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Bauen wohnen juni 2018

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BAUEN & WOHNEN Das Vorarlberger Bau- und Wohnmagazin

€ 3,–

April 2018

            Eleganz mit Pool

Ein elegantes Einfamilienhaus spielt mit Kontrasten

Haus mit Charakter

Liebevolle Sanierung eines alten Rheintalhauses

Atmendes Domizil

Einzigartiges Wohnklima mit modernem Interieur

Wohngesundes Heim Ein energieeffizientes Holzhaus als Raumwunder


Ambiente und Atmosphäre W

Redaktion Andrea Fritz-Pinggera, MSc

ohnen sollte gleichgesetzt sein mit wohlfühlen – denn man verbringt sehr viel Zeit an jenem Ort, der sich Zuhause nennt und Erholung und Geborgenheit bietet. Für die einen ist gute Architektur, für die anderen ein behagliches Interieur ausschlaggebend für ihre Wohnqualität. Im vorliegenden Heft haben wir neben ansprechender Deko und Floristik erneut mehrere Häuser und ihre Bewohner porträtiert. Da ist das geradlinig designte Familienwohnhaus mit Pool und reizvollem Schwarz-Weiß-Kontrast in Höchst. Elegant, hell und dennoch Rückzugsort für die ganze Familie. Oder das alte Rheintalhaus in Lustenau, das mit viel Liebe zum Detail, guten Handwerkern und sichtbarem Holz Heimeligkeit bis unter das Dach versprüht. Wir besichtigten ein Domizil in Altstätten, dem man seiner modernen Ausstattung keinesfalls die ökologischen Wandaufbauten aus Lehm, Holz und Stroh ansieht. Diese und die handgeflochtenen Grasdachmatten im offenen Giebel sorgen für ein unvergleichliches Raumklima. Auf hohe Energieeffizienz wiederum wurde bei unserem Dornbirner Wohnbeispiel geachtet, das unsere Haus- und Wohninspirationen abrundet. Wir widmen uns weiter dem Stimmungsmacher Farbe und den topaktuellen Themen Garten und Terrasse als Freiluftwohnzimmer und wie man mit dem richtigen Sichtschutz seine Privatsphäre wahren kann. Die Wahl des richtigen Garagentores gelingt mit dem Profi. Tipps für den gesunden Schlaf halten wir in unserem Beitrag über die ideale Schlafumgebung und das optimale Schlafzimmer ebenfalls bereit.

Viel Freude beim Lesen! Ihr „Bauen & Wohnen“-Team

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Russmedia Verlag GmbH Verwaltungsadresse: Russmedia Verlag GmbH, Schwarzach, Gutenbergstraße 1 Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Boris Sinn, Tel. 0676 88005-313 Titelfoto: Norman A. Müller Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera, MSc, Laurence Feider, Ingrid Delacher Layout: Nicol Metzler Grafische Umsetzung: Nicol Metzler, Stefanie Gal Ausgabe: April 2018

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INHALT

ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN 22 Familienzuhause

ARCHITEKTUR

Unterm regionalen Satteldach mit energiesparender Haustechnik wohnen

06 Baumkronensicht

Ein elegantes Einfamilienhaus in Höchst mit Blickbeziehungen zur Natur

WOHNIDEEN 30 Stimmungsmacher

NEUES BAUEN 12 Wohnen am See

Kleinwohnanlage mit Urlaubsgefühlen

SANIERUNG

Kontraste? Wärme? Was Farbe im Wohnbereich alles erzielen kann

GARTEN 32 Freiluftwohnzimmer

Unsere Tipps, wie Garten und Terrasse zu idealen Relaxzonen werden

16 Herrlich saniert

Vor dem Abriss bewahrt und liebevoll saniert wurde ein Rheintalhaus

RATGEBER 42 Schlafoasen

Für gesunden und entspannten Schlaf sind einige Dinge zu beachten

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Fotos: Christian Grass

SANIERUNG

Haus mit Charakter bis unter den Giebel Familienwohntraum. Das 1901 errichtete Haus der Urgroßeltern verfügte einst als Bauernhof über einen Kuh- und Hühnerstall. Ein Lustenauer Paar hat das Gebäude mit guten Partnern und Handwerkern zu einem komfortablen, lichten wie charaktervollen Familienwohnraum saniert.

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chon beim Eintritt in das ansprechend sanierte Objekt in der Grüttstraße entfährt einem ein erstes „Ahh“. Der Eingangsbereich öffnet sich mit einem fensterbelichteten Luftraum auf über 7 Meter Höhe. Boden, Wände, Türen, Treppe und Decken sind komplett in Holz gehalten. Astfichte dominiert die sanierten Wohnräume. Man fühlt sich vom ersten Moment an wohl in diesem Haus, das gleichzeitig Atmosphäre, Heimeligkeit und Leichtigkeit verströmt. Im Wohn-/ Essbereich sorgen ein geschliffener Estrich, weiße Wände, weiße Fensterrahmen und eine moderne, weiße Küche für ein lichtes Wohnambiente zwischen Holzdecke und sorgsam ausgewählten Möbelstücken. Alte Stühle harmonieren mit dem großen, vom Tischler gefertigten Esstisch. Ein modernes und energiesparendes Beleuchtungskonzept findet Platz in unterschiedlichen Lampen, in LEDElementen in der Holzdecke oder in Möbel

verbaut. Der schwarze Kaminofen sorgt nicht nur für heimeligen Flammenschein im Winter, er setzt einen optischen Akzent und trennt den Ess- und Wohnraum.

Erhalt vor Abriss

sich mit der Entscheidung nicht nur anfreunden konnte, sondern mit unzähligen Ideen eine feine Hand beim Design der Innengestaltung bewiesen hat. „Fast alles hier herinnen trägt Simones Handschrift“, erklärt Lukas, der als

Lukas Bösch verbrachte als Kind viel Zeit bei Oma und Opa und wollte immer schon hier wohnen. Innerhalb der Familie Bösch – auch Vater und Onkel des Bauherrn leben nur wenige Meter entfernt – schien zuerst eher ein Abriss des alten Hauses in Frage zu kommen. Und fast zeitgleich, als Lukas Bösch (Jg. 1985) sich zur Sanierung des Objektes entschlossen hatte, lernte er seine Traumfrau, Sozialarbeiterin Simone (Jg. 1987), kennen. Gut, dass diese

Außenansicht: Der Charakter des Hauses blieb erhalten.

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SANIERUNG Einkaufsleiter viel reisen muss. Mittlerweile hat das Paar geheiratet, seit einigen Wochen gehört auch die kleine Rosa zur Familie.

Anhebung der Obergeschoße Bevor der Lebenstraum von Lukas Bösch wahr werden konnte, war viel zu tun. Den Bauherren war wichtig, dass das Haus in seiner Form und Erscheinung erhalten bleibt. Nach vielen Gesprächen fand das Paar in Reinhart Schneider einen erfahrenen Fachmann, dem sie das Vertrauen schenkten und ein gutes Gefühl hatten, um das neun Monate dauernde Projekt im Februar 2016 schließlich anzugehen. Das kellerlose, im Erdgeschoß gemauerte und in den weiteren Geschoßen als Holzbau errichtete Gebäude erfuhr unter Erhaltung seiner Struktur eine Komplettsanierung. Das Mauerwerk im Erdgeschoß war desolat und musste erneuert werden. Der gesamte Holzbau im Obergeschoß wurde daher auf Stützen gestellt, etwas angehoben und Mauerwerk und Bodenplatte darunter neu den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechend errichtet. „Als ich das ausgehöhlte Haus auf Stützen gesehen habe dachte ich, nun ist es vorbei“ gesteht Lukas Bösch. Dem war nicht so, im Gegenteil.

Sinnvolle Wiederverwertung Beim Bauen im Bestand hat man immer mit vielen Überraschungen zu rechnen. Als sehr positiv erwies sich, dass die Balken der Fachwerkkonstruktion bis auf einen einzigen vom Wurm befallenen Balken in gutem Zustand waren. Es stellte sich auch heraus, dass die Holzbalken mit über 200 Jahren weit älter als das Haus waren. Recycling im besten Sinne! Auch die ungefähr 30 Jahre alten Fenster, die der Opa noch ausgetauscht hatte, wurden ausgebaut, saniert und wieder eingebaut. Dies war der Vorschlag von Fensterbauer Ernst Isele der zeigt, dass die Qualität guten Handwerks in vielerlei Hinsicht Nachhaltigkeit bedeutet. Auch der Holzbau im Obergeschoß wurde durch das Einbringen einer Zellulosedämmung energetisch auf Vordermann gebracht. Zwei Zimmermänner, mehrere Tischler und weitere Qualitätshandwerker unterstützten das Sanierungsvorhaben mit ihrer Facharbeit. Für die Zimmermeisterarbeiten wurde das Riefensberger Unternehmen Berkmann en-

Der alte Holzschopf wurde zur Veranda erweitert (o). Küche und Möblierung sind modern. (u.) 8

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SANIERUNG

Fenster. Die Räume wurden geöffnet, die vielen bestehenden Fenster ausgebaut, renoviert und wieder eingebaut.

„Wir fühlen uns sehr wohl und hoffen, dass wir hier herinnen alle miteinander gesund alt werden dürfen.“ Lukas Bösch, Bauherr gagiert, Kaspar Greber verbaute die Astfichte im Innenbereich, der Ofen wurde vom Lustenauer Unternehmen Bösch errichtet. Leonhard Rüf aus Schnepfau besorgte Tischlerarbeiten, Dachdecker Willi Blum und Westo Installationen brachten sich ebenfalls beim Projekt ein.

Stilvolles Dachgeschoß Die Sanierung erbrachte hochwertigen Wohnraum. 247 m2 Wohnnutzfläche und ein Tenn

für Auto, Fahrrad oder fürs Festen stehen zur Verfügung. Am schönsten präsentiert sich der einstige Dachboden, der als großer Raum mit teils sichtbarem Fachwerk derzeit wahlweise als stilvolles Gäste- oder Turnzimmer fungiert. Neben dem Wohn-Ess-Bereich zählen Arbeitsräume wie Waschküche, Vorratsraum oder drei attraktive Schlafzimmer, ein geradliniges Bad, ein Gäste-WC und eine kleine Veranda als Leseraum zu den weiteren Räumlichkeiten. Auch im Schlafzimmer gibt es fei-

ne Details: Simone hat die Holzkleiderschränke mit kleinen Lederschlaufen statt Klinken oder Drehknäufen ausstatten lassen. Terrasse und Balkon bieten Aufenthaltsräume an der frischen Luft mit altem Holz und Atmosphäre. Das Paar hat im Rahmen der Lustenauer Leerstandsaktivierung „Ein guter Rat“ das neu sanierte Heim für Interessierte geöffnet und möchte Mut machen, eine Sanierung durchzuführen. n

Daten und Fakten Sanierung EFH Lustenau Grundstück: 1000 m2 Wohnnutzfläche: 247 m2 Heizsystem: Gas Raumhöhe: im EG 2,65 m

Schlicht. Die Reduktion auf das Wesentliche schafft ein elegantes Ambiente. Der ehemalige Dachboden hat nun Wohnqualität.

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Fotos: Norman A. Müller / nam architekturfotografie

ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN

Ein Haus, das atmet und ein Komfort. Ein Haus, das mit natürlichen Baumaterialien für ein unvergleichliches Raumklima sorgt, kann gleichermaßen ökologisch wie modern designt sein. Das „Casevere”-Haus von Werner Heinzle ist das beste Beispiel dafür.

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auherrn Sandra und Werner Heinzle hatten einen Traum, den er sich nach einigen Jahren der Tüftelei verwirklicht hat: das Haus mit dem perfekten Wohnklima nicht nur für sich, sondern auch für andere zu errichten. Begonnen hat die Vision bereits vor knapp zwei Jahrzehnten in Australien, wo der gelernte Elektrotechniker und seine Frau damals lebten und verschiedene Naturmaterialien und Bauweisen kennenlernten. Nach einigen Jahren der Entwicklung hat er diese erfolgreich umgesetzt und sein eigenes Wohnhaus als Gebäude mit perfektem Wohnklima kreiert. Wer das Domizil von Familie Heinzle in Altstätten betritt spürt, wie sich ein atmendes Haus anfühlt. Trotz weißer Marmorplatten als Bodenbelag, trotz freischwebender Glastreppe und verschiedener Desi-

gnermöbel hat man nie das Gefühl, in einem „kühlen“ Haus zu sein. Das Wohnklima ist angenehm, es ist weder zu trocken noch zu feucht, nicht zu kühl oder zu warm. Das Ambiente ist angenehm für Nase und Haut – ein Effekt, den das „Casevere“ bewusst erzielt.

Atmen dank Naturmaterialien Grund für das Wohlbefinden ist die Konstruktion des Hauses. Es handelt sich um einen Holzständerbau mit Lehmfüllung. Der Bauherr erläutert das scheinbar einfache Prinzip, das er verfolgt: „Früher baute man Holzkisten, die atmen konnten, als Häuser. Heute stülpt man quasi einen Plastiksack in Form von Verbundstoffdämmsystemen darüber. Mein Ziel war ein


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Optik. Von außen sieht man dem „Casevere”-Haus in Altstätten seine spannende Wandkonstruktion nicht an. Links: das Grasmattendach.

perfektes Wohnklima bietet Haus, das atmen kann. Deswegen habe ich das Konzept des „Casevere“ entwickelt“, so Heinzle. Dabei realisierte er mit seinen Geschäftspartnern die beste Lösung für gesunden Wohnbau. Die „Casevere”-Holzkonstruktionen werden mit Lehm, Stroh- oder Schilfisolationen gefüllt. Ein Grasdach sorgt nicht nur für spezielle Optik im Innenbereich, es ist ein weiterer Garant für ein perfektes Wohnklima. Die Grasmatten werden in Kassetten auf Bali vorfabriziert und als hinterlüftetes Dach mit Schiefer, Ziegel oder Hartholzschindeln für den Gebrauch in Mitteleuropa gebaut.

Modern. Design in der Dusche und Licht- und Elektrotechnik im gesamten Haus.

Solide Vorfertigung Vorgefertigte Elemente sorgen bei „Casevere” für Effizienz und klare Kalkulationsgrundlagen. Auch Heinzles Haus besteht aus einer mit Lehm gefüllen Holzständerkonstruktion. Dabei wurde der Lehm in Pulverform und trocken eingebracht, damit er weder schrumpft noch Feuchtigkeit ans Holz abgibt. Diese Lehmfüllung sorgt nicht nur für eine perfekte Schalldämmung, die Masse kühlt im Sommer und transportiert mit ihrer Schwammfunktion Feuchtigkeit von innen nach außen. Darüber kommen auf den Innenwänden nach Wahl Holz- oder Gipskartonplatten, Lehmputz oder Holz. Die Außendämmung besteht aus einer Holzkonstruktion mit Strohballen. Wand

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ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN

Durchdesignt: Im Gästezimmer (links oben) befinden sich eigene Sanitäranlagen, während das Hausbesitzer-Schlafzimmer über eine Zirbenholzwand verfügt. Die attraktive weiße Hochglanzlackküche mit schwarzem Granitboden geht direkt ins Esszimmer über. Eine beleuchtete Glastreppe erschließt das OG. Das Badezimmer wurde mit formschöner Keramik und exotischen Hölzern aus nachhaltigem Anbau gestaltet. Bild unten: Die freistehende Badewanne im Gästezimmer.

ausführungen können je nach Wunsch in Kalkputz, in Holz, mit Schindeln oder als Plattenfassade ausgeführt werden. Gemeinsam ergibt das einen U-Wert von 0,1. Bei den Vorfertigungen werden sämtliche Elektrorohre, Elektrodosen, Fenster, Türen und Simse bereits eingebaut.

Schadstofffrei und recycelbar Mittlerweile haben Werner Heinzle und Baumeister Kurt Amann mit zwei weiteren Partnern ein Unternehmen gegründet, das als Casevere Ökohaus GmbH den Bau von Häusern und Wohnanlagen in Österreich durchführt. Dabei werden hauptsächlich natürliche und nachwachsende Baustoffe wie Holz, Gras, 12

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Stroh, Lehm oder Schilf, die möglichst vollständig ohne Schadstoffbildung recycel- bzw. kompostierbar sind, verwendet. Durch die Verwendung dieser atmungsaktiven Baumaterialien wird Schimmelbildung vermieden. Aktuell wird nach diesen Prinzipien eine Wohnanlage in Bildstein errichtet. Doch zurück zum Ursprung – dem großen Einfamilienhaus, das Familie Heinzle nach eigener Konstruktion errichten ließ und zu Weihnachten 2013 bezogen hat.

Schwarz und Weiß Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über eine großzügige Wohnnutzfläche. Bei den Aus-


ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN hubarbeiten wurde die Erde für eine Art ansteigenden Schutzwall vor der Südseite des Hauses angelegt. Auf Terrassenhöhe befindet sich der geschützt gelegene Swimmingpool. Der Eingangsbereich empfängt mit schwarzen Bodenplatten, der Flur und die Erdgeschoßräumlichkeiten wurden mit großen weißen Marmorplatten ausgelegt. Ein Buddha grüßt stumm die Besucher. WC und Bad wurden mit teilweise sichtbarem grauen Ziegelmauerwerk, freistehenden Wannen und formschönen Handwaschbecken als Blickfang ausgestattet. Im Gäste-WC fungiert ein schwarzes Granitbassin als skulpturales Standbecken. Ein innovatives Boilersystem stellt direkt aus der Armatur kochendes Wasser bereit. Das Erdgeschoß beherbergt Gästezimmer, Arbeitsräume und ein Kreativatelier der Hausherrin. Eine freischwebende Glastreppe mit integrierter

LED-Beleuchtung führt ins Obergeschoß. Auch im Wohn-/Koch-/Essbereich haben die Hausbesitzer ihre individuellen Wohnideen umgesetzt. Im Kontrast zur weißen Lackküche ist der schwarzglänzende Granitboden, der im Esszimmer wieder von weißem Marmor abgelöst wird. Über der Küche liegt, durch eine schmale Wendeltreppe erschlossen, eine Galerie als Lese- und Musikraum. Deren Geländer besteht aus gedrehten Lianen. „Wir haben in diesem Haus all das realisiert, was unserem persönlichen Geschmack entspricht“, erklärt der Bauherr, der das Gebäude mittels Wärmepumpe beheizt.

Edle Handarbeit

Lampe des Bregenzer KUB-Cafés produziert. 7000 weiße Porzellanplättchen hat die Dame des Hauses dafür im eigenen Brennofen selbst gebrannt. Geradlinige weiße Ledersessel umringen den Holztisch. In Wohn- und Schlafzimmer wurden Landhauseichendielen in Raumlänge verlegt. Im Schlafzimmer befindet sich eine Zirbenholzwand, die sich positiv auf den Schlaf auswirken soll. Das Gästezimmer verfügt über eigene Sanitäranlagen. Das Wohnzimmer öffnet sich bis unter den Giebel. Hier ist die Hartholz-Dachkonstruktion aus indonesischem Kempas-Holz aus nachhaltigem Anbau mit einer Isolation aus handgeknüpften Alang-Alang-Grasmatten sichtbar.

Über dem Esstisch hat die Hausherrin einen handgefertigten Nachbau der bekannten

Mehr über das „Casevere”-Prinzip erfährt man auf www.casevere.at n

Konstruktion. Das Geheimnis des guten Raumklimas liegt in der „Casevere”-Wandkonstruktion – die vorgefertigten Außenwände – Holzriegel und Kasten mit Lehm und Strohfüllung sowie Bretterschalung sind von 45 zu 70 cm stark (links). Blick von der Galerie ins Esszimmer (rechts). Unten: Über dem Wohnbereich öffnet sich das giebeloffene Grasdach.

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Fotos: Shutterstock

WOHNIDEE

Stimmungsmacher Farbe optimal einsetzen Bunt. Farbige Wände sind nicht einfach nur ein farbiger Teil eines Gebäudes. Farben wirken sich auf unsere Emotionen aus. Farben erzeugen Stimmungen, die beim Gestalten einer Wohnung oder eines Hauses eine Rolle spielen.

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arben entscheiden, wie wohl sich Menschen in ihrer Umgebung fühlen. Auch optisch wirken Farben in Räumen unterschiedlich. Mit einer bewussten Decken- und Wandgestaltung können Sie schlecht geschnittene Räume, Grundrisse oder nicht optimale Höhen kaschieren. Durch einen gezielt eingesetzten Farbton können Sie die Proportionen verändern. Wer in sehr hohen Räumen wohnt, kann mit einer dunklen Decke den Raum niedriger und gemütlicher erscheinen lassen. Niedrige Decken und Dachschrägen erscheinen weniger drückend, wenn sie heller als die Wände und der Boden gestaltet werden. Enge Räume können Sie optisch breiter wirken lassen, indem die Wand an der Stirnseite dunkel und die Seitenwände weiß, oder in hellen kühlen Farben gestrichen sind. Wer einen unerwünschten Hallencharakter in großen Räumen vermeiden möchte, erreicht mit dunklen Farbtönen und großen Möbelstücken eine optische Verkleinerung. Bei großen Räumen mit hellen

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Wänden können Sie mit dunklen Möbelstücken dem Hallengefühl gegensteuern. Farbpsychologen beschäftigen sich mit der Wirkung von Farben auf das Gefühlsleben von Menschen. Diese farbpsychologischen Grundsätze sollten Sie, wenn Sie Ihre Räume neu gestalten im Auge behalten.

Neutral Weiß reflektiert das Licht sehr gut und lässt Räume sauber und weit erscheinen. Weiße Wände dürfen auch weiß bleiben, ohne steril zu wirken. Mit bunten Kissen, Möbelstücken, Bildern und farbigen Details können Sie für Gemütlichkeit sorgen und Farbe ins Spiel bringen. An großen kahlen weißen Wänden findet Kunst ihren Platz. Wer es nicht gern zu symmetrisch mag, kann sich für die „Petersburger Hängung“ der Kunstwerke entscheiden. Dabei hängen viele Gemälde in unterschiedlichen Größen relativ dicht aneinander. Die Kontrastfarbe von Weiß ist Schwarz. Es wirkt elegant, faszinierend und strahlt Kompetenz aus. Als Wand- oder Deckenfarbe wirkt Schwarz eng und erdrückend. Gezielte Akzente wie Möbel und Dekorelemente verleihen Räumen Eleganz. Ebenfalls Eleganz in Räumen verleiht Grau als Wandfarbe. Es steht für Sachlichkeit, Pünkt-


WOHNIDEE lichkeit und Bürokratie. Neutrales Grau bringt andere Farbtöne verstärkt zum Leuchten. Mit Schwarz abgetönte Farben werden zu unbunten und gedeckten Farben, die an Tiefe und Ruhe gewinnen. Weiß als Zusatz zu Volltonfarben hellt Farben auf und lässt sie frischer und zurückhaltender wirken.

Warmton Rot wirkt wärmend und motivierend. Es erhöht den Adrenalinausstoß und, wie auch die Farbe Orange, sorgt es für einen schnelleren Herzschlag. Deshalb sollten sich Menschen mit Bluthochdruck lieber mit anderen Farben umgeben. Je nach Intensität und Quantität kann Rot aggressiv und bedrängend wirken. Für große Flächen sollte es daher nur mit Bedacht eingesetzt werden. Rote Räume oder Farbakzente im Raum ziehen Blicke auf sich. Dunkel abgemischte Rottöne lassen Räume warm wirken. Helle Rottöne wirken jugendlich frisch. Orange und Rot fördern im Esszimmer den Appetit. Orange kann, falsch eingesetzt oder im falschen Farbton, aber auch künstlich und billig wirken. Weiße Zimmerdecken und Wände hellen und mildern den Farbton ab, damit der Raum nicht erdrückend wirkt.

Naturton Braun nehmen die Menschen als natürliche Farbe wahr und es ist in fast jedem Gebäude zu finden. In der Farbe der Erde sind Holzmöbel, Parkettböden und sichtbare Dachbalken in Wohnräumen zu finden. Räume, die in einer Mischung aus hellen und dunklen Brauntönen gestaltet sind, wirken heimelig und gemütlich. Braun schafft eine ruhige Atmosphäre im Raum und hüllt die Bewohner in Sicherheit und Geborgenheit. Geborgenheit vermittelt auch die Farbe Grün. Dazu wirkt Grün entspannend und ausgleichend, weshalb sich Menschen im Grünen erholen. Mit Grün können Sie die Frische des Waldes ins Haus holen. Je nach Farbton wirkt es frisch und belebend oder beruhigend und kühl. Das kühle Grün eignet sich also fürs Schlafzimmer und Bereiche, in denen Sie sich entspannen.

Sonne, Himmel und Meer Blau ist die Farbe des Himmels und des Meeres und vermittelt ein Gefühl von Weite und Beständigkeit. Es wirkt zurückhaltend und hilft

Accessoires: Graue, kühle Räume lassen sich mit bunten Accessoires aufpeppen. Neutrales Grau lässt Farben noch mehr strahlen.

uns unsere Impulsivität zu beherrschen. Blau kühlt und es lindert sogar körperliche Entzündungen. Im Schlafzimmer wirkt es beruhigend. Im Arbeitszimmer fördert es das klare Denken und die Konzentration. Ein dunkler Blauton wirkt seriös. In Räumen wirken helle Blautöne fern, leicht und weiten den Raum. Dunkle Blautöne wirken kompakt und geben Halt. Ein kühles Türkis erfrischt Räume und stärkt. Es steht, wie Weiß und Blau, für Sauberkeit und Reinheit. Die Mischfarbe aus Grün und Blau sorgt für Klarheit und eignet sich gut in Räumen, in denen nachgedacht wird – zum Beispiel im Arbeitszimmer. Die Komplementärfarbe von Blau ist Gelb. Es vermittelt ein Gefühl von Heiterkeit und Leichtigkeit und wirkt belebend. Es verleiht Räumen eine positive Atmosphäre. Dunkle Räume mit wenig Tageslicht wirken mit gelben Flächen heller und sonniger. Hellgelbe Decken werden als heller und strahlender empfunden als weiße.

Warm und kalt Violett ist die Farbe, die warmes Rot und kühles Blau miteinander verbindet. Violett ist die Farbe der Emanzipation. Es steht für Würde,

Opferbereitschaft, Extravaganz, aber auch für Egoismus, Arroganz und unmoralisches Handeln. Dunkles Lila ist beruhigend und hilft beim Meditieren. Rötliches Lila wirkt aufbauend. Je nach Farbton wirkt ein Raum geheimnisvoll, melancholisch oder kühl. Violett verleiht Räumen Tiefe und lässt sie bei Bedarf auch kleiner wirken. Violett wirkt im Eingangsbereich opulent und herrschaftlich. Räume in Rosa dagegen vermitteln ein Gefühl von Weite und Leichtigkeit. Rosa steht für Sanftheit und Herzensliebe. Rosa macht empfänglich für die Stimmung anderer, verbessert das Urteilsvermögen und beruhigt.

Verschiedene Wohnbereiche Farben wirken, ob man das möchte, oder nicht. Und sie erzeugen Stimmungen. Es passt also nicht jede Farbe mit ihrer Wirkung in jeden Raum. Wohn- und Esszimmer sollten in hellen, warmen Wandfarben gestaltet sein, die behaglich und entspannend wirken sowie die Kommunikation anregen. Schlafzimmer wirken in Blau und dunklen Grüntönen beruhigend, in Rosa harmonisiert und entspannt. Kinder mögen es gerne bunt und knallig. Gelb hebt die gute Laune im Kinderzimmer. Wenn mehrere knallige Farben im Kinderzimmer vorkommen, wirken Wände und Decken in dezenten Farben ausgleichend. Im Badezimmer wirkt es frisch und sauber mit den Farben Weiß und Blau. Brauntöne sorgen für eine gemütliche und entspannende Wirkung im Bad. In Arbeitszimmern erhöhen zarte Farbtöne und Gelb die Konzentrationsfähigkeit und schützen vor einer Reizüberflutung. Grautöne sorgen für nüchterne und sachliche Gedankengänge. Um die passenden Farbtöne für Ihr Zuhause zu finden, gibt es Farbtabellen der verschiedenen Farbanbieter. Wenn Sie diese Tabelle zu Hause mit ihren Raumfarben, Möbeln und Accessoires abstimmen, finden Sie schnell ihre gewünschten Farbtöne fürs Wohnen. n

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Fotos: Shutterstock

GARTEN

Das Wohnzimmer im Freien Im Freien. Eine Terrasse ist das grüne Wohnzimmer der Gartenbesitzer und wird im Sommer zum erweiterten Wohnraum. Auf einer gut gestalteten Terrasse lässt es sich noch angenehmer frühstücken, grillen und relaxen.

E

ine Terrasse verbindet das Haus und den Garten und sollte als Übergangsbereich harmonisch auf den Look des Hauses und des restlichen Gartens abgestimmt sein. Bevor Sie mit der Planung Ihrer Terrasse beginnen, sollten Sie sich überlegen, für welchen Zweck Sie diesen erweiterten Wohnraum gerne nützen würden. Soll es eine Spielfläche für die Kinder sein, ein Ort zum Sonnenbaden, das sommerliche Homeoffice oder zum Essen, Grillen und Feste feiern mit Freunden gedacht sein? Wenn Sie Ihre Wünsche und das vorhandene Platzangebot in Ihrem Garten kennen, können Sie mit der Planung starten.

Die passende Größe Ob Sie eine große oder kleine Terrasse benötigen hängt von Ihrer Grundstücksgröße, der Lage und Ihrer Familie sowie Ihren Freunden ab. Zwei Personen benötigen 2 x 3 Meter, ab 5 Personen sollte der Platz mindestens 4 x 6 Meter groß sein. Bei zu kleinen Terrassen versperren Ihnen unter Umständen die Möbel den Weg in den Garten, oder Sie landen mit ihrem Stuhl schnell in der Wiese, wenn Sie vom Esstisch wegrücken. Wer eine begrenzte Gartenfläche zur Verfügung hat, kann seinen Minigarten in einen Terrassengarten umwandeln. Machen Sie sich eine Liste mit Dingen, die auf Ihrer Terrasse Platz haben sollten. Das könnten zum Beispiel eine Grillstelle, Pizzaofen, Esstisch, Sitzecke, Sandkasten, Pflanzenkübel, Sonnenliegen, Haustiere und deren Behausung sein sowie Sportgeräte wie Tischtennistisch, Wasserstelle und Elektrogeräte.

Das Anlegen einer Terrasse Erst mit der richtigen Gestaltung wirkt Ihr erweiterter Wohnraum einladend. Die Gestaltung startet mit dem Bodenbelag, der aus 16

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GARTEN müssen. Am flexibelsten und sehr beliebt sind Sonnenschirme in all ihren Variationen. Der klassische Stockschirm hat den Ständer in der Mitte. Der freischwingende Sonnenschirm ist so konzipiert, dass der Ständer am Rand ist und der freischwingende Sonnenschirm flexibel eingesetzt werden kann. Der große Nachteil der Sonnenschirme ist ihre teilweise mangelhafte Standfestigkeit. Sogar Schirme mit schweren Ständern werden durch stärkere Windstöße umgeweht.

Gartenmöbel

Schattenspender: Um die Zeit auf der Terrasse ausgiebig genießen zu können, braucht es einen entsprechenden Sonnenschutz. Ob Segel, Schirm oder Bäume bleibt ganz Ihnen überlassen.

Holz, Natursteinplatten, Beton oder Fliesen verlegtwerden kann. Bei den Bodenbelägen für Terrasse und Balkon ist die Auswahl inzwischen ähnlich groß wie im Wohnbereich. Welches Material Sie verwenden, wirkt sich auf das Raumgefühl des Bereichs aus. Je nach der Architektur des Hauses verursacht die Terrassengestaltung einen gewollten Kontrast.Wenn sich der Bodenbelag der Terrasse auf anderen gepflasterten Flächen in ihrem Garten wiederfindet, wirkt ihr Garten harmonischer. Bei der Wahl des Bodenbelags zählen nicht nur der eigene Geschmack und der Look. Beton- und Natursteinböden brauchen einen größeren Arbeitsaufwand und können nicht so einfach wieder abgebaut werden wie Holzdielen und Holzfliesen. Wer ohne baulichen Aufwand vor der Tür für eine wohnliche Atmosphäre sorgen möchte, kann sich für einen Outdoorteppich entscheiden. Qualitativ hochwertige Outdoorteppiche sind wasserfest, leicht zu reinigen, witterungsbeständig und langlebig und am leichtesten wieder zu entfernen.

Sonnen- und Sichtschutz

ben Pflanzen Sonnenschirme, Markisen und Sonnensegel einsetzen. Sonnensegel sind aus wind- und wasserundurchlässiger Kunstfaser, zusätzlich imprägniert, mit einer abweisenden Beschichtung und relativ schmutzresistent. Sie spenden durch ihre Größe mehr Schatten als die meisten Sonnenschirme, benötigen keine Stellfläche und schirmen teilweise sogar neugierige Blicke aus der Nachbarschaft ab. Der Nachteil eines Sonnensegels ist, dass die Montage aufwendig ist. Inzwischen gibt es Segel, die entweder manuell oder vollautomatisch auf- und abgerollt werden können. Markisen sind immer noch sehr beliebt und häufig im Einsatz. Sie sind einfach zu handhaben und nehmen wenig Platz auf der Terrasse weg. Sie lassen sich ganz nach Bedarf manuell oder automatisch ein- und ausfahren. Die Ausfahrlänge einer an der Wand montierten Gelenkmarkise ist jedoch begrenzt. Wer eine größere Schattenfläche benötigt, kann auf eine freistehende Markise zurückgreifen, deren Ständer fest im Boden verankert werden

Hochwertige Gartenmöbel sind eine Investition, die Sie sich gut überlegen sollten. Neben der Optik des Möbelstücks sind das Material, die Größe, der Pflegeaufwand und die Wetterbeständigkeit wichtige Kriterien für Ihre Entscheidung. Grundsätzlich sind heutzutage fast alle Gartenmöbel wetterfest und können theoretisch auch im Winter draußen bleiben. Trotzdem sollten sie im Winter an einen geschützten Ort gebracht und zugedeckt werden, damit die Oberfläche nicht leidet. Das Gewicht der Gartenmöbel spielt nicht nur für ältere Menschen eine Rolle. Speziell Sonnenliegen werden beim Sonnenbaden manchmal mehrmals täglich verstellt, am besten ohne zu großen Kraftaufwand. Der Stil Ihrer Terrasse und Ihres Gartens sollte bei der Suche nach den passenden Möbeln ebenfalls berücksichtigt werden. Opulente Loungemöbel liegen zurzeit sehr im Trend. In einem romantisch gestalteten Rosengarten harmonieren Sitzgruppen aus Schmiedeeisen. Klassische Sitzgruppen aus Holz passen je nach Design zu den meisten Gärten. Moderne Werkstoffe wie Edelstahl oder Polyratten können in sehr natürlich gestalteten Gärten wie Fremdkörper wirken. Für bequemes Sitzen und liegen sorgen wetterfeste Polster und Bezugsstoffe. Kissen und Unterlagen der heutigen Generation überstehen sogar Regenschauer. Sie verfügen über widerstandsfähige Bezüge und sind mit wetterfesten Füllmaterialien gefüllt. n

Wer es gerne im eigenen Garten ganz natürlich hat, pflanzt seine Schattenspender. Sichtschutz können Sie neben Pflanzen, Hecken und Sträuchern durch Wände, Zäune, Naturzäune, Sichtschutzmatten und Stoffelementen erzielen. Als Schattenspender können Sie ne-

Angepasst: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Terrassenmöbel auf die Stilrichtung, die zu Ihnen passt.

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GARTEN

Privatsphäre für Haus & Garten I

n einem Garten, der Geborgenheit vermittelt, fühlen sich viele Menschen wohl. Ein Gefühl der Geborgenheit stellt sich ein, wenn der Garten ein gewisses Maß an Privatsphäre vermittelt. Diese Privatsphäre kann durch Pflanzen, Hecken und Pflanzenkübel hergestellt oder baulich durch Trennwände, Zäune, Mauern und durch mobile Paravents oder Paneele gestaltet werden. Bevor Sie starten, steht die Entscheidung an, ob Sie den gesamten Bereich oder nur Teilstücke abschirmen möchten und ob diese blickdicht und beweglich sein sollten. Bei guter Planung und Ausführung wirkt ein Sichtschutz nicht nur in seiner Funktion, sondern kann auch dekorativ sein.

Natürlich abschirmen Wer einen grünen Natursichtschutz möchte, kann entweder Hecken, Sträucher, Bäume und Gräser pflanzen, oder sich mit Kübelpflanzen für eine mobilere und unter Umständen günstigere Variante entscheiden. Wenn Sie immergrüne Heckenpflanzen wie Stechpalme, Liguster, Thuja, Bambus- oder Kletterpflanzen einpflanzen, sind Sie fast das ganze Jahr vor Einblicken geschützt. Mauern und Gartenzäune lassen sich durch Weinreben und Kletterpflanzen überwachsen und wirken dann weniger wie Fremdkörper im Garten. Seit einigen Jahren liegen Wandgärten für drinnen und draußen sehr im Trend. Das Prinzip eines Wandgartens ist relativ einfach. Viele Pflanzen werden übereinander und nebeneinander, in mit Erde gefüllte Taschen oder Fer-

Topfpflanzen: Bambus oder Rosen und Clematis eignen sich ausgezeichnet als Sichtschutz – auch im Kübel oder Tontopf. 18

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tigmodule dicht gepflanzt. So wird die gesamte Wand üppig grün. Ebenfalls einen natürlichen Look haben Sichtschutzelemente aus Weiden, Haselnuss und Robinie. Eine weitere Option für Sichtschutz im Naturlook sind Sichtschutzmatten. Diese Matten sind weich und biegsam und nicht selbstständig stehende Elemente. Sie können auch als Dekoration verwendet werden, wenn es unschöne Mauern zu verstecken gibt, oder ein Zaun viele offene Stellen und Löcher aufweist. Die aus Bambus, Schilf oder Weide bestehenden Matten geben dem Garten einen natürlichen Charme. Kunststoffmatten gibt es in verschiedenen Farben, wer es lieber bunt mag. Achten Sie beim Kauf der Sichtschutzmatten darauf, dass sie UV-beständig und wetterunempfindlich sind. Je kleiner Ihr Garten und Ihre Terrasse sind desto größer ist die Herausforderung, einen Sichtschutz aufzustellen, der nicht wertvollen Platz wegnimmt. Eine Alternative Hecken und Sträucher als Sichtschutz rund um die Terrasse zu pflanzen, sind Pflanzenkübel. Einen dichten grünen Sichtschutz im Kübel bildet

Fotos: Shutterstock

Sichtschutz. Ein Sichtschutz schirmt das eigene Heim gegen neugierige Blicke der Nachbarn und Fußgänger ab, schützt ein wenig vor lärmenden Autos und verschönert eine schlechte Aussicht.

zum Beispiel Hainbuche, die auch im Winter ihr Laub behält. Spindelstrauch ist eine robuste immergrüne Pflanze und Bambus baut immergrüne schöne Wände, auch im Kübel. Wer lieber einen farbenfrohen blühenden Sichtschutz möchte, kann sich für Rosen und Clematis in ausreichend hohen Pflanzenkübeln mit Rankgerüst entscheiden. Informieren Sie sich über die für Sie passenden Sorten. Außerdem eignen sich Hibiskus und diverse Fliederarten ebenfalls sehr gut für die Haltung im Pflanzenkübel. An Schattenplätzen gedeihen Hortensien sehr gut.

Mauern und Zäune Wer zu wenig Platz für einen pflanzlichen Sichtschutz hat, oder wem der Pflegeaufwand zu groß ist, kann sich durch einen Holzzaun oder durch eine Mauer abschirmen. Fertige Zaunelemente lassen sich zu individuellen Lösungen kombinieren und brauchen wenig Platz. Es gibt auch blickdichte Zaunelemente. Achten Sie bei der Auswahl des Holzes darauf,


GARTEN

Natürlich: Ob man sich für eine Steinmauer mit Pflanzen oder doch für eine Sichtschutzmatte im Naturlook entscheidet, ist oft eine Frage des Platzangebotes im Garten.

Vielfalt: Wandgärten sind voll im Trend. Individuell gestaltbar und flexibel ist diese Art des Sichtschutzes sehr beliebt. Die grüne Hecke ist nach wie vor der Klassiker unter den Möglichkeiten, Privatsphäre im Garten zu schaffen. Gabionen kombiniert mit Holzelementen schützen nicht nur, sie sehen auch gut aus. dass es haltbare Hölzer sind, denen Feuchtigkeit nichts ausmacht. Eine Alternative zu einer betonierten Mauer sind Sichtschutzelemente aus Stein, zum Beispiel Gabionen. Gabionen sind Drahtkörbe, die Sie mit Natursteinen, Granit, Sandstein sowie Klinker, Glasbruch, Holz und anderen Materialien befüllen und auch mit Kletterpflanzen begrünen können. Als Schallschutzwände sind diese Mauern aus Drahtkörbe und Stein besonders effektiv. Sie erreichen durch die große Oberfläche eine gute Schallschutzqualität und beanspruchen weniger Platz als ein Erdwall. Deshalb kommen Gabionen auch an Autobahnen zum Einsatz. Die Steinkörbe haben außerdem einen ökologischen Wert. Die vielen Zwischenräume dienen Eidechsen und Insekten als Lebensraum und Winterquartier, was die Artenvielfalt unterstützt. Ebenfalls sehr beliebt sind Sichtschutzelemente aus Holzscheiten. Meistens lassen sich die Brennholzvorräte nur schwierig verstecken. Diese Kaminholzregale sind eine dekorative und praktische Art zu Hause das Brennholz zu lagern, bis es trocken ist. Es gibt

eigens gebaute Kaminholzregale aus Stahl, um die Stapel in Form zu bringen, mit und ohne Sichtfenster.

Sichtschutz mit Durchblick Manchmal sollte ein Sichtschutz nicht vollkommen dicht sein, Durchgänge sind nötig und Durchblicke machen die Gestaltung spannender. Um von der Terrasse in den Garten zu gelangen, sind Durchgänge notwendig. Diesen Durchgang können Sie zum Beispiel mit einem Rosenbogen gestalten. Spannend wirken Durchlässe in Hecken, die wie Tore in die grüne Wand geschnitten werden. Fenster im Sichtschutz geben den Blick zum Nachbarn, zur Straße oder in die Landschaft frei, wenn Sie sich das wünschen. Von kleinen Sichtschlitzen bis hin zu kreisrunden Löchern gibt es viele Sichtfensterformen. Wer Paneele und Paravents als Sichtschutz verwendet, kann sehr einfach Sichtfenster und Durchgänge gestalten. Die einst in Frankreich als Windblocker eingesetzte mobile Wand hat sich im Garten beliebt gemacht und

ist inzwischen nicht nur Windschutz, sondern auch Schattenspender und Sichtschutz in einem. Dauerhaft eingesetzte Paravents können mit Dübeln und Schrauben fix montiert werden, oder fest in die Erde gesteckt werden, damit sie an windigen Tagen nicht davonfliegen. Stoff ist ein weiteres Material, aus dem Sichtschutz hergestellt wird. Teilweise sind es Markisenstoffelemente, wasser- und schmutzabweisend mit Ösen, oder Vorhänge, die eingesetzt werden. Sonnensegel können sowohl als Dach, als auch als Seitenwand dienen.

Urlaub auf Balkonien Einige Sichtschutzarten für den Garten eignen sich auch für den Balkon. Gerade in dicht bewohnten Stadtvierteln, in denen Balkon an Balkon liegt, wünschen sich viele Menschen mehr Privatsphäre. Sichtwände, wie Paravents, Bambuspaneele, Sonnensegel und Markisen, sowie Sichtschutzmatten fürs Geländer kombiniert mit Kletterpflanzen schaffen auf dem Balkon eine gemütliche und natürliche Atmosphäre. n

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Fotos: Shutterstock

RATGEBER

Schlafzimmer – Oase der Erholung Gesunder Schlaf. Durchschnittlich verschläft jeder Mensch ein Drittel seines Lebens, das sind um die 24 Jahre. Halb so viel Zeit verbringt er mit fernsehen, acht Jahre mit Arbeiten und fünf Jahre mit Essen.

D

ie 24 Jahre, die Menschen im Bett verbringen, sollten bequem und erholsam sein. Die Abwehrkräfte des Körpers stehen in direktem Zusammenhang mit der Qualität und der Dauer des Schlafes. Der Körper hat nur in der Nacht die nötige Ruhe für wichtige Verdauungsvorgänge und den Stoffwechsel. Während wir schlafen schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die Gewebe reparieren, Körperzellen regenerieren, das Knochenwachstum und den Muskelaufbau regeln. Wenn Schlaf so wichtig für den Organismus und die Gesundheit ist, sollte das Schlafumfeld optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein.

Ideales Schlafumfeld Viele Menschen nehmen die Schlafumgebung häufig nicht mehr als Raum für Erholung und Regeneration wahr. Oft sind Schlafzimmer Multifunktionsräume mit Schlafmöglichkeit. Smartphones, Laptops, Tablets und Fernseher sind in den Schlafzimmern nächtliche Begleiter. Durch die dauernde Überreizung leiden Menschen an Schlafstörungen. Auch das Einschlafen im Bewusstsein, jederzeit übers Smartphone am Nachtkästchen erreichbar zu sein, wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus. Es ist empfehlenswert, das persönliche Schlafumfeld genau zu überprüfen und anzupassen. Gleich als erstes 20

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sollten Sie alle elektronischen Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen und sich wieder vom guten alten Wecker aus den Federn klingeln lassen. Das Schlafzimmer sollte sich in einem Raum des Hauses oder der Wohnung befinden, die ruhig gelegen und mit guten Fenstern oder Rollläden schallgeschützt ist. Das ideale Schlafklima ist bei einer Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent. Wer zu viel Luftfeuchtigkeit in den Schlafräumen hat, läuft Gefahr, dass sich Schimmel an den Wänden und Fenstern bildet, was Allergien und Asthma verursachet. Durch richtiges Lüften oder mit einen Luftentfeuchter kann das Raumklima geregelt werden.


RATGEBER

Gesundheit: Erholsam schlafen ist die Voraussetzung für Ihr Wohlbefinden. Verbannen Sie elektronische Geräte und störende Lichtquellen aus dem Schlafzimmer. Natürliche Materialien wie Holz und Lehm fördern das Raumklima und sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

Zu wenig Luftfeuchtigkeit trocknet die Haut und Schleimhäute aus und wirkt sich ebenfalls schlecht aufs allgemeine Wohlbefinden aus. Hier können ebenfalls richtiges Lüften und Luftbefeuchter Abhilfe schaffen. Frischluft wirkt sich positiv auf den Schlaf und die Gesundheit aus, Zugluft sollten Sie jedoch vermeiden. Die Luftzirkulation sollte nicht nur im gesamten Schlafzimmer gut sein, sondern auch rund um das Bettgestell. Da jeder Mensch durchschnittlich einen halben Liter Flüssigkeit pro Nacht über die Haut abgibt, wird diese von der Matratze und der Bettdecke aufgenommen. Die Matratze sollte diese Feuchtigkeit an die Raumluft ableiten können.

Dunkelheit für Melatonin Viele Menschen können schlecht einschlafen, wenn es im Raum zu hell ist. Dunkelheit regt die Zirbeldrüse an, ausreichend das Schlafhormon Melatonin zu produzieren. Helle Straßenlaternen, weißer reflektierender Schnee, elektronische Geräte oder die kurzen Nächte in den Sommermonaten können dafür sorgen, dass zu wenig Melatonin produzieret wird, um einzuschlafen. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Schlafräume schön abgedunkelt sind. Die besten abgedunkelten Räume helfen nur halb so viel, wenn Geräte wie Wecker und Handys nachts den Raum beleuchten.

Angepasst: Wählen Sie Kissen, Bettdecke, Matratze und Bettwäsche nach Ihren individuellen Bedürfnissen aus.

Natürliche Materialien Das Schlafzimmer sollte ein sicherer Zufluchtsort sein, um Energie zu tanken. Das geht am besten in einem Raum, der mit natürlichen Materialien eingerichtet ist und aus dem Schadstoffe verbannt sind. Ein natürlicher Wandbelag sollte in der Lage sein, durch seine offenen Poren überhöhte Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und später wieder an die Umgebung abzugeben. Lassen Sie sich am besten von einem Experten für die Auswahl der passenden Materialien beraten. Fußböden und Schlafzimmermöbel aus Holz, mit einer ökologisch behandelten Oberfläche, geben weniger Schadstoffe an ihre Schlafumgebung ab als Einrichtungsgegenstände aus Holzspanplatten, die zu 50 Prozent aus Klebstoffen bestehen. Für Teppiche und Vor-

hänge empfehlen sich natürliche Materialien, die ohne gesundheitsschädliche Mottenmittel behandelt wurden.

Gut gebettet Kissen, Bettdecken, Matratzen und Bettwäsche sollten aus natürlichen Materialien bestehen, die mit einer feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaft das Raumklima verbessern und sich elektrostatisch nicht aufladen und daher keinen Staub anziehen. Ein gutes Schlafkissen passt sich Kopf und Nacken an und unterstützt. Bettdecken sollten im Winter ausreichend wärmen, im Sommer leicht und luftig sein. Außerdem sollten Decken die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit aufnehmen und sie an die Umgebungsluft abgeben, um ein trockenwarmes Schlafklima zu gewährleisten. Die Wahl der passenden Matratzenart hängt von Ihrer persönlich bevorzugten Schlafposition und Ihrem Schlafverhalten ab. Je nach Material kann sich eine Matratze entweder punktgenau anpassen oder eher flächig stützen. Eine Matratze ist passend für Sie, wenn Ihre Wirbelsäule in der bevorzugten Schlafposition gerade liegt und an keiner Stelle gekrümmt ist, oder durchhängt. Matratzen, die nicht richtig angepasst sind, führen zu Rückenschmerzen, Verspannungen, Durchblutungsstörungen oder Bandscheibenproblemen. Das Unterbett zwischen Matratze und Leintuch ist eine Ergänzung, um das Schlafklima zu optimieren. Es verhindert, dass die Matratze zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und gibt diese wieder an die Luft ab. Das Schlafzimmer ist einer der intimsten Orte des Hauses. Er sollte zur Ihrer Persönlichkeit passen und ein Raum sein, in dem Sie sich sehr wohlfühlen. n

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Informationen BAUEN & WOHNEN Das Vorarlberger Bau- und Wohnmagazin

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■ Auflage: 20.000 Exemplare ■ Umfang: ca. 52 Seiten ■ Verkauf: Kiosk

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■E rscheinungstermine: Donnerstag, 04. Oktober 2018

Das Vorarlberger Bau- und Wohnmagazin ist ein hochwertiges Offsetprodukt, das zweimal jährlich mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren erscheint.

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Das Vorarlberger Bau- und Wohnmagazin

Haus mit Panorama Wie ein Bungalow in Hohenems-Reute entsteht

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Die gelungene Sanierung eines Objektes in Lochau

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Ein Garten-Lieblingsplatz eines Lauteracher Ehepaares

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Redaktionelle Inhalte sind u. a. Projektvorstellungen von renommierten Bauträgern, ServiceSeiten über Finanzierung, Versicherung, Recht und Förderungen. Zudem wird der Leser umfassend über die Themen wie Architektur in Vorarlberg, Küche und Bad und Wohnraumgestaltung informiert.

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Besuch im Bungalow Zeitlosigkeit Ein neues Domizil mit Aussicht in Holzbauweise

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■ Vorarlberger Immobilien-Tag                      

andesbank Vorarlberg, Zentrale Bregenz assage 1, 6900 Bregenz, T 050 414-1000 ypovbg.at, www.hypovbg.at

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Das an den Hang geschmiegte Haus in Sulzberg.

Auf der Baustelle

Der Traumhausbau in Frastanz nimmt Gestalt an.

Generalsanierung

Lichtdurchflutetes Domizil ersetzt altes Haus.

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