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DIE ZEITUNG FÜR LECH UND ZÜRS
Ausgabe 9 · 8. April 2022
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Ein Glücksfall für Lech
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DAS KLÖSTERLE
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LECHER BERGSOMMER
Kulturelles und sportliches Programm
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ERFOLGREICH
Profi-Skiläuferin Magdalena Egger im Porträt
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Foto: Monika Bischof
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FRÜHLINGSGEFÜHLE IN LECH ZÜRS
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Es werden Vorbereitungen für eine spannende Sommersaison getroffen.
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umsichtige Art immer für ein ansprechendes Layout und eine farblich passende Fotoauswahl gesorgt. Für mich heißt es nun erstmal, eine kreative Pause einzulegen. Ich werde sicher noch ein Konzert im Rahmen des Tanzcafé Arlberg besuchen und spätestens beim neuen Format „Impact Lech“ wieder vor Ort sein. Ich wünsche Ihnen in der Zwischenzeit alles Gute und viel Vergnügen in Lech Zürs.
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Die Wintersaison ist am Arlberg noch nicht zu Ende. Der ergiebige Schneefall in der letzten Woche erhöhte nochmals die Freude der Gäste an den bestens präparierten Pisten in Lech Zürs. Für mich ist die vorliegende Ausgabe der Arlbergzeitung die letzte für diese Wintersaison, die ich als Redakteurin gestaltet habe. Es war aufregend und spannend, so viele Menschen in Lech Zürs kennenzulernen und diese zu porträtieren. Ich habe mich bemüht, bei jeder Ausgabe eine möglichst stimmige Mischung aus Sport, Kultur und Kulinarik zu bieten. Für die Mithilfe meiner wunderbaren Kreativ-Assistentin Sandra Tiefenthaler bin ich sehr dankbar. Sie hat auf ihre
Herzlichst B Y M
Monika Bischof
INHALT Y M C
Termine im Winter 2021/22 Diese Events sollten Sie nicht verpassen 12
PAX – Hilfe für Ukraine Cornelia Rieser im Gespräch
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Ausblick auf den Sommer in Lech und Zürs
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Der große Verweigerer Literaricum Lech 2022
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Menschen aus Lech und Zürs Profi-Skifahrerin Magdalena Egger
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Wohin in Zürs, Lech, Oberlech und Zug Essen, Trinken, Einkaufen 21
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Serie: Facetten von Lech Buch „Lichtbilder“ von Bigit Heinrich
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Das Klösterle Gault Millau Newcomer des Jahres 2021 4
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Für die Bestellung weiterer Exemplare oder bei Fragen zu Ihrer Zustellung wenden Sie sich bitte direkt an Jonas Schwarzmann: Tel. 05572 501-309, jonas.schwarzmann@russmedia.com
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Bestellung und Lieferung:
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arlberg.at – die Zeitung für Lech und Zürs. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH. Redaktion: Monika Bischof (mag.monika.bischof@gmail.com). Layout: Nicol Metzler. Umsetzung: Sandra Tiefenthaler. Fotos: Lech Zürs Tourismus – Dietmar Hurnaus (Titelbild), Monika Bischof, Joe Fletcher, Christian Kain, Gemeindearchiv Lech (Felix Weishäupl, Luftbildaufnahmen Winter), Rudolf Zündel (VN – Vorarlberger Landesbibliothek), Herbert Marent – Privatbesitz, Susanne Werding, Pertramer, Martin Mischkulnig, Lech Zürs Tourismus (Hanno Mackowitz, Daniel Zangerl, Christoph Schöch, Dietmar Hurnaus), Stiplovsek. Anzeigenberatung: Mathias Netzer-Raich, 0676 88005 370, mathias.raich@russmedia.com. Die erste Sommerausgabeerscheintam Freitag, 8. Juli 2022.
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Impressum
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Foto: Joe Fletcher
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Ethel Hoon und Jakob Zeller kochen im Klösterle.
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ESSEN IST EINE SPRACHE, DIE ALLE SPRECHEN UND VERSTEHEN
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Das Klösterle in Zug wurde von Gault Millau zum Newcomer des Jahres 2021 gewählt. Und das völlig zu Recht. Es entpuppt sich als Glücksfall für Lech.
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Informationen
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Restaurant Klösterle Zug 27, 6764 Lech Tel. 05583 3190 www.restaurant-kloesterle.at
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LECH, ZUG: Von Zentrum von Lech kommend, gelangt man nach einer Stunde Fußweg zur letzten Absperrung in Zug, wo nur noch Wanderer weiterkommen. Oder man fährt mit dem regelmäßig verkehrenden Linienbus dorthin. Dort steht, idyllisch gelegen, das Restaurant Klösterle, ein historisches Walserhaus aus dem 17. Jahrhundert. Rein äußerlich hat es die vergangenen Jahrhunderte unbeschadet überstanden, im Inneren wurde es durch die beiden Gastgeber Katia und Gerold Schneider in dem ihnen eigenen, unnachahmlichen Stil gestaltet. Es wirkt unprätentiös, schlicht, klar und stilvoll – wie auch ihr Almhof Schneider, die Allmeinde Commongrounds in Lech sowie der neue Kunstraum Zug. Und auch die Freundlichkeit des Personals fällt dem Besucher schon beim Betreten des Restaurants auf. Im Klösterle wird Gastgeben in seiner höchsten
Form geboten. „Es ist nie ganz leicht, Liebgewordenes über Bord zu werfen. Über Jahrzehnte war das Klösterle mit herzhaftem Essen und musikalischer Untermalung verbunden. Als wir das Klösterle von meiner Mutter, die es entdeckt und liebevollst aufgezogen hatte, übernommen haben, fanden wir, es wäre Zeit für etwas Neues“, erzählt Gerold Schneider. „Begonnen hat die Veränderung bereits mit Milena Broger, die mittlerweile ihr eigenes Restaurant, das Weiss in Bregenz, führt. Mit Jakob & Ethel hat das Klösterle in unseren Augen kulinarisch seine Bestimmung und Jakobs und Ethels Küche selbst ein Zuhause gefunden.“ Aus dem, was die beiden Kochprofis an – oft unbekanntem – Nahr- und Schmackhaftem vor Ort finden und für den Winter haltbar machen, und den Produkten, die sie in unglaublich akribischer Recherche gesucht und gefunden haben, ist eine Kü-
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Fotos: Christian Kain
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NATURNAHE KÜCHE Der Südtiroler Jakob Zeller und die aus Singapur stammende Ethel Hoon haben sich in Magnus Nilssons legendärem Fäviken in Nordschweden kennengelernt. Einiges haben sie von dort mitgebracht. Beeren, Kräuter, Wurzeln und Pilze werden gesammelt und in weiterer Fol-
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ZUSAMMENARBEIT ERWÜNSCHT Geblieben bei aller Veränderung sind die Atmosphäre und der unvergleichliche Charme dieses wunderbaren alten Hauses, in die sich diese Küche so selbstverständlich einfügt. „Die Auszeichnung als Newcomer of The Year freut uns sehr: Sie belohnt den Mut zur Veränderung und sagt gleichzeitig zu Recht, dass wir uns erst ganz am Anfang befinden“, betonen Katia und Gerold Schneider. „Für die Zukunft würden wir uns wünschen, vor allem in den Sommern, mit den Landwirten und Bauern im Zugertal gemeinsam möglichst viele eigene Produkte erzeugen und diese nicht nur im Klösterle anbieten zu können.“
ge eingelegt, eingeweckt, gekocht oder fermentiert. Es ist den beiden Köchen ein Anliegen, naturnah zu kochen, aber sich auch von der fleischlastigen Küche der Alpen abzuheben. „Herkunft braucht Zukunft, rustikal und herzhaft wird bei uns leicht und frisch“, betonen Ethel Hoon und Jakob Zeller. „Als ein an Produkten ausgerichtetes Restaurant sind wir dankbar für die Produzenten und Bauern, die wir in unserer Nähe haben und mit denen wir direkt arbeiten können: von Gemüse, über Fleisch bis zu Milchprodukten. Der Dialog mit ihnen ist jeweils eine Chance zu lernen, sich zu verbessern und die besten Produkte zu verwenden, die wir finden können. Das schlägt sich direkt in unseren Gerichten nieder und in der Art, wie wir diese reichen. Essen ist eine Sprache, die wir alle sprechen und verstehen, wie das Vergnügen, ein gutes Mahl in guter Gesellschaft zu teilen.“ Das Gastronomen-Paar möchte zu den elementaren Bestandteilen eines Mahls zurückkehren, die im Teilen von Zeit, Geselligkeit und Essen besteht. So präsentiert die Karte viele kleine Gerichte, die zum Teilen einladen. Auch nach mehreren Gängen kommt keine Schwere auf – im Gegenteil: Die kulinarischen Kreationen wirken durch ein Feuerwerk an Aromen höchst belebend.
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che entstanden, die überraschend und vollkommen eigenständig ist, nämlich Fine Dining, ohne jemals kompliziert zu sein, „Family-Style-Essen, ohne einfach nur Wirtshausküche zu sein“.
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DEM GEFÜHL DER HILFLOSIGKEIT ETWAS ENTGEGENSETZEN
Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser.
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Cornelia Rieser hat mit der Initiative PAX ein aktives Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität gesetzt. Die Resonanz ist überwältigend.
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LECH: Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser fühlte sich angesichts der brutalen Invasion der russischen Armee in die Ukraine macht- und hilflos. Ein Gefühl, das sie mit vielen anderen Menschen teilt. So entstand bei der engagierten Lecherin die Idee, mit PAX eine Initiative zu starten, die Gastfreundschaft und Spendenbereitschaft kombiniert. Über die vielen teilnehmenden Betriebe und die zahlreichen Ideen zur Unterstützung dieser humanitären Aktion in Lech Zürs ist sie überrascht. Offenkundig hat die aktuelle Situation in der Ukraine bei vielen Menschen zu einer tiefen Betroffenheit geführt.
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Was ist PAX und wer sind die Initiatoren dahinter?
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Cornelia Rieser: Der Wunsch nach Frieden ist plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr in Europa und kein abstrakter Wunsch mehr. Das Einstehen für Menschlichkeit wurde vom Bedürfnis, einen Beitrag zu leisten, begleitet. Ein Beitrag, der aus vielen Einzelteilen besteht und in Summe ein großer Solidaritätsbeitrag für die Menschen in der Kriegsregion mit ihrem unsäglichen Leid, das ihnen widerfährt, darstellt. Pax entstand bei mir als Idee und ist nun eine Initiative der Gemeinde Lech gemeinsam mit Lech Zürs Tourismus. Das erklärte Ziel dieser Aktion ist es, ein Netz der Gastfreundschaft über unser Dorf zu spannen und gleichzeitig Spenden zu sammeln.
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Was steckt hinter der Idee und was ist das Ziel von PAX? Cornelia Rieser: PAX ist das lateinische Wort für Frieden. Bei uns in der Gastlichkeit ist PAX auch ein sehr häufiger Begriff für Personen. Die Idee war nun, viele Personen zu verbinden, ins Tun zu bringen und so als Dorf einen gemeinsamen Beitrag zu leisten. Es heißt ja so schön, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das merkt man hier gerade besonders. Aus welchem Grund entstand diese Idee und Initiative konkret von Ihnen? Cornelia Rieser: Das ist ganz einfach zu beantworten. Ich habe mich hilflos gefühlt. Das erste Mal an diesem Morgen, als klar war, dass wir in Europa Krieg haben. Dieser ungläubige Blick auf die Nachrichten. In die Zeitung. Und die Fragen meiner neunjährigen Tochter. „Mama, was können wir dagegen tun?“ Die Antowort: „Ich weiß es nicht.“ Pure Hilflosigkeit. Mir ist auch bewusst, dass ich diese Hilflosigkeit teile. Mit vielen Menschen in Lech, in Österreich, in Europa und auf der ganzen Welt. Mein Einflussbereich liegt nun mal in unserem Dorf. Immerhin bin ich hier Vizebürgermeisterin. Und es gibt Augenblicke, in denen eine Position als solche hilfreich ist, um etwas bewegen zu können. Das wollte ich nützen.
Wer beteiligt sich an dieser Aktion und auf welche Weise? Wie sieht die Resonanz im Dorf im Allgemeinen aus? Cornelia Rieser: Wir haben eine unglaubliche Beteiligung erlebt. Mehr als 60 Institutionen, Betriebe, Personen beteiligen sich in unterschiedlichsten kreativsten Formen an der Aktion. Es ging ja nicht darum, einfach nur zu spenden, sondern dieser Hilflosigkeit mit Tun zu begegnen. Es wäre unfair, hier einzelne Teilnehmer zu nennen, weil jeder Beitrag von einem großen persönlichen Engagement getragen ist. Das Programm reicht von zahlreichen Genussveranstaltungen bis hin zu einem Charity-Lauf der Schüler, einem Skirennen am Weltcuphang, einem Abend im Zeichen des Lichts und des Glücks bis hin zu einer Friedensmesse. Ich bin überwältigt, wie bunt und vielfältig die Ideen sind. Was bedeutet so eine Initiative für die Orte Lech Zürs? Cornelia Rieser: Ich denke mir, dem Gefühl der Hilflosigkeit etwas entgegensetzen zu können, macht uns stärker – und zwar als Gemeinschaft und jeden Einzelnen. Diese Aktion zeigt zudem auf, wie schon mehrfach in der Vergangenheit, dass der Zusammenhalt in Lech Zürs gegeben ist, wenn es darauf ankommt. Und was mich persönlich betrifft, ist: eine tiefe Dankbarkeit dafür, hier leben zu dürfen.
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Veranstaltungen im Literatursalon Sonnenburg
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Martin Baltscheit
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20. April, 21 Uhr Ein Abend mit Martin Baltscheit
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„Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“
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Lesen und schreiben? Wer muss den sowas können? Der große starke Löwe auf jeden Fall nicht. Zumindest so lange nicht, bis er einen Liebesbrief an die schöne Löwin schicken möchte. Wie gut, dass ihm da die anderen Tiere helfen können – auch wenn deren Briefe dann nicht ganz so ausfallen wie geplant…
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An diesem Abend lässt Martin Baltscheit uns einen Schulterblick auf seine Arbeit werfen, erzählt von der Liebe, dem Leid und der Kunst der Bilderbücher.
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Für Liebhaber guter Geschichten und alle, die vielleicht selbst mal ein Bilderbuch schreiben wollen.
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Foto: Lech Zürs Tourismus – Christoph Schöch
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DER GROSSE VERWEIGERER
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Elke Heidenreich widmet sich in ihrer Eröffnungsrede beim diesjährigen Literaricum Lech ganz dem Protagonisten Bartleby, dem Schreiber, von Herman Melville.
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Elke Heidenreich.
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LECH: Beim diesjährigen Literaricum Lech steht der Roman von Herman Melville „Bartleby, der Schreiber“ ganz zentral. Bartleby ist der erste Antiheld der modernen Literaturgeschichte – eine kafkaeske Gestalt, bevor Kafka selbst sie erfunden hatte. Mit dem tieftraurigen, sanftmütigen Bartleby schuf Herman Melville eine Figur, die weltberühmt wurde und trotzdem bis heute Rätsel aufgibt. Was Bartleby nicht möchte – nicht schreiben, nicht arbeiten und nicht einmal essen –, das wird sehr rasch deutlich. „Auf meine Anzeige hin stand eines Morgens ein regloser junger Mensch auf der Schwelle meiner Kanzlei, denn es war Sommer, und die Tür stand offen. Ich sehe die Gestalt noch vor mir – farblos ordentlich, mitleiderregend anständig, rettungslos verlassen! Es war Bartleby,“ beschreibt
sein Arbeitgeber, ein gutmütiger und ehrgeizloser Notar, aus dessen Sicht die Geschichte von Bartleby erzählt wird. Unzählige Philosophen haben sich an Bartleby abgearbeitet und an seiner berühmten Widerstandsformel, die im englischen Original lautet: „I would prefer not to.“ Giorgio Agamben sieht in Bartleby ein Sinnbild dafür, wie man sich Autorität, Herrschaft und Recht passiv und doch effektiv widersetzt, Slavoj Žižek hingegen findet, Bartleby könne keiner Fliege etwas zuleide tun. Genau das mache seine Präsenz so unerträglich. In Bild und Schrift zeigt sich, dass Melvilles 1853 zum ersten Mal veröffentlichter Text in unserer kapitalismuserschöpften Gegenwart noch immer aktuell bleibt. Nachdem der nüchterne Notar im protokollartigen Stil das Schicksal seines Schrei-
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Literaricum 2022
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Donnerstag, 14. 7. 2022, 18 Uhr: Eröffnung mit Elke Heidenreich, Michael Köhlmeier und Nicola Steiner Elke Heidenreich über ihre Faszination von „Bartleby, der Schreiber“; Musik-Begleitung: Marc-Aurel Floros (Piano)
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Freitag, 15. 7. 2022, 10 Uhr: Lesung aus „Bartleby, der Schreiber“ Der Schauspieler Thomas Sarbacher liest „Bartleby, der Schreiber“ in voller Länge. Freitag, 15. 7. 2022, 15 Uhr: Bartlebys Allgegenwart Der deutsche Schriftsteller und Joseph-Breitbach-Preisträger KarlHeinz Ott im Gespräch mit Nicola Steiner über die Rezeption von „Bartleby, der Schreiber“.
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Samstag, 16. 7. 2022, 10 Uhr: Die Blüte des nackten Körpers. Altägyptische Liebesgedichte Lesung und Gespräch mit Raoul Schrott über die früheste moderne Liebeslyrik und die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Literatur.
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Samstag, 16. 7. 2022, 15 Uhr: Werkstatt-Gespräch zwischen dem Übersetzer Ulrich Blumenbach und Nicola Steiner über die Kunst des Übersetzens und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen „Der bleiche König“ von David Foster Wallace und „Bartleby, der Schreiber“.
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Samstag, 16. 7. 2022, 17.30 Uhr: Die Kraft des Absurden Frank Witzel im Gespräch mit Katharina Teutsch über das Absurde, den Verzicht, das Zögern in seinem Werk und darüber, welche Rolle Melvilles „Bartleby, der Schreiber“ dabei spielt.
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Elke Heidenreich: Mich macht zunehmend wütend, dass wir immerzu glücklich sein sollen – Tee soll uns froh machen, Kosmetik, Klamotten, sogar unser Haarshampoo. Der ganze Konsum ist auf Selbstoptimierung ausgelegt. Da tut es gut, mal zu sagen: ich möchte lieber nicht, ich will jetzt einfach nur à la Loriot hier sitzen und mich gerade mal nicht optimieren! Verweigerung im Kleinen.
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Würde man die Figur des Bartleby nach heutigen Kriterien der Psychiatrie beurteilen, wäre er wohl dem Autismus-Spektrum zuzuordnen. Können Sie beurteilen, aus welchen Gründen seine Verweigerungshaltung entstand?
Inwieweit finden Sie für sich persönlich in dem Roman „Bartleby, der Schreiber“ persönliche Berührungspunkte?
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Elke Heidenreich: In einer Zeit, in der uns Impfverweigerer so zu schaffen machen, ist ein konsequenter NeinSager heikel. Ich sehe Bartleby aber gar nicht als Nonkonformisten, sondern als einen zutiefst einsamen, verstörten Menschen, der jeden Sinn in Tun und Leben verloren hat. Eher tragisch als unbeugsam also.
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Bartleby wurde durch seine Arbeitsverweigerung zu einem Schutzheiligen der Non-Konformisten. Sehen Sie ihn als tragischen Anti-Helden oder eher als unbeugsamen Amerikaner?
Elke Heidenreich: Eine Verweigerungshaltung ab und zu kann vielleicht ganz gut tun, um dem Einerlei zu entkommen. Das heißt, man muss nicht alles mitmachen, was einem angedient wird. Das ist aber eine feine Balance, die es einzuhalten gilt zwischen den Pflichten, einem gewissen Funktionieren, und doch der Selbsterhaltung und des eigenen Willens. Nicht ganz leicht.
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Elke Heidenreich: Man muss sich schon trauen, zu allen Anmutungen zu sagen „ich möchte lieber nicht!“ Er traut sich, Bartleby verweigert sich komplett, aber letztlich verweigert er sich damit ganz und gar dem Leben selbst, und da wird die Sache dann schon wieder kritisch. Ab und zu Nein zu sagen ist vielleicht ganz gesund, aber immer – das führt ins Nichts.
Der Roman ist zu Beginn der Industrialisierung situiert. Die Leblosigkeit am Arbeitsplatz von Bartleby entspricht auch den realen und gesellschaftlichen Mauern in dieser Zeit – was durch die unterschiedlichen Protagonisten auch jeweils verdeutlicht wird. Welcher Bezug kann zur aktuellen Situation im Arbeitsleben hergestellt werden?
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Frau Heidenreich, Bartleby ist einer der interessantesten Charaktere der Literaturszene des 19. Jahrhunderts. Woraus resultiert die anhaltende Faszination für diesen Protagonisten?
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Die Eröffnungsrede beim diesjährigen Literaricum wird von Elke Heidenreich, Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Moderatorin, Journalistin, OpernLibrettistin und Literaturvermittlerin, zur Aktualität der Figur des Bartleby gehalten.
Elke Heidenreich: Wir wissen, dass er, ehe er in diese Anwaltskanzlei kam, in einem Dead Letter Office arbeitete, also einer Sammelstelle für nicht zustellbare Briefe. Das muss etwas tief Verstörendes gehabt haben, es hat ihn wohl mit Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit infiziert. Er wird uns aber auch als bleich, stumm, mechanisch geschildert – eine psychische Störung liegt meiner Meinung nach eher vor als die Idee, er könnte ein störendes Rädchen im funktionierenden Getriebe sein wollen. Er kann nicht anders.
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bers Bartleby erzählt hat, lässt er sich zu dem klagenden Ausruf hinreißen: „Ach, Bartleby! Ach, Menschsein!“ Bis heute dürften viele Leser voll Mitgefühl einstimmen.
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SERIE „LICHTBILDER“
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... aus dem Buch „Lichtbilder“ von Birgit Heinrich. „Lichtbilder“ widmet sich in 101 Fotografien, die in der Zeit von 1900 bis 2000 entstanden sind, mit jeweils einer Fotografie einem einzelnen Jahr.
Erhältlich im Lechmuseum, Lech Zürs Tourismus, im Servicecenter Lech oder unter www. lechmuseum.at/museumsshop/publikationen
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LECH: Die Gemeindearchivarin Birgit Heinrich hat ein leicht zu lesendes, aber dennoch informatives Buch, das die vielen Facetten aufzeigt, veröffentlicht.
Lichtbilder. 101 Fotogeschichten aus Lech Sonderband Lechschriften. Eine Reihe des Lechmuseums und Gemeindearchivs Lech, Lech 2019, 141 Seiten, in Deutsch und Englisch, Hardcover, ISBN 978-3-9503026-5-3;
Schneemengen bedecken die Gräber am Lecher Friedhof, um 1975
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LECH: Nur die Spitzen der Grabkreuze ragten am Lecher Friedhof, wenn überhaupt, noch aus dem Schnee hervor. In schneereichen Jahren kann es durchaus vorkommen, dass das Grab der eigenen Verwandten erst nach der Schneeschmelze wieder zugänglich ist.
LECH: Wie auf einem Tablett präsentierte sich die Pfarrkirche St. Nikolas in Lech beim Aushub für die Tiefgarage Anger im Jahr 1974/75. Im darauffolgenden Schuljahr wurde die auf der Tiefgarage erbaute Hauptschule eröffnet. Fortan mussten die Lecher Schüler nach Beendigung der Volksschule ihr Heimatdorf nicht mehr für den Schulbesuch verlassen. Das erste Weihnachtsfest in der neu erbauten Lecher Pfarrkirche wurde im Jahr 1975 gefeiert.
Foto: Rudolf Zündel, VN – Vorarlberger Landesbibliothek
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Foto: Gemeindearchiv Lech
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Dorfzentrum Lech mit Aushub für die Tiefgarage Anger, Winter 1973
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Foto: Felix Weishäupl – Gemeindearchiv Lech
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Kunstschnee auf der Schlegelkopfpiste, Dezember 1983
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LECH: Als 1973 die erste Schneekanone am Schlegelkopf in Betrieb ging, war dies nicht nur für Lech eine Neuheit, sondern auch für Österreich. 1977 wurde am unteren Drittel des Schlegelkopfes eine Schneeanlage mit sechs Hydranten installiert. Die erste Bauetappe der Großbeschneiungsanlage am Schlegelkopf mit unterirdischer Pump-, Kompressor- und Trafostation erfolgte 1982. So war es möglich, die Schlegelkopfpiste in wenigen Tagen bis zur Hälfte hinauf zu beschneien.
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Foto: Gemeindearchiv Lech
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LECH: Bis im Jahr 1995 erfolgte die Belieferung der Betriebe und Häuser in Oberlech im Winter mittels Überschneefahrzeugen. Bis zu 26 Skidoos, Raupenfahrzeuge und Pistenmaschinen waren damals täglich im Einsatz, um etwa Reisegepäck, Skiausrüstung oder Lebensmittel zu transportieren. Die Idee eines unterirdischen Tunnels wurde bereits in den 1980er-Jahren diskutiert. Im Dezember 1995 erfolgte erstmals die unterirdische Versorgung der Häuser über das neu erbaute Tunnelsystem Oberlech.
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LECH: Lange Zeit ging die Forschung davon aus, dass der Vorgängerbau der Pfarrkirche St. Nikolaus als spätromanisches Gotteshaus im ausgehenden 13. Jahrhundert entstanden wäre. Im Zuge der Kirchenrestaurierung in den Jahren von 1984 bis 1987 stieß man im Bereich der Fundamente der romanischen Kirche jedoch auf zweifelsfrei ältere Mauerreste. Nachdem diese nicht weiter untersucht wurden, herrscht Unklarheit über das Erbauungsjahr des ersten Gotteshauses in Lech, welches jedenfalls von 1300 errichtet wurde.
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Luftbildaufnahme der Parzelle Oberlech, Winter 1992
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Foto: Luftbildaufnahmen Winter – Gemeindearchiv Lech
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Restaurierung der Pfarrkirche St. Nikolaus, September 1984
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LECH: Die Wintersaison 1998/99 war lang, schneereich und geprägt von innerörtlichen Straßensperren. An insgesamt 15 Tagen war Lech in diesem „Jahrhundertwinter“ von der Außenwelt abgeschnitten. Gefordert waren besonders die Mitarbeiter der Lawinen- und Sprengkommissionen. Sie sorgten dafür, dass trotz der außergewöhnlich ergiebigen Niederschläge keine Lawinenopfer zu verzeichnen waren.
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Foto: Herbert Marent – Privatbesitz
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Personen beim Abschöpfen des Schnees vom Dach des Schulzentrums, Februar 1999
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Foto: Susanne Werding
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DER LÖWE IM ZENTRUM DES GESCHEHENS SAMSTAG, 16., UND SONNTAG, 17. APRIL: „Der Löwe kann nicht schreiben, aber das stört den Löwen nicht, denn er kann brüllen und Zähne zeigen und mehr braucht so ein Löwe nicht …“, so beginnt Martin Baltscheits erfolgreichstes Bilderbuch und die daraus entstandene Bilderbuchserie. Der erfolgreiche Kinderbuchautor ist am 16. April um 17 Uhr mit einer Lesung für die ganze Familie zu „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ im Hotel Sonnenburg zu Gast. Bei einem weiteren Termin am 20. April um 21 Uhr für Erwachsene lässt der bekannte Autor die Gäste einen Schulterblick über seine Arbeit werfen. Dabei erzählt er von der Liebe, dem Leid und der Kunst der Bilderbücher. Diese Veranstaltung ist vor allem Liebhabern von guten Geschichten und denjenigen, die vielleicht einmal selber ein Bilderbuch schreiben wollen, gewidmet.
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ANREGUNG ZUM LESENLERNEN Martin Baltscheit, geboren 1965 in Düsseldorf, ist Autor, Illustrator, Sprecher und Regisseur. Sein Bilderbuch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ ist eine echte Erfolgsgeschichte. Lesen und schreiben? Wer muss den sowas können? Der große starke Löwe auf jeden Fall nicht. Zumindest so lange nicht, bis er einen Liebesbrief an die schöne Löwin schicken möchte. Wie gut, dass ihm da die anderen Tiere helfen können – auch wenn deren Briefe dann nicht ganz so ausfallen wie ursprünglich geplant. „Eine sehr schräge, sehr witzige und sehr überzeugende Geschichte, mit der man Kindern die Notwendigkeit vermitteln kann, Lesen und Schreiben zu lernen“, ist Annabell Weber, Pressereferentin beim Hotel Sonnenburg, überzeugt.
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Martin Baltscheit zählt zu den wichtigsten deutschen Kinderbuchautoren und wurde 2011 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Nach Anfängen als Comiczeichner, die ihm 1996 eine Nominierung für den Max und MoritzPreis als »Bester deutscher Comiczeichner« einbrachten, avancierte Martin Baltscheit zu einem der renommiertesten deutschen Kinderbuchautoren und -illustratoren. Sein „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ wurde im Verlag Beltz & Gelberg publiziert und gilt heute als moderner Bilderbuchklassiker, der einige Fortsetzungen erlebt hat. Vor elf Jahren wurde sein Bilderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“, ebenfalls bei Beltz & Gelberg veröffentlicht, mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämiert. Neben Büchern schreibt Martin Baltscheit regelmäßig für das Theater und
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arlberg.at :: Die Zeitung für Lech und Zürs
wurde 2010 für das Stück „Die besseren Wälder“ mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis bedacht. 2014 wurde er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels als »Lesekünstler des Jahres« ausgezeichnet, vor vier Jahren erhielt er den Deutschen Kinderhörspielpreis des MDR für „Krähe und Bär“. Auch sein filmisches Schaffen ist preisgekrönt: 2014 gewann sein Film „Die Nacht des Elefanten“ den Deutschen Kurzfilmpreis, 2018 wählte der Verband deutscher Filmkritiker „Nur ein Tag“ zum besten Kinderfilm. Der vielseitige Autor lebt mit seiner Familie in Düsseldorf. Reservierung erbeten, entweder direkt an der Rezeption oder unter events@sonnenburg.at. Der Eintritt ist frei.
WELTLITERATUR IM FOKUS DONNERSTAG, 14., BIS SONNTAG, 17. JULI: Das Geschichtenerzählen ist eine jahrtausendealte Tradition. Ob als Gedicht, Roman oder Gesang – die Schönheit der Sprache fasziniert und berührt die Menschheit bis heute. Literatur entführt in fremde Welten, erzählt von vergangenen Epochen, ist gleichzeitig Unterhaltung und Bildung. Das Literaricum Lech, das heuer vom 14. bis 17. Juli 2022 stattfindet, fühlt sich dieser Tradition verpflichtet und lädt jährlich namhafte Personen zum Austausch über Literatur ein. Initiiert von Raoul Schrott und Michael Köhlmeier, kuratiert von Nicola Steiner, steht immer ein Klassiker der Weltliteratur zentral, der aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet wird. In diesem Jahr ist es Hermann Melvilles „Bartleby, der Schreiber“, dessen Protagonist den einprägsamen Satz „Ich möchte lieber nicht“ zu seinem Lebensmotto macht. Hierzu finden Lesungen und Gespräche mit Karl-Heinz Ott, Frank Witzel und Thomas Sarbacher sowie ein Werkstattgespräch über die Kunst des Übersetzens mit Ulrich Blumenbach statt. Außerdem präsentiert Raoul Schrott eine Reise durch die früheste moderne Liebeslyrik. PREISVERLEIHUNG Im Rahmen des nunmehr zweiten Literaricums Lech wird erstmals der „Poeta Laureatus“ vergeben. Das Amt des „Poeta Laureatus“ steht in einer langen Tradition. Schon in der Antike wurde am Ende eines Dichterwettstreits einem Poeten die „Dichterkrone“ aufgesetzt. In Großbritannien gibt es heute noch das Amt des „Poet Laureate“ und der Auftritt von Amanda Gorman bei der Amtseinführung von Joe Biden hat gezeigt, welche Strahlkaft die Lyrik bis heute besitzt. In diesem Sinn wird in Zukunft jedes Jahr eine Lyrikerin oder ein Lyriker anlässlich des Literaricums Lech mit einem „Poeta Laureatus“ ausgezeichnet, das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Im Gegenzug dazu soll der Gewinner beziehungsweise die Gewinnerin das aktuelle Zeitgeschehen ein Jahr lang mit Gedichten begleiten, die in regelmäßigen Abständen publiziert werden.
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Samstag, 16. April 2022
Foto: Pertramer
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Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!
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Das Zusammenspiel zwischen
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Samstag, 16. April 2022 Tanzcafé Arlberg: Folkshilfe
Martin Baltscheit liest aus seinem Kinderbuch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“. Für Kinder ab 5 Jahren um 17 Uhr im Hotel Sonnenburg in Oberlech.
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Erleben Sie einen kraftvollen Mix aus House, Techno, Brazil & Breakbeats mit dem FM4-DJ und Showman Kristian Davidek und Schlagzeuger Daniel Schreiber ab 14 Uhr in der Balmalp in Zug.
Samstag, 16. April 2022 Lesung für Kinder
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In ihrem gemeinsamen Projekt widmen sich die Sängerin und der Gitarrist der Kunst des Duos und bilden ein harmonisches gemein-
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Deutschlands erfolgreichstes Rock‘n‘Roll-Quintett Boppin‘B steht ab 15.30 Uhr im BoutiqueHotel Schmelzhof in Lech im Rahmen des Tanzcafé Arlberg auf der Bühne.
Sonntag, 10. April 2022 Tanzcafé Arlberg: Art of the Duo: Patrizia Ferrara & Martin Spitzer Duo
Sonntag, 10. April 2022 Tanzcafé Arlberg: Davidecks & Drums
Quetschnsynth, Gitarre und Schlagzeug schafft den unverkennbaren Sound von folkshilfe. Ihr neues Album „Sing“ präsentieren sie ab 14 Uhr auf der Rud-Alpe.
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Freitag, 8. April 2022 Tanzcafé Arlberg: Boppin‘B
Der Hot Pants Road Club hat sich als Funk- und Soul-Act der obersten Güteklasse in und außerhalb von Österreich etabliert. Zu hören ist die Band ab 14 Uhr im Hotel Edelweiss in Zürs.
sames Ganzes. Der Jazzbrunch mit dem exquisiten Duo findet ab 12 Uhr im Hotel Kristiania in Lech statt.
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Eine einzigartige Weinverkostung mit Winzern aus Österreich können Sie in den Gondeln des Auenfeldjets genießen. Informationen erhalten Sie unter sekretariat@bergbahnen-lech.at
Samstag, 9. April 2022 Tanzcafé Arlberg: Hot Pants Road Club
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Freitag, 8. April 2022 Weingondeln am Arlberg
Hinweis: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regeln.
Weitere Informationen zu den kommenden Veranstaltungen finden Sie unter dem Register „Kultur & Lifestyle“ auf www.lechzuers.com Lech Zürs Tourismus, Dorf 2, 6764 Lech am Arlberg, Tel.: +43 (0)5583 2161-0, Fax +43 (0)5583 2161-238, info@lechzuers.com
Im Museum bei der Bergstation Rüfikopfbahn lassen sich die zahlreichen Erfolge und Innovationen der weltbekannten Skimarke noch einmal erleben.
Der kulinarische Tipp, wenn es um Romantik bei Kerzenschein und offenem Kamin, Fondue und ausgelesenen Weinen geht!
Auf der 1,2 Kilometer langen Strecke kommen Rodelfans täglich von 9 bis 21 Uhr in den Genuss eines rasanten Abenteuers.
Das Angebot gilt bei entsprechender Schneelage und Witterung sowie mit gesetzlichen/behördlichen Vorgaben über die gesamte Saison.
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Whisky-Liebhaber erkunden im Schlegelkopf Restaurant die Welt der edlen Tropfen.
Montag bis Sonntag, 9 bis 21 Uhr Rodelbahn Bergbahn Oberlech
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Dienstag, 15.30 Uhr Whisky-Verkostung
Dienstag u. Donnerstag, 19.30 Uhr Romantischer Hütten-GenussAbend auf der Rud-Alpe
Alle Informationen und Anmeldung auf www.wintertainment.at
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Ein einzigartiges Erlebnis mit Helikopterflug und atemberaubender Abfahrt in das Seitental Zug bei Lech.
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Der Besuch bei Europas höchster Hochlandrinderzucht inklusive Fütterung ist besonderes Entertainment für die ganze Familie.
Aufgrund der beschränkten Teilnehmeranzahl wird um Anmeldung gebeten.
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Täglich, 9 bis 16 Uhr Kästle Mountain Museum
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Donnerstag, 14.45 Uhr Schottenhofbesichtigung
Montag bis Freitag Heliskiing & Heliboarding
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Auf 2.350 Metern genießen Gäste ein exquisites Fondue Chinoise im Panoramarestaurant Rüfikopf.
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Frühstart hinab vom Muggengrat mit spannenden Erzählungen eines Fachmanns des örtlichen Liftbetriebs.
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Die Ausstellung bei der Bergstation Flexenbahn bietet faszinierende Begegnungen mit den Pionieren und SkiStars des Arlbergs.
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Freitag, 18 Uhr Fondue-Abend am Rüfikopf
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Donnerstag, 7.45 Uhr Frühstart Zürser Täli
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Täglich, 9 bis 16 Uhr HALL of FAME
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>> WOCHENPROGRAMM WINTERTAINMENT
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FAKE NEWS ENTGEGENTRETEN
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Beim erstmals stattfindenden Symposion „Impact Lech“ steht unter dem Motto „Fakten schaffen, Meinung bilden“ das Thema Energiekompetenz zentral.
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zu präsentieren und zu LECH: „Welche Auswirdiskutieren. „Die Menschkungen – welchen Impact heit braucht permanent – haben aktuellste wissenneue Ideen und kreative schaftliche Erkenntnisse Innovationen. Und auch für unser tägliches Leben, die kleinen und kleinsten für unsere Arbeit, für unProbleme unseres tägsere Gesellschaft?“ Diese lichen Alltags rufen nach Frage stellen sich Lech Lösungen. Ob im Kleinen Zürs Tourismus und Univ. oder im Großen, ob im Prof. Markus HengstschläPrivatleben oder in der ger beim „Impact Lech“ Berufswelt, jeder Mensch – einer neuen Veranstalkann zur Entwicklung tung, die in die Fußstapvon Lösungen beitragen,“ fen des Medicinicums ist Markus Hengstschlätritt und über die Jahre ger überzeugt. Voraussukzessive als Kongress setzungen dafür sind für ein breites Publikum erihn der entsprechende reichen will. Das überErwerb von Wissen und geordnete Motto lautet das Aneignen notwendihierbei „Fakten schaffen, ger Kompetenzen. Die ReMeinung bilden“. Beim Markus Hengstschläger zeichnet als wissenschatflicher Leiter für das Symlevanz dieses Wissens für erstmals stattfindenden posion „Impact Lech“ verantwortlich. Foto: Bioethikkommisson das gegenwärtige und zuSymposion vom 9. bis 12. künftige Leben soll beleuchtet und es das Ziel, den Teilnehmern durch Juni 2022 steht das Themenfeld Endie damit verbundenen ethischen, Fakten jenen Unterschied zu bieten, ergiekompetenz ganz zentral. Zu diegesellschaftlichen, ökonomischen der Menschen zum Mitmachen befäsem Leitthema treffen Wissenschaftoder politischen Pros und Contras higt und motiviert“, erläutert Markus ler wie etwa Bildungspsychologin sollen im Rahmen des Symposions Hengstschläger. Der Genetiker an Christiane Spiel, Psychiaterin Adel„Impact“ diskutiert werden. „Letztder Medizinischen Universität Wien heid Kastner, die mit ihrem neuesten endlich geht es darum, durch Fakten ist stellvertretender Vorsitzender der Buch „Dummheit“ für Furore gesorgt den Unterschied zu bieten, der Menösterreichischen Bioethikkommissihat, und Professorin Helga Krompschen zum Mitmachen empowert. on beim Bundeskanzleramt, UniverKolb auf Top-Manager. Dazu zählen Menschen, die mitmachen, erzeugen sitätsrat der Johannes-Kepler-Uniunter anderem die CEOs Wolfgang Impact“, so der renommierte Wisversität Linz und wissenschaftlicher Hesoun (Siemens Österreich), Dr. senschaftler. Leiter des Think Tanks „Academia Günther Ofner vom Flughafen Wien Superior“. Der Ö1-Moderator schrieb und Mag. Wolfram Senger-Weiss (GeTHEMENFELDER außerdem erfolgreiche Sachbücher brüder Weiss). Die Moderationen „Unzählige Fragestellungen in Bewie „Die Durchschnittsfalle“ und zuübernehmen beispielsweise Diereichen wie beispielsweise Künstliche letzt „Die Lösungsbegabung“ und ist Presse-Chefredakteur Rainer Nowak Intelligenz, Digitalisierung, Klima, nun auch wissenschaftlicher Leiter und sein Amtskollege Martin KotyArmut, Hunger, Menschenrechte, des Symposions „Impact Lech“. nek vom Standard. Ethik, Migration, Terrorismus, Rassismus, Populismus, Bildung, Arbeit, LÖSUNGSSTRATEGIEN ZUM MITMACHEN BEFÄHIGEN Wirtschaft, Technologie oder MediDie Grundidee beim neuen Format „Unter anderem wird darüber diszin und Gesundheit bedürfen innoImpact ist, Fakten und ihre Relekutiert, was getan werden kann, um vativer Lösungen“, führt der Leiter vanz am neuesten Stand der Wissendie Energiekompetenz in der Geselldes Symposions weiter aus. Es beschaft für jedermann verständlich schaft zu verankern. Letztendlich ist
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Informationen
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„Impact Lech – Fakten schaffen, Meinung bilden“ Donnerstag, 9. Juni, bis Sonntag, 12. Juni 2022 Hubertussaal im Hotel Gasthof Post Lech
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Vorträge und Podiumsdiskussionen www.impact-lech.at
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GESELLSCHAFTLICHE RELEVANZ Beim Lecher Tourismusdirektor Hermann Fercher ist die Vorfreude groß: „‚Impact Lech‘ ist ein neues
Veranstaltungsformat der Lech Zürs Tourismus, um einmal pro Jahr faktenbasierte Diskussionen zu großen Themen unserer Gesellschaft zu führen. Es ist das Bestreben des wissenschaftlichen Leiters sowie des Veranstalters, mit Fake News und Unwahrheiten aufzuräumen. Dass all dies in unserer traumhaften Bergwelt geschieht, ist umso erfreulicher.“
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kreative Ideen oft besser entstehen können. „Dieser Effekt ist nach der Familie der Medici benannt, die als Mäzene und innovative Unternehmer über das Fördern der Vernetzung verschiedenster Disziplinen zu bedeutenden Weichenstellern der florentinischen Renaissance wurden. „Impact Lech“ möchte Ermöglicherin von Medici-Effekten zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk, Kunst, Sport oder auch Politik sein und wird daher auch auf ein breites Publikum ausgerichtet sein“, betont Markus Hengstschläger.
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stehe zusätzlich Bedarf an Überlegungen zu alldem, was noch an bisher gar nicht Absehbarem kommen könnte. Gerade die Covid-19-Pandemie habe gezeigt, dass Vorhersehbarkeit und Unvorhersehbarkeit nicht so klar voneinander abgrenzbare Elemente sind. Jedes Jahr soll ein anderes, hoch aktuelles Thema ausgewählt werden: „Welches Thema auch immer den Jahresschwerpunkt bildet, die gemeinsame Klammer ist die Diskussion des Themas an seinen Schnittstellen zu Medizin, Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen.“ So gehe man heute davon aus, dass an den Schnittstellen von verschiedenen Disziplinen oder Kulturen sowie auch von unterschiedlichen Menschen Inspirationen und
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Foto: Martin Mischkulnig
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ANDREA RUCKENDORFER Events Lech Zürs Tourismus
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des Impact Lech. „Markus Hengstschläger ist unser wissenschaftlicher Leiter, der uns vor allem in der Programmgestaltung, aber auch in der Findung von Sponsoren unterstützt. Er ist jedoch nicht nur fachlich für uns ein wichtiger Teil dieses Events, sondern auch durch seine weite Vernetzung, sein umfangreiches Wissen aus unterschiedlichsten Bereichen und auch seine Offenheit. In unserer Zusammenarbeit betreut jeder die Aufgaben, die er oder sie am besten kann. Wir kümmern uns um die Vermarktung, die Planung vor Ort und auch den operativen Bereich.“
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„Die Idee für dieses Veranstaltungsformat existiert schon seit zwei Jahren. Erste Gespräche zwischen unserem Direktor Hermann Fercher und unserem Kurator Markus Hengstschläger begannen schon, bevor ich bei Lech Zürs Tourismus begonnen habe“, erklärt Andrea Ruckendorfer, Leitung Events bei Lech Zürs Tourismus. „Als ich aber vor einem Jahr hier anfing, war ‚Impact Lech‘ gleich eins der ersten Projekte, welches mir übergeben wurde, da es für uns eine Leuchtturmveranstaltung werden soll.“ Das erklärte Ziel ist es, nun jedes Jahr die Sommersaison mit „Impact Lech“ einzuläuten. Lech Zürs Tourismus ist Veranstalter
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PURER LEBENSGENUSS IN LECH
Lech Zürs bietet auch im Sommer ein abwechslungsreiches Programm für Kultur- und Naturliebhaber in einer unverwechselbar schönen Kulisse.
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LECH: Wer den Sommer in den Bergen liebt – das Gefühl von Freiheit, Naturverbundenheit, Kraftschöpfen und intensiver Erholung – findet in Lech Zürs sein Paradies. Denn hier bieten sich die schönsten Gelegenheiten, den Bergsommer in all seiner Vielfalt zu erleben. Ob für Familien, Paare, einzelne Entdecker – das Walserdorf am Arlberg eröffnet inmitten der imposanten Bergwelt und intakter Natur schier unbegrenzte
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Markus Hahn, Marketing Lech Zürs Tourismus
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Möglichkeiten. Beim Wandern durch die facettenreiche Gebirgslandschaft, aber auch auf faszinierenden Themenwegen, bietet sich den Besuchern ein reichhaltiges Angebot, das unter anderem auch Mountain- und E-Biken, Angeln oder Golfen in hochalpiner Kulisse umfasst. So erfrischend ein Besuch des rundum erneuerten Waldschwimmbads ist, so vitalisierend ist das abwechslungsreiche Angebot an Spa & Wellness der bekanntlich erstklassigen Hotellerie vor Ort. Puren Genuss bietet aber auch die Kulinarik im Weltgourmetdorf. BREIT GEFÄCHERTES ANGEBOT „Nach einer langen Wintersaison freue ich mich bereits jetzt auf den Bergsommer in Lech Zürs“, zeigt sich Markus Hahn, Marketing und Social Media Management bei Lech Zürs Tourismus und in dieser Funktion für die Sommerprodukte zuständig, begeistert. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wunderschön der
Urlaub im grünen Lech Zürs ist, ja welche Energie hier geweckt wird. Diesen Sommer starten wir erstmals ab dem 8. Juni mit einem Frühlingsangebot, bevor es ab dem 24. Juni 2022 mit allen Angeboten der Lech Card so richtig losgeht. Besonders gespannt, bin ich auf die erste Saison am Arlberg Trail. Der neue, sportliche Weitwanderweg verbindet erstmals die fünf Arlbergorte im Sommer miteinander, ist aber auch einzeln mit dem Arlberg Trail Ticket bestens zu erwandern. Die vielen Kulturveranstaltungen machen den Sommer bunt und vielfältig. Mit dem goldenen Oktober ermöglichen wir das erste Mal, den Lechweg auch im Herbst zu erwandern. Kurzum: Es warten wunderschöne Sommertage auf uns!“ Auch in diesem Jahr sind wieder Neuheiten in der Lech Card und im Kinder- und LecherErLebenProgramm zu finden. So finden sich mehr Raum und mehr Zeit für puren Lebensgenuss.
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Der Lecher Bergsommer startet heuer bereits am 8. Juni mit einem attraktiven Frühlingsangebot. Über den Sommer wird bis in den Herbst ein umfangreiches kulturelles und sportliches Programm geboten, bei dem jeder Einzelne auf seine Kosten kommt. Fotos: LZT – Hanno Mackowitz, Daniel Zangerl,
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Christoph Schöch
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SERI E S EN AU H C S „ M E N N D ZÜ R S “ U LECH lena Egger, Magdalena Egger ist extrem konsequent. Verfolgt sie ein Ziel, so nähert sie sich diesem mit viel Ambition
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Schritt für Schritt an.
SKIFAHREN MIT LEIDENSCHAFT
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Magdalena Egger Geboren am 22. Jänner 2001 in Feldkirch Wohnort: Lech Schule/Beruf: Matura am Skigymnasium Stams 2020, Heeressportlerin Hobbys: Slaklinen, Snowboarden Was treibt dich an: Leidenschaft und Perfektion treiben mich an – der Skisport fasziniert mich und ich liebe das Gefühl von geschnittenen Schwüngen, um von Tor zu Tor schneller zu werden. Die Geschwindigkeit, das Adrenalin, der Prozess und die Emotionen machen den Sport aus und begeistern mich.
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Zur Person
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Mit viel Ambition verfolgt die junge Lecher Profi-Skiläuferin Magdalena Egger ihre Ziele. Ihre sportlichen Erfolge sind schon jetzt äußerst beachtlich.
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LECH: Manche Kindheitserfahrungen sind prägend und für den weiteren Lebenslauf maßgebend. Bei Magdalena Egger war es das Skifahren: „Mein Papa hat meinen Zwillingsbruder Christof und mich bereits mit drei Jahren auf Skier gestellt und uns mitgenommen. Grundsätzlich habe ich gleich gemerkt, wie wohl ich mich auf Skiern fühle.“ Im Familienkreis fiel auf, wie geschickt sie sich dabei anstellte. Papa Norbert Egger ist Skilehrer, er vermittelte seinen Kindern die ersten Techniken im Skifahren. „Wir wohnen in Lech, mit langen Wintern mit Schnee vor der Haustüre, dadurch hatten wir alle Möglichkeiten“, erinnert sich die gebürtige Lecherin. GEMEINSCHAFTSGEFÜHL Neben ersten Skikursen wurde das sportliche Geschwisterpaar bereits mit
sieben Jahren Mitglied beim Skiclub Arlberg. „Für uns war das eine absolut lässige Erfahrung. Wir hatten am Vormittag gemeinsam Schule und waren dann am Nachmittag alle auf der Piste. Das war eine Gaudi!“, schwärmt die sympathische Spitzensportlerin. Als Mitglied des Skiclubs Arlberg habe sie weitere wichtige Erfahrungen gemacht: „Es ging nicht nur darum, hinunterzufahren und die Schnellste zu sein. Uns wurden ganz wichtige Werte wie etwa Pünktlichkeit beim Training und ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl vermittelt. In allem stand jedoch der Spaß am Skifahren im Vordergrund. Wir waren sowohl auf der Piste als auch im freien Gelände unterwegs. Dort durften wir Schanzenhüpfen oder eine Buckelpiste herunterfahren. Die Trainingsstunden wurden sehr abwechslungs-
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Lebensmotto:
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“work hard in silence and let success be your noise” – Erfolg ist das Ergebnis von konsequentem, gezielten Training, das hinter den Kulissen stattfindet. Während die Öffentlichkeit meist nur den Erfolg wahrnimmt, arbeite ich am liebsten in Ruhe täglich an meinen Zielen. Außerhalb großer Aufmerksamkeit kann ich geduldig und professionell trainieren und so die Basis für meine Entwicklung und schlussendlich dann auch den Erfolg legen.
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Für Magdalena Egger bedeutet Skifahren Geschwindigkeit, Vielseitigkeit, Adrenalin, Prozess und Emotion.
Fotos: Lech Zürs Tourismus – Dietmar Hurnaus
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EXTREM KONSEQUENT Seither ist sie als Profisportlerin beim Heeres-Leistungssportzentrum im Olympiazentrum in Dornbirn.
WELTCUP Die Teilnahme an ihrem ersten Weltcuprennen im Jänner 2020 in Flachau in Salzburg bildet ein unvergessliches Erlebnis: „Es war schon sehr aufregend zum ersten Mal im Weltcup zu fahren und gemeinsam mit meinen Vorbildern am Start zu stehen. Es war auch sehr ergreifend, vor über 30.000 Besuchern in den Zielraum einzufahren. Bei FIS und Europacuprennen sind bei Weitem nicht so viele Zuschauer und solch
eine Stimmung.“ Die ersten WeltcupPunkte folgten ein Jahr später als 19. beim Slalom Auftakt in Levi und heuer kam es bereits zu sieben WeltcupTeilnahmen, nämlich in Levi (FIN), Killington (USA), Lienz (AUT) und Méribel (FRA). Außerdem gewann sie fünf Medaillen bei der Junioren WM in Panorama in British Columbia in Kanada (3*Gold, 2*Silber) und die österreichische Meisterschaft im SuperG. Magdalena Egger bezeichnet sich selbst als extrem konsequent. Insofern scheint es möglich, dass sie auch ihre nächsten Ziele, nämlich im Weltcup Fuß zu fassen und in weiterer Folge konstant an der Weltspitze mitzufahren, mit ihrem Ehrgeiz und Willenskraft erreichen wird.
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KLARE ENTSCHEIDUNG Nachdem Magdalena Egger ein Jahr lang die Mittelschule in Lech besucht hat, stand für sie fest, in die Skimittelschule in Schruns zu wechseln: „Mich wundert noch heute, wie stark ich mich bereits in dem Alter dafür eingesetzt habe, mich dem Skifahren noch mehr widmen zu können. Mir hat es dort sehr gut gefallen, Heimweh hatte ich nie.“ Damals hatte die dynamische Sportlerin noch nicht das Ziel, Profisportlerin zu werden – sie wollte einfach viel Zeit mit Skifahren verbringen. „Wir hatten einen speziellen Stundenplan. Zwei Mal in der Woche war bereits am Vormittag Skifahren angesagt, Unterricht in der Schule fand am Nachmittag statt. Das Schulsystem war darauf angelegt, uns möglichst viele Freiheiten für das Skifahren zu gewähren.“ Aus diesem Grund entschied sie sich nach Abschluss der Mittelschule, das Skigymnasium in Stams zu besuchen: „Dort herrschte dasselbe System. Ein eindeutiger Vorteil bestand jedoch in der Zusammensetzung der Schüler. In Stams waren ausschließlich Sportler wie Skispringer, Snowboarder, Biathleten, Langläufer, Kombinierer und eben Skifahrer. Wir konnten viel voneinander lernen, indem wir beobachten konnten, wie auch für andere Sportarten trainiert wird. Dadurch haben wir einen anderen Zugang zu diesen Disziplinen gefunden.“ Im Vergleich zu anderen AHS-Schulen wird in Stams eine fünfjährige Schullaufbahn angeboten: „Durch die Verlängerung der Schulzeit hatten wir im Winter genügend Zeit für das Training.“ Vor eineinhalb Jahren hat die ambitionierte Skifahrerin maturiert.
„Nun bin ich Vollzeit-Skifahrerin“, meint sie lachend. Erste Erfolge stellten sich bei Magdalena Egger im Schüleralter ein, zuerst bei österreichischen Meisterschaften, dann auch international. Es ist ein sehr eng getaktetes Programm mit vielen aufeinanderfolgenden Rennen, das Magdalena Egger absolviert. Doch sie ist mit Ambition und Durchhaltevermögen dabei: „Ohne meine Begeisterungsfähigkeit würde mir das nicht so gut gelingen. Bei Wettkämpfen bin ich ganz im Hier und Jetzt. Da zählt nichts anderes.“
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reich gestaltet, was ich nun auch im Rückblick als sehr spannend und bereichernd empfinde.“
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SEILBAHNSTATION ALS AUSSTELLUNGSFLÄCHE
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Die Ausstellung des Lechmuseums „Fesch! Mode im Schnee“ findet in der Talstation der Rüfikopfbahn eine Außenstelle.
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LECH: „Wir haben uns bei der Rüfikopfbahn vorgenommen, den Anstehbereich in der Talstation für die Gäste attraktiver und bei Wartezeiten kurzweiliger zu gestalten“, erklärt Christoph Pfefferkorn, Vorstand der Rüfikopf-Seilbahn AG. „Dabei hatten wir uns verschiedenste Konzepte angeschaut. Schlussendlich haben wir uns unter der Leitung von Christian Röhrig für eine Zusammenarbeit mit dem Lechmuseum entschieden.“ Als erster Schritt wurde dem Lechmuseum eine Wand im Umlauf der Talstation zur Verfügung gestellt, bei der Inhalte von der jeweils aktuellen Ausstellung im Huber-Hus vorgestellt werden und somit ein prominenter Werbeplatz für das Lechmuseum geschaffen wurde. „Zukünftig soll gemeinsam mit dem Lechmuseum der ganze Raum zu einer Art Ausstellung umgestaltet werden. Neben Informationen aus den aktuellen und vergangenen Ausstellungen sollen zum Beispiel auch spezielle TechnikThemen von Seilbahnen den Gästen verständlich erklärt werden“, führt Pfefferkorn weiter aus. So soll in der
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Sommersaison der Raum von den Gästen intensiver genutzt werden. Der Ausstellungsraum mitten im Zentrum von Lech eignet sich zudem als perfektes Alternativprogramm bei Schlechtwetter. „Bei der aktuellen Ausstellung von ‚Fesch! Mode für den Schnee‘ gefällt mir persönlich die Vielfalt der Themen. Manche Modetrends kenne ich nur aus den Filmen früherer Jahre, manche habe ich bereits selber mitgemacht. Wer weiß, vielleicht kommt das Skiwimmerl ja in den nächsten Jahren wieder in Mode?“, zeigt sich Christoph Pfefferkorn begeistert. Betriebsleiter Kurt Walch und sein Team sind für die gelungene Montage der Ausstellungsstücke verantwortlich. KOOPERATION MIT LECHMUSEUM Ein wichtiger Ansatz in der Arbeit des Lechmuseums ist es, die eigenen Mauern zu verlassen. „Wir realisieren also auch gerne Projekte außerhalb des Museums, wo wir ein Publikum ansprechen können, das vielleicht
nicht in Ausstellungen geht. Die Ausstellung ‚Klassiker der Skimode‘ ist ein Beispiel für ein äußerst gelungenes Zusammenspiel zweier Institutionen in Lech, nämlich den Skiliften Lech und dem Lechmuseum“, betont Birgit Heinrich, Gemeindearchivarin in Lech. „Die Skilifte verfügen über reichlich Raum und so ist in diesem Wartebereich, wo sich die Skifahrenden für die nächste Gondel anstellen, eine informative und äußerst spannende Ausstellung zu Klassikern der Skimode entstanden, also über Dinge, die man zu einer bestimmten Zeit haben musste oder muss. Viele der dort Wartenden haben wahrscheinlich das eine oder andere Kleidungsstück selbst schon getragen, man denke an die Keilhose, welche in den 1960er-Jahren mehr war als nur ein Kleidungsstück. Ebenso wie das Skiwimmerl oder der Skiclub Arlberg Pullover.“ Die Ausstellungstafeln in der Talstation der Rüfikopfbahn knüpfen somit direkt an die Ausstellung „Fesch! Mode für den Schnee“ im Lechmuseum an. Damit ist es den Skiliften gelungen, diesen zuvor unbespielten Warteraum zu einem Ort zu machen, an dem eine Auseinandersetzung mit der Skikultur passiert und damit auch eine Beschäftigung mit der eigenen Historie im weiteren Sinne. In den nächsten Jahren wird dieser Raum in der Talstation der Rüfikopfbahn mehr und mehr bespielt. Man darf also gespannt sein auf das, was noch kommt.
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ZÜRS – LECH – OBERLECH – ZUG
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in Zürs von Montag bis Samstag ab 18.30 Uhr, Edelweiss Restaurant täglich ab 18.30 Uhr, #staysexy 6S porthaus Strolz Verleih, Ski-Service, Sport & Mode, T +43 5583 3555
5 Hotel Edelweiss Edelweiss-Bar Cocktails & more täglich ab 11 Uhr, TIAN® auf Skiurlaub
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7F riendly Brändle Ski-Service, Verleih, Verkauf, T +43 5583 3079
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4 Sporthotel Enzian Squash-Badminton-Court, Sonnenterrasse, Enzianstube, T +43 5583 2242-0
8 Friendly Brändle Sport und Mode, T +43 5583 2660
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5 Rud-Alpe Hüttenzauber in Perfektion. Dienstag und Donnerstag Hütten-Genussabend, beleuchteter Winterwanderweg, T +43 5583 41825, www.rud-alpe.at
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2 Boutique-Hotel Schmelzhof Gittis Esszimmer, abends Fondue/ Raclette/à la carte. „Die Blaue Bar“, nachmittags Bistro auf der Sonnenterrasse, www.schmelzhof.at, T +43 5583 3750
3 Panoramarestaurant Rüfikopf Das Ausflugsziel für Fußgänger, Winterwanderer und Sonnenanbeter, jeden Freitag Fondue-Abend. Bergstation Rüfikopfbahn, T +43 5583 2336-278, www.ruefikopf.at
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ÄRZTE/APOTHEKE 20 D r. Muxel (Allgemeinmedizin und Hausapotheke) 20 Dr. Beiser (Allgemeinmedizin und Hausapotheke) 20 MRI diagnostik am arlberg
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BANKEN 21 Raiffeisenbank Lech, T +43 5583 2626 22 Hypo Vorarlberg Bank AG, T +43 50 414 3800
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LEBENSMITTEL 23 S PAR-Supermarkt Filomena, Mo. bis Fr. 7.30 bis 19.30 Uhr, Sa. 7.30 bis 18 Uhr, So. und Feiertag 14 bis 18 Uhr
SCHUHREPARATUREN 24 Sporthaus Strolz, T +43 5583 2361-52
SPORTBEKLEIDUNG UND SPORTARTIKEL 24 S porthaus Strolz, T +43 5583 2361-50 30 Intersport Arlberg, Rüfikopfbahn T +43 5583 30934 420 32 S kiservice Strolz, T +43 5583 2361-21 33 Intersport Arlberg, Schlosskopfbahn T +43 5583 30934-410 34 Intersport Arlberg, Sporthaus T +43 5583 30934-400
GESCHENKE 23 S PAR-Supermarkt Filomena, Mo. bis Fr. 7.30 bis 19.30 Uhr, Sa. 7.30 bis 18 Uhr, So. und Feiertag 14 bis 18 Uhr 24 Sporthaus Strolz, T +43 5583 2361-43
SKISERVICE UND -VERLEIH, DEPOT 30 Intersport Arlberg, Rüfikopfbahn T +43 5583 30934 420 31 F ilomena Strolz, T +43 5583 2361-179
TRACHTENMODE 24 Sporthaus Strolz, T +43 5583 2361-27 SCHUHE 24 S porthaus Strolz, T +43 5583 2361-55
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KINDERBEKLEIDUNG UND KINDERSPIELSACHEN 24 Sporthaus Strolz, T +43 5583 2361-63
MODEBEKLEIDUNG 24 Sporthaus Strolz, T +43 5583 2361-47
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arlberg.at :: Die Zeitung für Lech und Zürs
32 S kiservice Strolz, T +43 5583 2361-21 33 Intersport Arlberg, Schlosskopfbahn T +43 5583 30934-410 34 Intersport Arlberg, Sporthaus T +43 5583 30934-400
WEITERES i Information GA Gemeindeamt PZ Polizei P Postamt S Skischule SP sport.park.lech
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5 Sonnenburg ***** Restaurant, Hotel, Textur, Schüna (Crèperie), T +43 5583 2147
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2 Burg Hotel Burgtreff, Lechtalerstubn, T +43 5583 2291
3B urg Vital Resort *****S Hotel, Griggeler Stuba, 97 falstaff luxus/high end, 4 Hauben, T +43 5583 3140
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1 Hotel Salome Große Sonnenterrasse, SB-Restaurant, T +43 5583 2306
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WOHIN IN OBERLECH
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4 Skischule EXKLUSIV Oberlech T +43 664 5408544
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WOHIN IN ZUG 1 Allerlei – Krämerei.GenussRaum Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Café, Snacks, Bistro, Lebensmittel des täglichen Bedarfs, Genussraum, Vinothek, T +43 664 5398274
7 Rote Wand Chef‘s Table Gourmet Hotspot am Arlberg, unvergessliche und im Alpenraum einzigartige Menükreationen von
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5 Balmalp Aufheizender Club-Sound an der neuen Außenbar und Moët & Chandon Champagner Lounge, Bergstation Zugerbergbahn, T +43 5583 3312, www.balmalp.at
Max Natmessnig – Koch des Jahres 2022, 4 Hauben und 18,5 Punkte Gault-Millau, 98 Punkte Falstaff und À la Carte. Mittwoch bis Freitag 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 17 Uhr und 20 Uhr. Nur mit Onlinereservierung: www.rotewand.com/onlinetischreservierung
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3 Achtele WeinRestaurant ab 18 Uhr geöffnet, gutbürgerliche Küche, Herzlichkeit, Gastlichkeit,
4G asthof Auerhahn bodenständige Küche, Fondue, täglich geöffnet 11.30 bis 15 Uhr und 18 bis 23 Uhr, T +43 5583 2754
6R ote Wand Stuben Willkommen im historischen Herzstück der Roten Wand, beste alpine Küche, einfach gut, ausgezeichnet mit 3 Hauben und 15 Punkte im Gault Millau 2022, täglich 12 bis 14.30 Uhr und 18 bis 21 Uhr. Nur mit Onlinereservierung: www.rotewand.com/onlinetischreservierung
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2 Alphorn Gasthof, gut bürgerliche Küche, gemütliche Atmosphäre, Dienstag Ruhetag, T +43 5583 2750
Mittwoch Ruhetag, Online-Tischreservierung unter www.staefeli.at/ achtele-lech-zug-restaurant
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Foto: Monika Bischof
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