Weil unter Trümmern auch die Kindheit begraben wird.
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In der Ukraine, im Nahen Osten, Bergkarabach oder Äthiopien – die aktuellen Geschehnisse an den verschiedenen Schauplätzen der Welt sind schlichtweg unbegreiflich. Tag für Tag erreichen uns neue, erschütternde Schlagzeilen über Kriege, Konflikte, Geflüchtete, Verletzte und Tote.
Einen Platz für Kindheit schaffen … für Kinder wie Mila (4 Jahre) aus der Ukraine Auf dem Weg zum Schutzbunker herrschte Dunkelheit und Kälte. Milas Mama erklärte ihr die Spielregeln: leise sein, flüstern und immer zusammenbleiben. Die Hälfte von Milas Leben spielte sich bereits im Krieg ab. Die Sirenen, Bomben, die Kälte, der Schutzbunker und das Zittern in Mamas Stimme waren ihr vertraut. Selbst die Spiele, die ihre Mama sich ausdachte, kannte sie gut. Beim „Verstecken“ ging es buchstäblich ums Überleben, und das „große Zug-Abenteuer“ entpuppte sich als Vertreibung im eigenen Land. Seitdem leben Mila und ihre Mutter Tanya im nordöstlichen Konotop in der Ukraine. Die von ihrer Mutter inszenierten Spiele halfen dem kleinen Mädchen, trotz allem ihre kindliche Neugierde und Freude zu bewahren, vor allem aber ihr Kinderherz zu schützen, denn der Krieg ist erbarmungslos. Im Caritas Tageszentrum in Konotop hingegen kann Mila einfach nur Kind sein. Dort kann sie lachen, mit anderen Kindern spielen und herumtollen. Und auch im Winter ist es dort warm. Mila und 40 weitere Kinder erhalten gesunde Mahlzeiten, warme Kleidung, medizinische Versorgung und die notwendige liebevolle Zuwendung von erfahrenen Mitarbeiter*innen.
… für Kinder wie Meron (6 Jahre) aus Äthiopien Auch die Familie von Meron, einem sechsjährigen Mädchen, hat alles verloren. Aufgrund der Dürre wurden sie gezwungen, ihr Dorf zu verlassen und ins Flüchtlingslager in Dubluk zu ziehen, wo über 50.000 Menschen leben. Trotz der trostlosen Bedingungen im Lager bemüht sich Merons Mutter, sich zurechtzufinden und sorgt sich besonders um ihre vier Kinder. Vor allem Meron leidet darunter. Das Leben dort ist trostlos und die meisten Kinder haben keine Möglichkeit zur Schule zu gehen. Jeden Abend, wenn Merons Mutter ihre hungrigen Kinder zum Schlafen schicken muss, leidet sie innerlich. Meron selbst wünscht sich sehnlichst einen Platz im Schulzelt. Dank der Unterstützung der Caritas Vorarlberg können zumindest einige Kinder im Lager die Schule besuchen. Zusätzlich erhalten zahlreiche Familien Hilfe und werden mit Lebensmitteln versorgt. Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in ihre Dörfer hält alle am Leben.
Hinter jeder dieser Nachrichten verbergen sich auch Schicksale von Kindern, die unter den grausamsten Bedingungen aufwachsen müssen. Millionen von Kindern weltweit erleben tagtäglich Traumatisches: Sie verlieren geliebte Angehörige und Freunde, müssen ihr Zuhause verlassen und leiden an Hunger, Kälte und Flucht. Aber es gibt immer auch Hoffnungsschimmer: Kinder sind enorm stark! Und ihnen kann geholfen werden! Die Caritas arbeitet in Kriegs- und Krisengebieten weltweit daran, Kindern ein gutes Aufwachsen und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für diese Kinder!
Ihr Dr. Walter Schmolly Caritasdirektor
Erlagschein
Mit 30 Euro sichern Sie einer sechsköpfigen Familie im Camp in Dubluk Lebensmittel und Trinkwasser für 1 Monat. Mit 60 Euro können 10 Kinder einen Monat lang die behelfsmäßige Schule besuchen (mit einem Essen).
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Christine Kees
Liebe Leserin, lieber Leser!