BLUDENZ Winter 2020
EINKAUFEN & ERLEBEN
Kurze Wege fürs Christkind Mit dem Bludenzer Einhorn, dem Weihnachtsgewinnspiel sowie einem kostenlosen Lieferservice fördern Stadtmarketing und Wirtschaftsgemeinschaft den lokalen Weihnachtseinkauf. Zudem kann an den Wochenenden wieder gratis geparkt werden.
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eihnachtlich geschmückt präsentiert sich die Bludenzer Innenstadt im Advent. Die Geschäfte überraschen mit kreativen Geschenkideen und sind besonders auf den sicheren Einkauf ihrer Kunden bedacht. „Die bevorstehende Weihnachtszeit ist eine enorme Herausforderung für unsere Betriebe. Die Kaufkraft in Bludenz zu stärken und damit für die Zukunft eine lebendige Innenstadt zu sichern, ist derzeit unser wichtigstes Ziel“, betont Bürgermeister Simon Tschann. So sind unter anderem die folgenden Initiativen entstanden.
Einkaufsgutscheine als tolles Geschenk zu Weihnachten Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, das alle Stücke spielt, wird man mit dem Bludenzer Einkaufsgutschein schnell fündig und unterstützt mit dem Kauf die lokalen Betriebe. Die Stadt Bludenz schenkt heuer ab 7. Dezember je gekauftem 50-EuroGutschein einen 10-EuroGutschein dazu. „Mit dieser Aktion fördern wir direkt den regionalen Handel und die Gastronomie und halten damit die Wertschöpfung in der Region“, so Bürgermeister Simon Tschann. Die Initiative wurde gemeinschaftlich mit allen politischen Partnern und der Wirtschaftsgemeinschaft erarbeitet. Erhältlich sind die Bludenzer Einkaufsgutscheine im Tourismusbüro, im Rathaus sowie in allen Bludenzer Banken.
Gebührenfreies Parken im Advent Für ein stressfreies Einkaufserlebnis parken Stadtbesucher in der Adventzeit ab Freitagmittag sowie den ganzen Samstag gebührenfrei. Samstags verlängern die Geschäfte zudem ihre Öffnungszeiten bis 16 Uhr. Infos zu aktuellen Bestimmungen finden Sie unter www.bludenz.at.
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Das Bludenzer Einhorn als Werbefigur Das Einhorn, das Wappentier der Stadt Bludenz, steht derzeit im Mittelpunkt einer neuen Werbekampagne des Stadtmarketings. In einer ersten Szene ist das Einhorn beim Weihnachtseinkauf in der Innenstadt zu sehen. Auf charmante Art und Weise sollen mit dem neuen Maskottchen die Vorzüge einer lebendigen Innenstadt präsentiert werden. Die Botschaft „Sind wir nicht alle ein bisschen Einhorn? Sei auch du ein Teil deiner Stadt!“ wird derzeit über Online- sowie Print-Kanäle verbreitet und soll künftig inhaltlich weiter angepasst werden. Durch die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung soll die Kaufkraftbindung in der Region gestärkt werden.
Kostenloser Lieferservice der Händler in Bludenz und Umgebung Wer derzeit den Komfort des Home-Shoppings genießen möchte, hat bis Weihnachten die Möglichkeit, sich Geschenke und andere Artikel kostenlos nach Hause liefern zu lassen. Zahlreiche Betriebe nehmen telefonisch oder per E-Mail Bestellungen entgegen. Zugestellt werden die gewünschten Artikel in Bludenz sowie im Walgau. Der Lieferservice ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz und der Bludenz Stadtmarketing GmbH sowie der Wirtschaft im Walgau. Eine Liste aller teilnehmenden Betriebe finden Sie online unter www.wigebludenz. at und unter www.walgaushop. at. „Wir appellieren an die Bevölkerung, anstelle von Online-
Riesen die lokalen Betriebe zu unterstützen. Nur so bleibt die Kaufkraft in der Region und unsere lieb gewonnenen Geschäfte bleiben uns erhalten“, erklärt Wiebke Meyer, Geschäftsführerin der Bludenz Stadtmarketing GmbH.
Wir appellieren an die Bevölkerung, anstelle von Online-Riesen, die lokalen Betriebe zu unterstützen.
Wiebke Meyer, Geschäftsführerin Stadtmarketing
Weihnachtsgewinnspiel bietet 20 Mal die Chance auf Einkaufsgutscheine Im Advent haben heuer erstmals 20 Kunden die Chance, ihren Weihnachtseinkauf in Form von Bludenzer Einkaufsgutscheinen zurückzugewinnen. Verlost werden Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von bis zu 5000 Euro. Die zur Teilnahme benötigten Glückskarten erhalten Kunden direkt in den teilnehmenden Betrieben sowie für Bestellungen, die online oder telefonisch aufgegeben werden. Es finden mehrfach Ziehungen statt. Die Gewinner werden persönlich verständigt und zur Gutscheinübergabe eingeladen. „Mit dem Weihnachtsgewinnspiel wollen wir einen zusätzlichen Anreiz für unsere Kunden bieten, ihre Weih-
nachtseinkäufe in Bludenz zu erledigen. Denn die Bludenzer Betriebe sind besonders jetzt auf die Treue ihrer Kundinnen und Kunden angewiesen“, betont Hanno Fuchs, Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft.
Wir wollen damit einen zusätzlichen Anreiz schaffen, die Weihnachtseinkäufe in Bludenz zu erledigen. Hanno Fuchs, Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft
Trotz oder gerade wegen der aktuell herausfordernden Situation wird in Bludenz an der Weiterentwicklung der Alpenstadt gearbeitet.
Die Zukunft von Bludenz fest im Blick Neues Stadtoberhaupt setzt wichtige Impulse für die Zukunft von Bludenz und will mit den richtigen Maßnahmen und gezielten Schwerpunktthemen wie Bildung, Nachhaltigkeit und Umwelt sowie Digitalisierung die Alpenstadt weiter nach vorne bringen.
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it einem halben Jahr Verspätung fand im September die Bürgermeisterwahl statt. Simon Tschann ist nun das Bludenzer Stadtoberhaupt. Der 28-Jährige konnte sich in der Stichwahl durchsetzen und führt nun mindestens die nächsten 4,5 Jahre die Stadt Bludenz. Herr Tschann, wie ist es Ihnen nach der Wahl ergangen? Haben Sie sich so die Zeit als Bürgermeister vorgestellt?
Simon Tschann: Eine gute Frage. Nein, niemand hat sich so seine ersten Tage als Bürgermeister vorgestellt, denn niemand hat wirklich an diese Pandemie gedacht. Wie viele andere Gemeinden ist auch Bludenz stark von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Problematik betroffen. Dennoch gilt es nun, nach vorne zu schauen und dort zu helfen, wo Hilfe Not tun. Es gilt die richtigen Maßnahmen einzuleiten und vor allem gemeinsam positiv der Zukunft entgegenzugehen. Wenn Sie die Zukunft ansprechen, was sind denn in Zukunft die wichtigsten Vorhaben, die es umzusetzen gilt?
Simon Tschann: Ich habe einige Schwerpunktthemen, die mir ganz wichtig sind und mir am Herzen liegen. Das ist einerseits natürlich die Bildung. Außerdem das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt, aber auch der Bereich Digitalisierung und natürlich die Wirtschaftsentwicklung der Stadt Bludenz. Über allem steht aber natürlich der Mensch. Wir Bludenzer müssen jetzt zusammenstehen – mehr, denn je.
Was sind denn die ersten Vorhaben, die Sie in den letzten Wochen mitbestimmt haben?
Simon Tschann: Wir sind jetzt, nachdem im Frühjahr die Planung ausgeschrieben war, in der konkreten Vorbereitung für den Erweiterungsbau der Voksschule Mitte. Das wird ein sehr schönes Schulprojekt. Ich bin aber der Meinung, dass wir hierbei an den gesamten Schulbezirk Mitte mit Volksschule, Mittelschule und SPZ denken müssen. Die Idee, dies in Form eines Bildungscampus-Mitte weiterzuentwickeln, liegt aus meiner Sicht auf der Hand. Das Gebäude wird sowohl im Schul-, aber auch im Freizeitbereich einiges umfassen. Was zählen Sie da dazu?
Simon Tschann: Da ist einmal die Volksschule, ein großer Tanzraum für den boomenden Tanzunterricht der Musikschule, aber auch die Räumlichkeiten für die Schülerbetreuung, die immer wichtiger wird. Diese Betreuungsmöglichkeiten sind für Familien heute von besonderer Bedeutung. Es freut mich, dass wir zudem Vereinen in diesem Gebäude Platz geben konnten. Ist es also mit der Erweiterung der VS Mitte getan?
Simon Tschann: Nein, bei Weitem nicht. Ich möchte aber auch daran erinnern, dass wir im nächsten Jahr einen wichtigen Impuls setzen mit der Eröffnung der „Zwergenvilla“ in Bings. Das ist gerade für diesen Ortsteil eine sehr wichtige Investition und für die Familien in Bings, Radin und auch in unserer Nachbargemeinde Stallehr äußerst wertvoll.
Gebaut wird derzeit auch auf den Bludenzer Sportstätten.
Simon Tschann: Und wie … Die Rodler werden momentan vom Bau beflügelt. Durch die Aussichten auf die neuen Trainingsmöglichkeiten sind sie topmotiviert und eilen von Erfolg zu Erfolg. Wenn es nach den Plänen der Eiskanal GmbH geht, wird es noch diesen Winter in Hinterplärsch losgehen. Schon gespielt wird – wenn auch coronabedingt nur von wenigen Spitzensportlern – in der neuen Tennistraglufthalle. Beide Projekte wurden von den Vereinen federführend umgesetzt und die Stadt hat sie dabei unterstützt. So soll es sein. Das nenne ich gelungene Kooperation. Umwelt und Nachhaltigkeit werden von Ihnen immer wieder erwähnt. Wird es da zusätzliche Initiativen der Stadt geben?
Simon Tschann: Ja, richtig. Wir haben mit dem e5-Team einige tolle Projekte in Vorbereitung, sind aber auch schon im vergangenen Herbst kleinflächigere Themen angegangen. Da geht es zum Beispiel um die naturnahe Gestaltung von ungenutzten Flächen, wie wir sie etwa beim Stadion Unterstein und beim Gymnasium gemacht haben. Aber auch um weitere Analysen im Bereich der Nutzung von Sonnenenergie bzw. von Photovoltaikkraftwerken. Auch in diese Richtung werden wir weiterdenken. Aus diesem Grund haben wir die Abteilung im Bereich Umwelt aufgestockt. Mit Regina Bertsch haben wir eine ausgezeichnete Fachkraft für diese Arbeit eingestellt. Es ist mir aber ganz wichtig, dass wir den Umweltbereich mit Wolfgang Maurer als Obmann des Umweltausschusses
der OLB bzw. den Grünen zugewiesen haben. Gemeinsam mit Stadträtin Martina Brandstetter, die für Forst, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft zuständig ist, haben wir ein schlagkräftiges Team. Um das e5-Programm kümmere ich mich persönlich. Die letzte Stadtvertretungssitzung wurde auf YouTube live übertragen. Wird das so fortgesetzt?
Simon Tschann: Das ist das Ziel. Die Liveübertragung ist aber nur das äußere Zeichen der verstärkten Digitalisierung in der Verwaltung. Vor allem geht es dabei um innere Abläufe und Vereinfachung des Amtsweges für den Bürger. Dabei sind alle Abteilungen gefordert. Ich setze in diesem Zusammenhang auch auf unsere Schulen. Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung im Bildungsbereich ist.
Bürgermeister gelten meine Sorgen all jenen, die an Covid-19 erkrankt sind. Mein Mitgefühl gilt allen, die durch diese Krankheit Angehörige verloren haben und mein Einsatz und der Einsatz des Teams im Rathaus gilt der gesamten Bevölkerung der Stadt Bludenz. Aber ich bin überzeugt, dass wir die positive Stadtentwicklung der vergangenen Jahre, die jetzt kurzfristig sehr schmerzhaft durch die Covid-19-Pandemie unterbrochen wurde, im kommenden Jahr fortsetzen können und nachdrücklich zeigen, in was für einer tollen StadtLand-Region wir hier leben. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gemeinsam gelingen wird. Dafür wollen wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten.
Nochmals zu Ihrem Arbeitsalltag. Auch Sie waren vorübergehend abgesondert?
Simon Tschann: Ja, richtig. Das war eine Sicherheitsmaßnahme. Ich hatte Kontakt mit dem positiv getesteten Vizebürgermeister, blieb aber von der Covid-19-Krankheit verschont. Das ist für mich ein Glücksfall gewesen. Aber als
Impressum Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; Texte und Fotos: Stadt Bludenz, Stadtmarketing Bludenz, Alpenregion Bludenz, WIGE Bludenz, Shutterstock, Monika Bischof, Markus Gmeiner, Oliver Lerch, Matthias Rhomberg, Andreas Gaßner Lina Gasperi, Joachim Schwald; Redaktion: Joachim Schwald; Umsetzung: Birgit Jäger; Anzeigenberatung: Melanie Bertsch, Brigitte Moser, Mathias Netzer-Raich; Erscheinungstermin: 4. Dezember 2020
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Weihnachtlicher Spaziergang durch die Stadt Die besinnlichste Zeit des Jahres lässt sich besonders in den festlich beleuchteten Altstadtgassen genießen. Entschleunigt und entspannt wie nie lässt sich das stimmungsvolle Ambiente heuer aufsaugen.
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eschmückte Christbäume, leuchtende Schaufenster und Weihnachtsbeleuchtung in den Gassen: Die weihnachtlich geschmückte Altstadt lässt uns heuer nostalgisch in Erinnerungen schwelgen. Sich auf dem Bludenzer Christkindlemarkt mit Freunden treffen, während eine Tasse Glühwein die Hände wärmt, wird zwar in diesem Jahr nicht möglich sein, dennoch lässt sich auch heuer die weihnachtliche Stimmung in der Stadt genießen. Und vielleicht erleben wir dann die ruhige Vorweihnachtszeit so schön und besinnlich wie noch nie. Wir haben einige Anregungen für entspannte Augenblicke gesammelt.
startete beim Oberen Tor. Die Highlights haben wir für Sie kurz zusammengefasst: • Die besonderen Tee- und Kaffeesorten aus aller Welt von Amelie’s TeeKa wärmen von innen. • Spielsachen für Kinder, die Freude machen, gibt es im Weltladen Bludenz fair gehandelt zu erstehen. • Edle Tropfen und leckere Kekse made in Vorarlberg warten im Wünderla auf Genussmenschen. • Die Enoteca Cecconi verwöhnt mit italienischen Trüffeln, hochwertigen Ölen und vielem mehr. • Für kuschelige Couchmomente mit „Bludenzbezug“ überrascht die Wohnwerkstatt Vonbank mit Kissen, bestickt mit den Koordinaten der Stadt. • Ob Lesebrille oder Kuscheldecke – im Hingucker Concept Store gibt es nicht nur was fürs Auge, sondern auch fürs Herz. • Für entspannte Momente beim Yoga sorgen die handgemachten Yogakissen von Jess Werkstatt. • Alles für den festlich gedeckten Weihnachtstisch finden Liebhaber der schönen Dinge bei Tschofen Tischkultur & Küche. • Im Naturladen Ida locken neben biologischen und regionalen Produkten auch Gewürze von Sonnentor und Hildegard von Bingen.
Leuchtende Perspektiven Besonders zur Dämmerungszeit lohnt sich ein Spaziergang durch die Bludenzer Innenstadt. Dann erstrahlt die rundum erneuerte Weihnachtsbeleuchtung in stimmungsvollem Glanz, die Schaufensterdekorationen glitzern um die Wette und leuchtende Christbäume sorgen für Weihnachtsstimmung. Besondere Fotomotive bieten der beleuchtete Turm der St. Laurentiuskirche über den Dächern der Stadt oder aber der Blick hinunter auf die hell erleuchteten Altstadtgassen. Vor allem bei Schneegestöber lohnt sich der Aufstieg zum Bludenzer Wahrzeichen für den perfekten Schnappschuss. Brief ans Christkind Beim Familienspaziergang durch die Altstadtgassen haben Kinder heuer erstmals die Möglichkeit, ihre Wünsche an das Christkind in einen
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eigens angefertigten ChristkindlePostkasten zu werfen. Zu finden ist der Briefkasten in der Mühlgasse im Gastgarten der Café-Konditorei Fritz.
Einfach wohlfühlen Warum nicht einmal den weihnachtlichen Einkaufsbummel „hyggelig“ gestalten? Hygge stammt aus dem Dänischen, bedeutet so viel wie Ge-
mütlichkeit und ist zum Lifestyletrend geworden. In Bludenz finden sich zu diesem Thema zahlreiche Inspirationen. Unsere Suche nach den hyggeligsten Geschenkideen
Das und noch vieles mehr gibt es in Bludenz zu entdecken. Die Teams von Stadtmarketing und WIGE wünschen schöne Stunden und einen stimmungsvollen Besuch in der Bludenzer Altstadt. Alle aktuellen Informationen sind unter www.bludenz.at zu finden.
Sie sorgt für den richtigen Durchblick Als Inhaberin der Sonnenschein Optik in der Werdenbergerstraße ist Optikermeisterin Silvia Ibele seit mittlerweile 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Team um die Zufriedenheit ihrer Kunden bemüht.
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s ist nach wie vor ihr Traumberuf, den sie voller Begeisterung ausübt. Silvia Ibele hat im zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zur Optikerin absolviert: „Mein Beruf ist sehr vielseitig, abwechslungsreich und spannend. Ich bin glücklich, dass ich mich hierfür entschieden habe!“ Zuvor war die agile Optikermeisterin im Büro tätig, der Kontakt mit Menschen habe ihr in diesem Metier gefehlt. Als Optikerin hat sie nun intensiv mit Menschen zu tun, denn eine individuelle Beratung bei der Auswahl einer Brille hat bei ihr einen hohen Stellenwert: „Unsere Beratungen sind sehr zeitintensiv. Denn es gilt, für jeden Kunden die passende Brille zu finden. Außerdem sollte die Balance zwischen Qualität, Design und Marke stimmig sein.“ Gerade bei Sonnenbrillen werde von den Kunden vielfach Wert auf eine bestimmte Marke gelegt. Eine Ausbildung zur Optikerin ist sehr umfangreich, doch Silvia Ibele
Silvia Ibele Geboren 1971 Familie zwei Töchter (24 und 25 Jahre), Lebensgefährte Christian Flaig Wohnort Bludenz Hobbys Biken, Skitouren, Kajakfahren, Kochen, Backen
sungen neben den Augenärzten an, die vielfach aufgrund der hohen Frequenz wenig Zeit dafür haben. Sie sind für die medizinischen Aspekte zuständig.“
geht bei der Umsetzung ihrer Pläne stets sehr zielstrebig vor und verfügt zudem über das nötige Durchhaltevermögen: „Ich wollte den höchstmöglichen Abschluss als Optikerin, da als Gesellin vieles nicht umsetzbar ist. Nach dreieinhalb Jahren Lehrzeit folgten die erforderlichen zwei Jahre Praxis, damit ich dann meine Ausbildung zur Optikermeisterin an der HTL in Hall in Tirol beginnen konnte. Rund zweieinhalb Jahre dauerte die erneute Ausbildung und dies in Vollzeit. Aber ich war sehr motiviert, deshalb fiel mir das Lernen auch nicht schwer.“ Einstige Milchbar 1995 erfolgte der erfolgreiche Abschluss, schon fünf Jahre später eröffnete die mutige junge Frau, zu dieser Zeit Mutter von zwei kleinen Kindern, ihr Geschäft „Sonnenschein Optik Ibele“ in Bludenz. Das Geschäftslokal befindet sich in der Werdenbergerstraße 8: „Früher befand sich hier eine Milchbar. Viele Kunden sprechen mich darauf an, sie verknüpfen damit sehr positive Erinnerungen.“ Das Interieur des Geschäftslokals ist bewusst sehr schlicht gehalten und wirkt dadurch zeitlos schön. Die Brillen befinden sich in Schubladen, nur einzelne Modelle sind ausgestellt. „Brillen sind sehr hochwertige Produkte. Mir ist ein achtsamer Umgang damit
Stammkunden aus der Region Silvia Ibele kommt ursprünglich aus Langen bei Bregenz. Den Umzug in die Alpenstadt hat sie nie bereut: „Bludenz gefällt mir sehr gut. Es ist eine wunderschöne, heimelige Stadt, in der ich mich sehr wohl fühle.“ Durch ihren ausgeprägten Sinn für Ästhetik, der bei der Wahl einer Brille ein entscheidender Faktor ist, und ihre ausgesprochen freundliche und empathische Art hat sie viele Stammkunden aus der ganzen Region. Würde sie erneut vor der Berufsund Wohnortwahl stehen, würde die innovative Bludenzerin wiederum dieselbe Wahl treffen.
Silvia Ibele ist die individuelle Beratung ihrer Kunden ausgesprochen wichtig.
sehr wichtig. Wir waren von Anfang an vom Konzept her auf Beratung ausgelegt, insofern hat sich nichts verändert“, führt die sympathische Optikermeisterin weiter aus. Mit dem richtigen Schliff Optiker zählen vom Handwerk her als „Metaller“, das Gewerbe ist als solches auch kollektivvertraglich verankert. Im Geschäft befindet sich eine Werkstatt, für diese ist vor allem Optikermeister Hans-Jörg
Bachmaier zuständig: „Wir schleifen alles selber. Unser oberstes Gebot ist, die größtmögliche Präzision herzubringen. Außerdem lieben wir herausfordernde Optik und haben viele Kunden, die schwer fehlsichtig sind.“ Neben der Beratung, dem Verkauf und dem eigenen Zuschliff werden bei Sonnenschein Optik Ibele Kontaktlinsenanpassungen und Refraktionen, das sind Vermessungen der Sehstärke, durchgeführt: „Wir bieten diese Vermes-
Sonnenschein Optik Ibele Werdenbergerstraße 8 Tel. 05552 33083 Internet www.sonnenscheinoptik.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr Samstag 9 bis 12.30 Uhr bzw. nach telefonischen Terminvereinbarungen
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Auf der Suche nach Ausflüchten In der Rathausgasse im Herzen der Bludenzer Altstadt entstand auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern über den Sommer der erste Escape Room in der Region. „Die Bar“ sorgt hier seither für jede Menge Rätselspaß.
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alerie Juriatti, Alexander Marent, Raffaela Bitschnau-Osti und Lukas Bitschnau verbindet neben ihrer Freundschaft vor allem eins: eine Vorliebe für sogenannte Escape Rooms. „Ich habe in meiner Studienzeit in Wien erstmals einen Escape Room besucht. Es hat sogleich unglaublich Spaß gemacht, sodass ich immer wieder erneut Escape Rooms aufgesucht habe“, erklärt Alexander Marent (26 Jahre), im Hauptberuf Hard- und SoftwareEntwickler. Doch was ist ein Escape Room? Volksschullehrerin Valerie Juriatti (27 Jahre) erklärt dies folgendermaßen: „In Großstädten ist schon lange ein Angebot an Escape Rooms vorhanden, in Vorarlberg bislang nur in Dornbirn und Hohenems, wobei diese gut gebucht sind. Ursprünglich war ‚Escape Room‘ ein Computerspiel, das jedoch den Weg in die Realität gefunden hat. Hierbei wird einer Gruppe von Leuten simuliert, dass sie in einem Raum eingesperrt sind. Mittels Geschicklichkeits-, Such- und Logikrätsel wird der Weg in die Freiheit gemeinsam gesucht. Es sind einfache und schwierigere Rätsel dabei. Und natürlich spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. In maximal einer Stunde sollten alle Rätsel zusammengetragen sein.“ Das vorrangige Ziel sei jedoch, Spaß bei der Lösungsfindung zu haben. „Die
Leute werden dabei selbstverständlich nicht wirklich eingesperrt. Bei Platzangst ist der Weg nach hinten immer offen, nach vorne jedoch nicht“, betont Lukas Bitschnau (28 Jahre), ebenfalls Hardware-Entwickler. Zusätzliche Themenräume Die Faszination für Escape Rooms führte die beiden Paare dazu, einen solchen in der Bludenzer Rathausgasse einzurichten. Rund 200 m² im ehemaligen Geschäftsgebäude der Firma Lampert werden von den vier engagierten Unternehmern derzeit ausgebaut. „Wir sind zügig dran und werden den ersten Raum bereits im nächsten Monat eröffnen können“, führt Sozialarbeiterin Raffaela Bitschnau-Osti (28 Jahre) weiter aus. Sukzessive sollen in nächster Zeit weitere Themenräume entstehen, wobei sich das Spiel auf jeweils einen Raum beschränkt. „Wir geben zuerst eine kleine Einweisung, sozusagen als Einstimmung auf die dahinterliegende Geschichte. Danach sind wir nicht mehr aktiv dabei. Wir beobachten die Gruppen allerdings über eine Kamera, damit wir nötigenfalls Unterstützung bieten könnten. Die Gruppengröße bewegt sich zwischen zwei und sechs Leuten, ideal wären fünf Leute. Escape Rooms werden übrigens auch für Firmen zur Teambildung angeboten.
Alexander Marent, Valerie Juriatti, Raffaela Bitschnau-Osti und Lukas Bitschnau haben den ersten Escape Room in Bludenz eingerichtet.
Ich habe bei meiner jetzigen Firma auch an so einem Event teilgenommen. Das war ganz spannend – wer übernimmt welche Rolle und wer leitet die Gruppe? Außerdem bot dies eine Gelegenheit, Mitarbeiter aus anderen Abteilungen kennenzulernen, mit denen ich unter alltäglichen Umständen nicht so schnell ins Gespräch gekommen wäre“, erläutert Alexander Marent. In eine andere Welt eintauchen Bei der Eröffnung wurde als erster Themenraum „Die Bar“ präsentiert.
Jeder einzelne Raum soll bei den Besuchern einen Wow-Effekt auslösen. „Die Tür geht auf und man wird förmlich in eine andere, neue Welt geworfen – und befindet sich somit bereits mitten in der Geschichte“, zeigt sich Valerie Juriatti begeistert. Alexander Marent ergänzt hierzu: „Der Suchtfaktor beim Besuch eines Escape Rooms ist sehr groß, zumindest war dies bei mir so. Wenn man einmal dort war, will man immer wieder hingehen. Das Ganze ist keine One-Man-Show, sondern eben eine gemeinschaftliche Aktivi-
tät. In einer Gruppe kann dann jeder seine individuellen Fähigkeiten einbringen.“ Ein wenig Pech hatten die vier engagierten Jungunternehmer, denn bereits zwölf Tage nach der Eröffnung mussten sie wegen den Covid-19-Maßnahmen wieder schließen. „In dieser Zeit waren wir jedoch sehr gut besucht und hatten bereits viele Reservierungen. Von unseren Kunden haben wir ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Ganz besonders haben ihnen die abwechslungsreichen Rätsel und unsere Liebe zum Detail gefallen. Momentan nutzen wir die Zeit, um unseren zweiten Raum auszuarbeiten und umzubauen. Das Thema dazu ist noch geheim, aber da kommt auf jeden Fall etwas – wortwörtlich – Großes auf die Leute zu“, erhöht Valerie Juriatti die Spannung für die Wiedereröffnung des Escape Rooms nach dem Lockdown.
Ländle Escape Room Rathausgasse 3 E-Mail kontakt@laendle-escape. at Internet laendle-escape.at Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 17 bis 22 Uhr Samstag und Sonntag 14 bis 22 Uhr
GEHEIMTIPP FÜR GESCHENKESUCHER Mit den Bludenzer Einkaufsgutscheinen schenken Sie Einkaufserlebnisse in über 100 Fachgeschäften und Gastronomiebetrieben in Bludenz – so machen Sie’s dem Christkind heuer leicht! Verpackt in einem attraktiven Geschenkkuvert sind die 10-Euro-Gutscheine in allen Bludenzer Banken, im Tourismusbüro und im Bürgerservice Bludenz erhältlich. Alle Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz finden Sie unter www.wigebludenz.at
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Bier-Tipp für die Festtage: das Fohrenburger Bio-Hofbier Das einzige Bio-Bier mit 100 % Vorarlberger Braugerste! Die Brauerei Fohrenburg hat frühzeitig erkannt: Regionalität in Bio-Qualität trifft nicht nur den Zeitgeist, sondern macht auch Sinn für die Umwelt.
würze von 11,9° und einem Alkoholgehalt von 4,8 % vol. erfreut es durch seine milde,
weiche Hopfenbittere begleitet von fruchtigen Hopfenaromen jeden Biergenießer. „Dank der Brauerei Fohrenburg, der Genossenschaft BIO Vorarlberg und natürlich den innovativen Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern freuen wir uns über ein echtes und authentisches Vorarlberger Bio-Bier. Mit dem Braumeister Bio Hofbier wurde ein Premiumprodukt geschaffen, das Regionalität und Bio-Qualität auf höchstem Niveau miteinander vereint“, erklärt Manuel Kirisits-Steinparzer, Ge-
Das Fohrenburger Braumeister Bio Hofbier ist das erste seiner Art und ein Prosit auf unsere Region! Denn diese exklusive Bierspezialität wird zu 100 % mit bester Bio-Braugerste von Vorarlberger Bauernhöfen eingebraut. Als untergäriges, helles und naturbelassenes Vollbier mit einer Stamm-
schäftsführer von BIO Vorarlberg & BIO AUSTRIA Vorarlberg. „Wir sind sehr glücklich über das im Ländle einzigartige Projekt mit BIO Vorarlberg in Bezug auf den Anbau unserer eigenen Vorarlberger Bio-Braugerste. Ein Bier aus 100 % Braugerste aus dem Ländle hat es noch nie gegeben und deshalb können wir mit Stolz behaupten, die regionalste Brauerei in Vorarlberg zu sein. Legendäre Braukunst auf höchstem Niveau“, so Wolfgang Sila, Geschäftsführer der Brauerei Fohrenburg. ANZEIGE
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Eisiges Vergnügen in Hinterplärsch steht bevor Der Rodelsport hat in Bludenz eine lange Tradition. Mit der Fertigstellung des Eiskanals wird zum Jahresbeginn ein neues Kapitel aufgeschlagen.
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ach Jahrzehnten des Wartens und des Projektierens biegt das Projekt Sport- und Veranstaltungszentrum BludenzHinterplärsch nun sprichwörtlich auf die Zielgerade. „Die Kühlanlage ist bereits angeschlossen. Aktuell wird an der letzten Kurve sowie dem Startbereich gearbeitet“, informiert Manfred Heinzelmaier, sportlicher Leiter der Eiskanal Bludenz GmbH. „Was in den letzten Wochen vorwärtsgegangen ist, ist unglaublich“, zeigt er sich vom Baufortschritt begeistert. Zwischen Weihnachten und Neujahr sollen die letzten Arbeiter abrücken und die neue Bahn ihrer Bestimmung übergeben werden. „Wir haben uns bewusst dazu entschlossen die Fertigstellung etwas nach hinten zu verschieben, damit
Die Vorfreude bei den heimischen Rodelassen ist groß.
alle Arbeiten vernünftig abgeschlossen werden können“, so Heinzelmaier. Anfang Jänner wird mit dem Probebetrieb vom Kinderstart aus die Inbetriebnahme des Bludenzer Eiskanals erfolgen. „Wir werden alles testen: Bob, Rodel und Skeleton. Ab Februar sollte dann die komplette Bahn befahrbar sein“, sieht Heinzelmaier dem Jahresbeginn mit großer Vorfreude entgegen. „Wir kämpfen seit 2011 um die Realisierung des Projekts. Es war ein steiniger Weg, aber zum Glück haben wir einen langen Atem bewiesen“, freut sich der Rodel-Enthusiast. Außenanlage folgt 2021 Auf eine große Eröffnung wird angesichts der derzeitigen Lage verzichtet. „Diese werden wir dann hoffentlich in der kommenden Saison nachholen können“, hofft der ehemalige Weltcupstarter. Dann wird auch die Außenanlage fertiggestellt sein. „Das ist sich heuer nicht mehr ausgegangen und soll im kommenden Jahr erledigt werden.“ Kühltechnik überzeugt Dass das Pilotprojekt weltweit für Furore sorgen wird, davon sind die Betreiber bereits vor der Inbetriebnahme überzeugt. Besonders die ausgeklügelte Kühltechnik des in Nüziders ansässigen Unternehmens Wagner wurde von den Experten des Rodel- und Bobverbandes (FIL) positiv hervorgehoben. „Dadurch liegen wir bei den Energiekosten
so niedrig, dass die Bahn sogar bei 25 Grad betrieben werden könnte“, konkretisiert Heinzelmaier. Lange Gerade vor der Zielkurve Herzstück der rund 700 Meter langen Bahn ist die 150 Meter lange Gerade vor der Zielkurve. „Auf diesem Streckenteil sind alle 30 Meter Lichtschranken für die Zeitnehmung angebracht. Dieser Abschnitt ist ideal, um Materialtests vorzunehmen oder die Sitzposition zu überprüfen. So eine ähnliche Sequenz gibt es auf keiner anderen Bahn und darauf sind wir besonders stolz“, weist Heinzelmaier auf ein weiteres Novum hin. Durch die aus Naturschutzgründen erforderliche Überdachung ist die Bahn zudem wetterunabhängig, was nach Angaben der Bahnbetreiber als großer Vorteil erachtet wird. Internationaler Flair Der Bludenzer Eiskanal ist speziell für den Nachwuchsbereich ausgelegt. Er wird künftig aber auch zu Trainingszwecken für die Profis sowie für den Schulsport genutzt werden. Auch eine touristische Nutzung ist im Konzept fix verankert. Fest steht inzwischen auch, dass in der kommenden Saison ein Juniorenweltcup in Bludenz ausgetragen wird. Dabei werden über 100 Sportler aus bis zu 25 Nationen am Start stehen. Im Jänner 2023 wird die Junioren-WM dann weiteren internationalen Flair nach Hinterplärsch bringen.
Derzeit sind die letzten Arbeiten am Eiskanal in Hinterplärsch im Gange. Zwischen Weihnachten und Neujahr soll die Fertigstellung erfolgen.
WISSWAK wird am Postplatz aufgebaut Der eindrucksvolle Ausstellungspavillon ziert demnächst den Bludenzer Postplatz und informiert dabei über das verheerende Lawinenunglück und den aufwendigen Wiederaufbau der Totalphütte des Österreichischen Alpenvereins.
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ine Staublawine zerstörte im Jänner 2019 die Totalphütte weitestgehend. Das Interesse der Bevölkerung an diesem Ereignis und am Wiederaufbau war enorm. Dies bewegte die Architektur-Studentinnen der Universität Liechtenstein Lina Gasperi, Silva Stecher, Sabrina Fleisch und Ronja Keßler dazu, eine Wissensvermittlung direkt vor Ort anzudenken. In Kooperation mit der Firma Fussenegger Holzbau wurde ein mobiler Ausstellungspavillon konzipiert und umgesetzt. Das sogenannte Wisswak – eine Wortkombination aus „Wissensvermittlung“ und „Biwak“ – wird ab Dezember bis März 2021 am Postplatz in Bludenz über das Lawinenunglück und die Herausforderung Höhenbaustelle informieren. „Die Totalphütte ist ein beliebtes Wanderziel der Blu-
Aktuelle Informationen Bludenz Stadtmarketing Tel. 05552 63621-258 E-Mail stadtmarketing@bludenz.at Internet: www.bludenz.at, www.bludenz.travel.
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denzer. Wir freuen uns, dass wir die Geschichte der außergewöhnlichen Renovierungsarbeiten mit dem Wisswak anschaulich und leicht zugänglich hier bei uns in Bludenz präsentieren dürfen“, so Bürgermeister Simon Tschann. Der Öffnungstermin richtet sich nach den aktuell gültigen Corona-Verordnungen. Aktuelle Infos dazu finden Sie unter www.bludenz.at. Das enorme mediale Interesse an der exponierten Baustelle bewegte das Projektteam im
vergangenen Jahr dazu, eine Möglichkeit zu schaffen, interessierten Besuchern Wissenswertes zu den Themen Lawinen, Totalphütte und deren Wiederaufbau direkt am Ort des Geschehens zu vermitteln. Im Rahmen des Probono-Projekts entstand so, in Anlehnung an die Form eines Findlings, ein felsbrockenförmiges Holzgebäude. „Einige der Wandelemente sind ausklappbar, wodurch ein offener Pavillon mit verschieden großen Ausstellungsflächen entsteht. Eine zusätzliche Raffinesse des Wisswaks ist, dass es in geschlosse-
nem Zustand zum Biwak wird und so als Übernachtungsmöglichkeit am Berg verwendet werden kann“, beschreibt Lina Gasperi das Projekt. Konstruktive Herausforderung „Dadurch, dass es sich beim Wisswak um einen Prototypen handelt, musste sehr viel Zeit in die Entwicklung der Konstruktion gesteckt werden“, berichtet Florian Ottacher, Geschäftsführer von Fussenegger Holzbau. „Die komplexe Form in Kombinati-
on mit der Tatsache, dass das Gebilde in flugtaugliche Gewichtspakete zerlegt werden muss, machten das Projekt zu einer besonderen Herausforderung.“ Neben dem Alpenverein Vorarlberg und der Firma Fussenegger Holzbau unterstützten noch weitere Partner die Realisierung des Projekts. „Wir bedanken uns recht herzlich beim büro21 – Architektur und Baumanagement sowie bei der Firma GABA-Bau, die neben vielen weiteren Partnern einen großen finanziellen Teil zur Umsetzung des Wisswaks beigetragen haben“, freut sich Sabrina Fleisch über die erfolgreiche Kooperation.
Schmucke Ästhetik mit langer Tradition Alexander Plakolm hat sich vor 31 Jahren mit seinem Uhren- und Juweliergeschäft in Bludenz selbstständig gemacht. Inzwischen ist das schillernde Juweliergeschäft nicht mehr aus dem Bild der Bludenzer Altstadt wegzudenken.
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as Uhren- und Juweliergeschäft Plakolm bietet in der Altstadt von Bludenz einen schönen Blickfang. Sowohl die formschöne Architektonik als auch das exquisite Angebot ziehen zahlreiche Kunden an. Inhaber Alexander Plakolm stammt ursprünglich aus Oberösterreich, ist aber nunmehr seit vierzig Jahren in Vorarlberg beheimatet. Die Berufswahl war familiär vorgegeben, sein Urgroßvater war schon Goldschmied, sein Großvater und Vater jeweils Uhrmacher. Die Juwelierbranche lag in der Familie, seine Berufswahl hat der innovative Unternehmer nie bereut. Die Uhrmacher-Meisterausbildung erfolgte in Grieskirchen in Oberösterreich, die Meisterausbildung zum Optiker absolvierte er in Dornbirn. Vor 31 Jahren wagte er mit seinem Uhrenund Juweliergeschäft den Schritt in die Selbstständigkeit. Das Uhrenund Juweliergeschäft Plakolm ist mittlerweile aus dem Stadtbild von Bludenz nicht mehr wegzudenken. Weshalb begeistern Sie sich für Uhren und Juwelen?
Alexander Plakolm: Mich hat die Technik der mechanischen Uhr immer schon fasziniert. Beim Schmuck ist es die Schönheit, die mich anzieht, aber auch das Möglichkeitspotenzial, was aus edlen
Steinen und Metallen alles gemacht werden kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
schönen Dingen zu tun. Ich bilde auch sehr gerne junge Menschen in diesem Lehrberuf aus. Sie erhalten bei mir eine gute und fundierte Ausbildung.
Stichwort Schönheit – was empfinden Sie als schön?
Wie sehen Sie sich in Bludenz mit Ihrem Betrieb verankert?
Alexander Plakolm: Schönheit ist natürlich immer eine rein individuelle Sache und liegt im Auge des Betrachters. Ich persönlich empfinde klare und schlichte Dinge als schön. Wobei mir auch Kontraste gut gefallen, wie beispielsweise Kreationen von italienischen Designern und Schmuckerzeugern. Diese sind teilweise recht üppig und floral inspiriert. Inwiefern ist Schmuck auch Modetrends unterworfen?
Alexander Plakolm: Es gibt zeitlos schönen Schmuck, ein Diamant passt beispielsweise zu jeder Trägerin und zu jedem Anlass. Aktuell sind die verschiedenen Farben der Edelsteine wieder sehr im Trend.
Alexander Plakolm Geboren 1961 Familie zwei Kinder, vier Enkel Hobbys Skifahren, Bergsteigen, Golfen, Mountainbiken Lebensmotto Wenn man sich für etwas entscheidet, soll man es mit Freude und Energie machen!
Alexander Plakolm: Ich wollte immer für Bludenz mit seinem originellen Stadtkern etwas bewegen. Außerdem bin ich überzeugt, dass man in Bludenz mit guten Fachgeschäften, entsprechender Beratung und einem aktuellen Warensortiment durchaus punkten kann. Ich würde mir noch mehr Fachgeschäfte in Bludenz wünschen. Alexander Plakolm mit seinem Team Dagmar Widerin, Silke Mangeng und Leonie Seeberger (v.l.) vor dem Geschäft in der Werdenbergerstraße.
Die aktuelle Bigli-Kollektion umfasst eine sehr vielfältige Farbpalette bei den Juwelen. Wir bieten ein sehr breites Angebot an Schmuck, das ausschließlich aus Echtschmuck besteht. Bei den Uhren liegt unser Fokus auf Marken aus Deutschland und der Schweiz. Sie haben vor fünf Jahren Ihr Geschäft umgebaut?
Alexander Plakolm: Ja, das Geschäft wurde vergrößert und generalsaniert. Hierfür zeichneten die Architekten Ursula und Marcus Ender verantwortlich. Ich investie-
re immer wieder, da es mir wichtig ist, dass das Erscheinungsbild des Geschäfts zeitlos wirkt und sich gut in die Altstadt eingliedert. Auch die Technik sollte immer auf dem neuesten Stand sein.
Wie finden Sie einen Ausgleich zu Ihrer beruflichen Tätigkeit?
Alexander Plakolm: Meine Freizeit besteht aus sportlichen Aktivitäten. Ich bin gerne in der Natur unterwegs, die körperliche Betätigung tut mir einfach gut.
Worauf legen Sie im Besonderen Wert?
Alexander Plakolm: Der Dienst am Kunden steht zentral, das ist unser Stil. Für mich ist es ganz wichtig, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden einzugehen. Juwelier ist ein sehr schöner Beruf, denn man hat ausschließlich mit
Plakolm Uhren & Juwelen Werdenbergerstraße 31 Tel. 05552 67590 Internet plakolm-juwelen.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr Samstag 9 bis 13
Val Blu Gutscheintipp: Wohlfühltag für zwei Personen Verschenken Sie eine schöne Zeit zu zweit. Sie träumen von einem schönen Platz, um dem Alltag zu entfliehen? Gerne würden Sie jemanden mitnehmen und gemeinsam entspannen und relaxen? Dann ist der Wohlfühltag für zwei genau das Richtige für Sie. Es erwartet Sie ein Eintritt in das Freizeitbad sowie die großzügige Saunalandschaft mit 3.000 m² Außenbereich mit wunderschönem Blick auf die umliegenden Berge. Die Badetasche mit Ihrem Leih-Bademantel sowie Badeschlappen und Leih-Badetuch wartet, bei Ihrem Eintritt, schon auf Sie. Von der finnischen Sauna, Zirbensauna bis hin zum Dampfbad und der Infrarotkabine finden Sie Ihren richtigen Ort für Ihre Entspannung und können Ihren Körper und Geist so richtig baumeln lassen. Auch die Außensauna „Schwitzkasten“ mit stündlichen Aufgüssen steht Ihnen gerne zur Verfügung und somit können Sie Ihre Zeit in vollen Zügen genießen. Abkühlen können Sie sich, nach der Sauna, in einem wunderschönen Saunagarten mit einem großen Naturbadeteich von 250 m². Stühle stehen auch hier
Zeit zu zweit genießen. für Sie bereit, um die schöne Natur und die ruhige Umgebung auf sich einwirken zu lassen. Danach bieten Ihnen der warme Infinitypool oder die großzügigen Ruheräume jede Menge Platz zum Entspannen und Relaxen. Das Glas Prosecco können Sie dann ganz entspannt zwischendurch am Sauna-Bistro im Saunabereich zu sich nehmen und mit dem Bademantel in Ruhe flanieren. Alles in allem das ideale Geschenk das Sie auch gerne online personalisieren und bequem von zu Hause ausdrucken können.
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Erlebnistipps rund um die Alpenstadt Die Alpenregion Bludenz bietet eine Vielzahl an erlebnisreichen, interessanten, lehrreichen, spannenden, abenteuerlichen, informativen und abwechslungsreichen Unternehmungen in Ihrer unmittelbaren Umgebung.
Skitour für Einsteiger im Brandnertal Lust, etwas Neues auszuprobieren? Dann schnuppern Sie jeden Donnerstag erste Skitouren-Luft im Brandnertal. Gemeinsam mit einem Skiführer üben Sie das richtige Auf- und Abfellen und steigen anschließend zum Restaurant Frööd auf.
Winterwandern Viele der Berge, die im Sommer ideal zum Wandern geeignet sind, sind auch im Winter leicht begehbar. Auf zahlreichen gekennzeichneten Winterwanderwegen können Sie die herrliche Winterlandschaft zu Fuß erkunden und die Ausblicke genießen, etwa zum idyllischen Seewaldsee im Großen Walsertal. Im Brandnertal begleitet Sie jeden Montag ein Winterwanderführer.
Schneeschuhwandern Winterfreuden auf die großspurige Art genießen Schneeschuhwanderer, wenn sie leichtfüßig querfeldein und abseits der Trampelpfade durch die verschneiten Berge stapfen. Von der einfachen beschilderten Rundtour über anspruchsvolle Hochtouren ist alles möglich. Im Klostertal begleitet Sie ein Guide jeden Sonntag auf das Muttjöchle am Sonnenkopf. Im Großen Walsertal geht es jeden Mittwoch in die Biosphärenpark Kernzone Tiefenwald.
Schneeschuhtour am Alpine Art Muttersberg
Erlebnis Schlittenhunde
Die Installationen am Kunstwanderweg Alpine Art Muttersberg sind auch im Winter ein Erlebnis und definitiv sehenswert, wenn die Leinwand rundherum der weiße Schnee ist. Entweder gehen Sie individuell auf Entdeckungstour, oder Sie schließen sich samstags der geführten Tour an.
Besuchen Sie Husky Toni mit seinem Rudel auf der Tschengla im Brandnertal. Helfen Sie mit, Siri, Keiko und Jackson einzuspannen und erleben Sie die Faszination der Hundeschlitten.
Geführter Stadtrundgang oder Nachtwächterführung Entdecken Sie die schöne mittelalterliche Alpenstadt Bludenz mit ihren Lauben und engen Gassen bei einem geführten Stadtrundgang. Jeden Dienstag bei Tageslicht oder jeden Donnerstag bei einer Führung mit dem Nachtwächter.
Rodelsafari Im Brandnertal gibt es eine Rodelsafari, die zwischen den rasanten Abfahrten immer wieder Zeit zur Erholung gibt. Dann genießt man beim Winterwandern die verschneite Landschaft und atemberaubende Ausblicke. Ideal für Familien.
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Schauwerkstätte Klostertal Erst im Herbst eröffnet, bietet die Schauwerkstätte in Wald am Arlberg spannende Einblicke in das alte Handwerk im Klostertal. Das im Jahr 1930 erbaute Gebäude entführt Sie in eine vergangene Zeit. Jeden Mittwochnachmittag geöffnet oder auf Anmeldung.
Sturmlaternenwanderung Eine Abendwanderung im Lampenschein, was könnte romantischer sein? In Raggal wandert man jeden Dienstag im Schein von Sturmlaternen und erfährt dabei allerlei Interessantes zur Geschichte des Biosphärenparks Großes Walsertal.
biosphärenpark.haus Großes Walsertal Was bedeutet es, UNESCO Biosphärenpark zu sein? Wer ist das Burmenta? Und wie entsteht eigentlich Bergkäse? Unternehmen Sie einen Rundgang durch das biosphärenpark.haus, erfahren Sie mehr zur Geschichte der Walser und erhalten Sie Antworten auf all Ihre Fragen rund um den Biosphärenpark Großes Walsertal und die Käseproduktion. Jederzeit individuell und geführt jeden Montag.
Offene Stalltüre Die Landwirtschaft an den steilen Berghängen im Großen Walsertal hat einen sehr hohen Stellenwert. Um hautnah einen Einblick in das bäuerliche Leben zu bekommen, öffnen zwei Landwirte in Raggal ihre Stalltüren für alle kleinen und großen Bauernhoffreunde. Schauen Sie während der Stallzeit (werktags ab 17.30 Uhr) dem Bauern beim Melken und Füttern der Tiere über die Schulter.
Mehr dazu Alle Informationen zu den geführten Programmen (genaue Termine, Anmeldung, Preise) erhalten Sie bei der Alpenregion Vorarlberg unter www.alpenregion-vorarlberg.com, per E-Mail an info@alpenregion.at oder per Telefon 05552 30227.
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Neuer Kultur-Gutschein als ideales Geschenk Der neue Kultur-Gutschein setzt ein wichtiges Zeichen für ein lebendiges Kulturgeschehen, das hoffentlich in naher Zukunft wieder aufleben wird.
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Italienische Schmankerl und vieles mehr werden in Bludenz freihaus geliefert.
Volle Bäuche dank tollem Lieferservice
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b deftige Hausmannskost, frisches Sushi oder italienische Pastagerichte – beim vielfältigen Speisenangebot in Bludenz bleiben keine Wünsche offen. Und das Beste: Zum Genießen muss man nicht einmal vor die Haustüre. Denn die Lieferdienste der städtischen Gastronomiebetriebe bringen das Essen direkt nach Hause. Andere Gastronomen ermöglichen es, dass dank dem Abholservice Kochlöffel, Töpfe und Pfannen getrost im Kasten bleiben können. So lassen sich auch die letzten Tage des Lockdowns noch gut überstehen. Die erneut verordnete Schließung der Gastronomie war sowohl für die Unternehmen als auch die Gäste
ein schwerer Schlag. Wer jedoch trotz Lockdown nicht auf den Genuss von Pasta, Schnitzel und Co. verzichten will, kann, wie schon im Frühjahr, einen der zahlreichen Bludenzer Abhol- und Lieferservices in Anspruch nehmen. Dabei kann man die frisch zubereiteten Speisen und Getränke entweder vor Ort bei den Lokalen abholen, oder – für alle, die es ganz bequem haben wollen – auch nach Hause geliefert bekommen. „Das Angebot des Liefer- und Abholservice wurde erneut sehr gut angenommen. Die Wertschätzung und Unterstützung, die den Betrieben während dieser Zeit entgegengebracht wurde, war wirklich großartig. Damit zeigt sich einmal mehr, wie wichtig den Gästen das Gastronomieleben in Bludenz ist“, sind sich Gastronomen und Stadtverantwortliche einig. Ausgewählte Bludenzer Lokale bieten zudem auch einen Thekenverkauf an. Hierbei dürfen Speisen direkt im Geschäft abgeholt werden, verzehrt werden müssen die Köstlichkeiten allerdings in den eigenen vier Wänden.
Weitere Informationen
Asiatische Kost kann bei Yika am Bahnhof abgeholt werden.
Eine Liste mit allen Abholund Lieferserviceangeboten der Bludenzer Gastronomiebetriebe gibt es auf www. bludenz.at.
as vielfältige Bludenzer Kulturprogramm hat einiges zu bieten. Aus gegebenem Anlass können derzeit jedoch keine Veranstaltungen stattfinden. Aber diese Zeit geht vorbei und dann wird das kulturelle Leben in der Alpenstadt wieder aufblühen können. In dieser Vorfreude, die bekanntlich die schönste Freude ist, wurde der Bludenzer „Kultur-Gutschein“ ins Leben gerufen. „Wir alle erleben gerade eine herausfordernde Zeit, die unser soziales Leben sehr einschränkt. Der Kultur-Gutschein ist eine wunderbare Möglichkeit, um jemandem eine Freude mit einer Kulturveranstaltung zu bereiten und mit einem gemeinsamen Besuch bei einer der zukünftigen Kulturveranstaltungen in Bludenz zu überraschen. Außerdem wird dadurch die Kulturszene unterstützt, die in dieser Krise viel Schaden genommen hat“, erklärt Kulturstadtrat Cenk Dogan. Erhältlich im Tourismusbüro Der Kultur-Gutschein im Wert von 10 Euro ist für alle kulturellen Veranstaltungen der Stadt Blu-
Der neue Bludenz Kultur-Gutschein im Wert von 10 Euro ist ab sofort im Tourismusbüro Bludenz erhältlich.
denz, der Bludenz Stadtmarketing GmbH, des Vereins allerArt sowie der Alpinale und viele weitere Partnerngültig und kann, sobald wieder Veranstaltungen stattfinden, eingelöst werden. Der Verkauf und die Abwicklung des Kultur-Gutscheins erfolgen ab sofort über das Tourismusbüro Bludenz.
Tourismusbüro Bludenz Rathausgasse 5, 6700 Bludenz Tel. 05552 63621 790 E-Mail tourismus@bludenz.at Der Kultur-Gutschein ist zeitlich nicht begrenzt. Keine Barablöse möglich.
Technisches Update: Kultur spielt sich auch hinter der Bühne ab
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ie Infrastruktur der städtischen Veranstaltungshäuser Stadtsaal und Remise wurde in den vergangenen Monaten wieder auf den neuesten Stand gebracht. Denn: Erfolgreiche Kulturveranstaltungen brauchen optimale Rahmenbedingungen. Nur mit einer intakten Infrastruktur können Festivals wie die Alpinale, Jazz & Groove oder auch ein Cäciliakonzert der Stadtmusik qualitätsvoll für das Publikum angeboten werden. Daher wurde die Bühnentechnik im Stadtsaal erneuert und auch in den Remisesaal investiert. Rund eine halbe Million Euro wurde in
Rüsten Sie sich für Ihr nächstes Abenteuer . . .
die Verbesserung der kulturellen Infrastruktur gesteckt. Während in der Remise fortlaufend Ton und Licht auf modernsten Stand gebracht werden, wurde während der coronabedingten Zwangspause die gesamte Bühnentechnik im Stadtsaal erneuert und zeitgemäße Sicherheitsstandards eingeführt. Dies wurde erst möglich, nachdem der Stadtsaal im vergangenen Jahr von der Stadt gekauft werden konnte. Heimische Betriebe Für die Modernisierung der städtischen Veranstaltungshäuser wurden vor allem heimische Betriebe
beauftragt. Die Modernisierung der Technik im Stadtsaal umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der Aufhängungen und Kettenzüge für Vorhänge und Scheinwerfer sowie neue Bühnenvorhänge und eine modernisierte Scheinwerferanlage mitsamt der erforderlichen Steuerung. Eine neue Projektionseinrichtung soll die technischen Möglichkeiten im Saal erweitern. Für diese Maßnahmen war das Einziehen einer aufwendigen Stahlträgerkonstruktion erforderlich. So können in Zukunft im Stadtsaal Veranstaltungen unter verbesserten Bedingungen stattfinden.
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Tel. 05552 / 33433
Zum Jubiläum gab’s eine Neugestaltung Ein frischer Wind weht seit Kurzem in den Räumlichkeiten des Bludenzer Traditionsgeschäft Bartak Bürobedarf. Zum 90-jährigen Firmenjubiläum wurde das Geschäftslokal in der Bahnhofstraße völlig neugestaltet.
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m letzten Jahr wurde das 90-jährige Firmenjubiläum der Firma Bürobedarf Bartak gefeiert. Heuer im Frühjahr erfolgte die Renovierung des Geschäfts in der Bludenzer Bahnhofstraße. Nun gestalten sich die die neu adaptierten Geschäftsräume sehr hell und freundlich. „Unsere Kunden sagen immer wieder, dass unser Geschäft nun viel größer wirke. Es ist schon erstaunlich, was eine Licht- und Farbveränderung alles ausmacht“, freut sich Inhaberin Angelika Vonbank. Das Ambiente ist sehr angenehm, schon im Eingangsbereich fällt die Übersichtlichkeit der Produktpalette auf. Alle Artikel sind farblich sortiert und vermitteln ein ansprechendes Gesamtbild. „Eine Sanierung des Geschäfts war eigentlich schon länger notwendig, da sich dieses in einem älteren Haus befindet. Aber die Umsetzung dieses Vorhabens hat sich immer wieder verzögert. Schon meine Mama, die bis zu ihrem 82. Lebensjahr stets im Geschäft stand und leider vor zwei Jahren verstorben ist, hatte die Sanierung geplant. Nun haben wir dieses Projekt endlich verwirklicht“, erklärt die innovative Geschäftsführerin.
tung waren wir gemeinsam immer bis spätabends auf der Baustelle.“
Familienprojekt Ursprünglich waren für den Umbau zwei Wochen eingeplant, schlussendlich dauerte es aber länger bis zur Wiederöffnung: „Unter anderem mussten alle Leitungen neu verlegt und eine neue Decke eingezogen werden. Die Lichtgestaltung wurde erneuert, auch der neue Teppichboden dient als farblicher Kontrast. Mein Mann Gerald und meine beiden Söhne Manuel und Adrian haben fleißig mitgeholfen. In den Wochen der Umgestal-
Begeisterung weitertragen Die sympathische Geschäftsinhaberin ist in Bludenz aufgewachsen und besuchte hier auch die Handelsakademie. Nach der Matura stieg sie
Größere Produktauswahl Angelika Vonbank, die nunmehr in dritter Generation das Geschäft führt, hat mit der Neugestaltung des Geschäfts auch die Produktauswahl erweitert: „Unser Sortiment umfasst sämtliche Büroartikel, wobei wir Wert auf eine sehr gute Qualität der Produkte legen. Wir wollen nicht mit Billiganbietern mithalten, sondern mit langlebigen und besonderen Waren sowie einer qualifizierten Beratung punkten. Ein Fokus liegt auf speziellen Ledertaschen wie beispielsweise der Marke Salzen und trendigen Rucksäcken. Schultaschen sollten dem Kind längere Zeit Freude machen. Ich finde, gesundheitliche Aspekte, Nachhaltigkeit und Ästhetik sind durchaus vereinbar. Aus diesem Grund bieten wir Marken wie Ergoback und Satch an.“ Dieser Anspruch auf Ästhetik zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschäftsgestaltung. So sind neben exklusivem Geschenkpapier und schönen Zierbändern auch loses Briefpapier und Kuverts in den unterschiedlichsten Farben erhältlich.
Nicole Pichler-Glavac, Inhaberin Angelika Vonbank und Doris Scheidl freuen sich über die gelungene Renovierung der Geschäftsräume.
Geschichtlicher Rückblick: 1929 Mitten in der Weltwirtschaftskrise wird das Bürofachgeschäft Bartak durch Franz Bartak in Bregenz gegründet. Franz Bartak war damals der einzige Büromaschinen-Mechaniker Vorarlbergs 1944 Bombardierung des Geschäftsgebäudes in Bregenz, in der Wichnerstraße in Bludenz eröffnet eine Filiale 1953 Fertigstellung des neuen Gebäudes in Bregenz 1958 Übersiedlung des Geschäfts in Bludenz an den heutigen Standort 1968 Eröffnung des Büromöbel-Center in Bregenz 1974 Eröffnung der Bartak-Büromöbelhalle in der Klarenbrunnstraße in Bludenz 1994 Umbau der Filiale in Bludenz 2020 Renovierung der Geschäftsräume in Bludenz
sogleich in den elterlichen Betrieb ein. Bereut hat sie es nie: „Die Neugestaltung fiel genau mit meinem persönlichen 30-jährigen Jubiläum zusammen. Die
Begeisterung meiner Eltern für diese Metier hat sich auf mich übertragen. Ich liebe es, neue Produkte auszuwählen und meinen Kunden ein vielfältiges Angebot bieten zu können. Den direkten Kundenkontakt schätze ich schon sehr. Ich freue mich auf jeden Arbeitstag!“ Die Firma Bartak wurde bereits von den Großeltern Anna und Franz Bartak im Jahr 1929 in Bregenz gegründet. Früher wurden auch Büromaschinen und Büromöbel verkauft. In Erinnerung an diese Zeit befindet sich im Schaufenster
eine sehr alte Schreibmaschine. Die Tradition – und der damit verbundene Qualitätsanspruch – erfährt bei Bürobedarf Bartak einen zentralen Stellenwert. Als Fachgeschäft passt Bürobedarf Bartak sehr gut ins Bludenzer Stadtbild und wirkt somit einer Gentrifizierung, wie sie in vielen anderen Städten vorherrscht, entgegen.
Bartak Bürobedarfhandel Bahnhofstraße 6 Tel. 05552 62401 Internet bartak-bludenz.bueroprofi.at Öffnungszeiten Montag bis Samstag 8.30 bis 12 Uhr Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr
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Die PV-Anlagen auf dem Val Blu, der Mittelschule sowie dem ASZ liefern umweltfreundlichen Strom.
Im städtischen Bauhof wird zunehmend auf E-Geräte gesetzt.
Umwelt- und ressourcenschonend unterwegs Seit drei Jahren ist die Stadt Bludenz Mitglied im „e5 Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden“. In dieser kurzen Zeit kann das engagierte e5-Team bereits auf eine Vielzahl an erfolgreich umgesetzten Projekten verweisen.
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eben vielen weiteren Projekten des Bludenzer e5-Teams sind die Bildungsprojekte in pädagogischen Einrichtungen eine besondere Herzensangelegenheit. So lernen schon die Jüngsten ganz selbstverständlich ein energieeffizientes, ökologisches und klimafreundliches Handeln. Die 3. und 4. Klassen der Bludenzer Volksschulen nutzen die Möglichkeit, ihre Auseinandersetzung zum Thema Energie und Klimaschutz in einem Mitmachbuch einzubringen.
ihren Kindergärten an den Energiemeisterschaften und dem Programm „Ein Königreich für die Zukunft“ beteiligt. Besonders beliebt bei den Kids ist das Müllmonster „Madame Mümo“. Auf der Jagd nach diesem lernen die Kinder Abfallvermeidung und Abfalltrennung spielerisch kennen. Die Volksschule Bludenz-Obdorf wird sich in diesem Schuljahr im Zuge des Projektes „Vielfalter Schule“ der Inatura Dornbirn mit dem Thema Umwelt beschäftigen. Die Stadt Bludenz fördert dieses Projekt.
Müllmoster „Madame Mümo“ Auch schon die kleinen Bludenzer haben sich mit Enthusiasmus in
Umwelt im Gespräch Im Herbst startete außerdem die neue Veranstaltungsreihe „Umwelt
im Gespräch“ mit spannenden Vorträgen, einer Exkursion, einer Filmvorführung und einer Heckenpflanzaktion. „Mit dieser Art der Bewusstseinsbildung schaffen wir es, den Bludenzern wichtige Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimathemen näherzubringen“, ist der neue Umweltreferent der Stadt, Wolfgang Maurer, überzeugt. Auch sonst ist das Programm breit aufgestellt. Über die bereits zum Stadtbild gehörenden bunten Stofftaschen, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGE) die Stadt Bludenz zur kunststofffreien Innenstadt machen, bis zu den erfolgreich eingeführten Fahrradstraßen oder dem
Gründach auf dem neuen Bingser Bildungscampus. Die Schaffung von arten- und blütenreichen Flächen, die gerne als Bienenbuffet bezeichnet werden, fördert Lebensräume für heimische Pflanzen und Tiere und somit die Biodiversität. Auch eine Kooperation mit dem Bundesgymnasium fand in diesem Zusammenhang bereits statt. E-Geräte und PV-Anlagen Von der Ausweitung der E-Mobilität oder der Einführung von E-Geräten für den Bauhof, welche die Energie für die Akkus aus der eigenen, auf dem Dach des Werkhofs installierten PV-Anlage beziehen, bis zur sehr erfolgreichen Einfüh-
rung des Repair-Cafés im September 2018 spannt sich der Bogen der ehrgeizigen Projekte. Alleine in den Jahren 2017 bis 2019 wurden rund 3000 Megawatt Strom mit den vier städtischen Photovoltaikanlagen sowie den beiden Trinkwasserkraftwerken produziert. Zudem wurden etwa 7250 Megawatt Wärme aus der betrieblichen Abwärme der Firma Getzner bezogen. „Diese breite Fächerung unserer e5-Aktivitäten zeigt, dass Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in allen Bereichen unserer täglichen Arbeit möglich ist“, erläutert die zuständige Stadträtin für Abfallund Energiewirtschaft, Martina Brandstetter.
Jede Menge Raum für neue Innovationen Zum zehnjährigen Jubiläum seiner Firma Kaplina ließ Stefan Bitschnau ein neues Betriebsgebäude errichten. Das in Maschinenbau sowie Robotik und 3D-Druck beheimatete Unternehmen hat damit ausreichend Platz für neue Ideen.
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igentlich hätte es für Stefan Bitschnau als Inhaber der Firma Kaplina heuer im Sommer einen doppelten Anlass zu feiern gegeben: „Wir haben heuer unser neues Betriebsgebäude bezogen, außerdem habe ich meine Firma vor zehn Jahren gegründet. Das geplante Fest konnte allerdings aufgrund der Covid-19-Maßnahmen nicht stattfinden. Wir hoffen jedoch, im nächsten Sommer dafür ausgiebig feiern zu können.“ Das neue Firmengebäude befindet sich in der Ecke Schmelzhüttenstraße Wiesenrain und zugleich an einer Nebenstraße zur Klarenbrunnstraße. Es ist ein schlicht anmutender Beton- und Holzbau, der fast einen schwebenden Charakter vermittelt. Die Planung erfolgte durch den Architekten Werner Burtscher, der aus Bings stammt und nun in Stams tätig ist. „Ich habe Werner freie Hand gelassen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden“, betont Stefan Bitschnau, der ebenfalls aus Bings stammt. Zügiger Baufortschritt Die Bauarbeiten gingen zügig voran, bereits im Februar konnte vom ehemaligen Firmensitz in der Herrengasse in das neue Betriebsgebäude umgezogen werden. „Wir haben uns hier schon sehr gut eingelebt, obwohl es durch den rasch
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darauf folgenden Lockdown schon sehr speziell war. Neben einem Büro- und Planungstrakt befindet sich hier auch unsere Montagehalle. Die Kellerräume wurden erhöht und bieten ebenfalls eine großzügige Arbeitsfläche“, führt der innovative Firmeninhaber weiter aus. Beheizt wird das rund 200 Quadratmeter große Gebäude mittels einer Grundwasser-Wärmepumpe. Flexibilität gefragt Das Interieur wirkt hell, offen, fast ein wenig skandinavisch, gleichzeitig aber auch funktionell. Eine Neuerung besteht auch darin, dass nun auch Martina, die Ehefrau von Stefan Bitschnau, im Betrieb mitarbeitet: „Ich habe sie schon öfters gefragt. Sie wollte anfangs lieber nach der Kinderpause etwas anderes arbeiten. Nachdem sie nun doch zugesagt hatte – sie ist als technische Assistentin für den Bereich der Montage zuständig – sind wir beide froh.“ Nicht zuletzt die Betreuung der vier gemeinsamen Kinder Nepomuk, Kasimira, Balthasar und Ferdinand kann somit besser geregelt werden. Gerade in Zeiten von Corona ist die Flexibilität des Ehepaars von enormem Vorteil. Stetig neue Herausforderungen Die Firma Kaplina ist hauptsächlich auf die Entwicklung im Be-
Stefan Bitschnau legt in seinem Betrieb großen Wert auf eine offene und transparente Kommunikation.
reich Maschinenbau spezialisiert. Zusätzlich liegt auf Robotik und 3D-Druck ein substanzieller Fokus, diese Bereiche sollen auch weiterhin schrittweise ausgebaut werden. Ein aktuelles Projekt ist beispielsweise ein Skiprüfstand für einen renommierten Skiproduzenten: „Wir haben die komplette Planung durchgeführt, der Skiprüfstand ist derzeit im Bau und steht kurz vor der Auslieferung. Unsere Arbeit bleibt sehr spannend, da durch die unterschiedlichsten Projekte immer wieder neue Herausforde-
rungen entstehen.“ Entwicklungen und Planungen bilden das Kerngeschäft des erfolgreichen Unternehmens, Montagen werden als Dienstleistungen auf Wunsch des jeweiligen Kunden durchgeführt. Das Kundensegment habe sich in der letzten Zeit branchenmäßig verschoben, so sind der Bereich der Lebensmittelmaschinen aber auch der Metallbau verstärkt gefragt. „Neben der Ostschweiz, Vorarlberg und Tirol haben wir auch eine Linzer Firma als Kunden. Aber das ist die Ausnahme, wir möchten Aufträ-
ge, die höchstens zwei Autostunden entfernt sind, abwickeln“, führt Bitschnau weiter aus. Die Firmenhierarchie wird bewusst flach gehalten: „Wir sind breit aufgestellt. Neben der Geschäftsführung haben noch zwei Mitarbeiter die Prokura inne. Dies dient dazu, dass wir unabhängiger werden und einer Ausfallsicherheit Vorschub leisten.“ Die sieben Mitarbeiter werden in alle Entscheidungsprozesse miteinbezogen. „Ich bin offen und transparent in meiner Kommunikation – das ist mir bei den Kunden, aber auch bei den Mitarbeitern wichtig.“ Vor dem Betriebsgebäude befindet sich eine E-Ladestelle, ein zweites E-Auto ist bereits bestellt. Im nächsten Jahr ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage geplant. „Dann ist das Gesamtkonzept stimmig“, ist Bitschnau überzeugt.
Kaplina Engineering GmbH & Co KG Schmelzhüttenstraße 16 Tel 0660 3444894 E-Mail office@kaplina.at Internet www.kaplina.at Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr
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Verwöhnprogramm der kulinarischen Art Nach der Übernahme des Bludenzer Traditionscafés Fenkart vor eineinhalb Jahren eröffnete Dagmar Fijatkowski heuer zudem das Café S’Verwöhna in der Raffeisenbank Bludenz. Das schmackhafte Angebot kommt auch hier bei den Gästen sehr gut an.
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s war eine Entscheidung, die Dagmar Fijatkowski schnell fällen musste: „Mitten in der schweren Coronazeit hörte ich, dass die Raiffeisenbank einen neuen Pächter für das Café im Firmengebäude sucht. Ich habe nicht lange überlegt und sogleich zugesagt. Das war Mitte Juni.“ In der Zwischenzeit ist auch das zweite Café schon ein beliebter Treffpunkt für die Bludenzer geworden. Den Sommer über genossen viele Gäste ein Frühstück oder einen kleinen Imbiss zwischendurch auf der Terrasse. Auch das Lokalinnere bietet ein freundliches Bild, die Wände hinter der Ladentheke und die Tische sind in fröhlichem Pink gestaltet. Allerlei Selbstgemachtes „Nachdem sich unser Frühstücksangebot im Café Fenkart sehr bewährt hat, bieten wir dieses Angebot auch im S’Verwöhna an. Außerdem gibt es belegte Brote, Salate, Backwaren und Smoothis auch zum Mitneh-
S’Verwöhna Werdenbergerstraße 9 Tel. 05552 62565 bzw. 0660 3683593 Internet www.sverwöhna.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr
nach der Philosophie, möglichst das Beste aus jeder Situation zu machen.“ Abfall vermeiden Ein Aspekt, nämlich möglichst keine Lebensmittel wegzuwerfen, wird in Form der App To Good To Go umgesetzt. „Die App kann heruntergeladen werden, eine Stunde vor Ladenschluss kann dann ein Überraschungspaket um 3,99 Euro abgeholt werden. Der tatsächliche Warenwert würde jeweils 12 Euro betragen. Die App kommt sehr gut an. Der Inhalt des Pakets richtet sich nach den Erzeugnissen, die übrigbleiben würden. Somit haben wir weniger Müll – und zufriedene Kunden, die günstig eine Leckerei erwerben“, betont die sympathische Cafébetreiberin.
Mitarbeiterin Erika Vonbrül (l.) und Dagmar Fijatkowski sorgen mit Freude dafür, dass die Bludenzer kulinarisch so richtig verwöhnt werden.
men. Die süßen Sachen werden von uns selber im Café Fenkart hergestellt“, führt die engagierte Inhaberin weiter aus. Auch selber gekochte Suppen sind erhältlich. Diese werden jeweils mit dem saisonalen Angebot an Gemüse abgestimmt, vorwiegend gibt es Cremesuppen. Das Konditorei-Angebot wird eben-
falls dem Jahresrhythmus angepasst, wie etwa Kekse in der Vorweihnachtszeit, Backrollen und Krapfen im Fasching sowie selbst gegossene Nikoläuse Anfang Dezember. Bei der Namenssuche für das neue Café stand die Überlegung im Vordergrund, eine Ergänzung zum schon bestehenden Café Fenkart zu
finden: „S’Verwöhna passt insofern, als dass wir wirklich ein VerwöhnAngebot bieten wollen.“ Das Pendeln zwischen den beiden Cafés sei aufwendig, gesteht Dagmar Fijatkowski, die dennoch oder gerade deshalb mit vollem Elan zu Werke geht: „Es ist eine Herausforderung, doch mir liegt das. Ich lebe
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Viele Stammkunden Das Engagement und die Tatkraft der rührigen Gastronomin kommen auch dem vor eineinhalb Jahren übernommenen Café Fenkart zugute. Mittlerweile sind 14 Angestellte bei ihr beschäftigt, zahlreiche Stammkunden wissen die gute Qualität und den tollen Service, der hier geboten wird, sehr zu schätzen. Die Resonanz bei den Gästen ist äußerst positiv, für Dagmar Fijatkowski ist dies Ansporn genug, auch weiterhin ihr Bestes zu geben.
Die Bingser Zwergenvilla entsteht am bestehenden Bildungsstandort mit Volksschule und Kindergarten.
Auf dem Dach soll eine grüne Oase entstehen.
Zwergenvilla ist schon groß geworden Die Arbeiten an der neuen Bildungseinrichtung in Bings liegen aktuell voll im Zeit- und Finanzplan. Hier entsteht eine topmoderne Bildungseinrichtung, die sehr gut an die bestehende Volksschule sowie den bestehenden Kindergarten angeschlossen ist.
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m April dieses Jahres erfolgte unmittelbar neben der Volksschule Bings der Auftakt für den Bau der neuen „Zwergenvilla“. Nach einem kurzzeitigen coronabedingten Baustellenstopp im Frühjahr konnten die Arbeiten im Anschluss daran planmäßig so weit vorangetrieben werden, dass inzwischen bereits das Aufbringen der Estriche erfolgt. „Heuer erfolgt noch das Schleifen der Nutzestriche. Die Installationsarbeiten werden so weit fertigge-
stellt, dass über die Weihnachtsfeiertage das Ausheizen der Estriche erfolgen kann“, heißt es aus der Bauabteilung der Stadt Bludenz. Aufgrund des optimal erstellten Zeitplanes konnte die technisch erforderliche Wartezeit auf die Weihnachtsfeiertage gelegt werden. Dadurch ist keine Winterpause erforderlich. Im Jänner soll dann zügig mit dem Innenausbau begonnen werden, sodass der Kindercampus termingerecht im Sommer bezugs-
Grüne Oase auf dem Dach Mithilfe von verschiedenen Substraten, Totholz und heimischem Magerwiesensaatgut entsteht auf dem Dach der Bingser Zwergenvilla eine grüne Oase für Insekten und andere Kleintiere. Damit wird nicht nur ein Teil des Bodenverbauchs des neuen Schulgebäudes auf nachhaltige und naturnahe Weise kompensiert, sondern auch das Mikroklima positiv beeinflusst. Denn die Pflanzen am Dach des Kindercampus sorgen an heißen Tagen für angenehme Temperaturen im Schulhaus. Zudem entlastet das Gründach dank seiner Speicherfähigkeit und verzögerten Regenwasserabgabe auch die Kanalisation vor Ort. Damit die ersten Blüten bereits im kommenden Frühjahr sichtbar sind, wurde kürzlich mit der fachgerechten Begrünung begonnen. „In Sachen Biodiversitätsförderung und Nachhaltigkeit ist die Dachbegrünung des Kindercampus Bings ein Best-Practice-Beispiel. Hier entsteht ein kleiner Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere“, erklärt der Obmann des Umweltausschusses der Stadt Bludenz, Wolfgang Maurer, der bei der Begrünung selbst mit anpackte.
fertig ist und im darauffolgenden Schuljahr 2021/22 genutzt werden kann. Sichere Zugänge Die Baustelle stellte eine gewisse logistische Herausforderung dar, liegt sie doch im unmittelbaren Nahbereich von Schule, Kindergarten und Pfarrkirche. Um etwaige Gefahrenstellen zu vermeiden, wurde die Baustelleneinrichtungsplanung dahingehend optimiert, dass immer ein sicherer Zugang zu Schule und Kirchengebäude vorhanden ist. „Dieser Zugang wurde entsprechend abgesichert. Die Kindergartenkinder, die Schüler und Pädagogen konnten über den Fußweg vom Funkenzunftgebäude aus den Kindergarten und das Schulgebäude immer sicher erreichen. Die Covid-19 bedingte Pause der Bildungseinrichtungen wurde bereits im Frühjahr optimal genutzt, um die lärm- und erschütterungsintensiven Arbeiten durchzuführen. Dadurch konnten die Störungen so gering wie möglich gehalten werden“, so Abteilungsleiter Peter Mahner.
Die Erdarbeiten an den Außenanlagen sollen dann voraussichtlich in den Osterferien durchgeführt werden. Damit ist neuerlich sichergestellt, dass Arbeiten mit Großgeräten in der schulfreien Zeit erfolgen. Ökologische Baubegleitung Die neue Zwergenvilla entsteht auf einer Gesamtfläche von 350 Quadratmetern auf dem bestehenden Areal bei Volksschule, Kindergarten und Pfarrkirche. Nach den Plänen des Bludenzer Architekturbüros Zottele-Mallin wird hier ein zweigeschossiges Gebäude errichtet. Der Kindercampus Bings wird unter Beachtung der Vorgaben für den Kommunalgebäudeausweis errichtet. Hohes Augenmerk wird dabei auf naturnahes Bauen unter Aufsicht einer ökologischen Baubegleitung gelegt. Der Innenausbau wird mit eigenem Holz aus den Bludenzer Wäldern bewerkstelligt. Unter dem Titel „Holz von Hier“ wird bestes Vorarlberger Gebirgsholz verarbeitet. Das Flachdach wird mit einer sogenannten extensiven Dachbegrünung versehen und eine von der Umwelt-
beauftragten der Stadt Bludenz konzipierte Blumenwiese bietet einen Lebensraum für zahlreiche Insekten und soll die Kinder zum Beobachten anregen. 1,6 Millionen Euro Während der bestehende Kindergartengruppenraum sowie die in den letzten Jahren sanierte Volksschule aus den 1950er-Jahren in ihrer Form erhalten bleiben, werden im Neubau künftig sowohl eine zweite Kindergartengruppe sowie die Ausspeisung für die Volksschüler untergebracht sein. Zudem wird eine ganztägige Kleinkindgruppe die Spielgruppe ersetzen. Über einen unterirdischen Gang wird der Neubau mit den bestehenden Gebäuden verbunden. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Dank der Kooperation mit den Gemeinden Stallehr und Lorüns kann mit einer Landesförderung von 45 Prozent (rund 720.000 Euro) gerechnet werden. Bis zum Sommersemester 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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Dem winterlichen Tennisvergnügen frönen Der Tennisclub Bludenz ließ diesen Herbst eine aufblasbare Traglufttennishalle errichten. Damit stehen ab dieser Wintersaison auf drei Plätzen zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für alle Tenniscracks aus Bludenz und Umgebung zur Verfügung.
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er Aufbau ging planmäßig über die Bühne. Von der Planung über die Ankersetzung und den schlussendlichen Aufbau hat alles bestens geklappt, freut sich Kurt Tschofen. Der Präsident des Tennisclubs Bludenz ist mit der Abwicklung des Projekts Traglufttennishalle zufrieden. „Wir haben mittlerweile sehr viele Abonnements verkauft. Die Hauptspielzeit am Abend ist bereits jetzt schon ausgelastet. Die Nachfrage ist sehr groß, auch vonseiten der Spieler der umliegenden Vereine“, kann Tschofen über großes Interesse an der neuen Anlage berichten. Förderung von Stadt und Land Rund 385.000 Euro wurden in diesem ambitiösen Projekt budgetiert. Die Erhöhung des Planungsbudgets kam vor allem durch die notwendige komplette Entwässerung der bestehenden Tennisplätze sowie durch die Strom- und Gasanschlüsse direkt vor Ort zustande. Die Stadt Bludenz hat neben der Zurverfügungstellung von Flächen mit einem Betrag von 37.000 Euro und einer Ausfallhaftung von 150.000 Euro das Vorhaben des Tennisclubs unterstützt, die Förderung des Landes Vorarlberg beträgt 20 Prozent der Investitionskosten, also 77.000 Euro. Kapazitätsgrenzen erreicht Vor fünf Jahren hatte der TC Bludenz die Tennishalle mit zwei Ten-
schen Meisterschaft errangen die Bludenzer Spielerinnen sogar den dritten Platz. Das Durchschnittsalter des heimischen Teams liegt unter 20 Jahren. Eigenes Sommerlager Die Zwischenlagerung der riesigen Planen und der Seile wird in Zukunft in einem eigens errichteten Sommerlager, einem Holzgebäude, das vom Tennisclub in Richtung zum Fußballstadion hin errichtet wird, erfolgen. Eine Wartung des temporären Gebäudes ist nach Angaben des Herstellers nicht erforderlich. Es wird mit Gas beheizt. Das Zelt regelt mittels eines Windrads und Schneemessers das nötige Aufheizen und Aufblasen. Bei einem Stromausfall kommt ein Notstromaggregat zum Tragen. Außerdem wird durch die Messgeräte bei einem Notfall ein Handy-Alarm ausgelöst.
Seit Kurzem zieht die neue Traglufthalle des Tennisclubs die Blicke im Bludenzer Unterfeld auf sich.
nishallenplätzen übernommen. Die Nachmittage waren für das Kindertraining reserviert, die Abende durch die Winter-Abos gut gebucht und an den Wochenenden fanden diverse Turnierveranstaltungen statt. Die Kapazitätsgrenzen waren schon lange erreicht. Es wurde nach Alternativen gesucht. Die Lösung fand sich schließlich in Form einer Erweiterung der Trainingsmöglichkei-
ten in einer Traglufttennishalle des deutschen Herstellers Hupfauer. „Die Initiative des Tennisclubs ist vorbildlich. Deshalb hat die Stadt dieses Projekt auch von Anfang an unterstützt“, lobt der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann den Bau der neuen Traglufttennishalle. Insbesondere die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit des Vereins habe in den letzten Jahren zu einem wah-
ren Tennisboom in Bludenz und Umgebung geführt. Das belegen über 300 aktive Vereinsmitglieder und ein starker Zustrom bei jungen Tennissportlern. Der Tennisclub Bludenz hat aufgrund der hervorragenden Nachwuchsarbeit unter Cheftrainer Alexander Ajit bei den Damen den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Bei der im Frühjahr durchgeführten Österreichi-
Neue Plätze bald bespielbar Eine Drehtür sorgt für den Ausgleich, da der Druck in der Halle aufrechterhalten werden muss. Eine weitere Außentür ist mittels eines Chips zu öffnen, der zudem für die Sanitäranlagen und die Tennishalle benützt werden kann. „Sobald die Covid-19-Maßnahmen es erlauben, werden die neuen Plätze bespielt. Wir freuen uns schon sehr darauf!“, betont Kurt Tschofen seine Freude über die erweiterten Trainingsmöglichkeiten.
Potenziale des kulturellen Erbes stärken Historiker Stefan Stachniß erstellt das Konzept für ein Regionalarchiv Bludenz, Bürs und Nüziders. Dieses wird als LEADER-Projekt umgesetzt und durch Mittel der Europäischen Union finanziell mitgetragen.
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istoriker Stefan Stachniß hatte für die Stadt Bludenz schon mehrere Projekte betreut. So war er für das Stadtarchiv tätig, traf Vorbereitungen für die Neukonzeption des Stadtmuseums und ordnete Teile des Bibliotheksbestandes der die Stadt nach wissenschaftlichen Kriterien neu. Derzeit zeichnet er für ein neues, sehr spannendes Projekt verantwortlich, nämlich ein gemeinsames Regionalarchiv für die Stadt Bludenz sowie die beiden Nachbargemeinden Bürs und Nüziders. Der erste Abschnitt, die Bestandsaufnahme, ist bereits abgeschlossen, nun folgt die Konzeptentwicklung.
Das Regionalarchiv ist ein LEADER-Projekt der EU. Was bedeutet das?
Stefan Stachniß: Das Projekt Regionalarchiv, das vom Bludenzer Stadtarchivar Christof Thöny gemeinsam mit den beiden Gemeinden Bürs und Nüziders initiiert wurde, wird durch die LeaderRegion Vorderland-Walgau-Bludenz und somit durch Land, Bund und EU gefördert. In dem Projekt geht es um die Bewahrung des kulturellen Erbes der Region Bludenz. Im Zuge der Zusammenarbeit soll die Entwicklung einer koordinierenden Stelle hinsichtlich jeglicher Fragen des Archivwesens erfolgen und gleichzeitig eine moderne Service18
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Stefan Stachniß: Ziel ist es, vorhandene Potenziale des kulturellen Erbes zu stärken, Kapazitäten zu bündeln und entsprechende Kooperationen zu etablieren. Es geht vor allem um die Erhaltung von Wissen, die Förderung des Zugangs zu diesem Wissen und den Aufbau eines Netzwerkes mit unterschiedlichsten Institutionen. Es soll ein Kompetenzzentrum für regionale Geschichte entstehen, ob dies dann auf Basis der Stelle eines gemeinsamen Archivars oder eines gemeinsamen räumlichen Archivs erfolgt, bleibt noch offen.
stelle entstehen, die sich um regionale historische Fragestellungen kümmert und Forschungsarbeiten unterstützt. Die reichhaltige Geschichte der Region Bludenz steht im Mittelpunkt und soll einen adäquaten Platz in der interkommunalen Zusammenarbeit bekommen. Worin besteht Ihre Tätigkeit?
Stefan Stachniß: Zunächst wurden die Archive einer Bestandsaufnahme unterzogen. Das bedeutet, dass unterschiedliche Bereiche in den einzelnen Kommunen genauere Betrachtung erhielten. Es wurden die vorhandenen Bestände in Umfang und Zustand genauer erfasst, die Lagerbedingungen und Benutzermöglichkeiten untersucht und Gespräche mit Mitarbeitern sowie Politikern in den Gemeinden und Experten aus dem Vorarlberger Archivbereich geführt. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals herzlichst bei allen Gesprächspartnern für ihre Unterstützung bedanken. Aufgrund der gesammelten Daten kann nun ein entsprechendes Konzept entwickelt werden. Währenddessen werden bereits Vorarbeiten in den Archiven geleistet. Welche Vorteile entstehen durch eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit?
Stefan Stachniß: Mit der Einbindung in dieses Projekt können die
Archivarbeit hat den Anschein, eine sehr „trockene“ Angelegenheit zu sein, aus welchem Grund haben Sie sich für diesen Aufgabenbereich entschieden?
Stefan Stachniß ist der Austausch mit anderen Historikern und Forschenden sehr wichtig.
beteiligten Gemeinden eine professionelle Betreuung gewährleisten und an gemeinsamen Ressourcen teilhaben. Zudem können gewisse Verantwortungen abgegeben werden beziehungsweise Mitarbeiter der Ämter auf fachliche Unterstützung zurückgreifen. Dies betrifft
auch die Organisation von Veranstaltungen und Projekten. Zu beachten sind natürlich Ortseigenheiten, auf die in der Zusammenarbeit nicht vergessen werden darf. Welche Zielvorstellungen verfolgt dieses Projekt?
Stefan Stachniß: Das Hauptaugenmerk der Arbeit im Archiv liegt natürlich auf der akribischen Aufbereitung der Bestände. Dabei lernt man die Geschichte aus erster Hand kennen. Gerade auf regionaler Ebene ist auch die persönliche Nähe besonders reizvoll. Gleichzeitig gelangen auch unterschiedlichste Anfragen an das Archiv und ein Austausch mit Historikern und anderen Forschenden entsteht. Das macht das Arbeitsspektrum im Archiv spannend, abwechslungsreich und ist dabei auch durchaus ausgewogen.
Die Familie um sich zu haben, ist für mich das Wichtigste für ein gelungenes Weihnachtsfest. Wir feiern ganz traditionell mit einem liebevoll geschmückten Christbaum. Für mich ist es aber auch wichtig, an die zu denken, denen es nicht so gut geht. Viele Menschen hat Corona in diesem Jahr besonders hart getroffen, finanziell, aber auch persönlich. Auch für unsere Familie hat dieses Jahr Weihnachten eine ganz besondere Bedeutung, weil wir große Angst um einen ganz besonderen Menschen hatten. Umso dankbarer bin ich, dass wir alle gemeinsam feiern können. Manuela Auer, AK-Vizepräsidentin
Weihnachten bedeutet Familienzeit. Mit allem, was dazugehört. Es soll laut und verrückt werden. Es darf gelacht, geweint, gescherzt und gestritten werden. Und mit allen unerfüllbaren Erwartungen, die der 24. Dezember mit sich bringt, freue ich mich immer, wenn es im Grunde ein liebevolles Zusammenkommen aller Familienmitglieder bleibt.
Meine Eltern werden nächstes Jahr, nachdem ich uns alle erfolgreich gegen Covid-19 geimpft habe, wieder den Weihnachtsschmuck, den sie schon an ihre Kinder und Enkel verteilt haben, zurückfordern. Meine Mama (dann 91) wird wieder einmal für die ganze Familie kochen und mein Papa (dann 95) wird den Christbaum, der jedenfalls bis zur Wohnzimmerdecke reichen muss, schmücken. Die Krippe hat er vor 60 Jahren selbst gebaut, die Melodie der eingebauten, aufziehbaren Spieldose kennt man noch, obwohl der Dose (und dem Papa) im Laufe der Jahrzehnte einige Zähne ausgefallen sind. So stelle ich mir ein gelungenes Weihnachtsfest 2021 vor! Dieses Jahr habe ich wieder einmal Notarztdienst und hoffe sehr, dass der Weihnachtsmann sich anschnallt und das Christkind die Finger vom Eierlikör lässt. Christian Flaig, Leitender Notarzt am LKH Bludenz
Nikola Bartenbach, Künstler
Weihnachten und die damit verbundenen Feiertage sind für uns sehr wichtig. Gerade in unseren Branchen Handel und Immobilien ist die Vorweihnachtszeit sehr intensiv. Umso mehr genießen wir dann die Zeit der Ruhe gemeinsam mit unseren Familien. Beatus Fleisch, Immobilienmakler und Verena Walch, Geschäftsfrau
Gerade in Zeiten von Corona wird mir persönlich klar, wie verletzlich unser Gesellschaftssystem ist und wie wichtig Familie und Freunde sind. Weihnachten ist für mich ganz klar ein Fest für die Familie: Endlich Zeit für meine Töchter und meine Gattin zu finden, gemeinsam den Christbaum zu schmücken und abzuschalten. Als gläubiger Mensch freue ich mich zudem sehr auf die Mette und versuche diesen Wert auch meinen Kindern mit auf den Lebensweg zu geben. Und um ehrlich zu sein, die Vorfreude auf ein gutes Buch über die Feiertage ist groß. Christoph Thoma, Landtagsabgeordneter
Durch Corona wurden wir daran erinnert, dass viele Dinge im Leben nicht selbstverständlich sind. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf ein Fest mit Familie und Freunden und bin dafür dankbar. Zur weihnachtlichen Stimmung würde außerdem reichlich Schnee gut tun! Jakob Glawitsch, GF Val Blu
Bei mir steht die Familie an erster Stelle zur Weihnachtszeit. Das Leuchten der Kinderaugen, die Besinnlichkeit und die Zeit mit meinen Liebsten an diesen Tagen sind für mich eine Herzensangelegenheit. „Mangiare“ wird bei unserer Kultur großgeschrieben und somit verbringen wir die Festtage hauptsächlich am Tisch mit tollen Speisen und lieben Gesprächen. Lidio Cipolla, Gastronom
Weihnachten bedeutet für mich, nach Hause kommen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Vor allem in diesem Jahr freue ich mich, nach der ersten Saisonhälfte, ein paar ruhige Tage zu Hause zu verbringen, dass ich dann wieder relaxt in die zweite Hälfte starten kann.
So wie wir uns äußerlich reinigen und festlich kleiden für Weihnachten, so will ich Gott bitten, dass er mein Inneres reinigt von Schuld, Bosheit, Negativem, von allem, was mich hindert, Gott in mich aufzunehmen. Dann ist Raum in meinem Herzen für Liebe, Güte, Barmherzigkeit, Verständnis etc. Bei der Geburt Jesu war es sehr arm und kalt. Aber Maria und Josef wussten, wer bei ihnen in der Krippe lag, und staunten, waren glücklich und beteten an. Die armen Hirten brachten, was sie hatten, und kehrten froh und glücklich heim. Nicht viele Geschenke, gutes Essen noch sonstige Reichtümer machen froh, sondern die gegenseitige Liebe macht froh und glücklich, macht erfinderisch, was den Nächsten freut. Gott im Menschen begegnen, was gibt es Größeres und Schöneres? Schwester Marcellina, Kloster St. Peter
Jonas Müller, Rennrodler
Ich nutze diese Tradition zur Einkehr und Besinnung. Je älter ich werde, desto mehr stehen christliche Werte dabei im Mittelpunkt. Kerzenschein mit ganz traditioneller heimischer Weihnachtsmusik und Keksen, meine Liebsten um mich und zudem Weihnachtsdeko im ganzen Haus.
Ich wünsche mir privat ein ruhiges, friedliches Weihnachtsfest zusammen mit meinen Liebsten. Wir werden das spezielle Jahr 2020, das wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgestanden haben, in unseren Gedanken vorbeiziehen lassen. Das Weihnachtsfest wird für mich und meine Familie ein Innehalten in Dankbarkeit sein.
Weihnachten ist für mich – neben dem religiösen Hintergrund der Geburt Christi – in allererster Linie ein Fest der Familie, ein Fest der Geborgenheit, der Hoffnung und Zuversicht. Tannenduft, Weihnachtsdekoration und -lieder sind äußere Zeichen der Besonderheit dieser Zeit. Unbedingt zu Weihnachten dazu gehört für mich auch eine Weihnachtskrippe, von denen mein verstorbener Vater über 100 gebaut bzw. geschnitzt hat. Weihnachten 2020 wird, was die Familie betrifft, heuer etwas anders ausfallen – aber das sollte ja nur eine Ausnahme bleiben.
Claudia Preite, Unternehmerin
Hanno Fuchs, Obmann WIGE Bludenz
Elisabeth Schwald, GF Volkshochschule Bludenz
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