Heute smart, morgen sicher: Zukunftsorientiert für die ganze Familie
Rechtsvorsorge Erbfolgen, Testamente und Ansprüche
Finanzvorsorge Wichtige finanzielle Eigenvorsorge
Gesundheitsvorsorge Erste Hilfe kann jede(r) lernen
Umweltvorsorge Wertvolle Maßnahmen, um Energie einzusparen
Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wann haben Sie zuletzt an Übermorgen gedacht? Nicht an den nächsten Urlaub oder das Wochenende – sondern wirklich an das, was kommt. An die Heizung, die irgendwann den Dienst quittiert. An das Testament, das noch immer nicht geschrieben ist. An das Sparbuch, das eigentlich kein Sparbuch sein sollte Oder an den Erste-Hilfe-Kurs, der „damals vor dem Führerschein“ war und seitdem wartet
Vorsorge ist kein Thema für später. Sie ist eines für jetzt – auch wenn es sich selten so anfühlt. Diese Ausgabe nimmt vier Lebensbereiche in den Blick, die mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst denkt. Beim Erbrecht zeigt sich: Wer keine Regelung trifft, überlässt anderen die Entscheidung – und das gilt nicht nur für Vermögen, sondern auch dafür, wer im Ernstfall das Wort hat. Bei der Finanzvorsorge lautet die gute Nachricht: Es ist nie zu früh – aber auch nie zu spät Selbst wer später noch anfängt, für sich oder die nächste Generation vorzusorgen, tut mehr als jemand, der gar nichts tut. Beim Klimaschutz beginnt die Wirkung oft im Keller oder unterm Dach – mit Dämmung, kluger Planung und Förderungen, die viele noch gar nicht kennen. Und bei der Gesundheit gilt: Das Einzige, was man im Notfall wirklich falsch machen kann, ist gar nichts zu tun.
VorausDenken heißt nicht, alles auf einmal in Ordnung bringen zu müssen Es heißt, einen ersten Schritt zu wagen – einen bewussten, informierten. Die nächsten Seiten liefern dafür Orientierung, Impulse und ganz konkrete Antworten. Vielleicht liegt der Anfang ja näher, als Sie denken.
Herzlichst,
Ihr Redaktionsteam
Inhalt
04 Rechtsvorsorge
Absicherung und Klarheit durch Testamente
06 Finanzvorsorge
Für die nächste Generation finanziell vorsorgen
10 Gesundheitsvorsorge
Erste-Hilfe: richtiges Handeln, Prävention und Sicherheit
14 Umweltvorsorge
Das Zuhause fit für die Zukunft machen
IMPRESSUM | Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach • Redaktion: Johanna Walser, Kathrin Hausberger, Michael Steinlechner, Stephanie Herweg, Russmedia Verlag GmbH • Fotos: Kathrin Hausberger, Shutterstock/Branislav Nenin/2025 MP_Foto/Dmytro Sheremeta/ Danijela Isakov/Miljan Zivkovic/ George Rudy/Juice Dash; Angela Lamprecht; Markus Gmeiner Marcel Hagen, Ender Finanz • und wie gekennzeichnet Anzeigen: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach • Erscheinungsdatum: Dienstag, 5. Mai 2026
TOP-THEMA RechtlicheVorsorge
Über den Tod hinaus –Erben braucht einen Plan
Der oft zitierte Spruch „Beim Erben lernt man die Leute kennen“ zeigt, dass Erbfälle in Familien durch unterschiedliche Erwartungen und fehlende Regelungen zu Streitigkeiten führen können. Aber mit entsprechenden Vorkehrungen lässt sich Klarheit schaffen.
Das österreichische Erbrecht regelt alle Ansprüche, die aufgrund des Todes einer Person entstehen. Die gesetzliche Erbfolge baut auf der Blutsverwandtschaft auf. Deshalb sind in einem Verlassenschaftsverfahren nur die gesetzlichen Erb(inn)en beteiligt, sofern es kein gültiges Testament oder keinen Erbvertrag gibt: „In der ersten Erb-Generation sind die Ehegatt:innen und Kinder bei einem Verlassenschaftsverfahren beteiligt, da nur sie einen Pflichterbteil bekommen. Sollten diese nicht mehr leben, steigt das Erbrecht in die nächste Generation auf“, erklärt Stefanie Franer-Seidl, Notarsubstitutin beim öffentlichen Notar Clemens Schmölz in Feldkirch.
Größte Irrtümer. Ein großes Problem im Erbrecht sei, dass sich die meisten Personen unzureichend informieren. So liegt der größte Irrtum vieler in der Annahme,
eine langjährige Partnerschaft oder ein gemeinsamer Haushalt würden im Erbfall automatisch Ansprüche sichern. Ohne Testament besteht jedoch kein gesetzlicher Anspruch für Lebensgefährt(inn)en. Ähnlich ist es bei Ehepaaren ohne Kinder: Auch hier gehen viele davon aus, dass überlebende Ehegatt(inn)en automatisch alles erben Tatsächlich erhalten diese gesetzlich zwei Drittel des Nachlasses, während das verbleibende Drittel an die Eltern des/der Verstorbenen fällt.
Ausgangspunkt für den Erbteil ist immer die verstorbene Person. Z B. bei Ehepaaren mit zwei Kindern erhalten der/die überlebende Ehepartner(in) und die Kinder je ein Drittel. Ein meist kostenloses Erstberatungs- und Informationsgespräch bei einem Notariat kann hier Klarheit bringen. „Leider kümmern sich nur wenige aktiv und frühzeitig um ihren ei-
genen Nachlass. Im plötzlichen Ernstfall kann es jedoch leider zu spät sein“, gibt Stefanie Franer-Seidl zu bedenken.
„Vor allem Personen mit minderjährigen Kindern möchte ich den Rat geben, sich mit einem Testament auseinanderzusetzen. Wenn Ehepartner beispielsweise gemeinsam einen Hauskredit aufnehmen und einer stirbt, können minderjährige Kinder als Miteigentümer im Grundbuch stehen – damit wird man in finanziellen Entscheidungen eingeschränkt, weil das Pflegschaftsgericht bis zu deren 18 Geburtstag mitbestimmt“, erklärt Stefanie Franer-Seidl. Der ideale Zeitpunkt, seinen Nachlass zu regeln, hänge also nicht am Alter, sondern viel mehr an dem Moment, ab dem es ein signifikantes Vermögen gibt. Das kann z. B sein, wenn man eine Immobilie kauft oder geschenkt bekommt, oder andere größere Vermögenswerte im Spiel sind
Der letzte Wille. Wenn man ein Testament erstellt, gibt es je nach Art unterschiedliche Formvorschriften. Allen voran muss klar ersichtlich sein, dass es sich um ein Testament handelt. Schreibt man das Testament zu Hause, muss es handschriftlich verfasst und unterschrieben sein. Im Idealfall enthält es außerdem den Ort und das Datum. „Wenn man das Testament selbst schreibt, rate ich dazu, es kurz und bündig zu halten. So entsteht kein Interpretationsspielraum“, sagt Stefanie Franer-Seidl Das Problem bei privaten Testamenten sei jedoch, dass sie oft nicht auffindbar sind, deshalb sei es sinnvoll, das Testament bei Rechtsanwält(inn)en oder Notar(inn)en registrieren und hinterlegen zu lassen. Will man jemanden enterben, ist der Gestaltungsspielraum tatsächlich sehr klein. Das österreichische Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) setzt dabei ganz enge Grenzen: „Beispielsweise heißt es darin, dass es die Möglichkeit der Enterbung bei ,gröblicher Vernachlässigung der familienrechtlichen Pflichten‘ gibt. Was heißt das konkret? Hier hält sich das Gesetz wiederum vage In solchen Fällen bemühen wir uns, mit den Parteien im Verlassenschaftsverfahren eine einvernehmliche Lösung zu finden“, so Ste-
fanie Franer-Seidl. Gelingt dies nicht, wird die Rechtsgültigkeit der Enterbung im streitigen Verfahren entschieden. „Die Menschen stellen sich eine Enterbung oder Pflichtteilsminderung oft einfacher vor, als es in Wirklichkeit tatsächlich ist.“
Mitspracherecht organisieren. Familien können unterschiedlich aussehen – von traditionell, verheiratet über Patchworkfamilien bis zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Unverheiratete Paare, mit oder ohne Kinder, stehen rechtlich oft auf unsicherem Boden – besonders in Ausnahmesituationen wie Trennung, Tod oder Entscheidungsunfähigkeit – diese kann vielfältig sein, von Demenz über einen Unfall bis zum Koma. Ohne entsprechende Vorsorge haben Lebensgefährt(inn)en keinerlei Erb- oder Unterhaltsansprüche sowie Mitspracherecht, selbst bei schwerwiegenden medizinischen Entscheidungen. „Als Lebensgefährte bzw. Lebensgefährtin habe ich, wenn nicht vorgesorgt wurde, unter Umständen überhaupt kein Mitspracherecht – es entscheiden dann die nächsten blutsverwandten Angehörigen darüber, was mit meinem/meiner Partner(in) passiert“, erklärt die Notarsubstitutin. Im
Unterschied dazu schafft das Ehegesetz einen klaren rechtlichen Rahmen: Es sichert Ehepartner(inne)n im Todesfall zumindest einen gesetzlichen Pflichtteil, eine Witwen-/ Witwerpension und es ermöglicht etwa, als Erwachsenenvertreter bestellt zu werden. Letzteres gibt es auch bei Lebensgefährt(inn)en, allerdings nur, wenn man mindestens drei Jahre einen gemeinsamen Haushalt hatte In Lebensgemeinschaften hingegen müssen all diese Aspekte aktiv geregelt werden. Deshalb sei es wichtig, rechtzeitig vorzusorgen – etwa durch ein Testament, klare Regelungen für den Trennungsfall und eine Vorsorgevollmacht, die festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf V. a bei Patchworkfamilien sei es essenziell, Testamente zu verfassen, da das österreichische Erbrecht bzw.die Erbfolge auf der Blutsverwandtschaft aufbaut. „Das notarielle Vorsorgepaket enthält Testamente, Vorsorgevollmachten, Eheverträge bzw. Partnerschaftsverträge sowie Übergabe- und Pflichtteilsverzichtsverträge“, sagt Stefanie Franer-Seidl.
Allgemein ist bei der Erbvorsorge und Testamentserstellung Transparenz zentral. Es ist wichtig, mit dem Thema offen umzugehen und sich ggf. Beratung bzw. Unterstützung zu holen, denn manchmal lassen sich Dinge nicht exakt so umsetzen, wie sie ursprünglich angedacht sind
> Mit Transparenz und offenen Gesprächen gelingt die Nachlassplanung ohne Streit.
Stefanie Franer-Seidl, Notarsubstitutin beim öffentlichen Notar Clemens Schmölz in Feldkirch.
TOP-THEMA
Finanzvorsorge
> Wer für den Nachwuchs spart, hat Zeit als größten Verbündeten.
Für Kinder vorsorgen: Früh anfangen lohnt sich
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist das auch einer der besten Zeitpunkte für eine Geldanlage. Florian Ender, Finanzberater aus Lustenau, erklärt, wie man früh anfängt, welche Produkte passen und warum durchhalten wichtiger ist als das perfekte Produkt.
DasBabyschläftendlich.EsistdreiUhrnachts, und die Gedanken kreisen um Windeln, den nächsten Arzttermin, den Kinderwagen, der noch immer im Keller auf den Zusammenbau wartet Was in diesem Moment kaum jemand denkt: dass genau jetzt einer der besten Zeitpunkte für eine langfristige Geldanlage wäre. Florian Ender, Finanz- und Vermögensberater aus Lustenau und Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister in der Vorarlberger Wirtschaftskammer, kennt das aus seiner täglichen Beratungspraxis. Seine Botschaft ist klar: Wer früh anfängt, hat den größten Hebel.
Eigenvorsorge zahlt sich aus. Bevor es um Kinder geht, lohnt ein Blick auf das große
Bild: Warum ist finanzielle Eigenvorsorge so wichtig? Das staatliche Pensionssystem basiert auf dem Umlageverfahren, die Jungen finanzieren die Alten. Da die Geburtenrate sinkt und die Menschen gleichzeitig immer älter werden, steht das System unter Druck. „Ich gehe schon davon aus, dass es immer
eine Pension geben wird“, sagt Ender „Ich weiß aber heute noch nicht, in welcher Höhe.“ Die Konsequenz: Entweder sinkt das Pensionsniveau, oder das Pensionsalter steigt, oder beides. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, kommt an der privaten Vorsorge kaum vorbei. Was für die Pension
Ein Fehler bei der Vorsorge ist, dass man gar nichts tut oder zu spät damit anfängt.
Florian Ender, Finanz- und Vermögensberater
gilt, ist für Kinder umso wichtiger. Wer für den Nachwuchs vorsorgen möchte, hat einen entscheidenden Vorteil, nämlich die Zeit Ob Führerschein, Studium oder erste Wohnung, die Ansparung kann über viele Jahre laufen, ohne dass das Kind das Geld braucht. Ein langer Zeithorizont erlaubt es auch, mehr Risiko beizumischen, weil kurzfristige Schwankungen am Kapitalmarkt sich über die Jahre wieder ausgleichen. „Je früher man anfängt, desto besser“, betont Ender „Aber auch wer später einsteigt, tut mehr als jemand, der gar nichts tut.“
Das Mündelsicher-Dilemma Wer Geld für ein minderjähriges Kind anlegen möchte, stößt schnell auf eine Hürde: Läuft die Anlage offiziell auf den Namen des Kindes, muss sie „mündelsicher“ sein. „Es darf kaum ein Risiko enthalten sein“, erklärt der Experte. Sparbuch und Bausparvertrag erfüllen diese Voraussetzungen, werfen aber in Zeiten niedriger Zinsen kaum Erträge ab Mit der Inflation kann das angesparte Geld real sogar an Wert verlieren.
Der Ausweg: Viele Eltern – aber auch Großeltern, Onkel, Tanten oder Patinnen und Paten – legen das Geld zunächst auf ihren eigenen Namen an. So bleibt die volle Bandbreite an Anlagemöglichkeiten erhalten. Es können also Anlageprodukte mit mehr Risiko, aber auch entsprechendem Ertrag verwendet werden. „Wenn das Kind dann einmal etwas braucht, nimmt man das Geld aus dem Topf“, erklärt Ender Oder die Mittel werden dann übertragen, wenn es volljährig ist. Wird Geld für mehrere Kinder angelegt, rät der Experte davon ab, jeweils separate Produkte oder Depots für diese zu nutzen, sondern die
Nicht nur für Eltern, sondern auch Großeltern, Pat(inn)en und andere Verwandte ist die finanzielle Zukunft des Nachwuchses ein Thema
Mittel für alle in einen gemeinsamen Topf zu geben, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Jede Familie ist anders. Welche Möglichkeiten zur finanziellen Vorsorge genutzt werden, muss im einzelnen Fall individuell entschieden werden. „Es gibt keine generelle Lösung, die für alle passt“, sagt der Finanzberater Die Wahl der Mittel hängt davon ab, welches Ziel verfolgt wird. Soll einfach Geld zur Seite gelegt oder soll damit auch ein Ertrag erzielt werden? Wie viel Risiko darf es geben? Auch der Betrag spielt eine Rolle. „Bei zehn Euro monatlich machen ein Wertpapierdepot oder ein Bausparer relativ wenig Sinn. Da ist dann sicher ein Sparbuch die passende Lösung.“ Ein eigenes Anlageprodukt mache eigentlich erst ab 100 Euro monatlich Sinn. „Etwas anderes ist es, wenn
Wer früh für seine Kinder vorsorgt, kann die Entwicklung entspannt verfolgen.
man zu Beginn einmalig einen größeren Betrag dazugibt – also man spart zum Beispiel monatlich 50 Euro an, aber legt zu Beginn schon 3000 oder 4000 Euro dazu. Dann hat man von Anfang an Geld, das arbeiten kann.“ Unabhängig von all diesen Fragestellungen ist für Ender wichtig, dass überhaupt etwas getan wird. Zu spät ist es dafür – nicht nur bei der finanziellen Vorsorge für Kinder – nie, betont er Der Experte zeigt dies auch anhand eines Beispiels auf: „Ich habe Kunden, die fangen mit 60 Jahren noch an, monatlich etwas anzusparen. Nicht unbedingt für sich selbst, sondern für die folgende Generation.“
Dranbleiben ist die halbe Miete. Wichtig ist bei der Vorsorge nach Angaben des Experten vor allem Durchhaltevermögen beim Anlegen. „Wenn ich heute anfange und in einem Jahr wieder stoppe, dann ist das meistens relativ schlecht“, sagt er Langfristige Ziele brauchen Kontinuität Wer ständig hin und her wechselt, verliert nicht nur Rendite, sondern produziert auch unnötige Kosten. Ist eine sinnvolle Strategie einmal aufgesetzt, muss man nicht ständig eingreifen. Florian Enders Empfehlung: Einmal im Jahr einen kurzen Überblick einholen, nicht um alles umzuwerfen, sondern um zu wissen, wie sich die Anlage entwickelt hat und ob vielleicht nachzujustieren ist. „Das heißt nicht, dass man etwasändernmuss“,betonter „Abermansollte zumindest wissen, wo man steht.“ Das gilt für Kindervorsorge genauso wie für jede andere Form der Geldanlage. Wer seine Finanzen im Blick behält, ohne nervös auf jede Schlagzeile zu reagieren, ist langfristig im Vorteil.
Siezählenzu den besten KMU desLandes?
Dann bewerben Sie sich unterkmu.vn.at
Vorarlbergsbeste
Klein- undMittelbetriebe
Jetztmitmachen!
Besondere Leistungen würdigen
Seit18Jahrenwird derKMU-Preisvon denVorarlbergerNachrichten undder WirtschaftskammerVorarlbergverliehen.Unterstützt wird dieInitiative vomLandVorarlberg, derHypoVorarlberg, derVorarlbergerLandes-Versicherungund demAutohausLins DiebestenKlein- undMittelbetriebewerdenvon einer FachjurynachobjektivenKriterien ermittelt.
Bewertung
WaszeichnetIhr Unternehmenaus?WelcheRolle spielen Regionalität undNachhaltigkeit? Welches zusätzlicheEngagementgehtüberdas eigentlicheKerngeschäfthinaus?Welches Angebotbieten SieIhren Mitarbeitenden?Wieheben Siesich vonIhren Mitbewerbern ab?
Werkannteilnehmen?
Alle VorarlbergerBetriebemit biszu100 Mitarbeitenden sind eingeladen,sich inden Kategorien Handel,Dienstleistung/ Tourismus undGewerbe/Handwerkzubewerben DieTeilnahme ist kostenlos. Anmeldefrist:3.Juli 2026
Mitmachenlohnt sich
DieGewinner werden im KMU-Journal aufzwei Seiten, dieausgezeichnetenUnternehmen auf jeweils einerSeite sowieauf VOL.AT präsentiertund erhaltensowertvolle medialePräsenz.Zudem werden alle teilnehmenden Firmen zum KMU-Event eingeladen
Preisverleihung
DasAbschlussevent findet am Donnerstag, 8. Oktober2026, imMessequartier Dornbirn statt. Einstimmungsvoller Abend zumNetzwerken,Kennenlernen undummiteinander zu feiern.
Weitere Informationen und dasTeilnahmeformular finden Sieonlineunter kmu.vn.at
schlussAnmelde-nicht verpassen: 3.Juli 2026
Anleihen im Mittelpunkt
In bewegten Zeiten wünschen sich viele Anleger(innen) vor allem eines: Stabilität. Anleihen bieten planbare Erträge durch regelmäßige Zinszahlungen.
Anleihen gelten als vergleichsweise sicher,daamEndederLaufzeitinderRegelderNominalwertzurückgezahltwird. DieAnlageklassehilft,RisikenimPortfolio auszugleichen und langfristig ein robustesFundamentaufzubauen.
Die Rendite und Risiken von Anleihen hängen u. a. von der Bonität des Emittenten,derLaufzeit,derKonjunktur-und Inflationsentwicklung möglichen Kursverlusten,einerpotenzielleingeschränkten Handelbarkeit, der Währung und möglichenZinsveränderungenab.Diese FaktorenwirkensichjenachMarktsituation unterschiedlich aus. Dr Robert Wiesner,LeiterAssetManagementinder BTV Vier Länder Bank AG, sieht aktuell ein Umfeld, in dem Anleihen wieder langfristig attraktive reale Erträge ermöglichen. Die Kombination aus planbaren Zinsen, Sicherheit und diversifi-
Für Dr. Robert Wiesner bieten diversifizierte Anleiheportfolios eine gute Möglichkeit für langfristige Ertragschancen.
zierten Ertragschancen macht sie zu einemfestenBestandteileinesausgewogenenPortfolios
KontaktundmehrInfos:www.btv.at
Disclaimer
Diese Marketing-/Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung, kein Angebot zur Zeichnung bzw zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und ersetzt auch keine Anlageberatung. Beachten Sie bitte, dass ein Investment in Finanzinstrumente mit Risiken, wie Kursschwankungen oder Vermögensverlusten, verbunden sein kann. Die Beiträge in dieser Publikation dienen lediglich der Information. Beachten Sie bitte dennoch, dass Einschätzungen und Bewertungen die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt der Erstellung bzw der Ausarbeitung reflektieren und für die Richtigkeit und den Eintritt eines bestimmten Erfolges keine Gewähr übernommen wird. Durch neue Entwicklungen oder kurzfristige Änderungen können die Informationen bereits überholt sein.
Erste Hilfe im Alltag: Was im Notfall wirklich zählt
Unfälle passieren täglich – selten dort, wo man sie erwartet. Wer im Ernstfall weiß, was zu tun ist, kann Leben retten. Erste Hilfe-Kurse vermitteln genau das: richtiges Handeln, Prävention und Sicherheit – für jedes Alter und jede Lebenssituation.
Wann haben Sie zuletzt einen Erste HilfeKurs besucht? Für viele liegt dieser Moment Jahrzehnte zurück – meist war es der Pflichttermin vor dem Führerschein. Dabei können Notfälle jederzeit eintreten: ein Sturz in der Badewanne, ein Kind, das sich verschluckt, ein Herzinfarkt beim Partner Jessy Scherle, Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte beim Roten Kreuz Vorarlberg, bringt es auf den Punkt: „Das Einzige, was man im Notfall falsch machen kann, ist gar nichts zu tun.“
Wo Unfälle geschehen. Die 35-Jährige ist eine von zehn hauptberuflichen Erste Hilfe-
Lehrbeauftragten des Roten Kreuz in Vorarlberg – und weiß, wo im Alltag Gefahren lauern. „Die meisten Unfälle ereignen sich zu Hause, in der Freizeit und beim Sport“, weiß sie Häufig sind es Stürze, Stolpern oder Schnittwunden. Für ältere Menschen birgt vor allem die Rutschgefahr beim Verlassen von Dusche oder Badewanne ein Risiko – rutschfeste Unterlagen und Haltegriffe schaffen Abhilfe Auch Teppiche, Schwellen oder Kabel werden schnell zu Stolperfallen. Für Familien mit Kleinkindern ist besondere Aufmerksamkeit gefragt bei der Sicherung des Haushaltes, insbesondere von Treppen,
Steckdosen, herabhängenden Kabeln und Knopfbatterien und Kleinteilen, die für Kinder beim Verschlucken lebensbedrohlich sein können.
Wie reagieren im Notfall? Die größte Hemmschwelle der Menschen ist oft die Angst, im Ernstfall etwas falsch zu machen Dabei ist Erste Hilfe ganz einfach. „Sobald man 144 angerufen hat, hat man bereits Erste Hilfe geleistet“, erklärt Jessy Scherle. Das geschulte Personal der Rettungsleitstelle führt ruhig und verständlich durch alle weiteren Schritte In Österreich ist 144 die
>Jessy Scherle, Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte beim Roten Kreuz Vorarlberg.
richtige Nummer Bei schlechtem Empfang –etwa beim Wandern – empfiehlt sich 112 Der europäische Notruf nutzt alle verfügbaren Netzwerke und funktioniert auch im Ausland Auch ein Defibrillator erfordert keine Vorkenntnisse. „Man schaltet ihn ein, dann redet das Gerät mit dir und erklärt alle Schritte am Display“, sagt die 35-Jährige.
Kurse für jedes Alter. Das Kursangebot des Roten Kreuz richtet sich an alle Altersgruppen. Der 16-stündige Grundkurs ist der umfassendste für Erwachsene, eine Auffrischung wird alle zwei Jahre empfohlen. „Man fühlt sich danach einfach viel sicherer“, betont die Erste Hilfe-Trainerin. Eltern können sich gezielt schulen: Im Kindernotfallkurs steht etwa das richtige Verhalten bei Notfällen mit Kleinkindern und Säuglingen im Mittelpunkt. Auch Kinder selbst können früh an das Thema herangeführt werden. Schon im Kindergarten macht es Sinn. „Es geht nicht um Wiederbelebung – sondern darum: Was kann das Kind im Ernstfall tun“, erklärt Jessy Scherle. Ein entsprechendes Angebot sei gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz in Planung. Aktuell starten die Kurse für Kinder in den Schulen ab 12 Jahren. Mit zunehmendem Alter verändern sich schließlich auch die Risiken – und damit die Anforderungen an die Erste Hilfe Jessy Scherle leitet im Mai erneut den Kurs „Erste Hilfe 60+“, der jedes Mal ausgebucht ist. Themen wie Herzinfarkt, Schlag-
anfall oder die richtige Lagerung bis zum Eintreffen der Rettung stoßen auf großes Interesse bei älteren Menschen.
Notfallhilfe für unterwegs. Nicht nur Erste Hilfe-Maßnahmen sollte man kennen –man sollte auch wissen, wie man sich für den Notfall rüsten kann. Für alleinstehende Senior(inn)en bietet das Rote Kreuz eine Rufhilfe an: Per Knopfdruck am Armband wird sofort Unterstützung verständigt –bleibt eine Reaktion aus, wird automatisch Hilfe geschickt. Für Menschen, die sich alleine in der Natur bewegen, ist ein sogenannter Tracker mit integriertem Alarmknopf ratsam, der auch ohne Handy funktioniert. Was Zuhause, beim Sport oder im Auto immer griffbereit sein sollte: der Erste Hilfe-Kasten. Zur Grundausstattung gehören Verbandspäckchen, sterile Wundauflagen, Einmalhandschuhe und eine Rettungsdecke, die vielseitig einsetzbar ist. Sie schützt vor Kälte und Hitze, dient als Sichtschutz und kann im Notfall als Tragehilfe genutzt werden. Wichtig: Alle Materialien haben ein Ablaufdatum und sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Eine App als Lebensretter. Ob im Ausland, in abgelegenen Regionen oder dort, wo es keine genaue Adresse gibt: Eine präzise Ortsangabe kann im Notfall entscheidend sein. Die App „what3words“ kann dabei helfen –vorausgesetzt, sie ist auf dem Smartphone
installiert. Die Anwendung teilt die gesamte Erdoberfläche in drei mal drei Meter große Felder ein, jedes mit drei eindeutig zugewiesenen Wörtern. Im Notfall öffnet man die App, liest die drei Wörter ab und gibt sie beim Notruf durch. So weiß die Leitstelle, wo man sich befindet. „Die App funktioniert auch ohne Internet“, betont Jessy Scherle.
Erste Hilfe ist für alle. Jessy Scherle erlebt täglich, was Erste Hilfe bewirken kann. „Wenn mir jemand erzählt, dass er das Gelernte vom Kurs brauchen konnte – das ist meine größte Motivation.“ Ihr Wunsch: dass mehr Menschen sich mit dem Thema beschäftigen – bevor es darauf ankommt. Erste Hilfe ist keine Frage von Beruf oder Alter. Sie ist eine Fähigkeit, die jede und jeder erlernen kann – und die im entscheidenden Moment den Unterschied macht.
> Im Notfall:
n Notrufnummern anrufen: Österreich-Notruf: 144 Euro-Notruf: 112
n Standort-App: what3words
n Erste Hilfe-Infos und Kurse: www.roteskreuz.at/vorarlberg www.erstehilfe.at
Sicher in die Zukunft
Die private Pensionsvorsorge bietet Sicherheit und Flexibilität:
ErfreulicherweisesteigtunsereLebenserwartungjährlich.DiedemografischeEntwicklung führt dazu, dass die Zahl an Personen mit über 65 Lebensjahren deutlich zunimmt, die Geburtenzahlen sindhingegenstarkrückläufig.Dieshat auch finanzielle Auswirkungen auf die Pensions- und Pflegeversorgung im Alter.DaheristesderVorarlbergerLandesVersicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ihren Kund(inn)en bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können und das dank hoher Gewinnbeteiligung.
Private Pensionsvorsorge nach Maß
Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches Kund(inn)en eine lebenslangeRentegarantierenkann.Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichenMehrwertsdurcheineprivate AltersvorsorgealsErgänzungzurstaatli-
chenPension.DabeikanndieHöheder Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder verringert. „WiralsregionaleVersicherungsindbemüht,unserenKund(inn)enbesteKonditionenfürihremaßgeschneiderteAltersvorsorge zu bieten“, so Dir Mag. Klaus Himmelreich.
GESAMT3%
VERZINSUNG*
Frühzeitig vorsorgen
InjungenJahrenbeschäftigtmansichoft ungern mit diesen Themen. Man sollte sich aber frühzeitig Gedanken über die Altersvorsorge machen, um für später gerüstetzusein:„Esistwichtig,sichmit der Zukunft auseinanderzusetzen und entsprechendeVorsorgemaßnahmenzu treffen“,betontDir.KommRSturn.
Bewusstsein schaffen
DerStaatwirdauchkünftigeinewichtige Rolle in Bezug auf die Pension spielen. Die Ergänzung durch private Vorsorgebausteine ermöglicht individuelle Freiräume und finanzielle Unabhängigkeit. Denn selbst wenn der Pensionsantritt nochweitentferntscheint:Jefrüherman mit der Altersvorsorge beginnt, desto weniger muss man monatlich zurücklegen. Das Sparziel kann bereits mit kleinen Beiträgen erreicht werden. Somit wirdnichtnurfinanzielleSicherheitgeschaffen,sondernauchdieFreiheit,den Lebensabend nach den eigenen Vorstellungenzugestalten.
erneuerbareflüssigeKraftstoffeneue Wege.Darüberhinausspielensieeine wichtigeRolleinderIndustrie,beiBergbahnen undPistenraupen sowie beim Betrieb vonNotstromaggregaten.Die Einsatzmöglichkeitensindsovielfältig, wiedieEnergieselbst.
> Sanierung, Dämmung und erneuerbare Energie machen Häuser zukunftsfit.
Chancen nutzen: Energieautonomie beginnt im Haus
Steigende Energiekosten, unsichere Förderlagen und der Wunsch, nachhaltiger zu leben:
Für viele Hausbesitzer(innen) stellt sich die Frage, wie sie ihr Zuhause fit für die Zukunft machen können – welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen.
Die energetische Optimierung von Wohngebäuden wird von vielen Eigentümer(inne)n zunächst als komplexes und kostenintensives Gesamtprojekt wahrgenommen. Maßnahmen wie Heizungstausch, Photovoltaik oder umfassende Sanierungen erscheinen dabei häufig als simultan zu bewältigende Aufgaben. Diese Wahrnehmung führt nicht selten zu weniger guten Entscheidungen, da zentrale Zusammenhänge unterschätzt werden.
Energiesparen. Tatsächlich liegt der größte Einflussfaktor zur Reduktion des Energieverbrauchs in der Wärmedämmung der Gebäudehülle. Verena Engstler, Energieberaterin am Energieinstitut Vorarlberg, hält fest: „Energieeinsparungen lassen sich vor allem über die Reduktion des Wärmeverlusts erzielen – etwa durch das Dämmen von Dachbo-
den, Kellerdecke oder Heizungsrohren.“ Diese vergleichsweise niederschwelligen Maßnahmen weisen ein hohes Einsparpotenzial auf und können in vielen Fällen mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden Darüber hinaus ermöglichen weiterführende Sanierungsschritte – etwa Fassadendämmung, Fenstertausch oder Dachsanierung – eine signifikante und langfristige Reduktion des Energiebedarfs.
Erst auf dieser Grundlage gewinnt die Wahl des Heizsystems an entscheidender Bedeutung für die Klimabilanz eines Gebäudes. Der Ersatz fossiler Heizsysteme durch emissionsärmere Technologien wie Wärmepumpen, Biomasseanlagen oder Nahwärmelösungen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung von CO2-Emissionen im Gebäudesektor dar Voraussetzung hierfür ist jedoch eine systemische Betrachtung, bei der Ge-
Verena Engstler, Energieberaterin am Energieinstitut Vorarlberg.
bäudezustand und Heiztechnik aufeinander abgestimmt werden.
Frühzeitige Planung. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein reaktives Entscheidungsverhalten: Investitionen erfolgen unter Zeitdruck, etwa im Falle eines Heizungsausfalls, wodurch strategische Planungsprozesse verkürzt oder gänzlich übersprungen werden. Engstler betont in diesem Zusammenhang: „Hausbesitzer sollten sich frühzeitig über Förderungen informieren und idealerweise eine Energieberatung in Anspruch nehmen.“
Eine frühzeitige Planung ermöglicht nicht nur die technische Optimierung einzelner Maßnahmen, sondern ist vielfach auch Voraussetzung für die Inanspruchnahme öffentlicher Förderungen. Informationsdefizite führen hingegen dazu, dass finanzielle Unterstützungen nicht ausgeschöpft werden. Dies betrifft insbesondere den Heizungstausch, bei dem weiterhin relevante Fördermittel zur Verfügung stehen „Viele denken aktuell, dass es für den Heizungstausch keine Förderungen mehr gibt – das ist ein Trugschluss“, so Engstler. Trotz dynamischer Rahmenbedingungen – etwa begrenzter Fördermittel im Bereich Photovoltaik – bestehen weiterhin substanzielle finanzielle Anreize für Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und Emissionsreduktion. Entscheidend ist hierbei der Zeitpunkt der Antragstellung sowie die Kenntnis aktueller Förderbedingungen.
Maßnahmen kombinieren. Ein weiteres strukturelles Problem liegt in der isolierten
Erneuerbare Energie als Baustein für ein zukunftsfittes Zuhause
Umsetzung von Maßnahmen. Bauliche Eingriffe wie Fassadensanierungen oder Dacharbeiten werden häufig ohne gleichzeitige energetische Optimierung durchgeführt, wodurch erhebliche Effizienzpotenziale ungenutzt bleiben. Aus systemischer Perspektive ist jedoch gerade die Kombination baulicher und technischer Maßnahmen entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz.
Zur Unterstützung stehen unterschiedliche Beratungsangebote zur Verfügung, die sowohl eine erste Orientierung als auch eine vertiefte Analyse ermöglichen. Niederschwellige Formate wie telefonische Erstberatungen oder kommunale Vor-Ort-Angebote tragen dazu bei,Entscheidungsprozesse fundierter zu gestalten und Fehlplanungen zu vermeiden. Zusammenfassend lässt sich
festhalten, dass Klimavorsorge im Gebäudebereich weniger als einzelnes Projekt, sondern vielmehr als schrittweise Veränderung zu verstehen ist. Zentral ist dabei die Priorisierung wirkungsvoller Maßnahmen, eine frühzeitige Planung sowie die Integration verfügbarer Förderinstrumente. Der nachhaltige Erfolg hängt maßgeblich davon ab, Zusammenhänge zu verstehen und Investitionen gezielt zu planen.
> Energieautonomie im Eigenheim –kompakt & konkret
n Größter Hebel für Energieeinsparung:
Dämmung der Gebäudehülle – insbesondere Dachboden, Kellerdecke und Heizungsrohre; bei umfassenden Maßnahmen zusätzlich Fassade, Fenster und Dach.
n Wichtigster Schritt für den Klimaschutz:
Umstieg von fossilen Heizsystemen (Öl, Gas, Stromdirektheizung) auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpe, Biomasse oder Nahwärme.
n Förderungen (Stand 2026): Heizungstausch: Zuschüsse von Bund, Land und teils Gemeinden möglich (bis ca. 10.000 €)
Photovoltaik: Förderungen in begrenzten Tranchen („Windhundprinzip“)
Sanierung und Neubau: Unterstützung über Wohnbauförderung Vorarlberg
n Häufige Fehler: Förderungen erst nach Umsetzung prüfen > Fristen werden verpasst, Sanierungen ohne energetische Verbesserung durchführen, Maßnahmen nicht ganzheitlich planen
n Wichtiger Tipp: Frühzeitig Energieberatung nutzen – sie ist oft Voraussetzung für Förderungen und hilft, Maßnahmen sinnvoll zu kombinieren.
Gemeinsam die nächsten Schritte Richtung klimafittes Zuhause planen.
Vorarlbergstecktvoller Visionen!
DerVN-KlimaschutzpreisholtgenaudieseProjekte vorden Vorhang –ausdem Ländle,fürsLändle. Dabei zählenInnovation,Kreativitätund Umsetzung.
AlleinVorarlbergrealisierten ProjektesindwillkommenundwerdenvoneinerunabhängigenFachjury bewertet.Objung oder alt, privatoderöffentlich,Stadt oder Land–derVN-Klimaschutzpreisrichtetsich analle,diesichfürunsereZukunfteinsetzen.
1. Bewusst lebenim privaten Haushalt
2.Schule undJugendaktiv
3. GemeindenundÖffentlichkeit
4. InnovativeUnternehmen
5. LandwirtschaftlicheVielfalt
Einreichungen unter klima.vn.at
Blum weiter auf Schiene
Mit dem Ausbau des unternehmenseigenen Gleisanschlusses beim Werk 7 in Dornbirn erweitert das Höchster Unternehmen seine Kapazitäten für den klimafreundlichen Versand seiner Waren.
Um das Transportvolumen zu erhöhen –unddasaufmöglichstnachhaltigeund umweltschonende Weise – wurde die bisherigeGleisnutzlängedurchdenBau
Gerhard Humpeler
Mitglied der Geschäftsleitung
Mit der Erweiterung setzen wir ein klares Zeichen für die Schiene als nachhaltiges und zukunftsfähiges Transportmittel für Güter.
eineszweitenGleisesnahezuverdoppelt. Dabei konnte ein großer Teil des bestehenden Schotterunterbaus sowie die Schienen selbst wiederverwendet werden. Das neue Gleis ist als Mattengleis
verlegt und damit befahrbar. Somit ist es nicht nur möglich, mehr Transporte per Bahn abzuwickeln, sondern neben Containern auch alternative Transportlösungen wie die Verladung von LkwAufliegern oder Wechselaufbauten anzubieten.
Aktuell versendet Blum über die AnschlussstelleDornbirn35Prozentseiner WarenaufderSchiene.DieseQuotesoll künftigsignifikantsteigen.
Daten & Fakten
Blum-Gleisanschluss Dornbirn
Gleislänge alt: 210 Meter
Von Dornbirn via Wolfurt in die Welt: Blum transportiert mehr als ein Drittel seiner Produkte umweltfreundlich per Bahn zu seinen Kunden. Foto: Blum ANZEIGE
Verladekapazität: 16 Waggons = 32 Container pro Tag www.blum.com/sustainability
MOVINGIDEASFOR SUSTAINABILITY
Umweltfreundliche Transporte AlseinerderführendenHerstellervonMöbelbeschl gen setzenwirunsereIdeenfürNachhaltigkeitkonsequentum MitgelebterKreislaufwirtschaftschonenwirRessourcen WirnutzenerneuerbareEnergien Durchmehrgeschossige Geb ude grüne D cher und naturnahe Au enr ume reduzieren wir versiegelte Fl chen Unsere Produkte transportierenwiramliebstenperBahn Undwirselbst sindbewusstmitBusundRadunterwegs Mehr zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen unter www blum com/sustainability
Klimaschutz durch nachhaltige Energieformen
Ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft
Mehrgeschossiges Bauen und grüne D cher
Wir bei Blum fahren Bus und Rad
Stark für unsere Umwelt
Die Umweltwoche steht wieder im Zeichen des gemeinsamen Weiterdenkens. Unter dem Motto „Alltag weiter denken. Weil es die Umwelt wert ist.“ lädt sie dazu ein, Gewohntes zu hinterfragen und nachhaltige Wege im Alltag zu entdecken.
In Vorarlberg gibt es rund um die UmweltwochezahlreicheMöglichkeiten,aktiv zu werden. Gemeinden, Schulen, Institutionen und engagierte Menschen zeigen mit spannenden Aktionen und Projekten, wie Umweltbewusstsein kon-
Jede Veränderung beginnt im täglichen Tun. Als einziges Projekt seiner Art im DACHLI-Raum beeindruckt mich die Umweltwoche damit jedes Jahr aufs Neue.
Matthias Hendrickx-Fischer Projektleiter der Umweltwoche im Vorarlberger Gemeindeverband
Gemeinsam Gärtnern in Dornbirn.
kret gelebt werden kann. Es geht nicht umVerzicht,sondernumbewussteEntscheidungen:Wasbrauchenwir,umgut zuleben?
Neuist,dassbewährteFormatestärkerin die Gemeinden getragen werden. Das umweltVestival, bisher in Dornbirn beheimatet, wandert künftig jedes Jahr in eine andere Gemeinde und wird so zu einer Botschafterin der Umweltwoche. Der Vorarlberger Gemeindeverband stellt die Infrastruktur, die Gestaltung liegtbeiderjeweiligenGemeinde–regional und kreativ. Die Wertschöpfung bleibtvorOrt.AuchdasPlakatderUmweltwochewirdabsofortjährlichvoneiner anderen Schulklasse gestaltet.
Foto: L isa Ma this
Schüler(innen) überlegen, wie sie ihren Alltag umweltfreundlicher gestalten können,undbringendieseGedankenin Zeichnungenein.SowirddasPlakatbereits vor der Umweltwoche zu einem landesweiten Bewusstseinsbildungsprojekt.
DieUmweltwochezeigteindrucksvoll,was entsteht, wenn viele gemeinsam anpacken.SieschafftInspirationundAustausch undsetztjedesJahrneueImpulsefüreine lebenswerteZukunftinVorarlberg.
Daten & Fakten
• Datum: 30. Mai bis 7. Juni 2026
• Umweltveranstaltungen können jederzeit in den Kalender unter umweltv.at eingetragen werden
• Jede(r) kann mitmachen. Wie das geht, zeigen Videos und ein Leitfaden
• Alle Infos online auf umweltv.at/Umwelt/Umweltwoche
ANZEIGE
Mit dem neuen Tarif Strom Duo doppelt sparen. Jetzt wechseln!
Seit 1. April 2026 gelten neue Zeitfenster mit günstigeren Netzentgelten Mit Strom Duo profitieren Sie in der Sommerzeit doppelt: Sie sparen von 1. April bis 30. September täglich von 10 bis 16 Uhr bei den Netzentgelten und zusätzlich beim Energiepreis.
Jetzt einfach online auf Strom Duo wechseln: vkw.at/strom2026 oder telefonisch bestellen unter 05574 9010 Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr
#engagiert
→Kunst&Kultur →Soziales
→Umwelt →Sport&Vereine
→Jugend&Bildung →Baukultur
→Arbeitgeber
GELEBTESENGAGEMENT. FÜRUNSEREREGION.
GEMEINSAM GROSSES LEISTEN
Wir übernehmen Verantwortung dort, wo sie für die Zukunft zählt: für Kunstund Kultur,Soziales, Umwelt,Sport und Vereine,Jugend undBildung, Baukultursowie als Arbeitgeber.Wir fördern Talente, ermöglichen Höchstleistungen und schaffen Perspektiven.Soentsteht Mehrwert für eine Region, die verbindetund gemeinsamweiterwächst HypoVorarlberg–Ihrepersönliche Beratung in Vorarlberg, Wien,Graz, Wels, Salzburgund St.Gallen(CH) www.hypovbg.at/engagement