Bregenzerwald BLICKPUNKT.
Donnerstag, 25. März 2021
Das neue Gesicht im Werkraum Belinda Rukschcio übernimmt die Geschäftsführung des Werkraums und spricht im Interview über ihre Ziele. >> Seite 4
Langenegg im Zeichen des Pfarrjubiläums Langenegg feiert 200 Jahre Pfarre mit neuem Kirchenfolder, Wanderausstellung Laudatioweg und vielem mehr. >> Seite 12
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Donnerstag, 25. März 2021
Naturpark-Ranger hatten viel zu tun Unter dem Motto „Schützen und Nützen“ informieren die Naturpark-Ranger die Besucher. HITTISAU „Urlaub daheim“ ist aktuell für viele Menschen der einzige Ersatz für Auslandsreisen und Tagesausflüge in andere Bundesländer. Gerade jetzt ist das Verlangen nach Erholung und sportlicher Aktivität im Freien besonders groß. Die abwechslungsreiche Landschaft im Naturpark Nagelfluhkette wird so für die Bewohner der umliegenden Ballungsgebiete immer mehr zum Sehnsuchtsraum. Hinzu kommt, dass sich Sportarten, die nicht an Skipisten und Langlaufloipen gebunden sind, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Gerade diesen Winter hat es vermehrt Winterwanderer, Skitouren- und Schneeschuhgeher hinaus in die verschneite Winterwelt gezogen. Deutlich mehr Menschen im Gelände bedeutet aber auch einen erhöhten Besucherdruck auf die Natur. Denn dort, wo wir unseren persönlichen Freiraum suchen, haben störungsempfindliche Wildtiere (wie Reh-, Gams-, Rot-, Auer- und Birkwild) ihren Lebensraum, oder wachsen junge Bäume zu Schutzwäldern heran. Das führt immer wieder zu Konflikten. Hier kommen die vier Naturpark-Ranger Lisa Klocker, Niklas Lieb (Vorderwald), Theresa Hilber und Florian Heinl (Allgäu) ins Spiel. Denn sie kennen die Belange beider Seiten – die der Wildtiere und die der Freizeitsportler. Die Mission der Ranger ist, die Interessen der unterschiedlichen Akteure im Naturpark unter einen Hut zu bringen, um so ein respektvolles
Naturpark-Rangerin Lisa Klocker informiert über naturverträgliche Outdooraktivitäten im Gelände. Wildtiere, wie die Fotos: @Naturpark Nagelfluhkette Birkhühner, haben ein strenges Leben im Winter. Miteinander zwischen Mensch und Tier, aber auch zwischen den Menschen zu garantieren. Persönlich informieren Um möglichst viele Freizeitsportler zu erreichen, sind die Ranger vor allem an Wochenenden, Feiertagen und in den Schulferien an beliebten Tourenausgangspunkten und im Gelände unterwegs. Zu Zeiten, wo der Besucherandrang am größten war, wie beispielsweise in den Weihnachtsferien, war auch das komplette Team des Naturparks im Gelände. In persönlichen Gesprächen wurden so Besucher über naturverträgliches Verhalten oder alpine Gefahren informiert und Tourentipps mit auf den Weg gegeben. Eine wichtige Orientierungshilfe vor Ort
Die Besucherlenkungstafeln vereinen die beiden Kampagnen “Respektiere deine Grenzen” (Vorarlberg) und “Dein Freiraum. Mein Lebensraum” (Allgäu).
bieten auch die Übersichtstafeln des Naturparks und die jeweiligen Gebietsflyer. Auf anschaulichen Karten sind die ausgewiesenen Schutzgebiete, naturverträgliche Routenvorschläge und spannende Informationen über die Lebensweise einiger Naturparkbewohner dargestellt. Gezielte Besucherlenkung In besonders sensiblen Bereichen wie am Ochsenlager im Lecknertal, am Renkknie in Sibratsgfäll und am Burstkopf im Grenzgebiet zwischen Hittisau und Balderschwang, bringen die Ranger grüne Richtungsweiser und „Respektiere-Tafeln“ an, um eine gezielte, aber auch flexible Lenkung der Freizeitsportler zu ermöglichen und ungestörte Rückzugsräume für
die Tierwelt zu schaffen. Die Erarbeitung und Umsetzung von Besucherlenkungsmaßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit mit Vertretern aus unterschiedlichen Interessengruppen (z. B. Älpler, Jäger, Förster). So kann eine qualitative, partnerschaftliche Betreuung der Schutzgebiete gewährleistet werden. Neben der verstärkten Beschilderung im Gelände.
Daten & Fakten Naturpark Nagelfluhkette e.V. Naturparkbüro im Vorderwald Platz 370, 6952 Hittisau vorderwald@naturpark-nagelfluhkette. eu https://nagelfluhkette.info
Freiraum für uns – Lebensraum für die Wildtiere, die Nagelfluhkette als Sehnsuchtsraum..
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Donnerstag, 25. März 2021
Das neue Gesicht im Werkraumhaus Belinda Rukschcio übernimmt die Geschäftsleitung. ANDELSBUCH In ihrer künftigen Aufgabe als Geschäftsführerin des Werkraums Bregenzerwald sieht Belinda Rukschcio viele Möglichkeiten und Chancen für das Handwerk, das aus ihrer Sicht eine essenzielle Bedeutung nicht nur für die Baukultur hat. Wo finden oder fanden Sie sich im Handwerk? Belinda Rukschcio: In meiner Familie galt ich immer als die Geschickte, die gut mit den Händen arbeiten kann. Ich habe schon als kleines Kind einen Werkzeugkoffer gehabt. Er war gefüllt mit richtigem Werkzeug wie Säge, Bohrer oder Hammer. Dieser Koffer war mein ständiger Begleiter, auch wenn ich in der Werkstatt meines Vaters mitarbeiten durfte. Schon damals war meine Liebe zu schönen, handgewerkten Dingen zu erkennen. Ihre Liebe zum Design wurde geweckt durch …? Belinda Rukschcio: Als Jugendliche in Wien, im Gymnasium interessierte ich mich sehr für Mode und zeichnete ich gerne Modeillustrationen. So kam ich auf die Modeschule und entdeckte meine Leidenschaft für Textil. Generell, die Haptik von Materialien und diese zu berühren, finde ich nach wie vor eine Sache, die mich sehr anzieht. Wenn ich ein schönes Material sehe, neige ich dazu, dieses sofort berühren zu wollen, darüber zu streichen und die Oberfläche kennenzulernen. Ich habe während meines Studiums an der TU Wien einmal einen Schweißkurs gemacht und es ist ein kleines Tischchen daraus entstanden. Es ist sehr einfach in der Gestaltung,
Liebe zu gut gestalteten Objekten.
aber ich würde es nie hergeben, es ist etwas, was ich geschaffen habe und gehört zu mir. Allgemein habe ich schon immer sehr früh eine Leidenschaft für Design entwickelt. Ich erinnere mich, als ich siebzehn war, habe ich eine große „Pistillo Sputnik“-Leuchte in einem Schaufenster einer Galerie entdeckt. Damals wollte ich unbedingt dieses teure italienische Design aus den 1970ern haben. Mit Babysitter-Diensten konnte ich den Betrag ansparen und so habe ich mein erstes Designerstück erstanden. Diese Liebe zu gut gestalteten Objekten empfinde ich als sehr bereichernd, weil dahinter ja immer eine Kultur und eine Geschichte steckt. Ihre erste Begegnung mit dem Werkraum Bregenzerwald? Belinda Rukschcio: Ich war als junge Architekturabsolventin in einer Ausstellung. Es war die Werkraum Bregenzerwald Ausstellung „möbel für alle“. Die fand ich großartig! Der Ausstellungskatalog steht immer noch in meiner Bibliothek. Das war mein erster Kontakt. In meinem Freundeskreis befinden sich viele Designer(innen), die regelmäßig den Bregenzerwald besuchen, um sich die neusten Ergebnisse aus Architektur und Handwerk anzuschauen. Mit dem Werkraumhaus ist der Werkraum Bregenzerwald nochmal bekannter geworden. Es ist schon sehr wahrgenommen worden, was für ein Haus hier errichtet wurde, es ist ja auch eine einzigartige Geschichte: Wo auf der Welt gibt es ein derartiges Haus, das in so einer Synergie errichtet wurde? Finden Sie im Bregenzerwald Ihre neue Heimat? Belinda Rukschcio: Nach zehn Jahren in Berlin empfinde ich meine neue Wahlheimat als ebenso dynamisch und sehr lebendig. Hier entsteht viel Spannendes und Neues. Was mir besonders gut gefällt: Ich bin hier seit Anfang Februar im Bregenzerwald und ich fühle mich nicht fremd, ich fühle mich sehr willkommen. Der Bregenzerwald ist ein Wohlfühlort und ein Lernort, weil hier sehr viel Wissen vorhanden ist. Auf den Austausch mit den Werkraum-Mitgliedern und Hotelpartnern freue ich mich schon sehr.
Belinda Rukschcio hat seit Anfang März die Geschäftsleitung im WerkraumFotos: @Marianna Moosbrugger haus übernommen Für mich gibt es nichts Schöneres, als in die Betriebe hineinzuschauen und den Ablauf einer Produktion zu sehen. Es ist spannend zu erleben, wie vom Denkprozess über die Herstellung ein Produkt entsteht. Das fasziniert mich und die Begeisterung, die ich hier vor Ort spüre, die wirkt nochmals anziehend. Ich glaube, dass vom Bregenzerwald ein Zauber ausgeht, weil hier wirklich Tradition und Innovation parallel existieren. Das ist eine Qualität, die man sehr selten auf einem so konzentrierten Raum findet. Wenn man von auswärts in den Bregenzerwald kommt, zeigt sich ein einzigartiges Ortsbild und der Qualitätsanspruch ist einfach erstaunlich. Der Ruf, der den Bregenzerwälder(inne)n vorauseilt, wird hier bestätigt. Neue Ausstellung im Werkraumhaus? Belinda Rukschcio: Besonders schön ist, dass ich punktgenau zur Ausstellungseröffnung „Vom Schaufenster zum Wissensfenster“ gekommen bin und auch den Aufbau mitverfolgen konnte. Spannend ist diese neue Zusammenarbeit der Werkraummitglieder. Es haben sich Teams gebildet, welche, die vorher noch kaum Berührungspunkte hatten. Durch den kreativen Austausch entstehen neue Objekte und Projekte. Die Ausstellungsobjekte spiegeln lebendiges Handwerk wieder und machen sichtbar, dass stetig an einer Weiterentwicklung gearbeitet wird. Es ist sehr besonders, wie Unternehmer(innen) ihr Wissen teilen und so ihren hohen
Qualitätsanspruch übereinstimmend definieren. Ziele, Vorhaben für die Zukunft? Belinda Rukschcio: Es sagt sich so leicht, dass man den Werkraum international vernetzen möchte und auch das Netzwerk in sich nochmal verstärken möchte. Ich bin zu einer Zeit hier angekommen, die auf einen Umbruch hindeutet. Nicht nur für den Werkraum, sondern generell für die Gesellschaft. So glaube ich, gibt es eine große Sehnsucht nach Gemeinsamkeit, geselligem Zusammensein und nach Möglichkeiten des Austausches. Diese Dynamik möchte ich auf jeden Fall mitnehmen, um die spartenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Gleichzeitig ist ja dieser Wissenstransfer, der in der Ausstellung angesprochen wird, die Weitergabe von Wissen im Handwerk unter den verschiedenen Gewerken und an die nächsten Generationen. Ich glaube, wenn Vorhaben aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet werden, dann entsteht wirklich etwas Neues und das möchte ich hier umsetzen. Vielen Dank für das Gespräch.
Daten & Fakten Werkraum Bregenzerwald Hof 800, 6866 Andelsbuch, info@werkraum.at, www.werkraum.at Geöffnet: Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag, Montag und Feiertag geschlossen
Alles aus einer Hand Von der Vermessung Ihrer Augen bis zum einarbeiten der Brillengläser in die von Ihnen ausgesuchte Brillenfassung. Viele Optiker schicken Ihre Brille in eine Zentralwerkstätte. Der Optiker spart sich dadurch den Kauf eines teuren Schleifautomaten. Dort werden dann die von Ihnen gekauften Brillengläser, von meistens nicht gelernten Optikern, in die von Ihnen ausgesuchte Brillenfassung eingearbeitet. Wenn die Brille durch viele Hände geht, schleichen sich natürlich da und dort kleine Fehler ein. Wir sind noch altmodisch und machen alles selbst. Wir haben den neuesten Schleifautomaten. Ihre Brille verlässt unser Haus nicht. Ihre Brille nehmen wir sehr persönlich und Fehler akzeptieren wir nicht. Regina: Hörakustikermeisterin, Augenoptikerin Als Hörakustikermeisterin hat Regina gelernt genau zu arbeiten. Regina schleift die Brillengläser auf 1/100 mm genau. Sie ist das absolute Multitalent. Ihre Berufserfahrung in Optik und Hörakustik wird von unseren Kunden sehr geschätzt.
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Donnerstag, 25. März 2021
Das Frauenmuseum in Hittisau ist für den Europäischen Museumspreis 2021 nominiert.
Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober.
Frauenmuseum im Zeichen der Geburt Jubiläumsausstellung und Online-Tagung beschäftigen sich mit Raum und Geburtskultur. HITTISAU „The First Room“ lautet der Titel einer interdisziplinären Online-Tagung, die sich am 25. und 26. März mit den Wechselwirkungen zwischen Architektur und Geburtskultur beschäftigt. Referentinnen und Referenten aus Fachbereichen wie Geburtsmedizin, Architektur, Hebammenkunde, Design, Psychologie, Baugeschichte, Holz- und Lehmbau, Materialwissenschaft und Gesundheitsmanagement zeichnen ein umfassendes Bild über die heilsame Wirkung von Räumen. In moderierten Gesprächsrunden
bringen sie ihre persönlichen und praktischen Erfahrungen ein. Kurzentschlossene können sich noch anmelden unter www.frauenmuseum. at, Start ist am heutigen 25. März, um 18 Uhr. Die hochkarätig besetzte Tagung findet gemeinsam mit der IG Geburtskultur a-z und dem vai Vorarlberger Architektur Institut in Kooperation mit der TU Wien statt. Jubiläumsausstellung verlängert Auch die Ausstellung anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Frauenmuseums „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ beschäftigt sich
mit dem Thema der Geburt. Was passiert bei einer Geburt? Welche weltweiten Rituale gibt es dazu und wie gingen unsere Vorfahren damit um? Mit diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden setzt sich das Frauenmuseum auseinander. Die von Stefania Pitscheider Soraperra, Brigitta Soraperra und Anka Dür (beide IG Geburtskultur a-z) kuratierte Schau spannt den Bogen von historischen Entwicklungen über aktuelle Debatten zu Reproduktionstechnologien bis hin zu modernen Kunstpositionen. Der Bezug zur Region spielt in der Ausstellung ebenso eine Rolle. Die Jubiläumsausstellung wurde bis 31. Oktober 2021 verlängert. Passend zur Ausstellung entstand auf einer Wiese in der Nähe des Frauenmuseums der „Raum für Geburt
und Sinne“, der über eine Crowdfunding-Aktion finanziert wurde. Der geschindelte Lehmkörper stellt den Prototyp eines neuartigen Gebärraums dar und basiert auf einer Konzeptidee der Architektin Anka Dür. Für Preis nominiert Das Frauenmuseum wurde für den Europäischen Museumspreis, den EMYA European Museum of the Year Award 2021, nominiert. Neben dem Bergbauund Gotikmuseum Leogang ist es das einzige österreichische Museum, das es unter die 27 Kandidaten für die renommierte Auszeichnung geschafft hat. Die Preisverleihung findet am 6. Mai 2021 online statt. „Da ist schon die Nominierung eine große Sache, die uns außerordentlich freut“, betont Museumsleiterin Stefania Pitscheider Soraperra.
Weitere Programmpunkte des Frauenmuseums im April Samstag, 10. April 2021, 17 Uhr „Das Kind – es schwebt! Von der Freiheit der Musik“ Konzertreihe: Pforte im Frauenmuseum, Ritter-von-Bergmann Saal, Hittisau Donnerstag, 15. April 2021, 19.30 Uhr „Das Drama der perfekten Eltern oder: Warum gute Eltern nicht immer gut sein müssen“. Online-Vortrag und Gespräch mit Thomas Harms (D), ElternBaby-Therapeut und Psychologe. In Kooperation mit der IG Geburtskultur a-z und dem Vlbg. Landesverband für Psychotherapie VLP
Auf einer Wiese in der Nähe des Museums wurde ein „Raum für Geburt und Sinne“ gebaut. Fotos: @ Frauenmuseum Hittisau / Angela Lamprecht und Laurenz Feinig
Donnerstag, 29. April 2021, 19 Uhr Online-Erzählcafé: „Gebären in Zeiten von Corona“. In Kooperation mit der Erzählcafé-Aktion „Der Start ins Leben“
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Immobilienpreis für Gesundheitshaus Das Gebäude „2226 Lingenau“ wurde mit dem FIABCI Prix d’Excellence ausgezeichnet. LINGENAU Gebäude prägen Menschen – über Generationen! Sie bilden den „Rahmen“ und beeinflussen Wohlbefinden, Interaktionen und soziale Entwicklung. Auch ökologische und ökonomische Aspekte spielen eine Rolle. Hier setzt der FIABCI Prix d´Excellence Austria an – er möchte die Innovationsbereitschaft und das Qualitätsbewusstsein in der Immobilienbranche fördern und wirtschaftlich nachhaltige Projekte und deren gesellschaftlichen Nutzen in den Mittelpunkt stellen.
Foto: @Jens Ellensohn
Haus ohne Haustechnik Vor diesem Hintergrund wurde der Mitte 2019 fertiggestellte Neubau des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks gesundheit GmbH) jetzt mit dem FIABCI Prix d´Excellence in der Kategorie Spezialimmobilien ausgezeichnet. „Das Siegerprojekt überzeugt durch den kompletten Verzicht auf Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, durch eine nutzungsneutrale Grundstruktur sowie durch seine Architektur. Der Mut zur Energieneutralität in diesem Projekt ist richtungsweisend“, heißt es in der Jurybegründung. Tatsächlich wurde beiden beim von Baumschlager Eberle Architekten geplanten Gebäude das Prinzip 2226 umgesetzt – dieses verspricht Energieeffizienz ohne technisches Hochrüsten. Die so geplanten und umgesetzten Bauprojekte
Das Gebäude überzeugte mit seinem innovativen Energiekonzept und der Architektur eines modernen Wälderhauses. Fotos: Eduard Hueber_archphoto©Baumschlager Eberle Architekten kommen ohne Anlagen für Heizung, Lüftung und Kühlung aus und bieten dennoch den notwendigen Wohnkomfort. Das Prinzip 2226 Erreicht werden diese Ziele vorrangig mit den elementaren Möglichkeiten der Architektur. Dazu zählen die Proportionen, das Verhältnis Oberfläche/ Volumen, der Fensteranteil, Materialqualität und Wandstärken sowie nutzungsneutrale Flächen. Der Name 2226 ist Programm: In den Gebäuden
herrschen über das Jahr gerechnet Wohlfühltemperaturen zwischen 22 und 26 Grad. Als Wärmequellen dienen die in den Häusern Anwesenden, für Temperaturstabilität sorgt die thermische Masse mit massiven Außenwänden. Die Vorteile des Prinzips 2226: Planungsaufwand und Baukosten sind geringer als bei konventionellen Bauten, der Energieaufwand sinkt deutlich, während die Lebenserwartung der qualitätvollen Gebäude steigt. Die Betriebskosten bleiben langfristig niedrig.
Modernes Wälderhaus Die neue Bregenzerwald-Zentrale der aks gesundheit GmbH, mit einem Therapiezentrum auf zwei Etagen, einem Büro und vier Mietwohnungen sollte optisch einen Akzent im Ortsbild setzen und dabei die regionale Bautradition und deren Zukunftspotenzial reflektieren. Baumschlager Eberle Architekten hat das umgesetzt mit einem kompakten Baukörper mit Bregenzerwälder Schindelfassade mit Holzschiebeläden – als Solitär sorgfältig auf das Grundstück und zum Hang platziert.
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Donnerstag, 25. März 2021
Feuerwehrjugend unterstützt soziale Projekte Junge Mädchen und Burschen engagieren sich in ihrer Heimatgemeinde. AU Alle Jahre wieder machen sich die Mädchen und Burschen der Feuerwehrjugend von Au auf den Weg, um das Friedenslicht in die Häuser der Gemeinde zu bringen. Sozialprojekte zu unterstützen ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinstätigkeit der Auer Ortsfeuerwehr und in den vergangenen Jahren ist durch diese alljährliche Friedenslichtaktion eine beachtliche Summe an Spendengeldern zusammengekommen.
Spendenübergabe Es wurde nun entschieden das Geld aufzuteilen und die angehenden Feuerwehrleute konnten durch ihren Einsatz drei soziale Projekte unterstützen. Feuerwehrkommandant Cornelius Albrecht und Jugendleiter Bernhard Manser durften gemeinsam mit einer Abordnung der Jugendfeuerwehr drei großzügige Schecks übergeben. Selbstverständlich wurden alle Corona-Maßnahmen eingehalten und so wurde die erste Spende von 2450
Euro an Magdalena Rützler für Therapiezwecke überreicht. Ebenfalls einen Scheck in der Höhe von 2450 Euro wurde Luisa Helbock für die Anschaffung eines Treppenliftes übergeben und stellvertretend für das Projekt Essen auf Rädern durfte Gerda Madlener einen Scheck in der Höhe von 4650 Euro entgegennehmen. Großer Zusammenhalt Ein großer Dank ging an die ganze Bevölkerung von Au, die diese Spen-
denaktion durch ihre Großzügigkeit erst möglich gemacht hatte. Natürlich bedankten sich alle Beteiligten auch bei der Feuerwehrjugend und ihren Betreuern. Die Auer Feuerwehrjugend besteht derzeit aus vier Mädchen und elf Burschen und würde sich über jeden Neuzugang freuen. Interessierte Kinder ab dem zehnten Lebensjahr können sich jederzeit beim Jugendleiter Bernhard Manser melden und einmal bei der Feuerwehr vorbeischauen.
Magdalena Rützler nahm den Scheck entgegen, Gerda Madlener für Essen auf Rädern und auch Luisa Helbock wurde unterstützt
Fotos: @Feuerwehr
Trinkwasserverband nominiert Das Generationenprojekt war im Rennen um den Titel „WasserGEMEINDE 2021“. BREGENZERWALD Vor einem Jahr wurde der Trinkwasserverband Bregenzerwald aus der Taufe gehoben – am 5. März 2020 fand die Gründungsversammlung in Egg statt.
Beteiligt sind die zehn Gemeinden Andelsbuch, Bezau, Egg, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Schwarzenberg und Sibratsgfäll. Durch das Engagement
und die Solidarität der Gemeinden wird die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung für die nächsten Generationen gesichert. Ein erstes Projekt ist die Probebohrung und der anschließende Bau des Brunnens Hohlstein in Schwarzenberg sowie in weiterer Folge die Errichtung der erforderlichen Verbundleitungen zwischen den Gemeinden. Engagement rund ums Wasser Die zukunftsweisende Gemeindekooperation sorgte bundesweit für Aufsehen. Der Trinkwasserverband Bregenzerwald war für den „Neptun Wasserpreis“ in der Kategorie WasserGEMEINDE nominiert. Der „Neptun Wasserpreis“ ist der österreichische Umwelt- und Innovationspreis rund ums Wasser – die Kategorie WasserGEMEINDE steht dabei ganz im Zeichen der Regionalität und
würdigt Engagement rund ums Wasser auf kommunaler Ebene. Sieger der Vorauswahl Die Länderjurys der sieben beteiligten Bundesländer kürten regionale Projekte aus den Bereichen Wasserversorgung, Gewässerschutz, aber auch touristische Erlebnismöglichkeiten zu Wasser. In Vorarlberg konnte der Trinkwasserverband Bregenzerwald in der Vorauswahl überzeugen und ging um die bundesweite Auszeichnung an den Start. Mittels Onlinevoting wurde die Bundessieger-Gemeinde ermittelt und am 15. März 2021 im Rahmen einer Online-Preisverleihung gekürt. Die Gemeinde Neustift in Tirol konnte sich mit dem „WildeWasserWeg“ durchsetzen – einem Wanderweg des Tourismusverband Stubai Tirol, der alpines Wasser in all seinen Formen erlebbar macht.
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Die Pfarrkirche Langenegg wurde 1775 durch die heimischen Meister Hans KonFotos: @Mario Nussbaumer rad Nußbaumer und Konrad Mennel erbaut.
Donnerstag, 25. März 2021
Mit ihren prachtvollen Malereien gehört die Kirche zu den bedeutendsten Barockkirchen im Bregenzerwald.
Ein Jahr im Zeichen des Pfarrjubiläums Vor 200 Jahren wurde die Pfarre Langenegg gegründet – heuer feiert sie Jubiläum. LANGENEGG Bis Langenegg 1821 eine eigene Pfarre wurde, war es ein langer Weg – umso mehr freuen sich die Langenegger heuer das 200. Jubiläum ihrer Pfarre feiern zu dürfen. Bereits 1775 erbaut, wurde die Kirche – eine der bedeutendsten Barockkirchen des Bregenzerwaldes – erst 46 Jahre später zur Pfarrkirche.
Kleiner Festabend Der Weg von einer „Filiale“ von Lingenau mit einer kleinen Kapelle zu einer eigenen Pfarre mit stattlicher Kirche war Thema eines Festabends vergangene Woche. Hier wurde auch der neue Folder präsentiert, der über die Geschichte der Pfarre berichtet und mittels bebilderter Kurzführung die Besonderheiten der Kirche vorstellt.
Er beantwortet unter anderem auch die Frage, wieso die Kirche in Langenegg nicht mitten im Dorf steht. Obwohl es schon bei ihrer Errichtung 1775 Bestrebungen gab, sie in der Dorfmitte zu platzieren, wurde sie schließlich am Platz der vormaligen Kapelle errichtet – am Dorfanfang. Und wer sich schon mal gewundert hat, wieso die Kirche „Darstellung
des Herrn“ heißt und dennoch fast ausschließlich mit Marienbildern ausgeschmückt ist, erfuhr, dass sie ursprünglich dem Fest der Maria Reinigung geweiht war. Die prachtvollen, malerischen Darstellungen wurden übrigens von Johann Michael Koneberg geschaffen, dem Hofmaler des Fürstabts von Kempten. Der Kirchenfolder, der mit Unterstützung von Erika Moosbrugger, Anne-Kathrin Schneider, Maria und Hans Nußbaumer entstanden und mit den Fotos von Mario Nußbaumer illustriert ist, liegt in der Kirche sowie im Gemeindeamt auf.
Der Altar stammt von Johann Steurer aus dem Jahr 1776.
Die spätgotische Madonna ist eine sog. Traubenmadonna.
Die typisch barocke Kanzel krönt der Erzengel Michael.
Wanderausstellung Eine kleine „Wanderausstellung“ schärft den Blick der Besucher für die Kunstwerke in der Kirche. An verschiedenen Stellen im Kirchenraum steht eine detaillierte Beschreibung eines Bildes – dies wird immer wieder gewechselt. Mit einem dabeiliegenden Fernglas können die jeweiligen Bilder genau unter die Lupe genommen werden. So eröffnen sich ganz neue Blickwinkel auf die Pfarrkirche Langenegg. Weitere Jubiläumsveranstaltungen sind das ganze Jahr über geplant. Nächster Höhepunkt wird im Mai die Eröffnung des Laudatio-Wegs sein, ein Rundweg, der alle Langenegger Kapellen mit der Pfarrkirche verbindet. Aktuelle Infos findet man laufend unter www.langenegg.at
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• Arbeiten mit dem Schreitbagger
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Donnerstag, 25. März 2021
Naturnahe Wildbachverbauung Großes Verbauungsprojekt am Reutebach wird umgesetzt . SCHOPPERNAU Das Wildbachverbauungsprojekt „Reutebach“ in Schoppernau wurde schon im Frühjahr 2019 gestartet.
boden. Für den Rückhaltebereich mit den technischen Stahlbetonmaßnahmen wurden mehr als 800 m³ Beton verarbeitet. Mit einer Gesamthöhe von 13 Metern hat die Sperre ein beeindruckendes Ausmaß angenommen.
Das stellenweise unscheinbare Gerinne durchfließt den dichtbesiedelten Dorfkern der Gemeinde Schoppernau. Großes Verbauungsprojekt Diverse abflussbeeinflussende Missstände im rund 900 m langen Siedlungsbereich wurden inzwischen vom Forsttechnischen Dienst für Wildbachund Lawinenverbauung „repariert“. Die Verbauung weist zwei Herzstücke auf, einerseits das Rückhaltebecken mit dem Sperren-Brücken-Bauwerk im Bereich der Talabfahrt Diedams und dem Verrohrungsbereich am Tal-
Das Projekt Reutebach steht vor der Foto: @Wildbach Fertigstellung.
Unterlauf wurde geöffnet Ökologie und Technik gehen manchmal Hand in Hand, so konnte der Unterlauf des „Reutebaches“ bis zur Einmündung in die Bregenzer Ache geöffnet werden und relativ naturnah ausgeformt werden. So ist es nicht nur für Gebietsbauleiter DI Gerhard Prenner und Projektleiter Andreas Drexel erfreulich zu beobachten, dass zwischenzeitlich schon die ersten Fische aus der Bregenzer Ache aufsteigen. Im Unterlauf kommt es durch
die Gerinne-Revitalisierung auf einer Länge von ca. 250 m zu einer massiven ökologischen Aufwertung des Gerinnes, der Erfolg konnte bereits während der Baumaßnahmen evaluiert werden. Neben dem Hauptgerinne wurde für den „Krottenbach“, einem linksufrigen Zubringer, eine ca. 500 m lange Hochwasserentlastung (DN 1200) in die Bregenzer Ache errichtet. Für das weitgehend abgeschlossene Projekt „Reutebach“ wurden vier Millionen Euro zu Verfügung gestellt. Finanziert werden diese Maßnahmen zu einem großen Teil aus dem Katastrophenfond des Bundes, das Land Vorarlberg, die Landesstraße sowie die Gemeinde Schoppernau als Bauherr sind in an der Finanzierung beteiligt.
Eine fotografische Zeitreise Die historische Fotoausstellung im Egg Museum wurde bis 5. April verlängert. EGG Bilder erzählen mehr als Worte – der Egger Fotograf Hubert Cernenschek verwahrt in seinem Privatarchiv drei Fotonachlässe der Familien Künz/Andelsbuch, Reiser/ Egg sowie des Lingenauer Fotografen Ludwig Faißt. Sie erlauben im Zeitraum der 1920erbis frühen 1950er-Jahre Einblicke in die Landschaften des Bregenzerwaldes und angrenzender Regionen,
den bäuerlichen Alltag sowie die Mobilität vergangener Tage. Besonders abseits von Ateliers war das Fotografieren mit frühen Kameras eine Herausforderung und jedenfalls nicht alltäglich. „Erinnern Sie sich mit uns! Staunen Sie! Helfen Sie, Orten und Personen wieder Namen zu geben“, lädt der Kurator der Ausstellung Klaus Pfeifer ein. Ergänzung findet die Fotoausstellung mit drei Kurzfilmen, die ebenfalls in die erste
Die Belegschaft der Brauerei Egg nach 1925. Fotos: @Egg Museum/Cernenschek
Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückführen. Großes Besucherinteresse Aufgrund des großen Besucherinteresses wurde die Ausstellung „Bregenzerwald Schwarz-Weiß – Eine fotografische Reise 1920–1950“ bis 5. April 2021 verlängert. Organisiert wurde die Ausstellung vom Projektteam 2020 des Vereins Egg Museum: Brigitte Poggioli, Waldtraud Fetz,
Ruth Schneider, Helmut Fetz, Hans Liebschick, Bertl Troy in Zusammenarbeit mit dem Sammler Hubert Cernenschek.
Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag: 15 bis 18 Uhr Eintritt: 5 €/3 € Jugendliche bis 19 Jahren gratis, Zivil- und Präsenzdiener, Museumsverein-Mitglieder und KULTUR-Pass-Besitzer(innen) frei
Julius Reiser vor der Autobus der Linie Dornbirn–Egg–Hittisau–Oberstaufen (D), Mitte 1920er-Jahre.
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BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Donnerstag, 25. März 2021
Der Stolz der Bregenzerwälderinnen
In der Juppenwerkstatt Riefensberg widmet sich eine neue Ausstellung den kunstvollen Gürtelschließen. RIEFENSBERG Die Juppenwerkstatt Riefensberg startet mit Optimismus ins neue Betriebsjahr. Ab Mai werden erstmals drei Ausstellungen zu sehen sein. Die beiden Sonderschauen aus dem Vorjahr werden übernommen und ergänzt durch eine Ausstellung, die sich unter dem Titel „Glanz und Stolz. Die Gürtelschließen der Wälderinnen“ der außergewöhnlichen Goldschmiedekunst der Talschaft widmet. Neu im Programm der Juppenwerkstatt: Ab Mai ist sie als Veranstaltungslocation buchbar und öffnet ihre Türen für Leute, die ihren Gästen ein einzigartiges Erlebnis bieten wollen.
Innenansicht der Juppenwerkstatt Riefensberg. beim Goldschmied leisten zu können. Stieg der Preis für Edelmetalle, wurden die Schnallen kleiner. In Zeiten der Ressourcenknappheit griff man auch auf weniger hochwertige Materialien zurück. Generationen von Goldschmieden erzeugten Schnallen für die Bregenzerwälder Juppe. Viele von ihnen gaben ihre Handwerkskunst innerhalb der Familien weiter und entwickelten sich zu Meistern ihres Faches. Die Gürtelschnallen sind meist aufwendige Filigranarbeiten. Sie werden noch immer im Bregenzerwald oder von Bregenzerwälderinnen
erzeugt – nach alter Handwerkskunst, die die Region mit anderen Kulturräumen verbindet. Neue Eventlocation Aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen hat sich der Verein dazu entschieden, sein Kursprogramm noch nicht zu veröffentlichen. Bereits fest steht, dass die Juppenwerkstatt
Foto: @Dieter Ege
und die benachbarte Näherei in Zukunft auch als Eventlocations, Seminar- oder Tagungsorte geöffnet werden sollen. Die inspirierende Architektur der Räumlichkeiten, die alte Färberei, die neue Näherei und der Rahmen, den die Ausstellungen bieten, eignen sich hervorragend für eine gepflegte Festkultur. Buchungen sind auch mit Führungen möglich. Foto: @Goldschmiede Gassner
Glanz und Stolz Der Gürtel ist ein altes Kleidungsstück. Er hält das Gewand in Form, betont die Silhouette und ist modisches Zubehör. Wer eine Bregenzerwälder Juppe trägt, trägt auch einen Gürtel. Gürtel mit ihren wertvollen einteiligen oder dreiteiligen Schließen sind der Stolz der Frauen und zugleich Statussymbol. Viele der heute getragenen Schnallen sind Erbstücke, die über Generationen weitergegeben wurden und so die Erinnerung an Mütter, Großmütter oder Urgroßmütter wachhalten. An die 250 Jahre Goldschmiedekunst einer Talschaft lassen sich an den Gürteln darstellen. Der weitaus größte Teil der Schließen ist in Silber gefertigt und teilweise vergoldet. Vereinzelt wurden Rubine, Granate, Korallen oder bunte Glassteine eingearbeitet. Nicht jede Frau, die sich mit einem teuren Gürtel präsentierte, war wohlhabend. Gar manche Bregenzerwälderin sparte hart und arbeitete lange, um sich so ihr kostbares Accessoire
Ausstellungen der Juppenwerkstatt von Mai bis Oktober 2021
Öffnungszeiten Mai bis Oktober 2021 Führungen nach Voranmeldung: Montag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr Erster Sonntag im Monat: öffentliche Führung, Beginn 10 Uhr Zur Besichtigung geöffnet: Dienstag, 10 bis 12 Uhr, Freitag, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr Aufgrund der derzeitigen Situation ist es erforderlich, sich über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren.
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Donnerstag, 25. März 2021
Schutzprojekt wird weiter ausgebaut Umfangreiche Leitmaßnahmen für den Schmittenbach werden umgesetzt. EGG Im Dorfzentrum von Egg herrscht seit Jänner 2021 Baustellenbetrieb. Der weitere Ausbau des Schutzprojektes am Schmittenbach ist seit Wochen voll im Gange. Aufgrund aufwendiger Planungen der Marktgemeinde im Bereich des Parkhallenareals und der Taubenbrücke wurde die Fertigstellung der Schutzmaßnahmen im Dorfzentrum von Egg
mehrmals verschoben. Inzwischen sind die Planungen für die Projekte Kinderhaus und Busbahnhof weitestgehend abgeschlossen und liegen zur Genehmigung bei den zuständigen Behörden. Schutzprojekt Es ist vorgesehen, die Wildbachschutzmaßnahmen oberhalb der Landesstraße im Bereich Bruggmühle und
Parkhalle im ersten Halbjahr 2021 fertigzustellen. Neben umfangreichen Leitmaßnahmen für den Schmittenbach als Schutz für die angrenzenden Gebäude, Betriebe und das Ortszentrum war es leider unvermeidlich, dass das Ufergehölz, darunter auch größere Bäume, gefällt werden mussten. Nach Fertigstellung der Arbeiten soll es entlang dem Ufer wieder eine Bepflanzung geben.
Neuer Busbahnhof Die Taubenbrücke soll im Jahr 2022 neu gebaut und verbreitert werden, damit dort dann der neue Busbahnhof errichtet werden kann. In diesem Zuge werden die Arbeiten der Wildbach und Lawinenverbauung im Ortszentrum abgeschlossen. Anschließend soll im Oberlauf des Schmittenbaches noch eine große Sperre errichtet werden, da dort die Gerinne-Einhänge sehr instabil sind.
Nach Fertigstellung der Wildbachschutzmaßnahmen wird das Ufer wieder neu Fotos: @Marianna Moosbrugger bepflanzt.
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Regional, saisonal und bio.
Donnerstag, 25. März 2021
Die Gründerinnen: Manuela Vögel, Martina Baumgartner, Sarah Ranak, Paula Ranak.
Lose, zum Selbstabfüllen.
Neuer Treffpunkt am Lingenauer Dorfplatz Am Freitag, 19. März 2021 hat das „Badhus. Café und Unverpacktladen“ seine Türen geöffnet. LINGENAU Vor 100 Jahren traf man sich hier zum Baden, heute zum Einkaufen, Kaffeetrinken und Sich-Verwöhnen-Lassen. Mit dem neuen „Badhus. Café und Laden“ haben sich die vier Geschäftsgründerinnen einen Traum erfüllt – oder gleich mehrere. Paula träumte von einem gemütlichen Café mit gewagten Tortenkreationen, Martina von einem Bioladen mit regionalen Produkten aus dem eigenen Garten, Manuelas Vision war die einer sonnigen Terrasse mit traumhaften Eiskreationen und Sarah träumte von Kosmetik und Pflegeprodukten, für die kein Tier leiden muss. Im ehemaligen Tonele´s Badehaus haben sie sich nun alle Träume unter einem Dach erfüllt. Sie haben mit dem „Badhus. Café und Laden“ einen Ort geschaffen, wo Genuss, Lebensfreude und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.
Frisch, regional und bio Direkt am Dorfplatz haben sie dem Gebäude, das nicht nur eine Vergangenheit als Badehaus, sondern auch als Pflegestation, Krämerladen, Stickerei, Optikerfachgeschäft und Arztordination hat, neues Leben eingehaucht. Die Produkte im Laden sind frisch, regional und bio und landen ohne weite Wege im Regal. Lieferanten sind Landwirte, denen Tier- und Umweltschutz wichtig sind und die daher auf Kunstdünger, Kraftfutter, Medikamente zur Leistungssteigerung und lange Kälbertransporte verzichten. Nach Möglichkeit wird Verpackung vermieden, um die Müllberge klein zu halten. Im Sortiment sind alle typischen, unverpackten Lebensmittel – lose, zum SelbstAbfüllen. Frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität, möglichst regional und saisonal produziert. Bio-Back- und Kochzutaten, Feinkost hausgemacht oder von ausgesuchten Produzenten,
Eier und Milchprodukte in Demeter/ Bioqualität aus dem Bregenzerwald und auch spezielle vegane und glutenfreie Produkte. Einkaufen mit gutem Gewissen Miteingezogen ist auch cosa Kosmetik mit tierversuchsfreien Kosmetik- und Reinigungsprodukten. Kunden finden qualitativ hochwertige und dennoch leistbare Naturkosmetik, für die weltweit kein Tier leiden musste. Schönheit mit gutem Gewissen eben. Überhaupt möchten die Badhus-Frauen zum Umdenken inspirieren. „Es geht darum gemeinsam etwas zu verändern: Mit unseren täglichen Entscheidungen können wir versuchen, die Dinge ein klitzekleines bisschen zu drehen. Regional, saisonal, tierwohl-
und umweltgerecht sollten wichtige Konsumkriterien sein“, sind sie überzeugt. Neben dem Einkauf verwöhnen sie die Kunden mit Kaffee und Kuchen, Gebäck, Eis, Erfrischungen, Frühstück und einem täglich wechselnden Mittagsgericht. Auch Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten können hier entspannt genießen.
„Badhus. Café und Laden“ Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr Samstag von 8 bis 12 Uhr Sonntag und Montag Ruhetag Badhus Lingenau. Café und Laden +43 660 2373481, info@badhus.at, www.badhus.at
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Donnerstag, 25. März 2021
Firmenneubau für BenJo Holzbearbeitung Mit dem Neubau erweitert der ehemalige Fußbodenprofi seine Produktionskapazitäten. BEZAU Mit einem stattlichen Firmenneubau ist die BenJo Holzbearbeitung GmbH ins Jahr 2021 gestartet. Im Ellenbogen 633 in Bezau ist in den letzten Monaten auf rund 4000 Quadratmetern eine mehrstöckige Produktions- und Bürohalle entstanden, die einen Meilenstein in der Firmengeschichte des Bregenzerwälder Familienunternehmens darstellt. Neubau nach Plan Im März 2020 wurde mit dem Aushub begonnen, im Juli konnte bereits das Richtfest gefeiert werden und Ende 2020 wurde mit dem Umzug in den neuen Firmenbau begonnen. Die endgültige Fertigstellung ist für Frühsommer 2021 vorgesehen. Bei den ausführenden Firmen setzten die Bauherren auf Regionalität und beauftragten Wälder Handwerksbetriebe. Der vom Architekturbüro Johannes Kaufmann geplante Neubau verfügt über eine Nutzfläche von 3200 Quadratmetern. In der rund 1200 Quadratmeter großen Produktionshalle werden die eigenen Hobelwaren wie Fußböden, Fassaden und Täfer aus regionalem und nachhaltigem Holz hergestellt. Im Obergeschoß befinden sich Büro- und Sozialräume. Ein Teil der Halle – rund 700 Quadratmeter im südlichen Teil plus Außenlager – wurde an die Zimmerei Oliver Beer vermietet. Die zweigeschoßige Halle ist unterkellert – neben Lagerräumen befindet sich im Kellergeschoß eine Tiefgarage mit 16 Abstellplätzen. Zum Firmen-
Auf rund 3200 Quadratmetern wurde eine moderne Produktionshalle errichtet. komplex gehört auch ein acht Meter hohes und sechs Meter breites Spänesilo mit Brikettieranlage. Rund 4 Millionen Euro wurden von der Familie Fröwis in den Firmenneubau investiert – weitere knapp 2 Millionen Euro wurden in die Erweiterung des Maschinenparks gesteckt. Regional und nachhaltig „holz. Vom wold bis id schtubô“ lautet das Firmenmotto der BenJo Holzbearbeitung GmbH. In der neuen Fabrikhalle in Bezau produziert das
„holz. Vom wold bis id schtubô“ lautet das Firmenmotto von BenJo.
achtköpfige Team täglich Fußböden, Holzverkleidungen und Fassaden in höchster Qualität. Kunden sind vorwiegend Unternehmen wie Zimmereien oder Tischlereien aus der Region, aber auch Privatkunden schätzen die hochwertigen und langlebigen BenJo-Produkte. Der Fokus liegt auf der Herstellung von Massivholzprodukten aus regionalem Holz. Das Umweltlabel „Holz von hier“ verspricht Holz aus der Region. Es hat zum Ziel, eine regionale und nachhaltige Holzproduktion und Holzver-
Fotos: Roland Paulitsch
arbeitung zu fördern. Voraussetzung für die Vergabe des Labels ist, dass das gesamte Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Zudem muss das Holz kurze Transportwege vom Wald über alle Verarbeitungsschritte bis zum fertigen Produkt aufweisen. Neben Regionalität setzt man bei BenJo Holzbearbeitung auf Nachhaltigkeit. Der ganze Holzabfall wird noch vor Ort im Unternehmen recycelt und zu Briketts verarbeitet. So kommt der Abfall als Brennmaterial wieder in den Ressourcenkreislauf.
Zum Portfolio gehören Fußböden, Holzverkleidungen und Fassaden.
Unsere Lehrlinge sind unsere Zukunft Wir legen besonderen Wert darauf, unseren Lehrlingen einen tiefen Einblick in unsere Arbeit zu geben. Deshalb investieren wir viel Zeit für die Lehrlinge und ermöglichen ihnen auf diese Weise das exakte Erlernen unseres Handwerks.
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Das Genussparadies befindet sich direkt an der L200 Bregenzerwaldstraße.
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Gitte und Werner Bentele verwöhnen ihre Kunden.
Fotos: VN/Stiplovsek
Genussvolles aus der Region
Auf 160 m² Verkaufsfläche bietet Bentele Genuss alles, was das Genießerherz begehrt. ALBERSCHWENDE Bei Bentele Genuss in Alberschwende sind die Osterhasen eingezogen – die zartschmelzenden Langohren kommen von einem Konditor aus dem Bregenzerwald und stimmen zusammen mit allerlei frühlingshaften Köstlichkeiten auf das Osterfest ein. So wie in den Schokohasen spiegeln sich in allen Produkten von Bentele die Regionalität und Verbundenheit zum Bregenzerwald. „Brigitte und mir liegen Regionalität und Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Bereits seit Jahren kann man bei uns viele Produkte – vom Öl bis zum Likör – offen kaufen. Wir füllen sie in die mitgebrachten Flaschen und Gefäße ein“, berichtet Werner Bentele, der damit einen Beitrag zur Müllreduzierung und Ressourcenschonung leisten möchte. Gsiberger Produkte Die Verwurzelung in der Region kommt auch in der Hausmarke „Gsiberger“ zum Ausdruck, die inzwischen
Essige und Öle ist nicht nur in Alberschwende bei Bentele Genuss erhältlich, sondern auch in den beiden Feinkostgeschäften Culinara in Feldkirch und Bregenz.
weit über die Grenzen hinaus geschätzt wird. Zum Sortiment gehören raffinierte Köstlichkeiten wie feine Liköre, verschiedene Sirupe, herrliche Marmeladen oder erlesene Edelpralinen. Sie sind genussvolle Kreationen aus dem regionalen Rohstoff Bienenhonig und den klassischen Destillaten. Die Leidenschaft fürs Schnapsbrennen hat Werner Bentele bereits vor über 30 Jahren für sich entdeckt und mit der Zeit das Hobby zum Beruf gemacht. Kunden schätzen die hohe Qualität der Edelbrände, die bei Bentele produziert werden. Wer auf der Suche nach kleineren oder größe-
Wer auf der Suche nach Geschenken ist, wird bei Bentele Genuss fündig.
ren Geschenken ist, wird im Bentele Genussparadies fündig. „Unser besonderer Geschenketisch ist immer gefüllt mit zahlreichen kulinarischen Präsenten, jeder kann auch sein Geschenk selber erstellen und dann von unserem Bentele-Genussteam liebevoll verpacken lassen“, so der Tipp von Werner Bentele. Um den kulinarischen Genuss im Bregenzerwald voll abzurunden, befinden sich im Produktsortiment neben heimischen Spezialitäten auch Produkte aus Österreich und Italien. Die große Auswahl an Feinkost, Weinen, Pasta und Antipasta sowie 50 verschiedene
Bentele Bienen Werner Bentele ist nicht nur Herr über seine Genussgeschäfte, sondern auch über 120 Bienenvölker. „Die Imkerei ist meine große Leidenschaft. Ich glaube, ich habe die Begeisterung dafür vom Urgroßvater und der Oma geerbt“, erzählt Werner Bentele. Seine Leidenschaft und sein Wissen möchte Bentele mit Imkerkollegen und Neueinsteigern teilen und hat dafür vor vier Jahren eine Imkerschule gegründet. In einem zweijährigen Lehrgang können Interessierte eine kompetente und praxisnahe Imkerausbildung machen. Während der Schulung betreut jeder Teilnehmer sein eigenes Bienenvolk. „Seit wir gestartet haben, sind die Lehrgänge immer ausgebucht. Wir haben jetzt schon Anmeldungen für 2022/23“, freut sich Werner Bentele.
Viele Produkte – vom Öl bis zum Likör – kann man offen kaufen.
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Foto: @Adolf Bereuter
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Anne Loudoun, Lady Henderson of Fordell, 1771.
Außenansicht, Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg.
Foto: @Marion Hirschbühl
Museum startet in den Frühling
Das Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg zeigt noch bis 25. April „das Beste. Ein Blick in die Sammlung“. diese Kulturlandschaft Spezifisches. Das Bödele ist wie ein Brennglas, das sozialen und historischen Wandel bündelt. Das zeigen die Ausstellungen im Stadtmuseum Dornbirn und im Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg.
wegs. Weit herumgekommen waren auch ihre wohlhabenden Auftraggeber, für die es zum guten Ton gehörte, sich auf eine ausgedehnte Bildungsreise zu begeben, die als „Grand Tour“ bekannt wurde. Die Ausstellung widmet sich anhand von Originalwerken der Künstlerin und ihrer Zeitgenossen den Sehnsuchtsorten im Süden, den Reisenden, ihren Geschichten und den nach Hause mitgebrachten Souvenirs. Noch bis Ende April gelten im AngelikaKauffmann-Museum die Winteröffnungszeiten von Freitag bis Sonntag, von 14 bis 17 Uhr. www.angelika-kauffmann.com
Vorbereitungen für Sommerausstellung Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für die kommende Sommerausstellung „Nach Italien! Angelika Kauffmann und die Grand Tour“, die am 1. Mai eröffnet wird. Angelika Kauffmann war zeitlebens viel unter-
Ausstellungsansicht „das Beste. Ein Blick in die Sammlung“.
Foto: @Robert Fessler
Die rund fünfzig im Rahmen der Sammlungspräsentation „das Beste. Ein Blick in die Sammlung“ ausgestellten Werke spannen einen Bogen über alle Genres und Schaffensperioden – vom Frühwerk des gefeierten Wunderkinds über mythologische Szenen und Allegorien bis zum meisterhaften Porträt der englischen Adeligen Anne Loudoun, Lady Henderson of Fordell, aus der Londoner Zeit und dem nur wenige Jahre vor ihrem Tod fertiggestellten Hochaltarbild für die Schwarzenberger Pfarrkirche. Die Originalgemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken sind über Jahrzehnte durch Ankäufe, Legate, Schenkungen und Stiftungen in den Besitz der Gemeinde Schwarzenberg gelangt und bilden in ihrer Gesamtheit einen Bestand, der den Vergleich mit anderen Kauffmann-Sammlungen nicht zu scheuen braucht. Parallel dazu wird im historischen Teil des Hauses die Sonderausstellung „Wem gehört das Bödele?“ fort-
gesetzt. Die Ausstellung rund um das Dornbirner Naherholungsgebiet, das zur Gemeinde Schwarzenberg gehört und Stoff für allerlei Kontroversen liefert, wurde in Schwarzenberg bis 21. Oktober 2021 verlängert. Gegensätze scheinen für das Bödele prägend: Dornbirn und Schwarzenberg, Ferienhäuser und geschütztes Hochmoor, Girardelli-Hang und Familienskigebiet, Motorradrennen und Ashram. Spannend ist das Verhandeln der unterschiedlichen Interessen – früher wie heute: Aus Konflikten und Widersprüchen entsteht dabei mitunter etwas ganz Neues, etwas allein für
Foto: @Marion Hirschbühl
SCHWARZENBERG Kunst- und Kulturinteressierte kommen in Schwarzenberg voll auf ihre Kosten. Das Angelika-Kauffmann-Museum zeigt aktuell Highlights aus der Kunstsammlung der Gemeinde Schwarzenberg mit zahlreichen Originalwerken von und nach Angelika Kauffmann.
Angelika Kauffmann und die Muse Clio, 1787.
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Verleihung der Goldenen Ehrennadel Lob und Anerkennung für dreißig Jahre Engagement im Seniorenbund. AU Drei Jahrzehnte sind vergangen seit Marie Rüscher 1991 bei der Gründerversammlung des Seniorenbundes in Au zur Kassierin gewählt wurde.
ge kassiert, auch wenn sie einen Stock als Gehilfe benutzte, war ihr der Weg nicht zu weit und diese Aufgabe nicht zu beschwerlich.
Nach nun dreißig Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit hat Marie Rüscher, im Alter von 95 Jahren ihr Amt ganz niedergelegt. Aktiv im Verein Fast immer war Marie Rüscher sportlich mit dem Fahrrad unterwegs und hat im ganzen Gemeindegebiet von Au die Mitgliedsbeiträge des Seniorenbundes kassiert. Waren es nach der Gründerversammlung erst 31 Mitglieder ist die Mitgliederzahl bis heute auf die stattliche Anzahl von 134 Seniorinnen und Senioren gewachsen. Auch das Verteilen der Einladungen des überaus regen und aktiven Vereins zählte über Jahrzehnte zu ihren Aufgaben, welche sie immer mit einer Selbstverständ-
Verleihung der Goldenen Ehrennadel an Marie Rüscher. lichkeit erledigt hat. Waren es Bezirks- oder Landesveranstaltungen, gesellige Seniorennachmittage, Jasser, Singnachmittage oder fröhliche Ausflüge, auch bei Vorträgen oder dem
Foto: ????
alljährlichen Gedenkgottesdienst war sie immer gerne mit dabei. In den vergangenen Jahren ist Marie Rüscher etwas kürzergetreten, hat aber immer noch im Ortsteil Argenzipfel die Beiträ-
Außerordentlicher Verdienst Im Namen des Seniorenbundes Ortsgruppe Au hat Obfrau Martha Berbig für die verdienstvolle Funktion von Marie Rüscher die Verleihung der goldenen Ehrennadel mit Urkunde beantragt. Leider konnte, wie sonst üblich, diese Verleihung nicht während der Jahreshauptversammlung stattfinden. Stattdessen überreichte Obfrau Martha Berbig, im kleinen Rahmen, die goldenen Ehrennadel und die dazugehörige Urkunde. Gezeichnet von Landesobmann Werner Huber und Bundesseniorenobfrau Ingrid Korosec überbrachte Bezirksobmann Gide Bischofberger die besten Glückwünsche und bedankte sich im Namen aller für die außergewöhnlich geleisteten Dienste.
„gut gereift im Bregenzerwald“ Bestellgemeinschaften mit nachhaltigen und sozialen Stärken. EGG Nach 20 Jahren im Bankensektor hat Melchior Simma Ende 2019 den Entschluss gefasst auf neue Pferde zu setzen. Im Frühjahr 2020 hat er die Vorsäßzeit mit seiner Familie auf der Alpe „Untere Falz“ verbracht. Bewusst, um neue Erfahrungen zu sammeln. Das war der Startschuss für „gut gereift im Bregenzerwald“. Ehrlicher Austausch Auf einer Landwirtschaft mit fünf Geschwistern aufgewachsen, sind ihm Kooperation und netzwerken, die wesentlichen Grundpfeiler der Sennereiund Alpgenossenschaften, vertraut. Gemeinsam mit seiner Frau Hilda hat er den stillgelegten Käsekeller der Sennerei Hof-Messmerreuthe in Egg zu neuem Leben erweckt. Dort werden die ausschließlich von Hand gesennten Käselaibe gebürstet und gepflegt, bis sie gut gereift sind. Melchior Simma kennt die Bauern und Sennen persönlich und
ist in alle Schritte, vom Einkauf bis zum Versand, eingebunden. Persönlicher Kontakt Die Vermarktung erfolgt online über die Website www.gutgereift.at. Über die eigens entwickelte Bestellplattform können ganze Familien, Vereine, Firmen und Freundeskreise einfach und schnell Gemeinschaftsbestellungen aufgeben. Durch den Aufbau von Communities auf Kundenebene werden auch hier persönliche Kontakte sichergestellt. Auch Einzelbestellungen sind möglich, sofern die Mindestbestellmenge acht Kilogramm beträgt. Der Versand erfolgt über ebenfalls bestehende und bewährte Strukturen, die Österreichische Post. Innerhalb Österreichs ist die Zustellung innerhalb eines Tages sichergestellt. Der Hauptabsatzmarkt ist aktuell im Osten Österreichs angesiedelt und wächst stetig. Für Hilda und Melchior Simma ein Beweis dafür, dass kleine Strukturen erhaltenswert sind und den Weg in die Zukunft weisen.
Familie Simma hat die Sennerei Hof-Messmerreute zu neuem Leben erweckt. Fotos: @Thomas Steinlechner
Zweimal wöchentlich werden die Käslaibe von Melchior gebürstet.
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Bregenzerwald BLICKPUNKT.
Donnerstag, 25. März 2021
Anzeigenschlüsse: jeweils 2 Wochen vor Erscheinen
Verteilung: Bregenzerwald (alle Haushalte), Schwarzach, Wolfurt, Dornbirn
Das neue Gesicht im Werkraum Belinda Rukschcio übernimmt die Geschäftsführung des Werkraums und spricht im Interview über ihre >> Seite 4 Ziele.
Langenegg im Zeichen des Pfarrjubiläums Langenegg feiert 200 Jahre Pfarre mit neuem Kirchenfolder, Wanderausstellung Laudatioweg und vielem >> Seite 12 mehr.
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VORARLBERGER NACHRICHTEN
Melisau 807 A-6863 Egg Telefon 05512/26345 info@waelderdruck.at
Anzeigenberatung & Infos: Fabian Glanznig, M +43 676 88005 202 fabian.glanznig@russmedia.com
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Baustart: Bezau Kriechere Die neue Wohnanlage in Bezau Kriechere bietet ein besonderes Wohnerlebnis: Zentrumsnah, mit herrlichem Ausblick ins Grüne und die Natur direkt vor der Haustür. Die zwei Baukörper bieten mit den durchdachten Grundrissen der 2bis 4-Zimmer-Wohnungen vielfältige Möglichkeiten. Egal ob Familien, Singles, Paare oder Senioren, hier fühlt sich jeder wohl. Das Besondere ist die Lage im Herzen des Bregenzerwaldes: Eingebettet in die Natur und umgeben von Bergen, die zu kleinen und großen Ausflügen, zu sportlichen Aktivitäten oder einfach zum Erholen einladen. Das ist Lebensqualität, die ihresgleichen sucht. Dazu trägt auch die vorhandene Infrastruktur bei, mit Ärzten, einer Apotheke und den umfassenden Angeboten für Kinder und Jugendliche aller Alters- und Schulstufen. In Bezau sorgen außerdem beste Nahversorger, heimische Gastronomie und vielfältige Angebote aus Handwerk und Gewerbe dafür, dass keine Wünsche offenbleiben.
Exacting vermittelt Wohn- und Gewerbeobjekte. Die Wälder Maklerin Marliese Rüf-Zündel Als professionelles Bindeglied zwischen Bauträger und Käufer fungiert die Wälder Immobilienmaklerin mit Sitz in Andelsbuch. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in allen Immobilienangelegenheiten und höchster Kompetenz ist sie die zuverlässige Partnerin an Ihrer Seite, wenn es um
die Vermietung und um den Kauf/Verkauf von Immobilien geht. Umfassendes Know-how gepaart mit einer großen Leidenschaft für Immobilien und einem hervorragenden Netzwerk – so verhilft die Wälder Maklerin als professionelle Ansprechpartnerin jedem zu seinem individuellen Wohntraum.
Foto: Hagspiel Architektur
Daten & Fakten WOHNANLAGE KRIECHERE Baustart: April 2021 Fertigstellung: Sommer 2022 Ansprechpartnerin Verkauf: Marliese Rüf-Zündel WÄLDERIMMO Tel. 0664 45 15 950 office@walederimmo.at www.waelderiommo.at
BLICKPUNKT. Bregenzerwald
Donnerstag, 25. März 2021
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Bregenzerwald BLICKPUNKT.
Vereinsnachrichten Liebe Vereinsverantwortlichen, ab der nächsten Ausgabe könnt ihr den Blickpunkt Bregenzerwald mitgestalten. Was in der Heimat das Eingesendet war, sind im Blickpunkt die grünen Seiten. Hier ist Platz für eure Vereinsnachrichten, Ankündigungen und Nachberichte. Die nächste Ausgabe des Blickpunkt Bregenzerwald erscheint am 29. April 2021.
SEI DABEI !
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tischlerandi.at 0664134 134 tischlerandi.at|| T: T: 0664 38 38 61 61 IMMER EINE SPUR MEHR FAHRSPASS.. …MIT NEUEN REIFEN IN
Vereinsnachrichten im Blickpunkt Bregenzerwald: Bitte schickt uns eure Beiträge mit Bildern in druckfähiger Auflösung (ca. 1 MB) bis spätestens 15.04.2021 an blickpunkt@russmedia.com
IMPRESSUM: Redaktion: Laurence Feider, Marianna Moosbrugger Umsetzung: Daniela Unger, Russmedia GmbH Anzeigen: Fabian Glanznig, Manuela Kresser, Boris Sinn, Russmedia GmbH
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