Skip to main content

BludenzJournal Sommer 2021

Page 1

BLUDENZ Sommer 2021

EINKAUFEN & ERLEBEN


So vielfältig startet Bludenz in den Sommer Mit entspanntem Altstadt-Shopping und einem bunten Livemusik-Programm wird der Sommer in Bludenz zum Erlebnis. Restaurants, Cafés, Bars und Fachgeschäfte laden zum Bummeln in die Altstadt. Ergänzt wird das Angebot mit einigen Events.

W

er bereits durch die Bludenzer Altstadt geschlendert ist, wird es wahrgenommen haben: Es herrscht wieder reges Treiben in den Gassen und den vielen, inhabergeführten Fachgeschäften, die mit ihrem hochwertigen, bestpräsentierten Angebot ihren Kunden die Wünsche von den Lippen ablesen. Auch in den Gastronomiebetrieben ist beinahe wie-

der Normalität eingekehrt. So laden Restaurants, Cafés, Feinkost- und Bioläden ein, bei einem Spaziergang durch die bunten Häuserfassaden Hochwertiges für den Gaumen zu erkunden. Montags, mittwochs und samstags sind zudem auch über den Sommer Markttage in Bludenz. Ein entspannter Altstadt-ShoppingTag lässt sich bestens mit einem gemütlichen Abend in den Gastgärten

der Bludenzer Gastronomiebetriebe ausklingen. Für feinste Gute-LauneMusik ist dabei gesorgt, wenn von Juni bis September die Gassen und Gastgärten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Beats & Beer“ wieder zur Bühne für heimische Künstler werden. An rund zehn Terminen dreht sich, unter Einhaltung der aktuellen Corona-Maßnahmen, alles um feinste Musik aus Vorarlberg ge-

Programm-Highlights (Änderungen vorbehalten) Donnerstag, 17. Juni

Beats & Beer mit „Berchtold & Morre“, das Tschofen Donnerstag, 24. Juni

Fierobad Jazz, Café Dörflinger Donnerstag, 1. Juli

Beats & Beer mit „Fish & Schnitzel“, Gasthaus Stern Sonntag, 4. Juli

Bludenz läuft 2021, Innenstadt Bludenz Freitag, 9. Juli

Beats & Beer mit „George & Michael“, Gasthaus Riedmiller Donnerstag, 15. Juli

Beats & Beer mit „MIR DREI“, Eichamt Donnerstag, 15. Juli

Beats & Beer mit „Wolfgang Frank“, Yammay Donnerstag, 22. Juli

Beats & Beer mit „Roadwork“, Remise Vorplatz Donnerstag, 29. Juli

Fierobad-Jazz, das Tschofen Freitag, 30. Juli

Beats & Beer, Café Dörflinger Freitag, 30. Juli

berge.hören – Wanderung zur Hellwaldhütte mit Käse-/Weinverkostung und Livemusik Donnerstag, 5. August

Beats & Beer mit „The Beck´s Company“, der Löwen Freitag, 6. August

Sommernachtsfest mit „Common Ground“, Café Fritz 10. bis 14. August

Alpinale Kurzfilmfestival, Remise Bludenz Sonntag, 15. August

Frühschoppen mit der Eisenbahnermusik, Fohren Center Donnerstag, 19. August

Beats & Beer mit „Wolfgang Frank“, Remise Vorplatz Mittwoch, 25. August

berge.hören – Wanderung zur Hellwaldhütte mit Käse-/Weinverkostung und Livemusik 26. bis 28. August

Jazz & Groove Festival, Altstadt und Remise Bludenz Sonntag, 29. August

Kulturpicknick – Brunch & Livemusik mit den Brandner Alphornbläsern, Hellwaldhütte Weitere Informationen Bludenz Stadtmarketing GmbH Tel. 05552 63621-258, E-Mail stadtmarketing@bludenz.at www.bludenz.at, www.bludenz.travel

2

| Sommer 2021

paart mit kulinarischen Köstlichkeiten – ganz nach dem Motto „Beats & Beer, that’s why I‘m here“. Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe findet bereits am kommenden Donnerstag, 17. Juni, im Tschofen statt. Jazzige Klänge Für gute Drinks und erstklassige Musik ist zudem beim diesjährigen

Jazz & Groove Festival gesorgt, das vom 26. bis 28. August mit regionalen und internationalen Jazzgrößen in der Altstadt und am Remise-Vorplatz über die Bühne geht. Liebhaber von jazzigen Tönen aus Vorarlberg sind ebenfalls beim „Fierobad Jazz“ gut aufgehoben, eine vom Verein mus.con organisierte Veranstaltungsreihe an wechselnden Orten in der Bludenzer Altstadt.


Mit diversen Festen und Veranstaltungen soll in den kommenden Wochen und Monaten das Leben in die Bludenzer Innenstadt allmählich wieder zurückkehren.

Kulturelle und sportliche Glanzpunkte In Bludenz sieht man dem bevorstehenden Sommer mit großer Vorfreude entgegen. Mit zahlreichen Festen sowie sportlichen und kulturellen Veranstaltungen hofft man in der Alpenstadt allmählich wieder zur Normalität zurückkehren zu können.

M

it einem geballten kulturellen Veranstaltungsreigen vermochte Bludenz im Frühjahr national, wie auch international für Aufsehen zu sorgen. Diesen Schwung will man nun in den Sommer mitnehmen. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei Bürgermeister Simon Tschann auf die bevorstehenden Sommermonate. Im Interview spricht der neue Stadtchef zudem über sportliche Schwerpunkte sowie weitere Ziele und Vorhaben in naher Zukunft. Herr Tschann, Sie erleben nun den ersten Sommer als Bürgermeister der Alpenstadt, wie sind Ihre Erwartungen für die nächsten Monate?

Bgm. Simon Tschann: Ich hoffe, dass der Sommer entspannt wird. Entspannt in vielerlei Hinsicht – vor allem, was die Corona-Situation betrifft. Wir alle bekommen nun langsam Schritt für Schritt unser normales Leben zurück und ein normaler Sommer in Bludenz hat es wirklich in sich. Ich freue mich auf sportliche Top-Ereignisse, ich freue mich auf wirklich beeindruckende Kulturveranstaltungen, ich freue mich auf die Bludenzer Innenstadt und auf die zahlreichen Feste in unseren Lokalen und Altstadtgassen. Auch die Umgebung von Bludenz hat natürlich ein hohes Freizeitpotenzial. Am meisten freue ich mich aber darauf, dass wir uns alle wieder unter fast schon normalen Umständen treffen können. Bludenz hat in den letzten Wochen und Monaten als Kulturstadt gepunktet. Wie ist diese Entwicklung zu verstehen?

Bgm. Simon Tschann: Unser Dank gilt vor allem dem sehr, sehr treuen Publikum. Ohne dieses tolle

wir vor allem den Bludenzerinnen und Bludenzern mit diesen Anlagen bestmögliche Rahmenbedingungen für die Ausübung ihres Freizeitsportes bieten. Das ist ein erklärtes Ziel. Unsere Jugend und der Nachwuchs werden dabei vermehrt in den Mittelpunkt gestellt. Das gilt auch bei der neuen Rodelbahn in Bludenz Hinterplärsch. Wo sehen Sie weitere Ziele für die Zukunft?

Die Bludenzer Sportstätten sollen aufgewertet und die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt gestellt werden.

Publikum wären die Veranstaltungen einfach nicht möglich gewesen. Kulturstadtrat Cenk Dogan und sein Team im Bludenzer Kulturamt haben ganze Arbeit geleistet. Wir hatten das erste Rockkonzert in Österreich, wahrscheinlich sogar in Europa, am 16. März in der Remise. Es hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Künstlern super klappt und deshalb will Bludenz Kultur das auch als weiteren Schwerpunkt in den kommenden Jahren so beibehalten. Meine Gratulation gilt dem gesamten Team – Bludenz kann stolz auf so eine Kulturbühne sein, wie es die Remise ist. Im Sommer werden wir die Veranstaltungen zudem öfters ins Freie verlegen. Wie beispielsweise die Alpinale oder das Jazz- und Groove-Festival. Sie haben es angesprochen, Bludenz wird sportlicher, ist das mit Ihren Interessen zu erklären oder was ist der Grund dafür?

Bgm. Simon Tschann: (lacht) Natürlich bin ich sportbegeistert und

war selber über viele Jahre aktiver Fußballer. Die Sportstadt Bludenz hat schon ihre Qualitäten. Jeder kann bei einem Spaziergang über den Montikel einen Blick auf das Stadion, den Kunstrasenplatz, die Tennisplätze, die Tennishallen, das Eisstockzentrum oder das Sportbecken des Val Blu werfen und sieht, welches Potenzial hier liegt. Solche Sportstätten haben andere Orte auch, aber selten in einer derartigen Konzentration und in unmittelbarer Nachbarschaft. Dieses Potenzial gilt es zu schärfen und in Zukunft noch mehr zu nützen. Was ist darunter zu verstehen?

Bgm. Simon Tschann: Darunter verstehe ich, dass wir das auch marketingtechnisch für uns verwenden können. Ich glaube, dass so ein Trainingslager, wie es der SCR Altach in Bludenz macht, in Zukunft auch für andere, noch größere Sport- oder Fußballclubs von Interesse sein kann. Dazu wollen wir kontinuierlich diese Sportanlagen verbessern, aber letztendlich wollen

Bgm. Simon Tschann: Da fällt mir vor allem der Bildungsbereich ein. Die Erweiterung des Schulcampus Bings ist fast abgeschlossen. Noch im Herbst beginnen wir mit dem Erweiterungsbau der Volksschule Bludenz Mitte und mit St. Peter beschäftigt sich aktuell eine Arbeitsgruppe. Vor allem die Volksschule Mitte wird die Schulsituation in Bludenz deutlich verbessern. Wir dürfen aber auch die anderen Standorte nicht aus den Augen verlieren.

kommunizieren und weitere Möglichkeiten des digitalen Amtsganges anbieten. Das ist mir persönlich wichtig und ich glaube, dass das auch für uns alle und letztendlich für die Bludenzer Wirtschaft ein bedeutender Schritt ist.Arbeitsschwerpunkt in allen städtischen Bereichen sind in den nächsten Jahren Nachhaltigkeit, Umwelt und Mobilität. Unser e5-Team ist sehr gut aufgestellt und mit der neu geschaffenen Umweltabteilung haben wir schon einiges in die Wege geleitet. E-Mobilität im städtischen Bereich – vom Bauhof bis hin zu den E-Bikes, die von den Mitarbeitern für Dienstgänge im Stadtgebiet genutzt werden. Auch ich bin vorwiegend in Bludenz mit dem Rad unterwegs.

Was sind weitere Vorhaben, die in den nächsten Wochen und Monaten wichtig sein werden?

Bgm. Simon Tschann: Wir haben in der Corona-Zeit gesehen, wie wichtig eine weitere Digitalisierung in der Verwaltung ist. Dazu haben wir nun ein Projekt in die Wege geleitet. Abläufe in der Verwaltung werden hinterfragt und für die Bürgerinnen und Bürger mithilfe der digitalen Möglichkeiten einfacher gemacht. Im Endeffekt soll das Ergebnis eine Verbesserung und eine Qualitätssteigerung unseres Serviceangebotes sein. Wir wollen vermehrt über digitale Kanäle

Impressum Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; Texte und Fotos: Monika Bischof, Markus Gmeiner, Julia Böcken, Otto Schwald, Philipp Steurer, Dietmar Mathis, Marcel Mayer, Dietmar Stiplovsek, Frederick Sams, Anna Salcher/Alpinale, Josef Concin, Matthias Rhomberg, Stadt Bludenz, Stadtmarketing Bludenz Redaktion: Joachim Schwald; Umsetzung: Birgit Jäger; Anzeigenberatung: Melanie Bertsch, Brigitte Moser, Mathias Netzer-Raich; Erscheinungstermin: 11. Juni 2021

Sommer 2021 | 3


130 Betten, ein Multifunktionsraum, eine Dachterrasse – das ist das neue Hotel Alpstadt beim Fohren Center in Bludenz.

Hotel Alpstadt vor den Toren der Altstadt Mit der Realisierung des 130-Betten-Businesshotels erweitert die Gastronomenfamilie Wilfinger das Tourismusangebot in Bludenz. Eröffnet wird das siebenstöckige Gebäude, das aktuell in Holzbauweise errichtet wird, im Februar 2022.

A

uf dem 7000 Quadratmeter großen Fohren-Center-Areal in Bludenz entsteht bis Februar 2022 ein neues Prestigeprojekt: das Hotel Alpstadt. Mit dem 130-Betten-Business- und Tourismushotel erweitert die Gastronomenfamilie Wilfinger ihr Freizeitund Gastronomieangebot in der Alpenstadt. „Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, haben wir trotz der Coronapandemie entschieden, den Hotelzubau zu verwirklichen. Wir wollen damit für unser Familienunternehmen und unsere Mitarbeiter eine langfristige Perspektive schaffen“, nennt Bauherr Mario Wilfinger die Gründe für diesen mutigen Schritt. Gemeinsam mit seinen Brüdern Martin und Bernd führt er mit derzeit 100 Mitarbeitern Standorte in Hohenems und Lauterach sowie das Bludenzer Fohren Center, das den Fohren Center Saal als Veranstaltungslocation, das Wirtshaus mit Gastgarten Kohldampf, die Sudkessel Bar, das Bowling Center Strike,

das Lazerfun Labyrinth und das Bludenzer Oktoberfest beheimatet. Neuerungen auch am Bestand „Das neue Hotel wird das Angebot des bereits bestehenden Gastround Unterhaltungszentrums hervorragend ergänzen“, ist Wilfinger überzeugt. „Das Restaurant wird umgestaltet und unseren Gästen auch als Frühstücksbereich dienen. Der Fohren-Saal wird modernisiert und kann neben Events dann auch für Seminare und Tagungen genutzt werden.“ Zusätzlich werde es eine Bike-Garage für E-Bikes, eine Fahrrad- und Rodelwerkstatt sowie einen Skiraum geben. Regionale Holzbauweise Zusammen mit renommierten Baupartnern wie Kaufmann Zwei, die die Planung und Schlüsselfertigung übernehmen, dem bekannten Holzbauarchitekten Johannes Kaufmann sowie Inneneinrichtung Wohnfloor und Winder Hotelmarketing entstehe ein hochwertiges Hotelprojekt

schlüsselfertige Modulproduktion in unserem Werk. Innerhalb von nur drei Arbeitstagen werden diese dann vor Ort montiert“, so David Nussbaumer, Geschäftsführer von Kaufmann Zwei.

Das neue Businesshotel entsteht am westlichen Eingang der Bezirkshauptstadt und nimmt hier künftig einen markanten Platz ein.

mit Wertschöpfung in Vorarlberg. Der Bauherr beziffert die Investitionssumme mit rund 10 Millionen Euro für das zweigliedrige Gebäude mit rund 3000 Quadratmetern Fläche. Das Hotel erhält neben einer Lobby mit Multifunktionsraum im Erdgeschoss auch ein Penthouse

sowie eine 160 Quadratmeter große Dachterrasse. Die sieben Zimmergeschosse werden in nachhaltiger Holzmodulbauweise mit Metallfassade errichtet. „Nach nur neun Monaten Bauzeit wird das Gebäude stehen. Parallel zu den Aushub- und Rohbauarbeiten vor Ort erfolgt die

Raus aus dem Alltag Die besondere Hanglage des Hotels sorge für Attraktivität aufgrund der fantastischen Aussicht ins Tal und auf die umliegenden Berge. „Im Fünf-Täler-Kreuz gelegen, sind sowohl der Bahnhof sowie die Bludenzer Innenstadt in wenigen Gehminuten erreichbar. Vier Autobahnanschlüsse führen in nur zwei Fahrminuten in alle Richtungen, zum Beispiel an den Arlberg oder Bodensee“, zählt Wilfinger die Vorzüge der Region auf und freut sich bereits auf die Eröffnung im nächsten Jahr: „Unser Angebot soll die Gäste raus aus dem Alltag holen und ihnen Spaß, Genuss und Freude bieten. Das Hotel wird der perfekte Ausgangspunkt sein, um genau das in unserer Alpenstadt zu erleben!“

Fohrenburg-Jubiläum im Zeichen von Corona

D

ie bierige Erfolgsgeschichte soll auch nach 140 Jahren fortgesetzt werden. Nach der Krise stellt man in der Traditionsbrauerei die Weichen für die Zukunft. Nicht unter dem traditionellen Markenzeichen des Einhorns, sondern unter den Folgen der CoronaPandemie steht das 140-jährige Firmenjubiläum der Brauerei Fohrenburg. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen wird auf einen großen Festakt verzichtet, und auch das Bierfest im Herbst wird heuer nicht stattfinden. Als Eventbrauerei litt die Fohrenburg ganz besonders unter der langen Schließung der Gastronomie und der Nicht-Durchführung von Veranstaltungen. Die Produktion musste bis ins Frühjahr 2021 deutlich zurückgefahren werden, nimmt aber inzwischen angesichts der beginnenden Lockerungen wieder Fahrt auf. 4

| Sommer 2021

den Standort Bludenz ausgerichtet und meint: „Wir sehen uns als traditionelles Vorarlberger Unternehmen, das nicht nur seine Wurzeln, sondern auch seine Zukunft hier hat.“ Damit scheint die Fortsetzung des Weges gesichert, der hier 1881 mit der Gründung der „Bierbrauerei Fohrenburg“ durch Ferdinand Gassner begonnen hat.

Auf das runde Jubiläum kann aufgrund von Corona nur in kleinem Rahmen angestoßen werden. Großes Fest wird es heuer keines geben.

In der Produktion bringt der Neustart nicht nur die Beendigung der Kurzarbeit, sondern ist auch verknüpft mit neuen Investitionen, einerseits in den Umbau der Pro-

duktion, andererseits in die Erweiterung der Infrastruktur. Laut Geschäftsführer Wolfgang Sila werden aktuell rund sechs Millionen Euro investiert. Sila ist dabei ganz auf

Regionalität steht ganz oben Dass Regionalität bei der Bludenzer Brauerei wichtig ist, zeigen auch die jüngsten Entwicklungen. Sie produziert als einzige im Land Weizenbier und alkoholfreies Bier, und mit dem Oberländer Ur-Spezialbier und BioHofbier gelangen zuletzt zwei ganz besondere Würfe. Vor allem das BioBier wurde ein Erfolgsschlager und wird seit diesem Jahr an die „Luftburg“ im Wiener Prater geliefert, eines der weltweit größten biozentrierten Restaurants. Auch international ist die Marke „Fohrenburger“ inzwi-

schen ein Begriff. Das belegen nicht nur zahlreiche Auszeichnungen bei Wettbewerben, sondern auch steigende Exporte, unter anderem nach Italien. Aber nicht nur Bio ist dem Fohrenburg-Team wichtig, auch in Sa-

Wir sind ein Vorarlberger Traditionsunternehmen, das sowohl seine Wurzeln als auch seine Zukunft hier hat.

Wolfgang Sila, Geschäftsführer

chen Klimaschutz, speziell beim CO2-Ausstoß, werden große Anstrengungen unternommen, um die Fohrenburg zur „grünen Brauerei“ zu machen.


Große Leidenschaft fürs Handarbeiten Wolle und Leinen Ulrike Bartenbach feiert heuer sein 45-jähriges Firmenjubiläum. Seit Beginn an liegt das Hauptaugenmerk des Wollgeschäfts von nebenan auf einer fachgerechten Beratung seiner Kunden, die das sehr zu schätzen wissen.

B

este Qualität bei den Materialien und eine individuelle, sehr persönliche Beratung sind die Markenzeichen, die für Wolle und Leinen Ulrike Bartenbach sprichwörtlich gelten. „Von der Lehre weg habe ich von meiner Mama diese unglaubliche Leidenschaft für das Handwerk, aber vor allem auch für jede einzelne Kundschaft und ihre Anliegen mitbekommen“, so Ulrike Bartenbach. Vor 45 Jahren eröffnete Reinelde Bartenbach ihr Geschäft in der Hermann-SanderStraße: „Es war der Lebenstraum meiner Mutter, so ein Geschäft zu eröffnen. Wir haben zuvor in Wien gelebt, da meine Mutter beim Unterrichtsministerium beschäftigt war. Sie hatte immer schon ein Faible fürs Handarbeiten. Damals wurde sie in einem Handarbeitsgeschäft nicht sehr freundlich beraten und dachte sich: Das muss doch auch besser gehen!“ Gesagt, getan – Reinelde Bartenbach eröffnete 1975 ein Wollegeschäft und eine Leinenboutique. Viele hilfreiche Tipps Ulrike Bartenbach war fast von Anfang an dabei. Ein Jahr nach der Eröffnung begann sie bei ihrer Mutter eine Lehre. Im Jahr 1999 übernahm sie die Geschäftsleitung und übersiedelte gleichzeitig in die Wichnerstraße, beide Geschäftsmodelle wurden zusammengeführt. Ihre Firmenphi-

losophie „Wir sind für Sie da!“ hatte sich von Anfang an bewährt. „Wir haben viele Stammkundschaften aus dem ganzen Land, aber auch aus Deutschland und der Schweiz. Selbst eine Kundin aus Australien kommt zwei Mal im Jahr her und kauft bei uns“, freut sich die Handarbeitsspezialistin. Leidenschaft und Idealismus für ihren B e r u f zeichnen Ulrike Bartenbach aus: „Ich liebe es, mit M e n schen zu arbeiten.“ Fa c h g e rechte Beratun gen bilden ein Kernmerkmal: „Strickanleitungen stimmen oftmals nicht. Wir rechnen für unsere Kunden die richtige Maschenanzahl aus und helfen dann auch gerne beim Ausarbeiten. Meine beiden Mitarbeiterinnen, Katrin Vonbank und Brigitte Wachter, verfügen über jahrelange Erfahrung und haben viele gute Tipps parat.“ Über ihr Team ist sie voll des Lobes: „Katrin ist schon

Ende gebracht zu haben.“ Auf die Qualität der Wolle werde zunehmend besonderer Wert gelegt. So ist Sockenwolle mit Seide oder Alpaka, aber auch Cashmere und MerinoWolle beispielweise sehr gefragt. Ulrike Bartenbach ist aber auch in ihrer Geschäftsführung kreativ, so bot sie ihren Kunden während des Lockdowns mit „Wolle to go“ einen Liefer- und Abholservice an.

Brigitte Wachter, Ulrike Bartenbach und Katrin Vonbank beraten ihre Kunden sehr individuell und fachgerecht.

seit 23 Jahren bei uns, Brigitte seit acht Jahren. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich bin sehr flexibel und offen – so klappt vieles einfach besser.“ Handarbeiten wieder gefragt In den Wintermonaten wird mehr gestrickt und gehäkelt. Während der Zeit der Corona-Pandemie hat sich die Nachfrage zudem intensiviert: „Es ist auffallend, dass traditionelle Arbeiten wie Brotbacken

und Stricken schon während des ersten Lockdowns wieder vermehrt im Trend waren. Insbesondere junge Frauen widmen sich nun wieder verstärkt dem Handarbeiten.“ Jede Kundschaft strickt anders, nicht zuletzt deshalb entstehen jeweils unterschiedlichste Unikate: „Beim Handarbeiten wird die eigene Kreativität gefördert. Wenn ein Werkstück gut gelingt, sind unsere Kundinnen oftmals überrascht, was sie tatsächlich machen können. Viele sind auch stolz, ein Strickstück zu

Stricken zur Entspannung Wie ihre Mutter Reinelde ist auch Ulrike Bartenbach selbst eine begeisterte Strickerin: „Ich stricke jeden Abend. Das entspannt mich. Stricken hat erwiesenermaßen dieselbe Wirkung wie Yoga und Meditation. Wenn ich für jemanden etwas stricke, dann arbeite ich meine Gedanken in dieses Werkstück ein. Ich denke an den Menschen, der den Pullover, Schal oder was auch immer dann trägt. Was gibt es Schöneres?“

Wolle und Leinen Bartenbach Wichnerstraße 25 Tel. 05552 64044 Internet Facebook: @wolleundleinen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag von 8.30 bis 12 Uhr

DER MOTORMÄHER FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE

WIR HELFEN HÖREN UNSER SERVICE FÜR SIE IM ÜBERBLICK

ALLES RUND UMS HÖREN! · Individuelle, unverbindliche und diskrete Beratung rund ums Hören

Gratis Hörtest

engineered by

· Kostenloser Hörtest · Kostenloses Probetragen der modernsten Hörgeräte

Bingser Oberfeld 21, 6700 Bludenz / Bings, T. 05552 20807-0, office@terratec.cc www.terratec.cc

· Wartungsarbeiten für alle Hörsysteme · Gehörschutz Standard oder maßgefertigt zum Schutz vor Lärm

akustik@lzh.at Dornbirn • Röthis • Bludenz • Bezau www.lzh-hoertechnik.at Bludenz Werdenbergerstr. 39a 6700 Bludenz T +43 5552 68117

Malerbetrieb

Der Maler von Bludenz.

Öffnungszeiten 08:30 – 12:30 Uhr Montag bis Donnerstag 13:30 – 17:30 Uhr 08:30 – 12:30 Uhr Freitag

Jellerstraße 24 6700 Bludenz 05552 62279 www.liepert.at Sommer 2021 | 5


Eine Vielzahl an hochwertigen Topmarken, wie beispielsweise Bugatti, wird im Getzner Shop zum Verkauf angeboten.

Neuerdings ist auch wieder eine große Auswahl an Bettwäsche und Leintüchern im Shop erhältlich.

Regionalität und Vielfalt im Getzner Shop In den letzten Jahren wurde der Getzner Shop in der Bleichestraße umgestaltet und weiterentwickelt. Auf über 500 Quadratmetern Verkaufsfläche werden topmodische Produkte von namhaften Herstellern angeboten.

D

ie Vielzahl an Topmarken, wie beispielsweise Gloriette, Q1, Palmers, Schneiders, Framsohn, Bugatti, ISA Bodywear, Camano oder Lenz, sowie der besondere Service wird von den Kunden des Getzner Shops sehr geschätzt. Im Sinne des Standortbewusstseins und der Regionalität achtet der Shop dabei besonders darauf, vor allem Produkte von österreichischen Herstellern zu führen. Von Hemden über Pullover, Damenbekleidung und Unterwäsche bis hin zu Frotteewaren,

Jeans, Nähzubehör und Modestoffen (Meterware) – hier wird ein umfangreiches und modernes Produktangebot für nahezu jeden Geschmack angeboten. Zu den gewohnten Öffnungszeiten (siehe Factbox) stehen die fachkundigen Mitarbeiterinnen den Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Bettwäsche und Leintücher Mit der erstklassigen Bettwäsche des Herstellers Dierig erweiterte der Getzner Shop nun das bestehende Produktsortiment. „Wir freu-

en uns, dass wir mit der bekannten Topmarke Fleuresse die perfekte Ergänzung für unser vielfältiges Sortiment gefunden haben. Abgerundet wird das Bettwäscheangebot durch qualitativ hochwertige Leintücher“, informiert Wolfgang Burtscher, der Leiter des Getzner Shops. „Getzner Textil zählt zu den bedeutendsten, erfahrensten und auch kreativsten Anbietern von Modestoffen – über 2400 neue Muster werden jährlich generiert. Aus diesem Grund werden bei uns im Shop

ausschließlich Hemden angeboten, die aus unseren Stoffen genäht wurden und somit aus nachhaltiger, bewusster Produktion stammen“, erklärt der Shopleiter. Sowohl die Rohstoffverarbeitung als auch der Produktionsprozess folgen dabei den strengsten Ansprüchen des Umweltschutzes. Nicht umsonst dürfen die Modestoffe des Traditionsbetriebs seit 2018 auch mit dem begehrten Label „Made in Green by OEKO-TEX“ ausgezeichnet werden. „Bei uns erhalten die Kunden keine Katze im Sack. Im Getzner

Shop bieten wir das, was unser Unternehmen auszeichnet: Erstklassige und exklusive Textilien“, so Burtscher abschließend.

Getzner Shop Bleichestraße 1 Tel. 05552 601354 Internet www.getzner.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr Samstag, 8 bis 12 Uhr

W I RT S C H A F T S G E M E I N S C H A F T

Genießen & Verweilen

Genießen Sie den Sommer in der Altstadt Bludenz! Ihre Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz Café Dörflinger I Rathausgasse 10 Café-Konditorei Fenkart I Wichnerstraße 18 Café Fritz (Eismanufaktur Kolibri) I Mühlgasse 14 D´Eisprinza z´Bludaz I Herrengasse 4 Il Gelato I Bahnhofplatz 1a Alfredo.it I Werdenbergerstraße 35

www.wigebludenz.at 6

| Sommer 2021


Den Straßennamen der Stadt auf der Spur Jung-Historiker Sebastian Schwald untersuchte im Rahmen seiner Diplomarbeit sämtliche Straßennamen von Bludenz. Die aufwendige Recherche fand auch in den Bludenzer Geschichtsblättern des hiesigen Geschichtsvereins ihren Niederschlag.

Wie kamen Sie zu diesem Thema? Was hat Sie daran gereizt?

Sebastian Schwald: Seit Beginn meines Studiums in Innsbruck faszinieren mich die dortigen Straßenschilder, auf denen Zusatzinformationen zum jeweiligen Straßennamen angebracht sind. Ich fand heraus, dass es sich hierbei um ein eigenes historisches Projekt zu Straßennamen handelte. Als ich dann feststellte, dass es für meine Heimatstadt noch keine solche Abhandlung gab, war für mich der Fall klar, dass ich mich damit beschäftigen wollte. GESCHICHTSVEREIN Geschichtsblätter http://VN.AT/sukNWj

Welche Quellen wurden dafür herangezogen?

der Bludenzer Straßenlandschaft erkennen?

Sebastian Schwald: Der Großteil der verwendeten Quellen stammt aus dem Bludenzer Stadtarchiv. Es ging unter anderem darum, die Protokolle der Stadtvertretungssitzungen aus den letzten 100 Jahren zu durchforsten und Interessantes zu den einzelnen Straßen herauszufinden.

Sebastian Schwald: Besonders für Bludenz – gerade im Vergleich mit anderen Städten von ähnlicher Größe in Österreich – ist, dass es sehr wenige Benennungen nach Personen gibt; auch sind Zusammenhänge mit Kunst und Kultur eher selten zu finden. Stattdessen zeigt sich auch in den Straßennamen, dass Industrie und Gewerbe Bludenz seit jeher massiv prägten.

Wie aufwendig war die Recherche? Gab es dabei größere Probleme?

Sebastian Schwald: Sagen wir so: die Pandemie hat mir definitiv nicht in die Karten gespielt, da der Zugang zu Bibliotheken und Archiven erschwert war. Durch eine sehr gute Kooperation mit dem Stadtarchiv wurde aber sehr vieles möglich gemacht, wofür ich mich im Nachhinein recht herzlich bedanken möchte. Sind Sie bei der Forschung auf überraschende Erkenntnisse gestoßen?

Sebastian Schwald: Definitiv! Die ganze Arbeit steckte für mich voller Überraschungen, was es schwer macht, einzelne herauszuheben. Eine spannende Erkenntnis war beispielsweise, dass in den Frühphasen der offiziellen Bludenzer Straßenbenennung zum Teil mehr als 15 Straßen an einem Tag benannt wurden. Lassen sich Besonderheiten in

Straße umzubenennen. Meine Vision ist jedoch vielmehr die Erstellung neuer Straßenschilder mit einer kurzen Erklärung, denn jede Straße hat ihren individuellen Hintergrund. So würden die gesammelten Informationen von den Bücherregalen hinaus auf die Straße wandern und dort aktiv die Geschichte der Stadt miterzählen. Ein sehr niederschwelliger und gleichzeitig unkomplizierter Zugang zur Geschichte wäre die Folge.

Gibt es in Bludenz wie in anderen Städten historisch belastete Namen?

Sebastian Schwald: Herauszuheben wäre hier die Stuttgarter Straße, die zurückgeht auf eine Benennung durch die Nationalsozialisten. Passenderweise kam es in Stuttgart auch zur Benennung einer Bludenzer Straße, die sich ebenfalls bis heute hält. Gibt es Ihrer Ansicht nach seitens der Stadt Handlungsbedarf?

Sebastian Schwald: Man könnte darüber diskutieren, die angesprochene Stuttgarter

#urlaubzuhause

www.valblu.at

popup.at

K

ürzlich erschien in der Reihe der Bludenzer Geschichtsblätter (Nr. 131/132) der neueste Band, in dem Sebastian Schwald die Benennung der 145 Bludenzer Verkehrsflächen genauer untersuchte. Der Bludenzer bettet dabei seine Abhandlung in die Thematik der Erinnerungskultur ein und beleuchtet die Beweggründe, die zur Benennung der jeweiligen Straßen führten. Im Gespräch mit dem Bludenz Journal gibt der junge Autor Einblick in seine Herangehensweise, historische Hintergründe und Besonderheiten bei der Namensgebung.

On-Schuhe ab jetzt in Bludenz erhältlich! Reutterer Bludenz: Werdenbergerstraße 28 www.reutterer-schuhe.at

Sommer 2021 | 7


Innovation auf höchstem Niveau Die Firma Bertsch adaptierte das bestehende Betriebsgebäude in Außerbraz für Forschung und Produktion des Betriebszweigs BERTSCHfoodtec. Hubert Bertsch jun. zeichnet in diesem Bereich als Chief Operating Officer verantwortlich.

D

ie BERTSCHenergy ist für innovative Konzepte und Weiterentwicklungen im Kraftwerks- und Apparatebau weltweit bekannt. Neben BERTSCHenergy ist auch BERTSCHfoodtec ein weiteres Standbein der renommierten Bludenzer Firma. Vor Kurzem erst erfolgte eine Neuadaptierung des Betriebsgebäudes der Firma Martin für die Produktion von BERTSCHfoodtec-Produkten in Außerbraz. Hubert Bertsch junior zeichnet als Chief Operating Officer (COO) in diesem Bereich verantwortlich. Wie entstand die Firma BERTSCHfoodtec?

Hubert Bertsch: BERTSCHfoodtec repräsentiert den Ursprung der heutigen BERTSCH Firmengruppe. Bereits in den frühen Jahren nach der Gründung 1925 fertigte Josef Bertsch sen. Kupferkessel für die Käseherstellung am Standort des heutigen Headquarters in Bludenz. Seither entwickelt sich das Unternehmen durch Pioniergeist,

Hubert Bertsch Geboren 17. Dezember 1990 Familie in einer Lebenspartnerschaft mit Michelle Morik Wohnort Bludenz Beruflicher Werdegang Matura in Bregenz, Studium Maschinenbau, Wirtschaftsstudium in London, derzeit Chief Operating Officer bei BERTSCHfoodtec Hobbys Skifahren, Skitouren, Fallschirmspringen, Spaziergänge mit Hund Day

Spezialisierung und kontinuierliche Innovationen zu einem international führenden und verlässlicheren Partner für die Milch- und Käsereiindustrie.

die 200 kWp erzeugt – mehr Strom als wir verwenden können! Dies entspricht unserem Grundprinzip von Nachhaltigkeit in der Herstellung unserer Produkte. Wo immer es möglich ist, möchten wir kontinuierlich besser werden.

Wo war die Produktionsstätte der BERTSCHfoodtec?

Welche Produkte werden in der Halle in Außerbraz hergestellt?

Hubert Bertsch: Die Produktionsstätte befand sich bis 1965 in Vorarlberg. Durch Expansionen wurden neue Märkte erschlossen und vom Milchverband wurde gefordert, dass die Produktionsstätte in das damalig größte „Milchland“ Oberösterreich verlagert wird. Aufgrund dessen wurde damals ein neuer Produktionsstandort in Linz gegründet und von 1965 bis 2020 betrieben. Wie kam es zur Entscheidung, die Produktion der BERTSCHfoodtec wieder nach Vorarlberg zu verlegen?

H u b e r t Vor Bertsch: rund fünf Jahren haben wir uns überlegt, den Produktionsstandort wieder in die Nähe unseres Haupthauses zu verlegen. Es ist uns ein Anliegen, unsere Forschungsprojekte und Produktentwicklungen permanent voranzubringen. Kurze Wege sind dabei von großem Vorteil. Bei der Standortsuche stießen wir auf das Gebäude der Gebrüder Martin. Mein Vater

BERTSCHfoodtec ist kürzlich in Außerbraz heimisch geworden.

hat die Anbahnung des Kaufs vorgenommen. Ein spannendes Detail am Rande: Zeitgleich mit unserer Übernahme des Standorts in Außerbraz übernahm die Firma Huppenkothen, bisheriger Inhaber des Standorts, unseren Standort in Linz. Bis zur finalen Umsiedlung haben wir uns noch ein Jahr lang gegenseitig beieinander eingemietet.

Wann starteten die Sanierungsarbeiten am neuen Standort in Außerbraz?

Hubert Bertsch: Anfang November haben wir mit der inneren Kernsanierung des Gebäudes begonnen. Die Halle wurde komplett leergeräumt, der Boden abgeschliffen und neu aufgebaut, auch die Beleuchtung wurde vollständig erneuert sowie aktuell die Außenfassade. Im Sommer wird zudem auf dem Dach eine Solaranlage angebracht,

Hubert Bertsch: Wir stellen in reiner Edelstahlfertigung Molkerei- und Käseanlagen her, die weltweit exportiert werden, so finden sich beispielsweise Abnehmer in Österreich, Schweiz, Deutschland, Spanien, Russland, Madagaskar und Italien. Auch südamerikanische Kunden interessieren sich mittlerweile dafür. Unsere Käsefertiger bilden das Kernstück einer jeden Käserei, die höchsten hygienischen Standards entsprechen. Milch ist ein lebendiges Produkt, das mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden muss. Außerdem liefern wir auch Anlagen für die Verarbeitung von sämtlichen anderen Milchprodukten, wie etwa Joghurt, Butter, Topfen oder Trinkmilch. Wie sieht Ihr Aufgabengebiet konkret aus?

Hubert Bertsch: Als Chief Operating Officer (COO) bei BERTSCHfoodtec arbeite ich operativ im Geschäftsgeschehen mit. Meine Arbeitsbereiche sind Personal, Produktion und Konstruktion. An dieser Stelle sei mir noch eine persönliche Anmerkung erlaubt: Falls jemand Interesse an einem metalltechnischen Beruf hat – bei uns sind Bewerbungen jederzeit willkommen!

Für die Gesundheit der Kinder Sorge tragen Kinder- und Jugendärztin Barbara Seidel eröffnet neu in der Rathausgasse in Bludenz ihre Ordination. Die Medizinerin bringt einen großen Erfahrungsschatz mit nach Bludenz, wo sie Patienten bis zum 18. Lebensjahr behandelt.

D

ie Spezialisierung auf Kinder- und Jugendmedizin hat sich bei Barbara Seidel schon bald als Ziel während ihres Medizinstudiums herausgestellt: „Ich liebe die Arbeit mit Kindern. Sie vermitteln so viel Lebensfreude, gehen unbefangen an Dinge heran und sind ganz offen. Kinder sind einfach etwas Besonderes!“ Ihr Mann stammt aus Bludenz, die gebürtige Tirolerin lernte ihn während ihres Studiums kennen, durch diese Begegnung verlagerte sich ihr Lebensmittelpunkt schlussendlich nach Vorarlberg. Inzwischen lebt die Familie in Bürs. Neustart Anfang Juli Am 1. Juli eröffnet sie ihre neue Praxis in der Rathausgasse 1 in Bludenz. Die sehr großzügig ausgeführten Praxisräume wirken sehr hell und

Kinderarzt Seidel Rathausgasse 1 Tel. 05552 22062 Internet kinderarzt-seidel.at Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 11.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag von 13 bis 15 Uhr

8

| Sommer 2021

einladend, an den Wänden hängen alte Schwarz-Weiß-Fotos von Kindern: „Es sind zum Teil auch alte Familienfotos dabei, die ich nunmehr auch für die Innenraumgestaltung verwendet habe.“ Flexibilität gefordert Die Kinder- und Jugendheilkunde ist ein sehr breit aufgestelltes medizinisches Fachgebiet: „Während es in der Erwachsenen-Medizin sehr viele Facharzt-Disziplinen gibt, bewältigen wir sehr viele unterschiedliche Facetten an Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen wie beispielsweise im Bereich der Neonatologie, in der Endokrinologie, in der Orthopädie oder auch Hauterkrankungen. Wir decken ein sehr umfangreiches Spektrum ab und müssen dadurch sehr flexibel sein.“ Barbara Seidel weiß, wovon sie spricht, denn sie kann auf ein sehr umfangreiches Erfahrungs- und Ausbildungsspektrum zurückblicken. Nach ihrer Turnus-Ausbildung am Landeskrankenhaus Feldkirch folgte eine Ausbildung als Assistenzärztin am Kinderspital St. Gallen, dort war die empathische Medizinerin unter anderem auch auf der Kinderonkologie tätig. Eine nachhaltige Erfahrung, wie sie berichtet: „Kinder haben einen sehr starken Lebenswillen

und tragen dadurch selber viel zur Heilung bei.“ Der durchsetzungsstarken jungen Frau war es wichtig, sich weiterhin in die Thematik zu vertiefen, so folgte ein Auslandsjahr an der Universität Genf mit Spezialisierung in Neonatologie und pädiatrischer Intensivmedizin. „Die medizinische Entwicklung gestaltet sich immer komplexer. Es gibt sehr viele Möglichkeiten zur Behandlung von Krankheiten. Wenn ich beispielsweise an Leukämie-Erkrankungen bei Kindern denke – da wurden enorme Fortschritte erzielt“, betont sie. Zu Fuß oder mit dem Rad Neben ihrer medizinischen Tätigkeit am LKH Feldkirch baute Barbara Seidel zudem parallel das Simulationszentrum für Pädiatrie vor Ort auf. Dort hatte sie dann auch die Aufgabe als Oberärztin auf der Kinder-Intensivstation inne. Vor vier Jahren entschied sie sich dann, selbstständig als Kinder- und Jugendärztin tätig zu sein: „In Vorarlberg war zu dieser Zeit keine Kassenstelle frei, aus diesem Grund habe ich in der Schweiz in einer großen Praxis selbstständig gearbeitet.“ Die nunmehrige Praxis-Eröffnung als Kassenärztin in Bludenz freue

Kinder- und Jugendärztin Barbara Seidel ist neu in Bludenz.

sie sehr, denn dadurch könne sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit gehen, zeigt sich die zweifache Mutter begeistert. Sie gewinne dadurch auch mehr Zeit mit ihren Kindern – ein weiterer entscheidender Faktor für die Praxiseröffnung in Bludenz. Viel Entwicklungspotenzial Barbara Seidel betont, dass sie nicht nur Kinder-, sondern vor allem auch Jugendärztin sei. Vielfach werde unterschätzt, was die Jugendmedizin bewirken kann: „Gerade Jugendliche können – nicht zuletzt durch die

Maßnahmen im Zuge der CoronaPandemie – viele Probleme haben. Diese beinhalten Themenfelder wie etwa Selbstfindung, Mobbing, sexuelle Identifizierung, Gewalterfahrungen, Essstörungen und noch vieles mehr. Dafür braucht es eine eigene Herangehensweise in der Begleitung von jungen Menschen. Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen!“ Darüber hinaus stelle auch der Multi-Media-Bereich ein eigenes Belastungspotenzial dar, dessen Auswirkungen noch nicht tatsächlich erkennbar seien. „Man kann mit Kindern und Jugendlichen viel bewegen, da ist noch so viel Entwicklungspotenzial vorhanden. Es braucht einen anderen Blick auf die Symptomatik – und dafür sind wir schlussendlich auch spezialisiert!“

Barbara Seidel Geboren 29. März 1974 Familie Verheiratet, zwei Kinder (9 und 13 Jahre) Hobbys Spaziergänge mit dem Hund, Wandern, Klavier spielen, Malen sowie die Sportliche Leitung im Schwimmclub Val Blu Bludenz Lebensmotto In allem, was geschieht, etwas Positives zu sehen.


Aufwertung des Bahnhofsareals Mit dem Ländle Market wurde kürzlich eine neue Einkaufsmöglichkeit im Bahnhofsviertel geschaffen. Oguzhahn Turan und Özkan Isikli sind hier um die Zufriedenheit ihrer Kunden bemüht.

F

ür einen neuen Blickfang im Bludenzer Bahnhofsareal sorgt seit Ende April die Eröffnung des Geschäfts Ländle Market durch Özkan Isikli und Oguzhan Turan. Es werden sowohl türkische Spezialitäten als auch Produkte aus Vorarlberg angeboten. Entsprechend gestaltet dies die kulturelle Durchmischung der Kunden. „Für uns stehen Sauberkeit, die Zufriedenheit unserer Kunden und auch ein reichhaltiges Angebot an qualitätsvollen Produkten im Fokus“, betont Özkan Isikli. Neben einem ausgesprochen umfangreichen Angebot an Obst und Gemüse, das sehr schön beim Ladeneingang präsentiert wird, gibt es auch frisches Fleisch und Fisch. „Das Lammfleisch kommt von Hohenems, ab dem Sommer wird jeweils am Dienstag und Donnerstag frischer Fisch geliefert“, führt Isikli weiter aus. Umsetzung innovativer Ideen Beide Geschäftsführer haben schon zuvor innovative Ideen in Bludenz erfolgreich umgesetzt. So betrieb Oguzhan Turan fünf Jahre einen Lebensmittelhandel in der Mühlgasse, Özkan Isikli zeichnete für das Lokal Royal Kebab verantwortlich. Die beiden innovativen Geschäftsmänner sind seit rund sieben Jahren befreundet. Die Idee und Umsetzung eines Supermarkts entwickelten

zwölf Jahren bei ihm mitgeholfen und später das Geschäft dann übernommen.“ 500 m2 Verkaufsfläche Das Geschäftslokal von My Market umfasst 500 m2 Verkaufsfläche. Hinzu kommen 100 m2 an Lagerfläche sowie Büroräume im Ausmaß von 40 m2. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet, die Anordnungen der jeweiligen Lebensmittelbereiche fügen sich harmonisch aneinander. Das gesamte Interieur wirkt durch die Kombination der Farben Schwarz und Weiß sehr schlicht und dezent. „Wir haben das gleiche Konzept wie in Dornbirn verwendet. Dennoch war eine intensive Vorplanungsphase vonnöten, da wir den Raum einer möglichst sinnvollen Nutzung zuführen wollten“, so Oguzhan Turan. Die CoronaPandemie habe sie nicht vor einer Eröffnung abgeschreckt. „Lebensmittel werden immer gebraucht!“, sind sich beide einig. Den beiden Betreiber des Ländle Markets, Oguzhahn Turan und Özkan Isikli, ist die Zufriedenheit ihrer Kunden ein wichtiges Anliegen.

sie gemeinsam. So wurde vor zwei Jahren der erste Ländle Market in Dornbirn eröffnet. Die Nachfrage dort ist ungebrochen, ihr Geschäftsmodell fand rasch Anklang. Daher folgte die Entscheidung, nun auch eine Filiale in Bludenz zu eröffnen. „Ich habe einen sehr engen

Bezug zu Bludenz, da ich hier aufgewachsen bin“, führt Özkan Isikli weiter aus. Auch Oguzhan Turan lebt seit rund zwanzig Jahren in Bludenz: „Wir hatten in der Türkei ein kleines Geschäft, das mein Vater geführt hat. Ich habe bereits im Alter von

The Negronis

Ländle Market Bahnhofplatz 4 Tel. 05552 22692 Internet www.facebook.com/ laendlemarket/ Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr

In Bludenz gibt‘s wieder eine eiskalte Belohnung.

Ein Eis auf Kosten der WIGE Wer an heißen Sommertagen in den Bludenzer Fachgeschäften der Wirtschaftsgemeinschaft einkauft, wird im Rahmen der SommerEisaktion eiskalt belohnt. Denn auch diesen Sommer bedanken sich die teilnehmenden Betriebe bei den Kunden für ihren Einkauf mit einem Gutschein für eine Kugel Eis. Einzulösen sind diese in den Bludenzer Cafés Fenkart und Fritz sowie in den beiden Eisdielen d´Eisprinza und Il Gelato. Die Aktion ist gültig von Juli bis Ende August, solange der Vorrat reicht. Alle Infos zu den teilnehmenden Handelsbetrieben finden sich unter www.wigebludenz.at.

Raphael Wressnig

Jeff Cascaro

LaRisa

Do 26/AUG FIEROBAD JAZZ goes JAZZ & GROOVE

Do 26 bis Sa 28/AUG JAZZ & GROOVE FESTIVAL

Saltbrennt

Remise Vorplatz & Altstadt www.bludenz.at Es gelten die aktuellen Covid-Maßnahmen.

Sommer 2021 | 9


So werden Sie in den Blud

A

uch heuer laden die gemütlichen Gastgärten und Terrassen der Bludenzer Gastronomiebetriebe wiederum zu jeder Tageszeit, vor allem aber auch an lauen Sommerabenden, zum Verweilen ein. Das Angebotsspektrum ist dabei

breit gefächert: ob Sonnenterrasse, Gastronomie unter alten, gediegenen Kastanienbäumen, Eventfläche, Konzertpodium oder Caféhaus für gemütliche Vormittagsstunden – für den Besucher jeder Altersgruppe ist etwas dabei. Die historische Altstadt bietet hierfür ein ganz besonderes Ambiente, das Gäste von nah und fern anzieht. Vor allem das kulinarische Angebot, aber auch ein exklusives Getränkeangebot lassen keine Wünsche offen.

Gasthaus Riedmiller

Das Gasthaus Riedmiller bietet einen kleinen, aber feinen Gastgarten, der sich dennoch großer Beliebtheit erfreut. Gastgeberin Michaela Tschanun-Spescha und ihre Mutter Rita Spescha bieten als besondere kulinarische Schmankerl diverse Salate so-

Café Dörflinger/ Enoteca

„Wir möchten zwischen dem Café Dörflinger und der Enoteca in den Sommermonaten eine Verbindung schaffen und das vorhandene Potenzial dabei gut nutzen“, erläutert Eva Peter. Die Angebotspalette reicht dabei von einem klassischen

Ambiente im Kaffeehaus bis hin zu italienischen Spezialitäten. Insbesondere sollen auch junge Menschen von der neuen Angebotspalette angezogen werden, so ist beispielsweise ein AfterWork-Abend mit speziellem Themenprogramm geplant.

wie Sulz-Variationen auf ihrer Sommerkarte an. „Schwätza und gnüssa“ lautet ihr gemeinsames Motto: „Unsere Gäste sollen es einfach fein miteinander haben. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass dies nun endlich wieder möglich ist.“

Das Wünderla

Die Terrasse vor dem Geschäftslokal Wünderla bietet sich für einen gemütlichen Plausch in der Altstadt an. Inhaberin Verena Walch ist es ein Anliegen, ihre Gäste mit qualitätsvollen Produkten zu versorgen. Hier wird man nicht nur auf

der Suche nach einem passenden Geschenk fündig, sondern wird auch bestens umsorgt, daher hat sich das Wünderla vor allem an Samstagvormittagen zu einem beliebten Treffpunkt nach einem Einkauf auf dem Wochenmarkt etabliert.

Café/Re Rem

„Unser großer Vorplatz bietet viele Möglichkeiten für Konzerte und unser neues Format ‚Remise Calling‘. Der Spielplatz neben unserem Lokal erhöht die Familienfreundlichkeit, da sich die Kleinen dort selbstständig verweilen können und

D Tsch

Einen schönen Treffpunkt für Besucher zu jeder Tageszeit bietet auch das Restaurant/ Hotel das Tschofen“im Herzen der Altstadt. Neben einem vielfältigen kulinarischen Angebot gibt es eine große Auswahl an Weinen. Der gemütliche Gast-


denzer Gastgärten verköstigt

estaurant mise

z t

d

die Eltern in der Zwischenzeit gemütlich etwas aus unseren ausgewählten Speisen auswählen können“, freut sich Inhaber Michael Sprenger. Als der heurige Sommer-Drink wird ein „Basilikum-Secco“ propagiert, vom Hausherrn selbst gemacht.

Das hofen

garten vor dem Restaurant lädt auch zum längeren Verweilen ein. Aber auch kulturelle Ereignisse sind für die Sommermonate geplant. So kann unter anderem das erste Beats und Beer der Saison (17. Juni) im das Tschofen genossen werden.

Der Weinpunkt

„Für mich ist unser Gastgarten ein schöner Treffpunkt, um mit Freunden ein Achterl zu trinken und auch um neue Leute kennen zu lernen. Der Name Weinpunkt ist Programm, denn hier gibt’s Wein, Punkt “, sagt Weinpunkt-Chef Chris-

toph Marcabruni. Indoor befindet sich die Vinothek für den Verkauf, im Garten gibt‘s feine Tropfen glasweise zur sofortigen Verkostung. „Wir wechseln jede Woche unser Angebot, es gibt also immer was Neues zu entdecken“, betont Marcabruni.

Café Fritz

„Neben dem klassischen Kaffeehaus-Angebot mit unseren Kuchenspezialitäten und anderen feinen Sachen möchten wir unsere Terrasse in der Mühlgasse auch für ein Sommerfest am 6. August mit Livemusik nutzen“, blickt Betreiber Ma-

rio Kurzamann, gemeinsam mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Annelies Fritsche voller Vorfreude auf den Sommer. „Das Sommergetränk ist heuer ein Fritz-Spritzer, ein Mirtillo Likör mit Bitter Lemon und Heidelbeeren“, so Kurzamann.

Bar Herr Muk

Die Bar Herr Muk ist bekannt für coole Summer-Drinks, Spritzer, Bier und Craftbeer, klassische Cocktails, aber auch Neuschöpfungen wie etwa einen Erdbeer-Mojito oder andere saisonale Cocktails. „Wir wollen einen Treffpunkt für Jung

und Alt im Zentrum von Bludenz bieten. Es sind bei uns aber durchaus auch alkoholfreie Cocktails erhältlich“, betont Inhaberin Ajnija Reiterer, die an den Wochenenden von ihrem Sohn Armin in der Bewirtung der Gäste unterstützt wird.

Der Löwen

„Auf unserer Sommerkarte haben wir eine spezielle Brotzeit-karte zusammengestellt, die sich vor allem bei Wanderern großer Beliebtheit erfreut“, erklärt Bianca Wieshofer. Für die Sommermonate hat sich das Team einiges vorge-

nommen. So sind Konzerte, ein Streetfood-Wochenende, Grillabende im Garten und noch vieles mehr geplant. Unter den alten, gepflegten Kastanienbäumen im Gastgarten lässt es sich gerade an heißen Sommertagen gemütlich verweilen.


Bei der Baumpflanzaktion Ende April packten die freiwilligen Helfer tatkräftig mit an.

Die Stadt setzt künftig vermehrt auf Ökostrom.

Voller Tatendrang in eine grünere Zukunft Mit E-Bikes für Mitarbeiter des Rathauses, dem Ausbau von Blühflächen und der Vortragsreihe „Umwelt im Gespräch“ setzt die Stadt Bludenz alles daran, in Zukunft noch nachhaltiger und ressourcenschonender zu agieren.

U

m das Klima zu schonen und die Gesundheit der Mitarbeiter im Rathaus positiv zu beeinflussen, wurde der Fahrzeugpool der Stadt Bludenz kürzlich um drei E-Bikes aufgestockt. Diese stehen allen Mitarbeitern für Dienstwege kostenlos zur Verfügung. Mit dem Bereitstellen von CO2-neutralen Fortbewegungsmitteln für

Umwelt im Gespräch Kommende Veranstaltungen

Exkursion durch die Brazer Allmein

Freitag, 11. Juni, 15.20 Uhr, Bushaltestelle Radin Eine herrliche Sommerexkursion in Kooperation mit dem Naturschutzverein Verwall – Klostertaler Bergwälder.

Wildbienen-Exkursion zu den Bludenzer „Bienenbuffets“ Samstag, 26. Juni, 9.30 Uhr, Eingang Stadtion Unterstein Ein spannender Ausflug mit Biologe Bernhard Schneller zu den wenig bekannten, aber nicht weniger faszinierenden Verwandten der Honigbiene.

Dienstwege will die Stadt die sanfte Mobilität fördern. Mehr Photovoltaikanlagen Ein weiteres Projekt zum Klimaschutz ist die geplante Photovoltaikinitiative für öffentliche Gebäude. Damit soll die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien gefördert werden. Dies spart CO2 und ist eine hervorragende Möglichkeit, die Bezirkshauptstadt weiter in Richtung Klimaneutralität zu führen. Diesbezüglich befindet sich das Bludenzer e5-Team, das für die Klima- und Energiearbeit der Stadt verantwortlich ist, derzeit in der Planungsphase. Darüber hinaus wurde unlängst die komplette Verwaltung auf Ökostrom umgestellt. Mit dem Umstieg auf Vorarlberger Ökostrom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt, spart die Stadt damit künftig rund 470 Tonnen an CO2 ein. Die Energie für den Vorarlberger Ökostrom wird in über 6000 PV- und Kleinwasserkraftwerken in ganz Vorarlberg produziert, darunter auch die Photovoltaikanlagen auf dem Dach von Val Blu, Bauhof Klarenbrunn und Mittelschule Bludenz. Auch beim Thema Ressourcenschonung und Wiederverwendung sind

Gegenständen konnten so vor der Entsorgung gerettet und einer neuen Verwendung zugeführt werden.

Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Umwelt im Gespräch“ wird die Natur unter die Lupe genommen.

die Bludenzer ganz vorne dabei: Unzählige Re-Use-Boxen wurden seit deren Einführung im Vorjahr bereits gesammelt und im Altstoffsammelzentrum (ASZ) Bludenz abgegeben. Mit diesen können aussortierte Besitztümer wie Elektrogeräte, Werkzeuge oder Spielzeug gesammelt und wiederverwertet werden. Bereits über zwei Tonnen an funktionstüchtigen, aber nicht mehr benötigten

Grüne Oase auf dem Dach Auf den Dächern in Bludenz ist auch abseits von Photovoltaikanlagen noch einiges los: Auf der neuen Bingser Zwergenvilla wurde ein vielfältiges Gründach angelegt. Mithilfe von verschiedenen Substraten, Totholz und heimischem Magerwiesensaatgut entstand so eine grüne Oase für Insekten. Auch in Sachen Klimaschutz ist dieses Projekt ein Beispiel für ökologisch nachhaltige Baukultur. Aufmerksamen Bürgern dürften die inzwischen blühenden Bienenbuffets beim Untersteinstadion schon aufgefallen sein. Dort wurden Lebensräume und Nahrung für Insekten geschaffen. Die bunten Standorte wurden mit einer Kombination von heimischer Ansaat, Stauden- und Zwiebelpflanzungen angelegt. Zusätzlich bieten Holzhaufen verschiedensten Insekten Unterschlupf. Diese „Biotoptrittsteine“ helfen Insekten und anderen Kleintieren, die Distanzen zwischen den inzwischen von menschlicher Infrastruktur zerschnittenen Naturräumen zu überwinden. Auch in Zu-

kunft sollen diese Flächen erhalten und fortlaufend erweitert werden. So werden auch dieses Jahr voraussichtlich einige öffentliche Begleitflächen vielfältig für Pflanze, Tier und Mensch gestaltet werden. Umwelt im Gespräch Das beliebte Veranstaltungsformat „Umwelt im Gespräch“ findet in coronakonformer Weise weiter statt. In diesem Jahr wurde beispielsweise unter Anleitung des Forstbetriebsleiters Omar Yilmaz in der Brazer Allmein eine traditionelle Waldweide gepflanzt. Insgesamt konnten 450 Setzlinge, darunter Lärchen, Kiefern, Eichen sowie verschiedene Sträucher wie Liguster oder Schlehdorn, gepflanzt werden. Diese Pflanzaktion war nötig, weil nach einem Borkenkäferbefall die Sicherheitsfunktion des Waldes, etwa bei Steinschlagereignissen, nicht mehr gegeben war. Außerdem wird durch diese Art der Pflanzung eine Beweidung möglich und die Naturschutzinteressen des Natura2000-Vogelschutzgebietes werden verbessert. Weitere Informationen bludenz-events.at/

DAUERTIEFPREIS!!! Pizza & Pasta bis zu einem Preis von € 11,bei Selbstabholung um NUR € 8,-

05552 62 3 54 Bludenz, Bahnhofstraße 7a

www.pizzeria-antonio.at Innenarchitektur Neubau | Altbau | Umbau www.pd-innenarchitektur.at

12

| Sommer 2021


Buntes Marktgeschehen in der Altstadt Gleich drei neue Anbieter erweitern seit Kurzem die Angebotspalette an frischen und qualitätsvollen Produkten auf dem Wochenmarkt, der am Mittwoch und Samstag ein wahrer Besuchermagnet ist und viele Kunden in die Altstadt lockt.

D

er Wochenmarkt in Bludenz lockt am Mittwoch und Samstag stets viele Besucher in die Altstadt. Vor allem der

Samstagvormittag stellt für viele Bewohner der Bezirkshauptstadt einen Pflichttermin für einen Marktbesuch dar. Dieser wird oftmals auch

mit einem Besuch in einem Café oder Restaurant verbunden. Neben dem sozialen Faktor des Marktgeschehens bildet nicht zuletzt auch

das sich ständig erweiternde Produktsortiment der unterschiedlichsten Anbieter und Markttreiber einen weiteren Anziehungspunkt für die

Besucher. Beim gemütlichen Hindurchschlendern können derzeit gleich drei neue Anbieter entdeckt werden.

Frische Kräuter und Pflanzen Dorothea Rauch, die gemeinsam mit ihrem Mann Armin einen Landwirtschaftsbetrieb mit Gärtnerei auf dem Dünserberg betreibt, ist neuerdings mit einem recht ansprechenden Sortiment an Gemüse- und Kräuterpflanzen sowie hofeigenen Produkten vertreten. „Bei uns gibt es rund 65 unterschiedliche Sorten Tomaten sowie 40 Sorten Paprika und Chilis, außerdem jede Menge an Kräuterpflanzen in allen Varianten, wie etwa Salat- und Teekräuter“, erklärt Dorothea Rauch. Ihre Angebotspalette wird unter dem Titel „Bio Berg Vielfalt“ geführt. „Wir erzeugen alle Produkte in Permakultur und selbstverständlich ausschließlich in BioQualität. Permakultur ist für mich eine Lebenseinstellung, die sich auch auf andere Bereiche überträgt“, führt die agile Pflanzenfachfrau weiter aus. Die gelernte Kräuterpädagogin überzeugt durch fundiertes Fachwissen, das sich auch in den ausführlichen Kundenberatungen widerspiegelt: „Die Corona-Pandemie hat nicht nur Nachteile. So waren wir vorher vorwiegend auf großen Märkten vertreten. Ich finde es jedoch sehr schön, hier auf dem Wochenmarkt mehr Zeit für unsere Kunden zu haben. Die Leute sind sehr freundlich und interessiert, es herrscht allgemein eine sehr gute und fröhliche Stimmung.“

Nudelspezialitäten Seit Kurzem ist auch Thomas Egger mit seinen höchst eigenwilligen Nudelsorten vertreten. Aktuell sind es Bärlauchnudeln, die er in seiner Manufaktur „Nudeltenne“ in Göfis herstellt. „Letztes Jahr habe ich 62 Kilogramm Bärlauch verarbeitet. Den Bärlauch selber zu pflücken, wie ich das früher getan habe, dazu habe ich keine Zeit mehr“, erklärt der umtriebige Nudelproduzent. Mit der „Nudlerei“ habe er zuerst mit einer Handmaschine begonnen: „Ich erhielt von meinen Freunden und Nachbarn sehr viel positive Resonanz für meine Nudeln. So habe ich mir vor sechs Jahren eine größere Nudelmaschine angeschafft.“ Schlussendlich entstand vor eineinhalb Jahren die Nudel-Manufaktur. Seine Leidenschaft für Nudeln zeitigte auch österreichweit Erfolge, indem er für seine Pasta bereits einige Preise erhielt. Auf der Wieselburger Messe erreichte er in der Kategorie Pasta-Kaiser sogar jeweils eine Gold-, Silber- und Bronze-Medaille. „Ich entwickle immer wieder neue Aromen, wie beispielsweise Curry-Drachenhörnli-Nudeln, Nudeln mit Gin-Aromen oder im Herbst Nudeln mit Hokkaido-Kürbissen und Steinpilzen.“ Außerdem hat der innovative Nudel-Entwickler vor fünf Jahren eine mobile Manufaktur gebaut: „Damit kann ich die Nudeln frisch vor Ort herstellen.“ Seine Produkte sind an unterschiedlichen Verkaufsstellen erhältlich. Auf dem Wochenmarkt in Bludenz ist er nur sporadisch: „Die ‚Nudlerei‘ mache ich nur nebenberuflich. Wenn es mein Zeitplan erlaubt, komme ich sehr gerne nach Bludenz.“

Gerichte des Restaurants Fuxbau So bietet das Restaurant Fuxbau aus Stuben am Arlberg seit einigen Wochen selbst produzierte Gerichte an einem Stand am Eingang zur Altstadt an. Es finden sich der Jahreszeit entsprechende Gerichte wie vorerst Kalbssugo, Rouladen, Wildragout, Coq au Vin und eingelegte Linsen, derzeit sind es Spargelgerichte, eine Fischsuppe oder ein Hühnchenragout mit Morcheln. „Unser Angebot wechselt von Woche zu Woche, wir bemühen uns um Abwechslung“, erklärt Markus Gitterle, Koch im Fuxbau, der gemeinsam mit Service-Lehrling Laura Battisti den Stand bewirtet. Seit einiger Zeit ist auch selber gebackenes Brot erhältlich. Alle Gerichte sind stilvoll in Glasbehälter abgepackt, wenn ein Kunde den Behälter zurückbringt, erhält er 1,50 Euro Pfand. „Wir wollen einen aktiven Beitrag zur Müllvermeidung setzen. Derzeit sind noch einige Produkte vakuumiert, aber unser Ziel ist es, gänzlich auf Mehrwegbehälter umzusteigen“, führt Markus Gitterle weiter aus. Der sympathische Koch betont, es sei dem Betreiber Hansi Lassnig ein Anliegen, den Leuten ein Restaurant-Erlebnis für zu Hause anbieten zu können: „Wir haben in der Zeit des Lockdowns diese Angebotsschiene entwickelt und waren überrascht von der großen Nachfrage. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin auf dem Wochenmarkt vertreten sein.“

WIR SIND UMGEZOGEN:

Neuer Standort – neues Glück: Klostertalerstraße 25, 6751 Braz eit cherhen! i S r h Berg r me . . . fü in den

TGU Metall & Maschinenbau GmbH Telefon +43 55 52 / 2 87 38 gtschol@tgu-metall.at | www.tgu-metall.at

ASG Trading

Telefon +43 55 52 / 9 02 04 office@asg-trading.com | www.asg-trading.com

Alpin Systems

Telefon +43 55 52 / 3 14 27 info@alpinsystems.at | www.alpinsystems.at

Sommer 2021 | 13


Als Traditionsunternehmen leistet die Bäckerei Begle seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag in Sachen regionale Nahversorgung in der Alpenstadt.

Ein nicht wegzudenkender Nahversorger Die Bäckerei Begle feiert heuer das 80-jährige Jubiläum. Wilfried Begle führt den renommierten Bäckereibetrieb bereits in dritter Generation. Ein erklärtes Ziel ist es nach wie vor, die Aufgabe als regionaler Nachversorger wahrzunehmen.

E

s waren herausfordernde Zeiten, als Firmengründer Wilfried Begle senior im Jahr 1940, also während des Zweiten Weltkriegs, den Gasthof/Bäckerei Sugg in Bürs übernahm. Bereits zehn Jahre später stellte der innovative Bäckermeister gemeinsam mit seiner Gattin Maria die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung, indem ein Neubau der Bäckerei in der Zürcherstraße samt späterem Lebensmittelhandel erfolgte. Seither nimmt die Bäckerei Begle ihre Aufgabe als regionaler Nahversorger wahr. „Das war meinem Opa damals schon wichtig, sowie auch das Verwenden von regionalen und frischen Zutaten“, erinnert sich sein Enkel Wilfried Begle, der nunmehrige Inhaber. „Mein Opa starb leider, als ich elf Jahre alt war. Wir haben mit den Großeltern Haus an Haus gewohnt und hatten somit viel Kontakt. Er war es auch, mit dem ich erstmals in die Backstube durfte, was für mich eine prägende Erfahrung war.“ Zukunftsweisende Entwicklung Sein Vater Toni Begle übernahm sodann den Backbetrieb. „Er hat die altehrwürdige Bäckerei seiner Eltern zu einem erfolgreichen Wirtschaftsbetrieb umgeformt. Zu dieser Zeit bestand eine enorme Konkurrenz. Er hat mit viel Einsatz und Leidenschaft für seinen Beruf zukunftsweisende Akzente gesetzt“, beurteilt Wilfried Begle die Leistung seines Vaters. Eine wichtige Säule dieses Konzepts bestand darin, die Bäckerei weiterhin als regionalen Nah-

gutes Betriebsklima äußerst wichtig: „Mir liegt das Wohlergehen meiner Mitarbeiter am Herzen. So habe ich beispielsweise erst vor Kurzem mit einem Gerät gegen Mikrofeinstaub in ein optimiertes Raumklima in der Bäckerei investiert.“

Drei Generationen an Begle-Bäckern: Geschäftsführer Wilfried übernahm von Vater Toni, Sohn Markus steht ebenfalls bereit, in die Fußstapfen seines Papas zu treten.

versorger zu verankern: „Mein Vater hatte sich entschieden, keine Supermärkte zu beliefern und stattdessen Filialen zu gründen. Er sah unsere Brotgeschäfte als soziale Treffpunkte, wo Begegnungen bei einer Tasse Kaffee stattfinden können. Neben dem Hauptgeschäft in der Zürcherstraße haben wir nun Niederlassungen im Obdorf, in Nüziders, Bürs und in Satteins.“

Aufgrund seiner Erfahrungen im Elternhaus war es dann auch kein Wunder, dass sich Wilfried Begle ebenfalls für eine Ausbildung zum Bäcker entschied: „Ich habe meine Lehre in der Bäckerei Breuss in Rankweil gemacht und nach dem Bundesheer die Meisterschule in Wels absolviert. Danach habe ich sofort die Produktionsleitung bei meinem Vater übernommen. Das

war ein Schritt, den ich nie bereut habe. Als mich dann mein Papa gefragt hat, ob ich die Bäckerei weiterführen werde, war ich über diese Frage erstaunt. Für mich kam nie etwas anderes infrage, es war für mich einfach selbstverständlich. Auch mein Sohn Markus ist wiederum in der Lehre bei der Bäckerei Breuss.“ Mittlerweile sind 45 Mitarbeiter beschäftigt. Für Wilfried Begle ist ein

Eigene Backmischungen Ein einschneidendes Ereignis, in privater, wie auch beruflicher Hinsicht, bildete die Diagnose Neurodermitis bei seinem Sohn: „Das war vor 15 Jahren. Die Symptome dieses Krankheitsbildes können durch eine entsprechende Ernährung sehr gemildert werden. Aus diesem Grund habe ich mich intensiv mit Zusatzstoffen, Hilfsmitteln und Konservierungsstoffen in Nahrungsmitteln auseinandergesetzt und auch unsere Produktionsweise komplett umgestellt.“ Seither werden alle Teigmischungen von ihm selber hergestellt, was einen beträchtlichen Aufwand bedeutet. Der Arbeitsprozess vom Teig zum fertigen Brot verdreifachte sich: „Es kam nur mehr natürlich hergestellter Sauerteig infrage. Aber der Aufwand lohnt sich, unsere Brotspezialitäten finden große Wertschätzung bei unseren Kunden.“

Bäckerei Wilfried Begle Zürcherstraße 31 Tel. 05552 64275 Internet www.begle-brot.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 6 bis 18 Uhr, Samstag 6 bis 12 Uhr

Konventioneller Hoch- und Tiefbau

MUK

Wir bauen für Ihre Zufriedenheit.

DIE FEINE GETRÄNKE BAR

Öffnungszeiten DI – SA 17 – 24 Uhr SO 17 – 22 Uhr Rathausgasse 14 6700 Bludenz Tel. +43660 3177290

14

| Sommer 2021

Baustellenfachpersonal zu besten Bedingungen gesucht!

Wiesenrain 12, 6700 Bludenz www.thoenibau.at Tel. 05552 62549


Kulturprogramm mit vielen Schwerpunkten Konzerte, Kabaretts, Kinderveranstaltungen und Kooperationen mit regionalen Partnern sind nur einige der Schwerpunkte des diesjährigen Kulturprogramms in Bludenz, das mit dem ersten Rockkonzert nach der Coronapandemie fulminant gestartet ist.

D

urch die Coronakrise stand auch das kulturelle Leben über Monate hinweg still. Mit den Lockerungsmaßnahmen Anfang März und dem österreichweit ersten Rockkonzert am 16. März (Rumborak) hat Bludenz als Kulturstadt auch über die Landesgrenzen hinaus hohe Medienpräsenz genossen. Es folgte ein abwechslungsreiches und dichtes Frühjahrsprogramm, das in kürzester Zeit organisiert und umgesetzt wurde. Der Anklang in der Bevölkerung und der reibungslose Ablauf aller Veranstaltungen waren Lohn

für einen deutlich erhöhten Arbeitsaufwand, den es aufgrund von Covid-19-Präventionsmaßnahmen zu erbringen galt. Die eigenverantwortliche Programmgestaltung der Remise gibt dem Kulturbüro der Stadt die Möglichkeit, die Vielfalt des Kulturangebots sicherzustellen und ergänzend zu Kulturvereinen zu arbeiten. Auch künftig bleiben Kooperationsveranstaltungen ein fixer Bestandteil des geplanten Programms. Zudem setzt das breit gefächerte Angebot den Fokus auf lokale und regionale Kulturakteure.

Das Rockkonzert von Rumborak im März ließ Bludenz für einmal zur Kulturhauptstadt Europas werden.

Kinderveranstaltungen „Mitmachen, dabei sein und staunen“ lautet das Motto bei den partizipativen Veranstaltungen der Kleinkinderkonzertreihe „Pfiffikus“, die Kleinkindern bis 3 Jahren einen spielerischen und inspirierenden Zugang zu Musik und Theater ermöglicht. Regelrechte Fixpunkte im Veranstaltungskalender der Remise sind die Kinderkonzerte und -theater ab 4 Jahren, die mit künstlerischem Anspruch und altersgerechten Inhalten überzeugen und neben Aufführungen für Familien auch Schulklassen und Kindergartengruppen angeboten werden. 22.06. Kleinkinderkonzertreihe „Pfiffikus“: „Wer und was ist Pfiffikus?“ 02.07. Kinderrockkonzert „Best of Bär“ mit Matthäus Bär 24.09. Kindertheater „Der gestiefelte Kater“ 19.10. Kleinkinderkonzertreihe „Pfiffikus“: „Singen in den Bergen“ 03.12. Kindertheater „Die Froschkönigin“

Konzerte In der Remise Bludenz werden Konzerte von Künstlern aus Bludenz und der Region bzw. Vorarlberg sowie Konzerte von nationalen und internationalen renommierten Interpreten präsentiert, die am Puls der Zeit mit neuen Musiktrends aus unterschiedlichen Genres von Blasmusik über Pop bis Weltmusik das Publikum begeistern. Auch bei Konzerten soll der Regionalitätsgedanke im Vordergrund stehen und lokalen Künstlern eine Bühne geboten werden. 13.06. Frühschoppen mit der Sibner Partie 02.09. Konzert „One Night of Buena Vista“ 15.10. Konzert von Söf 06.11. Konzert von Nomfusi 04.12. Weihnachtskonzert der Musikschule Bludenz 11.12. Swingin X-Mas mit der Big Band Union Bludenz

Kabaretts

Jazz & Groove Festival 26.-28.08. Das dreitägige Jazzfestival in der Bludenzer Innenstadt und am Remise Vorplatz (bei Schlechtwetter im Remise Saal) präsentiert nationale und internationale Jazzgrößen („The Negronis“, „Raphael Wressnig & The Soul Gift Band“, „La Risa“ und „Jeff Cascaro“) sowie lokale Bands der Reihe „Fierobad Jazz“. Für die Programmgestaltung zeichnen die Kuratoren Lukas Morre und Sebastian Lorenz sowie die Mitglieder des Vereins mus.con verantwortlich.

Sommerausstellung der Stadt Bludenz 18.08.-10.09. | Vernissage 17.08. Die jährlich vom Bludenzer Kulturbüro ausgerichtete und von Christof Thöny kuratierte Sommerausstellung in der Galerie allerArt findet heuer unter dem Titel „Jakob Jehly und sein familiäres Umfeld“ statt. Neben der Würdigung Jakob Jehlys, dem bedeutendsten Maler, den die Stadt Bludenz in der Moderne hervorgebracht hat, ist es auch ein wichtiges Anliegen der Ausstellung, die Bevölkerung zur Bekanntgabe von bisher unbekannten Werken der Familie Jehly einzuladen. Auf diese Art und Weise sollen die bestehenden Werksverzeichnisse ergänzt werden.

Kooperationsveranstaltungen mit regionalen Partnern Das Kulturprogramm der Stadt Bludenz wird durch zahlreiche regionale Kooperationspartner vielfältig ergänzt. Ein paar Beispiele über das Jahr: 10.08.-14.08. ALPINALE Kurzfilmfestival 10.09. Micdrop U20 Slam (LändleSlam) 18.12. Timeless (OJAB - Villa K.)

Besonders im Bereich des (Musik-)Kabaretts wird in der Remise Bludenz stark auf Regionalität gesetzt. Seit Herbst 2019 werden hier nur lokale Kabarettisten oder Künstler mit Vorarlberg-Bezug auf die Bühne geholt. Das Kabarettprogramm wird auch dieses Jahr mit lokalen Kulturakteuren fortgesetzt. 21.09. Bandi Koeck & Thomas A. Rauch

Unterstützung regionaler Künstler Die vielen Bludenzer Kulturvereine und Kulturschaffenden aus der Region werden vom Kulturbüro sowohl in ihren eigenen Veranstaltungen als auch gezielt durch Einbindung in das Veranstaltungsangebot der Stadt Bludenz unterstützt. Das Ehrenamt soll auch künftig eine wichtige Säule in der Kulturarbeit darstellen. Durch unterschiedliche Formate werden Bludenzer Künstler und Kulturschaffende aus der Region gefördert: › Chörig: Ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Bludenzer Kulturvereinen ist das Chorspektakel „Chörig“ mit Gesangsrunden aus Bludenz und Umgebung, das auch diesen Herbst stattfinden soll. › Kunst-Dialoge: Lokale Künstler treten mit ausgewählten Gesprächspartnern und dem Publikum in gemütlicher Atmosphäre in Dialog und beleuchten ihre künstlerische Praxis. › Sehnsuchtsorte: Im Rahmen der Gemeinde- und Regionen-übergreifenden Veranstaltungsreihe werden Örtlichkeiten im Vorarlberger Süden ins Zentrum des kulturellen Interesses gerückt, die bis dato kaum oder nur wenig wahrgenommen wurden. Dabei können unterschiedlichste Kulturformate entstehen (Lesungen, Konzerte, Dämmerschoppen usw.). › allerArt: Das vielfältige Programm in der Remise Bludenz wird mit Ausstellungen in der Galerie allerArt, Programmkino Leinwandlounge, Konzerten und vielem mehr ergänzt.

Tanzveranstaltungen Die Remise gilt als hervorragend geeignetes Haus für Tanz. Auch bei dieser Ausdrucksform liegt der Fokus besonders darauf, die Potenziale der Region auszuschöpfen und in künstlerischen Austausch mit der Bevölkerung zu gehen. Hier wird auf die Zusammenarbeit mit Vorarlberger Tanzvereinen und -institutionen gesetzt. 03.11. Tanzveranstaltung Silvia Salzmann und Sarah Mistura

Kultur.LEBEN Eine intensive Zusammenarbeit gibt es auch 2021 wieder mit Kultur.LEBEN und dessen Initiatorin Maria Müller. Die Kultur.LEBEN-Veranstaltungsreihe ist mit künstlerischen Besonderheiten Garant für kulturellen Hochgenuss. Nationale und internationale Künstler aus allen Sparten folgen immer wieder der Einladung der Dr.-Toni-Russ-Preis-Trägerin Maria Müller und engagieren sich mit ihrem Auftritt für einen sozialen Zweck. Dabei verzichten die Stars allesamt auf ihre Gagen und ermöglichen so Waisenkindern in Äthiopien im „Hanna Teshomes Waisenhaus“ nicht nur ein Zuhause, sondern auch Zugang zu Bildung.

Sommer 2021 | 15


Das Kaffeehaus als sozialer Treffpunkt Das Traditionscafé Dörflinger hat seit Anfang Mai neben Inhaber Antonio Cecconi mit Joachim Ganahl ergänzend einen neuen Geschäftsführer. Dieser will mit Themenabenden und verlängerten Öffnungszeiten bei seinen Gästen punkten.

F

ür sein neues Aufgabenfeld bringt der neue Geschäftsführer Joachim Ganahl frischen Schwung, neue Ideen und eine Portion Innovationsgeist in das Bludenzer Traditionsgasthaus mit. Sie sind der neue Geschäftsführer des Traditionscafés Dörflinger. Wie kam es dazu, dass Sie sich für die neue Funktion entschieden haben?

Joachim Ganahl: Antonio Cecconi hat mich gefragt, ob ich Interesse daran habe, die Zukunft des Café Dörflinger mitzugestalten. Ich komme schon seit meiner Jugend immer gerne hierher, denn das Café Dörflinger hat ein ganz besonderes Flair. Das Ambiente ist für mich eine Mischung aus einem typischen, traditionellen Kaffeehaus und einem mediterranen Touch. Es war immer eines meiner Lieblingslokale und ich kann mich getrost als langjährigen Stammgast bezeichnen. Insofern musste ich nicht lange überlegen und habe gleich zugesagt. Was beinhaltet Ihr neuer Aufgabenbereich?

Joachim Ganahl: Ich werde im laufenden Cafébetrieb dabei sein. Mein Fokus liegt jedoch eher auf der strategischen Ausrichtung in der zukünftigen Entwicklung des Cafés. Dies beinhaltet, Events zu planen und für deren Umsetzung

Joachim Ganahl Geboren 15. Mai 1967 Familie in einer Lebensgemeinschaft, zwei Söhne (24 und 26 Jahre) Wohnort Bludenz Beruf Geschäftsführer Café Dörflinger Hobbys Fußball, Tennis, Wandern, Laufen, Natur, Kulinarik

weiten wir unsere Öffnungszeiten nun auch abends aus. Am Donnerstag und Freitag sind wir sogar bis 22 Uhr geöffnet. Hiermit wollen wir den Bogen zu unserer Enoteca schlagen und vor allem junge Leute mit einem spezifischen Angebot ansprechen. Neben verschiedenen Themenabenden wie etwa einem klassischen Oktoberfest, einem spanischen Abend mit Paella oder einem Italien-Abend haben wir weitere Formate geplant.

zu sorgen. Wir möchten ein noch breiteres Angebot schaffen. Hierbei spielt auch der Hintergrund eine große Rolle, dass Bludenz in den letzten Jahren eine rasante, aufstrebende Entwicklung als Stadt genommen hat. Sie präsentiert sich nun als sehr prosperierend, was auch für die hiesigen Gastronomen neue Möglichkeiten eröffnet. Welche Voraussetzungen bringen Sie für diese Aufgabe mit?

Joachim Ganahl: Ich war schon in unterschiedlichsten beruflichen Themenfeldern tätig. So war ich beispielsweise unter anderem im kaufmännischen Bereich als auch für das Personal-Coaching in einer Versicherung zuständig. Zuletzt habe ich die Tennishalle Nenzing zwölf Jahre lang selbstständig geführt. Dort habe ich die Angebotspalette für die Verwendung der Halle vom klassischen Tennis auch auf Turnveranstaltungen und als Räumlichkeit für türkische Hochzeiten ausgeweitet. Ich habe dann festgestellt, dass ich für mich den Zenit in diesem Aufgabengebiet erreicht habe. Es wurde Zeit für mich, etwas Neues zu beginnen. Die Anfrage von Antonio kam für mich daher genau zum richtigen Zeitpunkt. Worin sehen Sie Ihre persönlichen Stärken?

Joachim Ganahl: Das ist immer schwierig zu beantworten. Ich finde, ich kann Situationen gut erfassen und habe ein Gespür für Details. Mir ist es sehr wichtig, wie sich ein Lokal auch in ästhetischer Hinsicht präsentiert. Außerdem liegt mir der Austausch mit Menschen – ob privat oder beruflich. Aus diesem Grund ist es mir auch ein großes Anliegen, dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohlfühlen. Wir haben ein super Team sowohl

Wie könnten diese neuen Formate konkret aussehen?

Joachim Ganahl geht seine neue Aufgabe als Geschäftsführer des Cafés Dörflinger voller Elan und Tatendrang an.

im Service als auch in der Küche. Unser Koch Alexander Jenny hat früher in Hauben-Restaurants gearbeitet, seine Mittagsmenüs gestaltet er sehr abwechslungsreich. Welche Funktion hat für Sie ein Kaffeehaus?

Joachim Ganahl: Gerade der hinter uns liegende Lockdown hat aufgezeigt, wie wichtig ein Kaffeehaus als Ort des Treffens und des sozialen Miteinanders ist. Ein Kaffeehaus erfüllt hierbei eine wichtige gesellschaftliche Komponente. Mit den nunmehrigen Öffnungsmög-

lichkeiten wird deutlich, wie sehr die Menschen es vermisst haben, sich ungezwungen in einem Café treffen zu können. Jeder Gast betont, wie froh er ist, endlich wieder ins Kaffeehaus gehen zu können. Für mich hat das Café aber zudem auch eine kulturelle Funktion, weshalb wir unsere Veranstaltungslinie erweitern werden. Wie sieht die Zielausrichtung im Erweiterungsangebot des Café Dörflinger aus?

Joachim Ganahl: Wir möchten alle Altersgruppen ansprechen. So

Joachim Ganahl: Es gilt natürlich eine gewisse Planungsflexibilität zu bewahren, da wir auf jeden Fall die Entwicklung der Corona-Pandemie berücksichtigen müssen. Neben Events wie dem bewährten Fierobad-Jazz sind wir auch an einem kontinuierlichen Veranstaltungsangebot interessiert. Hierbei haben wir beispielsweise an einen AfterWork-Abend mit unterschiedlichen Schwerpunkten gedacht. Eine Novität haben wir bereits umgesetzt: einen Eiswagen vor dem Lokal mit original italienischem Eis. Das kommt sehr gut an – wie hoffentlich unsere neuen Angebotsschienen ebenfalls. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, denn es ist für jeden etwas dabei.

Café Dörflinger Rathausgasse 10 Tel. 05552 62116 Internet www.facebook.com/ cafedoerflingerbludenz Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 20 Uhr, Donnerstag und Freitag von 9.30 bis 22 Uhr, Samstag 9.30 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Abwechslungsreiche Sommerbetreuung Die Stadt Bludenz bietet auch heuer in den ersten acht Wochen der Sommerferien eine Ferienbetreuung an. Die Waldwoche von 12. bis 16. Juli ist bereits ausgebucht, im Sommerkindergarten und in der Schülerbetreuung sind noch Plätze frei.

D

ie Stadt Bludenz bietet auch dieses Jahr in den ersten acht Wochen der Sommerferien eine Ferienbetreuung an. Die Waldwoche von 12. bis 16. Juli ist bereits ausgebucht, im Sommerkindergarten und in der Schülerbetreuung sind noch Plätze frei. Die Sommerbetreuung der Bludenzer Kindergartenkinder und Schüler wurde im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich ausgebaut. Auch in

diesem Jahr können sich berufstätige Eltern einer guten Betreuung ihrer Kinder sicher sein, denn in den ersten acht Wochen der Sommerferien kann aus einem umfangreichen und gleichsam abwechslungsreichen Angebot ausgewählt werden. Verschiedenste Aktivitäten, Spiel, Spaß und Ferienstimmung warten beim Sommerkindergarten und der Sommer-Schülerbetreuung auf die Bludenzer Jugend. Den Eltern

Die Waldwoche in der ersten Ferienwoche ist bereits ausgebucht. Für Sommerkindergarten und Schülerbetreuung sind noch Plätze frei.

16

| Sommer 2021

eine Planungssicherheit für den Sommer zu bieten und den Kindern eine tolle Zeit mit Gleichaltrigen zu ermöglichen, ist dabei die oberste Prämisse der Sommerbetreuung der Stadt. Sommerkindergarten Der Sommerkindergarten findet in der Zeit von 12. Juli bis 3. September statt und steht Kindern, die bereits einen Bludenzer Kindergarten besuchen, zur Teilnahme offen. Parallel dazu gibt es heuer von 12. bis 16. Juli wieder die Waldwoche. Diese fand so großen Anklang, dass sie inzwischen bereits ausgebucht ist. Schülerbetreuung Für Schüler wird zudem von 12. Juli bis 3. September eine ganztägige Schülerbetreuung angeboten. Derzeit sind rund 50 Prozent der verfügbaren Plätze belegt. Die Anmeldefrist endet mit 20. Juni. Anmeldungen, die zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht werden, werden individuell geprüft und

können unter Umständen nicht mehr berücksichtigt werden. Hier kommt es dann darauf an, ob in der gewünschten Woche noch Kapazitäten für zusätzliche Kinder zur Verfügung stehen. Zur Unterstützung der Familien werden die Betreuungskosten zu 50 Prozent vom Land Vorarlberg gefördert. Bei den angeführten Tarifen (siehe Factbox) wurde dies bereits berücksichtigt. Online Anmeldung Zur Vermeidung der sozialen Kontakte findet die Anmeldung dieses Jahr online statt. Die Anmeldebogen finden Sie unter www.bludenz. at/ferienbetreuung. Die ausgefüllten Fragebogen senden Sie bitte an familie@bludenz.at. Es wird für jedes Kind ein eigener Anmeldebogen benötigt. Die Empfangsbestätigung erfolgt ebenfalls per Mail. Die Abrechnung erfolgt im Nachhinein. Die Anmeldung ist aber auf jeden Fall verbindlich. Wegen der COVID-19-Pandemie sind Änderungen aufgrund neuer Bundes- oder

Landesvorgaben jederzeit möglich. Für weitere Fragen steht die Abteilung Kinder- und Schülerbetreuung, Kindergärten gerne telefonisch unter Tel. 05552 63621-245 oder per E-Mail an familie@bludenz.at zur Verfügung.

Sommerkindergarten: 12. Juli bis 3. September im Kindergarten Susi Weigel (Rungelinerstraße 14) Vormittagsmodul (7 bis 13 Uhr) 2,55 Euro Nachmittagsmodul (13 bis 17 Uhr) 1,70 Euro Mittagessen 5,64 Euro

Schülerbetreuung: 12. Juli bis 3. September in der Volksschule Obdorf (Obdorfweg 19) Vormittagsmodul (7 bis 13 Uhr) 3,60 Euro Nachmittagsmodul (13 bis 17 Uhr) 2,40 Euro Mittagessen 6,23 Euro


Ungebrochene Leidenschaft für Pharmazie Seit 25 Jahren führt Petra Ertl-Vallaster die Central Apotheke in Bludenz. Ihre Kunden wissen den ausgezeichneten Service und die fundierte fachliche Beratung zu schätzen. Gerade in Zeiten von Corona war die Apotheke eine wertvolle Anlaufstelle.

E

igentlich ist es heuer sogar ein Doppeljubiläum, das Petra Ertl-Vallaster, Inhaberin der Central Apotheke in Bludenz, feiern kann: „Am 18. Februar 1961, also vor sechzig Jahren, hat mein Onkel Hubert Heinzle die Central Apotheke eröffnet und ich habe sie dann vor 25 Jahren übernommen.“ Die Architektur der Apotheke fand in ihrer damals sehr modernen und dennoch zeitlos schönen Ausstattung viel Beachtung, selbst eine französische Architekturzeitung veröffentlichte einen Artikel über die Central Apotheke. Auch Petra ErtlVallaster ist dieser Linie bei den zwei Umbauten in den Jahren 1998 und 2008 treu geblieben. Das Interieur besticht durch Schlichtheit, Helligkeit und Freundlichkeit. Nichts wirkt überladen, alle Bestandteile fügen sich harmonisch aneinander.

fundierte Wissen über die Wirkung von Heilpflanzen.“ Vorerst stand für die Pharmazeutin die Überlegung im Raum, in die Forschung zu gehen. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hatte sie sogar Inhaltsstoffe in einer Meerzwiebel gefunden, die eine

Central Apotheke Wichnerstraße 36 Tel. 05552 62825 Internet www.central-apotheke. at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr bzw. 14 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 12 Uhr

herzstärkende Wirkung haben. Aber schlussendlich entschied sie sich dann doch, die Apotheke ihres Onkels zu übernehmen: „Ich bin zwar gerne im Labor, aber in meinem beruflichen Alltag habe ich doch lieber mit Menschen zu tun.“ Ihren elf Mitarbeiterinnen, aber auch ihr selber, liegt eine individuelle Beratung ihrer Kunden am Herzen: „Wir bemühen uns sehr, auf jede Frage eines Kunden einzugehen und ihn bestmöglich zu beraten.“ Erhöhte Anforderungen In den letzten 25 Jahren haben sich die Abläufe und die Anforderungen

WMUF.AT

Individuelle Beratung Es war immer schon ein vorrangiger Wunsch von Petra Ertl-Vallaster, ein naturwissenschaftliches Studium zu absolvieren: „Meine Lieblingsfächer im Gymnasium waren Chemie und Biochemie. Die Pharmazie habe ich von meinem Onkel her gekannt. Insofern fiel mir die Studienwahl leicht, denn die Pharmazie ist eine gute Kombination zwischen Chemie, Biochemie, Biologie, Medizin und Pflanzenheilkunde. Apotheker haben das umfassendste fachlich

Geschäftsführerin Petra Ertl-Vallaster und die Central-Apotheke feiern heuer Jubiläum.

an eine Apotheke extrem geändert: „Wir hatten am Anfang einen Computer, über ein Modem haben wir die Bestellungen verschickt. In der Zwischenzeit haben wir einen eigenen Raum für 14 Computer. Heute könnte man gar nicht mehr so arbeiten wie früher. Wir haben in etwa 6500 Produkte lagernd, das sind circa 27.000 Pa c k u n g e n . Außerdem werden wir fünf Mal am Tag von drei verschiedenen ApothekenGroßhändlern beliefert.“ Im Normalfall sei eine MedikamentenBestellung bereits nach zwei Stunden erhältlich, allerspätestens jedoch am nächsten Tag. Um dies zu gewährleisten, bedarf es einer enormen Logistik. „Auch der Arzneimittelmarkt hat eine enorme Entwicklung durchlaufen. Mittlerweile gibt es höchst wirksame Medikamente zur Symptomlinderung beispielsweise bei Rheuma oder Multipler Sklerose. Viele Erkrankungen können gezielt bekämpft werden, deren Heilung noch vor einigen Jahren undenkbar erschien. Die Fortschritte in der Medizin und der Entwicklung

von entsprechenden pharmazeutischen Produkten ist keine Selbstverständlichkeit“, betont die sehr aufgeschlossene Apothekerin. Fachkompetenz entscheidend Eine Herausforderung bilde zunehmend, dass sich Patienten bei einem Problem vorerst im Internet erkundigen und in der Folge mit falschen Informationen in die Apotheke kommen: „In der Informationsfülle finden sich oftmals höchst dubiose Quellen. Wir bieten jedoch nur Produkte, die wissenschaftlich erforscht und deren Wirkweise somit belegt sind, an.“ Apothekerin zu sein, ist immer noch ihr Traumberuf, obwohl auch Nacht- und Wochenenddienste anfallen: „Es ist einfach eine tolle und sehr vielseitige Arbeit. Durch die ständige Weiterentwicklung in unserem Fach heißt es auch, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das ist jedoch eine Herausforderung, die mir liegt.“

Petra Ertl-Vallaster Geboren 28. Jänner 1963 Familie Verheiratet mit Christian Ertl, Sohn Alexander (27 Jahre) Wohnort Bludenz Hobbys Fahrrad fahren, Skifahren, Reisen, Lesen Lebensmotto Über dem Tellerrand geht’s weiter!

Ihr kompetenter Partner in allen Entsorgungsfragen Bludenz Thüringerberg

100 % WERTSCHÄTZUNG

WO ARBEITEN SPASS MACHT UND ERFÜLLT.

Tel. 05552 / 33433 Egal wo DEIN ABENTEUER hingeht, DEINE AUSRÜSTUNG findest Du BEI UNS.

Bludenz – Ferlach Keckeis GmbH | Werdenbergerstraße 4 | 6700 Bludenz | Tel.: +43 5552 62158 | E-Mail: info@keckeis-jagd-fischerei.at

Sommer 2021 | 17


Der frühe Läufer läuft bei Bludenz läuft Zum bereits 19. Mal wickelt der ULC Bludenz heuer die sehr erfolgreiche Veranstaltung „Bludenz läuft“ ab. Es ist zugleich auch die erste Laufveranstaltung in Vorarlberg nach der langen Zeit des Lockdowns, die nicht virtuell stattfinden muss.

D

ie Reaktionen aus dem Läufer-Bereich sind absolut positiv. Alle freuen sich, dass heuer die Veranstaltung ‚Bludenz läuft‘ – wenn auch unter erschwerten Bedingungen – wieder stattfinden kann“, erklärt Richard Föger, Obmann des ULC Bludenz. „Bludenz läuft“ zieht jedes Jahr zahlreiche Mitwirkende und Zuschauer an. Die Laufveranstaltung ist zugleich auch das größte derartige Event in ganz Westösterreich. Eigentlich wäre die Veranstaltung am 25. April geplant gewesen. Durch die Einschränkungen im Zuge der CoronaMaßnahmen konnte dieser Termin dann allerdings nicht eingehalten werden. „Als wir Mitte Mai von den

Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Vorgaben beschränkt. Gestartet wird heuer in Starterblöcken.

Richard Föger, ULC-Obmann und Rennleiter

geplanten Lockerungen erfuhren, haben wir sogleich einen neuen Termin für den 4. Juli fixiert. Allerdings ist es eine enorme logistische Herausforderung, das Zeitmanagement so festzulegen, dass wir mit den hierfür nötigen Vorbereitungen auch rechtzeitig fertig werden“, betont der engagierte Obmann. Die Veranstaltung wird sowohl durch den ULC Bludenz als auch durch W3 Marketing durchgeführt: „Wir haben eine klare Aufgabentei-

lung. Seit rund zehn Jahren sind wir mittlerweile ein eingespieltes Team. Während W3 für den finanziellen und rechtlichen Bereich sowie das Marketing zuständig ist, sind wir für die Organisation verantwortlich. Diese beinhaltet unter anderem die Streckenführung und die Streckenabsperrung sowie das Helfer-Management, aber auch den Kontakt und die organisatorische Zusammenarbeit mit der Stadt Bludenz, der Feuerwehr und der Polizei.“

Morgenbeginn eignet sich auch deshalb, weil es im Juli untertags sehr heiß werden kann und wir mit mindestens 15 Starts rechnen. Zuerst startet der Halbmarathon, dann der Viertelmarathon und so weiter.“

Erschwerte Voraussetzungen Ebenfalls zum bereits 19. Mal wird in Bludenz zudem die Vorarlberger Landesmeisterschaft im Halbmarathon durchgeführt. Hierfür muss sichergestellt sein, dass die Laufstrecke den Vorgaben der AIMS entspricht. AIMS-vermessene Laufstrecken werden von den nationalen Leichtathletikverbänden anerkannt und die Zeiten können in die Bestenlisten aufgenommen werden. „Trotz erschwerter Voraussetzungen sind wir sehr erleichtert, ‚Bludenz läuft‘ durchführen zu können. Unser ganzes Team ist enorm motiviert“, zeigt sich Richard Föger zuversichtlich. Erster Start um 6 Uhr „Die Auflagen sind heuer äußerst streng“, erklärt Föger. „So dürfen sich keine Zuschauer im Start- und Zielbereich aufhalten, zudem kann auch die sonst sehr gut frequentierte gastronomische Betreuung nicht stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Vorgaben der Bundesregierung beschränkt. Gestartet wird in Starterblöcken, wobei jeder Slot mit 100 Läufern limitiert ist. Eine Durchmischung der jeweili-

„Bludenz läuft“ geht heuer wieder in Szene, wobei in diesem Jahr alles etwas anders ist als sonst; nicht nur der Veranstaltungstermin am 4. Juli.

gen Startblöcke auf der Strecke ist behördlich untersagt. Heuer zählt daher: Wer sich zuerst anmeldet, der kann teilnehmen. Gestartet wird am 4. Juli bereits um 6 Uhr. „Wir

müssen unbedingt darauf achten, dass sich die Läufer der jeweiligen Starterblocks nicht vermischen, um die Veranstaltung überhaupt durchführen zu können. Der frühe

Straßensperren nötig Der Halbmarathon beträgt 21,098 Kilometer, dann folgen Streckenverläufe für 10,5 und 4,8 Kilometer sowie die Nordic-Walking-Strecke mit drei Kilometern. „Es ist für jeden etwas dabei – sowohl für ambitionierte Läufer als auch für Hobby-Läufer. Aber auch unsere ULC Nachwuchsläufer werden teilnehmen, die bei virtuellen Läufen österreichweit mit ausgezeichneten Ergebnissen aufzeigen konnten. Aufgrund der veränderten Streckenführung wird es kurzfristig zu punktuellen Straßensperren kommen: „Wir bemühen uns jedoch, diese so gering wie möglich zu halten.“ Das vorgegebene Präventionskonzept stellt sich als sehr umfangreich dar: „Die teilnehmenden Läufer müssen eine der drei G-Prinzipien erfüllen und werden vor dem Start mehrfach kontrolliert. Mit Patricia Zupan-Eugster haben wir glücklicherweise eine ausgesprochen gut fundierte Corona-Beauftragte. Unser Team ist allerdings froh, wenn im kommenden Jahr ‚Bludenz läuft‘ hoffentlich wieder unter ‚normalen‘ Bedingungen am 24. April 2022 stattfinden kann. Wir bleiben jedenfalls optimistisch!“ Information: Anmeldung über: Bludenz läuft - Bei uns zählst DU! (bludenz-laeuft.at), Anmeldeschluss ist der 26. Juni. Die Siegerehrung findet am 4. Juli um 14 Uhr virtuell statt.

Hier gibt´s Schnitzel in allen Variationen Adrian Szilvas eröffnete mit dem Schnitzel Baron ein neues Restaurant in der Rathausgasse. Zwei Wochen lang kann hier ein anderes Schnitzel probiert werden, ehe man wieder von vorne anfangen muss.

D

ie Bludenzer GastronomieSzene ist seit Kurzem um eine Attraktion reicher. In den Räumlichkeiten des ehemaligen „Alten Rathaus“ eröffnete der Schnitzel Baron alias Adrian Szilvas sein neues

18

| Sommer 2021

Lokal. „Wir bieten 14 unterschiedliche Schnitzel-Sorten an. Dabei variieren wir immer wieder, denn ich probiere sehr gerne neue Gerichte“, erklärt der neue Inhaber. Einerseits ist dem innovativen Gastronomen ein regionaler Bezug wichtig, er

verwendet für seine Gerichte ausschließlich Fleisch vom Walserhof in Rankweil, andererseits legt er auch Wert auf eine internationale Küche: „Ich stamme aus der Slowakei, meine Muttersprache ist jedoch Ungarisch. Ich kann auf eine umfangreiche Erfahrung als Koch zurückblicken. Schnitzel habe ich immer schon gerne gegessen.“ Adrian Szilvas hat in den letzten Jahren im Restaurant Il Giardino gearbeitet, bevor er den E n t schluss fasste, selbstständig zu werd e n . D i e s ü d lichste B e zirkshaupt-

stadt Vorarlbergs hat ihm schon bei seiner Ankunft gut gefallen: „Bludenz hat einen eigenen Charme, insbesondere die Altstadt als auch das ganze Umfeld. Auch die Leute sind sehr nett hier.“ Und noch einen weiteren Grund gibt es für seine Liebe zu Bludenz, hier hat er in Manuela Loacker eine Partnerin fürs Leben gefunden, die Hochzeit ist dieses Jahr noch geplant. Kreativität ausleben Vorerst widmet sich der agile 29-Jährige jedoch seinem neuen Restaurant und lebt dabei seine Kreativität aus: „Ich stelle alle GewürzMischungen selber her, wobei es mir wichtig ist, den Eigengeschmack des Fleisches nicht allzu sehr zu verändern.“ Bei ihm kommen nur Gerichte auf die Karte, die er selber gerne isst. Einer seiner Favoriten ist das Wildschwein-Cordon bleu mit einer Füllung von Zwetschgen und Birnen oder auch das Baron Schnitzel, das 24 Stunden lang mit Curry, Knoblauch und Grillgewürz mariniert wird. Gastgarten und Mittagsmenüs Beim Schnitzel Baron sind Mittagsmenüs um 10,90 Euro erhältlich,

wobei sowohl eine Vorspeise als auch eine Hauptspeise inkludiert sind. Die ersten Rückmeldungen der Gäste sind sehr positiv: „Ich war sehr aufgeregt, doch dann habe ich gemerkt, dass wir mit unserem Angebot gut ankommen. Das Lokal liegt zentral, mitten im Herzen von Bludenz und zieht die Besucher schon vom Ambiente her an. Was mich überrascht hat, ist die Wahl der Vorspeisen. Mittlerweile bestellt jeder zweite Tisch Entenleber mit roten Zwiebeln und Grillgemüse.“ Auch der Gastgarten mit rund fünfzig Sitzplätzen lädt zum Verweilen ein.

Schnitzel Baron Rathausgasse 1a Tel. 05552 67300 E-Mail altesrathaus6700@ icloud.com Internet www.schnitzel-baron. at Öffnungszeiten Montag bis Samstag von 10 bis 22 Uhr durchgehend geöffnet, warme Küche jeweils 11 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 22 Uhr. Nachmittags sind Gerichte der Kleinen Karte erhältlich.


Zentrale Zahnhygiene unter neuem Licht Markus Hribar eröffnete in der Rathausgasse eine neue Zahnarztpraxis. In der modernen, komplett digitalisierten Praxis bietet der Zahnmediziner ein breites Behandlungsspektrum an. Sein Spezialgebiet liegt im Bereich Parodontologie und Implantologie.

H

ell und freundlich gestaltet sich die neu eröffnete Zahnarztpraxis von Markus Hribar in der Bludenzer Rathausgasse. Schon beim Eingang überrascht ein großflächiges Blau, das in einer ganz speziellen Nuance schillert. Betritt man die Praxis, fällt sofort der Anmeldetresen auf – ebenfalls in Blau gehalten und von dem bekannten Lehmbauer Martin Rauch in Schlins hergestellt. Es war ein eigenes Verfahren für die Farbgestaltung nötig, das so erstmals durchgeführt wurde. Ästhetisch schlicht und sehr harmonisch gehalten bieten die Behandlungsräume und auch das Wartezimmer ein durchdachtes Projekt. „Unsere Praxis-Philosophie beinhaltet drei Schlagwörter, nämlich Empathisch, Freundlich und Echt. Dieses Motto spiegelt sich in der Innenausstattung der Praxis wider“, betont der sympathische Zahnmediziner. Das Ambiente vermittelt einen leichten Lounge-Charakter, zudem wird darauf geachtet, dass kein medizinischer Geruch vorherrscht. Der Warteraum ist mit Bildern der

BLU:DENT, Dr. Markus Hribar Rathausgasse 3 Tel. 05552 20480 E-Mail office@zahnarztpraxisbludent.at

Künstlerin Edith Mahner behängt, diese sind sehr passend in roter Kontrastfarbe gehalten. Die Räume sollen auch in Zukunft als Ausstellungsräume für regionale Künstler dienen, Markus Hribar ist hierfür sehr offen. Umfassendes Wissen Die Entscheidung, Zahnmedizin zu studieren, wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, da sein Vater ebenfalls Zahnarzt in Bludesch ist. „Als Kind habe ich zwar in die Freundschaftsbücher beim Berufswunsch ‚Optiker‘ eingetragen, schlussendlich war es jedoch schnell klar, dass es die Zahnmedizin als Studienfach wird“, erinnert er sich mit einem Schmunzeln. Nach dem Studium der Zahnmedizin an der Universität Innsbruck folgte ein Masterstudium in Augsburg mit einer Spezialisierung in Implantologie und Parodontologie. „Ich habe die Zeit dort gut genutzt und mein Wissen auch in Endodontie, also im Bereich der Wurzelkanalbehandlungen vertieft, welche ich unter dem Mikroskop anbiete. Dies ist nur in wenigen Praxen Standard.“ Prophylaxe im Fokus Prinzipiell setze er als Zahnmediziner vor allem auf Prophylaxe, um die eigenen Zähne der Patienten so lange wie möglich zu erhalten: „Unsere Patienten erhalten eine

Prophylaxe anbelangt, nahm sein Vater bereits eine Vorreiterrolle im Walgau ein, indem seine Zahnarzthelferinnen speziell hierfür ausgebildet wurden.

Markus Hribar kann sich bereits über einen großen Ansturm auf seine Zahnarztpraxis freuen.

intensive Aufklärung, außerdem empfehle ich eine halbjährliche Mundhygiene. Selbstverständlich kann ich aber auch im Rahmen der Implantologie sehr gute Konzepte anbieten.“ Mittels 3D-Röntgen werden die Behandlungen geplant. Abdrücke werden mit einem modernen Intraoral-Scanner aufgenommen.

Dadurch entfallen die lästigen Löffel und die klebrigen Abformmassen. Die Kronen werden vom Zahntechniker innerhalb kürzester Zeit mittels eines CAD/CAM-Verfahrens passgenau herausgefräst. Die Praxis ist komplett digitalisiert, für Markus Hribar eine der wichtigsten Voraussetzungen. Was die

Teamarbeit gefragt Von seinen sieben Mitarbeitern sind drei „Prophylaxe-Mädels“, wie er sie nennt, die jeweils alle ebenfalls eine entsprechende Ausbildung absolviert haben. Es ist ein junges, dynamisches Team, ohne Arbeitshierarchie – die Professionalität bleibt aber dennoch gewahrt. „Bei uns durchläuft jeder Patient dieselben Etappen, das bringt viel Ruhe in die Arbeitsabläufe.“ Seine Leistungen bietet der junge Mediziner auch als Kassenleistungen an, er bezeichnet sich selbst als „spezialisierten Allround-Zahnarzt“. Jeder Patient werde höchst individuell beraten, auch dies ist ihm ein wichtiges Anliegen: „Für mich ist jeder Tag eine neue, spannende Herausforderung. Ich gehe alles mit Bedacht an, denn es ist einfach eine intime Sache, wenn ich im Mund eines Menschen arbeite – das halte ich mir immer vor Augen.“

Dr. Markus Hribar, MSc. Geboren 23. Juli 1991 Wohnorte Nüziders, Dornbirn Hobbys Radfahren (Rennrad), leidenschaftlicher Motorflieger

Sommer 2021 | 19


BEATS & BEER,

THAT‘S WHY I‘M HERE Die Gastgärten und Gassen der Altstadt werden wieder zur Bühne für heimische Künstler*innen. Genau richtig, um den Shoppingtag oder den Feierabend gemütlich ausklingen zu lassen.

www.bludenz.at


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
BludenzJournal Sommer 2021 by Russmedia Digital GmbH - Issuu