Bregenzerwald BLICKPUNKT.
Freitag, 1. April 2022
Handwerk der Zeit
Foto: @Michael Meusburger - Bregenzerwald Tourismus
Im Werkraum Bregenzerwald wird eine Ausstellung gezeigt, die den Blick auf das Handwerk im Laufe der Zeit thematisiert. >> Seite 18
Der Lenz ist da! Ortsporträt Krumbach
In Krumbach blickt man positiv in die Zukunft und freut sich auf einen Sommer mit viel Kultur- und Naturerlebnissen. >> ab Seite 23
Der ganze Bregenzerwald erblüht in frühlingshaften Farben – so wie hier in Schwarzenberg. Gerade im Frühling geben sich hier viele Paare das Jawort.
Jeden Donnerstag ab 14. April Eine Initiative der Gemeinde Egg.
Die Sonderbeilage erscheint als entgeltliche Einschaltung.
Gemeindeplatz Egg 15 bis 18 Uhr
www.einkauf-genuss.at
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Futter für Abenteuer im Kopf Über 5500 Medien stehen den Nutzern der Bücherei Langenegg zur Verfügung. LANGENEGG Auf die Bücher fertig, los! Die Bücherei Langenegg erfreut sich großer Beliebtheit und wird von Groß und vor allem auch von Klein rege genutzt. Das Angebot von 5500 Medien lässt die Herzen der Bücherfreunde höherschlagen. Auf die über 8700 Ausleihen im Jahr 2021 ist die Bibliotheksleiterin Susanne Österle besonders stolz. Belesene Schüler Die Bücherei bekam im Zuge des Umbaus der Volksschule im Jahr 2015 einen neuen, großzügigen Raum im Eingangsbereich des Schulgebäudes. Dadurch erhielten die Schüler einen einfachen Zugang zu den Medien. Durch die fixe Integration des Büchereibesuchs in den Unterrichtsalltag ist Lesen eine Selbstverständlichkeit und die freie Wahl der Lektüre motiviert die Schüler zusätzlich. Hierfür zeichnet die Schulbibliothekarin Elisabeth Steurer verantwortlich. Sie arbeitet mit den Schülern verstärkt mit dem Medium Buch. Zusammen mit der Bibliotheksleiterin wird die Bestandsarbeit erledigt, denn sie hat als Schulbibliothekarin Erfahrung, weiß um die Leseinteressen der Schüler und kennt deren Wünsche. 8700 Ausleihen jährlich Auch die Bevölkerung schätzt das ansprechende Ambiente und das große Angebot. Im Jahr 2021 wurden 210 aktive Bibliotheksnutzer gezählt. Diese
Bibliotheksleiterin Susanne Österle.
theken sehr gut abschneidet. Susanne Österle investiert viele Stunden Freizeit in die Weiterentwicklung. So wurde die Bibliotheksverwaltung kürzlich auf „Open-Source“-Technologie umgestellt. „Wer aufhört besser werden zu wollen, hat aufgehört gut zu sein“, so interpretiert Susanne ihr Engagement. Insgesamt sieben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unterstützen die Bibliotheksleiterin in allen Belangen. Zu ihren Tätigkeiten zählen neben dem Verleih und der Leserberatung das Präsentieren von Neuheiten, Buchmarktrecherche und die Medienpflege. Hierfür werden im Schnitt jährlich 700 Stunden geleistet. „Das Ehrenamt ist in Langenegg ein enormer Schatz, ohne den vieles nicht möglich wäre.
Menschen, die sich für so wichtige Sachen einsetzen, sind ein großes Plus für die Gesellschaft. Zudem hilft uns lesen unser Kopfkino zu befeuern, die kindliche Fantasie so lange wie möglich präsent zu halten und fördert unsere Kreativität in hohen Maße“, lobt Bürgermeister Thomas Konrad das Engagement des Büchereiteams. Neben dem Alltagsgeschäft finden auch immer wieder Aktionen in der Bücherei bzw. mit dem Büchereiteam statt. So wurde kürzlich anlässlich des Weltwassertages ein Büchertisch zum Thema Wasser präsentiert. Auch Lesungen für Groß und Klein fanden in der Vergangenheit bereits statt und auch für die Zukunft ist das eine oder andere geplant, um fürs Lesen und Spielen zu begeistern.
haben bei ca. 3000 Besuchen 8700 Ausleihen getätigt. Das Medienangebot ist vielfältig. So stehen neben Büchern, aktuellen Zeitschriften und Spielen auch Hörbücher und Toniefiguren bereit. Jährlich werden ca. 600 Medien ausgemustert und durch neue ersetzt. Engagierte Leiterin Mit dem Betrieb der Bücherei fällt eine Vielzahl an Arbeiten an. Die Bibliotheksleiterin Susanne Österle brennt förmlich für ihre Aufgabe. Mit ihrem Fachwissen als geprüfte Bibliothekarin hat sie die Bücherei auf den heutigen Stand gebracht, sodass diese im Vergleich mit anderen Biblio-
Das Medienangebot reicht von Büchern und Zeitschriften über Spiele bis zu Fotos: @Gemeinde Langenegg Hörbüchern und Toniefiguren.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Foto: @Hubert Waizenegger
Freitag, 1. April 2022
Fotos: @pexels
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Die Aufrechterhaltung der örtlichen Nahversorgung ist für die Gemeinde Riefensberg von großer Bedeutung.
Riefensberg bekommt neuen Nahversorger Im Sommer wird der neue SPAR-Markt in Riefensberg eröffnet. RIEFENSBERG Ein Lebensmittelgeschäft als örtlicher Nahversorger ist für eine dörfliche Gemeinde wie Riefensberg eine wichtige Lebensader. Dies wird gerade aktuell sehr deutlich, denn derzeit ist das Lebensmittelgeschäft im Dorfzentrum geschlossen. Jedoch nur vorübergehend – im Sommer 2022 erfolgt die Neueröffnung des Nahversorgers. Die Aufrechterhaltung der örtlichen Nahversorgung ist für die Gemeinde Riefensberg von großer Bedeutung. Die Verantwortlichen in den Gemeindegremien haben sich im Juni des Vorjahres für eine Veränderung entschieden. Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erfolgt ab Juli der Wechsel zu SPAR. Klaus Kramer, der bereits den Nahversorger „Kramer´s
SPAR-Markt“ in Doren führt, wird dann das Geschäft in Riefensberg betreiben. Nahversorgung als Lebensader Das Ortszentrum von Riefensberg wirkt derzeit leer und verwaist. Manche Kommunen sind nicht erfreut über zu viel vorhandenen Verkehr im Zentrum. Dieses Problem hat Riefensberg derzeit nicht. Man spürt im Ortskern deutlich die Auswirkungen eines nicht vorhandenen Nahversorgers. Ein örtlicher Nahversorger ist nun mal Kommunikationsraum, Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Nahversorgung erhöht die Lebensqualität im Dorf. Umso mehr – so hoffen die Verantwortlichen – wird es geschätzt und auch angenommen, wenn im Sommer wieder ein Nahversorger das Dorfgeschehen bereichert.
Einkaufen im Ort Einkaufen im eigenen Dorf heißt natürlich auch Zeit und Geld sparen. Lange Anfahrtswege in benachbarte Gemeinden oder zu Einkaufszentren in Stadtnähe kosten Zeit und Benzin. Dies wird jedoch oft nicht miteingerechnet, wenn verführerische Lockangebote winken. Einkaufen im Ort hat somit auch seine ökologischen Vorteile. Die dörfliche Nahversorgung ist seit Jahren unter Druck. Land und Gemeinden sind gefordert. Es geht auch um Arbeits- und Ausbildungsplätze, Einnahmen aus der Kommunalsteuer. Bewusstseinsbildung ist gerade jetzt sehr wichtig. Einkaufszentren locken mit Angeboten und besonderen Einkaufserlebnissen, dabei kann das Einkaufen im eigenen Ort auch zum Erlebnis werden. Riefensberg freut sich auf
dieses Erlebnis ab Juli 2022. „Wir halten zusammen und blicken optimistisch in die Zukunft!“, so der Tenor der Riefensberger.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Das Stück "Man könnte, man sollte, man müsste ... das Theater mit dem Klimawandel" fand großen Anklang.
Foto: @Veranstalter
KLARes Zeichen für ein grünes Programm Initiativen der KLAR!-Region Vorderwald Egg bringen Leben in den Veranstaltungswald. EGG Volle Theatersäle und strahlende Kinderaugen – zwei Initiativen der KLAR!-Region Vorderwald Egg fanden vergangenes Halbjahr regen Anklang und werden auch 2022 weitergeführt. So erfreute am 26. März 2022 in Lingenau eine weitere Aufführung des Stückes „Man könnte, man sollte, man müsste … das Theater mit dem Klimawandel“ die Besucher. In dem von Regisseur Armin Staffler initiierten Theaterstück kann sich das Publikum aktiv einbringen und somit selbst Gedanken zum Klimawandel formulieren. Aktive Teilnahme verspricht auch der Zeichenwettbewerb rund um das Schrättle – ein sagenumwobenes Waldwesen – welcher vom Kulturbüro Bregenzerwald betreut wird und in Zusammenarbeit mit KLAR! stattfindet. Das Thema Klimawandel fühlt sich für viele sperrig an. Was bedeutet Klimawandel wirklich? Kann ich alleine als Einzelperson überhaupt etwas für das Klima tun? Und wie geht es unserer Natur, unseren Wäldern, tatsächlich? Das Thema ist so komplex, dass die KLAR!-Region Vorderwald Egg vergangenes Jahr überlegte, wie sie auf neue Art und Weise Gedanken zum Klimawandel klarer greifbar machen kann. Anhand eines professionell inszenierten und interaktiven Theaterstückes konnten viele Menschen für das Thema sensibilisiert werden. Mit der Geschichte des Schrättles und weiteren Initiativen rund um das Waldwesen
konnten Kinder und Jugendliche auf den Lebensraum Wald aufmerksam gemacht werden. Theater mit dem Klimawandel Das Theaterstück mit Armin Staffler als Regisseur sprach 2021 ein breites Publikum an. Die Mitwirkenden der Aufführungen, Gebi Nussbaumer, Elvira Bilgeri, Sabine Eberle, Martin Ritter und Paul Schwärzler gaben auch heuer ihr Bestes. „Das Besondere ist, dass sich das Publikum während des Theaterstückes aktiv einbringen kann“, erklärt Dorothee Glöckle, Managerin der KLAR!-Region Vorderwald Egg. Nach einer 20-minütigen Inszenierung kommt der große Switch. Das Stück wird noch einmal aufgeführt, dann aber hat das Publikum die Chance, sich aktiv am Dialog zu beteiligen. „Im wahren Leben haben wir in Anbetracht des Klimawandels nur jetzt die Chance richtig zu handeln. Das Theaterstück könnte unsere Übungswiese dafür sein“, betont Dorothee Glöckle. Besuch des Waldwesens Inhaltlich kunterbunt behandelt die Initiative „s´ Schrättle“ das Thema Klimawandel für Kinder und Jugendliche. Katharina Ritter, Geschichtenerzählerin, kreierte eigens für dieses Projekt ein Wesen mit vielen Facetten. Ihrer Erzählung nach sind Schrättle Wesen an der Schnittstelle MenschTier-Pflanze und immer schon Teil der Wälder. In hohlen Bäumen und Wurzelstöcken wohnend, sorgen sie seit Anbeginn für das Gleichgewicht im
Wald. So kann sich das Schrättle nur in einem intakten Wald wohlfühlen und beim Springen seinen unverkennbaren Sound erklingen lassen. Musikalisch wird dieser Sound beim Schrättle-Song hörbar, den Martin Ritter, Lehrer an der Mittelschule Lingenau, zusammen mit seinen Schülern komponiert hat. Ein Zeichenwettbewerb, der vom Kulturbüro Bregenzerwald in Zusammenarbeit mit der KLAR!-Region Vorderwald Egg veranstaltet wird, soll das Schrättle auch malerisch sichtbar
machen. Bis 15. März 2022 konnten Jugendliche ihre Zeichnungen zum unbekannten Waldwesen einreichen. Nach einer weiteren Erzähltournee von Katharina Ritter an Bregenzerwälder Schulen werden am 29. April 2022 um 17 Uhr die kreativsten Einreichungen in der Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald in Egg ausgestellt und der Gewinner gekürt. Eine Schrättle-App ist bereits in Entwicklung – so kann auch nach dem Frühjahr das sagenumwobene Waldwesen weiterwachsen.
LITHOTHERM – Nachhaltig bauen - wohngesund heizen Ökologische Fußbodenheizung für Neubau und Sanierung. Wer sich für ökologische Baustoffe entscheidet, muss heute keine Kompromisse mehr eingehen. Weder bei der Funktionalität, noch bei der Effizienz oder durch deutlich höhere Kosten. Lithotherm hat sich dieser Thematik verschrieben und setzt mit den Lithotherm Fussbodensystemen neue Maßstäbe. Für Neubau & Sanierung „Egal, ob es sich um einen Neubau oder um eine Altbausanierung handelt – Lithotherm ist grundsätzlich für alle Bauvorhaben geeignet“ erklärt Baustoffberater Thomas Rüscher vom Wälderhaus. Durch die komplett trockene Einbauweise wird keine zusätzliche Feuchtigkeit in die Bausubstanz getragen. Die Risiken, die durch Feuchtigkeit entstehen können, fallen hier weg. Herzstück des Systems ist die vorkonfektionierte Lithotherm-Formplatte. Sie besteht aus den Natursteinmaterialien Lavasplit, Kalksplit und Tongranulat. Mit nur 45mm Aufbauhöhe eignet sich LITHOTHERM für Altbausanierung und Neubau gleichermaßen. Dank der Einfachheit des Systems ist zudem eine Eigenmontage durch den Bauherrn problemlos möglich.
Reaktionsschnelle Niedrigtemperatur-Heizung LITHOTHERM arbeitet mit moderaten Vorlauftemperaturen. Die Strahlungswärme wird direkt an den Raum abgegeben. Dadurch kann bei Bedarf an- und abgeschaltet werden. Das ist gerade in den Heizübergangsperioden wichtig. So kann Energie & Geld gespart werden. Die direkt unter dem Bodenbelag verlaufenden Heizrohre geben die Wärme unmittelbar und reaktionsschnell an den Raum ab. Die Eigenschaften der Natursteinmaterialien bewirken eine optimale Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung. Zudem sorgt das System für eine
optimale Schall- und Trittschalldämmung. Ökologie & Wohnklima Bei LITHOTHERM handelt es sich um ein 100% ökologisches Produkt, die Herstellung erfolgt aus Natursteinmaterialien. Der Herstellungsprozess ist ressourcen- und umweltschonend. Zudem können die Formplatten entweder wiederverwendet oder auch recycelt werden. Das engagierte Team im Wälderhaus in Bezau und Langenegg steht für Beratung und Verkauf des Lithotherm Fußboden-Heizsystems gerne mit Tipps und Informationen zur Verfügung. www.waelderhaus.at
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Jedes Kreuz ein Unikat
Erstkommunionskinder basteln im Glanzstück individuelle Emaille-Kreuze. HITTISAU Am 24. April ist in Hittis au Erstkommunion. Einige der 26 Kinder werden an diesem Tag ein ganz besonderes, selbst gestaltetes Kreuz tragen. Seit zehn Jahren bietet Christina Fetz-Eberle Kurse für Erstkommunionskinder an, in denen sie individuelle Kreuze für ihren großen Tag anfertigen. „Eine Kundschaft hat mich damals darauf angesprochen, dass ihr Sohn selber eine Kette machen möchte“, so die Glanzstück-Inhaberin.
Kreuze auf der einen Seite emaillieren und dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Ofen verfließen die Farben und es entstehen lauter Unikate. „Da der Schmelzvorgang immer anders verläuft, schaut kein Kreuz aus wie das andere – auch wenn man die gleichen Farben wählt“, erklärt die Kursleiterin. Genau dieser Überraschungseffekt ist es, der die Kinder fasziniert.
Bleibende Erinnerung Auf der Rückseite darf jedes Kind seinen Namen eingravieren und erhält so ein wirklich individuelles Schmuckstück. Zum Schluss wird noch eine Schachtel zur Schmuckschatulle gestaltet. „Die Kinder haben so eine wunderschöne, bleibende Erinnerung an ihre Erstkommunion“, betont Christina Fetz-Eberle. Die Nachfrage– auch aus umliegenden
Gemeinden – ist groß. Heuer führt die Glanzstück-Chefin 12 Kurse durch – sie dauern jeweils einen Nachmittag. Pro Kurs können bis zu sechs Kinder ihr Erstkommunionskreuz gestalten.
Emaille-Technik In den Kursen kommt eine ganz alte Technik zur Anwendung – die des Emaillierens. Kette und Kreuz sind aus hochwertigem, hautverträglichem Edelstahl. „Wir haben ein spezielles Verfahren gefunden, um Edelstahl emaillieren zu können“, erzählt Christina Fetz-Eberle. Die Kinder dürfen die
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Kunst und Kultur im Wald Neue Initiativen bringen das Potenzial Kreativschaffender ans Tageslicht. SCHWARZENBERG/EGG Der Bregenzerwald war und ist Kreativkammer für zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende. Um Werke heutiger Bregenzerwälder Künstler ins Licht zu rücken, öffnen zwei bekannte Museen ihre Türen. Mit der neuen Ausstellungsreihe „salon angelika“ wird jeweils im Frühling im Angelika Kauffmann Museum Gegenwartskunst präsentiert. Als erster Gast stellt der in Schwarzenberg und Dornbirn aufgewachsene Maler Drago Persic seine Werke aus. Die Ausstellung „Der Cowboy und die Meise“ ist noch bis 17. April 2022 zu sehen. Im Egg Museum zeigt die Künstlerin Melanie Greußing ab 13. Mai 2022 zum Teil noch nie in Vorarlberg präsentierte Werke. Gegenwartskunst in Schwarzenberg Die professionelle Infrastruktur des Angelika Kauffmann Museums wird seit diesem Frühjahr auch für spannende zeitgenössische Positionen genutzt. „Unser Bestreben ist es, den musealen Raum auch für das Hier und Jetzt zu öffnen“, erklärt Marina Stiehle, Leiterin des Angelika Kauffmann Museums. Für die inhaltliche Ausrichtung und das Programm ist ab dem nächs-
base 1, Digitaldruck auf Alu Dibond.
ten Jahr Kurator Thomas Hirtenfelder verantwortlich, der vom längerfristigen Potenzial des Konzepts überzeugt ist: „Kunstschaffende brauchen immer attraktive Räume, in denen ihr Werk wahrgenommen und kritisch diskutiert wird und ich denke, dass wir hierzu einen Beitrag leisten können.“ Junge Kunst im Wald Das Egg Museum zeigt ab 13. Mai eine bemerkenswerte Ausstellung der in Schnepfau lebenden Künstlerin Melanie Greußing. Wie einst Angelika Kauffmann sammelte Melanie Greu ßing unter anderem Eindrücke in Italien und präsentiert teilweise noch nie in Vorarlberg gezeigte Werke, die sich mit dem Thema „früher oder später“ beschäftigen. Die Künstlerin lässt die Zeit und die Geschichten, die sie erzählt, vor- und zurücklaufen. Chronologische Abfolgen werden durchmischt. Verschiedene Momente auf einem Bild zusammengebracht. Sich widersprechende Zustände sind gleichsam präsent und real. Teils filmisch anmutend. Umgesetzt auf Textil, als Druck, Gewebe, Fotografie, Video, Sound, Rauminstallation. Was war früher? Was wird später sein? Was ist jetzt? „Von Mai bis Oktober möchten wir der jetzt nach Vorarlberg zurückgekehrten Künstle-
rin in ihrer engeren Heimat eine Bühne bieten und sie mit ihren Werken in den Mittelpunkt stellen“, freut sich An dreas Hammerer, Obmann des Vereins Egg Museum. Die Ausstellung ist eine Zeitreise durch den Bregenzerwald, deren Weg ins Heute führt. Passender könnte der Start der neuen Initiative und gleichzeitiger Sensibilisierung gegenüber der Gegenwartskunst im Bregenzerwald nicht sein. Raumöffnung für kreative Ideen Mit der Initiative der beiden Bregenzerwälder Museen verwandelt sich die Region weiter zu einer Bühne für regionale Künstler. „Wir haben im Bregenzerwald Museen, die mit ihrem Know-how und Renommee den heutigen Künstlern einen professionellen Rahmen für ihr Wirken bieten können“, freut sich Veronika Sutterlüty, Leiterin des Kulturbüros Bregenzerwald. „Die Zusammenarbeit mit gegenwärtigen Künstlern wird weiter fortgesetzt. So kann der Bogen von früher bis heute noch klarer gespannt und die Vernetzung der Kreativschaffenden vertieft werden.“ Wie ein Vernetzungsraum für Künstler aussehen könnte, darüber wurde auch am 17. März 2022 bei der Projektschmiede Bregenzerwald diskutiert.
Melanie Greußing stellt ihre Werke in Foto: @Ronja Svaneborg Egg aus.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Ausstellung macht Mut zur Inklusion Im Frauenmuseum ist die Ausstellung „Blickwechsel“ von Integration Vorarlberg zu sehen. HITTISAU Sich einlassen und einen Blickwechsel wagen – dazu lädt die Ausstellung von Integration Vorarlberg im Frauenmuseum in Hittisau ein. Mütter und Väter erzählen in fünf Videostationen von integrativen und inklusiven Lebenswegen ihrer Kinder mit Behinderung. Sie erzählen von Gelingen und Scheitern, von Freuden und Sorgen, von Stützen und Stolpersteinen und vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen. „Nach wie vor erleben Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Familien in unserer Gesellschaft vielfältige Barrieren. Neben materiellen Hindernissen sind es vor allem Haltungen, Überzeugungen und Einstellungen, die das Leben erschweren“, betont Nicole Klocker-Manser, Obfrau von Integration Vorarlberg. Die Ausstellung möchte mit vorgefassten Meinungen und starren Haltungen aufräumen und den Besuchern ihre Scheu vor Menschen mit Behinderung nehmen. Verschiedene Lebensgeschichten Die von Luka Jana Bechtold kuratierte Ausstellung „Blickwechsel“ basiert auf narrativen Interviews, die Filmemacher Hanno Mackowitz mit sieben Müttern und zwei Ehepaaren führte. Aus 16 Stunden tief berührender Einblicke in den Alltag von Familien von Kindern mit Behinderungen und ihre inklusive Lebenswege gestaltete Hanno Mackowitz fünf Videostationen. Sie erzählen nicht eine Geschichte,
sondern neun unterschiedliche Geschichten, die mit- und ineinander verwoben sind. Den Besuchern ermöglichen sie einen ungeschminkten Blick auf das Leben der involvierten Familien. „Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, unsere Ausstellung im Frauenmuseum zu zeigen und so unsere Anliegen in die Welt hinaus zutragen. Wir hoffen damit vielen Menschen einen Blickwechsel zu ermöglichen, so, dass Leben inmitten der Gesellschaft öfters ganz selbstverständlich gelingen kann“, sagt Nicole Klocker-Manser. 30-jähriges Vereinsjubiläum Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen des 30-jährigen Vereinsjubiläums von Integration Vorarlberg. Angefangen hatte alles mit dem Besuch einiger Mütter eines Symposiums zum Thema Integration in Tirol. Dort sprachen Wissenschaftler und Pädagogen über die Möglichkeiten, Vorteile und Chancen der Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen in Regelkindergärten und Regelschulen. Genau das war es, was sich die Mütter für ihre Kinder wünschten: Aufwachsen in ihrem natürlichen sozialen Umfeld, den gleichen Schulweg wie die Nachbars- und Geschwisterkinder gehen oder rollen und einfach dazugehören, wie alle anderen Kinder. 1989 schließlich gründeten diese „Pionierinnen“ den Verein „Integration Vorarlberg“. Teilhabe für alle Die Aufgaben des Vereins wuchsen mit den Kindern der Mitgliedsfamilien.
Das Team von Integration Vorarlberg.
Nach der Integration in öffentliche Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten bis zu weiterführenden Schulen – entwickelten die engagierten Frauen gemeinsam mit dem ifs – Institut für Sozialdienste das Konzept des Spagat-Arbeitsplatzes und die integrative Wochenstruktur. „Damals wie heute gelingt Inklusion überall dort, wo eine offene Haltung der handelnden Personen gegeben ist“, ist die Obfrau von Integration Vorarlberg überzeugt. Daher hat es sich der Verein, neben der direkten Unterstützung und Begleitung von betroffenen Familien, zur Aufgabe gemacht, nicht-behinderte Menschen für das Thema zu sensibilisieren. „Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den alltäglichsten Themen mitgedacht
Foto: @Angela Lamprecht
werden und versuchen, gemeinsam mit Verantwortlichen gute Lösungen für alle zu finden. Wo früher oft extra integrative Settings geschaffen worden sind, bemühen wir uns heute die Rahmenbedingungen von bestehenden Angeboten so zu gestalten, dass Teilhabe für alle möglich wird“, betont Vizeobfrau Ingrid Rüscher.
Daten & Fakten Ausstellung: BLICKWECHSEL. Mütter und Väter erzählen. Videostationen über inklusive Lebens wege von Menschen mit Behinderung, 6. März bis 1. Mai 2022, Frauenmuseum Hittisau, www.frauenmuseum.at
Fünf Videostation laden zum Blickwechsel ein - sie zeigen inklusive Lebenswege.
Fotos: @Integration Vorarlberg
Integration Vorarlberg www.integration-vorarlberg.at
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Freitag, 1. April 2022
Fotos: @Alois Metzler
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Zum Jawort nach Schwarzenberg Schwarzenberg bietet ein romantisches Rundumpakt für verliebte Paare.
Angefangen vom Jawort in der schönen Barockkirche bis zur Hochzeitsparty im Angelika-Kaufmann-Saal. Und der Clou: Den Weg dazwischen kann das Hochzeitspaar in einer historischen Landauer Kutsche zurücklegen. Kutsche aus dem 19. Jahrhundert Die aufwendig restaurierte original Landauer-Kutsche hat eine Schwarzenberger Geschichte und findet mit einem Ankauf durch den Museumsverein wieder zurück in ihr Heimatdorf. Die Kutsche, einst im Besitz des Schäfle-Wirtes von Schwarzenberg, ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Postkutsche, Hochzeitskutsche und dient auch dazu „die nobligen Sommerfrischler“ vom nahen Dornbirn in die Schwarzenberger Gasthöfe zu fahren. Der Landauer war im 18. und 19. Jahrhundert in allen europäischen Ländern ein bevorzugter Reisewagen und ein Statussymbol der begüterten Kreise.
Mit dem Aufkommen der motorisierten Mobilität verlor die Kutsche an Bedeutung und Ansehen. Sie stand mehrere Jahre im Stadel des alten Museumsgebäudes, bis sie schließlich bei einem Umbau veräußert wurde. Dem Museumsverein ist es durch den Rückkauf gelungen ein wertvolles Kulturgut zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Schwarzenberger Kutsche ist um 1880 erbaut worden und kann über die Gemeinde für Veranstaltungen angemietet werden. Viele Hochzeitspaare mieten das besondere Gefährt – mit einem Pferdedoppelgespann gefahren rundet eine solche Fahrt den perfekten Hochzeitstag ab. Tradition und Funktionalität Schwarzenberg hat auch die perfekte Partylocation für Paare und ihre Hochzeitsgesellschaft. Mit dem AngelikaKauffmann-Saal bieten sie einen architektonisch vielbeachteten Veranstaltungsort, der bestens geeignet ist für Hochzeiten und große Feiern. Er liegt im historischen Dorfkern und ist seit 1994 Schauplatz der jährlich stattfindenden Schubertiade.
Fotos: @WILDEMBRACE.PHOTO
SCHWARZENBERG Endlich kann wieder in großem Stil geheiratet werden. Schwarzenberg bietet sich als Destination für heiratswillige Paare geradezu an.
Aus Tannen- und Buchenholz der Region gebaut, vermittelt der Saal eine warme, klare Atmosphäre, in der sich Gäste wohlfühlen. Neben klanglichen Vorteilen beeindruckt der Angelika-KauffmannSaal mit seinen Gestaltungsmöglichkeiten. Flexible Module und Stellwände lassen die ins Dachgebälk offenen Räumlichkeiten mal größer, mal kleiner wirken – passend zur jeweiligen Veranstaltung. Der Saal bietet eine große Bühne, viele technische Raffinessen sowie für 100 bis 500 Personen eine ganze Menge Raum mit Tageslicht. Das Obergeschoß verfügt über eine Terrasse mit Blick auf die umliegenden Berge Hangspitz und Niedere.
Man kann in Schwarzenberg auch standesamtlich heiraten im Kleinen Dorfsaal oder Oberes Foyer vom AngelikaKauffmann-Saal. Auch das Drumherum stimmt beim Angelika-Kauffmann-Saal: Direkt vor Ort sind ausreichend Parkplätze vorhanden, das Catering ist frei wählbar, es gibt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe und das Team um Jürgen Metzler steht gerne auch bei der Planung und der Organisation weiterer Dienstleistungen zur Seite. Kontakt und Informationen für die Vermietung von Saal und Kutsche gibt es bei der Gemeinde Schwarzenberg.
Freitag, 1. April 2022
Unsere Lehrlinge sind unsere Zukunft Wir legen besonderen Wert darauf, unseren Lehrlingen einen tiefen Einblick in unsere Arbeit zu geben und aktiv mitzuwirken. So sind sie von Anfang an ein wichtiger Teil unseres Teams und erlernen auf diese Weise unser Handwerk auf höchstem Niveau.
Ausgezeichneter Lehrbetrieb Wir bieten unseren Lehrlingen ein Arbeitsumfeld in familiärer Atmosphäre, kollegiale und humorvolle Mitarbeiter sowie eine erstklassige Ausbildung mit einem sehr guten Zahltag.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Warth feiert seinen „Strolzi“
Am 3. April lädt die Gemeinde Warth zum Empfang für Doppel-Olympiasieger Johannes Strolz. WARTH-SCHRÖCKEN Ganz Vorarlberg ist stolz auf Doppel-Olympiasieger und Dreifach-Medaillenträger Johannes Strolz. Besonders stolz auf „Strolzi“ ist man aber in seiner Heimat Warth-Schröcken.
sechs der erfolgreichsten österreichischen Winter-Olympioniken. Medaillen-Party Die Olympiamedaillen von Johannes Strolz kann man am Sonntag bestaunen – außerdem nimmt sich der sympathische Sportler Zeit für eine Autogrammstunde mit seinen Fans. Der Empfang am Dorfplatz in Warth wird von den Monroes musikalisch umrahmt. Alle sind herzlich eingeladen mitzufeiern und Johannes Strolz einen gebührenden Empfang zu bereiten.
Um den Ausnahmesportler und Peking-Helden gemeinsam zu feiern, lädt seine Heimatgemeinde am kommenden Sonntag, 3. April 2022, ab 15 Uhr zum feierlichen Empfang für Johannes Strolz. Olympia-Märchen 34 Jahre nach seinem Vater Hubert Strolz holte sich Sohn Johannes bekanntlich Olympia-Gold in der Alpinen Kombination. Strolz gewann zudem Silber im Slalom und triumphierte zum Abschluss der Olympischen Winterspiele mit dem ÖSV-Team im Mixed-Parallelbewerb. Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille liegt Johannes Strolz nun – unter anderem gleichauf mit Marcel Hirscher – auf Rang
Mit zwei goldenen und einer silbernen Medaille ist Johannes Strolz von den Olympischen Winterspielen in Peking zurückgekehrt. Foto: @APA/EXPA/JOHANN GRODER
Programm Ab 14 Uhr: Ausschank am Dorfplatz 15 Uhr: Live Band THE MONROES & ORF-Moderator Oliver Polzer 16.45 Uhr: Empfang & Ehrungen von Doppel-Olympiasieger Johannes Strolz 19 Uhr: ORF-Liveschaltung ins Landesstudio Anschließend: Ausklang mit DJ
BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Hoch-Zeit für Architektur und Handwerk
Mit der neuen Ausstellung „Handwerk der Zeit“ wird traditionelle Bregenzerwälder Baukunst in die Moderne übertragen. ANDELSBUCH Mit einem Bregenzerwälderhaus, mitten im Werkraumhaus platziert, ist eine für die Besucherinnen und Besucher spannende Ausstellung entstanden. Ein Zusammenspiel zeitlos hoher Handwerksqualität und gestalterischer Architektur. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Werke des Andelsbucher Architekten Alfons Fritz (1900–1933), der in seiner kurzen Schaffenszeit rund 50 Entwürfe verwirklichen konnte. So wurden im Bregenzerwald unter anderem das Stahlbad in Andelsbuch, das Vinzenzheim in Bezau sowie das Hotel Madlener in Damüls nach seinen Plänen errichtet. Seine historischen Werke bilden nun den Ausgangspunkt der neuen Ausstellung im Werkraum Bregenzerwald.
Zeitgenössischer Kontext Ute Denkenberger, vom vorarlberg museum, präsentiert im Rahmen der Ausstellung ihr Buch „Alfons Fritz (1900– 1933). Ein Architekt der Tiroler Moderne“ und liefert damit den historischen Kontext zu Alfons Fritz. „Alfons Fritz wagt gekonnt den Spagat zwischen Tradition und Moderne, reagiert feinsinnig auf das Umfeld seiner Entwürfe und weiß das Handwerk für die qualitative Umsetzung seiner Ideen zu gewinnen.“ Darüber hinaus ermöglichte die Ausstellung „Handwerk der Zeit“ Studierenden der Universität Lichtenstein aktiv an einer Ausstellung mitzuarbeiten. Bei einigen der Beiträge erhielten die Mitglieder Unterstützung von acht Studierenden des „Advanced Projektstudios Upcycling“ der Universität Liechtenstein. So spiegelt sich wider, was Alfons Fritz zeitlebens schätzte, nämlich das Ineinandergreifen von Handwerk und Architektur.
Kuratorin Valerie Keiper-Knorr.
Projektbegleitung Werkraum Heike Kaufmann und Katharina Kleiter. Fotos: @Marianna Moosbrugger
Foto: @Markus Tretter-Fam. Fritz
Architekt und Baukünstler Um das Wirken des vor fast 100 Jahren verstorbenen Architekten mit dem Schaffen des heutigen Handwerks in eine Beziehung zu setzen, kreierten Mitgliedsbetriebe des Werkraum Bregenzerwald an Alfons Fitz angelehnte Exponate. Die von Valerie Keiper-Knorr und Anna-Claudia Strolz kuratierte Ausstellung bildet ausgehend von gezielten Vorgaben zum Thema „Zeit“, dem Ausstellungsrahmen ein Setting, das einem auf das Wesentliche reduzierten Bregenzerwälderhaus entspricht. Dessen Räume spiegeln mit Hilfe der gemeinsam entworfenen Objekte eine typische Wohnsituationen wider.
Die Kuratorinnen der Ausstellung setzen die Werke von Alfons Fritz bewusst in einen zeitgenössischen Kontext. Seine hohe Wertschätzung für das regionale Handwerk, seine Liebe zum Detail und seine künstlerische Begabung waren für die beiden der Anlass, seine Arbeiten aus Sicht des Handwerks zu betrachten und zu untersuchen. Gemeinsam wollen sie auf diese Weise den Besucherinnen und Besuchern die hohe Qualität seiner Arbeiten vermitteln, im Bewusstsein, dass diese ohne perfekte handwerkliche Ausführung die Zeit nicht überdauert hätten.
Porträt Alfons Fritz.
Stahlbad in Andelsbuch von Alfons Fritz.
Foto: @Petra Rainer Vorarlberg Museum
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Für Familien im Ehrenamt tätig Familienverband Ortsgruppe Au – ein kleines Team, das Großes bewirkt. AU Da gibt es einmal Sonja Wittwer, die die Leitung der Ortsgruppe in Au übernommen hat. Jedoch ist sie nicht alleine unterwegs. Sie hat ein tolles Team von jungen Frauen (Marlene Egender, Gerda Berchtold, Marika Muxel, Sylvia Dünser, Melanie Geiger, Veronika Natter, Sabrina Egender, Romina Moosbrugger) hinter sich.
Tortenbackkurs – ein Genuss für die ganze Familie. Fotos: @Marianna Moosbrugger Des Öfteren ist das kleine Team auf Hilfe angewiesen, dann kommen ihre Männer und auch die Kids zum Einsatz und alle arbeiten mit Freude und großem Eifer mit.
„Ich bin zwar erst seit zwei Jahren beim Familienverband, durch den guten Zusammenhalt im Team habe ich mich aber gleich sehr gut aufgenommen gefühlt. Außerdem finde ich super, dass jeder seine Ideen einbringen kann und wir somit ein breites Angebot an Veranstaltungen und Kursen für die Gemeinde anbieten können.“ VRONI SCHWÄRZLER Ein eingespieltes Team, welches immer wieder ein tolles Jahresprogramm auf die Beine stellt und interessante Veranstaltungen organisiert. Meist mit einem sozialen Hintergrund, bewegt die Ortsgruppe Au viele Familien beziehungsweise oft die ganze Gemeinde zum Dabeisein und Mitmachen. Mit aktuell 113 Mitgliedsfamilien ist die Ortsgruppe Au sozusagen ein riesiger Verein, der alle Altersgruppen anspricht und darauf abgestimmt, versuchen die Frauen vom Familienverband auch ihr Jahresprogramm zu gestalten.
Jahresprogramm Beginnend mit den kleinen Kindern versuchen die Organisatorinnen, mit dem jährlichen Frühjahrs- und Herbstturnen für 2- bis 4-Jährige, Freude an der Bewegung zu vermitteln. Besonders viel Bewegung gibt es aber bei den Tanzkursen für Kids. Dort sieht man dann eine laute und fröhliche Schar, bei Breakdance und Hip-Hop geht ganz schön die Post ab. Ebenfalls laut, aber sehr musikalisch, geht es im Musikgarten für die ganz Kleinen zu. Und was wäre die Fasnacht ohne große und kleine Mäschgerle, da lässt sich kaum jemand zweimal bitten, wenn der Familienverband zur Faschingsparty einlädt. Durch die Sandkastenfüllaktion wird im Hinterwald der Frühling eingeläutet. Das ist immer ein Mordsspektakel, wenn Väter und Mütter mit ihren Kindern mit Schaufeln, Kübeln und Wannen bewaffnet neuen Sand abholen, um dann ihren Sandkasten wieder in Betrieb nehmen zu können. Ebenfalls eine ganz tolle Aktion ist der alljährliche Schwimmkurs, keine Angst vor Wasser und schwimmen zu können, ermöglicht oft den Mamas mit ihren Sprösslingen einen sorgenfreien Schwimmbadbesuch. Mit den unterschiedlichsten Back- und Kochkursen werden einmal nicht die Kinder angesprochen, jedoch profitieren diese wiederum davon, wenn hinterher fei-
ne Leckereinen aufgetischt werden. Mit dem alljährlichen Familienbasar wird nicht nur nachhaltig gedacht und gehandelt, auch freuen sich die vielen Besucher über ganz besondere Schnäppchen. Wenn dann ein ereignisreiches Jahr dem Ende zugeht, steht noch ein ganz wichtiger Punkt
„Ich bin seit knapp 8 Jahren beim Familienverband. Ich engagiere mich, weil es mir wichtig ist, etwas ehrenamtlich zu machen und dabei Familien in unserer Gemeinde zu unterstützen. Wir haben ein tolles Team und es macht mir Freude mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen.“ SYLVIA DÜNSER auf dem Programm. Sonja Wittwer und ihr Team zeigt sich verantwortlich dafür, dass der Nikolaus in den Familien vorbeischaut und seine „Klososäckle“ verteilt.
„Es macht Spaß, Veranstaltungen anzubieten und zu organisieren. Der jährliche Suppentag ist mein persönliches Highlight. Das Beste ist aber unser Zusammenhalt im Team, so macht es richtig Spaß und wir können uns aufeinander verlassen!“ SONJA WITTWER
Gemeinsam Eine ganz wichtige Veranstaltung wurde bis jetzt noch nicht erwähnt. Der Suppentag. Er ist inzwischen zu einem Fixpunkt geworden und kann normalerweise erfolgreich durch geführt werden. Großartige Spendensummen von über 3000 Euro konnten in den vergangenen Jahren abwechselnd an den Krankenpflegeverein, das Rote Kreuz oder an Familien über geben werden. Corona geschuldet konnte und durfte der Suppentag nicht mehr durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz haben sich die Frauen der Ortsgruppe Au etwas einfallen lassen. Im Lockdown 2021 entstand die Aktion „Kuchenstückle für Julian“. Diese Aktion wurde von der ganzen Gemeinde gut angenommen und war ein voller Erfolg. Kreativität, Einfallsreichtum und Ideen umzusetzen, darin ist die Ortsgruppe Au stark. Sich für Familien einsetzen und helfen, wo es nötig ist, so lautet die Devise, hinter der Sonja Wittwer mit ihrem Team steht.
Foto: Studio Fasching
„Der Anspruch an ausgezeichnete Beratung spornt uns an“ Wolfgang Fend, neuer Filialleiter der Hypo Vorarlberg in Egg, im Gespräch über seine Pläne, die aktuellen Herausforderungen des Bankgeschäfts und den Standort Bregenzerwald. Mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und umfassender Expertise in der Finanz- und Bankenbranche im Gepäck kehrt Wolfgang Fend dahin zurück, wo seine Bankkarriere begonnen hat: zur Hypo Vorarlberg. Der heute 53-Jährige ist ein vertrautes Gesicht in der Bank – 2008 startet er als Privatkundenberater und verantwortet in den Folgejahren bis 2017 die Filialleitung in Götzis. Der 1. März dieses Jahres markiert nicht nur seine Rückkehr zur Hypo Vorarlberg, sondern auch den Beginn einer neuen Herausforderung: Der gebürtige Götzner folgt Markus Kohler nach und übernimmt die Filialleitung in Egg. Standort Bregenzerwald Die Hypo Vorarlberg hat im Bregenzerwald erfolgreich Fuß gefasst
eine wichtige Rolle im Leben des Filialleiters ein. „Von Skitouren über Bergsteigen bis hin zum Mountainbiken, alle Aktivitäten rund um den Berg begeistern mich – ebenso schätze ich die Kultur des Zusammenkommens und gemeinsam gutes Essen und Trinken zu genießen“, erzählt er.
Wolfgang Fend, Filialleiter Egg. Foto: Hypo Vorarlberg
und ermöglicht eine umfangreiche und persönliche Beratung vor Ort. „Mit unserer Spezialisierung auf Anlage- und Finanzierungsberatung unterstützen wir sowohl Privatkunden als auch freiberuflich tätige Unternehmen bei der Verwirklichung ihrer Ziele“, erklärt Fend. Doch auch abseits des Berufslebens nehmen Landschaft und Kultur des Bregenzerwaldes
Herausforderungen gemeinsam angehen Mit seinem 5-köpfigen Team freut sich Wolfgang Fend die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anzugehen: „Die Veränderungen in der Finanz- und Bankenwelt schreiten unglaublich schnell voran, was riesige Herausforderungen, insbesondere für kleinere Filialen, darstellt. Das betrifft auch eine moderne und digitale Beratung. Wir sind gefordert den optimalen Mix von online und offline zu bieten – genau so viel, wie es unsere Kunden wünschen. Der Anspruch an ausgezeichnete Beratung ist tief in unserer Unternehmenskultur verankert und spornt uns an, bestmögliche Lösungen zu finden“. Dabei ist es
unverzichtbar, dass sich Kundinnen und Kunden, insbesondere in Krisensituationen wie der Coronapandemie oder des Ukrainekrieges, auf die Beständigkeit und Zuverlässigkeit der Bank verlassen können. „Ein konsequentes Risikomanagement, ein achtsames Wirtschaftsmodell sowie ein eingespieltes Team, das Anliegen und Sorgen ernst nimmt ist entscheidend. Egal ob es bergauf oder mal bergab geht, wir sind für unsere Kundinnen und Kunden da“, so Fend abschließend. ANZEIGE
Daten und Fakten Hypo Vorarlberg in Egg Gründungsjahr: 1978 Mitarbeiter(innen): 6 Schwerpunkt: Anlage- und Finanzierungsberatung Kontaktdaten: Hypo Vorarlberg in Egg Wälderpark 940, 6863 Egg +43 50 414 4600 filegg@hypovbg.at www.hypovbg.at/egg
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Freitag, 1. April 2022
Elisabeth Feurstein unterrichtet leidenschaftlich gerne.
Hilfe zur Selbsthilfe ist das oberste Credo.
Die bunte Seite des Lernens
„Eigentlich“, erinnert sich die junge Pädagogin, „war es schon immer ein Wunsch von mir, anderen Dinge beizubringen“. ANDELSBUCH Mit einem Schmunzeln denkt sie zurück, wie sie ihren Geschwistern und Cousinen aus der Nachbarschaft das Rechnen und Schreiben zeigte. Und so hielt sie an ihrem Berufswunsch fest und gab die letzten fünfzehn Jahre regelmäßig Nachhilfe und Lernförderung. Immer wieder fand sie sich im pädagogischen Bereich wieder, bis sie sich schließlich an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg einschrieb. Diesen Entschluss hatte Elisabeth Feurstein sehr kurzfristig gefasst. „Irgendwie aus dem Bauch heraus“, anders kann sie es nicht erklären und es war wohl die einzig richtige Entscheidung. Aspekte des Lernens Ihre ersten Berufserfahrungen sammelte sie an der Mittelschule Hörbranz. In ihren ersten vier Dienstjahren gab es für
sie viel zu lernen, oft stieß sie mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten an Grenzen. Deshalb entschloss sich die junge Lehrerin einen weiterbildenden Master im psychologischen Bereich an der TU Kaiserslautern zu absolvieren. „Die psychologische Perspektive auf viele Aspekte des Lernens, zwischenmenschlicher Beziehungen und Herausforderungen, die der Schulalltag mit sich bringen kann, bescherten mir viele Aha-Erlebnisse“, so Elisabeth Feurstein. Danach wechselte sie an die Mittelschule Egg, der sie bis heute angehört. Als Mutter von drei Kindern sieht Elisabeth Feurstein die immense Kraft, die in der Familie steckt. Durch ihre Familie und den Abstand zum Schulalltag taten sich bei der Pädagogin ganz neue Perspektiven und Sichtweisen auf. Als Dipl.-Mentaltrainerin lernte sie Techniken und Methoden kennen, die sie in ihrer jetzigen Arbeit unterstützen und vieles nochmals anschaulicher darstel-
len. Neben Mentaltraining für Themen, die das Familienleben betreffen, bietet Elisabeth auch Kindermentaltraining an.
aus arbeiten zu können und sich die Zeit nach den Bedürfnissen ihrer Familie einteilen zu können.
ELISABUNT Elisabeth Feurstein unterrichtet leidenschaftlich gerne und dennoch schlummerte schon lange der Traum in ihr, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, etwas Eigenes ganz mit ihrer Handschrift. Irgendwann fiel die Entscheidung und Elisabeth Feurstein machte sich auf den Weg in die Selbstständigkeit. Seit Februar 2022 ist es offiziell. Hinter ihrem Label ELISABUNT steht neben einem Teil ihres Vornamens auch ihr Herzensthema, nämlich mehr Farbe ins Lernen, ins Denken und überhaupt ins Leben zu bringen. Der Hausumbau ermöglichte ELISABUNT sich Raum zu schaffen, etwas außerhalb des Wohnbereichs, dort wo sie sich gemeinsam mit ihren Trainees wohlfühlen kann. Sie genießt es, von zu Hause
Wege finden Durch gezieltes Lerncoaching erarbeitet ELISABUNT gemeinsam mit ihren Trainees Lösungsansätze, damit Lernen Spaß macht. Kreativität, Bewegung und wachstumsorientiertes Denken stehen dabei im Mittelpunkt. Lerncoaching führt, anders als klassische Nachhilfe, nach und nach in die Selbstständigkeit und unterstützt durch geeignete Methoden langfristig, den Schulalltag erfolgreich zu bewältigen. Als zweite Säule verhilft Mentaltraining dazu, festgefahrene Denkweisen aufzubrechen und die persönliche Gedankenwelt zu erkunden. Das erarbeitete Konzept von ELISABUNT bedient sich der Philosophie des Lerncoachings. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das oberste Credo.
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Foto: @Johannes Fink, Bregenzerwald Tourismus
Krumbach
ORTSPORTRÄT.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Ortsporträt Krumbach
Freitag, 1. April 2022
„Es geht in die richtige Richtung“ KRUMBACH Die maßvolle Weiterentwicklung seiner Gemeinde ist Bürgermeister Egmont Schwärzlers größter Wunsch – was das konkret heißt, darüber spricht der Krumbacher Bürgermeister im Blickpunkt-Interview. Wie ist in dieser herausfordernden Zeit die Stimmung in Krumbach? Egmont Schwärzler: Die Krumbacher versuchen das Leben zu leben und sich nicht allzu sehr mit der Pandemie zu beschäftigen. Allerdings drückt die negative Stimmung schon durch, sei es wegen Corona oder den krie gerischen Handlungen in der Ukraine. Aber wir sind grundsätzlich sehr positive Menschen und versuchen, den Alltag so gut wie möglich zu meistern. Sie sind erst seit knapp vier Jahren Bürgermeister von Krumbach – wo möchten Sie besondere Schwerpunkte setzen? Egmont Schwärzler: Mein Fokus liegt auf der Weiterentwicklung von Krumbach. Es stehen große Infrastrukturprojekte an. Dabei geht es um die Dorfentwicklung mit Schwerpunkt Kinderbetreuung, Schule und Gemeindesaal. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung des Betriebsgebiets
Krumbach-Glatz sowie die Sanierung der wasserbaulichen Infrastruktur. Wir sind an einer Dorfkernstudie zur weiteren baulichen Entwicklung im Zentrum dran. Die Empfehlungen daraus werden in die notwendigen Adaptierungen der Kindereinrichtungen und des Gemeindesaals einfließen. Hierzu ist auch ein Bürgerbeteiligungsprojekt geplant. Auch in der Vergangenheit wurden viele Projekte unter Einbindung der Bevölkerung umgesetzt. Wie wichtig sind regionale Kooperationen für Krumbach? Egmont Schwärzler: Diese sind sehr wichtig, wie man am Beispiel der Finanzverwaltung Vorderwald sieht. Regionale Kooperationen erhalten die Eigenständigkeit von Kleingemeinden. Die Aufgaben werden immer umfangreicher – Kooperationen ermöglichen eine professionelle Auf gabenerledigung unter Einhaltung der Gemeindeautonomie. Ich erachte es für wichtig, dass auch zukünftig die politischen Entscheidungen in den Gemeinden durch gewählte Mandatare gefällt werden. Außerdem sind eigenständige Gemeinden identitätsbildend und fördern das Miteinander.
Foto: @ Markus Gmeiner - Energieinstitut Vorarlberg
Bürgermeister Egmont Schwärzler über geplante Projekte und aktuelle Herausforderungen.
Welche Themen stehen aktuell auf der Tagesordnung der Gemeindeverantwortlichen? Egmont Schwärzler: Ein wichtiges Thema ist aktuell die Sanierung der Kläranlage – hier werden 2,5 bis 3 Millionen Euro investiert. Was uns noch beschäftigt, ist die Überarbeitung des Räumlichen Entwicklungskonzepts in einen Räumlichen Entwicklungsplan. Neben der bereits erwähnten Dorfkernentwicklung befassen wir uns mit der qualitätsvollen Weiterentwicklung unseres Moorschwerpunkts als touristisches Aushängeschild.
Krumbach ist eine beliebte Wohngemeinde – was macht die Lebensqualität aus? Egmont Schwärzler: Das ist zum einen die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Außerdem haben wir im Dorf noch eine intakte Infrastruktur mit Lebensmittelnahversorger, Gasthäusern, Arzt, Bank und Friseur. Unsere 20 Krumbacher Vereine haben nicht nur eine generationenverbindende Rolle, sondern bringen auch Leben ins Dorf. Was wünschen Sie sich für Ihre Gemeinde? Egmont Schwärzler: Mein Wunsch ist, dass wir uns maßvoll so weiterentwickeln wie bisher. Es geht auf jeden Fall in die richtige Rich tung. Außerdem wünsche ich mir noch ein gutes Zusammenleben im Dorf. Danke für das Interview.
Daten & Fakten Name: Egmont Schwärzler Geboren: 4. 7. 1989 Familie: ledig Beruf: Jurist Hobbys: Feuerwehr, Tennis, Volleyball
Freitag, 1. April 2022
Ortsporträt Krumbach
BLICKPUNKT. Bregenzerwald
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Ortsporträt Krumbach
Freitag, 1. April 2022
Foto:@Hirschbühl Fotografie
BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Foto:@Markus Gmeiner
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Musik wird bei "Klassik Krumbach" überall gespielt: auf dem Dorfplatz, in der Kirche, in angrenzenden Gebäuden und unter freiem Himmel.
Klassik Krumbach darf erklingen Vom 8. bis 10. Juli 2022 findet in Krumbach das beliebte Musikfestival statt. KRUMBACH Endlich wieder der Livemusik lauschen: Nach der Pandemie-Pause ist es an der Zeit, unvergessliche Musiktage zu erleben. Mit Klassik Krumbach verwandelt sich das Dorfzentrum von Krumbach in eine große Bühne, die Klassik frei von Konvention serviert. Das Publikum darf sich auf einen fantastischen Sommerauftakt mit außergewöhnlichen Konzerten freuen. Gespielt wird überall: auf dem Dorfplatz, in der Kirche, in angrenzenden Gebäuden und unter freiem Himmel. Federführend bei der Organisation sind die Geschwister Natalia Sagmeister und Alex Ladstätter. Sie haben Künstler und Künstlerinnen für das Festival gewonnen, die das Publikum in Klangwelten voller Spannung, Romantik und Fantasie mitnehmen. Ganz neu im Repertoire: der Bösendorfer Konzertflügel in der Krumbacher Kirche. Anspruchsvolles Programm Klassik Krumbach ist ein guter Platz
für Musik, Kultur und Sommerfrische. Das kleine Festival wird traditionell mit dem Get-together und der Vorstellung aller Künstler eröffnet. Mit dabei sind etablierte Musiker, die in diesem Jahr ungebrochene Kreativität und Vielfalt zeigen. Mal überraschen sie mit kraftvollen Farben, Formaten und Formationen, als würde man vor einem großen Orchester sitzen. Mal spielen sie Werke, die man nur selten zu Ohren bekommt, wie Mozarts Klavierquartett in g-Moll oder das Klarinettenquartett von Krzysztof Penderecki. Am Samstag findet ab 15 Uhr der Mozart-Nachmittag für Kinder statt. Um 19.30 Uhr beginnt die beliebte Soirée in der Kirche, bei der ein ganz besonderes Sextett für Klavier, Streicher und Bläser von Ernst von Dohnanyi erklingt. Mozarts Klavierquartett und das Klarinettenquartett von Penderecki gibt es bei der Matinée am Sonntag zu hören. Detaillierte Infos findet man auf www.klassik-krumbach.at
Klassik Krumbach 8. bis 10. Juli 2022 Programm Freitag: 19.30 Uhr: Get-together mit Musik im Pfarrsaal Samstag: 15 Uhr: Mozart für Kinder am Nachmittag 19.30 Uhr: Soirée in der Kirche • Max Bruch – 8 Stücke op. 83 (Nr. 2,3 und 7) für Klarinette, Viola und Klavier • Johannes Brahms – Horntrio Es-Dur op. 40 für Horn, Violine und Klavier • Ernst von Dohnanyi – Sextett in C-Dur op. 37 für Violine, Cello, Bratsche, Horn • Klarinette und Klavier
IMPRESSUM: Redaktion: Laurence Feider, Marianna Moosbrugger Umsetzung: Daniela Unger, Russmedia GmbH Layout: Nicol Metzler, Russmedia GmbH Anzeigen: Fabian Glanznig, Sabrina Düringer, Manuela Kresser, Russmedia GmbH Verkauf: Fabian Glanznig, 0676 88005202, fabian.glanznig@russmedia.com
Alex Ladstätter und Natalia Sagmeister.
Sonntag: 11 Uhr: Matinée in der Kirche • Robert Schumann – Adagio und Allegro in As-Dur op. 70 für Horn und Klavier • Krzysztof Penderecki – Klarinettenquartett • Wolfgang Amadeus Mozart – Klavier quartett in g-Moll KV 478 Musiker und Musikerinnen: Natalia Sagmeister, Violine Sofia Roldán Cativa, Violine Alex Ladstätter, Klarinette Alexander Kovalev, Violoncello Georgy Kovalev, Viola Veronika Kopjova, Klavier Zoltán Mácsai, Horn
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Ortsporträt Krumbach
Freitag, 1. April 2022
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Ortsporträt Krumbach
Freitag, 1. April 2022
Preisgekrönte Architektur in Krumbach Mit der Kapelle Salgenreute wurde ein besonderes Projekt zeitgenössischer Architektur umgesetzt. KRUMBACH 1880 wurde in Krumbach eine Lourdes-Kapelle errichtet – an ihrem Standort lädt heute die 2016 eröffnete Kapelle Salgenreute zur inneren und äußeren Einkehr ein.
Gemeinschaftswerk der Krumbacher Die schlichte Kapelle ist aber nicht nur ein besonderes Beispiel preisgekrönter zeitgenössischer Architektur, sondern auch Ausdruck eines besonderen Gemeinschaftsgefühls. Ohne das Engagement und die Tatkraft der Krumbacher hätte die Kapelle Salgenreute nämlich nicht verwirklicht werden können. Sie ist ein Werk der Gemeinschaft – von der ersten Idee bis zur Weihe des fertigen Gebäudes. Am Beginn stand die Sorge um die Bausubstanz der alten Kapelle. Es bildete sich ein „Kapellenteam“, dem sich bald der Krumbacher Architekt Bernardo Bader anschloss und sich bereit erklärte, ehrenamtlich einen Entwurf
Mit dem Pfarrhaus wurden auch im Krumbacher Dorfkern architektonische Akzente gesetzt. Foto:@Alex Kaiser, Bregenzerwald Tourismus für eine neue Kapelle vorzulegen. Der Spatenstich erfolgte im Herbst 2014. Ein großer Teil der Arbeiten wurde von zahlreichen Helfern ehrenamtlich erbracht. Über den Bau der Kapelle wurde ein Buch geschaffen, das zur Mitnahme in der Kapelle aufliegt und auch im Gemeindeamt erhältlich ist. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buchs, das nach wie vor erhältlich ist, wurde der Kapellenbau mitfinanziert. Die Kapelle ist aus Holz und Stein gebaut. Die einfache Grundform, bestehend aus Hauptschiff und Apsis, beruht auf dem Grundriss ihrer Vorgängerin. Die Raumform ist neu. Als Basis wurde ein Sockel aus Alberschwender Kalkstein als Trockenmauerwerk gefügt, darüber Wände und Decken eingehüllt in handgeschla-
gene Lärchenschindeln. Durch das Zurücksetzen des Eingangs entstand eine schützende Vorhalle. Eine mit gehämmertem Messing beschlagene Tür führt ins Innere in einen Raum von berührender Feierlichkeit und bestechender Schlichtheit zugleich. Im Andachtsraum betonen zwölf Spanten die Höhenentwicklung. Unbehandelte Tanne kommt als Decklage an den Wänden, am Boden und den ein fachen Bankreihen zum Einsatz. Die Kapelle Salgenreute liegt auf einem Nagelfluhrücken nahe Krumbach und ist vom Dorfzentrum zu Fuß in ca. 20 Minuten erreichbar. Belebung des Dorfkerns Die Kapelle Salgenreute gehört mit dem Projekt BUS:STOP zu den archi-
tektonischen Aushängeschildern der Gemeinde Krumbach. Doch auch im Dorfzentrum wurden architektonische Akzente gesetzt. 2013 wurde das mehrfach ausgezeichnete Pfarrhaus fertiggestellt. In seiner Funktion als Kultur- und Mehrzweckgebäude hat das Gebäude neben seiner baulichen Präsenz am Dorfplatz einen wichtigen Platz im öffentlichen Dorfleben eingenommen. Sind doch neben dem Pfarrsaal (Kleiner Dorfsaal), der Pfarrkanzlei samt Pfarrwohnung auch die öffentliche Bücherei und das Probelokal für Musikverein und Chor in diesem Gebäude vereint. Ein vielfältiges Spektrum an Nutzungen sorgt für eine zusätzliche Belebung des Krumbacher Dorfkerns.
Foto: @ Michael Meusburger, Bregenzerwald Tourismus
Der markante und gleichsam sich zurücknehmende Stein- und Holzbau mit spitzem Dach und Schindelfassade wurde vom Bregenzerwälder Architekten Bernardo Bader entworfen. Er erhielt dafür den „Chicago Athenaeum - The International Architecture Award 2017“, den Piranesi Award 2017, den österreichischen Bauherrenpreis 2017, den International Architecture Award 2017, den best architects award 18, eine „Honourable Mention“ beim International Prize for Sustainable Architecture 2019 sowie den European Prize for Architecture Philippe Rotthier 2021.
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Ortsporträt Krumbach
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Fotos: @Gemeinde Krumbach
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Wo das Warten immer noch Spaß macht Mit dem Projekt „BUS:STOP“ hat Krumbach weltweit für Aufsehen gesorgt.
Mit dem Projekt „BUS:STOP“ hatte die Gemeinde Krumbach 2014 für Aufsehen gesorgt. Architekturbüros aus aller Welt waren vom Verein Kultur Krumbach eingeladen worden, „Buswartehüsle“ für die Gemeinde zu entwerfen. Unterstützung bekam der Verein bei seinem ambitionierten Projekt vom Architekturzentrum Wien und vom Vorarlberger Architektur Institut. Sieben internationale Architekten Nach kurzer Zeit sagten sieben renommierte Architekturbüros ihr Mitwirken zu: Alexander Brodsky (Russ-
land), Rintala Eggertsson Architects (Norwegen), Architecten de Vylder Vinck Taillieu (Belgien), Ensamble Studio Antón García-Abril (Spanien), Smiljan Radic (Chile), Sou Fujimoto (Japan) und Wang Shu (China). Die verwirklichten Häuschen setzen sich mit dem Standort auseinander und betonen die jeweilige Aussicht. Jeder der beteiligten Architekten hat seinem Buswartehüsle seine eigene Handschrift verpasst. Die Bandbreite geht vom gläsernen Pavillon mit schwarzer Betondecke und Bauerngestühl über eine Station aus Holzstapeln bis zum Metallgebilde in Zeltform. Am markantesten präsentiert sich das Wartehäuschen des Japaners Sou Fujimoto – ein Wald aus weißen Stahlstangen, zwischen denen sich eine schmale
Foto: @Markus Gmeiner
KRUMBACH Nach wie vor kommen jedes Jahr Menschen von weit her, um in Krumbach „auf den Bus zu warten“.
Treppe in Richtung Himmel schraubt. Unterstützend und beratend stand jedem Architekturbüro ein Vorarlberger Partnerteam aus Architektur und Handwerk zur Seite. Das gesamte Projekt wurde von privaten Sponsoren finanziert, Honorar für die Architekten war ein Urlaub im Bregenzerwald. Rundgang oder Führung Seit ihrer Fertigstellung vor acht Jahren erfüllen die Buswartehüsle nicht nur den Zweck, die auf den Bus Wartenden vor Wind und Wetter zu schützen, sondern sind gleichzeitig Blickfang und Besuchermagnet. Anfahren kann man sie direkt mit dem Landbus von Bregenz, Dornbirn oder dem hinteren Bregenzerwald. Die Busstationen liegen relativ weit aus-
einander – will man alle zu Fuß erkunden, ist man gut zwei Stunden unterwegs. Wer mehr über die einzelnen Projekte wissen möchte, kann beim vai Vorarlberger Architektur Institut eine 90-minütige BUS:STOP-Führung buchen. Eigene Podcastfolge Das einzigartige Architekturprojekt ist auch Thema einer Bregenzerwald Podcastfolge: In der Episode „BUS:STOP – Wo Warten zur Kunst wird“ kommen Arnold Hirschbühl und Marina Hämmerle zu Wort und sprechen über das progressive Aushängeschild der Region: die Buswartehüsle in Krumbach. (www.bregenzerwald. at/podcast/busstop-wo-warten-zurkunst-wird)
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„Wir haben heuer einiges vor!“
Mit einer „musikalischen Weinreise“ startet der Musikverein Krumbach ins Jubiläumsjahr. KRUMBACH Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben überall stark beeinträchtigt und zeitweise komplett lahmgelegt. Das hat auch der Musikverein Krumbach zu spüren bekommen. Doch jetzt blickt man optimistisch in die Zukunft und freut sich auf das gemeinsame Musizieren. Was im Jubiläumsjahr alles geplant ist, verrät Obmann Stefan Fink im Blickpunkt-Interview. Wie waren die vergangenen Monate für den Musikverein Krumbach? Stefan Fink: Seit Beginn der Pandemie sind 27 Monate vergangen – 12 Monate davon war unser Verein außer Gefecht. Es gab einfach nichts, keine Auftritte, keine Proben, keine Veranstaltungen. In den Monaten, in denen ein reduziertes Vereinsleben möglich war, stellten uns die jeweils geltenden Corona-Maßnahmen vor größte Herausforderungen. Dennoch haben wir uns nicht unterkriegen lassen und immer versucht, unseren Mitgliedern im Rahmen des Möglichen etwas anzubieten. Wir haben zum Beispiel mit vergrößertem Abstand geprobt oder zusätzliche Testungen vor der Probe durchgeführt. Doch jetzt blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir haben einen vollen Terminplan bis zum Sommer und hoffen, wieder in ein halbwegs normales musikalisches Jahr zu starten.
Welche Ziele hat sich der Musikverein für die kommende Zeit gesetzt? Stefan Fink: Einer unserer Schwerpunkte liegt beim Nachwuchs. Wir möchten unseren Jungmusikanten Möglichkeiten bieten, vor Publikum aufzutreten und sie in unsere Konzerte einbinden. Beim Konzert am Ostersonntag zum Beispiel dürfen alle, die derzeit ein Instrument lernen, das im Musikverein gebraucht wird, mitwirken. Jeder kann dabei sein, egal wie lange er oder sie das Instrument schon lernt. Aktuell haben wir 23 Jungmusikanten in Ausbildung. Was erwartet die Besucher am Ostersonntag? Stefan Fink: Die Veranstaltung im Krumbacher Dorfsaal steht unter dem Motto „Musikalische Weinreise“. Es soll ein geselliger Abend werden mit viel Musik und Weinverkostung. Musika-
lisch bieten wir ein buntes Programm mit Unterhaltungsmusik von modern bis traditionell. Dabei kommen all unsere Jungmusikanten zum Zug. Außerdem werden langjährige Mitglieder an diesem Abend geehrt – es sind dies: Otto Steurer für 60 Jahre, Wolfgang Österle für 40 Jahre und Daniela Koppitz für 25 Jahre im Dienste der Blasmusik. Warum ist das Jahr 2022 ein ganz besonderes für den Musikverein Krumbach? Stefan Fink: Der Musikverein wurde 1862 gegründet – wir feiern also heuer unser 160-jähriges Vereinsbestehen. Es ist zwar kein großer Festakt geplant, aber wir werden das Jubiläum immer wieder bei unseren Veranstaltungen aufgreifen. Was habt ihr außer der musikalischen Weinreise schon alles geplant?
Stefan Fink: Fix ist, dass wir bei zwei Wettbewerben dabei sein werden. Zum einen sind das die Landeswertungsspiele vom Vorarlberger Blasmusikverband am 14. Mai in Schwarzenberg. Zum anderen ist es der Marschwettbewerb im Rahmen des Bezirksmusikfestes am 9. Juli in Lingenau. Außerdem dürfen wir Vorarlberg bei der Jubiläumsshow „70 Jahre ÖBV“ des Österreichischen Blasmusikverbands am 11. Juni in Bischofshofen vertreten. Natürlich hoffen wir, dass auch die kirchlichen Ausrückungen in diesem Jahr wieder planmäßig stattfinden können – dies wären zum Beispiel die Erstkommunion am 1. Mai oder Erntedank Anfang Herbst. Was zeichnet den Musikverein Krumbach aus? Stefan Fink: Unsere Mitglieder sind bunt gemischt – der jüngste Musikant ist 14, der älteste 79. Wir versuchen alle unter einen Hut zu bringen und für alle ein attraktives Programm anzubieten. Musizieren ist bei uns generationenverbindend. Noch eine Kleinigkeit, die uns von anderen abhebt, ist unser ungewöhnlicher Halsschmuck. Wir tragen keine Maschen oder Krawatten, sondern eine weiße und eine rote Kugel, die sogenannten Bömmele. Diese werden in Handarbeit hergestellt und können dadurch nirgends gekauft werden. Danke für das Interview.
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Blumen und Deko für jeden Anlass
Jasmin Berkmann und Silvia Raid präsentieren ihre kreativen Dekorationen nun auch in einem Laden. KRUMBACH Ob Blumen für den schönsten Tag des Lebens, ein Gesteck im Gedenken an einen lieben Menschen oder Geschenke für große und kleine Anlässe. Jasmin Berkmann hat für jeden Anlass die passende Floristik. Gerne gibt sie ihr Wissen in saisonalen Kursen an blumen- und dekoaffine Menschen weiter. Kundenwünsche erfüllen Vor vier Jahren hat sich die Floristin ihren großen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt. Bei der Auswahl der Blumen setzt Jasmin Berkmann auf den persönlichen Kontakt zu ihren Kunden und versucht deren florale Vorstellungen so gut wie möglich umzusetzen. „Ich finde es schön, wenn man sich voll und ganz auf die Kunden konzentrieren und ihnen ihre Wünsche erfüllen kann. Dabei verwende ich nach Möglichkeit die Lieblingsblumen der Kunden oder ihrer Lieben“, betont die Naturliebhaberin. Auch bei der Balkonbepflanzung bespricht sie zuerst mit den Kunden, in welchem Stil und in welchen Farben ihr „Outdoorwohnzimmer“ in dieser Saison erblühen soll.
Jasmin Berkmann und Silvia Raid. Teller, Glasvasen, Körbe und mehr daheim, die nur darauf warten, mit den richtigen Materialien und Tipps zum Leben erweckt zu werden“, erzählt Jasmin Berkmann. Dabei greift sie gerne
Fotos:@Elina Sutter
auf das zurück, was die Natur an „Dekomaterial“ bereithält: Äste und Tannenzapfen, Rinden und Moos. Daraus entstehen dann dekorative Türkränze und stimmige Gestecke.
Kreative Kooperation Genauso ein kreativer Naturmensch ist auch Silvia Raid – unter dem Labelnamen „Filzmus“ stellt sie Kissen, Taschen, Hausschuhe und mehr aus Filz und Kuhfell her. Auf Wunsch werden die selbstgenähten Sachen auch mit persönlichen Fotos gestaltet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kissen mit den Enkeln oder einer Umhängetasche mit dem geliebten Haustier? „Ich finde blumige Grüße harmonieren sehr gut mit Filzkissen, Taschen, Keksdosen und vielem mehr“, sagt Jasmin Berkmann. Und so haben sich die beiden Frauen zusammengetan und ihre Produkte gemeinsam auf Märkten verkauft. Seit Kurzem präsentieren ihre Dekorationen auch in ihrem kleinen feinen Laden „Jasmin’s“ in Krumbach. Die Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag von 8.30 bis 12 Uhr.
Saisonale Kurse Regelmäßig lädt Jasmin Berkmann zu kreativen Kursen ein. In kleinen Gruppen werden je nach Jahreszeit mitgebrachte Teller, Glasvasen oder alte Gefäße dekoriert. „Begonnen habe ich mit Kursen in unserer Garage. Ich finde man hat so viele tolle Dekoartikel wie
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ÖFFNUNGSZEITEN Montag: geschlossen Dienstag: 08:30 - 11:30 Uhr Mittwoch: 08:30 - 11:30 Uhr und 16:00 - 18:00 Uhr Donnerstag: geschlossen Freitag: 08:30 - 11:30 Uhr und 16:00 - 18:00 Uhr Samstag: 08:30 - 11:30 Uhr Hofkäserei Engel Markus und Melanie Faiß ßt Dorf 12 • 6942 Krumbach Mobil: 0664 4309 537 • Tel/Fax: 05513 8168 8 E-mail: info@hofkaeserei-engel.at Homepage: www.hofkaeserei-engel.at
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Zum Frühstücken ins Moor Im Juni starten wieder die beliebten Moorführungen und Moorfrühstücke. KRUMBACH Will man mehr über die Geschichte von Krumbach erfahren, so führen die Recherchen ins Moor.
Spannende Naturerfahrung Am 2. Juni 2022 starten die Führungen durch das Krumbacher Moor. Naturpädagogen führen die Besucher in die Geheimnisse der Moorlandschaft ein. Sie verfügen über ein fundiertes Wissen zur Ökologie, zu Pflanzen und Tieren, zur Kulturgeschichte sowie zur Geologie und Geomorphologie in und um die Moore in Krumbach. Dieses teilen sie gerne mit allen Interessierten. 2022 setzt die Gemeinde Krumbach einen Schwerpunkt für Familien im Moorprogramm. Kinder und Jugendliche sollen die Natur spüren – eine Führung durch die Krumbacher Moore ist ein einzigartiges Angebot für lebendiges Lernen. Die rund zweistündigen geführten Moorwanderungen finden jeweils donnerstags – vom 2. Juni bis 29. September 2022 – um 9.30 Uhr statt. Geführte
Das Krumbacher Moor bietet ein besonderes Naturerlebnis. Familienwanderungen werden am 25. Juni und am 27. August 2022 um 9.30 Uhr angeboten. Die Anmeldung läuft über die Gemeinde (Tel. 05513 8157). Die Führungen finden bei jedem Wetter statt – festes Schuhwerk wird empfohlen. Dämmerung im Moor Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher bietet das Programm „Morgendämmerung im Moor und Moorfrühstück“. Die morgendlichen Führungen starten in den Monaten Juni, Juli und August jeweils am ersten Samstag im Monat um 6 Uhr. Im Anschluss an das Naturerlebnis steht eine Stärkung in Form eines Frühstücks bei einem der drei Moorwirte in Krumbach auf dem Programm. Das Schulhus, der Adler und die Krumbacher Stuba bieten be-
Fotos: @Gemeinde Krumbach
Untersucht man die verschiedenen Torfschichten, findet man konservierte Wurzel- und Sprossteile verschiedener Pflanzenarten. Dies gibt Aufschluss über die Vegetation der vergangenen Jahrtausende. Es gilt die Faustregel, dass ein Hochmoor in 1000 Jahren ca. einen Meter hoch „wächst“. Gräbt man in Krumbach zwei Meter tief, so versinkt man ins Studium der Pflanzenwelt vor rund 3000 Jahren. Wem das zu wissenschaftlich klingt, der lässt sich am besten fachmännisch durch die faszinierende Moorlandschaft in Krumbach führen.
Foto:@ Markus Gmeiner Vorarlberg Tourismus GmbH
sondere Kulinarik zur Moorlandschaft. Mindestens eine Speise mit Moorbezug finden die Gäste hier ganzjährig auf der Karte. Geheimtipp ist inzwischen die LiMo geworden, ein von den Moorwirten kreiertes, alkoholfreies Getränk. Hier erfolgt die Anmeldung und Reservierung direkt bei den Moorwirten. Vierzehn Moorsitze Auch auf eigene Faust lässt sich die Moorlandschaft erkunden. Die Wanderer stoßen auf dem weitläufigen Wegenetz immer wieder überraschend auf einen der insgesamt 14 Moorsitze. Für die Erkundung der Moore zwischen Ortskern und Roßbad darf man sich einen halben Tag lang Zeit nehmen. Dabei verändern sich Licht und Blick auf Natur und Landschaft ständig. Der
Moorraum lädt zur Rast am Moorrand in Salgenreute. Von der überdachten Plattform überblickt man eine Moorwiese und kann hier seine Schuhe deponieren, wenn man im Moor kneippen und den Boden barfuß spüren will. Gestaltet wurde der Moorraum vom Bregenzerwälder Architekten Bernardo Bader. Einen Folder mit detaillierter Beschreibung des Projektes sowie persönliche Tipps zur Erkundung des Moormosaiks, der Moorsitze und des Moorraumes erhalten Interessierte bei den Moorwirten und im Gemeindeamt in Krumbach. Auch auf der Website der Gemeinde Krumbach www.krumbach.at findet man detaillierte Infos zum Projekt Moore Krumbach – hier kann man auch das Programm 2022 einsehen und herunterladen.
Seit 2017 besteht die Praxis der Physiotherapie Vorderwald im Herzen von Krumbach. Drei Jahre später kam ein weiterer Standort in Sulzberg dazu. Beide Praxen sind großzügig gestaltet und barrierefrei. Parkplätze befinden sich direkt vor den Gebäuden. Die Behandlungsräume werden ergänzt durch medizinische Trainingsbereiche, wodurch der Patient aktiv mit in die Therapie einbezogen wird, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Das insgesamt sechsköpfige Team ist vor allem auf manuelle Therapie, medizinische Trainingstherapie, Lymphdrainage, Beckenbodentraining (Standort Krumbach) und Massage spezialisiert. Zusatzbehandlungen, wie die elektrische Muskelstimulation, Wärmepackungen, Ultraschallbehandlungen und der Einsatz der Motorschiene (nach Hüftund Knieoperationen), gehören zum Standard. Gerne kümmern wir uns im Jahr 2022 und auch zukünftig um sämtliche Beschwerden Ihres Bewegungsapparats. Ihr Klemens Troy
Kontakt Krumbach Dorf 331 6942 Krumbach Tel. +435513/30376 info@physiotherapie-vorderwald.at www.physiotherapie-vorderwald.at
Kontakt Sulzberg Dorf 15 6934 Sulzberg Tel. +435516/21132 sulzberg@physiotherapie-vorderwald.at www.physiotherapie-vorderwald.at
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Neubau bei CLARISSAKORK
Die handgefertigten Unikate aus Korkleder werden zukünftig in einem Neubau in Krumbach produziert.
Den Eigentümern Clarissa und Edwin Steurer ist es ein Herzensanliegen, dieses Bauprojekt im Bregenzerwald umzusetzen. So können sie Arbeitsplätze schaffen und ihrer Wertschätzung für die Region Ausdruck verleihen. „Wir beschäftigen mittlerweile 14 Mitarbeiter und freuen uns, dass bereits heuer im Sommer mit dem Neubau in Krumbach begonnen wird“, sagt Clarissa Steurer. Anfassen erwünscht Neu gebaut wird die Manufaktur, der Showroom bleibt am bestehenden Standort in Langenegg. In der ehemaligen Schreinerei mit den alten Holzdielenboden und typischen Wälderfenstern werden die Teppiche und Wohnaccessoires perfekt in Szene gesetzt. Kunden können die Produkte vor Ort anschauen und was ganz wichtig ist, auch anfassen. „Gerade die Haptik der Korkteppiche können sich viele Leute nicht vorstellen“, weiß Clarissa Steurer. Ihr Team nimmt
sich gerne Zeit für die Anliegen der Kunden, berät bei der Farbwahl für den neuen Teppich oder die Sitzauflage für die Ofenbank. Darüber hinaus gibt es besondere Geschenke für Groß und Klein. Im Showroom in Langenegg kann alles angefasst, angeschaut, ausprobiert und teilweise auch gleich mitgenommen werden. Material und Farben Aber nicht nur der Neubau in Krumbach ist geplant, auch in Sachen Produktentwicklung passiert gerade sehr viel. Die Produkte werden hinsichtlich Design, aber natürlich auch in Punkto Qualität und Funktion ständig weiterentwickelt. Aktuelle Trends aus dem Wohnbereich können so gleich umgesetzt werden. Seit Kurzem gibt es zwei neue PrintDesigns für Teppiche und die Farbpalette wird demnächst um vier neue Farbtöne erweitert. Apropos Farben, die richtige Farbwahl spielt bei der Inneneinrichtung eine wichtige Rolle. Das CLARISSAKORK-Team ist hier gerne behilflich. Ihr Tipp: Bei einem Neu- oder Umbau ist es ratsam, mit Farbmustern und Materialien ein Moodboard zu gestalten. Grundsätzlich wird empfohlen, nicht mehr als drei oder maximal vier Farben für einen Raum zu wählen. Für die Wahl des Teppichs, empfiehlt Clarissa Steurer, auf jeden Fall Farbmuster zu bestellen. Als Faustregel gilt: Helle und kühle Farben können einen
Raum optisch größer wirken lassen, bei dunklen und warmen Farben ist es genau andersrum. Frühlingshafte Accessoires Gerade jetzt im Frühling bekommen viele Lust, das eigene Heim neu zu gestalten oder umzugestalten. Schon mit einem neuen Teppich oder kleinen Accessoires kann man seinem Heim frisches Leben einhauchen. Wie wäre es zum Beispiel mit neuen Tischsets zum Osterbrunch? Auch mit neuen Untersetzern, farbigen Tischläufern oder einfach nur ein paar neuen Kis-
sen in frühlingshaften Farben verleiht man den eigenen vier Wänden eine neue Optik. Was der Frühling sonst noch bringt: Am 15. April 2022 findet der erste CLARISSAKORK-Sonderverkauf im Showroom in Langenegg statt. Dort gibt es Teppiche, Wohnaccessoires und Kinderprodukte zu stark vergünstigten Preisen. Es handelt sich dabei um Prototypen, Sonderan fertigungen und Produkte mit minimalen Schönheitsfehlern. Also Termin freihalten und Schnäppchen sichern!
Fotos: @Pia Berchtold
KRUMBACH Mit Teppichen, Wohnaccessoires, Wickelauflagen und mehr aus dem wunderbaren Naturmaterial Kork erobert das junge Bregenzerwälder Label „CLARISSAKORK“ nicht nur heimische Wohnzimmer. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird jetzt mehr Platz für die Produktion der ebenso stylishen wie nachhaltigen Unikate aus Korkleder benötigt.
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