Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele
3. Ausgabe August 2022
MADAME BUTTERFLY Giacomo Puccinis emotionale Oper ist als Spiel auf dem See zu sehen.
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Perfekte Illusionen Interview mit Jörg Lichtenstein Kultur rund um den See
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Anne Hausner Naturstücke Sammlung Würth und Leihgaben 16. Juni 2022 bis 4. Juni 2023
Anne Hausner, Element V, Himmel (Detail), 2000, Sammlung Würth, Inv. 7394
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SAISON GEHT IN DIE LETZTE PHASE Zehn Tage lang werden die Bühnen in Bregenz noch bespielt.
welt. Außerdem gibt es auch abseits von Bregenz noch viel zu entdecken. Beim Kultursommer Festival im Conrad Sohm ist zum Beispiel der Sänger Faber zu sehen und im Kunstmuseum am Inselbahnhof in Lindau dreht sich alles um den Mythos Natur – von Monet bis Warhol. Ich hoffe Sie werden noch die eine oder andere Veranstaltung genießen und wünsche Ihnen inzwischen einen schönen Sommer.
Kaum hat sie angefangen, schon ist sie leider auch schon fast wieder vorbei: Die diesjährige Festspielsaison, in der sich alles um Gefühle und große Emotionen gedreht hat. Bei den Bregenzer Festspielen zieht man ein erstes positives Résumé. Das Spiel auf dem See, Madame Butterfly, kommt bei den Besucherinnen und Besuchern gut an. Aber auch auf den kleineren Bühnen tut sich in den nächsten Tagen noch Großartiges. Im Theater am Kornmarkt steht mit Armida erneut eine Opernstudioinszenierung am Programm, auf der Werkstattbühne erblickt mit Melencolia ein Auftragswerk der Bregenzer Festspiele und es Ensemble Modern das Licht der Musiktheater-
Herzlichst Ihre
Beate Rhomberg
INHALT
Madame Butterfly von Giacomo Pucchini als Spiel auf dem See.
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Spielplan: Die diesjährigen Termine und Infos zur An- und Abreise.
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Aus der Waschküche: Sieglinde Masnetz sorgt für saubere Wäsche.
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Melencolia: Ein Musiktheater feiert Premiere in der Werkstattbühne.
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Projektionen sorgen auf der Seebühne für die perfekte Illusion.
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Genuss und Kulinarik rund um den Bodensee.
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Bregenz. Ein Kulturpotpourri mit vielen Sehenswürdigkeiten.
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Interview mit Armida-Regisseur Jörg Lichtenstein.
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Impressum
Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH; Layout: Nicol Metzler; Redaktion und grafische Umsetzung: Beate Rhomberg (beate.rhomberg@ russmedia.com); Fotos: Beate Rhomberg (Titelbild), Bregenzer Festspiele, Anja Köhler, Lisa Mathis, Dietmar Mathis, Philipp Steurer, echofactory, Peter Kaaden, Christian Flemming, Ueli Steingruber, Manuel Paul, Stadtmarketing Bregenz, A. van Stipelen, Christiane Setz, Udo Mittelberger, Markus Tretter; Anzeigenberatung: Manfred Schmid (manfred.schmid@russmedia.com), Boris Sinn (boris.sinn@russmedia.com). Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele
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Fotos: Beate Rhomberg
GROSSE BÜHNE, VIELE EMOTIONEN Das Spiel auf dem See kommt dieses Jahr mit weniger Spektakel aus, zeigt dafür aber umso mehr Emotionen.
Giacomo Puccinis Madame Butterfly ist kein typisches Stück für die Seebühne. Keine großen Menschenmassen, die sich auf der riesigen Bühne bewegen, keine großen Stunts und keine spektakuläre Technik, wie sie bei Rigoletto noch zu sehen war. Vielmehr möchten Intendantin Elisabeth Sobotka und Regisseur Andreas Homoki in diesem Jahr mit großen Emotionen überzeugen. Wunderschöne, filigrane Bilder, wie etwa die Geishas, die mit ihren wunderschönen roten Kleidern und Schirmen über die Bühne gehen, oder wenn auf der ganzen Seebühne Blüten verteilt werden und sie damit in zartes Rosa
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tauchen, machen das Erlebnis trotzdem einzigartig. Durch Projektionen (mehr dazu auf Seite 8) verwandelt sich das ansonsten recht starre Bühnenbild in unterschiedlichste Landschaften. Aus gutem Grund gab es bei der Premiere also Standing Ovations für eine großartige Aufführung von Madame Butterfly.
von dem Pinkerton bislang noch gar nichts weiß. In ihrer berühmten Arie „Un bel dì vedremo“ malt sie sich in schillernden Farben jenen Tag aus, an dem der Geliebte endlich wieder vor ihr steht ...
ZUM INHALT DER OPER Die japanische Geisha Cio-Cio-San, von allen nur Butterfly genannt, schwelgt im Glück, als der amerikanische Marineleutnant Pinkerton sie zur Frau nimmt. Die Liebe findet ihren Höhepunkt in einem fulminanten Duett, aber schon kurz darauf bringt ein Kriegsschiff den Soldaten, der die Heirat bei Weitem nicht so ernst genommen hat wie Butterfly selbst, zurück in seine Heimat. Welten und Werte prallen aufeinander, denn während sich Pinkerton weiterhin frei fühlt und bald eine Amerikanerin heiratet, wartet Butterfly voller Liebe und Sehnsucht drei Jahre lang auf die Rückkehr ihres Mannes – zusammen mit dem gemeinsamen Kind,
Musikalische Leitung: Enrique Mazzola, Yi-Chen Lin Inszenierung: Andreas Homoki Bühne: Michael Levine Kostüme: Antony McDonald Licht: Franck Evin Video: Luke Halls Choreografie: Lucy Burge Ton: Alwin Bösch, Clemens Wannemacher Chorleitung: Lukáš Vasilek, Benjamin Lack
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„Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini
Cio-Cio-San (genannt Butterfly): Celine Byrne, Elena Guseva, Barno Ismatullaeva Suzuki: Claudia Huckle, Aytaj Shikhalizada, Annalisa Stroppa Kate Pinkerton: Hamida Kristoffersen, ff ffersen, Sabine Winter B. F. Pinkerton: Edgaras Montvidas, Otar Jorjikia, Łukasz Załęski Sharpless: Brian Mulligan, Brett Polegato, Yngve Søberg Goro: Michael Laurenz, Taylan Reinhard Der Fürst Yamadori: Omer Kobiljak, Patrik Reiter
Fotos: Festspiele/Dietmar Mathis
BESUCH IN DER WASCHKÜCHE Seit 26 Jahren sorgt Sieglinde Masnetz dafür, dass sich das Ensemble in seiner zweiten Haut wohlfühlt.
Am Höhepunkt einer Saison beschäftigen die Bregenzer Festspiele bis zu 1500 Menschen. Die meisten davon bekommen die Besucher nicht zu Gesicht. Sie sorgen im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf. Oder, das träfe es bei Sieglinde Masnetz genauer, im Untergrund. Seit 26 Jahren können sich Mitwirkende und Orchester auf sie verlassen, mit frischer Wäsche die Bühne oder den Orchestergraben zu betreten. VON ANFANG AN IM FESTSPIELHAUS „Das Haus steht schon genau so lange, wie ich hier arbeite“, weist Sieglinde Masnetz auf die Umstände hin, die sie hierher, in einen nur durch eine Oberlichte mit der Außenwelt verbundenen Raum unterhalb der Zuschauertribüne geführt haben. Vieles, so auch die Wäscherei, war ausgelagert, bevor 1996/97 das umgebaute Festspielhaus und die erweiterte Tribüne in Betrieb gingen. Dann gab es erstmals auch den Platz, um bestimmte Tätigkeiten selbst ausführen zu können, die wahrscheinlich nur ein, zwei von hundert Besuchern in den Sinn kommen. Sieglinde Masnetz bringt ihren Einsatz kurz und bündig auf den Punkt: „Ich wasche und bügle.“ 6
Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele
Es ist halb neun am Morgen. Draußen, zweimal ums Eck, vor einem Seiteneingang, hängen auf Kleiderstangen cremefarbene Bodys der Tänzerinnen. An einem anderen Ständer trocknen zehn schwarze Hemden der Wiener Symphoniker. „Regen kommt! Egal?“, werden wir im Gespräch von einem Mann unterbrochen, der nur kurz den Kopf zur Tür hereinsteckt und offenbar in Eile ist. „Na!“, sagt Sieglinde. Schnell rollen wir die Wäscheständer zu uns in den nüchtern, geweißten Raum unter der Tribüne. EINE FRÜHAUFSTEHERIN Bis zur Aufführung von Madame Butterfly am Abend hätte die Wäsche noch mehr als genug Zeit zu trocknen. An einem anderen Tag wäre Sieglinde – jeder kennt und nennt sie nur beim Vornamen – jedoch schon längst auf dem Weg nach Hause in Hard. Die 74-Jährige hätte längst Feierabend. Nur für unser Gespräch ist sie später als sonst gekommen und länger geblieben. „Sonst steh ich um halb drei auf und arbeite dann von vier bis acht.“ Dieses Frühaufstehen wäre jetzt, nach Beginn der Bregenzer Festspiele, nicht nötig. Doch sie sei es gewohnt. Denn während der Phase der Proben ist es notwendig,
noch zu nachtschlafender Zeit als eine der Ersten ins Festspielhaus zu kommen: „Wenn die Proben um neun am Vormittag beginnen, da muss die Wäsche vom Vortag ja schon wieder gewaschen und gebügelt sein …“ MASSGEFERTIGTE UNTERWÄSCHE Das ist „die Wäsche“ genau? Selten sind es die Oberteile der Kostüme. Die benötigen in der Regel eine Spezialbehandlung. Vor allem handelt es sich um die maßgefertigte Unterwäsche des Ensembles, auch um die Lagen dazwischen. Wie aufwendig oder empfindlich diese Wäschestücke sind, am Ende des Tages auch wie schweißtreibend – das ist von Produktion zu Produktion unterschiedlich. Die Handtücher, mit denen sich Sänger und Tänzer hinter der Bühne abtupfen, auch sie landen bei Sieglinde.
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KLEINES LOGISTIKNETZWERK Alles muss zur bestimmten Zeit griffbereit wieder an seinem Platz sein. Anlieferung, das Beladen der mittleren und großen Waschmaschinen und Trockner, das Bügeln oder auch ein eiliger Zwischenstopp in der hauseigenen Schneiderei zur Reparatur, das erfordert ein kleines internes Logistiknetzwerk. Sieglinde ist darin seit 26 Jahren ein wichtiger und verlässlicher Knotenpunkt. Stimmt es, dass sie nach dieser Saison endgültig aufhört? „Ich weiß es noch nicht. Mal schau’n“, sagt sie und nestelt mit den Fingern an einem Hemd vor sich herum. Sie will keine langen Geschichten erzählen. Sie will ihre Arbeit fertig machen, die ihr sichtlich ans Herz gewachsen ist.
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Fotos: Beate Rhomberg (2), Dietmar Mathis (2)
DIE PERFEKTE ILLUSION
Zwölf Projektoren machen die Seebühne hinter den Kulissen zum Schauplatz von Emotionen und Landschaften.
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Spielte bei bisherigen Inszenierungen oft die Bewegung eine große Rolle, wie zuletzt jene von Kopf und Händen des Clowns bei Rigoletto, unterstreicht beim diesjährigen Spiel auf dem See das Licht die momentane Gefühlsregung der Protagonisten. Mal taucht das riesige Blatt Papier in blaue Farben, mal in Rot- und Orangetöne. Es wären aber nicht die Bregenzer Festspiele, stünde nicht auch dafür besondere Technik im Einsatz.
Quadratmeter groß, steil und wellig. Jeder fürs Publikum sichtbare Winkel ist im buchstäblichen Sinn Projektionsfläche für insgesamt zwölf Laserbeamer. Sechs davon arbeiten mit jeweils 50.000 ANSI-Lumen, die anderen sechs mit 35.000 ANSI-Lumen. Ein handelsüblicher Heimkinoprojektor fürs Wohnzimmer oder fürs Vereinsheim, illustriert Projektleiter Adrian Boss zum Vergleich, komme mit etwa 3000 ANSI-Lumen* aus.
BEWEGTE BILDER ERZEUGEN Das Licht und vereinzelte bewegte Bilder werden durch Projektionen erzeugt. Um begreifbar zu machen, was sich dazu an 26 Abenden in der Bodenseekulisse abspielt, kommen wir nicht um einige, wenige Zahlen herum. Die Bühne von Madame Butterly ist 1340
UNSCHEINBARE GERÄTE Die schwarzen, rechteckigen Geräte sind völlig unscheinbar. Im obersten Stockwerk des Festspielhauses, wo das technische Herz schlägt und überwacht wird, sind jeweils ein großer und ein kleinerer Projektor übereinander montiert und auf die Seebühne in 80, 90
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Meter Entfernung ausgerichtet. Vereinfacht gesagt ist die Seebühne in sechs Felder unterteilt und jedes Feld wird von einem der Projektorenpaare angestrahlt. Die insgesamt zwölf fließenden Projektionen überlappen einander ganz leicht. Es gilt „für die perfekten Übergänge zu sorgen, die die Besucher nicht wahrnehmen sollen“, schildert Adrian Boss die Herausforderung und zeigt mit dem Finger auf eine Skizze, die neben einem Monitor hängt, „da im oberen Bereich der Seebühne gibt es eine Stelle, wo gleich acht Projektoren zusammentreffen“. 1,8 TERABYTE CONTENT Jedes Detail, jede Sequenz ist auf zwei Medienservern gespeichert. Dieser sogenannte Content umfasst 1,8
„Jedes Projektorenpaar wird einzeln klimatisch überwacht und über ein Zuluftsystem mit 17 Grad kalter Luft versorgt.“ ADRIAN BOSS Projektleiter
Terabyte. Ein Terabyte ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Auch der Laie kann sich ausmalen, welche Rechenleistung nötig ist, um die zwölf Projektoren synchron zur Musik und dem menschlichen Geschehen auf der Seebühne zu steuern. Und jeder Besitzer eines Laptops oder auch nur eines Smartphones weiß, dass angestrengte Rechenleistung gleichzusetzen ist mit Temperatur. Adrian Boss: „Jedes Projektorenpaar wird einzeln klimatisch überwacht und mit einem eigenen Zuluftsystem mit 17 Grad kalter Luft versorgt.“ Der gesamte, quer über das Festspielhaus laufende Raum wird tagsüber gekühlt, damit es bei Vorstellungs- und Arbeitsbeginn der Projektoren angenehme 18 Grad hat. „Zwei Stunden später ist es im gesamten Raum 34 Grad warm.“ Zum Glück dauert eine Aufführung von Madame Butterfly nicht viel länger, denn bei
38 Grad würden sich die Projektoren aus Sicherheitsgründen von selbst abschalten. EIN LANGER PROZESS Die rein technische Installation der Projektoren dauerte lediglich eine Woche. Aber was, wann, wie und in welcher Intensität projiziert wird, war ein die Proben begleitender Prozess, auch wenn der Content praktisch schon fertig geliefert wurde. An einem digitalen 3D-Zwilling konnte alles schon ausprobiert werden. Doch weil zum Beispiel die Malereien auf der Seebühne von Hand gemacht wurden, wurde die gesamte fertiggestellte Seebühne noch einmal, auch von Drohnen aus gescannt und vermessen. Denn der Medienserver muss schließlich zentimetergenau „wissen“, mit welcher Projektion jede Fläche, jede Welle, jede Kante bespielt werden soll. Während der Vorstellung gibt der Inspizient des Abends die jeweiligen Kommandos an den Systemtechniker am Schaltpult. Davon bekommen die 7000 Besucher nichts mit. Das spielt sich hinter ihnen, oberhalb der Tribüne ab. Und die Künstler und Mitwirkenden auf der Seebühne? Werden die eigentlich nicht geblendet? „Nur wenn sie direkt in Richtung Projektoren blicken würden“, sagt Adrian Boss. Doch dafür gibt es ja keinen Grund. TECHNISCHE INFORMATION *) ANSI-Lumen ist eine international gebräuchliche Bezeichnung im Zusammenhang mit der technischen Spezifikation von Projektoren. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine spezielle lichttechnische Einheit, sondern es sagt aus, dass der Lichtstrom (umgangssprachlich „die Helligkeit“) des Projektors in der Einheit Lumen gemäß einer Messvorschrift ermittelt wurde, die vom American National Standards Institute (ANSI) entwickelt wurde. Dabei sollen vor einem weißen Hintergrund ein fünf Prozent graugetöntes Feld von einem zehn Prozent graugetönten Feld zu unterscheiden sein, also zwei sehr helle Grautöne.
Aufführungen Das Spiel auf dem See wird in der Sommersaison bis zum 21. August 2022 noch acht Mal gezeigt. Termine: 12. 8., 13. 8., 14. 8., 16. 8., 17. 8., 19. 8, 20. 8. und 21. 8., jeweils um 21.15 Uhr
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KOMISCHES HELDENTUM UND FRAGEZEICHEN IN DER MUSIK Fünf Fragen an Jörg Lichtenstein, Regisseur von Armida.
Jörg Lichtenstein, Universitätsprofessor für Schauspiel am Salzburger Mozarteum, inszeniert zum dritten Mal eine Produktion des Opernstudios der Bregenzer Festspiele. Nach den bekannten Mozart-Opern „Cosí fan tutte“ (2015) und „Die Hochzeit des Figaro“ (2017) beschäftigt sich der gebürtige Rostocker heuer mit der Oper „Armida“. Joseph Haydns erfolgreichste, aber selten gespielte Oper ist eine Geschichte aus der Epoche der Kreuzzüge, die dem heutigen Publikum noch einiges zu sagen hat. Worum geht es in dem Stück Armida, das am 15. August erstmals aufgeführt wird? Jörg Lichtenstein: Innerhalb einer verblüffenden Mischung aus Fantasy-Oper, Historiendrama und Liebesgemetzel interessiert Haydn offenbar besonders die Schwierigkeit bis Unmöglichkeit, eine Partnerschaft zu leben. Uns auch. Warum ist es so kompliziert miteinander klarzukommen – selbst ohne wirklichen Grund für Misstrauen und Frust? Das sensationell Untypische dieser Oper besteht in der Überforderung aller Figuren nicht durch Dreieckskonflikte oder Ähnliches, sondern aus sich selbst heraus. Unser musikalischer Leiter Jonathan Brandani spricht da gern von den Fragezeichen in der Musik. Armida muss erleben, dass ihre Zauberkräfte keine Hilfe sind, ihren Geliebten zum Guten zu beeinflussen. Der militärische Popstar Rinaldo findet sich zerrissen von seinen Gefühlen und Kategorien wie Tugend, Pflicht und Ehre. Darin stecken Tragik, jede Menge Komik und viel Anlass für Zauberei. 10
Armida trägt den Untertitel „Dramma eroico“, wörtlich übersetzt „heroisches Drama“. Wie wird Heldentum in Ihrer Inszenierung interpretiert? Jörg Lichtenstein: Ich sehe schon in dieser Zuschreibung Haydns Humor. Alle sechs Figuren scheitern doch komplett. Idreno an seinen eigenen Intrigen, Ubaldo an den Zweifeln Rinaldos, Zelmira an konträren Loyalitäten, Clotarco ganz ähnlich. Man sieht versuchtem Heldentum dabei zu, wie es nicht klappt. Und wie vielfarbig Haydn das komponiert, ist wunderbar.
„Das Publikum soll die Vorstellung am besten mit einer Art beglückter Verwirrung verlassen.“ JÖRG LICHTENSTEIN Regisseur der Oper Armida
Wie laufen die Proben für das Stück ab? Noch ist ein bisschen Zeit bis zur Aufführung. Gibt es noch viel zu tun? Jörg Lichtenstein: Wir haben Bergfest: Zweieinhalb Wochen liegen hinter uns, zweieinhalb Wochen sind es noch bis zur Premiere. Alles wurde wenigstens einmal geprobt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Wege der Figuren und die Koordination mit ihren schwierigen Gesangspartien. Das Ensemble ist toll, die Stimmung sehr gut. Für mich ist das reine Freude. Ich möchte, dass alle genau wissen, warum sie wann etwas tun. Das Publikum ist nah dran. In einem vergleichsweise kleinen Opernhaus
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entgeht ihm nichts. Anders als beispielsweise auf der Seebühne sieht man ja sogar die Gesichter sehr genau. Welches Standing hat das Opernstudio Ihrer Erfahrung nach? Jörg Lichtenstein: Nach meinem Eindruck ist es sowohl der Festspielleitung als auch dem Publikum sehr wichtig. Ich habe die Begeisterung bei einer Vorstellung von Die Italienerin in Algier (Anm. d. Red.: der nachgeholten Opernstudio-Produktion des Vorjahres) erlebt. Das Opernstudio ist alles andere als ein Anhängsel im Festspielprogramm. Es ist eine große Inspiration, junge Künstlerinnen und Künstler dabei zu erleben, wie sie sich erstmals an die schweren Brocken der Oper herantrauen. Mit welchem Gefühl sollte das Publikum Ihrer Meinung nach idealerweise den Theatersaal verlassen? Jörg Lichtenstein: Am besten mit einer Art von beglückter Verwirrung. Wir sollten feststellen, wie großartig diese Welt ist und wie schnell es passiert, dass wir sie kaputtmachen. Das gilt für das fürchterlich aktuelle Thema Frieden/Krieg, die Zerstörung der Natur und das menschliche Miteinander. Wenn wir an Haydns 28 Jahre lange unglückliche Ehe und seine außer- und nachehelichen Beziehungen denken, werden uns einige Szenen der Oper plötzlich sehr verständlich. Der Mann kannte sich einfach aus. Joseph Haydns Armida feiert am 15. August Premiere. Zwei Vorstellungen folgen am 17. und 19. August, jeweils im Theater am Kornmarkt.
Foto: Festspiele/Lisa Mathis
Festspielzeitung ::
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BREGENZ
A 22
SEHENSWÜRDIGKEITEN 1
Festspielhaus mit Seebühne
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Gefangenenhaus
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vorarlberg museum
13
Ehreguta-Platz
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Kunsthaus Bregenz
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Deuringschlössle
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Theater am Kornmarkt
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Seeanlagen
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Pfänder (Talstation)
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Stadtpfarrkirche St. Gallus
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Oberstadt
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Herz-Jesu-Kirche
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Rathaus
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Seekapelle
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Leutbühel
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Nepomukkapelle
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Vorarlberger Landhaus
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Martinskapelle/Martinsturm
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Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis
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Evangelische Kreuzkirche
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Altes Rathaus
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Strandbad
1
CasinoStadion
Mehrerauer-Straße
VERANSTALTUNGEN A/1 Festspielhaus mit Seebühne Bregenzer Festspiele „Madame Butterfly“
J/3
B
Hohentwiel Festspiel-Gourmetfahrten
C
Casino Dinner & Casino
K/4 Theater am Kornmarkt Schauspiel, Bregenzer Festspiele „Armida“ (15., 17. und 19. August)
D
BeachBar Bregenz beim Musikpavillon Strandbar mit Urlaubsfeeling. Geöffnet bis Mitte September
E/15 Seeanlagen Brunch mit Livemusik im Wirtshaus am See, BeachBar Bregenz und bewirteter Fischersteg F
KUB Billboards Künstler Jordan Wolfson (bis 9. Oktober)
G/2 vorarlberg museum Sonderausstellung „Beauty“ Sagmeister & Walsh bis 16. Oktober
I
Sonnenkönigin Dreiländer-Panoramafahrt (16. 8.) Captain's Brunch (21. 8.)
N
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Magazin4 Ausstellung: „Taurus-Signatur 22“ von Gottfried Bechtold (bis 2. Oktober)
O/8 Leutbühel Jeden Mittwoch und Samstag findet ein regionaler Markt statt P
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M/5 Pfänder Alpenwildpark Pfänder bei freiem Eintritt.
Hard, CH
Galerie Arthouse Ausstellung: Jörg Bach (bis 13. August)
Q /6 Martinsturm/Oberstadt Sonderausstellung: „Frauen Bauen Stadt“ (bis 30. Oktober) R/10 Palais Thurn & Taxis „Randspiele. Erinnerung an einen kulturellen Aufbruch“ (bis 4. September)
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Bregenz Tourismus Tickets für die Bregenzer Festspiele und diverse andere Veranstaltungen
Galerie Lisi Hämmerle Paul Albert Leitner & Albert Weis (bis 19. August)
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Kunsthaus Bregenz Ausstellung: Jordan Wolfson (bis 9. Oktober)
Dornbirn, Lauterach
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Lochau, Lindau (D)
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PROGRAMMÜBERSICHT 12. BIS 21. AUGUST 2022 Alle Informationen sowie Tickets erhalten Sie bei den Bregenzer Festspielen unter der Tel. +43 5574 407-6 • www.bregenzerfestspiele.com Termin
MIT BUS UND BAHN ZU DEN FESTSPIELEN Das Festspielticket ist gleichzeitig eine Gratisfahrkarte für Bus und Bahn. Genuss bereits bei der Anreise garantiert das Festspielticket: Es gilt am Tag des Aufführungsbesuchs als Gratisfahrkarte für Bus und Bahn in ganz Vorarlberg sowie ab Lindau. Bequem und entspannt erreichen Festspielgäste so den Bahnhof Bregenz, der nur drei Gehminuten von der Seebühne entfernt liegt. Nach Vorstellungsende bringen die öffentlichen Verkehrsmittel die Besucherinnen und Besucher zum Ausgangspunkt zurück, teilweise stehen dafür auch Sonderlinien zur Verfügung. Genaue Fahrzeiten auf https://bregenzerfestspiele.com/de/ besuch/faq
EINFÜHRUNGEN Um 19 Uhr und um 19.30 Uhr vor dem Spiel auf dem See geben Beteiligte der Aufführung auf der Seebühne einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Handlung und die Komposition des Werks. Gäste erfahren Geheimnisse der Inszenierung und technische Details. 14
Veranstaltung
Veranstaltungsort
Fr. 12. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
Sa. 13. August
19.30 Uhr
WS – ganz persönlich
Seestudio
Sa. 13. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
So. 14. August
09.30 Uhr
Festspielfrühstück
Seefoyer
So. 14. August
11.00 Uhr
Orchesterakademie
Festspielhaus
So. 14. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
Mo. 15. August
19.30 Uhr
Armida (Premiere)
Theater am Kornmarkt
Di. 16. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
Mi. 17. August
19.30 Uhr
Armida
Theater am Kornmarkt
Mi. 17. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
Do. 18. August
20.00 Uhr
Melencolia (Premiere)
Werkstattbühne
Fr.
19. August
19.30 Uhr
Armida
Theater am Kornmarkt
Fr. 19. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
Sa. 20. August
20.00 Uhr
Melancolia
Werkstattbühne
Sa. 20. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
So. 21. August
11.00 Uhr
Orchestermatinee
Festspielhaus
So. 21. August
21.00 Uhr
Madame Butterfly
Seebühne/Festspielhaus
76 JAHRE FESTSPIELE Am 4. August feierten die Bregenzer Festspiele ihren Geburtstag.
Am 4. August 1946 wurde die erste Bregenzer Festwoche mit einem Festgottesdienst und einer offiziellen Eröffnungsfeier in der damaligen Sporthalle eröffnet. Neben einem Mozart-Abend im Gondelhafen als erstes Spiel auf dem See gab es zahlreiche Musik- und auch Sportveranstaltungen. Mozarts Singspiel Bastien und Bastienne wurde am 5. August 1946 im Bregenzer Gondelhafen als erstes Spiel auf dem See aufgeführt. Auch damals, als es noch keine Seebühne gab, hatte der Bodensee eine tragende Rolle gespielt. Das Singspiel wurde auf zwei Kieskähnen aufgeführt – einer für die Bühnenaufbauten, der andere für
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das Orchester. Die Besucher haben vom Ufer aus zugesehen. Das Wetter war gut, denn andernfalls wäre „die Verlegung der Veranstaltung bei Schlechtwetter in die Sporthalle (…) durch Böllerschüsse und Radiomeldung zwischen 18 und 19 Uhr bekanntgegeben“ worden.
Zwei Lastkähne dienten 1946 als Bühne.
Fredi’s Käslädele im Herzen von Bregenz
Foto: echofactory
Sie möchten nicht nur guten, sondern ausgezeichneten Käse? Dann ist Fredi’s Käslädele immer einen Besuch wert. Hier finden Sie die vielfach prämierten Alma Käsespezialitäten und viele weitere Gusto-Stücke aus Vorarlberg, Österreich und der ganzen Käsewelt. Wer Käse liebt, wird bei uns glücklich!
MELENCOLIA Eine Show gegen die Gleichgültigkeit des Universums. Melancholie erfuhr über Jahrhunderte und Kulturen hinweg unterschiedlichste und widersprüchlichste Zuweisungen, sie galt als körperliche Krankheit wie auch als Möglichkeit der Überwindung irdischer Leiden und als Schwester der Genialität. Albrecht Dürers rätselhafter Polyeder im ebenso rätselhaften Bild Melencolia I ist zu einem Sinnbild für diese Widersprüche und das Unlösbare inmitten menschlicher Sehnsucht nach Erlösung geworden. Die Uraufführung Melencolia bei den Bregenzer Festspielen erkundet diese Gegensätze musikalisch. Eine Oper als Raum gewordener Hypertext, in dem sich Klang-, Licht-, Körper- und Bildquellen als Elementarteilchen etablieren und in einem fortlaufenden Transformationsprozess immer wieder neu formieren. Im musikalischen, spielerischen und auch strengen Umgang mit Stereotypen aus Renaissance, Romantik, Pop und Kitsch begibt sich das Musiktheater auf die Suche nach dem melancholischen Gefühl. VIRTUELLE GÄSTE UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZEN In 3D-Audio-Landschaften begegnen 14 Instrumentalsolistinnen und Solisten des Ensemble Modern virtuellen Gästen wie dem iranischen Ney-Anban-Virtuosen Saeid Shanbehzadeh oder ihren eigenen digitalen Zwillingen. Künstliche Intelligenzen und synthetisch geklonte Stimmen treffen auf digitale Bildwelten und skurrile Parallelexistenzen. Mitten in unserer rational entzauberten Welt zelebriert Melencolia eine musikalische Show gegen die Gleichgültigkeit des Universums. Die Premiere findet am 18. August um 20 Uhr in der Werkstattbühne statt. Zweite Aufführung am 20. August.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Fredi’s F di’ Kä Käslädele · Deuringstraße 9, 6900 Bregenz DI & FR 08:30–13:00 Uhr & 14:00–18:00 Uhr · MI & DO 09:30–13:00 Uhr & 14:00–18:00 Uhr · SA 08:00–13:00 Uhr · Montag geschlossen www.alma.at/fredis
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KULTURSOMMER-FESTIVAL IM CONRAD SOHM
Foto: Faber/Peter Kaaden
Faber und Josh. gastieren neben vielen anderen beim „Conrad Sohm“-Kultursommer-Festival in Dornbirn.
Informationen „Conrad Sohm“Kultursommer-Festival 1. Juni bis 27. August Mittwoch, 17. August | Anti-Flag Dienstag, 23. August | Matthew Mole Donnerstag, 25. August | Josh. Freitag, 26.August | Faber Samstag, 27. August | Backwood Openair Tickets für alle Konzerte gibt es bei Ländleticket mit Raibaclub-Ermäßigung, V-Ticket.at, oeticket.com, eventim.de oder unter www.conradsohm.com 16
Das „Conrad Sohm“-KultursommerFestival bringt seit 1. Juni und noch bis 27. August internationale Künstlerinnen und Künstler in den Dornbirner Prachtclub Conrad Sohm. Nach den grandiosen Auftritten von Meute, Nada Surf, Granada, den Crash Test Dummies und vielen mehr stehen mit Anti-Flag, Josh., Matthew Mole und Faber in den nächsten Tagen noch weitere Highlights an. Im Rahmen des Kultursommers findet am Samstag, den 27. August, zudem die erste Outdoor-Edition des Backwood Festivals auf dem Conrad-Sohm-Gelände statt. Mit dabei sind der Ausnahmekünstler Lancey Foux sowie Dante YN und der vielversprechende Newcomer Nikan. ANTI FLAG UND MATTHEW MOLE Am 17. August ist die Punkband AntiFlag aus Pittsburgh zurück beim Conrad Sohm Kultursommer-Festival. Langjährige Fans wissen, dass das mittlerweile mehr als 26 Jahre alte US-Quartett nach wie vor eine Live-Naturgewalt ist, auf die
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man zählen kann. Ein ganzes Stück ruhiger geht es am 23. August beim Konzert von Matthew Mole zu. Der südafrikanische Singer/Songwriter bringt eine einzigartige Mischung aus Folk mit elektronischen Untertönen nach Dornbirn. JOSH. UND FABER Hochkarätig geht es mit dem Konzert von Josh. weiter, der am 25. August auf der Bühne stehen wird. Nach seinem Megahit „Cordula Grün“ konnte der Musiker auch auf seinem zweiten Album „Teilzeitromantik“ wieder nachlegen und mit dem Song „Expresso & Tschianti“ in Österreich Platin holen. Aber nicht nur die Hits werden gespielt, denn Josh. probiert neue Stücke auch gerne mal live vor seinen Fans aus. Nur einen Tag später, am 26. August, steht kein geringerer als der Schweizer Songwriter Faber mit seinen pointierten Songs auf der Bühne. Mit im Gepäck hat er sein neues Album „I fucking love my life“.
MODERNE KUNST TRIFFT BAROCKES AMBIENTE Das Künstlerduo Franziska und Mercedes Welte bringt die Leichtigkeit des Seins in skulpturale Formen. Dank ihres einzigartigen Stils sind die Künstlerinnen bei der diesjährigen Biennale in Venedig mit zwei Bronzeskulpturen vertreten. Eine Auszeichnung, die nur wenigen österreichischen Künstlern zuteil wird. Ebenso imposant wie die italienischen Palazzi bietet das außergewöhnliche Flair des über 450 Jahre alten Schlösschens einen würdigen Rahmen für eine exquisite Selektion von Kunstwerken. Neben dem Skulpturengarten mit teils großen Figuren finden sich auch kleine feine Objekte als Erinnerung an einen unvergesslichen Aufenthalt. WERBUNG
MANET RENOIR MONET GAUGUIN LIEBERMANN MACKE U.V.A.
Mythos Natur KUNST MUSEUM LINDAU
Informationen Öffnungszeiten: 20. 7. bis 21. 8. 2022 Tägl. 14 bis 19 Uhr oder auf Anfrage unter 0676 3308940 Adresse: Wellenstein 1, 6911 Lochau NONOS art.design.gallery Mercedes und Franziska Welte office@nonos.at www.nonos.at
Claude Monet, La maison à travers les roses, um 1925–26, Öl auf Leinwand, Courtesy Galer ie von Vertes, Zürich
Im stilvollen Ansitz Wellenstein am Bodensee findet in den Werken der Welte-Schwestern eine intensive Auseinandersetzung mit Form und Farbe statt, welche sich in einer Symbiose von Bewegung, Lebensfreude und purer Weiblichkeit materialisiert. Skulpturen aus Bronze, Fiberglas, Harz und lichtechten Pigmenten sowie plastische Objekte und abstrakte Bilder bringen ein Lebensgefühl zum Ausdruck, welches sich mit einem einzigen Wort beschreiben lässt: Freude. Jedes Werk ist ein Unikat und trägt eine unverwechselbare Handschrift.
VON MONET BIS WARHOL
30.04. – 03.10.22
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Bühnenbild! Wir waren verantwortlich für die Stahl- und Holzbauarbeiten des Papierbilds und bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Biedenkapp Stahlbau GmbH | Am Rathausplatz 4 | 6850 Dornbirn www.biedenkapp-stahlbau.at
Fotos: Ueli Steingruber
KUNST AM SEE ERLEBEN
Direkt am schönen Bodenseeufer können Gäste bei freiem Eintritt regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen besuchen.
Einblick in die Ausstellung „Anne Hausner“.
Forum Würth Rorschach Churerstraße 10, CH-9400 Rorschach Öffnungszeiten: April bis Sept.: tägl. von 10 bis 18 Uhr Okt. bis März: Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr Eintritt frei! Tel. +41 71 225 10 70 rorschach@forum-wuerth.ch www.wuerth-haus-rorschach.ch 18
Das Forum Würth Rorschach liegt direkt am wunderschönen Bodenseeradweg und lädt bereits im Freien mit dem Skulpturengarten ein, Kunst zu erkunden. Ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß lassen sich die vielen verschiedenen Facetten der Skulpturen spielerisch entdecken. Für einen umfassenden Kunstgenuss führt der Weg in das Forum Würth Rorschach. Hier werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bei freiem Eintritt gezeigt. In entspannter Atmosphäre laden das KunstCafé und die längste Außenterrasse der Ostschweiz mit Blick auf den Bodensee zum Verweilen ein. Die Hauptausstellung „Lust auf mehr“ präsentiert eine Auswahl an Neuerwerbungen der Sammlung Würth der letzten Jahre. Die Gäste können sich auf eine Bandbreite internationaler Kunst seit den
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1960er-Jahren bis zu zeitgenössischen Positionen freuen. ANNE HAUSNER – NATURSTÜCKE Die neue Ausstellung „Anne Hausner – Naturstücke. Sammlung Würth und Leihgaben“ lenkt den Blick auf das Wesenhafte. In technisch nahezu perfekter Umsetzung vermag Anne Hausner Himmel, Erde und sämtliche weiteren Elemente in ihrer Mannigfaltigkeit darzustellen und mit Aura zu versehen. KUNSTSHOP Ein breitgefächertes und abwechslungsreiches Sortiment erwartet unsere Besucherinnen und Besucher im Kunstshop. Dort finden die Gäste besondere Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten. Schönes für den täglichen Gebrauch und vieles mehr aus den Bereichen Design, Style und Kunst.
MYTHOS NATUR – VON MONET BIS WARHOL Sonderausstellung im Lindauer Kunstmuseum.
„Mythos Natur – von Monet bis Warhol“ lautet der Titel der Sonderausstellung, die vom 30. April bis 3. Oktober 2022 im Kunstmuseum Lindau zu sehen ist. Eine Ausstellung, die ein großes Thema und viele großartige Künstler an den Bodensee bringt. LIEBLINGE DER MUSEUMSBESUCHER Nach einer ganzen Reihe monografischer Ausstellungen zur Malerei der klassischen Moderne zeigt das Kunstmuseum Lindau erstmals eine thematisch geprägte Sonderausstellung. Es sind die ganz großen Namen, die Lieblinge der Museumsbesucherinnen und -besucher, die in Lindau präsentiert werden: Monet und Manet, Cézanne und Gauguin, Picasso, Macke, Münter, Jawlensky, Warhol und viele andere. Gleichzeitig macht die Ausstellung, die rund 45 Werke von 25 Künstlerinnen und Künstlern zeigt, eine reiche Formen- und Farbvielfalt erfahrbar, die sich vom Impressionismus bis in die Moderne entfaltet. Denn für Maler aller Epochen bedeutet das Studium der Natur eine der wichtigsten Grundlagen ihres Schaffens.
Landschaften und Blumenstillleben sind seit jeher reizvolle Bildthemen, und Gärten wurden zu unerschöpflichen Inspirationsquellen für Maler und Poeten. So rückte der Garten besonders seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Fokus der Künstler, um in der Freilichtmalerei neue bildnerische Möglichkeiten und Techniken zu erproben. HOCHKARÄTIGE EXPONATE Dabei bleibt das Museumsteam seinem Erfolgsrezept treu: Gezeigt werden in erster Linie Werke aus hochkarätigen Privatsammlungen – Exponate, die den Lindauern nur dank eines exklusiven Netzwerkes und langjähriger Kontakte zu Sammlerinnen, Sammlern und Stiftungen anvertraut werden. Mit der Ausstellung „Mythos Natur“ können sich Kunstbegeisterte beispielsweise auch auf Ölgemälde des Impressionisten Claude Monet freuen. So sind die Lindauer Sonderausstellungen mittlerweile Garant dafür, dass Schätze zu sehen sind, die sonst meist nur im Verborgenen schlummern – ein Muss für alle Kunst- und Naturfreunde.
Max Liebermann, Blumenkübel im Wannseegarten, 1927, Öl auf Leinwand, Courtesy BASTIAN Berlin/London
Alexej von Jawlensky, Variation: Frühling, 1917, Öl auf Papier, Privatbesitz. Foto: Ketterer Kunst GmbH & Co. KG
Informationen Kunstmuseum am Inselbahnhof Maximilianstraße 52, 88131 Lindau (B) museumskasse@kultur-lindau.de www.kultur-lindau.de Öffnungszeiten Bis 31. Oktober 2022 täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr Ab 1. September 2022 täglich von 10 bis 18 Uhr Zeitfensterreservierung reservation.kultur-lindau.de
„Mythos Natur – von Monet bis Warhol“ lautet der Titel der Ausstellung, die vom 30.04 bis 3.10. 2022 in Lindau zu sehen ist. Foto: C. Flemming Festspielzeitung :: Kultur und Freizeit während der Bregenzer Festspiele
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ARCHE NOAH: SAMMLUNG KUNST & NATUR Das Museum Arche Noah in Hohenems präsentiert die Privatsammlung des Kunstsammlers und Naturliebhabers Hans Bäumler.
Mit seltenen Unikaten und Meisterwerken positioniert sich das Museum Arche Noah in Hohenems als wichtige Kultureinrichtung von Vorarlberg und der Bodenseeregion. 130 JAHRE KUNSTGESCHICHTE Die „Sammlung Kunst“ führt durch 130 Jahre Kunstgeschichte. Vertreten sind 107 Gemälde aus den Epochen der Münchner Schule, des französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie des deutschen Impressionismus und Expressionismus. Angefangen bei Carl Spitzweg und Ferdinand Georg Waldmüller über Claude Monet, Max Liebermann, Pierre-Auguste Renoir, Paul Gauguin bis hin zu Pablo Picasso zeigt das Museum ein großes Spektrum bedeutender Künstler. Die „Sammlung Natur“ gewährt Einblick in eine Ausstellung von einzigartigen
Tierexponaten und besonderen Naturfundstücken. Bestaunt werden können heimische Wildtiere, Vögel, Schmetterlinge, bemerkenswerte Mineralien und Fossilien. Im Kunstraum Contemporary zeigt das Museum aktuell die Ausstellung „Catch The Sky“ der Vorarlberger Künstlerin Alexandra Wacker. ÖFFNUNGSZEITEN Museum Arche Noah Markus-Sittikus-Straße 20 6845 Hohenems www.arche-noah-museum.at Öffnungszeiten Festspielzeit: Mi., Do.: 11–17 Uhr Fr.: 11–18 Uhr (Führung um 16 Uhr) Sa.: 10.15–14 Uhr (Führung um 10.30) Öffnungszeiten regulär: Do.: 11–17 Uhr Fr.: 11–18 Uhr (Führung um 16 Uhr)
KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM Die KUB Billboards zeigen derzeit Werke des Künstlers Jordan Wolfson, der auch im Kunsthaus ausgestellt ist.
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tergräbt gleichzeitig die Schwere, die mit Themen wie Leben, Tod und Liebe einhergeht. ERWEITERUNG DER AUSSTELLUNG Die Billboards an der Bregenzer Seestraße, der meist frequentierten Straße der Stadt, sind fester Bestandteil im Programm des Kunsthaus Bregenz. Sie erweitern die jeweilige KUB-Ausstellung in den öffentlichen Raum. Die Werke des Künstlers sind sowohl dort als auch im Kunsthaus noch bis 9. Oktober 2022 zu sehen.
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Fotos: Markus Tretter
Jordan Wolfson bespielt die KUB Billboards mit Filmstills aus seinem Video Raspberry Poser, 2012. Der Film ist eine Synthese aus digitalem Video, computergenerierten Bildern (CGI) und handgezeichneten Animationen. Jordan Wolfson verwendet dabei Bildmaterial, das er bei Internetrecherchen gefunden hat und verknüpft dieses mit persönlichen Erlebnissen, aber auch mit Motiven der Kunstgeschichte sowie der Unterhaltungsindustrie. Raspberry Poser berührt und un-
GENUSS IN SCHÖNER KULISSE
Im Seerestaurant Glashaus in Höchst lassen sich das ganze Jahr über Genuss und Naturerlebnis verbinden. Wunderschön im Naturschutzgebiet Rohrspitz gelegen und mit bester Aussicht auf den Bodensee befindet sich in Höchst das Seerestaurant Glashaus. Während man hier im Frühling auf der Terrasse die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen kann, setzt man sich im Sommer am besten in den beschatteten Gastgarten und erfreut sich am wunderbaren Blick auf den See. Am Abend genießen die Gäste hier ein traumhaftes Farbenspiel, wenn die Sonne langsam vor ihren Augen in den See eintaucht. Ist die Hitze des Sommers vorbei, bringt die Natur am Rohrspitz nach und nach die bunten Farben des Spätsommers zum Vorschein. Ideal, um sich im Glashaus bei einem schönen Sonnen-NebelSpiel mit saisonalen Gerichten zu erfreuen. Aber auch der Winter spielt in dieser einzigartigen Lage mit seinen Reizen. Nach dem winterlichen
Spaziergang am See, der sich jetzt noch einmal von einer ganz eigenen Seite zeigt, kann man sich im Seerestaurant bei einer hausgemachten Suppe wieder aufwärmen. REGIONALE PRODUKTE Im Seerestaurant Glashaus kann man bis 11 Uhr ein köstliches Frühstück genießen. Die Räumlichkeiten eignen sich zudem bestens für Geburtstage oder Firmenfeiern. Regionalität wird in der Küche großgeschrieben. Das Fleisch sowie die Milchprodukte kommen dabei stets von Bauern aus der Region, Gemüse und Salat gibt es Großteils direkt aus dem Rheindelta. Die Früchte für den hauseigenen Apfelsaft und die Apfelsaftvariationen, die ausgezeichneten Schnäpse und Desserts stammen von eigenen Obstwiesen. Besonders köstlich sind aber auch die Bodenseefische, die direkt von
den Fischern aus dem Rheindelta stammen. Die Liebe zum Detail und das Bekenntnis für Qualität standen im Seerestaurant Glashaus immer an erster Stelle. Dass weder Geschmacksverstärker noch Fertigprodukte auf den Tisch kommen, sondern alles frisch gekocht wird, ist hier selbstverständlich. KONTAKT Seerestaurant Glashaus Am See 1, 6973 Höchst T +43 (0) 5578 72590 glashaus@ggassner.at www.seerestaurant-glashaus.at Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag: 10–24 Uhr Sonntag und Feiertag: 9–24 Uhr Montag Ruhetag (außer feiertags) Warme Küche: Täglich von 11.30–21 Uhr
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Fotos: Manuel Paul, Stadtmarketing/A. van Stipelen
MAURACHBUND STADTHEURIGER
Kulinarik – Genuss – Tradition. Österreichische Köstlichkeiten von heute serviert im behutsam modernisierten Flair von einst. Seit 1864 kümmert man sich im Maurachbund um das leibliche Wohl der Gäste. Seither hat das historische Haus am Fuß der Bregenzer Oberstadt einige Wandel durchgemacht, zuletzt wurde das altehrwürdige Gebäude 2019 restauriert.
Kontakt Maurachbund Stadtheuriger 6900 Bregenz Maurachgasse 11 Sonntag und Montag Ruhetag Tel.: +43 5574 44446 www.maurachbund.at 22
IM TRADITIONELLEN RAHMEN Geboten wird im Maurachbund Kulinarik und Genuss im traditionellen Rahmen. Der gemütliche Gastgarten mit seiner einzigartigen Laube lädt zum Verweilen und Genießen ein. Auf den Teller kommen hausgemachte österreichische Schmankerl, die Produkte stammen von heimischen Lieferanten und Produzenten. Von der Jausenplatte und dem Kümmelbraten bis
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zum Kaiserschmarren bietet die Karte Köstlichkeiten, die für alle etwas Passendes bereithält. Begleitet wird das Speisenangebot von einer feinen Weinauswahl. EINZIGARTIGES AMBIENTE In einem einzigartigen Ambiente mit gemütlichem Flair erlebt man hier Gastlichkeit und Genuss der besonderen Art. Ob im Gastgarten, in der Laube oder im denkmalgeschützten Haus – als Gast fühlt man sich hier stets wohl und herzlich willkommen. Unabhängig von Lebensgeschichte oder Hintergrund treffen sich im Maurachbund in Bregenz die unterschiedlichsten Menschen und erleben gelebte Gastlichkeit – ein Genuss!
Fotos: visitbregenz/Setz, Mittelberger, Tretter
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1 Die geschichtsträchtige Kirchstraße in Bregenz. 2 Der Martinsturm in der Oberstadt. 3 Kunsthaus Bregenz. 4 Den Sonnenuntergang in den See-
anlagen genießen. 5 Am Gondelhafen ein Elektroboot ausleihen. 6 Fahrt mit der Pfänderbahn. 7 Romantische Stimmung beim Fischersteg.
KULTUR UND GENUSS AM BODENSEE
Bregenz bietet historisches Flair, moderne Architektur und ein reiches Kulturangebot. Das ganze Jahr über ist die Stadt Magnet für Kulturbegeisterte aus dem In- und Ausland – Hauptanziehungspunkt bilden dabei die Bregenzer Festspiele. Das Kunsthaus Bregenz oder das vorarlberg museum haben als moderne, architektonische Glanzstücke bereits auf den ersten Blick einiges zu bieten. Gibt man der Neugierde nach und begibt sich ins Innere, wird schnell klar, dass hier international anerkanntes Kunst- und Kulturprogramm dirigiert wird. Daneben gehören Spezialitätenmärkte und musikalische Events genauso zum Stadtleben wie der Spaziergang in den Bregenzer
TIPPS DER REDAKTION
Das sollten Sie gesehen haben!
Seeanlagen, die nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt sind. NACH HERZENSLUST EINKAUFEN Der Einkaufsbummel in Bregenz gestaltet sich entspannt in der Fußgängerzone, sowie in vielen fußläufig zu erreichenden Straßenzügen rund ums Zentrum. Hier gibt es sie noch, die kleinen Boutiquen für Mode und Accessoires – zum Stöbern und Kramen. Daneben finden sich Concept Stores und Fachgeschäfte, für die einfach schönen oder auch praktischen Dinge im Leben. In der neu gestalteten Kirch- und Römerstraße reihen sich charmante Stores für
Mode, Interieur und Genuss. Die historisch anmutende Anton-Schneider-Straße bietet mit ihren Restaurants und Geschäften eine schöne Kulisse zum Verweilen. VIELFÄLTIGE GASTRONOMIE Die Gastronomieszene in Bregenz ist so vielfältig wie die Stadt selbst: Cafés, Bistros, Bars und Restaurants mit den unterschiedlichsten kulinarischen Wurzeln haben sich hier einen Namen gemacht. Von der ehrlichen, guten Gasthaus-Küche über Traditionskaffeehäuser bis hin zur asiatischen Fusionsküche bleiben keine Genuss-Wünsche offen.
Top-Sonnenuntergänge beispielsweise vom Fischersteg aus, am Badesteg an der Pipeline oder auf einem der Schiffe. ff ffe.
Fotomotiv: Die schmalste Hausfassade Europas – mit nur 57 Zentimetern – finden Sie in der Kirchstraße 29. Ein echter Hingucker!
Martinsturm in der Oberstadt: Das Wahrzeichen von Bregenz – und zugleich die größte Turmzwiebel Europas.
Das Kloster Mehrerau ist das bedeutendste Zisterzienserkloster am Bodensee: Die jahrhundertealte Bibliothek und die prächtigen Räume sind beeindruckend.
Die älteste Badeanstalt am Bodensee „Milli“ strahlt ein besonderes und erlebenswertes Flair aus. Hier kann man sich an heißen Tagen im Bodensee erfrischen.
Panoramawanderung auf den Pfänder: Viele Wege führen auf den Pfänder. Einer davon von Lochau aus über den Haggen mit vielen tollen Blicken auf den Bodensee.
VISIONEN MIT WEITBLICK?
GEMEINSAM GROSSES LEISTEN. SEIT 125 JAHREN.
WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS.
Vieles von dem, was für uns heute selbstverständlich ist, war einst eine mutige Vision. Wir sind als Bank stark in der Region verwurzelt und unterstützen seit 1897 Menschen, die ihre Ideen verwirklichen wollen – mit exzellenter Beratung und schnellen Entscheidungen. Gestern, heute und morgen. Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels, Salzburg und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at
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