Auskünfte: Dr Michael Keßler, 4. Stock, Zimmer-Nr 419, Telefon-Nr 05574/4951-52211 Zahl: BHBR-II-3101-4/2018-7 Bregenz, am 04.06.2018
K U N D M A C H U N G
Die Vorarlberger Landesregierung, vertreten durch die Abteilung VIIb – Straßenbau, hat mit der Eingabe vom 04.12.2017 nach den Plan- und Beschreibungsunterlagen der M+G Ingenieure Dipl Ing Josef Galehr Ziviltechniker-GmbH, Feldkirch, L 15 BILDSTEINER STRASSE BILDSTEIN, ADAPTIERUNG ENTWÄSSERUNG UND ABLEITUNG STRASSENWÄSSER KM 1,48 –KM 1,73, EINREICHPROJEKT 2017 LS-2017-004, die Erteilung der Bewilligungen nach dem Wasserrechtsgesetz 1959, nach dem Forstgesetz 1975 und nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung für die Adaptierung der Entwässerung der Landesstraße L 15 Bildsteiner Straße von km 1,48 bis km 1,73 beantragt. Die Bildsteiner Straße bildet das Gst 2109 GB Bildstein, beginnt das Projektgebiet, von Wolfurt kommend, bei der Kehre bei km 1,48 und folgt dem Straßenverlauf bis km 1,73. Für den Regenwasserrückhalt wird bei km 1,5 ein 68 m³ großes Retentionsbecken mit integriertem Sedimentationsbereich (11,2 m²) errichtet. Die gesammelten und gereinigten Wässer werden bei km 1,48 gedrosselt in das öffentliche Wassergut Rickenbach Gst 2179 abgeleitet. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wird die bestehende unterdimensionierte Ableitung bei km 1,30 entlastet. Die Dimensionierung berücksichtigt auch eine zukünftige Verbreiterung der Landesstraße von km 1,74 bis km 2,03 mit talseitigem Gehweg von km 1,60 bis km 2,03. Es ist die befristete Rodung einer Fläche von 480 m² des Gst 266, einer Fläche von 40 m² des Gst 287/1 und einer Fläche von 5 m² des Gst 2114/1 erforderlich. Auf dem Gst 287/1 ist die Rodung von unbegrenzter Dauer einer Fläche von 24 m² und ist eine solche auf dem Gst 286/1 von 52 m² erforderlich. Weiter ist eine vorübergehende Beanspruchung von Teilflächen der Gst 287/1, 286/1, 287/8, 287/3, 288/2 und 289 erforderlich. Bezirkshauptmannschaft Bregenz Bahnhofstraße 41, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at/bhbregenz bhbregenz@vorarlberg.at | T +43 5574 4951 0 | F +43 5574 511 952095
Über diesen Antrag wird eine mündliche Verhandlung auf Donnerstag, den 28. Juni 2018, mit der Zusammenkunft der Teilnehmer um 14:00 Uhr bei der Kehre bei km 1,48 anberaumt. Weitere Informationen: Die Plan- und Beschreibungsunterlagen liegen bis zum Verhandlungstag zur Einsichtnahme auf: • bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Abteilung II – Wirtschaft und Umweltschutz, Bahnhofstraße 41, 4. Stock, Zimmer Nr 419 (Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder nachmittags nach Vereinbarung) • beim Gemeindeamt Bildstein während der Zeiten des Parteienverkehrs. Allfällige Stellungnahmen und Einwendungen: Ob jemand Beteiligter oder Partei im Verfahren ist, ergibt sich aus § 8 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) und den anzuwendenden Gesetzen: Im Verfahren nach dem Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG 1959) haben gemäß § 102 WRG 1959 neben dem Antragsteller unter anderem Parteistellung: • diejenigen, die durch das gegenständliche Vorhaben zu einer Leistung, Duldung oder Unterlassung verpflichtet werden sollen oder deren Rechte (§ 12 Abs 2 WRG 1959) sonst berührt werden (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • die Eigentümer von Fischereirevieren als Fischereiberechtigte im Sinne des § 15 Abs 1 WRG 1959 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • die Nutzungsberechtigten im Sinne des Grundsatzgesetzes 1951 über die Behandlung der Wald- und Weidenutzungsrechte sowie besonderer Felddienstbarkeiten, BGBl Nr 103/1951 (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); • diejenigen, die einen Widerstreit (§§ 17 und 109 WRG 1959) geltend machen (§ 102 Abs 1 lit b WRG 1959); die Gemeinden zur Wahrung des ihnen nach den §§ 13 Abs 3 und 31c Abs 3 WRG 1959 zustehenden Anspruches (§ 102 Abs 1 lit d WRG 1959). Im Rodungsverfahren nach dem Forstgesetz 1975 (ForstG 1975) haben gemäß § 19 Abs 4 ForstG 1975 neben dem Antragsberechtigten (im Sinne des § 19 Abs 1 ForstG 1975 im Umfang seines Antragsrechtes) Parteistellung: • der an zur Rodung beantragten Waldfläche dinglich Berechtigte; • der Bergbauberechtigte, soweit er auf der zur Rodung beantragten Waldfläche nach den bergrechtlichen Vorschriften zum Aufsuchen oder Gewinnen bergfreier oder mineralischer Rohstoffe befugt ist;
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