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Blickpunkt September 2021

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Bregenzerwald BLICKPUNKT.

Donnerstag, 30. September 2021

Barockbaumeister Museum in Au ist eröffnet

Ortsporträt Bezau

Höchste Priorität gilt aktuell dem Projekt Neubau Volksschule und Kindergarten - aber auch sonst ist jede Menge los in der Marktgemeinde. Mehr dazu im Ortsporträt Bezau. >> ab Seite 18

Foto: @Adolf Bereuter

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit ist das ehemalige Kurathus in Au/ Rehmen fertig renoviert. Im Erdgeschoß ist das neue Barockbaumeister Museum untergebracht. >> Seite 17

Ab nach draußen! Im Bregenzerwald geht es auch im Herbst hoch hinaus. Die Seilbahn Bezau fährt z. B. noch bis 7. November täglich.

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

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Obmann Andreas Hammerer Kuratorin Brigitte Poggioli und Christina Greußing.

Stolz der Ausstellung ist die Steinebucher Spritze von 1912. Fotos: Marianna Moosbrugger

Die Geschichte der Ortsfeuerwehren Anlass zu dieser Ausstellung war das 140-Jahr-Jubiläum der Ortsfeuerwehr Egg. EGG Das Jubiläumsjahr hätte eigentlich schon im vergangenen Jahr gefeiert werden sollen.

strukturiert sind und wie ein mustergültiges Gemeinwesen im Bregenzerwald funktioniert.

Den Umständen entsprechend musste die Ausstellung vorerst verschoben und dann im kleinen Rahmen eröffnet werden. Einzig ein Familienfest, welches das Museumsteam gemeinsam mit dem Heimatpflegeverein zum Sommerbeginn veranstaltete, konnte abgehalten werden.

Themenbereiche In der von Klaus Pfeifer, Brigitte Poggioli und Hubert Feuerstein kuratierten Ausstellung teilt sich Wissenswertes über die Feuerwehren im Egger Gemeindegebiet in drei Räumlichkeiten auf. Der Schwerpunkt im ersten Raum belegt die historische Geschichte der letzten 140 Jahre. Chronologisch gibt es zu erfahren, dass es z. B. in Egg in früheren Zeiten drei voneinander unabhängige Feuerwehren gegeben hat. Herzstück ist die „Steinebucher Spritze“ von 1912. Mühevoll wurde diese in 160 Arbeitsstunden von Feuerwehrmann Karl Geiger restauriert. Der Einsatzbereich der Feuerwehr hat sich stark gewandelt, Aufgaben, Ausrüstung und Fahrzeuge haben sich verändert. Was heißt es im Jahr 2021 Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu sein? Diese Frage beschäftigt den Besucher im zweiten Ausstellungsraum. Dort gibt es anhand von verschiedenen Geräten, Hörspielen und Kurzfilmen Antworten und Einblicke in das Wirken der Feuerwehr von heute. Noch ein zusätzlicher Vergleich von „früher zu heute“ kann gleich nebenan im dritten Raum bei einem zwanzig minütigen Film gezogen werden. Zeitzeugen, welche schon 1937 als Feuer-

Seltene Sammelstücke Seit einige Wochen stehen nun die Tore des Egg-Museums offen und Museums-Obmann Andreas Hammerer und sein Team freuen sich über alle Besucher, die an der neuen Ausstellung „Die Geschichte der Ortsfeuerwehren in Egg und der Region – vom Dorfbrand bis zum Festumzug“ interessiert sind. Neben Schätzen aus dem Archiv der Feuerwehr Egg trug der Fundus von Hubert Feuerstein maßgeblich zum Entstehen der Ausstellung bei. Hubert Feuerstein ist seit Jahren als Feuerwehrarchivar tätig, begeisterter Feuerwehrmann und privater Sammler. Ausgestellt werden Feuerwehrausrüstungen von einst bis jetzt, alte Fotos, sehenswerte Filme und vieles mehr. Anhand von Informationstafeln werden Erinnerungen an Einsätze und Brandkatastrophen wachgerufen. Die Ausstellung zeigt auf wie Feuerwehren

wehrmänner tätig waren, erzählen von ihren Einsätzen, ergänzend wird das heutige Vorgehen bei Einsätzen behandelt. Rahmenprogramm Zusammenhängend und dem Ausstellungsthema angepasst gibt es im Foyer eine tolle Feuerwehrbriefmarkensammlung zu sehen. Für alle kleinen Besucher hat Christina Greußing ein attraktives Kinderprogramm zusammengestellt. Ob die Kinder nun später einmal Feuerwehrmann werden wollen oder nicht, das Feuerwehrbüch-

lein während des Museumsbesuchs zu gestalten macht mit Sicherheit jedem Spaß. Zudem gibt es ein spannendes Rahmenprogramm, am 8. Oktober gibt es einen Erzählabend zum Thema Bewerbe und Kameradschaftspflege. Feuerwehrmänner aus Andelsbuch, Au, Bezau und Egg werden dann über ihre Erfahrungen berichten. Und weiters werden Feuerwehrmänner am 26. Oktober von ihren Einsätzen, Proben und Übungen berichten und gemeinsamen Austausch halten. Öffnungszeiten Egg-Museum: Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

Donnerstag, 30. September 2021

BLICKPUNKT. Bregenzerwald

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Mitwirkend – der Theaterverein Bizau.

Fotos: @Marianna Moosbrugger

Buchautor Jürgen Metzler.

Bizauer Dorfleben und Schicksale Eine historische Sammlung von Bildern und Berichten wurde zusammengetragen. BIZAU Schon seit Jahren beschäftigt sich Jürgen Metzler mit historischen Themen und hat sich dabei auf Ereignisse und Schicksale, die sich in seiner Heimatgemeinde Bizau zugetragen haben, spezialisiert. Mehrere Gründe haben ihn nun zur Erstellung einer Dokumentation „Bizau 1900 – 1930. Dorfleben und Schicksale in einer bewegten Zeit“ veranlasst. Anfänglich war dies das 100-Jahr-Gedenken des Ersten Weltkrieges, in dessen Rahmen sich ein Projekt des Bregenzerwald Archives mit den örtlichen Bezügen zum damaligen Kriegsgeschehen befasste. Jürgen Metzler dokumentierte in vierteljährlichen Beiträgen das dörfliche Geschehen dieser Zeit auf der Stele am Kirchplatz. Als Obmann des Bizauer Theatervereins initiierte er dann die Aufführung des Stückes „Broses Vere. Ein Dorf im Krieg“, mit dem Anliegen, der heu-

Amüsanter Briefwechsel.

tigen Generation dieses Thema als Schauspiel näherzubringen. Und dann gab es da noch die Erinnerung an seinen Großvater, an die Geschichten, die er ihm erzählte, die ihn schon früh faszinierten und fesselten. Umfangreiche Sammlung Über einen Zeitraum von sieben Jahren beschäftigte sich der Buchautor vorerst mit der Thematik der Kriegsjahre 1914 bis 1918. Zeitgleich fragte er sich aber auch, „was bewegte die Bizauer Bevölkerung in den Jahren vor dem Krieg, wie sah der Alltag zu Beginn des Jahrhunderts aus und welche Schicksale mussten sie in der Nachkriegszeit erdulden?“ Unendlich viele Stunden hat Jürgen Metzler recherchiert und dabei eine umfangreiche historische Sammlung an Berichten, Fotografien sowie interessante Familien- und Dorfgeschichten zusammengetragen. Die Suche nach

Archivalien im Dorf gestaltete sich schwierig und so verbrachte er viel Zeit forschend im Landesarchiv und in der Landesbibliothek. Er fand nicht immer das, wonach er suchte, stieß aber immer wieder unverhofft auf interessante Zusammenhänge und Dokumente. All das Zusammengetragene hat Jürgen Metzler nun in vielen Kurzbeiträgen und fotografisch unterlegt in einer Dokumentation zusammengefasst und unlängst bei einer Buchpräsentation im Gebhard-Wölfle-Saal der Öffentlichkeit vorgestellt. Bizau 1900 bis 1930 Das Buch mit dem aussagekräftigen Titel Buch „Bizau 1900 – 1930. Dorfleben und Schicksale in einer bewegten Zeit“ ist in fünf Kapitel unterteilt. Beginnend mit der Jahrhundertwende 1900 streift der erste Teil die Bizauer Dorfgeschichte mit ihren Ereignissen, Katastrophen, Fortschritten und Entwicklungen bis in das Jahr 1914. Danach folgt im zweiten Kapitel das Geschehen des Ersten Weltkrieges in 28 Beiträgen, unter anderem zu den Frauen an der Heimatfront, Schwabenkindern, Kirchenglocken für Kanonen bis hin zu den Folgen wie Gefangenschaft der Soldaten und Zwangsarbeit in Albanien. Das dritte Kapitel ermöglicht einen Einblick in die Soldatenchronik. Militärische Daten aus der in den 1960er-Jahren erstellten Kriegschronik, ergänzt mit Fotos und Dokumenten, erzählen Soldaten- und Familienschicksale. Da die Zeitzeugen alle verstorben sind, war es für den

Autor in diesem Abschnitt ein großes Anliegen, mit den ausführlichen Daten der Soldaten und deren Nachkommen eine Brücke zur heutigen Generation zu schlagen und damit einen persönlichen Bezug herzustellen. Ein Dorf im Krieg Von der schwierigen Nachkriegszeit in den Jahren 1919 bis 1930 erzählt der Autor im vierten Kapitel, vom Großreich zum Kleinstaat mit vielen zusätzlichen Motiven aus Bizau. Im abschließenden Kapitel kehrt Jürgen Metzler vom Gestern ins Heute zurück. Ein Rückblick auf das 100-Jahr-Gedenken und die erfolgreiche Uraufführung des Theaterstücks „Broses Vere. Ein Dorf im Krieg“ schließt die Dokumentation ab. Mit dem Zitat, „Nicht in der Vergangenheit leben, aber von der Vergangenheit lernen“ möchte der Autor dazu anregen, über gesellschaftliche und persönliche Verantwortung eines jeden nachzudenken und die nach den beiden Weltkriegen erreichten Freiheiten und Fortschritte wertzuschätzen. Das Buch „Bizau 1900 – 1930. Dorfleben und Schicksale in einer bewegten Zeit“ ist käuflich nicht erwerbbar. Es steht aber jedem Interessierten zur Verfügung und ist beim Autor Jürgen Metzler oder auf dem Gemeindeamt Bizau erhältlich. Als Zeichen der Wertschätzung kann gerne eine Spende zugunsten eines zukünftigen kulturellen Projektes in Bizau (z. B. Fortführung dieser Dokumentation) getätigt werden.

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

Donnerstag, 30. September 2021

BLICKPUNKT. Bregenzerwald

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„Gstocha, Bock“: Preisjassen zum Jubiläum Der Heimatpflegeverein Bregenzerwald feiert 40 Jahre. EGG Alles begann am 25. Oktober 1981: Im „Gamssaal“ im Gasthof Gams in Bezau wurde zur Förderung und zum Erhalt der Bregenzerwälder Tracht, Kultur und Bräuche der

Heimatpflegeverein Bregenzerwald gegründet. Mit dem Hauptschuldirektor Walter Johler aus Alberschwende als erstem

Foto: @Heimatpflegeverein

Obmann nahm sich der Verein zum Ziel, die Heimatverbundenheit zu wecken und zu vertiefen, Bräuche und Traditionen zu erhalten und heimatkundliches Wissen durch Exkursionen und Ausflüge zu erweitern. Heute ist der Heimatpflegeverein Bregenzerwald mit über 1.250 Mitgliedern der zweitgrößte Verein im Bregenzerwald. Durch verschiedene Veranstaltungen wird nach wie vor die Bregenzerwälder Volkskultur in den Mittelpunkt gestellt und gefeiert. Kulturgut Jassen Ein besonderes Highlight ist das Kulturpreisjassen, das der Heimatpflegeverein gemeinsam mit dem Kulturbüro veranstaltet: Gstocha, Bock lautet die Devise vom 24. September bis zum 10. Oktober 2021. Mit dem Preisjassen soll das Kulturgut Jassen in den Vordergrund gerückt, die örtliche Wirthauskultur genutzt und zeitgleich die Vielfalt

der heimischen Kunst- und Kulturszene sichtbar gemacht werden. In Kooperation mit den heimischen Wirtshäusern kann gespielt werden, wo es Freude macht: Ob in der heimischen Stube, bei Nachbarn oder am Stammtisch. Die Preise bestehen aus dem Besten, was die heimische und überregionale Kultur zu bieten hat. Weitere Infos und Download der Spielzettel unter: www.kulturbuero.online/jass Als Unterstützung konnten die örtlichen Tourismusbüros gewonnen werden: Sie dienen als Annahmestelle der Spielzettel sowie Spiel- und Sackgelder, welche jeweils zur Hälfte den Lions Bregenzerwald und dem Verein zur Investition in Kunst und Kultur zur Verfügung gestellt werden. Die Preisverteilung findet am 25. Oktober 2021 im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg statt. An diesem Abend wird auch die Jubiläums-Ausgabe des Bregenzerwald-Heftes präsentiert.

„Kumm a d‘ Langenegg“

Die Idee der Arbeitsgruppe Kultur war es, alle Langenegger Veranstaltungen in einer Broschüre zu bündeln und ein hochwertiges Druckwerk zu erstellen. Buntes Programm Im Herbst punktet Langenegg mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Veranstaltungen. Von einer Autorenlesung über Konzerte bis zu Kabarett, Märkten und einem Bewegungsprogramm findet alles seinen Platz. Zu den Highlights der kommenden Wochen zählt das Dorf-Märtle zum Erntedank am 2. Oktober. Dabei stehen Lebensmittel aus Langenegg im Mittelpunkt. Zusätzlich wird auch Handgemachtes von kreativen Langeneggern angeboten. Das Rahmenprogramm macht das Ganze zu einem gemütlichen Treff im

Dorf. Am gleichen Wochenende finden die Vereinsmeisterschaften des Reitund Fahrvereins Bregenzerwald statt, sowie der Tag des Pferdes. Eine Woche später wird es musikalisch, wenn Philipp Lingg und George Nussbaumer zu einer verrückten Mischung aus guter Musik und Kabarett in den Dorfsaal Langenegg laden. Ende Oktober stellen die Langenegger Landwirte ihre schönsten und besten

Braunviehtiere bei der Viehausstellung vor. Am 13. November ist ein Familienkonzert mit Bluatschink geplant, bei dem Groß und Klein mit „affenstarken Liedern“ bestens unterhalten werden. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell gültigen COVID-Maßnahmen statt. Künftig soll der Info-Folder zweimal jährlich erscheinen (Frühjahr/Herbst).

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Bluatschink lädt zum Familienkonzert.

Am 2. Oktober findet das Dorf-Märtle zum Erntedank statt. Fotos: @Veranstalter

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

Von Klassik bis Pop

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SCHWARZENBERG Ein Klassik-Festival erfindet sich neu: Mit einem noch stärker regional ausgerichteten Fokus geht das junge Festival :alpenarte in die nächste Runde.

HITTISAU Wochenlang hatten die Kinder darauf hingefiebert, hatten das schlechte Wetter in den Sommerferien genutzt, um Bilderrahmen, Haargummis, Peelings, umweltfreundliche Knete, gesunde Kekse, Ketchup, Kakaodrink, Bügelperlenbilder und vieles mehr herzustellen.

Die :alpenarte 2021 präsentiert vom 14. bis 17. Oktober internationales Flair und heimische junge Künstler.

Bei den vier Konzerten Mitte Oktober im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg werden internationale aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zu erleben sein, jeweils begleitet von einem Musiker bzw. einer Musikerin mit Bezug zur Region. Zu diesen zählen beispielsweise der Cellist Moritz Huemer und Damian Keller (Akkordeon) oder der Dornbirner Gabriel Meloni und Sara Domjanić (eine Künstlerin mit Vorarlberger Wurzeln). Herbst-Ausgabe in Schwarzenberg Zum neuen Konzept gehören organisatorische Änderungen. „Statt zwei Ausgaben pro Jahr wird es nun ein Live-Festival im Herbst geben. Im Frühjahr bieten wir eine Online-Variante an“, sagt Dražen Domjanić, der die Veranstaltung vor vier Jahren aus der Taufe gehoben hat. Präsident Hans Metzler betont: „Dank mutiger Pionierarbeit hat sich die :alpenarte zu einer gefragten Marke entwickelt.“ Auch inhaltlich wird das Festival neu ausgerichtet. „Der Blick geht über das traditionelle Klassikrepertoire hinaus“, erklärt Domjanić. Das zeigt sich bei dieser :alpenarte exemplarisch am Samstag, dem 16. Oktober. „Musikalische Leckerbissen von Klassik bis heute“ ist das Motto, unter dem sich der künstlerische Leiter selbst an den Flügel setzt. Er hat während des

Corona-Lockdowns Evergreens auf YouTube veröffentlicht und gemerkt, wie gut Songs von Puccini und Piazzolla bis Queen ankommen. Sieben Millionen Aufrufe sprechen für sich. Domjanić bereitet die Bühne für Myhaylo Duknych (Cello), Damian Keller am Akkordeon, Filip Merčep (Vibraphon) sowie Sängerin Nadia Maria. Vier Konzerte Das Eröffnungskonzert am Donnerstag, 14. Oktober, kombiniert klassische Konzertliteratur und Liedgesang. Zu hören sind Werke von Edvard Grieg, David Popper und Gustav Holst sowie Lieder von Franz Schubert und Robert Schumann. Auf der Bühne stehen der Vorarlberger Moritz Huemer (Violoncello) sowie Bariton Bryan Benner. Der Hauptprotagonist am Freitag (15. 10.) ist Ludwig van Beethoven, der im Vorjahr seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte. Das ENSEMBLE ESPERANZA begleitet Hanna Shybayeva und Dmytro Choni zum ersten und dritten Klavierkonzert. „Vorhang auf“ heißt es auch für Gabriel Meloni aus Dornbirn, der drei der bekanntesten Werke Beethovens für Klavier spielt. Der Abschlussabend führt von Argentinien bis nach Armenien mit Werken von Béla Bartók, Edvard Mirzoyan und Astor Piazzolla. Sara Domjanić (Violine) und Perkussionist Filip Merčep werden wieder vom ENSEMBLE ESPERANZA begleitet. Mit Blick auf möglichst unbeschwerte Abende in Corona-Zeiten haben die Organisatoren die Rahmenbedingungen angepasst. Statt der üblichen län-

Das ENSEMBLE ESPERANZA begleitet die jungen Künstler. Foto: @Andreas Domjanic geren Pause wird es mehrere kleine geben. Zwischen jeweils zwei Stühlen wird ein Tisch platziert. Alle Infos findet man unter www.alpenarte.eu und www.outdooractive.com abrufbar.

:alpenarte Herbst 2021 Konzert I: Eröffnungskonzert Donnerstag, 14. Oktober, 20 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg Franz Schubert – Edvard Grieg – Robert Schumann – David Popper – Bryan Benner – Gustav Holst Mitwirkende: Bryan Benner (Bariton) – Moritz Huemer (Violoncello) – ENSEMBLE ESPERANZA, Konzertmeister: Marc Bouchkov Konzert II: Beethoven zum Jubiläum Freitag, 15. Oktober, 20 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg Ludwig van Beethoven Mitwirkende: Hanna Shybayeva (Klavier) – Gabriel Meloni (Klavier) – Dmytro Choni (Klavier) – ENSEMBLE ESPERANZA, Konzertmeister: Marc Bouchkov

Gabriel Meloni gibt Beethoven zum Besten. Foto: @A Victor Marin Roman

Konzert III: Evergreens for you – Bsundrigs für euch Samstag, 16. Oktober, 17 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg Giacomo Puccini – Camille Saint-Saëns – Astor Piazzola – Sergej Prokofjew – Simon & Garfunkel – Frank Sinatra und viele mehr Mitwirkende: Mykhaylo Dukhnych (Violoncello) – Damian Keller (Akkordeon) – Nadia Maria (Gesang) – Filip Merčep (Vibraphon) – Dražen Domjanić (Klavier) Konzert IV: Abschlusskonzert Sonntag, 17. Oktober, 17 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg Béla Bartók – Edvard Mirzoyan – Astor Piazzolla Mitwirkende: Sara Domjanić (Violine) – Filip Merčep (Pauken) – ENSEMBLE ESPERANZA, Konzertmeister: Marc Bouchkov

Der Gründer von :alpenarte Dražen Domjanić freut sich auf das Live-Festival. Foto: @Andreas Domjanic

Moritz Huemer spielt beim Eröffnungskonzert. Foto: @Marco BlessanoRoman

Tickets: www.alpenarte.eu oder per E-Mail: ticket@alpenarte.eu

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46 Kinder machten beim ersten Kinder-Kreativmärktle mit.

Am 19. August war es dann endlich so weit – 46 Kinder stellten ihre selbst gemachten Dinge beim ersten Kinder-Kreativmärktle am Hittisauer Dorfplatz aus. Die von „Vielfalt Handel Hittisau“ extra angefertigten Kinder-Markstände wurden regelrecht gestürmt und bereits um 17 Uhr waren die ersten Nachwuchshändler ausverkauft. „Wir hatten die Kinder darauf vorbreitet, dass sie nicht enttäuscht sein sollen, wenn sie nicht viel verkaufen – und dann das. Manche Be-

sucher haben bei jedem Stand etwas gekauft, es war einfach unglaublich“, schwärmt Christina Fetz-Eberle, Obfrau vom Verein Vielfalt Handel Hittisau. Nicht umsonst hatten sich die Kinder im Vorfeld viele Gedanken gemacht, was denn wirklich brauchbar sei und bei den Besuchern gut ankommen könnte. Reißenden Absatz fanden zum Beispiel die selbst gemachten, gesunden Leckereien – vom Müsliriegel bis zur Kräuterlimonade. Die ausverkaufte Produzen-

tin der praktischen Fliegenklatschen nahm sogar Bestellungen auf und stellte die Ware in den kommenden Tagen frei Haus zu.

in den Sommermonaten autofrei und mit Pflanzen, Sonnenschirmen und Sitzmöglichkeiten als sommerliche Begegnungszone gestaltet.

Autofreier Dorfplatz Der Kindermarkt fand im Rahmen des „firobad shopping 2021“ mit verlängerten Öffnungszeiten der Hittis­ auer Geschäfte statt. Eingebettet war die ganze Aktion in das Format „Sommer am Dorfplatz“. Als eine Art „Pop-up-Dorfplatz“ war dieser heuer

Die Kinder verkauften allerlei SelbstFotos: @Veranstalter gemachtes.

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Donnerstag, 30. September 2021

Schroffe Gipfel und blühendes Leben Der Naturpark Nagelfluhkette mit seiner einzigartigen Geologie lädt zu herbstlichen Erkundungen ein.

Gewinnspiel Unter allen vielfarbig-Leser(inne)n werden zwei Exemplare von „Lebenswege – Frauen und ihre Heimat im Bregenzerwald“ verlost. Die Gewinnfrage lautet:

Wie heißt die Wirtin vom Sonntagsgasthof in Großdorf? Wenn Sie die Antwort wissen, dann schicken Sie diese mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an: fabian.glanznig@russmedia.com Verwitterung präparierte aus steil gestellten Gesteinsschichten der Nagelfluhberge die Konglomeratbänke heraus. Heute prägen Felsrippen die Gipfelbereiche von Hochgrat, Hochhäderich und weiteren Bergen der Nagelfluhkette. Foto: @Eberhardt

Die Berge im Naturpark werden in die drei geologischen Einheiten Molasse (68% der Naturparkfläche, gelb), Flysch (24% der Naturparkfläche, grün) und Helvetikum (8% der Naturparkfläche, blau) unterteilt.

Senden Sie uns ihre Antwort bis zum 10. Oktober 2021 an oben angeführte Mail-Adresse. Viel Glück!

HITTISAU Wo die Alpen beginnen, der Bodensee nah ist und ein besonderes Gestein die Landschaft prägt, liegt der Naturpark Nagelfluhkette.

den ist. Typisch für die Molasse sind die Wechsellagerungen von harten Felsbändern aus Nagelfluh und weichen Ton- bzw. Mergelschichten. In Steillagen können solche Wechsellagerungen bei starken Regenfällen ins Rutschen kommen – wie z. B. am „Gschlief“ in der Weißachschlucht bei Doren. Auch die charakteristischen Felsbänder und Rippen der Nagelfluhberge – etwa am Hochgrat – gehen auf die unterschiedliche Härte der einzelnen Schichten zurück: Die weichen Ton- und Mergelschichten wurden im Laufe der Jahrtausende durch Wind und Wasser abgetragen, die harten Nagelfluhgesteine blieben hingegen stehen.

Frauenpower im Bregenzerwald

Wie der Name „Nagelfluhkette“ erahnen lässt, spielt die Geologie im Naturpark eine große Rolle. Unterschiedliche Gesteine Die Berge sind aus unterschiedlichen Gesteinen aufgebaut, die den drei geologischen Einheiten – Molasse, Flysch und Helvetikum – zugeordnet werden können. Abhängig vom jeweiligen Gestein kommen zum Teil unterschiedliche Arten vor. Auf kalkhaltigem Untergrund wachsen andere Pflanzen als auf kalkarmem. Auch die Ausprägung der einzelnen Lebensräume ist von der Geologie abhängig. Während auf den Flyschbergen kein

Der Naturpark verdankt seinen Namen dem Nagelfluh. Das Konglomeratgestein erinnert an Waschbeton. Foto: @Gretler

Mangel an Wasser herrscht, ist Wasser in der oft lebensfeindlichen Welt des Schrattenkalks (Helvetikum) ein knappes Gut. Durch seine geologischen Voraussetzungen bietet der Naturpark ideale Bedingungen für die Land- und Alpwirtschaft. Vor allem in den Nagelfluhbergen und innerhalb der Flyschzone bildet sich in relativ kurzer Zeit viel Feinmaterial – Grundlage für die Entstehung tiefer und fruchtbarer Böden. In Verbindung mit den hohen Niederschlägen führt dies im alpenweiten Vergleich zur höchsten Dichte an Alpbetrieben. Die Nagelfluhberge sind die jüngsten Gipfel im Naturpark. Sie sind von der Molasse geprägt, einem Sedimentgestein, das vor etwa 20 bis 28 Millionen Jahren aus Ablagerungen der damaligen Alpenflüsse entstan-

Flysch bildete sich während der Alpenentstehung aus feinen, kalk­ armen Tiefseesedimenten. Foto: @Eberhardt

Der Hergottsbeton Nagelfluh – von den Allgäuern auch liebevoll „Herrgottsbeton“ genannt, ist ein betonartig festes Gestein. Er besteht aus kleineren und größeren Geröllen, die damals mit den Flüssen der Alpen talwärts transportiert wurden und auf ihrer langen Reise zu ihrer typischen, gerundeten Form geschliffen wurden. Im Laufe der Zeit wurden diese lockeren Kiese durch Druck, Kalkfällung und die Einlagerung feiner Sande zu festen Steinen verbacken. Da bei dem markanten Konglomeratgestein die einzelnen Kiesel und Gerölle wie die Köpfe von Nägeln aus den Felswänden (Fluhen) herausragen, erhielt es den Namen Nagelfluh. Berge der Flyschzone Im Südosten schließen sich an die Molassezone die Flyschberge an. Sie sind

meist sanft und gleichmäßig geformt und werden aus wasserstauenden Ton-, Mergel- und Sandsteinen aufgebaut. Da die Böden Wasser zurückhalten, sind sie reich an Mooren und Feuchtwiesen und tragen mit speziell daran angepassten Pflanzen und Tieren zur Artenvielfalt im Naturpark bei. Flysch ist brüchig und verwittert leicht, weshalb es nach Starkregenereignissen in der Flyschzone besonders leicht zu Hangrutschungen kommen kann. Darauf weist bereits der Name „Flysch“ hin, der aus dem Schweizerischen stammt und „Das Fließende“ bedeutet. Kraft der Naturgewalten Ein Beispiel für die „fließende Eigenschaft“ des Gesteins ist der massive Bergrutsch am Rindberg bei Sibratsgfäll. Dort setzten sich die Berghänge im Mai 1999 unaufhaltsam in Bewegung und zerstörten Gebäude, Straßen, Felder und Wälder. Ganz im Süden des Naturparks bestimmen große, senkrechte Steilwände aus kreidezeitlichem Kalkstein die Szenerie. Sie gehören der geologischen Einheit des Helvetikums an und wurden vor etwa 120 bis 130 Millionen Jahren als Meeresablagerungen gebildet. Die Landschaftsbilder des Helvetikums sind meist sehr eindrücklich. Wer beispielsweise durch die Scharte in den Oberen Gottesackerwänden auf die Hochfläche des Gottesackerplateaus steigt, steht plötzlich mitten in einer der großartigsten Karstlandschaften Europas, die von unzähligen Löchern und Rissen durchzogen ist.

Vierzehn Frauen, junge und ältere, aus unterschiedlichen Berufen, mit ganz verschiedenen Lebenswegen, alle fest verwurzelt in ihrer Heimat, haben Dorothee Hartmann und Barbara Toillié in ihrem Buch „Lebenswege“ porträtiert. Herausgekommen ist eine Liebeserklärung an den Bregenzerwald und seine Menschen. Starke Frauen sind im Bregenzerwald kein Phänomen des 20./21. Jahrhunderts. Man denke nur an Angelika Kauffmann, eine der berühmtesten Malerinnen des 18. Jahrhunderts, deren Familie aus Schwarzenberg stammt. „Verwurzelt und geerdet im Bregenzerwald, zugleich weltoffen und neugierig auf alles Neue“, diese Charakteristik gilt auch für die Vertreterinnen, die wir in den „Lebenswegen“ kennenlernen. In der Reihenfolge ihres Auftritts spielen mit: Hedi Berchtold vom Käselädele in Schwarzenberg, Ina Rüf, die in ihrer Werkstatt schöne Schuhe von Hand fertigt, die Heilpflanzenex-

pertin Anne Marie Bär, die uns in die Geheimnisse des Räucherns einführt, Töpferin Petra Raid, von der die Juppenträgerinnen auf dem Buchtitel stammen, Irma Renner, Wirtin im Sonntagsgasthof in Großdorf, Blumenhändlerin Belinda Ortmans, die ihr Geschäft für Blumen und Dekoratives inzwischen geschlossen hat, Evelyn Fink-Mennel, die der Bregenzerwälder Volksmusik auf den Grund geht, Erna Metzler, Seniorchefin des Hotel-Gasthofs Schiff in Hittisau, Leuchten-Designerin Anna

Claudia Strolz, Jutta Frick, Chefin des Gesundhotels Bad Reuthe, Martina Mätzler, Bewahrerin der Juppe, Landschaftsarchitektin Maria-Anna Schneider-Moosbrugger und die Malerin Ulrike Maria Kleber. Jede der Frauen hat auch einen persönlichen Tipp für den Bregenzerwald beigesteuert. Für die vielfarbig-Leserschaft stellen die Autorinnen zwei Bücher zur Verfügung. Wer bei der Verlosung kein Glück hat, bekommt sein Exemplar im Buchhandel.


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VOLL REGIONAL MIT VOLHIGHSPEED! Die Räumlichkeiten der Spielgruppe werden im Sommer 2022 großzügig erweitert.

Im Kindergarten wird mehr Platz für die elementarpädagogische Arbeit geFotos: @Gemeinde Riefensberg schafft.

Riefensberg investiert in die Infrastruktur

Danke an Karin Bercht & Josef Moosmann, Berghaus Kanisfluh, Kunden seit 2017

Feuerwehrhaus und Kinderbetreuungseinrichtungen werden erweitert. RIEFENSBERG Die Gemeinde Riefensberg denkt an die Zukunft und investiert in wichtige Infrastrukturprojekte. Dies auch trotz geringerer Einnahmen aufgrund der Corona-Krise. Am Ortseingang ist die derzeit größte Baustelle bereits von Weitem ersichtlich. Das Feuerwehrhaus wird umgebaut und erweitert, um künftig den wachsenden Anforderungen und Aufgaben gewachsen zu sein. Zwei neue Fahrzeughallen mit Werkstätten kommen dazu, neue Umkleidemöglichkeiten und ein Besprechungszimmer werden in die jetzigen Garagen verlegt. Der Schulungsraum im Obergeschoß wird erneuert und im Dachgeschoß entsteht Platz für die

Jugend. Auch das Archiv und das Bekleidungsmagazin werden hier ihre neue Heimat finden. Das ganze Haus wird thermisch saniert und in Zukunft umweltfreundlich mit einer Wärmepumpe beheizt. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2022 geplant – viel Arbeit wird von den Feuerwehrleuten in Eigenregie geleistet. Weitere Arbeiten geplant Arbeiten sind auch beim Riefensberger Gemeindehaus geplant. Dieses ist thermisch gesehen ein „Energiefresser“. Noch heuer wird das Gemeindeamt daher mit neuen Fenstern ausgestattet. Eine Sanierung der Außenfassade­folgt im kommenden Jahr.

Kinderbetreuung wird erweitert An die Grenzen ihrer Kapazität stoßen die Kinderbetreuungseinrichtungen in Riefensberg. Im Sommer 2022 ist die Erweiterung der Räumlichkeiten von Kindergarten und Spielgruppe geplant. Die vorhandenen Loggien im Kindergarten werden baulich adap­ tiert, um so mehr Platz für die elementarpädagogische Arbeit bieten zu können. Die Räumlichkeiten der Spielgruppe werden ebenfalls großzügig erweitert, um den Erfordernissen einer zeitgerechten Kinderbetreuung gerecht werden zu können. Dazu wird die zweite Hälfte des Dachbodens (Richtung Straße/Stirnseite) ausgebaut.

Wohnraum bieten Die Gemeinde Riefensberg ist bestrebt, den Riefensbergern (leistbaren) Wohnraum zu bieten. „In der Parzelle Esch werden zusätzliche Bauplätze entstehen. Im Vorjahr konnte die Gemeinde ein Grundstück in Ortsnähe erwerben. Auch hier ist geplant, Raum für Wohnen zu schaffen – zwar nicht heute oder morgen, aber für die Zukunft“, berichtet Bürgermeister Ulrich Schmelzenbach. In der Parzelle Unterdorf ist überdies ein spannendes Wohnprojekt in der Vorbereitungsphase. Ein privates Mehrfamilienhaus sowie in Folge ein gemeinnütziges Bauprojekt sind geplant.

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Das Feuerwehrhaus wird aktuell umgebaut und erweitert.

Die Mitglieder der Feuerwehr legen fleißig Hand an.


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Herbstzeit ist Genusszeit

Zum dritten Mal findet die Reihe „Herbst.Genuss.Zeit“ statt – auch die KäseStrasse Bregenzerwald ist mit dabei. LINGENAU Mit drei Wochen der Gastlichkeit und regionalen Kochkunst wird der kulinarische Herbst in Vorarlberg eingeläutet. Zahlreiche Genuss-Veranstaltungen stehen noch bis 10. Oktober auf dem abwechslungsreichen Programm. Vom Bergfrühstück über geführte Wanderungen und Stadtrundgänge bis hin zum Besuch im Permakultur­ garten. Mit dabei sind die KäseStrasse Bregenzerwald, das Kleinwalsertal, der Biosphärenpark Großes Walsertal sowie das Klostertal. Seit 1998 gibt es die KäseStrasse Bregenzerwald, die verschiedene Straßenzüge des Bregenzerwaldes umfasst. Rund 180 Mitglieder zählt der „Verein KäseStrasse“. Im Mittelpunkt stehen die bäuerlichen Erzeuger: Bauernhöfe mit Hofläden, Dorfsennereien, Alpsennereien. Gast-

liche Träger der Käsephilosophie sind Hotels, Restaurants, Gasthöfe, Ausflugs- und Jausenstationen. Im Rahmen von „Herbst.Genuss.Zeit“ wird zur kulinarischen Entdeckungsreise eingeladen. Käse und Wein So verbindet Natalie Läßer, diplomierte Sommelière (Käse & Wein), im Weinkeller der Sonne in Mellau ausgewählte Käse und Weine zu sensorischen Genuss-Erlebnissen auf hohem Niveau. Noch mögliche Termine für die Degustation sind der 2. und der 9. Oktober. Eine kulinarische Zugreise steht ebenfalls am 2. Oktober auf dem Programm. Unter dem Motto „Käse.Wein.Genuss in der Museumsbahn“ dampft das Wälderbähnle durch den Wald. In speziell beschilderten Waggons werden köstliche Käsevariationen und „Wäldar Win“ serviert.

Käse spielt eine Hauptrolle bei „Herbst.Genuss.Zeit“. Foto: @Benjamin Schlachter - Bregenzerwald Tourismus

Am 8. Oktober lädt der Werkraum in Andelsbuch zum Genussabend. Foto: @Peter Löwy - Werkraum Bregenzerwald

„Weinstraße Weinviertel trifft Käse­ Strasse Bregenzerwald“ heißt das Motto einen Tag später in der Krone in Langenegg. Auf Einladung des Vorarlberger Sommeliervereins (VSOV) bereiten Gastgeber Manfred Nussbaumer und sein Team mit Käsespezialitäten der KäseStrasse ein köstliches fünfgängiges Menü nach Rezepten aus dem „Wäldar KÄSBUCH“ zu. Dazu kredenzt Probus, die Winzerinitiative der Generali Gruppe, erlesene Weine der Weinstraße. Mit einer individuellen Verkostung kann beim „Käse & Wein-Buffet“ jeder Gast für sich persönlich die besten Genussverbindungen der beiden Themenstraßen und Partnerregionen entdecken. Die Kombination Käse und Wein steht auch bei der Hausmesse in der Sennerei Alpenkäse am 7. und 8. Oktober in Bezau im Mittelpunkt. Nach der Besichtigung der Sennerei können allerhand Hart- und Schnittkäse ver-

kostet werden. Dazu gibt es den neuen „Wäldar Win“ rot und weiß. Kulinarik und mehr Dass aber auch Wälder Bier und Käse sensorisch miteinander zu herzhaftem Genuss verschmelzen können, erleben die Besucher am 8. Oktober im Werkraum in Andelsbuch. Der Genussabend wird von einem Bier- und einem Käsesommelier begleitet. Mitglieder des Werkraums bereichern mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung diesen Genuss.Abend. Auch für musikalische Umrahmung ist gesorgt. Zum Abschluss gibt es am 9. Oktober ein „Reiseachtl on Tour“ im Kässtadl in Egg. Das Küchenteam des Kässtadls bereitet dabei ein schmackhaftes Käsemenü mit drei Gängen zu, bei dem ein Winzer die Weinbegleitung moderiert. Alle Infos unter: www.herbstgenusszeit.at

Auch Rezepte aus dem „Wäldar KÄSBUCH“ werden präsentiert. Foto: @Alex Kaiser - Bregenzerwald Tourismus

„Käse.Wein.Genuss in der Museumsbahn“ heißt das Motto am 2. Oktober. Foto: @Ian Ehm - friendship.is

Das neue Barockbaumeister Museum in Au ist eröffnet .

Eine Wandgrafik zeigt die Wirkungsstätten der Barockbaumeister.

Auftakt im Barockbaumeister Museum Im Kurathus haben die Barockbaumeister einen ehrwürdigen Platz bekommen. AU/REHMEN Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit ist das ehemalige Kurathus in Au/Rehmen fertig renoviert und wurde nun einer Mehrfachnutzung zugeführt. Dieses besondere Projekt, welches von der Pfarre Au, dem Krankenpflegeverein Au, dem Verein akkurat und der Gemeinde Au getragen wird, ist ein Beispiel für lösungsorientiertes Handeln und Zusammenhalt. Nun sind im denkmalgeschützten Haus drei Parteien untergebracht. Im Dachgeschoß entstand eine Wohnung der Pfarre und im ersten Obergeschoß hat der Krankenpflegeverein einen Stützpunkt eingerichtet. Ebenerdig hat das neuen Barockbaumeister Museum einen Platz gefunden, welches erst vor Kurzem Eröffnung gefeiert hat. Das neue Museum erzählt die Geschichte der „Auer Zunft“, die kulturhistorische Maßstäbe setzte, Baumeister und Handwerker aus Au und dem Bregenzerwald planten und errichteten rund 800 Barockbauten im süddeutschen Raum, in der Schweiz und im Elsass. Diese Geschichte der außergewöhnlichen „Auer Zunft“ erweckt das neue Barockbaumeister Museum zum Leben. Vier Themenbereiche Die Ausstellung ist in Deutsch und zusätzlich in englischer Sprache beschildert und in vier große Themenfelder gegliedert. Diese befassen sich mit „Planen, bilden, bauen“, „Das Bauen organisieren“, „Mobil und vernetzt“ sowie „Gehen und bleiben“. Im Mittelpunkt steht die Gründungsgeschichte

der „Auer Zunft“ durch Michael Beer Ende des 17. Jahrhunderts. Das Prunkstück der Ausstellung ist die original Zunfttruhe aus der Gründerzeit, der Handwerker Zunftverein stellt die Zunfttruhe mit ihrer großen Geschichte dem Museum als Leihgabe zur Verfügung. Einzig beim „Lädolar“ wird die Truhe das Museum verlassen, um traditionsgemäß zu ihrem alljährlichen Einsatz zu kommen. Ein Unikat sind die „Auer Lehrgänge“, zwei handgezeichnete Architekturund Lehrbücher, ein Sammelwerk von Zeichnungen, welche teilweise in digitaler Form besichtigt werden können. Ebenfalls zu den Raritäten im Auer Barockbaumeister Museum zählen Pläne vom Kloster in St. Gallen und der Pfarrkirche in Bernhardszell in der Schweiz, Originale von Baumeister Peter Thumb und Johann Ferdinand Beer. Original Ausstellungsstücke Mit großem Stolz hat der Verein akkurat (welcher es sich zum Ziel gesetzt hat, die heute zum Fixbestandteil der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte zählende Geschichte der Bregenzerwälder Barockbaumeister dauerhaft zu präsentieren und zu vermitteln) original Stuckteile vom Stuckateur Johann Josef Moosbrugger ausgeforscht und wieder zurück in den Bregenzerwald gebracht. Als Dauerleihgabe sind die original Stuckteile ein wahrer Schatz in der Ausstellung. Neben zahlreichen Ausstellungsstücken ist die Viehweidetafel aus Au/Rehmen von ca. 1730 ebenfalls als besonderes Original erwähnenswert.

„a gfreute Sach“ Das Museum lädt seine Besucher zum Verweilen ein, im Hauptraum gibt es drei Videoinstallationen und wer sich zudem auf dem sogenannten „Hörmöbel“ niederlässt, wird direkt in die Zeit der Barockbaumeister versetzt. Auch die Baureportage, als Film mit dem Titel „a gfreute Sach“, ist dauerhaft im Museum zu sehen. Der Verein akkurat sieht sich selber als lernendes Museum und es findet sich noch ausreichend Platz für Unerforschtes, welches nur darauf wartet erforscht zu werden.

Daten & Fakten Öffnungszeiten: Donnerstag 13–17 Uhr Freitag, Samstag, Sonntag 10–17 Uhr Fixe Führungen: Freitag 16.30 Uhr Sonntag 10.30 und 15 Uhr

Das Museum ist in vier Themenbereiche unterteilt.

Originale Stuckteile vom berühmten Stuckateur Johann Josef Moosbrugger. Fotos: @Marianna Moosbrugger


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Ortsporträt Bezau

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Bezau

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„Die letzten Monate bestens genutzt“ In Bezau konnten wichtige Infrastrukturprojekte erfolgreich vorangetrieben werden. BEZAU Bürgermeister Hubert Graf und Vizebürgermeisterin Anja Innauer berichten gemeinsam über die aktuelle Situation in Bezau und über die geplanten bzw. bereits gestarteten Projekte. Sie sind jetzt seit einem Jahr im Amt – wie fällt die Bilanz aus? Hubert Graf: Dank der hervorragenden Arbeit und vor allem der perfekt funktionierenden Zusammenarbeit von Gemeindevorstand, Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung konnte die anspruchsvolle Zeit der vergangenen Monate bestens genutzt werden. Offene Punkte des Groß­ projektes Neubau Volksschule– Kindergarten wurden genau geprüft und das Projekt konnte somit sehr gut vorbereitet werden. Zwischenzeitlich wurde mit der ehemaligen Elastisana in Bezau (Greben) auch schon ein Ausweichquartier für den Kindergarten gefunden. Wir hatten eine Großbaustelle im Dorf, die uns eine Weile beschäftigt hat: die Bauarbeiten am Dorfbach im Bereich Durchlass Wilbinger, die inzwischen abgeschlossen sind. Außerdem hat Bezau einen Gestaltungsbeirat eingeführt – der mit einer Raumplanerin (Geli Salzmann) und einem Architekten (Much Untertrifaller) besetzt ist. Wir sind überzeugt, hier einen wichtigen Schritt in Richtung Baukultur zu setzen. Unser oberstes Ziel ist es, das Ort- und Landschaftsbild zu erhalten, behutsam weiterzuentwickeln und dabei Neues zuzulassen. Die Marktgemeinde Bezau ist Standort für die Landes-COVID-Test- und Impfstraße, in welcher bereits rund 70.000 Menschen getestet bzw. geimpft wurden. An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön allen Beteiligten, Mitwirkenden und Organisatoren, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Anja Innauer: Vor einem Jahr war mir nicht genau bewusst, was mich erwarten wird. Jetzt kann ich sagen, dass ich einen viel tieferen Einblick in die Gemeindearbeit bekommen habe. Wir bedienen ein breites Spektrum an Themenfeldern, was die Sache aufwendig, aber auch sehr spannend macht. Die Möglichkeit, Projekte oder Ideen umzusetzen, sehe ich als Pri-

vileg. Grundvoraussetzung dafür ist eine motivierte Gemeindevertretung, die wir definitiv haben. Ein sehr gutes, engagiertes und respektvolles Miteinander gehört hier zum Alltag. Ich freue mich besonders über den hochkarätigen Gestaltungsbeirat, der gemeinsam mit den Mitgliedern des Bauausschusses im regelmäßigen Intervall tagt und sich um die bauliche Entwicklung in Bezau kümmert. Im dörflichen Verband sind die Wünsche des Einzelnen möglichst in Einklang mit den Interessen der Gemeinschaft zu bringen. Wie ist nach diesen herausfordernden Monaten die Stimmung in Bezau? Anja Innauer: Die herausfordernden Zeiten wurden gut genutzt. Unser Bürgermeister hat in Sachen Digitalisierung einiges umgesetzt und so war es uns immer möglich „in Bild“ und „im Gespräch“ zu bleiben. Die Corona-Krise betrifft uns alle – hier gilt es. solidarität zu zeigen, damit so bald wie möglich ein konstanter Alltag stattfinden kann. Hubert Graf: Seitens der Bevölkerung bekommen wir positive Rückmeldungen zur konstruktiven Arbeit der Gemeindevertretung. Durch die konsequente Arbeit der Raumplanung in Anbetracht des Räumlichen Entwicklungsplanes müssen einige Widmungswerber aktuell warten. Ich bitte hierzu um Verständnis. Welche Themen stehen aktuell auf der Tagesordnung? Hubert Graf: Die Themen, die uns vorrangig beschäftigen, sind der Neubau Volksschule-Kindergarten, der Räumliche Entwicklungsplan (REP) und die Umsiedelung der Corona-Landes-Teststation, da das jetzt dafür genutzte Sicherheitszentrum dringend als Sitzungsraum und Trauungssaal benötigt wird. Die Teststation wird am 5. Oktober in die ehemalige Elastisana ziehen und ab 6. Oktober wird dann am neuen Standort (Greben 397) getestet. Wichtig ist der Marktgemeinde Bezau, ihre Verantwortung in Sachen Klimaschutz wahrzunehmen. Im Dezember 2020 wurde der einstimmige Beschluss zu „Mission ZeroV – Klimaneutrale Marktgemeinde Bezau“

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Goldschmiede gefasst. Gleichzeitig wurde der Beitritt zum e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden einstimmig beschlossen. Der Auftakt für das e5-Projekt in Bezau fand am 21. September mit einer Infoveranstaltung für alle Interessierten statt. Der offizielle Projektstart wird mit einem Start-Workshop Ende November bzw. Anfang Dezember 2021 erfolgen. Anja Innauer: In puncto Kommunikation versuchen wir neue Schnittstellen zur Öffentlichkeit zu finden und diese miteinzubeziehen. So haben wir das ehemalige Elastisana-Gelände zu einer Art Pop-up Werkstatt umfunktioniert, wo Beteiligungsprozesse mit hoher Teilnehmerzahl umgesetzt werden können. Auch der innerörtliche Verkehr ist ein wichtiges Thema – in den letzten Monaten wurde eine verkehrsfreie Zone getestet – welche Schlüsse ziehen Sie aus dem Simulationsbetrieb? Hubert Graf: Die Mobilität im Dorfkern ist ein großes Arbeitspaket der aktuellen Gemeindevertretung. Im Simulationsbetrieb haben wir eine komplette Straßensperre für motorisierte Fahrzeuge zwischen Kirche und altem Marktgemeindeamt eingerichtet. Diese Zone soll zukünftig mit dem Neubau von Volksschule und Kindergarten Pkw-verkehrsfrei sein. Der dreimonatige Simulations­betrieb

hat sich bewährt, weshalb die Gemeindevertretung am 5. Juli 2021 diese Straßensperre unbefristet verlängert hat. Aus der Bevölkerung erhielten wir überwiegend positive Rückmeldungen – kleine Anpassungen bezüglich Busverkehr werden derzeit erhoben. Anja Innauer: Die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität der Kinder liegen uns sehr am Herzen, diese konnten wir durch die Sperre massiv erhöhen. Wir müssen jedoch größer denken und brauchen zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im Tourismus, Wohnbau, Individualverkehr etc. Welche Projekte sind aktuell noch in Vorbereitung? Anja Innauer: Der Bauausschuss beschäftigt sich derzeit mit alter Bausubstanz bzw. deren Revitalisierung – wir sehen hier großes Potenzial für den Umgang mit Grund und Boden. Hubert Graf: Geplant ist eine neue Tennisanlage, hierzu erfolgt derzeit die Prüfung eines alternativen Standortes. Weitere Projekte sind der Umbau vom Heimatmuseum Bezau und die Modernisierung vom Fußballplatz. Auch mit dem flächenwirtschaftlichen Projekt „FWP Bezau Sonnseite“ sowie der Straßensanierung in der Parzelle Obere, Abschnitt 2, werden wir uns künftig beschäftigen.

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Ortsporträt Bezau

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Ortsporträt Bezau

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MEUSBURGER MEUSBURGER FLIESEN & NATURSTEIN

Fotos: @Marktgemeinde Bezau

Neues Bildungshaus für den Nachwuchs Die Gemeinde Bezau plant einen gemeinsamen Standort für Volksschule und Kindergarten. BEZAU Seit dem einstimmigen Beschluss in der Gemeindevertretungssitzung vom 13. September 2021 ist es fix: Die Gemeinde Bezau lässt für die Volksschule und den Kindergarten einen Neubau am Standort des jetzigen Gemeindeamts errichten. Auch die Finanzierung inklusive Förderungen wurde bereits abgeklärt – die Kostenschätzung beläuft sich auf rund 9 Millionen Euro (nach Förderungsabzug). „Die gute Nachricht ist: Wir können uns als Gemeinde den geplanten Neubau leisten“, sagt Bürgermeister Hubert Graf. Prozess mit Bürgerbeteiligung Dem nunmehrigen Beschluss ist ein mehrjähriger Prozess vorangegangen, beginnend mit einer Bedarfsanalyse. Schnell stand fest, dass sowohl Volksschule als auch Kindergarten an ihre räumlichen Grenzen stoßen und auch weitere Mängel aufweisen. In keiner der beiden Einrichtungen ist es aktuell möglich, eine Mittagsbetreuung im Haus anzubieten – auch ist keines der beiden Gebäude barrierefrei. Des Weiteren wurden bauliche Mängel und Defizite in Bezug auf den Brandschutz festgestellt. 2014 wurde ein Gemeindeentwicklungsprozess mit Bürgerbeteiligung gestartet. Dabei wurde der Ortskern gesamtheitlich betrachtet und ein planerisches Gesamtlayout entworfen. Dabei stellte sich bereits der Standort beim derzeitigen Gemeindeamt als am besten geeignet für den Neubau von Volksschule und

Kindergarten heraus. Der Endbericht der Ortskernbetrachtung sowie ein pädagogisches Entwicklungskonzept wurden 2018 präsentiert. 2020 wurde ein Architekturwettbewerb für den Neubau durchgeführt, an dessen Ende der Entwurf der Architekten Innauer/ Matt als Siegerprojekt gekürt wurde. Ihr Projekt orientiert sich in der Kubatur und in der Gestaltung an den baulichen Strukturen im Ortszentrum von Bezau und überzeugte auch durch sein räumliches Konzept und die hohe Nutzungsflexibilität. Vorteile gemeinsamer Standort Die Entscheidung für einen gemeinsamen Neubau für Volksschule und Kindergarten fiel aus mehreren Gründen. Diese wurden unter anderem von

der Arbeitsgruppe „VS-KIGA“ eruiert. „Die Räume wie Aula, Mittagsbetreuung, Küche, Turnhalle Bibliothek und Kreativraum können von Volkschule und Kindergarten gemeinsam genutzt werden. Das gleiche trifft auf die Außenanlagen sowie auf die Gebäudeinfrastruktur zu. Die Kosten, die wir uns gegenüber einzelnen Bauten sparen, werden auf ca. 1,9 Millionen Euro geschätzt“, erklärt Bürgermeister Hubert Graf. Auch aus pädagogischer Sicht bringt der gemeinsame Standort Vorteile – so lernen die Kinder sechs Jahre lang am selben Ort und der Übergang vom Kindergarten in die Schule kann flexibler gestaltet werden. Auch für die Bezauer Bevölkerung bringt der Neubau Vorteile – so können Aula, Bibliothek und Turnsaal außerhalb der

OFENBAUMEISTERBETRIEB

Schulzeiten für Veranstaltungen und Treffpunkte genutzt werden. Da der Neubau am jetzigen Standort des Gemeindeamtes errichtet wird, wird dieses nach Abschluss der Bauarbeiten in das alte Volksschulgebäude übersiedeln. Während der Bauzeit findet das Gemeindeamt genauso wie der Kindergarten ein provisorisches Zuhause im von der Gemeinde angemieteten ehemaligen ElastisanaAreal. Fahrplan Nach dem Beschluss der Gemeindever­ tretung werden die kommenden Monate für die Detailplanung genutzt. Der Neubau soll in den Jahren 2023 und 2024 realisiert werden – mit einem Bezug rechnet man Anfang 2025.

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Ortsporträt Bezau

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Dem Herbstnebel entschweben Die Seilbahn Bezau ist noch bis 7. November täglich in Betrieb.

Mit der Seilbahn Bezau geht es noch sehr lang hoch hinaus – sie fährt Besucher bis 7. November täglich auf einen der schönsten Aussichtspunkte im Bregenzerwald und ist damit jene Seilbahn, die im Herbst am längsten fährt. Nach dem 7. November wird am 13./14. und am 20./21. November jeweils noch ein Wochenendbetrieb angeboten. 360-Grad-Rundumblick Oben angekommen, bietet sich den Besuchern ein atemberaubender Blick über die sanften Hügel des Voralpengebietes – bei klarem Wetter im Norden bis zum Bodensee. Genießer gönnen sich zum Panorama Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterasse des Panoramarestaurants. Dies wurde 2010 mit dem Neubau der Seilbahn auf der Bergstation Baumgarten errichtet. Die Aussichtsplattform auf dem Dach des Restaurants lässt den Blick in alle Himmelsrichtungen bis zum Horizont schweifen. Wer sich vorher anmeldet, kann den Tag hier schon mit einem reichhaltigen Bergfrühstück (9 bis 10.30 Uhr) starten. Die Bergstation

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Baumgarten ist aber auch, genauso wie die Mittelstation Sonderdach, Ausgangspunkt für vielfältige, abwechslungsreiche Wanderungen. Hallo Wanderherbst Mit herrlichem Rundumblick führt ein gut befestigter Weg zunächst hinauf zur Niedere Höhe (1711 m). Danach zweigt der Panoramarundweg links ab und führt hinunter zur Vorderen Niederealpe (Berggasthof). Von hier wandert man gemütlich in ca. 20 Minuten zurück zur Bergstation Baumgarten. Es ist eine leichte und familienfreundliche Rundwanderung mit Panoramablick auf den Bodensee sowie den Bregenzerwald, die Allgäuer und Schweizer Berge. Entlang des Weges blühen je nach Jahreszeit prachtvolle Alpenblumen. Winterstaude – Sonderdach Am Bergkamm „Niedere“ wandert man auf einem Weg mit herrlichen Ausblicken zur Stongerhöhe. Ein alpiner Steig (Kategorie blau – Schwindelfreiheit erforderlich) führt dann über den „Hasenstrick“ zum Gipfel der Winterstaude (1877 m). Entlang der Abstiegsroute liegen einige schön gelegene Alpen mit eigener Sennerei. Von der Mittelstation Sonderdach (1210 m) fährt man bequem mit der Seilbahn zurück ins Tal.

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BEZAU Während sich in Tallagen schon eine herbstliche Nebelsuppe ausbreitet, erstrahlen die Gipfel des Bregenzerwaldes meist noch in goldigem Sonnenlicht.

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Ortsporträt Bezau

Ein 3D-Geländemodell stellt das gesamte Siedlungsgebiet dar.

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Ortsporträt Bezau

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Bürgerbeteiligung beim 1. Salongespräch.

„Bezau 2050“ – Bürger sind gefragt Der Prozess zur Raumplanung ist mit Beteiligung der Bürger gestartet.

„Viel mehr als ein Expertenpapier soll der REP aber die Entscheidungsgrundlage für die langfristige Entwicklung der Gemeinde sein, die wir gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeiten möchten“, betont Bürgermeister Hubert Graf. Erste Salongespräche Den Auftakt des Bürgerbeteiligungsprozesses unter dem Titel „Bezau 2050“ bildete ein sogenanntes Salongespräch am 10. September 2021. Rund 75 interessierte Bürger ließen sich bei einem Spaziergang von den Prozessbegleitern Geli Salzmann und Martin Strele (Kairos) durch den südlichen Teil des Zentrums führen. Anschließend standen drei fachliche Inputs auf dem Programm. Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus sprach über die größten zukünftigen Herausforderungen seiner Branche. Kriemhild Büchel-Kapeller vom Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung ging auf die zentralen gesellschaftlichen Fragen der kommenden Jahre ein. Geli Salzmann, die auch im Gestaltungsbeirat der Marktgemeinde aktiv ist, regte

zum Nachdenken über Bau und Siedlungspolitik in der Gemeinde an. In drei Gruppen wurden abschließend Anregungen gesammelt, wie die Markt­ gemeinde Bezau auf diese Heraus­ forderungen reagieren soll. Ein zweites Salongespräch am 24. September lud zur Beschäftigung mit den Themen „Kinder und Jugendliche“, „Ländlicher Raum“ und „Energie und Klimaschutz“ ein. Auch diesmal stand ein kurzer gemeinsamer Spaziergang durch die Marktgemeinde auf dem Programm, genauso gab es wieder fachliche Inputs. Als Experten waren Heike Mennel-Kopf (Fachbereich Jugend und Familie), Walter Vögel (Abteilung Landwirtschaft und Ländlicher Raum ) und Markus Niedermayr (Fachbereich Energie und Klimaschutz) vom Land Vorarlberg dabei. Insgesamt sind diesen Herbst vier Salongespräche geplant – die weiteren Termine sind Freitag, 8. Oktober, und Freitag, 22. Oktober, jeweils um 14 Uhr. „Für die Erarbeitung des Räumlichen Entwicklungsplans sind das Wissen und die Erfahrung der Bewohner von großer Bedeutung. Wir bitten daher um Teilnahme und rege Mitarbeit möglichst vieler Bezauerinnen und Bezauer“, lädt der Bürgermeister ein. Großes Siedlungsmodell Um den abstrakten Prozess der räumlichen Entwicklung bestmöglich zu visualisieren, hat die Marktgemeinde Bezau ein großes 3D-Geländemodell des gesamten Siedlungsgebiets von

Bezau erstellen lassen. Es zeigt das umgebende Gelände und bildet alle Gebäude mit deren tatsächlichen Höhen ab. Das mit sechs Beamern ausgestattete Modell aus Gipspulver, im Maßstab 1:1000, wurde in der ehemaligen Elastisana-Halle aufgebaut. Hier wurde auf 350 Quadratmetern eine „Entwicklungswerkstatt“ für den Bürgerbeteiligungsprozess eingerichtet. In dieser finden auch die fachlichen Inputs und Gruppenarbeiten im Rah-

men der Salongespräche statt. Geplant sind außerdem Ausstellungen und Werkstatttage. „Unser Anspruch ist es, niederschwellige Beteiligungsinstrumente zu verwenden, um den eigenen Siedlungsraum zu erfahren und kennenzulernen. Darauf aufbauend möchten wir gemeinsam übergeordnete Zielbilder formulieren, von denen wir planerische Vorschläge ableiten können“, erklärt Bürgermeistert Hubert Graf.

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Fotos: @Marktgemeinde Bezau

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BEZAU Wie alle Gemeinden in Vorarlberg muss auch die Marktgemeinde Bezau bis spätestens Ende 2022 einen räumlichen Entwicklungsplan (REP) erarbeiten. Hierzu hat sich die Gemeindevertretung die Unterstützung der Raumplanungsspezialisten von Kairos und Salzmann Raumplanung Architektur gesichert.

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BLICKPUNKT. Bregenzerwald

Auf den Kinderwegen gibt es viel zu entdecken.

Ortsporträt Bezau

Foto: @Marktgemeinde Bezau

Donnerstag, 30. September 2021

Sa 16.10. 10-16 Uhr Flaniermeile und Tag der offenen Tür in Bezau

Die Kinderwege in Bezau laden zum Wandern und Entdecken ein.

Das Credo dabei: Vorhandenes einbauen, möglichst wenig verändern, möglichst viel der Fantasie und der Kreativität der Kinder überlassen. Besonders interessante Orte werden hervorgehoben, aber auch dazwischen gibt es immer wieder Interessantes zu entdecken. Dabei stehen die Natur und die Elemente im Mittelpunkt, das Kind soll selbst erkunden, lernen und staunen. Sechs Entdeckungsrunden Der „Weg zum Wasserfall“ ist ein schöner Rundweg, den man auch mit dem Fahrrad oder Kinderwagen erkunden

kann. Der Grillplatz an der Bregenzer­ ache lädt zum Verweilen ein und am Wasserfall gibt es viel zu entdecken. Eine besondere Kapelle liegt auf dem Rückweg. Für erschöpfte Abenteurer lässt sich der Rückweg mit dem Bus verkürzen. Auch den „Spaziergang zum Labyrinth“ kann man mit Kinderwagen erkunden. Vorbei am Grebauer Moos und entlang des Mühlebachs lädt ein Picknickplatz bei der Wassertrete zum Verweilen und Spielen am Wasser ein. Bis zum Pflanzenlabyrinth sind es dann nur mehr wenige Meter – zurück geht’s über denselben Weg. Entdeckungen rund ums Wasser bietet auch der „Weg am Wasser“. Entlang dem Grebenbach führt er hinauf zum Damm, wo man sich am Grillplatz etwas Leckeres grillen kann, während man die wunderbare Aussicht auf Bezau genießt, oder unten

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Ortsporträt Bezau

Der Fitnessparcours wurde saniert und teilweise neu gestaltet.

In Bewegung bleiben BEZAU Welche Lieblingsplätze haben Kinder in Bezau? Ausgehend von dieser Frage hat man in Bezau eine besondere Landkarte erstellt und sechs liebevoll gestaltete Runden kreiert, auf denen es viel zu erleben gibt.

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am Wasser auf Entdeckungstour geht. Die Bücherkiste in der Nähe lädt zum Schmökern ein und im Bienenparadies gibt es viel zu beobachten. Infotafeln und Rätselstationen Der „Weg zum Höhlenpark“ ist der ideale Ausflug für kleine und große Abenteurer. 45 Infotafeln geben einen Überblick über die Geologie und Pflanzenwelt in diesem einzigartigen Gebiet. Die Hütte am Klausenstein bietet einen wunderbaren Ausblick auf Bezau. Und das ganze Gebiet hält Möglichkeiten zum Erkunden, Verstecken und Entdecken bereit. Meisterdetektive holen sich im Tourismusbüro das Heft zu „Ferdinands Rätselreise“ – ein Spaß für die ganze Familie. An verschiedenen Stationen entlang des Weges gilt es, die Aufgaben zu lösen und am Ende lockt als Belohnung sogar ein kleiner Preis.

Wir feiern! Fitnessparcours am Ölberg „Klein aber oho“ trifft auf die „Runde am Ölberg“ zu. Zwar ist die Runde recht kurz, dafür gibt es umso mehr zu entdecken: einen Spiel- und Sportplatz, eine Kinderlaufstrecke, einen Fitnessparcours für Kinder, einen Barfußweg, die vielfältige Pflanzenwelt im Trockenbiotop und sogar einen Märchenerzählplatz. Der Fitnessparcours hat übrigens gerade eine wohlverdiente Aufwertung erfahren. Im Rahmen eines Maturaprojektes wurden alle Stationen revitalisiert und auch die Schautafeln neu überarbeitet. Mit Fokus auf Trainingsübungen für den Rücken startet der Parcours am Ölberg mit Aufwärmstationen. Die Runde ist wie ein Zirkeltraining mit Kraft-, Stabilisations- und Entspannungsübungen aufgebaut. Je nachdem, wie fit man ist, kann der Parcours beliebig oft wiederholt werden. Für sportbegeisterte Kinder bietet der HUK-Kinderparcours kindgerechte Übungen für jedes Alter. Ein Highlight ist die Seilstation zum Schaukeln und Klettern und eine neue Slackline, die zum Trainieren des Gleichgewichtes animiert. Der Kinderparcours verläuft großteils neben dem Fitnessparcours – ideale Bedingungen für ein gemeinsames Familiensporterlebnis!

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Ortsporträt Bezau

Donnerstag, 30. September 2021

Ortsporträt Bezau

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Witus – der Impulsgeber der Region Über 200 Projekte und Aktionen wurden von witus seit der Gründung angegangen und umgesetzt. BEZAU Am 26. Februar 2010 wurde auf dem Bezauer Dorfplatz in kleinem Kreis witus aus der Taufe gehoben. Die Grundidee dabei: Strukturen bestehender Organisationen zusammenzuführen und branchenund ortsübergreifend zusammenzuarbeiten, um das Unternehmertum und die Region selbst zu stärken. „Zweck der Genossenschaft ist vorwiegend die Förderung des Erwerbs der Mitglieder, insbesondere durch die Koordination, Vernetzung und Abwicklung von Aktivitäten im Interesse der Gemeinden, der Tourismus-, der Handels- (Kaufmannschafts-) und Dienstleistungs-, der Handwerksbetriebe und der Landwirtschaft im Tätigkeitsgebiet.“ (§ 2 der Satzung) Elf Jahre später ist dieser Zweck so aktuell wie zur Gründungszeit. Witus wurde zur Marke für Unternehmertum mit 150 Genossenschaftsmitglie-

Witus Lehrlingstag.

dern aus allen Branchen in den fünf witus-Gemeinden Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau. „Witus stärkt die Kaufkraft in der Region, macht Neues möglich, macht Lust auf Unternehmertum, stärkt die Lebensqualität in der Region und stellt einen großen Praxis-Wissenspool zur Verfügung. Wichtig dabei ist auch der genossenschaftliche Gedanke, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt“, bringt es witus-Geschäftsführer Joachim Kresser auf den Punkt. Das witus-Büro ist Ansprechpartner und Vertreter der Region, man profitiert vom Engagement der Mitglieder und vor allem auch von einem aktiven Vorstand. Gezielte Impulse Witus setzt gezielte Marketingimpulse ein, hebt neue Formate aus der Taufe, wie zum Beispiel den mittlerweile etablierten Goldenen Sonntag oder den witus-Markt, setzt viele Aktionen für die Mitglieder zum Stärken der Verbindungen zwischen den Betrieben: mit Unternehmerstammtischen, Exkursionen, Diskussionen, Vorträgen und gemeinsamen Wanderungen und Spaziergängen. Aber man sieht sich auch in der Verantwortung in der Gestaltung einer lebenswerten Region mit Projekten z. B. für Biodiversität. Um die Attraktivität sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmer zu steigern, werden Aktionen durchgeführt wie der Lehrlingstag oder die Unternehmergala. Um Regionalität zu promoten und Aktionen für Einheimische und Tourismus zu setzen, fungiert witus auch als Ver-

Nostalgische Leuchten treffen auf modernes Design Unser Familienbetrieb kann auf über 50-jährige Erfahrung zurückgreifen. Elektro Beer zeichnet sich durch starken, prompten Service,

Das witus-Team zur Gründungszeit. anstalter z. B. der Flaniermeile Bezau und des Musikfestivals Bezau Beatz. Neues ausprobieren Kooperation und Vernetzung sind der Schlüssel zu einem guten, lebenswerten Miteinander in den witus-Gemeinden. Die Kraft, die der Zusammenschluss in einer branchen- und gemeindeübergreifenden Genossenschaft entwickelt, zeigt sich auch an den Zahlen: Über 200 Projekte und Aktionen wurden von witus seit der Gründung angegangen und umgesetzt, man wurde zum treibenden Innovationsmotor und Pulsgeber in der Region und darüber hinaus. „Dabei ist es wichtig, auch scheitern zu dürfen: da viel Neues probiert wird, ist natürlich nicht jedes Projekt erfolgreich und so manches wird auch wieder verworfen. Aber nur, wenn man sich die Möglichkeit gibt, Fehler zu machen und Scheitern zuzulassen, gibt man sich auch die Möglichkeit, Großes zu bewirken“, so Kresser.

Auch in der schwierigen Zeit ab März 2020 besann man sich bei witus auf die Stärken und zeigte, warum man gerade in Krisen das Miteinander braucht. Viel Neues wurde versucht, vieles musste verschoben werden, aber man durfte auch einige Neueröffnungen erleben. „Für uns bei witus hat sich gezeigt, dass wir gerade in Krisenzeiten klar im Vorteil sind, weil wir es schon länger gewohnt sind zusammenzuarbeiten. Und so konnten wir auch in dieser Zeit für unsere Mitglieder da sein und einiges bewerkstelligen. Wenn man damit erst anfängt, wenn der Hut eh schon brennt, wird man sich eher schwer tun“, ist witus-Geschäftsführer Joachim Kresser überzeugt.

Daten & Fakten Witus eGen: gegründet 26. 2. 2010 Obmann Stefan Meusburger, Vize-Obmann Otto Natter Geschäftsführer Joachim Kresser Büro: Bezau, Platz 39

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Donnerstag, 25. März 2021

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Ortsporträt Bezau

Donnerstag, 30. September 2021

In Bezau wird flaniert

Der Markt ist eine Kooperation von Betrieben aus den umliegenden Gemeinden. Durch die branchen- und ortsübergreifende Zusammenarbeit haben die Unternehmer ein neues Angebot für die Region initiiert. Die lokalen Hersteller betreiben den Markt und bieten Waren aus ihren Betrieben an. Teilweise gibt es spezielle Produkte, die nur am Freitag und auf dem Markt erhältlich sind. Einige Markt­

betreiber kooperieren miteinander und wechseln sich an den Ständen wöchentlich ab. Das hat den Vorteil, dass das Gesamtsortiment der Bäcker, Metzger, Floristen und Sennereien jede Woche für die Konsumenten bestehen bleibt. Die Kunden bekommen so die Möglichkeit, die unterschiedlichen Anbieter von Freitag zu Freitag persönlich kennenzulernen. Fixpunkt ist auch der Foodtruck „Eugen“, der die Marktbesucher immer bis 13 Uhr mit leckeren Burgern verwöhnt. Der letzte Wochenmarkt für diese Marktsaison findet am 15. Oktober statt – los geht es dann voraussichtlich wieder Ende Mai 2022. Flaniermeile Bezau Noch mehr Bummeln ist bei der mehrmals jährlich stattfindenden Flaniermeile zwischen Café Natter und Dorfplatz Bezau angesagt. Geschäfte verkaufen ihr Sortiment auch vor dem Lokal und verbreiten Flanierlaune unter den Besuchern. Um den Shopping-

tag noch unterhaltsamer zu machen, sorgen Musikgruppen, Artisten und verschiedene Künstler für Abwechslung. Die nächste Flaniermeile findet am Samstag, 16. Oktober 2021, statt. Da der traditionelle Gallomat aufgrund von Corona leider abgesagt werden muss, bietet die Flaniermeile eine

lässige Alternative. „Als besonderer Gusto veranstalten wir in Kooperation mit Egger Bier eine Bierreise – einfach zu Beginn der Reise ein Glas erwerben und das Bier- und Limo­ sortiment von Egger Bier in den verschiedenen Geschäften probieren“, informiert witus-Geschäftsführer Joachim Kresser.

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Mit Wochenmarkt und Flaniermeile lädt Bezau zum Einkaufen und Bummeln ein. BEZAU Immer freitags von 9 bis 12 Uhr wird der Dorfplatz Bezau zum Marktplatz. Dann gibt es Frisches und Einzigartiges aus der Region. Die Besucher nutzen die Gelegenheit, sich mit regionalem Obst und Gemüse, Käse und Milchprodukten, Wurst und Speck, Brot und Süßem, Blumen oder Hochprozentigem einzudecken. Gleichzeitig ist der Wochenmarkt beliebter Treffpunkt in der Region. Mehrmals in der Marktsaison gibt es besondere Themenschwerpunkte.

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Ortsporträt Bezau

Donnerstag, 30. September 2021

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Die Metzgerei Natter wurde bereits 1993 von uns, Hubert & Heike Natter, gegründet. Seit 2007 produzieren wir unsere diversen Fleisch- und Wurstwaren sowie Schinken und Rohspeck in unserer Produktionshalle in Bersbuch (Nähe Kreisverkehr). Durch die eigene Schlachtung, Zerlegung und auch die Produktion der verschiedensten Spezialitäten in unserem Betrieb ist für uns „from nose to tail“ kein Modetrend sondern eine Selbstverständlichkeit. Uns ist es sehr wichtig mit den heimischen Landwirten zusammen zu arbeiten und somit regionales Fleisch verarbeiten zu können. Wir beliefern zahlreiche Großkunden aus Nah und Fern sowie auch die heimische Gastronomie und den Einzelhandel. Mit unseren Produkten konnten wir schon einige Preise gewinnen. Bei unserer Produktionshalle mit eigener Schlachtung befindet sich auch unser Verkaufsgeschäft sowie seit einiger Zeit unser Verkaufsautomat „Bartle“. Er ermöglicht es Ihnen täglich 24h bei uns einzukaufen! Neben der Einkaufsmöglichkeit bei uns in Bersbuch, können Sie auch bei unserem Fahrverkauf unsere Produkte erwerben. So bekommen unsere Produkte wöchentlich bis zu Ihnen nach Hause geliefert! Derzeit besonders zu empfehlen: • Blut- und Leberwürste • Weißwürste • Kaiserfleisch & Kesselfleisch • Wildfleisch uvm.


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Ortsporträt Bezau

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„Komot“ hat sich mit Leben gefüllt

Eröffnung 16. Oktober 2021 10 – 11 Uhr

Ein Projekt von

Im Rahmen der Flaniermeile am 16. Oktober wird offiziell Eröffnung gefeiert. BEZAU „Komot fühlt man sich, wenn man ankommt, herunterkommt, heimkommt“, sagt Architekt Ralph Broger und erklärt damit gleichzeitig den Namen wie auch die Intention hinter dem urbanen Geschäfts- und Wohnhaus mitten in Bezau. Gemeinsam mit Zimmerer Kaspar Greber hat er das Projekt realisiert – Fertigstellung war bereits vor einem Jahr. Wohn- und Geschäftshaus Neben 16 bereits bewohnten Wohnungen in den oberen Geschoßen, befindet sich im Erdgeschoß eine kleine Einkaufs- und Servicemeile mit sechs Geschäftsflächen. Hier ist in den vergangenen Monaten zunehmend Leben eingezogen. Eine der ersten war Christina Fetz-Eberle, die ihr Schmuckgeschäft Glanzstück – das zweite nach Hittisau – bereits im Oktober 2020 eröffnet hat. Ebenfalls noch 2020 bezog Armin Devich seine Praxis für Physiotherapie. Im Jänner 2021 öffnete das LZH (Landeszentrum für Hörgeschädigte) seine Praxis für Hörakustik im Komot. Seit Frühjahr kann sich im Komot­auch gestärkt werden – „nudla, drinks & more“ heißt das Bistro von Stefan Jazbec und Cincy Willam, die bereits durch ihren Foodtruck „The Falling Cow“ bekannt sind. Neben Nudelgerichten gibt es hier wechselnde Mittagsmenüs aus biologischen Zutaten

und dazu ausge­suchte Desserts. Sehr beliebt bei schönem Wetter ist die gemütliche Sonnenterrasse. Letzter Neuzugang ist Versicherungsmakler­ Jürgen Natter, der mit VUX die Nachfolge von „Dietrich & Partner“ antritt. Das Komot ist somit „voll“ – lediglich die Reisebüro-Filiale von Herburger Reisen konnte coronabedingt noch nicht eröffnet werden. „Neben den Funktionen als Architekt und Zimmermeister war es uns als Bauträger und Projektentwickler wichtig das Potential an diesem Standort voll auszuschöpfen. Die Wahl von mehreren kleineren Geschäften im Boutique-Charakter ist aus unserer Sicht für den Ort nachDie Stärke des Standorts liegt einerseits in der gut frequentieren Lage am haltiger als die Ansiedlung von Filialen Ortseingang, bzw. am Beginn der „Einkaufsmeile Bezau“ und andererseits in großer Handelsketten“, betont Ralph Fotos: @Marcel Hagen der attraktiven Wohnlage mit Orientierung ins Grüne. Broger. Gelebte Nachhaltigkeit Das Komot gilt als Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit – und das von der Planung über die Bauphysik und Haustechnik bis zur Nutzung. Der Neubau wurde nicht auf der grünen Wiese, sondern auf einer bereits bebauten Liegenschaft errichtet – der Bestand wurde abgerissen, bis auf das Haus am nordöstlichen Ende des Grundstücks, das als Eckstein in den Neubau integriert wurde. Die beiden Bauherren wurden damit dem alten Bregenzerwälder Spruch gerecht „Altes zu bewahren und Neuem gegenüber offen zu sein“ – und das aus Überzeugung.

Ökologische Aspekte spielten bei der Errichtung eine wesentliche Rolle. Tiefgarage und Erdgeschoß sind aus Stahlbeton, die Wohngeschoße bis auf die Decken aus Holz. Die äußere Verkleidung besteht zur Gänze aus Fichtenlatten. „Für uns ist Holz ein innovativer Wertstoff für nachhaltiges Bauen und hochwertiges Leben“, sagt Zimmerer Kaspar Greber. Beheizt wird das dreigeschoßige Gebäude mittels Fernwärme, Solarkollektoren unterstützen bei der Warmwasseraufbereitung. In der

Tiefgarage gibt es eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, auch Fahrradabstellplätze sind vorhanden. Die kurzen Wege aufgrund der zentralen Lage und die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ermöglichen eine umweltfreundliche Lebensweise. Dank einer Kooperation mit den Gartenfreunden Reuthe-Bezau können sich die Hausbewohner am Gemeinschaftsgarten-Projekt „Gemüse ohne Kilometer“ beteiligen und die Lagermöglichkeit im neuen Erdkeller in Bezau nutzen.

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I kom o is komot.

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komot, das neue Wohn- und Geschäftshaus in Bezau wird im Rahmen der witus Flaniermeile offiziell eröffnet.

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Und weil komot so viel bedeutet wie bequem, wird’s auch bei der Eröffnung genau so: mit köstlichem Fingerfood, erfrischendem Bier und Limo und einem Gewinnspiel, bei dem Sie ganz bequem gewinnen können – einfach Sammelpass holen und die 5 Handelsgeschäfte und Dienstleister im komot besuchen.

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Bei schönem Wetter kann man einen Platz an der Sonne genießen.

IMPRESSUM: „nudla, drink & more“ heißt das Bistro im Komot, das im Frühjahr eröffnet hat.

Redaktion: Laurence Feider, Marianna Moosbrugger Umsetzung: Daniela Unger, Russmedia GmbH Layout: Nicol Metzler Anzeigen: Fabian Glanznig, Manuela Kresser, Russmedia GmbH

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