Vorsorgen und Versichern
Foto: Bernadette Prassl
15. Mai 2021
Gute Konjunktur Die Rezession durch Corona läuft aus.
Richtige Strategie Wichtige Tipps zur Geldanlage.
Fahrradversicherung Neue Versicherung für Unfall- und Sturzschäden
2 Vorsorgen und Versichern
Samstag, 15. Mai 2021 Extra
Die Pandemie ist die große Chance zu mehr globaler Nachhaltigkeit Über 90 Prozent der Österreicher erachten das Thema Vorsorge als wichtig oder sehr wichtig. Aber nur jeder Zehnte rechnet damit später einmal von der staatlichen Rente gut leben zu können. Hier tut sich eine gravierende Lücke auf. Zudem hat sich durch die Corona-Pandemie die Besorgnis um die Altersvorsorge noch weiter verschärft. „Das Coronavirus und der damit verbundene Lockdown haben viele Gesellschaften auf der ganzen Welt auch in eine schwierige finanzielle Situation gebracht. Die Pandemie ist aber auch eine Chance und ein Ausgangspunkt für einen globalen Wandel hin zu mehr ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit. Beide Aspekte, der Wunsch nach Vorsorge und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, lassen sich ideal verbinden“, so Jürgen Rupp, Wertpapier und APM-Consulting bei der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, im VN-Gespräch. Und Rupp weiter: „Generell bieten die üblichen Sparformen kaum noch einen Ertrag und sind daher für die langfristige Vorsorge nicht geeignet. Wer ertragreich vorsorgen will, muss rechtzeitig die richtigen Maßnahmen setzen.“ Nachaltige Wertpapierfonds Für Anleger, die unter Berücksichtigung einer ökologisch und sozial nachhaltigen Zukunft vorsorgen, sind nachhaltige Wertpapierfonds das optimale Investment. Je nach Anlagehorizont, Ertragserwartung und Risikotoleranz kann der Anleger aus verschie-
Jürgen Rupp, RLB-Vorarlberg.
Immer mehr Anleger wollen unter Berücksichtigung einer ökologisch und sozial nachhaltigen Zukunft vorsorgen. denen Nachhaltigkeitsfonds wählen. Nachhaltiges Investment bedeutet Verantwortung. Das heißt, dass bei der Investition nicht nur wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt stehen, sondern auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Das Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen langfristig zu erhalten. Eine nicht nachhaltige Entwicklung wird in diesem Zusammenhang als erhöhtes Risiko für das Unternehmen eingestuft. „Durch die zusätzliche Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsinformationen kann sich der Fondsmanager ein erweitertes, umfassenderes Bild vom Unternehmen machen. Dabei geht es um die Dimension der Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Investitionen mit aus nachhaltiger Sicht führenden Unternehmen sind in der Regel deutlich stabiler und liefern zudem auch eine überaus erfreuliche Ertrags-
entwicklung. Internationale Studien belegen, dass nachhaltige Investments gegenüber Vergleichswerten überwiegend höhere Erträge erzielen“, erläutert Rupp. So konnte der MSCI World SRI Index (Socially Responsible Investments) seit 2007 eine Rendite von 7,70 Prozent p.a. verzeichnen, während der MSCI World 6,81 Prozent p.a. erwirtschaften konnte. Beim MSCI SRI Index werden über finanzielle Aspekte hinaus auch soziale und umweltbezogene Nachhaltigkeitskriterien mitberücksichtigt. Steigende Bedeutung Unabhängig von den weltwirtschaftlichen Entwicklungen wird die Bedeutung der Nachhaltigkeit in Zukunft immer mehr zunehmen. Mit einem in die Zukunft gerichteten Fonds, der auf Nachhaltigkeit sowie auf die globalen klimaneutralen Energietrends setzt, können Anleger die aussichtsreichen globalen Anlage-
themen bündeln. Mit diesen Fonds lassen sich attraktive Anlagechancen nutzen. Sie stellen einen soliden und nachhaltigen Baustein für die Zukunftsvorsorge dar. „Unterstützung bekommt das nachhaltige Anlagethema zunehmend auch von der Politik. Der Wiedereintritt in das Pariser Klimaabkommen war die erste bedeutende Amtshandlung von US-Präsident Joe Biden. Diese wurde schon bald durch weitere Maßnahmen begleitet. Mit John Kerry hat sich Biden eine diplomatisch geschätzte Person als Klima-Sonderbeauftragten zur Seite gestellt. Auch die Ziele, bis 2035 eine Million neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien zu schaffen und bis 2050 komplett klimaneutral zu wirtschaften, unterstreichen die Ambitionen“, stellt Rupp fest. Auch in Europa gibt es mit dem Green Deal ein Klimapaket, um die Wirtschaft der EU bis 2050 klimaneutral um-
Vorsicht: Mit zunehmender Hitze steigt die Unfallgefahr Der Sommer kommt bald und mit ihm die Hitzetageprognosen. „Hitze strapaziert den Körper, sie strengt an, erschöpft und kann sogar Grunderkrankungen verschlimmern.
Neben zunehmenden Risiken im Bereich der Arbeitssicherheit steigen auch die Unfallzahlen im Straßenverkehrsbereich. Gerade in Verkehrssituationen, die eine hohe
Konzentration erfordern, ereignen sich bei Hitze die Unfälle. Auswertungen der Unfallstatistik zeigen: Liegt die gemessene Tageshöchsttemperatur bei 30 Grad
Gefährliche Hitzefallen lauern im Alltag, denn: wird es draußen heiß, steigt auch die Unfallgefahr“, so der österreichische Versicherungsverband VVO. Hohe Körperbelastung Extreme Hitze bedeutet für den menschlichen Organismus eine hohe Belastung. Dies hat auch Auswirkungen auf die Sicherheit: Ab einer Temperatur von 30 Grad sinkt die Reaktionsgeschwindigkeit und Koordinationsfähigkeit. Fehlerhäufigkeit und Unfallrisiko steigen.
Bei Hitze ist der Flüssigkeitsbedarf stark erhöht.
Celsius oder darüber, ereignen sich im Vergleich zu Tagen mit maximal 20 bis 25 Grad um 73 Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden, diese mit 69 Prozent mehr Verletzten und 57 Prozent mehr Todesopfern. Besonders gefährlich wird die Hitze für Einspurige: Die Zahl der Fahrradunfälle ist mehr als dreimal so hoch, die der Motorradunfälle fast sechsmal. Generell werden im Sommer mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden verzeichnet als im Winter. Auffällig ist, dass es in den Sommermonaten am häufigsten zu Unfällen beim Überholen sowie aufgrund von Übermüdung, technischen Defekten bzw. mangelhafter Ladungssicherung und Hindernissen auf der Fahrbahn kommt.
zubauen. Dabei geht es nicht nur darum, das Klima zu retten, sondern darum, die Weltmarktführerschaft bei emissionsfreien Zukunftstechnologien einzunehmen. Rupp: „An diesen zukunftsweisenden Projekten kann sich jeder Anleger und Sparer mit einem Einmalerlag oder einem Fondssparplan beteiligen. Mit einem langfristigen Fondssparplan geben Sie Ihrem Kapital und den Projekten genügend Zeit zum Wachsen.“ Durchschnittkosten-Effekt Zudem nutzt man mit einem Fondssparplan den Durchschnittskosten-Effekt. Mit gleichen fixen regelmäßigen Beträgen kaufen Anleger unterschiedlich viele Fondsanteile. Fallen die Kurse, werden mehr Fondsanteile gekauft. Steigen die Kurse wieder, werden weniger Fondsanteile gekauft. Somit investieren die Anleger antizyklisch, also gegen den Trend. Das zahlt sich bei einem langfristigen Anla-
gehorizont wie der privaten Vorsorge aus. Flexible Einzahlung Es gibt die Möglichkeit einer monatlichen Einzahlung ab 50 Euro oder die eines Einmalerlags. Der Kunde kann wählen in welchen Abständen er einen bestimmten Betrag ansparen oder auf einmal einen Betrag einzahlen will. Selbstverständlich kann der Kunde jederzeit den Betrag ändern, Einzahlungen stoppen, für eine gewisse Zeit aussetzen oder einen zusätzlichen Einmalerlag zu einem selbst gewählten Zeitpunkt tätigen. Zudem ist es möglich, die Ansparrate zu indexieren und an die Inflation anzupassen. „Die Wandlung der Industrie zur klimaneutralen Produktion ist ein Jahrzehnte dauernder Prozess. Mit Langfristigkeit und Beständigkeit für seine Vorsorge kann der Anleger an dieser positiven Entwicklung ertragreich partizipieren“, so Rupp abschließend.
Wichtige Tipps Bei der Arbeit ... • Trinken Sie bei mehr als 30 Grad Lufttemperatur und mittelschwerer bis schwerer Arbeit alle 20 Minuten etwa ein Viertel Liter Flüssigkeit. • Bei Arbeiten im Freien unter großer Hitze ist die Gefahr von Sonnenstich oder Hitzschlag sowie Haut- und Augenerkrankungen besonders groß. UV-Schutzbrille, Schirmkappe oder – wo notwendig – Schutzhelm mit Nackenschutz schützen vor direkter Sonneneinstrahlung. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel. • Nach Möglichkeit sollte darüber hinaus der Arbeitsplatz mit einem Schattenspender geschützt oder der Arbeitsbeginn in die kühleren Morgenstunden vorverlegt werden. Bei großer Hitze sind jedenfalls auch zusätzliche Arbeitspausen zu empfehlen. Beim Autofahren ... • Kinder und Tiere nie im Auto zurücklassen (auch nicht bei Pausen, wenn die Kinder schlafen). • Bei längeren Fahrten sollten unbedingt regelmäßige Pausen im Freien, möglichst auf einem schattigen Parkplatz, eingelegt werden – so vermindert man Müdigkeit und Unkonzentriertheit. • Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihr Fahrzeug richtig beladen und Ladung/Gepäck auch richtig gesichert ist. • Achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit bei rasch ändernden Wetterbedingungen (Gewitter, Hagel, Starkregen). • Rücksichtnahme und Fairness im Straßenverkehr kann Menschenleben retten und schwere Unfälle verhindern.
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Bin ich auch ausreichend versichert?
Eine Frage, die wir uns alle spätestens seit Beginn der Corona-Krise stellen. Die Wiener Städtische versorgt Sie mit individuellen und leistbaren Produkten und Services – damit Sie auf diese Frage mit einem klaren „Ja“ antworten können. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie schnell sich das Leben verändern kann. Das Bewusstsein, Burkhard Berchtel Landesdirektor der Wiener Städtischen in Vorarlberg
Warten Sie nicht auf den Fall der Fälle und sichern Sie sich jetzt ab. Rechtzeitige Gesundheitsvorsorge zahlt sich aus.
für sich und seine Familie vorzusorgen, hat seit letztem Jahr nochmal rasant zugenommen – die Nachfrage nach Produkten der privaten Gesundheitsvorsorge boomt. „Zum Glück hat Österreich grundsätzlich ein sehr gutes öffentliches Gesundheitswesen“, sagt Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung in Vorarlberg. „Doch zählt bei Gesundheitsleistungen nicht mehr allein die Versorgung.“ Im Zuge der Pandemie haben sich konkrete Bedürfnisse der Menschen herauskristallisiert. „Sie wünschen sich zunehmend Mitspracherecht und die Möglichkeit zu wählen – die Ärztin, den Arzt, das Spital, den Termin und auch die Behandlungsmethode“, so Berchtel weiter.
Individuell und leistbar Als einer der größten Gesundheitsversicherer des Landes punktet die Wiener Städtische in Vorarlberg mit flexiblen
und individuellen Vorsorgelösungen hinsichtlich Leistungsumfang und Kosten. Allen, die ihre Bedürfnisse während eines Krankenhausaufenthalts voll und ganz abgedeckt sehen wollen, bietet die
Wiener Städtische echte Wahlfreiheit: Mit MEDplus Sonderklasse nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand und suchen sich das Spital mit dem Arzt Ihres Vertrauens aus. Ihr Zweibettzimmer sorgt zudem
für mehr Komfort und fördert so eine rasche Genesung.
Beste Versorgung und Komfort „Mit der privaten Krankenversicherung MEDplus Sonderklasse können Sie sichergehen, dass Sie nicht nur bestens versorgt sind, sondern allen Komfort genießen“, so Berchtel. „Rechtzeitige Gesundheitsvorsorge zahlt sich aus. Wir sorgen dafür, dass Ihr Spitalsaufenthalt so angenehm wie möglich ist, und Sie schnell wieder auf den Beinen sind.“
Die Vorteile Ihre Vorteile in der MEDplus Sonderklasse auf einen Blick Freie Facharzt- und Klinikwahl Flexible Behandlungstermine Zweibettzimmer mit Hotelkomfort Prämienvorteile für Familien „Zuckerl“ für Neukunden: einmaliger Entfall des Jahresselbstbehalts
Die Menschen wünschen sich zunehmend Mitspracherecht.
Unter www.wienerstaedtische.at/privatkunden/gesundfit.html finden Sie alle Details zur Gesundheitsvorsorge.
Fünf e-Services, die Ihr Leben erleichtern Gekommen, um zu bleiben: Der Boost, den die Digitalisierung durch die Corona-Krise erfahren hat, hat uns e-Health quasi vor die Haustür geliefert – der Bedarf und die Akzeptanz sind enorm. Die Wiener Städtische präsentiert fünf digitale Gesundheitsservices, von denen Kunden profitieren. Online-Geburtsvorbereitungskurs in Kooperation mit „Deine Geburt“: Neben ausführlichen Materialien steht werdenden Eltern mit privater Zusatzversicherung das umfangreiche Wissen einer Frauenärztin und einer Hebamme, die selbst Mütter sind, zur Verfügung. Inkludiert sind zudem eine virtuelle Kreißsaalbesichtigung mit Erklärung aller notwendigen medizinischen Geräte sowie ein Yogakurs und Ernährungstipps für Mama und Baby.
Gesund bleiben! In jeder Lebenslage.
„losleben“-App: Der einfachste Weg, Rechnungen einzureichen. Mit nur wenigen Klicks übermitteln Privatversicherte bequem und rasch ihre Rechnungen für Behandlungen und Medikamente oder sogar Schadensfälle. Die App erledigt den Rest. Digitale Zweitmeinung: Kunden können vor einer Operation eine Zweitmeinung von führenden und hoch qualifizierten Spezialisten einholen – ohne Terminvereinbarungen und lange Wartezeiten. Die räumliche Distanz zum Arzt spielt keine Rolle. Online-Gesundheitsservice: Nicht jedes medizinische Problem erfordert einen Arztbesuch. Sonderklasse-Kunden der Wiener Städtischen bekommen eine individuelle Beratung zu Erkrankungen, Medikamenten oder Befunden sowie Spezialisten-Empfehlungen. Online-Prämienrechner: Wie viel eine private Krankenversicherung für sich und die Familie kostet, erfährt man über den digitalen Versicherungsrechner. Unentschlossene können außerdem kostenlos eine digitale Bedarfsanalyse durchführen oder sich vom kompetenten Beraterteam etwa über Video, ServiceBot, Live-Chat oder per E-Mail online unterstützen lassen.
Gesund von Fuß bis Kopf: mit unserer umfassenden Gesundheitsvorsorge. Mehr auf wienerstaedtische.at und bei Ihrer Beraterin / Ihrem Berater.
Ihre Sorgen möchten wir haben. Neue digitale Gesundheitsservices.
Neben innovativen Produktlösungen hat die Wiener Städtische während der CoronaPandemie ihre digitalen Gesundheitsservices weiterentwickelt und bietet ein breites Spektrum an praktischen Online-Tools. „Unsere Kundinnen und Kunden stehen mit ihren Bedürfnissen stets im Mittelpunkt“, betont Landesdirektor Burkhard Berchtel. „Unsere Devise lautet: Wer digitale Produkte und Services in Anspruch nehmen möchte, bekommt sie auch.“
4 Vorsorgen und Versichern
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Mit einer privaten Pensionsvorsorge effektiv ein Vermögen aufbauen „Am Thema Pensionsvorsorge kommt heute niemand mehr vorbei. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist absehbar, dass die Absicherung durch die staatliche Altersvorsorge nicht ausreichend gewährleistet ist“, so Roland Rupprechter, MBA, Geschäftsführer/CEO der R&B Research und Vermögensmanagement Gesellschaft in Dornbirn. Und weiter: „Wichtig bei der finanziellen Vorsorge ist, sich nicht auf eine einzige Anlageform zu verlassen, sondern die Vorsorgeinvestitionen zu streuen. Der sehr erfolgreiche Großanleger Warren Buffett empfahl seinen Investoren: ,Stecken Sie einen kleineren Teil ihrer Investitionen in sichere Staatsanleihen und den größeren Teil in Aktienfonds. Die Langfristrendite dieser Strategie wird die der meisten anderen Anleger schlagen.‘“ Die historische Evidenz belegt, dass Aktien trotz ihrer hohen Schwankungen eine lohnenswerte Anlage für die Pensionsvorsorge sind. Anleger, die in den letzten 30 Jahren weltweit in Qualitätsaktien investiert hatten, konnten trotz einiger Jahre mit starken Rücksetzern im Durchschnitt eine jährliche Rendite von sieben Prozent erzielen. „Es gilt bei Aktienanlagen aber einige Regeln zu beachten. Dazu zählt ein langer Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Kurseinbrüche an den Börsen zumeist wieder ausgeglichen werden. Ratsam ist es auch, über mehrere Jahre kleinere Summen anzulegen, um das Auf und Ab der Aktienmärkte auszugleichen. Wenn der Pensionsbeginn näher rückt,
Durch die Niedrigzinsphase sind die möglichen Renditen eher gering, sie betragen derzeit 0,25 Prozent bei langlaufenden Euroanleihen und gut 1,50 Prozent bei Dollaranleihen. Zudem weisen sie hohe Zinsänderungsrisiken auf “, fährt Rupprechter fort. Anlageimmobilien „Es ist sehr verlockend, zusätzlich zur Pension Einnahmen aus der Vermietung einer Wohnimmobilie zu haben. Diese Variante der finanziellen Vorsorge ist jedoch mit einigem Aufwand und auch mit Risiken verbunden.
Roland Rupprechter CEO, R&B Research
Bei Aktienanlagen muss man einige Regeln beachten. Dazu zählt ein langer Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren. Aktien sind trotz ihrer hohen Schwankungen eine lohnende Anlage für die Pensionsvorsorge. sollte der Anteil der Aktienanlagen schrittweise zugunsten schwankungsärmeren Anlageformen reduziert werden“, rät der Experte. Die Aktienformen Roland Rupprechter: „Wir empfehlen einen Teil der Ansparsumme in hochliquide Aktienindexfonds zu investieren. Diese folgen in ihrem Kursverlauf exakt einem bestimmten Aktienindex. Da sie günstige Gebühren aufweisen, sind sie für den langfristigen Vermögensaufbau über 20 oder 30 Jahre sehr geeignet.
Empfehlenswert sind Aktienindexfonds, die sich auf große, bekannte Indizes beziehen, wie den Euro Stoxx 50 für die größten 50 Werte der Eurozone, den S&P 500 für die größten US-Werte oder den MSCI World“. „Einen weiteren Teil der Investitionssumme empfehlen wir in aktiv gemanagte Aktienfonds zu veranlagen. Diese versuchen im Gegensatz zu den Aktienindexfonds einen bestimmten Index zu übertreffen. Hier erscheinen uns derzeit Investmentfonds sehr interessant, die in Qualitäts-
aktien, in Nachhaltigkeit und in Megatrends investieren“, erläutert Rupprechter. Bei den Qualitätsaktienfonds geht es darum, die Ertragschancen erstklassiger, hochkapitalisierter Unternehmen, die überdurchschnittlich und verlässlich wachsen, zu nutzen. Megatrendfonds greifen Themen auf, die die Weltwirtschaft der kommenden Jahre massiv beeinflussen können und das Potenzial für langfristig robustes Wachstum haben. Die Nachhaltigkeitsfonds investieren in Unternehmen,
Organisationen und Länder, die sich in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien und ihre Unternehmensführung auszeichnen und zudem eine langfristige finanzielle Wertschöpfung generieren. Studien zeigen, dass nachhaltig geführte Unternehmen vielfach besser gemanagt sind und daher höhere Renditen erzielen als andere. Staatsanleihen – wenig Rendite „Nur einen kleinen Teil der Ansparsumme würden wir in Staatsanleihen investieren.
Voraussetzungen dafür, dass das Investment lohnt, sind ein realistischer Kaufpreis, sichere Mieteinnahmen, ein kalkulierbarer Aufwand für die Instandhaltung sowie eine positive Wertentwicklung der Immobilie. Der Aufwand für die Vermietung und Instandhaltung des Objekts ist jedoch hoch, Renditen und Wertentwicklungen sind nicht garantiert. Vermietete Wohnimmobilien als Altersvorsorge sind deshalb eher für vermögende Anleger empfehlenswert“, so Roland Rupprechter abschließend.
Die Wanderwege auf den Alpen keinesfalls verlassen Österreich ist ein Land, das fast 8000 bewirtschaftete Alpen zählt und nicht zuletzt deshalb eine beliebte Tourismusregion. Leider kommt es auf Österreichs Alpen vereinzelt zu Unfällen mit Weidetieren.
Dabei geht es nicht nur um Verletzungen und finanzielle Schäden, sondern auch um Verunsicherung bei allen Beteiligten. Wie sieht hier der Risiko- und Versicherungsschutz aus, was ist gedeckt? Müssen Weidealpen für die Öffentlichkeit gesperrt werden? Sind bäuerliche Existenzen gefährdet? Um der teilweise großen Verunsicherung entgegenzutreten, betont die österreichische Versicherungswirtschaft in Abstimmung mit der Landwirtschaftskammer Österreich: Im Rahmen eines mehrstufigen Versicherungsschirmes der land- und forstwirtschaftlichen Haftpflichtversicherung sind diese Schadensfälle aus der Tierhaltung gedeckt. Der Versicherungsschutz Jeder Landwirt in Österreich, der über eine land- und forstwirtschaftliche Betriebshaftpflichtversicherung verfügt,
ist versichert und geschützt. Durchschnittlich beträgt die Versicherungssumme bei diesen Produkten bei allen österreichischen Versicherungen rund drei Millionen Euro, diese Summe reicht nach menschlichem Ermessen aus, um hier etwaige Schadenersatzverpflichtungen abzu-
Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer
Alle sind aufgerufen mitzuhelfen, damit die Alpund Weidewirtschaft sowie der Tourismus funktionieren und Unfälle vermieden werden. decken, das betont man seitens des österreichischen Versicherungsverbandes VVO. Zusätzlich zu dieser land- und forstwirtschaftlichen Grunddeckung gibt es in einzelnen Tourismusregionen Freizeitpolizzen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhö-
hen. Auch Weidegemeinschaften, die Alpen bewirtschaften, haben in der Regel landwirtschaftliche Betriebshaftpflichtversicherungen. „Es ist uns gelungen, entscheidende Verbesserungen zu erreichen. Neben einem verstärkten Versicherungsschutz für unsere Alp- und Weidewirtschaft setzen wir auch auf Bewusstseinsbildung. So haben wir mit dem Landwirtschaftsministerium sowohl für die Tierhalter als auch für die Freizeit- und Tourismusgäste Verhaltensregeln erarbeitet“, unterstreicht der Vorarlberger Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich. „Alle sind aufgerufen mitzuhelfen, damit sowohl Alp- und Weidewirtschaft als auch Tourismus funktionieren und Unfälle vermieden werden können.“
Eigenverantwortung Bei rund 90 Prozent der Unfälle mit Rindern ist ein Hund der Auslöser. Wie also verhält man sich in der Gegenwart von Kühen als Hundehalter und Wanderer richtig? Als Wanderer sollte man die markierten Wege nicht verlassen und generell ruhiges Verhalten an den Tag legen. Kühe
sind weitgehend friedliche Tiere und neigen erst zum Angriff, wenn sie sich arg bedrängt und bedroht fühlen. Also sollte man der Herde großzügig ausweichen, am besten bergauf. Als Hundehalter sollte man den Hund immer an der Leine führen und in der Mitte der Gruppe halten. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Hund sich ruhig verhält. Besondere Vorsicht ist bei Herden mit Stieren, Mutterkühen und Jungtieren geboten. „Hinter dem Urlaubserlebnis in Österreichs Bergen steckt die harte und traditionsreiche Arbeit unserer Alpbäuerinnen und Alpbauern. Zehn klare Verhaltensregeln erhöhen die Sicherheit. Uns ist wichtig, dass unsere Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft die Möglichkeit haben, Alp- und Weidewirtschaft im Sinne von Tierwohl und Naturgefahrenschutz zu betreiben, hochqualitative Lebensmittel herzustellen und sich bei all dem sicher fühlen können. Das ist die beste Basis, damit auch unsere Gäste Österreichs herrliche Natur- und Kulturlandschaft in vollen Zügen genießen können“, so Josef Moosbrugger.
Wanderer sollten den Kontakt zum Weidevieh vermeiden.
Zehn Verhaltensregeln 1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten. 2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken. 3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Mit einem Hund soll man den Kontakt zu Herden mit Stieren, Mutterkühen und Jungtieren daher überhaupt vermeiden. 4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort die Leine loslassen. 5. Wanderwege auf Alpen und Weiden nicht verlassen. 6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen. 7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen. 8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen. 9. Zäune sind zu beachten. Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren. 10. Den dort arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt begegnen.
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Die Flexibilität ist vor allem bei der Risikoabsicherung wichtig
Wer hätte vor Corona mit dieser die ganze Welt beherrschenden Pandemie gerechnet? Wohl nur sehr wenige. Für uns alle liegt die persönliche Zukunft im Verborgenen und keiner weiß, welche Wendungen das Leben mit sich bringt. Man kann aber Vorsorge treffen, sich zumindest finanziell absichern und sich so gegen bestimmte Risken versichern. Für die meisten ist die Versicherung des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung eine Selbstverständlichkeit und ist auch für die existenzielle Absicherung notwendig. Der Abschluss einer Risikoversicherung wird hingegen oft hinausgeschoben, obwohl die Familie mit Sicherheit das Wichtigste im Leben eines jeden ist. „Gerade wenn man sich eine Existenz aufbaut, ist daher die Absicherung der
Mag. Klaus Himmelreich Vorstandsdirektor VLV
Gerade wenn man sich eine Existenz aufbaut, ist die finanzielle Absicherung der Liebsten von einer großen Bedeutung.
Für die vielen, die freiwillig in Blaulichtorganisationen tätig sind, gibt es einen besonderen Schutz. Symbolbild
Liebsten von großer Bedeutung“, erklärt Vorstandsdirektor Mag. Klaus Himmelreich von der VLV. Absicherung der Familie Der Tod eines Familienmitglieds ist mit enormen Belastungen der Hinterbliebenen verbunden und nicht zuletzt mit finanziellen Folgen.
Die finanzielle Sicherheit für Partner und Angehörige, um weiterhin den gewohnten Lebensstandard halten zu können und Kredite abzusichern, spielt daher eine große Rolle. Die richtige Beratung und Versicherungslösung können daher im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert sein. Mit der „LändleRisiko“ bietet die
Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein attraktives Produkt zur Absicherung an. Schutz nach Maß Gemeinsam mit dem Versicherungsberater kann die Vorsorge an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Flexibilität ist gerade bei der
Risikoabsicherung sehr wichtig, da sich die Lebenssituation ständig verändert, beispielsweise durch den Kauf eines Eigenheims, die Geburt eines Kindes oder eine Hochzeit. Hier besteht die Möglichkeit, die Versicherungssumme der neuen Situation anzupassen. Außerdem können die Laufzeit und die Versicherungssumme frei gewählt werden und maßgeschneidert an die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers angepasst werden. Eine tragende Säule und ein zentraler Erfolgsfaktor für eine Bevölkerung, gerade auch in Vorarlberg, sind die vielen Freiwilligen, die ehrenamtlich tätig sind. Sie schaffen den Zusammenhalt einer Gesellschaft. „So hat sich die VLV für die vielen Frauen und Männer, die ehrenamtlich in Blaulichtorganisationen tätig sind, eine besondere Versicherungsleistung überlegt“, betont Vorstandsdirektor Robert Sturn. Die Tätigkeit ist nicht immer gefahrlos und erfolgt zum Teil unter Einsatz des eigenen Lebens, um andere aus Gefahrensituationen zu retten. Im Fall des Ablebens während eines Einsatzes gelangt zur vereinbarten Versicherungssumme eine zusätzliche Leistung von zehn Prozent dieser Versicherungssumme zur Auszahlung. LändleRisiko bedeutet nicht nur Flexibilität beim Versiche-
rungsschutz, sondern außerdem Sicherheit im Falle des Ablebens: Die Auszahlung der Versicherungssumme erfolgt direkt an die vom Versicherungsnehmer gewählte, bezugsberechtigte Person. Hinzu kommt, dass die Versicherungsleistung im Leistungsfall steuerfrei erfolgt.
Robert Sturn Vorstandsdirektor VLV
Die VLV hat sich für die vielen Frauen und Männer, die freiwillig in Blaulichtorganisationen tätig sind, eine besondere Leistung überlegt. Schutz ist nicht teuer Dass ein guter Versicherungsschutz nicht teuer sein muss und es auf die Qualität ankommt, beweist das Gütesiegel der Gesellschaft für Verbraucherstudien GmbH, welche die VLV als Testsieger bei der Risikoversicherung ausgezeichnet hat. Die Vorarlberger Landesversicherung verspricht, dass mit dem jeweiligen Versicherungsnehmer die Vorsorge auf das jeweilige Bedürfnis angepasst wird.
6 Vorsorgen und Versichern
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Für 2022 erwarten die Ökonomen einen deutlichen Anstieg des BIP um fast sechs Prozent und damit das stärkste Wirtschaftswachstum seit rund 50 Jahren.
„Die Rezession durch Corona läuft aus und eine Erholung setzt ein“ Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im März auf 1,5 Punkte und liegt damit erstmals seit einem Jahr wieder im positiven Bereich. Nach einem erneuten Rückgang des BIP im ersten Quartal 2021 setzt mit dem Frühjahr die Konjunkturwende ein. Der globale Aufschwung unterstützt die Erholung des Konsums und der Investitionstätigkeit als treibende Kräfte des Aufschwungs ab dem zweiten Halbjahr. Trotz der Verschärfung der Lockdown-Bestimmungen hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich mit Frühlingsbeginn stark verbessert. „Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im März auf 1,5 Punkte. Angeführt von der anhaltenden Erholung in der Industrie wurde die Aufwärtsentwicklung in diesem Monat von allen Wirtschaftssektoren getragen. Erstmals seit einem Jahr liegt der Indikator wieder im positiven Bereich und signalisiert damit ein Auslaufen der Rezession, die mit der zweiten Infektionswelle im Spätherbst 2020 eingesetzt hat“, sagt
Chefökonom Stefan Bruckbauer. Im Durchschnitt des ersten Quartals liegt der Konjunkturindikator trotz der aktuellen Verbesserung allerdings noch knapp im negativen Bereich, jedoch deutlich über dem Wert des Schlussquartals 2020. „Die österreichische Wirtschaftsleistung ist im
Stefan Bruckbauer Chefökonom
Die Erholung in Österreich wird auch im kommenden Jahr viel Rückenwind durch den globalen Wirtschaftsaufschwung erhalten. abgelaufenen Quartal zwar erneut gesunken. Mit knapp über einem Prozent zum Vorquartal sollte der Rückgang von Jänner bis März jedoch geringer als zum Jahresende
2020 ausgefallen sein. Während die Industrie mit internationaler Unterstützung auf Wachstumskurs zurückgekehrt ist, waren viele Dienstleistungsbranchen, wie der Tourismus, der Handel und persönliche Dienste, im ersten Quartal 2021 mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert“, meint Bruckbauer. Rezession läuft im Frühjahr aus Angesichts der Verschärfung des Lockdowns in der Ostregion rund um Ostern fiel die Verbesserung der Konjunkturstimmung im März überraschend kräftig aus. Dies ist stark auf den anhaltenden Rückenwind für die heimische Industrie durch die globale Erholung zurückzuführen. Angetrieben vom Aufschwung im asiatischen Raum und der Erholung in den USA hat sich die mit den österreichischen Handelsanteilen gewichtete internationale Industriestimmung auf den höchsten Wert seit drei Jahren verbessert. Mit den günstigeren Wetterbedingungen hat sich bei anhaltend solider Auftragslage auch der Optimismus am Bau erneut gesteigert.
Heuer soll das BIP-Wachstum 2,6 Prozent betragen. „Während sich der Aufschwung in den Produktionsbereichen erwartungsgemäß im März fortgesetzt hat, verbesserte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor überraschend stark und trug entscheidend zum kräftigen Anstieg unseres Konjunkturindikators bei. Die zwischenzeitlichen Lockerungen im Handel und bei persönlichen Dienstleistungen haben in Kombination mit den Impffortschritten auch das Konsumentenvertrauen positiv beeinflusst“, so Bruckbauer. Auch die lang-
same Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt hat die Konjunkturstimmung in Österreich aufgehellt. Trotz der Verlängerung des Lockdowns in den östlichen Bundesländern ist für das zweite Quartal 2021 keine Fortsetzung der Rezession der österreichischen Wirtschaft mehr zu erwarten. „Im zweiten Quartal 2021 wird die österreichische Wirtschaft auf einen Wachstumspfad einschwenken, gestützt auf den Konsum, der von Nachholeffekten in den besonders stark beeinträchtigten Branchen wie dem Tourismus und
dem Handel profitieren wird. Unter der Annahme, dass es gelingt das Impftempo zu erhöhen und in weiterer Folge kaum neuerliche einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie notwendig werden, sollte das zweite Quartal 2021 damit am Beginn einer dauerhaften Erholung der heimischen Wirtschaft stehen, die sich im zweiten Halbjahr kräftig beschleunigen sollte“, meint Bruckbauer und weiter: „Wir erwarten für 2021 nach dem schwachen Start noch ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent.“ Erholungsjahr 2022 „Für 2022 erwarten wir einen deutlichen Anstieg des BIP um fast sechs Prozent und damit das stärkste Wirtschaftswachstum seit rund 50 Jahren. Das Jahr 2022 wird damit das Jahr der Erholung aus der CoronaKrise sein“, so Bruckbauer. Die Erholung in Österreich wird auch im kommenden Jahr viel Rückenwind durch den globalen Wirtschaftsaufschwung erhalten, mit positiven Impulsen für die exportorientierte Industrie.
50 Prozent der Wildunfälle bei Dunkelheit Im Laufe der Saison 2018/2019 kamen österreichweit insgesamt 75.476 Wildtiere infolge einer Kollision mit einem Fahrzeug zu Schaden. Das bedeutet, dass sich auf Österreichs Straßen pro Stunde statistisch 8,6 Wildunfälle ereignen. „Verglichen mit den Vorjahren lag die Zahl der Wildunfälle in der Saison 2018/2019 etwas über dem fünfjährigen Durchschnitt. Betrachtet man die Zahl der dabei verletzten Personen, so zeigt sich, dass hier im Fünfjahresvergleich ein Plus von 13 Prozent verzeichnet werden musste“, so der österreichische Versicherungsverband VVO. „Aus diesem Grund appellieren wir eindringlich an Fahrzeuglenker, in Wildwechselzonen besonders wachsam zu fahren.“ Am häufigsten waren Wildunfälle mit Personenschaden in den letzten fünf
kann, zeigt auch die Physik: Trifft man mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf ein 80 kg schweres Wildschwein, so wirkt ein Aufprallgewicht von zwei Tonnen auf Fahrzeug und Fahrer ein.
Jahren in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Besonders riskant für einen Wildunfall sind die Dämmerung sowie die Nachtstunden: In der Zeit zwischen 18 und sieben Uhr Früh ereignen sich besonders viele Wildunfälle. Knapp 50 Prozent der Wildunfälle mit Personenschaden ereignen sich im Dunkeln, weitere elf Prozent in der Dämmerung. Motorradfahrer gefährdet Sechs von zehn Wildunfällen mit Personenschaden ereignen sich mit einem Pkw, bei jedem fünften Unfall ist ein Motorrad beteiligt. Für Motorradlenker stellen Wildwechsel eine besonders große Gefahr dar. Gerade für Motorradlenker ist eine vorausschauende, achtsame Fahrweise und eine den Umständen angepasste Fahrgeschwindigkeit daher umso bedeutender. Wie folgenschwer ein Wildunfall sein
Nach einem Unfall ist sofort die Exekutive zu verständigen.
Assistenzsysteme Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat Testfahrten und Befragungen zu NachtsichtAssistenzsystemen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass derlei Assistenzsysteme derzeit zwar noch nicht vollständig entwickelt sind, jedoch großes Potenzial zur Reduktion von Wildunfällen mit sich bringen. Bis die entsprechenden Assistenzsysteme vollständig ausgereift und breit verfügbar sind, ist die Anpassung der Fahrgeschwindigkeit in Wildwechselzonen allerdings weiterhin die effektivste Unfallpräventionsmaßnahme. Wenn tatsächlich ein Wildtier in Fahrbahnnähe
auftaucht, sollte zunächst gebremst und abgeblendet sowie mehrmals gehupt werden. Exekutive verständigen Ein Ausweichmanöver ist bei einem Wildunfall nicht zu empfehlen, denn ein solches ist wesentlich riskanter als ein Zusammenstoß. Stattdessen sollte stark gebremst und das Lenkrad gut festgehalten werden. Wenn der Fahrer richtig reagiert, ist die Verletzungsgefahr geringer. Nach dem Unfall muss die Gefahrenstelle abgesichert und die Exekutive verständigt werden. Die Nichtmeldung ist strafbar, bei einem Wildschaden besteht nach der Straßenverkehrsordnung unverzügliche Verständigungspflicht. Getötetes Wild darf niemals mitgenommen werden. Vielmehr ist eine rasche Meldung des Unfalls hilfreich, da so der Jagdaufseher hinzugezogen werden kann.
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Ein Beruf mit sehr vielen Vorteilen Persönlicher Kontakt, eine Gesprächskultur auf Augenhöhe und eine ausgeprägte Serviceorientierung sind die Eckpfeiler der Unternehmenskultur der Donau Versicherung.
Das Unternehmen bietet daher Interessentinnen und Interessenten die Chance, Versicherungs- und Vorsorgeberater bei der Donau zu werden. Laufbahnen, die bei der Lehre bzw. während des Studiums beginnen und schließlich in Experten- bzw. Führungskarrieren münden, sind im Unternehmen keine Seltenheit. Warum sollte man in der Versicherungsbranche arbeiten? Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit ist beständig. Die Mitarbeiter ermöglichen den Menschen Sicherheit und haben dadurch einen gesellschaftlichen Auftrag. Die Versicherungsbranche ist einer der wichtigsten Wachstumsträger der Wirtschaft.
„Die Donau ist ein österreichisches Unternehmen und stark regional verankert. Die Kunden stehen im Mittelpunkt und die Verantwortlichen setzen auf persönliche Betreuung. Dabei trifft Tradition auf modernes Service und Kun-
Die Versicherungs- und Vorsorgeberater haben flexible Arbeitszeiten und ein nach oben offenes Einkommen. Jürgen Gmeiner Donau Versicherung
denorientierung. Langjährige Erfahrung sowie die Mitarbeiter, die mit Kunden und Vertriebspartnern auf Augenhöhe kommunizieren und aufmerksam auf deren Bedürfnisse reagieren, machen den Erfolg der Donau aus. Für die Versicherung als Arbeitgeber ist u. a. die Vereinbarkeit
von Beruf und Privatleben ein wichtiges Anliegen“, so Landesdirektor Jürgen Gmeiner. „Klara“ ist ein spielerisches und innovatives Bedarfserhebungstool, das schon bei jedem Kundengespräch dazu beiträgt, Risiken aufzuzeigen und die passende Absicherung anzubieten. Damit wird jeder Beratungsprozess nachvollziehbar und transparent. Gewährleistet wird eine vollumfängliche Beratung. Produktneutral wird aufgezeigt, welche Absicherung notwendig ist und welche nicht. Somit ist sowohl der Kunde als auch der Berater auf der sicheren Seite.
Die Vorteile Die Versicherungs- und Vorsorgeberater haben flexible Arbeitszeiten und ein Einkommen, das nach oben offen ist und das sie selbst gestalten können. Die Wohnumgebung ist auch Arbeitsumgebung. Das Unternehmen investiert
etwa 20.000 Euro in die Ausbildung jedes Beraters und garantiert auch während dieser ein geregeltes Einkommen. Arbeitsgeräte wie Smartphone und Laptop in Verbindung mit modernsten Beratungstools wie die erwähnte, von Donau selbst entwickelte Software „Klara“, werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Die Voraussetzungen Künftige Mitarbeiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und ein Gespür sowie Interesse für Menschen haben. Sie sind zuverlässig und zielorientiert und haben ein selbstsicheres und freundliches Auftreten. Auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen. Die Ausbildung Versicherungsspezifisches Vorwissen ist keine Voraussetzung für eine Karriere bei der Donau, denn diese bietet von
Beginn an berufsbegleitend eine fundierte Ausbildung. Die Ausbildung umfasst Fachkurse, Produkteinschulungen, Verkaufs- und EDVTrainings sowie persönlichkeitsbildende Seminare, die in den ersten 18 Monaten begleitend sind. Während der praktischen Anwendung des Gelernten wird bereits der eigene Kundenstamm aufgebaut.
Jürgen Gmeiner.
Nach dieser Zeit wird die BÖV-Prüfung „Geprüfte/-r Versicherungsfachmann/frau“ absolviert und so die Basis für den weiteren beruflichen Erfolg geschaffen. Die Donau im Überblick Die Ziele und Bedürfnisse der Kunden stehen im Mittelpunkt. Die Versicherung steht zu ihren Werten. Das Unternehmen ist in jeder Region vertreten und somit nah bei den Kunden. In neun Landesdirektionen und einer Vielzahl an Servicestellen sind mehr als 1300 Mitarbeiter tätig. Gesellschaftliches und soziales Engagement sind wichtig. Mit dem Social Active Day wird beispielsweise jenen Mitarbeitern, die sich freiwillig engagieren, ein Arbeitstag als Sonderurlaub zur Verfügung gestellt. Angeboten werden alle Versicherungssparten im Privatkunden- und Geschäftskundenbereich.
Eine wichtige Erkenntnis: Ökologie und Ökonomie schließen sich nicht aus.
„Fondsgebundene“ mit Nachhaltigkeitsfokus Die Merkur Versicherung hat eine fondsgebundene Lebensversicherung mit Nachhaltigkeitsfokus auf den Markt gebracht. Dazu Ingo Hofmann, Vorstandssprecher. Wie beeinträchtigt die Nullzinspolitik die finanzielle Vorsorge? Vorsorgen und Vermögensaufbau sind im aktuellen Umfeld mit klassischen Sparformen wie Sparbuch und Bausparer, aber auch mit einer klassischen Lebensversicherung, nicht mehr möglich, da es mit diesen Sparformen vor allem durch die Inflation zu einer Geldentwertung kommt. Wie reagiert die Merkur darauf? In der Merkur haben wir bereits 2017 den ersten nach Österreichischem Umweltzeichen zertifizierten Fonds aufgenommen. Damit zeigen wir nicht erst seit gestern unsere soziale Verantwortung gegenüber der aktuellen und den kommenden Generationen. Welche Vorteile hat die Merkur GreenLife? Ich spreche dazu gerne vom RundumSorglos-Paket: Bei geringer Kostenbelastung und hoher Flexibilität, verbunden mit dem Lebenszyklusmodell, muss sich der Kunde wie bei einer klassischen Lebensversicherung um nichts kümmern. Er wird über seine Laufzeit durchs Produkt geführt, wenn es sinnvoll ist, wird intelligent umgeschichtet. Zu Beginn der Laufzeit wird dynamisch veranlagt, gegen Ende der Laufzeit steht Ingo Hofmann ist dann im Produkt die Vorstand der Merkur- Sicherheit an erster Versicherung. Stelle. Impressum | Redaktion/Texte: Ernest F. Enzelsberger, Russmedia Verlag GmbH Umsetzung: Anja Schutti Bilder: Russmedia-Archiv, Shutterstock, Raiffeisen Landesbank, Generali, Christian Schramm, Kanizaj, Oliver Lerch, Agenturbilder Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
Verstärken Sie unser Team im Außendienst als
Versicherungsberater (m/w/d). Die DONAU unterstützt Sie vom Start weg mit einer Top-Ausbildung, bietet flexible Arbeitszeiten und zum Start Ihrer Tätigkeit ein fixes monatliches Einkommen in Höhe von € 1.900,00 brutto zuzüglich Sonderzahlungen gemäß Kollektivvertrag, das Sie mit zunehmendem Wissen und Erfahrung durch erfolgsabhängige Provisionen erweitern und vervielfachen können. Nähere Infos, Jobangebote oder die Möglichkeit für eine Initiativbewerbung finden Sie auf
www.donauversicherung.at/karriere
Landesdirektion Vorarlberg Dornbirn, Arlbergstraße 15 vlbg@donauversicherung.at | Tel.: 050 330 - 70190
Feldkirch, Hirschgraben 14 feldkirch@donauversicherung.at | Tel.: 050 330 - 78800
Bregenz, Langenerstraße 1a bregenz@donauversicherung.at | Tel.: 050 330 - 78900
Bludenz, Alte Landstraße 8 bludenz@donauversicherung.at | Tel.: 050 330 - 78700
8 Vorsorgen und Versichern
Samstag, 15. Mai 2021 Extra
Als Lifetime-Partner in die Zukunft
Die Menschen machen sich aufgrund der Covid-19-Pandemie wieder mehr Gedanken über ihre Risiken und ihre Gesundheit. Mit einer vertrauenswürdigen Versicherung und einer Lifetime-Partnerin wie der Generali lässt sich die passende Lösung finden.
Die Generali feiert heuer ihr 190-Jahr-Jubiläum. Am 26. Dezember 1831 wurde die Assicurazioni Generali Austro-Italiche von Joseph Lazarus Morpurgo in Triest unter der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie gegründet. Der Kaufmann gilt nicht nur als Gründervater der Generali, sondern auch als Wegbereiter des Versicherungswesens für weite Teile Europas. Im Laufe ihrer einzigartigen Geschichte hat die Generali Millionen von Menschen geholfen, sich eine sicherere Zukunft aufzubauen. Heute ist das
Unternehmen in 50 Ländern in Europa, Asien und Lateinamerika tätig. Mit 66 Millionen Kund(inn)en und 72.000 MitarbeiterInnen weltweit zählt die
Daten & Fakten 1831: Gründung der Assicurazioni Generali Austro-Italiche in Triest 1832: Gründung von Niederlassungen in Wien, Prag, Budapest und Ljubljana
Markus Winkler GeneraliRegionaldirektor für Tirol und Vorarlberg
1989: Rückkehr der Generali nach Zentral- und Osteuropa nach dem Verlust vieler Länder durch den Zweiten Weltkrieg
Als Lifetime Partner wollen wir Menschen und Unternehmen eine sichere und nachhaltige Zukunft bieten. Generali mit über 70 Milliarden Euro Prämieneinnahmen zu den größten globalen Versicherungs- und Vermögensverwaltungsanbietern.
Die Gründeraktie der Assicurazioni Generali Austro-Italiche wurde vom Kaufmann Joseph Lazarus Morpurgo unterschrieben. Er gilt als Gründervater der Generali und zugleich Wegbereiter des Versicherungswesens für weite Teile Europas.
1991: Übernahme der Interunfall Versicherung 1998: Verschmelzung der Erste Allgemeine Versicherungs-AG und Generali Allgemeine Lebensversicherung zur Generali Versicherung
Nur wenige Unternehmen auf der Welt können auf eine so lange und starke Erfolgsgeschichte blicken wie die Generali. Generali „Das 190-Jahr-Jubiläum fällt in ein ungewöhnliches Jahr, in dem sich die Welt von der schwersten globalen Krise seit der Nachkriegszeit zu erholen hofft“, erklärt Philippe Donnet, CEO der Generali Group. Um dieses Ereignis zu feiern hat die Generali „Fenice 190“ ins Leben gerufen. Dieser mit 3,5 Milliarden Euro dotierte Investitionsplan soll helfen, dass sich die von Covid-19 betroffenen europäischen Volkswirtschaften erholen. „Mit Fenice 190 wollen wir die innovativsten, nachhaltigsten und wichtigsten strategischen Sektoren für den Neustart der europäischen Wirtschaft maßgeblich stärken“, erklärt Philippe Donnet. Alle Initiativen legen ihren Fokus
auf ökologische und soziale Verantwortung, um europäische KMUs bei der Energiewende, umweltfreundlichem Wohnen, digitalen Infrastrukturen und Gesundheit zu unterstützen. „Nur wenige Unternehmen auf der Welt können eine so lange und starke Tradition vorweisen wie die Generali. Dank des gemeinsam geteilten Wissens und der Erfahrung sind wir in der Lage, die aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu meistern und unseren Kund(inn)en zu beweisen, dass wir ein verlässlicher Lifetime-Partner sind“, sagt Markus Winkler, Generali Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg. Die Generali hat die Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, künstliche In-
telligenz und Automatisierung bereits lange vor der Pandemie aktiv vorangetrieben. Mit ihrer Innovationsstärke und Stabilität sowie der Mission, Menschen und Unternehmen zu schützen und eine sichere und nachhaltige Zukunft zu bieten, zählt die Generali zu den bedeutendsten Anbietern am heimischen Versicherungsmarkt. Doch trotz des digitalen Turbos bleibt für Kund(inn)en und Vertriebspartner(innen) der Wunsch nach qualitativer Betreuung unverändert aufrecht. „Die Generali will Lifetime-Partnerin mit Fokus auf Human Touch sein. An unserem Erfolgsrezept, einem Mix aus physischer und digitaler Kundennähe, halten wir auch in Zukunft fest“, so Markus Winkler.
2004: Fusion der Generali Versicherung und der Interunfall Versicherung 2007: Übernahme der Mehrheit an der BAWAG P.S.K. Versicherung 2018: Generali Österreich wird Teil der neuen Region Österreich, CEE und Russland 2020: Übernahme des Kfz-Spezialversicherers SK Versicherung
Die Versicherung für das Fahrrad
Mit der Bikmo-Fahrradversicherung kann man jetzt Fahrräder ab 5,24 Euro pro Monat versichern. VN-Abonnenten sparen dabei zehn Prozent.
Der Bikmo-Schutz wurde von Bikern für Biker geschaffen. Er hält alle Räder sicher, egal ob E-Bike, Rennrad oder Mountainbike. Die Fahrräder sind mit der neuen Versicherung immer und weltweit bei Diebstahl sowie Sturz- und Unfallschäden (auch bei Selbstverschulden) geschützt.
Fahrradfahrer sollen sich sorgenfrei auf das Wesentliche, das Fahrradfahren, konzentrieren können. David George Bikmo-CEO
Dazu wird ein zusätzlicher Vorteil geboten: Man kann Kosten bei jedem weiteren Fahrrad des Versicherten oder seiner Familie im Vertrag sparen. Das ist bei Personen aus demselben Haushalt anwendbar. Den Fahrradschutz kann man in nur zwei Minuten erlangen. Ganz einfach online unter VN.at/radschutz Sturz- und Unfallschäden Der Diebstahl des heißgeliebten Drahtesels ist wohl die größte Angst eines jeden Fahrradfahrers und das oft auch nicht zu Unrecht. Fahrraddiebstähle machten im Vorjahr 31 Prozent aller Schäden der Bikmo-Kunden aus. Mit 66 Prozent aller gemeldeten
Schäden dominieren Sturzund Unfallschäden deutlich. Die weitere Aufschlüsselung der Fahrraddiebstähle ergab zudem, dass nur 27 Prozent aller gemeldeten Diebstähle zu Hause stattfanden und somit die deutliche Mehrheit von 73 Prozent der betroffenen Fahrräder außerhalb des eigenen Wohnsitzes entwendet wurde. Ob Diebstahl, Unfall oder Sturz, als Spezialist für Fahrradversicherungen ist Bikmo so nah am wohl schlimmsten Albtraum von Fahrradfahrern wie kaum eine andere Firma in Deutschland und Österreich. Als Versicherer sind die Experten von Bikmo stets dabei, Daten und Trends zu analysieren, Vorhersagen zu treffen und Wahrscheinlichkeiten zu berechnen.
Oft zu wenig Schutz Die meisten Fahrradfahrer in Deutschland und Österreich haben ihre Fahrräder nur über die Haushaltsversicherung gegen Diebstahl versichert, in den wenigsten Fällen gilt der Versicherungsschutz jedoch außerhalb des versicherten Wohnraums. Der Bikmo-Versicherungsschutz springt jedoch genau in diese Bresche und versichert Fahrräder zum Neupreis gegen Unfälle und Stürze – auch selbstverschuldete und im Zuge von Wettbewerben oder Rennen. Zusätzlich zum Bike sind auch sämtliche zum Bike gehörenden Teile, Zubehör wie Beleuchtung, Satteltaschen und Rucksäcke sowie Outfits und Schutzbekleidung wie Helme, Protektoren und sogar Triathlonneoprenanzüge ge-
Mountainbiken und Rennradfahren bergen das größte Risiko. 2020 waren mit einem Anteil von 55 Prozent Mountainbiker an den Schäden am häufigsten betroffen. Auf Platz zwei mit einem Anteil von 24 Prozent befinden sich Roadbiker bzw. Rennradfahrer. 39 Prozent aller Schadensfälle konzentrieren sich auf nur zwei Monate. Die durchschnittliche Auszahlung betrug 1729,30 Euro.
Bei den Bikmo-Kunden dominieren Sturz- und Unfallschäden deutlich. gen Schäden durch Stürze und Unfälle versichert. Haushaltsversicherungen gegen Diebstähle gelten in den allermeisten Fällen nur für Diebstähle innerhalb der eigenen vier Wände. Angesichts der Tatsache, dass 73 Prozent der Diebstähle bei Bikmo-Kunden 2020 außerhalb des eigenen Wohnsitzes erfolgt sind, kann es sich lohnen, die bestehende Versicherung des Fahrrades neu zu bewerten. Besonders für diejenigen, die oft unterwegs sind, längere mehrtägige Touren fahren, aktiv an Wettbewerben teilnehmen oder öfters mit dem Fahrrad reisen, kann sich die Bikmo-Plus-Versicherung lohnen. Neben der weltweiten
Versicherung des Bikes, Outfits, Schutzbekleidung, Teilen und Zubehör gegen Unfälle und Stürze (auch selbstverschuldete) ist bei der Bikmo Plus Versicherung eine weltweit gültige Diebstahlversicherung inkludiert. Analyse 2020 Mit 31 Prozent machten Fahrraddiebstähle im letzten Jahr knapp ein Drittel aller Schäden bei Bikmo-Versicherten aus. Der große Rest (66 Prozent) passierte durch Sturz- und Unfallschäden am Fahrrad. Den kleinsten Teil machten Vandalismusschäden mit nur drei Prozent aus. Die meisten Schäden passieren unterwegs. Dabei entfielen
mit einem Anteil von 72 Prozent die allermeisten Schäden auf Unfälle bzw. Stürze. Diebstähle machten 25 Prozent der Schäden aus, die restlichen drei Prozent der Schäden entfielen auf Vandalismus. Im Kontrast dazu betrafen bei den elf Prozent der Schadensfälle, die zu Hause gemeldet wurden, eine Mehrheit von rund 77 Prozent Diebstahl. 40 Prozent aller Schäden betreffen Zubehör, Teile und (Schutz-)Bekleidung. Mit einem Anteil von 40 Prozent dominieren eindeutig Biketeile, gefolgt von ganzen Bikes mit einem Anteil von 18 Prozent sowie ganzen Bikes inkl. Zubehör (zwölf Prozent) und Outfits (elf Prozent).
Bewusstsein schaffen Bikmo-CEO David George führt abschließend aus: „Unser Antrieb ist es, Fahrradfahrer darin zu unterstützen, sich möglichst sorgenfrei auf das Wesentliche zu konzentrieren – das Fahrradfahren. Eine der Herausforderungen, mit der wir uns seit dem Tag der Gründung von Bikmo auseinandersetzen, ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das größte finanzielle Risiko beim Besitz eines hochwertigen Fahrrads nicht Diebstahl, sondern Unfälle und Stürze sind. Wir hoffen, dass unser Versicherungsschutz dazu führt, dass unsere Kunden ihre Fahrräder im Wissen, dass sie geschützt sind, öfter nutzen.“
So funktioniert’s: Ihr Fahrradschutz in nur zwei Minuten! Online unter VN.at/radschutz Angebot berechnen, Details zu Ihnen und Ihrem Bike eingeben und los geht’s! Für Fragen: Kundenservices: Tel. +43 720 230408
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Samstag, 15. Mai 2021 Extra
Gewonnene Freiheiten genießen Die Temperaturen steigen, die Sonnenstunden werden mehr. Viele Vorarlberger brennen darauf, wieder nach draußen zu gehen. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, die Menschen auf eine gute Versicherung anzusprechen“, weiß Maria Fink, Leiterin der Raiffeisen Versicherung Vorarlberg. „Dann kann jeder umso sorgloser sei-
Maria Fink Leiterin Raiffeisen Versicherung Vorarlberg
Mit einer guten Unfallversicherung kann jeder umso sorgloser seine Freizeit im Garten, beim Sanieren oder im Haushalt erleben.
ne wiedergewonnenen Freiheiten genießen.“ Selten wurde der Sommer so sehr ersehnt wie im heurigen Jahr. Die Corona-Pandemie hat den Menschen drastisch vor Augen geführt, was es bedeutet, unbeschwert nach draußen zu gehen: So sieht man überall Kinder beim Spiel in der Natur, Jugendliche und Erwachsene beim Sport, beim Spazierengehen, bei Gartenarbeiten oder beim Haussanieren. Ganz nach der Devise: „Hauptsache outdoor“. Maria Fink kann dies nachvollziehen: „Den Wunsch nach Aktivitäten im Freien kennt jeder. Doch vor dem ersten Schritt nach draußen sollte man sich über eine private Unfallversicherung informieren. Denn in der Freizeit, beim Sport, im Garten, beim Sanieren oder im Haushalt kann schnell etwas passieren.“
Kompetente Beratung Unfälle sind schmerzhaft und oft sehr schnell passiert. Ein
Radunfall, eine Verletzung bei der Gartenarbeit oder die Platzwunde beim Spiel der Kinder. In diesen Momenten wünscht man sich, eine gute Versicherung abgeschlossen zu haben. „Eine solide Unfallversiche-
rung ist aktuell wichtiger denn je“, so die Versicherungsexpertin. „Denn viele Menschen haben gerade in den vergangenen Monaten den Sport neu für sich entdeckt oder eine neue Freizeitaktivität gestartet. Klarerweise kann
gerade bei solchen, neuen Aktivitäten und Herausforderungen rasch etwas geschehen.“ Maria Fink empfiehlt daher, gründlich hinzuschauen und vorab die passende Versicherung abzuschließen: „Für jeden Lebensbereich und jedes Bedürfnis gibt es die passende Versicherung.“ Wichtig sei, sich dabei auf kompetente Beratung zu verlassen, um keine Unfallmöglichkeit auszulassen und zugleich keine unnötigen Versicherungen abzuschließen.
Mehr Unfälle daheim Trotz der coronabedingten Einschränkungen der vergangenen Monate gingen die Unfälle nur unwesentlich zurück: So konnten Schadensabteilungen von Versicherungen im ersten Halbjahr 2020 nur 15 Prozent weniger Unfallschadensmeldungen verzeichnen als in den Jahren zuvor. Verändert haben sich vor allem die Orte, an denen Unfälle geschehen: So gab es
Wichtig ist die Information über eine private Unfallversicherung.
2020 wesentlich mehr Unfälle beim Heimwerken oder im Garten als in den Vorjahren. Tipps zur Unfallversicherung Eine gesetzliche Unfallversicherung deckt keine Freizeitunfälle ab. Deshalb ist eine private Vorsorge wichtig. „Über 35 Prozent aller Unfälle geschehen im eigenen Haushalt“, so Maria Fink. Eine private Unfallversicherung bietet Sicherheit für jeden – unabhängig davon, ob berufstätig oder nicht. Auch wo der Unfall passiert, ist nicht ausschlaggebend. Wichtig sei ein weltweiter Schutz, der rund um die Uhr gelte, so Maria Fink: „Alles weitere, wie individuelle Details, Versicherungssumme, Lebenserhaltungskosten, Unfallrente oder Hubschrauberbergung, klärt jeder am besten mit einem Experten.“ Sich im Dickicht der Angebote zurechtzufinden, ist nicht immer einfach. Sinnvoll ist hier der Gang zur Beraterin oder zum Berater seiner Hausbank.
Neuer Präsident des Versicherungsverbands Den Vorsitz im Präsidium des österreichischen Versicherungsverbandes hat nunmehr Mag. Robert Lasshofer, seit Jänner 2021 Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, inne „Der Stellenwert von Versicherungen wird in Zukunft massiv zunehmen. Versorgungslücken im Alter werden größer, gleichzeitig ergeben sich durch den rasanten technologischen Fortschritt viele neue Risiken. Entwicklungen wie E-Mobilität, Smart Home, Cybersecurity erfordern intelligente Lösungen – Versicherungen sind hier ein unverzichtbarer Partner für Sicherheitslösungen der Zukunft“, sagt Mag. Robert Lasshofer. Er wird seine neue Aufgabe bis Ende 2022 ausüben. Mag. Lasshofer leitetete seit 2010 die Wiener Städtische, davor war er als Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb verantwortlich. Der gebürtige Wiener sammelte vor seiner Zeit in der Wiener Städtischen umfangreiche Erfahrungen in der Mag. Robert Lasshofer. Finanzindustrie.
WEIL KLEINE WUNDEN HEILT DAS PFLASTER!
Biotechbranche erhofft einen Schub Die Corona-Pandemie hat eine Branche in den Fokus gerückt, die bisher eher ein Schattendasein in Deutschland geführt hat: die Biotechnologie. Die Biotechszene erhofft sich einen Schub. Viola Bronsema, Geschäftsführerin des Dachverbandes Bio Deutschland in Berlin, sieht eine positive Entwicklung. Der Erfolg der Mainzer Firma Biontech, die binnen eines Jahres einen Corona-Impfstoff auf den Markt gebracht hat, zeigt, was möglich ist – insbesondere, wenn genug Geld vorhanden ist. 2020 warb die Biotechbranche hierzulande laut Bio Deutschland drei Mrd. Euro an Eigenkapital ein. Bisher lag der Höchstwert bei 1,3 Mrd. im Jahr 2018. Allerdings: Die Hälfte der Bilanz 2020 entfiel auf Biontech und Curevac.
TZT: E J NUR E1 T ERS E-SET HILF
WEIL IMMER WAS PASSIEREN KANN: MEINE RAIFFEISEN UNFALLVERSICHERUNG raiffeisen-versicherung.at/unfall
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Gilt bis 31. August 2021 für Neuverträge mit Hauptwohnsitz bzw. Lebensmittelpunkt in Österreich, nicht gültig für Konvertierungen. Raiffeisen Versicherung ist eine Marke von UNIQA Österreich Versicherungen AG.
Versicherer: UNIQA Österreich Versicherungen AG, Untere Donaustraße 21, A-1029 Wien, Telefon +43 1 211 19-0, Telefax +43 1 211 19-1419, Service Center: 0800 22 55 88, service@raiffeisen-versicherung.at, raiffeisen-versicherung.at, Sitz: Wien, FN 63197m Handelsgericht Wien, UID-Nr.: ATU 15362907
Die Branche führte bisher ein Schattendasein.
10 Vorsorgen und Versichern
Samstag, 15. Mai 2021 Extra
Sparen lohnt sich – aber nur mit der richtigen Strategie
Starinvestor Warren Buffett.
Abraten vom Zocken an den Börsen Milliardär Warren Buffett hat vor leichtfertigen Investitionen am Aktienmarkt gewarnt. Der Aktienkauf sei kein leichter Weg, um ein Vermögen zu verdienen, erklärte der 90-Jährige. Der Starinvestor sagte, dass es schwierig sei, aus den angebotenen Aktien die langfristigen Gewinner herauszusuchen. Als Beispiel nannte er die Automobilindustrie und verwies darauf, dass es 1903 mehr als 2000 Hersteller gegeben habe, von denen fast alle gescheitert seien, obwohl das Auto das Land seitdem entscheidend verändert habe. „Bei der Auswahl von Aktien geht es um mehr, als nur herauszufinden, welche in Zukunft eine tolle Branche ausmachen werden“, erklärte Buffett. „Ich will nur sagen, dass es nicht so leicht ist, wie es klingt.“ Für die meisten seien Indexfonds eine bessere Wahl als einzelnen Aktien.
Wer heute sein Geld sinnvoll zur Seite legen möchte, braucht eine gute Anlageform. Eine Kombination aus Renditechance, Sicherheit und Flexibilität ist wichtiger denn je.
produkte, wie zum Beispiel in fondsgebundene Lebensversicherungen, anzulegen“, so Betr. oec. Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorarlberg.
Ob man seine Träume finanzieren, eine Geldreserve für den Notfall aufbauen, die Fixkosten oder den Lebensstandard in der Pension sichern möchte – die Volksbank Vorarlberg begleitet ihre Kunden auf ihrem Weg zu finanzieller Unabhängigkeit.
Sicherheit und Risiko Fondsgebundene Lebensversicherungen kombinieren eine klassische und eine fondsgebundene Lebensversicherung mit Auswahlmöglichkeiten aus Investmentfonds bzw. gemanagten Portfolios. Diese Form der Anlage eignet sich vor allem zum langfristigen Vermögensaufbau (üblicherweise für Zeiträume ab 15 Jahren). Ein großer Vorteil dabei: Sie ist für jeden Vorsorgetyp geeignet. Die Aufteilung des Guthabens oder der Sparprämie kann jederzeit individuell gestaltet oder umgeschichtet werden. Auch wenn Fondspolizzen in Wertpapiere investieren, können Anleger selbst entscheiden, welches Risiko sie eingehen möchten. Ob sie chancenorientiert oder eher auf Sicherheit bedacht sind: Die Einstellung zum Risiko lässt sich über den Mix aus Fonds und klassischer Veranlagung berücksichtigen.
Gerhard Hamel Vorstandsvorsitzender
Bei dem weiter anhaltend niedrigen Zinsniveau steigt die Bereitschaft, das Geld in alternative Ansparprodukte anzulegen. Sei es zum Vermögensaufbau oder zur Altersvorsorge, beim Ansparen wird gerne zum Sparbuch oder zum Bausparer gegriffen. „Bei dem anhaltend niedrigen Zinsniveau sehen wir jedoch seit Längerem eine Trendwende hin zu einer größeren Bereitschaft, sein Geld in alternative Anspar-
ESG-Kriterien „Zusammen mit dem Kooperationspartner ERGO bietet die Volksbank Vorarlberg ihren Kundinnen und Kunden die fondsgebundene Lebensversicherung ,ERGO fürs Sparen‘ an. „Das ist die perfekte
Die Experten liefern in allen Fällen ein maßgeschneidertes Lösungspaket. Lösung für einen flexiblen Kapitalaufbau für die Zukunft“, führt Gerhard Hamel weiter aus. Und: „‚ERGO fürs Sparen‘ bietet dabei eine breite Auswahl an Fonds, die unseren eigenen Qualitätsstandards bzw. jenen unserer langjährigen Partner entspricht.“ Renommierte externe Ratinghäuser analysieren viele der angebotenen Fonds nach den sogenannten ESG-Kriterien (Environmental, Social and
Governance). Dabei werden die einzelnen Unternehmen hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und ihrer Unternehmensführung untersucht und anschließend bewertet. Persönliche Vorsorgepartner Widerspricht ein Fonds den genannten Kriterien, wird er vom Angebot ausgeschlossen. „Wir verstehen uns als persönlicher Vorsorgepartner unserer
Kundinnen und Kunden. Unsere Versicherungsexpertinnen und -experten analysieren die aktuelle private, familiäre, berufliche und unternehmerische Situation und bieten ein maßgeschneidertes Lösungspaket. Die enge Zusammenarbeit mit unserem Versicherungsservice und spezialisierten Produktpartnern wie der ERGO erlaubt bedarfsgerechte und flexible Vorsorgepakete“, so Hamel abschließend.
Flexibler Kapitalaufbau für die Zukunft. Mit ERGO fürs Sparen, dem flexiblen Versicherungsplan, planen Sie Ihren Kapitalaufbau besonders clever. Fragen Sie Ihren Volksbank-Berater. VOLKSBANK. Vertrauen verbindet.
www.volksbank-vorarlberg.at/ergosparen