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Arlberg.at_Sommer_03_04.09.2026

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DIE ZEITUNG FÜR LECH UND ZÜRS

Sommerausgabe 3 · 4. September 2026

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Künstler:innen beleben die historische Säge in Zug.

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SCHAUPLATZ KUNSTSÄGE

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BETREUTES DENKEN

Im Gespräch mit Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann. M C

WEIN VERBINDET

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Kulinarischer Vorgeschmack auf Weinberg Arlberg.

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Alpine Kompetenz am Arlberg Sp o rt & Mode sei t 1921

strolz.at


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ZEIT DES ÜBERGANGS

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telligenz unser Leben und Denken beeinflusst. Aus Liebe zum Jazz hat Philip Waldhart vor elf Jahren die Jazzbühne Lech gegründet, ein Festival, das seitdem die Kultur am Arlberg bereichert. Auf der Alpe Formarin treffen wir Lara, Daniel und Aurel, eine junge Generation von Älpler:innen. Da kommt Vorfreude auf: Clemens Riedl gibt uns einen Vorgeschmack auf Weinberg Arlberg, das Weinforum im Dezember.

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„Betreutes Denken“ ist das Thema des 29. Philosophicum Lech. Wir sprechen mit Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann darüber, wie Künstliche In-

Genießen Sie den Herbst – wir sehen uns im Winter wieder!

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Das Team von Arlberg.at

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Die Zuger Säge ist diesen Sommer zum Schaffensort für zahlreiche Künstler:innen geworden. Christoph Matt, Migle Palkeviciute und Sam Rees verstehen die Natur als ihr Labor, während Roland Adlassnigg in den Kühen Inspiration zum Malen findet. Der Sommer neigt sich dem Ende zu, am Arlberg beginnt die Zeit des Übergangs. Wir zeigen, wie man den Herbst in Lech Zürs verbringen kann.

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INHALT Y M C

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Fotografie als Verführung

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Herbstzeit am Arlberg

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Tag der offenen Tür

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Weinberg Arlberg

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Philosophicum Lech

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Termine & Events

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Jazzbühne Lech

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Neue SCA-Hütte

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Auf der Alpe Formarin

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Arlberg Inside

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Bootfitting Kongress

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Schauplatz Kunstsäge

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Impressum

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Für die Bestellung weiterer Exemplare oder bei Fragen zu Ihrer Zustellung wenden Sie sich bitte direkt an Cigdem Bal: Tel. ­­ +43 5572 501 784, cigdem.bal@russmedia.com

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Bestellung und Lieferung:

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arlberg.at – die Zeitung für Lech und Zürs. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH. Redaktion: Kathrin Hausberger, Stephanie Herweg. Layout: Nicol Metzler. Umsetzung: Khrysstine Galias. Fotos: Arlberg.at (Andreas Vaschauner), Sam Rees, Lech Zürs Tourismus (Daniel Zangerl, Lucas Tiefenthaler, Ian Ehm, Dietmar Hurnaus), Stefanie Lässer, Paul Schranz, Raiffeisenbank Lech, Strolz, Tim Failenschmid, Addie Wagenknecht, Shutterstock, Lechmuseum (Monika Gärtner), Residenz Verlag, WEST. Fotostudio, Stephanie Herweg, Anna Stoecher, BurgHotel, pixabay, Martin Holzner, Michael Moosbrugger. Anzeigen­ beratung: Andreas Vaschauner, T 0676 88005 418, andreas.vaschauner@russmedia.com. Der besseren Lesbarkeit wegen: Alle verwendeten geschlechts­ spezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form. Erscheinungstermin: Freitag, 4. September 2026

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Fotos: Arlberg.at – Vaschauner

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„WIE HÄNGT ALLES ZUSAMMEN?“

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Rote Kühe, der Sound von Insekten, ein Stuhl als Naturführer: Wie vier Künstler:innen die Faszination für die Natur am Arlberg ausloten.

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ZUG: Seit letztem Sommer verwandelt sich die historische Wassersäge aus dem 18. Jahrhundert am Weißbach im Zugertal in die „Kunstsäge“. Das Artist-in-Residence-Programm des Rote Wand Gourmet Hotels lädt Künstler:innen ein, sich von der alpinen Umgebung inspirieren zu lassen und vor Ort zu arbeiten. Wir treffen den Vorarlberger Bildhauer Roland Adlassnigg sowie das internationale Künstlertrio Christoph Matt, Migle Palkeviciute und Sam Rees.

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AKTZEICHNEN MIT KÜHEN Vor der alten Wassersäge steht eine metergroße Steinskulptur. „Die habe ich letztes Jahr gemacht“, erzählt Roland Adlassnigg, der heuer erneut in der

Kunstsäge zu Gast ist. Normalerweise arbeitet der 54-jährige Künstler aus Rankweil mit Stein, Holz, Werkzeug und Maschinen. Doch diesmal kam es anders: „Ich wusste schon davor, ich möchte malen.“ Er wagte sich ans Aquarellieren und fand Inspiration in den Kühen, die täglich bei der Zuger Säge grasen. Zwei Wochen lang beobachtete er sie, skizzierte sie und griff schließlich zu Leinwand, Pinsel und Farbe. Entstanden ist eine Serie von bis zu 20 Gemälden. „Im weitesten Sinne ist es Aktzeichnen“, erklärt er, „nur dass die Kühe nicht ganz so lange stillhalten wie die Aktmodelle.“ Was ihn an den Tieren fasziniert? „Sie sind groß und behäbig, bewegen sich dann aber doch schnell und sicher im Gelände“ – genau diesen

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hn bo + Kl im at nu s icket

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JOIN OUR CREW

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Arbeite mit Menschen, die den Berg genauso lieben wie du.

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SINCE

WOHNEN UND A N KO M M EN Wo

arlberg.at :: Die Zeitung für Lech und Zürs

1926 ARBEIT, DIE SICH LOHNT

ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN

FAMILIEN BETRIEB

QUEREINSTEIGER WILLKOMMEN

+43 664 5015467 • brigitte.pangratz@intersport-arlberg.at

SAISON ODER JAHRESSTELLE


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Moment der Bewegung wollte Adlassnigg einfangen.

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Beeren zur Druckfarbe und der Rest wird im Hotel zu Schnaps verarbeitet. „Dann hat man einen Kreislauf aus Designforschung, Möbeldesign, Druckkunst und Food-Design“, so Matt. Sam Rees erklärt: „Was wir hier machen, ist eine Rote Wand NaturObjekt-Serie inklusive gedruckter Naturführer.“

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Berggarten, Alpe und Säge in Zug als ihre „Real-Labore“. Rees fotografiert Insekten im Submillimeterbereich, Palkeviciute nimmt mit selbstgestalteten Mikrofonen die Frequenzen von Insekten zu Land und unter Wasser auf, während Matt den Naturführer gestaltet. Kombiniert werden die Aufnahmen mit Designobjekten – einer Upcycling-Kollektion von Stühlen und Tischen. „Es geht darum, wie man Möbel gestalten kann, die Mensch und Natur in sich zusammenbringen“, erklärt Matt.

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„THE PLACE TO GO WILD“ Für die Künstler:innen bietet das Artist-in-Residence-Programm am Arlberg den idealen Rahmen: „Die Rote Wand ist ein hochprofessioneller kulinarischer, kultureller, und mutiger Ort, an dem progressive Ideen willkommen sind“, betont Christoph Matt. Und Roland Adlassnigg wird von seiner Zeit in der Kunstsäge nicht nur die Aquarelle mitnehmen, sondern auch „jede Menge Ruhe, Gelassenheit – und die Vorfreude auf das nächste Jahr“.

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ÖKO-SOZIAL DESIGN Christoph Matt nennt die entstehenden Objekte „öko-soziale Gebrauchsskulpturen“: Ein Tisch, gestaltet und vertont mit lokalen Arten, wird so zum Naturführer und Artenbotschafter. Beispiel Eberesche: Das Holz des Baums wird zu Tisch oder Stuhl, die Insekten darauf zum Motiv, die

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Fotos: Arlberg.at – Vaschauner

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Foto: Sam Rees

NATUR ALS LABOR Während Roland Adlassnigg malt, sind drei weitere Künstler:innen in der Kunstsäge eingetroffen: der Vorarlberger Öko-Sozial Designer Christoph Matt, die litauische Komponistin Migle Palkeviciute und der britische transdisziplinäre Künstler Sam Rees. Die drei arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Design, Kultur, Ökologie und Technologie. „Wie hängt alles zusammen?“, beschreibt Sam Rees ihr gemeinsames Interesse. Drei Wochen lang betrachten sie

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FARBE DER ROTEN WAND Auffälliges Detail: die rote Farbe seiner Gemälde. „Das ist dieselbe Farbe wie die Rote Wand“, erzählt Roland Adlassnigg. Gemeint ist der imposante Berg am Ende des Zuger Tals. Ursprünglich wollte er die Farbe selbst herstellen, aus Steinen der Roten Wand, pulverisiert zu Pigment. „Ein aufwendiger Prozess mit speziellen Geräten“, erklärt er. Aus Zeitgründen griff er schließlich zu Eisenoxidrot. Die Malerei bedeutet für Roland Adlassnigg ein Kontrastprogramm zu seiner Tätigkeit als Bildhauer, Konzeptkünstler und Bühnenbildner in seiner Werkstatt in der CampusVäre in Dornbirn: „Ich bin eigentlich kein Maler. Mit Farbe zu experimentieren war eine große Herausforderung und Neuland für mich.“

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WAS DER HERBST ALLES KANN

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Die Zeit des Übergangs lädt zum Bewegen und Genießen ein.

Foto: Lech Zürs Tourismus – Daniel Zangerl

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LECH: Zwischen Sommer und Winter entfaltet sich am Arlberg eine Zeit, die ihren Reiz im Übergang findet: zwischen Bewegung und Ruhe, zwischen Sonne und Nebel, zwischen drinnen und draußen. Wir lassen uns vom Herbst inspirieren und zeigen, wie man diese Jahreszeit in Lech Zürs verbringen kann.

TRAILRUNNER AUFGEPASST Auch für Trailrunning-Fans hat der Herbst einiges zu bieten: 13 Routen mit rund 200 Kilometern Strecke warten in Lech Zürs darauf, entdeckt zu werden. Wer den Wettkampf sucht, kann sich schon auf den „Arlberg Ultra“ freuen. Vom 20. bis 22. August 2027 verbindet der Trailrun erstmals Lech Zürs mit St. Anton. Nach dem Berglauf gönnen wir uns eine Auszeit mit Yoga und Wellness – etwa im Sport.Park.Lech oder in einem der Hotels im Ort. Heiße Luft und warmes Wasser tun jetzt gut.

VORFREUDE AUF DEN WINTER Der Herbst am Arlberg macht Lust auf Bewegung, stillen Genuss und bewusstes Abschalten, bevor der Winter Einzug hält und wir die Skier wieder aus dem Keller holen. Die Bergbahnen von Ski Arlberg West starten am 2. Dezember 2026 in den Winterbetrieb – und Lech Zürs heißt die neue Saison beim „Winter Re:Wind“ von 4. bis 6. Dezember feierlich willkommen.

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Foto: Lech Zürs Tourismus – Ian Ehm

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Foto: Lech Zürs Tourismus – Lucas Tiefenthaler

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AKTIVE HERBSTTAGE Wandern im Herbst hat einen besonderen Charme: Die Temperaturen sind angenehm, das Licht weniger intensiv und die Wege oft einsamer. Hoch hinauf zum Gipfel, zur Hütte oder dem Lech entlang? Bis 4. Oktober lassen sich viele Höhenmeter bequem mit den Bergbahnen zurücklegen. Wenn das Wetter spätsommerlich warm bleibt, ziehen wir noch einmal im beheizten Waldschwimmbad in Zug unsere Bahnen. Mit dem Bike geht es durch das Zugertal, auf Österreichs höchstgelegenem Golfplatz wagen wir uns an den Abschlag und auf der Balmalp bestaunen wir im Lech Mountain Mirror die Bergwelt.

ZEIT FÜR KULTURGENUSS Wenn der erste Herbstschnee die Berge über Nacht anzuckert, klopft der Winter am Arlberg bereits an. Perfektes Wetter für Kunst und Kultur: Wir machen einen Abstecher in den Curious Creative Space in den Lechwelten, spazieren durchs Dorf und kehren im Café Gotthard ein. Nach einem Besuch im Lechmuseum legen wir in der Sandhof Weinbar eine Pause ein. Bei einem Glas Wein überlegen wir, wo wir heute zu Abend essen. Im Weltgourmetdorf Lech Zürs hat Genuss schließlich viele Facetten.


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ALLE INFOS:

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20. - 22.08.2027

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Das neue Trailrunning-Event zwischen Lech Zürs und St. Anton am Arlberg. 6 Distanzen. Von 10 bis zu satten 109 Kilometern auf der Königsdistanz. Bis zu 6.600 Höhenmeter. Alpine Trails. Eine legendäre Bergwelt. Ein Arlberg Ultra.

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Anmeldestart am 05.10.2026.

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ARLBERGULTRA.COM

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Fotos: Stefanie Lässer

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„KI VERSTEHT UNS NICHT“

Das Philosophicum Lech widmet sich 2026 dem „Betreuten Denken“. Ein Gespräch mit der Intendanz Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann.

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Künstliche Intelligenz nimmt uns nicht nur Arbeit, sondern zunehmend auch Entscheidungen ab. Wie sehen Sie diese Entwicklung und deren Folgen für Individuum und Gesellschaft?

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Liessmann: Nun, in erster Linie nimmt uns die KI zunehmend jenes Denken ab, das die Grundlage unserer Entscheidungen bilden sollte. Sie beschafft nicht nur Informationen, sondern gibt auch eindeutige Empfehlungen ab, an denen wir uns zunehmend gerne und kritiklos orientieren. Und darin liegt die Gefahr: nicht im Gebrauch von KI, sondern in einem unzulässigen Vertrauen in diese Technologie. KI versteht uns nicht, sie arrangiert Wahrscheinlichkeiten. Und sie produziert viel Falsches. Denken heute heißt zunehmend, eine Kultur des Misstrauens zu entwickeln. Das ist nicht schön, weil wir eigentlich gerne nicht nur anderen Menschen, sondern auch Institutionen und Technologien vertrauen möchten.

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Bleisch: Ich würde ergänzen: Zum Denken gehört auch, Verantwortung zu übernehmen. Hannah Arendt sah in der „Gedankenlosigkeit“ eine mögliche Quelle des Bösen: Wer nicht nachdenkt, läuft Gefahr, gedankenlos an Verbrechen mitzuwirken. Sich im Denken betreuen zu lassen, kann also auch heißen, sich um die Frage der Verantwortung zu drücken – mit fatalen Folgen. „Sapere aude“ – Immanuel Kants Aufforderung, sich des eigenen

Verstandes zu bedienen, war der Grundgedanke der Aufklärung. Was würde er wohl dazu sagen, dass wir in der Gegenwart das Denken an künstliche Intelligenz delegieren und Maschinen überlassen? Liessmann: Er würde das sagen, was er schon im Zusammenhang mit diesem Imperativ gesagt hat: Es ist leicht, andere für sich denken zu lassen. Auch die KI entspricht dem schon von Kant diagnostizierten Hang des Menschen zur Faulheit – und zur Feigheit. Wer die KI entscheiden lässt, will damit auch die Verantwortung abwälzen. Bleisch: Wobei Selbstdenken bei Kant nicht heißt: Ich brauche niemanden. Es bedeutet: Niemand kann die Verantwortung für mein Urteil an meiner Stelle übernehmen. Was sich nicht delegieren lässt, ist die Urteilskraft – und die lehrt uns übrigens allein die Erfahrung. Eine KI erfährt nichts im eigentlichen Sinne,


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sie wird höchstens mit neuen Daten gefüttert.

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Liessmann: Dass es eine solche Lust bereitet, selbst zu denken, dass es absurd erscheint, diese Erfahrung an eine Maschine delegieren zu wollen. Und der große Publikumsandrang zum Philosophicum scheint das ja zu bestätigen. Die Menschen wollen Menschen beim Denken zusehen und zuhören, sie wollen mit Menschen, nicht mit Maschinen diskutieren und streiten.

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Bleisch: Wir wollen aber auch thematisieren, dass nicht jede Autorität, nicht jedes Verbot, nicht jede Beratung Ausdruck einer unzulässigen Betreuung sind. Zusammenzuleben heißt immer auch, Kompetenzen zu delegieren, verbindliche Regeln zu erlassen, nicht zuletzt um Freiheiten zu sichern. Die Sache ist wie immer komplex – und genau deshalb so ungemein spannend.

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Liessmann: Ich habe kein Interesse, mich mit einer Maschine zu unterhalten, die philosophische Texte

Welche Erkenntnisse sollen die Teilnehmer:innen des diesjährigen Philosophicums mitnehmen?

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Bleisch: Ich nutze KI gerne und oft zu Recherchezwecken – aber sehr gezielt und wohl wissend, dass sie zuweilen halluziniert. Es muss also alles, was sie ausspuckt, noch einmal geprüft werden. Wirkliche Dialoge mit einer KI interessieren mich aber nicht. Ein gutes Gespräch lebt davon, dass ich das Zögern, die Irritation, die leise Kritik, die geteilte Freude meines Gegenübers mitbekomme. Nichts davon leistet eine KI. Jede solche Reaktion ist eine bloße Simulation.

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Haben Sie schon einmal einen philosophischen Dialog mit einer KI geführt?

nicht durch Nachdenken, sondern aufgrund von Wahrscheinlichkeitsverteilungen erzeugt.

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se an einem kritischen Diskurs über die KI scheint diese These zumindest ein wenig zu bestätigen, auch wenn wir in der Praxis vielleicht blauäugig zu viel der KI überlassen.

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Liessmann: Ich bin kein Kulturpessimist. Man kann auch die These vertreten, dass gerade die KI unser Denken schärft, weil wir über die Funktionsweise, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der KI, über die Chancen, die sich dadurch ergeben, aber auch über die Gefahren ständig nachdenken müssen. Das gesteigerte philosophische, aber auch öffentliche Interes-

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Bleisch: Mir scheint wichtig, die Anwendungsbereiche auseinanderzuhalten. Wenn KI die medizinische Diagnostik verbessert, Reiserouten plant oder Schulunterlagen aufbereitet, sehe ich darin keinen Niedergang der Vernunft. Entscheidend ist, ob die KI unser Urteil unterstützt oder es ersetzt. Problematisch wird es dort, wo wir das Urteilen selbst an sie delegieren — besonders im politischen Raum. Heute entscheiden Algorithmen darüber mit, welche Informationen wir sehen, welche Themen wir für relevant halten und welche Wirklichkeit uns überhaupt erscheint. Meine Sorge gilt weniger der KI als solcher als der enormen Machtkonzentration bei einigen wenigen Technologiekonzernen.

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Der Kulturpessimist behauptet, KI ist nicht Werkzeug der Vernunft, sondern ihr Ende – der Anfang vom Niedergang des kritisch denkenden Menschen. Wie beurteilen Sie diese These?

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Vielen Dank für das Gespräch!

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29. Philosophicum Lech

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Betreues Denken – Die neue Lust an der Unmündigkeit 22. bis 27. September 2026 Lechwelten

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www.philosophicum.com

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SCA-HÜTTE IN NEUEM GLANZ

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Nach der Sanierung wurde die Hütte im Moostal Ende Juli wiedereröffnet.

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NOTWENDIGE SANIERUNG Die SCA-Hütte liegt auf rund 1.800 Metern Seehöhe in einem Seitental von St. Anton am Arlberg und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren. Die Sanierung war notwendig geworden, nachdem ein Fels im Frühjahr 2025 die Westseite des Gebäudes beschädigt hatte. Im Zuge der Ar-

Foto: Paul Schranz

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ST. ANTON: Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten steht die Hütte des Ski-Club Arlberg im Moostal seit 24. Juli wieder offen. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste feierten nach der Segnung durch Pater Adrian und Eröffnung durch SCA-Präsident Josef Chodakowsky gemeinsam mit Hüttenwirt David Stressing die Wiedereröffnung.

beiten wurden der Eingangsbereich und der Vorplatz neugestaltet, ein zusätzlicher Lagerraum geschaffen und ein moderner Waschraum mit Dusche errichtet. Auch die beiden Schlafräume und die gemütliche Stube wurden mit neuen Böden und Matratzen ausgestattet.

HÜTTE MIT TRADITION SCA-Präsident Josef Chodakowsky und Vize-Präsident Stefan Jochum erinnerten bei der Eröffnung an die lange Tradition der Hütte und bedankten sich bei den vielen freiwilligen Helfer:innen, die an der Sanierung beteiligt waren. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten sie ein von Peppi Spiss gemaltes Bild der SCA-Hütte.

Ski-Club Arlberg (SCA) www.skiclubarlberg.at

BOOTFITTING KENNT KEINE GRENZEN

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Internationaler Bootfitting-Kongress im Sport- und Modehaus Strolz.

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INTERNATIONAL VERNETZT Unter dem Motto „Get dirty & get going!“ setzt der Kongress von Sidas in interaktiven Workshops und praxisnahen Vorträgen auf den Austausch mit Experten aus Bootfitting, Orthopädie, Industrie und Biomechanik. Jim Lindsay von BOOTech aus Aspen spricht über biomechanische Analysen, Damien Amblard aus Frankreich über das Zusammen-

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spiel von Schienbein und Skischuh. Jules Mills und Billy Kaplan widmen sich Schalen und Innenschuhen, Max Schubert maßgefertigten Einlagen. Dr. Lutz Graumann und Stephan Riedl beleuchten die Auswirkungen des Bootfittings auf den Körper. STROLZ IST GASTGEBER Bereits zum zweiten Mal ist das Sport- und Modehaus Strolz Gastgeber des Bootfitting Kongress, der bereits 2024 in Lech stattfand. Rund 100 Bootfitter, Skischuhanpasser, Skischuhentwickler und Branchenvertreter aus 13 Ländern werden in diesem Jahr am Arlberg erwartet. WERBUNG Weitere Informationen: www.bootfittingcongress.com

Fotos: LZT – Dietmar Hurnaus

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LECH: Professionelles Bootfitting sorgt nicht nur für perfekt passende Skischuhe, sondern für mehr Komfort, Performance und Freude beim Skifahren. Die internationale Community der Bootfitter:innen trifft sich von 14. bis 17. September 2026 im Sport- und Modehaus Strolz, um von den Besten der Branche zu lernen.


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Fotos: Raiffeisenbank Lech

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TÜREN AUF FÜR BERGFREUNDSCHAFT

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Die Raiffeisenbank Lech lädt am 2. Oktober zum Tag der offenen Tür.

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LECH: Vom Tresorraum bis zu den Vorstandsbüros öffnen sich am 2. Oktober 2026 die Türen der Raiffeisenbank Lech. Anlässlich des 125. Jubiläums gewährt die Bank beim Tag der offenen Tür allen Interessierten exklusive Einblicke in Bereiche, die sonst verborgen bleiben.

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125 Jahre Raiffeisenbank Lech

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Tag der offenen Tür Freitag, 2. Oktober, 16 bis 20 Uhr

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www.lechbank.com

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HINTER DER FASSADE Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr präsentiert sich die Raiffeisenbank Lech in neuem Glanz. Die Fassade wurde

modernisiert, auch der Tresorraum und der zweite Stock erhielten ein neues Erscheinungsbild. So wurde die Bank nicht nur optisch aufgefrischt, sondern auch an die Anforderungen moderner Arbeitswelten angepasst. Am Tag der offenen Tür kann man hinter die Fassade der Bank blicken und Bergfreundschaft hautnah erleben. WERBUNG

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NACHMITTAG FÜR ALLE Ob langjährige Kund:innen, Einheimische oder Familien: von 16 bis 20 Uhr erwartet die Besucher:innen ein abwechslungsreiches Programm. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei und natürlich wird auch der Gaumen mit Speisen und Getränken verwöhnt.

EINE BANK MIT TRADITION Seit ihrer Gründung im Jahr 1901 ist die Raiffeisenbank Lech im Eigentum der regionalen Bevölkerung und eng mit dem Ort verbunden. Der Tag der offenen Tür bietet die Möglichkeit, die Mitarbeiter:innen und den Vorstand kennenzulernen, mehr über ihre Arbeit zu erfahren und die Bank aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

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GEORG GUNDOLF Vorstand der Raiffeisenbank Lech

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„Wir freuen uns auf den Tag der offenen Tür und viele spannende Gespräche.“

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AUSSTELLUNG „BLENDE AUF“

STROLZ OKTOBERFEST

Donnerstag bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr, Lechmuseum

Foto: Strolz

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Foto: LZT – Dietmar Hurnaus

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Samstag, 3.10.2026, 16 bis 23 Uhr, Sporthaus Strolz Lech

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TERMINE UND EVENTS

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Veranstaltungen in Lech Zürs – vom Spätsommer bis in den Herbst! Freitag, 4.9.2026, 18 Uhr Wein.Fest am Dorf.Tisch Hotel Sandhof, Lech

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Der Sandhof lädt gemeinsam mit dem Aliva Concept Store, der Weinbar und Hagen's Dorfmetz­ gerei zum Weinfest. Serviert werden Lieblingsgerichte von Gastköchen. Anmeldung erfor­ derlich.

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Jeden Donnerstag im September, 10 bis 18 Uhr Tannbergmarkt Rüfiplatz Lech

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Regionaler Wochenmarkt mit heimischen Spezialitäten und Handwerkskunst: Almkäse, Speck, Marmeladen, Schnäpse, Filzar­ beiten, Holzschnitzereien und Naturkosmetik laden zum Stöbern und Verkosten ein.

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Jeden Dienstag, ab 12 Uhr Familientradition Käsknöpfle Kriegeralpe, Oberlech Nach Oma Helgas Rezept werden im Hüttenambiente der Krieger­ alpe wöchentlich hausgemachte Käsknöpfle serviert – deftige Küche mit Tradition.

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Jeden Dienstag, 19 Uhr Pilates Sport.Park.Lech

Köstlichkeiten frisch am Grill zube­ reitet und auf der Sonnenterrasse serviert. Findet nur bei Schönwet­ ter statt.

Donnerstag bis Sonntag, 15 bis 18 Uhr Ausstellung „Blende auf" Lechmuseum

Sonntag, 6.9., 11 bis 18 Uhr Reiseziel Museum Lechmuseum Beim Familiensonntag im Lechmu­ seum können Kinder das älteste fotografische Druckverfahren entdecken, eigene Fotos gestalten und an einem Fotospaziergang teilnehmen.

Im Lechmuseum erlebt man die Faszination Fotografie am Arlberg, künstlerische Perspektiven und historische Entwicklungen. Läuft noch bis April 2027. Jeden Freitagabend, bis 31.10. Führung Skyspace Lech Oberlech Die Lichtinstallation von James Turrell taucht die Kuppel des Skyspace zum Sonnenuntergang in faszinierendes Licht. Anmeldung und Termine: www.skyspacelech. com. Freitag bis Dienstag, ab 15.30 Uhr Sandhof Weinbar Sandhof Quartier, Lech Auch in den Sommermonaten laden Sommelier Johann Artner und sein Team zu Wein und kuli­ narischen Schmankerln in die neue Weinbar in Lech. Jeden Samstag, 12 bis 14 Uhr BBQ Grill-Tag Bergrestaurant Seekopf, Zürs

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Ganzkörpertraining, bei dem Atmung und Bewegung zusam­

menwirken und die Körpermitte gestärkt wird. Teilnahme als Einzelstunde oder im 5er- bzw. 10er-Block möglich.

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Jeden Sonntag, 15 bis 22 Uhr Late Night Spa Hotel Goldener Berg, Oberlech Der Spa des Hotels Goldener Berg öffnet am Sonntag bis in die späten Abendstunden: Outdoor-Pool mit Bergblick, Sauna sowie Ruhebereiche laden zum Ausklang der Woche ein. Montag, 14.9. bis Donnerstag, 17.9.2026 Bootfitting Kongress Die internationale Bootfitting Community trifft sich in Lech zu Workshops und Austausch über In­ novationen, Trends und Techniken in der Skischuhanpassung. Freitag, 2.10.2026, bis Montag, 5.10.2026 Into the Wild Rote Wand Gourmet Hotel, Zug

„From Forest to Table“ kochen an diesem Wochenende internati­ onale Spitzenköche wie James Lowe, Elena Reygadas und Álvaro live am Feuer und lassen sich von Lebensmitteln der alpinen Natur inspirieren. Samstag, 3.10.2026, 16 bis 23 Uhr Strolz Oktoberfest Sporthaus Strolz, Lech Das Oktoberfest von Strolz hat in Lech Tradition. Dirndl und Leder­ hose anziehen und mit Live-Musik der Band Katzasprung den Herbst feierlich begrüßen. Freitag, 20.11.2026, 20 Uhr Kabarett Franziska Wanninger Lechwelten Von Bayern über Los Angeles bis nach Lech: Die Kabarettistin Franziska Wanninger ist mit ihrem aktuellen Programm „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ in Lech und sorgt dabei für beste Unterhaltung.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.lechzuers.com in der Rubrik „Kultur & Events“ und bei Lech Zürs Tourismus, Dorf 164, 6764 Lech am Arlberg, T +43 5583 2161-0, info@lechzuers.com


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LECH MOUNTAIN MIRROR

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BIS 4.10.2026, TÄGLICH GEÖFFNET: Auf dem Dach der Zuger Bergbahn, gleich neben der Balmalp, zeigt die neue Kunstinstallation „Lech Mountain Mirror“ des Büros Snøhetta neue Perspektiven auf die Bergwelt. Über Trittsteine gelangen Besucher:innen zu einem flachen Wasserbecken, das die Gipfel des Arlbergs spiegelt. Die Reflexion bietet die Möglichkeit, mit den Bergen zu interagieren und beeindruckende Schnappschüsse mitzunehmen. Liegen aus Lärchenholz und Naturstein laden zum Verweilen ein – an ausgewählten Tagen begehbar bis 21.30 Uhr.

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Foto: StefanieLässer

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Foto: Tim Failenschmid

DIENSTAG, 22.9.2026, BIS SONNTAG, 27.9.2026: Beim 29. Philosophicum Lech widmen sich Vortragende aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften dem Thema „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“. Im Zentrum steht die Frage, warum Menschen Entscheidungen zunehmend an Apps, Algorithmen und KI delegieren – und was aus Kants Forderung nach eigenständigem Denken geworden ist. Unter der Intendanz von Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann diskutieren Referent:innen mit dem Publikum über Wahrheitssuche, Freiheit und Politik in Zeiten digitaler Bevormundung.

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Weitere Infos: www.lechbergbahnen.at

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PHILOSOPHICUM LECH

Weitere Infos: www.philosophicum.at

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Foto: Addie Wagenknecht

DONNERSTAG, 10.9.2026, AB 17.30 UHR, BIS SONNTAG, 13.9.2026: Im Hotel Sonnenburg kann man in fantastische Welten eintauchen und Horror in Literatur, Film und Musik hautnah erleben. Zum Auftakt steht Edgar Allan Poes „The Tell-Tale Heart“ auf dem Programm, es folgen Werke von Lovecraft, E. T. A. Hoffmann und weiteren Meistern des Unheimlichen. Vorträge widmen sich Filmmusik, alpinen Mythen, Klimahorror und digitalen Horrorspielen, dazu kommen Workshops zu HorrorKurzgeschichten und Pen-&-Paper-Erlebnisse. Anmeldung erforderlich.

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Weitere Infos: www.curiouslech.com

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Foto: Shutterstock

BIS 5. OKTOBER 2026 GEÖFFNET: Der „curious – creative space Lech“ zeigt mit „Human Prompt“ die zweite Sommerausstellung. Die neue Schau greift das Thema des Philosophicum Lech „Betreutes Denken“ auf und nimmt Kants Aufruf „Sapere aude“ als Ausgangspunkt. Schwarze, beschriebene Wände und Spiegelelemente machen Besucher:innen zum Teil der Inszenierung. Werke von Constantin Vilsmeier, Alexander Stark, Addie Wagenknecht und Stefan Faas kreisen um Überwachung, Algorithmen und Bewusstsein. Jeden Donnerstag: Kostenlose Führungen ab 15 Uhr in Deutsch und Englisch.

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Weitere Infos: www.sonnenburg.at

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Fotos: Stephanie Herweg

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EIN SOMMER, DER WURZELN SCHLÄGT

Lara, Daniel und Aurel zeigen auf der Alpe Formarin, wie selbstverständich eine junge Generation das Älplerleben weiterträgt.

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ZUG: Die Berge rund um den Formarinsee erzählen von Beständigkeit. Die Rote Wand steht über dem Tal, das Wasser des Sees wechselt mit dem Licht seine Farbe, und auf den Alpflächen bestimmt seit Generationen der Sommer den Takt. Doch wer heute auf der Formarinalpe einkehrt, trifft dort auf Menschen, die zeigen, dass dieses Leben keineswegs einer vergangenen Zeit angehört. Lara, Daniel und ihr 13-jähriger Neffe Aurel führen die Alpe heuer zum zweiten Mal. Eine junge Generation von Älpler:innen, die für einige Monate das gewohnte Leben im Tal gegen frühe Morgenstunden, Tiere, Gäste und lange Tage eintauscht und dabei kaum etwas vermisst.

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IM TAKT DES SOMMERS Von Juni bis September ist die Alpe ihr Zuhause. Im zweiten Jahr sind die Abläufe vertrauter geworden. Man

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weiß, was zu tun ist, wer wo gebraucht wird. Vieles funktioniert ohne lange Absprachen. Dass das gelingt, liegt auch an der Familie. Laras Schwester – Aurels Mama – unterstützt die drei, ebenso weitere Familienmitglieder. „Alles geht Hand in Hand“, beschreibt Lara den Alltag auf der

Alpe. Wenn Arbeit anfällt, wird nicht lange gefragt, wer zuständig ist. Es wird angepackt. Auch Aurel ist mit 13 Jahren längst mittendrin. Er hilft beim Melken, kümmert sich um die Rinder und übernimmt Aufgaben, die für ihn längst selbstverständlich geworden sind. Hier schaut er nicht nur zu. Er gehört dazu. DER JÜNGSTE ÄLPLER In diesem Sommer hat sich das Leben auf der Alpe noch einmal verändert. Leander ist dazugekommen, gerade einmal sieben Wochen alt ist der Sohn von Lara und Daniel. Lara arbeitet normalerweise als Kindergärtnerin, derzeit ist sie in Karenz. Dass sie diese erste Zeit mit ihrem Sohn hier oben verbringt, passt zu ihr. Das Alpleben begleitet sie schon lange, die Sommer in den Bergen hat sie immer geliebt. Vor allem die Ruhe ist es, die ihr guttut. Die Tage draußen,


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ALLTAG AUF DER ALPE Dann wartet Lara mit dem, was inzwischen für viele zu einem Alpsommer dazugehört: ihre berühmte Brettljause und hausgemachten Kuchen, die immer wieder wechseln. Während die Gäste noch sitzen und in die Berge schauen, geht rundherum der Alltag weiter. Daniel arbeitet auf der Alpe, Aurel hilft bei den Tieren, Lara kümmert sich um Leander und die Gäste. Und die Familie springt ein, wo gerade jemand gebraucht wird. So gehören Landschaft und Menschen hier zusammen. Der türkisfarbene Formarinsee, die Rote Wand, das raue Steinerne Meer – und eine junge Generation, die ihren Sommer genau dazwischen verbringt.

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UNTERWEGS IM ZUGER TAL Vielleicht lässt sich das verstehen, wenn man selbst die Gegend hier erkundet. Schon die Fahrt mit dem

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Fotos: Stephanie Herweg

WO AUS GRÜN STEIN WIRD Besonders spürbar wird das auf dem Weg über das Steinerne Meer.

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WEGFAHREN – WIEDERKOMMEN Während des Alpsommers ist an Urlaub nicht zu denken. Von Juni bis September bestimmt die Alpe den Alltag von Lara, Daniel und Aurel. Erst davor oder danach bleibt Zeit, selbst ein paar Tage wegzufahren. Gerne zieht es Lara und Daniel dann etwa an den Gardasee. Und doch ist die Rückkehr ins Formaringebiet für sie keine Rückkehr in einen Alltag, dem sie entkommen müssten. Im Gegenteil: Lara schätzt gerade die Ruhe hier oben, die Nähe zur Natur und dieses Leben, das sich auf Wesentliches konzentriert. Die Berge geben ihr neue Energie.

Wanderbus durch das Zuger Tal verändert den Blick. Die Häuser bleiben zurück, die Landschaft öffnet sich, die Berge rücken näher. Und schließlich liegt der Formarinsee da: türkisblau, mit der Roten Wand im Hintergrund. Es ist jener Anblick, für den viele ins Tal kommen. Doch die Gegend erschöpft sich nicht in diesem einen Postkartenmotiv. Zwischen Formarinsee, Formarinalpe, Steinernem Meer und Freiburger Hütte zeigt sich auf wenigen Kilometern, wie unterschiedlich diese Landschaft sein kann und wie eng Natur und Alpleben hier miteinander verbunden sind.

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die Tiere, die Berge – und dieses Gefühl, dass vieles, was im Tal den Alltag bestimmt, hier für eine Weile an Bedeutung verliert. Einen Fernseher gibt es auf der Formarinalpe nicht. Er fehlt auch niemandem. „Das Leben ist bunt genug“, sagt Lara. Und tatsächlich sind die Tage voll. Wenn es am Abend ruhiger wird, ist die Familie froh, noch ein wenig zusammensitzen zu können. Dann geht es nicht mehr um Kühe, Gäste oder die nächste Arbeit, sondern ums Private. Danach wird geschlafen. Denn der nächste Morgen beginnt früh.

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Von den Alpflächen führt die Route hinein in eine kargere Welt aus Fels und Stein. Der Weg verändert seinen Charakter, immer wieder öffnet sich der Blick auf die umliegenden Berge. Dazwischen liegt die Freiburger Hütte, später taucht wieder der Formarinsee auf. Oder man geht die Runde genau andersherum. Denn die Alpe Formarin kann Ausgangspunkt und Ziel zugleich sein. Wer dort startet, nimmt die Eindrücke der Alpe mit auf den Weg. Wer die Runde in der Gegenrichtung geht, hebt sich die Einkehr für den Schluss auf.

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FOTOGRAFIE ALS VERFÜHRUNG

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Der Katalog zu „Blende auf!“ vertieft die aktuelle Schau im Lechmuseum.

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Foto: Lechmuseum – Monika Gärtner

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LECH: Die Ausstellung „Blende auf! Der Arlberg in der Fotografie“ im Lechmuseum läuft noch bis April 2027 – Ende Juli wurde nun der Ausstellungskatalog in den Lechwelten präsentiert. Kuratorin und Herausgeberin Michaela Feurstein-Prasser sieht darin die Chance, die aktuelle Schau im Huber-Hus zu vertiefen: „Der Katalog kann Zusammenhänge herstellen und Biografien erzählen, für die in der Ausstellung nur begrenzt Raum ist“, sagt sie.

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Foto: LZT – Dietmar Hurnaus

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SEHNSUCHT WECKEN Warum ausgerechnet die Fotografie verführend wirkt, erklärt FeursteinPrasser in ihrem Beitrag mit den Ursprüngen im Alpinsport: „Fotografie war immer schon ein Medium der Verführung, das Reiselust und die Sehnsucht nach fernen Zielen verstärkte.“ Die Pioniere des Alpinsports waren oft auch Pioniere der Kamera – sie bannten Gipfel und Tiefschnee auf Glasplatten, lange bevor Hochglanzbilder zum Werbemittel wurden.

her Fotografen wie „Foto Sturm“ aus Salzburg. Ab den 1950er-Jahren zog es Familie Sturm jeden Herbst mit den Mitarbeiter:innen nach Zürs. Er führte in der ehemaligen Sennerei ein Fotolabor, während seine Frau den mobilen Verkaufskiosk betrieb. Wie sich das Medium Postkarte seither gewandelt hat, bringt Feurstein-

HISTORISCHE EINBLICKE Zwei Pioniere des Fotojournalismus finden im Buch ihren Platz und zwar in einem Beitrag des Fotohistorikers Anton Holzer. Es sind die Geschichten von Lothar Rübelt und Martin Munkácsi – zwei Fotografen mit gegensätzlichen Lebenswegen: Rübelt setzte seine Karriere trotz seiner NS-Vergangenheit nach 1945 fort, Munkácsi floh als Jude vor den Nationalsozialisten in die USA. VIELE STIMMEN, EIN ORT Neben Beiträgen von Ute Pfanner, Birgit Heinrich, Sabrina Summer und Daniela Egger findet man im Katalog auch ein Gespräch von Michaela Feurstein-Prasser und Monika Gärtner mit Wolfgang Kos, dem ehemaligem Direktor des Wien Museums. Er erzählt unter anderem, warum ein Besuch im Lechmuseum für ihn zu einem gelungenen Skiurlaub am Arlberg dazugehört. Informationen: www.lechmuseum.at

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Foto: WEST. Fotostudio

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Foto: Residenz Verlag

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DIE POSTKARTE VON DAMALS Ein Kapitel im Buch widmet sich dem unternehmerischen Geist frü-

Prasser auf den Punkt: „Früher diente die Postkarte der Information, später wurde sie Sehnsuchtsbild und Urlaubserinnerung zugleich.“


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Foto: Josepha und Markus Wagner

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„ALLES, WAS DAS WEINHERZ BEGEHRT“

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Foto: Anna Stoecher

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Von Egon Müller über Giovanni Gaja bis zu den Douro Boys: „Weinberg Arlberg“ bringt im Dezember die internationale Weinszene nach Lech Zürs.

Clemens Riedl, Obmann Verein zur För­

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derung der Genusskultur am Arlberg.

Weinberg Arlberg 4. bis 13. Dezember 2026

zweite Heimat gefunden hat, bringt dafür internationale Winzer:innen, Journalist:innen, Sommeliers und Weinliebhaber:innen zusammen. Bei mehr als 40 Veranstaltungen in Lech, Zürs, Stuben und St. Christoph geht es nicht nur ums Verkosten, sondern auch um den Austausch. „WEIN SOLL VERBINDEN“ Von Tastings und Masterclasses über Talks und Wine Dinners bis hin zum „Einkehrschwung“ im Skigebiet reicht das Programm. In Lech treffen Jungstars, Winzer-Ikonen und legendäre Weinhäuser aufeinander – darunter Julian Haart von der Mosel, F. X. Pichler aus der Wachau und die Domaine Raveneau aus dem Chablis. Nicht nur im Glas, auch auf dem Teller wird es vielversprechend – etwa beim Chef’s Table mit Dieter Koschina oder beim „Köstlichen Ring“ in vier Hotels in Lech. Die Veranstaltungen von Weinberg Arlberg richten sich nicht nur an Branchenprofis, sondern an alle, „die Freude an

WEINFORUM DER ALPEN „Weinberg Arlberg versteht sich weder als Weinmesse noch als Genussfestival“, erklärt Clemens Riedl. „Es geht uns natürlich um große Weine und außergewöhnliche Kulinarik. Aber mindestens genauso wichtig sind für uns Inhalte, Gespräche und persönliche Begegnungen.“ Der Weinhändler und Gründer von Trinkreif aus Wien, der seit vielen Jahren in Lech seine

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Foto: Burg Hotel

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Foto: Anna Stoecher

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Foto: Anna Stoecher

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Infos und Programm: www.weinbergarlberg.at

LECH: Wenn in wenigen Monaten am Arlberg wieder der Schnee rieselt, wird die Region zum Schauplatz von „Weinberg Arlberg“. Von 4. bis 13. Dezember 2026 öffnet das internationale Weinforum seine Flaschen und Türen für große Weine, gute Gespräche und gemeinsamen Genuss. Clemens Riedl, Initiator und Obmann des Vereins zur Förderung der Genusskultur am Arlberg, gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was Einheimische, Gäste, Expert:innen und Weinliebhaber:innen im Dezember erwartet.


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Foto: pixabay

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spruch reicht künftig über das Forum hinaus: Mit dem Weinclub Arlberg entsteht ein Angebot für die vinophile Community. Verkostungen, Weinreisen und eine Sommerakademie für Sommeliers sind geplant. „Unser Ziel ist, dass die Verbindungen und Gespräche, die während Weinberg Arlberg entstehen, das ganze Jahr über weiterleben“, sagt Riedl.

CLEMENS RIEDL Weinberg Arlberg

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Foto: Martin Holzner

IN DER HERKUNFT VERWURZELT Für Weinexperte Clemens Riedl bietet der Arlberg ideale Bedingungen für ein internationales Weinforum. Nicht nur wegen seiner Lage im Herzen Europas und der Nähe zu den wichtigsten Weinregionen, sondern auch wegen gemeinsamer Werte. „Wir bringen Winzer nach Lech, die ihre Weingärten selbst bewirtschaften und persönlich für das stehen, was in die Flasche kommt“, sagt Riedl. Eine Haltung, die er auch am Arlberg in familiengeführten Betrieben wiederfindet, in denen die Eigentümer seit Generationen selbst Verantwortung tragen und ihre Gäste persönlich kennen. „Am Ende geht es sowohl bei Wein als auch bei Lech um Herkunft. Große Weine erzählen von Landschaft, Menschen, Kultur und Tradition – und genau das tut Lech ebenfalls“, ist Clemens Riedl überzeugt.

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Mitglieder zählt. Vinophile Kulinarikevents zum Start der Wintersaison gab es in Lech bereits seit einigen Jahren. Mit der Neuausrichtung 2026 entstand nun ein Format, das dem Qualitätsanspruch des Arlbergs gerecht werden und langfristig vom Ort getragen werden soll. Dieser An-

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„Die spannendste Weinverkostungen sind jene, bei denen Winzer, Händler, Kritiker und private Weinliebhaber gemeinsam an einem Tisch sitzen.“

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VOM WEINBERG ZUM WEINCLUB Hinter Weinberg Arlberg steht der Verein zur Förderung der Genusskultur am Arlberg, der 2025 gegründet wurde und mittlerweile rund 25

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RIESLING UND BORDEAUX Zwei Schwerpunkte prägen das Programm heuer besonders: Riesling und Bordeaux. „Riesling gehört für mich zu den großen Rebsorten der Welt, weil er Herkunft unglaublich präzise transportieren kann“, sagt Riedl. Große Namen der internationalen Rieslingszene reisen nach Lech, darunter Egon Müller, Philipp Wittmann, Jean Trimbach und Emmerich Knoll. Parallel dazu erhält Bordeaux eine eigene Bühne. Mit Château Pichon Comtesse de Lalande, La Conseillante, Château Figeac und Domaine de Chevalier sind einige der renommiertesten Weingüter der Region in Lech vertreten. In eigenen Talkformaten geht es um die Zukunft von Riesling und Bordeaux sowie um aktuelle Themen der Branche – etwa Antialkoholkampagnen oder die junge Generation der Weintrinker:innen.

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Foto: Anna Stoecher

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gutem Wein und gutem Essen haben“, sagt Clemens Riedl. „Wein soll verbinden und nicht ausgrenzen“, betont er.

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Fotos: Michael Moosbrugger

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EIN BESONDERER ORT FÜR JAZZ

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Seit 2015 bereichert die Jazzbühne Lech die Kultur am Arlberg.

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LECH: Aus Liebe zum Jazz und zu seinem Heimatort hat Philip Waldhart 2015 ein Festival gegründet, das Lech musikalisch bereichert und sich weit darüber hinaus einen Namen gemacht hat. Die Jazzbühne Lech fand im August zum zwölften Mal statt.

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DER CHARME VON LECH „Lech ist ein besonderer Ort für Gäste und Künstler“, sagt Philip Waldhart. Die familiäre Atmosphäre der Jazzbühne und das hochwertige Programm haben über die Jahre für ein treues Stammpublikum und steigende Besucherzahlen gesorgt. Das Festival fand in den Anfangsjahren in der Postgarage Lech statt, bevor es 2024 in die neuen Lechwelten übersiedelte. „Während dieser fünf Tage herrscht in den Lechwelten eine Coolness, die ihresgleichen sucht“, schwärmt der Festivalleiter.

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OFFENHEIT UND NEUE TÖNE „Jazzmusiker sind offen für Neues und vieles entsteht spontan im Moment“, weiß der 58-jährige Jazzenthusiast. Genau diese Offenheit prägt auch seine Programmgestaltung. Als privater Ver-

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ein ist die Jazzbühne Lech unabhängig – der Anspruch: ein hochkarätiges Programm mit etablierten Künstler:innen und neuen Stimmen der Szene. Davon zeugt die Liste internationaler Musiker:innen, die seit der Gründung in Lech zu Gast waren. In diesem Jahr erlebte man die Konzerte von Tres Caballeros, Paul Cornish Trio, Isfar Sarabski Trio und Elina Duni Trio sowie erstmals auch einen Kinoabend mit der Filmbiografie über Charlie Parker. FESTIVAL AUS LEIDENSCHAFT Ermöglicht werden kann die Jazzbühne Lech nur mit dem Support von Sponsoren, Partnerbetrieben und freiwilligen Helfer:innen. „Ohne diese Unterstützung wäre das Festival nicht möglich“, betont Philip Waldhart, der die Organisation während des Jahres allein verantwortet – an den Festivaltagen wird er dabei von Familie und Freunden unterstützt. „Es ist für mich auch ein Dienst an unserem Ort“, sagt er über sein Herzensprojekt. Denn eines steht für ihn fest: „Wer sich mit Jazz beschäftigt, wird süchtig. Man muss sich nur trauen.“


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