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Fit_Gesund_November_2018

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Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 30. November 2018

Stimmungsvoll Mit Beginn der Adventzeit sollen auch Ruhe und Einkehr in unserem Leben Einzug halten.


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Freitag, 30. November 2018 Vorarlberger Nachrichten

Gestärkt durch den Winter Die kühle und nasse Jahreszeit ist die Zeit der Erkältung. Jetzt gilt es, das eigene Immunsystem zu stärken. Mit Bewegung, bestmöglich an der frischen Luft, aber gerade auch mit einer gesunden Ernährung kann jeder seinen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems leisten. Eine ausreichende Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen ist für ein gut funktionierendes Immunsystem notwendig. Vitamin C spielt dabei eine wichtige Rolle. Vitamin-C-reich sind Broccoli, Sprosskohl, Paprika sowie Sanddorn, Quitten und Hagebutte. Auch Vitamin A, das vorzugsweise in Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl enthalten ist, unterstützt unser Immunsystem. Das vor allem im Sommer in unserer Haut gebildete Vitamin D aktiviert ebenso unsere BREGENZ

POWER-SMOOTHIE ZUTATEN ca. 6 Portionen 1/2 Gurke 1 Bund Rucola 1 Avocado 1 Banane, geschält 1 Birne 1 Kiwi geschält etwas Sanddornsaft ca. 500 ml Wasser ZUBEREITUNG Gurke, Rucola und Birne waschen. Gurke und Birne in Stücke schneiden. Avocado schälen, halbieren, Kern entfernen und würfeln. Banane, Kiwi schälen und würfeln. Die Zutaten mischen und mit Wasser im Mixer zur gewünschten Konsistenz pürieren. Bei Bedarf noch Wasser zugeben.

Editorial

Heidemarie Netzer

Unter die Haut Es sei mir verziehen. Aber allen Sonnenanbetern und Freunden der Wärme zum Trotz, sehne ich mich jetzt nach Temperaturen fern der Plusgrade, nach der klaren, kalten Winterluft und der wunderbaren Stille, die eine in sich gekehrte

Gemüse und Obst fürs Immunsystem.

Abwehr. Die kurzen und dunklen Wintertage führen aber oft zu einem Mangel an dem wertvollen Vitamin. Essen Sie daher ein bis zweimal pro Woche fettreichen Fisch (Lachs, Makrele, Thunfisch und Co.) oder reichern Sie Ihre Mahlzeiten mit Eigelb, Pilzen und Avocados an. Dabei gilt grundsätzlich: Mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung nehmen wir in der Regel ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe auf. Für gesunde Menschen ist die Einnahme von Nahrungsmittelergänzungen dann nicht notwendig. Täglich sollten drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst sowie 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Tees auf dem Speiseplan stehen. Bevorzugen Sie dabei vor allem regionales und saisonales Gemüse und Obst. Die Vielfalt ist auch im Herbst und Winter ausreichend. Sibylle Leis ist Ernährungsberaterin bei der aks gesundheit GmbH – mehr Wissenswertes im Internet unter www.aks.or.at

IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN Heidemarie Netzer, gesundheit.gv.at, Langenscheidt, Roland Paulitsch, Fotolia VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße­1, Redaktion und Anzeigen: ­6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1

„Wie befreiend ist es doch, die kühlere, klare Luft einzuatmen. Körper, Geist und Seele danken es.“ Landschaft zu bieten hat. Klar, die kalte Jahreszeit verlangt uns und unserem Körper einiges ab. Fürs Wohlbefinden braucht es da Wärmequellen im Innern und gleich mehrere Schichten für außen. Bei allem Erwärmendem und diverser Vermummungsstrategien bleibt jedoch eines teilweise außen vor: Unsere Haut, übrigens unser größtes Organ, steht unausweichlich im direkten Kontakt mit der Außenwelt. Nase, Wangen, Kinn, auch die Hände müssen den Minusgraden tapfer trotzen. Im Büro oder zu Hause wiederum geht die trockene Luft der geheizten Räume der Haut an die Substanz. Gegenstrategien müssen her.

Im aktuellen Journal blickt nun Hautarzt Achim Schneeberger tiefer unter die Haut, erläutert die Ursachen für gesteigerte Bedürfnisse im Winter, gibt Tipps für den wirkungsvollen Schutz. Kosmetikerin und Kräuterexpertin verraten ihrerseits mehr über die professionelle Aufspeicherung unserer Schutzschicht, aber auch zu Pflegeprodukten, die mit einfachen Mitteln zu Hause selbst hergestellt werden können. Dort oder im Büro, wo auch das Training unseres geplagten Rückens funktionieren kann. Hierzu finden Sie im Journal den Auftakt einer Übungsreihe, die sich dem alltagstauglichen Training dieses tragenden, dabei viel beanspruchten Körperteils widmet. Weiters können Sie sich wieder auf die wertvollen Tipps in Sachen Ernährung, Psychologie, Homöopathie und Ayurveda freuen. Nicht zu vergessen den wiederkehrenden Tourentipp – ist es doch gerade auch in der dunkleren und kalten Jahreszeit enorm wichtig, sich im Freien zu bewegen und so das verstärkt geforderte Immunsystem zu trainieren. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14


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Rebellion der Gefühlsfasern Oder wenn die Nervenbahnen selbst zur Schmerzquelle werden.

WIEN Einschießende, elektrisierende oder brennende Schmerzen, Kribbeln und Ameisenlaufen, Taubheit sowie Schmerzverstärkung durch leichte Berührung – all das können, so das Öffentliche Gesundheitsportal (www.gesundheit.gv.at), Zeichen und Symptome von Nervenschmerzen sein. Der sogenannte neuropathische Schmerz entsteht dabei als direkte Folge einer Schädigung von „Gefühlsfasern“ des Nervensystems. Diese kann verschiedene Gewebe – oft ausgehend von der Haut – oder aber das Rückenmark oder Gehirn betreffen. Die Beschwerden treten oft in Ruhe auf und können leicht ausgelöst werden, etwa durch eine leichte Berührung. Häufig besteht auch eine verstärkte Schmerzempfindlichkeit auf schmerzauslösende Reize. Der neuropathische Schmerz kann dabei aufgrund unterschied-

licher Formen einer Nervenschädigung auftreten. Häufige Auslöser sind etwa ein Bandscheibenvorfall, Diabetes mellitus – Erkrankung vieler Nerven (Polyneuropathie), Gürtelrose (Herpes zoster), Nervenschädigungen oder -durchtrennungen im Rahmen von Unfällen oder Operationen sowie das Engpasssyndrom – durch zusammengedrückte Nerven (z. B. Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk).

Linderung als realistisches Ziel Die diagnostische Abklärung beruht auf einer körperlichen und klinisch-neurologischen Untersuchung mit Prüfung der Hautempfindlichkeit, der Reflexe und der Muskelkraft. Sie können durch eine Schmerzzeichnung, Schmerzfragebögen und weitere Spezialtests ergänzt werden. Oft werden zusätzlich bildgebende

Verfahren wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Elektroneurographie eingesetzt. Die Behandlung von Nervenschmerzen – sofern keine Operation zur Entlastung des betroffenen Nervs möglich ist – gestaltet sich oft schwierig. Völlige Schmerzfreiheit ist nur selten erreichbar. Als realistisches Ziel gelten unter anderem eine Linderung der Schmerzen um mehr als 30 bis 50 Prozent, eine Verbesserung von Schlafund Lebensqualität sowie der Erhalt der Arbeitsfähigkeit. Es werden unterschiedliche Wirkprinzipien, bei Bedarf auch kombiniert, ange-

wandt. Medikamentöse Schmerztherapie soll die Beschwerden lindern, bis sich die geschädigten Nerven zumindest weitgehend erneuert (regeneriert) haben. Zum Einsatz kommen Präparate zum Einnehmen oder als Injektion, v. a. Opioide, Antiepileptika und Antidepressiva sowie Cremes oder medikamentenhaltige Pflaster. Invasive Verfahren wie Nervenblockaden, Infiltrationen oder elektrische Nervenstimulation können ergänzend eingesetzt werden. Physikalische Maßnahmen, Ergotherapie und Psych o t h e ra p i e können je nach Ausprägung der Beschwerden sinnvoll sein.


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VN-INTERVIEW. Univ.-Doz. Dr. Achim Schneeberger, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Kälte geht unter die Haut

Unser größtes Organ fordert gerade jetzt vermehrte Aufmerksamkeit. NENZING Mit den Spitzenmaßen von zwei Quadratmetern Größe, 1,5 bis vier Millimetern Dicke und drei Kilogramm Gewicht kann unser größtes Organ, die Haut, aufwarten. Ständig in Kontakt mit der Umwelt bietet sie vor allem Schutz. Daneben erfüllt sie eine Reihe von Aufgaben im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie. Damit die Haut diese komplexen Aufgaben erfüllen kann, fordert sie uns einen äußerst gewissenhaften Umgang ab. Gerade in der kalten Jahreszeit. Fit&Gesund sprach mit Dr. Achim Schneeberger, Facharzt für Hautund Geschlechtskrankheiten mit Praxis in Nenzing, über Ursachen, Reizungen und Co.

Was steckt hinter dem Phänomen einer empfindlicheren Haut in der kalten Jahreszeit? DR. SCHNEEBERGER Kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft, häufige Temperaturwechsel und die hohe UV-Belastung bei entsprechendem Wetter belasten unsere Haut enorm. Die Kälte bewirkt, dass sich die Blutgefäße der Haut zusammenziehen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Die Haut wird schlechter durchblutet und folglich auch schlechter mit Nährstoffen versorgt. Die geringe Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen führt dazu, dass die Haut relativ gesehen mehr Feuchtigkeit abgibt, also leichter austrocknet. Das wird weiter dadurch verstärkt, dass der Schutzfilm auf der Haut, bestehend aus Schweiß und Talg, dünner wird. Je kälter es wird, desto weniger Talg produziert die Haut. Talg ist ein Gemisch unterschiedlicher Fette, wobei Wachsester und Triglyzeride den Hauptteil ausmachen. Welche Hautpartien reagieren besonders sensibel und wie? DR. SCHNEEBERGER Einerseits natürlich die Hautpartien, die Wind und Wetter direkt ausgesetzt sind: Gesicht und Hände. Daneben diejenigen, die per se vergleichsweise trocken und dünn sind wie die Haut der Schienbeine, über den Handrücken und an den Fingerseiten. Generell gilt, dass die Körperhaut neunmal weniger Talgdrüsen hat als die Gesichtshaut. Trockene Haut spannt, ist oft gerötet und zeigt eine feine Schuppung. Typisch ist beispielsweise die Reibeisenhaut an den Schienbeinen. Entsprechender Schutz ist also gefragt. Welche Substanzen eignen sich idealerweise?

DR. SCHNEEBERGER Das große Thema ist die

Luftfeuchtigkeit. Idealerweise sollte diese zwischen 50 und 60 Prozent liegen. Vergisst man im Winter auf regelmäßiges Lüften, kann die Luftfeuchtigkeit schnell auf 25 bis 30 Prozent sinken. Das begünstigt das Austrocken der Haut. Regelmäßiges Stoßlüften ist daher unerlässlich, Grünpflanzen sind die natürliche Alternative zum Luftbefeuchter. Und was ist im Freien zu beachten?

DR. SCHNEEBERGER Zwei Dinge

Gerade die Gesichtspartie ist in der kalten Jahreszeit vor besondere Herausforderungen gestellt. DR. SCHNEEBERGER Der Schutz beginnt damit,

dass man die Haut nicht zusätzlich schädigt. Heißes Baden und Duschen unter ausgiebiger Verwendung von Seife löst die schützende Fettschicht des Talgmantels unserer Haut auf. Es ist ratsam, kurz, maximal 15 Minuten, bei lauwarmer Temperatur zu duschen und dabei ein rückfettendes Dusch- bzw. Badeprodukt zu verwenden. Nach jeder Dusche sollte das Eincremen zur Routine werden. Produkte mit rückfettenden Inhaltsstoffen sind zu bevorzugen. Vorteilhaft sind Produkte, die Harnstoff enthalten, der die Feuchtigkeit in der Haut binden kann. Stichwort Raumklima: Wie sollte dieses ­beschaffen sein? ZUR PERSON UNIV.-DOZ. DR. ACHIM SCHNEEBERGER betreibt mit Dr. Michael Holzer die Hautarzt-Praxis in Nenzing. GEBOREN 1964 in Balingen (D) WERDEGANG Medizinstudium an den Universitäten in Tübingen und Bordeaux, Ausbildung zum Facharzt an der Universität Wien INTERESSEN Patientenbetreuung, Erforschung neuer Therapien, Reisen mit der Familie, Berg­ wandern und Skifahren

sind im Freien besonders wichtig: der Schutz vor Wind und Wetter sowie vor übermäßiger UV-Exposition. Gegen Ersteres hilft Abstand, das erreicht man durch Auftragen von Kältecremes oder textilem Schutz. Für die Hände besonders wichtig ist das Tragen von Handschuhen und regelmäßiges Eincremen. Auch wenn es im Winter dunkler ist als im Sommer und die Sonne weniger intensiv scheint, ist insbesondere beim Wintersport auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Der Schnee und die Höhe erhöhen die UV-Exposition dramatisch. Gerade bei den Kleinen tauchen oft gerötete Wangen in Erscheinung – bedenklich oder nicht? DR. SCHNEEBERGER Zu Erfrierungen kommt es, wenn das Gewebe auf –2 °C und darunter abkühlt. Bei starkem Wind reichen bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Haut erscheint dann zunächst bläulich-weißlich. Dieser Zustand ist schmerzhaft, besteht er weiter, stellt sich ein Sensibilitätsverlust ein. Kinder sind aufgrund der Unreife ihres Gefäßsystems besonders gefährdet. Primär sind endständige Körperteile, also Nasenspitze, Ohren und Finger betroffen. Gerötete Wangen nach einem Aufenthalt in der Kälte sind auf eine reflektorische Gefäßweitstellung noch intakter Haut zurückzuführen. Und zu guter Letzt: Gerade bei den Lippen ist oft zu beobachten, dass die verstärkte Pflege genau das Gegenteil bewirkt. DR. SCHNEEBERGER Die Lippen sind gerade bei Kälte einer besonderen Belastung ausgesetzt. Ihre natürliche Feuchtigkeit bietet im Kontext mit kaltem Wind eine direkte Angriffsfläche. Dazu kommt die UV-Belastung, ­insbesondere für die Unterlippe, die als Sonnenterrasse gilt und deren kumulative UV-Exposition oft in einen weißen Hautkrebs münden kann.


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Reichhaltige Vorbereitung

Mit professioneller Behandlung gelingt es. DORNBIRN Während man Ohren,

Hände und Füße mit Mützen, Fäustlingen und wärmenden Einlagen schützen kann, ist das Gesicht der Kälte meist unbedeckt ausgesetzt. Je kälter es wird, umso weniger kann sich die Haut selbst schützen. „Es ist wichtig, gute Pflegeprodukte zu verwenden,“ erläutert Kosmetikerin Magdalena Zorica, „dabei sollte man darauf achten, dass diese Produkte auf den eigenen Hauttyp abgestimmt sind, denn die Bedürfnisse der Haut sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.“ Magdalena Zorica empfiehlt die regelmäßige Anwendung von Gesichtsmasken, Handcreme sowie Tages- und Nachtpflege. Besonderen Wert legt die Kosmetikerin, die vor rund einem Jahr, gemeinsam mit Andrea Heingärtner, das Institut – the beauty lab -inmitten von Dornbirn eröffnete, auf den Sonnenschutz. „Es wird allzu oft vergessen, dass die Sonne trotz

Kälte eine große Kraft besitzt. Vor allem beim Wintersport ist ein entsprechend hoher Sonnenschutzfaktor unerlässlich für das Wohlergehen der Haut.“

Wichtige Vorsorge Die gute Nachricht: Man kann die Haut auf die kältesten Tage des Jahres nachhaltig vorbereiten. „Vitamin C und kostbare Aminosäuren helfen der Haut sich zu regenerieren und unterstützen die Zellerneuerung. Mit speziellen Gesichtsbehandlungen kann man für eine gesunde und widerstandsfähige Haut Sorge tragen. Schönheit und Gesundheit gehen Hand in Hand, deshalb sind wir im the-beauty-lab bemüht, mit modernen Geräten und zeitgemäßer Technik zu arbeiten. Die Ausstattung unseres Kosmetikinstituts ist in Vorarlberg einzigartig und wertvoll. Teile unseres Equipments werden von Hautärzten oder Schönheitschirurgen

Mit einer professionellen Vorbereitung kann für eine ­gesunde und widerstandsfähige Haut Sorge getragen werden.

verwendet, zur Behandlung von Akne, aber auch zur Vorbereitung der Haut auf bevorstehende ­ästhetische Eingriffe.“ HydraFacial nennt sich die Behandlung, die in dem Institut von Magdalena Zorica angeboten wird und mit verschiedensten Möglichkeiten aufwartet, ob die langfristige Behandlung von sehr unreiner Haut, Antiaging oder die reichhaltige Pflege der Haut im Hinblick auf die kalte Jahreszeit. „Im Rahmen einer Kur, die sechs Anwendungen umfasst, wird die Haut ebenso sorgsam

wie wirksam für die Herausforderungen der kommenden Monate gestärkt“, erläutert Magdalena Zorica, die Kosmetik nicht nur als Pflege der Schönheit, sondern vor allem der Gesundheit versteht. „Der Wert der Kosmetik liegt, wie in allen anderen Dingen des Lebens, in der Qualität und nicht in der Quantität. Jeder Mensch ist schön, jeder auf seine Weise.“

Pflegendes aus der eigenen Kräuterküche RANKWEIL Vie-

le kennen es: Sobald es draußen kälter wird und drinnen die Heizsaison beginnt, müssen sich manche über trockene Lippen ärgern. Dabei gibt es eine wirklich einfache und kinderleichte Lösung zum Selbermachen: Ein Lippenbalsam mit Öl und Bienenwachs.

Achtsames Rühren Mir ging es bis vor ein paar Jahren genau gleich wie vielen anderen: Vor dem Salben rühren hatte ich großen Respekt. Schließlich war das die Königsklasse meiner Großeltern und Urgroßeltern. Die setzten Öle an und rührten dann im Herbst und Winter die Salben für allerlei Beschwerden. Das war nicht nur Öl

warm machen und Wachs schmelzen. Heute würde man sagen, das war „achtsames Rühren“, sich nur auf das eine konzentrieren, etwas Besinnliches. Also genau richtig für die Vorweihnachtszeit. Mit den Ölen ist das immer so eine Sache: Jeder Salbenrührer hat sein Lieblingsöl, wenn es um Alltagsanwendungen geht. Ich mag es unkompliziert: Wir haben nicht immer die Zeit, in drei Geschäfte zu fahren – deshalb greife ich oft zu Ölen aus der „Essig-Öl-Schublade“. Bitte beachten: Wenn mit Bienenwachs gearbeitet wird, ist es wichtig, dass das Öl erhitzbar ist. Das Wachs schmilzt erst bei gut 65 Grad. Jedes Öl hat dabei seine Vor- und Nachteile: Olivenöl ist gerade im Winter ein gutes Öl, manche mögen den intensiven Eigengeruch nicht so sehr. Jojoba

RINGELBLUMENLIPPENBALSAM ZUTATEN 100 ml Öl 25 g Bienenwachs 10 g Ringelblumen Sieb, Kochtopf, Salbentiegel, Kochlöffel, Etikett ZUBEREITUNG Öl und zerkleinerte Ringelblumen im Topf bis ca. 70 Grad erwärmen und ca .30 Minuten unter Rühren ausziehen. Die Heilpflanze durch ein Sieb (eventuell mit sauberem Baumwolltuch) abgießen. Anschließend das Öl wieder in den Topf geben und das Bienenwachs darin schmelzen. Wenn die Mischung abgekühlt ist (40 Grad), kann nach Wunsch noch ätherisches Öl (beim Kauf über Dosierung und Hand­ habung informieren) dazugegeben werden. Nun in saubere Döschen abfüllen, mit Küchentuch zudecken und ausdampfen lassen; danach gut verschließen.

ist gut erhitzbar, besonders pflegend, aber teurer. Traubenkernöl ist auch ein wunderbares Öl, sehr gut erhitzbar und manche preisen es als Jungbrunnen. Ich mische im Winter gerne OIivenöl mit Traubenkern und Sonnenblume.

Mit ätherischen Ölen verfeinern Das Salben-Prinzip ist grundsätzlich ganz einfach: Öl sanft erhitzen und das Bienenwachs darin schmelzen. Bereits jetzt ist das Ganze eine pflegende Angelegenheit. Nun gibt es die Möglichkeit, mit Kräutern und ätherischen Ölen den Balsam aufzuwerten: Bei uns sehr beliebt sind beispielsweise Ringelblume oder Spitz­ wegerich, im Winter natürlich auch Thymian oder Engelwurz. Iris Lins ist Kräuterexpertin und Grüne-Kosmetik-Pädagogin – mehr Wissenswertes im Internet unter www.kraeuternest.at


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Die Parfümerie Medusa in Bregenz.

Handel im Wandel ... und wie die älteste Parfümerie Vorarlbergs diesen bewältigt.

Medusa war der Legende nach eine Göttin mit betörender Schönheit. Sie ist nicht nur die Namensvetterin der Parfümerie Medusa in Bregenz, sondern steht auch für ihr Leitbild. Seit fast 100 Jahren ist die Parfümerie Medusa in Bregenz in Familienbesitz. Daniel Vallazza führt sie bereits in dritter Generation und ist stolz auf den nachhaltigen Erfolg: „Wir nehmen uns noch Zeit für unsere Kunden und setzen auf eine gute, ehrliche Beratung“, erklärt der Inhaber. „Denn nur ein zufriedener Kunde kommt auch wieder.“ Medusa bietet große Namen wie Chanel oder Estée Lauder sowie trendige Nischenmarken wie Lorenzo Villoresi, Sa.al & Co und viele mehr. Beauty-Vital-Center Die kleine Parfümerie in der Rathausstraße setzt aber auf mehr als nur gute Beratung: Neben einem Liefer- und Onlineservice bieten Daniel Vallazza und sein Team im Beauty-Vital-Center über den Dächern des Bregenzer Stadtlebens verschiedene Schönheitsbehandlungen sowie Maniküre und Pediküre an. Auf alle angebotenen Produkte gibt es zudem eine Verträglichkeitsgarantie. Veränderung als Chance In Zeiten von Digitalisierung und unbegrenztem Zugang zum Inter-

Das Team der Parfümerie Medusa berät Sie gerne. net reicht ein guter Service allein oft nicht mehr aus: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden etwas Besonderes zu bieten. Das bedeutet vor allem, Trends zu erkennen und auf sie zu reagieren“, erzählt Daniel Vallazza. „Auch zu Zeiten meiner Eltern sagte man schon: ‚Handel im Wandel‘, denn als der Trend zur Selbstbedienung kam, mussten sie sich neu orientieren und das Geschäft weiterentwickeln. Die Situation heute ist nicht anders: Als Geschäftsmann muss man nach vorne sehen, flexibel und bereit für Veränderung sein. Viele übersehen, dass eine Veränderung sowohl Risiko und Chance zugleich ist.“ Einer der Trends, den Daniel Vallazza erkannt hat, ist der Bezug zur Region. „Die Regionalität ist vermehrt im Kommen und unsere Kunden wünschen sich zunehmend regionale Produkte aus Österreich – diesem und weiteren Wünschen kommen wir natürlich nach“, erläutert er.


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Für ein starkes Rückgrat FELDKIRCH, LAUTERACH

Wer kennt sie nicht, diese Schmerzen im Rücken, die tagtäglich auf unser Wohlbefinden drücken? Kein Wunder, dass Rückenschmerzen gar als eine der Volkskrankheiten gelten. Wiederkehrend werden Lösungsvorschläge geboten. Dabei gilt gerade die Bewegung als therapeutischer Grundpfeiler. Dies können Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson nur bestätigen. „Schmerzen oder Probleme sollten immer ein Weg-

weiswer zu Veränderung sein. Der Schlüssel zur Schmerzfreiheit liegt in den meisten Fällen in der Wiederherstellung der muskulären Beweglichkeit und der vollen Nutzung der Bewegungsmöglichkeiten“, sagen sie und bieten gleichzeitig in den kommenden Ausgaben von „Fit&Gesund“ Lösungsvorschläge für die Behebung der gängigsten „Schwachstellen“. Den Anfang macht die Lendenwirbelsäule, wobei die zwei vorgestellten Übungen bequem zu Hause oder auch am Arbeitsplatz gemacht werden können. Anleitungen von Bewegungstherapeut Manfred Scheel und Physiotherapeut Andrew Mixson – mehr Wissenswertes im Internet unter www.life-fitness.at

ÜBUNG 1 Setzen Sie sich auf den Boden, beide Fußsohlen aneinandergelegt. Lassen Sie die Knie im 90-Grad Winkel auseinanderfallen. Setzen Sie die Hände vor Ihren Körper auf den Boden und schieben diese dann so weit Sie können nach vorne. Halten Sie diese Position für ca. 10 Sekunden. Danach stützen Sie Ihre Hände hinter Ihrem Körper ab, rollen beim Ausatmen Ihr Kinn in Richtung Brustbein, beim Einatmen richten Sie Ihren Körper auf und legen den Kopf in den Nacken. Wiederholen Sie dies 5 Mal. ÜBUNG 2 Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Ihr linkes Bein liegt möglichst quer auf dem rechten Oberschenkel. Jetzt das linke Knie möglichst nach unten drücken. Neigen Sie den Oberkörper möglichst gerade nach vorne. Dabei geben Sie mit Ihrer linken Hand von oben Druck gegen Ihr linkes Knie. Halten sie diese Position für 10 Sekunden. Wiederholen Sie das Ganze nun mit der anderen Seite, je Seite im Wechsel 5 Mal.


Alpine Lifestyle

DAS KRONTHALER – ein Ort, so einzigartig wie kostbar Ein „Alpine Lifestyle“-Hideaway in beneidenswerter Alleinlage. Ein 4-Sterne-Superior-Resort an der Poleposition zwischen Berg und See. Ein Hotel mit Persönlichkeit. Mit Stil, Herz und Seele. Mit 2500 m2 Wellness & SPA und einem Naturpark als Zuhause. Mit Zimmern und Suiten sowie freiem Blick ins Rofan- und Karwendelgebirge. Mit lichtgeflutetem Indoor- und OutdoorpoolunddemAchensee alsNachbarn. Mit Jahreszeiten, die zwischen Gipfelsieg,YogamitSeeblickundgeführtem Forest-Bathing alle Möglichkeiten und Sinne öffnen – bis hin zu Wintererlebnissen mit exklusivem Ski-in/Skiout für Skifahrer und Langläufer. Es ist ein Ort zum Ankommen. Und um sich neu zu verbinden: Mit der Natur. Mit sich und dem schönen Leben. Mit einem Auge für Kunst. Mit einem Ohr für Musik. Mit einer Leidenschaft für Sport. Und mit einem Bewusstsein für die moderne, gesunde Cuisine genießen auch Sie ihn: Den einzigartigen DAS KRONTHALER-Lebensluxus an der alpinen Poleposition am Tiroler Achensee. An 365 Tagen im Jahr. Zelebrieren Sie 4-Sterne-SuperiorLifestyle, Sport, Spa, Gourmet und unberührte Natur.

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am Waldrand. Vor beeindruckendem Panorama. Und im befreienden Ambiente des Alpine Lifestyle Hotels DAS KRONTHALER. Wo Ihre Skiguides Sie abholen. Wo Sportshop und Ski-

Fotos: DAS KRONTHALER

DAS KRONTHALER liegt direkt an den Talabfahrten des weitläufigen Skigebiets Christlum.

verleih im Hotel warten. Wo Sie mit Ski-in/Ski-out direkt in die Pisten und Loipen einsteigen. Wo Sie mittags im Hotel einen Boxenstopp zum LightLunch einlegen. Wo der Champagner-Aprés-Ski auf der Dachterrasse der BAR HimmelNAH 999 genossen wird. Und wo neben dem sanften Skivergnügen in den Hochalmliften Christlum die funkelnde Faszination auch andere Begeisterungsräume öffnet: Den angrenzenden Wald und seine Pfade. Die Skitour-Strecken. Die Rodelbahnen. Die verschneiten Uferwege am Achensee. Die stille Welt, die Sie ganz geheim auf Schneeschuhen entdecken – und aus der Sie Bilder voll Schönheit mitnehmen ins SPA. Zum Aperitif am Kaminfeuer. Zum Gourmet-Dinner. Und zum romantischen Relaxen mit edlem Naturgefühl.


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Auf welche Gebirge blickt man vom Hotel DAS KRONTHALER aus?

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von der Cuisine überraschen lassen möchten und feinen Wein schätzen. Ruhepol mit Herzlichkeit Hier wohnt moderner Lifestyle. Fest verwurzelt und weltoffen. Erdacht von Gastgeber Günther Hlebaina und Simone Haaser ist am Tiroler Achensee ein Ort entstanden, der das Prädikat „unvergleichlich“ verdient. Es ist ein Ruhepol mit eigener Strahlkraft. Voll Ursprünglichkeit. Mit ganz viel Ästhetik. Mit dem Anspruch besonders, aber nie prätentiös zu sein – und damit den Urlaub zu einer der schönsten und erfüllendsten Zeit macht. Hier im DAS KRONTHALER. Mehr Informationen erhalten Sie telefonisch unter +43 5246 6389 oder online unter www.daskronthaler.com

Antwort: Per E-Mail an fitundgesund@russmedia.com oder per Post an Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Einsendeschluss: 11. Dezember 2018. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten verarbeitet und Sie über weitere Aktionen des DAS KRONTHALER sowie der Russmedia GmbH informiert werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die Gewinner(in) wird schriftlich oder telefonisch informiert und in der nächsten Ausgabe von „Fit & Gesund“ präsentiert. Der Gewinn ist einlösbar nach Absprache mit dem Hotel. Weihnachten, Silvester und Feiertage sind ausgeschlossen.


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Lohnender Aufstieg

HITTISAU Um diese Jahreszeit ist

es mit Wandertipps so eine Sache, weil schwer vorherzusagen, ob bei Erscheinen noch herbstliche oder schon winterliche Verhältnisse herrschen. Da sich der Herbst jedoch anschickt, noch länger ein goldener zu bleiben, möchte ich Sie zu einer Tour auf den Eineguntkopf (1639 m) einladen. Speziell im Zusammenhang mit Gratwanderungen auf der Nagelfluhkette ist dieser Berg ein beliebtes Wanderziel, weil es von dort zahlreiche Verbindungen zu verschiedenen Gipfeln gibt, die eine tolle Rundwanderung ermöglichen, etwa über die Falkenköpfe zum Hochhädrich. Die Wege sind teilweise schmal und steinig, aber wo nötig entsprechend gesichert. Kondition kann nicht schaden, gutes Schuhwerk ist ein Muss.

Alpenreichste Gemeinde Unser Ausgangspunkt ist das Lecknertal bei Hittisau. Über eine Mautstraße erreichen wir den Lecknersee, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch ein Parkplatz befindet. Fast direkt beim See beginnt der Aufstieg über eine breite Forststraße, an der entlang sich die Al-

os. Auch die die Nagelfluhkette prägenden Gesteinsformationen lassen den Wanderer so manches Mal staunen.

Wurzeln und Steine

Mit der Ersteigung des Eineguntkopfs bietet sich für den Wanderer eine tolle Rundwanderung.

pen aneinanderreihen wie Perlen an einer Kette. Aber das verwundert nicht, ist Hittisau mit über 100 Alpen doch die alpenreichste Gemeinde Österreichs. Allein bis zum Rohnehöhegipfel, wie der Eineguntkopf auf Vorarlberger Seite heißt, zählen wir sechs Alpen, vier davon sind Sennalpen. Jetzt allerdings herrscht dort oben Ruhe. Der Wanderweg zieht sich gemächlich ansteigend hinauf, und bis zur Rohnealpe geht es gemütlich voran. Der letzte Anstieg zum

Eineguntkopf hat es allerdings in sich. Ein schmaler Steig führt steil bergauf, doch der Lohn für die Mühe folgt auf dem Fuß, denn die Aussicht ist einfach grandiINFOS UND TIPPS » Die Maut für Pkw kostet drei Euro » Im Sommer laden die Alpen zum Verweilen ein » Die Falkenhütte auf deutscher Seite ist gratnaher Stützpunkt für Wanderer und Wintersportler. Im Winter bringt ein Schlepplift die Skiläufer bis zum Grat des Eineguntkopfs.

Auf dem Grat angekommen geht es auf einem wurzel- und steindurchzogenen Weg weiter. Der stellt keine Herausforderung mehr dar, aber es heißt aufpassen, um nicht ins Stolpern zu kommen. Um den Blick schweifen zu lassen ist es also ratsam, innezuhalten. Da wir den Hochhäderich und die Runde, die zu den Falkenköpfen führt, schon kennen, entscheiden wir uns über die Falkenköpfe (1564 m) abzusteigen, aber nicht, ohne ihnen einen Besuch abzustatten. Ein Gipfelkreuz muss einfach sein. Auf Höhe der Juli­ ansplattealpe biegen wir wieder in die Forststraße ein und laufen zurück zum Lecknersee, der friedlich in der herbstlichen Stille ruht. Und: Sollte der Winter doch schneller kommen als erwartet, schreiben Sie sich diese Tour in den Kalender für 2019. Es lohnt sich. MARLIES MOHR marlies.mohr@vn.at 05572 501-385

Kulinarisches für einen positiven Geist KRUMBACH

Laut Ayurveda sollte der Geist klar sein wie reines Quellwasser und ruhig wie ein Bergsee, der Körper energisch und gesund. Die Ernährung nimmt dabei eine herausragende Rolle ein und ist eine der drei Säulen des Lebens. Das, was wir essen, bestimmt unser Leben – auf qualitativer und quantitativer Ebene. So beeinflussen Nahrungsmittel nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist. Hilfreich ist nun zu wissen, dass im Ayurveda nicht nur zwischen den drei Konstitutionstypen Vata, Pitta und Kapha unterschieden wird, sondern es auch drei geistige Konstitutionen, Sattva, Raja

und Tamas, gibt. Herrscht Sattva im Geist vor, verleiht dies Lebensfreude, Intelligenz und Klarheit. Man ist in Harmonie, im Gleichgewicht und hat ein reines BewusstFEINE SATTVISCHE NUSSBÄLLCHEN ZUTATEN 100 g Cashewnüsse, 20 g Pistazien, 20 g geschälte Mandeln, 20 g getrocknete Aprikosen, 20 g Akazienhonig, 1 TL gemahlener Zimt, 1 MS gemahlener Koriander, 1 MS Anis, 1 MS gemahlene Musskatnuss, 150 ml Milch (oder Mandelmilch) ZUBEREITUNG Die klein gehackten oder grob gemahlenen Zutaten mischen, mit Milch bedecken und für 1 Stunde einweichen lassen. Im Mixer fein pürieren und zu kleinen Bällchen formen.

sein. Rajas bedeutet Bewegung, Leidenschaft und Anhaftung; Tamas wiederum Schwerfälligkeit, Trägheit, negative Gedanken.

Sattvische Kostbarkeiten Für einen positiven Geist hat somit die sattvische Ernährung eine große Bedeutung – Nahrungsmittel, Gewürze und Substanzen, die ein Konzentrat an Lebensenergie enthalten, das Hormonsystem stimulieren und besonders aufbauend für die einzelnen Körpergewebe sind, werden so bezeichnet. Zu den wichtigsten sattvischen Lebensmitteln zählen Milch, Ghee, Honig, Rosinen, Safran, Datteln, Feigen, Walnüsse und Mandeln, weiters alle frischen und reifen

Früchte wie Trauben, Mango, Papaya, Kirschen und Äpfel, Gemüse wie Fenchel, Zucchini, rote Rüben, Karotten, Kürbis, Spargel, Brokkoli, Blumenkohl und Süßkartoffeln, Getreidesorten wie Dinkel, Basmatireis, Hafer, Hirse, Quinoa, diverse Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze, gute Fette und Öle. Solche Lebensmittel unterstützen dabei, depressive Verstimmungen, Ängste, Trägheit oder Aggressionen entgegenzuwirken. Dadurch fällt es im Leben leichter, in Lösungen anstatt in Problemen zu denken. Veronika Forster ist dipl. Ayurveda-Praktikerin – mehr Wissenswertes im Internet unter www.pension-sonnblick.at


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Freitag, 30. November 2018 Vorarlberger Nachrichten

MedKonkret zu Hals, Nase, Ohren

Pfiffiger Ratgeber

DORNBIRN Aufgrund der komple-

xen Anatomie im Hals-Nasen-Ohren-Bereich haben schon kleine Störungen oft große Auswirkungen. So kann sich etwa eine banale Mandelentzündung zu einem Abszess entwickeln und letztlich zu einer bedrohlichen Atemnot führen. Entzündungen im Nasennebenhöhlenbereich wiederum sind mit Komplikationen in der Augenhöhle und im Gehirn verbunden. Zwei Beispiele von vielen, mit denen es HNO-Fachärzte zu tun haben. Primar Wolfgang Elsäßer, Leiter der HNO-Abteilung im LKH Feldkirch, informiert im Rahmen von MedKonkret am Dienstag, 4. Dezember, im Messequartier in Dornbirn (Halle 12) über Schmerzen und Beschwerden bei Hals, Nase und Ohren.

Viele Erkrankungsbilder Eines vorweg: Bei einem außergewöhnlichem Krankheitsverlauf ist es wichtig, rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen. „Das gilt vor allem für abwehrgeschwächte Patienten und Diabetiker“, betont Wolfgang Elsäßer. Die Palette der Erkrankungen im HNO-Bereich ist dabei groß: Von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, die Lebensqualität kann deutlich eingeschränkt sein, bis zu Ausstülpungen in der Speiseröhre, die das Schlucken erschweren. Dabei ist bei ungewöhnlicher Schmerzsymptomatik immer auch an ein Tumorgeschehen zu denken. „Eine Heiserkeit, die länger als drei Wochen anhält, ist durch den HNOFacharzt abzuklären“, mahnt Elsäßer. Hier kommt der Faktor Zeit zum Tragen: „Je früher wir diagnostizieren bzw. behandeln, desto besser das Ergebnis. Das heißt, ein Tumorpatient, der rechtzeitig einer Therapie zugeführt wird, hat eine wesentlich höhere Heilungsquote und damit eine bessere Überlebenszeit.“ MEDKONKRET Schmerzen und Beschwerden bei Hals, Nase oder Ohren REFERENT Primar Wolfgang Elsäßer, LKH Feldkirch TERMIN Dienstag, 4. Dezember, Messequartier Dornbirn, Halle 12 BEGINN 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr EINTRITT FREI

Schuppenflechte oder Psoriasis betrifft nicht nur die Haut, sondern auch die Psyche. In dem neuen Psoriasis-Ratgeber „Trotz PSORIASIS nicht auf den Mund gefallen“ geben Experten aus Medizin, Psychologie und Selbsthilfe konkrete Tipps für schlagfertige Reaktionen. Ab sofort steht dieser über https://www. schuppenflechte.online kostenlos zum Download zur Verfügung und kann auch bei der PSO Austria und beim Forum Psoriasis angefordert werden.

Innere Einkehr halten

Gegen Ende des Jahres, wenn die Tage kürzer werden und uns mehr Dunkelheit umgibt, ist für viele Menschen die Sehnsucht nach Rückzug und Ruhe deutlich spürbar. Es ist die Zeit der Stille angebrochen, verbunden mit der Möglichkeit, den Blick nach innen zu richten, um jenen Themen und Fragen des Lebens auf die Spur zu kommen, die bedeutsam und wesentlich sind. KLAUS

Persönlicher Rucksack Während des geschäftigen Alltags fehlen häufig Zeit und Muße, um innezuhalten und seine Erfahrungen und Einstellungen – dem Leben selbst, seinen Mitmenschen und der eigenen Person gegenüber – zu reflektieren und gegebenenfalls neu zu überdenken. So sammelt man den einen oder anderen schönen Augenblick oder auch manchen Ballast, und packt alles zusammen in seinen „persönlichen Rucksack“, den man dann ständig auf seinen Schultern trägt. Einen Begleiter, an den man sich gewöhnt und der manchmal unbemerkt Energie bindet. Die unangenehmen Dinge, über die man manchmal im Tagesgeschäft unachtsam hinweg-

geht, können so auch einen Teil der Lebensfreude rauben oder auf die Stimmung schlagen.

Befreiende Anregungen Um sich von ihnen zu befreien, bedarf es der Offenheit und Hinwendung sich selbst gegenüber, damit sich die eigene Stimme Gehör verschaffen kann. Man muss aber nicht zwangsläufig verreisen, auch wenn ein Umgebungswechsel, jenseits von Alltagsroutine, Hast und Lärm, diesen inneren Prozess begünstigen kann. Folgende Tipps können hilfreich sein, um sich selbst näher zu kommen: Schenken Sie sich bewusst Zeitinseln für „Nichts-Tun“ und einen passenden Raum dazu, in dem sie sich ungestört von Ablenkungen fühlen. Richten Sie diesen Rückzugsort nach ihren Bedürfnissen ein und sorgen Sie für eine Wohlfühlatmosphäre. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und Ihre Sinne. Was können Sie sehen, fühlen, riechen, schmecken bzw. hören? Schließen Sie sodann Ihre Augen und wenden Sie Ihre Achtsamkeit nach innen und nehmen Sie wahr, welche körperlichen Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle sich dort zeigen.

Versuchen Sie allen Erfahrungen im Innen wie im Außen gegenüber offen zu sein, und diese so anzunehmen wie sie sind – ohne Bewertung. Manchmal möchten bestimmte Emotionen einfach nur gefühlt werden, um sich lösen zu können. Andere wiederum können Anstoß dafür geben, im Leben Ausdruck zu finden, Handlungen zu initiieren bzw. bringen eine Haltungsänderung mit sich. Besinnen Sie sich auf das Wesentliche, indem Sie unnötigen Ballast aus ihrem Rucksack reduzieren und loslassen. Halten Sie bewusst die Augen offen für das Schöne und Wertvolle, das neben dem Leidvollen auch immer gleichzeitig existiert. Achten Sie beide Qualitäten, hell und dunkel, Licht und Schatten und nehmen Sie sie in ihr Herz. Und zu guter Letzt: Im Wissen und Bewusstsein um ihrer beider Existenz, seien Sie jeden Tag aufs Neue innerlich wach und entscheiden, welchen Teil davon Sie selbst in sich nähren und schließlich auch in die Welt tragen wollen.

Mag. Sabine Fleisch, MSc, ist Psychologin und Psychotherapeutin – mehr Wissenswertes im Internet unter www.sabinefleisch.com


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Was uns Tränen sagen

LINDAU Nichts

fällt uns so sehr auf, wie der Ausdruck der Augen und das Drumherum in einem freudigen oder traurigen, vielleicht auch schmerzverzerrten Gesicht unseres Gegenübers. Wenn die Augen tränen, kann dies nun die unterschiedlichsten Ursachen haben; so unterschiedlich ist auch die Therapie. Natrium mur kommt dabei bei reichlichem Tränenfluss, vor allem beim Lachen, zur Anwendung. Diese Menschen sind verbittert und enttäuscht, der Gram sitzt tief. Sie können nicht mehr Weinen, auch wenn es noch so traurig ist. Zu viele Tränen haben sie bereits über ihr Schicksal vergossen. Häufig wird hier das Tränen der Augen beim Lesen und beim Aufenthalt im Freien beobachtet.

Das wichtigste homöopathische Arzneimittel bei Tränenfluss am linken Auge ist Ignatia. Eine Verschlimmerung zeigt sich, vor allem beim Gähnen. Auffällig ist, dass diese Menschen das Rauchen anderer nicht vertragen und es den Tränenfluss sichtlich verschlimmert. Liebeskummer, belogen oder betrogen zu werden, ist oft der Auslöser. Das Gemüt der betroffenen Personen wechselt schnell, einen Moment lachen sie, im anderen weinen sie. Das unwillkürliche Seufzen sowie der Tränenfluss am linken Auge ist dabei Ausdruck ihres inneren Leidens. Sepia wird für Menschen empfohlen, bei denen der Tränenfluss etwa beim Joggen an kalter Luft sowie morgens nach dem Erwachen, aber auch abends, bevorzugt am rechten Auge auftritt. Es sind schnell gereizte, überarbeitete und ebenso zurückgezo-

Tränenfluss kann die verschiedensten Ursachen haben.

gene Menschen. Ihr Ventil ist Joggen oder Fahrrad fahren. In ihrem Tempo, alleine auf einen Berg zu rennen, ist ein weiteres Merkmal. Zu guter Letzt ist das angezeigte homöopathische Arzneimittel Zincum metallicum zu erwähnen. Dieses wird angewendet, wenn der Tränenfluss besonders abends und in der Nacht auftritt. Die hier

genannten Symptome sind oft von ruhelosen Beinen und Füßen begleitet – meist abends im Bett oder beim Sitzen. Das Nervensystem ist überreizt; die Betroffenen jammern ununterbrochen. Diesem Symptomenausdruck liegt selten ein Kummer, sondern meist ein unterdrückter Hautausschlag zu Grunde. Das Trinken von Wein verschlimmert den Zustand. Einnahme des homöopathischen Arzneimittels: 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ Liter kaltem Wasser auflösen und davon 3 Mal täglich (2 Tage) einen Schluck einnehmen. Die Wiederholung des Mittels erfolgt bei Rückfall frühestens nach zwei Wochen.

Elisabeth Majhenic ist Therapeutin und Dozentin in klassischer Homöopathie – mehr Wissenswertes im Internet unter www.homoeopathie-institut.com


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