BLUDENZ Winter 2021
EINKAUFEN & ERLEBEN
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Seite 3 » Brunnenbachviertel
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Seite 10 » Fahrschule Mallin
Seite 11 » LeinwandLounge
Seite 16 » Rikis Lädele
Seite 21 » Martinas Stickstüble
Seite 6 » Bludenzer Eiszeit
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Seite 17 » Staraufgebot in Bludenz
Seite 5 » Hotel Alpstadt
Seite 20 » Fahrradbox
In Bludenz werden stetig Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Alpenstadt gesetzt. Die strukturelle Finanzreform soll dabei helfen, Projekte verwirklichen zu können.
Mit nachhaltigen Ideen in Richtung Zukunft Simon Tschann blickt auf ein ereignisreiches erstes Bürermeisterjahr zurück. Mit der finanziellen Finanzreform sowie dem Bekenntis zu MissionZero wurden heuer nachhaltige Entscheidungen getroffen, die die Zukunft der Stadt maßgeblich beeinflussen.
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ahlreiche (Groß-)Projekte stehen in den kommenden Jahren in Bludenz auf der Agenda. Geht es nach Bürgermeister Simon Tschann, sollen diese Schritt für Schritt umgesetzt werden. Den Anfang macht im kommenden Jahr der Baustart der Volksschule Mitte. Die Neugestaltung des Jugendquartiers Unterstein, der Neubau des Gerätehauses in Bings sowie die Neuausrichtung des Stadtmarketings werden die Bezirkshauptstadt zudem beschäftigen, wie der Gemeindechef im Interview verrät. Nach einem Jahr im Amt. Wie fällt Ihre persönliche Bilanz aus. Was waren die Highlights? Welche Herausforderungen bzw. Rückschläge gab es?
Simon Tschann: Die Aufgabe macht unglaublich viel Spaß. Es ist schön, unterstützt von so einem wirklich tollen Team der städtischen Bediensteten, für seine Heimatstadt arbeiten zu dürfen. Die Coronakrise zu bewältigen und dabei den notwendigen Blick auf die Finanzen nicht zu verlieren, ist ein ständiger Spagat. Höhepunkte waren für mich der Beschluss zur „MissionZero“, die Wirtschaftsförderung mit der Gutscheinaktion oder auch das erste Rockkonzert nach dem Lockdown im Frühjahr.
gegen mit dem Land verhandelt werden. Da sind wir nicht alleine am Zug. Wie schreitet das Unterfangen Digitalisierung voran?
Simon Tschann: Sehr gut. Wir haben dafür eine zentrale Stelle im Rathaus geschaffen und ein Projektteam mit jungen in diese Richtung sehr engagierten Mitarbeitern gebildet. Erste Erfolge, wie etwa die Übertragung der Stadtvertretungssitzungen, liegen vor. Nächstes Jahr sind dann auch unsere Bürger am Wort. Mit der Gutscheinaktion wurde im Vorjahr eine massive Wirtschaftsförderung lanciert. Welche Anstrengungen wurden in diesem Bereich seither unternommen?
Simon Tschann: Wir haben eine Wertschöpfung von über einer Millionen Euro mit dieser Aktion erreicht. Das spricht für sich. Gemeinsam mit der WIGE unterstützen wir die Betriebe, so gut es geht. Gerade für unsere Gastronomen haben wir mit Beets & Beer ein eigenes Veranstaltungsformat entwickelt. Es gilt aber auch weiterhin unseren Handel zu unterstützen. Gerade jetzt vor Weihnachten heißt es regional einkaufen.
Wie steht es um die strukturelle Finanzreform? Wann ist dbzgl. mit ersten konkreten Maßnahmen zu rechnen?
Wie herausfordernd ist es in Zeiten von Corona, leer stehende Geschäftsflächen mit neuen Geschäften zu bestücken?
Simon Tschann: Die ersten Maßnahmen sind in Umsetzung und wurden auch schon in die Budgetierung für das Jahr 2022 eingebaut. Einige Dinge sind dabei leichter umzusetzen, andere müssen hin-
Simon Tschann: Natürlich sind wir bemüht, Leerstände zu vermeiden. Für Betriebsansiedelungen sind die Zeiten aber nicht gerade optimal. Deshalb haben wir reagiert. Wir erarbeiten derzeit eine
Neuausrichtung unseres Stadtmarketings. Ich möchte hier als für Wirtschaft zuständiger Politiker noch mehr auf Unternehmens- und Gründerservice setzen. Gerade die Jugend hat unter Corona teilweise massiv gelitten. Welche Akzente werden seitens der Stadt gesetzt, die Jugend „abzuholen“ und entsprechende Angebote zu schaffen?
Simon Tschann: Das stimmt. Eine erste Reaktion ist, dass wir im kommenden Jahr unsere Schulsozialarbeit ausbauen. Dafür haben wird zusätzlich 70.000 Euro im Budget 2022 eingeplant. Für mich als junger Bürgermeister ist der Zusammenhalt enorm wichtig. Unser Jugendhaus Villa K leistet wirklich ausgezeichnete Arbeit. Gemeinsamt haben wir ein Leader-Projekt zur Neugestaltung des Quartiers Unterstein (spark7-Park, Fußball und Freizeitqualität für die Jugend) gestartet. Das läuft wirklich gut. Im Budget für 2022 ist die Planung der Neugestaltung bereits berücksichtigt. Mit „MissionZero“ hat sich die Stadt große Ziele in Sachen Klimaneutralität gesetzt. Was ist dbzgl. ihrer Meinung nach besonders wichtig? Wie kann die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen? Wie kann die Bevölkerung motiviert werden, diese Maßnahmen mitzutragen?
Simon Tschann: Genau das war das Ziel – Vorbild für uns alle. Sprich unseren eigenen Fuhrpark auf E-Mobilität umstellen. Das kostet uns anfänglich natürlich etwas mehr. Hat aber eine große Wirkung. Zudem werden wir Gebäude auch
dementsprechend sanieren und bei Neubauten noch mehr in Richtung Klimaschutz denken.
beiten. Die Stadt wird bei diesem Projekt aufmerksamer Beobachter sein.
Auch im Sportzentrum Unterstein besteht Handlungsbedarf. Das Dach der Tennishalle muss erneuert werden und auch die Sparkasse Arena (das Stadion Unterstein) könnte eine Frischzellenkur vertragen? Welchen Beitrag kann die Stadt hier leisten?
Bei den Feuerwehrhäusern im Stadtgebiet (Bludenz und Bings) besteht Handlungsbedarf. Wie schauen die Pläne aus, adäquate Einsatzzentralen für die freiwilligen Retter zu schaffen?
Simon Tschann: Wir starten wie erwähnt mit dem Leader-Projekt beim spark7-Park, um dann das ganze Quartier zu betrachten. Da stehen wir vor großen Herausforderungen und gewaltigen Kosten. Alles gleichzeitig ist nicht möglich. Zuerst müssen wir im Bereich Bildung investieren. Wir starten mit den Baumaßnahmen des Zubaus der Volksschule Mitte. Das ist mit rund 20 Millionen Euro Gesamtkosten bisher das größte Hochbauprojekt der Stadt Bludenz.
Simon Tschann: Ich habe vor wenigen Tagen Gespräche mit beiden Feuerwehren geführt. Unsere Sicherheitseinrichtungen, genauso die Rettung, Wasserrettung etc., leisten eine großartige Arbeit. Wir werden im nächsten Jahr zuerst Bings angehen. Mit einem Planungswettbewerb wird das 2022 vorbereitet. 2023 sollte dann gebaut werden. Für Bludenz werden wir uns weiter mit der Feuerwehr um eine Lösung bemühen. Aber auch die neue Drehleiter und ein weiteres Einsatzfahrzeug waren heuer wichtige Investitionen in die S i cherheit.
In der Südtiroler Siedlung gingen die Wogen nach einer Postwurfsendung der Alpenländischen heuer hoch. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?
Simon Tschann: Klar ist: Wir setzen uns für die Bewohner ein. Wir haben mit der Alpenländischen deutliche Gespräche geführt. Inzwischen gibt es ein Projektteam begleitet von einem Kommunikationsbüro. 2022 wird die Alpenländische in Absprache mit den Bewohnern zwei Wohnhäuser ganz genau unter die Lupe nehmen und einen Sanierungsvorschlag erar-
Impressum Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; Texte und Fotos: Monika Bischof, Andreas Gasser, Klaus Hartinger, Dietmar Stiplovsek, Julia Böcken, Otto Schwald, Philipp Steurer, Stadt Bludenz, WIGE Bludenz, Stadtmarketing Bludenz, Haberl Bau, Fohren Center; Redaktion: Joachim Schwald; Umsetzung: Birgit Jäger, Khrysstine Galias; Anzeigenberatung: Melanie Bertsch, Brigitte Moser, Mathias Netzer-Raich; Erscheinungstermin: 16. Dezember 2021
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Neues Viertel entsteht im Süden der Altstadt Zusammen mit dem Bauunternehmen Haberl Bau startet die Stadt Bludenz ein Projekt zur Neugestaltung des Brunnenbachviertels. Dieses sieht ein „Weiterbauen“ der Altstadt mit Wohnungen und Gewerbeflächen vor und soll ab 2022 umgesetzt werden.
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über die nicht alltägliche Herangehensweise. Die Idee des „Weiterbaus“ der Innenstadt wurde vom Bauwerber gerne aufgenommen. „Wir freuen uns, mit dem Projekt für eine neue Belebung des Viertels sorgen zu können“, so Haberl.
Im Stadtteil Brunnenbach entsteht in den kommenden Jahren ein völlig neues Viertel.
dazugewinnen, sodass die städtebaulichen Ziele in breiter Abstimmung mit den Anrainern noch besser umgesetzt werden konnten. „Weiterbauen“ der Altstadt Die Erhaltung von zugänglicher Fläche und die Durchwegung waren vor allem der Stadt ein großes Anliegen, ebenso wie die Verbindung der Altstadt hinunter ins Brunnenbachviertel. Im Zuge eines kooperativen Verfahrens wurden sowohl die Stadt wie auch die Anrainer von Projektbeginn in die Überlegungen miteinbezogen. „Das neu gestaltete Quartier soll das Brunnenbachviertel mit mehr Leben
füllen. Die Lage zwischen Bahnhof und Altstadt bietet dazu optimale Voraussetzungen. Wir werden daher mit viel Grün und Baumbepflanzung arbeiten, um diesen Stadtteil zu attraktiveren und einen guten Mix aus Leben und Wohnen zu schaffen“, so Baumeister Helmut Haberl im Rahmen der kürzlich erfolgten Projektpräsentation. „Die vorliegende Baueinreichung ist das Ergebnis eines gemeinsamen Prozesses. Haberl Bau ist in einer sehr frühen Projektphase auf die Stadt zugekommen, so konnten wir das mit Anrainern, Vertretern der Stadtpolitik und dem Gestaltungs-
beirat der Stadt gemeinsam entwickeln“, freut sich auch der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann
Historische Verbindung Die untere Wichnerstraße ist die historische Verbindung zwischen Bludenz und Bürs und heute noch der wichtigste fußläufige Verbindungsweg. Das Gebiet ist als südliche Erweiterung der Altstadt von hohem städtebaulichen Interesse. Auch die Nutzung von derzeit teilweise brachliegenden Liegenschaften ist der Stadt ein Anliegen. Darüber hinaus waren die Erhaltung von zugänglichen Flächen und die Durchwegung ein großes Anliegen der Stadt. Dadurch soll das Brunnenbachviertel den Bürgern auch weiterhin als Stück der Stadt zugänglich sein.
Quartier Brunnenbach • 9 Häuser • 42 Wohn- und 12 Geschäftseinheiten (überwiegend Büro- und Praxisräumlichkeiten) • Flächen entlang der Wichnerstraße sind für Handel vorgesehen • Wohneinheiten sind ausschließlich als Eigentumswohnungen vorgesehen, 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen • Tiefgarage mit 59 Stellplätzen • Gesamte Fläche: 4436 Quadratmeter • Bebaute Fläche: 2286 Quadratmeter • Baukosten ca. 19 Millionen Euro • Zeitplan: Vorarbeiten Frühjahr 2022, Baubeginn Herbst 2022, Fertigstellung Winter/Frühjahr 2024
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ur sehr selten kommt es vor, dass von einem einzigen Bauträger fast ein ganzes Stadtviertel neu gestaltet wird. Das Lustenauer Unternehmen Haberl BAU hat so ein Vorhaben gemeinsam mit der Stadt Bludenz für das Bludenzer Brunnenbachviertel vorbereitet. Allen Anrainern wurde das Projekt inzwischen öffentlich vorgestellt und das Bauverfahren wurde gestartet. Im Herbst 2022 soll der Baustart für ein Millionenprojekt im Süden der Bludenzer Altstadt erfolgen. Im Zuge des 19 Millionen Euro teuren Projekts soll auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Areal die Bludenzer Altstadt weiter Richtung Bahnhof wachsen. Das Bauvorhaben gliedert sich dabei in neun miteinander verbundene und dennoch getrennte Häuser, als sogenannter Mäander. Neben 42 Wohn- sowie zwölf Gewerbeeinheiten (überwiegend Büro- und Praxisräumlichkeiten) sind entlang der Wichner- bzw. der Färberstraße auch Handelsflächen vorgesehen. Für das Quartier ist zudem eine Tiefgarage mit 59 Stellplätzen geplant. Sämtliche Wohneinheiten sind als Eigentumswohnungen vorgesehen und sollen zum Preis von 5500 bis 6000 Euro pro Quadratmeter an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Nachdem Bauwerber Helmut Haberl ein Grundstück erworben hatte, konnte er im Zuge des dialogischen Prozesses drei weitere Bauflächen
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Neues Hotel vor den Toren der Stadt Das neue Lifestyle Hotel Alpstadt wertet das touristische Angebot in Bludenz ab Dezember weiter auf. Das Hotel am Tor zur Innenstadt wurde in Rekordzeit realisiert und bietet für Urlaubende und Geschäftsreisende das passende Ambiente.
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ie Arbeiten am neuen Lifestyle Hotel Alpstadt am Tor zur Innenstadt biegen nach einer Bauzeit von nicht einmal neun Monaten bereits auf die Zielgerade. Ursprünglich wurde der Februar 2022 als Fertigstellungsdatum des neuen Tourismusprojekts in Bludenz ins Auge gefasst. Da man bei der Realisierung des Hotels ausschließlich auf heimische Firmen gesetzt hat, kann dieses bereits am 26. Dezember seine Tore öffnen. Breites Angebot Mit dem neuen Lifestyle Hotel möchte Bauherr Mario Wilfinger eigenen Angaben zufolge eine „langfristige Perspektive für das Familienunternehmen und die Angestellten schaffen“. Gemeinsam mit seinen Brüdern Martin und Bernd führt er die Wilfinger Gastro & Freizeit Gruppe mit derzeit 100 Mitarbeitern an den Standorten Hohenems und Lauterach sowie im Bludenzer Fohren Center, das auf 7000 Quadratmetern die Veranstaltungslocation Fohren Saal, die Braugaststätte Kohldampf mit großem Garten, die Sudkessel Bar, das Strike Bowling Center, das Lazerfun Labyrinth und das Bludenzer Oktoberfest beheimatet. Neben einem Seminarraum mit 50 Quadratmetern im Hotel wird im Zuge des Neubaus der Fohren Saal modernisiert und steht neben
Events künftig ebenfalls für Seminare und Tagungen zur Verfügung. Dazu wurden im Saal ein neuer Tageslichtbeamer sowie eine neue Klimaanlage installiert. Auch das Restaurant wurde adaptiert, da dieses dank der Direktverbindung Lobby-Strike-Restaurant zukünftig auch als Frühstücksbereich für die Hotelgäste genutzt werden wird. „Im Zuge dessen wurde das gesamte Kohldampf und das Stüble modernisiert, der Gang durch die Sudkessel Bar extra „erhellt“ und mit Vorhängen versehen, damit für die Frühstücksgäste kein Bar-Ambiente vorherrscht“, informiert Marke-
tingleiter Stephan Winder. Ergänzt wird das Angebot durch eine E-BikeGarage, eine Fahrrad- und Rodelwerkstatt sowie einen Skiraum. Stadtnähe und Bergkulisse Mit 63 Zimmern für Urlaubende und Geschäftsreisende (das Alpstadt wird über einen HighspeedGlasfaser-Internetanschluss verfügen) ergänzt das Prestigeprojekt das umfangreiche Freizeit- und Gastronomieangebot des Fohren Centers. Dank der besonderen Hanglage eröffnen alle sieben in nachhaltiger Holzmodulbauweise mit Metallfassade errichteten Etagen eine schöne
Von der Lobby aus erreicht man über einen Gang die übrigen Angebote des Fohren Centers.
Aussicht ins Tal und auf die umliegende Bergwelt. Als Highlights gelten die Penthouse-Suite und die 160 Quadratmeter große Sky-Terrasse. Die Bergkulisse sowie die vorteilhafte Nähe zur Stadt flossen übrigens in die Namensgebung und Gestaltung des Alpstadt Logos mit ein. „Unser Angebot soll die Gäste aus dem Alltag holen und ihnen Spaß, Genuss und Freude bieten. Das Alpstadt Lifestyle Hotel ist dafür der perfekte Ausgangspunkt“, führt Wilfinger an. Damit von der Hochzeits-Suite bis hin zum Business- oder TourismusGast für alle das Richtige dabei ist, stehen acht unterschiedliche Zim-
mer-Kategorien mit verschiedener Ausstattung bereit. Was alle Zimmer eint, ist das Thema Holz, welches in sämtlichen Zimmern sehr präsent ist. Die Investitionssumme für das zweigliedrige Gebäude mit rund 3000 Quadratmetern Fläche beträgt rund zehn Millionen Euro. Neben der nachhaltigen Bauweise soll auch die Energieversorgung künftig nachhaltiger werden. So ist die Installation einer 2 x 32 kW PVAnlage, welche Hotel und Center mit Energie versorgen soll, auf dem Strike-Bowling-Dach geplant. Zudem wird es auf dem Hotelparkplatz vier E-Tankstellen geben.
Die südseitigen Zimmer bestechen mit einem atemberaubenden Blick in die umliegende Bergwelt.
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Bludenzer Eiszeit ist gestartet Der neue Eiskanal in Hinterplärsch ist fertiggestellt und mit Ende Oktober offiziell in Betrieb gegangen. Nachwuchssportler und Schulen, aber auch Spitzensportler und Touristen können sich über eine topmoderne Sportanlage freuen.
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s ist angerichtet. Nach Jahrzehnten des Überlegens, Planens und Bauens wurde der neue Bludenzer Eiskanal in Hinterplärsch fertiggestellt und Ende Oktober bei einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Noch im Vorfeld der Eröffnungsfeierlichkeiten wurde die neue Sportstätte für ihre Premierensaison winterfit gemacht. An die 30 Personen waren ein ganzes Wochenende lang damit beschäftigt, die rund 700 Meter lange Bahn einzueisen. Mit der Buchungslage zeigt sich Eiskanal-Geschäftsführerin Nina Wilhelmer in den ersten Wochen der Rodelsaison sehr zufrieden. „Es haben sich bereits Nachwuchsteams aus aller Herren Länder angemeldet“, informiert Wilhelmer, dass sowohl die Schweizer, Liechtensteiner, italienischen, deutschen, österreichischen als auch slowenischen,
Nichtsportler können mit dem Vutschko durch den Kanal fahren.
russischen, slowakischen und USamerikanischen Nachwuchsteams im Laufe des Winters nach Bludenz kommen werden. „Die ersten Wochen waren bereits sehr gut gebucht. Auch über Weihnachten und Neujahr ist der Terminkalender bereits sehr gut gefüllt“, gibt sie einen Einblick in den gut gefüllten Terminkalender. Start Anfang November Der Trainingsbetrieb startete Anfang November unmittelbar nach der Abnahme der Bahn durch die Internationale Bahnbaukommission. Auch der für die touristische Nutzung angeschaffte Vutschko wurde vom TÜF abgenommen und für fahrtauglich erklärt. „Zum Einsatz kommt dieser derzeit aber leider noch nicht, weil uns schlicht und ergreifend das Personal fehlt“, informiert die Eiskanal-Geschäftsführerin. „Wir meistern den Betrieb derzeit mit drei Mitarbeitern, brauchen würden wir eigentlich fünf um das Angebot voll ausschöpfen zu können“, spricht Wilhelmer von langen Arbeitstagen, denn die Bahn muss täglich von Bahnchef Hannes Riedmann und seinem Team gewartet und für den Trainingsbetrieb aufbereitet werden. „Wir starten um 6 Uhr morgens mit den Bahnarbeiten. Die letzten Fahrten finden um 10 Uhr statt. Das sind geht auf Dauer mit diesem Personal-
stand nicht, aber es ist derzeit leider sehr schwer, Personal zu finden“, so Wilhelmer. Während die touristische Nutzung also noch auf sich warten lässt, wird der neue Eiskanal von den umliegenden Schulen bereits eifrig berodelt. Ausgehend vom Zielhaus stürzen sich die Schüler jeweils am Dienstag- und Donnerstagvormittag wagemutig Richtung Zielkurve. Die Rodel dafür werden vom RC Sparkasse Bludenz zur Verfügung gestellt. Der Donnerstag- und Freitagabend soll künftig für touristische Angebote bzw. Firmenevents freigehalten werden. Wertschöpfung für die Region Mit einem Auge schielt man in Bludenz aber auch schon in Richtung Saisonhöhepunkt, dem Juniorenweltcup im Jänner. Bis zu 350 Nachwuchssportler, Trainier, Betreuer und Funktionäre werden anlässlich des Weltcups für rund zwei Wochen in Bludenz weilen. Sehr zur Freude der hiesigen Beherbergungsbetriebe, die sich über zusätzliche Nächtigungen freuen dürfen. „Wir haben bereits einige Kooperationen mit den umliegenden Hotelbetrieben geschlossen“, sagt Wilhelmer, die in diesem Zusammenhang von rund 25.000 zusätzlichen Nächtigungen und einer großen Wertschöpfung für die Region spricht.
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Neues Leben in geschichtsträchtiger Villa Mario Greber und Michael Beck, Inhaber von A-Appartments, haben ihre Büroräumlichkeiten in die Villa Walch in der Bahnhofsstraße verlegt. Eine umfassende Renovierung des Gebäudes war hierfür notwendig.
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ario Greber und Michael Beck stammen beide aus Brand. „Uns ist schon seit langer Zeit aufgefallen, dass in unserer Heimatgemeinde, aber auch in anderen Orten, viele Wohnungen, Chalets und Ferienwohnungen nur an wenigen Wochen oder Monaten im Jahr benutzt werden. Das zeigt sich visuell und vermittelt eine triste Ortsansicht. Dadurch entstand unsere Idee, diese Leerstände einer ganzjährigen Nutzung zuzuführen“, erklärt Michael Beck, der bereits zuvor als langjähriger Unternehmer im Privat- und Wirtschaftsbereich tätig war. Mario Greber ergänzt: „Wir sind keine Investoren oder Bauträger. Ganz im Gegenteil: Wir räumen sozusagen hinterher auf!“ Auch er bringt vielfältiges Erfahrungswissen in den neu entstandenen Geschäftszweig mit. So studierte er in Innsbruck und Frankreich Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt auf internationalem Marketing, war Tourismusdirektor und Vizebürgermeister in Brand und seit 2012 Geschäftsführer sowie Eigentümer des Hotels Lün, ebenfalls in Brand. „Außerdem bin ich der Wirt vom dortigen Tennishüsle,“ merkt er humorvoll an. Nachhaltigkeit Ihre Idee setzten die beiden engagierten Experten vor vier Jahren um.
A-Appartments ist eine Erfolgsgeschichte, denn seither wird permanent expandiert. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, durch unser Unternehmen nur Gewinner zu produzieren: nämlich die Eigentümer, deren Objekt genutzt wird und dadurch Einnahmen erzielt werden, dann die Umwelt, da durch die Nutzung des Leerstands keine unnötigen Ressourcen verschwendet werden und keine weitere Bodenversiegelung erfolgt, außerdem wird die regionale Wirtschaft unterstützt und die Gemeinden generieren ein erhöhtes Steuer- und Abgabenaufkommen. Abgesehen davon profitiert durch unser Unternehmen auch der regionale Arbeitsmarkt, denn wir haben sieben Ganzjahresstellen geschaffen und entwickeln uns permanent weiter, sodass wirnun auch weitere Stellen ausschreiben können. Unsere Mitarbeiter wohnen übrigens alle in Vorarlberg“, so Greber. Qualität im Fokus Durch A-Appartments werde die Art der Nutzung der jeweiligen Wohnung professionell aufgesetzt. „Früher wurden Ferienwohnungen oftmals in Form von Nachbarschaftshilfen betreut, doch diese Hilfestellung findet eigentlich kaum noch statt.“ Beiden Geschäftsführern ist sehr wichtig zu betonen: „Wir haben noch keinem Einheimischen die
Mario Greber und Michael Beck sind mit ihrem Unternehmen vor Kurzem in die Villa Walch umgezogen.
Wohnung weggenommen und wir bieten sicherlich keine Konkurrenz zum ersten Wohnungsmarkt. Unser Geschäftsmodell hat auch überhaupt nichts mit Plattformen wie beispielsweise AirBnB zu tun, wir wollen für unsere Gäste Qualität auf Anhieb bieten.“ Ihre Geschäftsidee bleibt ein spannendes Unterfangen: „Wir haben immer wieder mit unterschiedlichsten Gebäuden und deren Inhabern zu tun. Es braucht viel
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Gespür für die jeweiligen Menschen und ihre Bedürfnisse. Was uns beide aber immer wieder freut, ist, wenn wir bei der Aufteilung von Immobilien im Rahmen von oft schwierigen Erbschaftsverhandlungen den Angehörigen einen anderen Lösungsvorschlag anbieten können, indem die Immobilie nicht veräußert, sondern einer ganzjährigen Nutzung zugeführt wird. Das nimmt oft viel Spannung heraus. Die Resonanz war
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Dem Klimawandel den Kampf angesagt Mit der Teilnahme am „Mission Zero“-Programm möchte sich Bludenz in den kommenden Jahren aktiv gegen die Auswirkungen des Klimawandels engagieren. Damit zündet die Alpenstadt die nächste Stufe in Sachen Nachhaltigkeit.
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ludenz geht den nächsten Schritt in Richtung klimaneutraler Verwaltung. Als Mission-Zero-Pilotgemeinde will die Stadt dabei bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität erreichen. Dazu werden für klimaschädliche Emissionen aus Strom- und Wärmeversorgung gemeindeeigener Gebäude und Anlagen, des Fahrzeugpools sowie der Mitarbeiter-Mobilität hohe Kompensationszahlungen geleistet. Pro ausgestoßener Tonne CO2 werden künftig 50 Euro in klimarelevante Projekte der Stadt investiert. Für das Jahr 2021 konnte so eine Summe von rund 50.000 Euro lukriert werden. Parallel dazu unternimmt die Stadt Bludenz auch weiterhin zusätzliche Schritte im Kampf gegen den
Klimawandel. Mit der Umstellung auf Vorarlberger Ökostrom, der Erstellung eines Sanierungsfahrplanes für stadteigene Gebäude und Anlagen oder auch der Schaffung von Mobilitätsalternativen für StadtMitarbeiter*innen soll der CO2Ausstoß kontinuierlich gesenkt werden. „Der Klimawandel ist eines der bestimmenden Themen, wir wollen hier nicht nur Zeichen setzen, sondern möglichst rasch Erfolge erzielen. Jeder noch so kleine Schritt bringt uns diesem Ziel näher“, betont der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann die Bedeutung von Mission Zero.
stieg vom Auto auf ein Dienstfahrrad schmackhaft gemacht wurde, setzte die Stadt bereits ein erstes Zeichen. Die Aktion fand sehr großen Anklang. Dank eines attraktiven Fördermodells von Stadt und Bund konnte so der Ankauf von knapp 30 Fahrrädern umgesetzt werden. „Mit der Aktion wird einerseits ein Anreiz für eine umweltbewusste Anreise zum Dienstort geschaffen. Zusätzlich werden mit diesem Fördermodell aber auch die regionalen Händler unterstützt. Von der Job Bike Aktion profitiert also nicht nur die Umwelt, sondern auch die Bludenzer Wirtschaft“, erklärt Tschann.
Job Bike Aktion Mit der Job Bike Aktion, bei der den städtischen Mitarbeitern, der Um-
E-Schnellladesäule Um die E-Mobilität in Bludenz weiter zu fördern, wurde im Herbst beim Rathaus eine Schnellladestation für E-Pkw installiert. Damit ist es möglich, während einer kurzen Pause zwischen 30 bis 60 Minuten ein Elektrofahrzeug aufzuladen. So soll in Zukunft der emissionsfreie Verkehr weiter an Attraktivität gewinnen.
In Sachen PV-Anlagen will man in Bludenz weiter aufrüsten.
Projektstart Im November startete zudem ein umfassender Prozess, der die Stadt klimafit und damit im Umgang mit den Folgen, Chancen und Risiken des Klimawandels stärken soll. Dazu werden verschiedenste Beteiligte
Die neue E-Ladestation beim Rathaus wird bereits gut und gerne genutzt.
aus Blaulichtorganisationen, Verwaltungsabteilungen, aber auch zivile Stakeholder an Bord geholt, um sich mit den zukünftigen Gefahren und Risiken des Klimawandels auseinanderzusetzen. Ziel des Projektes soll ein umfassender Maßnahmenkatalog für die Stadt Bludenz sein. Auch in Hinblick auf mögliche Blackout-Szenarien wird überprüft, wo Bludenz bereits gut aufgestellt ist und wo noch nachgeschärft werden muss. PV-Anlagen Auch der Ausbau erneuerbarer Energiequellen wird in der Stadt großge-
schrieben. Immer mehr städtische Gebäude werden in Zukunft zur Gewinnung von Sonnenstrom genutzt werden. Derzeit werden mehrere Dächer auf ihre Eignung geprüft, so etwa jenes des Kulturhauses Remise sowie das große Flugdach des Altstoffsammelzentrums in Brunnenfeld. Mehrere Abteilungen der Stadt arbeiten an der Umsetzung solcher klimafreundlicher Energiealternativen. Zudem werden auch gemeinsam mit der Bludenzer Bevölkerung weiterhin Lösungen gesucht, im Sinne von Kooperationen und Unterstützungen für die eigenen PVAnlage.
McDonald’s: Zu- und Abfahrt geöffnet Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit, ist die neue Zu- und Abfahrt bei McDonald’s Bürs geöffnet McDonald’s-Franchisenehmer Loek Versluis und sein Team sind mit ihrem Restaurant in Bludenz-Bürs täglich von 7 bis 23 Uhr für ihre Gäste da. Darüber hinaus sind neben den weiterhin bestehenden Optionen im Restaurant mit gültigem 2G-Nachweis, auch Abholen im Restaurant oder im McCafé mit einer FFP Maske möglich. Die Sicherheit der Gäste und Mitarbei-
ter(Innen) steht dabei an oberster Stelle. Alles für einen angenehmen Besuch Seit März 2019 wird auf der Baustelle bei der Anschlussstelle Bludenz-Bürs gearbeitet, gemeinsam mit der ASFINAG bemüht sich Franchisenehmer Loek Versluis seit zweieinhalb Jahren, den Gästen weiterhin einen angenehmen Besuch zu gewährleisten. Es stehen jetzt 30 Parkplätze zur Verfügung, wobei die McDrive Einfahrt momentan gleich bleibt. Ab Frühling werden dann die Parkplätze
und McDrive-Spur neu gemacht. Die McDrive-Spur wurde während der Bauarbeiten nach rechts verlegt, um mehr Platz für die neue Terrasse an der Hauptstraße zu schaffen. „Wir freuen uns, dass jetzt wieder alles befahrbar ist, die neuen Anbindungen den Verkehr beruhigen und unsere Gäste ihren Lieblingsburger wieder in aller Ruhe genießen können“, so McDonald’s Franchisenehmer Loek Versluis, der insgesamt sechs Standorte in Vorarlberg betreibt und für über 350 Mitarbeiter(Innen) verantwortlich ist.
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Kinder und Jugendliche aus dem Süden des Landes sollen sich verstärkt mit den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auseinandersetzen.
Gemeinsamer Mehrwert: MINT V-Süd Ein Kooperationsprojekt aus dem Vorarlberger Süden soll Kinder und Jugendliche auf spielerische Art und Weise für die Themenbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern.
U
m Vorarlberg zukunftsfit zu machen, möchte das Land Vorarlberg gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Bildungsdirektion und dem BIFO junge Menschen für die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) begeistern – und zwar bereits ab dem Kindergartenalter. Auf spielerische Weise soll der Forschergeist geweckt werden, damit Mädchen und Buben schon früh ihre Potenziale und Talente entdecken und entfalten. Vier Kernziele wurden dabei formuliert: MINTBasiswissen steigern, Begeisterung
fördern, Digitalisierung ausbauen sowie Berufs- und Ausbildungscoaching in Richtung MINT-Fächer.
projektes, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Im April wurde das dreijährige Förderprojekt zugesagt.
Startschuss für MINT V-SÜD Die Bildungsregionen BludenzMontafon-Brandnertal und WalgauKlostertal-Großwalsertal haben im Frühjahr 2021 zwei eng miteinander vernetzte Projekte beim MINT Förderwettbewerb „MINT-Regionen“ des Landes Vorarlberg, der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion eingereicht. Damit haben sich die zwei Bildungsregionen bekannt, auf Basis des bereits 2020 erfolgreich durchgeführten Förder-
Erster MINT-Impulstag Im Herbst fand der erste MINT-Impulstag der Bildungsregion BludenzMontafon-Brandnertal am Biohof Verner in Bartholomäberg statt. Zahlreiche Multiplikatoren aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Gemeindevertretung und Jugendarbeit folgten der Einladung der MINTProjektkoordinatorinnen. Ziel dieses ersten MINT-Impulstages war es, MINT-Akteure an einen Tisch zu holen und die bereits vorhandenen
MINT-Angebote in der Bildungsregion vorzustellen, sichtbar zu machen und neue Ideen zu sammeln. Stets mit dem Blick darauf, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und die Motivation für eine Ausbildung in diesen Bereichen zu fördern. Lokale Unternehmen dabei Die involvierten Projektpartner sind das Amt der Stadt Bludenz, die WIGE Bludenz, Stadtmarketing Bludenz, Stand Montafon, die WIGE Montafon sowie die Wirt-
schaft im Walgau und das Brandnertal. Im erweiterten Kreis der Projektpartner finden sich Bildungseinrichtungen und lokale Unternehmen wie beispielsweise die Getzner Textil AG oder die Illwerke vkw.
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Stets auf dem aktuellsten Niveau Die Fahrschule Mallin wurde vor 65 Jahren gegründet. Seit 25 Jahren leitet nunmehr Thomas Mallin erfolgreich die Fahrschule. Ein Rückblick mit einigen Anekdoten gibt Einblick in die teilweise doch recht turbulente Firmengeschichte.
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ie Fahrschule Mallin feiert heuer gleich ein doppeltes Jubiläum: Ing. Richard Mallin gründete vor 65 Jahren die Fahrschule, vor 25 Jahren übernahm sein Sohn Thomas den renommierten elterlichen Betrieb. Dem Unternehmer ist es ein großes Anliegen, die Fahrschule weiterhin den aktuellsten didaktischen und verwaltungstechnischen Entwicklungen anzupassen und somit möglichst allen Fahrschülern den Zugang zu einem Führerschein zu ermöglichen. Schwierige Gründungsjahre Gegründet wurde die Fahrschule durch Richard Mallin im Jahr 1956 im Gebäude der damaligen Spenglerei Fritz in der Pulverturmstraße mit nur einem Auto und einem Motorrad, beides waren Gebrauchtfahrzeuge. Dies war zu dieser Zeit nicht einfach, da von den Banken nur schwer ein Kredit zu erhalten war. Aber auch den Führerschein überhaupt in der Nachkriegszeit zu erhalten, bildete für den späteren Unternehmer ein schwieriges Unterfangen. „Mein Vater hat mir eine Anekdote aus dieser Zeit erzählt, die eindrücklich aufzeigt, welche Gegebenheiten damals herrschten. Als junger Mann wollte er den Führerschein erwerben. Für die Fahrstunden musste das Benzin jedoch noch selber mitgebracht werden. Nachdem eine Knappheit an Benzin herrschte, haben mein Vater und sein Kollege bei den belagernden Franzosen bzw. Marokkanern schlichtweg stibitzt und zudem mit allerlei anderen Flüssigkeiten ‚gestreckt‘ und diesen dann zur Fahrschule mitgebracht. Als beim Starten des Motors dann Rauchschwaden aufstiegen, flog der
derung war die Umstellung von der mündlichen Fahrschulprüfung zur Computerprüfung. Es gab natürlich auch technische Neuerungen. Als Ausbildungsfahrzeuge dienen jeweils die neuesten Ausfertigungen des Golfs mit allen Features. Was sich jedoch nicht verändert hat, sind die Basics des Autofahrens. Die Grundzüge eines guten Autofahrens sind dieselben geblieben.“ Im praktischen Bereich befinden sich die Ausbildungsbestimmungen in Österreich auf einem sehr hohen Niveau. Der Umfang der Anforderungen hat sich sukzessive beträchtlich erweitert: „Früher war es wesentlich einfacher, einen Führerschein zu erhalten. Wer jetzt die FührerscheinPrüfung absolviert, kann Autofahren. Heutzutage sind Skills wie etwa richtiges Ein- und Ausparken, das Verhalten im Stadtverkehr und auf der Autobahn repräsentativ. Diese Entwicklung sehe ich durchaus positiv.“
Fahrschulleiter Thomas Mallin mit seinen Eltern Heidemarie und Richard.
Schwindel natürlich auf, wobei die Fahrstunde mit einem Augenzwinkern des Fahrlehrers dann dennoch stattgefunden hatte.“ Die Fahrschule als Spielplatz Zwei Jahre nach der Firmengründung übersiedelte die Fahrschule zur Firma Schweitzer, Opel-Werkstätte. Mit einem Büro und Kurslokal sowie einem erweiterten Fuhrpark konnte man der hohen Nachfra-
ge nach Fahrstunden infolge des Wirtschaftswunders in den 1960erJahren und dem entsprechend erhöhten Verkehrsaufkommen gerecht werden. Alsbald wurde ein Grundstück am Obdorfweg erworben und dort die Fahrschule neu erbaut. „Wir haben direkt über der Fahrschule gewohnt. Für meine vier Geschwister und mich waren die Garage und der Lehrsaal ein idealer Spielplatz. Meine Mutter Heidemarie war für
Eindrücke aus den Anfangsjahren im Obdorfweg: Schulungsraum und Fuhrpark samt Fahrlehrer.
das Büro zuständig. Ich bin sogar mit dem Dreirad zwischen ihren Füßen herumgefahren, als sie arbeitete.“ Thomas Mallin hatte in seiner Jugend zuerst andere Berufspläne: „Ich wollte eigentlich Handelswissenschaften an der WU Wien studieren und nach Amerika auswandern. Ich habe mich damals als Broker in New York gesehen. Doch als sich meine beiden älteren Geschwister für andere Berufswege entschieden haben, wollte ich das Werk meiner Eltern nicht dem Schicksal überlassen. Im Rückblick gesehen war dies eine Entscheidung, die ich nie bereut habe. Ich habe am 1. November 1989 als Angestellter unter den Fittichen meiner Eltern begonnen. Es war eine harte Schule, die mich nachhaltig geprägt hat. Nach sechs Jahren habe ich dann den Betrieb übernommen.“ Entwicklungsprozesse Seit der Übernahme des elterlichen Betriebs kam es zu einigen Veränderungen: „Eine wesentliche Verän-
Fan der heutigen Jugend Thomas Mallin unterrichtet immer noch gern: „Während sich die Technik permanent verändert, bleibt das durchschnittliche Alter der Führerscheinneulinge mit rund 18 Jahren konstant. Ich bin ein Fan der heutigen Jugend. Diese erlebe ich als sehr offen und tolerant. Dabei haben es die Jugendlichen von heute viel schwerer als wir früher. Ich war viel unbeschwerter. Welchen grundsätzlichen Zugang die meisten jungen Leute zu den aktuellen Problemen in der Welt aufweisen, imponiert mir. Sie setzen sich mit ganz spannenden, kreativen Lösungsansätzen auseinander – und sie brennen genauso für eine Sache wie ich früher.“
THOMAS MALLIN Geboren 15. August 1968 Familie in einer Lebenspartnerschaft, drei erwachsene Töchter Wohnort Bludenz Beruflicher Werdegang HTL College Maschinenbau, Inhaber der Fahrschule Mallin Hobbys Reisen, Paragleiten, Rennrad fahren Lebensmotto: Ich versuche, alles mit mehr Gelassenheit anzugehen und mich selber nicht allzu wichtig zu nehmen.
Unser Büro bietet ein breites Spektrum an Vermessungsdienstleistungen für unterschiedliche Anwendungen. Für Privatpersonen sind vor allem Grundbuchseintragungen, Kataster und Nutzwertgutachen (Parifizierungen) von Bedeutung. Aber ebenso sind beim Bauen klare Verhältnisse entscheidend. Daher schätzen Architekten und Bauunternehmen unsere Leistungen vor, während und nach den Bauaktivitäten. Ein Gutes Team ist die Grundlage vernünftiger Leistungen - Initiativbewerbungen sind immer willkommen. Wir setzen auf Weiterbildung und gutes Betriebsklima, denn wir wollen, dass Sie sich als Kunde in guten Händen fühlen.
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LeinwandLounge: Cineastische Highlights Die sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe „LeinwandLounge“ besteht heuer seit nunmehr fünf Jahren. Kulturvermittler Wolfgang Maurer hat mit diesem Veranstaltungsformat neue Akzente im kulturellen Geschehen der Stadt Bludenz gesetzt.
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ie LeinwandLounge ist mittlerweile ein fixer Bestandteil des kulturellen Lebens in Bludenz. In 14-tägigem Rhythmus wird der Saal der Remise Bludenz hierfür in einen Kinosaal umgewandelt. Die jeweiligen Filme werden in der Originalsprache mit Untertiteln gezeigt, die Kriterien für die Filmauswahl garantieren Filme auf einem hohen Niveau. Wolfgang Maurer, Obmann des Kulturvereins allerArt, war der Initiator dieses sehr erfolgreichen Formats.
mich herum, die sich ebenfalls auf den Film freuen, das Ausgehen des Lichts im Saal, ein oder zwei Vorschauen auf die nächsten Filme – und dann kann es losgehen. Die Faszination Film besteht für mich aus vielen Komponenten: Im Film gibt es so viele kreative Möglichkeiten eine Geschichte spannend zu erzählen: Da ist für mich an erster Stelle die Kunst der Schauspieler: Man muss einfach Anthony Hopkins und Olivia Colman in The Father auf der großen Leinwand gesehen haben, um zu wissen, was große Schauspielkunst ist. Regie, Schnitt, die Filmmusik und all die Möglichkeiten, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen zu erzählen, machen für mich einen Film zu einem Gesamtkunstwerk.
Wie entstand das Projekt LeinwandLounge?
Wolfgang Maurer: Wir haben im Vorstand von allerArt Bludenz darüber diskutiert, dass im Kulturangebot der Stadt Bludenz so etwas wie ein Programmkino, das sich der Kunstform Film widmet, fehlt und wollten dies ändern. Da auch die Kulturabteilung der Stadt Bludenz und des Landes Vorarlberg dies so sahen und das Projekt unterstützten, konnten wir die entsprechenden Anschaffungen tätigen und im Herbst 2016 mit der LeinwandLounge starten. Aus welchem Grund haben Sie sich für den Remise-Saal als Aufführungsort entschieden, da ja in Bludenz bereits ein Kino zur Verfügung stand?
Wolfgang Maurer: Ursprünglich wollten wir die LeinwandLounge im Invalidenkino in Bludenz ansiedeln, aber wir sind vor allem aufgrund von „terminlichen“ Schwierigkeiten mit Michael Wieser nicht zu einer Einigung gekommen. Er konnte uns wegen rechtlicher Verpflichtungen gegenüber großen Verleihfirmen keinen fixen Tag und keine fixe Uhrzeit zusagen, was uns für den Erfolg des Projekts unabdingbar schien. Die Adaptierungen im Saal der Remise halten sich im Rahmen: Der Projektor hat seinen fixen Platz in der Regiekabine, sodass wir in technischer Hinsicht „nur“ das in der Remise vorhandene Soundsystem für den jeweiligen Film „adaptieren“ müssen. Die große Leinwand ist ebenfalls vorhanden; am meisten Arbeit ist es, die bequemen LeinwandLounge-Stühle, die kleinen Beistelltische
Im Rahmen der LeinwandLounge verwandelt sich die Remise regelmäßig zum Kinosaal.
und die Bar aus dem Keller zu holen und aufzustellen. Kam das Format von Anfang an bei den Besuchern gut an?
Wolfgang Maurer: Die LeinwandLounge ist von allem Anfang an sehr gut angenommen worden. Das liegt zuallererst an der Auswahl und der Qualität der Filme, dann am Ambiente, das wir schaffen: Der Veranstaltungssaal der Remise, der für sich schon ein Schmuckstück ist, verwandelt sich mit der b e quem e n LeinwandLoungeBestuhl u n g und der roten Bar in einen
großzügigen Kinosaal. Die ausgezeichnete Qualität der Getränke spielt sicher auch eine Rolle. Ganz wichtig ist auch die Beginnzeit: Wir spielen jeden zweiten Mittwoch um 19 Uhr. Diese Beginnzeit, die früher liegt als bei den meisten anderen Programmkinos im Land, wird von den Besuchern sehr geschätzt, weil man im Anschluss an den Film auch noch zusammensitzen, etwas trinken und über den Film reden kann, ohne dass man dann nach Mitternacht ins Bett kommt. Welche Kriterien spielen bei der Filmauswahl eine Rolle?
Wolfgang Maurer: Die Filme, die wir in der Leinwand-
Wolfgang Maurer genießt die Kinoabende mit einem Glas Wein.
Lounge zeigen, werden von Walter Gasperi ausgewählt. Qualität steht an erster Stelle, dazu gehört auch, dass alle Filme eine thematische Relevanz für das Hier und Jetzt und Heute haben. Dann achtet Walter Gasperi darauf, dass Filme aus den unterschiedlichsten Weltgegenden dabei sind, was ebenfalls sehr interessant ist, denn unsere FilmSehgewohnheiten sind doch sehr vom amerikanischen und vom zentraleuropäischen Kino beeinflusst. Außerdem zeigen wir Filme aus unterschiedlichen Genres, vereinzelt auch herausragende Dokumentarfilme. So war etwa unser größter Publikumserfolg eine Dokumentation, nämlich „The Happy Film“ von Stefan Sagmeister. Das Medium Film verfügt über eine ganz eigene Anziehungskraft. Worin besteht diese bei Ihnen?
Wolfgang Maurer: Zuallererst muss ich sagen, dass sich für mich die Faszination Film nur im Kino einstellt. Da bin ich absolut „Old- School“ – ich verstehe die jungen Leute nicht, die sich Filme am Smartphone anschauen. Ich brauche die große Leinwand, ein gutes Glas Wein, Leute um
Darf man einen Cineasten wie Sie nach einem Lieblingsfilm fragen? Oder können Sie ein Genre nennen, für das Sie ein besonderes Faible haben?
Wolfgang Maurer: Diese Frage ist für mich nicht zu beantworten, weil Filme auf so unterschiedliche Art und Weise gut sein können. Wenn ich dennoch einen Namen nennen sollte, so würde ich wohl David Lynch sagen, weil seine Filme – auch wenn ich sie mehrere Male anschaue – immer noch ein Rätsel in sich bergen. Auf welchen Film freuen Sie sich im aktuellen Programm ganz besonders?
Wolfgang Maurer: Ich freue mich auf Hinterland von Stefan Ruzowitzky, den wir am 19. Jänner im Programm haben.
WOLFGANG MAURER Geboren 26. August 1955 Familie Verheiratet Wohnort Bludenz Beruflicher Werdegang Lehrer am BG Bludenz für Deutsch, Psychologie, Ethik, Philosophie und Geschichte. Kulturamtsleiter der Stadt Bludenz von 2001 – 2006. Obmann von allerArt Bludenz seit 2014. Hobbys Lesen, Musik hören, Filme, Ausstellungen, Wandern, Tennis
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Ein Beruf wie zugeschnitten auf sie Nach der Pensionierung ihres ehemaligen Chefs Gerhard Brunold hat Friseurmeisterin Marlene Mitteregger in der Bludenzer Kirchgasse ihren neue Haarsalon Marlene eröffnet. Dieser besticht durch schlichtes und elegantes Design.
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aarsalon ist die zutreffende Bezeichnung für das neue Friseurgeschäft von Friseurmeisterin Marlene Mitteregger in der Kirchgasse in Bludenz. Dort befand sich zuletzt das Friseurbedarf-Geschäft Roma, noch früher war die Meinl-Filiale in diesen Räumlichkeiten beheimatet. „Ich habe bei Gerhard Brunold die Friseurlehre gemacht und 33 Jahre lang bei ihm gearbeitet. Als er heuer im Frühjahr in Pension ging, habe ich mich entschlossen, selbstständig zu werden.“ In Bludenz habe es ihr immer schon sehr gut gefallen: „Für mich kam kein anderer Standort infrage. Ich habe mich auf die Suche nach einem geeigneten Geschäft gemacht und bin immer wieder durch Bludenz spaziert. Als ich die leerstehenden Räumlichkeiten in der Kirchgasse entdeckt habe, war mir sofort klar, dass diese genau meinen Vorstellungen entsprachen.“ Große Nachfrage Die Inneneinrichtung besticht durch ein schlichtes, elegantes Design, das in den Farbtönen Schwarz und Grau gehalten ist. Das Ganze wird durch eine äußerst stimmige Beleuchtung in Form von Lichtwolken gekonnt akzentuiert. Nichts wirkt überflüssig, jeder Einrichtungsgegenstand ist sorgsam ausgesucht und fügt sich in das Gesamtkonzept. Für die In-
Marlene Mitteregger mit ihrem Team in den neuen Räumlichkeiten in der Kirchgasse.
neneinrichtung beauftragte die Unternehmerin den Architekten Gerhard Matt aus Rankweil: „Ich habe ihm bei der Gestaltung freie Hand gelassen und nur meine Grundideen knapp vorgegeben. Vom Ergebnis bin ich begeistert!“ Anfang August konnte sie bereits ihren Salon eröffnen. Die Nachfrage ist sehr groß: „Es ist natürlich ein Vorteil, dass auch zwei ehemalige Kolleginnen ihr Vertrauen in mich gesetzt haben und nun bei mir arbeiten. Das freut mich sehr. Da es das Friseurgeschäft Brunold nicht mehr gibt, sind mir viele meiner Kunden
hierher gefolgt. Ich bin glücklich und dankbar, mit so einem tollen Team zusammenzuarbeiten“, schätzt sie auch ihre Mitarbeiter. Friseurin als Traumberuf Friseurin zu werden – das stand für Marlene Mitteregger bereits in der Kindheit fest: „Für mich war dies immer schon ein Traumberuf. Ich habe allen meinen Puppen ständig die Haare geschnitten. Auch die Anordnung von Farben und ein Gespür dafür, welche Farben harmonieren, haben mich ebenfalls immer schon fasziniert.“ Mit so viel Engagement
war es kein Wunder, dass die zierliche Feldkircherin bereits mit 21 Jahren die Meisterprüfung absolvierte. Ihre Berufswahl begeistere sie auch heute noch: „Ich liebe meinen Beruf. Im Idealfall kann ich durch meine Tätigkeit Menschen schöner und glücklicher machen. Außerdem mag ich Menschen. Ich höre meinen Kunden gerne zu, wenn sie von sich erzählen. Da ist nichts geheuchelt.“ Gesamtheitliches Konzept In ihrem Metier könne sie auch ihre Kreativität voll und ganz ausleben: „Ich bin ein wenig in Details
verliebt, bei mir muss eine Frisur zur Gesamtausstrahlung eines Menschen passen. Wenn ich eine Person sehe, dann denke ich gleich darüber nach, welche Frisur und welcher Farbton ihr am besten stehen würden. Wir hatten bei Gerhard Brunold sehr viele Schulungen, in denen nicht nur Schnitttechnik und andere handwerklichen Kenntnisse gelehrt wurden, sondern auch tolle Kurse über Typologie und Körpersprache, die mich sehr interessiert haben.“ Ihr Beruf sei für sie auch deshalb so spannend, da sie täglich mit anderen Menschen und deren jeweiligem Erscheinungsbild zu tun habe. Als Ausgleich zu ihrem recht anstrengenden, aber auch schönen Berufsalltag trainiert die ehrgeizige Mutter eines 17-jährigen Sohnes kontinuierlich für Marathons und Triathlons: „Ich habe einmal den Satz gelesen: Wer das tut, was er liebt, braucht im Leben niemals mehr zu arbeiten. Dieser Satz trifft voll und ganz auf mich zu!“
Haarsalon Marlene Kirchgasse 1 Tel. 0664 5313366 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 8.15 bis 18 Uhr Samstag von 8.15 bis 13 Uhr
Starker Arbeitgeber in der Region Val Blu bietet krisensichere Jobs mit Karrierechance. Das Val Blu Resort zählt mit durchschnittlich 22.000 Übernachtungen pro Jahr zu den stärksten Tourismus- und Freizeitbetrieben in der Region Bludenz. Die Kombination aus Hotel, Wellness und Freizeitbad ermöglicht dabei einen Ganzjahresbetrieb, der gerade in Krisenzeiten sichere Arbeitsplätze schafft.
„Als regionaler Arbeitgeber bieten wir zukünftigen Mitarbeiter*innen einen qualifizierten Job mit Karrierechancen. Flexible Arbeitszeiten, ein positives Arbeitsklima und faire Bezahlung sind dabei zentraler Teil unserer Personalpolitik“, erklärt Val-Blu-GF Jakob Glawitsch. Zusatzleistungen wie die betriebsinterne Verpflegung, die Förderung der Mitarbeiter*innen-Fitness samt kostenlosem Zugang zur Sauna- und
Badelandschaft sowie die Möglichkeit zur Fortbildung zeichnen das Val Blu dabei als starken Partner in der Region Vorarlberg-Süd aus. „Wir suchen motivierte Bewerber*innen, die eine dauerhafte Anstellung im Tourismus anstreben. Als Unternehmen in einer von Vorarlbergs TopUrlaubs-Destinationen bieten wir einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, der auf Wertschätzung setzt und berufliche Zukunftsperspektiven bereithält“, ist sich Jakob Glawitsch sicher. Informationen und Kontakt Val Blu Sport | Hotel | Spa Haldenweg 2A, 6700 Bludenz +43 5552 63106 valblu@bludenz.at facebook.com/valbluresort instagram.com/valblu_bludenz www.valblu.at
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FOTOS. VAL BLU
Sinnvolle und stilvolle Geschenkidee Sie heißen „Freudebringer" und „Zeitwunder" und stehen für wertvolle Betreuungsstunden. In Hinblick auf das Weihnachtsfest hat sich der MOHI Bludenz etwas Besonderes einfallen lassen und seinen Gutscheinen ein neues Aussehen verpasst.
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utscheine für Betreuungsstunden des MOHI (Mobiler Hilfsdienst) gibt es schon länger. „Irgendwie sind diese Gutscheine immer wieder in Vergessenheit geraten. Aber gerade im Advent und während des vierten Lockdowns habe ich mir gedacht, dass Gutscheine für unsere Betreuungsstunden ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk darstellen würden“, erklärt Simone Marinier, Einsatzleiterin des MOHI Bludenz. Die engagierte Gesundheitsfachfrau hat für diesen Zweck sehr schöne Geschenkkarten entworfen: „Ich habe mich spätabends noch hingesetzt und meine Entwürfe für diese Karten gestaltet. Als Titel habe ich ‚Freudebringer‘ und ‚Zeitwunder‘ gewählt.“ Die sehr schön gestalteten Karten sind im Büro des MOHI Bludenz, Spitalgasse 5, erhältlich. Grundsätzlich können alle Menschen, die in irgendeiner Form eine Betreuung brauchen, um Unterstützung durch den Mobilen Hilfsdienst anfragen: „Es gibt äußere Gründe, Hilfe zu beanspruchen, wie etwa Alter, Demenz, Behinderung und Unfälle. Überforderung ist der wichtigste innere Grund. Dafür muss sich niemand schämen!“ Manchmal braucht es die Unterstützung auch nur temporär, beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt: „Bei entsprechender Hilfestellung kann
sich der Patient viel schneller und besser erholen. Generell gilt: Wer früh genug Hilfe in Anspruch nimmt, bleibt länger gesund. Wir unterstützen verordnete Pflege und entlasten Angehörige. Verantwortung zu zeigen heißt, diese nicht allein zu tragen.“ Selbstverständlich erfüllt der MOHI seinen Betreuungsauftrag auch in schwirigen Zeiten, wie etwa während eines Lockdowns. Das Alleinsein durchbrechen Die Mitarbeiter des MOHI leisten Betreuungsarbeit vor Ort. Diese kann sehr unterschiedlich ausschauen, etwa in der Unterstützung bei alltäglichen Dingen oder auch in der Bewältigung des Haushalts. Die engagierten Helferinnen begleiten ihre Klienten aber auch zu Arztbesuchen, Testungen und Impfterminen und übernehmen die Anmeldung. Außerdem bieten die Besuche der Helferinnen eine wichtige Ablenkung im Alltagsgeschehen von Menschen, die sich – oftmals situationsbedingt – aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen haben: „Zu langes Alleinsein führt zu Grübeleien. Was klein war, wird dann plötzlich groß. Gemeinsam erlebte Stunden erleichtern das Durchbrechen des negativen Zyklus der Gedanken. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Besuche unserer Mitarbeiterinnen ist, dass dadurch Rhythmus und
Struktur im Alltag geboten wird. Die betreuten Menschen erhalten sich vielfach dadurch ihre eigenen Fähigkeiten für längere Zeit oder entdecken diese wieder. Durch die-
Ich habe mir gedacht, dass Gutscheine für unsere Betreuungsstunden ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk darstellen würden. Simone Marinier Einsatzleiterin des MOHI Bludenz.
se Form der Unterstützung und Entspannung bleibt auch die Lebendigkeit wach.“ Helferinnen gesucht Der MOHI Bludenz sucht laufend neue Helferinnen: „Dies ist keine ehrenamtliche Tätigkeit. Sie wird bezahlt. Was wir suchen, sind jedoch Menschen mit Hausverstand und einem guten Einfühlungsvermögen für ihre Mitmenschen. Unsere Klienten sind so unterschiedlich wie unsere Helfer! Bei uns kann jeder seine Talente einbringen“, ist Simona Marinier überzeugt. Interessierte können sich unter Tel. 0664 96522959 beim MOHI melden.
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Simona Marinier freut sich über die neu gestalteten MOHI-Gutscheine für Betreuungsstunden.
W I RT S C H A F TS G EM E I N SC H A F T
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Mit jugendlichem Elan in die Zukunft Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen wird im Schlosshotel Dörflinger großgeschrieben. Aktuell absolvieren acht Jugendliche ihre Lehre über den Dächern der Altstadt – absoluter Höchststand im Bludenzer Traditionsunternehmen.
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as Hotel- und Gastgewerbe hatte in den letzten Jahren mit einem massiven Imageverlust zu kämpfen. Die Coronakrise war für die Branche diesbezüglich alles andere als förderlich. „Die Suche nach geeignetem Fachpersonal erweist sich als sehr herausfordernd“, weiß auch Schlosshotel-Geschäftsführerin Susanne Dörflinger. Umso wichtiger ist ihr die Ausbildung der Fachkräfte von morgen im eigenen Betrieb. Ausbildung kostet Energie Mit derzeit acht Lehrlingen in den Ausbildungsberufen Hotel- und Gastgewerbeangestellte, Service und Koch kann sich Dörflinger glücklich schätzen. „Das ist seit Langem ein Höchststand“, sagt sie stolz, merkt aber im gleichen Atemzug an, dass dahinter harte Arbeit steckt. Die Lehrlingsausbildung ist eine große Herausforderung und braucht Ressourcen, die nicht jeder Betrieb hat. Wir haben im Schlosshotel das Glück, sieben Lehrlingsausbilder zu haben“, merkt Dörflinger an. Wichtig ist ihr ein respektvoller Umgang mit den Jugendlichen und ein gutes Miteinander. „Fakt ist, dass die Jugendlichen bei uns nicht Schlange stehen und wir großartig auswählen können“, sagt Dörflinger, daher ist es ihrer Ansicht nach wichtig, neben der Gascht, der Gastgeberschule
Susanne Dörflinger mit drei ihrer Lehrlinge: Sophie Lang, Jana Edelhammer und Laura Bertsch (v.l.).
für Tourismusberufe, auch zusätzliche Unterstützung für die Lehre in Gastro- und Tourismusbetrieben zu schaffen. „Es braucht hier ein Netzwerk und einen regelmäßigen Austausch“, ist sie überzeugt. Vom Lehrling zur Führungskraft Dass sich eine Lehre durchaus als richtiger Schritt erweisen kann, zeige sich im Schlosshotel deutlich. „Acht der 29 Mitarbeiter haben ihre Lehre bei uns im Haus gemacht.
Davon sind drei ehemalige Lehrlinge inzwischen in einer Führungsposition“, ist Dörflinger stolz. Auch die derzeitigen Lehrlinge fühlen sich im Unternehmen sichtlich wohl. Die 18-jährige Gascht-Schülerin Laura Bertsch absolviert die Lehre zur Köchin. „Mein absoluter Traumberuf“, wie sie selbst sagt. Schon als Kind war sie nicht aus der Kinderküche wegzubekommen. Ihrem Beruf geht die Thüringerbergerin mit großer Leidenschaft nach. „Mir
gefallen alle Bereiche“, sagt sie. Die Mischung aus Schule und Lehre gefällt der Teenagerin gut. War während des Lockdowns Trockentraining angesagt, so freut sie sich, nun praktische Erfahrungen sammeln zu können. Ähnlich sieht das auch Sophie Lang. Die 16-jährige Bludenzerin arbeitet im zweiten Lehrjahr im Service und hat sich inzwischen zu einer wahren Frühstücksexpertin gemausert. „Ich mag es, die Gäste zu verwöhnen“, sagt sie. Dank ihrer
freundlichen und zuvorkommenden Art fällt ihr das nicht schwer. Ruhig und besonnen meistert die junge Servicekraft auch stressige Situationen gekonnt. Darüber hinaus hat sich Sophie auch als Jobvermittlerin ausgezeichnet, denn sie konnte sogar ihre gleichaltrige Freundin Jana Edelhammer anwerben. Seit Anfang November absolviert sie die Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeangestellten. Das junge Schlosshotelteam war mit ein Grund, warum sie sich für diesen beruflichen Weg entschieden hat. „Ich trete gerne mit Leuten in Kontakt. An der Rezeption habe ich auch die Möglichkeit, mit den Leuten Englisch zu sprechen. Ich denke, das liegt mir“, schildert sie die ersten Eindrücke ihrer neuen Arbeit. „inzwischen habe ich mich schon ganz gut eingelebt. Der Beruf ist abwechslungsreicher als viele andere Lehrberufe, und das gefällt mir“, merkt sie an. Austausch ist sehr wichtig Der jugendliche Elan ihrer Lehrlinge imponiert auch Susanne Dörflinger: „Ich freue mich, dass wir neben unseren Lehrlingen auch immer wieder Schnupperer, Gascht-Schüler und Praktikanten bei uns im Haus haben. Der Austausch der Jugendlichen untereinander ist sehr wichtig. Sie sind die besten Werbeträger für unsere Branche.“
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Kunstwerke als Narrative Die Künstlerin Sigi Fritsche erfüllte sich mit ihrer Galerie Kukuphi einen Lebenstraum. Die private Galerie hat sich in den letzten Jahren in der Kunstszene einen Namen gemacht und ist dabei mehr als ein reiner Ausstellungsort für Kunstwerke.
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ch habe die Galerie Kukuphi in erster Linie deshalb gegründet, um meine eigenen Kunstwerke auszustellen“, erklärt Sigi Fritsche, Inhaberin der privaten Bludenzer Galerie. Kunst hat immer schon ein wichtiges Element in ihrem Leben gebildet. Nach einem Kunststudium an der Universität Innsbruck blieb der Künstlerin neben ihren sechs Kindern wenig Zeit, um ihre Leidenschaft für das Malen auszuleben. „Erst als das letzte Kind ausgezogen war, habe ich dann ab dem Jahr 2015 den Partyraum der Kinder als Malraum für mich umgestaltet.“ Dieser Raum für sich selber, wie die Autorin Virginia Woolf dies mit „A room of one’s own“ ausdrückt, wurde
SIGI FRITSCHE Geboren 1954 Familie verheiratet, 6 Kinder, 2 Enkel Wohnort Bludenz Hobbys Malen, Musik hören, Texte schreiben Lebensmotto Alles, was ich heute machen kann, möchte ich nicht verschieben!
Kontakt:
Sigi Fritsche, Telefon 0650 5633354 Die aktuellen Ausstellungen werden auf Facebook und Instagram angekündigt.
fortan intensiv genutzt: „Ich verbringe sehr viel Zeit im Atelier. Meistens bin ich am Abend dort. Beim Malen vergesse ich völlig die Zeit, ich gehe völlig darin auf. Normalerweise höre ich Musik dazu, die meiner jeweiligen Stimmung entspricht. Glücklicherweise kann ich Krach machen, so viel ich will.“ Kunst, Kultur und Philosophie Der originelle Name Kukuphi setzt sich aus drei Begriffen zusammen: Kultur, Kunst und Philosophie: „Ich möchte mit Kukuphi einen sokratischen Marktplatz für diese drei Themenbereiche bieten. Die Philosophie kommt vielfach zu kurz. Die Galerie soll nicht nur als Ausstellungsort für Kunstwerke dienen, sondern eben auch als Raum für philosophischen Austausch, der Entschleunigung sowie der unterschiedlichsten kreativen Gestaltung zur Verfügung stehen. So steht beispielsweise ein Piano im Raum, auf dem Besucher spielend üben oder ein musikalisches Stück präsentieren können. Falls jemand Lust aufs Zeichnen bekommt, spitze ich sofort einen Bleistift. Es sind Knobelspiele vorhanden, Getränke und ab und zu auch ein Kuchen. Es muss nicht alles vorgegeben sein, sondern es kann durchaus etwa ein spontanes Konzert oder auch eine Lesung entstehen. Das ist von mir sogar
ausdrücklich gewünscht.“ Aber auch Bücher, vorwiegend über Kunst, laden in der Galerie zum Lesen und Verweilen ein. Eine Plattform bieten Sigi Fritsche ist es ein Anliegen, noch unbekannten, regionalen Künstlern eine Plattform zur Präsentation ihrer Kunstwerke zu bieten: „Bei der Auswahl gehe ich nach meinem Gefühl vor. Ein Kunstwerk muss mir gefallen, sonst kann ich es nicht ausstellen.“ Es sind insbesondere Kunstwerke, die ein Narrativ vermitteln, die die 67-Jährige ansprechen: „Ich mag einfach Bilder, wo etwas erzählt wird. Vorzugsweise sind das Artefakte, die mehrere Narrative beinhalten. Gerade bei den Surrealisten ist der Interpretationsraum sehr vielfältig. Kunst bietet für mich vor allem die Möglichkeit des Diskurses – sowohl mit dem Kunstgegenstand selber als auch mit anderen Betrachtern. Nur so kann ein erweiterter Austausch entstehen.“ Ein ganz persönlicher Zugang mit dem jeweiligen Objekt ist für sie entscheidend: „Ein Bild oder eine Figur muss mich aufwühlen, sonst hat es für mich den grundlegenden Sinn nicht erfüllt.“ Fokus auf regionale Künstler „Mir ist bei der Auswahl der ausstellenden Künstler zudem wichtig, dass
ein Künstler die Grundkenntnisse in seinem Metier perfekt beherrscht. Ein Maler muss für mich zeichnen und naturrealistische Sachen perfekt malen können, bevor er ins Abstrakte geht“, betont die engagierte Kunstvermittlerin. Im kommenden
Jänner bereitet sie wieder einmal eine eigene Ausstellung vor: „Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Ausstellung ‚Bunter Bilderwald‘ oder ‚Bilder-Irr-Garten‘ benenne. Aber es wird auf jeden Fall eine etwas andere, ganz besondere Ausstellung.“
Sigi Fritsche hat sich mit der Kellergalerie Kukuphi einen Lebenstraum erfüllt.
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Jede Menge Produkte fürs Leben Im September eröffnete in der Bahnhofstraße Rikis Lädele fürs Leben. Auf kleinem Raum werden hier unterschiedliche Erzeugnisse regionaler Hersteller zum Verkauf angeboten. Das Konzept findet großen Anklang, bei Mietern und Kunden gleichermaßen.
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or rund drei Monaten eröffnete Marika „Riki“ Seeberger in der Bludenzer Bahnhofstraße ihr kleines, aber feines Geschäft Rikis Lädele fürs Leben. Das neue Geschäft baut auf ein ganz besonders Konzept und bietet in der Tat allerhand Nützliches fürs Leben. „Ich habe jahrelang im Büro gearbeitet und wollte etwas Neues ausprobieren. So kam es, dass ich die Idee mit dem Laden hatte“, erinnert sich die Inhaberin an den Moment zurück, an dem ihr Leben eine Wende nehmen sollte. „Die Idee war plötzlich da“, beschreibt Seeberger. Bis zur Umsetzung dauerte es gerade einmal drei Monate. „Als ich in der Bahnhofstraße fündig geworden bin, ging alles ganz schnell. Ich wollte unbedingt ein Geschäftslokal an einer Hauptstraße, damit die Idee schnell Kreise zieht“, sagt sie. Regale anmieten Tatsächlich ist sie mit ihrem Geschäftsmodell auf Werbung und Mundpropaganda angewiesen, denn Seeberger stellt in ihrem Geschäft Verkaufsflächen – etwa in Form von Holzkisten, die als Regal dienen – zur Verfügung. Diese können von regionalen wie überregionalen (Klein) Erzeugern angemietet werden. „Die Mieter können den von ihnen angemieteten Platz ganz individuell gestalten“, führt Seeberger aus. Der zu entrichtende Mietpreis richtet sich nach der Größe bzw. dem Platz im Geschäft. Auch ein Kühlschrank steht potenziellen Mietern zur Verfügung. So kommt es, dass sich in Rikis Lädele fürs Leben Getöpfertes aus dem Großen Walsertal, Holzspielzeug aus Feldkirch, Hanferzeugnisse aus Götzis, Schnitzereien aus dem Bregenzerwald und vieles mehr fein säuberlich geordnet in den Regalen aneinanderreihen. „In den letzten Monaten seit der Eröffnung ist sehr viel passiert“, kann die Geschäfts-
Marika „Riki“ Seeberger hat sich in der Bahnhofstraße selbstständig gemacht und kann sich über großes Interesse an ihrer Geschäftsidee freuen.
inhaberin mit einem breiten Grinsen im Gesicht berichten. „Es läuft wirklich sehr gut. Nach dem erfreulichen Start nimmt die Idee richtig Fahrt auf. Es sind in den letzten Wochen sehr viele Aussteller dazugekommen. Die Vielfalt ist genial“, kann Seeberger erfreut berichten und auch die Resonanz ist durchwegs positiv. „Ich werde von vielen auf mein Geschäft angesprochen. Allen gefällt das Konzept und empfinden das Geschäft als Bereicherung für die Stadt, was mich natürlich sehr freut!“, so die Geschäftsfrau. Über 70 Aussteller Dass sich im Geschäft tatsächlich allerhand Nützliches fürs Leben finden lässt, wird schnell deutlich. Egal ob Kosmetikartikel, Karten, Kunsthandwerk, Kerzen, Spielzeug, Seifen, Bilder, Deko, Schmuck, Socken, Babyartikel, Wolle oder Lebensmittel, im kleinen Geschäft findet sich fast für jeden Anlass etwas Passendes. „Inzwischen sind es
sicher über 70 verschiedene Mieter, die ihre selbst gemachten Erzeugnisse bei mir zum Verkauf anbieten. Ich bin immer wieder selbst überrascht, was die Leute alles selber herstellen“, so die Ladeninhaberin. Auch wenn das Angebot schon jetzt sehr vielfältig ist, so wird es künftig wohl noch bunter, denn „das Konzept ist sehr gefragt. Ich bekomme täglich neue Anfragen“, verrät Seeberger.
Allerlei Handgefertigtes gibt es zu erwerben.
ihren Angaben zufolge bis zu 150 Mietplätze im Laden zur Verfügung. „Das Schöne an diesem Geschäftsmodell i s t , dass es ein Geben und Nehmen ist. Ich bin froh um die Mieter und umgekehrt sind die Mieter froh, ihre Produkte hier in der Stadt ausstellen zu können“, sagt sie.
Noch Platz vorhanden Waren es zu Beginn Produzenten aus dem ganzen Land und darüber hinaus, so kamen in jüngster Vergangenheit immer mehr regionale Produzenten auf die Nüziger Geschäftsführerin zu. Auch wenn das Geschäftslokal inzwischen gut gefüllt ist, sieht Seeberger durchaus noch ausreichend Platz vorhanden. So stehen
Praktisch für jeden Anlass findet sich ein passendes Geschenk.
Rikis Lädele fürs Leben Bahnhofstraße 9 Tel. 0664 2398300 E-Mail marikaseeberger@gmx. at Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 und 14 bis 18 Uhr Samstag 9 bis 12 Uhr
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Hier polstert der Chef noch selbst Adriane und Thomas Vonbank bieten mit ihrer WOHNWerkstatt Vonbank in der Untersteinstraße echte Handarbeit, umfassenden Service und höchstmögliche Qualität. Und das seit mittlerweile 65 Jahren.
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ie Corona-Pandemie hat nicht nur Schattenseiten. Ein Effekt ist jedenfalls die Rückbesinnung auf regionale Werte – sei dies auf die schöne Landschaft Vorarlbergs, lokal produzierte Nahrungsmittel oder auch heimisches Handwerk bezogen. Aber auch die Ausstattung der Wohnung gewinnt vermehrt an Bedeutung – das Zuhause dient als Erholungs- und Rückzugsort und soll dementsprechend schön gestaltet sein. Adriane und Thomas Vonbank, Inhaber der WOHNWerkstatt in Bludenz, verzeichnen ebenfalls eine erhöhte Nachfrage nach ihren Dienstleistungen und Produkten. „Die Anfragen haben sich in den letzten Monaten gehäuft, worüber wir natürlich sehr froh sind. Andererseits kommen wir mit der Bearbeitung kaum nach!“, so Adriane Vonbank. Die Kunden kommen zu 90 Prozent aus dem Privatbereich, der restliche
Die WOHNWerkstatt Thomas Vonbank Untersteinstraße 11 Tel. +43 5552 62870 E-Mail thomas@vonbank.at Internet www.vonbank.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
Prozentsatz setzt sich aus Hotels, Büros und anderem zusammen. Familienbetrieb „Wir waren immer schon ein Familienbetrieb und wollen als solcher auch weiter bestehen bleiben. Deshalb haben wir uns bewusst gegen eine Erweiterung unseres Betriebsmodells entschieden“, betont Thomas Vonbank. Das Unternehmen wurde im Jahr 1957 von seinem Vater Fritz Vonbank als Polsterer und Tapezierer gegründet. Vor genau dreißig Jahren übernahm Thomas den Betrieb, im Jahr 2003 erfolgte ein größerer Umbau. Während Gattin Adriane mit zwei Mitarbeiterinnen für das Geschäft und die Büroarbeiten zuständig ist, obliegt dem Firmeninhaber das Handwerkliche: „Mir ist dieser Bereich am liebsten. Hier restauriere ich ältere Möbelstücke oder überziehe neue mit passenden Polstern. Ich bin nach wie vor mit Leidenschaft in meinem Metier tätig, da ich sehr gerne genau und konzentriert arbeite. Außerdem ist mein Arbeitsbereich sehr kreativ.“ Rund sechzig Stunden arbeitet der umtriebige Tapezierermeister an der Restaurierung eines besonderen Stücks, aber auch alle anderen Aufträge werden mit der entsprechenden Sorgfalt durchgeführt. Die Herausforderungen sind sehr vielfältig,
Das Team der WOHNWerkstatt Vonbank mit Näherin Joanna, Adriane und Thomas sowie Bernadette.
Julia und ihr Vater Thomas Vonbank bilden ein kongeniales Team.
so wurde von ihm beispielsweise die Lederausstattung eines Oldtimers neu bezogen. Auch hierfür erhielt der Handwerksmeister viel Lob. Einen weiteren Schwerpunkt neben dem klassischen Polstern und Bodenlegen bilden Vorhänge und Beschattung: „Ungehinderter und unregulierter Lichteinfall führt zu Blendeffekten und heizt die Räume unangenehm auf. Moderne Beschattungssysteme bieten Lösungen für alle architektonischen und ästhetischen Anforderungen.“ Ein ästhetisches Erscheinungsbild spielt aber auch bei der Dekoration eine große Rolle. Dies spiegelt sich sowohl in der Gestaltung des
Kunden langjährig eine Freude mit ihrer Produktwahl haben. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit gewinnt das Zuhause immer mehr an Bedeutung.“ Die familiäre Begeisterung für dieses ganz besondere Gewerbe setzt sich auch in der nächsten Generation fort. Tochter Julia, 22 Jahre alt, studiert an der Universität Innsbruck Mathematik und Physik. Ihre Freizeit verbringt sie vorwiegend in der Werkstatt. Für ihren Vater bedeutet dies eine wertvolle Hilfestellung: „Wir arbeiten nicht nur super zusammen – sondern Julia beherrscht auch das Handwerk mittlerweile ausgezeichnet!“
Geschäftslokals als auch in der dargebotenen Dekoration. „Weniger ist oft mehr“, ist Adriane Vonbank überzeugt. „Unsere Kunden wünschen sich einen individuellen Komplettservice, der sowohl das persönliche Gespräch, die Besichtigung zu Hause als auch die Hilfestellung in der Farb- und Qualitätsauswahl beinhaltet. Wir sehen uns verantwortlich, den Kunden eine Wohlfühlatmosphäre durch ruhige Farben und praktische Inneneinrichtung wie Vorhänge, Teppiche und Beschattungen zu schaffen. Eine individuell abgestimmte Dekoration gehört ebenfalls dazu. Es ist uns ein Anliegen, dass unsere
Staraufgebot in Bludenz Alpenstadt wartet im Winter mit einigen Konzerthighlights auf. Neben Rock-Professor Reinhold Bilgeri beehren auch Alle Achtung sowie Mario und Herwig Pecoraro die Alpenstadt.
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ach einem coronabedingt durchwachsenen Herbst wartet Bludenz Kultur zu Beginn des neuen Jahres mit einigen Konzerthighlights auf. Den Auftakt macht dabei Rock-Priofessor Reinhold Bilgeri. Die Raukehle der Nation Eine Rockshow der Extraklasse – das verspricht Urgestein Reinhold Bilgeri, wenn er am 12. März im Bludenzer Stadtsaal gastiert und neben seinen größten Hits auch die ewigen Songs seiner Idole präsentiert – von Stevie Wonder bis Joe Cocker, von James Brown bis Lenny Kravitz. Der Vollblutmusiker, Bestseller-Autor und Filmregisseur ist mit 25 Top Hits, über drei Millionen verkauften Tonträgern weltweit und seiner wilden Bühnenshow noch immer ein internati-
onales Aushängeschild der österreichischen Popmusik. Ich will nur, dass du tanzt Alle Achtung: Trotz Pandemie hat die fünfköpfige Pop-Band aus Thal bei Graz 2020 mit dem Partyhit „Marie“ den Durchbruch im gesamten deutschsprachigen Raum
Programmhighlights Samstag, 12. März 2022, 20 Uhr Reinhold Bilgeri & Band | And Still Rocking-Tour; Stadtsaal Bludenz Freitag & Samstag, 1. & 2. April 2022, jeweils 20 Uhr Pecoraro & Pecoraro | „Music“Tour; Stadtsaal Bludenz Donnerstag, 7. April 2022, 20 Uhr Alle Achtung Remise Bludenz
geschafft. Nach zwölf Millionen Streams, einer Platin-Auszeichnung in Österreich und zahlreichen TVAuftritten haben Alle Achtung auch mit den jüngsten Songs „Sono il Destino“ und „Bowie“ die nächsten Ohrwürmer geliefert. Am 7. April gastiert die Band mit ihrem prägnanten Sound zwischen Rock und Pop erneut in der Remise Bludenz. Pop meets Classic Opernsänger Herwig Pecoraro und Pop-Musiker Mario Pecoraro gehen wieder gemeinsam auf Tour und machen am 1. und 2. April Halt in Bludenz. In dieser weltweit einzigartigen Crossover-Show vereinen Vater und Sohn auf höchstem Niveau Pop und Klassik auf einer Bühne. Staatsopernsänger Herwig Pecoraro singt mit seinem Sohn neben großen Welthits auch Songs,
Bilgeri at his best – jetzt Tickets sichern für das Stadtsaal-Konzert des Vollblutmusikers.
die Mario nur für diese Show komponiert und arrangiert hat. Nur verschoben Aufgrund der Coronapandemie sind weitere Konzerte seitens des jeweiligen Tourmanagements verschoben worden. Dazu gehören das Konzert von Pippo Pollina, das am 6. Febru-
ar stattfinden hätte sollen, sowie der Remise-Auftritt von Soap&Skin am 17. März. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Die neuen Termine werden zeitnah unter www. bludenz-events.at bekannt gegeben. Bei allen Veranstaltungen gelten die zum Veranstaltungsdatum gültigen Corona-Maßnahmen.
Kulturprogramm im Bludenzer Event-Winter Mittwoch, 5. Jänner, 19 Uhr LeinwandLounge: „The Power of the Dog“, Remise Bludenz
(Malerei), Ausstellungsdauer: 14. Jänner bis 26. Februar 2022, Galerie allerArt Bludenz
Mittwoch, 19. Jänner, 19 Uhr LeinwandLounge: „Hinterland“, Remise Bludenz
Sonntag, 6. Februar, 20 Uhr KulturLEBEN: Konzert mit Yunus Kaya, Remise Bludenz
Samstag, 8. Jänner, 20 Uhr Female Voices # 7: LaRisa, Remise Bludenz
Samstag, 15. Jänner, 19.30 Uhr KulturLEBEN: Konzert mit Sophie Pacini & Johannes Fleischmann, Remise Bludenz
Samstag, 22. Jänner, 20 Uhr Kabarett „Oma Lilli - A Durchanand aus zwei Programmen“, Christian Mair & Marlies Kupnik, Remise Bludenz
Mittwoch, 16. Februar, 19 Uhr LeinwandLounge: Nowhere special, Remise Bludenz
Montag, 10. Jänner, 19 Uhr Literarischer Salon: „Die jüngste Tochter" von Fatima Daas, Galerie allerArt Bludenz Donnerstag, 13. Jänner, 20 Uhr Vernissage: Thomas Hoor
Dienstag, 18. Jänner, 19 Uhr Vernissage: Roland Haas – dann und jetzt (Malerei), Ausstellungsdauer: 19. Jänner bis 8. März, Rathaus Bludenz.
Mittwoch, 2. Februar LeinwandLounge: „Herr Bachmann und seine Klasse“, Remise Bludenz
Samstag, 19. Februar, 19.30 Uhr Konzert QUARTA ¼, QUARTA 4 Länder Jugendphilharmonie Remise Bludenz Freitag, 25. Februar LeinwandLounge: Faschings-
party „PULP FICTION“, Remise Bludenz Freitag, 11. März, 15 Uhr Kinderwelten: Findicus zieht um, Remise Bludenz
Kontakt Tel.: 05552 63621-234 E-Mail: kultur@bludenz.at Internet: bludenz-events.at
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Flott unterwegs und den Wind im Haar Das Sozialzentrum Senecura bietet in Kooperation mit der Stadt Bludenz Rikscha-Fahrten für ihre Bewohner an. Das Angebot findet seit dem Sommer begeisterten Anklang und könnte im kommenden Jahr ausgebaut werden.
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ahrradfahren ist für viele ältere Menschen leider nicht mehr möglich. Um dennoch das Gefühl des Unterwegsseins mit einem Fahrrad vermitteln zu können, bietet das Sozialzentrum Senecura seit heuer Fahrten mit einer Rikscha, die extra für diesen Zweck angeschafft wurde, an. „Das Angebot wird von unseren Bewohnern sehr gut angenommen. Unsere Piloten, wie die Rikschafahrer genannt werden, sind bei schönem Wetter auch jetzt noch unterwegs, die Mitfahrer bekommen eine dicke Decke, damit sie auch nicht frieren. Im Winter werden die Fahrten dann allerdings eingestellt, weil Ausfahrten bei Eis und Schnee einfach zu gefährlich werden“, erläutert Daniel Siegl, Heimleiter der Senecura in Bludenz. Sicherheit im Fokus Das Thema Sicherheit steht bei den Rikschafahrten im Vordergrund. Herbert Fink, der die Koordination der Piloten innehat, ist auch für das entsprechende Fahrsicherheitstraining verantwortlich: „Wir haben im Mai mit diesem Projekt gestartet. Mittlerweile sind insgesamt acht Piloten unterwegs, die alle ein entsprechendes Training zur Gewährleistung der Sicherheit absolviert haben. Die weltweite Bewegung ‚Das Recht auf Wind im Haar‘, die die In-
eine E-Unterstützung, ansonsten wären die geografischen Gegebenheiten wie etwa das Aufwärtsfahren in der Spitalgasse nicht möglich“, so Herbert Fink. Rund 200 Kilogramm müssen bewegt werden, denn neben den beförderten Personen hat auch die Rikscha einiges an Gewicht.
Die erste Rikscha-Haltestelle wurde kürzlich bei der Senecura aufgestellt. Geht es nach den Projektverantwortlichen, sollen schon in Bälde einige weitere im Stadtgebiet folgen.
itiative zu dieser Fortbewegungsform für ältere Menschen gesetzt hat, besteht schon seit einigen Jahren. Ich finde dies ein äußerst wertvolles Projekt, denn so kommen Senioren, die vielleicht schon lange nicht mehr im Städtle und der Umgebung unterwegs waren, wieder vermehrt un-
ter die Leute. Sie genießen es sehr, wieder einmal ein gewisses Stadtflair vermittelt zu bekommen.“ Der engagierte Koordinator ist aber auch selbst als Pilot unterwegs: „Mir machen die Ausfahrten sehr viel Spaß, insbesondere auch deshalb, weil wir auf diese Art den Mitfahrenden sehr
viel Freude bereiten können. Auch mit der ältesten Bewohnerin der Senecura, Frau Cirtek, die 102 Jahre alt ist, bin ich schon gefahren.“ Platz für zwei Personen In der Rischka haben jeweils zwei Personen Platz. „Die Rikscha hat
Erweiterung in Planung Vor Kurzem erst wurde die erste Rikscha-Haltestelle bei der Senecura eröffnet, die ebenfalls sehr gut angenommen wird. „Wir planen in Kooperation mit der Stadt Bludenz für das nächste Jahr eine Erweiterung unseres Fuhrparks, aber auch eine Ausweitung der Haltestellen. Idealerweise würde das Angebot dann für alle älteren Bewohner in Bludenz zur Verfügung stehen. Insgesamt sehen wir mit diesem Projekt noch viel Entwicklungspotenzial“, betont Daniel Siegl. Die beiden Bewohnerinnen Marlies Schallert und Herta Bachmann waren sich bei der Ausfahrt in der letzten Woche jedenfalls einig: „Es ist wirklich ein Genuss, mit der Fahrradrikscha unterwegs zu sein. Im Sommer sind wir sogar gemeinsam ein Eis essen gefahren. Die Fahrten mit den Piloten, die meistens auch noch einen lockeren Spruch auf Lager haben, bieten eine schöne Abwechslung in unserem Alltag und sind jedes Mal ein Erlebnis!“
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W IRT S CH AF T S G EMEIN S CH AF T
Visuelle Kommunikation ganz zentral Tabea Martin eröffnet Anfang Jänner in der Mühlgasse 4 ihr Design- und Fotostudio Büro Ludwina. Die Jungunternehmerin hat sich dabei bewusst für die Alpenstadt entschieden und freut sich auf das kreative Schaffen in neuer Umgebung.
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u Bludenz hat Tabea Martin eine ganz besondere Beziehung. „Nach meinem Studium in Hamburg wohne ich wieder gern in Bludenz. Mir gefällt es hier wirklich gut. Die architektonisch sehr schöne Altstadt vermittelt ein ganz spezielles Flair. Immer mehr Geschäftslokale und Gastrobetriebe öffnen in der Innenstadt. Bludenz bietet sehr viel Potenzial!“, ist die dynamische Jungunternehmerin überzeugt. Die Faszination für die Bludenzer Altstadt bildete für die aufgeschlossene Kommunikationsexpertin eine Entscheidungsgrundlage, hier ihr Design- und Fotostudio Büro Ludwina zu eröffnen: „Ich habe zwar mit dem Gedanken gespielt, mich in Feldkirch niederzulassen, habe mich dann aber ganz bewusst für die Bludenzer Innenstadt entschieden.“ Eröffnung im Jänner In den Geschäftsräumen des geschichtsträchtigen Seelos-Hauses in der Mühlgasse 4 ist für den 1. Jänner die Eröffnung geplant: „Nachdem die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie sich ständig ändern, wird die Eröffnung dann auch den geforderten Gegebenheiten angepasst.“ Das große Geschäftslokal wird zweigeteilt: „Ich habe 65 m² für mein Atelier zur Verfügung. Die restliche Räumlichkeit wird anderweitig
verpachtet.“ Die gebürtige Brazerin bietet vorwiegend Dienstleistung in zwei Bereichen an, nämlich in der Gestaltung, wobei hierbei ihr Augenmerk vorwiegend im Branding liegt, und in der Fotografie. Die 26-Jährige hat bis vor zwei Jahren in Hamburg „Communication Arts and Interactive Media“ mit dem Schwerpunkt Fotografie studiert: „Hamburg ist Deutschlands Medienhauptstadt und bietet neben unzähligen hochqualitativen Studienangeboten und wahnsinnig viel kreativem Input auch ein Rundumerlebnis. Zudem haben die Norddeutschen viel mehr Humor, als ich erwartet hatte!“ Frischer Wind Nach ihrem Abschluss stieg die Kreativschaffende vorerst in eine Agentur in Dornbirn ein: „Ich habe seit dem Frühjahr zudem parallel selbstständig gearbeitet. Trotz Corona-Krise hatte ich zahlreiche Aufträge.“ Ihre Kundenbereiche finden sich in der Gastronomie, im Tourismus, aber auch im Sport und in unterschiedlichen Gewerbebetrieben. Durch ihre Studienzeit in Deutschlands Norden bringt die vielseitige Jungunternehmerin einen frischen Input von außen mit in ihr Geschäftsprojekt: „Ich denke, ich kann meine ganz eigene Design- und Foto-Expertise anbieten. Für jeden Auftrag wird anfangs ein individu-
elles Konzept ausgearbeitet, damit der Kunde einen präzisen Überblick erhält.“ In Ruhe kreativ arbeiten Der Firmenname „Ludwina“ hat für sie eine besondere Bedeutung: „Dies ist nicht nur der Zweitname meiner ‚Brazer-Oma‘ und der Name meiner Uroma, sondern er bedeutet auch ‚Freundin des Volkes‘ – was ich als sehr passend empfinde.“ Auf das Arbeiten in der Bludenzer Altstadt freut sie sich: „Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich mal ein eigenes Studio oder eine kleine Agentur haben möchte. Ich bin gerne und am besten in Ruhe und alleine kreativ und möchte mir die Möglichkeit offenhalten, mir andere kreative Köpfe hinzuzuziehen, wann immer ich das Gefühl habe, dass es nötig ist oder meine Expertise an einem Punkt nicht mehr ausreicht.“
Büro Ludwina Mühlgasse 4 Tel. 0664 4018049 E-Mail hi@bueroludwina.at Internet www.bueroludwina.at Instagram @bueroludwina Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr
Tabea Martin wird ihre kreative Ader künftig in der Mühlgasse in Bludenz ausleben.
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Mehr als nur eine Fahrradbox Manuel Vallaster entwickelte gemeinsam mit seinem Vater Christian Bischof den Bike-Twister, eine vielseitig anwendbare Aufbewahrungsbox für E-Bikes. Der Prototyp wurde soeben fertiggestellt.
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anuel Vallaster verbindet immer schon ein enges und herzliches Verhältnis mit seinem Papa Christian Bischof. Diese enge Beziehung hat sich in den letzten Jahren durch einige Schicksalsschläge noch intensiviert. So musste sich der agile 20-Jährige aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung in den letzten drei Jahren mehreren Operationen unterziehen und verbrachte infolgedessen auch einige Monate an der Uniklinik Innsbruck. Aktuell ist wiederum eine Operation geplant. Und als ob das nicht genug wäre – vor zwei Jahren verstarb seine Mutter an einem plötzlichen Herztod. Dennoch strahlt der schlanke junge Mann einen unverwüstlichen Optimismus aus. In allen Lebenslagen hat er stets einen lockeren Spruch auf Lager. Selbstmitleid ist nicht sein Ding. Innovative Idee Neben den zahlreichen medizinischen Behandlungen hat der gebürtige Schrunser heuer ganz souverän die Matura an der HTL Bregenz absolviert. Mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen hatte er sich darauf vorbereitet. Und praktisch nebenher hat er eine Projektidee entwickelt, die in der Zwischenzeit eine konkrete Umsetzung fand: „Mein Papa und ich unternehmen gerne gemeinsame Radtouren mit unseren E-Bikes. Im letzten Jahr waren wir mit einem Freund unterwegs. Am Ende unserer Runde sind wir auf dem Maisäß meiner Tante eingekehrt und wollten dort noch gemütlich unsere Tour ausklingen lassen. Dafür fand sich dann jedoch keine Zeit, denn unser Freund musste das ausgeliehene EBike rechtzeitig vor 18 Uhr in den Verleih zurückbringen. Da haben wir uns gedacht, hierfür muss es doch eine bessere Lösung geben.“ Daraufhin tüftelten Papa und Sohn unermüdlich an ihrer Grundidee
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vor Ort, bei Schweißarbeiten hat er auch selber Hand angelegt: „Es war eine sehr intensive, herausfordernde, aber auch schöne Zeit. Die Umsetzung war einfacher, als ich eigentlich gedacht hatte.“ Das familiäre Entwickler-Duo wurde in der Zwischenzeit mit einem langjährigen Freund von Manuel, dem angehenden Diplom-Wirtschaftsingenieur Stephan Segato, erweitert: „Ich habe von Anfang an viel Potenzial in dem ambitionierten Projekt von Manuel und Christian gesehen. Der Bike Twister ermöglicht eine einfache und sichere Verstauung von Fahrrädern, die permanent zugänglich gestaltet werden kann. Ich bin insbesondere auch deshalb so von der Idee begeistert, weil sie eine innovative und zukunftsorientierte technische Lösung bietet“, so das dritte Teammitglied. Das Dreier-Team, das sich kongenial ergänzt und bestens versteht, möchte mit diesem Ressourcen schonenden Projekt Menschen motivieren, mehr Fahrrad zu fahren. Inzwischen wurde von ihnen auch schon eine Firma gegründet. Das Trio firmiert unter dem Namen Montiva. Der Firmenname bildet eine Kombination der Begriffe Montafon und Innovation. Der Firmensitz befindet sich im Rinderer Areal in Bludenz.
Manuel Vallaster, ChristianBischof und Stephan Segato wollen mit ihrer Firma Montiva voll durchstarten.
herum: „Wir haben uns genau überlegt, in welcher Form E-Bikes am besten und sichersten aufbewahrt werden können. So entwickelten wir eine Fahrradbox in achteckiger Form, die sehr platzsparend ist. Auf acht Quadratmetern bringen wir nun acht Fahrräder unter.“ Das ambitionierte Projekt bietet Schutz der Fahrräder vor äußeren Witterungseinflüssen und
Diebstahl. Die Energiegewinnung erfolgt mittels Photovoltaik-Panels und dahingehend die Möglichkeit, E-Bikes vor Ort aufladen zu können. Außerdem ist die Aufbewahrung von zusätzlicher Ausrüstung in integrierten Behältnissen vorgesehen: „Unsere Fahrradbox kann in individueller Ausstattung in Bezug auf Verkleidung, Bauform und Automatisierung hergestellt werden. Wobei
wir höchsten Wert auf Regionalität legen, wir verwenden ausschließlich heimisches Holz.“ Erster Prototyp fertig Der erste Prototyp wurde soeben in der Schlosserei Ehgartner im Rinderer Areal in Bludenz fertiggestellt. Ein zweiter entsteht nebenher in vollautomatisierter Ausführung. Manuel war bei der Erstellung immer
Kick-off im Jänner Die geplante Präsentation des Bike Twisters kann nun aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden. Die Kick-off-Präsentation wird – sofern es die Pandemie erlaubt – Anfang des nächsten Jahres stattfinden. Ab Jänner können Interessierte den Bike Twister jedoch schon im Segato Areal in der Alfenzstraße 7 besichtigen. Die drei Entwickler lassen sich durch die aktuelle Situation jedoch nicht beeinträchtigen. Sie sprühen vor Ideen rund um die Weiterentwicklung ihres Bike Twisters.
Factbox Bike Twister Größe 8 m2 für 8 Fahrräder Form Achtkantig, jedoch individuell anpassbar Verwendetes Material heimisches Holz, Metall
Kultur.LEBEN startet neues Programm Kulturreihe startet im Jänner mit dem Konzert von Pianistin Sophie Pacini und Geiger Johannes Fleischmann, die in der Remise Bludenz Werke von Mozart und Schubert zum Besten geben.
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ach einer längeren Pause meldet sich die CharityVeranstaltungsreihe Kultur. LEBEN mit einem exquisiten Programm zurück. Die Veranstaltungsreihe hat seit vielen Jahren als schon feste, kulturelle Instanz das Ziel, Aids-Waisenkinder in Äthiopien das gefährliche Leben auf der Straße zu ersparen und ihnen ein sicheres Zuhause zu geben. „Mit den Erlösen aus Eintritten und Spenden kann den Kindern eine echte Chance auf eine Zukunft ermöglicht werden“, so Maria Müller, Herzstück der Benefizreihe. An der Seite von Maria Müller stehen langjährige Wegge20
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fährten: die Stadt Bludenz, Bludenz Kultur sowie die Gemeinde Nüziders, der Verein kult pur und die Caritas Vorarlberg. Nachdem die Auftaktveranstaltung mit Klaus Maria Brandauer in der
Information
Kartenvorverkauf ab sofort: Vorarlberger Hypo-Filialen oder Tourismusbüro Bludenz, Tel. 05552 63621-790, Gemeindeamt Nüziders sowie an der Abendkasse, Abo: 300 Euro. Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen COVID-19-Richtlinien und -Verordnungen.
Remise abgesagt werden musste, geben sich im Jänner Größen aus der Klassikszene ein prominentes Stelldichein, wie die mehrfach ausgezeichnete Pianistin Sophie Pacini, die zusammen mit Johannes Fleischmann an der Violine am 15. Jänner 2022 zu hören ist. Jungstar Yunus Kaya mit seinem Klavierrezital von Brahms als auch der Konzertmeister und Primgeiger Rainer Honeck mit Kaviervirtuose Christopher Hinterhuber sowie Markus Schirmer (Klavier) nebst Jevgēnijs Čepoveckis (Violine) konzertieren in der Remise Bludenz. Gitarrist Alexander Swete mit Quinteto SUR und
das berühmte Artis Quartett Wien bereichern die Programmschiene um hochklassige Formationen. Freuen dürfen sich Vortragsfreunde auf Kommunikationsprofi Clemens Maria Mohr, Anti-Aging-Experte Prof. Dr. Markus Metka, den Psychiater und Buchautor Dr. Reinhard Haller, die bekannte Logotherapeutin Inge Patsch sowie den Erziehungspapst Jan Uwe Rogge – allesamt zu Gast im Sonnenbergsaal in Nüziders. Ebenso dabei in der Formation Hanskaspas Enkel mit Gotthard Bilgeri sind Uli Troy, Richard Natter und Jos Natter. Der charismatische Schriftsteller Mi-
chael Köhlmeier schließt mit einer Lesung aus seinem jüngsten Roman „Matou“ den Programmzyklus ab.
Programmvorschau Kultur.LEBEN Samstag, 15. Jänner, 19.30 Uhr, Remise Bludenz Sophie Pacini - Klavier, Johannes Fleischmann – Violine Werke von Mozart und Schubert Freitag, 21. Jänner, 19.30 Uhr, Sonnenbergsaal Nüziders Prof. Dr. Markus Metka Vortrag: Gesund bleiben in einer gesunden Umwelt
Kleidungsstücke mit liebevollen Stickereien Martina betreibt seit drei Jahren ihr Stickstüble in Oberbings. Wer sich etwas besticken lassen möchte, der kann das im Martinas Stickstüble tun.
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eit drei Jahren bestickt Martina A. Eschenfelder Textilien. „Das ist immer schon meine große Leidenschaft gewesen“, schwärmt sie von ihrer Handarbeit. „Jetzt habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.“ Davor war sie bereits drei Jahre bei einer Stickerei in Nüziders angestellt, konnte von dieser sogar drei Stickmaschinen übernehmen, die anderen zwei hat sie selbst dazugekauft. Mit den Stickmaschinen kann sie Logos und Schriftzüge aller Art nähen. Dabei können ihr die Kunden vorab das gewünschte Motiv per Mail schicken. Bis zum Endprodukt dauert es aber noch eine Weile, denn Martina muss zuerst am Computer eine Stickkarte erstellen, was mitunter viel Zeit in Anspruch nimmt, je nachdem wie aufwendig das Motiv ist. Die Bingserin betont, dass die
Stickkarten selbst von Hand nachgefahren und nicht zum Bearbeiten ins Ausland verschickt werden. Dann wird das Motiv auf die Maschine geladen, die Farben werden bestimmt, der Stickrahmen wird festgelegt und eingerichtet und zunächst ein Probedurchlauf gestartet. Nachdem Martina noch die ein oder andere Feinabstimmung durchgeführt hat, kann das Produkt final bestickt werden. Dabei läuft das Sticken ganz automatisch ab. Man müsse lediglich darauf achten, so Martina Eschenfelder, dass der Faden nicht ausgeht. „Sonst muss man den Faden erst wieder neu einfädeln, was lange dauert.“ Für ein größeres Edelweißlogo benötigt die Maschine 57.000 Stiche, oder anders ausgedrückt eine Stunde. Einen Namen zu sticken, dauert zum Beispiel fünf bis sechs Minu-
ten. Namen werden übrigens sehr gerne auf (Baby-)Handtücher gestickt und dienen somit als perfektes Geschenk. Insgesamt kann man aus 15 verschiedenen Farben
und mehreren Schriftarten auswählen. Doch nicht nur individuelle Wünsche kann Martina erfüllen, sondern auch Großaufträge. Zuletzt haben ihre fünf Stickmaschinen 160 Jacken für die Musikhauptschule bestickt. „Sehr gefragt sind Kappen, Jacken und T-Shirts“, sagt Martina A. Eschenfelder, die viele Vereine als Kunden hat. Vor allem die Vereine wollen gerne ihr Vereinslogo auf Kleidungsstücke sticken lassen. Aber auch Firmen haben schon Martinas Dienste in Anspruch genommen. Das Aufwendigste, das sie einmal gemacht hat, war ein Auto als Motiv mit unzähligen Details und Farbschich-
ten – eine richtige Feinarbeit. Fünf Stickmaschinen rattern fast ununterbrochen im Untergeschoss von Martina A. Eschenfelders Haus in Oberbings. Ab und zu hilft ihr ihre Tochter Sandra aus. Martina wünscht sich, dass sie sich irgendwann vergrößern kann. Generell, so betont sie, mag sie es, mit der Laufkundschaft Kontakt zu haben. „Vereine kommen persönlich vorbei, um das Logo vor Ort zu besprechen. Das freut mich, wenn man mit den Kunden dabei noch quatschen kann.“
Martina A. Eschenfelder Geboren 5. Jänner 1972 Wohnort Bings Familie verheiratet, eine Tochter Hobbys Handarbeit, kochen, backen
DIE FRÜHLINGS-HIGHLIGHTS 2022 IN BLUDENZ
Fr 11/MÄRZ
1 & 2/APRIL 15 Uhr
Remise
FINDUS ZIEHT UM KINDERTHEATER
20 Uhr
Stadtsaal
PECORARO & PECORARO „M MUSIC“ - TOUR
Do 7/APRIL
20 Uhr
Remise
ALLE ACHTUNG A
Sa 12/MÄRZ
20 Uhr
Sta Stadtsaal
REINHOLD BILGERI & BAND AND STILL ROCKING - TOUR KARTENVORVERKAUF: bei allen ländleTICKET Vorverkaufsstellen, Sparkassen und Raiffeisenbanken in ganz Vorarlberg, bludenz.stadt online auf www.laendleticket.com. www.bludenz.at Beachten Sie die geltenden Covid-19-Maßnahmen. Fotos: Lena Semmelroggen, Manfred Scherer, Bernhard Eder, Carina Antl, Clemens Nestroy
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Vorweihnachtliches X-Mas Shopping In der Vorweihnachtszeit warten die Betriebe der WIGE Bludenz traditionell mit einigen Aktionen auf. Neben dem Gratis-Parken am Wochenende, gibt’s auch heuer wieder eine Glühweinaktion sowie ein Weihnachtsgewinnspiel.
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ie Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz freut sich auf den Advent: Die zahlreichen inhabergeführten Fachgeschäfte laden auch in der Vorweihnachtszeit zum Einkaufs- und Genusserlebnis in die Bludenzer Altstadt ein. Für zusätzlichen Spaß beim Einkauf sorgen das Weihnachtsgewinnspiel und die Glühweinaktion der Bludenzer Wirtschaftsgemeinschaft. Regionaler Weihnachtseinkauf Die Bludenzer Geschäfte überraschen im Advent wieder mit kreativen und liebevollen Geschenkideen und sind dabei auf den sicheren Einkauf ihrer Kunden bedacht. Für ein stressfreies Einkaufserlebnis parken
Factbox Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz Tel. 05552 63621-258 E-Mail wirtschaftsgemeinschaft@bludenz.at Internet www.wigebludenz.at
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| Winter 2021
Stadtbesucher ab 1. Dezember bis Weihnachten ab Freitagmittag sowie den ganzen Samstag gebührenfrei. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie etwa dem Bludenzer Stadtbus ist die Innenstadt bequem erreichbar. Glühwein und Glühmost Und auch dieses Jahr bedanken sich zahlreiche WIGE-Betriebe wie die Apotheke Bludenz Stadt, Bäsa & Meh, die WOHNWerkstatt Vonbank, Elektro Neyer, Kabel TV Lampert, Mode + Wolle Wiedemann, Riki‘s Lädele fürs Leben, Tschofen Tischkultur & Küche, Uhren & Schmuck Müller, Val Blu Resort sowie Volksbank Bludenz bei den Kunden für ihren Weihnachtseinkauf mit einem Gutschein für einen Glühwein oder Glühmost, einzulösen bei Altes Rathaus – Schnitzel Baron, Café Dörflinger, Café Fritz, das Tschofen, Der Löwen, Pizzeria Antonio, Sammy’s Snackbar und Weinpunkt. Die Aktion ist bis 24. Dezember gültig. Zudem sind
insgesamt 23 Wichtel in den Bludenzer Schaufenstern der Handelsbetriebe versteckt – aber in welchen? Wer die Antwort kennt, kann ein E-Mail mit der Antwort an stadtmarketing@bludenz.at schicken und mit etwas Glück einen von drei 100-Euro-Einkaufsgutscheinen der WIGE Bludenz gewinnen. Weihnachtsgewinnspiel Beim vorweihnachtlichen X-Mas Shopping gibt es auch heuer wieder die Chance, den eigenen Weihnachtseinkauf in Form von Bludenzer Einkaufsgutscheinen zurückzugewinnen. Noch bis zum 20. Dezember finden dazu Ziehungen statt. Verlost werden dabei Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von bis zu 5000 Euro. Die Kunden erhalten die Glückskarten direkt in den teilnehmenden WIGE-Betrieben. Die Gewinner werden persönlich verständigt und zur Gutscheinübergabe eingeladen. Alle Informationen zur Aktion gibt es unter www.wigebludenz.at.
Für Arno Sprenger, Leiter der Marketing-Abteilung der Sparkasse Bludenz, ist der Advent eine Vorbereitungszeit: „Auf die Ankunft Christi, dessen Geburtstag wir zu Weihnachten feiern. Ich werde mich auch heuer wieder bemühen, dass die hektischste Zeit des Jahres eine ruhige, entspannte Zeit wird. Ausgedehnte Spaziergänge in der Natur gehören in der Adventzeit genauso dazu wie das Mithelfen beim Kekslebacken – meine Spezialität sind Rumkugeln und Vanillegipfel –, Weihnachtskarten und Briefe schreiben, kleine Geschenke für die ganze Familie aussuchen und – vornehmlich in Bludenz oder in der Region – kaufen, Weihnachtspäckle machen, unsere Familienkrippe auf Vordermann bringen sowie einen heimischen Tannenbaum kaufen. Besonders freue ich mich auf den Adventkalender für meine Eltern, an dem die Großfamilie für jeden Tag etwas Liebes vorbereitet. Und nicht zuletzt freue ich mich auf den Besuch des Weihnachtskonzertes auf der Villa Falkenhorst. Dann kann Weihnachten kommen, das wir traditionell im Kreis unserer Familie feiern.“
„Advent als Zeit der Besinnung und der Vorbereitung ist für mich zu einer Zeit des inneren Aufräumens geworden. Ich stelle mir noch intensiver Fragen wie: Wo will ich hin? Was will ich erreichen? ‚Stimmen‘ meine Projekte für mich, die Menschen in meinem Umfeld, stimmt meine Umgebung? Was wartet und brennt noch in mir? Was will ich mehr, was weniger, was gar nicht mehr? Ich ordne und orientiere mich neu und genauer, kalibriere meine Ausrichtung und meine Werte, und bekomme schon allein durch diese Arbeit genug Motivation, meine Ziele im neuen Jahr zu verfolgen: persönlich, beruflich, im Innen und im Außen“, beschreibt die Autorin Sabine Grohs ihre philosophische Ausrichtung in der Adventzeit.
Welche Bedeutung hat die Adventzeit für Sie? Richard Föger, Obmann des ULC Bludenz, denkt in der Adventzeit intensiver an liebe Menschen, die bereits verstorben sind: „Für mich ist Weihnachten und der Advent eine sehr besinnliche Zeit. Wie das ganze Jahr über gehe ich auch in dieser Zeit täglich laufen. Selbst wenn es sehr kalt ist, tut Bewegung im Freien sowohl dem Körper als auch der Psyche gut. Außerdem wird dadurch das Immunsystem gestärkt und auch einer Gewichtszunahme durch den Genuss von Keksen und weihnachtlichem Festschmaus vorgebeugt.“
Eigentlich ist Christoph Marcabruni vom „Weinpunkt“ in dieser Zeit lieber drinnen wie draußen: „Allerdings, wenn es die Temperaturen zulassen, drehe ich gerne eine Joggingrunde. Sonst genieße ich ein feines Glas Wein, lese, koche viel und treffe mich mit Freunden – sofern dies möglich ist. Und ja, zu normalen Zeiten ist jetzt natürlich auch viel in der Weinhandlung los, genussvolle Weihnachten wollen vorbereitet werden. Da berate ich gerne die Kunden und empfehle ausgesuchte Weine für die Festtage. Heuer ist es anders, mit telefonischer Beratung und Zustellung.“
Die vorweihnachtliche Zeit wird auch von Andreas Schmidt, Obmann des Alpenvereins Vorarlberg, gut genutzt: „Ich bin das ganze Jahr über viel im Freien unterwegs. Auch Kälte oder Nässe halten mich nicht davon ab. Bewegung ist das ganze Jahr über wichtig. Im Advent bietet eine Wanderung oder eine Skitour, sofern genug Schnee vorhanden ist, eine ideale Entspannungsmöglichkeit, um zu Ruhe und Besinnlichkeit zu gelangen.“
Claudia und Wilfried Heim, Inhaber der beiden Bludenzer Modegeschäfte „Schmuckstück“ und „Heim Moden“, legen im Advent bewusst ihren Fokus auf die Kinder: „Am Beginn der Adventzeit geht Wilfried mit den Kindern in den Wald und fällt eine Tanne. Diese wird zu Hause aufgestellt und mit einer Lichterkette geschmückt. Dadurch wird eine vorweihnachtliche Stimmung vermittelt." Außerdem versammelt sich Familie Heim in dieser Zeit regelmäßig zu gemütlichen Abenden vor dem offenen Kamin und genießt dies sehr.
Für Birgit Nägele vom gleichnamigen ZweiradElektro Handel ist der Advent ebenfalls eine herausfordernde Zeit, da in der Regel gerade in dieser Zeit im Geschäft sehr viel los ist: „Da bleibt leider nicht viel Zeit für Besinnlichkeit und Muße. Ich pflege auch meine 93-jährige Mutter, daher nutze ich die sich bietenden Zeitfenster ganz bewusst. Ich besorge dann beispielsweise Geschenke für Weihnachten und nutze das Angebot des Bludenzer Handels, das für mich völlig ausreichend ist. Da ich auch sonst ausschließlich regionale Produkte kaufe, ist dies für mich eine Selbstverständlichkeit.“
Die Adventzeit bildet für Ajnija Reiterer, Inhaberin der Bar „Herr Muk“, die schönste und friedlichste Zeit im Jahr: „Ich genieße die Adventzeit sehr. Für meine Gäste lasse ich mir immer wieder besondere Kreationen einfallen – und das selbstverständlich auch im Advent. So gibt es im Winter im ‚Herr Muk‘ Glühgin und Hot Apple Moose – beide Getränke bilden eine königliche Alternative zu Glühwein oder Glühmost. Daneben biete ich zudem einen warmen Apfelstrudel-Shot an, von dem unsere Besucher begeistert sind.“
„Normalerweise ist im Advent bei uns im Geschäft sehr viel los. Es ist beruflich eine sehr herausfordernde, aber auch schöne Zeit. Im privaten Bereich versuche ich jedoch, durch eine entsprechende Weihnachtsdekoration eine stimmungsvolle und besinnliche Atmosphäre zu schaffen. Das ist mir sehr wichtig“, so Juwelier Alexander Plakolm. „Meine Weihnachtsgeschenke besorge ich bewusst in den jeweiligen Fachgeschäften in Bludenz, das sorgt für weniger Stress und macht mir persönlich auch mehr Vergnügen."
„Ich genieße die Winterzeit, indem ich bewusst noch mehr Zeit mit der Familie verbringe“, freut sich Angelika Vonbank, Inhaberin von Bartak Bürobedarf. „Die Vorweihnachtszeit gestalten wir ganz traditionell: Mein Mann hat mit unseren beiden Söhnen den Adventkranz gebastelt, ich backe Kekse und die Kinder werden den Christbaum schmücken.“ Gemütlichkeit wird bei der Familie Vonbank in dieser Zeit großgeschrieben: „Wir wollen es einfach fein miteinander haben!“
„Für mich ist die Adventzeit vor allem eine Zeit des Zusammenrückens mit der Familie“, betont Daniel Siegl, Hausleiter des Sozialzentrums Senecura in Bludenz. So finden feine Törggele-Abende mit der Familie statt, auch die jeweiligen Adventsonntage werden gefeiert und das Weihnachtsfest vorbereitet. „Ich genieße die kalten Wintertage mit der klaren, reinigenden Luft bei herrlicher Weitsicht und finde bei Spaziergängen im Freien Entspannung. Die Zeit vor Weihnachten ist beruflich bedingt sehr herausfordernd und intensiv, Ruhe kehrt tatsächlich erst am Weihnachtstag ein.“
„In dieser unruhigen und herausfordernden Zeit versuchen wir, bewusster zu atmen und etwas kürzerzutreten. Unsere Familie bildet hierbei unseren Ruhepool. So gestalten wir gemeinsame sonntägliche Abende in der Adventzeit mit einem inzwischen traditionellen Ritual. Ein Adventkranz gehört für uns unbedingt dazu“, betonen Bianca und Harald Wieshofer vom Gasthaus „Der Löwen“ in Bludenz. Die Vorweihnachtszeit empfindet Familie Wieshofer immer als sehr liebevoll und schön. „Wir versuchen, diese stimmungsvolle Atmosphäre auch unseren Gästen im Löwen zu vermitteln.“
Winter 2021
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BIS Fr 24/DEZ
ADVENTSZEIT IN BLUDENZ
Altstadt Bludenz
Stimmungsvoller Weihnachtseinkauf Glühwein in den Wintergastgärten Kreative Geschenkideen in den Bludenzer Handelsbetrieben
www.bludenz.at