Mein Grundstück. Meine Zukunft.
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Mittwoch, 20. Februar 2019
Änderungen bei Raumplanung und Grundverkehr
Alternative zum Grundstückskauf
Grundstücke klug verwerten (lassen)
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Plan für die räumliche Entwicklung Gemeinden sind mit der Neuordnung der Raumplanung fortan verpflichtet, einen räumlichen Entwicklungsplan (REP) zu entwerfen, der vom Land genehmigt werden muss. Entwicklungspläne (REP) Räumliche Entwicklungskonzepte fungierten bislang als Planungsgrundlagen. Binnen drei Jahren (bis Ende 2022) müssen Gemeinden nun sogenannte räumliche Entwicklungspläne (REP) vorlegen. Diese sind verbindlich und haben Verordnungscharakter. Sie sind der Landesregierung zur Genehmigung vorzulegen. Zudem sieht die Novelle des Raumplanungsgesetzes eine zwingende Abstimmung der REP angrenzender Gemeinden vor. Die Gemeinden
müssen bei ihren Entwicklungsplänen somit stärker zusammenarbeiten, insbesondere dann, wenn die Planungen Auswirkungen über die Gemeindegrenzen hinweg haben. Der räumliche Entwicklungsplan soll alle zehn Jahre überprüft und gegebenenfalls den Raumplanungszielen angepasst werden. Darin soll auch festgehalten werden, für welche Siedlungsschwerpunkte in weiterer Folge ein Quartiersentwicklungskonzept zu erstellen ist. Neue Widmungskategorie Der gemeinnützige Wohnbau erhält eine eigene Widmungskategorie „Vorbehaltsfläche für den gemeinnützigen Wohnbau“. Im eigenen Wirkungsbereich hat sich der Gesetzgeber eine Option offengelassen. So heißt es im Gesetzestext: „Eine Widmung als Vorbehaltsfläche für gemeinnützigen Wohnbau schließt jedoch nicht aus, dass die auf diesen Flächen errichteten Gebäude und Anlagen untergeordnet auch für andere Zwecke, insbesondere für sonstiges Wohnen, verwendet werden können.“ Einkaufszentren Ein Einkaufszentrum muss zukünftig mindestens zweigeschoßig geplant werden. Eine Errichtung ist nur dann zulässig, wenn zwei Drittel der zu errichtenden Stellplätze in einer Tiefgarage oder auf dem Dachgeschoß des Gebäudes vorgesehen sind.
Impressum | Redaktion/Texte: Andrea Fritz-Pinggera, wortwerk Umsetzung: Susanne Lampert Bilder: Russmedia, Paulitsch (Titel), shutterstock, Josko Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach
Raumplanung und Grundverkehr: Was sich ab März ändert Das Ziel der Änderungen des Raumplanungs- und Grundverkehrsgesetzes ist ein aktives Vorgehen gegen die Baulandhortung. Nach langen Diskussionen und einer ebensolchen Begutachtungsfrist wurden im vergangenen November zwei Gesetze novelliert: das Raumplanungsgesetz und das Grundverkehrsgesetz. Ein Schwerpunkt der am 1. März 2019 in Kraft tretenden Gesetzesänderung war es, bereits gewidmete Flächen einer baulichen Nutzung zuzuführen. Der sparsameUmgang mit Grund und Boden soll weiterhin – wie bereits im alten Raumplanungsgesetz festgeschrieben – sichergestellt werden. Die Möglichkeiten der verdichteten Bauweise sollen – unter anderem durch ausgewiesene Verdichtungszonen mit höherer Baunutzungszahl – ausgeweitet werden.
Bebauungspflicht mit Ausnahmen Von 1998 bis 2018 ist die Bevölkerung in Vorarlberg um knapp 14 Prozent – von 346.000 Menschen auf 394.000 Personen angestiegen. Die Nachfrage am Immobilienmarkt ist hoch, der Druck auf den Grundstücksmarkt steigt durch Zuzug in den dynamischen Wirtschaftsraum Vorarlberg weiter an. Als neue Maßnahme eingeführt wurden sogenannte Erklärungsverfahren beim Erwerb von unbebauten Baugrundstücken nach dem Grundverkehrsgesetz. Käufer müssen sich verpflichten, dass sie ihre Liegenschaft innerhalb von zehn Jahren bebauen. Geschieht dies nicht, muss der Besitzer das Grundstück der Gemeinde zum Kauf anbieten. Von dieser Regelung ausgenommen sind Privatpersonen, die einmalig ein solches Baugrundstück mit bis zu 800 Quadratmetern erwerben. Weitere Ausnahmen betreffen Betriebe, die angrenzend an ihr
Gelände weitere 3000 Quadratmeter zukaufen.
ßige Bebauung erfolgt ist bzw. begonnen wurde.
Befristung bei Neuwidmungen Beim Kauf eines unbebauten Grundstückes das größer als 800 Quadratmeter ist, gilt die oben erwähnte Bebauungspflicht von zehn Jahren. Wird innerhalb dieser Frist – aus welchen Gründen auch immer – nicht gebaut, kommt es zur Rück- bzw. Umwidmung. Das Gesetz sieht keinerlei Entschädigungspflicht für den Eigentümer vor. Ausnahmen gibt es im Rahmen der Weitergabe von Grundstücken innerhalb der Familie. Wer sein bisheriges Grundstück zukünftig als Bauland umwidmen lässt, hat innerhalb einer Frist von sieben Jahren auch zu bauen. Gleichzeitig mit der Befristung wird eine Folgewidmung festgelegt. Diese ist nach Ablauf der Frist im Flächenwidmungsplan auszuweisen, wenn nicht spätestens bis Ablauf der Frist eine rechtmä-
Siedlungsschwerpunkte Erstmals wird es sogenannte Verdichtungszonen in von den Gemeinden ausgewiesenen geeigneten Bereichen geben. In diesen Zonen, die „aufgrund ihrer Lage und Beschaffenheit besonders für eine verdichtete Bebauung geeignet sind“, wird ein Mindestmaß an baulicher Nutzung festgelegt. Für Grundstücke in Verdichtungszonen gilt eine zehnjährige Frist, innerhalb welcher das Grundstück bebaut werden muss – andernfalls kann es entschädigungslos umgewidmet werden. Dem Eigentümer wird vor Umwidmung das Recht eingeräumt, der Gemeinde das Grundstück zu veräußern. Verschiedene Bedenken Die Gesetzesnovellen rufen bei verschiedenen Branchen Bedenken hervor. Zwischen „zu wenig mutig“ so wie „zu rigo-
ros“ werden die möglichen Auswirkungen bezeichnet. So wie die Industriellenvereinigung „Licht und Schatten“ in der Novelle ortet, sieht auch die Vorarlberger Eigentümervereinigung einige Punkte kritisch. Werden Eigentümer per Gesetz gezwungen, binnen einer Frist zu bauen, fördere das dennoch Zersiedelung und Leerstand. Aufgrund von Zwang errichtete Häuser werden nicht zwangsläufig vermietet, auch wenn Investoren kurzerhand auf Wohnungen ausweichen, drehe dies die Preisspirale weiter. Die Vorarlberger Notare merkten an, dass Eigentümer von Einfamilienhäusern in Verdichtungszonen verpflichtet werden können, innerhalb von zehn Jahren aus einem Einfamilienhaus ein Mehrfamilienhaus zu machen. Inwiefern es zum erhofften Aus der Baulandhortung kommt und ob die Ziele der Baulandmobilisierung und Verdichtung erreicht werden, wird sich zeigen.
Die Projektentwicklung beginnt mit dem richtigen Grundstück Eine sinnvolle Grundstücksverwertung kann nachhaltig zum Wohl vieler Nutzer beitragen. In Familienbesitz befindliche Grundstücke werden ungern veräußert. Wer ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung sein eigen nennt, weiß auch seine nächste Generation gut versorgt. Das ist der einen Familie Freud, der anderen – nämlich der Baugrund- und Wohnungssuchenden – Leid. Bei Altimmobilien zeigt sich die Situation ähnlich, allerdings lassen sich Eigentümer bei einem mit Altbestand bebauten Grundstück immer öfter von einer guten Verwertung überzeugen. Bereits ab 1000 Quadratmeter Grundstücksgröße können qualitativ hochwertige Kleinwohnanlagen errichtet und damit Wohnraum für mehrere Inte-
ressen geschaffen werden. Auch für jene, die sich nach dem Verkauf eines zu großen, beschwerlichen oder alten Hauses stattdessen über eine barrierefreie helle Wohnung freuen. „Alte Hütte“ wird Wohnanlage Professionelle Projektentwickler erkennen Potenziale und haben Ideen für die Nach- oder Umnutzung brachliegender Immobilien oder Liegenschaften. So kann aus der lange stillgelegten kleinen Werkstatt mit Wohnhaus ein völlig neues, für die gesamte Umgebung positives Projekt entstehen. Bauträger und Projektentwicklungsbüros erarbeiten Konzepte für die ideale Verwertung eines Grundstückes. Sie klären, ob eine Bebauung standortgerecht ist, achten auf die Qualität der Architektur und des Außenraumes und das Einfügen
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Im Wohnungsverkauf bieten wir Ihnen unsere gesamte Erfahrung und unser Know-how und im Grundstücksverkauf eine professionelle, sichere und kompetente Abwicklung. eines Objektes in ein Gesamtkonzept. So können sowohl hochwertiger Wohnraum als auch gute Nachbarschaftsbeziehungen geschaffen werden und der Start für eine gesamte
Quartiersentwicklung gelingen. Gute Grundstücksverwertungen achten auf den Charakter eines Ortsteiles unter Berücksichtigung sämtlicher Vorgaben wie zum Beispiel Bebauungspläne. Rendite jetzt erwirtschaften Ein Experte erläutert ein konkretes Projekt: „Wird die einzelne freie Wiese ringsum dicht bebaut ist dies nicht unbedingt mehr der geeignete Ort, in dem der Enkel ein Einfamilienhaus errichten möchte. Gemeinsam mit der gesamten Familie gelang es uns, eine Lösung zu erzielen. Auf dem Grundstück wurde eine Kleinwohnanlage errichtet, die Familie erwarb zwei Wohnungen, die Rendite aus einer Wohnungsvermietung erhält der Enkel bereits jetzt als Studienunterstützung.“ Grundstücke in guten Lagen werden
stark nachgefragt. Wer an einen Verkauf denkt, hat die Möglichkeit Qualität für Jahrzehnte zu schaffen. Stabile Werte brauchen seriöse Vermittler. Richtigen Partner wählen Wer ein Grundstück verkauft, um die Wohnbedürfnisse seiner Familie abzudecken, sollte bei der Auswahl des Objektes auf Grundriss, Wohnungsgröße und Ausstattung und die Bedürfnisse der Familienmitglieder achten. Vorarlbergs Bauträger sorgen mit ganzen Servicepaketen für die reibungslose Abwicklung einer Grundstücksverwertung. Dies beginnt bei der seriösen Schätzung, die marktkonform ist, geht über die notarielle Abwicklung von Verträgen, Berechnung von Steuerleistungen bis hin zur Planung und dem Bau eines Objektes.
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Alternative zum Grundstückskauf Mit dem privatrechtlichen Baurecht kann man sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen, ohne ein Grundstück kaufen zu müssen. Frei verfügbare Grundstücke sind rar in Vorarlberg. Mit Hilfe des sogenannten Baurechts kann auf einem fremden Grundstück ein eigenes Gebäude errichtet werden. Der Grundstückseigentümer behält seine Eigentumsrechte, während der „Bauberechtigte“ ein Bauwerk, z. B. ein Einfamilienhaus oder Betriebsgebäude darauf errichten und gegen eine Pacht dort wirtschaften kann. Er spart sich somit den Kaufpreis für das Grundstück oder kann ein Grundstück nutzen, das der Besitzer die nächsten Jahre keinesfalls veräußern möchte. Stattdessen wird ein jährlicher Bauzins für die Nutzung des Grundstücks fällig. Befristete Nutzung Das Recht zum Bauen auf fremden Grund entsteht aufgrund des Baurechtsvertrags und
durch die Eintragung im Grundbuch der Liegenschaft als Belastung (C-Blatt). Private und juristische Personen sowie öffentlich-rechtliche Körperschaf-
Alexander Stuchly i+R Wohnbau
gegen Bezahlung ein. Meistens wird ein laufendes Entgelt wie ein Bauzins bzw. Baurechtszins vereinbart. Ein Baurecht wird immer nur befristet auf einen bestimmten Zeitraum eingeräumt. Dieser Zeitraum darf nicht weniger als 10 Jahre und nicht mehr als 100 Jahre umfassen. Nur in der vereinbarten Zeit kann man die mit dem Baurecht verbundenen Rechte ausüben. Exakte Vereinbarungen
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Ein Baurechtsvertrag ermöglicht Bauen auf fremden Grund.
Empfehlenswert ist, dass im Baurechtsvertrag der genaue Zweck für die Baurechtseinräumung festgehalten wird – z. B. dass sich das Baurecht auf ein bereits bestehendes Bauwerk oder erst zu errichtendes Bauwerk bezieht, oder dass das Baurecht zum Zweck der Errichtung einer Tiefgarage eingeräumt wird. Es empfiehlt sich ebenfalls eine Vereinbarung über die Verteilung der Betriebskosten betreffend Grundstück und Bauwerk. Vor allem bezüglich der mit Grund und Boden verbundenen öffentlichen Abgaben, aber auch bezüglich Schneeräumung etc. ist dies bedeutsam. Wer einen Grund kaufen möchte, muss beim Grundbuchsauszug darauf achten, ob ein Baurecht für andere Personen eingetragen ist. Die Baurechtseinlage ist nämlich übertragbar, d. h. sie erlischt nicht durch den Verkauf oder ein Erbe. Ein vorzeitiges Beenden ist nur dann möglich, wenn sich der Bauberechtigte damit einverstanden erklärt. Dann muss der Eintrag unbedingt im Grundbuch wieder gelöscht werden, damit es zu keinen Streitigkeiten kommt.
Die Suche nach Baugrundstücken ist herausfordernd. Umfassendes Nutzungsrecht Der Baurechtsnehmer ist im Rahmen des Baurechtsvertrages wie ein Eigentümer zu betrachten. Er kann daher in den Grenzen, die ihm der Baurechtsvertrag zugesteht, über sein Baurecht frei verfügen. Er kann daher sein Baurecht vermieten, veräußern, insbesondere verkaufen, allfällige Kredite durch Hypotheken auf dem Baurecht absichern lassen oder auch Wohnungseigentum im Bauwerk begründen. Auch bezüglich des Erlöschens des Baurechts sieht das Baurechtsgesetz eine Beschränkung vor: So darf das Erlöschen des Baurechts wegen Verzuges der Zinszahlung nur für den Fall vereinbart werden, dass der Bauzins mindestens auf zwei aufeinander-
folgende Jahre nicht gezahlt wurde. Dies bedeutet, dass trotz einer lang andauernden Vertragsbeziehung eine Kündigung grundsätzlich fast nicht möglich ist.
endigung des Baurechts eine Entschädigung in der Höhe des bestehenden Zeitwerts des Gebäudes zu leisten ist. Dieser muss von einem Sachverständigen geschätzt werden.
Zeitwert vereinbaren Wenn das Baurecht nach der vereinbarten Zeit erlischt, fällt die gesamte Liegenschaft wieder dem Grundeigentümer zu. Auch das Gebäude fällt dann in dessen Eigentum. Dem (ehemals) Bauberechtigten bzw. seinen Erben steht dafür eine Entschädigung zu, wenn nichts anderes vereinbart ist. Diese beträgt nur ein Viertel des vorhandenen Bauwertes zum Zeitpunkt der Beendigung des Baurechts. Am besten vereinbart man daher bereits im Baurechtsvertrag, dass bei der Be-
Einvernehmliche Beendigung Es ist möglich, vor Ablauf der Vertragsdauer einvernehmlich eine vorzeitige Beendigung zu vereinbaren. Um Streitpotenzial zu vermeiden wird empfohlen, jede Form der Nutzung abzuklären. Alles, was über den Hausbau hinausgeht, sollte daher in genauen Vereinbarungen ausdrücklich festgehalten werden. Das umfasst beispielsweise das Pflanzen von Bäumen, das Anlegen eines Gartens oder die Errichtung eines Swimmingpools etc. Mehr Informationen auf www.meingrundstueck.at
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Vor dem Kauf unbedingt ins Grundbuch blicken Solarpotenzial eruieren Der „Vorarlberg Atlas“ ist ein webbasierter GISViewer, mit dem die – Geoinformationsdaten – die GIS Daten des Landes Vorarlberg betrachtet, abgefragt und ausgedruckt werden können. Mit der Suchfunktion findet man einfach und schnell jeden gewünschten Ort.
Es gilt, alle gesetzlichen Auflagen, Rechte und Beschränkungen wie das tatsächliche Eigentum der Verkäufer, etwaige Hypotheken und Pfandrechte, Vorkaufsrechte, Wegerechte, Kanäle, Leitungen, Bäche via Grundbuch zu checken. Beim Erwerb von Grund muss stets festgestellt werden, wer „bücherlicher“ Eigentümer des Objekts ist und welche Belastungen eingetragen sind. Findet man neben der Grundstücksfläche den Vermerk „Änderung der Fläche in Vorbereitung“, so weist dies auf eine künftige Veränderung des Flächenausmaßes hin, welche ihre Ursache in einer Neuvermessung der von dieser Anmerkung betroffenen Grundstücke haben kann. Daher sollte man bezüglich der Widmung bei der Gemeinde rückfragen. Auskunft im Bauamt Die Raumplanungsabteilungen von Städten und Gemeinden geben Auskunft über größere Verkehrskonzepte oder Bauvorhaben. Auch wenn eine neue Erschließungsstraße noch einige Jahre entfernt sein sollte, aber in 10 Jahren bereits die Hauptlast des Verkehrs tragen soll, ist dies aus den sehr
Entgeltliche Grundbuchabfragen sind von daheim aus möglich. langfristigen Planungen ersichtlich. Oder wird gar ein Großprojekt in der Nachbarschaft errichtet? Hier wissen langfristige Bewohner einer Ortschaft über Entwicklungen gut Bescheid. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit von Verkehrsberuhigungen: wenn im Zuge einer Quartiersentwicklung zum Beispiel der Langsamverkehr eingeführt werden sollte
oder die Durchfahrt nur mehr Anrainern erlaubt ist. Onlineabfrage möglich Zurück zum Grundbuch. Die im Grundbuchsauszug angeführten Daten der Grundstücke wie Benützungsart (Nutzung), Flächenausmaß, Adresse etc. sind Daten des Katasters und unverbindlich. Die Benützungsart wird vom Vermessungsamt nach der
Natur erhoben und hat mit der von der Gemeinde verwalteten Flächenwidmung nichts zu tun. Voraussetzung für jeden Grundstückskauf ist ein möglichst aktueller Grundbuchsauszug, der bei jedem Bezirksgericht oder Vermessungsamt über jede in Österreich gelegene Liegenschaft erhältlich ist. Abfragen sind über Notare, Rechtsanwälte oder Makler möglich. Kosten-
pflichtige Onlineabfragen kann man selbst durchführen. Für eine detaillierte Grundbuchsabfrage sollte man die sogenannte Einlagezahl – abgekürzt mit „EZ“ – der Liegenschaft und die Katastralgemeinde – abgekürzt mit „KG“ – in der diese liegt, kennen. Mindestens jedoch die Grundstücksadresse bzw. die Grundstücksnummer. Mehr auf www. auszug.at/grundbuch-preise
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Ärchäologische Funde Mit Hilfe einer Grundstücksnummer lassen sich viele wertvolle Informationen aus dem „Vorarlberg Atlas“ lesen. Für die Nutzung von Solaranlagen kann das Tool ebenfalls verwendet werden: Wie die potenzielle Besonnung oder das Solarpotenzial des begehrten Grundstücks aussieht, lässt sich aus dem Kataster detailliert herauslesen. Selbst archäologische Fundzonen lassen sich herausfinden. Die Mauerinventarisierung zeichnet jene Mauern und teilweise historische Mauerreste aus, die nicht abgetragen werden dürfen. Nähere Informationen finden Sie auf http://vogis.cnv.at
Interessenten wissen: Ein prüfender Blick ins Grundbuch ist vor dem Kauf eines Grundstücks angeraten.
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Achtung vor Einschränkung des Geh- und Fahrtrechtes Beim Kauf eines unbebauten Grundstückes ist in Bezug auf sogenannte „Dienstbarkeiten“ einiges zu beachten. Die recht verstaubt anmutenden Begriffe „Servituten“ oder „Dienstbarkeiten“ verweisen auf eine komplexe Materie. Juristisch gesehen handelt es sich um „dingliche Nutzungsrechte an fremden Sachen“. In Zusammenhang mit Grundstücken spielen Grunddienstbarkeiten wie das Wegerecht eine große Rolle. Beim Kauf eines Grundstückes ist grundsätzlich stets unbedingt zu überprüfen, ob eine Zufahrt zu einer öffentlichen Straße gegeben ist. Ohne eine Zufahrtsstraße oder einen Zufahrtsweg kann ein Bauprojekt nicht genehmigt werden. Ist eine Anbindung an das öffentliche Straßennetz nicht über die eigene Grundfläche möglich, müssen von Grundstücksnachbarn Wegdienstbarkeiten zur Anbindung gewährt werden. Mit oder ohne Grundbuch Eine Lösung besteht darin, dass die Zufahrt über das Grundstück des Nachbarn vertraglich geregelt und dieses Geh- und Fahrtrecht auch im Grundbuch eingetragen wird. Durch die Grundbuchseintragung wird es verdinglicht – das heißt, das Recht gilt nicht nur für eine bestimmte Person oder für den jeweiligen Eigentümer des berechtigten Grund-
Grundstück getrennter Liegenschaften des Antragstellers begründet, selbst wenn deren bessere Nutzung von einer solchen Verbindung abhängig ist. Der Kampf um das Wegerecht wird in Österreich oft und heftig ausgeübt.
Im Wegerecht liegen einige Tücken. stückes. Dienstbarkeiten können im Grundbuch eingetragen sein, können jedoch auch unabhängig von einer Grundbucheintragung bestehen. Selbst wenn ein Grundstück laut Grundbuch lastenfrei ist, rentiert sich eine Recherche. Und selbst ein langjähriges, per Handschlag von den Vorfahren vereinbartes Wegerecht kann durch einen Eigentümer-
wechsel auf einmal alles andere als selbstverständlich sein. Vor Ankauf einer Liegenschaft oder bei einer Störung eines Dienstbarkeitsrechtes ist daher eine Beratung durch Experten wie einen Anwalt des Vertrauens geraten. Es gibt Gerichtsurteile, die sich auf eine sogenannte „Nachforschungspflicht bei Vermuten einer Dienstbarkeit“ beziehen.
Ersessenes Recht Manchmal werden Wegerechte „ersessen“, das heißt, sie bestehen schon mindestens seit dreißig Jahren, ohne dass der rechtmäßige Grundbesitzer dagegen etwas unternommen hätte. Andere Einräumungen des Wegerechtes erfolgen durch einen Vertrag, in dem die Dienstbarkeit in einem Lageplan dargestellt
wird. Sehr selten gibt es die Einräumung eines Notwegerechtes durch richterlichen Beschluss. Ein Notweg kann nur zum Anschluss eines Grundstücks an das öffentliche Wegenetz bewilligt werden. In einem Gerichtsurteil wurde festgehalten, dass das Notwegerecht, z. B. keinen Anspruch auf bloße Verbindung zweier durch ein fremdes
Verlust des Wegerechtes Grundbücherliche Dienstbarkeiten können auch verlorengehen. Das Geh- und Fahrtrecht ist dazu da, es auch zu nutzen. Es wird nur eingeräumt, wenn es auch benötigt wird. Macht ein Berechtigter durch drei aufeinanderfolgende Jahre sein Recht nicht geltend, erlischt sein Wegerecht. Z. B. wenn der Eigentümer des Grundstücks die Benützung verhindert und der Nachbar sein Recht nicht binnen drei Jahren gerichtlich geltend macht weil er nicht dort wohnt. Durch einen Zaun, der das Fahrrecht unterbindet, tritt eine sogenannte Freiheitsersitzung ein. Dienstbarkeiten können übrigens nicht nur ersessen werden, sondern auch verjähren. Bei Verzicht und Nichtgebrauch, durch Ablaufen einer befristeten Nutzung oder durch einvernehmliche Aufhebung kann das Wegerecht ebenfalls erlöschen. Auf das Grundbuch alleine ist aus obgenannten Gründen nicht immer Verlass – eine genaue Recherche durch Makler oder Interessenten ist daher angeraten. Mehr auf www.help.gv.at
Grundstücke klug verwerten (lassen) Ein Drittel des Vorarlberger Baulandes ist – noch – ungenutzt. Verwerter haben Konzepte für neuen Wohnraum. Laut der im Jahr 2016 veröffentlichten Baulandreservenstudie der Österreichischen R au m o rd nu n g s ko n fe re n z ergab sich für Vorarlberg ein erstaunlich hoher Anteil von unbebauten, aber gewidmeten Bauflächen von 33,7 Prozent. Im Österreichschnitt liegt der Anteil an gewidmeten, aber nicht bebauten Baugrundstücken lediglich bei einem Viertel. Aufgeteilt auf die Vorarlberger Bezirke ergeben sich folgende Zahlen: In Dornbirn war der Anteil des nicht bebauten Baulandes mit 30,8 Prozent am geringsten, gefolgt von Bregenz mit 32,3 Prozent. In Bludenz waren laut Studie 35,2 Prozent in Feldkirch sogar 36,1 Prozent des gewidmeten Baulandes nicht bebaut. Die Gesamtfläche des gewidmeten Baulandes in Vorarlberg betrug zum Studienzeitpunkt 108,1 Quadratkilometer, die nicht bebauten Flächen lagen bei 36,6 Quadratkilometer. Befristete Neuwidmungen Experten sehen die Gefahr einer weiteren Zersiedelung, wenn gewidmetes Bauland nicht auf den Markt kommt und Kommunen neues Bauland widmen müssen. Dies war mit ein Grund für die Änderung des Grundverkehrs- und Raumplanungs-
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stücken. Ein Fachmann erläutert: „Wer sein Grundstück für Generationen bewahren will, hat zwar hehre Ziele, doch selbst sehr wenig davon. Der Entschluss, ein Grundstück zu veräußern, kann einen wichtigen Schritt in die Absicherung seines Lebensabends oder die Sicherung der Wohnzukunft der Kinder und Enkel darstellen. Wichtig ist, sich selbst über seine Wünsche im Klaren zu werden.“ Expertenrat einholen Wer einen Verkauf in Erwägung zieht, sollte dies mit seriösen Partnern realisieren. Im Vorfeld kann man sich mit Richtpreisbroschüren und eigenen Recherchen über den Marktpreis informieren. Detaillierte Gutachten von gerichtlich beeideten und zertifizierten Schätzern kommen vielfach im Erbfall zum Zuge. Bauträger und Immobilienentwickler bieten als Marktprofis ebenfalls Schätzungen an und erarbeiten Konzepte zur Grundstücksverwertung. Projektentwickler setzen strategische Schritte zur Wohnqualität für Interessenten. Wie wäre es, sein Grundstück gegen eine barrierefreie Wohnzukunft einzutauschen? Ob eine Wohnung selbst bewohnt wird, dank All-inclusivePaketen gewinnbringend vermietet wird oder für Nachfahren eine sichere Wohnzukunft darstellt, ist ein individueller Entscheid.
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Dornbirn
400–470
470–600
600–830
Hohenems
290–330
330–380
380–440
Götzis
310–370
370–460
460–520
Feldkirch
340–400
400–500
500–630
Bludenz
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310–420
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* Die Angaben beziehen sich auf die Erfahrungswerte der Hypo Immobilien & Leasing GmbH. Durchschnittspreise Euro/m². Extremwerte. Quelle: Hypo Immobilien Leasing App Richtpreise
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Wichtige Fragen beim Grundstückskauf Professionell beraten und bestens vorbereitet wird ein Grundstückskauf eine sichere Angelegenheit. Wer sämtliche Fragen im Vorfeld gut klärt und alle Schritte – am besten mithilfe von Experten – durchführt, ist bei einem so komplexen Geschäft wie einem Grundstückskauf auf der sicheren Seite. Selbstverständlich kann man vieles auch selbst eruieren, bei Fragen empfiehlt sich Expertenrat durch Anwälte, Notare, Makler oder Bauträger.
Vorarlberg Atlas mobil Im Vorarlberg Atlas werden Daten und Informationen aus den Informationssystemen des Landes Vorarlberg oder von externen Partnern wie etwa dem Bundesamt für Eichund Vermessungswesen (BEV) zusammengeführt.
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Ein Grundstücksverkauf ist Vertrauenssache. Wilhelm+Mayer Bau ist seit mehr als 80 Jahren ein Unternehmen mit Handschlagqualität. Im Vorfeld abzuklären Zahlreiche Fachfragen die im Vorfeld geprüft werden müssen, hängen bereits mit der Flächenwidmung zusammen. • Wie ist das Grundstück gewidmet? (Bauland, landwirtschaftliche Fläche etc.) • Bauauflagen bzw. wann oder bis wann und wie ist ein Hausbau erlaubt, verlangt? • Handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, Quellschutzgebiet?
Eine Checkliste kann dabei helfen, alle wichtigen Punkte im Auge zu behalten. • Welche Bebauungsvorschriften sind verordnet? (Höhe, Stil, Auflagen etc.) • Rechtliche Grundlagen wie Gehsteigräumverpflichtung, Baumschnitt bei Stromleitungen, Sturmschäden einkalkulieren • Sind in der Nähe größere Bauvorhaben/Infrastrukturmaßnahmen (Straßen, Betriebe etc.) geplant?
• I st der Verkäufer auch grundbücherlicher Eigentümer und berechtigt, das Grundstück zu verkaufen? • I st das Grundstück mit Krediten etc. belastet? •S ind Servitute wie ein Wegerecht, Fruchtgenuss etc. vorhanden? •G ibt es etwaige Vorkaufsrechte? (zum Beispiel auf Nachbargrundstücke)
Seriöse Geschäfte Handfeste Voraussetzungen müssen ebenfalls geprüft werden, um ein seriöses Grundstücksgeschäft zu ermöglichen.
Das Grundstück selbst Schließlich gilt es, Fragen zu klären, die das Grundstück selbst und eine spätere Bebauung betreffen.
• Liegt ein Bodengutachten vor? •G ibt es eine Bodenanalyse? • I st der Boden lehmig oder sandig, sind Pilotierungen notwendig? •W urde das Grundstück in der Vergangenheit industriell genutzt? •S ind Stützmauern, Sprengungen oder Baumfällungen notwendig? Störfaktoren erheben Auch das Abklopfen auf mögliche Störfaktoren im Vorfeld empfiehlt sich vor einer so umfangreichen Investition wie dem Grundstückskauf.
• Sind bei einer Hanglange etwaige Erdschichten in Bewegung? • Sind chemische Altlasten oder historische Funde auf dem Grundstück verzeichnet? • Gibt es Freileitungen/ Überlandleitungen oder sind solche geplant? • Sind Mobilfunksendeantennen oder Betriebserrichtungen im Umfeld geplant? • Können Nachbarhäuser oder hohe Bäume die Sonneneinstrahlung beeinträchtigen?
Kompakt und portabel Mussten früher Informationen über Liegenschaften wie Grenzen, Widmung, Gefahrenzonenplan etc. mühsam von verschiedenen Stellen unter großem Zeitaufwand zusammengesucht oder angefordert werden, ist das heute einfach: die gewünschten Informationen sind zusammengefasst dargestellt. Das System zeigt digitalisierte Themenkarten wie Satellitenaufnahmen, Straßenkarten oder Höhenschichtlinien, die gleichzeitig mit Datenbanken verknüpft sind. Interessant ist dies vor allem für Grundstücke in exponierten Lagen, für die der Gefahrenzonenplan von Belang ist. Der Vorarlberg Atlas Mobil www.vorarlberg.at/ atlasmobil wurde für mobile Endgeräte entwickelt.
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8 Mein Grundstück. Meine Zukunft.
Mittwoch, 20. Februar 2019 Extra/Anzeige
Mit Josko ins neue Jahr starten und von den Vorjahrespreisen profitieren Man baut oder renoviert nicht jeden Tag. Fenster, Türen, Ganzglassysteme, Naturholzböden, Sonnenschutz – die prägenden Elemente, die unseren Wohn(t)räumen Lebendigkeit, Charakter, Form und Verbindung geben, gehören zu den wichtigsten Entscheidungen für Bauherren. Wenn Sie diese sicher richtig treffen wollen, ist jetzt die beste Zeit dafür, denn Josko friert die Preise des Vorjahres ein und interessierte Bauherren profitieren noch bis Ende März davon. Ganz nach dem Motto: „Wenn einen der Preis kalt lässt, wird einem warm ums Herz!“ Und: Schnellentschlossene haben noch bis 28. Februar 2019 die Chance, einen Skitag mit Rainer Schönfelder zu gewinnen. Wohnindividualität Ob Bau oder Umbau und egal, welche Stilrichtung: Je mehr es um Wohnindividualität und die Auswahl aus beinahe unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten hochwertiger Produktlinien geht, umso mehr ist Josko der ideale Ansprechpartner für Bauherrn und Architekten. Nur bei Josko kommen Fenster, Haus- und Innentüren, Ganzglassysteme, Naturholzböden und Sonnenschutz aus einer Hand. Die Produktphilosophie dahinter: Der Smart Mix. Damit ist gewährleistet, dass für jedes Budget, für jeden Anspruch die richtige, individuelle Lösung gefunden wird – und alles mit allem harmoniert.
Aus Erfahrung wissen die JoskoExperten für Bauen und Renovieren: Die wichtige Entscheidung für die richtigen Fenster und Türen fällt oft zu Jahresbeginn!
Johann Scheuringer CEO Josko
Mit dem „Smart Mix“ ist es ganz einfach, unterschiedliche Systeme, Oberflächen, Materialen und Farben zu kombinieren. Alles ist aufeinander abgestimmt und passt harmonisch zusammen. Und deshalb friert Josko für seine Kunden bis 31. März 2019 die Preise ein (alle Josko-Produkte gibt’s bis dahin noch zum VorjahresPreis). Denn, wenn einen der Preis kalt lässt, wird einem warm ums Herz. Und wenn man dann noch die Experten für Fenster und Türen bei wichtigen Entscheidungen an seiner Seite hat, noch mehr. Im Josko-Center in nächster Nähe stehen Ihnen die Berater von der Ideenfindung bis zum fixfertigen Einbau zur Seite. Plus: Mit etwas Glück gewinnen skibegeisterte Bauherren bis 28. Februar einen exklusiven Skitag mit Rainer Schönfelder. Mehr Infos: www.josko.at
Mit den beinahe unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten des „Josko Smart Mix“ werden Wohnträume wahr.
WARM UMS HERZ − ZU PREISEN, DIE SIE KALT LASSEN!
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SCHIWOCHENENDE MIT RAINER SCHÖNFELDER GEWINNEN!
Jetzt Fenster, Türen und Naturholzböden zum günstigen Vorjahrespreis sichern. Aber nur noch bis 31.03.2019! Näheres auf josko.at *gültig für alle Plan- und Naturmaßaufträge, für Abschlüsse bis 31.03.2019, Auslieferung bis 30.09.2019, Gewinnspiel endet mit 28.02.2019