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Festspielzeitung_Ausgabe_2_2018

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Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

2. Ausgabe Juli 2018

ERÖ FFN U N G Die 73. Bregenzer Festspiele wurden in einer Feier und mit viel Prominenz eröffnet.

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Carmen als Spiel auf dem See Der Festspielchor feiert Jubiläum Kultur rund um den See

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Kunsthaus Bregenz David Claerbout 14 | 07 — 07 | 10 | 2018

Sommeröffnungszeiten täglich 10 — 20 Uhr www.kunsthaus-bregenz.at #kunsthausbregenz David Claerbout The Quiet Shore, 2011, Videostill, Courtesy David Claerbout, Sean Kelly, New York, Galerie Rüdiger Schöttle, München, untilthen, Paris und Ester Schipper, Berlin


73. BREGENZER FESTSPIELE ERÖFFNET 2000 geladene Gäste kamen zum Festakt ins Festspielhaus.

wo Carmen wieder Abend für Abend die Festspielgäste in ihren Bann ziehen wird. Das umfangreiche Programm der Bregenzer Festspiele ist seither in vollem Gange. Was Sie in den nächsten Wochen rund um den Bodensee auch abseits der großen Bühne noch alles erwartet, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Ich wünsche allen Leser(inne)n viel Freude mit dieser Ausgabe und eine schöne Zeit bei den Bregenzer Festspielen!

Jede Menge Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur versammelte sich am 18. Juli einmal mehr bei traumhaftem Sommerwetter auf dem Platz der Symphoniker, um bei der großen Eröffnungsfeier im Festspielhaus dabei zu sein. Sehen und gesehen werden gehört beim jährlichen Highlight im Bregenzer Veranstaltungskalender genauso dazu wie die traditionelle Eröffnungsrede durch den Bundespräsidenten. Den künstlerischen Auftakt des Festivals machte am Abend die von den Kritikern gelobte österreichische Erstaufführung von Beatrice Cenci. Nur einen Tag später erfolgte auch der Startschuss für das Spiel auf dem See,

Herzlichst Ihre

Beate R homberg

INHALT

Spiel auf dem See Viel Lob auch im zweiten Jahr

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Eröffnung: Die Bregenzer Festspiele wurden feierlich eröffnet

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Interview mit dem Produktionsleiter Michael Csar

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Sommerausstellung: Werke von Walter Kölbl im Thurn & Taxis

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Mit Leidenschaft seit 30 Jahren beim Bregenzer Festspielchor

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Kultursommer-Festival im Conrad Sohm Dornbirn

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Richtige Orientierung. Warum Lindau auf der Seebühne Omnipräsent ist

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Gastgeberstadt Bregenz Kultur und Erholung am See

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Impressum

Festspielzeitung. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH; Layout: Nicol Metzler; Redaktion und Umsetzung: Beate Rhomberg (beate.rhomberg@ russmedia.com); Fotos: Philipp Steurer (Titelbild), Beate Rhomberg, Bregenzer Festspiele, Lisa Mathis, Anita Dressel-Malang, Dietmar Stiplovsek, Roland Paulitsch, Jim Wright, Andreas Hornoff, Mirco Rederlechner, Barbara Bühler, Stefan Altenburger Photography, visitbregenz, Bernhard Strauss, Othmar Heidegger, Udo Mittelberger. Anzeigenberatung: Manfred Schmid (manfred.schmid@russmedia.com), Boris Sinn (boris.sinn@ russmedia.com). Die nächste Ausgabe erscheint am 10. August 2018. Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

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Fotos: Beate Rhomberg

EINE TRAGISCHE LIEBESGESCHICHTE Georges Bizets erfolgreiche Oper Carmen konnte auch in der zweiten Saison die Kritiker und das Publikum überzeugen.

Auch im zweiten Aufführungsjahr überschlagen sich nach der Premiere die positiven Kritiken für Kasper Holtens Inszenierung von „Carmen“. „Erneut erweist sich Gaëlle Arquez als ideale Carmen, eine Ohren- wie Augenweide gleichermaßen. Und wieder sorgt Daniel Johansson als Don José dafür, dass man auch mit einem Täter mitleiden kann“, schreibt etwa die APA und der Südkurier: „Regisseur Kasper Holten legt sukzessive alle Fallstricke frei, denen eine Liebe zwischen unterschiedlichen Milieus zum Opfer fallen kann. Carmens Verheißung eines

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freien Lebens ohne gesellschaftliche Bindungen wirkt gleichermaßen verlockend wie gefährlich – auf José wie auch auf das Publikum. Bizets Klassiker in Bregenz: Das ist auch in diesem Sommer eine Reise wert.“ DIE GESCHICHTE Sie wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag zwischen Rauchen und Kartenspielen: Carmen. Eigentlich soll der Soldat Don José sie nach einer Auseinandersetzung verhaften, doch sie wickelt ihn um den Finger. Für seine Schwäche wird er verhaftet, kommt aber schnell wieder frei. Die Blume, die Carmen ihm zugeworfen hat, versteht er als Zeichen ihrer Liebe und träumt von einer gemeinsamen Zukunft, wofür er seine Stellung aufs Spiel setzt. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande, überhört Micaëlas mahnende Worte und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert und bringt Don Josés Eifersucht zum Rasen ... Der glühenden Liebe des Soldaten

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

Don José verlieh der französische Komponist Georges Bizet ebenso eine unsterblich gewordene Melodie wie der Titelfigur Carmen, wenn sie von ihrer Arbeit aus der Zigarettenfabrik tritt und in ihrer Habanera die Widerspenstigkeit der Liebe besingt.

„Carmen“ von Georges Bizet Musikalische Leitung: Antonino Fogliani, Jordan de Souza Inszenierung: Kasper Holten Bühne: Es Devlin Kostüme: Anja Vang Kragh Chorleitung: Lukáš Vasilek, Benjamin Lack Dramaturgie: Olaf A. Schmitt Carmen: Gaëlle Arquez, Lena Belkina, Annalisa Stroppa Don José: Daniel Johansson, Martin Muehle, David Pomeroy Escamillo: Andrew Foster-Williams, Kostas Smoriginas Micaëla: Mojca Bitenc, Cristina Pasaroiu, Corinne Winters Frasquita: Cornelie Isenbürger, Léonie Renaud Aufführungen: jeweils um 21.15 Uhr: 27., 28., 29., 31. Juli; jeweils um 21 Uhr: 1., 2., 3., 4., 5., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 14., 15., 16., 17., 18., 19., 20. August


DER BLICK AUFS GROSSE GANZE Fünf Fragen an den künstlerischen Produktionsleiter Michael Csar.

Seit Dezember 2017 ist Michael Csar als künstlerischer Produktionsleiter für Carmen sowie die Hausoper Beatrice Cenci zuständig. Bei der Umsetzung der Regiekonzepte ist der 32 Jahre alte Salzburger Bindeglied zwischen Kunst, Technik und Geschäftsführung. Wie siehst du deine Rolle? Michael Csar: In der Vorbereitung und während der Proben trage ich dafür Sorge, dass alle Rädchen gut ineinandergreifen und dass Informationen an die richtigen Stellen fließen. Es sind fast tausend Menschen, die an einer Produktion auf der Bregenzer Seebühne beteiligt sind, und jeder trägt seinen Teil zum Erfolg des Ganzen bei. Als Gesamtprojektleiter baue ich dort Druck auf, wo der Prozess ins Haken gerät, und sorge für Entspannung, wenn es zu Konflikten kommt. Wenn man sich eine Opernproduktion wie eine große Maschinerie vorstellt, empfinde ich meine Rolle manchmal als das Öl im Getriebe. 2011 warst du bereits als Regieassistent bei André Chénier in Bregenz. Was war der erste Eindruck von deinem Arbeitsplatz? Michael Csar: Der erste bleibende Eindruck war auch für mich das gigantische Bühnenbild in der wunderschönen Natur des Bodensees. In Bregenz gibt es viele Besonderheiten: Von Beleuchtungsproben während sehr kühler Nächte zwei Stunden nach Mitternacht bis hin zur Vertragsklausel, dass man bereit ist, in der Umgebung zahlreicher Spinnen zu arbeiten. Du warst vor deinem jetzigen Engagement zwei Jahre als Unternehmensberater tätig. Wieso hast du 6

Michael Csar ist seit 2017 künstlerischer Produktionsleiter in Bregenz.

dich für die Bregenzer Festspiele entschieden? Michael Csar: Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich aus der Wirtschaft zurück in die Kultur kommen würde. Die Entscheidung für Bregenz fiel mir also sehr leicht! Es gibt keinen schöneren Arbeitsplatz. Die Bregenzer Festspiele verbinden eine große, anspruchsvolle künstlerische Vision mit tollen Arbeitsbedingungen. Außerdem begeistern sie Hunderttausende Menschen für die Oper, die sonst kaum oder nie eine Oper besuchen würden. Vor welchen besonderen Herausforderungen stehst du in diesem Sommer? Michael Csar: Die Wiederaufnahme von Carmen läuft hervorragend. Auch bei der Hausoper sind wir gut auf Kurs, mit einer visuell aufregenden Produktion und einer tollen Sängerbesetzung. Die größte Herausforderung diesen Sommer stellt schon die Vorbereitung der nächsten Seeproduktion 2019/20 dar, Rigolet-

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

Foto: Festspiele/Lisa Mathis

to von Giuseppe Verdi. Unmittelbar nach der letzten Carmen-Vorstellung beginnen die Bauarbeiten für die Bühne. Was bedeutet „Erfolg“ bei deiner Arbeit? Michael Csar: Wichtig ist mir, für alle Beteiligten die Voraussetzungen zu schaffen, dass sie ihre Arbeit bestmöglich machen können. Das betrifft sowohl die Künstler auf als auch hinter der Bühne, aber genauso die Mitarbeiter der Technik, Ausstattung und aller anderen Abteilungen. Essenziell ist es für mich, den Blick immer wieder auf das große Ganze zu lenken, anstatt sich in Einzelheiten zu verlieren. Bei wirklich guten Arbeiten überträgt sich das Gefühl des Zusammenhalts, und dass man selbst Teil einer außergewöhnlichen Erfahrung wird, auf das Publikum. Und wenn dieses Publikum sich dadurch dann für die Musik und die Geschichte auf der Bühne begeistern kann, dann bedeutet das für mich „Erfolg“.


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Foto: Anita Dressel-Malang, Steurer

MIT LEIDENSCHAFT AUF DER BÜHNE Der Bregenzer Festspielchor wird 70. Anita Dressel-Malang feiert heuer ihr 30-Jahr-Jubiläum als Sängerin im Chor.

1948, zwei Jahre nach den ersten Bregenzer Festspielen, wurde der Festspielchor gegründet – damals noch als „Gemischter Chor des Bregenzer Männerchors“. Anfangs bestand er nur aus Einheimischen. Mittlerweile ist das Einzugsgebiet deutlich größer geworden. „Ein Ehepaar aus Stuttgart beispielsweise mietet sich für die Probenzeit immer eine Bleibe am Bodensee“, berichtet Anita DresselMalang, die schon zum 30. Mal dabei ist. Hoffmanns Erzählungen waren ihr Debüt. 1991 und 1992 wirkte sie zum ersten Mal bei Carmen mit. „Damals trugen wir noch traditionelle weiße Kostüme mit spanischen Tüchern. Heuer bin ich zum Beispiel im ersten Akt als Zigarettendreherin im Blaumann zu sehen“, erzählt die gebürtige Lochauerin. Intendantin Elisabeth Sobotka lobt die „Spielfreude und den leidenschaftlichen Gesang der Mitwirkenden der Aufführungen an verschiedenen Spielstätten, be8

sonders natürlich auf der Seebühne“. Die Aufnahmestandards sind hoch: Die Mitglieder sind größtenteils Gesangsstudenten am Vorarlberger Landeskonservatorium, professionell ausgebildete Sänger sowie talentierte Laien mit mehrjähriger Erfahrung. Zu ihnen zählt Anita DresselMalang. Bei ihr kamen Talent und Zufall zusammen. 1987 trat sie in der Bregenzer Mariahilfkirche auf. Der damalige Chorleiter Emil Zabrodsky war vor Ort und lud sie zum Vorsingen ein. „WIE EIN GROSSES KARUSSELL“ 55 Sängerinnen und Sänger sind bei der Festspielmesse im Einsatz, 40 bei Carmen. Anita Dressel-Malang genießt es, verschiedene Stücke und Künstler kennenzulernen: „Der Festspielchor ist für mich wie ein Karussell mit 40 Sitzplätzen: Manche fahren eine Runde mit, manche mehrere Runden“, sagt sie. Neben

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

der Arbeit in der Arztpraxis ihres Mannes widmet sie sich auch außerhalb der Festspielzeit intensiv der Musik. Sie geht auf Opernreisen und managt den Flamenco-Gitarristen Andrés Ángel, den sie im Festspielchor kennengelernt hat. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der Chorakademie Vorarlberg und kuratiert das Festival „Tre Concerti“ am Muttersberg. FÜRS LEBEN GELERNT Anita Dressel-Malang empfindet ihr Engagement bei den Bregenzer Festspielen als Geschenk. Sie hat viele unvergessliche Erinnerungen gesammelt. Die Vorbereitung zu Aida (2009/10) ist ihr sehr präsent. Damals gaben der Choreograf Ron Howell und der Regisseur Graham Vick in einem dreitägigen Workshop Schauspielunterricht. Sie fragt sich noch heute manchmal: „Was würde Ron jetzt sagen?“


KEIN RECHTS UND LINKS

Oder: Warum Lindau ständiger Gast einer Seebühnenoper ist. Links. Rechts. Eigentlich ganz einfach. Nicht, wenn Künstler aus vieler Herren Länder zusammentreffen, wie bei den Bregenzer Festspielen. Welche Blickrichtung ausschlaggebend ist, ist nämlich in den Herkunftsländern unterschiedlich tradiert. Was für unsereins links auf der Bühne passiert, ist im angelsächsischen Raum genau umgekehrt. Dort wird bei Seitenangaben der Blickwinkel der Darsteller in Richtung Zuschauerraum herangezogen. „Es gibt bei uns deshalb von vornherein gar kein Links und kein Rechts. Sonst hast du schnell ein Problem, wenn du mit internationalen Teams zusammenarbeitest“, sagt der technische Leiter der Bregenzer Festspiele Wolfgang Urstadt. Stattdessen wird für die Bregenzer Seebühne die Geografie benutzt. Zur eindeutigen Orientierung ist bei der aktuellen Carmen-Produktion intern stets von der „Hand Lindau“ und der „Hand Bregenz“ die Rede, nicht von der linken und der rechten. Auch bei Turandot trug der (aus Zuschauersicht) der bayerischen Bodenseestadt zugewandte Turm den Namen „Lindau“. Die Seebühne generell ist in die lindauseitige und die bregenzseitige Hälfte unterteilt. KEINE VERWECHSLUNGEN Allen Beteiligten muss zu jedem Zeitpunkt klar sein, wovon gesprochen wird. Dabei geht es nicht nur um die Verortung auf einer Bühne, sondern auch um die Eindeutigkeit von Anweisungen, führt Wolfgang

Lindau ist nicht nur im Hintergrund, sondern auch auf der Bühne präsent.

Urstadt weiter aus: Ein Darsteller oder ein Mitglied der Technik-Crew aus einem nicht deutschsprachigen Land missinterpretiert das deutsche „ab“ leicht als englisches „up“ – und umgekehrt. „Durch die enge Zusammenarbeit findet das Produktionsteam deshalb schon sehr früh zu einem eigenen Sprachgebrauch“, sagt Wolfgang Urstadt. Im Fall der Carmen, für die die Engländerin Es Devlin das Bühnenbild schuf, sind die Begriffe naheliegend durchwegs englisch. Der vorderste Bereich der Seebühne heißt „Mesh“ – abgeleitet von der englischen Bezeichnung für Maschen, weil hier die im Wasser versenkbaren Spielkarten aus einem Stahlgitter bestehen. Der mittlere Teil der Carmen-Bühne heißt „Beach“ und wer sich weiter hinten bewegt, agiert in den „Flying Cards“.

Foto: Beate Rhomberg

„Zudem haben alle 62 Karten Nummern, damit man immer weiß, über welche man spricht“, verrät Wolfgang Urstadt ein weiteres Detail. „12B“ bezeichnet beispielsweise eine bestimmte Karte im Bereich „B“ wie „Beach“. Ob Darsteller, Chormitglieder oder Statisten, für jede Gruppe, die sich über die Bühne bewegt, ist außerdem eine Person benannt, die die anderen im Zweifelsfall an die richtige Stelle leitet. USUS AN DEN MEISTEN HÄUSERN Unmissverständliche Bezeichnungen im Bühnenbetrieb haben auch einen sicherheitstechnischen Hintergrund. Um dabei erst gar nicht in eine Links-Rechts-Diskussion zu geraten, behelfen sich die meisten Häuser mit einer geografischen Zuordnung.

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Prominente Gäste aus den Sparten Politik, Kultur und Wirtschaft waren bei der Festspieleröffnung anzutreffen. V. l.: Landesstatthalter Karlheinz und Birgit Rüdisser. Reinhold mit Tochter Laura Bilgeri. Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler mit Antonie. AK-Direktor Rainer Keckeis und Präsident Hubert Hämmerle mit Christine.

Fotos: Philipp Steurer/ Dietmar Stiplovsek

FESTSPIELE FEIERLICH ERÖFFNET Van der Bellen gab den Startschuss für die 73. Bregenzer Festspiele.

Die Eröffnung der 73. Auflage der Bregenzer Festspiele ging einmal mehr bei Sommerwetter vor 2000 geladenen Gästen und zahlreichen Zaungästen, die sich vor dem Festspielhaus versammelten, über die Bühne. Sowohl Bundespräsident Van der Bellen als auch Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) setzten mit ihren Ausführungen beim Gedenkjahr 2018 und bei der Person von Karl Böhm (1894–1981) an. Böhm war nicht nur „großartiger Dirigent“ und „gefeierter Mozart- und Wagner10

Interpret“, sondern auch „williger Diener des Nationalsozialismus“, wie es Van der Bellen formulierte. Bei den diesjährigen Festspielen setzt sich Paulus Hochgatterers Stück „Böhm“ mit der Person auseinander. Wie die Faust aufs Auge passte, dass Puppenspieler Nikolaus Habjan mit einer Böhm-Handpuppe durch die Eröffnungsfeier führte. „Ja, dürfen’s denn das?“, fragte dazu das Staatsoberhaupt rhetorisch – gemeint war: „die Lichtgestalt vom Sockel stoßen, so quasi“ . Seine Antwort fiel eindeu-

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

tig aus: „Bei ‚uns‘ werde diese Frage in dieser Form nicht mehr gestellt“, sagte Van der Bellen. Kunst müsse nicht unterhaltend sein, sie könne ein Freizeitvergnügen sein, behübschend, kritisch, „sie kann alles sein. Sie soll es nur nicht sollen“, betonte der Bundespräsident. Die Gesellschaft müsse das aushalten, um ihrer selbst willen. Die Freiheit der Kunst und die Presse- und Meinungsfreiheit seien global gesehen „rare Güter“, national betrachtet „nicht gar so alt“. „Achten wir darauf, dass


Zur Eröffnungsfeier der Bregenzer Festspiele gehört traditionell auch ein Auszug aus dem Programm. Künstler und Künstlerinnen gaben einen tollen Einblick in die Aufführungen von Carmen, Moses in Ägypten, To the Lighthouse oder Der Ring in 90 Minuten.

es so bleibt“, unterstrich das Staatsoberhaupt. Festspielpräsident HansPeter Metzler stellte dar, wie es den Bregenzer Festspielen gelingt, „nicht nur Ideen und Motivation zusammenzubringen, sondern: Menschen, viele Menschen. Hinter der Bühne, auf der Bühne, vor der Bühne“, so Metzler. Die Bregenzer Festspiele seien ein „entscheidender Faktor für unser Land“, wenn es darum gehe, zukunftsbildende und zukunftstragende Urbanität in positivster Weise ins Feld zu führen. Ebenso prägend

wie die Reden waren für die Eröffnungszeremonie aber die Auszüge von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Festspielprogramm. So gab es unter anderem zwei Darbietungen aus „Beatrice Cenc“, aber auch eine von Martin Muehle als „Don Jose“ aus „Carmen“. Ebenfalls zu sehen und zu hören waren Ausschnitte aus den anderen Produktionen wie Astor Piazollas „Maria de Buenos Aires“, „Der Barbier von Sevilla" von Gioachino Rossini und Thomas Larchers „A Padmore Cycle“. Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

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PROGRAMMPLAN 27. JULI – 20. AUGUST 2018 Infos und Tickets erhalten Sie unter Tel. +43 5574 407-6 • www.bregenzerfestspiele.com Termin

MIT BUS UND BAHN ZU DEN FESTSPIELEN Das Festspielticket ist gleichzeitig eine Gratisfahrkarte für Bus und Bahn. Genuss bereits bei der Anreise garantiert das Festspielticket: Es gilt als Gratisfahrkarte für Bus und Bahn in ganz Vorarlberg sowie ab Lindau am Tag des Aufführungsbesuchs. Bequem und entspannt erreichen Festspielgäste den Bahnhof Bregenz, der nur drei Gehminuten von der Seebühne entfernt liegt.Nach Vorstellungsende bringen die „Öffis“ die Besucherinnen und Besucher zum Ausgangspunkt zurück, teilweise stehen dafür Sonderlinien zur Verfügung. Neu sind eine Gültigkeit auch für Scheidegg im Allgäu sowie eine um zwanzig Minuten kürzere Fahrzeit in den Bregenzerwald.

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Veranstaltung

Veranstaltungsort

Do.

26. Juli

21.15 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Fr.

27. Juli

21.15 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa.

28. Juli

21.15 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So.

29. Juli

9.30 Uhr

Festspielfrühstück

Seefoyer

So.

29. Juli

11.00 Uhr

Orchestermatinee

Festspielhaus

So.

29. Juli

19.30 Uhr

Musik & Poesie

Seestudio

So.

29. Juli

21.15 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo.

30. Juli

19.30 Uhr

Beatrice Cenci

Festspielhaus

Di.

31. Juli

20.00 Uhr

Konzert im KUB

Kunsthaus Bregenz

Di.

31. Juli

21.15 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mi. 1. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Do. 2. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Fr.

3. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa. 4. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So.

19.30 Uhr

Musik & Poesie

Seestudio

5. August

So. 5. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo. 6. August

19.30 Uhr

Orchesterkonzert

Festspielhaus

Di.

7. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mi. 8. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Do. 9. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Fr. 10. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa. 11. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So. 12. August

9.30 Uhr

Festspielfrühstück

Seefoyer

So. 12. August

11.00 Uhr

Brass Italiano

Festspielhaus

So. 12. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo. 13. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla, Premiere

Theater am Kornmarkt

Di. 14. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

Di. 14. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mi. 15. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr, Premiere

Werkstattbühne

Mi. 15. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Do. 16. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

EINFÜHRUNGEN

Do. 16. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne Festspielhaus

Fr.

17. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr

Werkstattbühne

Um 19 und um 19.30 Uhr vor dem Spiel auf dem See geben Beteiligte der Aufführung auf der Seebühne einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Handlung und die Komposition des Werks. Gäste erfahren Geheimnisse der Inszenierung und technische Details.

Fr. 17. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Sa. 18. August

19.30 Uhr

Der Barbier von Sevilla

Theater am Kornmarkt

Sa. 18. August

20.00 Uhr

Das Jagdgewehr

Werkstattbühne

Sa. 18. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

So. 19. August

11.00 Uhr

Orchestermartinee

Festspielhaus

So. 19. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Mo.20. August

21.00 Uhr

Carmen

Seebühne/Festspielhaus

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele


Der Klügere surft highspeed. Der Hotspot bei den Bregenzer Festspielen

für Besucher der Festspiele

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1

BREGENZ

20

A 22

SEHENSWÜRDIGKEITEN 1

Festspielhaus mit Seebühne

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2

Vorarlberg Museum

13

Ehreguta-Platz

3

Kunsthaus Bregenz

14

Deuringschlössle

4

Theater am Kornmarkt

15

Seeanlagen

5

Pfänder (Talstation)

16

Stadtpfarrkirche St. Gallus

6

Oberstadt

17

Herz-Jesu-Kirche

7

Rathaus

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Seekapelle

8

Leutbühel

19

Nepomukkapelle

9

Vorarlberger Landhaus

20

Martinskapelle/Martinsturm

10

Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis

21

Evangelische Kreuzkirche

11

Altes Rathaus

22

Strandbad

1

Gefangenenhaus

CasinoStadion

Meh hrerauer-SStraß ße

VERANSTALTUNGEN

Casino Damentag Jollydays, Dinner & Roulette, Pokerturnier

D

BeachBar Bregenz beim Musikpavillon Strandbar mit Urlaubsfeeling. Geöffnet bis 9. September

E/15 Seeanlagen Brunch mit Livemusik im Wirtshaus am See, BeachBar Bregenz und bewirteter Fischersteg F

KUB Billboards Alicia Frankovich „After blue Marble“

G/2 Vorarlberg Museum Sonderausstellung: Bildhauer Herbert Meusburger (bis 16. September)

Galerie Lisi Hämmerle Elisabeth von Samsonow (bis 19. August 2018)

M/5 Pfänder Ausstellung: Hor(s)t der Kunst in der ehem. Adlerwarte, bei gutem Wetter von 10.30 bis 15 Uhr (bis 31. August) N

Magazin4 Kulturabteilung der Landeshauptstadt Bregenz

O/8 Leutbühel Jeden Mittwoch und Samstag findet ein regionaler Markt statt P

Hard,, CH

Galerie Arthouse Ausstellung: Veronika Dirnhofer (bis 18. August 2018)

Bregenz Tourismus Tickets für die Bregenzer Festspiele und diverse andere Veranstaltungen

Q /6 Martinsturm/Oberstadt Ausstellung: „Bregentz. Stadt am Bodensee“

I

Sonnenkönigin Dreiländerfahrt (17. Juli) Captains Brunch (22. Juli),

R/10 Palais Thurn &Taxis Ausstellung: Walter Kölbl "Sinnliche Suche nach Systemen"

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

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K/4 Theater am Kornmarkt Schauspiel, Bregenzer Festspiele Aufführung Böhm (25. u. 26. Juli)

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Hohentwiel Festspiel-Gourmetfahrten

Kunsthaus Bregenz Ausstellung: David Clearbout (bis 7. Oktober)

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A/1 Festspielhaus mit Seebühne Bregenzer Festspiele „Carmen“

Dornbirn, Laauterach

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Landeskrankenhaus Bregenz

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KONZERT UND FILM IM KUB Aufführung am 31. Juli um 20 Uhr im Kunsthaus Bregenz.

Ein preisgekrönter Film über Berthold Goldschmidt und mehrere seiner Klavierwerke zeichnen ein vielschichtiges Porträt eines der faszinierendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine vielversprechende Karriere wurde von den Nationalsozialisten brutal abgebrochen; trotz des Wettbewerbgewinns im Londoner Exil war seiner Oper Beatrice Cenci keine Aufführung vergönnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sein musikalischer Stil ästhetisch verurteilt. Erst Jahrzehnte später erlebte Goldschmidt als einer der letzten diese Komponistengeneration seine eigene Wiederentdeckung und begann erneut zu komponieren. Doch statt mit Verbitterung blickt der Komponist in

diesem persönlichen Filmporträt mit Humor und erstaunlichem Gedächtnis auf sein Leben. Im Anschluss spielt der Pianist und Geiger Kolja Lessing Werke von Goldschmidt

und seinen Zeitgenossen. Wie kaum ein anderer Interpret arbeitete der Musiker eng mit dem Komponisten, dessen Werke sie auch gemeinsam aufführten.

SKULPTURENGARTEN

Die Künstlerinnen Mercedes und Franziska Welte schaffen unverwechselbare Skulpturen. Die zeitgenössischen Arbeiten der Schwestern sind eine interessante Auseinandersetzung mit „Form und Farbe“, die gleichzeitig die Charakteristika ihrer NONOS Skulpturen sowie deren Erschafferinnen selbst bilden. Aus Stahl , Fieberglas, Epoxydharz sowie lichtechten Pigmenten entstehen Skulpturen, die tanzend Bewegung und Farbe zu einer fließenden Form der Sinnlichkeit, purer Lebensfreude und Weiblichkeit verbinden. Durch die dynamische Bearbeitung sowie das Spiel mit Farb-, Material- und Lichtflächen umhüllt die NONOS eine ganz eigene, verletzliche Leichtigkeit. Während der Bregenzer Festspiele stellen sie ihre Werke in ihren Ar16

Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

beits- und Ausstellungsräumen im Ansitz Wellenstein in Lochau mit wunderschönem Blick auf den Bodensee aus. Lassen Sie sich verzaubern und geniessen Sie Kunst im Skulpturengarten sowie im beinahe 500 jährigen Anwesen.

Informationen 23. Juli bis 20. August Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 14 bis 20 Uhr Sa., 10 bis 16 Uhr (ausg. 4. August) Wellenstein 1, 6911 Lochau NONOS art.design.gallery Mercedes und Franziska Welte www.nonos.at; gallery@nonos.at Tel: +43 (0)6763308940


Fotos: Roland Paulitsch

SINNLICHE SUCHE NACH SYSTEMEN Zur Sommerausstellung Walter Kölbl der Landeshauptstadt Bregenz im Palais Thurn & Taxis.

Die diesjährige Sommerausstellung der Landeshauptstadt widmet sich dem Bildhauer Walter Kölbl. In dieser Retrospektive werden Werke aus allen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt. Es sind nahezu 60 Arbeiten zu sehen, die früheste aus dem Jahre 1972, die jüngste – die Stele von 2018, die vor dem Palais Thurn & Taxis aufgestellt ist. Darunter sind auch ausgeführte und nicht ausgeführte Wettbewerbsmodelle, Arbeiten zur Gestaltung von Altarräumen in Vorarlberger Kirchen, öffentliche und freie Arbeiten. Walter Kölbl arbeitet nicht nur im offensichtlich bildhauerischen Mittel, also in drei Dimensionen, es gibt auch wesentliche Arbeiten, die mehr bildhaft als bildhauerisch, also fast als Malerei erscheinen.

Dazu gehören verschiedenste „Wandplastiken“, „Materialbilder“ oder auch die Formel-1-Reihe und die BugattiVeyron-Arbeiten. Eine kleine Ausstellung mit Werken von Walter Kölbl ist zeitgleich in der Hypo Bank Bregenz zu sehen. Ein umfangreicher Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Arbeiten und Texten zu Kölbls Arbeit, mit Biografie und Bibliografie sowie einem Ausstellungsverzeichnis, ergänzt die Schau im Palais Thurn & Taxis. Die Sommerausstellung der Landeshauptstadt Bregenz wird unterstützt von: Marktgemeinde Hard, Land Vorarlberg, Vorarlberger Illwerke AG, Hypo Vorarlberg AG, Generali Versicherung, Künz, Lenz Nenning Möbelhandwerk, Burtscher Bau.

Informationen Walter Kölbl Palais Thurn & Taxis 15. Juli bis 26. August 2018 Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr Sonntag von 12 bis 18 Uhr Führungen: Jeweils sonntags um 16.30 Uhr mit dem Kurator Walter Fink und/oder Walter Kölbl um 5 Euro. Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 156 Seiten, ca. 90 Farbabbildungen, Hardcover, 18 Euro

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Fotos: Jim Wright, Andreas Hornoff, Beate Rhomberg

Bad Religion kommen am 9. August zum Kultursommer-Festival ins Cornrad Sohm.

KULTURSOMMER IN DORNBIRN Das Conrad Sohm Kultursommer-Festival bringt noch bis 27. August internationale Acts nach Dornbirn.

Bereits zum 7. Mal und noch bis 27. August findet im Dornbirner Conrad Sohm das Kultursommer-Festival statt. Nach tollen Konzertabenden mit „Parkway Drive“, „Clap Your Hands Say Yeah“, „Soulfly“ und vielen anderen steht am 9. August eines der Highlights des diesjährigen Kultursommers bevor. OPEN AIR MIT BAD RELIGION Niemand Geringerer als die wohl berühmteste noch amtierende USPunkband „Bad Religion“ wird im Conrad Sohm beim KultursommerOpen-Air die Bühne rocken. Mit ihrem Sound haben sie eines der bedeutsamsten Genres der Rockmusik aus der Taufe gehoben. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger nachhaltig ausge18

fallen. Mit ihren Texten sensibilisierten sie mehrere Generationen von Musikhörern für politische und gesellschaftliche Themen. Bad Religion gehören zu den verantwortungsvollsten Rockern, die die Szene in den letzten Jahrzehnten hervorbrachte. Kein politisch brisantes Thema, das sie nicht auf ihre Agenda heben. Die Band feiert diesen Sommer ihr Jubiläum „30 Years of Suffer“ und hat bestimmt eine geniale Show im Gepäck, wenn sie in Dornbirn ihre größten Hits zum Besten gibt. TANZEN BIS ZUM UMFALLEN Weiter geht es mit dem Konzert von „Kettcar“ am 16. August. Mit ihrem fünften Studioalbum „Ich vs. Wir“ spielten Kettcar gerade die größte Tour ihrer über 15-jährigen Bandge-

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schichte. Mit ihm Gepäck natürlich auch ihr aktueller Hit „Sommer '89“. Wenn „Shantel und das Bucovina Club Orkestar“ am 17. August die Bühne betreten, wird kein T-Shirt mehr trocken und kein Bein mehr ruhig bleiben, denn tanzen ist an diesem Abend garantiert. Den Abschluss am 27. August machen schließlich die wunderbaren „Cigarettes After Sex“.

Programm Conrad Sohm Kultursommer-Festival bis 27. August in Dornbirn 9. August Kultursommer-Open-Air mit Bad Religion + Guests 16. August Kettcar u. Fortuna Ehrenfeld 17. August Shantel & Bucovina Club Orkestar 18. August Fat Freddys Drop 27. August Cigarettes After Sex www.conradsohm.com/kultursommer


DIE KUNST UND DAS MENSCHSEIN Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation: Aktuelle Ausstellungen

Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst mitten in Vaduz. Der im Jahr 2000 eröffnete Museumsbau, ein schwarzer Kubus mit zart reflektierender Fassade, setzt nach außen einen kraftvollen Akzent. In seinem Inneren öffnen sich auf zwei Etagen großzügige Ausstellungssäle. Die Sammlung des Kunstmuseums ist zugleich staatliche Kunstsammlung des Fürstentums Liechtenstein. Sie wird in temporären Präsentationen gezeigt, begleitend zu den großen Wechselausstellungen internationaler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit 2015 ist das Kunstmuseum Liechtenstein um das weiße Ausstellungsgebäude der Hilti Art Foundation erweitert. Die bedeutende Liechtensteiner Privatsammlung umfasst herausragende Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst. THOMAS LEHNERER. FREIES SPIEL Die Sommerausstellung (bis 2. September 2018) ist dem Münchner Künstler und Theoretiker Thomas Lehnerer

Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation. Foto: Barbara Bühler

(1955–1995) gewidmet. Lehnerer hat in seinem kurzen Leben nicht nur ein umfangreiches bildkünstlerisches Œuvre geschaffen, sondern in theoretischen Schriften auch einen eigenen Kunstbegriff entwickelt. Seine kleinformatigen figürlichen Plastiken, meistens aus Bronze, Blei oder Wachs, seine Zeichnungen, Aquarelle und Rauminstallationen behandeln die „großen“ Fragen des Menschseins. KIRCHNER, LÉGER, SCULLY & MEHR Unter dem Titel „Kirchner, Léger, Scully & mehr“ zeigt die Hilti Art Foundation noch bis 7. Oktober 2018 die zweite Ausstellung im eigenen, dem Kunstmuseum Liechtenstein angegliederten Gebäude. Auf dessen drei Ebenen sind insgesamt 36 ausgewählte Gemälde, Plastiken und Skulpturen aus der privaten Kunstsammlung zu sehen. Darunter sind Werke von Pablo Picasso, Fernand Léger, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Imi Knoebel, Sean Scully, François Morellet und Keith Sonnier.

Informationen Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation Aktuelle Ausstellungen: Thomas Lehnerer. Freies Spiel Kirchner, Léger, Scully & mehr. Werke aus der Hilti Art Foundation Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–17 Uhr Donnerstag 10–20 Uhr Montag geschlossen Eintrittspreise: 15 CHF/ermäßigt 10 CHF Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre gratis Kontakt: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation Städtle 32, 9490 Vaduz Tel.: +423 235 0300 mail@kunstmuseum.li www.kunstmuseum.li

Ausstellungsansicht „Thomas Lehnerer. Freies Spiel“. Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele

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Programm FOEN-X Festival 2018 19. Juli bis 19. August Musik 27. Juli, 21 Uhr Hi5 Minimal Jazz Chamber Music 1. August, 21 Uhr Anavantou – Forró 11. August, 21 Uhr Meena Cryle & The Cris Fillmore Band 14. August, 21 Uhr Benni Bilgeri 18. August, 21 Uhr Thomas Blug feat. Ralf Gutske Kabarett 3. August, 21 Uhr Tina Häussermann „Futschikato“ 16. August, 21 Uhr Uta Köbernick „Grund für Liebe“ Slam 28. Juli, 21 Uhr Puppetry Slam Spinnerei 8. August, 21 Uhr Mundwerk Crew Kinder 29. bis 31. August, 9 bis 12 Uhr Workshop Sing and Dance Tickets Karten sind an der Abendkassa sowie im VVK bei Musikladen, Ländleticket sowie allen Sparkassen und Raiffeisenbanken erhältlich. Reservierungen telefonisch unter +43 (0)5574 6970 oder +43 (0)5574 82731 sowie per Mail an kammgarn@hard.at

Parkmöglichkeiten Bitte den Seeparkplatz nutzen bzw. mit dem Fahrrad oder Bus anreisen. Bushaltestelle Linie 17, Haltestelle Sägewerkstraße Alle weiteren Infos auf www.kammgarn.at/foen-x 20

Uta Köbernick ist am 16. August zu Gast beim FOEN-X Festival.

Foto: Mirco Rederlechner

FOEN-X FESTIVAL IN HARD Das Harder Kleinkunstfestival FOEN-X bietet vom 19. Juli bis 19. August ein tolles Programm.

Das kleine, aber feine Festival FOEN-X in Hard am Bodensee bietet im Juli und August wie gewohnt ein wunderbares Sommerprogramm. Von Rock, Jazz, Weltmusik über Kabarett und Comedy bis hin zum Kindermusikworkshop ist ein breites Spektrum abgedeckt. Kulturgenuss für alle ist garantiert. KABARETT, MUSIK UND SLAM FOEN-X 2018 geht nach einem grandiosen kabarettistischen Start von „Eure Mütter“ mit einem hochkarätigen Programm weiter. Die Klavierkabarettistin Tina Häussermann regt sich am 3. August in „Futschikato“ über die Sandkörner im Getriebe des Alltags auf, während Uta Köbernick am 16. August mit ihren verwirrenden, überraschenden Wortspielen den „Grund für Liebe“ sucht. Musikalisch werden Meena Cryle & The Chris Fillmore Band am 11. August für beste Stimmung sorgen, denn sie setzen auf Vintage Sound, allerdings in völlig neuen Interpretationen. Weltmusik aus dem Magreb oder aus Brasilien liefern Otto Lechner und der marokkanische Sän-

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ger Kadero Rai mit „PerceOreille“ bzw. Anavantou mit Forró. Für den Jazz sind dieses Jahr die vier Tiroler von Hi5 zuständig, während Benni Bilgeri und Thomas Blug mit ihren Formationen das FOEN-X-Publikum ordentlich rocken werden. NEUES FORMAT „SPINNEREI“ In der neuen Schiene „Spinnerei“ zeigt die Mundwerk Crew mit ihrem Programm „komplementär“, was Hip-Hop in seiner puren Form zu bieten hat. Ebenfalls neu ist das Format des Puppetry Slams, das erstmals in Österreich zu sehen sein wird. Figuren- und Objekttheater in kurzen Stücken im Wettbewerb. Wie immer soll das FOENX aber ein Fest für alle Sinne sein. Ob bei einem guten Glas Wein, einem kühlen Bier oder einem erfrischenden Sommerdrink und mit kleinen Leckereien aus der Kammgarnküche ergeben sich das eine oder andere gute Gespräch oder angeregte Diskussionen im lauschigen FOEN-X-Gastgarten, der an Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr geöffnet ist.


AUGUST MACKE – FLANEUR IM GARTEN DER KUNST Werke des Expressionisten August Macke im Stadtmuseum Lindau – bis 26. August 2018.

Bis zum 26. August wird mit „August Macke“ der wohl beliebteste deutsche Künstler des 20. Jahrhunderts im Rahmen einer Sonderausstellung im Lindauer Stadtmuseum präsentiert. August Macke (1887 – 1914) fertigte in einer kurzen Schaffenszeit bahnbrechende Kunstwerke der Klassischen Moderne, bevor er mit nur 27 Jahren im Ersten Weltkrieg an der französischen Front fiel. Mit leuchtenden Farben malte der in Köln und Bonn aufgewachsene Künstler zeitlose und heiter wirkende Kompositionen, die zu den Meisterstücken des Expressionismus zählen. ZENTRALE ASPEKTE SEINER KUNST Anhand ausgewählter Arbeiten aus den für Macke charakteristischen Themenkreisen beleuchtet die Lindauer Ausstellung zentrale Aspekte seines Werkes. So vereint Macke in seinen Bildern häufig Stadtmilieu und Naturidylle. Die Schau stellt daher sowohl die Bedeutung des modernen urbanen Lebens für August Macke dar – die Flaneure in der Stadt mit ihren Boulevards, Schaufenstern, den Parkanlagen und Zoologischen Gärten – als auch seine häufigen Aufenthalte in der Natur und an ländlichen Orten. Andere Werke nehmen Bezug auf seine Kunstreisen, wie etwa die legendäre Tunisreise mit Paul Klee und Louis Moilliet im April 1914, sowie auf den Kreis seiner Familie. Ein wichtiger Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms liegt auch 2018 bei der Vermittlungsarbeit im Rahmen von Besucherführungen und museumspädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Die Präsentation mit Arbeiten von August Macke ist für den Kurator Prof. Dr. Roland Doschka die ideale Fortsetzung seiner Lindauer Ausstellungsserie zur Klassischen Moderne, die seit 2011 mehr als 400.000 Besucher ins Stadtmuseum gelockt hat. Alexander Warmbrunn, Kulturamtsleiter der Stadt Lindau, freut sich, dass Prof. Dr. Roland Doschka bereits zum achten Mal in Folge eine Ausstellung für Lindau kuratiert. Bevor im Zuge der Cavazzensanierung das Stadtmuseum ab September für längere Zeit geschlossen wird, lädt die Sonderausstellung noch einmal zur Begegnung mit einer Künstlerpersönlichkeit ein, die den Umbrüchen der damaligen Zeit hoffnungsfrohe und von Glücksvorstellungen geprägte Bilder in einer eigenständigen Kunstsprache entgegenzusetzen vermochte. Innerhalb einer kurzen Zeitspanne von zehn Jahren schuf August Macke ein exzeptionelles Œuvre, von dem er selbst sagte: „Das Kunstwerk (…) ist ein Gesang von der Schönheit der Dinge.“

August Macke, Frau, eine Blumenschale tragend, 1910. Horst und Gabriele SiedleKunststiftung. Foto: Bernhard Strauss

Ausstellung August Macke Flaneur im Garten der Kunst. Stadtmuseum Lindau 24. März bis 26. August 2018 Mo.–So. 10–18 Uhr Öffentliche Führungen Mo.–So. 10.30 und 14 Uhr Gruppenführungen nach Vereinbarung, T 08382 260033 museum@kultur-lindau.de Stadtmuseum Lindau Marktplatz 6, 88131 Lindau T 08382 944073 www.kultur-lindau.de

Frauen im Park (Mit weißem Schirm), 1913 Stiftung Renate und Friedrich Johenning, courtesy of Beck & Eggeling - International Fine Art, Düsseldorf | Wien

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Fotos: Philipp Steurer

RUDOLF WACKER IM KRIEG

Die Sonderausstellung „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers“ ist noch bis 17. Februar 2019 im Vorarlberg Museum zu sehen.

Informationen Ausstellung Rudolf Wacker 9. Juni 2018 bis 17. Februar 2019 Öffnungszeiten: Im Juli und Aug. tägl. 10 bis 19 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr. Café tägl. von 9.30 bis 19 Uhr www.vorarlbergmuseum.at 22

Wie der Krieg Hoffnungen zerstört und die Richtung eines Lebens drastisch verändert, wird in der akutellen Sonderausstellung im Vorarlberg Museum exemplarisch dargelegt: Aufgewachsen im großbürgerlichen Milieu in Bregenz führte Rudolf Wacker in Wien und Weimar das Leben eines begüterten Kunststudenten. Der Krieg zwang ihn in Uniform und Verderbnis, die Gefangenschaft in Tomsk in Sibirien konfrontierte ihn mit Hunger, Kälte, Typhus, Einsamkeit und Gewalt. Nach zwei Jahren im sibirischen Lager begann er zu zeichnen, leidenschaftlich, nicht mehr akademisch, wie er es gelernt hatte, sondern auf der Suche nach einem eigenen Stil: Selbstporträts, Landschaftsstudien, Lagerskizzen, Porträts von Mitgefangenen, aber auch von jungen Frauen, russischen Intellektuellen und Künstlern, die er außerhalb des Lagers kennengelernt hatte.

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Die Ausstellung zeigt, welche Auswirkungen Krieg und Gefangenschaft auf sein Leben und Schaffen nach dem Lager hatten. Hier die Fragilität der Lagersituation mit dem zeichnerischen Werk, dort die eher museale Präsentation mit den Ölgemälden. Durch „Wacker im Krieg“ zieht sich ein dokumentarischer Strang aus Fotografien, Filmen, persönlichen Dokumenten und Auszügen aus Wackers umfassenden Tagebüchern und Briefwechsel, die seine künstlerischen, emotionalen und intellektuellen Befindlichkeiten wiedergeben. Die Ausstellung zeigt Werke und Objekte aus Sammlungen aus Österreich, der Schweiz, Polen, Russland und Slowenien, viele davon sind erstmals zu sehen, darunter auch eines seiner Schlüsselwerke „Der Maler (Selbstbildnis)“ von 1924, das erstmals seit 1925 wieder öffentlich zu sehen ist.


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1 Romantischer Fischersteg am See. 2 Der Martinsturm in der Bregenzer Oberstadt. 3 Das Museumscafé im Vorarlberg Museum. 4 Pfänderbahn. 5 Das Festspielhaus mit dem Platz der Wiener Symphoniker. 6 Der Kornmarktplatz. 7 Sonne genießen bei den Sunsetstufen am Bodensee.

KULTUR, NATUR UND GENUSS

Bregenz steht auch abseits der Festspiele für Kultur, Emotionen und Erlebnisse. In Bregenz gibt es viel Kunst und Kultur zu erleben. Vom Leutbühel kann man beispielsweise gemütlich über die Maurachgasse in die historische Oberstadt schlendern, wo die ältesten Gebäude von Bregenz zu bewundern sind, wie etwa das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, der Martinsturm, mit dem größten Zwiebelturm im Bodenseeraum. Auf dem Weg zurück in die Innenstadt zahlt sich zum Beispiel ein Besuch im Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis aus, das eine spannende Sommerausstellung bietet. Zeitgenössische Kunst und Architektur findet man auch im Kunsthaus Bregenz

TIPPS DER REDAKTION

Das sollten Sie gesehen haben!

(KUB), im Vorarlberg Museum und im Festspielhaus. PFÄNDER UND BODENSEE Wer lieber Natur erleben möchte, macht eine Schifffahrt oder fährt mit der Pfänderbahn auf den Hausberg von Bregenz. Sportliche können natürlich auch zu Fuß gehen und werden auf 1064 Meter mit einem traumhaften Panoramablick auf den Bodensee, auf Bregenz und in den Bregenzerwald belohnt. Bregenz bietet neben kulturellen Highlights auch kulinarische Gaumenfreuden. Zahlreiche Restaurants in der Innenstadt und am Bodenseeufer laden ein, sich

noch einmal zu stärken, bevor es zu einer Aufführung von Georges Bizets Carmen auf der Seebühne geht. BUMMELN IN BREGENZ In kleinen, aber feinen Boutiquen und einigen Concept-Stores finden Shoppingbegeisterte alles, wonach ihr Herz begehrt. Die Erlebnisqualitäten reichen von einem hochwertigen Gastronomieangebot bis hin zu gemütlichen Bars und Cafés. Historische Straßenzüge wie die AntonSchneider-Straße oder die Kirchstraße bieten neben dem modernen Kornmarktplatz eine wunderschöne Kulisse für einen Einkaufstag.

Top-Sonnenuntergänge beispielsweise vom Fischersteg aus, am Badesteg an der Pipeline oder auf einem der Schiffe.

Fotomotiv: Die schmalste Hausfassade Europas – mit nur 57 Zentimetern – finden Sie in der Kirchstraße 29. Ein echter Hingucker!

Martinsturm in der Oberstadt: Das Wahrzeichen von Bregenz – und zugleich die größte Turmzwiebel Europas.

Das Kloster Mehrerau ist das bedeutendste Zisterzienserkloster am Bodensee: Die jahrhundertealte Bibliothek und die prächtigen Räume sind beeindruckend.

Die älteste Badeanstalt am Bodensee „Milli“ strahlt ein besonderes und erlebenswertes Flair aus. Hier kann man sich an heißen Tagen im Bodensee erfrischen.

Panoramawanderung auf den Pfänder: Viele Wege führen auf den Pfänder. Einer davon von Lochau aus über den Haggen mit vielen tollen Blicken auf den Bodensee.

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Kultur bereichert, inspiriert, schafft neue Perspektiven. Als unternehmerische Bank, die stark in Vorarlberg verwurzelt ist, geben wir den Menschen in der Region finanzielle Sicherheit und unterstützen Initiativen, die unsere Heimat abwechslungsreich und lebendig gestalten. Hypo Vorarlberg – 17 x in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at


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