Skip to main content

Fit-Gesund

Page 1

Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

GESUNDHEITSBEILAGE DER VORARLBERGER NACHRICHTEN

FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

HERZ-AKTIV

MARONI

BEWEGUNG MIT HERZ

GESUNDER GENUSS

Mit Spaß und Mut sind jene bei der Sache, die sich nach einer Herzerkrankung regelmäßig im Rahmen einer Selbsthilfegruppe zum Training treffen.

Jetzt haben Maroni wieder Hochsaison. Und wer mag, darf ruhigen Gewissens zugreifen. Denn Kastanien sind gesünder, als man denkt.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

2 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Selbst leichte Bewegung verlängert das Leben

Kommentar

Marlies Mohr

Lebenslichter im November Fühlen Sie sich benachteiligt, wenn Sie unter einer Nebeldecke darben müssen, während oben die Sonne scheint? Na ja, manchmal könnte man schon neidisch werden, aber im Großen und Ganzen ist das, meine ich, Einstellungssache. Manche gewinnen dem Grau im November sogar noch etwas Positives ab, weil die Einstimmung auf die Adventzeit leichter falle, so eingemummt wie in Watte. Andererseits gibt es Menschen, denen genau das bleischwer auf dem Gemüt lastet. Winterblues nennt die Medizin dieses Phänomen. Ihr Rezept dagegen: Bewegung. Viel dreht sich darum. Denn Bewegung kurbelt die Glückshormone an. Egal, ob die Tage trüb oder düster sind. Außerdem kann hilfreich sein, ein Licht anzuzünden. Äußerlich und innerlich, wie der Bericht auf Seite 3 offenbart. Auch das bricht die Nebeldecke auf. Maroni wecken ebenfalls die Lebensgeister. Nachzulesen auf Seite 14 des Journals. Deshalb ohne schlechtes Gewissen ran an den Maroniofen. Bewegung ist schlichtweg Lebensqualität. Das wissen jene am besten, die eine schwere Krankheit hinter sich gebracht haben. Ein tolles Beispiel dafür finden Sie auf Seite 4. Menschen, die nach einer schweren Herzerkrankung mit Herz und vor allem Mut in Bewegung bleiben. Sport als Therapie, sozusagen. Gute Nachrichten gibt es außerdem für alle, die von sich aus gerne körperlich aktiv sind. Das Verletzungsrisiko lässt sich, auf die jeweilige Sportart zugeschnitten, schon austesten, bevor es zwickt (Seite 10). Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Studium der Lebenslichter im November.

Viel dreht sich um Bewegung. Sie kurbelt die Glückshormone an.

Schon 75 Minuten zügiges Gehen pro Woche bringen laut Forscher mehr Jahre. AKTIV. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die skandinavische und US-Forscher Daten aus sechs Untersuchungen mit mehr als 650.000 Teilnehmern im Alter von 21 bis 90 Jahren analysiert haben. Die Wissenschafter unterstreichen darin den positiven Effekt selbst von leichter körperlicher Betätigung. Wer wöchentlich rund 75 Minuten zügig gehe, steigere seine Lebenserwartung im Schnitt um 1,8 Jahre, heißt es im Fachjournal „PLoS Medicine“. Das Team um Steven Moore vom Nationalen Krebsinstitut in Bethesda (US-Staat Maryland) nutzte als Kriterium für Fettleibigkeit den sogenannten Body Mass Index (BMI), der das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße setzt. Wer einen BMI

von 25 oder höher hat, gilt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als übergewichtig, bei einem BMI ab 30 als fettleibig. Extremer Unterschied Menschen, die zwar Normalgewicht hatten (BMI 18,5 bis 24,9), sich aber kaum bewegten, starben im Schnitt 3,1 Jahre früher als aktive Dicke (BMI 30 bis 34,9). Den extremsten Unterschied an Lebensjahren machten die Forscher zwischen fettleibigen (BMI über 30) inaktiven und regen schlanken Teilnehmern aus: Hier starben die Dicken durchschnittlich 7,2 Jahre früher. Das Team bezog in der Studie nur Todesfälle ab einem Alter von 40 Jahren ein. Unfälle oder schwere Krankheiten bei Jüngeren spielten also keine Rolle. „Diese Ergebnisse könnten helfen, derzeit inaktive Menschen zu überzeugen, dass schon mäßige körperliche Akti-

vität sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann – sogar wenn diese nicht zum Gewichtsverlust führt“, schrieben die Forscher. Dazu zählten die Wissenschafter beispielsweise regelmäßige Gartenarbeit und zügiges Spazierengehen. „Die sitzende Lebensweise ist ein echter Risikofaktor“, meint auch Professor Ingo Froböse, Sportwissenschafter an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Inaktivität als Problem Inaktivität sei mittlerweile ein großes Problem rund um den Globus. „Laut aktuellen WHOZahlen haben wir pro Jahr 3,2 Millionen Tote durch körperliche Inaktivität.“ Die Ergebnisse zeigten nach Meinung der Forscher zwar, dass Bewegung im Alltag besonders wichtig ist – wirklich gesund sei aber nur eine Kombination aus Fitness und normalem Gewicht.

marlies.mohr@vn.vol.at

Impressum Redaktion Marlies Mohr Tel. 0664 80588-385, E-Mail: marlies.mohr@vn.vol.at

Verkauf Patrick Fleisch Tel. 05572 501-818, E-Mail: patrick.fleisch@russmedia.at

Beiträge, Fotos und Quellen: Marlies Mohr, Heidemarie Netzer, Roland Paulitsch, Bernd Hofmeister, Klaus Hartinger, Shutterstock Verleger (Eigentümer), Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Eugen Russ Vorarlberger Zeitungsverlag und Druckerei Gesellschaft mbH, Herstellungs- und Verlagsort, alle 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Redaktion und Anzeigen: Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

Gut gerüstet bei Eis und Schnee Schnee und Eis schränken nicht nur die Bewegungsfreiheit stark ein. Sie führen auch häufig zu Stürzen. Als praktische Hilfen bewähren sich beispielsweise Stöcke. Wanderstöcke leisten ebenso gute Dienste wie Gehstöcke mit integrierten Krallen, die sich zusammenfalten lassen. Auch Schuhspikes helfen über rutschige Straßen sicher hinweg. Wichtig dabei: die Spikes und Schuhketten müssen passen. Der Fachhandel berät gerne. FOTO: SICHERE GEMEINDEN


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

Fit & Gesund 3

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Winterblues: Tun, was einem gut tut Weniger Licht kann dem Menschen aufs Gemüt schlagen, aber auch eine Chance sein. RÜCKZUG. Des einen Freud,

des anderen Leid – so auch der goldene Herbst mit all seinen Schemen: die dunklen Stunden werden mehr, die Natur zieht sich zurück, das satte Grün wandelt sich erst in Farbenpracht, dann in kahles Grau. Eine Metamorphose, die bei manchen Menschen spürbare Spuren hinterlässt: Antriebslosigkeit, Müdigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, Ein- und Durchschlafstörungen, Heißhungerattacken bis hin zur depressiven Verstimmungen nennen sich die Erscheinungen eines Phänomens, das umgangssprachlich Winterblues genannt wird und bis hin zur ernsthaften Depression führen kann.

Zwischen den Monaten November und Jänner schlägt der „Lichtmangel“ aufs Gemüt.

Drei bis fünf Prozent der Bevölkerung leiden an einer ernsthaften Winterdepression. OA DR. JAN DI PAULI, PSYCHIATER

Ungleichgewicht Als Auslöser für die Unlust und das Unbehagen gilt das Licht bzw. dessen Abnahme während der Herbst- und Wintermonate. Nicht nur, dass die wohltuenden Strahlen durch kürzere Tage weniger werden. Auch nehmen deren Intensität und die Temperaturen ab. Des Weiteren schlägt sich der Mangel an Tageslicht auf die Produktion der Neurotransmitter Serotonin und Melatonin nieder: Das sind jene Stoffe, die in unserem Körper für Stimmung und Tag-NachtRhythmus mitverantwortlich sind, und in der dunklen Jahreszeit in ein Ungleichgewicht geraten. Der Körper reagiert „Oft klagen Betroffene über eine undefinierbare Antriebslosigkeit, Schlafstörungen mit Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten, über eine gedrückte Stimmungslage und vermehrt negative Gedanken“, berichtet Dr. Jan Di Pauli, leitender Oberarzt

der Abteilung Psychiatrie I im Landeskrankenhaus Rankweil. Die Stimmung gerät an einen Tiefpunkt, der bei drei bis fünf Prozent der Bevölkerung sogar zu einer ernsthaften Erkrankung führen kann: Die Winterdepression, die mit Medikamenten und Physiotherapie behandelt wird. Jedoch auch in weniger „schweren“ Fällen sollten die Betroffenen aktiv werden. „Tun, was einem gut tut“, packt Di Pauli die „Winterblues-Angriffsstrategie“ in wenige Worte. Hinaus in die Natur Er rät: „Tanken Sie so oft wie möglich Tageslicht, strukturieren Sie Ihren Tagesablauf und erleben Sie, wenn möglich Ihren Urlaub in diesen Monaten.“ Auch und vor allem sollten Betroffene sich täglich mindestens eine halbe Stunde bewegen. „Das heißt aber nicht, auf dem Hometrainer die Wand anstarren, sondern hinausgehen in die Natur und neue Eindrücke sammeln“, konkretisiert der Psychiater. Zur Ruhe kommen In dieselbe Kerbe schlägt auch Mentalcoach Susanne Rauch. „In der Bewegung im Freien produzieren wir Energie, fühlen uns lebendig und aktivieren unsere Sinne.“ Die selbstständige Lebensberaterin geht noch einen

Auch Kinder trifft der Winterblues: Rückzug und Schulschwierigkeiten können folgen – Bewegung an der frischen Luft wirkt.

Schritt weiter: „Sehen Sie im Rückzug der Natur eine Chance für sich selbst. Lassen Sie in Ihren Alltag Ruhe einkehren, unterbrechen Sie bewusst den Umtrieb“, spricht Rauch von einer alterna-

tiven Einschätzung der kalten, dunklen Jahreszeit. „Licht in den Alltag bringen, heißt auch eine Kerze anzünden, das Feuer im Kamin entfachen – einfach Licht ins Herz zu bringen.“

Die Statistik sagt: Gerade Frauen zwischen 20 und 40 Jahren sind von der winterlichen Verstimmung betroffen. (FOTOS: HP)

Mit dem Extra-Vitamin DD exklus

iv

in apotihrer h eke

ex

Abwehrkräfte 3-fach gestärkt

kl

usiv

Super immun dank Superimmun In idealer Kombination: Vitamin C - in Langzeitdepotform

Zink - in Gluconatform

Vitamin D3 - hochkonzentriert

Vorbeugen und rascher wieder fit werden waren noch nie einfacher!

www.superimmun.at


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

4 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Mit viel Herz und Mut bei der Sache Die Selbsthilfegruppe „Herz-Intakt-Bregenz“ motiviert und bewegt. VERANTWORTUNG. Das

Herz im Mittelpunkt: Selbst die Klammer, die den Packen Papier zusammenhält, hat die Form eines Herzens. Und selbstredend tragen alle, die sich am Donnerstagabend in der Turnhalle des Gymnasiums Bregenz-Blumenstraße versammeln, ein T-Shirt mit Herzaufdruck. „Wir sind eben mit Herz dabei“, merkt Klaus Berlinger (66) mit einem Lachen an. Stimmt. Denn die Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Herz-IntaktBregenz“ erscheinen zu den wöchentlichen Bewegungsabenden so sicher wie etwas nur sein kann. Demnächst feiert der private Verein sein 25-jähriges Bestehen. Mittlerweile zählt er 6 Gruppen mit 126 Mitgliedern. Erst jüngst konnte eine Herzgruppe in Lingenau gestartet werden. Obmann Karl Baur ist zufrieden mit der Entwicklung. Sind die ambulanten Herzgruppen im Bezirk Bregenz doch landesweit die am stärksten aufgestellten.

Notfallkoffer in Reichweite Der Notfallkoffer mit dem Defibrillator steht griffbereit an der Tür. Doch gebraucht wurde er glücklicherweise erst einmal. Aber das ist lange her. Abgesehen davon machen die Frauen und Männer, die sich da bewegen, gar keinen ängstlichen Eindruck. Beherzt und mit Spaß nehmen sie Selbstverantwortung für ihre Gesundheit wahr. Es ist ein Ziel, das der Verein mit dem Angebot einer Langzeitrehabilitation für herzkranke Menschen erreichen will. „Es geht aber auch darum, Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen, die körperliche Leistungsfähigkeit wieder aufzubauen sowie ungesunde Verhaltensweisen zu erkennen

und zu beheben“, listet Karl Baur weiter auf. Denn gewiss ist: „Wer nach einer ambulanten oder stationären Reha an einem gezielten Langzeitprogramm teilnimmt, hat effektiv eine bessere Prognose“, bestätigt Dr. Walter Frey (49). Der Internist und Notarzt begleitet die Herz-Intakt-Gruppen seit 15 Jahren. Sport sei Therapie fürs Herz. „Infarktpatienten etwa sind konditionell mitunter besser wie gleichaltrige Nichtinfarkt-Betroffene, weil sie wieder auf die Beine kommen wollen und deshalb entsprechend motiviert sind“, weiß Frey. Davon zeugt das Alter der Teilnehmer. Es liegt zwischen 48 und 89 Jahren.

Die Übungen orientieren sich an den jeweiligen konditionellen Leistungen der Herzpatienten.

Leistungsgruppen Obwohl eine Herzerkrankung in den meisten Fällen einen drastischen Einschnitt in das bisherige Leben darstellt, bedeutet sie keineswegs, davon künftig ausgeschlossen zu sein. Bei der Re-Integration sind Gruppen wie „Herz-Intakt“ eine wertvolle Hilfe. „Unter Gleichgesinnten geht es leichter zurück in die Normalität“, sagt Walter Frey. Zumal das Sportprogramm auf das jeweilige Leistungs-

vermögen abgestimmt wird. So umfasst HerzIntakt-Bregenz derzeit sechs verschiedene Gruppen. Geleitet werden sie von einem erfahrenen Übungsleiter, die Aufsicht hat ein kardiologisch geschulter Arzt. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1987. Ärzte, Pflegeschwestern und ein Turnprofessor fungierten als Motoren, der Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) übernahm die Kosten. 2006

stieg der aks dann plötzlich aus. Die Gruppen standen ohne Basis, aber nicht ohne Mut da. Nur einen Monat später erfolgte die Gründung eines privaten Vereins.

Klaus Berlinger (66), Bregenz

Wilfried Moskat (68), Bregenz

Monika Dörler (64), Hard

Gottfried Hämmerle (80), Eichenberg

Nach einer Bypassoperation wusste ich, dass ich körperlich etwas tun muss. Es ist mir nicht schwergefallen. Denn in der Gruppe wird man aufgerichtet.

Ich bin seit drei Jahren bei Herz-Intakt und ich kann das Programm allen Betroffenen nur empfehlen. Mir geht es nach dem Herzinfarkt wieder bestens.

Nach einem Herzinfarkt hatte ich Angst, nichts mehr tun zu können. Aber die Gruppe hat mich wieder richtig nach vorne gebracht. Wir sind eine nette Gesellschaft.

Ich stand kurz vor einem Herzinfarkt. Mein Hausarzt hat die Situation richtig eingeschätzt. Die Übungen tun mir gut, weil sie kaum bewegte Muskelpartien berühren.

Alle helfen mit Seitdem liegt es an Karl Baur, die jährlich notwendigen 20.000 Euro aufzutreiben. Neben den Mitgliedsbeiträgen steuern auch Gemeinden, die mehr als fünf Personen in einer Gruppe haben, frei-

willig ihr Scherflein bei. Zudem fließt etwas Geld aus der Landes- in die Vereinskasse. Damit lässt sich nicht nur die Langzeitreha finanzieren. Geselliges hat nämlich ebenfalls einen fixen Platz im Vereinsgeschehen.

Fakten Mitgliedsbeitrag pro Quartal 40 Euro – Voraussetzung für Teilnahme: absolvierte Reha in einer entsprechenden Einrichtung. Weitere Infos: Tel. 0664 4306869

Umfrage


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012 VORARLBERGER NACHRICHTEN

Knackig, saftig, rund und gesund Äpfel sind eine ideale Stärkung für die Pause. Es gibt nahezu 20.000 Apfelsorten. Äpfel enthalten leicht verdauliche Kohlenhydrate in Form von Frucht- und Traubenzucker und sind daher ideal als schnelle Energiespender und Fitmacher. Unter den Vitaminen ist vor allem Vitamin C hervorzuheben, das die Abwehrkräfte unterstützt und vor Zellschädigungen schützt. Der mengenmäßig bedeutsamste Mineralstoff ist Kalium, das für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und für die Muskelfunktion von Bedeutung ist. Wertvolle Inhaltsstoffe Weiters enthalten die Früchte eine Vielzahl an Farb-, Duft- und Aromastoffen, die vor Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen schützen können. Dazu kommen Apfelpektine, die als lösliche Ballaststoffe die Verdauung unterstützen und den Cholesterinspiegel senken, informiert aks-Ernährungswissenschafterin Mag. Angelika Stöckler. Weltweit sind nahezu 20.000 Apfelsorten bekannt. Etwa 20 davon werden bei uns im Handel angeboten. Zu den meist verzehrten Äpfeln zählen Sorten wie Elstar, Gala, Gloster und Jonagold. Im Herbst geerntet, bewahren die Äpfel dank moderner Lagertechnologie ihre wertvollen Inhaltsstoffe bis ins Frühjahr. Temperaturen von 1 bis 4 Grad Celsius, ein verringerter Sauerstoff- und erhöhter Kohlendioxidgehalt sowie eine konstante Luftfeuchtigkeit

Ärzte-Tipp

Ein Hausarzt auch für Kinder und Jugendliche Niedergelassene Pädiater decken das ganze Spektrum der Kinder- und Jugendheilkunde ab.

FITMACHER.

sind ideale Lagerbedingungen. In sogenannten CA-Lagern wird zusätzlich das Reifungsgas Ethylen aus der Lagerluft gefiltert. So bleiben Geschmack und Nährstoffgehalt über viele Monate erhalten. Vielseitig verwendbar Äpfel sind nicht zuletzt dank ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten äußerst beliebt. Vom Apfelmus und -kompott, Bratapfel, Kuchen und Strudel, Apfelringen, Äpfeln im Waldorfsalat oder gemischt mit Kren gibt es unzählige Varianten. Neben Apfelsaft gewinnen auch Apfelwein und Cidre zusehends an Beliebtheit. Perfekt sind die knackigen Vitaminspender jedoch auch ohne jede Bearbeitung. Sie schmecken als Pausenimbiss, bei sportlichen Aktivitäten, bei der Arbeit und in der Schule.

Richtwerte (pro 100 g Apfel) Energie Zucker Eiweiß Fett Pektin Vitamin C Kalium Wasser

52 11 0,3 0,4 0,6 10 115 84

kcal g g g g mg mg Prozent

Fit & Gesund 5

BEGLEITER. Im Erwachsenenalter ist es fast selbstverständlich einen Hausarzt zu haben. Wobei es sich in den meisten Fällen um einen Allgemeinmediziner handelt. Bei Kindern sieht die Sache ein bisschen anders aus. Zumindest früher war das der Fall. Zu jener Zeit nämlich, als Pädiater lediglich die Berufsbezeichnung „Facharzt für Kinderheilkunde“ trugen. Inzwischen hat sich einiges geändert. Der Kinderarzt heißt „Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde“, und dieser Erweiterung entsprechend findet sich immer mehr auch jugendliche Klientel in den pädiatrischen Ordinationen ein.

Um Jugendliche bemüht Und sie bleibt bis zum 18. Lebensjahr. So lange sind die niedergelassenen Kinder- und Jugendfachärzte für ihre Patienten zuständig. Das schafft Bindungen. „Da ist es manchmal schwierig, jemandem zu sagen, dass er nicht mehr kommen kann“, weiß Dr. Wolfgang Hilbe (62), Kinderarzt in Dornbirn, aus mehr als dreißigjähriger Praxis. Trotzdem freut ihn, dass „wir verstärkt Hausärzte für Kinder und Jugendliche werden“. In Aus- und Weiterbildungen haben sich die Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde in den letzten Jahren verstärkt bemüht, sich „den Jugendlichen anzunähern“, wie es Hilbe formuliert.

Der Anteil der Jugendlichen hat bereits die 20Prozent-Marke erreicht. DR. WOLFGANG HILBE, KINDER- UND JUGENDFACHARZT

Gespräche am Nachmittag Noch ist der Großteil der betreuten Klienten den Säuglingen und Kleinkindern bis 6 Jahren zuzurechnen. Nicht zuletzt aufgrund der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen und weil sie häufiger krank sind. Aber der Anteil der Jugendlichen hat immerhin bereits die 20-Prozent-Marke erreicht. „Ideal wäre es, wenn man als Pädiater zumindest einen Nachmittag in der Woche nur für junge Leute reservieren könnte“, sagt Dr. Wolfgang Hilbe. Er selbst versucht, den Freitagnachmittag freizuhalten. Da redet er dann mit den Mädchen und Burschen über das, was sie bewegt. Auch die Verhütung ist ein Thema. In diesem Zusammenhang kommt es nicht selten vor, dass Wolfgang Hilbe jungen Frauen nahelegt, sich einmal beim Gynäkologen vorzustellen. So geht die Begleitung und Betreuung junger Menschen von einer medizinischen Hand in die nächste. Gute Versorgung In Vorarlberg gewährleisten derzeit 17 niedergelassene Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde eine gute Versorgung.

Pädiater sprechen zunehmend die Sprache von Jugendlichen und jungen Leuten.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

6 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

EXPERTENTIPP: Mag. Sabine Fleisch, Psychologische und Psychotherapeutische Praxis, Klaus

Pubertät – eine oft schwierige Übergangszeit In dieser Phase geht es um das richtige Maß von „Führen“ und „Loslassen“. Frau S. ist mit ihrem Latein am Ende. Ihre 15-jährige Tochter Lara erscheint seit einiger Zeit wie ausgewechselt. Die ehemals solide junge Frau fällt in der Schule immer stärker ab, raucht und kommt gelegentlich mit einer Alkoholfahne von abendlichen Ausgängen heim. Zudem ist sie unverbindlich geworden, was Abmachungen anbelangt, und zickt wegen jeder Kleinigkeit mit ihren Eltern herum. Ist das nur so eine Phase oder droht Lara auf die schiefe Bahn zu geraten?

WECHSEL

Neue Herausforderungen In der Pubertät werden sowohl die Jugendlichen

30

Fa

hr

m

u in

n te

ab

F

d el

ki

rc

als auch deren Eltern vor neue Herausforderungen gestellt. Die Töchter und Söhne legen schrittweise die Rolle als Kinder ab, sind aber auch noch keine „richtigen“ Erwachsenen. Da es dabei um die Ablösung vom Elternhaus geht, können Eltern – aus der Perspektive Jugendlicher – in dieser Phase keinesfalls als Vorbilder gelten. Im Gegenteil: Um sich von ihnen gut lösen zu können, braucht es ein Hinterfragen und In-Frage-Stellen von elterlichen Vorgaben. Je mehr die Eltern in den Hintergrund treten, desto stärker gewinnen die Gleichalterigen an Einflussgröße. Bestimmte Verhaltensweisen, Redensarten, Freizeitaktivitäten und Stylings werden übernommen. Dieses Experimentieren ist unver-

Psychologin Sabine Fleisch.

zichtbar und ermöglicht erst, sich unterschiedlich wahrzunehmen auf dem Weg zum ErwachsenWerden. Jeder auch noch so gut gemeinte elterliche Versuch, die Jugendlichen zu reglementieren, wird fehlschlagen. Dies soll aber keinesfalls bedeuten, die jungen Erwachsenen „einfach machen zu lassen“. Wichtig ist zu unterscheiden, in welchen Bereichen es angebracht

ist als Eltern Verantwortung zu übernehmen und Grenzen zu setzten, und wo man Freiraum geben muss. Es geht um das richtige Maß von „Führen“ und „Loslassen“, das manchmal viel elterliches Fingerspitzengefühl verlangt. Was also können Eltern konkret tun, um die Pubertät der Kinder gut zu bewältigen: ● Nehmen Sie Kritik der Kinder zwar ernst, aber nicht zu persönlich. Das bedeutet etwa auf den Kommentar, dass die Frisur der Mutter das uncoolste ist, was Kind je gesehen hat, sich einmal diesbezüglich kritisch im Spiegel zu betrachten, aber den eigenen Stil gegebenenfalls auch zu verteidigen und ihn nicht abwerten zu lassen. ● Setzen Sie Grenzen was Ausgehen, Rauch- und

Alkoholverbot anbelangt. Nur Jugendliche, die Verantwortung für sich übernehmen können, werden auch im späteren Leben erfolgreich sein. ● Reagieren Sie auf gelegentliche Grenzüberschreitungen tolerant. ● Versuchen Sie bei Kritik sachlich zu bleiben, stellen Sie das Verhalten des Kindes, jedoch nicht das Kind selbst infrage. ● Lassen Sie Ihr Kind seine eigenen Erfahrungen sammeln. ● Hinterfragen Sie Ihr Verhalten von Zeit zu Zeit und entschuldigen Sie sich auch, wenn Sie einen Fehler gemacht haben. Vor allem aber vertrauen Sie sich selbst in ihrer Rolle als Mutter und Vater. Denn: Nur wer sich selbst vertrauen kann, kann dies auch seinen Kindern gegenüber.

h

Purer Teegenuss Kein Hantieren mit dem Teebeutel, kein Ziehenlassen, individuelle Dosierbarkeit und intensiver Genuss. All diese Vorteile vereint der Darbo Teesirup.

36.5°, weil es mir gut tut. Öffentliches Thermalheilbad Bad Ragaz, Schweiz Ihr Badeerlebnis in einzigartiger Architektur mit Saunalandschaft, Beauty- und Massage-Angebot

Tamina Therme AG 7310 Bad Ragaz, Switzerland

Tel. +41 (0)81 303 27 40 Fax +41 (0)81 303 27 46

taminatherme@taminatherme.ch www.taminatherme.ch

Es ist aber nicht nur die schnelle und leichte Zubereitungsart, nämlich einfach mit heißem Wasser aufgießen und fertig, sondern auch der intensive Geschmack, der diese Neuheit auf dem Teemarkt auszeichnet. Verantwortlich dafür sind feinste Fruchtsaftkonzentrate kombiniert mit Tee-Extrakt sowie edle Kräuterauszüge, die die Grundlage dieses innovativen Heißgetränks, ohne künstliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe bilden. Zudem ist der Teesirup sehr ergiebig. So erhält man aus einer 220 ml Flasche ca. 20 Tassen. Zwei neue Sorten Für Kräuter- und Fruchtliebhaber bietet Darbo den Teesirup in vielen verschiedenen Sorten. Das innovative Konzept

Die beiden neuen Sorten. wurde nun zudem um zwei Sorten ergänzt, die ganz ohne zugesetzten Zucker auskommen. Mit den beiden neuen Sorten Winterfrüchte, die für winterliche Stimmung sorgt, und Holler-Minze-Apfel, eine wohltuende Kombination, spricht Darbo Konsumenten an, die ihr Heißgetränk lieber weniger süß trinken. 100 ml Fertigtee enthalten 19 kcal, bei den beiden Sorten ohne Zuckerzusatz enthalten 100 ml Fertigtee 12 kcal. ANZEIGE


Gesundheitswoche

7 Nächte im 4-Sterne -Hotel mit Vollpension, 2 kurär ztliche Beratungsgesp räche mit Arztbrief, 14 wohltuende Th erapien, freie Nutzung der großzügigen Sauna- und Badelandsc haft mit beheiztem Au ßen schwimmbecken, u.v.m.

e Ganzkörperkälteth

rapie

09.12.2012 – 23.12.2012

7 Nächte im atungsgerärztliche Ber ku 2 , on si en tekammerel mit Vollp chung, 12 Käl 4-Sterne-Hot su er nt tu lu B ng der rztbrief, 1 en, freie Nutzu spräche mit A ende Therapi ltu m Außenoh w te iz re he te aft mit be ch gänge, 5 wei ds an el ad B una- und großzügigen Sa , u.v.m. en ck schwimmbe

p. P. im DZ ab

p. P. im DZ ab

€ 615,

p.P. im DZ € 615,– 23.1 2.2012 – 06.01.2013

p.P. im DZ € 645,–

€ 615,

DZ € 645,– .01.2013 p.P. im

12 – 06 615,– 23.12.20 12 p.P. im DZ € .2012 – 23.12.20

09.12

Basenfastenwoche

Seniorenrabatt ab 60 Jahren minus € 15,– pro Woche Verlängerungswoche minus € 25,– pro Woche

Kurzentrum Umhausen im Ötztal Telefon 05255 50160 www.kurzentrum.com

7 Nächte im inklusive Vollp 4-Sterne-Hot ension mit ba el sischer Ernäh Therapien (L rung, wohltuen eberwickel, M de assagesprude vieles mehr), lbad, Wassert 2 kurärztliche reten und Beratungsgesp suchung, BIA räche, 1 Blutu -Messung, Ern nterährungsberat der großzügige ung, freie Nut n Sauna- und zu ng Badelandschaf Außenschwim t mit beheizte mbecken, u.v.m m . 09.12.2012 – 23

.12.2012 p.P. im DZ € 615,–

p. P. im DZ ab 23.12.2012 – 06

€ 615,

.01.2013 p.P. im DZ € 645,–


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

8 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Nachholbedarf in Sachen Fußpflege Füße erbringen täglich Höchstleistungen und werden doch stiefmütterlich behandelt. PFLEGE. Füßen verlangt der Mensch ein Leben lang Höchstleistungen ab. Doch wirklich danken tut er es ihnen nicht. Brüchige Nägel, raue Haut, Hornhaut und Schrunden: Eine Scholl-Fußstudie offenbart, ob und wie wir unsere Füße pflegen.

Mehr Theorie als Praxis In der Theorie gehört regelmäßige Fußpflege für Österreicher dazu: Knapp 43 Prozent der Befragten bezeichneten gepflegte Füße als „sehr wichtig“. Im Alltag sieht es jedoch etwas anders aus. Frauen pflegen beispielsweise ihr Gesicht sechs Mal häufiger als ihre Füße. Insgesamt sind es rund 83 Prozent, die sich täglich der

Gesichtspflege widmen im Vergleich zu nur rund 17 Prozent, die täglich ihre Füße pflegen. Allgemein betrachtet liegen die Frauen bei der Fußpflege vorne. Allerdings holen die Männer zur kalten Jahreszeit mäßig auf, da die Frauen in dieser Jahreszeit die Fußpflege oft sehr vernachlässigen. Männer pflegen ihre Füße in den Herbst- und Wintermonaten sogar häufiger als Frauen. Frauen scheint die Fußpflege nur dann besonders wichtig, wenn jemand hinschaut. Abtörnender Fußgeruch Nachholbedarf in Sachen Fußpflege scheint insbesondere unter jüngeren Menschen zu herrschen. So ergab die Studie, dass ältere Menschen ihre Füße öfters pflegen und Jüngere die Fußpflege nicht so ernst nehmen. Kaum verwunderlich also, dass viele die Kon-

sequenzen hierfür schon tragen mussten: Fast 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben sich bereits einmal in einer Situation befunden, in der sie sich für ihre Füße geschämt haben. Einigkeit herrscht für einen Großteil der Befragten, wenn es um das Thema Fußgeruch geht: Hier sind vor allem Schüler und Studenten beim anderen Geschlecht besonders kritisch. Für knapp 30 Prozent von ihnen sind – neben ungepflegten Füßen allgemein – übel riechende Füße absolut abtörnend. Hornhaut entfernen Bei allen Fakten über die Pflegehäufigkeit bleibt noch offen, was die Befragten überhaupt unter „Fußpflege“ verstehen. Für mehr als 90 Prozent der Österreicher ist Fußpflege vor allem Nagelpflege. Das Entfernen der

Mrs.Sporty auf der Wiener Franchise Messe

30.11. - 01.12.2012

Beim Baden lassen sich die Füße gleich mitpflegen.

Hornhaut und das Pflegen der Füße gehören für etwa 25 Prozent nicht dazu. Dabei ist das regelmäßige Entfernen der Hornhaut wichtig, um der Bildung von Hühneraugen vorzubeugen. Das tägliche Pflegen der Haut verhindert zudem, dass sich unansehnliche und schmerzhafte Risse bilden. In den Füßen befinden sich mehr Sinneszellen als in unserem Gesicht.

Daher sollten wir ihnen mindestens genauso so viel Pflege gönnen. Öfter mal nach einem langen Tag ein zehnminütiges warmes Fußbad dient der Entspannung und ist eine Wohltat für den ganzen Körper. Das anschließende Eincremen der Füße kann mit einer sanften Massage verbunden werden und schon ist ein kleines Wellness-Programm für zu Hause geschaffen.

Das international erfolgreiche Franchisesystem Mrs.Sporty präsentiert sich auf der „WIENER FRANCHISEMESSE“. Treffen Sie Ihre Experten zur Selbständigkeit mit einem eigenen Frauensportclub:

Am 30.11.2012 12-18 Uhr & 01.12.2012 10-18 Uhr Stadthalle Wien Halle E Stand 43 Gern beantworten wir Ihre Fragen persönlich und beraten Sie an unserem Stand.

Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Termin unter: +43 (0)1 3100293 Mrs.Sporty ist eine der größten Frauensportclubketten Europas mit über 540 geöffneten Clubs und über 200.000 Mitgliedern. Werden Sie Teil des unternehmerischen Netzwerks! Mehr Infos zu Mrs.Sporty finden Sie unter www.mrssporty.at/franchise.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

Anzeigen 9

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Besser verstehen, wenn viele reden. HANSATON hat eine neue Lösung für besseres Verstehen in Gesellschaft.

Alexander Ohm, Audiologischer Leiter bei HANSATON, entwickelte mit Dr. Thomas Vossieck den neuen Verstehtest.

Es ist ärgerlich: Viele verstehen kaum, sobald sie in einem Raum sind, in dem viel gesprochen wird. Wer sich eben noch gut unterhalten konnte, erlebt Hintergrundgeräusche wie einen Vorhang, der einen von Gesprächen abschneidet. Die Folge: Man fühlt sich

unwohl, weil man schlecht versteht. Der Audiologe Dr. Vossieck erklärt, warum: „Viele können gut hören, haben jedoch Schwierigkeiten bei hohen Tönen. Werden diese nicht wahrgenommen, kann man Gesprächen in Gesellschaft kaum noch folgen.

Neuer Verstehtest Ein von HANSATON entwickelter Verstehtest erfasst nun das Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung. Ist ein Defizit feststellbar, kann ein nahezu unsichtbares Hörsystem kostenlos probiert werden. Diese neuen Systeme verfügen über eine einzigartige Spracherkennungs-Technologie und werden von den erfahrenen HANSATON Hörakustikern für jeden Kunden individuell programmiert. So wird nicht nur besseres Hören, sondern deutlich besseres Verstehen erreicht als mit anderen Hörgeräten. Zum kostenlosen Probetragen werden jetzt Praxistester gesucht, die in Gesellschaft wieder besser verstehen möchten.

Anmeldung unter 0800 / 898 898 (Anruf kostenlos), per E-Mail an info@hansaton.at, auf www.hansaton.at oder direkt in einem HANSATON Hörkompetenz-Zentrum, 4 x in Vorarlberg: Bregenz, Dornbirn, Bludenz, Lustenau.

Sonderthema VN und VOL Wir sind das ganze Jahr für unsere PatientInnen da. • Reha-Aufenthalte sind durchgehend über die Feiertage möglich • Ein intensives Therapieprogramm wird auch in der Weihnachtszeit angeboten (bis zu 6 Therapieeinheiten pro Tag) • Dezember-Special: festliches Rahmenprogramm mit vielen Aktivitäten

• Familienweihnachtstag am 23.12.2012: Gemeinsames Feiern mit Angehörigen bei uns im Haus • 24 Stunden medizinische und pflegerische Betreuung • Gerne nehmen wir auch Angehörige als Begleitpersonen auf (nach Verfügbarkeit)

Erleben Sie das winterliche Schruns mit all seinen Vorzügen in der Weihnachtszeit 2012/2013! Informieren Sie sich über Veranstaltungen und Termine auf unserer Homepage! Reha-Klinik Montafon Wagenweg 4a, 6780 Schruns T +43 (0)5556 205 office@rehaklinik-montafon.at www.rehaklinik-montafon.at

Meine Reha im Ländle.

Fit & Gesund 2013 Dieses Journal bietet Ihnen das ideale Umfeld für effiziente Werbung und dem Leser zahlreiche Fakten und Details sowie News zum Thema. Positionieren Sie Ihre Anzeige in diesem redaktionellen Umfeld – Sie erreichen Ihre Zielgruppe punktgenau!

>> Erscheinungstag 25. Jänner 2013 22. Februar 2013 29. März 2013 26. April 2013 24. Mai 2013 28. Juni 2013 26. Juli 2013 30. August 2013 27. September 2013 25. Oktober 2013 22. November 2013 13. Dezember 2013 Anzeigenschluss jeweils 1 Woche vor Erscheinungstermin Das Journal wird zudem 14 Tage auf www.vol.at gestellt – zusätzliche Frequenz und höhere Aufmerksamkeit für Ihre Anzeige!

>> Anzeigenberatung Patrick Fleisch 05572 501-818 patrick.fleisch@russmedia.com


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

10 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Beschwerden finden, bevor es zwickt Spezielle orthopädische Testung deckt Anfälligkeiten für Sportverletzungen auf. PRÄVENTION. Konzentriert misst Daniel Skalsky die Kraft der Beinmuskeln, die Günter (39) über das Fußballfeld und in der Freizeit über so manche Laufstrecke tragen. Dann testet der Physiotherapeut bei seinem Klienten die Beweglichkeit der großen Zehen und zu guter Letzt noch die Gelenke, die Knie und Becken halten. Mit den Werten füttert Skalsky ein spezielles Computerprogramm, das ihm Aufschluss gibt, für welche Verletzungen der Hobbyläufer besonders anfällig ist. Basierend darauf werden schließlich maßgeschneiderte Übungen für Günter erstellt. Was vorbeugend funktioniert, gilt ebenso für die Rehabilitation. „Die orthopädische Testung zeigt, wie weit jemand nach einer Verletzung und anschließender Therapie sein muss“, erklärt Daniel Skalsky.

Internationale Daten Er ist der bislang einzige Physiotherapeut im Land, der das sogenannte „muskuloskettale Assessment“ anbietet. Konkret geht es dabei um die Testung eines gesunden Menschen auf die Risikowahrscheinlichkeit zur Entstehung von Beschwerden am Bewegungsapparat bei einer bestimmten Sportart.

Die Übungen, die selbsttätig durchgeführt werden sollten, stimmt Daniel Skalsky genau auf die Schwachstellen des Sportlers ab.

Und weil der Vergleich sicher macht, stellt Daniel Skalsky sämtlich Werte, die ihm die Untersuchung seiner Klienten liefert, international verfügbaren Daten gegenüber. Dabei kann er auf ständig aktualisiertes Material von Universitäten zurückgreifen. „Vergleichsparameter sind Alter, Geschlecht, Sportart und Leistungsniveau“, erläutert der innovative Jungunternehmer aus Dornbirn. Sein Ziel: Mit Praxiswissen und einer Software zur Analyse des Bewegungsapparates auf vermeintliche Schwachstellen aufmerksam zu machen. Außerdem will

Die Besprechung der Messungen ist Teil des Programms.

Skalsky durch das Evaluieren von orthopädischen Risikofaktoren zur Entwicklung von bestimmten Beschwerdebildern neue Wege der auf einer empirisch nachgewiesenen Wirksamkeit basierten Physiotherapie aufzeigen. Orthopädisches Risikoprofil Spezifische Sportarten verursachen spezifische Beschwerden. Beim Joggen können es die Gelenke sein, beim Radfahren kann der Nacken schmerzen, beim Fußball die Leiste und beim Tennis der Rücken. Standardisierte Tests und Messungen ermöglichen Daniel Skalsky die Erstellung eines orthopädischen Risikoprofils. Sind die Schwachstellen aufgedeckt, kann mit gezielten Übungen gegengesteuert werden. „Die Beweglichkeit des Zehengelenks ist für das Laufen deshalb von Bedeutung, weil ein anderes Gelenk die Belastung kompensieren muss, wenn das Zehengelenk nicht ausreichend funktioniert“, gibt Skalsky ein Beispiel. Die Messung bzw. der Abgleich mit den

entsprechenden Daten sagt ihm, welches Maß an Beweglichkeit ein Läufer im Zehengelenk braucht. Erbringt die Untersuchung, dass die Beinachse aus dem Lot ist, schafft eine Stärkung der Hüft-

muskulatur Abhilfe bevor es zwickt. Das Programm lässt sich individuell anpassen und eignet sich daher für alle, die sich bewegen oder bewegen wollen. Weitere Infos unter www.physio-skalsky.at

Jede Übung wird vorher genau erklärt und geprobt.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

Anzeigen 11

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Stabilität durch richtige Haltung Eine aufrechte Haltung ist nicht nur gesellschaftlich erwünscht, sondern schützt die Gelenke und gewährleistet eine gute Atmung. Schönheit, Ausstrahlung und Auftreten nehmen in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert ein. Die optimale Haltung spielt hier eine große Rolle. Damit wir unsere aufrechte physiologische Haltung gewährleisten können, brauchen wir in erster Linie unsere tiefen Stabilisatoren. Durch das viele Sitzen und einer daraus resultierenden schlechten

Susanne Hagen Physiotherapeutin

Übungen, die die tiefe Muskulatur aktivieren und die Haltungsschwäche beheben, lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Haltung haben diese Muskeln einen zu geringen Grundtonus. Als bildhaftes Beispiel kann man sich einen Ball vorstellen, der die Luft verliert, wenn er länger unbenützt herumliegt.

Physiotherapeuten sind ausgebildete Fachkräfte, die Störungen und Fehlbelastungen erkennen und verbessern können. Übungen und Bewegungen, die die tiefe Muskulatur aktivieren und die Haltungsschwäche beheben, lassen sich gut im Alltag integrieren.

Was im Körper passiert Die Haltemuskeln sind im Stande, den ganzen Tag aktiv zu sein, weil sie nur mit 20–30% ihrer Maximalkraft arbeiten. Während einer aktiven Haltung sind die Haltemuskeln angespannt. Hierdurch werden die Gelenke und somit der Knorpel und die Kapsel besser durchblutet bzw. versorgt. Dazu bekommt das Gehirn Informationen über die Gelenkstellung und kann jederzeit reagieren. Der Körper ist also startbereit. Was ist schlechte Haltung? Das Stehen mit durchgestreckten Knien und im Hohlkreuz „hängen“ scheint bei Kindern und Jugendlichen schon beinahe normal zu sein. Andere wiederum stehen mit verschränkten Armen abgelehnt auf dem Bauch. Das verleitet uns dazu, mit wenig Muskelaktivität zu stehen und im

Aufrechte Haltung, wie sie Alida Oorburg rechts zeigt, schützt die Gelenke.

Unsere Tipps • Beim Stehen die Knie leicht gebeugt lassen, den Bauch minimal einziehen und die tiefen inneren Bauchmuskeln anspannen. Dabei das Gewicht auf beide Beine gleichmäßig verteilen. • Den Nacken lang machen und die Schulter hinunterziehen, so dass eine Handfläche im Nacken leicht Platz hat. • Mit Hilfe der Armstütze vom Stuhl aufstehen. Durch das Stützen aktivieren wir die Haltungsmuskeln und machen uns startANZEIGE bereit.

Bandapparat zu hängen. Dabei spricht der Experte von einem Haltungsfehler. Diese Haltungsfehler führen auf Dauer zur Haltungsschwäche. Haltungsschwäche ist keine Krankheit, führt aber auf Dauer zu Haltungsschäden.

Winzig klein & kaum zu sehen

Klein,

Individuell für Sie angepasst

kleiner,

Natürlicher Klang & gutes Sprachverstehen

Neuroth-Hörgeräte.

Die Im-Ohr-Hörgeräte von Neuroth.

14

Tage

gratis Probe tragen

Kassendirektverrechnung!

BLUDENZ, Mühlgasse 11, Tel. 05552/314 69 BREGENZ, Kaiserstr. 18, Tel. 05574/544 76 FELDKIRCH, Mühletorplatz 4 - 6, Tel. 05522/793 00 DORNBIRN, Riedgasse 2, Tel. 05572/344 11 GÖTZIS, Hauptstraße 11, Tel. 05523/901 00

www.neuroth.at


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

12 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Richtige Ernährung unterstützt auch die Zahngesundheit EINFLUSS. Dass die Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Zahngesundheit hat, ist bekannt. Dennoch sind viele Inhaltsstoffe in heutigen Getränken und Lebensmitteln nicht ungefährlich für die Zahngesundheit. Dr. Thomas Bischof, Geschäftsführer der Zahnprophylaxe Vorarlberg, erklärt, worauf es ankommt.

Was genau ist unter einer „zahngesunden“ Ernährung zu verstehen? BISCHOF: Man könnte vermuten, dass nur der völlige Verzicht auf zuckerhaltige Lebensmittel eine für die Zahngesundheit optimale Ernährung bedeutet. Dem ist aber nicht so. Wichtig ist das Wissen um diejenigen Essgewohnheiten, die für die Zähne schlecht sind. Mit diesem Wissen kann man sich dann bewusster ernähren und zahnschädigende Anteile vermeiden. Welche Nahrungsmittel sind denn zahnschädigend? BISCHOF: Insbesondere wirken sich natürlich zuckerhaltige Lebensmittel zahnschädigend aus, dies gilt aber genauso für Kohlenhydrate und Stärke enthaltende Produkte. Einfach zu erkennen und damit leicht zu meiden sind derartige Nahrungsmittel in Form von Süßigkeiten, wie Gebäck, Schokolade oder Bonbons. Sind natürliche Produkte besser für die Zähne? BISCHOF: Nein, auch „natürliche“ Produkte wie Honig, getrocknete Früchte und auch Fruchtsäfte beinhalten

Nach dem Naschen sollte man sich die Zähne putzen. DR. THOMAS BISCHOF, ZAHNARZT

eine große Menge Zucker und sind damit ebenso zahnschädigend wie Süßigkeiten. Auch der Fruchtzucker (Fructose), welcher oft in Produkten für Diabetiker verwendet wird, ist kariesfördernd. Muss man auch bei frischen Früchten vorsichtig sein? BISCHOF: Frische Früchte sind großteils unbedenklich, da sie nicht klebrig sind. Der Zucker in Früchten wird zudem schnell weggespült, weil die Fruchtsäuren den Speichelfluss aktivieren. Wie ernährt man sich zahngesund? BISCHOF: Die Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und einen hohen Anteil an kaufördernden Bestandteilen, wie Körner, Nüsse, hartes Obst und Gemüse enthalten, da diese den Speichelfluss anregen. Was ist gefährlicher, die konsumierte Zuckermenge oder die Häufigkeit des Zuckerkonsums? BISCHOF: Das größere Gefahrenpotenzial geht eindeutig von der Einwirkungsdauer aus. Das heißt, dass es weniger zahnschädigend ist, eine Tafel Schokolade am Stück zu essen als die gleiche Menge stückchenweise über den ganzen Tag verteilt. Gibt es noch weitere Dinge, auf die man beim Naschen achten soll? BISCHOF: Natürlich sollte man sich nach dem Naschen die Zähne putzen. Es empfiehlt sich daher, Süßigkeiten bevorzugt nach den Hauptmahlzeiten zu genießen und anschließend die Zähne zu putzen. Während des Tages genügt eine Nahrungsresteentfernung, abends erfolgt dann die gründliche Entfernung der Zahnbeläge.

Die Verwendung von Zahnseide rundet das tägliche Zahnpflegeprogramm optimal ab.

Zahnfleischerkrankungen möglichst vermeiden Auf gründliche Zahnpflege achten. Sonst steigt das Risiko für Zahnverlust. AUFMERKSAMKEIT. Zähne putzen gehört für nahezu alle Menschen der westlichen Welt zum Alltag, dem Zahnfleisch wird jedoch in der Regel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Die Folge: Zahnfleischerkrankungen nehmen zu. Mit ihnen steigt nicht nur das Risiko für Zahnverlust, es können auch Allgemeinerkrankungen gegenseitig negativ beeinflusst werden. Zum Beispiel können Diabetiker ein höheres Parodontitisrisiko haben. „Viele Gründe, um gut auf sein Zahnfleisch zu schauen“, so Dr. Corinna Bruckmann, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie (ÖGP). Hier die Tipps der Spezialisten: ● Zahnfleischrand gründlich putzen: Der Zahnfleischsaum, das heißt der Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch hat beim gründlichen Zähneputzen oberste Priorität, denn dort setzen sich die meisten Bakterien fest. Achten Sie daher besonders auf diesen Bereich. „Wer das Zahnfleisch putzt, putzt

automatisch auch die Zähne. Nicht aber umgekehrt“, erklärt Corinna Bruckmann. Wichtig: Die Zahnbürste mit sanftem Druck im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischsaum ansetzen und die Beläge mit kleinen, rüttelnden Bewegungen lösen. Nicht wild schrubben. ● Täglich Zahnzwischenraumreinigung: Nur durch Zahnseide oder ähnliche geeignete Hilfsmittel (Bürstchen, medizinische Zahnstocher) lässt sich auch der Bereich unter dem Zahnfleisch und zwischen den Zähnen gründlich reinigen. Lassen Sie sich den richtigen Gebrauch von Ihrer Zahnärztin/Ihrem Zahnarzt zeigen. ● Unterstützung durch Mundspülungen: Auch antibakterielle Mundspülungen können ergänzend einen sinnvollen Beitrag leisten, die mechanische Reinigung jedoch nicht ersetzen. ● Bei Zahnfleischbluten unbedingt zum Arzt: Zahnfleischbluten wird oft nicht ernst genommen, deutet jedoch klar auf eine Entzündung des Zahnfleisches hin. Achten Sie besonders auf sorgfältige Mundhygiene. Viele Patienten glauben, dass das Zahnfleisch an

den geröteten Stellen geschont werden muss. Das Gegenteil ist der Fall: Hier muss der bakterielle Belag besonders gründlich entfernt werden. Spezielle Mundpflegeprodukte können helfen, Parodontitis und Zahnfleischbluten vorzubeugen. Fragen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt. ● Parodontale Grunduntersuchung: Obwohl die Untersuchung wichtig ist, gehört sie noch nicht bei allen Zahnärzten zum Standard. Fragen Sie aktiv danach. Mit einer stumpfen Sonde wird dabei die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Die Kosten für diese wichtige und zugleich einfache und im Normalfall schmerzfreie Untersuchung müssen bis dato noch selbst übernommen werden und liegen laut Richtlinie der Österreichischen Zahnärztekammer bei 33 Euro. ● Zahnstein professionell entfernen: Die vermehrte Bildung von Zahnstein erschwert die Mundhygiene und fördert damit die Entstehung von Entzündungen. Professionelle Zahnreinigung sollte daher, abhängig vom persönlichen Risiko, 1- bis 4mal jährlich durchgeführt werden.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

Anzeigen 13

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Natürliches wiederhergestellt Schöne Zähne brauchen ein gesundes Fundament. Dieses zu erhalten bzw. bei Bedarf wiederherzustellen, ist das Ziel der Parodontologie. Die Spezialisten im Institut Dr. Huemer in Wolfurt beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem zahnmedizinischen Fachgebiet. Zahnfleischrückgang Ein wichtiger Bestandteil des Zahnbettes ist das Zahnfleisch. Wenn dieses zum Beispiel aufgrund einer Entzündung (Parodontitis) oder anderer Ursachen – wie einer falschen Putztechnik, Verletzungen, Zahnfehlstellungen, eines schmalen Kieferkammes, Nikotin usw. – zurückweicht und die Zahnhälse freiliegen, belastet dies nicht nur in ästhetischer Hinsicht. Neben einer gesteigerten Kältebzw. Wärmeempfindlichkeit besteht für freiliegende Zahnhälse auch ein erhöhtes Risiko, durch die Zahnbürste oder Karies Schaden zu nehmen. Die moderne Parodontalchirurgie bietet verschiedene Möglich-

Links: Ausgangssituation, rechts: Rezessionsdeckung und neue Kronen in der Front. keiten, verloren gegangenes Zahnfleisch zu ersetzen. Je nach Ausprägung der Rezession (des Zahnfleischrückgangs) kann Gewebe vom Gaumen an die betroffene Stelle transplantiert oder mittels spezieller Schnitt- und Nahttechniken eine Deckung ohne Transplantat erreicht werden. Auf diese Weise wird wieder eine ebenmäßige Zahnfleischlinie erreicht, der Zahnhals wird geschützt, das Gewebe verbreitert bzw. verdickt und das Zahnbett stabilisiert. Die Auswahl des geeigneten chirurgischen Verfahrens wird von Patient zu Patient individuell getroffen.

Solides Fundament für Implantate Was für Zähne gilt, gilt ebenso für Zahnimplantate. Ein gesundes Implantatbett bildet die Grundlage für den langfristigen Erfolg einer Implantatversorgung. Aus diesem Grund wird im Institut Dr. Huemer vor einer Implantation eine eventuell vorhandene Parodontitis zuerst gründlich behandelt. Für einen dichten Verschluss des Implantatbettes wird das angrenzende Zahnfleisch im Zuge der Implantation plastisch chirurgisch stabilisiert. Regelmäßige Implantatprophylaxe sichert schließlich die dauerhafte Gesundheit des ImANZEIGE plantatbettes.

Daten & Fakten Weitere Informationen Das Team des Instituts Dr. Huemer in Wolfurt informiert Sie gerne über die verschiedenen Prophylaxe- und Therapiemöglichkeiten im Bereich der Parodontologie. Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie außerdem auf der Website des Instituts: www.institut-huemer.at Lauteracher Straße 8a A-6922 Wolfurt T +43 5574 71314-0 info@institut-huemer.at

Wir sind für Sie da – für ein Lächeln, das bleibt

ZAHNMEDIZINISCHES INSTITUT DR. HUEMER GMBH Lauteracher Straße 8a • A-6922 Wolfurt T +43 5574 71314-0 • F +43 5574 71314-9 info@institut-huemer.at www.institut-huemer.at


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

14 Fit & Gesund

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Maroni: die schlanken Kraftpakete Stachelige Schale, wertvoller Kern. Edelkastanien spenden Energie und machen Laune. WINTERBOTEN. Jetzt ist sie wieder da, die Zeit, um eine der über 100 Edelkastaniensorten zu genießen. Einst als „Kartoffel für Arme“ abgestempelt, weiß man heute umso besser um die Vorzüge der Maroni. Sie sind nicht nur wertvolle Nährstofflieferanten, sie enthalten auch viele Vitamine, Kalium und Magnesium. Die süßlich schmeckenden Nussfrüchte überzeugen zudem durch ihren geringen Kalorien- und Fettgehalt.

Gute-Laune-Lieferant „100 Gramm Maroni, das sind in etwa sechs Stück, haben 180 bis 200 Kalorien“, packt aks-Ernährungswissenschafterin Mag. Birgit Hämmerle die positive Eigenschaft in Zahlen. Gedoppelt wird der Effekt noch mit nur 2 Gramm Fett für dieselbe Menge. „Somit ein idealer Snack – gerade für

zwischendurch“, sagt Hämmerle und betont gleichzeitig den idealen Sättigungseffekt. „Denn Maroni sind reich an komplexen Kohlenhydraten, die schnell und satt machen.“ Ein positives Attribut, das Schokolade auch in sich birgt, aber mit dem großen Unterschied, dass

Es gibt viele Gründe, Maroni zu genießen. Sie machen schnell und angenehm satt. BIRGIT HÄMMERLE

die Wirkung nach kurzer Zeit verpufft. Der rasch gestiegene Blutzuckerspiegel saust genauso schnell wieder in den Keller. Maroni hingegen bewirken, dass die Blutzuckerwerte nach dem Essen nur langsam ansteigen und länger stabil bleiben. Sie geben dadurch anhaltend Energie. „Einen weiteren wohltuenden Nebenef-

Zuerst Kastanien kreuzweise einschneiden, dann ab in den Ofen. Dazu eine Schale mit Wasser, das macht Maroni knackiger.

fekt liefern Maroni durch Tryptophan“, beschreibt die Ernährungswissenschafterin die Wirkung des Inhaltsstoffs, der im Körper in Serotonin, das sogenannte Glückshormon, umgewandelt wird und für gute Laune sorgt. Abwehrkräfte stärkend Edelkastanien bescheren dem Genießer noch zahlreiche weitere Vorzüge. Durch ihren hohen Gehalt an Magnesium, Kalium und B-Vitamine sind sie eine gute Nervennahrung. Sie helfen den Stressspiegel zu senken und haben eine beruhigende Wirkung. Auch wirken die in Maroni enthaltenen Vitamine der Gruppe C und E positiv auf das Immunsystem. Braten und rösten Wie jede andere Frucht sollten auch Maroni schon beim Kauf auf Frische geprüft werden. Gelagert werden sie am besten im Dunkeln und trocken. „Auf keinen Fall luftdicht“, warnt Hämmerle vor einem sonst möglichen Schimmelbefall. Bei der Zubereitung rät sie zum einfachen Braten oder Rösten. „So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe zum Großteil erhalten“, sagt sie und beschreibt: „Die Maroni mit einem Kreuzschlitz versehen und zirka 20 Minuten im Backofen rösten bis die Schalen platzen. Die Beigabe einer Schale mit Wasser kann zudem das Schälen später erleichtern.“ Allergiker-geeignet Auf ausreichend Flüssigkeit sollte auch beim Genießen der Kastanien nicht vergessen werden. „Maroni machen nämlich sehr durstig. Viel trinken regt außerdem die Verdauung an“, empfiehlt Birgit Hämmerle. Noch eines: „Kastanien sind glutenfrei. Auch Menschen mit Zöliakie können daher ohne Bedenken zugreifen.“

Frische Kastanien glänzen, fühlen sich prall an und haben einen angenehmen Geruch.

Nährwerte/Kalorien von gerösteten Kastanien (Durchschnittswerte pro 100 g)

Energie: 173 Eiweiß: 3 Fett: 2 Kohlenhydrate: 36 Ballaststoffe: 8 Natrium: 2 Kalium: 707

kcal g g g g mg mg

Kalzium: Magnesium: Eisen: Vitamin A: Vitamin E: Vitamin C: Folsäure:

35 45 1,3 4 1,2 27 62

mg mg mg μg mg mg μg

Andere Nussarten, wie etwa Erdnüsse, haben im Vergleich zu Kastanien einen bis zu dreimal so hohen Kaloriengehalt.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012 VORARLBERGER NACHRICHTEN

Anzeigen 15

SERVICELEISTUNG FÜR VORARLBERGER PATIENTEN: Spezialordination in 6850 Dornbirn, Moosmahdstraße 15. Als besondere Serviceleistung für unsere Vorarlberger Patienten hält Dr. Wolfgang Kreil (ärztliche Leiter der Bandscheiben Clinik Tirol) 14-tägig eine Spezialsprechstunde in Dornbirn ab. Wir hatten das große Glück im Dornbirner Stadtarzt Dr. Robert Spiegel einen Partner zu finden der uns für die Durchführung der Sprechstunden seine Ordinationsräume im Ärztehaus Spiegel zur Verfügung stellt. Termine werden über die Telefonnummer 05572/22 43 0 25 vereinbart.


FREITAG, 23. NOVEMBER 2012

16 Anzeigen

VORARLBERGER NACHRICHTEN

Ernährungsmythen aufgedeckt VGKK-Ernährungsvorträge im Dezember

Manfred Brunner, VGKK-Obmann

Tipp Rezeptgebühren stellen für Versicherte mit einem nur geringen Einkommen immer wieder eine Belastung dar. Betroffene können deshalb über Antrag von der Rezeptgebühr befreit werden. Eine Befreiung ist möglich, wenn das monatliche Nettoeinkommen 814,82 Euro für Alleinstehende oder 1221,68 Euro für Ehepaare nicht übersteigt.

(Foto: shutterstock/CandyBox Images)

Der Dezember steht bei der Vorarlberger Gebietskrankenkasse ganz im Zeichen der Ernährungsmythen, denen wir immer wieder begegnen und die sich oft hartnäckig in unseren Köpfen halten. „Kaffee ist ein Flüssigkeitsräuber.“, „Nudeln machen dick.“, „Käse schließt den Magen.“, „Abends essen macht dick.“, „Gegen Durchfall helfen Cola und Salzstangen.“ – das sind nur einige Ernährungsmythen, die sich in den Köpfen verankert haben. Manche Ratschläge rund um unsere Ernährung sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern alte Volksweisheiten. Was früher sinnvoll war, ist heute jedoch oft überholt oder eben ein Mythos. Gemeinsam mit Diätologin Julia Giacomuzzi decken wir auf, ob es sich bei den „Volksweisheiten“ um nützliche Ernährungstipps oder um Ernährungsmythen handelt.

Die Termine im Überblick Dienstag, 4. 12. 2012 15 bis 16 Uhr Dienstag, 4. 12. 2012 19 bis 20 Uhr Die Vorträge sind kostenlos und finden in der Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Jahngasse 4, 6850 Dornbirn, Sitzungssaal (1. Stock), statt. Um Voranmeldung wird gebeten: Vorarlberger Gebietskrankenkasse Abteilung für zentrale Dienste – Gesundheitsförderung Carolin Amann, MSc, Tel. 050 84 55-1112, e-mail: gesundheitsfoerderung@vgkk.at

www.vgkk.at

Sofern jemand sehr viele Medikamente benötigt, erhöhen sich diese Beträge auf 937,04 Euro bzw. 1404,93 Euro. Bezieher einer Ausgleichszulage sind generell (ohne Antragstellung) von der Entrichtung von Rezeptgebühren befreit. Alle anderen Versicherten bezahlen die Rezeptgebühr so lange, bis die Summe von zwei Prozent des Jahres-Nettoeinkommens erreicht ist. Danach ist der/die Betroffene für den Rest des Jahres befreit. Rezeptgebühren für Mitversicherte werden für die Erreichung der Obergrenze eingerechnet, das heißt sie wird schneller erreicht. Beim Stecken der e-card wird dem verschreibenden Arzt eine allfällige Rezeptgebührenbefreiung des Versicherten angezeigt und er vermerkt diese auf dem Rezept. Damit fällt in der Apotheke keine Gebühr mehr an. Der Datenschutz bleibt natürlich gewahrt: Ordinationshilfe oder Arzt sehen zwar die Rezeptgebührenbefreiung, aber nicht den Grund dafür. Eine Einschränkung gibt es bei der Befreiung aufgrund des Erreichens der Rezeptgebührenobergrenze: diese führt nicht zu einer Befreiung von Kostenanteilen für Heilbehelfe und Hilfsmittel – z. B. Brillen, Krücken etc. – sowie Spitalskostenbeiträgen nach dem Landesgesetz. Der Antrag auf Rezeptgebührenbefreiung gilt gleichzeitig als Antrag auf Befreiung vom Service-Entgelt für die e-card. Antragsformulare sind bei der VGKK-Hauptstelle in Dornbirn und in allen Servicestellen erhältlich oder können über die VGKK-Homepage www.vgkk.at unter dem Punkt „Online Services – Formulare“ heruntergeladen werden.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Fit-Gesund by Russmedia Digital GmbH - Issuu