EINKAUFEN & ERLEBEN
Herbst/Winter 2019
BLUDENZ
Weihnachtskonzert Freitag, 13. Dezember Schüler der Musikschule Bludenz spielen in der Remise
Heiliger Bimbam Freitag, Samstagund Sonntag, 22. bis 24. November Bayrischer Garten und Rathausgasse
Cäciliakonzert Samstag, 30. November Die Stadtmusik Bludenz spielt im Stadtsaal
Wintermarkt in Bludenz Samstag und Sonntag, 21. und 22. Dezember Innenstadt
Christkindlemarkt Donnerstag, 28. November, bis Dienstag, 24. Dezember In der Altstadt Bludenz
Kabarett Freitag, 22. November Luis aus Südtirol spielt im Stadtsaal „Speck mit Schmorrn“
Neujahrskonzert Mittwoch, 1. Jänner Das Jugendsinfonieorchester der sieben Musikschulen des Bezirks Bludenz spielt unter der Patronanz des Lions Clubs Bludenz im Stadtsaal
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Eingebettet in eine atemberaubende Bergwelt präsentiert sich die Alpenstadt Bludenz in den Wintermonaten von ihrer schönsten Seite.
Dynamische Stadtentwicklung prolongieren Investitionen in die städtische Infrastruktur haben jüngst aufgezeigt, welches Potential in der südlichsten Bezirkshauptstadt des Landes schlummert. Der scheidende Bürgermeister Mandi Katzenmayer hofft nun auf die Fortsetzung der positiven Entwicklung.
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eit 2005 ist Josef „Mandi“ Katzenmayer Bürgermeister der Alpenstadt Bludenz. Im vergangenen Sommer hat er angekündigt, bei den Gemeindevertretungswahlen am 15. März 2020 nicht mehr für das Amt des Stadtoberhauptes zu kandidieren. Der 68-Jährige blickt auf eine lange politische Tätigkeit zurück. In den 80er-Jahren war er das erste Mal in der Stadtvertretung und seit 1990 durchgehend Mitglied der Bludenzer Stadtregierung. Herr Bürgermeister, die Stadt Bludenz hat sich gerade in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Ist Bludenz am Plafond angelangt oder sehen Sie weitere Entwicklungsmöglichkeiten?
Mandi Katzenmayer Bludenz hat erst angefangen, sich richtig zu entwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren in Sachen Dynamik die anderen Städte Vorarlbergs hinter uns lassen. Mehrere große innerstädtische Flächen gilt es weiterzuentwickeln. Da ist einmal
die Vorstadt St. Jakob, bei der die Besitzerstruktur relativ kompliziert ist. Auf der anderen Seite der Werdenbergerstraße ist das Quartier Unterstein. Parallel zur Ansiedlung der Firma Jäger sind das Areal des ehemaligen Bauhofes und der Stadtsaal. Dort hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren nicht nur den Stadtsaal, sondern auch angrenzende Grundstücke gesichert, um besser für eine strategische Entwicklung gerüstet zu sein. Denn das Wichtigste ist bei jedem Projekt die Sicherung von Grund und Boden. Wie sieht es mit der „anderen Seite“ von Bludenz aus?
Katzenmayer Da gibt es natürlich noch unser Rathaus und die angrenzenden Liegenschaften. Hier sehe ich eine ganz wichtige Entwicklungsmöglichkeit. Das Rathaus gehört meiner Meinung nach bestmöglich saniert und den modernen Arbeitsbedingungen und den Anforderungen der Verwaltung angepasst. Gerade aktuell werden dafür die
anfallenden Kosten erhoben. Die umliegenden Grundbesitzer und vor allem die Getzner Holding verfügen über Liegenschaften, die für jeden Projektentwickler ein wahres Paradies darstellen. Hier ist die Chance eines vollkommen neuen Stadtviertels gegeben. Kaum eine andere Kommune verfügt über ein derartiges Entwicklungspotenzial. Das sind große Ziele, aber kann das die Stadt alleine stemmen?
Katzenmayer Das ist nie und nimmer angedacht. Solche Themen sind auch nicht unbedingt die städtischen Kernaufgaben. Deshalb haben wir den Markt ja schon erkundet und erste Vorschläge von möglichen Projektbetreibern bekommen. Wir müssen dafür aber die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Kernaufgaben für uns sind hingegen die Schulbauten. Wie sieht es denn bei den Schulbauten aus?
Katzenmayer Die Planung für die Erweiterung der Kinderbetreuung in Bings direkt bei der Volksschule werden derzeit abgeschlossen. Der Spatenstich
für dieses rund 1,5 Millionen Euro teure Projekt erfolgt am 13. Februar. Dort sind Spielgruppe, notwendige Kindergartenräume, aber auch Möglichkeiten für die Ganztagsbetreuung der Volksschule Bings untergebracht. Wir werten damit auch unsere Randparzellen auf, das ist wichtig für unsere Stadtentwicklung. Bei der Volksschule Mitte wird es einen großen Zubau geben, der für den gesamten Schulcampus Mitte Infrastruktur-Räumlichkeiten umfassen wird. Die Schülerbetreuung sowie Ergänzungen für die Musikschule oder unser Stadtarchiv werden dort untergebracht. Das Wichtigste sind dort aber die neuen Räume für die Volksschule Mitte, um eine Entlastung für dieses Schulgebäude zu erzielen. Ist der Turnasaal für St. Peter ebenfalls auf Schiene?
Katzenmayer Bei St. Peter laufen die Abklärungen, wie direkt vor dem Kloster mehr oder weniger unterirdisch ein Turnsaal und Nebenräume für die Schule realisiert werden können. Da braucht es aber noch einige Verhandlungen mit dem Land. Für mich ist nicht
nachvollziehbar, dass, nachdem das Kloster, die Stadt, Diözese und Denkmalamt einer Meinung sind, der Landesgestaltungsbeirat und die Landesraumplanung Bedenken haben. Wir bauen ja dort kein Atomkraftwerk, sondern lediglich einen Turnsaal und schulische Nebenräume – und das auch noch unterirdisch. Von Nachhaltigkeit kann ich sonst wahrscheinlich nicht mehr reden, wenn wir diesen Grund nicht nutzen können. Sind das dann die Aufgaben, die Sie Ihrem Nachfolger überlassen werden?
Katzenmayer Naja, ich arbeite bis zuletzt mit 150 Prozent Einsatz, das kann ich garantieren. Am 15. März wird die Bludenzer Bevölkerung entscheiden, wie sich das Stadtparlament zusammensetzt und wer mein Nachfolger wird. Die Entscheidung liegt natürlich bei den Bludenzerinnen und Bludenzern, denen ich ganz persönlich danken möchte, dass sie mich so viele Jahre in der Kommunalpolitik unterstützt haben.
Der wandelbare Bludenzer Stadtchef Mandi Katzenmayer bewies im Laufe seiner langjährigen Amtszeit mehr als einmal Humor.
Impressum Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; Texte und Fotos: Monika Bischof, Bernd Hofmeister, Jakob Lorenzi, Joachim Schwald, Otto Schwald, Stadt Bludenz, WIGE Bludenz, Stadtmarketing Bludenz, Remise Bludenz, Kultur.LEBEN, Feuerwehr Bludenz, Wohnatelier Walter, Alpinale, Rudigier Trockenbau, Mirjam Knickriem, Shutterstock, Redaktion: Joachim Schwald; Umsetzung: Birgit Jäger; Anzeigenberatung: Melanie Bertsch, Brigitte Moser, Mathias Raich; Erscheinungstermin: 15. November 2019
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Heimische Geschichte(n) frisch serviert Seit einem Jahr begleitet Markus Pastella fachkundig die kulinarischen Stadtführungen in Bludenz. Der wissbegierige Hobby-Historiker bereitet sich dabei minutiös auf die Führungen vor und lernt dabei auch selbst immer wieder etwas Neues.
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eschichte war immer schon eine Leidenschaft von Markus Pastella. Sein Vater und sein Onkel waren Maler. „Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir gemeinsam Kunstbände betrachtet haben und ausführlich über die verschiedenen Maler und Stilepochen diskutiert haben. Die unterschiedlichen Epochen spiegeln die Lebenswelten der damaligen Bevölkerung. Das hat mich sehr interessiert. Aber auch Heimatkunde und Sagen fand ich faszinierend“, erklärt Markus Pastella. Er habe sich immer Fragen gestellt, wieso etwa die Berge rund um Bludenz romanische Namen haben oder wie sich der Dialekt in Vorarlberg entwickelt hat. Diese Fragen versuchte er immer schon mittels gründlicher Recherche zu beantworten. „Bludenz und die Welschen“ Im Hauptberuf ist der wissbegierige Hobby-Historiker psychiatrischer Krankenpfleger, im Sozialzentrum SeneCura ist er zu 50 Prozent beschäftigt. Die verbleibende Zeit arbeitet er als Fremdenführer und gehört den Austria Guides an. Die Ausbildung hierfür, die er vor rund zehn Jahren abgeschlossen hatte, ist auch für die kulinarischen Stadtführungen, die von der Alpenregion Bludenz angeboten werden, sehr hilfreich. Eine solche Führung fand erstmals im September letzten Jahres statt und fand gleich großen Anklang. Unter dem Titel „Bludenz und die Welschen“ begleitete Pastella die fünfzig Gäste auf einem Rundgang und erzählte Geschichten: „Kulinarisch gab es mehrere
Rundgangs Geschichten über die Zuwanderung der Italiener in Bludenz erzählt. Das Thema war auch deshalb für mich spannend, weil ich hierzu einen biografischen Bezug habe.“ Geschichten und Desserts Bei den kulinarischen Stadtführungen wechselt das Thema jedes Mal, die Vor- und Hauptgerichte sowie die Desserts werden in dazu passenden Lokalen angeboten. So gab es bislang die Themen „Herzog Friedrich mit der leeren Tasche“ oder auch „Sagen, Legenden und Heiligengeschichten: Heimliches und Unheimliches“. Pastella bereitet sich jedes Mal minutiös auf die Führungen vor: „Ich habe zu Hause eine ganze Bibliothek an historischen Büchern, außerdem suche ich in Archiven nach Quellentexten oder recherchiere im Internet. Viele Dokumente werden ja online gestellt. Die Recherche ist etwas vom Schönsten, ich entdecke immer wieder neue Sachen und immer weitere Themenfelder erschließen sich.“ Seine Herangehensweise ist interdisziplinär, gerade die Verknüpfungen von unterschiedlichen Bereichen seien bereichernd.
Markus Pastella versteht es, die Teilnehmer der kulinarischen Stadtführung mit seinem profunden Sachwissen zu begeistern.
Stationen: im Schlosshotel Dörflinger, im Weinpunkt, in der Enoteca Cecconi, der Hauptgang wurde von
Angelo Benatti im Kellergewölbe des Turms der Laurentiuskirche präsentiert. Ich habe während des
Veränderungen aufzeigen Für die letzte Führung in diesem Jahr hat er sich mit dem Thema „Salz, Stoff und Schokolade“ mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert auseinandergesetzt: „Für mich ging es nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, sondern auch um das soziale Umfeld der Menschen. Ich möchte den Teilnehmern frühere
Lebenswelten begreiflich machen. Eines meiner Ziele ist es auch, Veränderungen aufzuzeigen. Manchmal haben sich Herrschaftsverhältnisse nicht geändert, sondern nur verschoben.“ Für nächstes Jahr ist der Themenbereich „Kunst im öffentlichen Raum“ geplant. Markus Pastella ist schon wieder eifrig am Recherchieren: „Es geht nicht nur um sakrale Malerei oder Bildhauerei, sondern auch die architektonische Gestaltung der Gebäude sowie Wandgemälde und Inschriften. Wenn die Hintergründe miteinbezogen werden, zeigen sich oft Umstände, die scheinbar nichts mit dem Artefakt als solchem zu tun haben.“ Der begeisterte Hobby-Historiker freut sich schon auf die nächste Führung: „Erwachsene hören gern Geschichten und ich erzähle gerne Geschichten – allerdings immer in einem historischen Kontext.“
MARKUS PASTELLA Geboren 26. Oktober 1962 Familie verheiratet mit Uli Wohnort Bürs Beruflicher Werdegang Diplomierter psychiatrischer Krankenpfleger, Fremdenführer Hobbys Lesen, Schreiben („Nachtwächtergeschichten“)
Anmeldungen für kulinarische Stadtführungen: Alpenregion Bludenz, Tel. 05552 30227. Bei Gruppen ab zehn Personen sind einzelne Führungen möglich.
Stimmungsvoller Abschluss des heurigen Marktjahres
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as Marktwesen hat in Bludenz eine lange Tradition. Dienten die Märkte in der Bezirkshauptstadt für die Bewohner der umliegenden Talschaften früher oft als einzige Möglichkeit zum Handel, so sind die Wochenmärkte und die drei großen Jahreshauptmärkte heute beliebte und gut besuchte Treffpunkte. Den Abschluss des Marktjahres bildet am letzten Wochenende vor Weihnachten traditionell der große Wintermarkt. Am Samstag und
Sonntag, 21. und 22. Dezember, wird dabei die Bludenzer Innenstadt wieder von nationalen und internationalen Marktfahrern belebt. An ihren Verkaufsständen findet man neben Leder- und Wollwaren auch allerlei Haushaltsartikel sowie Weihnachtsschmuck und italienische Spezialitäten. Wer auf dem Wintermarkt natürlich auch nicht fehlen darf, sind die heimischen Vereine. Sie sind auch heuer wieder zahlreich mit Handwerkskunst und Kulinarik vertreten.
Für den Wintermarkt ist es notwendig, Teile der Bludenzer Innenstadt, insbesondere die Werdenbergerund Wichnerstraße, zu sperren. Die lokalen Umleitungen sind ausreichend beschildert.
Großer Wintermarkt Samstag, 21 Dezember 8 bis 18 Uhr Sonntag, 22. Dezember 10 bis 17 Uhr Der Wintermarkt findet traditionell am Wochenende vor Weihnachten statt.
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Hermann-Sander-Straße 27a 6700 Bludenz • Tel. 05552 62204 Fax 05552 622049 • office@wenninger-gwh.at
Der Bludenzer Christkindlemarkt lädt heuer von 28. November bis 24. Dezember in die Mühlgasse ein.
Herrlicher Duft nach Glühwein und Küachle Wenn es abends früh dunkel wird und die Lichter die Altstadtgassen erleuchten, verwandelt der Bludenzer Christkindlemarkt die Mühlgasse von 28. November bis 24. Dezember einmal mehr in einen stimmungsvollen Treffpunkt mit vielfältigem Angebot.
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on 28. November bis 24. Dezember laden die Christkindlehäuschen bei Kulinarik, Tee und Glühwein zum vorweihnachtlichen Plausch in die Altstadt ein. Zudem präsentieren im wöchentlichen Wechsel Kreative ihre Handwerkskunst sowie selbstgefertigte Einzelstücke – insgesamt zwölf verschiedene Anbieter sorgen so für reichlich Abwechslung. Neben den kulinarischen Genüssen und den künstlerischen Handwerks-
produkten steht auch heuer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Familien im Vordergrund. So sind die Kleinen in der Adventzeit wieder dazu eingeladen, Kekse zu backen oder in der Schneiderwerkstatt selbst kreativ zu werden. Die Wartezeit auf das Christkind wird mit dem Basteln von Weihnachtskarten oder auch dem Nähen von Wärmekissen verkürzt. An den Wochenenden können die Kinder außerdem auf den
Bludenzer Christkindlemarkt Öffnungszeiten 28. November bis 24. Dezember Sonntag bis Mittwoch 11 bis 20 Uhr Donnerstag und Freitag 11 bis 21 Uhr Samstag 10 bis 20 Uhr Dienstag, 24. Dezember 10 bis 14 Uhr Die Kreativhüsle sind täglich von 14 bis ca. 18 Uhr geöffnet. Am Heiligabend bleiben sie geschlossen.
Live-Programm Freitag, 29. November, 18 Uhr Livemusik mit „Barfuaß ida Söck“ Freitag, 6. Dezember, 18 Uhr Livemusik mit „Falco Luneau“ Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr Gemeinsames Adventsingen mit dem Chor „Vrwäga“ Freitag, 13. Dezember, 18 Uhr Livemusik mit „Fish & Schnitzel“
Rücken der Ponys oder auf der Kutsche ihre Runden durch die Gassen drehen und im Anschluss die Zwergziegen vom Tiererlebnispfad Brand am Bludenzer Christkindlemarkt bestaunen. Livemusik und DJ-Sound Seit einigen Jahren besticht der Bludenzer Christkindlemarkt auch durch ein vielseitiges Abendprogramm. So verwandelt sich die Mühlgasse beispielsweise jeden Donnerstagabend bei „DJ, Punsch und Glühwein“ zum musikalischen Feierabend-Treffpunkt. Jeden Freitag erwartet die Besucher außerdem Livemusik auf der Christkindlemarkt-Bühne. Neben „Barfuaß ida Söck“ sind dabei auch „Falco Luneau“, der Chor „Vrwäga“ sowie „Fish & Schnitzel“ live in der Altstadt zu erleben. Ein Besuch rentiert sich somit auf jeden Fall.
Weitere Informationen Bludenz Stadtmarketing GmbH Tel. 05552 63621-258 E-Mail stadtmarketing@ bludenz.at Internet www.bludenz.at
Der Christkindlemarkt bietet auch in diesem Jahre in abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.
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Ob im Einzelunterricht oder in verschiedenen Ensembles, das Angebot an der Musikschule Bludenz ist sehr vielfältig.
Der Tanz hat sich in den letzten Jahren als Fixum im Musikschulangebot etabliert.
Nachhaltige Vermittlung von Werten Das 100-jährige Bestandsjubiläum der Städtischen Musikschule Bludenz wird im Laufe dieses Schuljahres mit einem umfangreichen und gleichsam vielfältigen Programmreigen musikalisch gefeiert.
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ie Städtische Musikschule Bludenz besteht heuer seit hundert Jahren und kann auf eine recht bewegte Geschichte zu- rückblicken. Erste Hinweise auf eine sogenannte Singschule und damit auf einen organisierten Musikunterricht finden sich bereits 1618 in Bludenz. Im 19. Jahrhundert entstand im Zuge der Industrialisierung und der damit einhergehenden Erstarkung der bürgerlichen Gesellschaft zunehmend das Bedürfnis nach musikalischer Betätigung, welche einerseits auf privater Ebene und andererseits in Vereinen verankert war. Im Dezember 1919 kam es schließlich zur formellen Beschlussfassung, eine Städtische Musikschule zu gründen. Der Unterricht fand im damaligen „alten Eichamt“ statt, bevor die Musikschule ins Rathaus und später ins alte Bauamt und schließlich in die Volksschule Mitte verlegt wurde. Kooperationen Thomas Greiner ist seit 18 Jahren Direktor an der Musikschule. Auch in diesem Zeitrahmen fanden grundlegende Veränderungen statt. So erfolgte neben dem klassischen Unterricht immer mehr eine Öffnung zur Popularmusik und zum Tanz im Unterricht. Obwohl immer mehr Musikschulen im Walgau, in Brand und in Bürs entstanden, werden aktuell 579 Schüler in 35 Fächern von
29 Lehrern unterrichtet. „Es finden nun auch vermehrt Kooperationen mit den Volksschulen statt. Der kreative Bereich schwindet an den Schulen immer mehr. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten etwas bewirken. So sind wir beispielsweise seit 2010 mit Angeboten im Unterricht der Volksschule Obdorf aktiv. Aktuell praktizieren wir Musikschulunterricht in den ersten und zweiten Klassen als Tandemunterricht mit der jeweiligen Klassenlehrerin. Durch dieses Angebot ermöglichen wir vielen Schülern einen niederschwelligen und kostenfreien Zugang zu aktiver Musik“, erklärt Greiner.
tevermögen zu lernen, damit ein Erfolg erzielt werden kann. Wir wollen den Kindern neben einem technischen Musikverständnis auch soziale Werte mitgeben. Es geht uns nicht nur um Fertig-
keiten, sondern auch um menschliches Wachstum“, führt Greiner weiter aus. Er habe die Erfahrung gemacht, dass Musikunterricht einen nachhaltigen Aspekt beinhaltet. Vielfach werde von ehemaligen Schülern ein paar Jahre eine Pause beim Musizieren eingelegt und später wieder damit begonnen. Es sei ein erklärtes Ziel der Musikschule, Menschen grundsätzlich auf einen musikalischen Weg zu bringen. Dieser zukunftsweisende Aspekt dürfe nicht unterschätzt werden. Investition in Bildung Über die Bedeutung von Musikschulen und Kultur meint Greiner: „Heute ist Bildung, hier im Speziellen die Musikschule, wenn sie für breitere Bevölkerungskreise zugänglich und finanziell leistbar sein soll, auch nie ein Aktivposten, sondern immer eine Investition der Allgemeinheit in die Bildung. Im Moment wird wohl kaum jemand in Vorarlberg die Existenz von Musikschulen infrage stellen, doch der Spagat zwischen Leistbarkeit und Finanzierbarkeit wird immer größer. Was aber finanztechnisch als ‚Abgang‘ bezeichnet wird, sollte vielmehr bildungspolitisch als eine Investition in Bildung und Kultur gesehen werden. Schließlich ist es die ‚Kultur‘ – im weitesten Sinn – die unser Menschsein definiert. Oder wie sagte der frühere deutsche Bundespräsident Rau: Kultur ist kein Sahnehäubchen, sondern die Hefe im Teig.“
Nachhaltiger Aspekt Eine weitere Entwicklung sei in der Diskrepanz zwischen musikalischer Hochleistung von Musikern im Berufsalltag und dem musikalischen Niveau der breiten Masse zu sehen, hier habe sich die Schere in den letzten Jahren deutlich geöffnet. „Ein entscheidender Einfluss ist durch das Aufkommen der neuen Medien und das umfassendere Freizeitangebot spürbar. Die Konzentrationsspannen der Kinder werden immer kürzer. Musikschulunterricht muss nunmehr in kleinen Häppchen angeboten werden. Dabei ist es wichtig Durchhal-
100 Jahre Musikschule Bludenz
Saal im Schulpark Schüler bieten ein abwechslungsreiches Programm. Eintritt frei.
sieben Musikschulen des Bezirks Bludenz. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lions Club Bludenz. Eintritt: VVK € 20,– / € 10,– | AK € 22,– / € 11,–
Freitag, 13. Dezember, 17 Uhr
Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr
Donnerstag, 28. November, 19 Uhr
Buntes Konzert
Weihnachtskonzert der Städtischen Musikschule Remise Bludenz Das traditionelle Weihnachtskonzert der Musikschule. Eintritt frei. Mittwoch, 1. Jänner, 17 Uhr
Neujahrskonzert des Jugendsinfonieorchesters Stadtsaal Bludenz Bereits zum 26. Mal musizieren rund 70 Jugendliche aus den
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Buntes Konzert Saal im Schulpark Schüler bieten ein abwechslungsreiches Programm. Eintritt frei. Donnerstag, 5. März, 15 Uhr
Die Jugend musiziert für Senioren Senecura An diesem Nachmittag sind Bewohner der Senecura und Senioren zu einem Nachmittags-
konzert eingeladen. Anmeldung erforderlich! Samstag, 28. März, 15 und 17 Uhr
„Orchesterolympiade“ des Städtischen Orchesters
Landesberufsschule Ein musikalisch-sportlicher Spaß für die ganze Familie von Matthias Bamert mit dem Städtischen Orchester Bludenz unter der Leitung von Nikolaus Pfefferkorn. Eintritt: Vorverkauf 13 Euro/ 7 Euro/ 3 Euro; Abendkassa 15 Euro/ 8 Euro/ 4 Euro
Türen für Informationen, Mitmachen, Ausprobieren, Vorführungen. Auch für das eibliche Wohl wird gesorgt! Eintritt frei. Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr
Open-Air-Konzert Fußgängerzone Altstadt Bludenz Ensembles der Musikschule Bludenz sowie Gäste aus den benachbarten Musikschulen im Bezirk werden die Altstadt zum Klingen bringen! Eintritt frei.
Samstag, 25. April, 14 bis 17 Uhr
Freitag, 15. Mai, 18 Uhr
Ein Haus voller Musik
Tanzaufführung
Musikschule Bludenz Der traditionelle „Tag der offenen Tür“ – die Musikschule öffnet ihre
Stadtsaal Die Tanzklassen von Racquel Del Rosario und Gloria Juriatti prä-
sentieren ihre Arbeit. Eintritt: Freiwillige Spende. Donnerstag, 28. Mai
Kunterbunt
Stadtsaal Von Gabriele Fehrs und Markus Voigt – ein Musicalprojekt der Musikschule und der Bludenzer Volksschulen. Eintritt frei. Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr
Festliches Schlusskonzert und Festakt „100 Jahre Musikschule Bludenz“ Stadtsaal 100 Jahre sind wahrlich ein Anlass zum Feiern! Aus diesem Grund präsentiert sich die Schule diesmal in einem größeren Rahmen und lässt sich feiern. Eintritt: Freiwillige Spende.
e5-Aktivitäten werden weiter ausgeweitet Mobilität und Umweltthemen stehen in Bludenz stark im Fokus. So soll die Radfreundlichkeit erhöht und die Stadtbusflotte auf Hybridantrieb umgestellt werden. Parallel dazu tragen Stofftragetaschen und Repair Café zur Abfallvermeidung bei.
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ie Aktivitäten des e5-Energieteams Bludenz nehmen immer mehr Fahrt auf. Das im letzten Jahr eröffnete Repair Café etwa zählt zu den meist besuchten im Land. Rund 60 Prozent der vorbeigebrachten Kleingeräte konnten die freiwilligen Helfer wieder instand setzen und somit einen wertvollen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten. Auch in Sachen Elektromobilität konnten bereits erste Teilerfolge verbucht werden: So wird seit diesem Sommer die innerstädtische Straßenreinigung von einem E-Mobil unterstützt und auch der städtische Dienstfahrzeug-Pool wurde um ein Elektroauto aufgestockt. Energiemeisterschaft Ein weiteres wichtiges Projekt konnte in diesem Herbst gestartet werden: die Energiemeisterschaft für Kindergärten. Dabei werden in den Bludenzer Kindergärten Energiesparpotenziale ausfindig gemacht und gezielte Energiesparmaßnahmen umgesetzt. Die Themen Unwelt und Energie sollen künftig auch verstärkt in den Bludenzer Volksschulen behandelt werden. Eine erste Evaluierung zur Projektentwicklung läuft bereits. In Sachen Mobilität soll das Augenmerk künftig verstärkt auf die Radfreundlichkeit gelegt werden. So ist etwa eine Förderung für Lastenrä-
der und Radanhänger angedacht. Mit solcherlei Maßnahmen soll das umweltfreundliche Mobilitätsverhalten in der Bevölkerung gefördert werden. Auch bei der Neugestaltung des Sparkassenplatzes als innerstädtischem Verkehrsknotenpunkt soll die Radfreundlichkeit keine unwichtige Rolle spielen. Die Anbinung zwischen den bereits bestehenden Fahrradstraßen St.Anna-Straße und Schillerstraße soll dabei in die Planung miteingebunden werden. Stofftragetaschen Einen wichtigen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcen-
schonung bildet die Umsetzung der „plastikfreien Innenstadt“. Mit
Wir konnten im letzten Jahr schon sehr viel von unserer e5-Agenda in die Tat umsetzen.
Karl Thaler, Umweltbeauftragter der Stadt Bludenz
dem Inkraftreten des Verbots für nicht-abbaubare Plastiksackerln
Bei der anstehenden Neugestaltung des Sparkassenplatzes soll der Radverkehr in besonderem Maße Berücksichtigung finden.
ab 1. Jänner 2020 wird es in Kooperation mit der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGE) Bludenz und dem Stadtmarketing in den Innenstadt-Geschäften künftig nur noch Stofftragetaschen geben. Die umweltfreundlichen Tragetaschen werden von der bekannten Bludenzer Künstlerin Christine Lederer designt. Hybridbetriebene Busse Ein weiteres wichtiges Projekt, das sich bereits in der Umsetzung befindet, ist die Umstellung der Stadtbusflotte auf Hybridantrieb. Die ersten hybridangetriebenen Busse sollen schon im Frühjahr 2020 auf den
Bludenzer Straßen unterwegs sein. „Wir konnten im letzten Jahr schon sehr viel von unserer e5-Agenda umsetzen. Trotzdem gibt es noch zahlreiche wichtige Themen, wie etwa die sanfte Mobilität oder die Bereiche Abfall, Umwelt und Energie, die uns auch in Zukunft noch stark beschäftigen werden. Wir als e5-Gemeinde sehen es als unsere Aufgabe, diese Maßnahmen kontinuierlich umzusetzen, um damit Bludenz und seinen Bewohnern zu einer verbesserten und nachhaltigen Lebensqualität zu verhelfen“, so Karl Thaler, Umweltbeauftragter der Stadt Bludenz und Mitglied des e5Energieteams.
Der städtische Fuhrpark wurde im vergangenen halben Jahr mit einem E-Mobil für die Straßenreinigung (im Bild vorne) sowie einem Elektroauto aufgerüstet.
Mit scharfem Sinn für hochwertige Dienstleistungen Bitsche Augenoptik und Hör-akustik ist der Ansprechpartner, wenn es um gutes Sehen und Hören geht. Simon und Thomas Bitsche kümmern sich mit ihren Mitarbeitern um bestens angepasste Brillen, Kontaktlinsen und Hörgeräte. Gut sehen Von der Sehstärkenüberprüfung über die fachgerechte Stil- und Typberatung bis hin zur Spezialkontaktlinse. Bitsche hat für jeden Bedarf den richtigen Ansprechpartner im Team. Mit dem Fokus auf Regionalität und Qualität sucht das Team von Simon und Thomas Bitsche die passenden Produkte für seine Kunden aus. Immer einen Schritt voraus ist das Motto. So kümmert sich Jennifer Bitsche, Österreichs bekannteste Eyewear Bloggerin, auf den internationalen Messen um die neuesten Trends im Bereich der Brillenmode. Gut hören Viel Einfühlungsvermögen braucht es im Bereich der Hörgeräteakustik. Daher setzt die Unternehmerfamilie nicht nur auf modernste Messtechniken, sondern vor allem auf das fachliche Know-how der Mitarbeiter. Mittlerweile kümmern sich drei Hörgeräteakustikmeister, zwei Gesellen und ein Lehrling um
das Geschäftsfeld der Hörgeräteakustik. Als unabhängiger Hörakustiker hat Bitsche Zugriff auf alle namhaften Hersteller wie Phonak, Siemens und GN Resound. Vom aufladbaren Hörsystem bis hin zum Smartphone-fähigen Hörgerät hat der Familienbetrieb alles im Programm. Auch im puncto Preis ist bei Bitsche alles möglich, denn es gibt Hörgeräte zum Kassentarif, die keine Aufzahlung für den Kunden bedeuten. Einen großen Vorteil bringt zusätzlich das kostenlose Testen von Hörsystemen. So findet das Spezialistenteam für jeden Anspruch die passende Hörlösung.
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Arbeitsschutz Auch der individuell angepasste Arbeitsschutz zählt bei Bitsche Augenoptik und Hörakustik zu den Geschäftsfeldern. Seit über 10 Jahren gibt es optische Schutzbrillen, individuell angepassten Gehörschutz und Bildschirmarbeitsplatzbrillen. Eine Besonderheit liegt im Vor-Ort-Service, wel-
chen Bitsche Augenoptik und Hörakustik anbietet. Sämtliche Messungen können in den Betrieben vor Ort durchgeführt und die Produkte individuell angepasst werden. So haben Partnerfirmen nur einen Ansprechpartner, um die Augen und Ohren der Mitarbeiter optimal zu schützen.
Lehrlingsausbildung Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat sich die Unternehmerfamilie dazu entschlossen, Lehrlinge auszubilden. Mittlerweile zählt Bitsche zu den größten Lehrlingsausbildern im Bereich der Augenoptik und Hörakustik in Vorarlberg. Die Lehrlingsausbildung war
auch einer der Gründe, weshalb das Unternehmen zu Vorarlbergs erfolgreichstem Familienunternehmen 2019 gekürt ANZEIGE wurde.
Bitsche Optik GmbH Brillen . Kontaktlinsen . Hörgeräte www.bitsche-optik.at Bahnhofstraße 4, 6700 Bludenz Walgaustraße 18, 6712 Thüringen, Bahnhofstraße 3, 6850 Dornbirn Inhaber: Simon und Thomas Bitsche
Top-Beratung und -Serviceleistungen sind für Bitsche Augenoptik & Hörakustik wichtig.
Fotos: Bitsche Optik
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Kultur.LEBEN lockt mit zahlreichen Höhepunkten Außergewöhnliche Kulturreihe der Caritas startet in ein neues Veranstaltungsjahr. Langjährige Wegbegleiter engagieren sich dabei 2020 ebenso für den guten Zweck wie neue Künstler.
„Heiliger Bimbam“ heißt es in der Bludenzer Altstadt heuer wieder vom 22. bis 24. November.
Weihnachtsmarkt mit besonderem Flair
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ereits zum vierten Mal findet heuer ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art in der Bludenzer Altstadt statt. Im Bayrischen Garten und in der Rathausgasse zeigen von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. November, Aussteller zeitgemäße und qualitativ hochwertige Produkte aus der Region. Kunsthandwerk und Kulinarik Unter dem Motto „Heiliger Bimbam“ präsentiert der Weihnachtsmarkt Kunsthandwerk und Kulinarik abseits des üblichen Angebots. Die angebotenen Waren werden von lokalen Einzelproduzenten und Kleinbetrieben hergestellt. Im Ambiente des kastanienbewachsenen Innenhofs dürfen sich die Besucher dabei auf Besonderes, Seltenes
und Kreatives freuen. Neben den Marktständen mit ihren regionalen Köstlichkeiten sorgt zudem eine musikalische Umrahmung für die richtige Stimmung. Auch heuer präsentiert sich der „Heilige Bimbam“ als ein Weihnachtsmarkt zum Genießen, Staunen und Verweilen. Der „Heilige Bimbam“ ist eine Veranstaltung von Isolde Adamek (Sörecycling) und Christoph Marcabruni (Weinpunkt).
Heiliger Bimbam Freitag, 22. November 14 bis 19 Uhr Samstag, 23. November 10 bis 17 Uhr Sonntag, 24. November 10 bis 17 Uhr
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ie Reihe Kultur.LEBEN Reihe bringt 2020 wieder jede Menge hochkarätige Stars ins Ländle. Mit interessanten Vorträgen, ausgefallenen Lesungen und Konzertabenden bietet das Programm im kommenden Jahr Kulturgenuss auf höchstem Niveau. Gleich zum Auftakt darf man sich auf ein Wiedersehen mit Klaus Maria Brandauer freuen. Der renommierte österreichische Theaterschauspieler wird am Freitag, 10. Jänner, in der Remise Bludenz eine szenische Lesung aus Faust geben. Musikalisch umrahmt wird der Abend durch Arno Waschk am Klavier. Neue „Buhlschaft“ in Bludenz Neben langjährigen Kultur.LEBEN-Wegbegleitern wie dem Pianisten Yunus Kaya, dem Artis Quartett Wien, dem Schriftsteller Michael Köhlmeier oder auch Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge darf man sich im kommenden Jahr auch auf neue Künstler freuen. Besonders gespannt sein darf man hier auf das Gastspiel von Schauspielerin Caroline Peters. Zusammen mit Rainer Honeck und Christopher Hinterhuber wird die neue „Buhl-
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Caroline Peters ist am 29. Februar zu Gast bei Kultur.LEBEN.
schaft“ der Salzburger Festspiele am Samstag, 29. Februar, einen literarisch-musikalischen Abend gestalten. Für alle, die zu Weihnachten Kulturgenuss schenken möchten, gibt es bereits jetzt die Möglichkeit ein Kultur.LEBEN-Abonnement zu erstehen. Mit dem Abo können alle 15 Veranstaltungen der kommen-
den Saison besucht werden und zudem unterstützt man mit dem Kauf auch noch die gute Sache. Denn alle Künstler dieser Veranstaltungsreihe engagieren sich mit ihrem Auftritt für den guten Zweck. Sie verzichten allesamt auf ihre Gage und ermöglichen damit den Waisenkindern des „Hanna Teshomes Waisenhauses“ in Äthiopien nicht nur ein Zuhause, sondern auch den Zugang zu Bildung. „Damit erleben die Kinder eine entscheidende und positive Wendung in ihrem Leben“, erklärt Maria Müller, Initiatorin und Herzstück der Kultur.LEBEN-Reihe. Neben den Künstlern gebührt ein großer Dank auch den Sponsoren und Unterstützern der Charity-Veranstaltungen, allen voran der Stadt Bludenz und der Gemeinde Nüziders, die jedes Jahr aufs Neue die Rahmenbedingungen für die Auftritte schaffen. Kartenvorverkauf Der Vorverkauf (Abonnement: 300 Euro) ist ab sofort bei allen Vorarlberger Hypo-Filialen, dem Tourismusbüro Bludenz (Rathausgasse 4) sowie im Gemeindeamt Nüziders möglich.
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Produktionsschule Bludenz Spitalgasse 14, 6700 Bludenz Tel. 05574 542 54 2210 www.integra.or.at
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10–22 Uhr
Ein Kindheitswunsch, der in Erfüllung ging Konditor Mario Kurzamann übernahm heuer das traditionsreiche Café Fritz. Für den Klostertaler ist das Lokal mit dem Charme eines Wiener Kaffeehauses inmitten der Bludenzer Altstadt mit einigen schönen Kindheitserinnerungen verbunden.
I
n Bludenz hat eine Konditorei wiedereröffnet: das Café Fritz. Dieses Café wurde zuvor vier Generationen lang von der Familie Fritz geführt. Mit Mario Kurzamann konnte ein würdiger Nachfolger gefunden werden, der über eine breit gefächerte Ausbildung verfügt. Mit großer Leidenschaft widmet sich der Konditor seinen Kuchen- und Tortenkreationen, die bei den Gästen für einen unverwechselbaren Genuss sorgen. Seit der Eröffnung hat sich über die Sommermonate ein Stammpublikum etabliert, das nicht nur das Café, sondern auch den Gastgarten rege nutzt. Wie entstand bei Ihnen der Wunsch, Konditor zu werden?
Kurzamann Die Liebe zum Backen liegt bei uns in der Familie. Mein Vater ist Koch, er hat auch bei uns zu Hause immer gebacken, am liebsten Malakoff-Torte. Diese Kindheitserfahrungen haben mich sehr geprägt und es entstand der Wunsch, Konditor zu werden.
Café Fritz Mühlgasse 14 Tel. 05552 62164 Internet www.cafe-fritz.com Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr
Nach einer Lehre im Café Schnell in Feldkirch konnte ich in der Konditorei Groissböck in Wien weitere Erfahrungen sammeln. Es folgten dann eine Stelle als Demi-Chef der Patisserie im Burghotel Oberlech und als vorläufig letzte Station das vegetarische Gourmet-Restaurant Tian in Wien, das von dem bekannten Küchenchef Paul Ivic geleitet wird. Weshalb fiel Ihre Wahl auf das Café Fritz in Bludenz?
Kurzamann Auch diese Wahl ist mit Kindheitserinnerungen verbunden. Das Café Fritz hat mir schon in meiner Kindheit sehr gut gefallen – sowohl von der Größe als auch vom Ambiente her. Es verbindet den Charme eines Wiener Kaffeehauses mit modernen Elementen. Ich habe schon immer gesagt, wenn ich einmal in Bludenz ein Café übernehmen sollte, dann wäre dies das Café Fritz. Ich freue mich, dass dieser Wunsch Wirklichkeit geworden ist.
Konditor Mario Kurzamann und das Café Fritz-Team.
Pralinen, die ich aus der Schweiz beziehe. Natürlich fertige ich gern Torten zu bestimmten Anlässen wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagen an. Da gehe ich gern auf individuelle Wünsche der Kunden ein, denn in diesem Bereich ist meine Kreativität gefragt. Es gibt bei uns auch hausgemachte Gulaschsuppe, Chili con Carne und diverse Salate. Alles wird selber gemacht.
Worin besteht Ihr Angebot?
Kurzamann Die beliebte Giraffentorte blieb im Angebot, neu hinzugekommen sind Kreationen wie Trüffel- und Eierlikörschnitte oder eine Himbeer-SchokomousseTorte. Auch unsere Haustorte, die Zitronentarte, kommt sehr gut an. Eine Besonderheit bilden exklusive
Wie gefällt Ihnen die Geschäftslage in der Mühlgasse?
Kurzamann Ich fühle mich sehr wohl hier. Der Mühlgässler-Verein, der aus Geschäftsleuten in der Mühlgasse besteht, hat mir sehr geholfen. Es besteht ein guter Zusammenhalt, was sehr hilfreich ist.
So haben wir auch gemeinsam an Events wie dem Streetfood-Festival und der Programmreihe Beats & Beer teilgenommen. Es gibt übrigens am Samstag auf Reservierung den „Mühlgässle Frühstücksbrunch“ mit einer reichhaltigen Auswahl aus Produkten wie Joghurt, Müsli, Brötchen, Lachs, hausgemachten Mehlspeisen und Hefezopf. Welche weiteren Pläne möchten Sie umsetzen?
Kurzamann Eigentlich bin ich recht glücklich, dass ich nun hier in diesem Café mein Metier ausüben kann. Im Winter möchte ich gerne den Gastgarten geöffnet halten, indem ich ihn mit Heizkanonen und Decken ausstatte. Um die Gäs-
te gegen die Kälte zu rüsten, wird Glühwein und selbst gemachter Waldbeerpunsch angeboten werden. Und ich werde auch weiterhin mein Bestes geben – das ist mir ganz wichtig.
Mario Kurzamann Geboren 11. April 1994 Familie ledig Wohnort Klösterle Beruflicher Werdegang Konditorlehre Café Schnell, Feldkirch, Bürokaufmann-Lehre bei Tomaselli-Bau, Nenzing, Konditorei Groissböck, Wien, Burghotel Oberlech, Gourmetrestaurant Tian, Wien Hobbys Skifahren, Reisen, Freundschaften pflegen
HINGUCKER: Optiker überrascht mit einzigartigem Konzept Hingucker ist der erste EYEWEAR CONCEPT STORE in Vorarlberg und zeigt damit ein innovatives und zugleich unvergleichbares Konzept. Wie in einem schönen Magazin, mit dem Fokus auf BRILLEN, werden verschiedene Themen geboten, wie Interior, Beauty, Bücher, Schmuck und kleine Feinheiten. Hingucker – Das Schöne Sehen – spiegelt die zwei Welten EYEWEAR und LIFESTYLE wider und bietet ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Regionalität Das Ziel ist es, zu inspirieren und Schönes sichtbar zu machen. Vor allem der Fokus auf regionale Produkte wird im Hingucker gelebt. So finden sich neben Vorarlbergs erster Brillenmarke Food-Trends wie die Gewürze von Frau Kaufmann aus dem Bregenzerwald oder Gin und Whiskey von der Destillerie Keckeis aus Rankweil. Genauso hat der Concept Store für die kalte Jahreszeit wärmende Produkte, denn man findet De-
cken und Polster von David Fussenegger aus Altach für Groß und Klein. Die Weihnachtszeit steht vor der Türe und die Hingucker-Mitarbeiter haben bereits besondere, regionale Geschenksideen vorbereitet. Events Tolle Events lassen das neue Konzept hochleben und so sind am Donnerstag, 12. 12. 2019 die Firma Gloryfy aus Tirol und am Donnerstag, 28.11.2019 Harald Keckeis von der Destillerie Keckeis aus Rankweil zu Gast im Hingucker. Jeweils von 17 bis 21 Uhr haben Kunden die Möglichkeit, Lieferanten und Produkte kennenzulernen und interessante GeANZEIGE spräche zu führen.
HINGUCKER Eyewear Concept Store Werdenbergerstraße 17 6700 Bludenz www.hingucker.at
Ganz neu bietet der Hingucker nun auch seinen eigenen Onlineshop.
Das eigene Brillenlabel wird von Freunden und Mitarbeitern präsentiert.
Fotos: Hingucker
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Ein feuriges 150-jähriges Jubiläum Im Oktober 1869 war die Freiwillige Feuerwehr Bludenz gegründet worden. Das 150. Jubiläumsjahr wird mit einem Fest im Juli 2020 gefeiert. Bereits Mitte Dezember wird das „Jubiläumsgeschenk“, ein neues Rüstlöschfahrzeug, angeliefert.
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ie Feuerwehr Bludenz befindet sich derzeit mitten in ihrem 150. Jubiläumsjahr. Die „organisierte Feuerbekämpfung“ hat in der Bezirkshauptstadt aber eine viel längere Geschichte. Als die Feuerwehr Bludenz im Oktober 1869 als sechste Wehr im Land gegründet wurde, war die „organisierte Feuerbekämpfung“ in Bludenz eigentlich schon über 350 Jahre alt. So hatte man bereits mit der Feuerordnung vom 16. Dezember 1513 eine „Feuerbekämpfungsmannschaft“ ins Leben gerufen und namentlich Männer zur Bekämpfung allenfalls entstehender Brände bestellt. Grund dafür waren sicherlich die großen Feuersbrünste, die die Stadt heimgesucht und teilweise in Schutt und Asche gelegt hatten. Mit der Zeit trat aber überall eine allgemeine Gleichgültigkeit im Löschwesen ein, bis einige wackere Männer gegen diese Nachlässigkeit vorgingen. Wegbereiter der freiwilligen Feuerwehren waren die Turngesellschaften. Auch in Bludenz kamen die Gründer der Feuerwehr aus ihren Reihen. Im Oktober 1869 wurde das Turner-Rettungskorps in den Verein „Bludenzer FeuerwehrRettungsabtheilung“ umbenannt. Ihm gehörten 20 Mann an, Johann Haßlwanter war ihr Hauptmann. 70 aktive Kameraden Auch heute noch stellen sich rund 70 engagierte Männer und seit Kurzem auch zwei Frauen in den
Seit 30 Jahren ist man vermehrt um den eigenen Nachwuchs bemüht.
Bei verschiedensten Einsätzen sind die freiwilligen Helfer im Einsatz.
Dienst des Nächsten. Sie alle stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr auf Abruf, um im Ernstfall sofort einsatzbereit zu sein. Neben der aktiven Mannschaft gehören derzeit 15 Passivmitglieder sowie 15 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren der Feuerwehr Bludenz an. Die Jugendfeuerwehr ist in Bludenz vor knapp 30 Jahren implementiert worden. Seither ist sie die Kaderschmiede der städtischen Wehr. Nicht weniger als die Hälfte der derzeitigen Aktivmannschaft hat in der Feuerwehrjugend begonnen. Somit trägt die hauseigene Nachwuchsförderung wesentlich zur Aufrechterhaltung einer einsatzstarken Truppe bei. Waren die Löschgeräte in den Anfängen zunächst in einem Gebäude
beit mit den umliegenden Feuerwehren großgeschrieben. Der Fuhrpark, bestehend aus neun Fahrzeugen, verfügt unter anderem über eine Drehleiter, auch Hubrettungsgerät genannt, sowie ein Schweres Rüstfahrzeug mit Kran, das bei Lkw-Unfällen oder Zwischenfällen mit der Eisenbahn zum Einsatz kommt. Auch Langzeitatemgeräte gehören zum Equipment der Bludenzer Wehr.
in der Sturnengasse untergebracht, so erfolgte bereits im Jahr 1883 die Übersiedlung der Freiwilligen Feuerwehr in das damals neu erbaute Spritzenhaus an der Spitalgasse, wo es sich bis heute befindet. Die Bedeutung des Standortes Bludenz wird auch dadurch deutlich, dass Bludenz die erste Feuerwehrschule des Landes war. So wurden bis zum Bau der Landesfeuerwehrschule in Feldkirch im Jahr 1985 zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen in der südlichsten Bezirkshauptstadt abgehalten. Noch heute erfüllt man als Stützpunktwehr wesentliche Aufgaben auch über die Stadtgrenzen hinaus. Gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr Getzner ist man etwa bei Gefahrguteinsätzen die Anlaufstelle im Bezirk. Aber auch sonst wird die Zusammenar-
Landesbewerb im Juli 2020 Im Rahmen des Jubiläumsjahres wurden heuer bereits der Bezirkswissenstest der Jugendfeuerwehren sowie eine Atemschutzleistungsprüfung in Bludenz abgehalten. Mit der Teilnahme an einigen Zusatzübungen zeigten sich die Florianis ebenso aktiv wie bei einer gemein-
samen Schiffsausfahrt auf dem Bodensee im Oktober. Als Höhepunkt und feierlicher Abschluss findet am ersten Juliwochenende 2020 ein großes Jubiläumsfest statt. Dieses nimmt am 4. Juli mit dem Landesbewerb, bei dem die hiesigen Wehren um den begehrten Goldenen Helm rittern, seinen Anfang. Tags darauf finden die feierliche Fahrzeugsegnung des neuen Rüstlöschfahrzeugs mit Tunnelausrüstung (RLF-T) sowie ein zünftiger Frühschoppen statt. Das neue Auto ersetzt das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug, das seit 33 Jahren im Dienst steht. Bereits in rund einem Monat, sprich Mitte Dezember, wird das neue Einsatzgefährt in Bludenz eintreffen und die Wehrmänner und -frauen bei ihren künftigen Einsätzen unterstützen.
Aus der Geschichte: 150 Jahre Feuerwehr Bludenz
1898: Die Mannschaft mit der Abprotzspritze.
1882: Die Mannschaft der Feuerwehr Bludenz vor dem Gerätehaus.
1999: Der eindrucksvolle Fuhrpark der Bludenzer Wehr.
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1910: Dampfspritze.
1949: Die Einsatzfahrzeuge samt ihren Fahrern.
2019: Einsatzübung mit Drehleiter.
Rudigier Trockenbau: Aus zwei macht 28 Was vor 20 Jahren als Sohn-Vater-Betrieb in Silbertal begann, hat sich heute in Bludenz zu einem erfolgreichen Mittelbetrieb entwickelt. Im Jubiläumsjahr soll der Wunsch nach einem eigenen Firmengebäude in Erfüllung gehen.
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as heute als eine vorarlbergweite Erfolgsgeschichte angesehen werden kann, fand vor 20 Jahren mit viel Unternehmergeist und Mut seinen Anfang. „Im Alter von 28 Jahren hatte ich mich damals entschieden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen“, schildert Markus Rudigier, Geschäftsführer von Rudigier Trockenbau, die Anfänge seines erfolgreichen Unternehmens. Mit einem Mitarbeiter – seinem Vater Alfred – und in einem kleinen Büro startete Rudigier in seinem Heimatort Silbertal durch. „Wir stießen da eigentlich noch in eine Marktlücke, gab es doch im gesamten Montafon keinen Trockenbauer“, führt Ru-
digier aus. „Ich ging anfangs zum Gründerservice und anschließend zu mir bekannten Zimmereien. Da habe ich gefragt, ob ich ein paar Häuser machen kann. Und so ist das gewachsen.“ Obwohl die Auftragslage von Anfang an sehr gut war und schnell ein treuer Kundenstock aufgebaut werden konnte, gab es Rückschläge. „Gleich zu Beginn der Selbstständigkeit gingen zwei Unternehmen, denen ich schon zugearbeitet hatte, Konkurs“, so Rudigier. „Somit blieb für uns auch die Bezahlung aus.“ Bereits fünf Jahre später aber, mittlerweile mit zehn Mitarbeitern, wurde ein eigenes Firmengebäude errichtet, bevor auch dieses 2014
zu eng wurde. „Dazu kam auch noch, dass wir uns bereits einen großen Kundenstock im Großraum Bludenz aufgebaut hatten und hier immer lange Anfahrtswege zurücklegen mussten“, erzählt Rudigier. So wurde in der Bludenzer Austraße eine Büroräumlichkeit mit Lager angemietet, womit 45 Prozent der Fahrkosten eingespart werden konnten. „Ich musste mich aber schon sehr überwinden, aus Silbertal hinauszugehen“, sagt Rudigier. „Das ist schließlich meine Heimatgemeinde, welche auch froh um die Steuern war.“ Heute hat das Unternehmen bereits die 5-Millionen-Marke geknackt und 28 Mitarbeiter sowie rund 30
Den Anfang machte Markus Rudigier mit seinem Vater Alfred Rudigier.
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Leasingarbeiter: „Ich habe eigentlich immer gesagt, dass bei zehn Mitarbeitern Schluss ist, ansonsten soll mir einer eine reinhauen“, sagt er lachend und führt aus: „Das hat man wohl vergessen.“ Großer Rückhalt der Familie Besonders dankbar ist der zweifache Familienvater seiner Frau Margit Rudigier. „Der große Erfolg ist auch Verdienst von Margit, die mich immer unterstützt hat und der Ruhepol hinter mir ist“, so Rudigier. Auch seine beiden Kinder beginnen sich langsam im Unternehmen zu engagieren. „Mein Sohn ist gerade 14 Jahre alt und kommt jetzt bald mal schnuppern zu uns“, informiert der Geschäftsführer: „Vielleicht tritt ja eines meiner zwei Kinder einmal in meine Fußstapfen.“ Als besonderes Highlight seiner Zeit im Unternehmen sieht Rudigier einen seiner Mitarbeiter: Alwin Nesler. „Alwin war einer der ersten Mitarbeiter und ist mir bald schon 20 Jahre treu“, führt Rudigier stolz aus. Weiter ist ein besonderer Stolz des Firmenchefs die Lehrlingsausbildung im Betrieb: „2015 wurden wir dafür auch mit ‚Österreichs bester Lehrbetrieb‘ ausgezeichnet.“ Die Mitarbeiter seien allgemein der wesentliche Bestandteil von Rudigier Trockenbau, so der Silbertaler. „Am Anfang dachte ich, dass ich die Büroarbeiten noch alle alleine machen kann, wie das so oft ist bei Einzelunternehmern“, schildert Rudigier. „Jetzt sind wir schon zu viert im Büro.“ Die Arbeiter seien aber am wichtigsten für ein Unternehmen. „Die Arbeit vor Ort muss pas-
sen, denn daran werden wir auch gemessen“, so Rudigier. Seit Kurzem wurde die Firma nun auch zum Sponsor. „Vor drei Jahren hat man bei uns nachgefragt, ob wir nicht einen Verein unterstützen wollen“, sagt der Geschäftsführer des landesweit präsenten Unternehmens. „Seither sind wir Sponsor des FC Schruns, TSV Altenstadt, Austria Lustenau und des WSV Silbertal.“ Für das Jubiläumsjahr will sich das Unternehmen ein besonderes Geschenk machen – einen neuen Standort im Großraum Bludenz. „Wir sind noch auf der Suche nach einer passenden Fläche, im Winter 2019/2020 sollte das aber klappen“, so Rudigier abschließend.
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Markus Rudigier kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken.
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KULTURELLE HÖHEPUNKTE IN DER REMISE NOVEMBER & DEZEMBER 2019
JÄNNER & FEBRUAR 2020
Freitag, 15. November, 20 Uhr Yasmo & Die Klangkantine Support: Kerosin95
Freitag, 21. Jänner, 19.30 Uhr Kultur.LEBEN: Klaus Maria Brandauer Samstag, 18. Jänner, 20 Uhr Konzert: Unter der Laterne
Dienstag, 26. November, 20 Uhr DiskursDirekt: Macht und Verantwortung des Europäischen Parlaments
Freitag, 24. Jänner, 19.30 Uhr Kultur.LEBEN: Artis Quartett
Freitag, 27. November, 20 Uhr Kabarett: Git’s Jo Ned! Mit Anna Neuschmid und Manfred Kräutler Freitag, 29. November, 20 Uhr Fremde.Nähe: Gema 4
Donnerstag, 30. Jänner, 20 Uhr Kabarett: Gabi Fleisch „Nägl mit Köpf“ Samstag, 1. Februar, 19.30 Uhr Kultur.LEBEN: Oberton String Quartett Donnerstag 6. Februar, 20 Uhr Fremde.Nähe: Boban Marcovic Orkestar
Samstag 30. November, 20 Uhr Female Voices: Paenda
Freitag, 14/ Februar, 20 Uhr Female Voices: Iris Gold
Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr Hl.-Kreuz-Kirche: CHÖRIG
Freitag, 28. Februar, 15 Uhr Kindertheater: Das kleine Ich bin Ich
Samstag, 7. Dezember, 20 Uhr Konzert: Dillon
Samstag, 29. Februar, 19.30 Uhr Kultur.LEBEN: Rainer Honeck
Mittwoch, 11. Dezember, 20 Uhr Konzert: Rumborak Freitag, 13. Dezember, 17 Uhr Weihnachtskonzert der Musikschule Bludenz Samstag, 14. Dezember, 11 bis 20 Uhr Pulverturmstraße 2 frei.raum: The green room Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr Hänsel und Gretel, Erzähltheater für Familien Samstag, 21. Dezember, 20 Uhr Timeless
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Kultur schenken Noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk? Wie wär’s mit Tickets für Veranstaltungen in der Remise? Auch im neuen Jahr sind viele Konzerte, Kabaretts und Kindertheater mit dabei – Kultur für Groß und Klein. Gabi Fleisch etwa macht mit ihrem neuen Programm „Nägl mit Köpf“ am Donnerstag, 30. Jänner, Halt in der Remise – ein Kabarett für Verheiratete, Geschiedene, Verliebte, Heiratswillige, Mehrfachverheiratete, Mehrfachgeschiedene, Singles und solche, welche einfach wieder einmal von Herzen lachen möchten!
Wer das beste Balkan-Brass-Orchester der Welt live erleben möchte, hat am Donnerstag, 6. Februar, die Gelegenheit: Denn da tritt das weltberühmte Boban Markovic Orkestar zum ersten Mal in der Remise Bludenz auf. Klassik-Fans dürfen sich auf die neue Saison von Kultur.LEBEN freuen: Neben dem Oberton String Quartett wird auch Rainer Honeck erneut in der Remise gastieren.
Weitere Infos und alle Termine finden sich unter
www.remise-bludenz.at.
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Natur, Lebensgefühl und Freiheit erleben! Wohnmobil & mehr... mieten / testen / kaufen in der Alpenstadt
1.: Yasmo & Die Klangkantine | Support: Kerosin95, 15. November 2.: Fremde.Nähe: Gema 4, 29. November 3.: Konzert: Dillon, 7. Dezember 4.: Hänsel und Gretel Erzähltheater für Familien, 15. Dezember 5.: Kultur.LEBEN: Klaus Maria Brandauer, 21. Jänner 6.: Kabarett: Gabi Fleisch „Nägl mit Köpf“, 30. Jänner 7.: Fremde.Nähe: Boban Marcovic Orkestar, 2. Februar 8.: Kindertheater: Das kleine Ich bin Ich, 28. Februar
Von Elektro bis Klassik – Der Dezember in der Remise Der Advent in der Remise spielt viele
Stücke und zeigt sich musikalisch abwechslungsreich.
Den Start macht die aus Brasilien stammende Sängerin und Pianistin Dillon, die Pop mit Elektronik, Techno, Jazz und Klassik kombiniert. Neben ihrem neuen Album stellt sie am Samstag, 7. Dezember, gemeinsam mit dem Schweizer Producer Samuel Savenberg (S S S S) auch bisher unveröffentlichte Songs vor. Auf geradlinigen und erdigen Mundartrock dürfen sich Rumborak-Fans freuen, denn am Mittwoch, 11. Dezember, gibt es die beliebte Band aus dem Vorarlberger Oberland live in der Remise zu hören. Besinnlicher gestaltet sich hingegen der Abend der Städtischen Musikschule am 13. Dezember, wenn unterschiedlichste Ensembles einen bunten Bogen an weihnachtlichen Liedern spannen. Mit dem Erzähltheater „Hänsel und Gretel“ wartet am Sonntag, 15. Dezember, ein spannender Vormittag auf die ganze Familie: Gemeinsam mit George Nussbaumer verwandelt das Sonus Brass Ensemble den Klassiker in ein märchenhaftes Konzert für Groß und Klein. Den Abschluss macht die DJ-Night der Offenen Jugendarbeit Bludenz – Villa K. am Samstag, 21. Dezember: Bei „Timeless“ führen DJs und Artists aus den Genres Tech-House, Deep-House und Melodic Techno mit einer visuellen Light Show durch die Nacht.
Adventkonzert CHÖRIG Für eine „g’hörige“ Stimmung in der Hl.-Kreuz-Kirche sorgen am 1. Adventsonntag sieben Chöre aus der Region Bludenz. Zur Jahreszeit passend präsentieren sie ein Programm mit stimmungsvollen Adventliedern und traditioneller Chormusik aus dem In- und Ausland. Dabei trifft Besinnliches auf moderne Interpretationen und Mundartlieder lassen Erinnerungen aus vergangenen Zeiten wiederaufleben. Ein Klangspektakel in besonderer Atmosphäre ist damit garantiert. Die gesamten Einnahmen werden dem Vorarlberger Verein „Ma hilft“ gespendet. Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr Hl.-Kreuz-Kirche, CHÖRIG
Saturday for Future Wie einfach es ist, selbst etwas zum Wohl der Umwelt beizutragen, zeigen Schüler der Tourismusschule Bludenz mit ihrem Projekt „The Green Room“. Im Rahmen von frei.raum wird die ehemalige Kreativkopie gegenüber vom Pulverturm in einen Hotspot für Umwelt und nachhaltige Ideen verwandelt. Zu entdecken gibt es spannende Minivorträge, Workshops zum Thema Up-cycling und Ressourcenschonung und vieles mehr. Der Eintritt ist frei. Samstag, 14. Dezember, 11 bis 20 Uhr Pulverturmstraße 2, frei.raum: The green room
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Schneiderin aus Leidenschaft Linda Mischitz konnte kürzlich ein kleines Bestandsjubiläum ihrer Änderungsschneiderei feiern. Vor fünf Jahren entschloss sich die junge Feldkircherin zum Schritt in die Selbstständigkeit, der sie damals nach Bludenz führen sollte.
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inda Mischitz hat sich schon sehr früh selbstständig gemacht – mit gerade 22 Jahren. Eine mutige Entscheidung, die die junge Frau bis heute nicht bereut hat. Seit fünf Jahren betreibt sie in der Sturnengasse eine Änderungsschneiderei und ist mittlerweile aus dem Stadtgeschehen nicht mehr wegzudenken. Eine ständig wachsende Zahl an Stammkunden nimmt die Dienste der sympathischen Schneiderin gerne in Anspruch.
Mischitz Ich war vorher noch nie in Bludenz, außer im Val Blu oder im Zimbapark in Bürs. Aber es gab vor fünf Jahren noch keine Änderungsschneiderei hier, aus diesem Grund habe ich mich für den Standort hier entschieden. Aber auch das war eine gute Entscheidung, denn mir gefällt es im Städtle sehr gut. Jeder kennt jeden und die Leute sind sehr freundlich. Auch die Räumlichkeiten in meinem Geschäft mag ich sehr. Es gibt keinen schöneren Arbeitsplatz für mich.
Wie kamen Sie zum Nähen?
Mischitz Meine Mama Brigitte Mischitz ist ebenfalls Schneiderin. So war ich schon von Kindheit an mit diesem Metier in Verbindung. Nachdem ich ein Jahr auf der HTL zur Schule ging, entschied ich mich dann doch für eine Lehre als Damenkleidermacherin im Geschäft meiner Mutter im Ambergpark in Feldkirch. Im Rückblick gesehen war dies die richtige Entscheidung. Ich nähe nach wie vor mit großer Leidenschaft. Was waren Ihre Beweggründe für die Selbstständigkeit? Das war sicher keine leichte Entscheidung.
Mischitz Hierfür hat mich meine Mutter motiviert. Sie hat gesagt:
Schneiderei Linda Sturnengasse 1 Tel. 0660 6545057 Internet www.facebook. com/Schneiderei-Linda-Mischitz-908008225895733 Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9 bis 16.30 Uhr, Mittwoch 9 bis 13 Uhr
Was bieten Sie im Rahmen Ihrer Änderungsschneiderei an? Linda Mischitz konnte kürzlich das fünfjährige Bestehen ihrer Änderungsschneiderei in der Sturnengasse feiern. Die junge Schneiderin liebt ihren Beruf nach wie vor sehr.
„Probier es doch!“ Ich habe den Sprung ins kalte Wasser einfach gewagt und das Projekt gleich umgesetzt. Es ging dann sehr rasant, denn binnen zwei Wochen war alles über die Bühne und ich konnte das Geschäft bereits eröffnen. Ich bin überzeugt, dass es gut ist, eigene Ideen umzusetzen und von vornherein nicht alles zehnfach zu überdenken. D u r c h Spontanität
entsteht oft etwas Gutes. Ideen sollen umgesetzt werden. Wieso haben Sie den Standort Bludenz gewählt?
Mischitz Ich führe Änderungen bei Kleidungsstücken durch, wobei hier querbeet alles vorkommt: Damen- und Herrenbekleidung, Babykleidung, Halloween-Kostüme, Faschingskostüme, Bikinis und Unterwäsche, aber auch Vorhänge und Überzüge. Ich habe sogar schon einmal eine Handtasche geflickt und ein Hundejäckchen geändert, da waren die Beinausschnitte zu breit. Außerdem biete ich einen Wäsche- und Bügelservice an, gleichzeitig führe
ich auch eine Reinigungs-Annahmestelle. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Mischitz Ich bin ganz glücklich, so wie es jetzt läuft. Die Arbeit macht mir Spaß, ich gehe jeden Tag mit Freude arbeiten. Man muss Nähen lieben, sonst macht man das nicht lange. Ich habe meinen Sinn im Leben gefunden – es ist mir bewusst, dass nicht viele sagen können, dass sie einfach glücklich sind. Ich möchte nochmals betonen, dass es für jeden Menschen wichtig ist, eigene Entscheidungen zu treffen und den Mut zu haben, diese auch umzusetzen. Einen Job zu haben, den man liebt, bedeutet letztendlich Freiheit.
Linda Mischitz Geboren 4. September 1992 Familie Lebensgemeinschaft mit Andri Wohnort Feldkirch Beruflicher Werdegang Lehre Damenkleidermacherin, seit Oktober 2014 selbstständig Hobbys Nähen, Freundschaften pflegen Motto Nähen ist mein Leben!
Leckere Burger gesellen sich zu Pizzen Eine neue Burger-Bar soll demnächst das gastronomische Angebot in der Bludenzer Innenstadt erweitern und im ehemaligen „Katzawinkel“ an der Ecke Rathausgasse-Herrengasse einziehen.
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ie drei Brüder Muhmet, Memet und Hylki Sylejmani sind sehr tüchtig – und sehr erfolgreich. Ihr 2015 gegründeter Lieferservice Etna-Pizza wurde bereits drei Mal prämiert, so waren sie die Gewinner des besten Lieferservice in Bludenz und Umgebung sowie einer österreichweiten Auszeichnung. Ihr Service besticht durch Freundlichkeit, günstige Preise und natürlich eine schnelle Lieferung. „Wir wurden des Öfteren gefragt, ob wir unser Angebot nicht ausweiten wollen. Vizebürgermeister
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Mario Leiter hatte dann die Idee, eine Burger-Bar zu gründen. Er war uns bei der Lokalsuche und der Konzeption sehr behilflich“, erklärt Hylki Sylejmani. Bewilligung erteilt Eine Burger-Bar beinhalte sowohl den gastronomischen Bereich als auch einen Barbetrieb. „Wir wollen ganz spezielle Burger anbieten, mit hausgemachtem Brot, auch die Saucen und Burger sind selber gemacht“, ergänzt Sylejmani. Von den innovativen Gastronomen wurde das ehemalige „Hochhauscafé“ beziehungsweise der „Katzawinkel“, wie das Café später hieß, gekauft. Ein Jahr lang zog sich die Bewilligung für die Eröffnung einer Burger-Bar hin, inzwischen ist diese erteilt und die Brüder starteten bereits mit der Neuausrichtung. So wird eine neue Lüftungsanlage installiert und die bestehende Bar für die geänderten Anfordernisse adaptiert. Auch das danebenliegende Büro-
Muhmet, Memet und Hylki Sylejmani freuen sich auf die Erweiterung ihres gastronomischen Angebots.
gebäude wurde von den SylejmaniBrüdern erworben. Der Pizza-Lieferservice Etna bleibt nach wie vor bestehen. „Wir be-
kommen so viele super Rückmeldungen, die uns sehr freuen. Wir arbeiten sehr gerne in diesem Metier. Das neue Lokal bedeutet für
uns alle eine neue, spannende Herausforderung. Wir freuen uns schon sehr darauf“, sind sich die drei Brüder einig.
Zeit zum Schenken und um Gutes zu tun Stadt „verpackt“ die Parkscheinautomaten, WIGE verschenkt Glühwein- bzw. Glühmostgutscheine und dank der Christbaumversteigerung erfährt die Hilfsorganisation „Geben für Leben“ eine wertvolle Unterstützung.
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ei der Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz (WIGE) ist die Vorfreude auf die bevorstehende Adventzeit bereits groß. Dass sich selbst bei eisigen Temperaturen in den Bludenzer Fachgeschäften angenehm einkaufen lässt, wollen die Betriebe der Wirtschaftsgemeinschaft mit einer ganz besonderen Aktion unter Beweis stellen. Glühwein und -most für lau Bereits zum zweiten Mal bedanken sich in diesem Jahr die teilnehmenden WIGE-Betriebe bei ihren Kunden für deren Weihnachtseinkäufe mit einem Gutschein für einen Glühwein oder Glühmost. Dieser kann den ganzen Advent über am Bludenzer Christkindlemarkt in der
Mühlgasse eingelöst werden. Die Gutscheinaktion ist für die Dauer des diesjährigen Christkindlemarktes von 28. November bis 24. Dezember 2019 gültig. Gratis parken im Advent Egal ob eisig kalt oder nicht. Auch in diesem Jahr werden die Parkscheinautomaten an den Wochenenden der Vorweihnachtszeit wieder gut eingepackt. Mit einer Schonung der Technik hat dies freilich nichts zu tun. Der Grund für diese Maßnahmen ist ein ganz anderer. Das Gratisparken im Advent hat sich in Bludenz im Laufe der vergangenen Jahre zu einer lieb gewonnenen Tradition entwickelt. Auch in diesem Jahr können BludenzBesucher, wie schon in den Vorjah-
ren, an den Adventwochenenden ab Freitagnachmittag ihr Auto in der Stadt kostenlos abstellen. Damit auch wirklich jeder von dieser besonderen Aktion profitiert, werden die Parkautomaten in der Stadt verhüllt. Somit besteht beim Parken auch nicht die Gefahr, unnötigerweise Kleingeld einzuwerfen. Gerade im wichtigen Weihnachtsgeschäft erfahren die Bludenzer Wirtschaftsgemeinschaft und der gesamte Innenstadthandel so eine zusätzliche Unterstützung seitens der Stadt. Die Aktion startet bereits am ersten Adventwochenende. Jeweils am Freitag ab 12 Uhr bis Samstagabend wird bei den insgesamt 25 Parkautomaten der Alpenstadt keine Parkgebühr zu berappen sein.
Damit ist ein ungestörter und entspannter Weihnachtseinkauf in der Innenstadt ohne zeitlichen Druck bzw. finanzielle Verpflichtungen möglich. Bäume, die Gutes tun Nicht nur mit Axt und Säge, sondern auch mit dem Hammer bekommen es die Christbäume in Bludenz zu tun. Grund dafür ist die heuer beim Christkindlemarkt ebenfalls zum zweiten Mal stattfindende Christbaumversteigerung für den guten Zweck. Am Donnerstag, 19. Dezember, können die Besucher ab 18 Uhr einen geschmückten Christbaum ersteigern. Der gesamte Erlös dieser Auktion kommt dem Verein „Geben für Leben“ zugute. Moderiert wird die Versteige-
rung im Rahmen von „DJ, Punsch & Glühwein“ von DJ ChrisJukebox. Der gemeinnützige Verein „Geben für Leben“ sucht seit 20 Jahren passende Stammzellenspender für Leukämiekranke. Die Kosten für eine Typisierung betragen 40 Euro und müssen zu hundert Prozent durch Geldspenden finanziert werden. Durch die Arbeit des Vereins konnten bereits 73.000 Typisierungen durchgeführt und 142 passende Spender gefunden werden, die die Hoffnung auf ein Überleben schenkten. Beim Bludenzer Christkindlemarkt soll an diesem Abend eine möglichst große Spendensumme zusammenkommen, damit der Verein „Geben für Leben“ weitere Typisierungsaktionen durchführen kann.
Gratisparken.
Christbaumversteigerung.
Glühweingutscheine.
Heiliger Bimbam – Weihnachtsmarkt Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. November 2019 mit besonderem Flair in der Altstadt
Brazer Weihnachtsmarkt Samstag, 30. November 2019 bei der TRAUBE Braz
12. Adventmärktle im Franziskaner-Klosterhof Samstag, 14. Dezember 2019
„Die Mühle“ Weihnachtsmarkt in der St.-Peter-Straße Samstag, 14. Dezember 2019
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Weiter Weg zum „Wohncult 85“ Firmengründer Stefan Rauch ist in seinem Berufsleben bereits weit herumgekommen. In der Klarenbrunnstraße entsteht nun das Mehrzweckgebäude „Wohncult 85“, das unter anderem den neuen Firmensitz beherbergt.
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eschäftsideen von Stefan Rauch, Inhaber der Firma Wohncult GmbH, sind immer von Innovation geprägt. So auch sein neuestes Projekt: der Bau eines Mehrzweckgebäudes in der Klarenbrunnstraße 85, in der ehemals die Tischlerei Leidinger beheimatet war. Die Adresse spiegelt sich auch in der Benennung des Gebäudes, nämlich „Wohncult 85“. Seit 20 Jahren selbstständig Mut zu Veränderung ist sicherlich ein Motto von Stefan Rauch. Nach einer Tischlerlehre und der Absolvierung der Meisterprüfung folgte eine Ausbildung zum technischen Zeichner sowie zum Bauleiter in WIFI-Kursen. 1999 erfolgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit
durch die Gründung der Firma Wohncult. Hauptaufgabengebiete waren Innenausbau, Altbausanierung sowie die Sanierung von Fenstern und Türen, insbesondere von Haustüren. Es waren spannende und abwechslungsreiche Aufträge im In- und Ausland, die von der kleinen Firma bewältigt wurden. „Wir waren drei Jahre in London. Dort haben wir für Baron von Finck einen kompletten Innenausbau in seinen Wohnungen vorgenommen. Auch am Prenzlauerberg in Berlin haben wir eine Neugestaltung einer Wohnung, einschließlich der Parkettböden und des Trockenbaus, durchgeführt. In Zürich haben wir eine Villa aus der Stahl-Dynastie renoviert“, erinnert sich Rauch.
Eingespieltes Team In den letzten zehn Jahren wurde er in seinen Unternehmungen kräftig von Alice Aigner unterstützt. Sie ist für die Büroadministration zuständig. Die beiden sind Partner – beruflich und privat. „Wir sind 24 Stunden zusammen. Das kann anstrengend sein, aber gleichzeitig können wir uns gegenseitig UnAlice Aigner und Stefan Rauch vor dem Plan für das terstützung bieten“, neue Mehrzweckgebäude, das derzeit in der Klarenerklärt die gebürtige brunnstraße entsteht. Brasilianerin, die eben-
Im „Wohncult 85“ werden der neue Firmensitz, der Fitness-Point sowie zehn Mietwohnungen unterkommen.
falls eine Ausbildung als technische Zeichnerin aufweisen kann. „Bei unseren Baubegleitungen gilt die Maxime, auf alle Kundenwünsche einzugehen. Alles aus einer Hand – das ist für uns mehr als nur ein geflügeltes Wort“, erklärt Rauch seine Firmenphilosophie. Vor drei Jahren erfolgte eine Neuausrichtung der Firma. Wohnungssanierungen, Nutzungsänderungen und Wohnungsverkauf stehen seither im Fokus. So wurde beispielsweise das ehemalige Fliesengeschäft Bad 2000 gekauft und in Wohneinheiten adaptiert. „Eine Metamorphose vom alten Geschäft auf neue Eigentumswohnungen“, erläutert Rauch. Das erfolgreiche Geschäfts-
modell machte auch eine Erweiterung des Firmensitzes nötig. Neuer Firmensitz Das Mehrzweckgebäude in der Klarenbrunnstraße 85 nimmt inzwischen Form an, eine Eröffnung ist realistisch gesehen jedoch erst im Herbst 2020 möglich. Der Firmensitz am Kasernplatz 4 in Bludenz bleibt bis dahin bestehen. „Auf zwei Ebenen entsteht ein Fitness- und Wellness-Bereich mit Sauna und Infrarot-Kabinen. Uwe Schaaf mit seinem Fitness-Point wird sich hier einmieten. Neben unserem Lager und der Werkstatt entstehen im ersten Stock ein Bürobereich sowie ein Ausstellungsraum. Gleichzeitig er-
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Wohncult GmbH Gegründet 1999 als Einzelunternehmen Stefan Rauch Mitarbeiter 6 Umsatz 2018 rund 850.000 Euro
Der Tradition verbunden Seit zwei Jahren führt Michaela Tschanun-Spescha das Gasthaus Riedmiller und setzt damit die lange Familientradition in sechster Generation fort.
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s bedurfte für Michaela Tschanun-Spescha keiner Überlegung, als die Übernahme des elterlichen Gasthauses Riedmiller vor zwei Jahren anstand. Sie sagte sofort zu. Immerhin ist die freundliche Gastwirtin schon seit dem Jahr 2002 dort tätig. Zuvor führten ihre Eltern Hannes und Rita Spescha 38 Jahre lang mit viel Engagement und Leidenschaft das Lokal, noch früher ihre Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern. Das Riedmiller wird in bereits sechster Generation von derselben Familie geführt. „Wir haben immer Wert auf Einfachheit, aber auch auf Qualität gelegt“, betont Hannes Spescha. Mutter Rita liebt das Kochen: „Es gibt eine kleine Karte, jede Speise darauf ist hausgemacht. Unser Wurstsalat wird mit original Schübling zubereitet.“ Michaela Tschanun-Spescha fühlt sich der Tradition verpflichtet: „Wir haben viele Stammgäste und auch Vereine treffen sich regelmäßig bei uns. Das
Konzept meiner Eltern hat sich bewährt. Ich will nicht großartig etwas ändern.“ Bludenzer Beisl „Wir haben uns immer zu einer klaren Linie bekannt. So sind wir immer ein Gasthaus geblieben. In Wien würde diese Form ein Beisl genannt werden und in England ein Pub. Wir wollten nie ein Restaurant werden oder ein ‚In-Lokal‘, sondern schlichtweg ein Gasthaus bleiben. Früher war das Angebot ja ohnehin ganz klar getrennt, da gab es diese Mischformen nicht. Wenn man ein Bier haben wollte, kam man zu uns. In den Bludenzer Konditoreien gab es Kuchen und Kaffee. In diesen gab es keine Schankanlagen und bei uns keine Kaffeemaschine. Ganz früher war es so, dass es in den Geschäften keine Bierflaschen zu kaufen gab. Die konnten nur in Gasthäusern erworben werden. Unsere Nachbarn haben sogar Bier im offenen Krug geholt“, erinnert sich Hannes
Das Riedmiller Das Riedmiller wurde vermutlich am Anfang des 19. Jahrhunderts als Dependance des Gasthofs Hirschen gegründet. Ein Teil des Gebäudes war als Bäckerei und „Melblerei“ (Mehl-Handlung) verpachtet. Den Namen erhielt das Riedmiller erst 1904, als die Geschwister Neyer in Erinnerung an ihren Vorfahren, den Hauptmann Riedmiller, ein Denkmal auf dem Vorplatz errichteten. Zuerst wurde das Gasthaus als „Weinstube Riedmiller“ bezeichnet. Die Speschas haben in weiterer Folge bei den Neyers eingeheiratet.
Spescha. Das Arbeiten im Gasthaus sei im Lauf der Jahre angenehmer geworden: „Es hat sich viel verändert. Früher kamen vorwiegend die Männer nach der Arbeit und blieben oft bis Mitternacht. Frauen hielten sich eher nicht im Gasthaus auf. Es wurde auch wesentlich mehr Bier konsumiert. Bis Ende der 1970erJahre kam regelmäßig die Polizei, um Sperrstunde zu machen. Darüber waren wir froh.“ Strickrunde Es sei rauer zugegangen, der Umgangston sei milder geworden. Die Veränderung führt Hannes Spescha darauf zurück, dass mehr Sport betrieben werde, das Gesundheitsbewusstsein allgemein gestiegen sei und viele Gäste mit dem Auto kommen würden. Das Riedmiller ist aber dennoch gut besucht. „Wir haben zu unterschiedlichen Tageszeiten zahlreiche Stammgäste, manche kommen am Vormittag, andere wiederum eher am Abend“, erklärt Michaela Tschanun-Spescha. Jeden Montag wird zudem ab 16 Uhr im Nebenraum gestrickt. Traudl Auer zeigt den Frauen Stricktechniken und gibt Tipps. „Zu unserer Strickrunde kann man jederzeit kommen“, zeigt sich Rita Spescha aufgeschlossen. Einen besonderen Ruf genießen auch die legendären Faschingsveranstaltungen im Riedmiller. Der Andrang ist am Faschingssamstag
Rita und Hannes Spescha, Michaela Tschanun-Spescha mit Lukas und Sophia.
besonders groß. Es hält sich seit vielen Jahren hartnäckig das Gerücht, dass für den Einlass ein Code-Wort nötig sei. Die Stimmung steigt vor allem, wenn Hannes Spescha persönlich am Keyboard zu hören ist. Das Wirten im Blut Rita und Hannes Spescha sind noch immer eingebunden – sowohl gastronomisch als auch bei der Kinderbetreuung. „Aufhören können wir beide nicht. Das Wirten liegt uns im Blut. Es käme einer Verleugnung gleich, immerhin waren wir 38 Jahre lang Wirte“, ist Hannes Spescha überzeugt. Sophia und Lukas, die beiden Kinder von Michaela Tschanun-Spescha sind des Öfteren im Nebenraum am Spielen und Basteln. Die Großfamilie wohnt im oberen Stock. „Jeder hat eine eigene
Haustür, dennoch ist man füreinander da. Auch meine Schwester Sabrina wohnt hier. Sie springt ebenfalls ein, wenn Not am Mann ist“, freut sich Michaela Tschanun-Spescha. Und Hannes Spescha ergänzt: „Wir sind ein Familienbetrieb – im wahrsten Sinn des Wortes.“
Gasthaus Riedmiller Werdenbergerstraße 6 Tel. 05552 62620 Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 10 bis 13 Uhr, 16 bis 24 Uhr Samstag 10 bis 13 Uhr, 16 bis 22 Uhr (Mittwoch, Sonnund Feiertage geschlossen)
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Neapolitanischer Flair in der Bludenzer Altstadt Das italienische Restaurant Da Nello bringt noch mehr südländisches Feeling in die südlichste Bezirksstadt des Landes. Kürzlich eröffnete der Pizzabäcker sein Lokal direkt beim Oberen Tor. Das neu eröffnete „Schmuckstück“ im Stadthaus 38 lässt die Modeherzen der Kundinnen höherschlagen.
Wahres Schmuckstück im Herzen der Altstadt
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s ist ein Schmuckstück im wahrsten Sinn des Wortes geworden: das neue Damenmodegeschäft „Schmuckstück“. Die sehr hellen und schön gestalteten Geschäftsräume gliedern sich harmonisch in das Stadthaus 38 ein, in dem auch das Geschäftslokal „Wünderla“ beheimatet ist. „Unser Geschäft für Herrenmode in der Wichnerstraße läuft sehr erfolgreich. Wir wurden immer wieder von Kunden gefragt, ob wir nicht auch ein entsprechendes Damenmodegeschäft eröffnen wollen. Da es in Bludenz bislang keinen Damenausstatter gab, haben wir schlussendlich diesen Schritt gewagt“, erklärt Claudia Heim, die gemeinsam mit ihrem Mann Wilfried Geschäftsinhaberin ist. „Wir wollen qualitativ hochwertige Damenmode mit möglichst perfekter Passform bieten. So haben wir Marken wie Cambio, handstich, Margittes, Raf-
faello Rossi, Jan Mayen und viele andere im Programm“, betont Claudia Heim, während Wilfried Heim ergänzt: „Jede Kundin wird, wie in unserem Stammhaus, mit einem Glas Sekt begrüßt. Wir wollen eine angenehme Verkaufsatmosphäre schaffen, indem wir unsere Kunden verwöhnen.“ Im neuen Geschäft werden Nadine Wolf und Dorina Matejka für die Beratung der Kundinnen zuständig sein.
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as ehemalige HaubenRestaurant Mizzitant beim Oberen Tor in Bludenz hat einen neuen Pächter: Nello Annunziata. Er wurde in Neapel geboren und absolvierte in Veneto eine vierjährige gastronomische Ausbildung. Seit zwölf Jahren lebt der innovative Koch in Österreich und war zuletzt in der Palüd-Hütte in Brand beschäftigt. Nun wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und bietet original italienische Spezialitäten an. „Ich beziehe meine Produk-
te jede Woche direkt aus Italien. Auch das Mehl kommt aus Neapel. Qualität ist uns sehr wichtig. Wir versuchen, nur die besten Produkte zu verwenden, so servieren wir beispielsweise den prämierten Prosecco Colvendra. Der Geschmack unserer Speisen sollte möglichst pur und unverfälscht sein. Der Tomatenbelag einer Pizza wird bei uns nicht überwürzt, sondern er schmeckt nach sonnenreifen Tomaten“, führt Annunziata sein Küchen-Konzept an. Eine Pizza sollte
Da Nello
Schmuckstück
Kirchgasse 12 Tel. 0664 6369812 Internet www.facebook.com/ Da-Nello-122908095778993
Werdenbergerstraße 38 Tel. 05552 22356 Internet www.heimmodedamen.com Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 9 bis 12.30 bzw. 14 bis 18 Uhr Freitag 9 bis 12.30 bzw. 14 bis 19 Uhr Samstag 9 bis 13 Uhr
nach dem Abkühlen am nächsten Tag noch gut schmecken, ist er überzeugt. Neben Pizzen gibt es derzeit verschiedene Nudelgerichte und selber gemachte Teigtaschen. Das Angebot wird noch erweitert, vor allem frische Fische und Meeresfrüchte sollen demnächst auf der Karte stehen. Auch Mittagsmenüs werden angeboten. Gemeinsam mit Koch Max Reich und Claudio Mattia, der seit 44 Jahren in der Gastronomie tätig ist, will der sympathische Neapolitaner seine Gäste verwöhnen – und dies eben auf italienische Art. „Wir kochen nicht italienisch – wir sind Italiener“, sagt er im Brustton der Überzeugung.
Claudio Mattia und Nello Annunziata (r.) starteten vor Kurzem beim Oberen Tor in das Abenteuer Selbstständigkeit.
Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 11 bis 14 und 17 bis 22 Uhr Freitag und Samstag jeweils von 11 bis 14 und 17 bis 23.30 Uhr Mittwoch Ruhetag
Neue öffentliche Spielplätze in Bludenz
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n Kooperation mit privaten Wohnbauträgern konnten heuer zwei neue Spielplätze realisiert werden. Mit Brunnenfeld und dem Obdorf befinden sich diese in zwei Stadtgebieten, in denen es bisher kein adäquates Angebot gab. Die Bludenzer Kinder können sich seit Kurzem über zwei neue Spielplätze freuen. In den beiden Orts-
teilen Obdorf und Brunnenfeld konnte die Stadt Bludenz in Kooperation mit privaten Wohnbauträgern die Errichtung zweier Spielstätten realisieren. Keine städtischen Flächen
Mit den Spielplätzen bei den Wohnanlagen Obdorfpark am Obdorfweg und Maierhof in Brun-
nenfeld werden zwei neue Stadtgebiete erschlossen, die bisher noch keine bzw. nur eine abseits gelegene Spielmöglichkeit bieten konnten. Damit kann die Stadt Bludenz künftig auch in Ortsteilen, in denen keine städtischen Flächen zur Verfügung stehen, den jungen Stadtbewohnern einen öffentlichen Spielraum anbieten.
„Dank der Kooperation mit den privaten Wohnbauträgern können wir es Kindern in Bludenz ermöglichen, innerhalb von 500 Metern einen städtischen Spielraum zu erreichen“, freut sich Bürgermeister Mandi Katzenmayer. „Mit diesem Modell ist Bludenz ein Vorreiter in Vorarlberg. Es ist wichtig, Kindern diesen uneingeschränkten Zugang
zu öffentlichen Spielräumen gewährleisten zu können“, so der Bürgermeister weiter. Verschiedene Spielgeräte
In Bludenz gibt es derzeit zwölf öffentliche Spielplätze. Diese Spielstätten sind mit unterschiedlichen Geräten bestückt und bieten damit abwechslungsreiche Spielerlebnisse. So kann man sich im Obdorf beispielsweise am Reck und auf Rutschen austoben, bei der Remise sein Geschick auf dem Balancierparcours testen, beim Maierhof auf der Bobbycar-Strecke seine Runden drehen oder bei der Volksschule Mitte mit Freunden Trampolin springen und anschließend in den großen Hängematten chillen.
Die zwölf Spielplätze in Bludenz Spielplatz Obdorfpark Spielplatz St. Anna Spiel- und Freiraum Gesundheitsmeile Spielplatz Remise Spielplatz VS Mitte Spielplatz Unterfeld Spielplatz Maierhof (Brunnenfeld) Spielplatz Unterrifats (Außerbraz) Klangraststätte und Balancierstrecke Hellwald Spielplatz VS und KIGA Bings* Spielplatz VS und KIGA Braz* Spielplatz KIGA Susi Weigel* * Öffentliche Nutzung nur außerhalb der Öffnungszeiten der Einrichtung.
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Wohnanlage „Zürcherstraße“ in Bludenz – Fertigstellung im Frühjahr 2020.
Bilder: Primus
Lebensqualität beginnt mit der Lage des Grundstückes Primus Immobilien baut derzeit an drei unterschiedlichen Standorten in Vorarlberg: in Bludenz in der Zürcherstraße, in Göfis in der Kustergasse und in der Tannenstraße in Lochau. Die nächsten Wohnund Büroprojekte sind in Vandans, Bludenz und Nüziders geplant. Alle Wohnbauprojekte von Primus Immobilien erfüllen höchste Erwartungen. Die Qualität, Gestaltung und Umsetzung eines jeden Projektes haben oberste Priorität und die Liebe zum Detail wird jeden Tag zur Herausforderung. „Die Lebensqualität unserer Kunden beginnt bei der Entwicklung der Idee auf ausgewählten Grundstücken und dem Wissen um ihre Bedürfnisse. Um ihre großen Wünsche zu erfüllen, wollen wir sie abholen, sie verstehen, mit ihren Augen sehen und mit ihrem Herz fühlen“, so der begeisterte Projektentwickler Beat Fleisch von Primus. Bei den maßgeschneiderten Wohnkonzepten wird Primus von unterschiedlichen Architekten und Bauausführenden unterstützt, um stimmige Wohn-, Lebens- und Arbeitskonzepte Realität werden zu lassen. Qualität und Werthaltigkeit im gesamten Prozess sind selbstverständlich. Primus begleitet die Kunden von der Idee bis zum Einzug und darüber hinaus. Denn Ganzheitlichkeit heißt, sie dort zu unterstützen, wo sie es brauchen und wünschen. Grundstücke gesucht „Im Hag in Nüziders haben wir dieses Jahr ein wunderschönes Grundstück erworben,“ schwärmt Beat Fleisch, „wir werden heuer das Projekt planen und im kommenden Jahr wird der Baubeginn sein“. Pri-
Wohnanlage „Heitersheim“ in Vandans – Baubeginn im Frühjahr 2020. mus ist ständig auf der Suche nach ausgewählten und werthaltigen Grundstücken in repräsentativen Lagen und freut sich über jedes
Beat Fleisch Geschäftsführer Priums
In der Zürcherstraße, einer stadtnahen und sonnigen Lage, werden drei Häuser mit sieben, acht bzw. neun Wohnungen errichtet.
Angebot an Liegenschaften, ob mit oder ohne Gebäude. Einfach anrufen und einen Termin vereinbaren, Primus Immobilien steht dabei für einen Komplettservice: kostenlose und unverbindliche Beratung, schnelle Lösungsfindung, rasche Abwicklung und Bestpreis. Wohnungs-/Haustauschmodell Wohnungswünsche können schnell und einfach realisiert wer-
den, denn die Primus nimmt zu einem fairen und vor allem garantierten Preis gebrauchte Wohnungen, Häuser und auch Grundstücke beim Kauf einer neuen Wohnung „in Zahlung“. Ein garantierter Betrag der „alten“ Immobilie wird bei der Neubauwohnung in Anrechnung gebracht. Alles aus einer Hand – vom Anfang bis zum Schluss. Ein Ansprechpartner, klare, ehrliche Aussagen – Primus erleichtert den Kunden den Weg zu Ihrer Traumwohnung mit vollem Engagement! Informieren sie sich und lassen sie sich die verschiedenen Angebote von Beat Fleisch erklären. Immobilienverkauf leicht gemacht Manchmal ist es Zeit, sich zu verändern. Auch seine vier Wände. Damit sie beim Verkauf Ihrer Immobilie gut beraten sind, kümmert sich die Primus um sie und begleitet sie beim Verkaufsinteresse von der Verwertungsidee bis zur Übergabe. „Dabei bemühen wir uns um eine marktgerechte Bewertung, Präsentation und Vermarktung, geeignete Ver-
Wohnanlage „Kustergasse“ in Göfis – Fertigstellung im Sommer 2020.
Wohnanlage „Tannenstraße“ in Lochau – Fertigstellung im Sommer 2020. triebswege und was sonst noch anfällt. Wir sorgen dafür, dass alles wunschgerecht über die Bühne geht“, bestätigt Beat Fleisch. Primus-Full-Service für sie als Verkäufer ihrer Wohnung oder Ihres Hauses: • kostenlose Bewertung ihrer Immobilie • Präsentation ihrer Immobilie • Bonitäts-Check des potenziellen Käufers • Führung der Verkaufsverhandlungen • Übergabe der Immobilie an den neuen Käufer und vieles mehr
Primus-Projekte Im Bau Bludenz – Zürcherstraße Göfis – Kustergasse Lochau – Tannenstraße In Planung Vandans – Heitersheim Bludenz – Lorünser Villa Nüziders – Im Hag Kontakt Primus Immobilien T 05552 62753, beatus.fleisch@ primusimmobilien.at www.primusimmoblien.at
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Innovation trifft auf Tradition Nach einer langjährigen Unterbrechung wird die Geschichte des traditionsreichen Gasthauses Löwen vor den Toren der Altstadt seit wenigen Wochen von Bianca und Harald Wieshofer-Tomaselli sowie Daniel Mostögl weitergeschrieben.
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arald Wieshofer-Tomaselli steht für ungewöhnliche und innovative Konzepte. So setzte der gebürtige Tiroler gemeinsam mit seiner Frau Bianca mit Hoaklig’s in Sachen Foodtruck neue Maßstäbe: „Hoaklig’s ist mehr als nur ein Foodtruck, es ist ein Streetfood-Unternehmen. Wir sind da, wo andere nicht mehr hinwollen oder hinkönnen. Für das Event ‚Jam the canyon‘ haben wir beispielsweise unser Equipment in die Bürser Schlucht gebracht. Oder wir richten auf unwegsamem Gelände in den Bergen Hochzeiten aus. Dabei gehen wir ganz individuell auf die Wünsche unserer Gäste ein. Unsere Produkte überzeugen durch eine
ausgezeichnete Qualität, auch das ist ein Markenzeichen von uns“, erläutert der engagierte Unternehmer seine Firmenphilosophie. Übersiedlung aufs Land Diese kommt auch bei seinem neuesten Projekt, der Wiedereröffnung des traditionsreichen Hotels und Gasthauses Löwen beim Oberen Tor, zum Tragen. Dieses Objekt wurde im Vorjahr durch Beatus Fleisch, Geschäftsführer von Primus-Immobilien, erworben. Für die Neuadaptierung war Architekt Markus Mitiska vom Architekturbüro Mitiska-Wäger zuständig. Bianca und Harald Wieshofer-Tomaselli waren von Anfang an in die Ent-
So präsentiert sich das Traditionsgasthaus Löwen seit seiner Wiedereröffnung vor wenigen Wochen.
wicklung miteingebunden. Nach einer langen Periode in Wien lebt die Familie nun seit 2014 in Nenzing. Die sechs, neun und zwölf Jahre alten Töchter waren der Grund für die Übersiedlung aufs Land: „Es war ohnehin Zeit für etwas Neues und am Land atmet man einfach anders.“ Neuartiges Konzept Die dynamische Entwicklung der Bludenzer Innenstadt hat ihn begeistert. „Wir haben uns überlegt, mit dem Gasthaus ‚Der Löwen‘ eins der wichtigen Sozialgüter der Stadt wiederzubeleben. Durch ein neuartiges Konzept soll dem Gasthaus-Sterben, das überall in ganz
Vorarlberg stattfindet, entgegengewirkt werden“, erklärt WieshoferTomaselli. Im neuen Löwen soll ein primäres Ziel angestrebt werden: umfassend für das Wohl des Gastes zu sorgen. Qualität, Freundlichkeit und ein guter Service sind dafür unabdingbare Voraussetzungen. Mit Daniel Mostögl konnte ein junger, dynamischer Partner und Küchenchef aus der Hauben-Gastronomie gewonnen werden. Regionalität und Transparenz Regionalität sei eine Selbstverständlichkeit. „Die Produkte sollen bei uns ein Gesicht bekommen. Für den Senn, den Bauern oder den Gemüsehändler wird eine eigene
Plattform geboten, wir legen Wert auf Transparenz. Es gibt bei uns auch keinen Lieferanten-Eingang, sondern die Ware wird direkt durch das Lokal in die Küche transportiert“, betont Wieshofer-Tomaselli, der sich von den ersten Wochen durchwegs zufrieden zeigt.
Gasthof Löwen Mutterstraße 7 Tel. 0664 8585152 Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 23 Uhr, Samstag 10 bis 23 Uhr, Sonntag 10 bis 20 Uhr
Bianca und Harald Wieshofer-Tomaselli mit Geschäftspartner und Koch Daniel Mostögl wollen das Traditionsgasthaus mit einem innovativen Konzept in eine erfolgreiche Zukunft führen.
Aus der Geschichte: Lange Historie des Gasthauses Löwen
Schon damals war der Löwen ein beliebter Treffpunkt der Bevölkerung.
Die gemütliche Gaststube in längst vergangenen Tagen.
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Das Gasthaus Löwen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Vorarlberger Landesarchiv liegen Unterlagen vor, die nachweisen, dass der Löwen in der Mitte des 18. Jahrhunderts eine von vier Brauereien in Bludenz war. Die zunehmende Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die damit im Zusammenhang stehenden Monopolisierung des Braugewerbes führt schließlich zur Auflösung der Brauereien. „Das Gasthaus Löwen blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Familie Weckerle. Ab 1946 führte es Andreas Siegfried Weckerle, der es zu einem der führenden Hotelbetriebe der Stadt machte – begünstigt auch durch die Tatsache, dass sich die französischen Besatzer in den besten Häusern der Stadt einquartiert hatten“, erklärt Historiker Otto Schwald. 1971 wurde das Objekt an Anton und Maria Anna Neyer verkauft. Es kam zu baulichen Veränderungen, das Lokal erhielt eine rustikale Note. 1978 übernahm Wolfgang Neyer zusammen mit seiner Frau Edith das Hotel. Für kurze Zeit war dann auch noch Wilfried Toth der Pächter. Ab den 1990er Jahren erlebte das traditionsreiche Gasthaus einen regen Wechsel an Pächtern mit unterschiedlichen Konzepten. Nach einem längeren Leerstand erfährt es nun neuerlich eine Renaissance.
Der Gasthof Löwen mit seinem Gastgarten in alten Zeiten.
Die Alpinale kehrt nach Bludenz zurück Das 35. Alpinale Kurzfilmfestival wird nach 16 Jahren in Nenzing von 11. bis 15. August 2020 vor und in der Remise in Bludenz stattfinden. Damit kehrt die Kulturveranstaltung, die 1985 aus der Taufe gehoben wurde, wieder zu ihren Wurzeln zurück.
M
it der Rückkehr der Alpinale nach Bludenz kann sich das Kurzfilmfestival im urbanen Umfeld der Bezirkshauptstadt neu positionieren. Der Kurzfilm spielt dabei weiterhin die zentrale künstlerische Rolle. In Abstimmung mit der Stadt Bludenz soll dabei neben der Remise die Stadt an sich bespielt werden und ein urbaner Festivalflair entstehen. „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen kulturpolitischen Schritt für Bludenz, insbesondere über diesen kulturellen Stadtimpuls. Bludenz soll im August weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus als die Filmdestination mit höchsten künstlerischen und veranstalterischen Ansprüchen positioniert werden“, freut sich Kulturstadtrat Christoph Thoma über die Rückkehr der Alpinale nach Bludenz.
Das Alpinale Kurzfilmfestival kehrt nach 16 Jahren in Nenzing im kommenden Jahr wieder nach Bludenz zurück.
An Grenzen gestoßen „In Nenzing konnte sich der Verein in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickeln“, dankt Obfrau Manuela Mylonas den Verantwortlichen der Marktgemeinde Nenzing. Diese Entwicklung führte nun dazu, dass die Alpinale an Grenzen der Infrastruktur vor Ort gestoßen ist. Der Erfolg des Kurzfilmfestivals und die zahlreichen internationalen Gäste sorgen beispielsweise für Engpässe bei Übernachtungen im Ort, die Unterbringung außerhalb
von Nenzing ist wiederum mit logistischen Schwierigkeiten verbunden. Zudem fehlte es an geeigneten Räumlichkeiten für eine Weiterentwicklung des Programms durch weitere Filmvorführungen und Workshops. Die gastronomische Bewirtung während der Festivalwoche und besonders nach Ende der Vorführungen stellte zudem eine Herausforderung dar. In Bludenz sieht der Verein die passende Infrastruktur gegeben, um die Alpinale auch in den nächsten
Jahren weiterhin erfolgreich durchführen zu können. Obfrau Manuela Mylonas erhofft sich neue Impulse für die Organisation des Kurzfilmfestivals und bedankt sich für die vielfältige Unterstützung seitens der Kulturabteilung der Stadt Bludenz. Bereits mit der Alpinale Ländle Tour oder der Obacht! Horrorkurzfilmnacht zu Halloween hat der Verein sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Bludenz sam-
meln können. Dies hat den Verein ermutigt, den nächsten Schritt in der Vereinsgeschichte zu machen, quasi “back to the roots“. 1985 wurde die Alpinale in Bludenz
von Günther J. Wolf und Otmar Rützler gegründet. Das Goldene Einhorn, der Preis der Alpinale, ist vom Wappentier der Stadt Bludenz abgeleitet. 2002/03 erfolgte der Umzug nach Nenzing mit kontinuierlicher Erweiterung der Inhalte (unter anderem mit einer eigenen Kategorie für Vorarlberger Kurzfilmproduktionen, Erweiterung des Kinder- und Jugendprogramms mit Workshops, Positionierung als Kurzfilmfestival). Ende 2008 übernahm Manuela Mylonas die Alpinale als Obfrau und Festivalleiterin. Zwei Jahre später startete die Alpinale Ländle Tour erstmals mit wechselnden Stationen in allen Vorarlberger Bezirken, mittlerweile expandiert das Format auch nach Wien und in die Schweiz. Im selben Jahr startete zudem die Vorarlberger Kurzfilmnacht. Im Vorjahr wurde mit der ersten Obacht! Horrorkurzfilmnacht in der Remise Bludenz ein weiteres, neues Format installiert. 2020 erfolgt nun also die Rückkehr der Alpinale in ihre Geburtsstadt.
Über die ALPINALE • Gefördert vom Bundeskanzleramt, dem Land Vorarlberg und der Stadt Bludenz • Mehr als 2000 Besucher jährlich • Rund 40 bis 45 internationale Kurzfilme werden in der Festivalwoche gezeigt • Internationale Fachjury
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Das innovative System bietet den Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, ganzjährig auf Sand zu trainieren.
Noch mehr winterliches Tennisvergnügen Eine neue Traglufthalle dient dem städtischen Tennisclub künftig als Erweiterung für die Winterspielzeit. Ab Herbst kommenden Jahres soll das innovative Hallensystem den heimischen Tenniscracks zur Verfügung stehen.
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er Tennisclub Bludenz schreibt derzeit eine Erfolgsgeschichte. Dies spiegelt sich nicht nur anhand der sehr erfolgreichen Nachwuchsspieler wie Mia Liepert, Angelina Wachter, Sydney Stark oder Mateja und Mihajlo Marjanovic wider, die auch international sehr erfolgreich unterwegs sind. Auch die Mitgliederzahl des Vereins zeigt in den letzten Jahren nur in eine Richtung und zwar aufwärts. European Junior Open Mitverantwortlich für den erfreulichen Mitgliederzuwachs ist die engagierte Vereinsführung, die ständig darum bemüht ist, neue Akzente zu setzen. So gelang dem TC Bludenz mit dem European Junior Open Turnier ein absoluter Coup. Das Turnier, das seit vier Jahren in der Alpenstadt ausgetragenen wird, ist mit knapp 300 Teilnehmern aus über 20 Nationen wie den USA, Russland, Australien und Brasilien die größte Nachwuchsveranstaltung ihrer Art in Vorarlberg. Etwas länger, nämlich sieben Jahre ist es her, dass Alexander Ajit die Funktion des Trainers übernommen hat. Damals waren von ihm 15 Kinder zu betreuen. Mittlerweile sind es deren 82. „Eine unglaubliche Steigerung“, freut sich der Tennislehrer, der mit Georg Grosslercher, der soeben die Ausbildung zum Tennislehrer absolviert hatte, nun Unterstützung bekommt.
Die meisten Kinder und Jugendlichen wollen auch im Winter trainieren. Bei gerade einmal zwei Hallenplätzen ist das allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. „Die Nachmittage sind vor allem für das Kindertraining reserviert, die Abende durch die Winter-Abos gut gebucht und an den Wochenenden finden diverse Turnierveranstaltungen statt“, zeigt TC-BludenzVize-Obmann Kurt Tschofen den Ist-Stand auf. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass in der Tennishalle keine Kapazitäten mehr für Kinder und zusätzliche Abos frei sind. Aus diesem Grund wurde vonseiten des Vereins schon vor einem Jahr nach Alternativen gesucht und in Form einer Traglufthalle eine gangbare Lösung gefunden. Ganzjährig auf Sand spielen „Eine Traglufthalle, wie sie bereits bei BW Feldkirch seit zwanzig Jahren in Anwendung ist, hat den Vorteil, dass das ganze Jahre auf Sand gespielt werden kann“, sagt Tschofen. Als erster Schritt wurde sowohl clubintern als auch bei benachbarten Clubs der Bedarf erhoben. „Die Nachmittage sind sicher voll und auch mit einer Abendauslastung von über 70 Prozent kann gerechnet werden“, verdeutlicht Tschofen die Notwendigkeit zu handeln. Bei einem sogenannten „Ankerzugtest“ durch die deutsche Herstellerfirma Hupfauer wurde Anfang
Juni festgestellt, dass das Gelände sehr gut für die Errichtung einer Traglufthalle geeignet ist. „Die Testergebnisse fielen sogar besser aus als erwartet“, freut sich der VizePräsident. Erstaufbau im Oktober 2020 Nachdem zwischenzeitlich auch die möglichen Förderungen abgeklärt wurden, soll die Umsetzung des innovativen Projekts bis Anfang Oktober 2020 erfolgen. Für den Erstaufbau der knapp zehn Meter hohen Halle, die über die Plätze 3 bis 5 gestülpt wird, werden rund sechs Wochen benötigt. Künftig soll der Auf- und Abbau hingegen
nur jeweils einen Tag dauern. Die Zwischenlagerung der Lufteinheit und des Gebläses erfolgt in einem Sommerlager in einem Holzgebäude, das vom Tennisclub Bludenz in Richtung zum Untersteinstadion errichtet wird. Eine Wartung des temporären Gebäudes, das zwischen Oktober und April aufgebaut ist, sollte nicht notwendig sein. Die neue Halle wird mit Gas beheizt. Das Zelt regelt mittels eines Windrades und Schneemessers das nötige Aufheizen und Aufblasen automatisch. Bei einem Stromausfall kommt ein Notstromaggregat zum Tragen. Außerdem wird durch die Messgeräte
bei einem Notfall ein Handy-Alarm ausgelöst. Eine Drehtür sorgt für den erforderlichen Ausgleich, da der Druck in der Halle aufrechterhalten werden muss. Rund 250.000 Euro „Die Investitionskosten belaufen sich auf rund eine Viertelmillion Euro“, sagt Tschofen, wobei eine Unterstützung durch Land Vorarlberg, Stadt Bludenz und verschiedene Förderer bereits zugesichert wurde. „Die Errichtung der Traglufthalle ist eine sehr sinnvolle Investition – gerade für die tennisbegeisterte Jugend in Bludenz“, ist Tschofen abschließend überzeugt.
Eine neue Traglufthalle, die auf der Anlage des TC Bludenz über den Plätzen 3 bis 5 installiert wird, soll die Engpässe im Winter der Vergangenheit angehören lassen.
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Mittagsmenü, warme Küche von 11.00 – 17.00 Uhr
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Qualität und individuelle Beratung im Fokus Wohnatelier Walter feiert heuer das 90-jährige Bestehen. Die individuelle Beratung der Kunden sowie ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Lieferanten gelten seit Jahren als besondere Qualitätsmerkmale des traditionsreichen Familienbetriebs.
A
uf eine recht bewegte Geschichte kann das renommierte Wohnatelier Walter in der Bahnhofstraße in Bludenz, das heuer das 90-jährige Jubiläum feiert, zurückblicken. Gegründet wurde der Betrieb im Dezember 1929 durch den Tapezierer und Sattler Erwin Walter und dessen Frau Anna. Es wurden selbstgefertigte Matratzen und Polstermöbel zum Verkauf angeboten, im mittleren Stockwerk befand sich eine Tapezierwerkstätte. Mit Kommissionsware der damaligen Schreinerei Keckeis wurde die Idee eines Möbelhandels in die Tat umgesetzt.
Gewerbeausstellung 1935 Einen großen Erfolg stellte die große Gewerbeausstellung im Jahr 1935 in der Brauerei Fohrenburg dar. Es war eine völlige Novität, Möbel so auszustellen, dass diese in einen Wohnbereich eingegliedert waren – also ein Kachelofen aufgestellt und Bilder aufgehängt wurden. Schon bei der Eröffnung der Ausstellung wurden nahezu alle Möbel verkauft. Durch diesen Event wurde das Möbelhaus Erwin Walter in ganz Vorarlberg bekannt. Die Kriegs- und Besatzungsjahre bedeuteten allerdings einen immensen Einbruch in der Firmenentwicklung. Da die französische Besatzung die Räumlichkeiten für eigene Zwecke adaptierte, musste das Geschäft für einige Jahre
Seit Jahren am Puls der Wohntrends: ob bei der Gewerbeausstellung 1935 oder der aktuellen Ausstellung im Geschäft in der Bahnhofstraße.
Elisabeth und Christian Ladner führen das Wohnatelier Walter in der Bahnhofstraße in dritter Generation.
geschlossen werden. Erwin Walter richtete sich deshalb nach Kriegsende eine Tapezierwerkstätte in einem Kuhstall von Ignaz Neier ein. Doch der innovative Handwerker ließ sich nicht unterkriegen: Nach Abzug der Besatzungsmacht erwarb er das Geschäftsgebäude in der Bahnhofstraße und baute dieses aus. Beratung der Kunden In den 1970er-Jahren übergab Erwin Walter schließlich das Geschäft seiner Tochter Luiselotte, die dieses mit ihrem Mann Franz Ladner weiterführte. „Mein Vater
hat ganz gerne gebaut – und nicht nur in den Geschäftsräumen“, erinnert sich Christian Ladner, der die Geschäftsführung gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth seit 1994 innehat. Aber auch er selber gestaltet die Geschäftsräume immer wieder um, da die Ausstellung den jeweiligen Entwicklungen der Architektur angepasst werden soll. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beratung der Kunden gelegt. „Jeder Mensch ist individuell und hat eigene Wohnbedürfnisse. Wir begleiten unsere Kunden vom Erstgespräch bis zur fertigen Ausführung.
Dabei erarbeiten wir Gesamtgestaltungsvorschläge, welche die Möbel, die Beleuchtung, die Textilien und Farbakzente beinhalten. Durch die Darstellung in 3-D-Plänen sind diese gut vorstellbar. Unsere Prämisse ist, dass der Kunde sich wohlfühlen soll“, erläutert Christian Ladner seine Firmenphilosophie. Er wolle sich in seinen Projekten nicht selber verwirklichen, sondern dezidiert auf die Wünsche seiner Kunden eingehen, sagt der diplomierte Einrichtungsberater und Raumausstattermeister. Vertrauensverhältnis Während es früher zahlreiche Möbelhäuser in Bludenz gab, wie etwa das Atrium, Team 21, Bruno Müller, Helene Möbel, Khüny oder Längle, die inzwischen nicht mehr bestehen, erweitert sich permanent der Kundenkreis des Wohnateliers Walter, dieser kommt aus ganz Vorarlberg und der benachbarten
Schweiz. Ein Grund hierfür sei sicherlich, dass gute, aber auch leistbare Qualität geboten werde. Zu den Lieferanten bestehe ein langjähriges und herzliches Verhältnis, das auf Vertrauen basiere. „Ich habe einen wunderschönen Beruf. Wenn das Ergebnis einer Beratung stimmig ist, dann haben die Kunden, aber auch ich selber eine Freude. Wir bemühen uns, offen zu sein für Neues, dabei aber das Altbewährte nicht außer Acht zu lassen“, betont Christian Ladner.
Wohnatelier Walter Bahnhofstraße 7 Tel. 05552 62510 Internet www.wertvoll-wohnen.at Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr Samstag 9 bis 12.30 Uhr
Lehrlingsausflug ins Fürstentum Eine spannende und interessante Führung durch das Traditionsunternehmen Ospelt AG, erlebten vor kurzem die Lehrlinge von McDonald’s Vorarlberg.
Zusammen mit Franchisenehmer Loek Versluis ging die Reise ins schöne Liechtenstein, genauer gesagt zur Firma Ospelt in Bendern. Das Unternehmen
Firmengründer „Onkel Herbert“ und Sohn Alexander Ospelt begrüßen die Gäste höchst persönlich.
welches McDonald’s mit speziell gewürztem und verarbeiteten Speck beliefert und bereichert, hieß die aktuell 16 Vorarlberger McDonald’s Lehrlinge zu einer privaten Führung Willkommen. Empfangen wurde das Vorarlberger Team von Firmengründer „Onkel Herbert“ und Sohn Alexander Ospelt. Lehre bei McDonald’s Vorarlberg Neu dabei waren diesmal Oliver und Raphael, zwei neue Lehrlinge im 1. Lehrjahr. Informationen zu deiner Karriere bei McDonald’s findest du auf www. mcdonalds.at. ANZEIGE
CAAKE AWAY! Mittnehmen und sparen: Be eim m Kauf von 4 Mehlspeisen bt’s 1 Stück gratis* dazu. gib Bei dei deinen McDonald’s Restaurants mit McCafé é in Bürs/B B Bludenz, Rankweil, Hohenems, Dornbirn, Lustena au und Hard. *Der je eweils günstigste Kuchen ist gratis. Cookies und Donuts sind von der Aktion ausgen nommen.
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