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Energiewirtschafts_Feb_2019

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Energiewirtschaft

Foto: Vorarlberg Netz

22. Februar 2019

E-Mobilität Vorarlberg bleibt Musterland

Nutzung von Abhitze Dampf erzeugt elektrische Energie

Batteriespeicher FĂśrderung mit bis zu 5000 Euro


2 Energiewirtschaft

Freitag, 22. Februar 2019 Extra

Der Spritverbrauch in Vorarlbergs ­Autoflotte sinkt noch zu langsam VCÖ: Niedriger CO2-Grenzwert für Neuwagen wäre wichtiger Schritt zur Reduktion des Spritverbrauchs. Die im Dezember erzielte Einigung auf die künftigen CO2Grenzwerte für neue Pkw und Kleintransporter ist ein wichtiger Schritt zum Klimaziel und zur Reduktion des realen Spritverbrauchs, betont der VCÖ.

Ulla ­Rasmussen Verkehrsclub Österreich

Damit der Verkehr auf Klimakurs kommt, ist klimafreundliches Mobilitätsverhalten zu belohnen und CO2 zu besteuern. Er weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren der tatsächliche Spritverbrauch von Vorarlbergs Autoflotte kaum gesunken ist. Bei DieselPkw liegt der reale Verbrauch im Schnitt bei rund 6,6 Liter pro 100 Kilometer, das ist nur um 0,3 Liter weniger als im

Jahr 2000. Der Klub fordert die Einführung einer CO2-­ Abgabe nach schwedischem Vorbild sowie einen Ausstiegsplan aus Diesel und Benzin. Ein Schritt zum Klimaziel „Die Einigung auf die künftigen CO2-Grenzwerte für neue Pkw und Kleintransporter ist sehr erfreulich. Damit wird in der EU ein Schritt Richtung Klimaziel gemacht, dem aber sehr rasch noch viele weitere folgen müssen“, stellt Expertin Ulla Rasmussen fest. Im Finale von Österreichs EURatspräsidentschaft ist es gelungen, eine Einigung über die zukünftigen CO2-Grenzwerte für Pkw und Klein­ transporter zu erzielen. Es wurde festgelegt, dass die klimaschädlichen CO2-Emissionen der EU-Neuwagenflotte bis zum Jahr 2025 um 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 zu reduzieren sind und bis zum Jahr 2030 um 37,5 Prozent. Klein-Lkw sollen im Jahr 2025 ebenfalls um 15 Prozent weniger CO2 ausstoßen und im Jahr 2030 um 31 Prozent weniger als im Jahr 2021. „Die CO2Grenzwerte für Klein-Lkw sind sehr wichtig, weil aufgrund des boomenden Online-Handels immer mehr Lieferwagen unterwegs sind. Gerade in Städten sollen künftig ver-

Für 2050 soll der Verkehr ohne Verbrennungsmotoren auskommen.

Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen des Verkehrs bis 2030 um ein Drittel zu reduzieren. mehrt Elektrolieferwagen unterwegs sein, auch um die Luftverschmutzung durch die Verkehrsabgase zu reduzieren“, betont Rasmussen. Niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen bedeuten auch einen niedrigeren Spritverbrauch und eine Zunahme der Anzahl von Elektroautos. Wie wichtig niedrigere CO2-Grenzwerte für Neuwagen sind, zeigt die Entwicklung des ­realen Spritverbrauchs der Autoflotte von Vorarlbergs Haushalten. So ist der reale Spritverbrauch der Dieselautos in Vorarlberg seit dem Jahr 2000 nur um 0,3 Liter pro 100 Kilometer gesunken. Im Jahr 2000 verbrauchten die Diesel-Pkw der Vorarlberger Haushalte pro 100 Kilometer laut Statis­ tik Austria im Schnitt 6,9 Liter, heute liegt der reale Durchschnittsverbrauch bei rund 6,6 Liter.

Bei den Benzin-Pkw gab es zwischen 2000 und 2011 immerhin einen Rückgang des realen Verbrauchs von 8,4 auf 7,5 Liter, seither jedoch ist der Verbrauch nur mehr geringfügig auf rund 7,0 Liter pro 100 Kilometer gesunken. Österreichs Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen des Verkehrs bis zum Jahr 2030 um ein ­Drittel zu reduzieren. Emissionen steigen noch Derzeit steigen jedoch die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs, im Jahr 2017 waren sie höher als im Jahr 2016. Und auch für das Jahr 2018 ist mit einer weiteren Zunahme zu rechnen. „Damit der Verkehr auf Klimakurs kommt, ist klimafreundliches Mobilitätsverhalten zu belohnen und CO2 zu besteuern. Deshalb sollte rasch eine CO2-Abgabe

nach dem Vorbild Schwedens eingeführt werden“, stellt ­Rasmussen fest. Für das Jahr 2050 haben sowohl Österreich als auch die EU das Ziel, dass der Verkehrssektor ohne Erdöl oder andere fossile Energieträger auskommt. Das bedeutet, dass in den frühen Dreißigerjahren die letzten Neuwagen mit

Symbolbild

­Diesel- oder Benzinmotor auf den Markt kommen dürfen. „Um den Herstellern Planungssicherheit zu geben, sollte rasch ein Ausstiegsplan beschlossen werden. In diesem ist festzulegen, ab wann keine Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor verkauft werden dürfen“, so Rasmussen.

Daten und Fakten Der reale Spritverbrauch der Diesel-Pkw von Vorarlbergs Haushalten:

Der reale Spritverbrauch der Benzin-Pkw von Vorarlbergs Haushalten:

Jahr 2018*: 6,6 Liter/100 km Jahr 2015: 6,7 Liter/100 km Jahr 2013: 6,8 Liter/100 km Jahr 2011: 6,8 Liter/100 km Jahr 2009: 6,8 Liter/100 km Jahr 2007: 6,8 Liter/100 km Jahr 2000: 6,9 Liter/100 km

Jahr 2018*: 7,0 Liter/100 km Jahr 2015: 7,1 Liter/100 km Jahr 2013: 7,4 Liter/100 km Jahr 2011: 7,5 Liter/100 km Jahr 2009: 7,8 Liter/100 km Jahr 2007: 7,7 Liter/100 km Jahr 2000: 8,4 Liter/100 km

*Berechnung VCÖ/Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2018

Solarstrom ­aus den privaten Anlagen für die E ­ lektromobilität Private Solarstromanlagen mit einem Batteriespeicher könnten einer Studie zufolge beim Ausbau der Elektro­ mobilität eine wichtige Säule werden.

Mit Solarstrom vom eigenen Dach und dem Batterie­ speicher im Keller könne aus dem Zuhause eine „Tankstelle“ für E-Autos werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des deutschen Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig. Die Verkehrswende erfordere einen noch stärkeren Ausbau von Solarstromanlagen, Heim- und Gewerbespeichern und eine Mehrfachnutzung von Batteriespeichern. Eine derzeit nicht flächendeckende Lade-Infrastruktur gilt derzeit als das größte Hemmnis für den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Zwar steigen die Neuzulassungen von E-Autos ständig,

aber ihr Anteil liegt immer noch auf einem sehr niedrigen ­Niveau. Ziel ist die Vollabdeckung Die Elektromobilität mit einem steigenden Bedarf an Ladepunkten könne die beste-

„Tankstelle“ für E-Autos.

henden Energieversorgungsnetze zwar vor Herausforderungen stellen, so der Verband unter Verweis auf eine Studie der TU Braunschweig. „Wenn aber alle Möglichkeiten von privaten Photovoltaik-Speichersystemen genutzt werden, erreichen wir im typischen Stromverteilnetz die Vollabdeckung mit Ladepunkten in der Regel ohne weitere Ausbaumaßnahmen“, so Prof. Bernd Engel, einer der beiden Autoren der Studie. Mit einem Batteriespeicher Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Verbandes inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. Die Politik ist nun laut Körnig gefragt, die Regulierung dezentraler Stromspeicher zu vereinfachen, um ihrer hohen energiewirtschaftlichen Bedeutung gerecht zu werden.

Deutsche Offshore-Kraftwerke haben einen Anteil von 18 Prozent an der Windstromproduktion.

Mehr Strom aus Nordsee-Windkraft Die Windkraftwerke auf der Nordsee haben 2018 knapp fünf Prozent mehr Strom ­erzeugt als im Vorjahr. Insgesamt stieg die produzierte Menge auf 16,75 Terawattstunden (TWh). Das teilte der Netzbetreiber Tennet in Bayreuth mit. Dazu kommen noch 2,35 TWh aus der Ostsee, die nicht zum Versorgungs­ gebiet von Tennet gehört. Insgesamt haben die deutschen Offshore-Kraftwerke ­somit 19,1 TWh Strom produziert, gegenüber 17,5 TWh im

Vorjahr. Damit könnte rechnerisch der Stromverbrauch von fast sechs Millionen Haushalten gedeckt werden. Gemessen an der gesamten Windstromproduktion steuert Offshore knapp 18 Prozent bei. Bislang höchste Einspeisung Der Gesamtzuwachs war indes niedriger als in den Vorjahren, weil weniger Windparks neu ans Netz gingen. Die Kapazitäten in der Nordsee erhöhten sich von 4687 auf 5313 Megawatt. Diese theoretische Kapa-

zität wird in der Praxis jedoch bislang nicht ausgeschöpft, weil nicht alle Windkraftwerke auf vollen Touren laufen. Zudem kann der Strom aufgrund fehlender Netzkapazitäten an Land nicht immer vollständig weitertransportiert werden, die Windräder auf See werden dann abgeregelt. Die bislang höchste Einspeiseleistung erreichten die Nordsee-Windräder am 15. Dezember 2018 mit 4773 Megawatt. Das entspricht der Leis­ tung von fünf Kohle- oder Kernkraftwerken.


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Effektive Energienutzung durch Abhitze aus Industrieprozessen Die Europäische Union hat sich drei wesentliche Punkte für den Klimaschutz – und die Energiesparziele gesteckt: Treibhausgase zu senken, den Anteil aus erneuerbaren Energien zu steigern und die Energieeffizienz so zu verbessern, dass der Energieverbrauch 27 Prozent unter den prognostizierten Werten liegt. Für das dritte Ziel ist die ­Abhitzenutzung in Produktionsprozessen ein großes Thema. Stahl, Zement und ­ viele chemische Prozesse benötigen einen enormen Energieaufwand für ihre Herstellung. Noch zu oft wird diese sogenannte Abhitze ungenutzt in die Luft gelassen. Bertschenergy ist spezialisiert Abhitze mit Hilfe von Dampf ­ nergie umzuin elektrische E wandeln. Die Hitze wird einem Kessel zugeführt, in dem Wasser zu Dampf umgewandelt wird. Der Dampf wird durch eine Dampfturbine entspannt und zu elektrischem Strom generiert. Klingt einfach – ist es aber nicht immer. Zurzeit wickelt Bertschenergy zwei ­ Projekte in diesem Bereich ab. Jedes für sich eine große ­Herausforderung.

Anlage möchte möglichst viel elektrische Energie einsparen bzw. zurückgewinnen. Die Abwärme der Öfen, welche ­ derzeit nicht genutzt wird, soll in Dampf umgewandelt werden. Dadurch können maximal 33.000 kW elektrische Energie erzeugt werden. Aufgrund des sehr hohen Staubgehalts im Rauchgas liegt ein großes Augenmerk auf der Reinigung der Heizflächen. Jeder Kessel wird dauerhaft mit acht bis zehn Tonnen Stahlkugeln pro Stunde „beregnet“, wodurch der Siliziumstaub von den Rohren gelöst und mit dem Rauchgas ausgetragen wird. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt ist sicherlich auch die geografische Lage der Anlage. Plusgrade gibt es nur zwischen Anfang April und Ende Oktober. Außerhalb dieser Zeit gibt es auch nur wenig Sonnenlicht. Aus diesem Grund wird die Anlage in

zwei Etappen erstellt. 2019 soll der erste Teil des Stahlbaus errichtet werden. 2020 folgen dann die Kessel und das Speisewassersystem sowie der restliche Stahlbau und die Nebengewerke. Die Inbetriebnahme soll noch vor Einbruch des Winters abgeschlossen sein. Weitestgehende Vorfertigung Der Kessel wird dabei möglichst weit vorgefertigt und dann mit Schiffen in größtmöglichen Teilen direkt zum Standort transportiert (die Anlage hat einen eigenen Hafen). Das Einheben der Kessel erfolgt möglichst in einem Stück mit entsprechenden Kränen.

Nördlich des Polarkreises In Straumen/Norwegen, nördlich des Polarkreises, liefert Bertsch drei Abhitze­ kessel hinter Siliziumreduktionsöfen. Der Betreiber der

Abhitze einer Entsorgungsanlage Das zweite Projekt wurde Ende 2018 unterschrieben. Hier werden durch Abhitze einer Recycling Anlage maximal 105 t Dampf pro Stunde erzeugt, in einer Dampfturbine ent­spannt und somit 29 MW elektrische Leistung generiert. Für Bertsch ist das die bis jetzt größte gelieferte Dampfturbine und eine weitere hervorragende Referenz auf diesem Gebiet.

3D Modell eines Bertschenergy Abhitzekessels mit Rauchgasreinigung hinter einer Drehrohrverbrennung.

ES STECKT VIEL GRÜN IM GELB. CO2 neutrale Logistik für unser Klima. post.at/co2neutral

Da unsere Umwelt wirklich wichtig ist, beziehen wir nur „grünen“ Strom, haben die größte E-Fahrzeugflotte Österreichs und produzieren mit drei Photovoltaikanlagen selbst Energie. Darum sind wir das einzige Logistikunternehmen, das alle Sendungen in Österreich CO2 neutral zustellt. Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

Der Terminplan des Gesamtprojekts zieht sich somit aber über 30 Monate.

Abhitzekessel nach Klärschlammverbrennung in Zürich.

Abhitzekessel hinter Wirbelschichtkessel während der Montage.


4 Energie für unser Leben

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Nachfrage nach E-Mobilität steigt im Musterland Vorarlberg weiter Illwerke vkw sind Pionier in ­Sachen Elektromobilität. Dank dem Energieunternehmen ist Vorarlberg bis heute führend und es wird hart daran gearbeitet, dass das so bleibt.

der „Th!ink City“ und der Mit­ subishi iMiev sowie der Citro­ en C-Zero auf den Markt, der Aufbau eines Marktes und ei­ ner Infrastruktur für die E-Mo­ bilität konnte beginnen.

2009 startete illwerke vkw das Programm Vlotte. Ziel war da­ mals zu beweisen, dass Elek­ tromobilität alltagstauglich ist. Vorarlberg wurde zur er­

Vorarlberg bleibt Vorreiter Zehn Jahre später hat sich die Elektromobilität rasant wei­ terentwickelt. Die großen Auto­mobilfirmen haben, auch unter dem Druck von Newco­ mern wie etwa Tesla, die Zei­ chen der Zeit erkannt und sind dabei mehr und mehr EAuto-Modelle zu entwickeln und auf den Markt zu werfen. Länder wie Norwegen setzen offensiv auf den Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren. Auch in Vorarlberg hat sich viel getan, der Startvorsprung konnte genutzt werden. So ist das Ladestationennetz sehr dicht ausgebaut worden und die Netzdichte ist im Bundes­ vergleich unerreicht. 2019 in­ vestiert die VKW aber trotz­ dem in den weiteren Ausbau, Schnellladestationen liegen jetzt im Fokus. Zu den vorhan­ denen 27 sollen weitere 14 er­ richtet werden, dazu kommt ein Ultraschnelllader bei der VKW-Zentrale in Bregenz. Aber auch größere Parkplätze (etwa bei Skigebieten) sollen mit innovativen Lösungen La­ demöglichkeiten bieten. Auch die Zulassungszahlen für E-Autos gehen im Land weiter nach oben. Wobei viele potenzielle Käufer derzeit mit relativ langen Lieferzeiten zu kämpfen haben, die Nachfrage scheint das Angebot zu über­

Stefan Hartmann Produktmanager E-Mobilität

Die Rückmeldungen zeigen, dass E-Auto-Fahrer überzeugt sind. Wer schon jetzt elektrisch unterwegs ist, wird es auch in Zukunft sein. sten Modellregion in Öster­ reich und auch zu einer der größten Modellregionen in Europa. Damals ein schwie­ riges Unterfangen – das Ener­ gieunternehmen hatte zwar bereits in den 90-er Jahren erste Ladestationen errichtet und auch ein paar Elektro­ autos im Fuhrpark, ansonsten war das Thema aber mehr oder weniger komplett neu. So startete Vlotte auch ohne kaufbare Autos, ein Fiat 500 Benziner wurde kurzerhand umgerüstet. Bald kamen aber

Mit Aktionen wie dem Mobilitätstag trägt das Energieunternehmen zum hohen Wissensstand der Vorarlberger bezüglich Elektromobilität maßgeblich bei. Die Pionierarbeit des Vlotte-Programms beginnt immer mehr Früchte zu tragen. steigen. Hier hofft man da­ rauf, dass 2019 und 2020 viele Modelle der großen Automo­ bilhersteller in Serie gehen und am Markt auftauchen werden. Das könnte zu einem dynamischeren Wachstum führen, als es bisher beobacht­ bar ist. Dazu kommt, dass jede Generation der E-Autos bisher deutliche Fortschritte gezeigt hat: bei modernen E-Autos wie dem Renault Zoe, dem BMWi3, VW E-Golf etc.) ist die Reichweite bereits deutlich höher und wird damit zuneh­

mend weniger zum Thema. Auch im öffentlichen Verkehr sind dieses Jahr die ersten re­ gulären (es gab bereits Testbe­ trieb) elektrisch betriebenen Autobusse in Feldkirch und Umgebung unterwegs, bis 2020 soll die Zahl der E-Busse von derzeit vier auf etwa zwanzig Stück erhöht werden. E-Auto-Fahrer bleiben treu Bei illwerke vkw sieht man den Trend mit Freude. Die großen Investitionen in Infra­ struktur, aber auch in die Be­

wusstseinsbildung und Bera­ tung, scheinen Früchte zu tra­ gen. „Das Beratungsangebot rund um das Thema E-Mobili­ tät wurde über die Jahre sehr gut angenommen. Die Rück­ meldungen der Kunden zei­ gen, dass E-Auto-Fahrer da­ mals wie heute von der E-Mo­ bilität überzeugt sind. Wer jetzt schon elektrisch unter­ wegs ist, wird es auch in Zu­ kunft sein“, erklärt Stefan Hartmann, Produktmanager Elektromobilität im Energi­ eunternehmen. Hartmann be­

tont zudem, dass E-Mobilität für die VKW nur im Zusam­ menhang mit Ökostrom Sinn macht. Deshalb werden Vlotte Produkte auch immer mit Ökostrom betrieben. Die VKW informieren in ihrer Mobilitätszentrale aber nicht nur über E-Autos, sondern auch über andere Formen der elektrischen Mobilität. Gerade wer heute die Fahrräder in Vorarlberg genau anschaut, weiß nämlich, wo der elek­ trische Durchbruch bereits komplett erfolgt ist.

„Junge Talente liegen uns sehr am Herzen“ Illwerke vkw bieten jungen Menschen Ausbildungschancen. Ob als Lehrling, Praktikant oder Werkstudent: Es gibt viele Angebote und Gelegenheiten. Die illwerke vkw sind der größte Energiedienstleister im Land. Das Unternehmen bie­ tet über 1200 Personen eine Beschäftigung, mehr als 100 Lehrlinge werden ausgebildet. Ab September 2019 werden wieder 30 junge Menschen die Gelegenheit erhalten, im ­Unternehmen einen von sie­ ben Lehrberufen zu erlernen. Angeboten werden Lehrstel­ len im Bereich Elektrotechnik, Metalltechnik, IT-Technik, In­ formatik, GIS-Technik, Seil­ bahntechnik und als Büro­ kauffrau bzw. -kaufmann. Wer ab September 2019 ins Unter­ nehmen einsteigen möchte, sollte sich aber tummeln, denn es stehen nicht mehr viele Schnuppertermine zur Verfügung. „Uns liegen die jungen Talente sehr am Herzen“, betont Ber­ nadette Hammerer, die Aus­ bildungsleiterin bei illwerke vkw. „Sie sind unsere Zukunft, die Fachkräfte von morgen.“ Deshalb bietet das Unterneh­ men auch ein ganz beson­ deres Angebot: Lehrlinge, die

ihre Lehrjahre positiv ab­ schließen, erhalten ein fixes Übernahmeangebot des Ener­ gieunternehmens. Dazu kom­ men zahlreiche Sozialleistun­ gen, die illwerke vkw zu einem besonders attraktiven Arbeit­ geber machen: Prämien für besondere Leistungen, Saison­ karten für Golm, Lünersee und Bielerhöhe, modernste Lehrwerkstätten, um nur eini­ ge zu nennen. Über die Lehre hinaus Aber auch neben der Lehraus­ bildung liegen illwerke vkw junge Menschen am Herzen. Aus diesem Grund werden Schüler und Studenten auf mehrere Arten im Rahmen ­ihrer Ausbildung begleitet. Es gibt Klassenmentoring mit den HTLs und drei- bis sechsmonatige Anstellungsmög­

lichkeiten als Praktikant(in), um wichtige praktische Erfah­ rungen zu sammeln. Dazu kommen berufsbegleitende Studenten als Werksstudenten und auch die Begleitung du­ aler Studenten in Kooperation mit der FH Vorarlberg. Wie vom Unternehmen zu erfah­ ren ist, gibt es derzeit die Ge­ legenheit, Praktikastellen oder Anstellungen als Werks­ student zu ergattern. Außer­ dem werden Studenten für duale Studien in den Be­ reichen Wirtschafsingenieur­ wesen, Elektrotechnik und für den neuen FH Vorarlberg Stu­ diengang Digital Innovation gesucht. Und natürlich nehmen ill­ werke vkw auch gerne Studi­ en- und Schulabsolventen auf, die im Unternehmen ins Be­ rufsleben einsteigen können.

Daten und Fakten Ausbildungs- und Job­ chancen bei illwerke vkw illwerkevkw.at/karriere lehrlinge.illwerkevkw.at

Illwerke vkw investieren viel in die Fachkräfte von morgen.

Bei der com:bau informiert das größte Energieunternehmen des Landes auch über seine ­Sonnenstromaktien, die die Beteiligung am Ertrag von PV-Anlagen möglich macht.

Beim Thema Bauen von Gas bis Strom informiert Vom 8. bis 10. März 2019 dreht sich in der Dornbirner Messehalle wieder alles rund ums Bauen und Renovieren.

­Bau­strom­anschluss bis hin zu Gasleitung. Pläne zur Umstellung des gesamten ­ Versorgungsgebiets auf in­ telligente Stromzähler prä­ sentiert Vorarlberg Netz erstmals auf der com:bau. Eine EU-Richtlinie schreibt allen Netzbetreibern vor, bis 2022 95 Prozent aller Kunden mit intelligenten Stromzäh­ lern auszustatten. Vorarlberg Netz informiert über den Wechselprozess. Experten der VKW-Vlotte geben Ein­ blick in das aktuelle Gesche­ hen im E-Mobilitäts-Sektor, informieren über Angebote, Förderungen und Tarife so­ wie neue Fahrzeugmodelle und geplante Aktionen.

Die com:bau 2019 ist Vor­ arlbergs größte Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien. Am Stand von illwerke vkw können sich Vorarlberger Bauherren zu den Themen Strom und Erdgas auf den neuesten Stand bringen las­ sen. Fragen, u. a. zu Baustro­ manschluss oder wie ein Haus ans Strom- oder Erd­ gasnetz angeschlossen wird, werden geklärt. Am Stand von illwerke vkw werden heuer vier Themen­ schwerpunkte präsentiert: Auf Seiten von Vorarlberg Smarte Energielösungen Netz beantworten Experten Zukunftsorientiert zeigt alle Fragen rund ums­ sich auch Stromify, empo­ Thema Netzanschluss von wered by VKW. Das Angebot

hilft den Kunden dabei, das Beste aus dem Strom he­ rauszuholen. Mit intelli­ genten Lösungen wie PV und Batteriespeicher ist es heutzutage möglich, in Ener­giefragen weitestge­ hend unabhängig zu agie­ ren. Die VKW haben im Herbst 2018 auf Gebäuden in Vorarlberg Photovoltaik­ anlagen mit insgesamt 243 Kilowatt Leistung (kWp) er­ richtet. Mit VKW-Sonnen­ stromaktien 2018 können sich Kunden an der Stromer­ zeugung ­dieser Photovoltai­ kanlagen b ­eteiligen und profitieren von 20 Jahren garantiertem Stromertrag. Die Serie „Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der Vorarl­ berger Nachrichten mit Unter­ stützung von illwerke vkw.


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Energieforscher entdecken neues Speicherverfahren für Gas Bei einem Experiment beobachten Energieforscher der FH Vorarlberg im Computertomographen einen Prozess, der bisher unentdeckt geblieben ist. Sie entwickeln daraus ein neues Syntheseverfahren für Gashydrate und melden es zum Patent an. Damit ist ihnen ein großer Clou gelungen, der einiges verändern kann. Denn Gashydrate sind eine vielversprechende Möglichkeit, energiewirtschaftlich relevante Gase zu speichern. „Diese Entdeckung ist eigentlich deshalb zustande gekommen, weil wir als eher kleine Forschungseinrichtung anders agieren müssen als die großen Forschungszentren. Zum Beispiel entwickeln und bauen wir viele unserer Versuchsaufbauten selbst, wodurch sich weltweit einzigartige Experimente durchführen lassen“, erklärt Stefan Arzbacher mit einem schelmischen Lächeln. Bei einem dieser Experimente entdeckten die Forscher einen Prozess, der bisher übersehen wurde. Aus dieser Entdeckung entstand die Idee für ein neues Verfahren zur künstlichen Herstellung von Gashydraten direkt aus der Gasphase.

wirtschaftlich relevanten Gasen. Neues Verfahren Das Forschungszentrum Energie der FH Vorarlberg experimentiert seit einigen Jahren mit Gashydraten. „Es geht in erster Linie darum, die Stabilität und Qualität von Gashydraten zu erhöhen“, beschreibt Stefan Arzbacher das Ziel der Forschung. Hierzu nutzt das Forschungszentrum neben der ComputertomographieInfrastruktur vor allem auch selbst entwickelte Experimente und Versuchsaufbauten. „Rückblickend würde ich sagen, weil wir kein Stan-

dardequipment verwendet haben, sind wir auf diesen bisher unentdeckten Prozess gestoßen“, ist Stefan Arzbacher stolz. Was die Forscher im Computertomographen beobachtet haben, ähnelt der Entstehung von Eisblumen am Fenster. „Eisblumen entstehen, wenn Wasserdampf aus der Luft an der kalten Scheibe zu Eiskristallen gefriert. Bei unseren Gashydraten ist es ähnlich. Diese bilden sich wenn der Wasserdampf aus einem Gasgemisch an einer gekühlten Oberfläche kristallisiert.“ In weiteren Experimenten konnten die Forscher die Wachstumsgeschwindig-

Gashydrat als brennendes Eis: Das im Gashydrat gefangene Gas bildet den Brennstoff einer VerbrenFotos: FHV nung.

keit kontrollieren und auch die Konzentration von Wasserdampf und Gas. Damit ist der Prozess der Gashydratbildung steuerbar. Patent angemeldet Inzwischen hat die FH Vorarlberg das Verfahren zum Patent angemeldet. „Dazu habe ich rund 100 Patente aus diesem Bereich geprüft und nichts Ähnliches gefunden“, berichtet Arzbacher. „Die Patentanmeldung ist ein erster Schritt im Transfer von neuen Erkenntnissen unserer Forschung in die Entwicklung einer neuartigen Technologie auf der Basis von Gashydraten.“ Energietechnische Nutzung Künstlich hergestellte Gashydrate spielen in der Energieforschung eine wichtige Rolle. Arzbacher erklärt: „Wenn wir heute Energie durch Windkraftwerke oder Sonnenkollektoren erzeugen, dann ist diese Energiegewinnung großen Schwankungen unterworfen. Deshalb müssen wir überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder abrufen können. Gashydrate sind eine Möglichkeit, große Energiemengen über einen langen Zeitraum platzsparend und sicher zwischenzulagern.“ Auch Abgase von Kraftwerken oder Begleitgase bei der Erdölgewinnung könnten in Gashydraten eingelagert werden. In all diesen Anwendungen liegt

großes Potential für ein kostengünstiges Verfahren. Für die Getränkeindustrie Eine weitere Möglichkeit, Gashydrate zu nutzen bietet sich der Getränkeindustrie. „Die Kohlensäure lässt sich beispielsweise in Hydrateiswürfeln einlagern, die mit Sirup angereichert sind. Der Konsument kauft diese Eiswürfel, löst sie in der richtigen Menge Wasser auf und hat damit genau die Limonade, die er ansonsten in Flaschen kauft.“ Mit einer Verwertung des Patentes hofft das Forschungszentrum Energie, in Zukunft neue und zusätzliche Mittel zur Finanzierung ihrer Forschungsvorhaben abrufen zu können.

Info Forschungszentrum Energie FH Vorarlberg Im Forschungszentrum Energie der FH Vorarlberg arbeitet ein Team aus IngenieurInnen, PhysikerInnen und ChemikerInnen sehr erfolgreich zusammen. Kontakt: Mag. Stefan Arzbacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter FZ Energie +43 5572 792 3803 stefan.arzbacher@fhv.at

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Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

Was sind Gashydrate? „Ganz einfach ausgedrückt sind Gashydrate eisähnliche Festkörper in denen Gasmoleküle in Käfigen aus Wasser-

molekülen gefangen sind“, erklärt Stefan Arzbacher. Beispiele für natürlich vorkommende Gashydrate finden sich im Permafrost oder am Meeresboden. Das dort gespeicherte Erdgas bildet eine der größten Energieressourcen der Welt. Das Gas hat in Hydraten eine hohe Dichte. Die Käfige aus Wassermolekülen verhindern einen plötzlichen Zerfall und damit das explosionsartige Entweichen des Gases. Diese Eigenschaften machen künstlich hergestellte Gashydrate zu einer interessanten und sicheren Alternative für die Speicherung von energie-

e n i e r Fü e h c i l g u a t l e k n e t f n u k Zu Schritt für Schritt zur Energieautonomie

Was bringt wahre Lebensqualität? Schon durch kleine Schritte gelingt es, den Alltag kostengünstiger, erfüllter und vor allem nachhaltiger zu gestalten. Durch die Energieautonomie schaffen wir für Generationen eine wichtige Basis für eine lebenswerte Zukunft. Setze deinen nächsten Schritt in eine enkeltaugliche Zukunft! www.vorarlberg.at/energieautonomie


6 Energiewirtschaft

Freitag, 22. Februar 2019 Extra

Alpla in Hard war Mitbegründer des Klimaneutralitätsbündnisses Zu Beginn des Jahres 2013 haben sich zehn Unternehmen aus Vorarlberg zum Klimaneutralitätsbündnis 2025 zusammengeschlossen, um einen freiwilligen Beitrag zum ­Klimaschutz zu leisten. Alpla, ein weltweit tätiges Un­ ternehmen, das Kunststoff­ verpackungen produziert und entwickelt, war eines der mitglieder. Es hat Gründungs­ seine Zentrale in Hard. Alle teilnehmenden Unter­ nehmen messen jährlich ihre CO2-Emissionen, den soge­ nannten Kohlendioxid-Fuß­ abdruck. Auf Basis der ­ ermittelten Daten werden Maßnahmen ­ ausgearbeitet, die den Fuß­ abdruck verringern. Nicht vermeidbare Emissionen können durch die ­Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte neutra­ lisiert werden. Die Validie­ rung der Berechnungsmetho­ de erfolgt nach ISO 14064-1 (Treibhausgas­b ilanzierung und Verifizierung). Mittler­ weile ist das Klimaneutrali­ tätsbündnis 2025 über die Grenzen Vorarlbergs hinaus kräftig gewachsen. ­ Zukunft des Bündnisses Wir befragten Projektleiterin Anna Maierhofer zur Zukunft des Bündnisses: Welchen Unterschied macht ein einzelnes klimaneutrales Unternehmen – ist das im globalen Kontext nicht bloß ein Tropfen auf den heißen Stein?

Ich kann gut verstehen, dass man oft das Gefühl hat, einzel­ ne Schritte im Kleinen wären zu wenig, um das große Ganze zu lösen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass uns jede noch so kleine Maßnahme einen Schritt weiter bringt. Ich wür­ de sogar noch weiter gehen: Es beginnt bei uns als Privat­ personen. So betrachtet hat ein Unternehmen mit so vie­ len Mitarbeitenden wie Alpla einen enormen Hebel, um für das Thema zu sensibilisieren.

Wir unterstützen ausnahmslos hochwertige Klimaschutzprojekte. Wir wollen einen echten Mehrwert schaffen. Anna Maierhofer Projektleiterin

Darüber hinaus hat man Vor­ bildwirkung für andere Unter­ nehmen. Wie wirkungsvoll ist der Handel mit Emissionszertifikaten? Es war grundsätzlich eine gute Idee, für große Unterneh­ men mit sehr hohen CO2-Emis­ sionen eine Begrenzung einzu­ führen. Mit den Zertifikaten wurde ein monetärer Wert für Emissionen eingeführt, der Unternehmen zu mehr Effizi­ enz motivieren sollte. Aller­ dings sind nur wenige Unter­ nehmen von dieser Regelung betroffen. Mit dem Beitritt zum Klimaneutralitätsbünd­

nis 2025 verpflichten sich die Mitglieder freiwillig zur Reduk­ tion ihrer Emissionen. Nicht vermeidbare Emissionen wer­ den hier aber nicht über den europäischen Emissionshan­ del kompensiert, sondern durch die Förderung internati­ onaler ­Klimaschutzprojekte. Welche Klimaschutzprojekte unterstützen die Mitglieder des Bündnisses? Wir unterstützen aus­ nahmslos sehr hochwertige Klimaschutzprojekte. Unsere Projekte haben neben der rei­ nen Einsparung von CO2 ho­ hen Zusatznutzen in verschie­ denen Bereichen: Verbesse­ rung der Lebensbedingungen und der Gesundheit der Men­ schen vor Ort, Bildung, Jobs, Schaffung von Einrichtungen und vielen mehr. Uns ist es ein Anliegen, mit unseren Maßnahmen und Projekten einen echten Mehrwert zu schaffen. Deshalb haben wir 2017 mit der Caritas Vorarlberg und der Universität für Bodenkultur in Wien ein Klimaschutzprojekt in Äthiopien ins Leben geru­ fen. Dort unterstützen wir ins­ gesamt 5000 Haushalte mit fünf Maßnahmen: Verteilung von effizienten Kochöfen, ­solarbetriebenen Lichtquel­ betriebenen len, einer solar­ Trinkwasseraufbereitung, Ge­ müsesämlingen und Baum­ pflanzen für den ­Eigenbedarf sowie die Aufforstung einer brachliegenden Fläche. Wir können nicht nur direkt Einfluss nehmen auf die Qua­ lität des Projektes, sondern be­

Auf dem Sektor Kunststoffverpackungen ist Alpla internationaler Technologieführer. kommen auch Einblick in die Systematik: Wo liegen die Hürden? Was kann gut umge­

Anna Maierhofer, Alpla.

setzt werden? Wie können Menschen eingebunden wer­ den? Für die Realisierung war es wichtig, dass sich alle Grün­ dungsmitglieder, ­ allen voran Günther Lehner, dafür ausge­ sprochen haben. Das Klimaneutralitätsbündnis hat im Jahr 2015 regional mit wenigen Mitgliedern gestartet. Wie ist der aktuelle Stand? Mit Ende 2018 hat das Klima­ neutralitätsbündnis 2025 rund 130 Mitglieder. Wir erwarten, dass ihr Vorbildeffekt auch auf andere wirkt und wir rasch weiter wachsen. Derzeit kommt der Großteil der Mit­

gliedsunternehmen aus dem Westen Österreichs, zwanzig Unternehmen kommen aus Südtirol. Wir sind laufend da­ mit beschäftigt, unsere Initiati­ ve noch weiter zu streuen. Sind wir machtlos im Kampf gegen die Klimaerwärmung oder besteht Hoffnung für zukünftige Generationen? Ich bin überzeugt, dass eine Krise immer Chancen birgt. In diesem Fall sollte es eine Chance für neue Technolo­ gien, aber auch neue Werte sein. Nachhaltigkeit sollte nicht einfach nur ein Schlag­ wort sein, sondern in vielen Bereichen gelebt werden.

Neue Heizanlage für den Feldkircher Illpark steigert die Effizienz Wärmecontracting als perfekte Sanierungslösung und Garant für einen effizienten Heizungsbetrieb.

Pro Jahr können durch das neue Contracting 240 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die neue Technik ermöglicht eine stete Optimierung für einen effizienten Betrieb.

Mit einem Jahresverbrauch von rund 236.000 Liter Heizöl leicht war der Illpark im Zen­ trum von Feldkirch ein Para­ debeispiel für ein Heizungs­ sanierungsprojekt. Bislang hatten zwei Ölkessel eine Nutzfläche von rund 15.700 m² recht ineffizient mit Wärme versorgt. Im Rahmen eines Sanierungskonzepts sollte die Anlage deshalb er­ neuert werden. Die Wahl fiel auf das Contrac­ tingangebot der Vorarlberger Kraftwerke AG, die mit einem Konzept überzeugen konnte, in dem der Austausch der Heizanlage über Einspa­ rungen im Betrieb einer neu­ en Heizung finanziert wird. Die Contractingvereinbarung wurde für die Dauer von 15 Jahren abgeschlossen. 10 Prozent Effizienzsteigerung „Wir haben die bestehenden Ölkessel durch zwei GasBrennwert-Kessel ersetzt und konnten die Effizienz der An­ lage auf diese Weise um rund zehn Prozent verbessern“, so VKW-Projektleiter Thomas Hammerer. Die besondere Herausforde­ rung bestand auch bei diesem ambitionierten Projekt darin,

den laufenden Betrieb der Heizanlage während der Um­ rüstungsarbeiten nicht zu un­ terbrechen. Keine leichte Auf­ gabe, denn die Zahlen des Wärmebedarfs für den von der Immoplus Immobilien­

Thomas Hammerer Projektleiter

Wir haben die bestehenden Ölkessel durch zwei Gas-Brennwert-Kessel ersetzt und konnten die Effizienz der Anlage um zehn Prozent verbessern. verwaltungs Gmbh vertre­ tenen Wirtschaftspark sind beeindruckend: Das VKWWärmecontracting versorgt die Büros, Arztpraxen, Shops, 27 Wohnungen und ein Hotel sowie eine Interspar-Filiale mit 2,1 Gigawattstunden Wär­ meenergie pro Jahr. 24-Stunden-Störservice „Rückblickend können wir sa­ gen, dass das Projekt vom Ab­ bruch über die Neuinstallation bis zur Inbetriebnahme mit al­ len beteiligten Subunterneh­

men hervorragend und rei­ bungslos abgelaufen ist“, so Hammerer. Als besonderen Vorteil sieht der Projektleiter die Komplettlösung für den Betreiber. Dank des proaktiven 24-Stunden-Störservices des Wärmecontractings können eventuelle Störungen zumeist erkannt und behoben werden, ehe Auswirkungen für den Kunden spürbar werden. Einsparungen im Betrieb Durch den Umstieg auf das Erdgas und den effizienten Be­ trieb der Gas-Brennwert-Anla­ ge werden nun im Betrieb 236.000 Kilowattstunden ­Energie eingespart. Das entspricht dem Wärme­ jahresbedarf von 16 Haushal­ ten. Die neue Technik ermög­ licht eine stete Optimierung für einen effizienten Betrieb. Zum Schluss freut sich die Umwelt: denn auf diese Weise werden rund 240 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Daten und Fakten VKW Wärmecontracting 36 contractete Heizanlagen 3,6 Mill. kw/h Energie ­eingespart Über 1000 t CO2 ­eingespart Über 8050 kw ­installierte Kesselleistung Wärmelieferung von 13,4 Mill. kwh/Jahr


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Photovoltaik-Carport für Porsche Mit einer Produktinnovation lässt die i+R energie aufhorchen: Das Unternehmen der Lauteracher Baugruppe realisierte einen weltweit einsetzbaren, überdachten Abstellplatz mit Ladestation für Elektro- und Hybridautos für die Porsche AG. Ein Carport mit Ladestation, der alternative Energiequellen nutzt und vielseitig einsetzbar ist: So lautete kurz umrissen die öffentliche Ausschreibung der Porsche AG, für die i+R energie den Zuschlag erhalten hatte. In Kooperation mit einem Stuttgarter Architektur- und Designbüro entwickelte das Vorarlberger Unternehmen einen Systembau, der auch die hohen Design- und Qualitätsansprüche des Automobilherstellers erfüllt. Tanken mit Sonnenenergie In 15 Monaten Entwicklungsarbeit ist ein überdachter Abstellplatz für zwei Pkw in eleganter Stahlkonstruktion entstanden. Bedeckt ist dieser mit speziellen Glaselementen,

auf denen die Photovoltaikzellen aufliegen. Die PV-Anlage liefert zwischen 2464 und 2900 kWh/a oder anders ausgedrückt: Sie wandelt Sonnenenergie in Strom für 7000 bis 8000 Kilometer rein elektrische Reichweite um.

Felix Köhnlein i+R energie

Wir haben einen Systembau mit hohem Vorfertigungsgrad konzipiert, der auf jeden gewünschten Standort anpassbar ist. Die Ladestationen sind in die Stahlstützen integriert. Das zu fünfzig Prozent transparente Glasdach lässt ausreichend Tageslicht durch, spendet aber auch notwendigen Schatten im Sommer.

i+R entwickelte nach öffentlicher Ausschreibung einen Photovoltaik-Carport für den Stuttgarter Automobilhersteller. Regenwasser wird über den Querträger der Stahlkonstruktion durch ein nicht sichtbares Regenfallrohr ins Fundament abgeleitet. Bewährungsprobe auf Sylt Erstmals zum Einsatz kam der Prototyp auf der Insel Sylt in der Nordsee, wo er starken Winden und Meeresluft trotzte und die Bewährungsprobe erfolgreich bestanden hat. Weiteres Kriterium für die weltweite Einsatztauglichkeit ist der Transport. „Ein hoher Vorfertigungsgrad ist unumgänglich. Deshalb haben wir einen Systembau konzipiert,

der auf jeden gewünschten Standort angepasst werden kann“, erklärt Felix Köhnlein, Bauleiter i+R energie. Weltweit einsetzbar Weiterer Vorteil der Fertigelemente: Der Carport kann jeweils mit regionalen Handwerkern vor Ort errichtet und in Betrieb genommen werden. Geeignet ist er für gewerbliche und private Nutzer. „Erste Anfragen von Stützpunkten der Porsche AG liegen uns bereits vor“, freut sich Felix Köhnlein. Der Prototyp bietet Platz für zwei Fahrzeuge, Erweiterungen werden künftig möglich sein.

Nachhaltige Energielösungen i+R energie ist eine fünfzigprozentige Tochter der i+R Industrie- & Gewerbebau, die zur Vorarlberger i+R Gruppe gehört. Die Sparten energie und geotech sind auf die Nutzung der nachhaltigen Energiequellen Sonne und Erdwärme spezialisiert. Das Spektrum der i+R Industrie- & Gewerbebau reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotels bis zu Bürohäusern. Als Generalunternehmer übernimmt i+R auch die haustechnische Planung und Koordination. Infos: ir-energie.com

Fotos: Porsche AG

Daten und Fakten PV-Carport für E- und Hybridautos GU: i+R energie Auftraggeber: Porsche AG Entwicklungszeit: 15 Monate Ausführung: Stahlkonstruktion, Glasdach mit PV-Zellen, 2 Pkw-Stellplätze (erweiterbar), 2 Ladestationen Gesamtleistung PV-Anlage: 2,899 kWp Energieertrag: 2464–2900 kWh/a Einsparung CO2: 1,4–1,66 t/a Einsatz: gewerblich, privat

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8 Energiewirtschaft

Freitag, 22. Februar 2019 Extra

Blum: Neues Werk nach neuesten Umwelt- und Energiestandards Das neu gebaute Stahlstanzzentrum (Werk 8) des Höchster Beschlägeherstellers Blum entspricht modernsten Umweltund Industriestandards. Die effiziente Nutzung der Baufläche, ein ressourcen­ schonender Energieeinsatz und vernetzte Abfallwirt­ schaft sind drei der verschie­ denen, modernen Maßnah­ men. „Unzählige Aspekte entlang der gesamten Wertschöp­ fungskette müssen bei konse­

Pascal Fitz Experte bei Blum für Umwelt­ themen

Unzählige Aspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette müssen bei konsequentem Umweltschutz betrachtet werden. quentem Umweltschutz be­ trachtet werden. Das beginnt bei der Entwicklung eines Pro­ duktes und geht über seine Herstellung bis hin zum Recy­ cling nach seiner Nutzung“, erklärt Pascal Fitz, einer der Verantwortlichen für Umwelt­ themen bei Blum. So wird auch im Werk 8 in Dornbirn die Abwärme der Druckluft­ kompressoren, die die

Stanzmaschinen mit Energie versorgen, genutzt: 75 Prozent der Abwärme werden hier, wie in allen anderen Werken, um­ weltschonend zum Beheizen der Halle und der Büros ver­ wendet. Zudem setzt der Höchster Beschlägehersteller in diesem Werk erstmals Bio­ masse als umweltfreundliche Energieform ein. Recyclinglogistik für Schrott Gerade im neuen Werk 8, das bei Blum die Funktion eines Stahlstanzzentrums ein­ nimmt, ist Stahl ein wichtiger Basisrohstoff. Die anfallenden Stanzabfälle werden hier erst­ mals automatisch sortiert. Denn je besser die Vorsortie­ rung ausfällt, desto effizienter ist das Recycling des Schrotts. Doch wie funktioniert die au­ tomatisierte Trennung ver­ schiedener Stahlsorten? Ein ausgeklügeltes Logistiksys­ tem macht’s möglich: Zuerst erhalten die Müllmulden, die an den Fertigungsanlagen den Stahlschrott auffangen, einen Strichcode. Er beschreibt die Stahlsorte in der Müllmulde und begleitet sie auf ihrem Weg über die Förderbänder zu den 12 Silos. Ausgeklügeltes Logistiksystem Anhand des Codes erkennt das ausgeklügelte Logistiksys­ tem, welcher Silo der richtige ist und zum Entladen des Stanzschrotts angesteuert werden muss. Die Silos sind direkt mit dem Recyclingun­ ternehmen verbunden. So­ bald ein Silo voll ist, wird die­

Ausgeklügelte Recyclinglogistik übernimmt die sortenreine Trennung der unterschiedlichen Stahlabfälle. ses informiert. „On-demand“ schickt der Recyclingpartner einen Lkw ins Werk 8. Ein breiter Denkansatz Das neue Blum-Werk wurde geplant, um die verfügbaren Flächenressourcen optimal zu nutzen. Klassische Industrie­ hallen sind mehrheitlich ebenerdig konstruiert. Der Beschlägehersteller setzt jedoch auf eine mehrgescho­ ßige Bauweise. Das bringt zwar intralogistische Heraus­ forderungen, schont aber die im Rheintal knappen Flächen­ ressourcen. Seit 1997 ist Blum nach der internationalen Um­

weltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Umweltleis­ tungen werden der Norm ent­ sprechend kontinuierlich und systematisch verbessert. Auch bei den Partnern des Traditionsunternehmens ach­ tet Blum auf Umweltstan­ dards. Neben dem Umweltmanage­ mentsystem 14001 ist Blum auch nach dem Energiema­ nagementsystem ISO 50001 zertifiziert. Als weltweit gül­ tige Norm soll sie durch ihre Vorgaben helfen, den Energie­ verbrauch, Treibhausgase und andere Umweltauswirkungen zu reduzieren.

Daten und Fakten Julius Blum Gmbh Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, ­unterstützt durch Verarbeitungshilfen und E-Services Produktionsstandorte: 8 Werke in Vorarlberg, weitere in den USA, in Brasilien und Polen Mitarbeiter: weltweit 7600, in Vorarlberg 5800 Umsatz im Wirtschaftsjahr 2017/2018: 1839,42 Mill. Euro Auslandsumsatz: 97 Prozent Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen: 30 Weltweit belieferte Märkte: über 120 Stand: 1. Juli 2018

Batteriespeicher-Anlagen werden jetzt mit bis zu 5000 Euro gefördert Batteriespeicher werden mit bis zu 5000 Euro gefördert. Stromify erledigt den Antrag und bietet perfekt abgestimmte Speichersysteme. Seit geraumer Zeit sind Batte­ riespeicheranlagen wirt­ schaftlich interessant und technisch in der Lage, Strom zwischenzuspeichern und bei Bedarf zur Verfügung zu stel­

len. Insgesamt bis zu zwölf Millionen Euro an Bundesför­ dermitteln werden in den Jah­ ren 2018 und 2019 im Bereich Batteriespeicher aufgewendet und über die OeMAG Abwick­ lungsstelle für Ökostrom ver­ waltet. Das Fördergeld wird nach dem „First Come/First Served“Prinzip ausgeschüttet. Das be­ deutet, wer sich zuerst regis­

triert, erhält eine Förderung – so lange, bis das Budget erschöpft ist. Fördergelder nach Vorarlberg Mithilfe von Stromify – einem Angebot der VKW – soll ein Gutteil der Fördermittel nach Vorarlberg fließen. Stromify ist eine zentrale Plattform, auf der interessierte Haushalte die passende Technologie und

viele weitere Services rund um die „persönliche Energiewen­ de“ erhalten. Wer sich für die Anschaffung eines Batteriespeichersystems interessiert, kann sich bis spä­ testens 7. März 2019 auf stro­ mify.at registrieren. Durch die fristgerechte Einreichung und Gesamtabwicklung steigen die Chancen der Interessenten auf die lukrative Unterstüt­

zung des Bundes. Je nach Di­ mension kann eine Photovol­ taikanlage einen beträcht­ lichen Teil des persönlichen Energiebedarfs decken. Das Problem: Der erzeugte Strom kann nicht immer genau dann verbraucht werden, wenn er erzeugt wird, und muss ins öffentliche Stromnetz ge­ speist werden. Abhilfe in die­ sem Fall schafft ein leistungs­ fähiger Batteriespeicher, der die Energieautonomie eines Haushalts auf bis zu 60 Pro­ zent anwachsen lässt. In den vergangenen Jahren hat sich diese Technologie ra­ sant entwickelt – die hohen Anschaffungskosten schre­ cken allerdings viele Interes­ senten noch ab. Batteriespei­ cher mit einer Speicherkapazi­ tät von mindestens 0,5 Kilowattstunden (kWh) und maximal 10 kWh pro Kilowatt­ peak installierter PV-Leistung werden nun mit bis zu 500 Euro pro kWh Speicherkapazi­ tät gefördert. Ein Komplettangebot Stromify bietet seinen Kun­ den ein attraktives Komplett­ angebot. Neben der Förderab­ wicklung bietet die Plattform eine erstklassige Speicher­ technologie, die von erfah­ renen Technikern ausgewählt und zusammengestellt wurde. Für den fachgerechten Einbau der Komponenten sorgen zu­ verlässige Vorarlberger Fach­ partner.

Für den fachgerechten Einbau der Komponenten sorgen die zuverlässigen Vorarlberger Fachpartner.

Weitere Informationen unter www.stromify.at

Den größten Ölhunger haben die USA und China.

Ölverbrauch wächst heuer weniger Die Organisation Erdöl ex­ portierender Länder (OPEC) rechnet für heuer mit welt­ weit rund 100 Millionen Fass Ölverbrauch pro Tag. Wie schon 2018 dürfte aber auch 2019 der Zuwachs et­ was niedriger ausfallen als erwartet. Grund dafür ist die Konjunkturschwäche in mehreren Regionen, etwa Europa und Nordamerika. Den größten Ölhunger ha­ ben die USA und China. Die Vereinigten Staaten dürf­ ten rund 21 Prozent des 2019 geförderten Erdöls verschlingen, nimmt die OPEC an. Den Bedarf Chi­ nas schätzt sie für heuer auf etwa 13 Prozent der Weltproduktion. Impressum | Redaktion/Texte: Ernest F. Enzelsberger, Gernot Schweigkofler, Bettina Maier-­ Ortner Russmedia Verlag GmbH Bilder: Russmedia-Archiv, Agen­ turbilder, VKW, VN-Steurer, ­Shutterstock Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach


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Firma Hansesun ist Marktführer bei Stromspeichersystemen Am 11. März besteht letztmalig die Möglichkeit Stromspeicherförderungen in dieser Höhe zu erhalten. Immer mehr Photovoltaik-Besitzer rüsten ihre PV-Anlagen um und ergänzen diese mit einem Stromspeicher. Anstatt den gewonnenen Sonnenstrom ins Netz einzuspeisen, nutzen sie so den Großteil der Energie selbst. Ab dem 11. März stehen für die Photovoltaik und Stromspeicher wieder neue Förderungen zur Verfügung. Hierbei werden Photovoltaikanlagen mit 250,00 EUR/kWp und StromSpeichersysteme mit 500,00 EUR/kWh gefördert. Ein 12 kWh Speicher wird so zum Beispiel mit 6.000 Euro gefördert. Damit werden Stromspeicher für alle PV-Besitzer leistbar und wirtschaftlich. Im letzten Jahr wurden in Vorarlberg 240 Stromspeichersysteme von Hansesun

installiert. Somit konnte der Röthner Betrieb über 20% des 6 Millionen Fördertopfes ins Ländle holen und ist damit der absolute Marktführer. Trotz allem sind überdurchschnittlich viele Vorarlberger durch

Andreas Müller Hansesun Röthis

Unser Ziel ist saubere und bezahlbare Energie für alle.

den Rost gefallen weil in nur 80 Sekunden der Fördertopf für Stromspeicher leer war. Aufgrund dessen hat das Land Vorarlberg weitere 100 Stromspeicher gefördert. „Es wird wohl wieder ein harter Fight um die Fördergelder werden“ so Andreas Müller von Hanse-

Das Vorarlberger PV-Zentrum beherbergt große Stromspeicherausstellung.

80%

sun, wir glauben, dass der Ansturm sogar etwas größer sein wird. Wir sind jedenfalls wieder gut vorbereitet und werden möglichst viele Kunden in den Fördertopf bringen. Wie im Vorjahr wird sich der Marktführer Hansesun außerdem beim Land Vorarlberg für zusätzliche Fördermittel starkmachen. Stromspeicherdays Weitere Informationen zum Thema gibt es bei den Stromspeicher-Days am 22. (15 bis 18 Uhr) sowie am 23.Februar (10 bis 12 Uhr) im PhotovoltaikZentrum Röthis. Auf dem Programm stehen Vorträge sowie der Vergleich verschiedener Stromspeicher-Systeme. Dazu gibt es bei der größten Stromspeicherausstellung Vorarlbergs interessante Einblicke in die neuen Technologien. Vergleiche zu den verschiedenen Stromspechersysteme sind wichtig für die Entscheidung. Starke Allianz Die sonnen GmbH aus Kempten, ist der weltweit führende Hersteller von Stromspeichern und Betreiber der größten Stromsharing-Plattform. Seit 2011 ist sonnen im österreichischen Markt vertreten. Gemeinsam mit Hansesun konnte eine starke Allianz in Vorarlberg gebildet werden. Wir rechnen, dass heuer an die 300 sonnenBatterien in Vorarlberg installiert werden, so Andreas Mül-

PV-Anlagen werden in Vorarlberg immer beliebter. ler. Hansesun hat das Elektrikergewerbe und eigene Elektriker, welche eine professionelle Installierung garantieren. Die sonnenBatterie ist ein intelligenter High-TechSolarstromspeicher für die eigene, saubere Energieversorgung. Die Energieautarkie mit der sonnenBatterie liegt für einen durchschnittlichen Haushalt bei rund 85 Prozent des jährlich benötigten Stroms. Die von sonnen verwendeten Lithiumeisenphosphat-Zellen gelten als besonders sicher und langlebig. Sonnen garantiert dabei mindestens 10.000 Ladezyklen. „Immer mehr Menschen sind

fasziniert von der Möglichkeit, ihren Strom selbst zu produzieren, der überdies auch noch sauber ist. Die Speicherförderung in Österreich ist sehr sinnvoll und sorgt jetzt nochmal dafür, dass die private Energieautarkie noch wirtschaftlicher wird. Keine Rechnung von der Sonne Diese Ressource gilt es zu nutzen. Dabei spielt nicht nur die Energiegewinnung und die Energieeffizienz eine wichtige Rolle, sondern ist auch der Umweltgedanke ein wichtiger Faktor. „Unsere Erde ist lebenswert und vielfäl-

Fotos: Hansesun

tig. Wir sind auf sie angewiesen – in all ihren Facetten. Bemühen wir uns daher gemeinsam um eine enkeltaugliche Zukunft in unserem Lande“ so Müller abschlieANZEIGE ßend.

Wichtige Termine 22. und 23. Februar

Stromspeicher-Days im PV-Zentrum in Röthis 8. bis 10. März

com:bau in Dornbirn 11. März 17 Uhr

Start OeMAG Speicherförderung 2019

aller in Vorarlberg geförderten Stromspeicher sind vom Marktführer HANSESUN Nützen Sie Ihre Chance bis zum 11. März 2019 auf einen geförderten Stromspeicher und informieren Sie sich in der größten Stromspeicherausstellung Vorarlbergs, im Photovoltaik Zentrum Vorarlberg.

Stromspeicher-Days bei HANSESUN Freitag, den 22. Februar 2019 von 15 bis 18 Uhr Samstag, den 23. Februar 2019 von 10 bis 12 Uhr Impulsvorträge Alles Wissenswerte zur neuesten vorarlberg Stromspeichertechnologie sowie deren Fördermöglichkeiten Interpark Focus 21, 6832 Röthis Öffnungszeiten und Abwicklung. T 05523 56015-0, office@hansesun.at Mo. bis Fr. von 09:30 bis 12:00 Uhr Vorarlbergs größte PV-Anlagen und photovoltaik Stromspeicherausstellung im zentrum

www.hansesun.at und von 13:30 bis 17:00 Uhr

Welcher Speicher passt zu mir? Ein Team aus Spezialisten erläutert die unterschiedlichen Speichersysteme von sonnenBatterie, Tesla, BYD, SolarWatt und Varta-Speicher. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


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