Fit & Gesund Gesundheitsbeilage
15. Dezember 2017
Frohe Festtage Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Zeit, auch ein paar ruhige Tage einzulegen. GenieĂ&#x;en Sie jede Minute davon!
2 Fit & Gesund
Freitag, 15. Dezember 2017 Vorarlberger Nachrichten
Geschenktipp für das Christkind
Skitouren oder Freeriden sind längst keine Männerdomäne mehr. Auch Frauen stehen auf das Wintervergnügen abseits der Piste. Diesem Umstand hat der Sportausrüster Mammut mit einem eigens auf die weibliche Anatomie zugeschnittenen Airbag reagiert. Es handelt sich um die Kurz-Version des mit dem 3.0-System ausgestatteten Removable Airbag. Der Rucksack sitzt bequem auf dem Rücken, und auch seine technische Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Nun sollte diese nicht unbedingt zum Einsatz kommen, dass es sie gibt, ist dennoch eine Beruhigung. Bei einem Airbag lernt man zudem effektiv packen. Etwas knapp bemessen ist die Helmhalterung. Um den Skihelm zu fixieren, braucht es ein ge-
schicktes Händchen. Ansonsten: eine Empfehlung an das Christkind, wenn es Sicherheit schenken möchte. Preis: Ca. 650 Euro.
Duftlampen sehr beliebt. Die dafür verwendeten ätherischen Öle enthalten aber gefährliche Chemikalien. Diese können bei unsachgemäßer Handhabung die Gesundheit und Umwelt schädigen. Das Umweltministerium rät, beim Kauf auf die Gefahrenpiktogramme zu achten. Seit 1. Juni 2017 dürfen die meisten rein ätherischen Öle laut einer EUVerordnung nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie mit den entsprechenden Gefahrensymbolen gekennzeichnet sind. Dies betrifft auch zu 100 Prozent reine oder naturreine biologische ebenso wie nicht biologische ätherische Öle. Eine falsche Verwendung kann zu Reizungen der Augen, der Haut
Marlies Mohr
Vom Faktor Zeit Ein Blick auf den Kalender sagt alles: Die 50. Woche im Jahreskreislauf neigt sich ihrem Ende entgegen und mit ihr schön langsam auch dieses Jahr. Um diese Zeit ist man gerne versucht, seufzend anzumerken, wie schnell doch
„Um diese Zeit ist man gerne versucht, seufzend anzumerken, wie schnell doch die Zeit vergeht.“ Ein Airbag perfekt für Damenrücken.
Duftlampen achtsam verwenden WIEN In der kalten Jahreszeit sind
Editorial
und der Schleimhäute führen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Fläschchen mit ätherischen Ölen dürfen nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden und sollten einen kindersicheren Verschluss aufweisen. Bei ätherischen Ölen handelt es sich um flüchtige, duftende Flüssigkeiten, die aus bis zu 150 Inhaltsstoffen bestehen. Sie werden meist durch Extraktion oder Destillation aus Pflanzenteilen oder Früchten gewonnen und sind als Zusätze in Kosmetika, Sauna- und Badezusätzen oder Massageölen sowie Reinigungsmitteln enthalten. In unverdünnter Form werden die ätherischen Öle zur Raumbeduftung bzw. Aromatherapie verwendet. Infofolder: www.bmlfuw. gv.at/greentec/chemikalien
IMPRESSUM REDAKTION Marlies Mohr, Tel. 0676 88005-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.at ANZEIGENBERATUNG Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach BEITRÄGE, FOTOS UND QUELLEN Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Philipp Steurer, Roland Paulitsch, Shutterstock VERLEGER (MEDIENINHABER) UND HERSTELLER Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße1, Redaktion und Anzeigen: 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1
die Zeit vergeht. Allerdings handelt es sich dabei eher um ein subjektives Gefühl. Denn jeder Tag hat nicht mehr und nicht weniger als 24 Stunden. Sie können das drehen und wenden, wie Sie wollen. Es kommt wohl eher darauf an, wie die Zeit genutzt wird, ob für Beschauliches oder Aktives. Am besten wäre natürlich eine gesunde Mischung aus beidem. Aber da gibt es oft zu viele Notwendigkeiten, die uns auf Trab halten und gänzlich vergessen lassen, dass wir nur dieses eine Leben haben. Deshalb sollten wir so achtsam wie möglich damit umgehen. Gerade jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um ab und an innezuhalten. Zünden Sie eine Kerze an, schauen
Sie in die Flamme, und lassen Sie die Wärme in ihr Herz. Es läuft Ihnen währenddessen nichts weg, außer ein bisschen Zeit, aber die ist gut investiert. Denn danach geht vieles leichter von der Hand. Dann ist auch der Winterblues, vor dem sich viele fürchten, kein Thema mehr. Was Sie sonst noch dagegen unternehmen können, lesen Sie auf Seite 3 des aktuellen Journals. Oder haben Sie schon einmal eine Salzgrotte besucht? Wenn nicht, sollten Sie sich diesen kleinen Luxus einmal gönnen. Ich kann Ihnen sagen, Sie werden sich nach nur einer Stunde wie neu geboren fühlen. In Lindau gibt es eine kleine, feine Salzgrotte, die von einer Vorarlbergerin geführt wird (Seite 4). Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte hat unsere Psychologin Sabine Fleisch für Sie (Seite 7). Wie das Licht einer Kerze öffnet auch sie das Herz. Und tauchen Sie ein in die wunderbare Welt der Weihnachtsgewürze (Seite 12). Vielleicht bei einer guten Tasse Tee (Seite 14)? Ich wünsche Ihnen eine wohltuende Zeit mit bewusstem Genuss. MARLIES MOHR marlies.mohr@vn.at 05572 501-385
GEWINNER – Im Rahmen des „VN Fit & Gesund“-Gewinnspiels hat Rainhard Schalk aus Lochau einen Kurzurlaub für zwei Personen mit drei Übernachtungen im großzügigen Doppelzimmer, ¾-Pension aus der prämierten „GrüneHauben“-Küche und eine Teilmassage pro Person im Ortners Eschenhof **** in Bad Kleinkirchheim gewonnen. Anna Seyfried überreichte dem glücklichen Gewinner den Gutschein.
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Raus aus dem Winterblues Stellenwert der Phytotherapie in der Psychiatrie. MedUni Wien. In der Behand lung hat der Einsatz traditioneller Heilpflanzen einen maßgeblichen Stellenwert. „Insbesondere in den großen Bereichen der depressi ven Befindlichkeitsstörungen, der Angstzustände und der Schlaf störungen können durch pflanz liche Arzneien exzellente Erfolge erzielt werden“, erläutert Univ.Doz. Peter Hofmann, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie in Graz und Wien. Hier eignen sich Phytopharmaka insbesondere als niederschwelliger Einstieg mit guter Wirksamkeit und Verträg lichkeit.
Gute Wirksamkeit
Ein Spaziergang an der frischen Luft erfreut das Herz von Mensch und Tier.
Wenn es infolge von Lichtman gel und chronischer Belastung zu einer „depressiven“ Stoffwech sellage kommt, muss auch auf biologischer Ebene gegengesteu ert werden. Dazu sind pflanzliche Arzneien sehr gut geeignet. Bei
Allergie-Symptome ohne Allergie WIEN Rund 200.000 Österreiche rinnen und Österreicher leiden an einer sogenannten Histamin unverträglichkeit. Speziell, wenn sie histaminreiche Nahrungsmit tel zu sich nehmen, kommt es zu allergieähnlichen unangenehmen Beschwerden. Oft wird auch von Nahrungsmittelunverträglich keiten gesprochen. Histamin ist ein biogenes Amin, das beim en zymatischen Abbau einer Ami nosäure, des Histidin entsteht. Dieser Prozess wird bewusst zur Reifung von bestimmten Lebens mitteln eingesetzt, wie zum Bei spiel bei geräucherten Wurstwa ren, bestimmten Käsesorten, Bier usw. Mit zunehmender Lagerdau er, aber auch durch bestimmte Verarbeitungsprozesse wie Fer mentation (etwa bei Sauerkraut) steigt der Histamingehalt in Nah rungsmitteln rasch an.
Viele wichtige Funktionen Auch in unserem Körper wird ständig Histamin in Mastzellen und speziellen weißen Blutkör perchen gebildet und gespei chert. Histamin hat viele wich
tige Funktionen, etwa bei der Wundheilung oder im Rahmen von Immunreaktionen, zudem wirkt Histamin möglicherweise als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Kommt es nach dem Genuss histaminreicher Nahrungsmittel zu Symptomen wie Kopfschmerzen, verstopfter oder rinnender Nase, Hitzege fühl, Magen- und Darmbeschwer den, Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, ständige Mü digkeit, Rötung der Haut, Juckreiz und Quaddelbildung an der Haut so kann eine Histaminunverträg lichkeit vorliegen, die unbedingt abgeklärt gehört.
Empfindliches Enzym Im Körper kann Histamin mit Hilfe von speziellen Enzymen ab gebaut werden. Diaminoxidase (DAO), speziell in den Darmzel len enthalten, besitzt die Fähig keit, das Histamin abzubauen. Es ist ein empfindliches Enzym, das von verschiedenen Substanzen wie Alkohol und verschiedenen Medikamenten gehemmt werden kann.
den Betroffenen handelt es sich ja nicht um wirklich Kranke, son dern vor allem um Menschen mit Befindlichkeitsstörungen. Das bei depressiven Befindlichkeits störungen am besten untersuchte pflanzliche Arzneimittel ist Johan niskraut, für dessen gute Wirk samkeit und Verträglichkeit hohe Evidenz vorliegt. So wurden von der Cochrane Library Metaana lysen, also Auswertungen zahl reicher Studien, durchgeführt. Dabei schnitt Johanniskraut im Vergleich zu klassischen Anti depressiva sehr gut ab. Weiters konnten früher verbreitete Vor behalte gegenüber Johanniskraut entkräftet werden. Demnach ver ursachen moderne Zubereitungen weder fotoallergische Reaktionen noch gefährliche Interaktionen mit klassischen Arzneimitteln. Weitere hilfreiche Pflanzen, die beruhigen, harmonisieren, Ängs te lösen und die Stimmung heben,
sind Passionsblume, Baldrian, Melisse und Lavendel.
Tipps gegen den Winterblues: Mittagspause für Spaziergang nützen: Frische Luft und Son nenlicht (Vitamin D) fördern die gute Laune. Die Mittagszeit ist im Winter die beste Zeit dafür. Licht an: Hochwertige Tages lichtlampen zur Lichttherapie (zwischen 10.000 und 25.000 Lux) oder auch Lichterketten mit stromsparenden LED-Lampen sorgen zu Hause oder am Arbeits platz für bessere Stimmung. Bunte Farben und gute Düfte: Draußen ist alles grau in grau? Machen wir die Welt einfach selbst etwas bunter, zum Beispiel mit farbenfrohen Bildern und aro matischen Duftlampen. Musikalische Aufheiterung findet sich meistens sogar im eige nen CD-Regal, aber Hauptsache schwungvoll!
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WIEN Mehr als 200.000 Öster reicher leiden in der dunklen Jah reszeit an einer Herbst-WinterDepression. Das ist das Ergebnis einer epidemiologischen Studie an der Universitätsklinik für Psy chiatrie und Psychotherapie der
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DAS WISSEN DER DROGISTEN
Weihnachtsgeschenke, die unter die Haut gehen Je persönlicher das Weihnachtsgeschenk, desto größer ist die Freude beim Beschenkten. Schenken Sie doch einmal Wohlbefinden zu Weihnachten. Denn wer freut sich nicht über eine pflegende Handcreme, eine reichhaltige Gesichtscreme, eine wohlriechende Körperlotion oder ein entspannendes Bade- oder Duschgel? Für jeden das Passende Für jedes Familienmitglied lässt sich das passende Geschenk finden und es wird garantiert ein Lächeln auf die Gesichter zaubern: Für Damen sind seit jeher das klassische Parfüm und Naturdüfte ein liebevolles Präsent. Männer schätzen ein natürliches Rasierwasser mit einem angenehmen Duft ebenso wie ein wohltuendes Kräuterbad oder Duschgel. Über Mascara, Lippenstift oder Lidschatten freuen sich Mädchen ganz besonders. Eine wohltuende Stärkung und Pflege für die Beine kann ein ideales Geschenk für Omas und Opas sein. Der Wintersportler freut sich über eine Kälteschutzcreme und Lippenbalsam mit Sonnenschutz oder ein wärmendes Sportgel. Trendige Geschenke Ganz im Trend sind derzeit Raumdüfte, Kräuter- und Wärmekissen,
Räucherwerk oder ätherische Öle für die Duftlampe. Ebenso kommt in der kalten Jahreszeit die Lust auf leckere Weihnachts- und Wintertees auf, die puren Genuss und Behaglichkeit versprechen. Dazu eine köstliche Bio-Leckerei aus Ihrer Drogerie und ein Weihnachtsgeschenk für die beste Freundin ist schon gefunden. Na-
„Persönliche Geschenke, die mit Liebe ausgesucht werden, haben eine besondere Wirkung und zeigen der oder dem Beschenkten die besondere Wertschätzung.“ KommR DIETER LANG Nova Drogerie, Gaschurn
türlich sollte man bei all diesen Ideen immer an den Geschmack denken, den die beschenkte Person hat. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich von den Aromen und Düften beim Drogisten Ihrer Wahl inspirieren. Die schönsten Geschenke sind diejenigen, die man sich nicht selber kaufen würde. Diese werden dann vom Beschenkten besonders geschätzt. In der großen Fülle der Angebote hilft und berät Sie Ihr Drogist gerne, das passende Geschenk für Ihre Lieben auszusuchen. Als besonderer Service werden die Geschenke anschließend liebevoll verpackt.
Durchatmen und entspannen Aufenthalt in der Salzgrotte ist wie ein Aufenthalt am Meer.
LINDAU Das Licht ist gedämpft und die Kristallsalzsteine leuchten warm, während sich unablässig zarte Schwaden im Raum verbreiten. Es tut auch ohne gesundheitliche Unbilden gut, den mit Salz hochdosierten Nebel einzuatmen. Die Vernebelungskammer ist ein zusätzliches Angebot, das die Salzgrotte in Lindau bietet. Im Juli wurde die Einrichtung von Heidelinde Thurnher übernommen. Die relative Kleinheit der Anlage macht es möglich, auf Kundenwünsche individuell einzugehen. Deshalb hat sie Klienten, die sogar aus dem Vorarlberger Oberland an den Bodensee kommen. „Es ist eine schöne Arbeit“, schwärmt die Dornbirnerin.
Geschenk der Götter Salz galt schon in der Antike als Geschenk der Götter, und seine Heilkraft ist seit mehreren Tausend Jahren bekannt. Nicht umsonst wirkt etwa bei Atemwegsbeschwerden ein Aufenthalt am Meer positiv auf das körperliche Befinden. Auch in künstlichen Salzgrotten lassen sich solche Effekte erzielen. „Jeder Atemzug liefert wertvolle Mineralien und Mikroelemente, welche die Leistungsfähigkeit und die Abwehrkräfte des Organismus steigern“, erklärt Heidelinde Thurnher.
Durch die hohe Konzentration an Wirkstoffen komme eine Sitzung in der Salzgrotte einem Tagesaufenthalt am Meer gleich. Die Salzgrotte in Lindau besteht aus insgesamt 20 Tonnen Salz. Die
Grottenleiterin Heidelinde Thurnher.
5,60 Quadratmeter große Saline ist eines der größten Gradierwerke, die in Deutschland in einer Salzgrotte verbaut wurden. Eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent und eine Raumtemperatur von 19 bis 20 Grad erzeugen ein ökologisches Mikroklima und erleichtern die Aufnahme der salzhaltigen Luft. Untermalt wird ein Aufenthalt mit Meeresrauschen und Entspannungsmusik. Und schon findet sich der Besucher mittendrinn in einem Kurzurlaub. Weitere Infos unter www.salzgrotte-lindau.de
In warme Decken gekuschelt lässt es sich in der Salzgrotte gut aushalten.
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Krebs und Lebensqualität
MedKonkret zeigt auf Möglichkeiten des Umgangs mit der Erkrankung auf. FELDKIRCH Eine Krebserkrankung stellt für Betroffene eine Zäsur in ihrem Leben dar. Denn sie kann auf vielen Ebenen ihre Auswirkungen haben: Familie, Freunde, das tägliche Leben ändert sich insgesamt. In diesem Zusammenhang kommt der Lebensqualität eine enorme Bedeutung zu. „Lebensqualität ist ein hoch subjektiver Begriff, der nur vom Erkrankten für sich selbst definiert werden kann“, erklärt Primar Holger Rumpold, Leiter der Inneren Medizin II im Landeskrankenhaus Feldkirch. Beim MedKonkret-Vortrag am Dienstag, 16. Jänner 2018, im Panoramasaal des Landeskrankenhauses Feldkirch wird der Onkologe unter anderem darlegen, welche Rolle der Lebensstil für die Gesundheit und Lebensqualität spielt sowie die Bedeutung von Ernährung bei Krebsrisiko und -therapie beleuchten. Im Vorfeld
bietet die Firma Neuroth wiederum kostenlose Hörtests an.
bekommen. „Orientierung in diesen Fragen zu erlangen, ist ein wesentlicher erster, vielleicht auch noch ein zweiter Schritt, um mit der Erkrankung umgehen zu können und sein Leben zu ordnen“, weiß Holger Rumpold. In all diesen Belangen bleibe der Mensch der, der er vor der Erkrankung war. Ausgehend davon sind Möglichkeiten, die Lebensqualität zu erhalten, individuell verschieden. Der Fundus reicht von sportlicher Aktivität bis hin zu gesellschaftlichen Verpflichtungen, die je nach Ressource genützt werden sollten.
Verschiedene Möglichkeiten
Kein Aktionismus
Krebserkrankungen sind sehr heterogen: Sie sind heilbar oder nicht heilbar, chronifizierbar oder auch nicht, familiär bedingt oder nicht und wenn nicht, dann vielleicht durch den Lebensstil beeinflusst, oder es ist schlicht Pech, eine solche Erkrankung zu
Sehr oft besteht das Bedürfnis, selber aktiv etwas beizutragen. Allerdings sind auch zuweilen Überreaktionen, die in meist teurem Aktionismus münden, zu beobachten. „Hier kritisch zu bleiben ist wesentlich, um nicht neuen Stress zu verursachen und ein Ge-
Krebsexperte Holger Rumpold.
fühl der Verantwortung für die Behandlung zu übernehmen, das nicht realistisch ist“, merkt der Experte an. Bedürfnissen nachzugeben, die wohltuend sind, von Meditation bis Sport, sei hingegen empfehlenswert. Vor allem für Sport wurden positive Auswirkungen auf Krebs nachgewiesen. Laut Rumpold muss der Betroffene die Regie für die Gestaltung seines Daseins führen, braucht dabei jedoch auch eine kompetente Begleitung und Beratung. KREBS, ERNÄHRUNG UND LEBENSQUALITÄT REFERENT: Primar Holger Rumpold, Innere Medizin II, Landeskrankenhaus Feldkirch TERMIN: Dienstag, 16. Jänner 2018, Panoramasaal LKH Feldkirch BEGINN: 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr EINTRITT FREI, auch das Parken in der Tiefgarage ist für MedKonkretBesucher frei
Richtig heilen lernen für vollkommene Gesundheit Mit energetischen Heilmethoden zu vollkommener Gesundheit und einem erfüllten Leben. Wie Sie sich selbst und auch andere heilen können, erfahren Sie am Infoabend der Europäischen Heilerschule. Human Energetikerin Susanne Mary Wagner hat ihre Heilerschule vor zehn Jahren gegründet. Mit dem Ziel, ihr Wissen aus der eigenen jahrelangen Praxisarbeit an Interessierte weiterzugeben. Mit beiden Beinen am Boden, viel Liebe im Herzen und einem enormen Fachwissen unterrichtet sie verschiedene wirkungsvolle Heiltechniken. Die professionelle Ausbildung schließt mit einem Diplom zum/zur Human EnergetikerIn ab. Das in Österreich anerkannte Berufsbild ist ideal für Quereinsteiger und Frauen, die sich nach der Kinderzeit einen erfüllten Beruf mit guten Verdienstmöglichkeiten wünschen. Oder ihr Wissen in der Familie anwenden wollen.
Heilwissen und Lebensschule Susanne Mary Wagner: „Neben dem Erlernen wirksamer Heilweisen und dem Erfahren eigener Gesundung, durchläuft jeder einzelne Teilnehmer während der Ausbildung auch eine großartige Lebensschule der eigenen Entwicklung, Reifung und Bewusstwerdung. Daher steht bei einigen Teilnehmern nicht das Berufsbild im Vordergrund, sondern der Wunsch, durch das Heilwissen sein eigenes Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Mit mehr Liebe, Eigenliebe, Gesundheit, Seelennähe und Klarheit, Gestalter seines eigenen Glücks zu sein.“
Susanne Mary Wagner: „Gerne will ich Sie ein Stück Ihres Weges begleiten.“
Erlernbar für alle, die mit dem Herzen dabei sind Hinter dem energetischen Heilen stecken bodenständige Techniken, ohne Mythos und Verklärung. Daher ist jeder in der Lage die Heilweisen von Susanne Mary Wagner zu erlernen. Auch ohne
Vorkenntnisse oder spezielle Talente. Wichtig sind ein großes Herz und die Bereitschaft, sich auf Neues und Wunderbares einzulassen. Der Unterricht basiert vornehmlich auf praktischen Übungen. Der nächste Ausbildungszyklus startet am 22. Februar 2018. Infos und Videoclips unter: www.euANZEIGE heilerschule.com
Daten & Fakten Infoabende: Di., 16. Januar 2018, 19 Uhr Do., 1. Februar 2018, 19 Uhr Um Anmeldung wird gebeten. Europäische Heilerschule Susanne Mary Wagner Industriestr. 15 CH-9430 St. Margrethen, +41 (0)71 850 03 04 office@eu-heilerschule.com www.eu-heilerschule.com
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EXPERTENTIPP. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis
Wenn es wahrhaftig Weihnachten wird Der Zauber der Geburt Jesu wirkt bis in die Gegenwart. KLAUS Bald ist es wieder so weit.
Es jährt sich das große Fest rund um die Geburt des Jesuskindes. Aus Freude über seine Ankunft beschenken wir einander auch heute noch, so wie damals, als die Heiligen Drei Könige die erhabensten Gaben dem Sohn Gottes darbrachten. Die Gesandten aus dem Morgenland haben einiges an Mühen auf sich genommen und sind dem leuchtenden Stern gefolgt, um den Heiland willkommen zu heißen. Sein Anblick allein öffnete die Herzen vieler Menschen und sein Zauber wirkt bis in die Gegenwart. Was kann jeder von uns persönlich für Lehren aus dieser Begebenheit ziehen? Dies soll folgende Weihnachts geschichte zeigen: Die Küche rocht nach süßen Keksen und Orangenpunsch, während Hannah „Fröhliche Weihnacht überall“ auf ihrer Flöte trällerte. Die Neunjährige versuchte, sich die Zeit bis zur
Bescherung zu vertreiben, doch die Zeiger auf der Uhr schienen still zu stehen. „Komm, gehen wir noch in den Wald und schmücken einen Christbaum mit ein paar Leckereien für die Tiere“, schlug ihr älterer Bruder vor, der den Waldbewohnern etwas Gutes tun wollte und zugleich die Ungeduld seiner Schwester spürte. Freudig willigte das Mädchen ein, und mit Nüssen, selbstgebackenen Lebkuchenherzen, roten Äpfeln und Strohsternen machten sich die Geschwister auf den Weg. Die Natur umgab ein feierlicher Glanz, und die Kinder kamen im tiefen Schnee nur schwer voran. In der Nähe einer Futterkrippe hielten sie Ausschau nach einem
geeigneten Baum für die Waldweihnacht. Sogleich war dieser gefunden, und sie machten sich an die Arbeit. Voll Freude schmückten sie eine kleine Tanne mit ihren Gaben. „Wir müssen uns beeilen, bevor die Nacht hereinbricht“, meinte Kilian zu seiner Schwester. In diesem Augenblick fuhr ein Schlitten, von einem Hirschpaar gezogen, am Futterplatz ein. Darauf saß eine lichtvolle Gestalt mit lockigem Haar, umgeben von zahlreichen Vögeln und Eichhörnchen. Sie schienen ganz aufgeregt, als sie vor dem Baum anhielten, und ausgelassen machten sie sich daran, von den Leckereien zu naschen.
Selbst zum Licht werden Nun erhob das engelhafte Wesen das Wort und wandte sich an die Kinder: „Ich erfreue mich an eurer Großherzigkeit und besonders daran, dass ihr in der Heiligen Nacht auch an jene gedacht habt, die wegen der dichten Schneedecke Hunger leiden. Als Dank dafür habe ich auch euch etwas mitgebracht.“ Ergriffen nahmen die Geschwister jeweils ein Päckchen
entgegen, das sich überraschend leicht anfühlte. Als sie es in ihren Händen hielten, durchströmte sie eine tiefe Ruhe und Wärme. Auf den Geschenken stand mit glitzerndem Schriftzug geschrieben: „Darin verbirgt sich wohl der wertvollste Schatz deines Lebens“. Gespannt öffneten die beiden ihre Gaben und fanden einen Spiegel mit goldenem Rahmen. Als sie hineinblickten, reflektierte dieser aber nicht nur ihr Antlitz, sondern sie sahen darin all jene Szenen, mit denen sie Gutes an ihren Nächsten getan und damit die Liebe vermehrt hatten. Sie lächelten dankbar für das große Geschenk der Selbsterkenntnis, das ihnen das Christkind gemacht hatte. Es hatte sie nämlich daran erinnert, dass die wahren Reichtümer im eigenen Herzen zu finden sind und – von dort aus in der Welt verteilt – zum Segen aller werden. Und was kann es wohl Erfüllenderes geben, als selbst ein wenig mehr zu jenem Licht zu werden, welches das Christuskind vor langer Zeit auf die Erde gebracht hat? In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen gesegnete Weihnachten!
HOMÖOPATHIE Fit durch die Feiertage – Expertentipp von Elisabeth Majhenic LINDAU Damit die Feiertage ein Genuss für Leib und Seele bleiben, haben wir einige homöopathische Helfer zusammengestellt. Agaricus muscarius leistet hervorragende Dienste nach einer ausgiebigen Weihnachtsfeier oder durchzechten Nacht mit übermäßig starkem Kater, der mit Zuckungen einhergeht. Es treten Blähungen und Winde auf, die ungewöhnlich heiß sind. Der Urin beim Wasserlassen fühlt sich hingegen kalt an. Betroffene sind im einen Moment erregt und redselig, im anderen darauf wieder niedergeschlagen, haben Angst um ihre Gesundheit. Beim Frühstück danach verspüren sie ein heftiges Verlangen nach Eiern und Salz. Auch Carbo vegetabilis kommt nach reichhaltigem Essen mit Bier, Wein und Schnaps zum Einsatz. Im Darm rumort und zwickt es, die Auftreibung im
Unterbauch wird größer und es gehen stinkende Winde ab. Der Druck der Kleidung ist kaum zu ertragen. Bereits nach dem üppigen Mahl können sich kollapsartige Zustände einstellen. Dem Leidtragenden ist kalt, er fühlt sich sehr schwach und benötigt dringend frische Luft. Nux vomica hilft dem gestressten Workaholicer, für den der abendliche Weg zum Glühweinstand ein belohnendes Muss nach seinem arbeitsreichen Tag ist. Hier einige Bissen vom Raclette, da ein paar Kekse, nebenbei schnell die ein oder andere Zigarette und zum Ausklang noch etwas Wein oder Bier. Am Morgen dann: „Oje, mein Kopf tut weh!“ Vor lauter Übelkeit glaubt er sich übergeben zu müssen, kann es aber nicht. Ihm ist kalt und er ist äußerst gereizt. In diesem elenden Zustand ist der Griff zu Alka-
Seltzer und Säureblocker sicher. Kaum geht es ihm besser, trinkt er zum Frühstück reichlich Kaffee und ein Glas Sekt. Treten Beschwerden infolge von zu viel Alkoholgenuss bei Aufenthalt in feuchtkalter Umgebung auf, ist Ranunculus Bulbosus angezeigt. Das Verlangen nach Alkohol ist groß und auch die Verlockung in der Weihnachtszeit,
wenn an jeder Ecke ein Glühmoststand steht. Einen Glühwein da und ein Schnäpsle dort, weil es ja so kalt und feucht ist. Doch das kommt gar nicht gut. Am ganzen Körper stellen sich rheumatische Schmerzen mit Steifheit ein, Betroffene wollen keinesfalls berührt werden. Zu allem Übel kann noch eine Fieberblase oder im schlimmeren Fall sogar ein Herpes Zoster dazukommen. Einnahme des homöopathischen Arzneimittels: 3 Globuli in der Potenz C200 unter der Zunge zergehen lassen. Anschließend 3 weitere Globuli in einer Tasse mit ¼ l kaltem Wasser auflösen und davon 3x täglich (für die Dauer von 2 Tagen) einen Schluck einnehmen. Die Wiederholung erfolgt bei Rückfall nach 2 Wochen. Mehr Infos auf www. homoeopathie-institut.com
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Moderner Hotelkomfort hinter historischer Fassade Großstadtflair & Erholung Gerade erst in der Innsbrucker Innenstadt eröffnet hat das neue Hotel STAGE 12. Die Gäste werden im neuen Hotel in 120 Zimmern und mit modernstem Komfort in zentraler Toplage empfangen.
Der Standort ist in zweierlei Hinsicht ein „Juwel“: Direkt an der beliebten Einkaufsstraße und Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße wohnen Gäste zentral mitten in der Stadt. Die Altstadt mit dem Innsbrucker Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, ist nur 300 Meter entfernt. Zu Sehenswürdigkeiten wie der kaiserlichen Hofburg, dem Dom oder zum Tiroler Landesmuseum sind es nur wenige Gehminuten. Aufwendig restauriert Architektonisch ist das STAGE 12 ein Schmuckstück: Ein traditionsreiches Innsbrucker Stadthaus wurde innen komplett auf den Rohbau zurückgeführt und auf den modernsten Stand der Dinge gebracht. Die Fassade des STAGE 12 ist denkmalgeschützt und wurde im Zuge des Hotelbaus aufwendig restauriert. Dazu kommt ein großer Neubau, der sich zu einem ruhigen Innenhof orientiert. Das Hotel bietet einen Sauna-, Dampfbad- und Fitnessbereich, ein großzügiges Frühstücksbuffet und eine großstädtisch designte Hotelbar. Die „Bühne der Stadt“ STAGE 12: STAGE – der Gast, der die Ruhe des Hotels ver-
Stage 12 – Hotel by Penz Maria-Theresien-Straße 12 6020 Innsbruck T +43 (0)512 312 312 office@stage12.at www.stage12.at
lässt, betritt die Maria-Theresien-Straße und damit den städtischen Lifestyle wie eine Bühne. 12 – das ist die Hausnummer des neuen Hotels. Das international bekannte und renommierte Architekturbüro Baumschlager Hutter Partners ist für die Architektur und Planung verantwortlich. Das Interior-Design verantwortet das international tätige Architekturbüro BWM-Architekten.
Namhafte Geschwister: Das neue STAGE 12 ist ein Hotel by Penz und Schwesternhotel des „Hotel Maximilian – Stadthaus Penz“, das Boutiquehotel in der Innsbrucker Altstadt, des „The Penz“, das Design-Hotel im Stadtzentrum, und des „Penz West Hotel“, das Businesshotel in der Nähe des Innsbrucker Flughafens.
Städtisch und elegant Die Zimmer des STAGE 12 zeichnen sich durch ein städtisch-elegantes Design aus. Die Wände sind in einem matten Weiß und schönen Grau gehalten. Die Böden sind mit hellem Eichenparkett belegt. Speziell für das STAGE 12 wurde eine spannende Lampenkollektion entwickelt. Die „Mountain View“-Zimmer eröffnen mit raumhohen Fens-
tern einen Panoramablick über die Dächer der Stadt auf die imposante Nordkette. Von den „Grand View“- und „Superior“Zimmern blickt man auf die Maria-Theresien-Straße mit ihren denkmalgeschützten Fassaden. Schwarzer Marmor empfängt den Gast im Eingangsbereich. An der Rezeption zieht eine drei Meter breite und raumhohe Lichtinstallation mit einem
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Erleben Sie Innsbruck mit modernstem Komfort in zentraler Toplage • 3 Übernachtungen im großzügigen Doppelzimmer Durch ein städtisch-elegantes Design zeichnen sich die Zimmer des STAGE 12 aus.
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Wert: ab 275 Euro p. P.
Gewinnspiel Gewinnen Sie mit der richtigen Antwort und etwas Glück einen Kurzurlaub im STAGE 12 (Package wie oben angeführt) für 2 Erwachsene. Die Gewinnspielfrage:
Worauf geht die Nummer 12 im Namen des neuen Hotels zurück?
In einer modernen Kombination aus Holz und frischen Tönen präsentieren sich die Badezimmer.
Waldmotiv die Blicke auf sich. Die abgehängte Lederschaukel-Couch wird ein beliebter Platz zum Entspannen sein. Interessant für Familien und Freundesgruppen: Das STAGE 12 verfügt auch über Familienund Dreibettzimmer. Keine Tirol-Reise ohne Berge Das STAGE 12 gibt den Tiroler Bergen eine große Bühne. Sage und schreibe zehn Minuten sind es von dem Stadthotel in die Wanderregion rund um Innsbruck. Die Nordkettenbahn führt direkt vom Stadtzentrum
in ein Skigebiet auf über 2000 Meter. Kostenlose Shuttlebusse fahren zudem im Winter in eine Vielzahl schöner Skiregionen. Bereits in 20 Minuten ist beispielsweise die beliebte Axamer Lizum erreichbar. In maximal 45 Minuten erreichen Wintersportler weitere facettenreiche Skiregionen – vom kleinen Familienskigebiet bis hin zum anspruchsvollen Gletscher. Für aktive Gäste ist im STAGE 12 vorgesorgt: Ein Skiraum und Fahrradabstellplätze vor dem Haus stehen zur Verfügung.
Antwort: Per E-Mail an anna.seyfried@russmedia.com oder per Post an Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Einsendeschluss: 29. Dezember 2017. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten verarbeitet und Sie über weitere Aktionen von STAGE 12 sowie der Russmedia GmbH informiert werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird schriftlich oder telefonisch informiert und in der nächsten Ausgabe von „Fit & Gesund“ präsentiert.
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Zur raschen Hilfe von akuten Rückenschmerzen hat sich die pflanzliche Traumaplant* Schmerzsalbe bewährt. Diese wirksame Traumasalbe enthält reinen Beinwell, wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend, zieht gut ein und hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut.
Juckreiz ist ein Problem vieler Menschen. Er tritt bei Betroffenen meist nachts auf, was einerseits den Schlaf raubt und andererseits zu unwillkürlichem Kratzen führt, sodass Wunden und Entzündungen einsetzen und der Teufelskreis aus Jucken – Kratzen – Jucken von vorne beginnt. Verschorfte Arme und vernarbte Rückenpartien sind das Ergebnis von jahrelangen Kratzexzessen und folglich entzündeten Hautstellen. Der Juckreiz mit geröteten und gereizten Hautstellen ist nach wie vor ein Tabuthema, denn die Betroffenen haben Angst, dass man ihnen mangelnde Hygiene unterstellen könnte. Deshalb trauen sich viele erst gar nicht nach Hilfe zu fragen. Auch wenn das Ausmaß des Leids von störend und unangenehm, bis hin zu einer schier unerträglichen Beeinträchtigung des täglichen Lebens langt. Die Ursachen für Juckreiz sind vielseitig und mit zunehmendem Alter leiden immer mehr Menschen darunter. Bewiesen ist, dass mit steigenden Lebensjahren
unsere Haut viel dünner wird und die Haut die Feuchtigkeit schlechter binden kann. Da auch weniger Schweiß und fettender Talg produziert wird, wird die Haut sehr empfindlich gegenüber Umweltreizen und die Haut juckt unerträglich. Corisonfreie Hilfe aus der Apotheke Hilfe für Ihre Haut kommt aus der Apotheke! Um den Juckreiz zu stoppen, sollte zunächst die Haut normalisiert werden. Juckreiz lindernde und wirksame Cremen nehmen einen festen Platz in der Therapie ein, um auch speziell neue Schübe zu verhindern. Am besten eignen sich cortisonfreie Cremen, da die Nebenwirkungen des Cortisons verhindert werden können. Den quälenden Juckreiz behandeln Sie wirksam mit der Sensicutan Salbe* aus Ihrer Apotheke. Die cortisonfreie Wirkstoffformel aus Alpha-Bisabolol (die bewährte Wirksubstanz der Kamille) und Heparin hemmt die Enzündungsmediatoren und stillt so den Juckreiz.
Rheuma: Raus aus den Schmerzen
Rheumatische Erkrankungen gehören zu den schlimmsten Volksleiden.
schäden noch gering, kann eine schlimmere Ausbreitung verhindert werden.
Typische Symptome sind schmerzhafte Schwellungen der Gelenke, Bewegungseinschränkungen und Morgensteifigkeit.
Homöopathische Unterstützung Apotheker empfehlen aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen eine homöopathische Gelenkkur mit den Rheumacare* Tabletten. Diese bestehen aus vier Wirkstoffen, die sich sinnvoll ergänzen und dadurch in ihrer Wirkung verstärken. Betroffene berichten nach einer längerfristigen Anwendung von einer Zunahme der Gelenkbeweglichkeit und einer Abnahme der Schmerzen.
Frühzeitig behandeln Auslöser der Beschwerden ist eine entzündete Gelenkinnenhaut, diese greift auf Knorpeln, Knochen und Weichteilgewebe über und kann für irreparable Schäden sorgen. Wichtig ist es daher, die Erkrankung so früh wie möglich zu behandeln. Sind die Gelenks-
HYALURON ACTIV WAHRE SCHÖNHEIT KOMMT VON INNEN UND AUSSEN ANTI-AGING POWERSERIE FÜR IHRE HAUT Hyaluronsäure erhöht den Feuchtigkeits Feuchtigkeitsgehalt gehalt der Haut und sorgt für mehr Spannkraft und Geschmeidigkeit, reduziert Falten und lässt den Teint strahlen – und zwar von Kopf bis Fuß, denn jede Körperzone braucht ihre individuelle intensive Pflege.
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12 Fit & Gesund
Freitag, 15. Dezember 2017 Vorarlberger Nachrichten
Wohltuender Mehrwert aus der Gewürzecke
Auch in „Helga’s Natur Leben“ spielen Bio-Kräutermischungen gewichtige Rollen. BARTHOLOMÄBERG Ohne Zwei fel: Gewürze gehören mit zu den schmackhaftesten Nebensachen. Sie versprühen ihren Charme über Duft, Geschmack und Farbe, verleihen Speisen eine ganz indi viduelle Note. Bei aller Neben sächlichkeit trumpfen die Aro men auch mit einem Mehrwert in Sachen Gesundheit auf. Auf die wohltuende und aus gleichende Wirkung von Gewür zen schwört auch Helga Vonier. In ihrem Bioladen „Natur Leben“ im
heimischen Holz präsentiert. Hel ga Vonier streift behutsam über die Verpackungen von Anis, Curry, Fenchel, Koriander, Majoran, Pfef fer, Thymian und Co. „Das sind alles Schätze der Natur, ursprüng lich und biologisch gewachsen“, sagt sie und greift spontan zu ei nem Päckchen. „Thymian ist eine wunderbare Zugabe zu Kartoffel gerichten oder auch Fleisch und der Verdauung zuträglich“, sagt sie und spricht gleichzeitig von einer möglichen Stärkung der Atem organe. „Duftöle können vorbeu gend eingesetzt werden.“
Gelebtes Gemeinwohl
„Gewürze, natürlich in Bioqualität, bereichern unser Leben ungemein.“ Helga Vonier „Natur Leben“-Betreiberin
Bartholomäberger Ortsteil Gant schier kuscheln sich die wertvol len Substanzen eng aneinander – wohldurchdacht und fein säuber lich in einem eigenen Schrank aus
Ein entsprechendes steht gleich neben den Gemüsesäften in ih rem Bioladen. Auch die Kartoffeln und das Fleisch sind im Sortiment. „Eben alles, was man zum tägli chen Leben braucht“, bringt es die Powerfrau in Sachen Natur auf den Punkt. So reihen sich Mehl, Nu deln, Tee, Kaffee, Milch und Butter neben nativen Ölen, Marmeladen, Honig, Babynahrung, aber auch Knabbereien und Schokolade. „Was möglich ist, in zertifizierter Bioqualität und von Gemeinwohl betrieben vertrieben“, betont die 53-jährige Unternehmerin. „Für meine Partner sind fairer Handel,
Neben Gewürzen bietet Helga Vonier in ihrem Bioladen ein Bio-Lebensmittel-Vollsortiment bzw. Naturkosmetik und -pflegeprodukte sowie Dekorationsmaterial an.
Nachhaltigkeit, Ursprünglichkeit und Achtung von Grund und Bo den keine leeren Worte, sondern gelebte Realität“, ergänzt sie und bringt somit den Gemeinwohlge danken auf den Punkt.
Wärmendes Zimt Selbst in einer Landwirtschaft aufgewachsen und seit jeher lei denschaftliche Gärtnerin ist es gerade dieses Denken, das Helga Vonier überzeugt, mit der Eröff nung ihres Ein-Frau-Biobetriebes vor acht Jahren den richtigen Schritt in die richtige Richtung
gemacht zu haben. „So entstand ein Mehrwert für alle“, ist die Ge schäftsfrau und dreifache Mutter mehr denn je überzeugt. Einen Mehrwert, den gerade auch die feinen Kräutermischun gen aus dem Waldviertel garantie ren. „Ein Teelöffel Zimt in einem Glas heißem Wasser aufgelöst und mit dem Saft einer Zitrone vermengt, wärmt von innen und hilft gleichzeitig aufgenommenes Eisen in die Zellen zu transportie ren“, sagt sie und atmet genuss voll den warmen Duft des feinen Gewürzes ein.
KÜMMEL
ZIMT
INGWER
KURKUMA
NACHGESAGTE WIRKUNG wohltuend bei Leber-, Gallen-, Stoffwechsel- und Verdauungsbeschwerden, Blutzucker stabilisierend VERWENDUNG als Beigabe von Kohlgerichten, auch roh gekaut
NACHGESAGTE WIRKUNG Cholesterinspiegel senkend, Blutzucker stabiliserend, Nervensystem stärkend und appetitanregend VERWENDUNG als Zugabe von Süßspeisen wie Birnenbrot
NACHGESAGTE WIRKUNG Bekämpfung von freien Radikalen, antiviral, krampflösend, schmerzlindernd, entgiftend VERWENDUNG zerkleinert mit Honig und Zitrone als Teegetränk
NACHGESAGTE WIRKUNG Schutz für Herzerkrankungen, Verbesserung der Leberfunktion, Stoffwechsel anregend, entzündungshemmend VERWENDUNG als Beigabe in Reisgerichten oder Getränken
lindbergh.at
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Lebensqualität ohne Brille Da ich nur auf die Weite scharf sehen konnte, musste ich im Job permanent die Brille auf- und absetzen. Nach der Behandlung in Bregenz war die lästige Sehhilfe Geschichte und ich konnte schon am nächsten Tag wieder meiner Arbeit nachgehen. Auch die Lebensqualität beim Autofahren ist nicht zu vergleichen. Ich kann definitiv sagen, dass ich ein neuer Mensch bin. Claudia Prossegger-Steffani, Langen b. Bregenz, 45 Jahre
Informationsabende zur Augenlaserbehandlung Freitag, 19. Januar, 19.00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Adrian Arbunescu-Pecher Donnerstag, 25. Januar, 19.00 Uhr, Augenlaserzentrum Bregenz Referent: Dr. med. Stephan Maschauer Anmeldung unter 05574/58179 oder info@oculovision.at. Alle Infoabende finden Sie stets aktuell auf unserer Website www.oculovision.at.
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Mithilfe präziser und technologisch modernster Methoden führen unsere Laserchirurgen und Fachärzte für Augenheilkunde jährlich rund 800 Behandlungen durch. Behandelt werden dabei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Altersweitsichtigkeit.
14 Fit & Gesund AYURVEDA AKTUELL
Veronika Forster
Die Winterzeit ist eine besondere Herausforderung für unsere körperlichen und geistigen Kräfte. Wer also der Erkältung oder Grippe entkommen möchte, sollte sich vor dem Übermaß an kalten Eigenschaften des Klimas schützen und kalte Nahrungsmittel weglassen oder mit Erwärmen ausgleichen. Entsprechend unserer Konstitution neigen wir zu den dafür mehr oder weniger typischen Erkältungsbeschwerden. Trotz aller Typ-Unterschiede gibt es einige wichtige Gemeinsamkeiten in der Prävention und Therapie: Immer dann, wenn Schnupfen oder Grippe drohen, ist dies gleichbedeutend mit einer Blockade der Leitbahnen (Srotas), vor allem derjenigen, die den Atem (Prana) weiterführen. Zur Vorbeugung und Behandlung aus ayurvedischer Sicht und für alle Doshas (Typen) geeignet, lässt sich aus einem ganzen Pool an Anwendungen schöpfen, beginnend mit einer Nasenspülung mit warmem Salzwasser und der Reinigung der Zunge (mit einem Zungenschaber den Belag entfernen). Danach folgt einige Minuten lang das Ölziehen im Mund mit Sesamöl. Über den Tag verteilt viel Ingwertee( frische Ingwerwurzel in Wasser – 15 min gekocht) trinken. Auch Kurkuma ist ein natürliches Antibiotikum und kann wie Ingwer den Organismus reinigen und stärken. Bei einer Erkältung ist es ratsam, eine kleine „Schonkostkur“ einzulegen. Dabei sollten schwere und fettige Speisen wie Käse, Fleisch, Kuchen sowie rohe Nahrungsmittel gemieden werden. Stattdessen warme Gemüsesuppen und Eintöpfe bevorzugen. Auch etwas schärfer gewürzte Gerichte mit Blatt- und Wurzelgemüse eignen sich gut. Ergänzt werden kann dies mit Heilkräutern wie Beifuß und Kurkuma sowie scharfen Gewürzen wie schwarzer Pfeffer, Ingwer, Gewürznelken und Zimt. Empfehlenswert auch flüssiger Wald honig mit Bitterkomponente. www.pension-sonnblick.at
Freitag, 15. Dezember 2017 Vorarlberger Nachrichten
Ein natürlicher Helfer In der kalten Jahreszeit wirkt Tee wärmend.
WIEN Die Tage sind kurz geworden, die Temperaturen gesunken und das persönliche Energielevel gleich mit. Auch Husten, Schnupfen und Co. haben wieder Saison. Tee mit allen seinen positiven Wirkungen kann das Immunsystem stärken und die Kälte vor der Türe lassen. Die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit ist aber auch im Winter wichtig, um die Lunge feucht zu halten. Empfohlen werden mindestens zwei Liter pro Tag. Warme und kalorienarme Getränke sollten bevorzugt werden. So gilt warmer, ungesüßter Tee als idealer Flüssigkeitslieferant, der durch seine wertvollen Inhaltsstoffe das Immunsystem ideal unterstützt. Doch auch wenn der Hals schon kratzt und die Brust vom Husten schmerzt, kann Tee ein guter und natürlicher Helfer sein.
Positiv für die Atemwege Um den gereizten Hals zu befeuchten und den Schleim zu lösen, eignen sich zahlreiche Kräutertees. Zu den Klassikern zählen neben Fenchel und Salbei auch Spitzwegerich, Lindenblüten und Thymian, sie versprechen bei Husten und Erkältungskrankheiten Linderung, wirken antibakteriell und schleimlösend. Als positiv für die Atemwege gelten außerdem Anis und Zitronenverbene. Wichtig: Wollen Sie Ihren „Husten“-Tee mit Honig süßen, warten Sie, bis der Tee auf ca. 40 Grad abgekühlt ist, damit die wichtigen Wirkstoffe nicht zer-
stört werden. Gerade bei drohenden Erkältungs- und Grippewellen ist es wichtig, den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Neben ausreichend Gemüse und Obst sind verschiedene Teesorten gute Vitaminlieferanten. Dies gilt sowohl für „echten“ Tee – der aus den Blättern der Teepflanze hergestellt wird – wie grünen Tee, der besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe ausweist, da er nicht fermentiert ist, sowie teeähnliche Aufgussgetränke, zu denen Kräuter- und Früchtetees zählen. So gehört etwa die Hagebutte aufgrund ihrer hohen Konzentration an Vitamin C zu den echten Vitaminboostern. Auch Holunderblütentee wirkt stärkend auf das Immunsystem.
Gegen die Wintermüdigkeit Als Geheimtipp gilt der Rooibostee, der eine geballte Ladung Vitamine und Mineralstoffe in die Tasse bringt. Im Winter wird er oft mit Vanille, Zimt, Nelken oder auch Karamell verfeinert, die seine natürliche Süße unterstreichen. Weniger Sonne, kürzere Tage und in der Folge auch weniger Lust auf Bewegung: Die Stoffwechselrate sinkt, der Grundumsatz nimmt ab. Damit fühlt man sich nur schlapp und abgeschlagen, längerfristig kann dies auch zu einer Gewichtszunahme führen. Um die Vitalität anzukurbeln und dem Kreislauf einzuheizen, bietet sich grüner Tee an, der mit seinen vielfältigen Inhaltsstoffen den Stoffwechsel positiv beein-
Die Auswahl an Teesorten ist groß.
flusst. Seine Bitterstoffe (Catechine) und sekundären Pflanzenstoffe hemmen zudem den Appetit auf Süßes. Da Grüntee direkt aus der Teepflanze hergestellt wird, enthält er Koffein, das anregend wirkt. Besonders in der Kombination mit Rosmarin, der Müdigkeit und Erschöpfung vertreibt, und einem Hauch von Orangen ergibt sich eine ganz besondere Geschmackskomposition.
Stress abbauen Zu wenig Schlaf und zu viel Stress schwächen das Immunsystem signifikant. Es ist deshalb wichtig, auf regelmäßige Erholung und ausreichend Entspannung zu achten. Die richtige Tasse Tee macht kleine Auszeiten zu genussvollen Pausen, wertvolle Kräuter können dabei zusätzlich unterstützend wirken. Positiv auf die innere Ruhe wirken sich Lavendel-, Lemongrass- und Hopfenblütentee aus. Auch die aromatische Verbene sorgt für Entspannung. TEE-REZEPT GRÜNER ROSMARIN & ORANGEN TEE 1 frischer Rosmarienzweig 1 Schale von unbehandelter BioOrgange 1 Teebeutel oder 1 TL Grüner Tee ZUBEREITUNG: Frischen Rosmarinzweig vorsichtig mit frischem Wasser abspülen und trocken schütteln. Schale einer unbehandelten Bio-Orange zusammen mit dem Rosmarin und einem Beutel oder Teelöffel grünem Tee mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser aufgießen. 5 Minuten ziehen lassen und nach Belieben süßen.
Einfach ein paar Minuten abschalten: Mit einer Tasse Tee lässt sich das gut machen.
MedKonkret Treffpunkt Gesundheit
Prim. Doz. Dr. Holger Rumpold
Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs Dienstag, 16. Jänner 2018, 19 Uhr, Panoramasaal LKH Feldkirch Der Lebensstil spielt eine wichtige Rolle für Gesundheit und Lebensqualität: So können z. B. Essgewohnheiten Einfluss haben auf Entstehung und Therapie von Krebsarten. Prim. Dr. Rumpold erklärt die Bedeutung von Ernährung bei Krebsrisiko und -therapie.
Nächste Veranstaltungen Prim. Dr. Reinhard Bacher: Alterspsychiatrie – demenzielle Erkrankungen Dienstag, 20. Februar 2018, Panoramasaal LKH Feldkirch Prim. Doz. Dr. Günter Höfle: Osteoporose – wenn die Knochen leiden Dienstag, 20. März 2018, Montforthaus Feldkirch Prim. Dr. Peter Cerkl: Einmal tief durchatmen – die gesunde Lunge Dienstag, 17. April 2018, Panoramasaal LKH Feldkirch Prim. Prof. Dr. Stefan Mennel: Die Sehkraft erhalten – was muss ich tun? Dienstag, 15. Mai 2018, Halle 12, Messequartier Dornbirn Prim. Prof. Dr. Robert Strohal: Veränderungen der alternden Haut Dienstag, 19. Juni 2018, Montforthaus Feldkirch Moderation: VN-Redakteurin Marlies Mohr. Eintritt frei.
16 Fit & Gesund
Freitag, 15. Dezember 2017 Vorarlberger Nachrichten | Anzeigen
VGKK bietet ab 2018 DiabetikerSchulungen in Dornbirn an Seit rund acht Jahren widmet sich die soziale Krankenversicherung besonders den Diabetes Typ II-Erkrankten. Das Gesundheitsprogramm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ ermöglicht diesen Patientinnen und Patienten eine intensive Betreuung durch den Hausarzt/die Hausärztin sowie den Internisten/die Internistin und vermittelt gleichzeitig mehr Wissen über die Krankheit.
• Behandlungsmöglichkeiten • Üben des Blutzuckermessens und der Selbstkontrolle (das Gerät und die Teststreifen bekommen Sie nach der Schulung mit nach Hause) sowie Bewegung • Typische Diabetesprodukte werden unter die Lupe genommen Derzeit befinden sich aktuell 2400 Patientinnen/Patienten im „Therapie Aktiv“-Programm. Sie alle sind bei speziell geschulten Ärzten eingeschrieben, die sie entsprechend dem Behandlungskonzept betreuen. Das Behandlungskonzept von Therapie Aktiv folgt dem Prinzip des „Krankheitsmanagements“ (Disease Management Programm – DMP) und wird international für die Betreuung von chronisch Kranken eingesetzt. Die Patientinnen und Patienten können sich bei speziell ausgebildeten Allgemeinmedizinern und Fachärzten für Innere Medizin in das Programm einschreiben lassen. Gleichzeitig sprechen die Ärzte Betroffene konkret an. Nach Basisuntersuchung und Patienteninformation beginnt die strukturierte, kontinuierliche Betreuung. Die Patientinnen und Patienten werden aktiv in die Behandlung eingebunden. So werden zwischen Arzt und Patientinnen/Patienten Therapieziele vereinbart.
Foto: Robert Kneschke
Zusätzlich zum Programm werden spezielle Schulungen für Erkrankte angeboten, die zu je fünf Einheiten abgewickelt werden. Ab Jänner 2018 werden mindestens fünf dieser kostenlosen Kurse direkt von der VGKK in Dornbirn angeboten. Weitere Termine in anderen Vorarlberger Gemeinden wickelt wie bisher das aks Vorarlberg ab. Im Rahmen der Schulungstermine (siehe Factbox) werden u. a. folgende Themen behandelt:
Manfred Brunner VGKK-Obmann
Starttermine in Dornbirn Dienstag, 16. Jänner 2018 Donnerstag, 1. März 2018 Dienstag, 17. April 2018 Donnerstag, 13. September 2018 Dienstag, 23. Oktober 2018 (jeweils von 18 bis 20 Uhr) Informationen VGKK-Diätologin Kathrin Prantl unter Tel.: 050 84 55-1645 oder per E-Mail: kathrin.prantl@vgkk.at Projekt-Therapie Aktiv-Diabetes im Griff: Davon profitieren Sie als Patient: • verbesserte Lebensqualität • bessere Informationen über die Krankheit • die Sicherheit, gut und strukturiert betreut zu werden • vermiedene Unter- und Überzuckerungen – regelmäßige Kontrolluntersuchungen, keine unnötigen und belastenden Doppeluntersuchungen • Verhinderung bzw. Verzögerung von Folgeschäden • kostenlose, freiwillige Teilnahme an „Therapie Aktiv“
www.vgkk.at
Tipp Von einer ursprünglich als Alterskrankheit bekannten Erkrankung hat sich Diabetes Typ II zu einer Volkskrankheit entwickelt. Immer mehr jüngere Menschen im Alter zwischen und 30 und 40 Jahren sind betroffen. Hauptursache dafür sind Übergewicht und Bewegungsmangel. Besonders vor dem Hintergrund drohender Folgeerkrankungen – angefangen von Verkalkungen der Hirngefäße und der Halsschlagader über Netzhauterkrankungen, Herzinfarkt bis hin zur Amputation von Gliedmaßen – ist eine intensive, strukturierte und kontinuierliche Betreuung durch Hausärztinnen/Hausärzte wichtig. Mit Hilfe des Projekts „Therapie aktiv – Diabetes im Griff“ machen wir das möglich und vermitteln den Patientinnen/Patienten gleichzeitig mehr Wissen über ihre Krankheit. Eine repräsentative Studie, die von der Medizinischen Universität Graz über einen Beobachtungszeitraum von vier Jahren hinweg erstellt wurde, zeigt, dass die Versorgung von Diabetikerinnen/Diabetikern durch die Teilnahme am „Therapie Aktiv“-Programm verbessert und Folgeerkrankungen verringert werden konnten. So traten z. B. Schlaganfälle und Herzinfarkte um rund zehn Prozent weniger auf als bei Patientinnen/Patienten, die nicht im Programm waren. Die Sterblichkeitsrate lag bei Programmteilnehmerinnen/teilnehmern sogar um 35 Prozent niedriger. Unser Ziel ist einerseits die entsprechend gute Betreuung bereits Erkrankter, aber vor allem auch die Verhinderung von Neuerkrankungen. Das gelingt uns dann, wenn wir die Bevölkerung entsprechend früh – also schon im Kindes- und Jugendalter – auf die Risiken hinweisen. Entsprechende Maßnahmen haben wir bereits eingeleitet. Das entbindet aber keinen von uns von der Verantwortung für die eigene Gesundheit. In dem Sinn laden wir Sie ein, unser Angebot anzunehmen.