ Was bleibt, ist die Motivation fürs regelmäßige Training. Denn so gut, wie ich meinte, habe ich meine Beckenbodenmuskulatur dann doch nicht im Griff.
After. Ist man hierfür sensibilisiert, folgen gezielte Übungen. Physiotherapeut John Ludescher von „Der Gesundmacherei“ in
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Ist dessen dreischichtige Muskelgruppe nicht mehr ausreichend gefestigt, bringt dies Probleme mit sich, mitunter und nicht selten Inkontinenz (Harn, Stuhl). Betroffen von der Beckenbodeninsuffizienz sind insbesondere Menschen mit Übergewicht, Haltungs- oder Bindegewebsschwäche sowie Blasen- und Darmschwäche und gerade Frauen vor und nach der Geburt sowie Männer mit Prostataproblemen. Die gute Nachricht: Ein gezieltes Training stärkt und bringt
Neben dem Training gibt es etliche Hilfsmittel wie Scheidenkonen (tampoähnliches Konstrukt), aber auch neueste Gerätschaften wie den Beckenbodentrainer in Sesselform, der sich der Magnetfeldtherapie bedient und ein Training in entspannter Position und völlig bekleidet ermöglicht. Und erst nachdem alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft wurden, jedoch ohne Erfolg blieben, wird eine Operation angedacht.
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Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
Anti-Aging mit Ayurveda KRUMBACH
Die Frage stellt sich nicht ob, sondern wie wir altern. Ayurve da hat in diesem Zusammenhang drei Ziele defi niert: Stärkung der Gesundheit (Prävention), Unterstützung der Gesundheit bzw. deren Wieder erlangen (Therapie) und Förde rung von Langlebigkeit; das da zugehörige Fachgebiet nennt sich „Rasayana“, das insbesondere Maßnahmen zur aktiven Verjün gung vorzeitig gealterter Struktu ren und Funktionen beinhaltet. Leider wird Anti-Aging heut zutage primär aus einem ästheti schen Blickwinkel beurteilt, nur die äußerliche Verjüngung steht im Mittelpunkt. Ganzheitliches Anti-Aging ist aber vielmehr das Zusammenspiel mehrerer Diszip linen mit dem Ziel, länger, gesün der, biologisch jünger und glück licher zu leben. Es geht vor allem um die Vermeidung vorzeitigen Alterns und die Entstörung beein EXPERTENTIPP
AYURVEDA trächtigender Alterungsprozesse. Dabei reicht es nicht, zweimal im Jahr ein Wellness-Wochenende zu buchen oder jährlich eine Ayurve da-Kur zu machen. Besser ist es, sein Leben durch ayurvedische Methoden (teilweise) wieder in den richtigen Takt der Natur zu rückdrehen. „Rasayana“ fasst nun verschie dene Maßnahmen zusammen, die auf den Regeln der ayurvedischen Lebenskunde basieren. Dazu gehören die typgerechte Ernäh rung, Reinigungsübungen und die Anwendung der spezifischen Heilkräuter. Auch spielen sinnli che Berührungen und Zärtlichkeit eine große Rolle im verjüngenden und aufbauenden Prozess des „Rasayanas“. Die ayurvedischen Ölbehandlungen und Massagen (auch Selbstmassagen) stimulie ren das Hormonsystem und ha ben die gleiche Wirkung wie das tiefe Gefühl der Verliebtheit, der Liebe und erfüllten Sexualität. Veronika Forster ist dipl. Ayurveda-Praktikerin – www.pension-sonnblick.at
Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass Mann gerne vermehrt „Verhütungsverantwortung“ übernehmen würde.
So verhütet Österreich Verhütungsreport 2019 zeigt Rückgang bei hochwirksamen Verhütungsmitteln.
WIEN Immerhin: Die meisten Frauen (83 Prozent) und Männer (89 Prozent) sind mit ihrer Sexu alität zufrieden und auch Mann würde gerne „Verhütungsverant wortung“ übernehmen. Der nun mehr 3. österreichische Verhü tungsreport (Gynmed-Report) ist da. Die repräsentative Umfrage wurde von Integral bei 1782 Frau en und Männern im Alter von 16 bis 49 Jahren durchgeführt und sie bestätigt: Die Österreicher verhüten wenig und haben viele falsche Vorstellungen und Ängste. Weit verbreitet ist der Glaube, dass die Fruchtbarkeit der Frau sich auf 0 bis 3 oder höchstens sie ben mögliche Schwangerschaften im Leben beschränkt. „Eine fatale Fehleinschätzung, die mitverant wortlich ist, dass sich Österreich auch im negativen europäischen Spitzenfeld bei Schwanger schaftsabbrüchen befindet“, er klärt DDr. Christian Fiala, Leiter des Gynmed-Ambulatoriums in Wien und Initiator des Reports. Dazu kommt die seit einigen Jahren zu beobachtende „Hor monangst“, die dazu führt, dass die wirksamen Methoden immer weniger angewendet werden.
Zu wenig darüber reden Der Gynmed-Report zeigt auch ein großes Verhütungsmissver
ständnis zwischen Männern und Frauen. Während die meisten Männer resigniert zur Kenntnis nehmen, dass sie mit den aktu ellen Methoden wenig bis keine Kontrolle über ihre Fruchtbarkeit haben, sind Frauen überzeugt, dass dies den Männern egal ist, sie nicht darüber nachdenken oder es ihnen sogar recht ist. Hier gibt es also großen Kommunikations bedarf zwischen den Geschlech tern. Denn 39 Prozent der Männer würden eine wirksame reversib le Methode anwenden, wenn es eine solche gäbe. Es sind sogar 53 Prozent unter denen, die bereits eine schlechte Erfahrung mit der Verhütungsabhängigkeit von der Partnerin gemacht haben.
Langzyklus wird vermieden Seit einigen Jahren ist eine zu nehmende Hormonskepsis zu beobachten. „Frauen möchten verhüten, ohne in die natürlichen Abläufe im Körper einzugreifen“, so Psychologin Elisabeth Parzer. Entsprechend schwierig gestaltet sich deshalb die Entscheidung für eine Verhütung. Denn die wirksa men Methoden basieren auf Hor monen, mit Ausnahme der Kup ferspirale und der Sterilisation. Die widersprüchliche Über zeugung nicht in den Körper ein zugreifen, zeigt sich auch unter
den Frauen, welche die Pille, das Pflaster oder den Ring anwenden. 52 Prozent von ihnen machen je den Monat eine 7-tägige Pause, wodurch eine Blutung künstlich ausgelöst wird. 69 Prozent von ihnen begründet dies mit der (fal schen) Vorstellung, dass dies bes ser für den Körper sei.
Verhütung soll leistbar sein „Es ist zu hoffen, dass die Politik die bisherige Untätigkeit in der Prävention ungewollter Schwan gerschaften überwindet“, erklärt nun Fiala. Die Ergebnisse der Um frage bestätigen, was von Fach kräften schon lange eingefordert wird, dass folgende Maßnahmen notwendig sind: regelmäßige Auf klärungskampagnen u. a. auch für Kostenübernahme Migranten, ärztlicher Beratung, wirksame Ver hütungsmittel auf Krankenschein, denn viele Menschen können sich beispielsweise die sehr wirksame Spirale nicht leisten. „Diese über fälligen Maßnahmen sind im übri gen Westeuropa seit Jahrzehnten selbstverständlich. Denn: schlech te Verhütung führt nicht zu mehr Geburten, sondern nur zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen“, so Fiala abschließend. Weitere Infos unter www.verhuetungsreport.at oder www.gynmed.at
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Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
Bergab wie geschmiert Fünf Tipps, um seine Knie beim Wandern zu schonen.
WIEN Unberührte Landschaften, fantastische Naturgewalten und atemberaubende Bergwelten: Österreich ist ein wahres Paradies für Wanderliebhaber. Dabei sind es oft nicht die gesundheitlichen Faktoren wie das Training von Herz-Kreislauf, Senkung des Blutdrucks oder Stärkung des Immunsystems, die die Menschen in hohe Gefilde wandern lassen. Der Hauptgrund: Wandern macht glücklich. Der Genuss der grünen Natur und die Flucht aus dem grauen Alltag lässt die Endorphine tanzen. Doch wie viele Wanderer schon am eigenen Körper spüren mussten: Das Bergabgehen kann eine große Belastung für den Körper darstellen. Denn beim Abstieg verdoppelt sich die Belastung für die Gelenke – speziell auf die Kniegelenke. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie können Sie bergab Ihre Knie
schonen. Wie, erklärt Dr. Marcus Hofbauer, renommierter Kniespezialist anhand von fünf praktischen Tipps: Routenwahl Wer schon unter regelmäßigen Knieschmerzen leidet, sollte vorab eine sorgfältige Routenplanung wählen. Wenig Trainierte sollten „nur“ mit kurzen, moderaten Touren beginnen. Mit der Gondel den Weg zurück ins Tal anzutreten, ist eine gute Alternative. Krafttraining Eine Grundmuskulatur kann der Stoßbremsung beim Bergabwärtsgehen zwar entgegenwirken, sind die Muskeln aber ermüdet, kann das Gelenk nicht mehr geschützt werden – der Aufprall geht direkt auf die Knie. Hofbauer rät: „Trainieren Sie die seitlichen Oberschenkelmuskeln. Eine Kombination aus leichtem Radfahren, Schwimmen und Kniebeugen ist ideal.“
Schuhwerk Im alpinen Gelände zählt ein gut erprobter Wanderschuh zum Basis-Equipment. Dieser sollte nicht nur die Belastung im Kniegelenk dämpfen, sondern auch die Streckung des Sprunggelenks im Fuß zulassen. Sprich der perfekte Wanderschuh sollte hochgeschlossen, nicht allzu schwer und eine solide Dämpfung am Absatz und Ballenbereich aufweisen.
Gehtechnik Generell gilt: Kleine kontrollierte Schritte setzen – dies verringert die Sturzgefahr und trainiert die Trittsicherheit. Dabei setzt man auf normalen Wanderwegen den Fußballen als erstes auf. Der Vorteil: Die Wadenmuskulatur kann einen Großteil der Last abfangen. Bei losem Untergrund hingegen sollten eher die Fersen belastet werden. Wander- und Trekkingstöcke Deren Verwendung kann bestehende Knieschmerzen erheblich verringern, auch Kraft und Ausdauer erhöhen. Die eingesetzte Arm- und Schultermuskulatur reduziert die Belastung auf die Beine und man kann besser das Gleichgewicht halten. Beim Gehen auf seichten Wanderrouten wird die Länge der Stöcke so eingestellt, dass der Arm einen rechten Winkel bildet. Bergab sollten sie etwas verlängert werden.
Gerade das Bergabwärtsgehen belastet die Gelenke, insbesondere die Knie.
Aktiviere den Heiler in dir alles und echte Heilung kann in dein Leben fließen. Ich führe dich mit einfachen Übungen an dein ureigenes Heilwissen sowie an unterschiedliche wirkungsvolle Heilmethoden heran.“
Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die ihr Heilpotenzial für sich und andere aktivieren wollen und an jene, die jetzt an einem Punkt in ihrem Leben stehen, an dem es einfach nicht mehr so weitergehen kann wie bisher. Die in sich eine große innere Leere, Sinnlosigkeit oder Einsamkeit fühlen und die eine vollständige Heilung ihres
Die Ausbildung startet im September und schließt mit einem Diplom ab. Sie ist offen für alle Menschen, die sich nach einem erfüllten Leben sehnen. Auch vermittelt die Ausbildung eine solide Basis für einen erfolgreichen Einstieg in den Heilberuf. Infoabende gibt es am 12. Juni, 26. Juni und 9. Juli. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Anmeldung erbeten. Oder gleich direkt buchen, da nur begrenzte Teilnehmerzahl. ANZEIGE
Susanne Mary Wagner Gründerin und Ausbildungsleiterin
Heiler sein bedeutet Liebe sein – Liebe, nicht als Gefühl, sondern Bewusstseinszustand.
Fotos: Europäische Heilerschule
Eine Ausbildung für Menschen, die sich besonders zum Thema Heilung hingezogen fühlen und sich immer intensiver damit beschäftigen. Fühlst du dich angesprochen, dann komm zum Infoabend.
Der Schulungsraum der Europäischen Heilerschule in St. Margrethen. Lebens wünschen. Gründerin und Ausbildungsleiterin der Heilerschule Susanne Mary Wagner: „Wenn du dich angesprochen fühlst, dann bist du hier genau richtig. Mein größter Wunsch ist es, dich in der Heilerschule aufzuwecken und zu inspirieren. Dich selbst völlig neu zu erkennen und dir den Zugang zu dei-
nen eigenen Heilressourcen zu zeigen. Mit diesem Wissen wirst du dann auch andere Menschen erkennen und ihnen Heilimpulse geben können. Ich werde dir den größten Schatz zeigen, der in dir schlummert und du erinnerst dich zurück an dein wahres Wissen und Wesen. Dieser Schatz verändert
Daten & Fakten Europäische Heilerschule Susanne Mary Wagner Industriestr. 15 CH-9430 St. Margrethen +41 (0)71 850 03 04 office@eu-heilerschule.com www.eu-heilerschule.com
18 Fit & Gesund
Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten
Leben statt leiden
Neuer Ansatz verspricht verbesserte Möglichkeiten in der Migräneprävention. WIEN, VÖCKLABRUCK Rund 40
Prozent der Migränepatienten in Österreich sind regelmäßig und häufig von quälenden Beschwerden geplagt: Sie leiden an mindestens fünf oder mehr Tagen pro Monat an Migräne, das zeigte vor Kurzem die europaweite Eurolight-Studie. „Für diese Patientengruppe wäre eine präventive Behandlung grundsätzlich sinnvoll. Doch leider gibt es immer Betroffene, die auf die bisher verfügbaren Medikamente nicht ausreichend ansprechen oder sie nicht gut vertragen“, erklärt Prim. Priv. Doz. Dr. Nenad Mitrovic, Vizepräsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft und Vorstand der Abteilung für Neurologie am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck. In diesem Sinne zeigte die Eurolight-Studie, dass nur 6,6 Prozent aus dieser Patientengruppe Medikamente zur Prophylaxe einnehmen.
Zielgerecht Seit Kurzem sind neue Medikamente (sogenannte monoklonale Antikörper) verfügbar, die einen
zwischen vier und 14 Migränetage pro Monat verzeichneten. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen erhielten sie einmal pro Monat entweder 140 mg vom Antikörper oder Placebo unter die Haut injiziert.
Bessere Lebensqualität
Ein neues Medikament gibt Migräne-Betroffenen Hoffnung, ihre Beschwerden lindern zu können.
zielgerichteten und vielversprechenden Ansatz für die Migräneprävention bieten. Die bisherigen Studien konnten eine gute Wirksamkeit von diesen Antikörpern in der Migräneprophylaxe nachweisen, schlossen jedoch therapieresistente Patienten zum Teil aus.
Die aktuelle LIBERTY-Studie untersuchte nun, wie der Antikörper Erenumab bei Patienten wirkt, die bereits zwei bis vier andere erfolglose Präventionsbehandlungen hinter sich hatten. Beteiligt waren insgesamt 246 Teilnehmer, die unter episodischer Migräne litten und zu Behandlungsbeginn
„Das Ergebnis ist vielversprechend: Patienten, die mit Erenumab behandelt worden waren, verzeichneten merklich weniger Migränetage pro Monat als die Placebo-Gruppe“, berichtet Prim. Mitrovic. Konkret zeigte sich, dass im Vergleich zu Placebo doppelt so viele Patienten ihre Migränetage nach drei Therapiemonaten zumindest halbieren konnten (30 versus 14 Prozent). Fast bei dreimal so vielen Patienten konnten die Migränetage mithilfe des Antikörpers um 75 Prozent und mehr reduziert werden, sechs Prozent der Studienteilnehmer erreichten durch die Behandlung völlige Beschwerdefreiheit. Abschließend zeigte sich, dass die Verträglichkeit von Erenumab sehr gut war; Langzeitnebenwirkungen nicht bekannt sind.
Stichhaltige Behandlungsalternativen LINDAU Mit den wärmenden Sonnenstrahlen wuselt es auch wieder im Garten, auf Wiesen und in Wäldern. Darunter ist auch einiges Getier, das aus Verteidigung oder fürs nackte Überleben zusticht: Wenn Biene, Mücke und Co. einmal angesetzt haben, hat dies allzu oft schmerzliche Folgen, ebenso eine Verletzung durch andere spitze Verursacher wie Dornen, Holzspieße oder auch Messer. Die Homöopathie hält hierfür, wie auch nach Bissen von Katzen, Hunden, Mäusen und Co., hilfreiche Arzneimittel bereit. So kommt etwa bei einer Stichverletzung, die eine heiße, rote ödematöse Schwellung zur Folge hat, das Mittel Apis zur Anwendung, gerade dann, wenn die
Schmerzen brennend oder stechend sind. Dabei verschlechtert Hitze und bessern Kaltanwendungen deutlich den Schmerz. Apis ist somit vor allem bei Bienen- und Wespenstichen, generell bei allen Insektenstichen, wenn es dem oben genannten individuellen Symptomenkomplex entspricht, angezeigt. Anders wie Apis erfolgt die Anwendung des homöopathischen Arzneimittels Ledum bei den genannten Stich- und Bissverletzungen, wenn diese in ihrem Symptomenbild eine blasse, kalte Schwellung an den betroffenen Stellen zeigt. Nachts und durch die Bettwärme verschlimmert sich der schmerzhafte Zustand sehr. Und so wie bei Apis bessert sich der Schmerz und die Entzündung durch Kaltanwendungen sicht- und spürbar.
Hypericum ist das wichtigste homöopathische Arzneimittel, wenn es um Stich- Riss- und Bissverletzungen an Finger-, Zehenspitzen, Fußsohlen und Handflächen handelt, somit Verletzungen von Nervengewebe und Nervenenden nach sich zieht. Die Patienten klaEXPERTENTIPP
HÖMOPATHIE gen dabei über stechende, ziehende Schmerzen, die von unten nach oben schießen. Bezeichnend für diesen schmerzgezeichneten Zustand ist, dass die Berührung, der Druck und die Bewegung, ebenso die kalte Luft diesen verschlechtert. An Silicea denken wir vor allem bei einer Splitter- oder Holzspießverletzung. Es fördert die Austrei-
bung von Fremdkörpern aus dem entzündlich, eiternden Haut-und Unterhautgewebe. Letztlich möchte ich noch das Mittel der Wahl bei tiefen Messerstichverletzungen, die mit starken Blutungen und stechenden splitterartigen Schmerzen einhergehen, erwähnen, das ist Nitricum acidum. Einnahme des homöopathischen Arzneimittels: drei Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend drei weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3-mal täglich (für die Dauer von zwei Tagen) einen Schluck einnehmen. Elisabeth Majhenic ist Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie – mehr unter www.homoeopathieinstitut.com
Med Konkret Treffpunkt Gesundheit
Eine Veranstaltungsreihe von
Prim. Prof. Dr. Felix Offner
Pathologie: Fundament der Krebsbehandlung Dienstag, 18. Juni 2019, 19 Uhr Panoramasaal LKH Feldkirch Erst Pathologen stellen mit Sicherheit fest: „Ist es jetzt tatsächlich Krebs? Ja oder Nein?“ Die gesamte therapeutische Behandlungskette einer möglichen Erkrakung ist also von der Pathologie abhängig. Ein Blick hinter die Kulissen der modernen Krebsdiagnostik.
Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Eintritt frei.
Partner
Getränkesponsor
20 Fit & Gesund
Donnerstag, 30. Mai 2019 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen
#Luag uf di Was ist gesunde Ernährung? Welche Fette gibt es? Was macht ein Zuviel an Zucker mit unserem Körper? Welche Vitamine brauchen wir? Wie sieht es mit dem eigenen Essverhalten aus? Was ist dran an verschiedenen Ernährungsmythen? Wie hängen Ernährung und Krankheiten zusammen? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es bei den kostenlosen Workshops der VGKK für Schülerinnen und Schüler von: • Berufsschulen • berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und • Polytechnischen Schulen
Im Rahmen der schulischen Gesundheitsförderung finden die Workshops an zwei Projekttagen im Gesundheitsforum der VGKK in Dornbirn statt. Einer theoretischen Einführung in das Thema folgt ein Praxisteil. Dabei werden gemeinsam einige Speisen zubereitet und anschließend verkostet. Was zubereitet wird, wird im Vorfeld abgesprochen.
Und schließlich informieren wir die Schülerinnen und Schüler über das österreichische Gesundheitssystem – eines der besten weltweit. Dabei geht es um Fragen wie: Was ist soziale Sicherheit in Österreich? Wie funktioniert die gesetzliche Krankenversicherung? Was ist der Unterschied zur privaten Krankenversicherung? Am Ende des Workshops steht ein Überblick über die Leistungen der VGKK.
Ernährung und Bewegung sind ein ideales Paar. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick welchen gesundheitlichen Nutzen Bewegung für den ganzen Körper mit sich bringt. Wir zeigen dabei auch praktische Übungen, die sich leicht in den Alltag einbauen lassen. Der Spaßfaktor ist dabei garantiert.
Interessiert? Alle Informationen zu #Luag uf di sind erhältlich bei: Kathrin Prantl, Diätologin Tel. +43 (0)50 84 55-1645 kathrin.prantl@vgkk.at Wir laden alle genannten Schulen ein, die Workshops in Anspruch zu nehmen.
Foto: VGKK
Workshops für Schülerinnen und Schüler zu Ernährung, Bewegung und mehr
www.vgkk.at