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Vorarlberger SchülerInnenparlament 4. Dezember 2014 Landhaus Bregenz

Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Abstimmung über die Tagesordnung 4. Vorstellung der Anträge zur Geschäftsordnung 5. Abstimmung über die Geschäftsordnung 6. Bericht der LSV 7. Vorstellung, Diskussion und Abstimmung der Anträge 1. Antrag: Yes we Can! 2. Antrag: Politische Bildung als Pflichtfach 3. Antrag: Politik und Recht ab der Unterstufe 4. Antrag: Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer 5. Antrag: Vorbereitungsstunden für die neue Matura 6. Antrag: Verpflichtendes Patensystem an allen Oberstufen 7. Antrag: Modulare Oberstufe 8. Antrag: Zentralmatura Ansprechperson 9. Antrag: Wörterbücher bei der schriftlichen Englischmatura für die AHS 10. Antrag: Sportkunde und Ernährung als Wahlpflichtfach 11. Antrag: Freie Wahl der VWA-Betreuungslehrerinnen und -lehrer 12. Antrag: Ethik als Pflichtfach 13. Antrag: SchülerInnenvertretungsbüro 14. Antrag: Vorbereitungsstunden zur mündlichen Matura 15. Antrag: Weniger te.comp im Unterricht! 16. Antrag: Unveränderbarer Notenspiegel 17. Antrag: Politisch korrekte und diskriminierungsfreie Sprache 18. Antrag: Busverbindung 19. Antrag: Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer 20. Antrag: Verpflichtender Jour Fixe für SVen und Direktorinnen bzw. Direktoren 8. Initiativ-Anträge 9. Allfälliges 10. Verabschiedung  

Angenommen Abgelehnt 2


Vorarlberger SchülerInnenparlament 4. Dezember 2014 Landhaus Bregenz

Inhalt Inhalt....................................................................................................................................................... 1 Antrag 1:

Yes we Can!.................................................................................................................... 4

Antrag 2:

Politische Bildung als Pflichtfach ............................................................................... 5

Antrag 3:

Politik und Recht ab der Unterstufe .......................................................................... 6

Antrag 4:

Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer ......................................... 7

Antrag 5:

Vorbereitungsstunden für die neue Matura .............................................................. 8

Antrag 6:

Verpflichtendes Patensystem an allen Oberstufen ................................................. 9

Antrag 7:

Modulare Oberstufe .................................................................................................... 10

Antrag 8:

Zentralmatura Ansprechperson ................................................................................ 11

Antrag 9:

Wörterbücher bei der schriftlichen Englischmatura für die AHS ........................ 12

Antrag 10:

Sportkunde und Ernährung als Wahlpflichtfach .................................................... 13

Antrag 11:

Freie Wahl der VWA-Betreuungslehrerinnen und -lehrer .................................... 14

Antrag 12:

Ethik als Pflichtfach ................................................................................................... 15

Antrag 13:

SV-Büro ......................................................................................................................... 16

Antrag 14:

Vorbereitungsstunden zur mündlichen Matura ...................................................... 17

Antrag 15:

Weniger te.comp im Unterricht! ............................................................................. 18

Antrag 16:

Unveränderbarer Notenschlüssel ............................................................................. 19

Antrag 17:

Politisch korrekte und diskriminierungsfreie Sprache.......................................... 20

Antrag 18:

Busverbindung ............................................................................................................. 21

Antrag 19:

Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer ....................................... 22

Antrag 20:

Verpflichtender Jour Fixe für SVen und Direktorinnen bzw. Direktoren .......... 23

Anhang: Statut des Vorarlberger SchülerInnenparlamentes ....................................................... 24 Anhang: Geschäftsordnung des Vorarlberger SchülerInnenparlamentes .................................. 26

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Angenommen Abgelehnt 3


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Antrag 1: Yes we Can! Antragssteller: Julian Krasznai, Privatgymnasium Mehrerau Wozu sind wir heute da? Wir stellen Anträge, diskutieren über sie und stimmen diese dann demokratisch ab, in der Hoffnung, dass unsere Anliegen umgesetzt werden. Doch werden diese auch wirklich verwirklicht? Wie können wir diesen Prozess überprüfen und welchen Stellenwert hat die SchülerInnenvertretung tatsächlich in der Bildungspolitik?

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Anträge müssen bei Ablehnung vom Landesschulrat schriftlich begründet werden. Alle Schülerinnen und Schüler in Vorarlberg erhalten die Ergebnisse.

SV setzt sich für ihren Antrag landesweit bzw. in der jeweiligen Schule aktiv ein und setzt damit ein Zeichen!

LSV hat eine Stimme im Vorarlberger Landtag im Thema „Bildung und Schule“ (Landesschulsprecherin bzw. Landesschulsprecher darf zu bildungspolitischen Themen Stellung nehmen und die Forderungen müssen im Landtag behandelt werden)

LSV stellt sich bei allen Schülerinnen und Schülern Vorarlbergs vor (z.B.: via Video)

Angenommen Abgelehnt 4


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Antrag 2: Politische Bildung als Pflichtfach Antragsteller: Lukas Tschemernjak, BG & BRG Feldkirch Alle Jahre wieder wird ein Antrag auf ein Pflichtfach Politische Bildung gestellt. Die Politikerinnen und Politiker sollen darauf aufmerksam werden und merken, dass Schülerinnen und Schüler für etwas zu kämpfen bereit sind wenn etwas notwendig ist. Die Einführung des Fachs Politische Bildung, Politik und Recht oder nationale und internationale Politik wie man das Fach dann am Ende nennen mag, ist längst überfällig. Dazu braucht man sich nur die Politikverdrossenheit und das Unwissen vieler Jugendlicher anzuschauen. Sich eine eigene Meinung bilden: Österreich ist eines der wenigen Länder weltweit und sogar das einzige in Europa, in dem man ab 16 Jahren wählen gehen darf. Dafür fehlen aber sämtliche Rahmenbedingungen, denn ohne eine Bildung in grundsätzlichen Fragen der Politik ist es Schülerinnen und Schülern oft nicht möglich ihre eigene politische und gesellschaftliche Meinung zu finden und deshalb verantwortungsvoll zu wählen und zu handeln. Extremismus vorbeugen: Zudem soll Politische Bildung auch auf internationale Geschehnisse eingehen und als Aufklärungsarbeit dienen. Dadurch soll gegen sämtliche Formen von Radikalismus, Extremismus und Fundamentalismus präventiv gearbeitet werden. Lehrerinnen und Lehrer müssen selbstverständlich dementsprechend darauf vorbereitet werden um soweit wie möglich einen objektiven und neutralen Unterricht zu gewährleisten.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Einführung eines Pflichtfachs Politische Bildung ab der 7. Schulstufe

Einführung eines Lehramtstudiums „Politische Bildung“

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Antrag 3: Politik und Recht ab der Unterstufe Antragsteller: Sebastian Ratz, BLA Bezau Der Großteil der Jungwählerinnen und Jungwähler, wissen vor einer Wahl nicht wirklich, welche Ziele die Parteien vertreten und haben meist auch gar nicht die Chance, sich richtig über Politik zu informieren. So wird oft einfach nur nach Sympathie gewählt. Für eine bessere Demokratie sollen alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Schulstufe die Möglichkeit haben, das Fach „Politische Bildung und Recht“ zu besuchen. Im Unterricht soll vor allem Platz für Diskussionen und Austausch geschafft werden, damit Schülerinnen und Schüler lernen, sich selber Meinungen zu bilden und diese auch durch Diskussionen oder Debatten zu verteidigen. Mit politischen Grundwissen kann das österreichische System erst richtig verstanden und somit auch demokratisch gelebt werden. Unwissenheit soll endlich ein Ende haben, und wir sollen die Chance bekommen, Demokratie zu leben!

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Politische Bildung und Recht schon ab der 3. Klasse Unterstufe

Raum für Diskussionen und freie Meinungsäußerung

Angenommen Abgelehnt 6


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Antrag 4: Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer Antragstellerin: Laura Tschaler – BG Lustenau Jeder von uns kennt sie oder hat sie vielleicht sogar. Schlechte Lehrerinnen und schlechte Lehrer. Lehrerinnen und Lehrer, die willkürlich Noten verteilen, „kleine Mitarbeitsüberprüfungen“ beinahe stündlich abhalten und Schülerinnen und Schüler bei jeder Gelegenheit fertigmachen. Im Gegensatz dazu gibt es auch die Lehrerinnen und Lehrer, die alle Schülerinnen und Schüler lieben. Abwechslungsreicher Unterricht, spannende Diskussionen und ein respektvoller Umgang miteinander stehen an der Tagesordnung. Und was denkt ihr jetzt, welche dieser beiden Personen möchte eher wissen, was seine bzw. ihre Schülerinnen und Schüler von einem denken? Die Antwort liegt auf der Hand: Der bzw. die Gute. Und warum? Weil niemand gerne Kritik hört und sich in seinen Unterricht reinreden lässt. Aber was wäre, wenn man Lehrpersonen dazu verpflichten würde, ein Feedback durchzuführen? Könnte sich dann etwas an ihrem Lehrverhalten ändern? Würde die Schule so nicht angenehmer für alle gestaltet werden? Und deshalb fordere ich ein verpflichtendes, anonym durchgeführtes LehrerInnenfeedback für alle Schülerinnen und Schüler ab der siebten Schulstufe, denn ab diesem Alter haben wir die Kompetenz, über die Unterrichtsmethoden unserer Lehrerinnen und Lehrer zu urteilen. Ein Vorschlag meinerseits diese Umfragen durchzuführen, wäre die Nutzung eines Computerprogramms. Durch dieses können Schülerinnen und Schüler anonym Fragen beantworten und dessen Ergebnisse werden anschließend direkt an den Direktor bzw. die Direktorin der Schule weitergeleitet. So hat dieser die Chance, bei Problemen einzugreifen und somit die bestmögliche Lösung zu finden. Damit Schule wieder Spaß macht!

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Durchführung eines verpflichtenden anonymen LehrerInnenfeedbacks für Schülerinnen und Schüler ab der siebten Schulstufe

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Antrag 5: Vorbereitungsstunden für die neue Matura Antragsteller: Albert Getzner, HAK Feldkirch Die Zentralmatura rückt immer näher und es wird auch kein Entkommen mehr von ihr geben. Doch all die Dinge die einem Sorgen vor dieser Matura bereiten, könnten doch durch genügend Vorbereitung vermieden werden. Doch das ist nicht die Herangehensweise unserer Politik. Für die neue Matura soll es noch weniger Vorbereitungsstunden in den jeweiligen Maturafächern geben. Geplant ist, dass jeder und jede seinen bzw. ihren normalen Stundenplan beibehält und so für das jeweilige Maturafach mit dem Rest der Maturantinnen und Maturanten nur auf vier Vorbereitungsstunden kommen wird. Am Rande erwähnt, früher hatten Maturantinnen und Maturanten für ihre jeweiligen Maturafächer 12 Vorbereitungsstunden. Kann eine Lehrerin oder ein Lehrer all seine oder ihre antretenden Schülerinnen und Schüler in vier Stunden auf diese Prüfung vorbereiten? Kann er bzw. sie in dieser Zeit alle Fragen beantworten? Ich bezweifle das. Jeder der da anderer Meinung ist, kann sich keine 20 Maturantinnen und Maturanten vorstellen die, gestresst wie sie sind, alle durcheinander Fragen über Fragen stellen die niemals, nicht einmal von drei Lehrerinnen und Lehrern, alle beantwortet werden könnten. Es sollten deshalb, egal ob von der Lehrerin oder dem Lehrer, von der Schule oder vom Ministerium, so viele Vorbereitungsstunden wie möglich den Maturantinnen und Maturanten zu Verfügung stehen, damit sich niemand im Stich gelassen fühlt und auf unbeantworteten Fragen sitzen bleibt.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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mehr Vorbereitungsstunden für die Zentralmatura.

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Antrag 6: Verpflichtendes Patensystem an allen Oberstufen Antragssteller: Sebastian Ratz, BLA Bezau Das Patensystem hat in erster Linie den Zweck Erstklässlerinnen und Erstklässler durch die ersten beiden Schuljahre zu begleiten. Wobei die Patin bzw. der Pate seinem Patenkind hilft Praktikumsstellen zu suchen, Soziale Kontakte zu knüpfen und vor allem als Ansprechperson zu dienen. Die Patin bzw. der Pate wird besonders in Höheren Schulen mit Praktika relevant, denn er oder sie wird bei der Suche seines bzw. ihres Patenkindes nach einem geeigneten Praktikumsbetrieb eine tragende Rolle spielen. Er oder sie sollte sein bzw. ihr Patenkind über die eigenen Erfahrungen im Praktikum informieren und helfen einen neuen Praktikumsbetrieb zu finden.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Verpflichtendes Angebot des Patensystems in allen Oberstufen

Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler am Patensystem auf freiwilliger Basis

Angenommen Abgelehnt 9


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Antrag 7: Modulare Oberstufe: Antragtellerin: Barbara Gorny, BORG Lauterach Momentan ist es so, dass wir in die Schule gehen und bis auf die Wahlpflichtfächer keine Wahl haben uns zu entscheiden, was uns überhaupt interessiert oder nicht. Laut einer Befragung der BSV wünschen sich 92% der Schülerinnen und Schüler ihre Fächer frei wählen zu können. Bei der neuen Form der Oberstufe, die 2017/18 umgesetzt werden soll, wird der Stoff in semesterweise Module unterteilt. Bei einer negativen Note muss nicht die ganze Klasse, sondern nur das jeweilige Modul wiederholt werden. Mit zwei "Nicht genügend" kann man aufsteigen, bis zur Matura müssen jedoch alle Module positiv abgeschlossen sein. Warum aber sollte man nicht selber auswählen können, was einen bzw. eine interessiert? Ich habe mir einige Punkte überlegt die für eine echte „modulare Oberstufe“ sprechen: 

Man wird selbständiger, weil man die Fächer wählen muss

Die Motivation der Schülerinnen und Schüler würde gesteigert werden, da sie frei nach Interesse wählen könnten

die Individualität würde gefördert werden

es würde weniger Druck in der Schule geben

Mein Vorschlag ist: Dass man einige Fächer koppeln könnte, z.B. Deutsch und Geschichte oder alle Naturwissenschaftlichen Fächer. Es könnte mehr auf kreative Schülerinnen und Schüler geachtet werden mit z.B. mit Kursen für Grafikdesign, Modedesign, Architektur,... Beim Sportunterricht sollten ebenfalls verschiedene Module eingerichtet werden in die sich Interessierte einschreiben können: Ballspiele: Dieses Modul besteht aus den unterschiedlichsten Ballsportarten von Fußball über Volleyball bis hin zum Basketball. Weitere Module: Schwimmen, Tanzen, Fitness, Reiten, ... Durch dieses System könnte jede Schülerin und jeder Schüler, das machen was sie oder ihn interessiert. Somit würden sich alle mit mehr Motivation und Spaß am Unterricht beteiligen.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Freie Fächerwahl

Module

Kopplungen verschiedener Fächer

Mehr individuelle Fächer

Angenommen Abgelehnt 10


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Antrag 8: Zentralmatura Ansprechperson Antragsteller: Daniel Wilhelmer, HTL Bregenz Derzeit ist es so, dass im BMHS-Bereich Lehrerinnen und Lehrer unterrichten, die nächstes Jahr die Zentralmatura abnehmen müssen. Diese Lehrpersonen wissen aber überhaupt nicht, wie die Zentralmatura überhaupt aufgebaut ist und wie sie funktioniert. Daher kennen sich auch die Schülerinnen und Schüler nicht aus, wie die Zentralmatura ausgeführt wird. Es fehlen vorgegebene Informationen vom Ministerium, die die Fehlinformationen zur Zentralmatura beseitigen und klare Anweisungen geben, wie die zentralisierte Reifeprüfung in den kommenden Jahren abläuft. Es benötigt eine Ansprechperson für jede Schule, die sich beim Thema Zentralmatura auskennt und alle Missstände beseitigen kann.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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mindestens eine Lehrperson als Ansprechperson für jede Schule in Vorarlberg zum Thema Zentralmatura, die alle Parteien an der Schule informieren kann.

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Antrag 9: Wörterbücher bei der schriftlichen Englischmatura für die AHS Antragstellerin: Ria Vengethanam, PG Sacré Coeur Riedenburg In den AHSen dürfen die Schülerinnen und Schüler bei der schriftlichen Zentralmatura in Englisch keine Wörterbücher verwenden. Ihnen wird stattdessen geraten die Wörter zu umschrieben, was aber dazu führt, dass man schnell zu viele Wörter hat oder dass der Schüler bzw. die Schülerin in Zeitdruck gerät, da man sich Gedanken darüber machen muss wie man das gesuchte Wort am geschicktesten umschreibt. Wir benötigen unsere Wörterbücher, damit wir uns kurzfassen können und während der Matura nicht in Stress geraten.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Alle Schülerinnen und Schüler der Allgemeinbildenden Höheren Schulen dürfen ein Wörterbuch bei der schriftlichen Matura im Fach Englisch verwenden.

Angenommen Abgelehnt 12


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Antrag 10: Sportkunde und Ernährung als Wahlpflichtfach Antragstellerin: Mimi Hu, BG Gallusstraße Unser Körper ist unser wertvollstes Eigentum, deshalb müssen wir gut auf ihn Acht geben. Mit einer gewissen Portion Sport und dazu eine ausgewogene, gesunde Ernährung tun wir unserem Körper nur Gutes. Mittlerweile gibt es viele Krankheiten, vor allem auch psychische wie Anorexie, Bulimie und Adipositas, besser bekannt als Fettsucht. Um dem vorzubeugen, soll Jugendlichen klargemacht werden, was „gesund und fit“ wirklich bedeutet. Es soll ein gewisses Bewusstsein über den eigenen Körper geschaffen werden. Eine eigenverantwortliche Körper- und Ernährungskultur ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Bildung In Sportkunde kann der theoretische Teil aus sportwissenschaftlichen Bereichen wie Biologie, Psychologie, Soziologie bestehen. Es soll aber auch ein sehr praxislastiges Fach sein, in dem man in verschiedenen Exkursionen viele Sportarten kennenlernen kann. In einem solchen Fachen gehen Theorie und Praxis harmonisch Hand in Hand. Ernährung ergänzt das Fach perfekt: bewusste, ausgewogene Ernährung gehört zu unserem Körper dazu, aber nicht jede bzw. jeder weiß wie es richtig geht und was eine gesunde Ernährung ausmacht. Verschiedene Obst-, Gemüse- und Getreidesorten können so viel mehr, als wir wissen. Einige Schulen unterrichten das Fach Sportkunde bereits, auch wenn nur als Wahlpflichtfach. In Tourismusschulen und HLWs ist „Ernährung“ ein separates Fach. Die Schule hat einen großen Einfluss auf Schülerinnen und Schüler, deshalb müssen sie die Möglichkeit nutzen, mit einem Wahlpflichtfach wie „Sportkunde und Ernährung“ Bewusstsein und Verantwortung über unseren Körper hervorzurufen.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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„Sportkunde und Ernährung“ als Wahlpflichtfach an allen Schulen

Angenommen Abgelehnt 13


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Antrag 11: Freie Wahl der VWABetreuungslehrerinnen und -lehrer Antragstellerin: Rebekka Röthlin, BG Gallusstraße In manchen Schulen läuft die Voranmeldung für die Vorwissenschaftliche Arbeit so ab: Zuerst wird das eigene Thema einem Fach zugeordnet. Danach werden drei Wunschbetreuungspersonen ausgewählt. Wählbar sind aber nur die Lehrpersonen, die das Fach, welchem man das eigene Thema zugeordnet hat, unterrichten. Ein Präzedenzfall ist zum Beispiel Psychologie und Philosophie. Wenn die PP-Lehrerinnen und Lehrer ausgelastet sind, werden die Schülerinnen und Schüler, die keine PP-Lehrerin bzw. keinen PP-Lehrer zugeteilt bekommen haben, willkürlich irgendeiner Betreuungsperson zugewiesen. Eine gewisse Vertrauensbasis und ein gutes Verhältnis sind ausschlaggebend für eine gute Zusammenarbeit. Dieser Fall ist aber oftmals nicht gegeben, wenn die Betreuerinnen und Betreuer willkürlich zugeteilt werden. Deswegen soll es für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit geben, jede Lehrperson aus dem gesamten Lehrkörper der Schule bei der Voranmeldung zu nennen.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Einheitliches Voranmeldesystem (schulintern) für die Vorwissenschaftliche Arbeit

Alle Lehrpersonen (auch fachfremde) sollen als VWA Betreuungsperson wählbar sein

Angenommen Abgelehnt 14


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Antrag 12: Ethik als Pflichtfach Antragsteller: Lukas Tschemernjak – BG & BRG Feldkirch Die Schule ist dazu da, Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen, kritischen und aufgeklärten Menschen zu formen und ihm oder ihr dabei zu helfen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Deswegen sollte die Schule neben Werten wie Respekt und Toleranz auch die Grundlage für ein ethisch und moralisch korrektes Verhalten bieten. Momentan ist Religion ein Pflichtfach, Ethik ein „Schulversuch“ an manchen Schulen. Schülerinnen und Schüler sollen wählen können welchem Fach sie sich zuwenden. Das Fach Ethik vermittelt unabhängig von der Religion gemeinsame Werte und versucht, Weltanschauungen, zu denen auch Religionen zählen, kritisch zu reflektieren. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem kulturellem und weltanschaulichem Hintergrund sollen miteinander und nicht getrennt übereinander reden. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Ethikunterricht lernen, andere Werthaltungen und ihre Begründungen zu verstehen, sie sollen lernen zu akzeptieren, dass man auch zu anderen Schlussfolgerungen kommen kann und diese tolerieren. Ob das Fach Religion diese Werte ausreichend vermitteln kann sei dahingestellt. Wie das Fach Religion gestaltet wird, hängt sehr stark, zu stark vom Lehrer oder von der Lehrerin ab. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ein Religionsunterricht auf der einen Seite spannend, kritisch und abwechslungsreich sein kann, und auf der anderen Seite voll einseitigem Unterricht ist, bei dem die Meinung der katholischen Kirche als einzige Wahrheit gilt. Eine Wahl zwischen den zwei gleichgestellten Fächern Ethik und Religion umginge diesen Konflikt. Sie lässt den religiösen oder am Religionsunterricht interessierten Personen die Möglichkeit an ihrem Religionsunterricht teilzuhaben, und gibt den Schülerinnen und Schülern eine neue Alternative, sich eigene Werte und Moralvorstellungen zu bilden.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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Einführung von Ethik an jeder Schule als Wahlmöglichkeit neben einem optionalen Religionsunterricht

Gleichstellung des Ethikunterrichts mit dem Religionsunterricht.

Angenommen Abgelehnt 15


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Antrag 13: SV-Büro Antragsteller: Tizian Kräutler, BG Lustenau Sehr geehrte Schülervertreterinnen und Schülervertreter, mein Anliegen ist ein SV-Büro. Es wäre sehr praktisch wenn die SchülerInnenvertretung ein Büro mit Computer, Schrank und Tischen hätte, weil es sicher sehr nervig ist wenn man eine Besprechung hat und einfach jeder zur Tür hineinspazieren kann. Also wäre ein Raum, in diesem Fall ein Büro, sehr hilfreich z.B. Auswertungen von Umfragen durchzuführen ohne gestört zu werden.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Dass jede SchülerInnenvertretung ein Büro mit Schrank, Computer und Tischen bekommt.

Angenommen Abgelehnt 16


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Antrag 14: Vorbereitungsstunden zur mündlichen Matura Antragstellerin: Johanna Teufel, BORG Schillerstraße Bevor wir zur mündlichen Matura antreten haben wir sogenannte Lernferien. In diesen Lernferien werden wir von Lehrpersonen in sogenannten Vorbereitungsstunden auf die mündliche Matura vorbereitet. Bisher war es üblich dafür die Wochenstundenanzahl der 8. Klasse des jeweiligen Faches in dem maturiert wird mit vier zu multiplizieren. In Nebenfächern wurden also meistens acht Vorbereitungsstunden abgehalten, in Hauptfächern 16. Diese wurden pro Klasse von der jeweiligen Lehrperson geleitet. Mit der Zentralmatura kommt die einheitliche Regelung, dass egal für welches Prüfungsfach nur noch vier Vorbereitungsstunden abgehalten werden dürfen. Die Schülerinnen und Schüler werden zusätzlich klassenübergreifend in Arbeitsgruppen gesteckt in denen sich bis zu 21 Schülerinnen und Schüler befinden. Somit werden die meisten auch von einer externen Lehrperson betreut, die nicht weiß welche Themen mit welcher Intensität behandelt worden sind. Kann es nun sein, dass wir für Fächer mit entweder 12 oder 24 Themen genau gleich viel Zeit zur Vorbereitung bekommen? Und zwar nur 4 Unterrichtsstunden, das sind insgesamt nur 200 Minuten und somit höchstens 8 Minuten für die einzelnen Themen. In einer Arbeitsgruppe mit 21 Schülerinnen und Schülern und einer unbekannten Lehrperson. Wir Schülerinnen und Schüler müssen auch bei der Zentralmatura noch genauso gut auf die mündlichen Prüfungen vorbereitet werden! Hier wird am falschen Ort gespart.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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kleinere Arbeitsgruppen

Anzahl der Vorbereitungsstunden wird erhöht, Anzahl soll so errechnet werden wie bisher

klassenübergreifende Arbeitsgruppen nur wenn in den betroffenen Klassen dieselbe Lehrperson unterrichtet.

Angenommen Abgelehnt 17


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Antrag 15: Weniger te.comp im Unterricht! Antragsteller: Pablo Dostal - BHAK BHAS Feldkirch In der HAK Feldkirch, aber auch in einigen anderen Schulen, gibt es seit einigen Jahren ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe man bestimmte Fertigkeiten in Excel, Access und Word erlernen soll. Doch dieses Programm ist fehlerhaft und viele Schülerinnen und Schüler haben auf Grund dessen Probleme im Unterricht und auch generell eine gute Note zu bekommen. (Auch in Schularbeiten kommt dieses Programm zum Einsatz). Einige Lehrerinnen und Lehrer gestalten den Unterricht zu 100 % mit te.comp. Das bedeutet, Schülerinnen und Schüler verbringen die ganze Stunde damit, Videos anzuschauen, die zum Teil nicht verständlich sind. Wenn man das Video nicht versteht, kann man die darauffolgenden Übungen auch nicht richtig machen. Also ein Teufelskreis. Abgesehen davon funktioniert das Programm auch nicht bei jedem zu Hause und verschlechtert die Note auf Grund fehlender Hausaufgaben. Viele Lehrerinnen und Lehrer kennen sich auch selbst nicht gut genug aus, um den Schülerinnen und Schüler helfen zu können, wenn sie mit dem Programm nicht zurechtkommen. Kurzes Beispiel: Eine Schülerin bzw. ein Schüler schreibt eine Schularbeit am Computer mit diesem Programm. Er oder sie kommt gut voran und ist fast am Ende der Aufgabenstellung. Plötzlich ist auf Grund eines Fehlers im Programm keine Eingabe mehr möglich und der Schülerin bzw. dem Schüler bleibt nichts anderes übrig, als das Programm neu zu starten und somit alle bisher erledigten Aufgaben zu löschen. Und dass man in den letzten 15 Minuten der Schularbeit keine gute Note mehr schaffen kann, ist klar.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament:

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te.comp als Ergänzung, nicht als Unterricht!

Keine Schularbeiten mit te.comp!

Keine Noten basierend auf den erreichten Prozenten in te.comp!

Angenommen Abgelehnt 18


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Antrag 16: Unveränderbarer Notenschlüssel Antragstellerin: Rebekka Röthlin, BG Gallusstraße Lehrerinnen und Lehrer verändern oft den Notenschlüssel NACHDEM sie die Schularbeit bereits korrigiert haben. Der Grund dafür: sie wollen schlichtweg keine Wiederholungsschularbeit machenzum Leiden vieler Schülerinnen und Schüler. Wenn eine Schularbeit mehr als 50% negative Resultate hat, kann bzw. soll eine Wiederholung der Arbeit stattfinden. Es ist nur fair, wenn jeder und jede dann noch einmal eine Möglichkeit bekommt, sich zu verbessern. Ein Notenspiegel soll deshalb nach der Schularbeit unantastbar und somit unveränderlich sein. Wenn wir schon auf eine Zentralmatura hinarbeiten, sollen auch Schularbeitbenotungen einheitlich und gerecht sein.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Einheitlicher Notenspiegel für Schularbeiten, der nach der Schularbeit unveränderlich ist

Angenommen Abgelehnt 19


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Antrag 17: Politisch korrekte und diskriminierungsfreie Sprache Antragstellerin: Johanna Teufel, BORG Schillerstraße In der 7. Klasse werden wir plötzlich damit konfrontiert: wir müssen alle eine VWA schreiben. Das bedeutet für fast alle von uns einen riesen Stress. Denn die wenigsten haben schon im Vorhinein Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeiten gemacht. Es ist inhaltlich eine neue Herausforderung. Wir sollten zuerst einmal ein Thema finden, dann verschiedene Bücher dazu lesen, Interviews und Gespräche darüber führen. Wir müssen mit einem ganz neuen Zugang auf verschiedenste Dinge zugehen und bearbeiten. Genauso wie wir verschiedene Dinge noch lernen müssen, wie zum Beispiel richtig zu zitieren. Zusätzlich zu alldem, verändert sich auch noch die Sprache in der wir schreiben. Die Sprache die wir in der VWA verwenden muss wissenschaftliche sein. Sie muss politisch korrekt sein, sie muss geschlechtersensibel sein und vieles mehr. Ich verstehe nicht wieso wir mit so vielem so überrumpelt werden. Auf vieles könnten wir schon viel früher vorbereitet werden. Wir sollten jedes Hindernis das uns die VWA stellt schon so früh wie möglich aus dem Weg räumen

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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In der Sprache im Unterricht und in Texten soll folgendes beachtet werden: o

Politisch korrekte Wortwahl

o

Bedachtnahme in Vielfalt in der Sprache (wo ist es notwendig Unterschiede zu machen, wo nicht)

o

Geschlechtersensible Sprache

Angenommen Abgelehnt 20


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Antrag 18: Busverbindung Antragsteller: Tizian Kräutler, BG Lustenau Ein großes Problem ist die Busverbindung. Da die VVV auf Bitte große Busse anstatt Verstärker zu schicken nicht reagiert hat, wende ich mich nun an das SIP. Es gibt Linien die immer überfüllt sind. da nützen die Verstärker-Busse wenig, denn sie sind zu klein. Es werden ja auch nur die ganz kleinen Busse geschickt, die niemals 30 Schülerinnen und Schüler aufnehmen können. So soll es schon passiert sein, dass Schülerinnen und Schüler einfach stehen gelassen wurden. Oder an manchen Bushaltestellen wird gar nicht angehalten, wenn der Bus voll ist, was eigentlich immer der Fall ist. Mein Anliegen ist, dass auf Schullinien größenmäßig an die Schülerzahl angepasste Busse geschickt werden. Ich hoffe, dass einige von euch das Problem kennen und mich unterstützen. Denn überfüllte Busse sind für niemanden fein.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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große Busse an die Schülerzahl angepasst, anstatt kleinen Verstärkern

Angenommen Abgelehnt 21


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Antrag 19: Verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer Antragsteller: Tizian Kräuter, BG Lustenau Mein Wunsch wäre ein verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulen. Denn freiwillig machen es nur die Lehrerinnen und Lehrer, welche auch ein gutes Feedback erhalten. Es sollte aber jede Lehrerin und jeder Lehrer ein Feedback bekommen. Ob er oder sie will oder nicht. Ob gut oder schlecht. Man sollte als Lehrerin oder Lehrer die Meinung und Sichtweise der Schülerinnen und Schüler kennenlernen.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Ein verpflichtendes Feedback für Lehrerinnen und Lehrer.

Angenommen Abgelehnt 22


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Antrag 20: Verpflichtender Jour Fixe für SVen und Direktorinnen bzw. Direktoren Antragstellerin: Mimi Hu, BG Gallusstraße Um die gemeinsame Arbeit von Schülervertretungen und Direktorinnen bzw. Direktoren zu verbessern ist Kommunikation sehr wichtig. Bei einem Jour Fixe, einem festgelegten Treffen mit der Direktorin bzw. dem Direktor, können sowohl neue Ideen angebracht, Meinungen ausgetauscht und die bevorstehende Arbeit besprochen werden, als auch die bisherige Arbeit reflektiert und Wünsche, Anliegen und Beschwerden angebracht werden. Dabei ist auch die Regelmäßigkeit eines solchen Treffens sehr wichtig. Eine etwa einstündige Sitzung zwischen der Direktorin bzw. dem Direktor und allen SV-Mitgliedern sollte mindestens drei Mal in einem Schulsemester an jeder Schule möglich sein. Da ein regelmäßiger Jour Fixe aber nicht an jeder Schule üblich ist, jedoch zur Weiterentwicklung und Verbesserung der SV-Arbeit sehr viel beitragen kann, sollte ein solcher Jour Fixe verpflichtet werden.

Daher fordert das Vorarlberger SchülerInnenparlament: 

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Einrichtung eines regelmäßigen Jour Fixe für alle SVen an allen Schulen

Angenommen Abgelehnt 23


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Anhang: Statut des Vorarlberger SchülerInnenparlamentes Allgemeine Bedingungen §1

Das SchülerInnenparlament (im Folgenden auch SIP genannt)ist das höchste entscheidungsfindige Gremium der Vorarlberger SchülerInnenvertretung.

§2

Die Landesschülervertretung (im Folgenden auch LSV genannt) bildet die Exekutive des SIPs. Die LSV ist daher an die Beschlüsse des SIPs gebunden, insofern deren Durchführung im Rahmen der Möglichkeiten der LSV liegt. Sie vertritt diese außerdem nach außen. Die LSV muss außerdem dem SIP über ihre Tätigkeiten berichten.

§3

Jede/r hat das Recht, den Sitzungen des SIPs beizuwohnen.

§4

Das SiP hat sein Statut in der ersten Sitzung beschlossen.

Delegierte §5

Ordentliche Delegierte zum SiP sind alle SchulsprecherInnen und deren StellvertreterInnen, sowie die Mitglieder der LSV. Diese besitzen allerdings kein Stimmrecht.

§6

Bei Verhinderung von ordentlichen Delegierten können diese ihr Stimmrecht an ein Ersatzmitglied der SchülerInnenvertretung der jeweiligen Schule weitergeben.

§7

Jede/r ordentliche Delegierte hat eine Stimme, die er zustimmend oder ablehnend einsetzen kann.

§8

Die Delegierten müssen sich beim Vorsitz anmelden.

§9

Gastdelegierte können nach einer Anfrage beim Vorsitz und einer positiven Bestätigung ebenfalls, aber ohne Stimmrecht, an der Plenarsitzung und an den Ausschüssen teilnehmen. Die Anfrage muss spätestens bei Sitzungsbeginn erfolgen.

Beschlussfähigkeit, Beschlüsse, Vorsitz § 10

Das SIP ist ab einer Anwesenheit von einem repräsentativen Teil aller Stimmberechtigten beschlussfähig.

§ 11

Anträge gelten mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen als angenommen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

§ 12

Die Abstimmung erfolgt mittels farbigen Stimmkärtchen. Auf Beschluss des SIPs oder der LSV wird die Abstimmung geheim durchgeführt.

§ 13

Den Vorsitz führt eine/r der Landesschulsprecherlnnen. Er/Sie hat während des Vorsitzes kein Rederecht und hat die Sitzung im Sinne des Statuts und der Geschäftsordnung zu leiten. Der Vorsitz kann nach jedem Antrag zwischen den Landesschulsprecherlnnen wechseln.

Anträge § 14

Jede/r ordentliche Delegierte hat das Recht einen Hauptantrag, Gegenantrag, Abänderungsantrag oder einen Ergänzungsantrag zu stellen.

§ 15

Alle Arten von Anträgen (ausgenommen Anträge zur Abänderung der Geschäftsordnung) können zu jeder Zeit schriftliche beim Vorsitz eingereicht werden.


Vorarlberger SchülerInnenparlament 4. Dezember 2014 Landhaus Bregenz

§ 16

Der/Die AntragstellerIn hat das Recht als Erstes zum Antrag Stellung zu nehmen.

§ 17

Sollten zu einem Antrag Gegenanträge oder Abänderungsanträge gestellt werden, so wird zuerst der Gegenantrag, dann der Abänderungsantrag und dann der Antrag selbst abgestimmt. Sollte der Gegenantrag angenommen werden, so verfallen die übrigen Anträge. Sollte ein Abänderungsantrag angenommen werden, muss diese Abänderung in den eigentlichen Antrag aufgenommen werden. Es wird dann über den abgeänderten Antrag abgestimmt.

§ 18

Jede/r ordentliche Delegierte kann außerdem Anträge zur Geschäftsordnung stellen. Diese sind allen anderen Wortmeldungen vorzuziehen und müssen, nachdem ein Contra-Redner das Wort ergriffen hatte, unverzüglich zur Abstimmung gebracht werden.

Ausschüsse § 19

Ausschüsse werden mittels eines Beschlusses des Plenums eingerichtet und von einem Mitglied der LSV geleitet. Sie sind zu bestimmten Themen und Projekten frei wählbar und können auch unter dem Jahr wechseln. Sie dienen dazu, zu diesen Themengebieten und Projekten näheres auszuarbeiten und festzulegen.

§ 20

Ausschüsse können zeitlich und örtlich unabhängig vom SIP tagen.

§ 21

Die Entscheidungen eines Ausschusses müssen nicht von der LSV oder dem Vorsitz des SIPs nach außen hin vertreten werden.

§ 22

Die LSV ist Ausschüssen nicht weisungsgebunden.

Schlussbestimmungen § 23

Dieses Statut erhält seine Gültigkeit durch einmaligen Beschluss des SIPs. Es behält seine Gültigkeit daher auch nach Wechsel der LSV. Zur Abänderung dieses Statuts ist eine Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Anträge auf Abänderung des Statuts müssen vor Sitzungsbeginn gestellt werden und treten bei Beschluss erst mit Beginn der nächsten Sitzung in Kraft.

F.d.R.d.A. LandesschülerInnenveretung Vorarlberg 2014/2015


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Anhang: Geschäftsordnung des Vorarlberger SchülerInnenparlamentes Sitzungen und Einberufung der Sitzungen §1

Pro Semester findet zumindest eine Plenarsitzung statt, zu welcher je drei Delegierte pro Schule eingeladen sind. Die Terminfindung und Bekanntgabe erfolgt durch den Vorsitz.

§2

Die einzelnen Ausschüsse können örtlich und zeitlich unabhängig von diesen tagen, die Anzahl der Ausschusstreffen ist nicht festgelegt. Die Terminfindung und Bekanntgabe erfolgt durch den Vorsitz.

§3

Die Einladung erfolgt schriftlich (Brief oder E-Mail). Jede/r Delegierte muss spätestens 14 Kalendertage vor Sitzungsbeginn offiziell unter der Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen werden. Die Teilnahme an der Sitzung sollte nach Möglichkeit im Vorfeld bestätigt werden.

Aufgaben und Rechte des/der Vorsitzenden §4

Der/Die Vorsitzende eröffnet die Sitzung und stellt fest, dass ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.

§5

Der/Die Vorsitzende leitet die Diskussion im Plenum, führt die RednerInnenliste, erteilt das Wort und bringt Anträge zur Abstimmung.

§6

Der/Die Vorsitzende ist für einen geordneten Ablauf im Sinne der Geschäftsordnung verantwortlich.

§7

Der/Die Vorsitzende hat das Recht, per Ordnungsruf auf die Geschäftsordnung und das Statut zu verweisen.

§8

Der/Die Vorsitzende vertagt bzw. schließt die Sitzung.

Tagesordnung §9

Zu Beginn der Sitzung wird die Tagesordnung von dem/der Vorsitzenden bekannt gegeben und anschließend wird über diese abgestimmt.

§ 10

Die Tagesordnung kann durch einen mehrheitlichen Beschluss jederzeit abgeändert werden.

§ 11

Ein Punkt der Tagesordnung hat auf jeden Fall die Berichterstattung über die Tätigkeiten der LandesschülerInnenvertretung über den Zeitraum seit der Wahl der LandesschülerInnenvertretung bzw. seit dem letzten SchülerInnenparlament zu sein. Diese Berichterstattung ist von den amtierenden Landesschulsprecherinnen bzw. Landesschulsprechern der jeweiligen Schulartbereiche vor der Vorstellung der regulären Anträge, beziehungsweise vor der Wiederaufnahme des SchülerInnenparlaments nach der Pause durchzuführen. Die Delegierten haben im Anschluss an diese Berichterstattung die Möglichkeit, per Wortmeldung Fragen an die LandesschülerInnenvertretung bzw. an einzelne Mitglieder der LandesschülerInnenvertretung zu stellen.

§ 12

Im Punkt Allfälliges können keine ordentlichen Anträge mehr gestellt bzw. abgestimmt werden.


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Anträge § 13

Jede/r ordentliche Delegierte kann einen Antrag einbringen. Dieser ist dem Vorsitz schriftlich beizulegen und muss vom Vorsitz nach Abschluss der Diskussion zur Abstimmung gebracht werden.

§ 14

Anträge sind dem Vorsitz möglichst früh zu übermitteln, damit dieser für die Reproduktion in benötigter Zahl sorgen kann.

Beschlüsse § 15

Das Plenum ist bei der Anwesenheit von einem repräsentativen Teil seiner ordentlichen Delegierten beschlussfähig. Die Entscheidung über die gegebene Beschlussfähigkeit obliegt dem Vorsitz.

§ 16

Für die Beschlussfassung zu ordentlichen Anträgen und der Geschäftsordnung gilt die einfache Mehrheit, für die Änderung des Statutes bedarf es der Anwesenheit von mindestens der Hälfte aller Delegierten.

Wahl der Organe § 17

Die Vorsitzenden des Plenums werden bei der Wahl zur LSV bestimmt. Es sind dies die drei Landesschulsprecherlnnen. Die Vorsitzenden der Ausschüsse werden innerhalb der LSV gewählt. Die Funktionsdauer endet mit der Eröffnung der ersten Sitzung durch den/die Nachfolgerin.

Protokoll § 18

Der/Die Vorsitzende hat vor jeder Sitzung eine Person zu benennen, die über die Sitzung des SIPs Protokoll führt. Das Protokoll hat den Verlauf der Sitzung möglichst genau darzustellen und besonders die Anträge und Abstimmungsergebnisse zu dokumentieren.

§ 19

Das Protokoll muss innerhalb von zwei Wochen an die ordentlichen Delegierten ausgeschickt werden.

Diskussionsordnung § 20

Der Ablauf der Diskussion wird durch eine Rednerinnenliste geregelt, wobei immer ein/e Delegierte/r die Möglichkeit bekommt seine/ihre Meinung zu einem Thema oder Projekt vorzutragen. Der zeitliche Rahmen wird auf fünf Minuten beschränkt und kann durch den Vorsitz auf sieben Minuten verlängert werden. Eine Eintragung auf der Rednerinnenliste kann gefordert werden, indem ein Wunsch auf Redezeit beim Vorsitz eingereicht wird.

§ 21

Während der Diskussion sind keine Beleidigungen oder persönliche Angriffe auszusprechen.

§ 22

Der/Die Vorsitzende kann per Ordnungsruf auf Verstöße gegen die Geschäftsordnung oder das Statut aufmerksam machen. Beim dritten Ordnungsruf wird dem/der Rednerin automatisch das Wort entzogen.

§ 23

Jede/r ordentliche Delegierte kann Anträge auf Schluss der Debatte, Vertagung der Debatte oder Schluss der RednerInnenliste stellen. Diese Anträge sind als Anträge zur Geschäftsordnung zu behandeln und sind in der RednerInnenliste vorzuziehen. Der/Die Antragsstellerln hat das Recht zum Antrag Stellung zu nehmen. Die Redezeit hierfür, sowie auch für die Contra-Rede, beschränkt sich auf drei Minuten und kann durch den Vorsitz auf


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fünf Minuten verlängert werden. Geschäftsordnungsanträge sind unverzüglich nach der Contra-Rede abzustimmen. Für deren Durchführung ist der Vorsitz zuständig. § 24

Für Wortmeldungen von Antragsstellerinnen zur Erläuterung ihrer Anträge beschränkt sich der zeitliche Rahmen auf zehn Minuten und kann vom Vorsitz auf zwölf Minuten verlängert werden. Erläuterungen zu Gegenanträgen und Abänderungsanträgen sind wie normale Wortmeldungen zu behandeln.

§ 25

Mitglieder der LSV werden dann auf der RednerInnenliste vorgezogen, wenn dies der Berichtigung falscher Aussagen dient bzw. dann, wenn es der Aufklärung im Allgemeinen dient.

§ 26

Vorgezogen werden ebenfalls Wortmeldungen zur tatsächlichen Berichtigung. Sie beschränken sich auf den gleichen zeitlichen Rahmen wie Contra-Reden.

Abänderung und Inkrafttreten der Geschäftsordnung § 27

Diese Geschäftsordnung tritt mit gültigem Beschluss durch das SIP in Kraft. Zur Abänderung dieser Geschäftsordnung ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Anträge auf Abänderungen des Statutes müssen vor Sitzungsbeginn gestellt werden und treten bei Beschluss erst mit Beginn der nächsten Sitzung in Kraft.

F.d.R.d.A. LandesschülerInnenvertretung Vorarlberg 2014/2015


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