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KMU 2021

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe

Prämierung in den Kategorien

Handel, Dienstleistung/Tourismus und Gewerbe/Handwerk

KMU-Preisträger 2021

Martin Wagner, Wagner GmbH


© iStock

Unternehmen in Vorarlberg: MIT VERANTWORTUNG FÜR DAS GROSSE GANZE »

Technologievielfalt muss Gebot der Stunde sein

»

CO2-Abscheidungsstrategie erstellen

»

Güterbeförderungskapazität auf der Schiene verdoppeln

»

Abwärme-Potenziale nutzen

»

Stabile Förderungsprogramme einrichten

»

Genehmigungsverfahren beschleunigen

»

Internationale Zusammenarbeit forcieren

www.wkv-media.at


Inhalt 04 Statements der Jury 05 Ideenreich, engagiert, ­vielfältig: die Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe 06 KMU sind wesentliche Stützen des Standortes Vorarlberg Alle KMU-Unternehmer des Jahres 08/09 Unternehmer des Jahres: ­Martin Wagner 10/11 Gewinner im Bereich Handel 13/15 Ausgezeichnete im Bereich Handel 16/17 Gewinner im Bereich ­Dienstleistung/Tourismus 19/21 Ausgezeichnete im Bereich Dienstleistung/Tourismus 22/23 Gewinner im Bereich ­ Gewerbe/Handwerk 25/27 Ausgezeichnete im Bereich Gewerbe/Handwerk 30 Alle Teilnehmer des KMU-Preises 2021

IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Hanna Reiner, Andreas Scalet, Marion Hofer Fotos: Roland Paulitsch, Frederick Sams, Studio Fasching – Raum für Fotografie, Philipp Steurer, Alexandra Serra, Russ­­media-Archiv Layout: Felix Holzer, Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145 Erscheinungstag: Freitag, 1. Oktober 2021

Eine Initiative von Partner


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Vielfalt und Verlässlichkeit Kleine und mittlere Unternehmen waren von der Corona­ Krise besonders ­betroffen. Doch viele heimische Betriebe stellten sich mutig der Bewältigung dieser Herausforderungen. Gerade in dieser Situation ist es umso wichtiger, die Leistungen der KMU in Vorarlberg zu würdigen. Als Rückgrat unserer Wirtschaft sind sie zuverlässige Arbeitgeber, bilden Nachwuchs aus und entwickeln immer wieder inno­ vative Produkte und Dienstleistungen. Wir bei der Hypo Vorarlberg stehen mit vielen dieser Betriebe in einer jahre- bzw. jahrzehntelangen Geschäftsbeziehung. Als unternehmerische Bank fühlen wir uns den Kleinund Mittelbetrieben in der Region sehr verbunden und unterstützen sie auch in Zukunft, damit sie trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten weiterbestehen können. Wilfried Amann, Hypo Vorarlberg

Vor allem in solch unsicheren Zeiten sind unsere Kleinund Mittelbetriebe besonders wichtig für unsere Wirtschaft und für die Sicherung der Arbeitsplätze. Es freut mich, auch heuer wieder einige dieser Betriebe vor den Vorhang holen zu dürfen. Diese „Säulen der Wirtschaft“ leisten das ganze Jahr Außergewöhnliches und tragen so maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg Vorarlbergs bei. Es ist beeindruckend, welche besonderen Geschäftsideen die Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer immer wieder hervor- und zum Erfolg bringen. Diese Vielfältigkeit und die Verlässlichkeit sichern die Arbeitsplätze und den wirtschaftlichen Erfolg. Die VLV dankt allen Teilnehmern recht herzlich für Ihren Einsatz und wünscht Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Robert Sturn, Vorarlberger Landesversicherung

Die neue Herausforderung ist die Knappheit der Ressourcen, in vielerlei Hinsicht. Die Ressource Zeit war immer schon knapp. Dass passende qualifizierte Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter schwer zu finden sind, war schon vor der Pandemie ein Faktum. Nur hat sich der Mitarbeitermangel in den vergangenen Monaten massiv verstärkt. Dass ausgerechnet Materialengpässe quer durch viele Branchen zum limitierenden Faktor werden würden, das kam einiger­ maßen überraschend. Und so sind die Klein- und Mittelbetriebe Vorarlbergs im Herbst 2021 mit Herausforderungen konfrontiert. Herausforderungen, die sich nicht ohne Weiteres in Chancen umwandeln lassen. Investitionen in Mitarbeiterzufriedenheit und damit den eigenen Ruf als Arbeitgeber werden getätigt. Die KMU zeigen auf, dass es nicht nur die großen Industriebetriebe sind, die sich kümmern.

Für alle Unternehmen ist klimafreundliches Wirtschaften die zentrale Herausforderung. Viele haben die Notwendigkeit eines nachhaltigeren Handelns erkannt und sehen darin einen potenziellen Erfolgsfaktor für ihr KMU. Viele Faktoren – wie der sorgfältige Umgang mit Rohstoffen, die nachhaltige Organisation von Prozessen, geringe CO2-Emissionen, aber auch die Motivation der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sind im Kern wertschöpfend. Wir sehen es als eine essenzielle Aufgabe, diese Leistungen der großteils familiengeführten Betriebe aufzuzeigen. Denn sie tun es aus einer inneren Haltung heraus. Daran knüpft auch der KMU-Preis an. Er zeigt Vorbild­liches. Ich gratuliere a ­ llen Preisträger­innen und Preis­trägern sehr herzlich. Hans Peter Metzler, Wirtschaftskammer

Der KMU-Preis der Vorarlberger Nachrichten versteht sich als Partner der Wirtschaft. Mit den nun ver­ gebenen Auszeichnungen soll den Vorarlberger KMU jene Wertschätzung zuteil werden, die sie mehr denn je verdienen.

Die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Säulen der Vorarlberger Wirtschaft. Auch wenn diese Feststellung nicht neu ist, in den vergangenen harten Monaten haben die KMU gezeigt, dass sich die Gesellschaft auf sie auch in extremen wirtschaftlichen Situationen verlassen kann. Mit Verantwortungsbewusstsein und nicht nachlassendem Engagement haben sie ihre Betriebe und ihre Mitarbeiter durch die Krise manövriert und dafür auch Opfer gebracht. Wir sind stolz auf unsere KMU und gratulieren allen Teilnehmern am KMU-Wettbewerb zu ihren Leistungen. Als Unternehmen, das für die Mobilität vieler KMU sorgt, war es uns seit dem ersten Wettbewerb ein Anliegen, unseren Beitrag zu leisten, diesen Unternehmen eine Bühne zu bieten, um ihre Leistungen ins rechte Licht zu rücken. Das vergangene Jahr bestärkt uns bei diesem Anliegen.

Gerold Riedmann, Vorarlberger Nachrichten

Christoph Gerster, Auto Gerster

Während Handwerk und Gewerbe vor lauter Aufträgen keine Zeit zum Jubeln haben, versuchen die von den Lockdowns besonders hart getroffenen Branchen noch immer, die Pandemieeinbrüche zu verdauen. Der Tourismus konnte etwas aufholen, bereitet sich jetzt nach bester Möglichkeit auf einen erneut unberechenbaren Winter vor. Und im Handel ist das Vorkrisenniveau – abseits der Lebensmittler – oft noch Wunschdenken. Eine Zeit, in der kämpferischer Mut und ein Netzwerk an wohl­ gesinnten Partnern beim wirtschaft­ lichen Wiederaufbau helfen.


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Bei der diesjährigen Jurysitzung mussten die Juroren unter unzähligen spannenden Betrieben eine Entscheidung treffen.

Eine Jury und dutzende spannende Optionen

Auch heuer war die Kür der Sieger des KMU-Preises keine leichte Aufgabe. Jedes Jahr, kurz vor dem Sommer, wird über die diesjährigen Einreichungen zum KMU-Preis diskutiert. Auch heuer hatte die Jury - bestend aus Wirtschaftskammerdirektor Christoph Jenny, Harald Moosbrugger von der Wirtschaftsabteilung des Landes Vorarlberg, Hypo-Vorstand Wilfried Amann, VLV-Vorstandsdirektor Robert Sturn, Autohausbetreiber Christoph Gerster sowie Hanna Reiner und Andreas Scalet (Vorarlberger Nachrichten, Wirtschaftsredaktion) die Qual der Wahl. Aus dutzenden Einreichungen mussten die Sieger und Ausgezeichneten in den verschiedenen Kategorien gekürt werden. Auch die Wahl auf Martin Wagner als KMU-Unternehmer des Jahres 2021 fiel an diesem Tisch. Die Einreichungen kleiner und mittlerer Betriebe aus Vorarlberg zeigten dabei eine JURY

spannende Bandbreite von Tradition bis Innovationskraft.

Die Kriterien In die Entscheidung über die diesjährigen Preisträger flossen das wirtschaftliche Geschick, das unternehmerische Denken, das nachhaltige Handeln sowie das Engagement hinsichtlich der Mitarbeiter und der Gesellschaft mit ein. Teilnahmeberechtigt waren alle Vorarlberger Unternehmen, die eine Größe bis 100 Mitarbeiter haben. Der 13. KMU-Preis steht dabei unter ganz besonderen Zeichen. Schließlich hatte die Corona-Pandemie auch Vorarlbergs Klein- und Mittelbetriebe vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Deshalb ist es den VN und ihren Partnern Wirtschaftskammer Vorarlberg, Land Vorarlberg, Hypo Vorarlberg, Vorarlberger

Landes-Versicherung und Auto Gerster wichtiger denn je, mit dem KMU-Preis 2021 die herausragenden Leistungen der Unternehmen vor den Vorhang zu holen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. DIE JURY CHRISTOPH JENNY Direktor der ­Wirtschaftskammer Vorarlberg HARALD MOOSBRUGGER Land Vorarlberg, Leiter Wirtschaftsabteilung WILFRIED AMANN Vorstand Hypo V ­ orarlberg ROBERT STURN Direktor Vorarlberger ­Landesversicherung CHRISTOPH GERSTER Auto Gerster HANNA REINER Wirtschaftsredaktion ­Vorarlberger Nachrichten ANDREAS SCALET Wirtschaftsredaktion ­Vorarlberger Nachrichten


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Alle KMU-­ Unternehmer des Jahres Stolz auf kleine und mittlere Unternehmer. 2012 Michael Manhart Skilifte Lech

2013 Anton Kaufmann Kaufmann Bausysteme GmbH

2014 Manfred Ellensohn Toyota Ellensohn

2015 Paul Pfefferkorn sen. Die Krone von Lech

Landeshauptmann Wallner legt Wert auf einen Kontakt zu Unternehmern und Arbeitnehmern.

Robust und a­ npassungsfähig

Enorme Einsatzbereitschaft, höchste Flexibilität. 2017 Wendelin Eberle Rieger Orgelbau

2018 Günter Grabher Grabher Group

2019 Bruno Walter Luf GmbH

2020 Stefan Battlogg Inventus

Im Jahr 2016 wurde kein KMU-Unternehmerpreis vergeben.

Zur Stärkung der heimischen Wirtschaft hat Vorarlberg in der CoronaPandemie sehr frühzeitig ein umfangreiches Impulsprogramm auf die Beine gestellt. Das Ziel dabei war einen raschen Wiederaufschwung zu unterstützen, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren und Anreize für eine anziehende Konjunkturentwicklung zu setzen. Das ehrgeizige Paket umfasste im Wirtschaftsbereich neben Beschäftigungsmaßnahmen beträchtliche Investitionen in die bauliche Infrastruktur, Sonder­ förderungen für den Tourismus sowie verstärke Impulse im Bereich der Digitalisierung. Die Vorzeichen sind aktuell sehr gut und immer mehr Menschen im Land sind mit einer Impfung effektiv gegen das Corona­ virus geschützt. Die Konjunktur zieht wieder deutlich an und wir gehen davon aus, dass wir mit Beginn des dritten Quartals endgültig wieder voll durchstarten werden. Wir tun jedenfalls alles dafür, um den Arbeitsmarkt weiter in Richtung BREGENZ

­ ufschwung zu lenken und die KonjunkA tur wieder auf Touren zu bringen. Unser Ziel ist es, bis Ende 2021 wieder unter 10.000 Arbeitslose im Land zu kommen. Ein Schwerpunkt gilt der Jugendbeschäftigung und dem Lehrstellenangebot. Denn Jugendliche dürfen nicht zu Verlierern der Krise werden und der Ruf nach Fachkräften wird jetzt schon wieder lauter. Hier werden wir ansetzen und unsere Bemühungen intensivieren. Auf seine Unternehmen und die vielen Beschäftigten, die höchste Flexibilität und enorme Einsatzbereitschaft an den Tag gelegt haben, kann Vorarlberg stolz sein. Die heimische Wirtschaft hat sich als sehr anpassungsfähig und äußerst r­ obust erwiesen. Die gute Ausgangsposition Vorarlbergs und die solide sowie vorausschauende Finanzpolitik des Landes werden uns helfen, möglichst zügig auf den erfolgreichen Wachstumspfad zurück­ zukehren. Markus Wallner Landeshauptmann


Mein Geld ist kein Hungerlohn. Geld kann die Welt verändern – wenn Sie mit Ihrem Investmentt Unternehmen fördern, die sich zum Beispiel für fairen Handel engagieren. Und das geht übrigens schon mit kleinen Beträgen. Wir geben 8 auf Ihr Geld. Und auf die Welt.

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Markus´ Betrieb ist dank des neuen Glasfaseranschlusses noch besser vernetzt.

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BEGRÜNDUNG DER JURY

„Die Wagner GmbH ist immer noch ein klassischer Installateur, hat sich aber bereits vor Jahren zusätzlich aufgemacht, um die Umwelt nachhaltiger zu gestalten. Mit innovativen Kühl- und Heizprozessen zur Co2-Einsparung gilt das Unternehmen als Vorreiter.“


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KMU-UNTERNEHMER DES JAHRES Martin Wagner, Wagner GmbH, Nüziders

Sein Herz schlägt für eine bessere Umwelt

Wagner GmbH in Nüziders ist Vorreiter bei innovativen Energiekonzepten. Die Umwelt zu verbessern – das ist das Leitmotiv der Wagner GmbH in Nüziders. Vor 60 Jahren als klassischer Installateur gegründet, hat sich das Un­ ternehmen seither kontinuierlich weiter­ entwickelt. Ein klassischer Installateur ist man nach wie vor und auch sehr stolz darauf, wie Geschäftsführer Martin Wag­ ner erklärt. „Wir sind hier im regionalen Umkreis und am Arlberg aktiv.“ NÜZIDERS

Wasserkraftwerksexperte Zugleich hat sich Wagner aber auch auf Energiekonzepte zur Einsparung von CO2 spezialisiert. Heute ist man Experte für die Realisierung von Kühlanlagen, bei­

„Wir sind dafür bekannt, dass wir für unsere Kunden die individuell beste Lösung finden.“ Martin Wagner Wagner GmbH

spielsweise von Wasserkraftwerken. Im Obervermuntwerk II wurde eine Ener­ gieeinsparung von 80 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Kraftwerkskühlung erreicht. Auch der neue Eiskanal in Blu­ denz wurde mit einer Kühlung von Wag­ ner ausgestattet. Geht nicht, gibt’s nicht, gibt’s bei Wag­ ner nicht. „Wir sind dafür bekannt,

ZUR PERSON Martin Wagner Geschäftsführender Gesellschafter Wagner GmbH Nüziders GEBOREN 20. September 1972 AUSBILDUNG Gymnasium Bludenz, ETH Zürich – Studium der Verfahrenstechnik LAUFBAHN div. Praktika, Tätigkeit bei einem Ingenieurbüro in Wien, Eintritt in das Familienunternehmen, seit 2001 Geschäftsführer der Wagner GmbH

KMU-Preisträger Martin Wagner (Mitte) zeigte den Juroren Robert Sturn (VLV), Christoph Gerster (Auto Gerster), Hanna Reiner (VN) und Christoph Jenny (WKV) seinen Betrieb.

dass wir für unsere Kunden die indivi­ duell beste Lösung finden. Je komplexer und herausfordernder, desto besser. Wir bezeichnen uns gerne als Architekt für Energielösungen“, so Martin Wagner, der an der ETH Zürich Verfahrenstechnik studierte und seit 20 Jahren im Familien­ betrieb aktiv ist.

Vorreiter bei Vorfertigung Die dafür benötigten Edelstahl-Rohrteile kommen aus der eigenen Vorfertigung in Nüziders. „Im Bereich Vorfertigung sind wir Vorreiter in der Branche“, erklärt Wag­ ner und verweist auf das weltweit größ­ te Biogaskraftwerk in Frauenfeld (CH), bei dem man Planung und Ausführung ­realisierte. Unlängst wurden am Standort drei Milli­ onen Euro in den Neubau einer Montage­ halle, in den Ausbau des Bürogebäudes sowie in einen neuen Radweg entlang des Firmengeländes investiert. „Vor allem die große Nachfrage in der Vorfertigung und im Modulbau haben die Expansion not­ wendig gemacht“, so Wagner.

Nachhaltig ist auch der Standort in Nüzi­ ders ausgelegt. Das Bürogebäude wurde in Holz-Hybridbauweise errichtet und erhielt dafür den Vorarlberger Holzbau­ preis. Die neue Montagehalle ist mit ei­ nem innovativen Heiz- und Kühlsystem ausgestattet, das keine Ressourcen ver­ braucht, sondern mit einer Kombination aus Photovoltaikanlage und Grundwas­ serkollektor sogar Energie produziert. Wert legt man auch auf das Betriebsklima. Es sei durch eine große gegenseitige Hilfs­ bereitschaft und einen fairen Umgang auf Augenhöhe gekennzeichnet. Und da der Erfolg des Unternehmens von der Qua­ lität der Mitarbeiter lebt, wird bereits bei den Lehrlingen höchstes Augenmaß auf eine gute Ausbildung gelegt. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Nüziders GRÜNDUNGSJAHR 1957 UNTERNEHMENSGENERATION 2. MITARBEITER 80 UMSATZ 15 Millionen Euro


BEGRÜNDUNG DER JURY

Das Unternehmen hat sich als Partner für Hydraulik- und Pneumatikkomponenten ­etabliert und mit der industriellen Bildverarbeitung ein weiteres Standbein mit enormem Wachstumspotenzial geschaffen.


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HANDEL GEWINNER Hefel Technik

Dank Digitalisierung und Technik auf Erfolgskurs

Engineering-Unternehmen sorgt für innovative Automatisierungslösungen. DORNBIRN Für Geschäftsleiter Simon Hefel steht das „Sehen und Bewegen“ im Mittelpunkt der Firmenphilosophie. „Sehen ist die industrielle Bildverarbeitung, bewegen steht für Elektrische Antriebstechnik, Pneumatik und Hydraulik“, fasst der 35-Jährige zusammen, was hinter den Begriffen steht. Auf die Kundenwünsche übersetzt bedeutet dies, dass flexible und innovative Lösungen in der Automatisierungstechnik und der individuellen Bildverarbeitung geboten werden. Dabei kann auf über 35 Jahre Branchenerfahrung zurückgegriffen werden. Und selbstverständlich hat man das Ohr stets am Puls der Zeit und entwickelt auch eigene Produkte. Die Firma ist dabei weit über Vorarlbergs Grenzen bekannt.

Partnerschaftliches Verhältnis Den Grundpfeiler für diesen Erfolg bietet das bestens ausgebildete Team an Mit­ arbeitern. Zu den Geschäftspartnern wird ein partnerschaftliches Verhältnis mit Handschlagqualität gepflegt. Hefel: „Zu unserem Verständnis von höchster Servicequalität gehört, dass wir unsere Produktkompetenz mit ihnen teilen. So bieten wir in unseren Räumen beispielsweise praxisorientierte Pneumatikschulungen an. Schritt für Schritt geben wir gerne

„Das Wichtigste ist ein fairer Umgang miteinander. Das gilt sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden.“ Simon Hefel Geschäftsleiter

unser Know-how weiter. Das erworbene Wissen wird dann in den verschiedenen Industriebereichen erfolgreich angewendet.“ Um Talente für das Unternehmen zu finden, ist Hefel Technik Ausbildungspartner der FH Vorarlberg für den Studiengang Elektrotechnik Dual.

Simon Hefel (l.) setzt auf ein partnerschaftliches Verhältnis und auf Handschlagqualität.

Schon während des Studiums können sie einen Teil der Ausbildung im Betrieb absolvieren und werden dann soweit möglich übernommen.

Umfangreiches Rahmenprogramm Zudem bietet Hefel Technik seinen Angestellten ein umfangreiches Rahmenprogramm. Von flexiblen Arbeitszeiten sowie Homeoffice- und Teilzeitvereinbarungen, regelmäßige Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen, ein großes internes und externes Schulungsnetz sowie Teammeetings, Feierlichkeiten und Events. Im Jahr 2019 wurde Hefel Technik unter die Top5-Arbeitgeber in der Kategorie 11 bis 50 Mitarbeiter gewählt. „Das allerwichtigste ist ein fairer Umgang miteinander. Darüber hinaus gestalten wir das Aufgaben­

gebiet möglichst abwechslungsreich, damit sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen Bereichen auskennen und sich gegenseitig vertreten können.“ DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Hatlerstraße 72, 6850 Dornbirn www.hefel-technik.com info@hefel-technik.com GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Simon Hefel UNTERNEHMENSGENERATION 2. GRÜNDUNGSJAHR 1985 MITARBEITER 17 LEHRLINGE 1 EXPORTMÄRKTE Deutschland, Schweiz, Liechtenstein STANDORT Dornbirn


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Auto Gerster Vertriebs GmbH

Herrschaftswiesen 14, 6842 Koblach Ȁ +43 5523 62806 Schwefel 82, 6850 Dornbirn Ȁ +43 5572 3751 310 Ȅ www.autogerster.at

Symbolfoto. *Gemäß Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) können je nach gewünschter Batterie bis zu 400 – 610 km Reichweite bei voll aufgeladener Batterie erreicht werden – je nach vorhandener Konfiguration. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Fahrzeugzustand, Alter der Lithium-Ionen-Batterie) variieren. 2 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum), unbegrenzte Kilometer. Auf Batterie und Hochvoltkomponenten 8 Jahre Garantie, beschränkt auf 160.000 km. 1) Bei Batterie mit Extended Range (ER) über Hochleistungs-DC-Ladestationen (150 kW). Die Ladeleistung nimmt mit steigendem Ladezustand ab. Die tatsächlichen Ladezeiten können aufgrund unterschiedlicher Faktoren (Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Fahrzeugzustand, Alter der Lithium-Ionen-Batterie) abweichen. 2) Wunschausstattung gegen Mehrpreis. Nähere Informationen auf www.ford.at


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HANDEL AUSZEICHNUNG Alpin Loacker GmbH

Mit Bergsportausrüstung neue Höhen erklimmen Mit eigener Produktlinie und Online-Shop wurde Umsatz gesteigert.

GÖTZIS Die Liebe zur Natur, die Erhaltung der Schönheit der Erde und die Heimatverbundenheit leiten – nach ei­ gener Beschreibung – das Handeln von ­Alpin Loacker. Das Unternehmen deckt dabei alles ab, was mit der Bergwelt zu tun hat. Ob Klettern, Wandern, Skitouren, Reisen oder Expeditionen – dafür ist das Geschäft die richtige Adresse. Im Laufe der Zeit wurden sechs Nachhaltigkeitsprinzipien entwickelt.

Hochwertig und nachhaltig Von Anfang an lag der Fokus auf qualitativ hochwertigen und nach Möglichkeit auch nachhaltigen Produkten. Seit dem Frühjahr 2020 gibt es mit der MADE IN AUSTRIA-Kollektion auch eine eigene Produktlinie, die am Standort in Götzis konzipiert, produziert und veredelt wird.

„Die eigenen Produkte ­werden über den eigenen ­Online-Shop sowie über Amazon verkauft.“ Felix Loacker Geschäftsführer

„Die Möglichkeiten für uns im Umkreis waren begrenzt. So ist die Idee entstanden, eigene Produkte auf den Markt zu bringen“, erklärt Geschäftsführer ­Felix Loacker die Produktinnovation. Der 33-Jährige leitet den Familienbetrieb seit 2019 in zweiter Generation. Ein weiteres wichtiges Standbein ist der Onlinemarkt. Die eigenen Produkte werden sowohl über die eigene Website als auch über den Marktriesen Amazon vertrieben. Neben der Bergsportausrüstung findet sich dort auch Bekleidung aus Merino­wolle. BEGRÜNDUNG DER JURY

Felix Loacker (rechts sitzend) baut in Sachen Alpinausrüstung und Beratung auf sein Top-Team.

Innerhalb von drei Jahren hat Lo­acker – das Unternehmen wurde nach der Übernahme in eine GmbH umfirmiert – den Umsatz von 40.000 auf rund zwei Millionen Euro pro Jahr gesteigert. Vor allem während des Lockdowns hat sich der Online-Shop bewährt. Verkauft wird bis nach Island, Griechenland oder auch ­ Japan. „Unser Hauptabsatzmarkt mit einem Anteil von 50 Prozent ist aber Deutschland“, so Felix Loacker, dessen Expansionshunger noch nicht gestillt ist. Gerade in Europa sei das Potenzial noch groß.

Ausgezeichnetes Arbeitsklima Dafür wird auch weiterhin in die Entwicklung investiert. Ein Top-Team und ein ausgezeichnetes Arbeitsklima zeichnen für den Erfolg verantwortlich. Für

die Mitarbeiter gibt es E-Bikes, Rabatte, Challenges etc. Der Zusammenhalt ist groß. „Die ausgezeichneten Kunden­ bewertungen sind die größte Motivation für uns“, betont der Geschäftsführer. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Kirlastraße 9, 6840 Götzis support@alpinloacker.at www.alpinloacker.com GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Felix Loacker UNTERNEHMENSGENERATION 2. GRÜNDUNGSJAHR 1993 MITARBEITER 14 LEHRLINGE 0 EXPORTMÄRKTE Europa, Japan STANDORT Götzis

Alpin Loacker zeigt, wie man den Spagat zwischen stationärem Handelsbetrieb und Online-Shop schafft. Zudem wird auch eine eigene Produktlinie erzeugt. Besonderer Wert wird auch auf die Nachhaltigkeit gelegt.


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HANDEL AUSZEICHNUNG PROOX GmbH

Sanitärlösungen mit ästhetischem Anspruch

Gestalterisch hochwertige und nachhaltige Produkte für den Sanitärbereich. FUSSACH Auch in öffentlichen Toilet­ ten gibt es durchaus Sinn für Ästhetik. Das war der Ausgangspunkt für Armin ­Degasperi für seinen mutigen Schritt in die Selbstständigkeit. Das ist mittler­ weile elf Jahre her. „Mein Anliegen war es, eine Produktlinie für den öffentlichen Sanitärbereich auf den Markt zu bringen, die bis ins kleinste ­Detail durchdacht ist“, beschrieb der heute 56-Jährige seinen Design­anspruch. Der Gründer des Unter­ nehmens PROOX lag damit nicht dane­ ben. Denn seit den Anfängen verzeichnet seine Firma jährliche Wachstumsraten von rund 35 Prozent. Im Geschäftsjahr 2020 kam das Unter­ nehmen auf einen Umsatz von 1,7 Milli­ onen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter liegt derzeit bei elf. Für heuer rechnet Degas­ peri mit einem Geschäftsvolumen von mehr als zwei Millionen Euro.

Bemerkenswerter Bekanntheitsgrad PROOX hat sich als Entwickler von Sanitärraum-Ausstattungslösungen für Gebäude etabliert. Produkte sind etwa

„Das Unternehmen ent­ wickelt sich seit der Grün­ dung dynamisch mit hohen Wachstumsquoten.“ Armin Degasperi Firmengründer

die weltweit ersten Unterputzlösungen, die hinter einer Gipskartonwand verbaut werden können, oder auch Metallspen­ dersysteme in Bronze, Messing oder Kupfer. Diese haben es in der mitteleu­ ropäischen Architekturwelt bereits zu einem bemerkenswerten Bekanntheits­ BEGRÜNDUNG DER JURY

Innovative und ästhetische Sanitärprodukte zeichnen die Firma von Armin Degasperi aus.

grad gebracht. Auch bei SanitärraumAccessoires aus schwarzem Metall war die Firma im Jahr 2010 internationaler Vorreiter. Mehr denn je werden von Kun­ den in Verwaltungs-, institutionellen und Veranstaltungsgebäuden gestalterische und funktionell hochwertige sowie nach­ haltige Produkte gefordert.

Hohe Flexibilität bei Arbeitsgestaltung Dabei arbeitet das Unternehmen, das in diesem Jahr seinen Sitz von Hard nach Fußach verlegt hat, mit internationalen Architekturbüros zusammen. Die Fir­ ma setzt auf hohe Flexibilität bei der Ar­ beitsgestaltung, damit Kinder und Beruf äußerst familienfreundlich aufeinander

abgestimmt werden können. Auch ge­ meinsame Veranstaltungen wie Kanu­ fahrten, Bowlingabene, Fußball-Golf etc. stehen auf dem Programm. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Seglerweg 1, 6972 Fußach www.proox.com GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Armin Degasperi UNTERNEHMENSGENERATION 1. GRÜNDUNGSJAHR 2010 MITARBEITER 11 EXPORTMÄRKTE D, CH, DK, NL, F, B, Island, UK, USA, Hong Kong, Südafrika STANDORT Fußach

Die auf hochwertige und designorientierte Sanitärausstattungen spezialisierte Firma darf sich seit der Gründung jährlich über hohe zweistellige Wachstumsraten freuen. Architekten in ganz Europa setzen auf Proox-Lösungen.


BEGRÜNDUNG DER JURY

Eisdielen sind keine Seltenheit. Linda setzt aber auf Softeis und ihren fahrbaren Untersatz. In der Corona-Krise saß sie nicht still, sondern stellte kurzerhand einen Liefer­service auf die Beine und hat nun auch mehrere Eisautomaten am Start.


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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS GEWINNER LINDA‘S ICE CREAM

Mit dem „Eiswäggile“ für Glücksgefühle sorgen

Linda Peterlunger verzaubert mit ihren selbst gemachten Eiskreationen.

Frohnatur Linda Peterlunger will Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ihre Happy-Boxen kommen bei der Kundschaft bestens an. GÖTZIS In der Neuen Deutschen Welle hieß es einst „Hochsaison im Eissalon“. Für diese sorgt im Ländle auch Linda ­Peterlunger, die sich vor drei Jahren mit einem kleinen „Eiswäggile“ selbstständig machte und mittlerweile an drei Standorten ihre köstlich-kalten Leckersorten anbietet. Und ähnlich wie der Happy-Song von Babsi Balou steht auch die 39-jährige Feldkircherin für Fröhlichkeit und un-

„Das Schönste für mich ist, wenn ich ein sofortiges Feedback in Form eines Lächelns erhalte.“ Linda Peterlunger Geschäftsführerin

beschwertes Glücksgefühl. Ihre Mission ist es, mit einem Lächeln im Gesicht die Menschen mit den selbst gemachten Eiskreationen zu erfreuen. „Besonders als mein Grafiker und ich beim ersten Lock-

down gleich einen Online-Shop auf die Beine gestellt haben und ich dann die Happy-Boxen von Tür zu Tür geliefert habe, war der Effekt enorm. Die Leute haben aus dem Fenster gejubelt ... juhuu endlich Happiness zu Hause“, ließ sich die Frohnatur auch durch die CoronaKrise nicht aus der Fassung bringen. Was sie besonders freute: Unzählige Briefe, Geschenke, Schokolade und sogar gehäkelte Softies lagen vor der Türe gerichtet. Als Dank für die Eislieferung.

Alles ist hausgemacht Das Können hat sie sich in der Eisfachschule in Deutschland angeeignet. Bei Linda’s ist alles hausgemacht, aus natürlichen Rohstoffen und frischer Milch. Deshalb bestehen auch die Toppings nur aus gut sortierten Früchten und den besten Lebensmitteln. Im Vorjahr gewann Peterlunger eine österreichweit durchgeführte Wahl des beliebtesten Eissalons Österreichs. Und sie ist auch regelmäßig auf DMAX zu sehen. Am meisten freut

es sie, wenn sie mit ihrem „Eiswäggile“ die Leute persönlich bedienen kann und ein sofortiges Feedback in Form eines Lächelns bekommt. Mittlerweile hat sie ihr Geschäftsmodell ausgebaut. Die Idee mit dem „Lindomat“, einem Automaten, an dem rund um die Uhr das Lieblingseis „gezogen“ werden kann, kommt gut an. Drei Automaten – in Feldkirch, Bürs und Lustenau – hat sie aufgestellt. Weitere ­sollen folgen. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Hauptstraße 32, 6840 Götzis office@lindasicecream.com www.lindasicecream.com GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Linda Peterlunger UNTERNEHMENSGENERATION 1. GRÜNDUNGSJAHR 2018 MITARBEITER 3 LEHRLINGE 0 EXPORTMÄRKTE 0 STANDORTE Feldkirch, Lustenau, Bürs


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Helbok GmbH

Ein Anruf genügt und das Reinigungsteam rückt aus

Die richtige und kompetente Adresse bei Rohr- und Kanalverstopfungen. LUSTENAU Es gehört wohl zu den unange­ nehmsten Dingen, wenn das Wasser nicht mehr abläuft und die Kanäle aus welchen Gründen auch immer verstopft sind. Meis­ tens passieren solche Dinge noch dazu am Wochenende oder am späten Abend. Das Dilemma ist groß, rasche Hilfe gefragt. Nur gut, dass es mit dem Lustenauer Un­ ternehmen Helbok einen kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner gibt, der wirklich rund um die Uhr da ist. Ein Anruf genügt und unsere Fachmän­ ner rücken aus. Ganz gleich, ob es sich dabei um verstopfte Abflussleitungen, verschmutzte Dachrinnen, verengte Rohre oder überlastete Abflüsse han­ delt. Dem Problem wird mit Spezial­ equipment zu Leibe gerückt. Bohrgeräte, ­Kameras, Vakuumpumpen und Wurzel­ fräser werden auch immer mitgeführt.

Von TÜV Austria zertifiziert Vor 63 Jahren gegründet, hat sich Helbok zu Vorarlbergs führendem Unternehmen für Kanalservices gemausert. „Die höchs­ te Kundenzufriedenheit ist unser obers­ tes Gebot“, beschreibt Geschäftsführer Josef Helbok die Firmenphilosophie. Um

„Der Einfallsreichtum unseres Reinigungsstabs ist bei einzigartigen Fällen nicht zu unterschätzen. “ Josef Helbok Geschäftsführer

diesem Anspruch gerecht zu werden, hat Helbok 700.000 Euro in die Erneuerung und Erweiterung des Fuhrparks inves­ tiert. „Mit Jahresende 2020 konnten wir wieder drei neue Fahrzeuge in Betrieb BEGRÜNDUNG DER JURY

Mit Spezialequipment rückt das Team von Josef Helbok (Mitte) im Notfall rund um die Uhr aus.

nehmen“, ergänzt Helbok. Bestätigt fühlt sich der Inhaber, der den Betrieb in dritter Generation führt, durch den TÜV Aust­ ria, der die Leistungen und die Qualität in seinem jährlichen Zertifizierungsaudit geprüft hat.

Umsatz wurde gesteigert Das Unternehmen konnte den Umsatz von 2018 auf 2019 auf 4,9 Millionen Euro steigern. „Grundlage für diese kontinuier­ lichen und nachhaltigen Unternehmens­ erfolge schaffen unsere Mitarbeiter“, gibt der Chef das Lob an sein Team wei­ ter. „Der Einfallsreichtum unseres Rei­ nigungsstabs bei einzigartigen Fällen ist auch nicht zu unterschätzen. Bisher haben

wir noch jede Verstopfung gelöst – so wie es sich für einen Profi gehört.“ DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Königswiesen 1, 6890 Lustenau eva.helbok@helbok.com www.helbok.com GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Josef Helbok UNTERNEHMENSGENERATION 3. GRÜNDUNGSJAHR 1958 MITARBEITER 35 LEHRLINGE 0 EXPORTMÄRKTE 0 STANDORT Lustenau

Helbok sorgt 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche dafür, dass niemand knöcheltief im Wasser steht. Zudem setzt das Lustenauer Unternehmen auf modernste, umweltbewusste und nachhaltige Technologien.


Sicher im Netz unterwegs Ärzte und medizinische Berufe angeboten. Die Vernetzung im Gesundheitswesen steigt. Ärzte sind online, sensible Patientendaten werden digital erfasst und die Online-Services sind durch die Ausnahmesituation seit dem Frühjahr schlagartig angestiegen. Mit der digitalen Einbruchdiebstahlversicherung für Arztpraxen und Praxisgemeinschaften können sich diese gegen die kostspieligen Folgen der Internetkriminalität absichern.

Die Gefahren für Unternehmen im Internet sind vielfältig. Online-Handel boomt, Geschäfts- und Produktionsprozesse werden digitalisiert. Cyberrisiken sind dabei unterschätzt worden. Die Internetkriminalität ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen und wird mit zunehmender Digitalisierung vermutlich noch weiter ansteigen. Viele Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, um sich optimal abzusichern. Sicherheitscheck und Cyberversicherung Zu wenige Unternehmen sind gegen die finanziellen Folgen einer Cyberattacke versichert. „Die DONAU Versicherung schließt die Schutzlücke im Bereich des Cyberrisikos. Damit helfen wir die finanziellen Folgen einer Cyberattacke abzufedern und den wirtschaftlichen Schaden gering zu halten“, sagt Jürgen Gmeiner, Landesdirektor der DONAU Versicherung. Die DONAU punktet bei den Kunden durch die Verbindung von Service auf höchstem Niveau und innovativen Pro-

Kontakt J. Gmeiner sichert Unternehmen gegen Foto: T. Pitterle/Donau Cyberattacken ab. dukten. Bereits 2018 hat die DONAU eine Cyberversicherung für Unternehmen auf den Markt gebracht, die heuer um den Sicherheitscheck ergänzt wurde. Der Sicherheitscheck zeigt schnell und unkompliziert, ob Optimierungsbedarf beim digitalen Auftritt des Unternehmens besteht. Ebenso wird die Cyberversicherung für

DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group Arlbergstraße 15, 6850 Dornbirn vbg@donauversicherung.at www.donauversicherung.at

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KMU 2021 21

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG Walch‘s Camping & Landhaus

Ein Wohlfühlerlebnis nach dem Feng-Shui-Prinzip Ein Campingplatz mit Baby-Badewanne bis hin zur Hundedusche.

INNERBRAZ Der deutsche Automobilclub ADAC listet den von Thomas Walch betriebenen Campingplatz in der Beliebtheit unter die Top-50 von Österreich auf. Der allgemeine Trend zum Campen findet auf der Anlage in Innerbraz ein Wohlgefühl, in dem sich herrliche Urlaubstage verbringen lassen. Dabei war der Weg am Anfang nicht einfach. Als Thomas Walch vor mehr als 15 Jahren seine Idee von ­einem Campingplatz präsentierte, drohte das Projekt wegen des Behördenver­ fahrens zu scheitern. Walch wollte den Platz neben dem 300 Jahre alten Landhaus errichten, das als Frühstücks­pension geführt wird. Am Anfang regte sich ­ ­dagegen Widerstand. Schließlich fuhren jedoch die Bagger auf und der Campingplatz konnte realisiert werden.

Nach Feng-Shui-Prinzip errichtet Das Besondere ist, dass der Platz der erste in Europa ist, der nach den Kriterien

„Der Campingplatz ist eine Stätte der Geborgenheit mit besten Schwingungen und Harmonie.“ Thomas Walch Inhaber

von Feng-Shui errichtet wurde. „Für uns ist diese Philosophie eine Ausdrucksform des Lebens. Mit Hilfe unseres Feng-Shui Meisters haben wir seine Erfahrung und Einflüsse aufgegriffen und in unser Lebenswerk – Walch’s Camping & Landhaus – integriert“, erklärt der Inhaber. Wichtig ist dabei eine ideale Energetisierung des Platzes und des Gebäudes. „Eine Stätte der Geborgenheit, günstigen Umstände, BEGRÜNDUNG DER JURY

Walch‘s Camping und Landhaus kommt bei den Gästen an. Im Mittelpunkt steht die Harmonie.

beste Schwingungen und Harmonie. Dies alles konnte somit geschaffen werden.“ Der Vier-Sterne-Platz bietet alles, was ein Camperherz erfreut. Angefangen von der Baby-Badewanne bis hin zur Hundedusche. Ein großzügiger Wellnessbereich sowie ein großer Kinderspielplatz runden das Angebot ab. Stolz ist man bei den Walchs auch darauf, dass das Gebäude nach ökologischen Gesichtspunkten erstellt wurde und somit 80 Prozent des Energiebedarfes aus Erdwärme gewonnen wird.

Jobs für über 50-Jährige Das Landhaus umfasst zehn individuell gestaltete Zimmer und ein 90 m2 großes Appartement, in dem bis zu acht Personen Platz finden. Eine Besonderheit ist,

dass im Unternehmen Mitarbeiter über 50 bevorzugt werden. „Wir bieten ihnen die Chance, auch als Quereinsteiger einen Job zu erhalten.“ DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Arlbergstraße 93, 6751 Innerbraz info@landhauswalch.at www.landhauswalch.at www.campingplatz-arlberg.at GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Thomas Walch UNTERNEHMENSGENERATION 3. GRÜNDUNGSJAHR 1965 MITARBEITER 7 LEHRLINGE 0 EXPORTMÄRKTE Gäste aus über 50 Nationen STANDORT Innerbraz

Camping boomt. Walch, der zu den beliebtesten Campingplätzen in Österreich zählt, geht aber noch einen Schritt weiter und hat alles auf die Lehren des Feng-Shui ausgerichtet. Das sorgt für das entsprechende Wohlfühlerlebnis.


BEGRÜNDUNG DER JURY

Martin Rauch vereint Handwerk, Technologie, Nachhaltigkeit und lässt auch das Künstlerische in seiner Arbeit nicht zu kurz kommen. Wohnbau- und Gewerbeobjekte zählen ebenso zu den Referenzen wie sakrale Arbeiten.


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK GEWINNER Lehm Ton Erde Baukunst GmbH

Martin Rauch (3. v. r.) beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Baustoff Lehm. Bei der Umsetzung setzt er auf ein kompetentes, engagiertes Team.

Ein Künstler und Experte in Sachen Lehmbau Das eigene Wohnhaus in Schlins dient als Musterbeispiel des Lehmbaus.

Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit. In Vorarlberg ist der Schlinser Martin Rauch seit mehreren Jahrzehnten der Botschafter des nachhaltigen Baustoffs. Seit über 30 Jahren realisiert er Bauprojekte und Installationen, die längst den zeitgenössischen Lehmbau geprägt haben. Sein Schaffen fasst der 63-Jährige in drei Worten zusammen: Lehm, Ton, Erde. Sie haben für ihn SCHLINS

„Die in den letzten 20 Jahren umgesetzten Projekte machen uns stolz und zeigen, dass sich Lehm bewährt hat.“ Martin Rauch Inhaber

einen symbolischen Charakter und beschreiben die ganzheitliche Philosophie. „Lehm steht für Handwerk und Technologie, Ton für künstlerische Gestaltung,

Erde für die Nachhaltigkeit des Lehmbaus.“ Sein eigenes Wohnhaus in Schlins wurde zum Musterhaus. Alle Experimente und Möglichkeiten mit dem Werkstoff Lehm sind dort verwirklicht.

Viele Perspektiven für Mitarbeiter Der letzte Meilenstein des Unternehmens wurde 2019 mit dem Bau der neuen ERDEN Werkhalle gesetzt. Herzstück und weltweit einzigartige Innovation ist die in Kooperation mit einem regionalen Unternehmen entwickelte Maschine zur industriellen Vorfertigung von Stampflehmbau. Der Rohstoff wird aus lokalem Aushubmaterial in unmittelbarer Nähe des Produktions­standortes gewonnen. Durch die Verwendung des natürlichen Baustoffes wird eine deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen erzielt. Zudem ist Lehm recyclingfähig. Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht von Machbarkeitsstudien, Fachplanung, Projektberatung bis hin zur Realisierung

von Stampflehmprojekten. Ein Beispiel ist das Gebäude des Zuckerlfabrikanten Ricola, das Rauch aus Lehm realisiert hat. Die 25 Mitarbeiter finden Perspektiven und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sowie eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor. Studierende aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurswesen erhalten Praktikumplätze. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Quadernstraße 7, 6824 Schlins info@lehmtonerde.at, www.lehmtonerde.at GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Martin Rauch UNTERNEHMENSGENERATION 1. GRÜNDUNGSJAHR 1999 MITARBEITER 25 LEHRLINGE 0 EXPORTMÄRKTE D, F, GB, CH, Italien, USA, Vereinigte Arabische Emirate STANDORTE Österreich, Schweiz


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SCHLIESSLICH AUCH KEINE GRENZEN. WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS. Sind wir in der Schweiz? Noch in Österreich? Oder schon in Deutschland? Mitten auf dem Bodensee sind Grenzen nicht spürbar. Und genau so fühlen sich Bankgeschäfte mit der Hypo Vorarlberg an: Ausgezeichnete Beratung und schnelle Entscheidungen sind bei uns länderübergreifend Standard – ganz gleich, was Sie mit Ihrem Unternehmen oder Ihrem Privatvermögen vorhaben. Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels, Salzburg und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at

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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Bäckerei-Konditorei-Café Richard Alber

Ein Nahversorger mit regionaler Wertschöpfung Bodenständige Werte und „a guat’s Brot“ zeichnen die Firma aus.

SULZBERG Die Sulzberger Dorfbäckerei Alber ist seit über 50 Jahren ein wichtiger Nahversorger für die Bregenzerwälder Kleingemeinde. Seit der Gründung im Jahr 1968 steht sie für bodenständige Werte und „a guat’s Brot“. Gerade die vergangenen Monate haben aber deutlich gemacht, dass der Zugang zu natürlichen Nahrungsmitteln und die Herstellung an Bedeutung gewinnen. Deshalb werden die Zutaten möglichst lokal eingekauft. Das Mehl kommt von der Bruggmühle Egg – diese mahlt für den Betrieb extra unbehandeltes Mehl – und die Eier, Milchprodukte, Obst und Früchte stammen von heimischen Bauern. Diverse Produkte werden von der Firma Mathis in Dornbirn bezogen. Die Heizwärme steuert die Biomasse Sulzberg bei, das Warmwasser wird mit dem eigenen Abwasser erzeugt.

Bäckerberuf mit Tagesarbeitszeit Wie in Backstuben üblich, herrscht mitten in der Nacht reges Treiben, damit die frischen Brötchen in der Früh ausgeliefert

„Um die Qualität und ­Frische der Backwaren noch einmal zu verbessern, hat das Bäckerteam teilweise auf Tagesbetrieb umgestellt.“ Richard und Edith Alber Inhaber

bzw. im Laden verkauft werden können. „Wir haben täglich eine Betriebszeit von 1.30 Uhr bis 18 Uhr und dies sechs Tage die Woche. Damit ergeben sich annähernd 100 Betriebsstunden, die mit einem ausgeklügelten Personaleinsatz abgedeckt werBEGRÜNDUNG DER JURY

In der Dorfbäckerei Alber ziehen alle an einem Strang. Der Umgang ist sehr kollegial und persönlich.

den müssen“, erklären die Inhaber Edith und Richard Alber, die das Unternehmen seit 1996 führen. In der Backstube wird in eineinhalb Schichten produziert. Das heißt, dass ein bis zwei Bäcker Nachtschicht haben. Ein Teil des Teams arbeitet Frühschicht von sechs Uhr bis in den frühen Nachmittag. „Ein Bäckerberuf mit Tagesarbeitszeit gibt es in ganz wenigen Betrieben“, betonen die Geschäftsführer. Im Verkauf gibt’s zwei Blöcke – Morgenund Nachmittagsschicht. In Abstimmung untereinander können gute Arbeitszeiten angeboten werden.

Persönlicher und kollegialer Umgang Der sehr persönliche und kollegiale Umgang wird bei Alber seit jeher gelebt.

Auch mit Lehrlingen mit Förderbedarf und Wiedereinsteigern nach längerer Arbeitslosigkeit wurden gute Erfahrun­ gen gemacht. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Dorf 7, 6934 Alberschwende alber@vol.at, www.baeckerei-alber.at GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Richard und Edith Alber UNTERNEHMENSGENERATION 2. GRÜNDUNGSJAHR 1968 MITARBEITER 20 LEHRLINGE 2 EXPORTMÄRKTE „Balderschwanger Tal“ STANDORTE Hauptstandort+Produktion in Sulzberg, Filiale mit Café in Hittsau

Eine Bäckerei, die bei den Arbeitszeiten auf Neues setzt, sich bei der Produktionsweise aber seit jeher auf Althergebrachtes beruft. Neben dem umfangreichen Vollwertangebot überrascht die Backstube immer wieder mit neuen Kreationen.


38. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung

„Es ist wichtig auf Augenhöhe zu sein. Nicht einfach nur der Chef sein, der anschafft.“ Peter Schröcksnadel, Unternehmer und ehemaliger ÖSV-Präsident

Mut und Innovation Stark ins neue Zeitalter Jetzt Tickets sichern und vom Firmenbonus profitieren! Anmeldung und weitere Infos unter wirtschaftsforum.vn.at EINE INITIATIVE VON

SPONSOREN

Peter Schröcksnadel ist Unternehmer und ehemaliger ÖSV-Präsident. Sicherheit im Wintersport steht für ihn an erster Stelle. 1964 gründete er das Unternehmen Sitour, das u. a. mit Pistenleitsystemen weltweit vertreten ist. Zum Imperium zählt auch die feratel media technologies AG.

© Erich Spiess

Donnerstag, 11. November 2021 Festspielhaus Bregenz


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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Ing. Gunter Rusch GmbH

Ein ganz besonderer Draht zu den Mitarbeitern Dachdecker- und Spenglerbetrieb ist stolz auf hochmotiviertes Team.

Wer mit Blech, Metall und Ähnlichem zu tun hat, für den ist auch der persönliche Draht zu den Mitarbeitern sehr wichtig. Beim Dachdeckerund Spenglerbetrieb Rusch fängt dies bei den Lehrlingen an und setzt sich bei den treuen Mitarbeitern, die oft schon viele Jahre im Betrieb sind, fort. „Wir können auf ein hochmotiviertes und top ausgebildetes Team zählen“, ist Tobias Sutterlüty, der seit 2017 gemeinsam mit Gunter Rusch die Geschäfte leitet, stolz auf seine Mannschaft. Wobei zur Mannschaft natürlich auch das weibliche Geschlecht zählt. So absolvieren derzeit gleich zwei Frauen ihre Doppellehre zur Dachdeckerin und Spenglerin. ALBERSCHWENDE

Bonifikationen für die Mitarbeiter Beim Handwerksunternehmen ist man sich bewusst, dass Motivation und Teamwork auch mit einer guten Bezahlung und einem attraktiven Prämiensystem

„Wir vergleichen die Lehrlinge oft mit den Kindern zu Hause. Es ist wichtig ihre Potenziale zu erkennen.“ Tobias Sutterlüty Geschäftsführer und Lehrlingsausbildner

zu tun haben. So dürfen sich die Mit­ arbeiter unter anderem über einen freien Freitag im Monat sowie über einen Handyvertrag freuen, um nur zwei der Bonifikationen aufzuzählen. Auch diverse Teambuildingmaßnahmen wie Canyoning, mehrtägige Ausflüge oder Events mit Familien stärken den Zusammenhalt. Das ist sicher der Hauptgrund dafür, dass das Unternehmen in den letzten Jahren BEGRÜNDUNG DER JURY

Der Dachdecker- und Spenglerbetrieb Rusch ist das größte Unternehmen seiner Branche im Wald.

stetig gewachsen ist. „Wir haben einen Mitarbeiter, der nach einem schweren Autounfall eine körperliche Behinderung erlitt und immer noch Teilzeit bei uns integriert ist und im Lager beschäftigt ist“, nennt Sutterlüty ein Beispiel. Ein weiterer wurde über das Programm „Dafür“ (mit Defiziten) eingestellt, der nun eine Ausbildung zum Spengler absolviert.

Führungsetage wird ausgebaut Mit einem etwa 30-köpfigen Team ist die Firma Rusch der größte Dachdecker- und Spenglerbetrieb aus dem Bregenzerwald. Bereits sechsmal hintereinander wurde das Unternehmen als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Heuer erfolgte erstmals die Zertifizierung zum Ökoprofit-Betrieb. Und auch die Führungsetage soll mit ­Marisa Sutterlütty sowie Sabrina Österle

weiterausgebaut werden. Die Generationenübergabe wird durch einen Coach schon mehrere Jahre begleitet. Schließlich will man nichts dem Zufall überlassen und für die Zukunft gerüstet sein. DATEN UND FAKTEN FIRMENSITZ Nannen 721, 6861 Alberschwende dach@rusch.biz www.rusch.biz GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER Gunter Rusch und Tobias Sutterlüty UNTERNEHMENSGENERATION 3. GRÜNDUNGSJAHR 1959 MITARBEITER 30 LEHRLINGE 7 EXPORTMÄRKTE 0 STANDORT Alberschwende

Ein Bregenzerwälder Handwerksbetrieb, der seit mehreren Generationen für höchste ­ Qualität am Dach und an der Fassade sorgt und dabei auch jene Menschen nicht vergisst, die es am Arbeitsmarkt nicht so leicht haben. Lehrlinge haben einen besonderen Stellenwert.


Ein Bauprojekt-Netzwerk, das seinesgleichen sucht Tagesaktuelle Bauprojektinfos – einfach, schnell, bedarfsgenau Als größte Bauinformations-Datenbank in Österreich liefert www.documedia.at zuverlässige und wertvolle Infos über aktuelle und zukünftige Bauprojekte. So lassen sich in Zeiten mit guter Auftragslage Potenziale für später identifizieren. Die DOCUmedia.at GmbH versorgt seit 45 Jahren die österreichische Wirtschaft mit wesentlichen Informationen. Mithilfe des einzigartigen Netzwerkes und modernsten Technologien recherchiert DOCUmedia Hochbauprojekte in ganz

Österreich. Jährlich stehen Informationen zu über 8500 neuen Bauprojekten bereit – egal welches Baustadium, welche Bauart oder Projektkategorie. Umfassende und laufend aktualisierte Produktdatenbank Seit dem Jahr 2014 stehen Architekturschaffenden mit der innovativen Produktplattform „nextroom Produkte“ aktuelle Infos zu den Angeboten der Bauwirtschaft und -industrie zur Verfügung. „Architekturschaffende sind auf aussagekräftige Infos der Bauindustrie angewiesen, www.nextproducts.at

ist eine Schnittstelle zwischen beiden Welten“, so Tobias Braszkeit, Geschäftsführer DOCUmedia.at GmbH. Die ständig weiterentwickelten Produkte von DOCUmedia verknüpfen Angebot und Nachfrage der österreichischen Baubranche und schaffen ideale Voraussetzungen für eine direkte und gezielte Kommunikation. Über 1000 großteils langjährige Kunden profitieren bereits von diesem Angebot. DOCUmedia.at schafft mit den Portalen www.documedia.at und www.nextproducts.at direkte und gezielte Kommunikation in der Baubranche!

„Mit erfolgsentscheidend ist, dass die Angebote von DOCUmedia für Unternehmen in unterschiedlichsten Bereichen der Baubranche einen Nutzen bieten.“ Tobias Braszkeit, GF DOCUmedia.at GmbH

Unter www.documedia.at finden Sie Hochbauprojekte in ganz Österreich – tagesaktuell auf einen Blick!

#AKTIVWERDEN Innovative Unternehmen

Klimaschutz beginnt hier, mit mir!

Sie engagieren sich für unsere Umwelt? Dann sind Sie vielleicht schon der nächste VN-Klimaschutzpreisträger. Nicht die Größe des Projektes ist entscheidend, sondern Innovation, Kreativität und Umsetzung. Bewerben Sie sich jetzt in einer der 5 Kategorien: 1. Bewusst leben im privaten Haushalt 2. Schule und Jugend aktiv 3. Gemeinden und Öffentlichkeit 4. Innovative Unternehmen 5. Landwirtschaftliche Vielfalt

Infos und Anmeldung unter klima.vn.at

PARTNER VN-KLIMASCHUTZPREIS 2022

Mary Rose und Paptex VN-Klimaschutzpreisträger 2020


Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe

WIR DANKEN unseren Partnern

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Profis

selber aus.

Thomas erkennt Talente und bildet Fachkräfte für morgen aus.

Über 1.800 Unternehmen in Vorarlberg bilden Lehrlinge aus. Unterstützungsmöglichkeiten für Ausbildungsbetriebe und Informationen des Landes finden Sie unter: www.vorarlberg.at/lehre

Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg Foto: Frederick Sams

Ich bilde meine


30 KMU 2021

KMU 2021 31

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten

Lauter Gewinner! Alle Teilnehmer auf einen Blick.

Kategorie Handel Alpin Loacker GmbH Kirlastraße 9, 6840 Götzis Autohaus Walter Malin GmbH Montfortstraße 6, 6832 Sulz Bitsche Optik GmbH Bahnhofstraße 4, 6700 Bludenz C.O.P.S und IT Dien stleistungs GmbH Madvapes Moosmahdstraße 13, 6850 Dornbirn CASA Möbel GmbH Schweizer Straße 77, 6845 Hohenems Hefel Technik GmbH Hatlerstraße 72, 6850 Dornbirn ideenreich Dr.-Alfons-Heinzle-Straße 48, 6840 Götzis KeinPlastikMeer.Shop (by AENDEVOUR e.U.) Hub 493a, 6863 Egg König Johannes e. U. SPAR König Hohenemserstraße 3a, 6890 Lustenau

Schuhhaus Kurt Günter Roseggerstraße 10, 6890 Lustenau Vinothek IL CONTADINO Seestraße 7, 6971 Hard waelderspielzeug (Hemma Metzler e. U.) Bahnhof 148, 6870 Bezau WAUA MIAUA e. U. Rheinstraße 11, 6971 Hard

Kategorie Dienstleistung/Tourismus

Cafe Fritz Mario Kurzamann Mühlgasse 14, 6700 Bludenz

ALEXANDER MUXEL Consulting e.U. Fritz-Tölsch-Weg 3, 6830 Rankweil Berufsdetektei/Sicherheitsdienst Marent Holzriedstraße 33, 6922 Wolfurt

CLARISSAKORK e. U. Rain 326, 6942 Krumbach der Blaue Micheluzzi Jägerstraße 1a, 6823 Lauterach

Busy Dad Coaching - Tomasz Pekala Belruptstraße 55, 6900 Bregenz

Eisele Tischlerei und Glaserei GmbH & Co KG Liechtensteinerstraße 131, 6800 Feldkirch

Friendly Brändle Ski Sport Mode GmbH Hnr. 493, 6763 Zürs am Arlberg

FRIES Kunststofftechnik GmbH Schützenstraße 19, 6832 Sulz

Gerstgrasser Steuerberatung GmbH Walgaustraße 18, 6824 Schruns

Mahlerhof Birnbaumstraße 20, 6973 Höchst

Johann - Hotel & Gasthaus am Alten Markt managed by Berger Gastkultur GmbH Bundesstraße 85, 6923 Lauterach

Präg GmbH Marktstraße 18, 6850 Dornbirn

Bäckerei-Konditorei-Café Richard Alber Dorf 7, 6934 Sulzberg Briganto GmbH Kammern 1303, 6863 Egg

Helbok GmbH Königswiesen 1, 6890 Lustenau

Pfanner Schutzbekleidung GmbH und Protos GmbH Herrschaftswiesen 11, 6842 Koblach

Amann Kaffee GmbH Sägerstraße 100, 6890 Lustenau

Wunderland HandelsKG Alemannenstraße 49, 6830 Rankweil

Kugelfink GmbH Millennium Park 24, 6890 Lustenau

Matona OG Zunftgasse 5, 6800 Feldkirch

Kategorie Gewerbe/Handwerk

Kanzlei Kinz Anton-Schneider-Straße 16, 6900 Bregenz LINDA‘S ICE CREAM Hauptstraße 32, 6840 Götzis Sporthotel Grandau e. U. Montafonerstraße 274a, 6791 St. Gallenkirch

Glas-Müller GmbH Feldkircher Straße 41, 6820 Frastanz Ing. Gunter Rusch GmbH Nannen 721, 6861 Alberschwende Jobarid Metallbau GmbH Industriezone 1, 6832 Röthis Lehm Ton Erde Baukunst GmbH Quadernstraße 7, 6824 Schlins Martin Lampert Pumpengroßhandel und Service GmbH Erlachstraße 52 a, 6845 Hohenems MEVO Metzler GmbH Sandgrube 544, 6867 Schwarzenberg

PROOX GmbH Seglerweg 1, 6972 Fussach

THERAPIERBAR Am Dorfplatz 1, 6858 Schwarzach

RADAU Bikesport GmbH Scheidbuchen 483, 6866 Andelsbuch

TW TIPPWEST GMBH / Tipico Franchisenehmer Schlossgraben 10, 6800 Feldkirch

schirmmacher (CST GmbH) Junker-Jonas-Platz 3, 6840 Götzis

Vitalcenter Bitschnau Im Buch 45, 6840 Götzis

Weider Wärmepumpen GmbH Oberer Achdamm 4, 6971 Hard

Schuh Fröwis Pelzrain 460, 6870 Bezau

Walch‘s Camping & Landhaus Arlbergstraße 93, 6751 Innerbraz

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So wie jede Wohnung hat auch jedes Home-Office seinen eigenen Stil und seine eigene Einrichtung. Passend dazu sind unsere Homeoffice-Lösungen.

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Schon heute an 2022 denken Bewerben Sie sich jetzt für den KMU-Wettbewerb im kommenden Jahr. Die Unterlagen können Sie gerne bei Karin Metzler, Telefon 05572 501-290, karin.metzler@russmedia.com, anfordern.


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