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TOP Arbeitsplätze 2022

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Top-Arbeitsplätze mit Zukunft

Bild: Julius Blum GmbH

5. März 2022

Große Nachfrage IT-Spezialisten dringend gesucht

Grüne Zukunft Jobs mit gutem Gewissen

Die Besten Arbeitgeber in Vorarlberg


Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

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Krisensichere Ausbildung mit Zukunft

Gesundheitsund Krankenpflegerin

Der pflegerische Beruf hat eine unglaubliche Bedeutung für unsere Gesellschaft. Ich weiß genau, wofür ich morgens aufstehe. „Schon in meiner Kindheit hat mich die Vielseitigkeit des Pflegeberufes fasziniert. Kranke Menschen einfühlsam und ermutigend durch den Krankheitsverlauf zu begleiten und sie individuell zu betreuen, sind Aufgaben, mit denen ich meinen beruflichen Alltag gerne verbringe. Der pflegerische Beruf hat eine unglaubliche

Bedeutung für unsere Gesellschaft. Ich weiß genau, wofür ich morgens aufstehe“, bringt es Lorena Schranz auf den Punkt. Ihre Kollegin Magdalena Nachbaur ist ebenfalls jung auf die vielen Facetten des Berufs aufmerksam geworden: „In meinem freiwilligen sozialen Jahr nach der Matura habe ich die psychiatrische Pflege für mich entdeckt. Gleichzeitig war ein Familienmitglied schwer erkrankt und stationär in Behandlung – hier habe ich den Pflegeberuf von einer anderen Seite kennengelernt.“ Spannende Ausbildungsjahre Ihre dreijährige Grundausbildung haben beide als „spannend, intensiv und abwechslungsreich“ erlebt: „Als ich den Brief mit der Zusage für die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in der Hand hielt, hat sich ein Traum erfüllt“, schwärmt Lorena Schranz noch heute und Mag-

dalena Nachbaur ergänzt. „Ich war von der Fülle der Ausbildungsinhalte richtig überwältigt.“ Das ständige Dazulernen hat die jungen Frauen in ihrer

Magdalena Nachbaur Gesundheitsund Krankenpflegerin

Die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten sehe ich definitiv als großen Vorteil. Sie machen die Arbeit interessant. Berufswahl bestätigt: „Ich habe die praxisnahe Ausbildung sehr geschätzt“, sagt Magdalena Nachbaur im Rückblick, „dazu kam die Möglichkeit, vielfältige Arbeitsfelder im In-

und Ausland kennenzulernen.“ Dank zahlreicher Praktika hat sich für beide bald herauskristallisiert, in welchen Bereichen sie sich nach der Ausbildung sehen: „Seit damals ist für mich auch das lebenslange Lernen sehr wichtig“, betont Lorena Schranz. „Es sind nicht die großen Dinge im Leben, die dich weiterbringen. Für mich sind es die kleinen Dinge, an denen ich mich tagtäglich verbessern kann.“ Weiterentwicklung Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterbildung bietet der Pflegeberuf zahlreiche: „Medizin und Pflege sind Fachrichtungen, die sich stetig weiterentwickeln – es ist wichtig, am Ball zu bleiben“, erklärt Magdalena Nachbaur. „Die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten sehe ich definitiv als großen Vorteil. Sie machen die Arbeit interessant.“ Beide Gesundheits- und Kranken-

Wissen vermitteln Bereits während ihrer Arbeit auf der Station konnten Lorena Schranz und Magdalena Nachbaur wiederum viele Schüler(innen) bei ihrem praktischen Lernen begleiten: „Es ist schön, junge Menschen bei ihrer Entwicklung zu unter-

stützen.“ Die Pädagoginnen wollen neben Fachwissen auch eine positive Grundhaltung und Freude am Beruf vermitteln. „Zudem ist ein respektvoller Umgang miteinander und Offenheit gegenüber neuen theoretischen und praktischen Inhalten essenziell. Das Leben entwickelt sich weiter, auch wir dürfen nicht stehen bleiben.“ Die aktuelle Pandemie hat die Wichtigkeit des Pflegeberufes unterstrichen. Lorena Schranz und Magdalena Nachbaur sind sich sicher, dass damit auch die Wertschätzung weiter wächst und die Pflege als eigenständige Berufsgruppe gestärkt wird. Infos unter: www.krankenpflegeschulen.at

Karrierewege Magdalena Nachbaur

Lorena Schranz

2011: Beginn Ausbildung zur Psychiatrischen Gesundheitsund Krankenpflege

2015: Beginn Ausbildung zur Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege

2014: Abschluss mit Diplom für Psychiatrische Gesundheitsund Krankenpflege

2018: Abschluss mit Diplom für Allgemeine Gesundheitsund Krankenpflege

Erstes praktisches Betätigungsfeld: auf der neurologischen Nachsorgestation N5 (LKH Rankweil)

Erstes praktisches Betätigungsfeld: auf der akutchirurgischen Station D (Spital Grabs)

Fort- und Weiterbildung: U.a. Pflege bei Menschen mit neurol. Erkrankungen, Schmerzmanagement, Aromapflege, Kinästhetik in der Pflege, ...

Fort- und Weiterbildung: U. a. Seminare mit Schwerpunkt „Präsentation, Rhetorik und Kommunikation“, Kinästhetik in der Pflege, …

Seit 2019: Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege an der GuKPS Rankweil

Seit 2020: Studium der Pflegewissenschaften mit Schwerpunkt Pflegepädagogik an der UMIT in Hall

Seit 2020: Studium der Pflegewissenschaften mit Schwerpunkt Pflegepädagogik an der UMIT in Hall

Seit 2021: Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege und Administratorin an der GuKPS Feldkirch

Die Welt der Pflege ist bunt! www.krankenpflegeschulen.at

AUSBILUNGSWEG

Lorena Schranz

Der Pflegeberuf bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterbildung.

pflegerinnen haben sich nun zu einem berufsbegleitenden Bachelorstudium für Pflegepädagogik entschieden: „Während meiner gesamten Schulzeit hat mich das Auftreten verschiedener Lehrer(innen) immer wieder fasziniert“, sagt Lorena Schranz. Das Studium ist in geblockten Wochen organisiert – das hilft, Arbeit und Weiterbildung zu vereinbaren.

KARRIERECHANCE

Frühe Faszination für Menschlichkeit: Manche sprechen nur davon, andere leben sie, und wieder andere haben die Fähigkeit, ihre sozialen Kompetenzen zum Beruf zu machen. Sowohl Lorena Schranz als auch Magdalena Nachbaur haben früh bemerkt, dass ihnen der Umgang und die Nähe zu ihren Mitmenschen liegt:

Fotos: Karin Nussbaumer

Empathie, Flexibilität, Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Interesse an Menschen und neuen Entwicklungen. So vielschichtig wie die Voraussetzungen für den Pflegeberuf sind, so facettenreich sind die Wege, die man nach der Grundausbildung einschlagen kann.


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Samstag, 5. März 2022 Extra

Top-Arbeitsplätze 3

Wirtschaft sucht 5000 Mitarbeiter und die Qualifizierung mit klarer Betreuungsstrategie von der Existenzsicherung bis zur Beschäftigung im Fokus. Unter dem Motto „Bildung schafft Chancen“ sind das Sicherstellen der Ausbildung von Jugendlichen, das Nachholen von Ausbildungsabschlüssen und „Upskilling“, d.h. Höherqualifizierung im Beruf, Schwerpunkthemen.

Knapp 9000 Menschen sind derzeit arbeitslos in Vorarlberg. Die Unternehmen im Land suchen 5000 Mitarbeiter – in allen Bereichen. Das AMS bietet dazu ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm an. So einfach ist es natürlich nicht, wie es die Zahlen zeigen. Man kann nicht 5000 arbeitslos gemeldete Personen einfach den Firmen zuteilen. Zum einen handelt es sich bei den 9000 Menschen, die Arbeit suchen, um immer wieder andere Menschen, wie Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg, informiert, zum anderen braucht es in vielen Berufen eine fachliche Kenntnis, die nicht so ohne Weiteres vorhanden ist. Außerdem sind in Vorarlberg rund 2500 Menschen langzeitarbeitslos, d. h. sie suchen seit mehr als einem Jahr ein passende Stelle. Was nicht immer einfach ist, denn fast 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen haben den Hauptschulabschluss als höchsten Bildungsabschluss, außerdem sind darunter viele Menschen, die aus verschiedenen Gründen gehandicapt sind und nicht jeden Job annehmen können. 2300 Personen in Schulung Da ist allerdings das AMS vor und bietet ein ganzes Bündel an Qualifizierungs- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen an, die helfen, die Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Derzeit befinden sich rund 2300 Personen in einer solchen Schulung. „Vor dem Hintergrund der guten Wachs-

Beim AMS wird man umfassend und kompetent zu Qualifizierungsmaßnahmen und zum Karrierepfad beraten. tumsaussichten (+3,8 Prozent Prognose Synthesis) wird sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen. Ausgehend von diesen guten Entwicklungen rechnen wir mit einer Ausweitung des betrieblichen Personalbedarfs und damit verbunden einer deutlichen Verringerung der Arbeitslosigkeit“, sagt Bereuter zur zeitnahen Perspektive. Daraus ergeben sich für das Jahr 2022 laut Arbeitsmarktservice Vorarlberg zwei

Schwerpunkte der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Zum einen soll der strukturellen Arbeitslosigkeit durch Ausbildung entgegengewirkt werden, zum anderen die Verfestigung der Arbeitslosigkeit verhindert und die Langzeitbeschäftigungslosigkeit gesenkt werden. Dafür stehen in Vorarlberg heuer 49,6 Millionen Euro für die aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung und davon sollen 20.500 Personen von den AMS-Angebo-

ten profitieren. „Nicht alle Personengruppen werden gleichermaßen von diesen Entwicklungen profitieren, denn gesundheitlich Belastete, Ältere, Geringqualifizierte und langzeitbeschäftigungslose Personen profitieren nur bedingt von der wirtschaftlichen Dynamik. Und deshalb haben wir heuer unsere Angebote auf diese Personengruppen ausgerichtet, um die Beschäftigungschancen zu erhöhen“,

AMS

betont der AMS-Landesgeschäftsführer. Qualifizierung im Fokus Das AMS rechnet mit einer Erhöhung der Zahl der Beschäftigten von rund 1600 Personen. Im Jahresdurchschnitt wird ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund 600 Personen (minus 5 Prozent) erwartet. Somit stehen im Jahr 2022 die Vermittlung mit dem Ziel der raschen Besetzung der offenen Stellen

Kurskostenförderung Insgesamt sind mehr als 23,4 Millionen Euro für verschiedene Qualifizierungsaktivitäten vorgesehen. „Davon investieren wir alleine jeweils 3,2 Millionen Euro für die Lehrstellenförderung für Unternehmen, die benachteiligten Jugendlichen (rund 711 Jugendliche) eine Chance bieten, und zusätzlich gibt es 149 Ausbildungsplätze im Ausbildungszentrum Vorarlberg (AZV) als Auffangnetz für Jugendliche, die trotz intensiver Bemühungen keinen Lehrplatz gefunden haben“, informiert Bereuter. Zusätzlich stehen noch 3, 1 Millionen Euro an Kurskostenförderung für den Erwerb von am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen zur Verfügung. Die Chancen nach einer Qualifizierungsmaßnahme einen entsprechenden Top-Arbeitsplatz zu finden, erhöhen sich nachweislich, wie die Zahlen des AMS eindrücklich zeigen. Bereuter rät allen Interessierten zu einem Gespräch mit den Beratern in den jeweiligen AMS-Stellen in Vorarlberg, die mit ihrer Expertise helfen, den richtigen beruflichen Weg einzuschlagen.


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Samstag, 5. März 2022 Extra

4 Top-Arbeitsplätze

Pflegekräfte dringend gesucht Top-Arbeitsplätze mit erheblichem Zukunftspotenzial gibt es in der Pflege, wie die Anstrengungen des Landes zeigen. Die Präsentation der Pflegepersonalbedarfsprognose bis 2030 in Vorarlberg hat einmal mehr verdeutlicht, welch erhebliche Anstrengungen es braucht, um die Pflegeversorgung in Vorarlberg aufrecht zu erhalten. „Wir sind uns der brisanten Situation voll bewusst und stellen uns dieser Herausforderung“, betonten Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher einhellig und verwiesen auf eine Reihe von Maßnahmen, die ergriffen werden, um dem Personalmangel in der Pflege wirksam entgegenzuwirken.

Das Land Vorarlberg setzt dabei vor allem auf gute und dem Bedarf optimal angepasste Ausbildungen, die Umsetzung eines angepassten Grade&Skill-Mixes und auf die Steigerung der Attraktivität von Pflegeberufen. Großer Bedarf an Pflegekräften Die Berechnungen lassen darauf schließen, dass in der stationären und in der mobilen Langzeitpflege bis 2030 aufgrund von Pensionierungen oder Austritten über 680 Pflegekräfte ersetzt werden müssen und durch die demografische Entwicklung ein zusätzlicher Bedarf von ca. 780 Personen entstehen wird. Gegenwärtig sind insbesondere Pflegeheime von einem Mangel an diplomierten Fachkräften betroffen, der aus Sozial-

Pflegeberufe sind zukunftssicher und sinnerfüllend.

betreuungsberufen zum Teil kompensiert werden kann. Der landesweite Bedarf an Diplompflegekräften, Pflegefachassistenz, Pflegeassistenz und bei den Sozialbetreuungsberufen könne bei einer konsequenten Umsetzung des optimierten Grade&Skill-Mixes mit den bestehenden Ausbildungskapazitäten gedeckt werden. Dabei stehen die Ausbildung und die Etablierung des Berufsbildes der Pflegefachassistenz im Mittelpunkt, so Landesrätin Rüscher. Masterplan des Landes Dementsprechend gelte es die in der Prognose beschriebenen Entwicklungspotenziale in den Bereichen Personalanwerbung und Personalbindung sowie zur Effizienzsteigerung zu nützen, sind sich die beiden Landesrätinnen einig. So seien vermehrt Aktivitäten zu setzen, um den mit der jüngsten Gesetzesnovelle eingeführten Beruf der Pflegefachassistenz besser bekannt zu machen und mehr Menschen für diese Ausbildung zu motivieren. Darüber hinaus ist es notwendig, einmal in der Pflege angestellte Personen im Beruf zu halten. Das erfordert Flexibilität und Kreativität in Sachen Arbeitsorganisation, Arbeitskultur und Führung. „Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen individuell angepasste Arbeitszeitmodelle, Dienstplansicherheit und die sorgfältige

Der Pflegebereich bieten breite Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven. Einschulung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, damit diese nicht überfordert werden und das Unternehmen gleich wieder verlassen“, erklärte Landesrätin Wiesflecker. Ein Masterplan werde gerade erarbeitet, in dem in mehreren Handlungsfeldern Maßnahmen definiert werden. Bündel an Maßnahmen Landesrätin Rüscher verwies auf die in der Landessanitäts-

abteilung eingerichtete Steuerungsgruppe zur besseren Koordination der Pflegeausbildungen und deren Anpassungen an den Bedarf, in der die Ausbildungseinrichtungen und die Krankenhausbetriebsgesellschaft ebenso wie Pflegeheime und die Hauskrankenpflege vertreten sind. Außerdem können Synergien genutzt werden, indem die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen im Lande zu einer einzigen mit

APA

drei Standorten zusammengeführt werden. Ergänzend dazu wird eine zentrale Praktikumvergabestelle für die Auszubildenden aufgebaut. Umfassende Informationen zur den Pflegeberufen in Vorarlberg und zur entsprechenden Ausbildung auch für Quereinsteiger sind bei der Krankenpflegeschule oder in den Landeskrankenhäusern abzurufen, natürlich gibt es auch im Internet unter pflegewege.at Informationen.

Es ist ein Kraftakt für uns alle Hinblick auf die Qualifizierung von arbeitslosen Menschen: Noch immer haben rund 44 Prozent der Arbeitslosen nur einen Pflichtschulabschluss. Qualifizierung der Mitarbeiter(innen) bleibt eines der zentralen Themen. „Aber genau das haben wir selbst in der Hand. Mit gezielter betrieblicher Personalentwicklung kann man aktiv gegensteuern. Die Förderungen der Kosten von Weiterbildungsmaßnahmen sind jedenfalls vielfältig. Und nicht zu vergessen unser Paradesystem: Die Lehre“, betont der WKV-Präsident. Aufgrund der demografischen Herausforderungen ist es unter anderem essenziell, verstärkt auch atypische Zielgruppen wie Maturant(inn)en von den Vorzügen einer Lehre zu überzeugen bzw. für sie attraktive Ausbildungsangebote zu schnüren. WKV-Präsident Metzler: „Der Weg aus dem Dilemma ,Mitarbeiter(innen)mangel‘ ist ein Kraftakt, der uns alle fordert.“ ANZEIGE

Die Qualität der Arbeitsplätze in Vorarlberg ist außerordentlich hoch, allerdings ist der Mitarbeiter(innen)mangel längst in allen Branchen Realität. Unternehmen stehen vor der Problematik, geeignete Bewerber(innen) und zukünftige Mitarbeiter(innen) zu finden. Die Digitalisierung, der globale Wettbewerb, der demografische Wandel, institutionelle Veränderungen und die Ansprüche junger Talente verändern unsere Arbeitswelt radikal. Organisation und Mitarbeitende stehen vor ständig neuen Herausforderungen. Unternehmen mit hoher Anziehungskraft haben dabei einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt. Gerade in Zeiten eines immer größer werdenden Mangels an Arbeitskräften. Je besser es ein Unternehmen versteht, sich glaubwürdig darzustellen, umso eher wird es geeignete Mitarbeiter(innen) ansprechen. Die Marke „Attraktiver Arbeitgeber“ wirkt idealerweise auch nach innen: Beste-

Daten & Fakten Für jene, die bereit sind, einen überregionalen Arbeitsplatz anzunehmen, könne auch bessere Unterstützung helfen.

Hans Peter Metzler WKVPräsident

Eine hohe Qualität der Ausbildung ist wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen.

hende Mitarbeiter(innen), die sich mit dem Unternehmen identifizieren können, sind in der Regel motiviert, zeigen Engagement und bleiben ihrem Arbeitgeber länger erhalten. Beruf und Familie vereinbaren Besonders das Thema Vereinbarkeit ist zu einer betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit geworden. Gerade dort, wo Arbeitskräfte ohnehin knapp sind und Kinderbe-

treuungsplätze aufgrund der örtlichen Gegebenheiten rar sind, ist das Bemühen um eine bessere Vereinbarkeit ein wesentlicher Bestandteil für ein erfolgreiches Employer Branding und die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. „Wir müssen massive Anstrengungen gegen den Arbeitskräftemangel unternehmen. Dazu zählt die gezielte und konsequente Vermittlung“, sagt Wirt-

schaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. Diese sollte durchaus auch über Bundesländergrenzen hinweg geschehen. Dabei helfen könne auch eine bessere Unterstützung für jene, die bereit sind, einen überregionalen Arbeitsplatz anzunehmen. Ebenso gelte es negative Anreize wie den unbefristeten geringfügigen Zuverdienst zum Arbeitslosengeld bei der Arbeitsmarktreform zu thematisieren.

Foto: Shutterstock

Anreize schaffen Zusätzlich tritt der WKV-Präsident für den verstärkten Einsatz von Beschäftigungsanreizen ein. Dazu zählen etwa die Eingliederungsbeihilfe oder Kombilohnmodelle. Aber auch betriebsnahe Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte seien nötig, um den Betrieben zu den benötigten Fachkräften zu verhelfen. Besonderer Handlungsbedarf besteht in

• Arbeitgeberbetriebe: 8017 • 1 bis 9 Mitarbeitende: 77 Prozent (6175) • 10 bis 49 Mitarbeitende: 18,8 Prozent (1505) • 50 bis 249 Mitarbeitende: 3,5 Prozent (281) • 250 und mehr Mitarbeitende: 0,7 Prozent (56) Kontakt: WKV Wichnergasse 9 6800 Feldkirch www.wko.at


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„Du brauchst ein förderndes Umfeld!“ Wenn Späne fallen, ist bei Zerspanungstechnikerin Lena Andreis alles gut – Metall ist genau das richtige Material für sie. Lena waren mehrere Dinge schon in der Schule klar: Sie wusste schnell, dass ihr Beruf etwas mit Technik zu tun haben soll, dass sie Action braucht und nach den BIFO-Tagen, dass Blum genau der richtige Arbeitgeber für sie ist. Lena fühlte sich von Anfang an gut aufgehoben, schätzte das gut durchdachte Ausbildungsprogramm während ihrer Lehrzeit und den Respekt, der ihr von den Ausbildenden entgegengebracht wurde. „Als junger Mensch gibt dir das ein gutes Gefühl, wenn du neu bist und alle bemüht sind, dir etwas beizubringen, vor allem mit einem durchstrukturierten Programm“, hält ihre Begeisterung für diesen Einstieg bis heute an. Dass die 26-Jährige ihre Ziele verfolgt,

Ich wollte unbedingt selbst ausbilden und hab wirklich jede Unterstützung von meinen Vorgesetzten erhalten, meinem Traum Tag für Tag näherzukommen. Lena Andreis Ausbildnerin bei Blum

zeigt ihr Werdegang. Lena startete 2010 bei Blum und leitet seit 2 Jahren ein Team aus 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bauteilfertigung im Bereich Drahterodieren. Dabei gefällt ihr vor

Lena Andreis hat ihre Lehre zur Zerspanungstechnikerin bei Blum begonnen. Mit nur 26 Jahren ist sie bereits Ausbildnerin und leitet ein 14-köpfiges Team. allem die Tatsache, dass sie ein gemischtes Team leitet.

leiten“, erzählt die ehemalige Teamturnerin.

Schritt für Schritt Seit ihrem ersten Tag im Vorarlberger Familienbetrieb hat es eigentlich keinen Stillstand für Lena gegeben. „Ich wollte unbedingt selbst ausbilden und hab wirklich jede Unterstützung von meinen Vorgesetzten erhalten, meinem Traum Tag für Tag näherzukommen“, erzählt sie. Nach der Lehre ging es Schritt für Schritt in Richtung Ausbildnerin. „Ich war zwei Jahre an der Maschine, dann wurde ich vorbereitet für die Aufgabe als Auszubildende und durfte schließlich selbst ein Team

Gut vorbereitet Den Einstieg für die Führungsposition bildete ein „First-step-Lehrgang“ – in diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden viele Tipps und werden in Fähigkeiten wie etwa Gesprächsführung trainiert. „Wir werden auf die Führungsaufgaben von internen und externen Expertinnen und Experten gut vorbereitet“, erzählt Lena. Aktuell absolviert die junge Teamleiterin den Führungskräftekurs mit insgesamt 5 Modulen und hat die Hälfte schon geschafft.

Förderndes Umfeld Dass Lena heute da ist, wo sie immer hinwollte, hat für sie mehrere Gründe: „Ich wurde von meinem Vorgesetzten und von Kollegen motiviert und gefördert. Sie haben an mich geglaubt und mich ermuntert, diesen Weg weiterzugehen, den ich mir vorgenommen habe.“ Und die Zerspanungstechnikerin hat sich nie gescheut vor den ihr übertragenen Projekten und Aufgaben. Grundsätzlich kann die Neo-Vorgesetzte den Weg nur weiterempfehlen: „Ich schätze dieses Angebot der Weiterentwicklung bei Blum. Dass ich mir Führungskompetenzen aneigne und der Austausch mit

meinen Kolleginnen und Kollegen, die auch Teams leiten,

Foto: Blum

bereichern mich – das bringt mich als Mensch weiter.“

Daten & Fakten Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, unterstützt durch Verarbeitungshilfen und E-Services Produktionsstandorte: 8 Werke in Vorarlberg, weitere in USA, Brasilien und Polen Mitarbeitende: weltweit 8800, in Vorarlberg 6600 Umsatz im Wirtschaftsjahr 2020/2021: 2.376,75 Mill. Euro Auslandsumsatz: 97 % Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen: 33 weltweit belieferte Märkte: über 120 www.blum.com

www.blum.com/jobs


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Hydro Nenzing als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet Selbstverteidigungskursen, Bewegungsanalysen, Laufevents, diversen Ausbildungsangeboten und vielem mehr auf die Beine gestellt.

Der Aluminiumspezialist in Nenzing hat seine Segel auf Wachstum ausgerichtet. Dabei wird nicht nur die Produktionskapazität erweitert, sondern auch das Team Nenzing.

Attraktive Weiterbildungen Die Kompetenzen der Mitarbeitenden stehen bei Hydro Nenzing an oberster Stelle. Um die Entwicklung der Mitarbeitenden zu fördern, werden attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten und Fortbildungen angeboten, sowohl intern als auch in Zusammenarbeit mit externen Partnern und Institutionen. Damit sollen die Mitarbeitenden auf die Themen von morgen vorbereitet werden und neben den fachlichen auch ihre sozialen Skills ausbauen ANZEIGE können.

Hydro Nenzing hat in den nächsten Jahren Großes vor und bereitet sich auf Wachstum vor. Dabei spielen vor allem die Mitarbeitenden eine zentrale Rolle, denn man weiß: Kompetente und motivierte Mitarbeitende sind die Basis für den zukünftigen Erfolg. „Fachkräfte sind sehr gefragt, besonders im technischen Bereich. Für uns stehen die Zeichen auf Expansion und gerade in diesem Bereich bieten wir attraktive Jobs für

Verena Geuze

Wissenswertes

Lehrlingskoordinatorin

Wir bieten herausfordernde und abwechslungsreiche Berufsbilder in einem modernen Arbeitsumfeld. junge Talente, die sich weiterentwickeln wollen“, erklärt Verena Geuze, zuständig für Recruiting & Learning. Gelebte Unternehmenswerte Zusammenarbeit, Mut und

Team Nenzing unterwegs: Zusammenhalt wird großgeschrieben. verantwortliches Handeln – viel mehr als „nur“ Unternehmenswerte. Das Team Nenzing forscht gerne, probiert Neues aus und geht neue Wege. Das funktioniert Dank der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit: von der Entwicklungs- und Produktdesignabteilung über den Vertrieb und die Produktion bis hin zur Administration. Innovation spielt aber nicht nur im Bereich Produktion eine große

Rolle, auch im Bereich Recruiting, Weiterbildung und Benefits geht man neue Wege. Modernes Arbeitsumfeld In Zeiten rasanter Veränderungen, Internationalisierung und Digitalisierung müssen Mitarbeitende immer flexibler werden. Der Nenzinger Standort des norwegischen Konzerns weiß aber auch um die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und

Foto: Fotorights Bludenz läuft

Beruf. „Optimale Rahmenbedingungen für Familien bereitzustellen, das liegt uns am Herzen“, erklärt Verena Geuze. „Wir setzen uns für eine leistbare Familienzeit ein und unterstützen den Papamonat finanziell, betreiben Karenzmanagement für einen optimalen Wiedereinstieg und versuchen mit Gleitzeitmodellen/Zeitkonten und HomeofficeMöglichkeiten flexibel zu bleiben.“

Benefits für die Belegschaft Die Ausgeglichenheit und Gesundheit der Belegschaft versucht das Nenzinger Unternehmen durch attraktive Sozialleistungen zu fördern: Inhouse-Massagen, Vergünstigungen für Yoga und Fitnessstudio, JobRad, Inhouse-Impfangebote sowie Seh- und Hörtests. Zusätzlich wird jährlich ein Gesundheitsprogramm mit zahlreichen attraktiven Angeboten wie

Hydro Nenzing entwickelt und produziert jährlich mehr als 44.000 t Aluminiumprofile auf drei Strangpresslinien und einem eigenen Bearbeitungszentrum mit über 450 Mitarbeitenden. www.hydro.com/ team-nenzing 17 Lehrlinge: Maschinenbautechniker(in), Industriekauffrau(mann) und InformationstechnologieSystemtechniker(in). www. hydro.com/lehremitprofil Hydro Nenzing Austraße 16, 6710 Nenzing

Gestalte mit uns die Zukunft! Werde Teil vom Team Nenzing! Wir suchen stetig nach motivierten technischen sowie kaufmännischen Fachkräften. Du möchtest dich in deinen Stärken weiterentwickeln und berufliche Ziele erreichen? Dann bewirb dich bei uns.

Folge uns auf Social Media! Facebook HydroinOsterreich | Instagram hydro.nenzing

A story shaped by you.

hydro.com/team-nenzing

Wir sind Hydro: Eine globale Familie aus 30.000 Menschen. Wir sind in einer großen Bandbreite von Marktsegmenten vertreten, die von Aluminium über Metallrecycling und Energie bis hin zu erneuerbaren Energien reichen, und verfügen über einen umfassenden Wissens- und Erfahrungsschatz. Wir setzen uns entschlossen für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft ein.

Hydro Nenzing | Austraße 16 A-6710 Nenzing | +43 5525 601-0


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Arbeitsplätze der Zukunft Auto Gerster ist ein Familienunternehmen, das bereits in dritter Generation geführt wird. Mit vielen Benefits und beruflichen Möglichkeiten präsentiert es sich heute mit Opel, Ford, Peugeot und Suzuki als attraktiven Arbeitgeber. „Service mit Persönlichkeit“ – das ist das Motto von Auto Gerster und wird den Mitarbeiter(inne)n von Anfang an vermittelt. Darüber freuen sich auch die Kund(inn)en. Mit einem Verkauf von rund 2500 Neuwagen, 900 Gebrauchtwagen, 30.000 Werkstattdurchgängen gehört Auto Gerster zu den bedeutenden Autobetrieben in Vorarlberg. Drei eigene Standorte in Dornbirn, Koblach und Bludenz sowie zahlreiche Vertragspartner sichern eine breite regionale Verteilung für Kund(inn)en im Ländle. Top-Arbeitsplatz Dass Auto Gerster sich als Top-

Christoph Gerster Geschäftsführer

Hohe fachliche Qualität sowie Sozialkompetenz und Selbstwertgefühl – darauf legen wir bei der Ausbildung der Lehrlinge großen Wert. Wichtig sind uns auch motivierte Mitarbeiter(innen) mit guten Umgangsformen und einer hohen Bereitschaft zur Weiterbildung.

Arbeitsplatz profiliert, hängt vor allem mit den zahlreichen Benefits und Rabattaktionen von Partnerbetrieben für die

Auto Gerster bietet in vielen Berufssparten diverse Jobs.

Elektroauto und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch. Deshalb gibt es in der Kfz-Techniklehre Spezialmodule. Mitarbeitenden zusammen. An oberster Stelle steht für den Familienbetrieb die Gesundheit aller Mitarbeiter(innen), die durch den eigenen Betriebsarzt gewährleistet wird. Ab dem ersten Tag gibt es sowohl hausinterne umfangreiche Einschulungen als auch externe Weiterbildungsmöglichkeiten. Auto Gerster fördert das flexible Arbeiten durch die Gleitzeitregelung und gegebenenfalls einer Vier-Tage-Woche. Weitere Benefits gibt es von Betrieben in der Region wie Skinfit, Intersport oder Panto-Outdoor. Ein eigener Parkplatz und Mitarbeiter(innen)Abende stärken das Miteinander im ganzen Team.

IHR SPEZIALIST FÜR: ✔ Allradfahrzeuge 4 x 4

✔ Leasing & Versicherung ✔ Reparatur & Instandsetzung ✔ Lack und Karosserie

www.auto

✔ Elektromobilität

gerster.at

✔ Flotten | Gewerbekunden | Nutzfahrzeuge

Vielseitige Möglichkeiten Als innovatives und zukunftsorientiertes Autohaus in einem dynamischen Umfeld hat Auto Gerster längst erkannt, dass der Erfolg einer Unternehmung heute vor allem von der Qualifikation, Leistungsbereitschaft und der Flexibilität seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt wird. Zukunftssichere Jobs und berufliche Aufstiegssowie Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es deshalb genug. Der Beruf der/des KfzTechniker(in) ist längst nicht mehr das, was er noch vor einigen Jahren war. Die Motoren und Antriebsarten ändern sich laufend, weshalb in der Lehrausbildung auch Spezial-

module wie Systemelektronik oder Hochvolt-Antrieb zur weiteren Vertiefung gewählt werden können. „Die Mobilität, in welcher Form auch immer, wird ein wichtiges Thema bleiben. Der Markt zeigt, es geht in Richtung Zukunft. Elektroautos und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch. Eine Ausbildung in der Kfz-Branche hat definitiv Zukunft“, so der Geschäftsführer Christoph Gerster. WeitereBerufebeiAutoGerster sind jene der Kfz-Spengler(in), Kfz-Lackierer(in) in den hauseigenen Lack- und Karosseriezentren in Dornbirn und Bludenz, Betriebslogistiker(in) sowie Kundendienst-Berater(in) bzw. Kundendienstassistenz.

Fotos: Auto Gerster

Daten & Fakten Alles aus einer Hand: Auto Gerster ist Allradspezialist, Flotten- und Gewerbekundenprofi, Fachmann in der Elektromobilität, Leasing & Versicherung mit eigenem Lack- und Karosseriezentrum. • 141 Mitarbeiter(innen), davon sind 24 Lehrlinge • Vier Standorte • GF: Christoph Gerster Kontakt: Auto Gerster, Schwefel 84, 6850 Dornbirn, Mail: office@autgerster.at Tel. 05572 3751 177 www.autogerster.at


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Samstag, 5. März 2022 Extra

8 Top-Arbeitsplätze

Sprossen auf dem Weg nach oben den eine AHS-Matura machen, der Weg zur Höherqualifizierung geht jetzt auch über die Lehre“, resümiert sie.

Ministerrat macht den Weg frei. Gewerbe und Handwerk über die Aufwertung der Lehre mit dem Bildungsweg „Höhere Berufliche Bildung“ sehr zufrieden. „Dieser Tag ist für den Wirtschaftsstandort Österreich und für die heimischen Fachkräfte historisch: Mit der Höheren Beruflichen Bildung wird ein eigenständiger berufspraktischer Bildungsweg geschaffen, der nahtlos an die Lehre anschließt und parallel bzw. gleichwertig zum schulisch-akademischen Bildungsweg verläuft. Ein immens wichtiger Schritt zur Aufwertung des dualen Systems“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die Ministerratssitzung am 23. Februar. Das Gewerbe und Handwerk, der größte Ausbildner des Landes, freut sich über den Startschuss für die Höhere Berufsbildung ganz besonders. „Das gibt ambitionierten Jugendlichen, die im Beruf ihre praxisorientierten Fähigkeiten ausleben wollen, dieselben Entwicklungschancen in die Hand wie Schülerinnen und Schülern oder Studierenden, die stärker auf theoretisches Wissen fokussiert sind.“ Lückenlose Karriereleiter Die berufsbegleitend-praktische Karriereleiter wird künftig zusätzliche „Sprossen“ erhalten, auf denen Bildungswillige höher klettern können: So wird eine Lücke, die derzeit

Handwerksmeister ihres Faches sind nach langen Verhandlungen Fotos: Reuters Akademikern gleichgestellt. zwischen der Lehrabschlussprüfung und der Meisterprüfung bzw. der Befähigungsprüfung klafft, geschlossen. „Mit der NQR-Stufe 5 werden formale Abschlüsse mit einem Titel möglich sein, die gleichwertig mit einem HTL-Abschluss eingestuft und voraussichtlich höher zu bewer-

ten sein werden als eine AHS-Matura. Diese Qualifikationen sind angesichts des großen Fachkräftebedarfs äußerst gefragt; die Absolventinnen und Absolventen werden sich ihre Jobs aussuchen können“, sagt ScheichelbauerSchuster. „Es muss niemand mehr nur aus Prestigegrün-

Für Handwerk und Gewerbe ein richtiger Meilenstein.

APA

Karriere machen bei der Wiener Städtischen

ten sich umfassend abgesichert wissen. Dadurch steigt der Bedarf an kompetenten Versicherungsberater(inne)n. Die Wiener Städtische sucht in Vorarlberg Personen, die ihre Karriere im Unternehmen starten möchten.

Die Wiener Städtische zählt nicht nur zu den führenden Versicherungsunternehmen in Vorarlberg, sondern ist auch ein attraktiver Arbeitgeber: spannende, abwechslungsreiche Tätigkeiten, gute Aufstiegschancen und zahlreiche Benefits sind nur ein paar Argumente, die für eine Karriere im Unternehmen sprechen.

Verlässlicher Partner in vielen Lebenslagen Das Berufsbild von Versicherungsberater(inne)n überzeugt durch zahlreiche Vorteile: Der Berufsalltag ist vielfältig, Abwechslung ist garantiert. Tag für Tag trifft man auf unterschiedliche Persönlichkeiten in individuellen Lebenssituationen. Auf jede dieser Personen stellt sich die/der Versicherungsberater(in) im Beratungsgespräch neu ein und findet so für jede Lebensphase die optimale Versicherungslösung. Kein Beratungsgespräch gleicht dem anderen, jeder Kunde/jede Kundin erhält eine individuelle Betreuung. Apropos Beratungsgespräch: Hier setzt die Wiener Städtische auf ein umfassendes Digitalisierungskonzept und verbindet das Beste aus der Online- und Offline-Welt. Die/ der Versicherungsberater(in) von heute ist mit digitalen Tools ausgestattet, mit denen sie/er den Kund(inn)enbedarf analysieren und die geeigneten

Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen steigt. Diese Entwicklung hat die Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt. Ob in Gesundheitsfragen, wenn es um die richtige Altersvorsorge geht oder um die Absicherung des eigenen Besitzes: Die Vorarlberger(innen) möchAlexander Meier Landesdirektor-Stv. Wiener Städtische in Vorarlberg

Das Regionalitätsprinzip ist fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Die Nähe zu unseren Kund(inn)en sowie die Betreuung durch kompetente Versicherungsberater(innen) sind essenziell für Kundenservice auf höchstem Niveau.

Berufsbegleitend Die berufliche Höherbildung ist nicht nur berufsbegleitend möglich, sondern sogar zwingend so vorgesehen. Wie im dualen Bereich üblich, erfolgt der Erwerb der Qualifikationen nämlich im Betrieb und in einer Bildungsstätte. „Das ist viel näher an der Lebensrealität arbeitender Menschen, denn die wenigsten können sich eine Auszeit nehmen und sich für geraume Zeit nur der Schule oder außerbetrieblichen Fortbildung widmen“, so ScheichelbauerSchuster. Die Krönung der fachlichen Qualifikation wird im Handwerk der Meistertitel bleiben. Der neue berufsbezogene Bildungsweg eröffnet aber die Möglichkeit, noch darüber hinaus branchenübergreifende Kompetenzen zu erwerben, vorstellbar sei dabei eine Fokussierung auf Themen wie Management, Führungskompetenz, Rechnungswesen oder Marketing. Renate Scheichelbauer-Schuster: „Qualifikation ist der wichtigste Wettbewerbsfaktor unserer Zeit. Österreich kann nun einen Riesensprung vorwärts und verlorenes Terrain wettmachen. Wer Freude am Beruf hat, der hat auch Lust auf neue Kompetenzen: Der neue Rahmen für die berufsbezogene Bildung stärkt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Betriebe auch international.

Produkte anschaulich erklären kann. Abgeschlossen wird der Beratungsprozess mit der digitalen Unterschrift der Kund(inn)en. Gesucht werden kommunikative, sozialkompetente Persönlichkeiten mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Eigenorganisation. Denn Versicherungsberater(innen) begleiten ihre Kund(inn)en im Idealfall ein Leben lang durch die unterschiedlichsten Lebensphasen. Zudem sind sie wichtige Ansprechpartner(innen) – gerade auch im Schadensfall. Künftige Versicherungsprofis sind außerdem engagiert und zielstrebig, leistungsorientiert und flexibel. Gute Karrierechancen Die Wiener Städtische ist ein stabiler Arbeitgeber und bietet ihren Mitarbeiter(inne)n einen sicheren Arbeitsplatz, Top-Karrierechancen und gute Verdienstmöglichkeiten. Das Unternehmen legt großen Wert auf Ausund Weiterbildung. Jede(r) neue Mitarbeiter(in) absolviert zunächst eine umfassende Grundausbildung und hat danach vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Mitarbeiter(inne)n ein fixes Angestelltenverhältnis, hohe soziale Absicherung – und vor allem: ANZEIGE einen guten Job.

Wissenswertes Auf guterjob.at bietet die Wiener Städtische Interessent(inn)en alle Infos, die es für eine erfolgreiche Bewerbung braucht. Neben Unternehmensinfos findet man Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten sowie alle offenen Stellen.

Wie eine erfolgreiche Karriere in der Wiener Städtischen verlaufen kann, beweist Christopher Geminiani, Versicherungsberater in der Landesdirektion Vorarlberg. Mit 31 Jahren zählt er zu den Fotos: Wiener Städtische erfolgreichsten Mitarbeiter(inne)n.

Angehende Lehrlinge können sich beim „Check die Lehre“-

Jobgame als Versicherungsberater(in) ausprobieren und testen, ob sie für die Lehre geeignet sind. Expert(inn) entipps zur Bewerbung sowie Interviews mit Mitarbeiter(inne)n runden das Online-Angebot ab.

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Samstag, 5. März 2022 Extra

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JOBS MIT SICHERHEIT

„Wo wir gerne a rb Das ist doch na eiten? heliegend!

Kommen auch Sie in unser Team!“ Die Möglichkeiten in der IT zu arbeiten sind so breit wie das gesamte Spektrum der Wirtschaft.

APA

IT-Fachkräfte sind sehr gefragt Die Unternehmen suchen händeringend nach IT-Kräften. In Zukunft werden auch in Vorarlberg Tausende Fachkräfte in diesem Bereich eingestellt. Mit hervorragenden Zukunftsperspektiven. Österreichweit fehlen derzeit mehr als 24.000 IT-Fachkräfte und der Bedarf wird künftig weiter steigen. Dadurch entsteht ein Wertschöpfungsverlust von 3,8 Milliarden Euro pro Jahr. Auch in Vorarlberg haben Unternehmen zunehmend Probleme qualifiziertes Personal zu bekommen. Die Fachgruppe IT in der Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert deshalb eine Ausweitung der IT-Bildung an den Schulen. Hohe Drop-out-Quote Die Thematik der Stellenbesetzung im IT-Bereich hat sich in den vergangenen Jahren enorm verschärft und betrifft nicht nur Teile, sondern die gesamten Wirtschaft. Wie der IKT Statusreport des Kärntner Instituts für Höhere Studien (KIHS) belegt, liegt in der ITBildung im Hochschulsektor ein wesentlicher Grund dafür. „Sowohl an den Universitäten als auch an den Fachhochschulen ist die Quote derer, die ihr Studium nicht abschließen, durchschnittlich höher als bei anderen Studien“, erklärt Horst Kasper, Berufsgruppensprecher der IT in

der Fachgruppe UBIT, und führt einen Grund für die hohen Drop-out-Quoten an: „Nicht selten passiert es, dass Masterstudenten oder weit fortgeschrittene Bachelorstudenten ihr Studium frühzeitig beenden, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Viele Unternehmen werben ihre Mitarbeiter(innen) direkt von Universitäten oder Fachhochschulen ab.“ Problematisch sind aber jene Studen-

Benedicte Hämmerle Obfrau der Fachgruppe UBIT

„Wir sind froh, dass unsere Fachkräfte von morgen sich für eine Ausbildung am Wirtschaftsstandort Vorarlberg entscheiden.“ tinnen und Studenten, die in frühen Bachelorsemestern die Bildungseinrichtung verlassen, denn diese gehen der IKTBranche zum größten Teil ganz verloren. Fachkräfte im Land halten Jene jungen Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, die ein IKT-Studium an einer Uni-

Code Base Camp an der Fachhochschule Vorarlberg.

SAMS

versität anstreben, müssen in Folge nach Wien oder Innsbruck übersiedeln und sind so für den Vorarlberger Markt zunächst nicht greifbar, viele von ihnen sind auch längerfristig nicht mehr für Unternehmen im Land verfügbar. Erfreulich ist aber, dass rund 85 Prozent der Vorarlberger ITStudentinnen und Studenten, die ein Studium an einer Fachhochschule absolvieren, dieses an der FH Vorarlberg in Dornbirn tun. „Wir sind froh, dass unsere Fachkräfte von morgen sich für eine Ausbildung am Wirtschaftsstandort Vorarlberg entscheiden“, betont UBIT-Fachgruppenobfrau Benedicte Hämmerle. Gegen Fachkräftemangel Um künftig den Bedarf an ITFachkräften decken zu können, fordert die Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Vorarlberg eine deutliche Ausweitung der IT-Bildung vor allem in den Volks- und Mittelschulen, aber auch im AHSLehrplan sollte Informatikbildung ein fixer Bestandteil des Lehrplanes werden. Wichtig ist es auch aufzuzeigen, dass die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich IT vielfältig sind, betont Horst Kasper: „Das gängige Klischee, dass ITFachkräfte allesamt ‚Nerds‘ sind, ist längst überholt. Die IT bietet eine große Bandbreite an Ausbildungen und ist eine Branche, in der auch Menschen mit Beeinträchtigung einen sicheren Arbeitsplatz finden können.“ Eine Lehre im Bereich der ITSystemtechnik, der IT-Betriebstechnik oder im Bereich Applikationsentwicklung/Coding bietet eine zeitgemäße Lehrausbildung in einer zukunftsträchtigen Branche, sagt der Berufsgruppensprecher der IT abschließend und verweist auf die Angebote der Unternehmen in der Branche bzw. in Vorarlberg. Ein breites Spektrum hochklassiger Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich bietet - wie schon erwähnt – die Fachhochschule Vorarlberg.

Zahlreiche Berufsfelder Michael Horvath, Feinkostmitarbeiter und Fleischermeister im EUROSPAR Dornbirn-Schwefel

Führung und Selbständigkeit Katharina Janitschek, Marktleiterin im SPAR-Supermarkt Sulz

Vereinbarkeit von Beruf und Familie Jasmin Schuchter, Kassa-Mitarbeiterin im SPAR-Supermarkt Bregenz-GWL

Bei uns findet man den beruflichen Weg, der am besten passt. Als fix verankerter Arbeitgeber bieten wir einen sicheren Arbeitsplatz mit Zukunft. Entdecken auch Sie Ihre Möglichkeiten bei SPAR unter www.spar.at/karriere.

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Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

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Den Jungen eine Chance. Karriere bei Wilhelm+Mayer „Du muascht scho epas lerna, epas si und epas wörra wella“ – so fasst ein akustischer Dialekt-Werbeslogan die Voraussetzungen für eine Lehre beim Götzner Bauunternehmen Wilhelm+Mayer zusammen. Der Aufwand, den sich das Unternehmen für seine Lehrlingsausbildung leistet, ist durchaus hoch und der Erkenntnis geschuldet, dass das Stammpersonal aus selbst ausgebildeten Kräften ein Erfolgsfaktor ist. Schon jahrzehntelang ist die Suche nach Facharbeitern auf dem Arbeitsmarkt – wenn man sie dringend braucht – ein schwieriges Unterfangen. Spitzenab-

deckung ist bewältigbar, aber das Stammpersonal, das häufig über den Erfolg oder Misserfolg eines Baustellenergebnisses entscheidet, ist unverzichtbar. Eine konsequente Lehrlingsausbildung auf hohem Niveau macht sich deshalb bezahlt. „Epas lerna“ – Lernwille vorausgesetzt Die praktischen Fähigkeiten lernen die Lehrlinge bei ihrer täglichen Arbeit auf den Baustellen. Abwechslung und Lerninhalte müssen dabei stimmen. Das erfordert Zeit. Hat ein Lehrling Mühe dem Tempo zu folgen oder wie auch immer geartete Pro-

bleme, unterstützt ein eigener Lehrlingscoach vor Ort und hilft den Anschluss an den Ausbildungsstandard wieder zu finden. Voraussetzung dafür ist der Wille zu lernen und Fortschritte zu machen. Wem bereits in der Ausbildung die Motivation fehlt, der wird im Unternehmen auf Dauer keinen Platz finden. „Epas si“ – Menschen ernst nehmen Nachdem ein überwiegender Teil der Vorarbeiter, Poliere und auch Bauleiter ihre Lehre bei Wilhelm+Mayer absolviert haben, kennen sie die Lebenssituation der Lehrlinge. Vergangen sind die Zeiten, in de-

nen man Lehrlinge als reine Hilfskräfte gesehen und eingesetzt hat. Man begegnet ihnen auf Augenhöhe und versucht sie ihrem persönlichen Potenzial nach zu fordern und zu fördern. Beinahe jedem ist bewusst, dass hier Facharbeiter heranreifen, die zukünftig im Team einen wertvollen Beitrag leisten können und werden. Auch hier wirkt das Lehrlingsteam im Hintergrund, um die Ausbildungsbedingungen zu optimieren. „Epas wörra wella“ – Ambitionen fördern „Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen“ – Lernwille

und das Ernstnehmen der Person sind Grundvoraussetzungen für eine Karriere. Und diese Karrieren werden bei Wilhelm+Mayer gefördert. Wer sich als guter Lehrling erweist und über Potenzial und Willen verfügt, wird bei weiteren Bildungsschritten unterstützt. Die Bauhandwerkerschule beispielsweise ist nach erfolgreichem Lehrabschluss eine Option, das Wissen zu verfeinern und auszubauen. Karrieren ermöglichen Bei Wilhelm+Mayer bietet sich bei einem breiten Tätigkeitsfeld im Baubereich immer wieder eine Chance der Wei-

terentwicklung. Nach Praxisjahren auf den Baustellen ermöglichen Wissen, Erfahrung und Talent Chancen auf allen Ebenen des Unternehmens.

Daten & Fakten Wilhelm+Mayer Bau Beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter und bietet in den Berufen Hochbauer, Tiefbauer, Betonfertigungstechniker und Baumaschinenmechaniker Lehrstellen an. www.wilhelm-mayer.at

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Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

Fotos: Meusburger

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Meusburger wächst auch 2022 weiter Mit positiven Prognosen und genügend Platz durch den Büroneubau in Hohenems wird der Normalienhersteller aus Wolfurt sein Team verstärke,n um weiter zu wachsen. Als weltweit führender Anbieter hochpräziser Normalien für den Werkzeug-, Formenund Maschinenbau ist Meusburger weiterhin auf Wachstumskurs. Das herausfordernde Jahr 2021 hat gezeigt, dass sich die bisherigen Erfolgsfaktoren bewähren. Die 100%ige Eigenfertigung im Bereich der Plattenproduktion und das mit 18.000 m2 weltweit größte zentrale Normalienlager sorgen konstant für garantiert höchste Qualität.

„Ein solches Wachstum ist ohne die stetige Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter (innen) nicht möglich und so werden auch die Teams noch entsprechend weiterwachsen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Guntram Meusburger. Spannende Jobs, vor allem im digitalen Bereich Der Normalienhersteller legt großen Wert darauf, seine Performance in Richtung Qualität und Lieferzeit stetig zu optimieren. Daher wurden 2021 erneut zusätzliche Projekte im digitalen Bereich begonnen. Am Markt bisher weniger bekannt ist nämlich, dass Meusburger seit einigen Jahren viele digitale Kompetenzen und

Expert(innen) unter einem Dach vereint. Dass die Kunden von diesem Service profitieren, zeigt sich vor allem darin, dass im Jahr 2021 mittlerweile über die Hälfte der Anfragen und Bestellungen über die Meusburger Webshops generiert werden. Um alle Zukunftspläne tatsächlich umsetzen zu können, ist Meusburger aktuell intensiv auf der Suche nach Mitarbeiter(innen) für die digitalen Weiterentwicklungen. Jedoch bietet das Unternehmen auch in vielen anderen Bereichen zahlreiche spannende Jobs. Neuer, dritter Standort im Ländle Mit dem Neubau des Bürogebäudes in Hohenems kann

ein weiterer Standort in Vorarlberg geboten werden. Aufgrund der Tatsache, dass Meusburger weiterhin wächst und damit auch der Bedarf an Mitarbeiter(innen) steigt, war dieses Projekt notwendig. Mit dem Grundstück in Hohenems steht dem Normalienhersteller in Vorarlberg nun genügend Fläche für Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Frühjahr dieses Jahres ziehen bereits 200 Mitarbeiter(innen) in die neuen Räumlichkeiten um. Rundumservice verspricht weiterhin deutliches Wachstum Der weltweit führende Anbieter hochpräziser Normalien aus Vorarlberg kann in der

Branche alle Produkte und digitalen Services anbieten, die die Kunden für die Umsetzung ihrer Projekte benötigen. Neben dem bereits etablierten Produktsortiment Platten, kundenspezifische Bearbeitung, Einbauteile, Heißkanal, Regeltechnik und Werkstatt-

bedarf wurde 2021 der Bereich Software & Consulting eingeführt. Dies gewährleistet den idealen Rundumservice, was für die Kunden vor allem Zuverlässigkeit sowie Projektsicherheit bedeutet und in der Region neue Arbeitsplätze schafft.

Daten & Fakten Umsatz 2021: 302 Millionen Euro Produkte und Leistungen: Platten, kundenspezifische Bearbeitung, Einbauteile, Heißkanaltechnik und Heißkanalregelung, Werkstattbedarf, ERP & Wissensmanagement für den Werkzeug-, Formen- u. Maschinenbau Kunden: über 24.000 in 81 Ländern Tochtergesellschaften: Deutschland, China, Indien, Türkei, USA, Mexiko Mitarbeiter(innen): 1700 weltweit

Wir suchen dich! Bei uns warten interessante Jobs auf alle, die eine neue Herausforderung suchen. Zu den offenen Stellen:

Ps: Ab Frühjahr 2022 sind wir auch in Hohenems!

Bewirb dich unter:

meusburger.com/karriere


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Samstag, 5. März 2022 Extra

12 Top-Arbeitsplätze

Arbeiten mit gutem Gewissen Green Economy ist ein Gebot der Stunde. Um den Klimawandel zu stemmen, entstehen neue Branchen, die die Voraussetzungen dafür schaffen. Und diese Firmen brauchen viele innovative Mitarbeiter, damit das gelingt. Als Green Jobs werden Arbeitsplätze im Umweltsektor bezeichnet. Laut Definition der Europäischen Union (EU) sind Green Jobs Arbeitsplätze in der Herstellung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen, die Umweltschäden vermeiden und natürliche Ressourcen erhalten. Diese Arbeitsplätze findet man in den verschiedensten Sparten, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie Wasserund Abwassermanagement.

Berufe mit hohem Qualifikationsniveau können ebenso dazugehören wie Lehrberufe oder Hilfsarbeiten. Der Hauptzweck von Green Jobs ist der Beitrag zum Umweltschutz. Daher können in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen Green Jobs gefunden werden bzw. können sich bestehende Berufsbilder zu Green Jobs wandeln. Beitrag zum Klimaschutz Immer mehr Menschen wollen auch in ihrem Berufsalltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine Zukunftsstudie von Wien Energie und Deloitte Österreich zeigt auf, worauf MINT-Absolventen bei der Arbeitgeberwahl besonderen Wert legen und welchen Einfluss Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf diese Wahl

Der Ausbau alternativer Energie sorgt für neue Arbeitsplätze.

haben. Jede vierte Person, so die Studie, will selbst in einem Green Job tätig sein. „Junge Menschen wollen einen Arbeitgeber und einen Job, bei dem Klimaschutz eine Rolle spielt. Es reicht nicht, wenn Unternehmen nur über Nachhaltigkeit sprechen und Strategien aufschreiben. Mitarbeitende wollen sehen, wie Nachhaltigkeit gelebt wird“, erklärt Anna Nowshad, Partnerin bei Deloitte Österreich. „Klimaschutz gewinnt im Berufsleben immer mehr an Bedeutung! Schon heute arbeiten Hunderte Mitarbeitende von uns in über 40 nachhaltigen Berufsfeldern. In Zukunft wird die Zahl an Green Jobs massiv ansteigen“, so Karl Gruber, Geschäftsführer von Wien Energie. Faktor bei Arbeitgeberwahl Green Jobs erhöhen insbesondere für umweltbewusste Menschen die Arbeitgeberattraktivität maßgeblich. Nachhaltigkeit ist allerdings generell ein wichtiger Faktor in der Arbeitgeberwahl: 40 Prozent der befragten Personen würden nicht für einen „Umweltsünder“ arbeiten. Bewegungen wie „Fridays for Future“ prägen die Gesellschaft. Das kommt auch in den Unternehmen an. Die Studie macht deutlich, dass es für viele junge Talente wichtig ist, dass ihr Arbeitgeber gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Der Energiebran-

Vor allem für Mitarbeiter von Energieerzeugern ist wichtig, dass ihr Arbeitgeber „grün“ arbeitet. APA che wird im Kampf gegen den Klimawandel von 51 Prozent der Befragten eine bedeutende Rolle zugeschrieben. Eine gewisse Unsicherheit gegenüber Green Jobs ist in der Studie ebenfalls erkennbar. Lediglich 14 Prozent der Befragten denken, dass Green Jobs das halten, was sie versprechen. Es herrscht noch Unklarheit darüber, was hinter einem Green Job eigentlich steckt und welche Berufe tatsächlich als solche gewertet

werden. Deutlich ist jedoch: Green Jobs lösen Erwartungen aus, wenn es um soziale Verantwortung und ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und daraus abgeleitete Aktivitäten geht. Insbesondere der Energiesektor, als eine der Schlüsselindustrien für den Klimaschutz, ist hier stark gefordert. „Durch die strategischen Ziele der Branche – Stichwort Klimaneutralität 2040 – werden zunehmend neue Aufgaben-

profile und Skills benötigt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind im Wandel zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit besonders gefragt“, so Nowshad. Dem eigenen Arbeitgeber vertrauen zu können, ist laut Studie eines der relevantesten Kriterien bei einer Job-Entscheidung der Zielgruppe. Die Unternehmenswerte müssen im Arbeitsalltag spürbar sein.

SPAR: Auf der Erfolgswelle reiten ein erreichbares Ziel ist. In den SPAR-Markt- sowie Gebiets-

Eine Lehre bei SPAR, dem führenden Lebensmittelhändler Österreichs, bedeutet einen sicheren Job, Abwechslung und Aufstiegschancen. Derzeit beschäftigt SPAR über 3240 Lehrlinge im In- und Ausland, davon mehr als 2630 in Österreich. Damit die SPAR-Familie weiterwächst, werden in diesem Jahr bei SPAR Vorarlberg 60 freie Lehrstellen in 14 verschiedenen Lehrberufen besetzt.

Yannic Hitzhaus Lehrling SPAR Lochau

Langweilig wird es nie, denn ich lerne alle Bereiche in meiner SPAR-Filiale in Lochau kennen. Am besten gefällt es mir in der Feinkostabteilung – ich mag den Kontakt zu unseren Kund(inn)en.

Harmonisches und freundliches Betriebsklima, Wertschätzung und eine hervorragende Qualität der Ausbildung – so beschreiben SPAR-Lehrlinge ihre Ausbildung bei SPAR, dem größten privaten Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner in Österreich. Demgegenüber steht ein eher unsicheres Zukunftsbild junger Menschen, das nicht zuletzt auf der gesamtgesellschaftlichen Situation bzw. globalen Entwicklungen gründet. Die CoronaKrise oder der Klimawandel sind Beispiele dafür. Karriere mit Lehre: SPAR bietet Perspektiven Der Berufseinstieg ist herausfordernd, SPAR macht ihn so einfach wie möglich. Lehrlinge

Nach der Ausbildung bieten wir jedem, der seine Lehre bei SPAR erfolgreich abgeschlossen hat und einen sicheren Arbeitsplatz möchte, diesen auch an. Carina Pollhammer GF SPAR Vorarlberg

leitungen und auch in den verschiedensten Bereichsleitungen sind sehr viele ehemalige SPAR-Lehrlinge zu finden“, sagt Simon Gombotz, Lehrlingsverantwortlicher SPAR Vorarlberg.

Lust auf der Erfolgswelle zu surfen? Dann bewirb dich jetzt bei SPAR! treffen auf Teamplayer, die für Fragen immer da sind, mit Rat und Tat zur Seite stehen und wertschätzend auf Augenhöhe begegnen. Ein besonderes Highlight sind die SPAR-Akademie-Klassen in Dornbirn: Praxisnahes Arbeiten wird in der Ausbildung bei SPAR großgeschrieben. Die Lehrlinge lernen während ihrer Ausbildungszeit den gesamten Markt von Grund auf kennen und erhalten von

ihren erfahrenen Lehrlingsausbildnerinnen und Lehrlingsausbildnern regelmäßige Feedbacks. Wer sich abseits des regulären Lehrplans weiteres Wissen aneignen möchte, dem steht ein großes Angebot spannender Zusatzausbildungen wie z.B. Käse- oder Bio-Expert(inn) en zur Verfügung. SPAR setzt außerdem auf professionelles ELearning: Über die SPAR-eigene Online-Lernplattform „SEPP“

Fotos: SPAR

können Lehrlinge ihr Fachwissen spielerisch vertiefen. Denn bei SPAR weiß man: Gut ausgebildete Lehrlinge sind die Zukunft für das Unternehmen. „Mit dem umfangreichen Ausund Weiterbildungsprogramm machen wir unsere Lehrlinge zukunftsfit und bieten berufliche Perspektiven auch nach der Ausbildung. Zahlreiche SPARianer(innen) beweisen, dass Karriere nach der Lehre

SPAR-Lehre zahlt sich aus: Über 4500 Euro Prämien u.v.m. Bei tollen Praxisleistungen zahlt SPAR je nach Lehrjahr bis zu 140 Euro pro Monat dazu. Für gute Berufsschulzeugnisse winken Prämien von bis zu 220 Euro im Jahr. So können sich Jugendliche während ihrer Lehrzeit über 4500 Euro dazuverdienen. Wer während der Lehre gute Praxisbeurteilungen und in der Schule Vorzugszeugnisse erhält, bekommt von SPAR den B-Führerschein bezahlt oder ein EBike geschenkt bzw. im Gegenwert Jahreskarten, Gutscheine

für den öffentlichen Verkehr. Für gute Leistungen gibt es außerdem nach dem Ende des ersten Lehrjahres ein iPad. SPAR-Lehrling Yannic Hitzhaus: „Fühle mich sehr wohl“ „Ich absolviere derzeit bei SPAR die Lehre zum Einzelhandelskaufmann mit Schwerpunkt Lebensmittel. Ich fühle mich wirklich sehr wohl in meinem Team. Der Zusammenhalt ist sehr groß und wir unterstützen uns gegenseitig. Meine Vorgesetzten haben auch immer ein offenes Ohr für mich. Langweilig wird es nie, denn ich lerne alle Bereiche in meiner SPAR-Filiale in Lochau kennen. Am meisten gefällt es mir in der Feinkostabteilung – ich mag den Kontakt zu unseren Kund(inn)en. Nach meiner Ausbildung möchte ich die SPAR-internen Weiterbildungsprogramme nutzen und wer weiß – vielleicht führe ich eines Tages sogar meinen eigenen SPAR-Markt“, sagt Yannic Hitzhaus. ANZEIGE

Jetzt bewerben Die SPAR-Familie lebt eine Kultur der Vielfalt, des Miteinanders und der Wertschätzung. Gute Voraussetzungen für eine Lehre bei SPAR sind: Interesse für Lebensmittel und Freude am Kontakt mit Menschen. Bewerbungen für den Lehrstart im Herbst 2022 sind ab sofort online über die SPAR-Jobbörse möglich: www.spar.at/lehre


Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

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Dein Traumjob wartet Teamgeist und Du-Kultur wird bei Doppelmayr und LTW täglich gelebt.

Fotos: Doppelmayr

Von Wolfurt in die ganze Welt Die Doppelmayr Gruppe entwickelt zukunftsweisende Mobilitätslösungen und leistungsfähige Materialtransportsysteme. Das beschert den Mitarbeitern des Unternehmens täglich spannende und verantwortungsvolle Aufgaben in einem internationalen Umfeld. Doppelmayr ist ein bodenständiges und zugleich modernes Familienunternehmen. Leistungsfähige Seilbahnen, effiziente Materialtransportsysteme und hochtechnologische Intralogistiklösungen gehören zu den Kernprodukten der Unternehmensgruppe. Der Weltmarktführer im Seilbahnbau sorgt immer wieder für Innovationen, Weltrekorde und auffällige Highlights. Ob in südamerikanischen Städten, in asiatischen Tourismusdestinationen oder ganz klassisch in den Skigebieten der europä-

ischen Alpen. Seilbahnen bringen überall auf der Welt ihre Fahrgäste ans Ziel. Als Verkehrsmittel im urbanen Raum sorgen Seilbahnen für komfortable Mobilität, im Sportbereich auf dem Weg auf die Skipiste oder in die Freizeit sind sie ein Vergnügen. Zu den kürzlich abgeschlossenen Projekten zählen unter anderem die Seilbahnen für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking, die hochmoderne Dreiseilbahn Eiger Express in Grindelwald sowie die größte Intralogistiklösung der Firmengeschichte. Seit Sommer 2021 ist eine Seilbahn Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Mexico City und für die Bewohner des Stadtteils Cuautepec, die direkte Verbindung zu einem der größten Verkehrsknotenpunkte der Metropole. Das Unternehmen LTW Intralogistics GmbH ist Teil der Doppelmayr Gruppe und besteht mittlerweile seit über 40

Unsere Teams entwickeln zukunftsweisende Mobilitätslösungen und leistungsfähige Materialtransportsysteme. Bei Doppelmayr und LTW wird die Leidenschaft für Seilbahnen und maßgeschneiderte Intralogistik von jedem einzelnen Mitarbeitenden gelebt. Bewirb dich beim Weltmarktführer und sei Teil eines motivierten und engagierten Teams. doppelmayr.com/jobs ltw.at/karriere

Jahren. LTW verbindet Regalbediengeräte, Fördertechnik und Software zu einem schnittstellenfreien Materialfluss. Die Experten von LTW entwickeln innovative Lösungen für den Material- und Gütertransport sowie vollautomatische Intralogistiklösungen. Vor Kurzem hat das Unternehmen den Standort in Wolfurt erweitert. Das gesamte Areal des Neubaus umfasst 5000 m2. Erfolgsfaktor Mitarbeiter Basis für den Erfolg sind die motivierten und engagierten Mitarbeiter. Werte wie Mut, Begeisterung und Wertschätzung prägen die Unternehmenskultur von Doppelmayr. Die Leidenschaft für Seilbahnen und maßgeschneiderte Intralogistik werden von jedem einzelnen Mitarbeiter gelebt. Es macht stolz, an der Entstehung von etwas mitzuarbeiten und dann zu sehen, wie es für Begeisterung sorgt. Immer wieder ist die Doppelmayr Gruppe auf der Suche nach Menschen, die zu genau dieser Begeisterung beitragen wollen. Als Qualitäts-, Technologieund Marktführer im Seilbahnbau betreibt die Doppelmayr Gruppe Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen in 50 Ländern der Welt. Bis heute realisierte das Unternehmen über 15.100 Seilbahnsysteme für Kunden in 96 Staaten.

Daten & Fakten

In Wolfurt entsteht moderne Technologie für die Mobilität der Zukunft.

Weitere Infos: doppelmayr.com/jobs ltw.at/karriere

©Jungfraubahnen

Der LTW-Neubau bietet moderne Arbeitsplätze und Raum für Weiterentwicklung.


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Samstag, 5. März 2022 Extra

14 Top-Arbeitsplätze

Vorarlbergs beste Arbeitgeber Great Place to Work stellt Jahr für Jahr die besten Arbeitgeber vor. In Vorarlberg sind derzeit 25 Unternehmen von der Organisation zertifiziert. Die Besten der von Great Place to Work zertifizierten Unternehmen Österreichs stellen ihre Vertrauenskultur eindrucksvoll unter Beweis: Für 91 Prozent der Mitarbeitenden der 40 Besten Arbeitgeber Österreichs 2021 gilt: „Dies hier ist für mich ein sehr guter Arbeitsplatz.“ Hier erleben Menschen Arbeits-Erfolgsstorys, die auf Respekt und Wertschätzung aufbauen und es sogar ermöglichen, die Krise proaktiv für eine erfolgreiche Zukunft zu nutzen. Anonyme Befragungen Great Place to Work befragt jedes Jahr Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Besten Arbeitgeber Österreichs ausfindig zu machen. Anonyme Befragungen, zu denen alle Mitarbeitenden eines Betriebs eingeladen werden, verdeutlichen: Unternehmen, die bereits vor der Pandemie aktiv Vertrauen innerhalb der Organisation aufgebaut haben, profitieren davon in herausfordernden Zeiten. Sie kommen nicht nur deutlich besser durch die Krise, sie nutzen sie proaktiv, um Transformationsprozesse voranzutreiben. „Krisenzeiten sind Bewährungszeiten. Schon nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/10 wurde nachgewiesen, dass Unternehmen mit ausgezeichneter Vertrauenskultur ein vielfach besseres Krisen-

Das Hightech-Unternehmen Omicron ist bester Arbeitgeber Österreichs und auf Platz zwölf unter Europas Großunternehmen. und Zukunftsmanagement aufweisen als ‚gewöhnliche‘ Unternehmen. In der aktuellen weltweiten Epidemie sehen wir das noch deutlicher: Betriebe, die für ihre Mitarbeitenden ein Great Place to Work sind, performen besser und nutzen die Zeit – sie handeln antifragil“, so Doris Palz, Managing Director von Great Place to Work Österreich. Die Vergleichsdaten sind eindeutig: Eine stabile Vertrauenskultur, wie sie bei „Öster-

reichs Besten Arbeitgebern“ Alltag ist, bietet Menschen auch in Krisenzeiten den verlässlichen Rahmen für Leisstungsfähigkeit: 81 Prozent bestätigen, dass die Führungskräfte wichtige Themen und Veränderungen aktiv kommunizieren, Rückfragen und Fragen an Führungskräfte sind für 84 prozent jederzeit möglich. 88 Prozent der Mitarbeitenden erleben, dass ihre Führungskräfte ihnen bei der Arbeit vertrauen und sie nicht

ständig kontrollieren. Dass auch das Krisenjahr an einer ausgeprägten Vertrauenskultur nichts ändern kann, zeigt der Vergleich: Lag der Trust Index (Mittelwert über alle Fragen) im Vorkrisenjahr 2019/20 bei 84,5 Prozent, stieg er 2020/21 bei „Österreichs Besten Arbeitgebern“ sogar geringfügig auf 84,8 Prozent. Dass plötzlich Homeoffice mit Vertrauenskultur bestens gelingt, zeigt sich in einer weiteren Vergleichsbetrachtung:

Sagten in der Vor-Corona-Zeit 90 Prozent der Mitarbeitenden, dass sie die notwendigen Mittel und die Ausstattung bekommen, um ihre Arbeit gut erledigen zu können, stimmen dieser Aussage im Corona-Krisenjahr 92 Prozent zu. Unkompliziertes Handeln wird von Mitarbeitenden als respektvoller, wertschätzender Umgang gesehen. Die Corona-Krise verdeutlichte, wie zentral gute Führungskräfte in Firmen sind. Kultu-

Foto: FA

rell starke Unternehmen, wie es „Österreichs Beste Arbeitgeber“ sind, konnten im Krisenjahr das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Führung weiter stärken. Erschreckend hingegen ein Blick in Österreichs Durchschnittsunternehmen: Nur die Hälfte der Mitarbeitenden kann hier zustimmen, dass in ihren Unternehmen die Führungskräfte gut erreichbar und unkompliziert anzusprechen waren und sind.

Expertise und soziale Skills sind gefragt Zahlreiche Arbeitnehmer wollen ihren Arbeitsplatz wechseln. Diese Jobs sind begehrt, diese Fähigkeiten gefragt. Neues Jahr, neuer Job? Die Jahreswende markiert für viele Arbeitnehmer den Startschuss ihrer Jobsuche. Jedoch ist für sie nicht immer klar, wo ihre Reise genau hingehen soll, welche Berufe das größte Zukunftspotenzial haben und welche Qualifikationen und Fähigkeiten sie dafür benötigen. LinkedIn hat deshalb die 25 Trendjobs für 2022 ermittelt – Berufsbilder mit den höchsten Wachstumsraten innerhalb der vergangenen fünf Jahre. Auf Platz eins der LinkedIn Jobs im Trend 2022 findet sich in Deutschland und Österreich der Berater für den öffentlichen Sektor. Auch darüber hinaus stehen Jobs für Berater und Manager hoch im Kurs. Ebenso zeigt sich der Einfluss des Digitalisierungsschubs der letzten zwei Jahre: Die Anzahl der Arbeitnehmer in Tech-Berufen – vom CyberSecurity-Spezialisten bis hin zum Data Engineer – steigt. Gleichzeitig ist die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer groß: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) zieht für 2022 einen Jobwechsel in Betracht. Digitalisierung zieht Kreise Die Branchen, in denen Arbeitnehmer die diesjährigen Jobs im Trend finden können, sind vielfältig: Neben Unternehmensberatungen lohnt sich generell der Blick auf den Tech-Sektor, aber auch auf Finanzdienstleister, die Immo-

bilien- und Automobilbranche sowie das Recruiting. Für Arbeitssuchende empfiehlt es sich auch, sich mit den benötigten Skills für diese Jobs zu beschäftigen. Bei etwa der Hälfte sind dies vor allem digitale Fähigkeiten, wie Kenntnisse über Programmiersprachen und Datenvisualisierung bei Produktanalysen oder über Datenschutzvorgaben und IT-Risikomanagement bei Information Security Officers.

Auch wer im Marketing arbeiten möchte, sollte heute Erfahrung in der Entwicklung von Online-Marketingstrategien und SEO-Expertise vorweisen. Zudem spielen zwischenmenschliche Fähigkeiten für den Aufbau und die Pflege von Beziehungen eine zunehmend wichtige Rolle, für Human-Resources-Experten genauso wie für Berater und Manager.

Wer Cyber Security schaffen kann, ist bei Unternehmen begehrt. Reuters


Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

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Wagner auf Wachstumskurs Die Themen unserer Zeit: Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit, damit beschäftigen sich die derzeit rund 85 Mitarbeiter(innen) des Familienbetriebs jeden Tag. Das Unternehmen ist seit Jahren für seine ausgeklügelten Energiekonzepte für verschiedenste Bereiche, vom Hotel über Industrieanlagen bis hin zu Wasserkraftwerken bekannt. Derzeit kümmern sich sieben Projektleiter um die technischen Rahmenbedingungen, die hauseigene Konstruktions- und Administrationsabteilung sowie das 60-köpfige Werkstatt- und Montageteam um die perfekte Umsetzung.

Der Markt, in dem sich das Unternehmen bewegt, ist groß und wird jeden Tag größer. Darum stehen die Zeichen für Wagner klar auf Wachstum. Mit dem neuen Produkt, der Vorfertigung von funktionsfertigen Anlagen, wird zusätzlich mit einem Wachstumsschub gerechnet. Nach vielen Investitionen in Gebäude und Infrastruktur, liegt daher aktuell der Fokus klar auf der Ausbildung und Weiterentwicklung und auf der Integration neuer Mitarbeiter(innen). „Eine Arbeit mit Sinn in einem kollegialen Team zum Wohlfühlen“, ist sich Geschäftsführer Martin Wagner sicher. Den hohen

Qualitätsanspruch hat das Unternehmen nicht nur an das Produkt, sondern vor allem auch an die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mondernste, helle Arbeitsplätze vom Büro bis in die Werkstatt, natürlich durchwegs klimatisiert. Bestes Werkzeug und saubere Autos für die Montageteams, großzügige Aufenthaltsbereiche bis hin zu E-Bikes, die auch privat genutzt werden dürfen. Wagner ist das Wohlbefinden der Mitarbeiter(innen) wichtig und das merkt man auch, nicht zuletzt weil man das Gefühl hat, dass hier wirklich jede und jeder gerne arbeitet.

Sie sehen Sich in unserem Team? Wir Sie auch! er:in t i e l t k je • Pro rukteur:in er:in n t h s c n i o e :r Z • K e h c s i hn lte:r l e t • Tec s e . Ang r:in m u f e k t a • l l nsta I H W er:in • G u a b n ge • Anla ißer:in we • Sch ng d m/w/ rli h e it L • /teilze t i e z l l o v

Infos, Bewerbungen, Initiativbewerbungen gerne bei Claudia Lusser 05552 626 09-28 oder claudia.lusser@wagnergmbh.com Betriebsareal an der Bundesstraße in Nüziders.

Wagner GmbH • 6714 Nüziders www.wagnergmbh.com

Foto: Wagner

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Carcoustics hat sich erneut als Familienfreundlicher Betrieb zertifiziert! Womit wir bei Carcoustics vor allem punkten können, ist, dass wir jede/-n Mitarbeiter/-in als Individuum betrachten und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Lösungen für herausfordernde Situationen finden. Somit können wir mit unserer Offenheit eine gute Vereinbarkeit von Familie und Privatleben mit dem Beruf ermöglichen! Werde auch DU Teil von Carcoustics und bewirb dich bei uns. Wir bieten dir die Chance, in einem mittelständischen und international agierenden Unternehmen herausfordernde und spannende Aufgaben zu übernehmen.

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*Quelle: Media–Analyse 2020/21, Erhebungszeitraum Juli 2020 bis Juni 2021; Werte unterliefen statistischen Schwankungsbreiten (http://media-analyse.at/Signifikanz); Leser in Vorarlberg; ÖWA Plus, Q4 2019, VOL.AT Portale – monatliche Reichweite in Vorarlberg

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Samstag, 5. März 2022 Extra | Anzeigen

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Sauber! Präzision milliardenfach. eine Etage höher - in eine der Kunststoffspritzgussmaschinen eingespannt. Dann wird flüssiger Kunststoff in die Hohlräume gepresst und wenn sich das Werkzeug öffnet, ist das Kunststoffteil fertig. Roboter entnehmen die Teile und legen sie sanft ab.

Höchste Präzision und medizinische Sauberkeit. Lercher bedient auch die Medizintechnik. Hinter der langen Industriefassade gegenüber dem Klauser Bahnhof verbirgt sich einer der führenden Anbieter seiner Branche in der Region - das Familienunternehmen Lercher Werkzeugbau. Als klassisches Garagen-Startup vor mehr als 40 Jahren gegründet, hat sich Lercher heute in 2. Generation von den

Geschwistern Sandra und Domink Lercher geführt - zu einem Hidden Champion im 4-Ländereck gemausert. Denn man bietet seinen Kunden sozusagen eine Komplettleistung unter einem Dach an. Fast jedes Kunststoffteil, mit dem wir im Alltag zu tun haben - ob Handy-Gehäuse oder Gerätegriff - wird im Kunststoffspritzguss hergestellt.

Doch erst mal braucht es Stahl. Bei Lercher stehen deshalb auch mehr als 40 solcher Maschinen im Obergeschoß aneinandergereiht wie eine Armada. Doch bevor die loslegen können, muss ein sogenanntes Werkzeug konstruiert und gebaut werden. In teils tonnenschweren Stahlblöcken werden dazu oft filigranste Strukturen eingearbeitet - die

Fotos: Patrick Säly

Negativformen des später zu spritzenden Kunststoffteils. Auch die mehr als 20 Lehrlinge arbeiten hier relativ rasch an den modernen CNC 5-AchsFräscentern, an Erodiermaschinen mit 8000° heißen Funken, an Schleifmaschinen mit Millionstel Millimeter-Genauigkeit und vielen anderen High-TechMaschinen. Sind die stählernen Werkzeuge fertig, werden sie -

Sauber anstatt ölverschmiert „Muss ich die Schuhe ausziehen?“ Das fragte mal ein Schnupperlehrling angesichts der sauberen Produktion bei Lercher. Industrie wird leider immer noch oft mit ölverschmierten Werkshallen gleichgesetzt. Noch sauberer als sauber geht es im neuen Reinraum bei Lercher zu. Seit man auch Kunden in der Medizintechnik hat und entsprechend zertifziert ist, erfüllen Maschinen und Roboter noch höhere Ansprüche an die Reinlichkeit des Arbeitsumfelds. Unterschiedlichste Branchen Aber auch in anderen Branchen ist Lercher sehr erfolgreich. Wer immer auf der Welt einen Küchenschrank oder eine Schublade öffnet, hat unwissentlich - auch Präzision aus Klaus in der Hand. Und auch unter der Kühlerhaube

Aurel Ströhle Lehrlingsausbilder Kunststofftechnik

Unsere Lehrlinge sind jedesmal total fasziniert, wenn so eine große Maschine auf ihre Anweisungen hin loslegt und Teile produziert. der meisten Autos sorgen kleine aber wichtige Teile von Lercher für guten Ladedruck und Kühlung. Ingsesamt mehr als eine Milliarde Kunststoffteile pro Jahr fertigt man in Klaus. Spannende Zukunfts-Jobs Die Lehrberufe „Werkzeugbautechniker:in“ und „Kunststofftechniker:in“, die bei Lercher angeboten werden, bieten eine sichere berufliche Zukunft und gutes Einkommen. Wer schnuppern kommen will, kann einfach anrufen, und die Hausschuhe ANZEIGE daheim lassen.

Daten & Fakten • 1979 gegründet und in 2. Generation geführt, mehrfach ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb • 1 Milliarde Präzisionsteile made in Klaus pro Jahr • Über 140 Mitarbeiter, davon 20 Lehrlinge in den Lehrberufen Werkzeugbautechnik, Kunststofftechnik und Konstruktion Lercher Werkzeugbau GmbH, Treietstraße 1, 6833 Klaus, T: +43 5523 62417 0, www.lehreohneleere.at, www.lercher.at

David wird Werkzeugbautechniker.

Pascal wird Kunststofftechniker.

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