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TOP 100 - Vorarlbergs größte Unternehmen

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TOP 100

Vorarlbergs größte Unternehmen

VN-Wirtschaftspreis 2022 Jürgen Sutterlüty

Die größten Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2021

1. Julius Blum GmbH 2. Zumtobel Group AG 3. Liebherr-Werk Nenzing GmbH


Christopher Schöpf e.battery systems

Unser Land braucht Unternehmer:innen, die an die Zukunft glauben. Und eine Bank, die an sie glaubt. #glaubanmorgen

sparkasse.at


3

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

STATEMENTS „Vorarlberg zählt heute zu den stärksten Wirtschaftsregionen Europas. Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und eine gute Portion Bodenständigkeit machen das Ländle so erfolgreich. Das haben gerade die vergangenen beiden Corona-Jahre eindrucksvoll bestätigt. Nun müssen wir uns den rasant gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen sowie den Beeinträchtigungen durch unterbrochene Lieferketten stellen. Wir Sparkassen sind aber auf jeden Fall überzeugt, dass die Vorarlberger Wirtschaft auch diese Herausforderungen erfolgreich meistern wird.“ Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen „Die Wiener Städtische ist als führender österreichischer Versicherer stolzer Partner der Wirtschaftstreibenden in Vorarlberg. Mit unserer bald 200-jährigen Erfahrung in Fragen der Absicherung und Vorsorge unterstützen wir Unternehmerinnen und Unternehmer, damit sie sich voll und ganz auf ihr Geschäft konzentrieren können. Als langjähriger Partner der ,Top 100‘-Veranstaltung gratulieren wir allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich und wünschen weiterhin so viel Erfolg.“ Alexander Meier, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung

Inhalt 5–7

Unternehmer des Jahres

8

Die drei größten Unternehmen

10–12

Top 100 Industrieunternehmen

14

Sonderpreis Forschung und Entwicklung

16–19

Größte Arbeitgeber Industrie

20

Die größten Handelsunternehmen

22

Die Top-Banken

24

Die größten Versicherungen

26

Gesundheits- und Sozialwesen

30

Markus Wallner und Karl Nehammer zur wirtschaftspolitischen Lage

Editorial

Gerold Riedmann

Ernsthaft: ein bisschen Humor Krieg, Pandemie. Steigende Energiepreise, versiegende Rohstoffquellen, Unverlässlichkeit der globalen Märkte. Eine Krise jagt die andere. Zum Jammern, Traurigsein, Angsthaben gäbe es Gründe genug.

„Ein Lachen, aber auch schon ein Lächeln, kann eine ganze Unterhaltung hinter ein neues Vorzeichen setzen.“ Die Herausforderungen, die auf uns innert weniger Monate einprasseln, bringen unsere Organisationen an ihre Grenzen. Und überfordern manchmal auch uns. Als Führungskräfte, als Mitarbeiter, als Menschen. Angesichts der überbordenden Probleme kommen Forscher zu einer interessanten Erkenntnis: Wir können es uns gerade jetzt schlichtweg nicht leisten, humorlos zu sein. Eine norwegische Studie beweist, dass Humor zuallererst einem selbst hilft. Humorvolle und humorlose Menschen wurden 15 Jahre lang begleitet: Im Fall schwerer Erkrankung ist die Überlebensrate von humorvollen Menschen wesentlich höher – und sie leben durchschnittlich fünf bis acht Jahre länger. Warum es hilft, auch sich selbst im Arbeitsleben nicht stets zu ernst zu nehmen und sich auf einen Spaß einzulassen, hat die Stanford-Professorin Jennifer Aaker untersucht. Gemeinsam

mit ihrer Kollegin Naomi Bagdonas erläutert sie in ihren Vorlesungen: Humor ist eine wahre Superkraft in der Arbeitswelt. Wer miteinander lacht, baut gegenseitig Vertrauen auf. Auch wer nur an gemeinsame Momente des Lachens zurückdenkt, ist um 23 Prozent zufriedener. Führungskräfte mit einem Sinn für Humor wirken um 27 Prozent motivierender auf ihre Mitarbeitenden. Wer im Verkaufsprozess nicht immer bierernst ist, kann die Zahlungsbereitschaft um 20 Prozent erhöhen. Ein Lachen, aber auch schon ein Lächeln, kann eine ganze Unterhaltung hinter ein neues Vorzeichen setzen. Kann Barrieren in Sekunden abbauen. Aaker und Bagdonas haben das in ihren Forschungen belegt. Und haben es in ihrem Buch „Humor, Seriously” niedergeschrieben. Verlieren Sie Ihren Humor nicht, wir werden ihn noch brauchen! Herzlichst, Ihr

GEROLD RIEDMANN gerold.riedmann@vn.at 05572 501-320 Twitter: @gerold_rie Gerold Riedmann ist Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten.

IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße1,6858 Schwarzach Redaktion Hanna Reiner, Andreas Scalet Fotos Philipp Steurer, Roland Paulitsch, VN-Archiv, BKA, Firmen Umsetzung Stefan Eder Anzeigenberatung Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Erscheinungstag Donnerstag, 7. April 2022


Ideen, die bestehen. Rhomberg Bau

Heutemorgendenken Wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht. Aber wir können viel dafür tun, sie aktiv mitzugestalten – indem wir bereits heute an morgen und übermorgen denken. Nachhaltigkeit, ökologisch wie ökonomisch, der Einklang von Mensch und Natur über mehrere Generationen hinweg ist unser Anspruch bei allem, was wir tun.

www.rhomberg.com

Ob das die Renovierung eines bestehenden Gebäudes ist, der Bau einer modernen Wohnanlage oder die Entwicklung eines großen Industriekomplexes spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wir setzen auf eine nachhaltige Zukunft: mit Ideen, die bestehen.


Top 100 Vorarlberger Nachrichten

VN-Wirtschaftspreis 2022 5

Jürgen Sutterlüty hat seine Lebensmittelmärkte auf Regionalität und Klimaschutz ausgerichtet – das kommt bei Mitarbeitern wie auch bei Kunden sehr gut an.

Regional aus Leidenschaft Unternehmer des Jahres: Jürgen Sutterlüty, Sutterlüty Holding GmbH.

EGG Als Bub war für Jürgen Sutterlüty der heimische Bauerhof seine Welt. Vor allem die Tiere faszinierten den jungen Mann bald auch außerhalb dieser kleinen Welt. Die TV-Dokumentationen und der Film „Serengeti darf nicht sterben“ des berühmten Zoologen Bernhard Grzimek taten ein Übriges. Sogar sein erstes selbstverdientes Geld bei Ferialjobs investierte er in diese jugendliche Leidenschaft, er kaufte sich einen Prachtband des Frankfurter Zoodirektors Grzimek. Jürgen wollte Zoologe und Verhaltensforscher in der Serengeti werden. Ein Wunsch, der sich nicht erfüllte, aber doch sein Handeln bis heute beeinflusst. Er entschied sich, einige Jahre älter, schlussendlich für ein Be-

BEGRÜNDUNG der Jury Jürgen Sutterlüty hat in einem sehr umkämpften Markt eine Lebensmittelkette in Vorarlberg geschaffen, die sich im Wettbewerb mit weit größeren Handelsunternehmen behauptet. Als „Erfinder“ der Regionalität hat er international eine Pionierrolle eingenommen und war schon früh auch im Bereich des Klima- und Umweltschutzes aktiv, was auch österreichweit und international regelmäßig mit Auszeichnungen und Preisen honoriert wird.

triebswirtschaftsstudium - Rüstzeug für seine weitere berufliche Laufbahn. Und er erkannte, dass er mit den erworbenen Fähigkeiten nicht nur mit Zahlen hantieren konnte, sondern auch die regionale Landwirtschaft mit ihren Tieren unterstützen konnte, so Sutterlüty: „Ich konnte meine Leidenschaft für die landwirtschaftliche Urproduktion und die beruflichen Anforderungen verbinden.“ Das wichtigste Ergebnis aus Unternehmenssicht - Sutterlüty entwickelte das Regionalkonzept zu einer Zeit; als das längst nicht in aller Munde war. Aufbauen konnte er dabei auf die Arbeit seines Vaters Ulrich, „der immer einen engen Zugang zur Landwirtschaft hatte“.

Strukturen schaffen Doch bis es so weit war, gab es für den Betriebswirt noch einiges zu tun. Denn bei seinem Eintritt in den Betrieb war der Lebensmittelhandel noch eingebunden in das Familienunternehmen mit einem Portfolio aus Lebensmittelhandel, dem Sägewerksbetrieb, der Landwirtschaft, einem Vorsäß, Ferienwohnungen und dem Textilgeschäft der vier Sutterlüty-Brüder. 1991 war es so weit: Durch die Trennung der Geschäftsbereiche waren er und sein Vater Kommanditisten in der GmbH &

Co und selbstständig vertretungsbefugte Geschäftsführer der Sutterlüty GmbH. Damit konnte er sein erworbenes Wissen einbringen und das Unternehmen für die weitere Entwicklung ausrichten, was nicht ohne Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater ging. Schließlich konnte er als alleiniger Geschäftsführer seine Strategie durchsetzen. Dazu gehörte auch die Entscheidung, sich vom bisherigen Großhandelspartner zu trennen und mit Rewe eine neue Partnerschaft einzugehen, die ihm den nötigen Spielraum für die Entwicklung zum Regionalitätsweltmeister gab. Eine Entwicklung, die heute weitergeht und eine Win-win-Situation für Konsumenten, Produzenten und Sutterlüty ist. ZUR PERSON JÜRGEN SUTTERLÜTY Eigentümer und Geschäftsführer Sutterlütty Holding GmbH GEBOREN 18. Juni 1964 in Egg AUSBILDUNG Volks- und Hauptschule in Egg, 1983 Matura HAK Bregenz, 1989 Sponsion an der Uni Innsbruck (Sozial- und Wirtschaftswissenschaften). Praktika im In- und Ausland. LAUFBAHN Nach Eintritt ins Unternehmen ab 1991 Geschäftsführer und Gesellschafter, ab 1999 alleiniger Gesellschafter


6 VN-Wirtschaftspreis 2022

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Regionalität ist auch beim Bau der Filialen oberstes Gebot: Vorarlberger Architektur und Handwerker sowie bei den Materialien.

B’sundrig engagiert

Lebensmittelhändler Sutterlüty setzt auf Regionalität und Nachhaltigkeit. EGG Die Erfolgsgeschichte des Bregenzerwälder Familienunternehmens Sutterlüty beginnt im Jahr 1952 mit Ulrich Sutterlüty und dem Verkauf von Lebensmitteln KERNELEMENTE SUTTERLÜTY REGIONALITÄT (rund 1/3 des Umsatzes mit Produkten aus der Region, 1500 regionale Partner) NACHHALTIGKEIT (100 Prozent klimaneutral seit 2016, VN-Klimaschutzpreis) MODERNER MARKTPLATZ für Genuss (Architektur/Holzbau/Ladenbaukonzept) PLATTFORM für Vernetzung + Partnerschaft (Regional Star Award 2022 mit Martinshof für Vorarlberg Urdinkelprodukte) FAMILIENUNTERNEHMEN (Arbeitszeitmodelle, ausg. Lehrbetrieb, familienfreundlicher Betrieb …) WEITERBILDUNG (hauseigene Sutterlüty Akademie seit 1999, Käse- und Fleischsommeliers etc.) PRODUKTIONSBETRIEBE Hammerl (seit 2002), Broger (seit 2011) MARKETING Ländle Herzen (1998), Vorteilskarte (2006), B’sundrig-Magazin (2005), Sutterlüty’s (2008), Beste Marke Vorarlbergs 2019 + 2020 PARTNERSCHAFT mit REWE (Einkaufskooperation seit 2003)

aus der Region am elterlichen Hof in Egg. Heute, 70 Jahre später, beschäftigt Sutterlüty als Vorarlberger Pionier der regionalen Wertschöpfung und Nachhaltigkeit über 700 Mitarbeitende und führt 24 Lebensmittelmärkte in Vorarlberg – mit Sinn für das „B’sundrige“ (ein Wort das inzwischen unweigerlich mit Sutterlüty in Verbindung gebracht wird) und mit Gespür für die Region.

Pionier von Anfang an Milch, Mehl, Käse, Butter, Brot – was sich liest wie eine alltägliche Einkaufsliste war im Wesentlichen das Sortiment des Firmengründer als er im Jahr 1952 mit dem Verkauf von Lebensmitteln am elterlichen Hof begann, nichtsahnend, dass er damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Bregenzerwälder Familienunternehmens legte. „Sechs Jahre nach dem Start am elterlichen Hof eröffnete mein Vater Ulrich den ersten Selbstbedienungsladen im Bregenzerwald für den täglichen Einkauf. Kurze Zeit und einige Märkte später folgte das nächste Novum: die erste Frischfleischabteilung in einem Lebensmittelgeschäft“, erzählt

Eigentümer und Geschäftsführer Jürgen Sutterlüty, der 1990 ins elterliche Unternehmen mit damals vier Gesellschaftern eingestiegen ist. Mut, Innovationskraft und Unternehmergeist sind bis heute Antrieb von Sutterlüty – genauso wie die zen-

„Mut, Innovationskraft und Unternehmergeist sind bis heute der Antrieb von Sutterlüty.“ Jürgen Sutterlüty GF und Eigentümer Sutterlüty

tralsten Unternehmenswerte Regionalität und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Unternehmenswerte leben Eine enge Zusammenarbeit und Handschlagqualität bilden die Grundlage für


7

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

BILD: STANDORT RANKWEIL.

jahrzehntelange Partnerschaften. „Wir sehen uns in erste Linie als Plattform für die Vernetzung und den Austausch in der Region – für die Produzenten untereinander und für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, denen regionale Genusskultur so am Herzen liegt wie uns“, informiert Jürgen Sutterlüty. Geschäftsführer Alexander Kappaurer ergänzt: „Wir setzen auf ein Miteinander auf Augenhöhe statt auf Konzernbedingungen – bei unseren Lieferanten wie auch bei unseren Mitarbeitenden.“ Über 700 Mitarbeitende in den mittlerweile 24 Ländlemärkten in ganz Vorarlberg sowie im Servicecenter sorgen für ein b’sundriges Einkaufserlebnis für Kunden. Diese finden bei Sutterlüty mehr als 3000 regionale und über 1000 Bio-Produkte, wie auch alles für den täglichen Bedarf. Ebenso in den Regalen: FAKTEN ZUR FIRMA GEGRÜNDET 1952 von Ulrich Sutterlüty GESCHÄFTSFÜHRUNG Jürgen Sutterlüty (Eigentümer), Alexander Kappaurer STANDORTE 24 Märkte MITARBEITENDE 700 REGIONALITÄT 3000 regionale Produkte, davon 150 Sutterlüty’s Spezialitäten UMSATZANTEIL Rund 34% mit regionalen Lebensmitteln ENGAGEMENT arbeitet seit Jänner 2016 zu 100 Prozent klimaneutral

Mitarbeiter bei Sutterlüty sind wertvoll. Für sie gibt es Arbeitszeitmodelle sowie Weiterbildungsangebote.

mehr als 150 exklusiv in den Ländlemärkten erhältliche Sutterlüty’s Spezialitäten, als Speerspitze des regionalen Genusses, produziert von Partnerbetrieben.

Gelebte Nachhaltigkeit Seit Jahresbeginn 2016 wirtschaftet Sutterlüty als Gründungsmitglied des Vorarlberger Klimaneutralitätsbündnisses 2025 (jetzt: turn to zero) zu 100 Prozent klimaneutral. „Der Anteil an CO2, den wir als Unternehmen aus eigener Kraft einsparen, wächst stetig. Etwa durch den Ausbau des E-Fuhrparks und die PV-Anlagen in den Märkten, durch den Einsatz von klimafreundlicher Kühltechnik, durch kurze Transportwege und nachhaltige Bauweise der Märkte u.v.m. Was wir nicht einsparen können, kompensieren wir durch Klimaschutzzertifikate“, gibt Sutterlüty einen Einblick in die Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Das eigene Sutterlüty Klimaschutzprojekt „10+1“ macht zudem den Klimaschutz für die Kundinnen und Kunden so einfach wie möglich. Soziales Engagement So wie die Unternehmenswerte fest in der Firmenkultur des Bregenzerwälder Unternehmens verankert sind und gelebt werden, verhält es sich auch mit der Tradition, sich für die Mitmenschen einzusetzen. Die Firma Sutterlüty unterstützt wo immer es geht verschiedene Hilfs- und

Sportorganisationen, regionale Vereine, Clubs und Veranstaltungen. „Wir sehen es nicht als unsere Pflicht, sondern vielmehr als unser Privileg, für die Menschen in der Region da sein zu können. Denn die eigene Geschichte schreibt niemand alleine“, so Jürgen Sutterlüty abschließend.

Doris Loretz ist Feinkostverkäuferin mit Liebe zum Beruf.


8 Top 100

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Produktions- und Dienstleistungsbetriebe

Als international tätiges Unternehmen in der Lichtindustrie agieren wir in einem dynamischen Marktumfeld, welches Flexibilität und stetige Innovation in einer vernetzten und digitalen Welt von uns verlangt. Die aktuellen Zahlen machen deutlich, wie solide unser Unternehmen aufgestellt ist. Wir sind vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen und haben bisher auch die schwierige Rohstoffsituation in den Griff bekommen. Trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklung sind unsere Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und der Krieg macht uns tief betroffen. Die Bilder von Millionen von Flüchtlingen und zerstörten Städten lassen uns nur ansatzweise erahnen, was die Betroffenen im Moment durchmachen müssen. Unsere Mitarbeiter(innen) zeigen eine überwältigende Solidarität. Wir als Zumtobel Group, mit rund 5800 Menschen weltweit aus über 70 Nationen, sind vielfältig und geeint: Wir stehen für Frieden und Freiheit. Alfred Felder, CEO Zumtobel Group

Alle ziehen an einem Strang, das ist etwas Wunderbares. Und nicht selbstverständlich! Es bereitet Freude, mit engagierten Menschen zusammenzuarbeiten und zu sehen, wie dabei immer wieder Neues und Spannendes entsteht. Ohne starken Zusammenhalt wäre das undenkbar. Aktuell können wir jedoch nicht unbeschwert an die Arbeit gehen. Unsere 40 ukrainischen Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien sind direkt von einem Krieg betroffen, der den Frieden in Europa erschüttert. Sie sind Teil unserer internationalen Blum-Familie und ihr Schicksal betrifft uns sehr. Wir tun alles, was uns möglich ist, um sie zu unterstützen, und stehen geschlossen hinter ihnen. Wir bei Blum kommen aus vielen Ländern der Erde und haben unterschiedlichste kulturelle Hintergründe. Daher hoffen wir, dass wir bald wieder länderübergreifend Innovationen schaffen können. Philipp Blum, Geschäftsführer Julius Blum GmbH

Digitale Lösungen und alternative Antriebskonzepte gewinnen stark an Bedeutung für unser Kerngeschäft. Diese Diversifikation der Produkte erlaubt es uns, selbst in der derzeit schwierigen Wirtschaftslage das Fundament für eine zukünftig weiterhin positive Geschäftsentwicklung zu legen. Unser Engagement für nachhaltige Produkte mit Elektroantrieb wurde kürzlich vom unabhängigen Ratingunternehmen EcoVadis mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Das platziert uns unter die besten 3 % der Unternehmen derselben Branche weltweit. Holger Streitz (Technik), Gerhard Frainer (Vertrieb), Martin Saler (Produktion), Markus Schmidle (Finanzen), Geschäftsführer Liebherr-Werk Nenzing GmbH


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10 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Eigentümer /Hauptaktionäre

Lehrlinge

Umsatz gesamt 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

Export (in %)

2.275 4.123 460

373 51 138

2.377 1.045 532

24,7 -7,7 24,7

249,7 38,1 4,9

97 99

1.617

1.575

115

763

-12,5

39,0

84

1.325

-

86

k. A.

-

-

-

Beschäftigte in Vlbg.

an and. Standorten

6.738 1.690 1.640

Rang

Unternehmen

Branche

1 2 3

Blum Gruppe Zumtobel Group AG Liebherr Werk Nenzing GmbH Doppelmayr Holding SE illwerke vkw AG

Beschläge Familie Blum, Blum Privatstiftung Elektroindustrie Familie Zumtobel (ca. 37 %) Maschinen- und Stahlbauindustrie Metallindustrie Privatstiftung (90%), Michael Doppelmayr (10 %) Energieunternehmen AutomobilzuF&R Industriebeteiligungen GmbH lieferindustrie Metallgewerbe Guntram Meusburger

1.200

5.300

74

458

23,0

90,1

99

1.060

640

120

302

16,0

-

93

Metallindustrie Textilindustrie

1.052 1.047

813 523

59 54

467 416

24,5 4,8

37,2 15,0

95 98

1.030

21.070

66

4.000

8,4

-

-

1.015

6.921

46

2.540

43,0

112,0

-

973

165

89

600

8,8

37,2

47

919

1.106

29

1.151

19,5

-

71

900

-

-

k. A.

-

-

-

850

2.550

22

811

3,6

40,0

-

697

384

7

180

15,0

-

98

4 5 6

8 9

Hirschmann Automotive GmbH Meusburger Georg GmbH & Co KG Grass GmbH Getzner Textil AG

10

Alpla Group

11

Gebrüder Weiss

12

i+R Gruppe

13

Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co KG Silvretta Montafon Holding GmbH Rhomberg Gruppe

7

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36

Omicron Holding GmbH Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG Jäger Beteiligungs GmbH Collini Holding GmbH Bäckerei Mangold GmbH Hilti AG Loacker Recycling GmH Rupp AG

Würth-Gruppe Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co KG Familie Lehner

Kunststoffverarbeiter, Kunststoffverpackungen Transport, Familien Weiss & Jerie Logistik, IT (100 % der Anteile über Holding) Bauen, Alge Holding, Schertler Holding Immobilien, Bagger Nahrungsmittel- Familie Rauch industrie Tourismus Bank für Tirol und Vorarlberg Bau, Bahntechnik, Rhomberg Privatstiftung Ressourcen Energietechnik Omicron Holding GmbH Lebensmittelindustrie

Familie Ölz

611

360

17

213

-1,9

37,0

44

Bau, Transport

Jäger Privatstiftung

609

62

28

178

18,6

5,7

31

Oberflächentechnik Bäckerei

Familien Collini und Drexel

600

1.200

54

295

32,0

26,0

-

Familie Haag

590

-

33

28

14,6

1,5

-

Hilti AG (Schaan, Liechtenstein) Loacker Privatstiftung (95 %), Familie Loacker (5 %) Josef Rupp, Ludwig Rupp, Clemens Fischli, Sarah Fischli-Dürnberger, Daniela Rupp Norsk Hydro (Oslo, Norwegen)

573 557

31.115 830

74 -

5.822 1.027

12,1 65,0

36,2

70

510

250

-

230

10,0

6,0

92

Bautechnologie Handel Lebensmittelindustrie

Hydro Extrusion Nenzing GmbH Majer Unternehmensgruppe Wolford AG

Metallindustrie, Aluminium Gebäudereinigung Hans Majer

490

-

16

230

32,2

2,8

75

470

-

2

9

1,5

0,5

-

Textilindustrie

463

66

13

90

24,4

-

-

Russmedia Verlag GmbH Haberkorn Holding AG Hilti & Jehle GmbH König GmbH & Co KG IMA Schelling Group GmbH Offset Druckerei Schwarzach GmbH Flatz GmbH

Medien und IT

Lavin Fashion Group (58 %), Ralph Bartel (30 %), Wolford AG, Freefloat Russmedia Holding GmbH, Sophie Kempf-Russ Privatstiftung Familie Haberkorn

443

26

11

90

2,4

2,0

-

440

1.751

18

693

10,6

-

56

BM Helmut Hilti Familie König

423 419

180 -

31 27

116 59

6,4 30,0

6,9 4,5

38

Legro Group GmbH

400

1.350

53

300

19,0

15,0

92

VBG Holding AG

392

49

17

87

13,0

20,3

80

Familie Flatz

385

-

29

94

25,3

15,5

57

Streubesitz, Familien Ganahl Loek Versluis

382 380

1.409 -

35 12

507 25

26,0 4,0

44,0 2,2

54 -

Familienbesitz

372

6

7

93

5,5

7,9

9

Huber Holding GmbH Familie Bösch und Grellet

371 364

819 328

7 15

k.A. 109

6,0

7,0

8

Christian Beer

364

65

51

98

12,8

1,5

79

Ganahl AG Versluis Restaurant Gastronomie GmbH 11er Gruppe

37 38

Huber Holding AG Walter Bösch GmbH & Co KG

39

Heron Gruppe

technischer Handel Bau Motorenteile Maschinenund Anlagenbau Druck und Verpackung Verpackungen, Dämmstoffe Papierindustrie Gastronomie Nahrungsmittelindustrie Handel, Industrie Großhandel, Dienstleistungen, Industrie Metallgewerbe


11

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Lehrlinge

Umsatz gesamt 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

Export (in %)

123

12

134

27,0

11,0

90

351

-

17

45

4,0

-

-

Elektro, Elektronik Graf Holding Elektronikindustrie Bachmann Holding GmbH

340 336

1 172

43 26

63 90

21,5 2,4

2,6 3,6

15 96

Sportartikel Süßwaren

Rang

Unternehmen

Branche

40

Chemische Industrie Baugewerbe

46

Getzner Werkstoffe GmbH Wilhelm+Mayer Bau GmbH Graf Firmengruppe Bachmann electronic GmbH Head Sport GmbH Mondelez Österreich Production GmbH Schmidt‘s Gruppe

47

Glas Marte Gruppe

48

Rattpack

49

Künz Gruppe

50

Bertsch Holding GmbH faigle Guppe

41 42 43 44 45

51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73

Sola-Messwerkzeuge GmbH LTW Intralogistics GmbH EHG Stahlzentrum GmbH & Co KG Dorfinstallateur Group Nägele Hochund Tiefbau GmbH Salzmann Formblechtechnik GmbH Tomaselli Gabriel BauGmbH Pfanner Holding AG Ball Beverage Packaging GmbH Kral GmbH

Eisenwarengroßhandel Glasverarbeitung, Glasbau Verpackungen, Dämmstoffe Maschinenund Anlagenbau Kraftwerksbau und Anlagenbau Kunststoffverarbeiter Metallindustrie Maschinen- und Stahlbauindustrie Handel mit Metallen Energie- und Gebäudetechnik Bau

Beschäftigte in Vlbg.

an and. Standorten

Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co KG 360

Eigentümer /Hauptaktionäre

Wilhelm Beteiligungs GmbH

Head Gruppe Mondelez International Inc. (Chicago, USA) Familienbesitz

332 300

175 -

3 12

k.A. k.A.

-

3,0

94 75

285

505

16

219

21,6

3,8

8

Familienbesitz

274

55

11

37

-2,9

1,5

78

Matthias und Stephan Ratt

270

190

18

96

5,5

3,0

75

Familienbesitz

252

235

15

113

20,6

1,8

91

Hubert Bertsch

250

65

10

k.A.

-

1,2

95

Familie Faigle

247

146

20

83

17,0

6,0

76

Sola Privatstiftung, Fam. Scheyer und Hörburger Doppelmayr Holding SE

228

35

29

47

21,0

2,4

80

223

70

-

107

58,0

-

94

Gebrüder Ulmer Holding GmbH, Josef Pircher BeteiligungsGmbH 12 mitarbeitende Gesellschafter

220

157

3

281

59,6

7,2

49

220

10

36

36

6,0

8,6

-

Porr AG

220

-

15

56

19,0

4,0

-

Formblech komponenten Bau

Gerhard Salzmann

220

-

7

35

29,5

5,1

40

Tomaselli Gabriel Privatstiftung

218

-

25

43

5,0

2,2

-

Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Metallindustriee

Walter Pfanner, Peter Pfanner, 217 Hermann Pfanner, Wilfried Pfanner, Elmar Schneider, Marie-Luise Dietrich Ball Corporation (Denver, USA) 213

717

-

329

8,5

14,5

83

23.000

3

45

0,6

2,1

1

Pumpen, Messtechnik Carcoustic Austria AutomobilGmbH zulieferer z-werkzeugbau-gmbh Metallindustrie Rudi Lins Kfz-Handel GmbH & Co KG und -Reparatur Inhaus Heizungs- und Handels GmbH Sanitärgroßhandel Erne Group GmbH Metallindustrie Vögel Transporte Transport GmbH Schneider Kfz-Vertrieb Automobil GmbH und -Service Bischof Güterbeförderung, Holding GmbH Logistik, Transport 1zu1 Prototypen Kunststoffgewerbe GmbH & Co KG Gantner Electronic Elektronik GmbH Etiketten Carini Etikettendruck GmbH Mohrenbrauerei Brauerei

Familie Kräutler

212

20

24

33

5,1

1,2

98

Carcoustics International

200

2.100

5

29

-6,0

0,5

95

DI Hermann Eberle, Johannes Steurer Lins Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, RL Holding GmbH Huwa Finanz- und Beteiligungs AG, Josef Pircher Beteiligungs GmbH Pipes Holding GmbH Familie Vögel

200 190

-

30 34

26 76

9,0 9,7

1,9 -

95 -

188

21

15

73

10,7

5,5

22

179 178

170 21

5 -

62 33

-4,3 8,6

0,9 -

99 -

166

-

30

111

13,6

5,0

14

155

74

7

57

12,1

15,0

60

155

-

27

16

16,0

2,5

87

Gantner Electronic Austria Holding GmbH Andrea und Thomas Sohm

150

323

11

74

18,0

2,0

90

150

-

8

27

5,6

2,0

68

Familie Huber

150

-

3

23

0,4

5,5

-

Ulrike Janschek (75 %), Karin Seyfried (25 %) Otto Bischof, Astrid Bischof, Michael Zimmermann Prototal Industries AB (Schweden)

Vorarlberg braucht Unternehmer:innen, die an sich glauben.

sparkasse.at/vorarlberg


12 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Lehrlinge

Umsatz gesamt 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

Export (in %)

-

23 24

59 k.A.

11,4 -

0,4 2,0

40

140

170

19

39

-

3,0

91

135

303.000

8

1.339

-

160,0

44

134

14

3

k.A.

-

-

-

130

10

22

16

7,0

0,5

130

5

7

18

2,9

-

80

127

90

16

47

-2,4

0,6

2

121

-

7

50

3,1

0,5

29

120

732

3

290

27,4

14,0

10

120

56

1

56

5,6

3,0

70

120

15

23

32

10,0

5,3

34

Familien Wiesenegger

120

2

2

38

2,2

2,0

63

Familie Intemann

110

24

15

28

7,6

1,0

25

Legro Group GmbH

105

25

-

26

16,0

1,0

80

Mehrere Gesellschafter

100

30

1

k.A.

-

-

30

98 97

46 -

9

40 k.A.

13,3

0,8

68

Automatisierungs- Andreas Dorner lösungen und Softwareprodukte Metallindustrie Martin Ohneberg

96

4

-

12

4,0

-

84

95

365

2

125

50,6

11,5

99

Chemische Sika AG (Baar, Schweiz) Industrie Kunststoffindustrie Familie Rhomberg

92

178

2

159

14,0

0,7

22

88

110

5

25

47,1

1,2

85

Immobilien, Mag. Alexander Nußbaumer Projektentwicklung, Bauträger Handel Anton Pfanner

88

81

10

315

24,5

-

-

87

2

3

44

33,0

1,8

78

Signaltechnik und Werbetechnik Anlagenbau, Haustechnik Audio-visuelle Branche

Eigentümer /Hauptaktionäre

Rang

Unternehmen

Branche

74 75

Auto Gerster Lercher Werkzeugbau GmbH Zimm Gruppe

Autohandel Familie Gerster Werkzeugbau Familie Lercher Kunststoffspritzguss Industrie, Gunther Zimmermann Maschinenbau Digitalsierung, Siemens AG Software, Elektronik Getränkeindustrie, Brau Union Österreich AG Handel Handwerk Bell und Beck Beteiligungs GmbH und Gewerbe Glasindustrie Hanna Mayer, Walter Mayer

76 77 78 79 80 81 82

Siemens AG Österreich, Vorarlberg Fohrenburg Beteilungs AG Fliesenpool GmbH MGT Mayer Glastechnik GmbH Walser GmbH

83

Vorarlberg Milch eGen Röfix AG

84

Müroll GmbH

85

Otto Wohlgenannt GmbH Scheyer Verpackungstechnik GmbH Intemann GmbH

86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97

Mawera Holzfeuerungsanlagen GmbH FHE Vertrieb von Gastronomieeinrichtungen GmbH Josef Mäser GmbH Bad Reuthe Frick GmbH Dorner Electronic GmbH Henn Industrial Group GmbH & Co KG Sika Österreich GmbH Fries Kunststofftechnik Zima Holding AG

98

Pfanner Schutzbekleidung GmbH Visuform GmbH

99

Wagner GmbH

100

WolfVision GmbH

Fahrzeugbau, Gerhard Rauch Feuerwehrtechnik, Handel Nahrungsmittel- 462 Landwirte industrie Stein- und Fixit Trockenmörtel Holding AG Keramikindustrie Chemische und Familien-Privatstiftung Papierverarbeitende Industrie Fahrzeugbau Otto Wohlgenannt Kunststoffverarbeitung Heizung, Sanitär, Klima Anlagenbau Hotel- undGastronomieeinrichtunngen Großhandel Hotel

Familie Mäser Familie Frick

Beschäftigte in Vlbg.

an and. Standorten

144 144

-

WD Beteiligung GmbH (65 %), Mathias Zimmermann (35 %) Wagner Immobilien GmbH

85

35

6

16

88,0

2,4

30

85

-

16

13

2,6

1,5

6

WolfVision Center GmbH

82

38

-

26

16,7

0,5

99

*Die Angaben der Unternehmensdaten erfolgte über Selbstauskunft der Betriebe/Stand: März 2022

Leasing als Alternative zur klassischen Finanzierung.

sparkasse.at/vorarlberg


Ersteinschätzung im LKH Hohenems.

Schutzkleidung auf Intensivstationen.

Covid-Impfung für VLKH-Mitarbeitende.

Weltbeherrschender Virus Gut durch die Krise – dank des hohen Einsatzes der Mitarbeiter(innen) der Landeskrankenhäuser Vorarlbergs.

Zum Jahreswechsel 2019/2020 kamen die ersten Meldungen aus China: „Eine ganze Provinz wird wegen Coronaviren unter Quarantäne gestellt“. Damals dachten wir noch ausschließlich an ein exotisches „Wuhan-Virus“. Schließlich wurde im weiteren Verlauf die Lage auch in Europa immer ernster. Mittlerweile mussten wir alle erleben, dass dieses Virus weltweit in der Lage ist, zu dramatischen Veränderungen des gesamten öffentlichen, beruflichen und privaten Lebens zu führen. Allein die Maßnahmen in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern, die möglichst rasch zum Schutz der Patient(inn)en und Mitarbeiter(innen) getroffen werden mussten, waren enorm.

rinnen und Mitarbeiter, dass wir bis jetzt sehr gut durch die Krise gekommen sind. Die Infektionslage hat sich zwar derzeit – wieder einmal – entspannt, das

Thema COVID-19 wird uns wahrscheinlich noch länger begleiten - daher bitten wir Sie alle, weiterhin so engagiert diesen Weg mit uns zu gehen.

Hohe Flexibilität gefragt Am Beginn der Krise war besonders die kritische Versorgungslage bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen eine Herausforderung. Heute sind es die Mitarbeiter(innen)-Ausfälle, die allen in den Spitälern eine enorme Flexibilität abverlangen. Daher gilt an dieser Stelle einmal mehr besonderer Dank allen LKH-Mitarbeite-

Fotos: KHBG

Schutzmaßnahmen sind jetzt Alltag Heute sind Themen wie die Maskenpflicht, die Testungen, das Besucherregelungen, die Corona-Impfung usw. dominierende Bestandteile unseres beruflichen – und auch unseres privaten – Alltags. In den VLKH vor allem und ganz dezidiert zum Schutze der Gesundheit von Mitarbeitenden und Patient(inn)en. Schutzmaßnahmen mussten festgelegt werden, die für alle Beteiligten einen sicheren Infektionsschutz bieten und mit den behördlichen Vorgaben vereinbar sind.

Das Gesundheitspersonal hielt in den Landeskrankenhäusern tapfer die Stellung. ANZEIGE


14 Sonderpreis Forschung und Entwicklung

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

„Nicht nur Geschäftsmodell, sondern unsere DNA“ Bachmann Electronic investiert bis zu 20 Prozent jährlich in F&E.

Forschung und Entwicklung war und ist seit jeher ein zentraler Erfolgsbaustein bei der Bachmann electronic GmbH in Feldkirch. „Innovative Lösungen basierend auf neuesten Technologien, durch engen Austausch mit unseren Kunden transferiert in praktischen Mehrwert ist nicht nur das zentrale Geschäftsmodell, sondern schlichtweg Teil unserer DNA“, so Geschäftsführer Bernhard Zangerl. Rund 20 Prozent des Umsatzes fließen jährlich in die Kern-F&E und kundennahe Anwendungsentwicklungen. Laut Zangerl ein erfolgsrelevantes Investment in die Zukunft des Unternehmens. Darüber hinaus wird dem Austausch und der aktiven Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten hoher Wert beigemessen. Und zwar auf verschiedensten Wegen, wie die aktuellen Anstrengungen des Weltmarktführers bei Windrad-Steuerungen und Spezialisten für Automation zeigen.

FELDKIRCH

Tech-Start-up Mit der Akquisition eines deutschen Tech-Start-ups im Jahr 2021 bereichert Bachmann seine Entwicklungs- und Forschungskompetenz enorm und setzt durch Professor Michael Schulz und sein Expertenteam, welches ebenfalls übernommen wurde, neue Maßstäbe bei der Entwicklung, der Implementierung und bei der Inbetriebnahme von intelligenter Monitoring-Software. Im Speziellen setze man hierbei auf die Entwicklung innovativer Algorithmen unter Zuhilfenahme von neuen mathematischen Modellen für komplexe Systeme und KI-Methoden. Bachelor Science Camp Eine Woche lang, vom 7. bis 11. März 2022, arbeiteten 35 Studierende der sieben Hochschulen des THÜRING-Verbundes in interdisziplinären Teams intensiv am Thema „Digitaler Zwilling“. Unter Anleitung und mit Unterstützung von Professoren und Experten aus der Industrie führte diese umfassende Lernerfahrung zur erfolgreichen Entwicklung digitaler Abbilder von Windkraftanlagen, die Sensordaten in Echtzeit erfassen und aus-

Wer technologisch vorne ist, hat die besten Voraussetzungen im Wettbewerb an der Spitze zu stehen. Dafür investiert Bachmann bis zu 20 Prozent in Forschung und Entwicklung.

werten. Für Bachmann mit dabei waren Holger Fritsch und Ulrich Örtel, die ihr Know-how mit der nächsten Generation von Ingenieuren teilten.

Windstar Center, USA Bachmann unterstützt das kooperative Forschungszentrum WindSTAR, ein Gemeinschaftsprojekt von Industrieunternehmen und den Universitäten Lovell, Massachusetts und Dallas, Texas. Das Themenspektrum ergibt sich aus den Aufgabenstellungen zur Weiterentwicklung der Windindustrie. Hierbei setzt sich Bachmann für die Forschung an den Bereichen Überwachung des strukturellen Zustands, schadenfreie Inspektion und Prüfung, Modellierung und Messung von Windparks, Steuerungssysteme für Turbinen und Windparks sowie Energiespeicherung und Netzintegration ein. FH Flensburg An der Hochschule Flensburg wird das plattformübergreifende Zusammen-

spiel von Automationskomponenten unterschiedlicher Hersteller mit dem maritimen Modul-Typ-Package weiterentwickelt. Ziel ist, den Aufwand für Aufbau und Inbetriebnahme der Automatisierung trotz der stetig wachsenden Komplexität an Bord moderner Schiffe zu verringern. Die Anlagen sollen dadurch zudem besser gegen Fehler abgesichert werden.

EU-Projekt ROMEO Bachmann ist Mitglied dieser europäischen Initiative, die auf die Senkung der Betriebs- und Wartungskosten von Offshore-Windparks abzielt, indem sie Forschung und Innovation fördert, um fortschrittliche technologische Lösungen zu entwickeln. Zusammengearbeitet wird außerdem seit vielen Jahren mit der Ernst-AbbeHochschule Jena im Bereich Strukturmonitoring und Fraunhofer IEE beim Projekt „Adventure – Anomalieerkennung“.


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Vieles von dem, was für uns heute selbstverständlich ist, war einst eine mutige Vision. Wir sind als Bank stark in der Region verwurzelt und unterstützen seit 1897 Menschen, die ihre Ideen verwirklichen wollen – mit ausgezeichneter Beratung und schnellen Entscheidungen. Gestern, heute und morgen. Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels, Salzburg und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at

WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS.


16 Größter Arbeitgeber Industrie

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Bei Blum ist man überzeugt, dass Teams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie zusammengesetzt sind.

Wie Blum es schafft, das Wir-Gefühl zu stärken

Werte, Vernetzung, Innovation: 8800 Mitarbeitende und trotzdem eine Familie. HÖCHST Der Höchster Beschlägehersteller Blum hat etwa 8800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2200 davon in aller Welt. Industrie 4.0 hat in viele Bereiche Einzug gehalten, mit Hightech-Anlagen, künstlicher Intelligenz und 3D-Druck. Und auch in den Büros läuft vieles im Arbeitsalltag digital. Und dennoch findet man bei Blum eine familiäre Atmosphäre und einen persönlichen, wertschätzenden Umgang vor. Das Traditionsunternehmen bleibt trotz aller Digitalisierung und Internationalität bodenständig und regional verwurzelt. WORK ORANGE meint daher viel mehr als nur die Firmenfarbe: Es ist ein Gefühl, das die „Blümlerinnen und Blümler“ weltweit miteinander teilen. Die Leidenschaft, Bestehendes immer weiter zu optimieren und Neues zu erforschen.

ZAHLEN UND FAKTEN JULIUS BLUM GMBH SEGMENT Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, unterstützt durch Verarbeitungshilfen und E-Services PRODUKTIONSSTANDORTE 8 Werke in Vorarlberg, weitere in USA, Brasilien und Polen MITARBEITENDE weltweit 9013, in Vorarlberg 6738 UMSATZ IM WIRTSCHAFTSJAHR 2020/2021 2,377 Milliarden Euro AUSLANDSUMSATZ 97 % TOCHTERGESELLSCHAFTEN BZW. REPRÄSENTANZEN 33 WELTWEIT BELIEFERTE MÄRKTE über 120

Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen weltweit arbeiten Hand in Hand in einem Familienunternehmen mit gelebten Werten und langfristigen Partnerschaften. Als Teamplayer zum Erfolg einer weltweiten Marke beizutragen und gleichzeitig persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu haben, ist eine reizvolle Chance.

Zusammenarbeit ohne Silos Die Jobmöglichkeiten bei Blum sind so vielfältig wie die Menschen, die in Vorarlberg leben: von der modernen HightechFertigung über das Qualitätsmanagement bis hin zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der IT oder Verwaltung. Ob über eine Lehre, nach der Matura, dem Studium oder als Quereinsteiger aus anderen Berufen – auch die Wege zum


17

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Beschlägespezialist sind unterschiedlich. Jeder Mensch bringt individuelle Kompetenzen mit, die für das Höchster Familienunternehmen wertvoll sind. Blum ist überzeugt, dass Teams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie sich zusammensetzen. Allein am Vorarlberger Standort arbeiten Menschen aus 64 Nationen.

Vernetztes Arbeiten, gelebte Innovation Erfindergeist liegt Blum im Blut – über 2100 erteilte Patente und ein regelmäßiger Platz im Österreichischen Innovationsranking beweisen es. Das gemeinsame Arbeiten in digitalen Räumen und die Nutzung neuer Kommunikationskanäle ergänzen den persönlichen Austausch auch über die Abteilungsgrenzen hinaus. So stellen sich Projektleiter zum Beispiel aus den entsprechenden Experten ihre Teams zusammen, um Ideen voranzutreiben. Alle 8800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit arbeiten gemeinsam an einem Ziel: Das Unternehmen, welches Julius Blum vor 69 Jahren in einer kleinen Werkstatt gegründet hat und mittlerweile ein Marktführer der Möbelbranche ist, weiterzuentwickeln.

Bei Blum setzt man trotz Größe auf die Stärkung des Miteinanders.


18 Zweitgrößter Arbeitgeber Industrie

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Für das Kunsthaus Zürich hat matí Lichtgestaltung mit Zumtobel ein Lichtkonzept entwickelt, das den Kunstwerken die Hauptrolle überlässt.

FARUK PINJO

Maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Menschen

Seit über 70 Jahren entwickelt Zumtobel Group Lichtlösungen höchster Qualität. Die Zumtobel Group strebt stets danach, mit Licht Wohlbefinden zu schaffen und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern – als Unternehmensgruppe und mit ihren Marken Thorn, Tridonic und Zumtobel. Was als Familienbetrieb begann, ist heute ein international tätiger Lichtkonzern mit weltweit rund 5800 Mitarbeiter(innen). Seit mehr als 70

Jahren entwickelt das Unternehmen Lichtlösungen von höchster Qualität, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Menschen. Das über Jahrzehnte gewachsene Know-how über die Wirkung von Licht auf den Menschen bildet die Grundlage für zukunftsorientierte Lichtlösungen, die immer energie- und ressourceneffizienter sind und gleichzeitig die bestmögliche Lichtqualität bieten.

Der Neubau von Kaufmann Bausysteme mit Beleuchtungslösung von Zumtobel. ZUMTOBEL

Nachhaltigkeit im Fokus Schon der Gründer Dr. Walter Zumtobel beschäftigte sich erfolgreich damit, hochwertige Beleuchtung mit niedrigem Ressourcen- und Energieverbrauch in Einklang zu bringen. Diesen Ansatz der Nachhaltigkeit verfolgt das Unternehmen heute mit modernen Mitteln weiter. Auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft hat sich die Zumtobel Group das Ziel der Klimaneutralität bis 2025 gesetzt. Ein wesentlicher Meilenstein war die Umstellung aller Dornbirner Standorte auf Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Diesen Schritt begleitend, wurde die Zumtobel Group zu einem von elf Partnern der ös-

DORNBIRN

terreichischen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung „klimaaktiv Pakt“.

Familienfreundlicher Betrieb Die Zumtobel Group wurde 2022 mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb“ des Landes Vorarlberg prämiert. Mit rund 1740 Mitarbeiter(innen) am Hauptstandort in Dornbirn ist das Unternehmen zweitgrößter Arbeitgeber im Ländle. Als besondere Stärke des Lichtkonzerns wurden im Rahmen der Bewertung die unterschiedlichen und auf die jeweiligen Mitarbeiterbedürfnisse abgestimmten Arbeitszeitmodelle hervorgehoben. ZAHLEN UND FAKTEN ZUMTOBEL GROUP AG EIGENTÜMER/HAUPTAKTIONÄRE Familie Zumtobel mit rund 37 % UMSATZ 2021 1,044 Milliarden Euro BESCHÄFTIGE 1690 (FTE) in Vorarlberg, 4123 an anderen Standorten INVESTITIONEN 38,1 Mill. Euro.


Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Drittgrößter Arbeitgeber Industrie 19

Doppelte Auszeichnung

Nachhaltigkeit und Sicherheit haben bei Liebherr eine besondere Bedeutung. Der Schutz von Menschen und Umwelt hat bei allen Geschäftsaktivitäten von Liebherr eine besondere Bedeutung. Für alle Produkte und deren Herstellung heißt dies, dass sie sicher, effizient und umweltverträglich sein müssen. Mit den elektrisch angetriebenen Geräten der Unplugged-Serie haben Kunden die Möglichkeit, sich für nachhaltige Produkte zu entscheiden. 2019 brachte Liebherr das weltweit erste Großdrehbohrgerät auf den Markt, das mit Akku betrieben wird. Nach erfolgreicher Markteinführung wurde das alternative Antriebskonzept kontinuierlich auf weitere Geräte übertragen. Liebherr wurde für sein Bestreben vom unabhängigen Ratingunternehmen EcoVadis mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. EcoVadis ist der weltweit renommierteste Anbieter von Nachhaltigkeitsratings mit über 75.000 bewerteten Unternehmen.

NENZING

Maximale Sicherheit Die ESTA-Awards sind die höchste Auszeichnung für die Kran- und Schwerlastindustrie. In der Kategorie „Safety“ gewann heuer der LR 1400 SX den Award. Damit sicherte sich zum zweiten Mal in Folge ein Raupenkran der Liebherr-Werk

In der Kategorie „Safety“ gewann heuer der Raupenkran LR 1400 SX den Award.

Nenzing GmbH eine Auszeichnung. In der Produktentwicklung von Liebherr war das Thema Sicherheit schon immer ein fester Bestandteil. Es ist wichtig, dass sich die Bediener der Maschinen auf der Baustelle sicher fühlen. Die Designer des ausgezeichneten Raupenkrans LR 1400 SX legten ein besonderes Augenmerk auf das Sicherheitskonzept. Das Gerät ist mit hilfreichen Assistenzsystemen ausgerüstet, die beim Befahren von Rampen, beim Aufrichten und Ablegen des Auslegers oder der Berechnung des Bodendrucks für

Bei Liebherr müssen alle Produkte und auch deren Herstellung sicher, effizient und umweltverträglich sein.

LIEBHERR

höchste Sicherheit während des Betriebes sorgen. ZAHLEN UND FAKTEN LIEBHERR NENZING GMBH GESCHÄFTSFÜHRUNG Gerhard Frainer, Martin Saler, Markus Schmidle, Holger Streitz UMSATZ 2021 532,4 Millionen Euro MITARBEITER 1640 in Vorarlberg, 460 an anderen Standorten PRODUKTGRUPPEN Seilbagger, Raupenkrane, Ramm- und Bohrgeräte


20 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Handelsketten und Einkaufszentren 35 Jahre Messepark. Das beinhaltet Aufbau und Investition, Kontinuität und Beständigkeit, aber auch Innovation und Zukunftsdenken. Vieles hat sich verändert, einiges ist geblieben: Treue Kund(inn) en, Shoppartner(innen) der ersten Stunde sowie langjährige Mitarbeiter(innen). Täglich sind wir bestrebt ein einmaliges Einkaufserlebnis zu bieten. Dies war noch nie so herausfordernd wie in Zeiten der Pandemie. Unser besonderer Dank gilt hier unseren knapp 900 Mitarbeiter(inne)n, die täglich Großartiges leisten sowie unseren treuen Kund(inn)en. Burkhard Dünser, Geschäftsführer Messepark

„Sutterlüty feiert 70-Jahr-Jubiläum. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und regionalen Lieferpartnern beweisen wir schon seit 70 Jahren, dass wir ein b’sundrigs Händle fürs Ländle haben. Die Fokussierung auf regionale Lebensmittel, den Ausbau regionaler Wertschöpfung und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Region sind Kernelemente unserer täglichen Arbeit. Die Konsumenten im Ländle wissen das zu schätzen. Das macht uns stolz und zeigt wiederum, dass den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern regionales Wirtschaften und Genießen genauso wichtig ist wie uns.“ Alexander Kappaurer, Geschäftsführer Sutterlüty

Mit rund 3700 Mitarbeitenden ist Spar Vorarlberg einer der größten Arbeitgeber in Vorarlberg. Sie sind unser Erfolgsgarant – nur dank den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es möglich, dass wir auf eine über 60-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken können. Der Grundpfeiler von Spar waren schon damals unsere selbständigen Spar-Kaufleute. Heute sind wir dank unseren 50 Spar-Kaufleuten sowie 48 Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkten in der Lage, die Nahversorgung in 60 Vorarlberger Gemeinden zu sichern. Mit einer qualitativen Expansion schaffen wir es, die Märkte sukzessive zu modernisieren und auf das neueste Ladenbaukonzept umzustellen. Carina Pollhammer, Geschäftsführerin Spar Vorarlberg

Unternehmen

Branche

SPAR Österreichische Warenhandels-AG Einkaufszentrum Messepark Sutterlüty Holding XXXLutz Hofer KG dm drogerie markt GmbH

Lebensmittelhandel Handel Lebensmittelhandel Möbelhandel Lebensmittelhandel Drogeriehandel

BayWa Vorarlberg HandelsGmbH Lidl Österreich Intersport Fischer Gunz Warenhandel

Handel Lebensmittelhandel Sportartikelhandel Lebensmittel

Eigentümer /Hauptaktionäre

Beschäftigte in Vlbg.

Lehrlinge

Umsatz gesamt 2021 (in Mill. €)

3.684 891 690 520 295 275

178 63 39 72 14 38

k.A. k.A. k.A. 5.340 4.400 1.003

-4,5 2,4

-

240

24

85

6,0

2,0

216 190 112

1 16 1

1.500 30 155

2,5 3,7 4,3

100,0 -

Familienbesitz (Poppmeier, Reisch, Drexel) Fam. Drexel Jürgen Sutterlüty WSF + LSW Privatstiftung Verwaltungsgesellschaft mbH (68 %), ASPIAG Management (32 %) RLB Raiffeisen Landesbank Vorarlberg, RWA Raiffeisen Ware Austria Lidl Stiftung & Co KG Erhard Fischer (80 %), Tobias Stergiotis (20 %) Michael Temel

Als Unternehmen brauchen Sie eine Bank, die Ihr Geschäft versteht.

sparkasse.at/vorarlberg

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)


Betriebliche Vorsorge: Mit Zusatzleistungen punkten In herausfordernden Zeiten stehen jene Unternehmen hoch im Kurs, die sich als verlässlicher Arbeitgeber etablieren konnten. Denn in der Krise ist ein sicherer Arbeitsplatz wichtiger denn je. Allerdings wird es für Arbeitgeber, und das nicht erst seit der Krise, immer schwieriger, gutes Fachpersonal und qualitativ hochwertige Schlüsselarbeitskräfte zu finden. Schon die Suche nach motivierten Lehrlingen wird dabei zur Herausforderung. Und selbst Arbeitgeber, die einen sicheren Arbeitsplatz, Aufstiegschancen und gute Verdienstmöglichkeiten bieten, stehen am Arbeitsmarkt in harter Konkurrenz zueinander. Was also tun, wenn es darum geht, die besten Köpfe für sein Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu binden? Mehrwert: Zusatzleistungen Ein Unternehmen steht und fällt mit seinen Mitarbeitern. Aber: Sich am Markt als Arbeitgeber abzuheben, ist gar nicht so einfach. „Wer als Unternehmer die Nase im Wettbewerb am Personalmarkt vorne haben möchte, kann seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit attraktiven Zusatzleistungen in Form einer betrieblichen Unfall-, Kranken- oder Lebensversicherung langfristig an sich binden“, so Alexander Meier, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung. Und das ist einfacher und vor allem günstiger, als man oftmals denkt!

Foto: luxundlumen

Betriebliche Unfallversicherung Ein Unfall oder eine Krankheit verändert das Leben – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Arbeitsfähigkeit ist eingeschränkt, das Einkommen sinkt. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen

Alexander Meier Landesdirektor Wiener Städtische

Mit einer betrieblichen Unfallversicherung sichern Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl nach einem Arbeits- als auch Freizeitunfall finanziell ab.

Betriebliche Zusatzleistungen fördern die Bindung zum Unternehmen. finanzielle Sorgen hinzu, die Existenz des Arbeitnehmers steht auf dem Spiel. Dem Unternehmer fehlt die Arbeitskraft und Ersatz ist meist nicht auf die Schnelle zur Hand. Und die gesetzliche Unfallversicherung leistet bei direkten Berufsund Wegunfällen nur eingeschränkt, bei Freizeitunfällen gar nicht. „Mit einer betrieblichen Unfallversicherung sichern Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl nach einem Arbeits- als auch Freizeitunfall finanziell ab. Diese profitieren im Unglücksfall von einer finanziellen Absicherung, hochwertiger Rehabilitation und günstigen Prämien und stehen dem Unternehmen dank kürzerer Krankenstände durch schnellere und vollständige Genesung rascher wieder zur Verfügung“, erläutert Meier. Vorteile für beide Seiten Eine vernünftige betriebliche Unfallversicherung ist schon ab 10 Euro im Monat pro Mitarbeiter zu bekommen. Und wenn der Unternehmer es seinen Mitarbeitern ermöglicht, dann sind die Versicherungsprämien für Mitarbeiter im Rahmen der steuerfreien Zukunftssicherung nach §3/1/15a EStG bis zu einer Höhe von 300 Euro im Jahr lohnsteuerund sozialversicherungsfrei. „Als Wiener Städtische bieten wir darüber hinaus Prä-

Foto: Shutterstock

mienvorteile, je größer die Anzahl der im Unternehmen versicherten Personen ist“. Und weiter: „Ein großer Vorteil besteht auch darin, dass bei diesem Modell keine namentliche Nennung begünstigter Mitarbeiter nötig ist. Es genügt die zu versichernde Personenanzahl“, so Meier. Und, eines liegt auf der Hand: Zusätzliche Sozialleistungen stärken die Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen und fördern das Unternehmensimage nach außen.

Noch Fragen offen? Wenn Sie Fragen zur betrieblichen Vorsorge haben, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Melden Sie sich bei Ihrem persönlichen Versicherungsberater der Wiener Städtischen Versicherung oder telefonisch unter +43 (0)50 350-47000 oder per E-Mail an ld-vlbg@wienerstaedtische.at

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22 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Geld- und Kreditwesen Die Vorarlberger Wirtschaft hat auch 2021 bewiesen, wie resilient und gleichzeitig robust sie aufgestellt ist. Trotz neuer Herausforderungen – vor allem am Beschaffungs- und Arbeitsmarkt und auch im zweiten Jahr in Folge bei der Bewältigung der Themenstellung aufgrund der Pandemie – haben die Unternehmen sehr gute Ergebnisse erzielen können. Das sichert unseren Lebens- und Wirtschaftsraum nachhaltig ab. Die Vorarlberger Raiffeisenbanken sind stolz darauf, dass wir viele Unternehmer(innen) auf ihrem Erfolgsweg begleiten dürfen. Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender Raiffeisen Landesbank Vorarlberg

Der starke Wirtschaftsaufschwung unserer Region im Jahr 2021 hat auch bei den Vorarlberger Sparkassen zu einem soliden Wachstum in allen relevanten Geschäftsbereichen geführt. Die noch vor einem Jahr befürchtete Insolvenzwelle ist bislang, auch Dank staatlicher Überbrückungshilfen, ausgeblieben. Da wir in den letzten Jahren ausreichend Rücklagen geschaffen haben, sind wir zuversichtlich: Unsere Kundinnen und Kunden können sich auch in Zukunft auf ihre Sparkasse verlassen. Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen

Die Corona-Krise beschäftigt Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mittlerweile seit über zwei Jahren und stellte viele Gewohnheiten im Privatund Berufsleben völlig auf den Kopf. Dazu kommt der Militärangriff Russlands auf die Ukraine, der seit Ende Februar das Weltgeschehen dominiert. Die Folgen des Kriegs werden – abgesehen von menschlichem Leid – nicht nur mit Blick auf die Energie- und Treibstoffversorgung, die Inflationsraten oder die Entwicklung der Konjunktur für ein schwieriges Jahr 2022 sorgen. Gerade in einem anhaltend unsicheren und herausfordernden Umfeld ist es umso wichtiger, einen zuverlässigen und beständigen Partner an seiner Seite zu haben. Beständigkeit heißt für uns, dass wir uns auf unser Kerngeschäft fokussieren und ein Partner auf Dauer und nicht nur auf Zeit sind – besonders wenn es gilt, Krisen zu bewältigen. Wir sind überzeugt, dass wir auch die aktuellen Herausforderungen gemeinsam meistern werden – so wie wir es seit unserer Gründung vor 125 Jahren mit unseren Kundinnen und Kunden als auch Geschäftspartnern tun. Michel Haller, Vorstandsvorsitzender Hypo Vorarlberg

Unternehmen

Branche

Bank für Tirol und Vorarlberg AG

Finanzwirtschaft

Volksbank Vorarlberg e. Gen. Bank Hypo Vorarlberg Bank AG Bank Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberger Sparkassen

Finanzwirtschaft Kreditinstitut

Beschäftigte in Vlbg.

Lehrlinge

Bilanzsumme 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (37,53 %), 379 Generali 3 Banken Holding AG (16,31 %), BKS Bank AG inkl. Untersyndikatsnehmer (17,23 %), Oberbank AG (13,85 %) Mitglieder sowie Partizipationsscheininhaber 241 Vorarlberger Landesbank-Holding (76,87 %), 709 Austria Beteiligungsgesellschaft mbH (23,13 %) Mitglieder der Genossenschaft 1.527 Mitglieder sowie Partizipationsscheininhaber 833

17

14.265

2,1

73,0

9 7

1.918 15.626

2,4 2,2

0,3 2,9

22 15

14.631 7.101

6,7 8,2

10,9 5,5

Eigentümer /Hauptaktionäre

Betriebliche Altersvorsorge bedeutet gelebte Verantwortung.

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24 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Versicherungen Immer deutlicher sehen wir, dass Regionalität und Solidarität die wichtigsten Säulen einer Gesellschaft sind. Die Nähe, die gegenseitige Hilfsbereitschaft sowie das Miteinander sind die Grundlagen für Frieden und sind auch die Grundlagen für die VLV, ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Alle Entscheidungen werden ausschließlich hier in Vorarlberg getroffen und Vertrauen sowie Sicherheit stehen an erster Stelle. Robert Sturn, Direktor Vorarlberger Landesversicherung

Unser langjähriges Engagement als Lifetime-Partner stellt unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns. Unser VersicherungsKnow-how ist eine grundlegende Stärke. Durch smarte und simple Produktlösungen, kombiniert mit digitaler Serviceleistung sowie der persönlichenBetreuung durch unsere regional verankerten Kundenbetreuer und Konzernagenten, unterstreichen wir den Status des Qualitätsversicherers Generali als kundenorientierte Innovatorin. Zugleich forcieren wir damit unsere Intention, als Lifetime-Partner die Menschen aktiv abzusichern. Markus Winkler, Generali Regionaldirektor für Tirol & Vorarlberg

Wir konnten unseren Marktrang als größter Versicherer in Vorarlberg halten. Im Bereich Schaden/Unfall konnten wir unsere führende Position nicht nur halten, sondern auch Marktanteile dazugewinnen. Dementsprechend erfreulich ist auch die Entwicklung in den einzelnen Sparten. Die Basis dafür schaffen unsere Produktangebote, die sich am Bedarf der Vorarlberger orientieren. Wesentlich sind nicht zuletzt die persönliche Beratung und Betreuung – in Vorarlberg sind an unseren 37 Standorten insgesamt 255 Mitarbeitende sowie Partner für unsere Kundinnen und Kunden im Einsatz. Wie sehr sich unsere Angebote und Services am Bedarf der Menschen orientieren, beweist u. a. unser Post-Covid-Programm, das mittlerweile von rund 100 Vorarlbergern in Anspruch genommen wurde. Markus Stadelmann, Landesdirektor Uniqa

Unternehmen

Branche

Generali Versicherung AG Versicherung Landesdirektion Vorarlberg Allianz Österreich Versicherung (Allianz Elementar Versicherungs-AG) Donau Versicherung AG Versicherung Vorarlberger LandesVersicherung Versicherung VaG Wiener Städtische Versicherung Versicherung AG UNIQA Österreich Versicherung Versicherungen AG

Beschäftigte in Vlbg.

Lehrlinge

Prämien 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

Schadensleistung (in Mill. €)

144

3

152

1,7

-

k.A.

44

-

k.A.

-

-

k.A.

Vienna Insurance Group Verein auf Gegenseitigkeit

35 198

1 2

37 111

1,0 4,0

14,7

13,2 67,2

Vienna Insurance Group AG

83

7

106

1,7

-

k.A.

225

1

253

2,1

-

179,5

Eigentümer /Hauptaktionäre Generali Holding Vienna AG Allianz SE

UNIQA Versicherungsverein Privat-, tiftung (49 %), Streubesitz (36,4 %) RZB Versicherungsbeteiligung GmbH (10,9 %), Collegialität Versicherungsverein Privatstiftung (3 %), eigene Aktien (0,7 %)

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26 Vorarlbergs größte Unternehmen

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Gesundheits- und Sozialwesen In der Wirtschaft nehmen wir einen wichtigen Platz bei der Suche und Auswahl von geeigneten Mitarbeitenden ein und sorgen dafür, dass die Arbeitslosigkeit kurz gehalten wird. Mit gezielten Aus- und Weiterbildungsangeboten erhöhen wir die Arbeitsmarktchancen der beim AMS vorgemerkten Personen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Abdeckung des Personalbedarfs der Unternehmen. Professionelle Beratungsangebote unterstützen die Firmen bei der Stärkung ihrer Arbeitgeberattraktivität, damit sie sich im Wettbewerb um passende Mitarbeitende positionieren können. Bernhard Bereuter, Geschäftsführer AMS Vorarlberg

Not sehen und handeln – das ist der Auftrag der Caritas, da sein für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und mitwirken an der nachhaltigen Veränderung der Welt hin zum Besseren. Die beiden vergangenen Jahre waren durch die Pandemie geprägt. Corona war und ist eine soziale Krise, die viele Menschen unter Druck gebracht hat. Aktuell sind wir mit der Betreuung der kriegsvertriebenen Menschen aus der Ukraine besonders gefordert. Der Nährboden für unsere Arbeit ist die Hilfsbereitschaft der Menschen in Vorarlberg, gerade auch die der Unternehmen. Walter Schmolly, Direktor Caritas der Diözese Feldkirch

Die vergangenen Jahre haben besonders aufgezeigt, wie wichtig das Gesundheitswesen grundsätzlich ist. Aber noch viel mehr wurde klar, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorarlberger Krankenhäuser quer durch alle Berufsgruppen und Hierarchien leisten: Enormer Einsatz, beeindruckende Flexibilität, hohes Berufsethos und ein berührendes Kümmern um unsere Patientinnen und Patienten haben die Bewältigung der Pandemie bis heute gekennzeichnet bzw. ermöglicht. Wir dürfen uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch bei allen Partnerunternehmen und bewusst auch bei Politik und Bevölkerung für den spürbaren Zusammenhalt bei der Bewältigung der Covid-Herausforderungen in den Krankenanstalten bedanken. Gerald Fleisch, Geschäftsführer Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.

Unternehmen

Branche

Caritas der Diözese Feldkirch Vorarlberger Krankenhaus Betriebsgesellschaft mbH Benevit

Sozialorganisation Gesundheitsunternehmen Betreuung und Pflege von Menschen Arbeitsmarktverwaltung

Arbeitsmarktservice

Eigentümer /Hauptaktionäre Katholische Kirche Vorarlberg Land Vorarlberg (96 %), LandesvermögenVerwaltungsgesellschaft m.b.H. (4 %) Vorarlberger Gemeindeverband Republik Österreich

#glaubanmorgen

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Beschäftigte in Vlbg.

Lehrlinge

Umsatz 2021 (in Mill. €)

Veränderung (in %)

Investitionen (in Mill. €)

505 4.800

17

35 491

5,5 3,9

0,4 34,6

350

-

20

2,2

0,6

282

2

k.A.

-

-


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30

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Landeshauptmann Markus Wallner und Bundeskanzler Karl Nehammer beteuern die Unterstützung für die Vorarlberger und österreichischen Wirtschaft.

Mut und Pioniergeist

Innovation und Ausbildung, um erfolgreichen Weg fortzusetzen. „Du Ländle, meine teure Heimat, wo längst ein rührig Völklein weilt“, lautet eine Textzeile der Vorarlberger Landeshymne, die damit stolz auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten seiner Bewohnerinnen und Bewohner hinweist. Seit jeher leistet die Vorarlberger Bevölkerung in unserem Land Pionierarbeit auf unterschiedlichen Gebieten und trägt so wesentlich zu Österreichs gutem Ruf in der Welt bei. Den Nährboden für außergewöhnliche Leistungen bildet in der Regel ein Mix aus geeigneten Rahmenbedingungen, Ausbildung sowie individuellem Mut und Pioniergeist. Gerade während der sehr herausfordernden Zeit der weltweiten Corona-Pandemie, die jeder und jedem von uns sehr viel abverlangt hat, mussten diese Grundlagen fortwährend adaptiert werden: Sei es in der Politik, die gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen hat; sei es im Schul- und Ausbildungswesen, wo flexibel zwischen Präsenzunterricht und Distance Learning gewechselt wurde; sei es – last but not least – in den Unternehmen, die sich unter anderem mit Kurzarbeit, Homeoffice oder Produktionsrückgang auseinanderzusetzen hatten. Gemeinsam ist es uns gelungen, die negativen Auswirkungen der Pandemie so gering wie möglich zu halten. Dafür möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken. Unser Land steht nun vor einer neuen Herausforderung. Die Krise in der Ukraine bringt nicht nur unfassbares Leid für BUNDESKANZLER KARL NEHAMMER

die Betroffenen, sondern erfordert erneut Flexibilität und Pioniergeist, gerade auch für Wirtschaftstreibende. Die Bundesregierung wird weiter die passenden Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen und tun, was notwendig ist, um den Erhalt von Arbeitsplätzen und erfolgreiches Wirtschaften zu ermöglichen. Unternehmen, die Mut und Pioniergeist in außerordentlichem Ausmaß vorweisen können, stehen auch heuer wieder im Mittelpunkt der VN Top 100. Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich und wünsche Ihnen und allen Wirtschaftstreibenden weiterhin viel Erfolg! LANDESHAUPTMANN MARKUS WALLNER

Vorarlberg ist ein Wirtschaftsstandort mit einem breiten Branchenmix, der zu den Top-Wirtschaftsregionen Europas zählt. Die anhaltende Pandemie, der Krieg in der Ukraine, steigende Rohstoffpreise und eine hohe Inflation bleiben zwar weiterhin ein herausforderndes Umfeld, unser Standort hält sich darin aber bis dato erstaunlich gut. Die wirtschaftliche Stärke Vorarlbergs baut jedenfalls auf hohe Innovationskraft, Qualität und internationale Konkurrenzfähigkeit. Das gilt es zu erhalten. Das bedeutet, Impulse für Beschäftigung setzen und weiter nach Kräften in Bildung und Forschung investieren – das sind die wesentlichen wirtschaftspolitischen Eckpunkte, an denen das Land seine Unterstützungen ausrichtet. Einer

unserer Schwerpunkte gilt weiterhin den Beschäftigungsmaßnahmen. Wir müssen Vorarlberg zum Land der besten Fachkräfte machen. Im Bereich der Lehre sind wir bereits Weltspitze – hier müssen wir ansetzen, denn unsere Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb arbeiten wir weiter an der Attraktivierung der dualen Ausbildung in Vorarlberg. Dafür investieren wir u.a. in die Modernisierung unserer Berufsschulen. Allein in die LBS Dornbirn 2 wurden in den letzten Jahren so mehr als 10,1 Mill. Euro investiert. Mit Hochdruck bauen wir zudem die FH Vorarlberg weiter aus. Rund 48 Mill. Euro werden für die Erweiterung aufgewendet. Neue, für die Wirtschaft wichtige Studiengänge werden etabliert. Im Herbst 2021 ist etwa der neue Bachelorlehrgang „Umwelt und Technik“ erfolgreich angelaufen. Bereits in den Startlöchern befindet sich der berufsbegleitende Masterstudiengang „Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation“, der ab 2022/23 starten wird. Dieser neue Studiengang fügt sich perfekt in das breite, stark technikorientierte Studienangebot der Hochschule ein. In den vergangenen Jahren sind an der FH Vorarlberg bei den Technik-Studiengängen fast 50 Prozent mehr Studienplätze aufgebaut worden. Vorarlberg befindet sich derzeit auf einem erfolgsversprechenden Weg und ich bin mir sicher, dass er den Vorarlberger Betrieben und uns gelingen wird, früher und schneller aus der Krise zu kommen als andere Regionen!


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33

Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Arbeitsmarkt erholt sich Arbeitslosigkeit in Vorarlberg sinkt weiter. Mehr offene Stellen.

Die Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich weiter fort. Mit Ende März sank die Zahl der Arbeitslosen in Vorarlberg wieder deutlich, konkret um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Insgesamt waren 8391 Personen beim AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 5216 Personen oder 38,3 Prozent. „Der Rückgang betrifft alle Altersgruppen“, sagt Bernhard Bereuter, AMS-Landesgeschäftsführer. Zum Stichtag Ende März hatten 979 Personen eine Einstellzusage. Dies entsprach 11,7 Prozent aller vorgemerkten Arbeitslosen.

Ausbildungsangebot machen können“, erläutert Bereuter. Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen und Schulungsteilnehmenden zusammen reduzierte sich um 5405 auf 10.772 Personen.

BREGENZ

Weniger Langzeitarbeitslose Erfreulich sei auch die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen. Seit Jahresbeginn hat sich die Zahl der Betroffenen um

Bernhard Bereuter, Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg. AMS

16,7 Prozent oder 424 Personen reduziert, liegt aber noch deutlich über dem langjährigen Mittel von 1601 Personen. „Unser Ziel zur Bekämpfung der Langzeitbeschäftigungslosigkeit ist, dass wir jeder dieser Personen ein Beschäftigungs- oder

Mehr offene Stellen An offenen Stellen waren Ende März 5678 beim AMS verzeichnet. Damit erhöhte sich das Stellenangebot im Vergleich zum Vorjahr um 2630 Stellen oder 86,3 Prozent. Zuwächse an offenen Stellen gab es in den Fremdenverkehrsberufen (+763), den Metall- und Elektroberufen (+367) sowie den Handelsberufen (+209). In Österreich waren Ende März 335.887 Menschen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,3 Prozent, das ist der niedrigste Wert seit 2008.

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Trends der Automobilindustrie Elektromobilität, autonomes Fahren und Nachhaltigkeit beeinflussen die Marktgeschehnisse der Automobilbranche und gelten als die aktuellen Megatrends. Hirschmann Automotive ist in dieser anspruchsvollen Transformationsphase vorne dabei und gilt als Platzhirsch für maßgeschneiderte Kundenlösungen. Die Automobilindustrie befindet sich im stetigen Wandel. Für Hirschmann Automotive als Automobilzulieferer hat die rasante Entwicklung enorme Auswirkungen auf die strategischen Vertriebsaussichten. »Um das Tempo und die Flexibilität den Marktanforderungen anzupassen, haben wir unsere Prozesse nach den Marktgegebenheiten angepasst und die dafür vorgesehenen Funktionsbereiche näher zusammen gebracht«, erklärt Pascal Hetzenauer (CSO). Für den Megatrend des autonomen Fahrens entwickelt und produziert der Automobilzulieferer Signalsteckverbindungen, Spezialkabelassemblies und Sensoren in Fahrzeugen von namhaften OEMs. Bei der

Elektrifizierung und anderen alternativen Antriebstechnologien werden neue Anforderungen an Steckverbindungssysteme gestellt, welche das Unternehmen mit Eigenentwicklungen und der Produktfamilie HPS meistert. »Wir betrachten Digitalisierung, Elektromobilität und Nachhaltigkeit als Wachstums- und Differenzierungsmöglichkeiten«, erwähnt Markus Ganahl (COO). Auch in der Mikromobilität ist der Automobilzulieferer bei Weltmarktführern im Bereich der E-Bikes, E-Scooter sowie Pedelecs als Systemlieferant für Leitungssätze und Spezialkabelassemblies vertreten. Beim Thema Klimaschutz setzt Hirschmann Automotive ebenfalls auf eine solide Nachhaltigkeitsstrategie und packt das Thema aus eigener Innovationskraft an. So wird beispielsweise durch den gezielten Ausbau der Photovoltaikanlage am Standort Rankweil und der Verwendung von erneuerbarer Energie für 12 % des Eigenbedarfs zu einer enormen Verbesserung der Umweltbilanz beigetragen.

Als Team und mit Zielorientierung setzen sich die Mitarbeitenden für das gesunde Wachstum und die stetige Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe ein. Dieser Wir-Gedanke verbindet die Standorte weltweit und ist die Basis der Firmenphilosophie. »Mit Leidenschaft und Know-how gestalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Mobilität der Zukunft aktiv mit«, so Pascal Hetzenauer (CSO). »Wir sichern dadurch Arbeitsplätze und schaffen Möglichkeiten, in die Zukunft zu investieren sowie neue Märkte zu erschließen«, ergänzt Stefan Tschol (CFO).

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50 Jahre Erfolgsgeschichte Der Nenzinger Standort des norwegischen Aluminium-Konzerns Norsk Hydro wurde 1972 als eines der ersten Werke außerhalb Skandinaviens gegründet und feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Eine goldrichtige Entscheidung, der Standort entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Strangpresswerke der Hydro in Europa. Wie alles begann Alles begann mit einer Produktionshalle und einer Strangpresslinie. Nicht zuletzt die optimale Lage im Dreiländereck war einer der Hauptgründe, weshalb sich Hydro im Ländle platziert hat. Das Unternehmen wuchs in den letzten 50 Jahren zu einem sehr erfolgreichen Betrieb mit mittlerweile fast 500 Mitarbeitenden und der Standort ist weiterhin auf Wachstumskurs: Aktuell entsteht eine vierte und damit eine der modernsten Strangpressanlagen Europas. Mit dieser Investition schafft man nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern kann zukünftig die Kunden noch breiter bedienen. Der Mensch im Mittelpunkt Zusammenarbeit, Mut und verantwortliches Handeln – das sind bei Hydro viel mehr als „nur“ Unternehmenswerte. Hydro Nenzing kennt die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es liegt dem Unternehmen am Herzen, optimale Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden bereitzustellen

Der Mensch im Mittelpunkt. Hydro setzt auf erneuerbare Energie und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Branche ein. und durch attraktive Sozialleistungen die Ausgeglichenheit und Gesundheit der Belegschaft zu fördern. Größte Herausforderung: Nachhaltigkeit In einer Welt mit weniger Emissionen brauchen wir immer noch Materialien. Aber nicht nur mehr, sondern auch nachhaltigere Materialien, die verantwortungsbewusst beschafft, mit geringen Emissionen produziert werden, die recycelt werden können und länger halten. Hydro ist in der Lage, Strangpressprodukte zu produzieren, die aus einem hohen Recyclinganteil bestehen oder in der Vormaterialproduktion aufgrund der

Fotos: Mathias Rhomber, Hydro

Verwendung erneuerbarer Energiequellen wie Wasser, Wind und Sonne einen geringeren CO2-Fußabdruck aufweisen. Hier setzt Hydro neue Maßstäbe und bietet Produkte mit einem der geringsten Klimabilanzwerte, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind, an. Benchmark im Bereich Nachhaltigkeit Der Vorarlberger Standort geht noch einen Schritt weiter und setzt seit Jänner 2022 zu 100 % auf erneuerbare Energie, was sich wiederum positiv auf die in Nenzing produzierten Produkte auswirken wird. Bei der Analyse 2021 bestätigte das Werk die führende Position bei den Gate-to-Gate-Emissionen in der Extrusion, denn es verursacht im Extrusionsprozess 7-mal weniger CO2 Emissionen als der europäische Durchschnitt.

Daten & Fakten Hydro Nenzing wurde 1972 gegründet und verarbeitet mit ca. 500 Mitarbeitenden jährlich mehr als 44.000 Tonnen Aluminiumprofile auf drei Strangpresslinien und einem eigenen Bearbeitungszentrum mit über 50 Maschinen. 45 Millionen werden bis 2023 investiert. Es entsteht eine weitere Strangpressanlage, die zu den modernsten in Europa gehört. Zudem werden die Weiterverarbeitungsmöglichkeiten stark erweitert.

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Verpackungskonzepte von Rondo Die ökologischen Herausforderungen verlangen besonders von Verpackungsproduzenten Innovationen, die durch Recyclingfähigkeit und Ressourcenschonung bei Herstellung und Entsorgung ebenso überzeugen wie durch Funktion und Design. Als Hersteller von hochwertigem Wellpappe-Rohpapier, nachhaltigen Wellpappe-Verpackungen und ökologischem Faserguss vereint Rondo alle Kompetenzen des Papier-RecyclingKreislaufes, und bietet maßgeschneiderte Komplettlösungen für Außenund Innenverpackungen für eine Vielzahl von Produkten und Anwendungen. Rondo produziert am Stammsitz in Frastanz bereits seit rund 70 Jahren nachhaltige Außenverpackungen aus Wellpappe. Mit Faserguss wurde nun die idealeErgänzungdazufürInnenverpackungen gefunden: „Wie unsere Wellpappe ist auch Faserguss vollständig papierbasierend, die Herstellungsprozesse sind jedoch ganz anders. Durch die Kooperation mit einem auf Faserguss spezialisier-

ten Unternehmen konnten wir jedoch die neuen Produktionsabläufe in kürzester Zeit erfolgreich an unserem Standort in Frastanz integrieren“ erläutert Hubert Marte, Vorstandsvorsitzender der Rondo Ganahl AG. Inzwischen ist das Rondo-Team in der Lage, die papierbasierten Faserform-Teile selbständig zu produzieren. Die wachsende Nachfrage nach maßgeschneiderten Komplettlösungen für Innen- und Außenverpackungen bestätigt den Schritt zur Erweiterung des Portfolios. Die umfassenden Verpackungskonzepte von Rondo sind zur Gänze aus nachwachsenden Rohstoffen und haben sich als ideale Alternative zu Kunststoff und Styropor für Schutz, Transport und Präsentation von Produkten am POS bewährt. So werden die Verpackungslösungen bereits in zahlreichen unterschiedlichen Einsatzfeldern verwendet, wie etwa in der Industrie, ElektronikBranchen, im Baunebengewerbe, bei Systemverpackungen, im Bereich der Lebensmittelverpackungen und vielen mehr.

Inlay aus Faserguss, Umverpackung aus Wellpappe - ein nachhaltiges Verpackungssystem von Rondo (im Bild: Mark Kanamüller und Patrick Scherbantie). ANZEIGE

NACHHALTIGE KOMPLETTLÖSUNGEN FÜR INNEN- UND AUSSENVERPACKUNGEN AUS EINER HAND • Perfekt aufeinander abgestimmte Innen- und Außenverpackungen • Maßgeschneiderte, papierbasierende Komplettlösungen als ideale Alternative zu Styropor und Kunststoff • Geringes Gewicht und reduziertes Lagervolumen • Aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen • Biologisch abbaubar und recycelbar • Bereits in zahlreichen Einsatzfeldern bewährt (Industrie, Elektronik-Branchen, Baunebengewerbe, System- oder Lebensmittelverpackungen, etc.) • Weitere Informationen unter www.rondo-ganahl.com

Rondo Ganahl Aktiengesellschaft

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Papiere – Wellpappe – Verpackungen

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w w w. r o n d o - g a n a h l . c o m


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Top 100 Vorarlberger Nachrichten

Alle Vorarlberger Unternehmer des Jahres Unternehmerpersönlichkeiten, die den Wirtschaftsstandort prägen.

2010 Günther Lehner, Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG

2011 Gerhard E. und Herbert Blum, Julius Blum GmbH

2012 Michael Doppelmayr, Doppelmayr Holding

2013 Georg Comploj, Getzner Textil AG

2014 Wolfgang Blum, Haberkorn GmbH

2015 Johannes Collini, Collini Holding

2016 Joe Rupp, Rupp AG

2017 Dieter Gruber, Rondo Ganahl

2022 Jürgen Sutterlüty, Sutterlüty Holding GmbH

2018 Volker Buth, Hirschmann Automotive GmbH

2019 Christian Beer, Heron Gruppe

2020 Bernhard Ölz, Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG

2021 Bernhard Zangerl, Bachmann electronic GmbH


NACHHALTIGE INVESTITION

DAS LICHTFORUM DER ZUMTOBEL GROUP IM ZENTRUM VON DORNBIRN

mehr er fahren.


Bernhard Ölz Geschäftsführer Ölz Meisterbäcker

Unser Land braucht Unternehmer:innen, die an sich glauben.

#glaubandich

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