Skip to main content

Fit gesund juni 2018

Page 1

Fit & Gesund Gesundheitsbeilage

Freitag, 29. Juni 2018

Entspannt Die Urlaubszeit naht und mit ihr hoffentlich eine stressfreie und genussvolle Zeit.


2 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Fit in den Urlaub

Automobilclub empfiehlt Vorbereitung. SCHWARZACH Die Ferien begin-

nen, und wieder machen sich viele Autofahrer, meist ausgepowert vom Berufsalltag, auf eine lange Fahrt. Gefährlich, denn da sind bei jedem Menschen Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Stress und Verspannungen absehbar. „Wenn Sie dagegen gut starten und sicher unterwegs sein wollen, beginnen Sie die Fahrt ausgeschlafen und satt, aber auch nicht mit zu vollem Magen“, rät der ADAC, rechtzeitig vor der großen Reisewelle. Des Weiteren raten die Experten unterwegs lieber öfter kleine Mahlzeiten mit leichter Kost zu genießen und etwa zwei Liter am Tag, am besten ungesüßte Säfte oder Wasser, zu trinken. „Ziehen Sie sich bequem an: Es gibt leichtes Bekleidungsmaterial, das den Schweiß durchlässt und verhindert, dass er bei offenem Autofenster auf der Haut verdunstet oder der Stoff nasskalt am Körper klebt. Das kann zu Muskelverkrampfungen und Schnupfen führen.“ Auch sollte die Klimaanlage nicht zu kühl eingestellt werden – bei 23 Grad fühlen sich die meisten am wohlsten und bleiben leistungsfähig.

Kleine Schlafpausen „Sorgen Sie zudem aktiv dafür, fit, guter Laune und aufmerksam zu bleiben – mit Bewegung und Erholung. Geben Sie auch Ihren Kindern die Chance, sich zwischendurch öfters auszutoben. Da hilft nur, alle zwei Stunden eine Pause von etwa einer Viertelstunde“, so die Vertreter des

Editorial

Heidemarie Netzer

Gerüstet Erst Single, flugs Paar, später Familie, dann wieder Zweisamkeit, im Alter eventuell mit Hauspflege – das Leben hält viele Veränderungen für uns parat. Gerade auch in der Wandelbarkeit unseres Wohnbereiches. Eben diesem

„Jahreszeiten sind unser Luxus. Genießen wir den Sprung in den Sommer – gut vorbereitet und geschützt.“ Beim Autofahren gilt Vorsicht.

Automobilclubs. Vor allem, wenn man sich müde fühle, sollte ein ruhiges Plätzchen für eine kleine Schlafpause gesucht werden. Mit der Länge der Etappe nehme die Müdigkeit zu und mit ihr das Risiko für lebensgefährlichen Sekundenschlaf am Steuer. Deshalb rät der ADAC, nie bis zu den ersten Erschöpfungssymptomen zu warten und zu versuchen, über den „toten Punkt“ zu kommen. Hier seien auch die Mitfahrer gefragt.

Entsprechender Sonnenschutz Mit Dehn-, Streck- und Lockerungsübungen könne zudem die Durchblutung angeregt werden. Der Kreislauf komme dadurch in Schwung, das Hirn könne durch intensivere Atmung mit Sauerstoff versorgt werden und wach bleiben. Auch der Sonnenschutz sollte bedacht werden: Eine gute Sonnenbrille und Lotionen mit möglichst hohem Schutzfaktor gäben entsprechenden Schutz.

IMPRESSUM REDAKTION Heidemarie Netzer Tel. 05552 62471-14, E-Mail: heidemarie.netzer@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenberg­straße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS, QUELLEN Heidemarie Netzer, Marlies Mohr, Health.com, Philipp Steurer, Roland Paulitsch, Shutterstock, gloryfy.com, adidas Sport eyewear, Skinfit VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße­1, Redaktion und Anzeigen: ­6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1

ist der Schwerpunkt dieses „Fit & Gesund“-Journals gewidmet. Denn abgesehen von Familiendasein oder Alter kann uns schon ein kleiner Fehltritt an Grenzen bringen, die kaum unüberwindbar scheinen. Wie dies ein Unfall in meinem Familienkreis zeigt. Sechs Wochen Gipsbein und die kleinsten Schwellen oder Stufen werden zur großen Herausforderung. So sollte der Raum unseres alltäglichen Tuns bereits im Vorab so gestaltet werden, dass dieser im Bedarfsfall barrierefrei gerüstet ist oder aufgerüstet werden kann. Was Sie dazu alles bedenken sollten, lesen Sie auf den Seiten 3, 4 und 5. Gut vorbereitet sein, heißt es auch angesichts des vor-

herrschenden Sommers. Natürlich gehört da der richtige Sonnenschutz (Seite 15) samt trendiger, dabei schutzgebender Brille (Seite 6) dazu. Auch und insbesondere gilt es für jene, die sich im Urlaub auf die Reise machen, die richtigen Vorbereitungen zu treffen. So informieren wir gerne, wie Sie sich optimal auf eine Urlaubsfahrt mit dem Auto rüsten (Seite 2), wie Ihre Reiseapotheke zusammengestellt (Seite 14) sein sollte und über die Tatsache, dass Blutspenden gerade in den Sommermonaten von großer Bedeutung (Seite 12) ist. Und auch darüber, dass eine wirkungsvolle Zeckenschutzimpfung auch jetzt noch möglich ist (Seite 10). Gut zu wissen, denn mit Beginn der wärmsten Jahreszeit drängen wir selbstverständlich verstärkt nach draußen. Zu den Schönheiten in unserer Natur. Eben dorthin entführt ein Buch über Mountainbiketouren; wir stellen Ihnen zwei tolle Routen daraus vor (Seite 7). Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Vergnügen beim Schmökern in der Juni-Ausgabe. HEIDEMARIE NETZER heidemarie.netzer@vn.at 05552 62471-14

GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat Fredi Bort aus Dornbirn zwei Übernachtungen für zwei Erwachsene im Vier-SterneHotel Schwarzbrunn in Stans gewonnen. Auf Herrn Bort und seine Begleitung wartet ein Wellness-Kurzurlaub direkt an der Schwarzbrunnquelle samt Panoramablick auf die Tiroler Alpen. Sabrina Moosbrugger überreichte dem glücklichen Gewinner (l.) den Gutschein.


3

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Barrierefrei durchs Leben

Menschengerechtes Bauen bedeutet mehr Lebenskomfort, auch frühzeitiges Planen. BREGENZ Unnötige Schwellen, enge Sanitäranlagen, rutschige Böden, falsch platzierte Licht­ schalter – die Hürden, die so man­ cher Häuslebauer unbewusst in sein neues Zuhause einbaut, kann im Alltag schnell zu belastenden Details werden. Doch wie kann es gelingen, das Haus, die Wohnung so zu gestalten, dass es so gut als möglich barrierefrei zugänglich bzw. handlich ist. Fit & Gesund sprach mit Werner Kündig, Ver­ antwortlicher für menschenge­ rechtes Bauen beim Institut für Sozialdienste, über Definition, Planung, Maßnahmen und mehr.

Gebaut wird meist in jungen Jahren. Barrierefreiheit ist dabei ein Thema, das mit Alter gleichgesetzt wird. Wie definiert der Fachmann diesen Begriff? KÜNDIG Die meisten Menschen

gehen davon aus, dass sie immer jung, gesund und stark bleiben. Nach einer Krankheit, nach ei­ nem Unfall oder infolge des Älter­ werdens nicht mehr oder deutlich vermindert in der Lage zu sein, den Alltag zu bewerkstelligen, trifft immer andere. Mit dem eige­ nen Leben hat das nichts zu tun, so glauben viele. Und dennoch sind von dieser Situation immer wieder Menschen betroffen, von heute auf morgen. Möglichst weit­ gehende Barrierefreiheit im Zu­ sammenhang mit Wohnen ist da­ bei individuell zu betrachten. Es bedeutet, sich so viel Bewegungs­ freiheit in den eigenen vier Wän­ den zu schaffen, wie es nur mög­ lich ist. Barrierefreiheit bedeutet Komfort und Freude am Wohnen; insbesonders aber, im Alter, nach Unfall oder bei Krankheit weiter­ hin zu Hause bleiben zu können. Barrierefreiheit heißt vor allem eines, an die Zukunft denken.

Was sehen Sie als ersten Schritt zur Barrierefreiheit? Frühzeitige Ausein­ andersetzung mit dem Thema „Barrierefreies Wohnen“ ist der Schlüssel zu einer zufrieden­ stellenden Wohnsituation. Die Vorteile einer möglichst barriere­ freien Wohnung werden zuneh­ mend auch von jungen Menschen

KÜNDIG

Wer heute barrierefrei plant, kann im Alter leichter durchs Leben gehen.

bzw. Familien entdeckt. Dies deshalb, weil solche Wohnbauten dank einer bewussten Planung generell mehr Komfort und Fle­ xibilität einschließen. Es ist eine Tatsache, dass eine barrierefreie Wohnung für ca. 35 Prozent aller Menschen notwendig, aber für 100 Prozent komfortabel und er­

Dienstleistungen – soll Ent­ scheidungsgrundlage sein, neue Wohnräume zu schaffen, bzw. die bestehende Wohnung den neuen Lebensumständen entsprechend zu adaptieren.

Können Sie einfache Maßnahmen benennen, die den Wohnbereich bequemer, sicherer und vor allem praktischer werden lassen? KÜNDIG Zu den grundlegends­

„Barrierefreiheit heißt vor allem eines, heute schon an die ­Zukunft zu denken.“ Werner Kündig Institut für Sozialdienste

leichternd ist. Selbstständigkeit im Alter, Wohnen in der vertrau­ ten Umgebung nach einem Unfall oder Krankheit ist ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Da­ mit dies gut gelingen kann, gilt es, einige grundsätzliche Überle­ gungen anzustellen. Das Ergebnis einer bedarfsgerechten Planung – unter Berücksichtigung der Fi­ nanzierung sowie der Möglich­ keit der Nutzung unterstützender

ten Dingen zählen: Stolperfallen entfernen, möglichst stufenlose und schwellenfreie Ausführung der Wohnfläche – Küche, Wohn­ zimmer, Schlafzimmer und Sa­ nitärraum auf einer Wohnebene, Türbreiten von mindestens 80 cm schaffen, Sanitärraum mit WC, stufenloser Dusche, unterfahr­ barem Waschbecken, Badewanne nur in Ausnahmefällen, großzügi­ ge Beleuchtung sowie Haus- bzw. Wohnungszugänge möglichst ohne Treppen oder Stufen.

Bei barrierefreiem Wohnen denkt man auch oft an sterile Funktionsarchitektur und vor allem an hohe Kosten. Kommt hürdenfrei Bauen wirklich einem höheren finanziellen Aufwand gleich? KÜNDIG In jungen Jahren verbin­

det man barrierefreies Wohnen häufig mit Alter, Gebrechlichkeit und Beeinträchtigung und nicht

mit der aktuellen Lebenssituati­ on. Man denkt an sterile, funktio­ nale Räume, was oft Abwehrreak­ tionen auslöst. Aber barrierefreies Wohnen unterstützt Menschen in den unterschiedlichsten Le­ bensphasen. Auch junge Men­ schen und Familien erfahren eine attraktive Wohnqualität, wenn durch Barrierefreiheit Komfort, Flexibilität und Unfallsicherheit verbessert werden. Wer eine bar­ rierefreie Wohnung oder ein bar­ rierefreies Haus baut oder kauft, leistet damit eine kluge Vorsorge. Denn nicht nur im Alter, sondern auch nach Unfällen oder plötzli­ chen Erkrankungen macht sich Barrierefreiheit bezahlt, denn diese lässt sich nachträglich meist nur mit hohem (finanziellen) Auf­ wand herstellen. Deshalb gilt es, die Gunst der Stunde zu nützen und beim Neubau bzw. Neukauf einer Wohnung oder eines Hauses klug zu handeln und sich gemein­ sam mit Fachleuten zum Thema „Barrierefrei Wohnen“ auseinan­ derzusetzen.

Zusammengefasst ist es also wünschenswert, dass man schon frühzeitig, also bei der Planung des Wohnraumes an Barrierefreiheit denkt. An wen kann man sich wenden? KÜNDIG Das Institut für Sozial­

dienste bietet Beratung zu allen Fragen des barrierefreien Bauens bzw. Umbauens, wie Finanzie­ rung oder technische Möglich­ keiten bzw. Ausführung. Gerne besprechen unsere Berater die Si­ tuation vor Ort, die Dienstleistung ist kostenfrei und unverbindlich. Kontakt kann unter Tel. 05 1755537 oder menschengerechtes.bau­ en@ifs.at aufgenommen werden. ZUR PERSON WERNER KÜNDIG zeichnet seit 2014 Verantwortung für den Bereich Menschengerechtes Bauen beim Institut für Sozialdienste. GEBOREN 1962 HOBBYS Wald, Jagd, „Vorsäß und a goats Schläufle tuo“ MOTTO „Am schöanschto ischt as dahoam.“


4 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Details mit großer Wirkung

Wie man den Wohnbereich schon bei der Planung barrierefrei gestalten kann. BREGENZ Wie schnell man in seinem Wohnbereich in Sachen Bewegungsfreiheit in Bedrängnis kommen kann, weiß man spätestens, wenn man einmal auf Gehhilfen angewiesen ist. Oder einfacher, wenn man mit dem Kinderwagen hürdenlos in den Wohnbereich gelangen will. Dann nämlich wird jede Stufe, jeder kleine Absatz zum möglichen Hindernis. Dass man diese oder auch andere Hürden erst gar nicht überwinden muss, dafür sorgen meist ganz einfache Maßnahmen, die man schon im Voraus planen kann. Nachfolgend haben wir nun für Sie Empfehlungen des Sozialministeriums zusammengefasst.

Parkplatz Wo eine Parkmög1 lichkeit beim Haus vorhanden ist, sollte dieser Platz bei Bedarf auf 3,5 m Breite vergrößert werden können. Müheloser Zugang Der Weg sollte nur leicht abfallend sein. Der feste Belag sollte rutschfest und gut berollbar sein.

2

3

Einladender Hauseingang Der Bereich vor dem Ein-

gang sollte eben und mit festem Belag sein, sodass Kinderwägen, Rollstühle oder Gehhilfen nicht einsinken oder wegrollen. Der Eingang selbst sollte überdacht, entsprechend breit, stufenlos und gut beleuchtet sein.

Genug Bewegungsfreiheit In strategischen Bereichen wie Küche, Bad oder Schlafzimmer muss genug Platz für den Wendekreis eines Rollstuhls oder Rollators vorhanden sein, und zwar 150 cm Durchmesser.

(Eingangs-)Türen Türbreiten zwischen mindestens 90 und maximal 100 cm und entsprechende Bewegungsflächen vor und hinter der Tür sind grundlegend. Innerhalb der Wohnräume sollte mindestens 80 cm lichte Türbreite eingehalten werden; wenn überhaupt erforderlich, sollte eine mögliche Türschwelle unter 2 cm bleiben.

Badezimmer und WC Die Sanitärräume sollten für bestmögliche Zugänglichkeit zu Bad/ Dusche, Waschtisch und Toilette mit entsprechenden Bewegungsräumen gestaltet sein. Für eine spätere Anpassung der Sanitärräume ist die rechtzeitige Planung wichtig.

4

7

8

Bedienbarkeit von Türen Bei Türen muss auf die leichte Bedienbarkeit für alle Bewohner geachtet werden.

Wände in Bad und WC Wände in Bad und WC sollten für eine spätere Montage von Stützund Haltegriffen im WC- und Duschbereich tragfähig ausgeführt sein.

Alles auf einer Ebene In Einfamilienhäusern und Wohnungen, die mehr als ein Stockwerk umfassen, sollten im schwellenlos erreichbaren Eingangsgeschoß bei Bedarf alle notwendigen Lebensfunktionen wie Wohnen, Kochen, Baden, WC und Schlafen möglich sein.

Sanitärausstattung Flache, unterfahrbare Waschbecken mit Unterputz- oder Flachaufputzsiphon ermöglichen das bequeme Sitzen vor dem Waschtisch, entweder auf einem Hocker oder im Rollstuhl. Im Duschbereich ist idealerweise ein geeigneter Hocker, ein Duschsessel oder

5

6

9

10

ein Duschklappsitz eine komfortable Einrichtung. Flexibles Schlafzimmer Ein ausreichend großes Schlafzimmer mit Bewegungsflächen vor Bett und Schränken sollte in unmittelbarer Nähe des Bade­ zimmers sein.

11

Küche, Speis, Abstellraum In der Küche ist der Bewegungsraum zwischen den Unterschrankelementen und den Geräten besonders wichtig. Das Backrohr mit herausziehbarem Backwagen und die Kühlgefrierkombination sollten auch im Sitzen gut erreichbar sein. Oberschränke können auch vertikal verschiebbar mit einer Hebekonstruktion zur leichteren Erreichbarkeit ausgeführt werden. In Speis und Abstellraum erleichtern unterfahrbare Regale sowie ausreichender Bewegungsraum die Nutzung für alle.

12

Fenster mit Durchblick Das Fensterparapet sollte nicht höher als 60 cm sein, damit man im Sitzen und Liegen besser hinaussehen kann. Fenster sollten leicht zu bedienen bzw. mit gut

13

Passende Qualität Bei der Anschaffung eines Treppenliftes sollte in erster Linie auf Qualität und Sicherheit geachtet werden. In Sachen Type kann zwischen dem platzsparendem Sitzlift (für Personen mit eher geringen Bewegungseinschränkungen), dem Plattformlift (besonders für Rollstuhlfahrer) oder dem Hublift (ideal zum Überwinden von Stufen oder Treppen von bis zu drei Meter Höhe). Letztere finden vor allem im Außenbereich Verwendung.


5

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

erreichbaren Fenstergriffen und Jalousien ausgestattet sein.

technik, Kommunikationstechnik, Sensorik oder Tür- und Fensterautomation vorhanden sein. Der Umbau von Badewanne auf schwellenlose Dusche sollte leicht möglich sein.

Erreichbare Bedienelemente Alle Schalter, Steckdosen, Kontrolltaster, Sicherungskästen, Gas- und Wasser-Absperrventile sollten in einer Höhe angebracht werden, die für alle Bewohner gut erreichbar ist. Auf ausreichenden seitlichem Abstand zwischen Bedienelement und anschließender Raumecke achten – das gilt auch für den Türdrücker.

14

Einrichtung und Möbel Hö15 henverstellbare Schrank­ elemente, Arbeits- und Ablageflächen bieten erhöhte Flexibilität. Schiebetüren sind sicherer als Drehflügeltüren. Die Garderobe sollte auch für Kinder und sitzende Personen im Rollstuhl erreichbar sein. Sichere Bodenbeläge Man sollte auf möglichst rutsch­ sichere Bodenbeläge achten, besonders in Bad, Küche und Vorraum sowie auf dem Balkon oder der Terrasse. Im Duschbereich sind kleinteilige Fliesen- oder Na-

16

Vorbereitung für Aufzug Die Planung sollte die Möglichkeit für den späteren Einbau eines ausreichend großen Aufzugs für Rollstuhl, Rollator etc. vorsehen (Kabinengröße 110 x 140 cm).

19

Gute Sicht Farbliche Kontraste zwischen angrenzenden Flächen wie Boden, Wand oder Türen verbessern die Orientierung. Einfärbige Flächen erleichtern das Auffinden von Gegenständen. Ausreichende Beleuchtung bei Stiegen, Treppen und Eingängen sorgt für Komfort und Sicherheit. Ein Bewegungsmelder für die Nachtbeleuchtung auf dem Weg vom Bett zum WC kann Stürze vermeiden.

20

Auch im Badezimmer sollte auf eine mögliche Nachrüstung geachtet werden.

tursteinbeläge geeignete Oberflächen. Hochflorige Teppiche sind für Rollstuhl und Rollator ungeeignet und Teppichläufer oder Bettvorleger notorische Stolperfallen. Trittfeste Treppen Treppen 17 sollten ein geschlossenes, ergonomisch sinnvolles Stufenprofil aufweisen, rutschfeste Kan-

ten, einen beidseitigen gut umfassbaren Handlauf haben und breit genug sein, um bei Bedarf einen Treppen- oder Plattformlift zu installieren. Technische Ausstattung Vorbereitung für zusätzliche Elektroinstallation sollte mittels Leerverrohrung für z. B. nachträglichen Einbau von Sicherheits-

18

Mehr Infos erhalten Sie im Handbuch über barrierefreies Wohnen des Sozialmini­steriums unter www.sozialministeriumservice.at

Barrierefreie Bäder bauen Selbst das schönste Badezimmer kommt irgendwann einmal in die Jahre und kann die Ansprüche seiner Bewohner nicht mehr erfüllen.

Großer Kundenvorteil bei Vollbad „Wir vereinbaren einen Fixpreis und einen Fixtermin. Danach kümmern wir uns um alle weiteren Schritte“, erklärt Stephan Rheinberger vom Dorfinstallateur. Diese Koordinationstätigkeit spart dem Kunden Zeit und Energie. Damit während des Umbaus das Wohnen in den rest-

Wenn das Ein- und Aussteigen aus der Wanne beschwerlich wird, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist oder einfach die Sicherheit in Bad und WC erhöht werden soll, hilft Vollbad mit individuellen und kreativen Lösungsvorschlägen. Vollbad ist Vorarlbergs Profi für Badsanierungen Die Kooperation der vier Traditionsbetriebe Dorfinstallateur, Dorfelektriker, Weiler Möbel und Fliesenpool sorgt seit 22 Jahren für Badsanierungen aus einer Hand. Besonders mit Barrierefreiheit sind die Mitarbeiter von Vollbad bestens vertraut: Mit einem barrierefreien Bad besteht die Möglichkeit, im Alter oder mit Gehhilfen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden selbstständig zu wohnen. Mobilität im Alltag erleichtern Es beginnt mit einfachen Maßnah-

Stephan Rheinberger Teamleiter Vollbad Dorfinstallateur

Ein wunderschönes, rollstuhlgerechtes Bad in Dornbirn. men, wie z.B. der Montage von Haltegriffen, mit höheren WCs oder einem unterfahrbaren Waschtisch und rutschfesten Fliesen. Oft wird durch eine begehbare Dusche anstelle der vorhandenen Badewanne erst wieder ein ungetrübtes Duscherlebnis möglich. Ein Duschsitz oder eine integrierte

Fotos: Dorfinstallateur

Sitzbank machen Duschen noch bequemer. Doch eine Badsanierung soll nicht nur funktionell, sondern auch visuell ansprechend sein. Ein barrierefreies Bad bedeutet keinesfalls eine PflegeheimOptik, sondern das Badezimmer kann modern und schön gestaltet werden.

Der Kunde muss nicht mehrere Handwerker kontaktieren, sondern wir sehen uns das bestehende Bad vor Ort an. lichen Zimmern nicht gestört wird, sorgt Vollbad für eine saubere und geräuscharme Sanierung in 14 Tagen. Mehr Informationen unter www.vollbad.at ANZEIGE


6 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

FARBEN – FACHHANDEL

Arbeitsschutz – Sicherheit mit Köpfchen! Oft denken wir bei „Fit & Gesund“ ausschließlich an das Gute, das wir unserem Körper tun – Bewegung, Kosmetik oder Ähnliches. Doch denken Sie auch daran, Ihren Körper vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Hier schnell etwas schleifen, dort noch schnell drüberlackiert ... alles keine große Sache. In punkto Arbeitsschutz sind viele doch recht locker unterwegs. Arbeitsschutz scheint oft nur für große Arbeiten nötig zu sein, bei geruchsintensiven oder ätzenden Produkten. Natürlich ist dort Arbeitsschutz wichtig, doch achten Sie auch bei kurzen und leicht erscheinenden Handwerksarbeiten auf Ihre Gesundheit. Mundschutz, Brille und & CO Der Schutz ihres Körpers bei handwerklichen Tätigkeiten sollte nicht nur von den Inhaltsstoffen abhängen. Natürlich sind Lösemittel der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich – aber auch biologische Öle gehören nicht ins Auge. Im Fachhandel erhalten Sie qualifizierte Infor-

mationen, wie Sie sich schützen können. Mundschutz für Schleifarbeiten, Schutzbrille für dünnflüssige Materialien, Schutzhandschuhe, vom einfachen Spritzschutz bis hin zur Arbeit mit ätzenden Materialien – nützen Sie die Möglichkeiten.

„Eine Schutzbrille und Handschuhe gehören quasi zur Grundausstattung beim Arbeiten mit flüssigen Materialien. Diese Schutzmaßnahmen lohnen sich immer - für Ihre Gesundheit!“ OSWIN REINGRUBER Filialleiter Farben Morscher, Weiler

Überraschend Wer hätte gedacht, dass Sie bei der Verarbeitung von Silikatfarben gut daran tun, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die genaue chemische Zusammensetzung der Silikatfarben sei Ihnen hier erspart – doch Silikatfarben sind alkalisch und trocknen bei Berührung unsere Haut extrem aus. Farbspritzer im Auge sind – egal welches Material – äußerst unangenehm und gefährlich. Aus diesem Grund brauchen Sie bei der Arbeit mit Silikatfarben auf jeden Fall Schutzbrille und Handschuhe – auch wenn es sich anfangs ungewohnt oder unangenehmer anfühlen mag. ANZEIGE

Augenschutz vs. Alltagschic Sportbrillen müssen Leistung bringen.

SCHWARZACH Die Temperatu­

ren treiben die Österreicher zum Sporteln nach draußen; dement­ sprechend steigen die Absätze bei Sportbrillen. Etwa die Hälf­ te der Menschen trägt laut einer Analyse des Marktforschungs­ instituts Spectra Sehbehelfe. Etwa 200.000 kaufen sich jährlich ne­ ben einer neuen Brille auch eine Zweitbrille, zu denen auch die Sportbrillen gehören. Dabei ha­ ben Outdoor-Sportbrillen für die Augen vor allem eine Funktion, die Schutzfunktion: Sie verhin­ dern wie ein großes Schild das Eindringen von UV-Licht, sind entspiegelt, bruchsicherer als Alltagsbrillen und schützen dank anatomisch angepasster Wölbung besser vor Wind, Pollen und Fein­ staub.

Augenschutz reicht nicht Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen sagt: „Wir merken, dass unsere Kunden ihre Sportbrille zuneh­ mend als Lifestyle-Accessoire sehen. Sie soll zum Outfit pas­ sen. Man will sie in der Früh zum Laufen tragen und am selben Nachmittag als Sonnenbrille beim Stadtbummel.“ Dementspre­ chend steigt auch das Interesse an optischen Sportbrillen, die an das eigene Sehvermögen angepasst und daher rund um die Uhr ein­ setzbar sind. Dabei werden die Brillen immer leichter und schlanker. Ziel der

Style alleine reicht nicht: Leichte, bruchsichere Brillen sind gefragt.

Markenhersteller ist eine Brille, die möglichst wenig spürbar ist. „Jedes eingesparte Gramm zählt“, sagt die Landesinnung. Hightech wird immer ausgeklügelter. Das betrifft vor allem die UV-Filter. Brauchten phototrope Gläser noch vor wenigen Jahren 1,5 Minu­ ten, um die Tönung zu erreichen, dauert es jetzt 20 Sekunden. Be­ standen die Filter früher aus Fo­ lien, befinden sie sich jetzt in den Gläsern selbst. Auch das Spekt­ rum des herausgefilterten Lichts hat sich auf 400 nm ausgedehnt.

Vielfach einsetzbar Beliebt sind Brillen, die sich für mehrere Sportarten eignen und die wichtigsten Schutzfunktio­ nen für die Sportarten betonen: Brillen für Radfahrer schützen vor Fahrtwind, Insekten und der­ gleichen und haben daher große Brillengläser mit variablen Durch­ biegungskurven. Brillen für Wan­ derer betonen den UV-Schutz und bei Brillen für Läufer sind kont­ raststeigernde Brillengläser und ein sicherer Halt bei schnellen ­Bewegungen besonders wichtig. DIESE FRAGEN SOLLTEN ­KÄUFER STELLEN ...

Beim Laufen schützen, beim Chillen gut aussehen – die richtige Sportbrille.

GEHT der UV-Schutz bis 400 nm? WERDEN bruchsichere Kunststoffmaterialien eingesetzt? WIE gut ist die Brille gegen das Beschlagen ventiliert? IST das Material robust und sind die Gläser mit einer Hartschicht gegen Kratzer geschützt? GIBT es eine reflexmindernde Entspiegelung? FÜHLT sie sich fest und sicher an, sitzt sie gut? WIE schwer ist die Brille?


7

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Auf den zwei genannten Routen warten außer­ gewöhnliche Landschaften und Einkehrmöglichkeiten.

Königsfahrten im Grenzgebiet

Tourenvorschläge für Mountainbiker; mehr in der Publikation von Oskar Gächter. NENZING Das Mountainbiken ist eine der schönsten Freizeit­ beschäftigungen im Sommer. Viele Freizeitsportler zieht es auf

zwei Rädern in luftige Höhen. Oskar Gächter hat einige der at­ traktivsten Routen in einem Buch zusammengefasst. Im Folgenden

VARIANTE ÖSTERREICH Beschling – Alpe Gamp Diese Tour zwischen Gamper­ dona- und Saminatal verläuft im österreichisch-liechtenstei­ nischen Grenzgebiet. Es han­ delt sich um eine landschaftlich außerordentlich schöne und abwechslungsreiche Rundtour. Dabei kommt der Mountain­ biker auch kulinarisch auf seine Kosten. Doch zurück zum Start: Bis zum Wanderparkplatz (eine knappe Stunde und 500 Höhen­ meter) ist die Straße asphaltiert und steigt gleichmäßig an. Nun folgt eine teils etwas steilere Na­ STRECKENBESCHREIBUNG Nenzing/Beschling – 1 km oberhalb von Beschling beim Waldausgang mit dem Bildstock das Auto parken – gerade hinauf über die Kreuzung, vorbei am Stall „Gamp“ – Wanderparkplatz 1036 m – Alpe Gamp – Fahrweg vor dem Restaurant vorbei – nach ca. 500 m „Schindlaböda 1525 m – rechts die Wiese hinunter Richtung Garfrenga – es folgt Schiebe­strecke – nach ca. 15 Minuten kommt der Fahrweg – weiter unten Richtung „Bazal Garfrenga“ – Alpencamping – am Ende des Parkplatzes nach links – zuerst ansteigend und nach ca. 1 km beim Stall nach rechts zum Bildstock.

turstraße. Die letzten 15 Minu­ ten, bevor das Ziel „Alpe Gamp“ mit dem Berggasthaus Matta­ joch nach knapp zwei Stunden erreicht ist, wird es nochmals steil. Die Rückfahrt beginnt mit einer abfallenden, gut zehn Mi­ nuten dauernden Schiebestre­ cke. Sie mündet in eine längere Abfahrt auf guten Güterwegen bis zum Alpencamping Gar­ frenga. Das letzte, nochmals etwas ansteigende Stück zum Ausgangspunkt ist wieder ge­ ­ teert. Variante: Die Tour kann auch beim Wanderparkplatz gestartet werden: ­Höhenmeter: 500, Distanz: 11 km, Fahrzeit: 1,20 Stun­ den.

stellen wir zwei Königsfahrten aus dem Führer „Bike- und EBike-Erlebnisse“ im Grenzgebiet zu Liechtenstein vor. Der Führer

kann übrigens unter www.bikefu­ ehrer-rheintal.ch bestellt werden. Weitere Infos gibt Autor Oskar Gächter unter Tel. +41 79 1010234.

VARIANTE LIECHTENSTEIN – ÖSTERREICH Malbun – Mattajoch – Alpe Gamp Wohl etwas vom Schönsten, was ein Biker oder E-Biker in unserer Region erleben darf, stellt die Fahrt von Malbun über das Mattajoch nach Österreich dar. Vorsorglich reservieren Sie den ganzen Tag. Sie laden das Bike in Schaan in das Postauto und lassen sich bequem Rich­ tung Malbun chauffieren. Sie entscheiden selber, wo Sie aus­ steigen möchten. Spätestens bei der Schneeflucht im Malbun be­ ginnt die Bikefahrt in Richtung Saasförkle. Bis zum höchsten Punkt auf dem Mattajoch über­ winden Sie in ca. einer Stunde 300 Höhenmeter. Die letzten ca. 15 Mi­ nuten Aufstieg

müssen Sie das Bike schieben, was etwas robuste Bikeschuhe erfordert. Die meisten neu­ en E-Bikes verfügen über eine Steighilfe. Nach wenigen Minuten Ab­ stieg zu Fuß erreichen Sie nach ca. 30-minütiger gemütlicher Fahrt das Berggasthaus Matta­ joch auf der Alpe Gamp. Berg­ restaurant, Panorama und die herrliche Maisäßsiedlung laden zum Verweilen ein. Rasante 1000 Höhenmeter Abfahrt füh­ ren Sie anschließend hinunter ins Walgau. Entweder Sie radeln von Nenzing entlang der Ill und den Galinaseen zu einer Kaffee­ pause nach Feldkirch, oder Sie wählen den Weg via Frastanz über die Letze direkt wieder nach Liechtenstein. So oder so erreichen Sie rechtzeitig Ihren Ausgangspunkt in Schaan. STRECKENBESCHREIBUNG Malbun Schneeflucht – Saasförkle – Mattajoch – Alpe Gamp (Vordergampalpe) – Abfahrt via Wanderparkplatz nach Beschling zur Ill oder via Latz/Gampelün direkt nach Frastanz – via Feldkirch oder Letze zurück nach Liechtenstein.


Wellness Wellness&&Spa Spa

Herrlicher Herrlicher Panoramablick Panoramablick und und Wohlgefühl Wohlgefühl Die DieSommertüre Sommertüreististweit weitoffen offen…… Genau Genaudie dierichtige richtigeZeit Zeitum umein einpaar paar Tage Tagezuzuentspannen entspannenund undzuzugeniegenießen. ßen.Ein EinGeheimtipp Geheimtippdafür dafürististdas das Wellnesshotel WellnesshotelLinde LindeininSulzberg. Sulzberg. EsEsduftet duftetnach nachSommerwiesen Sommerwiesenund und purem puremGenuss. Genuss.Die DieRuhe Ruheund undeine eine wunderbare wunderbareAussicht Aussichtverzaubern verzaubernund und öffnen öffnenden denGeist. Geist. Highlights Highlightsdes des****Wellnesshotels ****Wellnesshotels Linde Lindeauf aufeinen einenBlick: Blick: • •elegantes elegantesSunset SunsetSpa Spainin modernem modernemDesign Designmit mit Wellnessbad Wellnessbadund undSaunawelt Saunawelt • •Whirlpool Whirlpoolimimblühenden blühenden Sommergarten Sommergarten • •herrliches herrlichesPanorama, Panorama,TraumTraumundwohltuende wohltuendeRuhe Ruhe aussicht aussichtund unvergesslicheSonnenSonnen• •unvergessliche untergänge untergänge ausgesuchteWohlfühlprogramme Wohlfühlprogramme • •ausgesuchte Entspannungpur pur fürfürEntspannung kreativeKüche Küche– –liebevoll liebevoll • •kreative zubereiteteSpeisen Speisen zubereitete GrillabendeimimFreien Freien • •Grillabende feinesHotel Hotel– –familiär familiär • •feines undherzlich herzlich und Minutenzum zumGolfpark Golfpark • •1010Minuten Bregenzerwald(30 (30%%GreenfeeGreenfeeBregenzerwald Ermäßigung). Ermäßigung).

Wellnesshotel WellnesshotelLinde**** Linde**** Wellnesshotel WellnesshotelLinde LindeGmbH GmbH Familie FamilieFrick Frick 6934 6934Sulzberg Sulzberg Tel. Tel.+43 +435516 55162025-0 2025-0 linde@bregenzerwaldhotels.at linde@bregenzerwaldhotels.at www.wellnesshotellinde.at www.wellnesshotellinde.at

Gesundheit Gesundheitund undEntspannung: Entspannung:Massagen, Massagen, Moorpackungen, Moorpackungen,Körperbehandlungen, Körperbehandlungen,Kosmetik Kosmetik Wellness: Wellness:Elegantes ElegantesSunset SunsetSpa Spamit mitSaunawelt, Saunawelt, Wellnessbad Wellnessbadund undWhirlpool WhirlpoolimimGarten, Garten,herrliche herrliche Liegewiese Liegewiesemit mitAussicht Aussicht Restaurant: Restaurant:Exzellente ExzellenteKüche! Küche!HeimischHeimischregionales regionaleswird wirdmodern moderninterpretiert. interpretiert. Aktivitäten: Aktivitäten:Wandern, Wandern,Relaxen, Relaxen,Golfen Golfenund undGenießen Genießen

Wohltuendininjeder jederHinsicht Hinsicht Wohltuend Das****Wellnesshotel ****WellnesshotelLinde Lindeliegt liegt Das vorderenBregenzerwald Bregenzerwaldauf aufei-eiimimvorderen nemsanften sanftenHügel Hügelinmitten inmittender derNaNanem tur.Die DieZimmer Zimmersind sindgeräumig geräumigund und tur. gemütlichausgestattet ausgestattetund undbieten bieten gemütlich einenherrlichen herrlichenPanoramablick. Panoramablick.BeBeeinen sonderswohltuend wohltuendististdie diefamiliäre familiäre sonders undherzliche herzlicheAtmosphäre AtmosphäreimimHotel, Hotel, und wunderbarerholsam erholsamdie dieRuhe Ruheauf auf wunderbar derSonnenterrasse. Sonnenterrasse. der Geheimtipp Geheimtipp Einbesonderes besonderesHighlight Highlightististdas daseleeleEin ganteSunset SunsetSPA SPAmit mitWellnessbad, Wellnessbad, gante Saunaweltund undWhirlpool WhirlpoolimimGarten. Garten. Saunawelt

NatürlicheMaterialien, Materialien,Wärme Wärmeund und Natürliche Lichtprägen prägendas dasmoderne moderneDesign. Design. Licht Diegroße großeFensterfront Fensterfrontzeigt zeigtdas das Die herrlichePanorama Panoramaund unddie dieWeite Weite herrliche desHorizonts. Horizonts.Der DerBlick Blickreicht reichtüber über des diesanfte sanfteLandschaft Landschaftdes desvordevordedie renBregenzerwaldes Bregenzerwaldesbis bishin hinzuzuden den ren Alpengipfelnam amHorizont. Horizont.Die DieroroAlpengipfeln mantischenSonnenuntergänge Sonnenuntergängesind sind mantischen unvergesslich. unvergesslich. NeueKraft Kraftsammeln sammeln Neue Hierlautet lautetdas dasMotto Mottoganz ganzklar: klar:Neue Neue Hier Kraft sammeln sammeln und und sich sich rundum rundum Kraft verwöhnenlassen! lassen!Eine Einewohltuende wohltuende verwöhnen Massage oder oder eine eine pflegende pflegende Massage


Wellness Wellness&&Spa Spa Kosmetikbehandlung Kosmetikbehandlung– –das dasististEntEnt- freude. freude.Der Derlangjährige langjährigeKüchenchef Küchenchef spannung spannungpur. pur. legt legtWert Wertauf aufgesunde, gesunde,natürliche natürliche Produkte Produkteaus ausder derRegion. Region.Eine EineEinEinGute GuteAussichten Aussichtenfür fürWanderer Wanderer stellung, stellung,die dieerermit mitviel vielHingabe HingabeumumInInSulzberg Sulzberggibt gibteseseine eineVielzahl Vielzahlanan setzt setzt– –und unddas dasschmeckt schmecktköstlich. köstlich. Wandermöglichkeiten. Wandermöglichkeiten.Zumeist Zumeistsind sind esesHöhenwanderwege Höhenwanderwegemit mitAussicht Aussicht Genuss Genussvon vonmorgens morgensbis bisabends abends über überdas dasTal Talauf aufdie dieBergwelt. Bergwelt.Gehen Gehen Die DieVerwöhnpension Verwöhnpensionstartet startetam amMorMorSie Siemit mitbei beider dergeführten geführtenWanderung Wanderung gen genmit miteinem einemreichhaltigen reichhaltigenFrühFrühvom vomHotel Hotelz.z.B.B.ins insWildrosenmoos. Wildrosenmoos. stücksbuffet. stücksbuffet.Die DieMilch Milchkommt kommtvom vom benachbarten benachbartenBauern. Bauern.Am AmMittag/ Mittag/ Nachmittag Nachmittaggibt gibtesesein einfeines feinesBuffet Buffet und undabends abendsdas dasGenießermenü Genießermenümit mit Salatbuffet. Salatbuffet.

„Wellness „Wellnessdrinnen drinnenund und draußen. draußen.Hier Hierkönnen können Sie Sieden denAlltag Alltagvergessen. vergessen. Einfach Einfacheintauchen eintauchen und undgenießen!“ genießen!“ Mag. Mag.Jutta JuttaFrick, Frick,Gastgeberin Gastgeberin

Golf Golf Golfer Golfersind sindhier hiergenau genaurichtig. richtig.Der Der 18-Loch 18-LochGolfpark GolfparkBregenzerwald Bregenzerwaldistist nur nurzehn zehnAutominuten Autominutenvom vomHotel Hotel entfernt. entfernt.ErErzählt zähltzuzuden denschönsten schönstenimim ganzen ganzenBodenseeraum. Bodenseeraum. Kulinarische KulinarischeFreuden Freuden Ein Einweiterer weitererHöhepunkt Höhepunktdes desWellWellnesshotels nesshotelsLinde Lindeististdie dieexzellente exzellente Küche. Küche. Die Die liebevoll liebevoll zubereiteten zubereiteten Speisen Speisensind sindeine einewahre wahreGaumenGaumen-

Erholsamer ErholsamerTagesausflug Tagesausflug Tagesgäste, Tagesgäste,die diesich sichzwischendurch zwischendurch erholen erholenmöchten, möchten,finden findenimimWellWellnesshotel nesshotelLinde Lindeden denidealen idealenOrt Ortfürfür eine eine kurze kurze „Auszeit“ „Auszeit“ vom vom Alltag. Alltag. Zur ZurAuswahl Auswahlstehen stehenhierfür hierfürbeispielsbeispielsweise weiseein einWellnesstag Wellnesstagunter unterdem dem Motto Motto„Entspannung „Entspannungpur“ pur“oder oderein ein „Wellnesstag „Wellnesstagdedeluxe“. luxe“.Jeden JedenMitMittag taggibt gibtesesein einköstliches köstlichesBuffet Buffetmit mit frisch frisch zubereiteten zubereiteten Speisen Speisen und und herrlichen herrlichenKuchen. Kuchen. Schauen SchauenSie Sievorbei vorbei Wer Werininseinem seinem Urlaub UrlaubRuhe, Ruhe,ErErholung, holung, Wellness, Wellness, Kulinarik, Kulinarik, Golf Golf und undein einherrliches herrlichesPanorama Panoramasucht, sucht, wird wirdimimWellnesshotel WellnesshotelLinde Lindeglückglücklich. lich. Ob Ob spontan spontan als als Tagesgast Tagesgast oder oderfür fürein einpaar paarTage TageErholung Erholung und undEntspannung. Entspannung.Aktuelle AktuellePackaPackages ges und und Anwendungen Anwendungen sowie sowie Bilder Bilderfinden findenSie Sieauch auchonline onlineunter unter www.wellnesshotellinde.at www.wellnesshotellinde.at

ImImWellnesshotel WellnesshotelLinde Lindefühlen fühlensich sichdie dieGäste Gästeeinfach einfachwohl. wohl.

„Endlich „EndlichZeit Zeitfür fürmich“ mich“ Wohlfühltage Wohlfühltage • •von vonDonnerstag Donnerstagbis bisSonntag Sonntagoder oderSonntag Sonntagbis bisDonnerstag Donnerstag • •3 3bzw. bzw.4 4Übernachtungen Übernachtungenmit mitVerwöhnpension Verwöhnpension • •inkl. inkl.tolles tollesWellnesspaket Wellnesspaket • •Saunawelt Saunaweltund undPanoramahallenbad Panoramahallenbad

33bzw. bzw.44Übernachtungen Übernachtungenfür für407 407Euro Euro

Gewinnspiel Gewinnspiel „VN-Fit „VN-Fitund undGesund“-Leser Gesund“-Leserkönnen könneneinen einenAufenthalt Aufenthaltfürfür2 2Personen Personen fürfür2 2Nächte Nächte(einzulösen (einzulösenvon vonSo.–Do.) So.–Do.)mit mitVerwöhnpension Verwöhnpensionimim ****Wellnesshotel ****WellnesshotelLINDE LINDEininSulzberg Sulzbergmit mituneingeschränktem uneingeschränktemZutritt Zutritt inindas daslichtdurchflutete lichtdurchfluteteWellnessbad Wellnessbadmit mitPanoramablick Panoramablicksowie sowieinindie die moderne moderneSaunawelt Saunaweltmit mitWhirlpool WhirlpoolimimGarten Gartengewinnen gewinnen– –mit mitder der richtigen richtigenAntwort Antwortund undmit mitetwas etwasGlück. Glück.Die DieGewinnspielfrage Gewinnspielfragelautet: lautet:

Wie Wieviele vieleAutominuten Autominutenist istder der Golfpark GolfparkBregenzerwald Bregenzerwald vom vomWellnesshotel WellnesshotelLinde Lindeentfernt? entfernt? Antwort: Antwort: Per Per E-Mail E-Mail anan sabrina.moosbrugger@russmedia.com sabrina.moosbrugger@russmedia.com oder oder per per Post Post anan Russmedia Russmedia GmbH, GmbH, Gutenbergstr. Gutenbergstr. 1, 1, 6858 6858 Schwarzach. Schwarzach. Einsendeschluss: Einsendeschluss: 13.13. Juli Juli 2018. 2018. Mit Mit der der Teilnahme Teilnahme amam Gewinnspiel Gewinnspiel erklären erklären SieSie sich sich damit damit einverstanden, einverstanden, dass dass Ihre Ihre persönlichen persönlichen Daten Daten verarbeitet verarbeitet und undSieSieüber überweitere weitereAktionen Aktionendes desWellnesshotels WellnesshotelsLinde Lindesowie sowieder derRussmedia RussmediaGmbH GmbH informiert informiert werden. werden. Der Der Rechtsweg Rechtsweg istist ausgeschlossen. ausgeschlossen. Der/die Der/die Gewinner(in) Gewinner(in) wird wird schriftlich schriftlich oder oder telefonisch telefonisch informiert informiert und und in in der der nächsten nächsten Ausgabe Ausgabe von von „Fit „Fit && Gesund“ Gesund“ präsentiert. präsentiert.


10 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

EXPERTENTIPP. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis

Schöpfer der eigenen Realität Selbstliebe ist Teil des gesunden Ich-Bewusstseins.

KLAUS Allen Menschen gemein-

sam ist das Streben nach Glück und Liebe. Die Wege, um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, sind vielfältig. Häufig sucht man nach etwas „Greifbarem“ im Außen; doch jedes Mal mit der Erkenntnis, dass die innere Sehnsucht nur oberflächlich gestillt wird. Dabei gibt es einen Ort, an dem alles in Fülle vorhanden ist: im eigenen Herzen. Selbstliebe gilt auch in unserer Gesellschaft immer noch fast als Makel. Dieser negative Beigeschmack rührt daher, dass dieser Begriff allzu häufig mit Egoismus und Narzissmus verwechselt wird. Deshalb ist es an der Zeit zu verstehen, dass Selbstliebe Teil eines gesunden Ich-Bewusstseins und damit Basis einer jeglichen anderen Form von Liebe und Beziehung ist. Selbstliebe hat nichts mit einer übertriebenen Selbstbezogenheit zu tun, sondern zeigt sich vielmehr in einem freundlichen und achtsamen Umgang mit der

eigenen Person. Mit dieser Art der Interaktion mit sich selbst, kreiert man seine Wirklichkeit. Ist man streng mit sich und vergleicht sich ständig mit anderen, wird sich das Leben als Kampf anfühlen und man wird überall Konkurrenz sehen. Häufig stecken Glaubenssätze hinter solchen Mustern, wie etwa, dass man sich Liebe und Anerkennung hart erarbeiten muss. Scheitert man, hat man versagt und geht mit sich selbst weiter in den Wettbewerbsmodus. Und das mit dem einzigen Effekt, noch

Sabine Fleisch

mehr derselben Reaktionen im Außen anzuziehen.

Vielfältige Auswirkungen Das geht so lange, bis man endlich verstanden hat, dass viele Probleme letztlich auf eigene kritisierende Gedanken und Prägungs­muster zurückzuführen sind. Diese können Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben, beeinflussen die persönliche Ausstrahlung und die gefühlte Wirklichkeit. Und welche Chefs und Freunde zieht man wohl an, wenn man Ablehnung und Selbstkritik in sich trägt? Und wie sollen andere Menschen respektvoll und wertschätzend mit einem umgehen, wenn man das selbst nicht tut? So wird immer klarer, dass niemand außer der eigenen Person für das Glück, das uns widerfährt, verantwortlich sein kann. So ist es wichtig, sich selbst zu fragen, wie viel Frieden und Liebe in einem ist. Wie viel Geduld und Gelas-

senheit trägt man mit sich? Wie steht es um den nötigen Mut, das zu verändern, was nicht stimmig ist? Wie viel Verständnis bringt man sich selbst entgegen? Mit welcher Haltung geht man auf Menschen zu? Die Fähigkeit zur Selbstliebe kann folgendermaßen bewusst erweckt und gefördert werden: Identifizieren Sie den Kritiker in Ihnen und füttern Sie ihn gedanklich nicht weiter. Seien Sie großzügig mit Lob sich selbst gegenüber. Stehen Sie zu Ihren Bedürfnissen. Seien Sie sich immer ein Freund, und sagen Sie mit gutem Gewissen auch einmal „Nein“. Trennen Sie sich von Menschen, die Ihnen nicht guttun. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen. Pflegen Sie Ihren Körper, essen Sie bewusst, und nehmen Sie sich Zeit für Entspannung. Leben Sie Ihre Fähigkeiten und Träume. Mit mehr Liebe für sich selbst, verändern Sie das innere Klima und damit Ihr ganzes Leben. Sie haben immer die Wahl.

FSME: Noch vor den Sommerferien impfen

Schnellschema innert weniger Wochen durchführbar.

WIEN Die Sommerferien stehen vor der Tür, damit auch eine Zeit, in der wir uns besonders viel im Freien aufhalten. Leider sind nicht nur die Menschen, sondern auch die Zecken in diesen Monaten besonders aktiv. Ungeimpfte Personen sind gefährdet, sich über einen Zeckenstich eine potenziell lebensgefährliche FrühsommerMeningoenzephalitis-Infektion (FSME) zuzuziehen. Deshalb sollte der Impfpass gecheckt und die FSME-Schutzimpfung in Betracht gezogen werden. Aktiv sind die Zecken nun schon seit die Außentemperaturen mehr als sieben Grad beträgt. Die meisten FSME-Infektionen treten jedoch in den Sommermonaten auf.

Passieren kann eine solche Infektion in ganz Österreich. Wer geimpft ist, hat jedoch wenig Grund zur Sorge: Daten aus Deutschland zeigen, dass 97 Prozent all jener, die erkrankt sind, nicht oder unzureichend geimpft waren. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer korrekt geimpft ist, hat wenig zu befürchten. Doch nicht nur wer wandert oder Golf spielt, kann von Zecken gestochen werden. Auch beim Public Viewing anlässlich der Fußball-WM ist die Zeckengefahr nicht zu unterschätzen; gerade da

Die Zecke ist derzeit sehr aktiv.

werden sich viele ins Gras setzen. Und genau da lauern auch die Zecken. Sie befinden sich häufig auf der Spitze von Grashalmen und können durch die kleinste Berührung abgestreift werden. Auch im Gebüsch oder Parks sind sie anzutreffen. Neben dem FSMEErreger können die Spinnentiere auch Borreliose übertragen.

Körper checken „Wichtig ist daher, Kleidung und Körper nach jedem Aufenthalt im Freien genau abzuchecken. Wer eine Zecke entdeckt, sollte diese mithilfe einer Zeckenzange oder einer Pinzette sofort entfernen“, erläutert Dr. Christiane Körner, Präsidentin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung und selbst Apothekerin: „Dann hat man gute Chancen, eine Infektion mit Borreliose zu verhindern, da diese erst langsam, während

des Blutsaugens übertragen wird. Anders ist es bei FSME. Dieses Virus wird unmittelbar beim Stich in die Haut eingebracht. Vor einer Erkrankung schützt nur die Impfung.“ IMPFEN LASSEN SOLLTEN SICH ALL JENE PERSONEN DIE BISHER noch nicht geimpft waren. BEI DENEN die Grundimmunisierung besteht, die letzte Auffrischungsimpfung länger zurückliegt. DIE 2017 die Teilimpfungen 1 und 2 der Grundimmunisierung erhielten. DIE 2015 die dritte Teilimpfung der Grundimmunisierung erhielten. DIE UNTER 60 Jahre alt sind und das letzte Mal 2013 geimpft wurden. DIE ÜBER 60 Jahre alt sind und das letzte Mal 2015 geimpft wurden. BEI DENEN unbekannt ist, wann die letzte Impfung durchgeführt wurde.


die f u a k Ich llig im i Pille b net! Inter

SICHE Nur m R? i

Qualit t der ät Apoth in Ihrer eke! FRAGWÜRDIGE WIRKUNG: Viele Arzneimittel aus dem Internet sind gefährliche Fälschungen und entstehen in Hinterhof-Labors. Alle Medikamente aus der Apotheke sind fälschungssicher und qualitätsgeprüft. apotheken-sicher.at

Die Apotheke. Partnerin für mein gesünderes Leben.


12 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Zehn Minuten für ein Leben

Blutspenden, gerade jetzt vor der Urlaubszeit; generell ist Nachwuchs gesucht. WIEN Schon anlässlich des Weltblutspendentages Mitte Juni und gerade jetzt zu Beginn der Urlaubs- und Reisezeit betonen Ärztekammer und das Österreichische Rote Kreuz einmal mehr die Bedeutung des Blutes als Notfallmedikament. Gleichzeitig appellieren sie an die spendenfähige Bevölkerung, regelmäßig zur Spende zu gehen. „Neue und treue Spender, das ist langfristig gefragt. Gerade, da ein Teil unserer Spender in den nächsten Jahren in ‚Spendenpension‘ geht, brauchen wir Nachwuchs“, betont Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. „Auch jetzt in den Sommermonaten, denn in denen kommt es immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung der Spitäler mit Blutkonserven“, ergänzt Wiens Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres die Bedeutung des Blutspendens in Zeiten des verstärkten Unterwegsseins.

Wissenswertes Im Schnitt werden in Österreichs Spitäler 1000 Blutkonserven am Tag benötigt. Die freiwillige

Das Rote Kreuz führt gerade auch vor der Urlaubszeit wieder verstärkt Blutspendeaktionen durch.

und unbezahlte Blutspende beim Roten Kreuz ist dabei die zentrale Stütze der flächendeckenden Versorgung des Landes mit Blutprodukten. Eine gespendete Einheit Vollblut ist 42 Tage haltbar und kann durch Trennung und Verwendung ihrer Komponenten bis zu drei Menschenleben retten. Dabei kann nicht jeder Empfänger jede Spende empfangen. Damit aber jeder bei Bedarf das passende Blutprodukt bekommt,

ist eine ausgeklügelte Logistik nötig. „Gerade als Österreicher sollten wir im Gedenken an den österreichischen Nobelpreis­träger und Entdecker der Blutgruppen, Karl Landsteiner, Vorreiter sein. Leider gehen in Österreich aber nur weniger als vier Prozent der spendenfähigen Bevölkerung, also zwischen 18 und 70 Jahren, regelmäßig zum Blutspenden“, so der Wiener Ärztekammerpräsident. Dabei benötige mehr als 50

Prozent der Bevölkerung, also mindestens jeder zweite Österreicher, zumindest einmal in seinem Leben eine Blutkonserve. Die meisten Produkte aus Spendenblut erhalten übrigens Krebspatienten, gefolgt von Patienten mit Herz- und MagenDarm-Erkrankung, Unfallopfer, Patienten mit Leber- und Nierenerkrankungen oder Blutarmut sowie Frauen nach Komplikationen bei der Geburt.

EXPERTENTIPP. Elisabeth Majhenic, Homöopathie bei Warzen LINDAU Ob an versteckteren Stellen wie Fußsohle und Handfläche oder direkt im Gesicht: Warzen sind stets lästige und unangenehme Begleiter. Und als optischer Makel an der Nase oder schmerzhafter Weggefährte im Schuh, Warzen können uns auf ganz unterschiedliche Art quälen und im Alltag belasten. Bei Patienten, die das homöopathische Mittel Dulcamara benötigen, zeigen sich Warzen nicht nur an den Fußsohlen, sondern auch am Handrücken oder im Gesichtsbereich. In ihrer Erscheinung sind die Warzen vielfältig; meist sind sie flach, können aber auch hornig oder gestielt sein. Dulcamara-Patienten leiden an rheumatischen Beschwerden, die sich durch kaltes, feuchtes Wetter verschlimmern. Besonders empfindlich reagieren sie in den

Elisabeth Majhenic

Übergangszeiten, wenn auf warme Tage kalte Nächte folgen. Sie haben großes Verlangen nach kalten Getränken.

Blumenkohlartige Form Sind die Warzen von schmerzhaftem, stechendem (splitterartig) Charakter, kommt Nitricum acidum zum Einsatz. Es können kleine oder große, blumenkohlartige

Warzen auftreten, die jucken und leicht bluten. Im Gemütsbereich zeigt sich eine große Ängstlichkeit um die eigene Gesundheit. Diese Menschen sind nachtragend und können nicht verzeihen. Das Verlangen nach fetten Speisen ist groß. Antimonium crudum ist ein wichtiges Mittel bei verhornten Warzen an der Fußsohle. Diese Personen sind von romantischer, sentimentaler Natur und verspüren eine Abneigung dagegen, angesehen oder berührt zu werden. Meist leiden sie an Verdauungsstörungen. Die Zunge weist einen dicken, weißen Belag auf. Das Verlangen nach Gurken und sauren Speißen ist deutlich. Das Hauptmittel für Warzen um die Nägel bzw. nahe der Fingernägel ist Causticum. Warzen an den Fingerspitzen (oft am Zeigefinger)

sowie im Gesicht und an den Lippen sind charakteristisch. Causticum-Persönlichkeiten zeigen Mitgefühl für das Leid anderer Menschen, vor allem aber empfinden sie Mitleid mit Tieren, was wahlanzeigend für dieses Mittel ist. Sie lieben salzige Speisen und geräuchertes Fleisch.

Einnahme Drei Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend drei weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ Liter kaltem Wasser auflösen und davon drei Mal täglich (für die Dauer von zwei Tagen) einen Schluck einnehmen. Die Wiederholung des Mittels erfolgt bei Rückfall frühestens nach zwei Wochen. Mehr Infos auf www. homoeopathie-institut.com


lindbergh.at

www.oculovision.at Anmeldung zu einer kostenfreien Kurzuntersuchung telefonisch oder im Internet

Lebensqualität ohne Brille Der Pollenflug von Gräsern, Pflanzen und Bäumen verursacht mittlerweile bei vielen Menschen allergische Reaktionen. Neben dem Heuschnupfen sind auch die Augen einer zusätzlichen Reizung ausgesetzt. Dadurch wird besonders das Tragen von Kontaktlinsen aber auch von Brillen oftmals als äußerst unangenehm empfunden. Eine Augenlaserbehandlung ermöglicht es Ihnen also nicht nur wieder scharf zu sehen, sondern hilft Ihnen auch dabei, die Pollenzeit besser zu überstehen.

Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Freitag, 13. Juli, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Donnerstag, 19. Juli, 19:00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.

OculoVision Seestraße 6 // Haus am Hafen // 6900 Bregenz 05574 58179 // info@oculovision.at

Mithilfe präziser und technologisch modernster Methoden führen unsere Laserchirurgen und Fachärzte für Augenheilkunde jährlich rund 800 Behandlungen durch. Behandelt werden dabei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Altersweitsichtigkeit.


14 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Nie ohne Reiseapotheke

Apotheker beraten bei Zusammenstellung der Arzneimittel. WIEN Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, ist eine gut sortierte Reiseapotheke unverzichtbar – egal ob bei Fernreisen, einem Wanderurlaub in Österreich oder einem Städtetrip. „Es ist immer klug, alle wichtigen Arzneimittel einzupacken, da man so im Bedarfsfall sofort das geeignete, vertraute und bewährte Medikament zur Hand hat. Ich rate davon ab, im Ausland Medikamente zu besorgen, da Arzneimittel in verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen und Dosierungen haben“, so Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer und weiter: „Zudem ist zu bedenken, dass die Packungsbeilagen in der jeweiligen Landessprache verfasst sind.“

Standardausrüstung Als erster Grundsatz für die Reisapotheke gilt daher: Alle Medikamente, die man zu Hause einnimmt oder häufig braucht, dürfen im Urlaub nicht fehlen. Zur Standardausrüstung gehören weiters Arzneimittel gegen Reiseübelkeit und Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und Juckreiz. Verbandszeug wie Pflaster und Blasenpflaster, eine elastische Binde und Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie Insektenschutz dürfen ebenfalls nicht fehlen. Es empfiehlt sich auch, Medikamente gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen- und Nasentropfen, ein Elektrolytpräparat, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer einzupacken. Der richtige, auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Sonnenschutz gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Medikamente, die speziell auf den Urlaubsort abgestimmt, sollte man auch bereits zu Hause

Eine gut sortierte Reiseapotheke ist in jeder Apotheke erhältlich.

besorgen. „Das Mitführen von medizinischen Dokumenten, wie Impfpass, Diabetikerpass oder Allergiepass ist ebenfalls ratsam. Ins Reisegepäck gehört selbstverständlich auch die e-Card“, erinnert Kobinger.

Transport und Lagerung Wer mit Kindern verreist, sollte Präparate gegen Fieber, Schmerzen und Erkältungskrankheiten

sowie spezielle Elektrolyt- und Durchfallpräparate mitnehmen. Die Reiseapotheke sollte dabei möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt transportiert und gelagert werden. Bei Flugreisen gehören diese Medikamente ins Handgepäck. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, hilft ein Zertifikat des behandelnden Arztes, das die Erkrankung und die benötigte Medikation bescheinigt.

e-card als wichtiges Utensil WIEN Beim Packen für den Sommerurlaub – egal ob im Inoder Ausland – sollte keinesfalls auf die e-card vergessen werden. Mit ihr ist man nicht nur in Österreich, sondern auch in den meisten europäischen Ländern krankenversichert. Möglich macht das die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK), die sich auf der Rückseite (blaue Seite) der Karte befindet und unbedingt ausgefüllt sein muss. Akzeptiert wird die EKVK in der gesamten EU sowie in der Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Norwegen, Island und Liechtenstein. Achtung: Für Reisen in die Türkei muss man sich vor der Reise einen Urlaubskrankenschein besorgen. Dieser ist bei der Arbeits-

stelle oder beim jeweiligen Krankenversicherungsträger erhältlich.

Karte unbedingt vorweisen Wer dann in einem Land, in dem die EKVK gilt, akut erkrankt, hat das Recht, so behandelt zu werden, wie eine dort sozialversicherte Person. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die blaue Seite der e-card noch vor Beginn der Behandlung vorgewiesen wird. Gibt es vor Ort keinen Vertragsarzt und erfolgt die Behandlung durch einen Privatarzt, ist es wichtig, eine detaillierte Rechnung (möglichst auf Deutsch oder Englisch) ausstellen zu lassen. Zurück in Österreich kann die bezahlte Rechnung bei ihrer Krankenkasse eingereicht werden.

AYURVEDA AKTUELL

Veronika Forster

Die Doshas sind die drei Grundenergien der Naturheilkunde Ayurveda. Diese entspringen aus den fünf Elementen Feuer, Wasser, Luft, Äther/Raum und Erde. Sie wirken in jedem Menschen in unterschiedlicher Gewichtung: Vata, die Bewegungsenergie, Pitta, das Umwandlungsprinzip und Kapha, die Erhaltungsenergie. Wie viel wir von jeder Energie in uns tragen, wird bereits bei unserer Zeugung festgelegt und bestimmt ein Leben lang unsere Persönlichkeit sowie unser äußeres und inneres Erscheinungsbild. Befinden sich Vata, Pitta und Kapha im Gleichgewicht, sind wir gesund, wiederstandfähig und glücklich. Der Vata-Typ ist meistens groß, hat einen zierlichen Körperbau und neigt zu Trockenheit. Er friert leicht. Er neigt zu Verstopfung, Blähungen, und er hat eine wechselhafte Verdauung. Menschen mit viel Vata-Anteilen sind geistig rege, sie besitzen eine sehr rasche Auffassungsgabe. Sie sind ständig auf dem Sprung. Der Pitta-Typ ist mittelgroß und hat einen athletischen Körperbau. Sein Teint ist rötlich, häufig mit Sommersprossen übersät. Menschen mit viel Pitta schwitzen schnell, außerdem neigen sie zu frühzeitigem Ergrauen der Haare. Der Appetit und die Verdauung sind sehr gut. Sie sind ehrgeizig, intelligent und sehr gute Redner. Pitta-Typen sind feurige Hitzköpfe, die immer wieder Abkühlung brauchen. Menschen mit viel Kapha haben einen wohlproportionierten Körperbau. Sie neigen zu einem eher trägen Stoffwechsel und haben deshalb immer wieder mit Übergewicht zu kämpfen. KaphaMenschen sind zuverlässig, beständig und robust. Sie haben ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen. Um im Gleichgewicht zu sein ist es gut, wenn man seinen Dosha-Typ kennt. Dazu sollte man wissen, dass unsere Ur-Konstitution leicht aus dem Gleich­ gewicht geraten kann. Nähere Informationen unter www.pension-sonnblick.at


15

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten

Genussvoll durch den Sommer Heile Haut mit dem entsprechenden Schutz; gerade auch bei den Kindern.

WIEN Mit Sommerbeginn startet auch die Hochsaison der OutdoorAktivitäten. Und damit wird wieder ein Thema aktuell, das viele gerne ein wenig vernachlässigen: der richtige Sonnenschutz. Dies gilt nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für den Nachwuchs. Denn Kinder halten sich besonders gerne und lange im Freien auf und sind auch generell mehr gefährdet. „Die Produktion des braunen Hautfarbstoffes Melanin ist bei den Kleinen noch gering. Säureschutzmantel und Aktivität der Talgdrüsen sind noch sehr schwach ausgeprägt. In jungen Jahren ist man gegenüber UV-Strahlen daher viel empfindlicher“, warnt der Wiener Kinderarzt Prim. Univ.-Lektor DDr. Peter Voitl.

Früher Sonnenbrand, späte Reue Erst ab einem Alter von etwa sechs Jahren bietet die Haut der Kleinen einen annähernd vergleichbaren Schutz wie die von Erwachsenen. Dieser kann daher bereits ein kurzer, ungeschützter Aufenthalt im Freien, auch an bewölkten Tagen, stark zusetzen. Wenn auch ein Sonnenbrand nach einigen Tagen abklingt – die Haut vergisst nicht, vor allem nicht auf Versäumnisse im Kindes- und Jugendalter. „Erwiesen ist: Je intensiver die UV-Strahlung, der man in jungen Jahren mangelhaft geschützt ausgesetzt war und je mehr Muttermale die Haut aufweist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, in späteren Jahren an schwarzem oder weißem Hautkrebs zu erkranken“, gibt Dermatologe Prof. Dr. Rainer Kunstfeld vom Dermatologikum Wien zu bedenken. Die Warnung ist ernst zu nehmen: Neuerkrankungen an schwarzem und weißem Hautkrebs haben in den letzten Jahren deutlich zu­ genommen.

Geeigneter Sonnenschutz Abgesehen vom unterschiedlichen Hauttypus: Da die UVAund UVB-Strahlung nicht überall gleich stark ist, sollte sich auch die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzes nach den geplanten Aktivitäten richten. Hautspezialist

Sonnenbaden ohne Reue? Unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren kann dies gelingen.

DDr. Gerald Rehor aus Vorarlberg sagt dazu: „Spiele ich am Morgen oder am späten Nachmittag Tennis, wird mir als Erwachsenem eine gute Rezeptur mit einem Lichtschutzfaktor 30 ausreichen. Bin ich allerdings stundenlang der Sonne ausgesetzt, wie bei einer längeren Radtour oder einer Golfpartie, sollte ich vorsichtshalber Produkte mit LSF 50 wählen. Für verantwortungsvolle Eltern gilt generell: Kinder sollten ide-

alerweise mit einem sehr hohen Breitband-Lichtschutzfaktor eingecremt werden.

Auf der Alpe und am Meer Die Intensität der UV-Strahlung variiert auch nach Lage: So nimmt etwa die UVB-Strahlung mit je 1000 Metern Höhenunterschied um etwa 20 Prozent zu. Dermatologe Rehor betont: „Ob gemütliche Alpwanderung, Spielen am Bauernhof, Bergsteigen oder

GUTER SONNENSCHUTZ: WORAUF IST ZU ACHTEN? VORSICHT BEI RESTBESTÄNDEN VOM VORJAHR Sonnenschutzpräparate bzw. -filter haben nach erstmaligem Gebrauch nur mehr eine begrenzte Haltbarkeit. Restbestände aus dem Vorjahr sollten daher nicht mehr verwendet werden. AUF DIE INHALTSSTOFFE ACHTEN Da Sonnenallergien stark zunehmen, Produkte ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, Parabene sowie ohne Mikro- und Nanopartikel verwenden. FILTERSUBSTANZ BEACHTEN Unter den chemischen UV-Filtern gibt es Zusatzstoffe, die nach Studien in Verdacht geraten sind, Allergien und eine dem Hormon Progesteron ähnliche Wirkung im Körper auszulösen. NICHT ZU WENIG AUFTRAGEN Als Faustregel gelten 2 ml pro 2 cm Körperoberfläche. Zum optimalen Schutz benötigt ein Erwachsener täglich rund 35 bis 40 ml Sonnenschutzmittel. RICHTIGE REIHENFOLGE BEACHTEN Immer erst den Sonnenschutz auftragen und ca. 10 Minuten danach die Gesichtspflege. SONNENSCHIRM IST KEIN SONNENSCHUTZ Sonnenschirme oder dichtes Gebüsch bieten keinen zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung. Auch dort können die UV-Strahlen immer noch bis zu 50 Prozent wirksam werden. KLEIDUNG ALLEIN SCHÜTZT NICHT VERLÄSSLICH Sonnenhut, Hose und T-Shirt sind allein kein zuverlässiger Schutz, wenn das textile Gewebe nicht einen sogenannten UV-Protektionsfaktor (UPF) von mindestens 30 hat. VERMEIDEN ALS BESTER SCHUTZ Der beste Sonnenschutz ist nach wie vor, zwischen 11 und 15 Uhr gut eingecremt den Schatten aufzusuchen. Kleinkinder unter einem Jahr sollten überhaupt nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein.

Mountainbiking – Gebirgswind und kühlere Luft auf der Alpe lassen uns gerne vergessen, dass die Sonneneinstrahlung dort deutlich intensiver ist. Für die Berge ist daher eine gute Gebirgssonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor für Kinder und Erwachsene angesagt. Wer gerne baden geht, sollte wissen: Oberflächen wie Wasser oder Sand reflektieren das Sonnenlicht und verstärken damit die UV-Strahlung um bis zu 85 Prozent, also fast ums Doppelte. Spezielle Meeressonnencremes für Kinder und Erwachsene sollten einen sehr hohen BreitbandLichtschutzfaktor (50 oder 50+) aufweisen, wasserfest sein und idealerweise nicht mit dem Sand verkleben.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen Allerdings ist auch der beste Sonnenschutz kein Freibrief zum „Braten“ in der Sonne. „Regelmäßig und ausreichend aufgetragene Sonnenschutzpräparate schützen zwar bestenfalls vor Hautkrebs und UV-bedingter vorzeitiger Hautalterung, jedoch nicht vor Infrarotstrahlung. Diese Wärmestrahlung der Sonne belastet die Haut aber stark. Daher sollte man neben einem guten Sonnenschutz auch weitere Vorsichtsmaßnahmen für seinen Nachwuchs und auch für sich selbst beherzigen“, appelliert Dermatologe Rainer Kunstfeld an alle Sonnenanbeter abschließend.


16 Fit & Gesund

Freitag, 29. Juni 2018 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen

Kleine Patienten – große Herausforderung

Sabine Österreicher, Leiterin der Mobilen Kinderkrankenpflege in Vorarlberg, sieht in der VGKK einen wichtigen Partner – sowohl für die Kinderkrankenpflege als auch für die betroffenen Eltern. „Die Heilmittelversor-

gung für kleine Patientinnen und Patienten ist sehr komplex. Es gibt dabei eine Reihe von Besonderheiten bzw. Herausforderungen“, beschreibt Sabine Österreicher die spezielle Situation. „Kinder wachsen, die Hilfsmittel müssen an anatomische Gegebenheiten angepasst werden, die Mittel müssen kindgerecht und hautschonend sein etc. Zudem darf der Versorgungspfad vom Krankenhaus zur häuslichen Pflege nicht unterbrochen werden.“ All das seien Punkte, bei denen es wichtig sei, einen Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben. Jemanden, der die Situation einschätzen könne, mit dem Fragen diskutiert werden und ein Austausch stattfinden könne, wenn etwas nicht passe. „Das ist manchmal schwierig am Telefon auszudrücken, was man tatsächlich braucht und was man meint“, gibt die Leiterin der Mobilen

Kinderkrankenpflege einen Einblick in ihre Arbeit. „Die Ausgabestelle der VGKK ist deshalb für uns ein wirklicher, lebens- und situationsnaher Service mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich immer bemühen und es auch schaffen, die verschiedenen Anforderungen zu erfüllen.“ Echtes Qualitätsmerkmal Vor allem hebt sie hervor, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch am Freitagnachmittag noch zur Verfügung stehen. „Wenn ich ein Kind betreue, das abgesaugt werden muss und feststelle, dass mir Equipment fehlt, kann ich das noch ganz unkompliziert bei der VGKK, wo es lagernd vorhanden ist, holen. Das ist nicht selbstverständlich. Und unter Umständen kann ich damit die Wiedereinlieferung des kleinen Patienten in das Krankenhaus vermeiden.“ Die Leiterin der Mobilen Kinderkrankenpflege hebt die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausgabestelle und deren breites Grundwissen, das sich über Jahre hinweg entwickelt hat, hervor. „Bei speziellen Bedürfnissen kann man diese besprechen und kommt immer zu guten Lösungen, wenn es um Hilfsmittel geht, mit denen man nicht ständig zu tun hat. Dazu komme noch, dass Hilfsmittel im Bedarfsfall auch kostenlos zugestellt würden. Eine Besonderheit und ein echtes Qualitätsmerkmal ist für Sabine Österreicher zudem die Reparaturwerkstätte der VGKK-Ausgabestelle, wo defekte Geräte, Rollstühle etc. direkt wieder funktionstüchtig gemacht werden.

Foto: VGKK

Pflege ist nicht gleich Pflege. Das wissen Eltern, die kranke Kinder zu Hause betreuen, sehr gut. Die Bedürfnisse der kleinen Patientinnen und Patienten unterscheiden sich von denen Erwachsener in vielen Punkten. Dazu kommt die intensive persönliche Betroffenheit. Mit der Mobilen Kinderkrankenpflege verfügt Vorarlberg über eine Einrichtung, die Eltern in pflegerischen Fragen berät, unterstützt und entlastet. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erleichterung leistet zudem die Vorarlberger Gebietskrankenkasse direkt und indirekt mit ihrem umfangreichen Angebot.

Alles in allem bezeichnet sie die VGKK als ein System, das sich etabliert und bewährt habe. Eine Sache, die so gut funktioniere, solle man nicht einfach zerstören, nur um dann wieder ganz vorne anfangen zu müssen.

www.vgkk.at


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Fit gesund juni 2018 by Russmedia Digital GmbH - Issuu