TOP 100 Vorarlbergs größte Unternehmen
VN-Wirtschaftspreis 2021
Bernhard Zangerl
Die größten Arbeitgeber in Vorarlbergs Industrie 2020
1. Julius Blum GmbH 2. Zumtobel Group AG 3. Liebherr-Werk Nenzing GmbH
Denise Amann Restaurant Mizzitant
Unser Land braucht UnternehmerInnen, die an sich glauben.
#glaubandich
sparkasse.at
3
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
STATEMENTS „Das Comeback, das Experten der heimischen Wirtschaft schon für den Sommer prognostizieren, sollte auch bei uns deutlich wahrzunehmen sein. Eine gut diversifizierte Struktur, die Leistungsfähigkeit unserer Betriebe sowie das entschlossene Vorantreiben des Impffortschrittes bringen Vorarlberg wieder auf wirtschaftlichen Erfolgskurs. Auf das Engagement, die Erfahrung und das Know-how der Vorarlberger Sparkassen kann das Ländle auf jeden Fall weiter bauen.“ Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen „Als stolzer Partner der Veranstaltung ,Top 100‘ gratulieren wir allen prämierten Unternehmen herzlich zur Auszeichnung! Die guten Ergebnisse in einer herausfordernden Zeit wie diesen sind Beleg für die Wirtschaftskraft und Kompetenz der Vorarlberger Unternehmen! Die Wiener Städtische steht der Vorarlberger Wirtschaft als innovativer und zuverlässiger Partner zur Seite und begleitet Vorarlbergs Unternehmen in Versicherungsfragen auch über die Grenzen Österreichs.“ Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Vorarlberg
Inhalt 5–7
Unternehmer des Jahres
8
Die drei größten Unternehmen
10–12
Top 100 Industrieunternehmen
14
Sonderpreis Coronahelden
16–19
Größte Arbeitgeber Industrie
20
Die größten Handelsunternehmen
22
Die Top-Banken
24
Die größten Versicherungen
26
Gesundheits- und Sozialwesen
30
Markus Wallner und Sebastian Kurz zur wirtschaftpolitischen Lage
Editorial
Gerold Riedmann
Resilient Die Top 100, das jährliche Nachschlagewerk der Vorarlberger Nachrichten zu den größten Betrieben des Landes, sind Zeugnis davon, wie unterschiedlich die Corona-Krise die heimischen Unternehmen getroffen hat. Und wie anpassungsfähig die Organisationen sind.
„Es sind gerade die Krisenzeiten, die aufzeigen, wie widerstandsfähig, wie resilient die Wirtschaft in der Krise ist.“ Es wird erahnbar, welche Zäsur die Corona-Krise für die allermeisten Unternehmen war. Es sind gerade die Krisenzeiten, die aufzeigen, wie widerstandsfähig, wie resilient die Wirtschaft in der Krise ist. Die Resilienz (von lat. „resilire“, abprallen) zeigt, wie sich Vorarlbergs Unternehmen an die Krise anpassen konnten. Die gute Nachricht: Viele Firmen konnten sich so rasch verändern, dass die Erholung von der Krise verhältnismäßig rasch vonstatten geht. In vielen Reportings wird das letzte vernünftige Wirtschaftsjahr 2019 wieder zum Gradmesser für die Umsatzzahlen. Anders gesagt: Die guten Umsatzzahlen kommen in den
allermeisten Fällen rasch zurück, eine beruhigende Nachricht, besonders für den Arbeitsmarkt. Herausstreichen möchte ich den Gewinner des VNWirtschaftspreises, der den Preis für seine Erfolge bei Bachmann electronic in Empfang nimmt: Weltmarktführer der Windkraftautomatisierung – ein Vorarlberger Green-TechVorzeigeunternehmen. Dazu extrem krisenresistent. Unternehmerischer Mut und Zuversicht wollen wir in den Mittelpunkt stellen. Die Top 100 der Vorarlberger Nachrichten sind lebendiger Leistungsbeweis der Vorarlberger Wirtschaft. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Studium der Leistungszahlen von Vorarlbergs größten Unternehmen.
GEROLD RIEDMANN gerold.riedmann@vn.at 05572 501-320 Twitter: @gerold_rie Gerold Riedmann ist Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten.
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße1, 6858 Schwarzach Redaktion Hanna Reiner, Andreas Scalet Foto Philipp Steurer, Roland Paulitsch, Oliver Lerch, VN-Archiv, Land Vorarlberg, Bundeskanzleramt, Studio Fasching, KHBG/Mathis, Firmen Umsetzung Stefan Eder Anzeigenberatung Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Erscheinungstag Freitag, 2. Juli 2021
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
VN-Wirtschaftspreis 2021 5
Bernhard Zangerl, CEO von Bachmann electronic, setzt unternehmerisch auf Langfristigkeit, auf einen Mehrwert für die Gesellschaft und auf engagierte Mitarbeiter.
Verlässlich und zuverlässig Unternehmer des Jahres: Bernhard Zangerl, CEO Bachmann Electronic.
FELDKIRCH Seit 15 Jahren ist Bernhard Zangerl Geschäftsführer des Feldkircher Unternehmens Bachmann Electronic. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl der Mitarbeiter verdreifacht, zum 50-jährigen Bestehen des Unternehmens im vergangenen Jahr konnte Bachmann das beste Jahr seit der Gründung feiern. Und die Perspektiven für Bachmann sind ausgesprochen gut, denn die Energiewende nimmt weltweit richtig Fahrt auf. Zangerl, gebürtiger Tiroler und bis heute auch dort wohnhaft, arbeitet seit vielen Jahren in Vorarlberg, bei Hirschmann, wo er unter dem zwischenzeitlichen Eigentümer der Multimediasparte, der Firma Harris, auch für deren weitere Europa-
BEGRÜNDUNG der Jury Bernhard Zangerl hat das Unternehmen zielstrebig zum Technologie- und Marktführer bei der Automatisierung von Windkraftanlagen ausgebaut und das Unternehmen mit weiteren Sparten krisensicher aufgestellt und schafft mit seiner Unternehmensstrategie – Trends aufzunehmen, aber Grundsätze zu bewahren – seit Jahren neue Arbeitsplätze. Das Familienunternehmen richtet sich langfristig aus und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und Dekarbonisierung.
standorte zuständig war, bei einem Startup und seit 2006 bei Bachmann, setzt auf Tugenden, die in allen Bereichen gefragt sind, doch durchaus mühsamer zu erreichen sind: Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit. Für die Kunden, die in den meisten Fällen im Energiebereich tätig sind, eine substanzielle Eigenschaft, geht es doch um die Versorgungssicherheit in einem nachhaltigen Bereich.
Ständige Weiterentwicklung Das Familienunternehmen hat unter seiner Führung die vom Firmengründer Gerhard Bachmann Anfang der 2000er-Jahre initiierte Hinwendung zu Automatisierung von Windturbinen konsequent ausgebaut und ebenso konsequent weiterentwickelt, ohne die anderen Geschäftsbereiche wie Industrie und Maschinenbau, Marine und Offshore sowie erneuerbare Energien zu vernachlässigen. In allen Bereichen zielt das Wirken des Feldkircher Unternehmens auf Energieeffizienz und Dekarbonisierung. Mittlerweile sind übrigens rund 120.000 Windräder mit der Steuerung und Überwachung aus Feldkirch ausgestattet und das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von über 50 Prozent weltweit die Nummer 1 in der Automatisierung von Windkraftanlagen. Der Fokus
dabei liegt auf der ständigen Weiterentwicklung der Steuerungen und darauf, den Kunden eine Rundumlösung anzubieten, die gewährleistet, dass die Windräder bzw. Maschinen, die mit dem „Hirn aus Feldkirch“ ausgestattet sind, keine Stehzeiten haben. Einen wichtigen Beitrag in der Energiewende leistet Zangerl auch als langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Windenergie im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau, in dem die 140 wichtigsten Unternehmen Europas in diesem Bereich zusammenarbeiten. In Summe habe man wohl mehr richtige als falsche Entscheidungen getroffen und vielleicht hat uns auch das Glück des Tüchtigen geholfen“, so Zangerl. ZUR PERSON BERNHARD ZANGERL CEO Bachmann electronic GmbH GEBOREN 24. Mai 1966 AUSBILDUNG Ausbildung zum Nachrichtentechniker LAUFBAHN Tätigkeit bei Hirschmann (Abteilungs- und Entwicklungsleitung); drei Jahre bei einem Start-up-Unternehmen in Dornbirn; zurück zu Hirschmann, Entwicklungsleiter und Geschäftsführer Europa; 2006 zu Bachmann electronic, seit 2008 Geschäftsführer
6 VN-Wirtschaftspreis 2021
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
513 Mitarbeiter arbeiten aktuell bei Bachmann electronic weltweit, 325 von ihnen im Hauptquartier des Elektronikspezialisten in Feldkirch-Tosters.
Werkzeug für Energiewende Bachmann electronic ist Weltmarktführer bei Automation von Windrädern.
Eigentlich haben sich alle Mitarbeiter, viele Geschäftspartner und Kunden auf eine große Feier gefreut. Das Feldkircher Unternehmen Bachmann electronic hätte auch allen Grund gehabt, das 50-jährige Firmenjubiläum mit einem Fest zu begehen, doch die Coronapandemie vereitelte den Plan. Wahrscheinlich wäre aber auch sonst nicht genug Zeit
FELDKIRCH
gewesen, um innezuhalten. Denn die Produktion wie auch Forschung und Entwicklung sowie die Services waren im Jahr 2020 besonders gefordert. Das zeigen die Zahlen: Der Umsatz wurde um 24,8 Prozent gegenüber 2019 gesteigert und erreichte mit 88 Millionen Euro eine neue Höchstmarke. Und die Auftragsbücher sind bereits weit über 2021 hinaus
Das Hauptquartier des Unternehmens in Feldkirch-Tosters – hier laufen alle Fäden der Niederlassungen und Joint Ventures zusammen.
gut gefüllt. Bachmann electronic ist heute ein Aushängeschild der „Green Economy“ in Österreich, denn die Produkte der Feldkircher tragen wesentlich zu einem erfolgreichen Energiewandel bei, denn sie sorgen dafür, dass mit Energie effizient umgegangen wird.
Start in der Garage Begonnen hat die Erfolgsgeschichte ganz klassisch – zwar nicht in einer Garage, aber im Keller des Elternhauses – dort hat Firmengründer Gerhard Bachmann, der im November 2017 verstorben ist, an einem großen Ziel gearbeitet: Die beste Steuerung wollte er bauen, das beste Produkt für die Automatisierung – zuverlässig und schnell. „Und er war auch getrieben“, so Bachmann-Geschäftsführer Bernhard Zangerl, „mit seinem Wirken der Welt und der Gesellschaft etwas zu hinterlassen, anständig zu wirtschaften, Dinge zu tun, die einen Sinn haben.“ Das ist ihm gelungen, als er zur Jahrtausendwende die erste Windturbine automatisierte. Heute sind über 120.000 Windturbinen zur Energieerzeugung von Bachmann electronic automatisiert mit so innovativer wie langlebiger und sicherer Technik „made in Feldkirch“ . Mehr noch: Inzwischen vertrauen auch Hersteller von Hybridkraft-
7
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
werken, Solarparks, Batteriespeicher, Blockheizkraftwerken und Wasserkraftwerken auf die Technik aus Vorarlberg.
Gesamtlösungen Die Ingenieursleistung fand international Anklang – im Jahr 1980 wurde das erste Werk in Tosters eröffnet, vier Jahre später das Werk 2, das jetzige Hauptquartier des Unternehmens ebenfalls in FeldkirchTosters, in dem heute 325 Mitarbeiter arbeiten und ein großer Teil der Forschung und Entwicklung stattfindet. Das Wachstum von Bachmann electronic erforderte im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts aber auch eine Weiterentwicklung der Firmenstruktur vom kleinen Ingenieursbetrieb zum heute weltweit tätigen Unternehmen, das inzwischen Standorte in Österreich, Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, den USA, China, Indien und seit 2020 auch in Südkorea unterhält, um möglichst nahe bei den Kunden zu sein. Zuverlässigkeit steht in der Firmenpolitik an oberster Stelle. Deshalb hat sich Bachmann electronic kontinuierlich weiterentwickelt vom Hersteller der Automatisierungslösungen zum Gesamtlösungsanbieter. Dazu gehören der umfassende Netz- und Anlagenschutz sowie die effiziente Betriebsführung und Überwachung der dezentralen Stromerzeuger. 2010 ergänzte sich die Bachmann-Gruppe dafür mit der heutigen Bachmann Monitoring, seit 2012 zudem mit der Bachmann Visutec. Bachmann hat sich seit der GrünCHRONOLOGIE 1971 Gerhard Bachmann gründet im Elternhaus das Unternehmen Bachmann electronic 1980 Eröffnung von Werk 1 in FeldkirchTosters 1984 Eröffnung Werk 2 in Feldkirch-Tosters, dem heutigen Headquarter 2004 Niederlassungen in den Niederlanden, Dänemark, Ausbau der Branchen Wind und Industrie 2007 Niederlassungen in China, Indien und den USA 2008 Starker Ausbau in China, Industrieoffensive Maschinenbau 2009 Eröffnung Office Peking 2011 Technologiestandort Condition Monitoring (Bachmann Monitoring GmbH) 2012 Technologiestandort SCADA (Bachmann Visutec GmbH) 2014 Neuer Standort für Marine in Bremen, neues Hauptquartier Boston (USA) 2020 Eröffnung Office Rendsburg, Eröffnung Südkorea, Firmenjubiläum 50 Jahre Bachmann electronic
Forschung und Entwicklung sind für das Feldkircher Unternehmen wichtige Erfolgsfaktoren. Fast 200 Mitarbeiter arbeiten in diesem Bereich.
dung nie auf nur einen Bereich konzentriert, sondern ist in vier Sparten tätig – die Ziele bleiben jeweils gleich: Innovation, Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit, wobei von Anbeginn auch klar war, dass man nicht in Bereichen arbeitet, die ethisch nicht in die Firmenphilosophie passen – z. B. wird nicht für Kunden aus dem Militärbereich gearbeitet, wie Firmenchef Bernhard Zangerl betont. Haltung zeigt das Unternehmen auch mit seinen Anstrengungen zur Ausbildung, derzeit werden 25 Lehrlinge in Feldkirch ausgebildet. „Es ist vor allem der Mittelstand, der hier das Fundament bildet“, so Zangerl. Was ihn außerdem freut ist, dass junge Menschen ihren Arbeitsplatz auch nach dem Sinn, nach dem Nutzen für die Gesellschaft aussuche, denn da habe Bachmann gute Karten.
Maritime Sparte wächst Jährliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich erzielt Bachmann Electronic in der maritimen Sparte, die in Bremen an-
gesiedelt ist. Dort sei Zuverlässigkeit noch wichtiger, denn tage- oder wochenlang vom nächsten Hafen entfernt, kann ein Ausfall gravierende Konsequenzen haben und sogar die Sicherheit der Mannschaft gefährden. In der Industrie werden Betriebe aus praktisch allen Bereichen mit individualisierten Automatisierungslösungen ausgestattet, die – wie in den anderen Bereichen – ebenfalls die Energieeffizienz im Fokus haben. BACHMANN ELECTRONIC GMBH EIGENTÜMER Bachmann Holding (Dieter Bachmann) GESCHÄFTSFÜHRER Bernhard Zangerl MITARBEITER 325 in Vorarlberg, an anderen Standorten 188, 25 Lehrlinge UMSATZ 2020 88 Mill. Euro (+24,8 Prozent) INVESTITIONEN 2,7 Mill. Euro EXPORT 97 Prozent STANDORTE UND BETEILIGUNGEN Österreich, Deutschland, Dänemark, Niederlande, USA, China, Indien, Südkorea
8 Top 100
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe
„Als international tätiges Unternehmen in der Lichtindustrie agieren wir in einem dynamischen Marktumfeld, was Flexibilität und stetige Innovation von uns verlangt. Über die letzten Monate konnten wir nicht nur zeigen, dass die Zumtobel Group robust aufgestellt ist und in Ausnahmesituationen schnell und konsequent agieren kann, sondern 2020 auch das 70-jährige Bestehen unserer Kernmarke Zumtobel feiern. Zu diesem Erfolg, besonders in einer sehr herausfordernden Zeit, leisten unsere über 5800 Mitarbeitenden weltweit, knapp ein Drittel davon in Dornbirn, einen großen Beitrag. Mit unserer Kompetenz und Erfahrung blicken wir nun zuversichtlich auf die weitere Entwicklung.“ Alfred Felder, CEO Zumtobel Group
„Wir bedanken uns für die Auszeichnung und freuen uns, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich einen Beitrag zur Entwicklung unseres Standorts Vorarlberg leisten zu dürfen. Das vergangene Jahr war für uns, wie auch für viele anderen Unternehmen, sehr fordernd. Die Nachfrage nach Küchen und Möbeln ist weltweit stark angestiegen, und damit auch unsere Auftragseingänge. Gleichzeitig stehen wir einer angespannten Situation beim Transport, in den internationalen Lieferketten und Engpässen beim Rohmaterial gegenüber. Eine zuverlässige Versorgung unserer internationalen Kunden ist und bleibt unsere oberste Priorität. Dank des unermüdlichen Einsatzes und auch der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir diese Herausforderungen bisher gut und im Sinne unserer Kunden meistern. Dieser Zusammenhalt der Mannschaft ist nicht selbstverständlich und darauf dürfen wir alle stolz sein.“ Philipp Blum, Geschäftsführer Julius Blum GmbH
„Unsere Entwicklungen stehen sprichwörtlich unter Strom. Elektrische Antriebskonzepte haben mit unseren Baumaschinen eine neue Größendimension erreicht. Strenge Auflagen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit bei Ausschreibungen von Bauprojekten und das Bewusstsein um generationenübergreifende Verantwortung erhöhen die Nachfrage nach solch zukunftsweisenden Technologien. Null-Emissionen und geräuscharmes Arbeiten werden vor allem in urbanen Regionen immer wichtiger. Unsere Fokussierung auf nachhaltige E-Geräte hat mit dem ersten batteriebetriebenen Raupenkran der Welt vor Kurzem einen neuen Meilenstein erreicht. Die positive Resonanz von Kunden aus London, Oslo oder Paris bestärkt uns, das Konzept auf weitere Produktbereiche auszuweiten und unsere Position als Innovationsführer zu unterstreichen.“ Holger Streitz (Technik), Gerhard Frainer (Vertrieb), Martin Saler (Produktion) und Markus Schmidle (Kaufmännischer Bereich), Geschäftsführung Liebherr Nenzing (v. l. )
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10 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Eigentümer /Hauptaktionäre
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Lehrlinge
Umsatz gesamt 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
Export (in %)
Rang
Unternehmen
Branche
1 2 3
Blum Gruppe Zumtobel Group AG Liebherr Werk Nenzing GmbH Doppelmayr Holding SE illwerke vkw AG
Beschläge Lichtbranche Maschinen- und Stahlbauindustrie Metallindustrie
Familie Blum, Blum Privatstiftung Familie Zumtobel mit 37% Liebherr-MCCtec GmbH (100% in Familienbesitz) Privatstiftung
6.258 1.872 1.580
2.185 4.323 440
378 83 135
1.906 1.131 427
0,8 -2,6 -11,7
331,8 57,9 3,0
97 99
1.565
1.738
103
872
-
20,0
80
Energieunternehmen Automobilzulieferindustrie Kunststoffverarbeiter, Kunststoffverpackungen Textilindustrie
Land Vorarlberg
1.223
19
83
679
-
-
-
F&R Industriebeteiligungen GmbH Familie Lehner
1.144
5.019
73
374
-7,4
50,9
97
1.060
20.540
84
3.690
-2,9
330,9
-
1.032
713
49
397
-3,0
19,0
98
1.000
670
130
261
-10,3
-
94
Familien Weiss und Jerie
990
6.410
44
1.773
3,7
75,6
-
Würth-Gruppe Alge Holding und Schertler Holding
983 938
820 138
62 86
375 551
-1,3 4,3
39,7 37,3
95 45
Familie Rauch
915
1.135
31
965
-5,3
-
68
Bank für Tirol und Vorarlberg AG
865
-
17
56
-10,4
14,0
-
Bau, Bahntechnik, Ressourcen Energietechnik
Rhomberg Privatstiftung
763
2.269
16
783
3,9
41,5
-
OMICRON Holding GmbH
675
365
5
156
4,7
-
98
Bautechnologie Oberflächentechnik Lebensmittelindustrie Bäckerei
Hilti AG, Schaan, Liechtenstein Kontag-, Collini-Beteiligungsund VerwaltungsgesellschaftmbH Familie Ölz
610 600
30.000 1.100
70 50
5.400 223
-9,6 -3,0
16,0
-
592
353
14
217
5,1
23,1
44
Familie Haag
560
-
32
25
4,3
1,5
-
550
797
-
621
-1,1
28,0
70
520
240
-
210
5,0
7,0
92
Bau, Transport
Loacker Privatstiftung 95%, Familie Loacker 5% Josef Rupp, Ludwig Rupp, Clemens Fischli, Sarah Fischli-Dürnberger, Daniela Rupp Jäger Privatstiftung
518
63
18
150
-4,5
5,4
28
Textilindustrie Gebäudereinigung
Fosun 58% Hans Majer
478 450
691 -
20 1
68 9
-
0,7
90 -
Medien und IT
Russmedia Holding GmbH, Privatstiftung Sophie Kempf-Russ Familie Haberkorn
449
23
11
88
-7,7
1,1
-
415
1.724
20
626
15,3
7,5
53
Norsk Hydro
400
34.000
16
174
-14,9
1,9
74
Familie König
399
-
29
45
-18,8
1,7
39
SAB Holding GmbH
398
1.160
51
252
-15,7
14,3
99
Helmut Hilti Familienbesitz
384 374
157 6
28 5
109 88
-8,4 -9,8
6,3 4,4
58
Familie Wilhelm Privatstiftung
370
-
26
43
3,0
-
-
VBG Holding AG
369
44
18
77
2,1
12,2
79
Familien-AG im Streubesitz 364 Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co KG 360
1.402 130
30 12
401 106
-4,7 -8,1
43,7 15,7
49 91
4 5 6 7
Hirschmann Automotive GmbH ALPLA Group
8
Getzner Textil AG
9
Meusburger Georg GmbH & Co KG Gebrüder Weiss GmbH GRASS GmbH i+R Gruppe
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG Silvretta Montafon Holding GmbH Rhomberg Holding OMICRON Holding GmbH Hilti AG, Thüringen Collini Holding AG Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG Bäckerei Mangold GmbH Loacker Recycling GmbH Rupp AG Jäger Beteiligungs GmbH Wolford AG Majer Unternehmensgruppe Russmedia Verlag GmbH Haberkorn Holding AG Hydro Extrusion Nenzing GmbH KÖNIG GmbH & Co KG IMA Schelling Group
Metallgewerbe Transport, Logistik, IT Metallindustrie Bauen, Immobilien, Bagger NahrungsmittelIndustrie Tourismus
Handel Lebensmittelindustrie
Technischer Handel Metallindustrie, Aluminium Motorenteile
Maschinenund Anlagenbau Hilti & Jehle GmbH Bau 11er Nahrungsmittel NahrungsmittelGmbH industrie Wilhelm+Mayer Baugewerbe GmbH Offsetdruckerei Druck und Schwarzach GmbH Verpackung Ganahl AG Papierindustrie Getzner Werkstoffe Industrie GmbH Walter Bösch Großhandel, GmbH & Co KG Dienstleistungen, Industrie Flatz GmbH Verpackungen, Dämmstoffe Versluis Restaurant Gastronomie Gastronomie GmbH
Getzner, Mutter & Cie GmbH & Co KG Guntram Meusburger
Walter und Ursula Bösch GmbH, Walter Bösch Privatstiftung, Grellet Holding GmbH Familie Flatz
346
334
5
103
-2,1
5,8
13
340
-
29
75
2,2
13,5
57
Lodewijk Versluis
335
-
8
24
-17,0
0,5
-
11
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Lehrlinge
Umsatz gesamt 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
Export (in %)
48 188
37 25
87 88
-1,5 24,8
4,8 2,7
78 97
322 320 319 310
1 187 63
40 19 4 21
52 k.A. k.A. k.A.
5,0 -
1,8 2,0
31 75 89 93
Benger Brands Limited Familienbesitz
300 280
900 61
7 13
k.A. 38
-1,5
1,4
78
Familienbesitz
275
505
15
180
2,4
4,0
7
Matthias und Stephan Ratt
265
199
16
91
1,0
8,6
74
Familienbesitz
260
240
17
93
-14,4
1,1
90
Familie Faigle
257
173
21
71
-6,0
6,0
75
Gebrüder Ulmer Holding GmbH, Josef Pircher Beteiligungs GmbH PORR
230
140
3
176
-9,0
16,0
60
230
-
15
43
19,0
2,0
-
Maschinen- und Stahlindustrie Baugewerbe
Doppelmayr Holding SE
223
72
-
107
-
-
80
Tomaselli-Gabriel Privatstiftung
223
-
26
43
-
2,3
-
Pumpen, Messtechnik Metallindustrie
Familie Kräutler
222
20
28
31
-11,4
1,2
98
Ball Corporation USA
220
17.500
3
8.500
-
6,3
-
12 mitarbeitende Gesellschafter
219
11
31
34
15,7
0,8
3
Walter Pfanner, Peter Pfanner, Hermann Pfanner, Wilfried Pfanner, Elmar Schneider, Marie-Luise Dietrich SOLA Privatstiftung, Familien Scheyer und Hörburger Erne Group GmbH Pircher Beteiligungs GmbH, Huwa Finanz- und Beteiligungs AG Gerhard Salzmann
218
707
3
303
5,2
11,6
83
214
32
31
39
0,4
1,9
79
213 210
170 20
4 15
54 70
-16,9 3,5
3,7 0,9
99 22
205
-
10
27
-13,8
0,7
30
Hermann Eberle, Johannes Steurer Stephan Jöbstl
200 190
1.160
30 10
24 320
-24,0 -
0,7 7,8
91 -
Erhard Fischer 80%, Tobias Stergiotis 20% Astrid Bischof, Otto Bischof, Michael Zimmermann Ulrike Janschek 75%, Karin Seyfried 25%
181
-
18
29
7,4
1,5
-
170
110
7
49
-6,8
4,0
55
166
-
35
98
1,0
1,5
9
Andrea Sohm, Thomas Sohm, 150 Siegfried Erne Wolfgang Humml, Hannes Hämmerle 150
-
6
25
1,9
-
66
-
29
14
-18,0
2,0
87
Familie Gerster
149
-
20
53
-13,4
0,1
-
GANTNER Electronic Austria Holding GmbH
145
321
12
63
-10,0
2,5
90
Rang
Unternehmen
Branche
40 41
Heron Gruppe Bachmann electronic GmbH Graf Firmengruppe Mondelez Production HEAD Sport GmbH Bertsch Holding GmbH
Metallgewerbe Elektro- und Elektronikindustrie Elektro, Elektronik Süßwaren Sportartikel Kraftwerksbau, Molkerei- und Fleischereianlagen Textil Glasverarbeitung, Glasbau Eisenwarengroßhandel Verpackungsbranche Maschinen- und Anlagenbau Kunststoffverarbeiter Stahl- und Metallhandel Bau
42 43 44 45 46 47
Huber Holding AG Glas Marte Gruppe
48
SCHMIDT‘S Gruppe
49
RATTPACK Group
50
Künz Gruppe
51
Faigle Gruppe
52
EHG Stahlzentrum GmbH & Co OG Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH LTW Intralogistics GmbH Tomaselli Gabriel BauGmbH KRAL GmbH
53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72
Ball Beverage Packaging GmbH Dorfinstallateur Heizung, Sanitär, GmbH Klima Pfanner Holding AG Nahrungs- und Genussmittel, Getränke SOLA-MesswerkMetall, Messwerkzeuge GmbH zeuge Erne Fittings GmbH Metallindustrie Inhaus Handels Heizungs- und GmbH Sanitärgroßhandel Salzmann FormMetallgewerbe blechtechnik GmbH z-werkzeugbau gmbh Metallindustrie JCL Logistics AG Transport & Logistik Intersport Sportartikelhandel Fischer GmbH Bischof GüterbeförderungsHolding GmbH gewerbe Schneider Kfz-Handel, Automobil GmbH Service und Reparatur Etiketten CARINI Etikettendruck GmbH 1zu1 Prototypen Kunststoffgewerbe GmbH & Co KG Auto Gerster GmbH Autohandel, Kfz-Gewerbe, Lackierer, Spengler GANTNER Electronic Elektronik GmbH
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Christian Beer Bachmann Holding GmbH
333 325
Graf Holding Mondelez International Inc. USA Head Gruppe Hubert Bertsch
Eigentümer /Hauptaktionäre
Vorarlberg braucht UnternehmerInnen, die an sich glauben.
sparkasse.at/vorarlberg
12 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Produktions- und Dienstleistungsbetriebe Lehrlinge
Umsatz gesamt 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
Export (in %)
-
3
23
-11,0
-
-
145
-
11
19
-
-
80
Werkzeug- und Familie Lercher Formenbau, Kunststoffspritzguss Gewerbe Otto Wohlgenannt
140
-
26
k.A.
-
1,8
40
135
8
35
30
-
-
4
Fahrzeugbau/ Handel Industrie, Maschinenbau Nahrungsmittelindustrie Stein- und Keramikindustrie Tourismus
Gerhard Rauch
130
83
19
48
7,3
1,0
20
Gunther Zimmermann
130
170
16
39
-
1,5
82
478 Landwirte
122
-
7
48
-6,1
0,5
26
FIXIT Trockenmörtel Holding AG
120
691
3
228
-0,6
1,7
9
Familie Frick
120
-
4
k.A.
-
-
-
Brauunion Österreich
119
14
3
20
-
2,4
5
Familien Wiesenegger
117
2
2
37
7,0
3,5
62
Siemens AG
114
30.800
8
1.441
-
160,0
44
Familien-Privatstiftung
110
47
-
51
-2,0
2,9
72
Bell und Beck Beteilungs-GmbH
110
11
16
15
-
0,5
15
Dorner Holding, Andreas Dorner, Michael Jäger 5%
96
5
-
12
-
-
85
Hanno, Otto und Guntram Mäser Sika AG
94 93
57 171
8 2
25 139
34,9
0,9
50 21
SAB Holding GmbH 80 %, Peter Mender 20%
92
25
-
22
-3,0
0,9
80
Alexander Nußbaumer
90
89
9
253
-
-
-
Walter Maier
86
-
10
36
-
0,6
-
VBG Holding AG
86
-
7
12
-16,0
-
44
Familie Rhomberg
85
105
7
17
-46,2
2,0
89
Milz Beteiligungs GmbH
85
8
9
13
-6,7
0,3
44
Martin Ohneberg
80
205
1
86
-3,4
6,2
5
WolfVision Center GmbH
80
28
-
22
-3,9
0,1
99
Wagner Immobilien GmbH
80
-
11
13
93,0
3,5
3
WD BeteiligungsgmbH, Mathias Zimmermann
80
-
-
k.A.
-
-
-
Anton Pfanner
65
2
4
11
-
-
-
Rang
Unternehmen
Branche
73
Mohrenbrauerei Vertriebs KG Mayer Glastechnik GmbH Lercher Werkzeugbau GmbH
Lebensmittelindustrie Glasbau
74 75 76 77
Otto Wohlgenannt GmbH Walser Gruppe
78
ZIMM Gruppe
79
Vorarlberg Milch eGen RÖFIX AG
81 80 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100
Beschäftigte in Vlbg.
an and. Standorten
Familie Huber
145
Familie Mayer
Eigentümer /Hauptaktionäre
Gesundhotel Bad Reuthe Fohrenburg Getränkeindustrie/ Beteiligungs AG Handel Scheyer Verpackungs- Kunststofftechnik GmbH verarbeitung Siemens AG Digitalisierung, Österreich, Software, Vorarlberg Elektrotechnik Müroll GmbH Verpackung, Papierverarbeitung Fliesenpool GmbH Handwerk und Gewerbe Dorner Electronic Softwarelösungen GmbH für Baustoffindustrie Josef Mäser GmbH Handel Sika Österreich Chemische GmbH Industrie MAWERA HolzAnlagenbau feuerungsanlagen GmbH ZIMA Holding AG Immobilien-, Projektentwicklung, Bauträger Maier Holding GmbH Kfz-Handel und -Instandsetzung Buchdruckerei Druck Lustenau GmbH FRIES KunststoffKunststofftechnik GmbH industrie Vorarlberger Druckindustrie Verlagsanstalt GmbH HENN Industrial Autozulieferer Group GmbH & Co KG WolfVision GmbH Audio-visuelle Branche Wagner GmbH Anlagenbau, Haustechnik Visuform GmbH Orientierungssysteme, Werbetechnik Pfanner SchutzSchutzausrüstung bekleidung GmbH
*Die Angaben der Unternehmensdaten erfolgte über Selbstauskunft der Betriebe/Stand: Juni 2021
Leasing als Alternative zur klassischen Finanzierung.
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14 Sonderpreis Coronahelden
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Ein Virus beherrscht die Welt und die Landeskrankenhäuser Gut durch die Krise – dank Achtsamkeit der Mitarbeitenden.
FELDKIRCH In der Corona-Pandemie waren die Mitarbeiter der Krankenhäuser besonders gefordert. Ihnen gilt ein besonderer Dank. Direktor Gerald Fleisch erzählt über die besondere Situation in den vergangenen Monaten: „Zum Jahreswechsel 2019/2020 kamen die ersten Meldungen aus China: ,Eine ganze Provinz wird wegen Coronaviren unter Quarantäne gestellt‘. Damals dachten wir noch ausschließlich an ein exotisches ,WuhanVirus‘. Schließlich wurde im weiteren Verlauf die Lage auch in Europa immer ernster. Mittlerweile mussten wir alle erleben, dass dieses Virus weltweit in der Lage ist, zu dramatischen Veränderungen des gesamten öffentlichen, beruflichen und privaten Lebens zu führen. Alleine die
Maßnahmen in den Landeskrankenhäusern, die zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden getroffen werden mussten, waren enorm. Heute sind Themen wie die allgemeine Maskenpflicht, das Besuchsverbot, die Abstandsregeln usw. dominierende Bestandteile unseres beruflichen – und auch unseres privaten – Alltags, in den Vorarlberger Landeskrankenhäusern vor allem und ganz dezidiert zum Schutze der Gesundheit von Mitarbeitenden und Patienten. Am Beginn der Krise war besonders die kritische Versorgungslage bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen eine Herausforderung. Wir mussten Schutzmaßnahmen festlegen, die für alle Beteiligten einen sicheren Infektionsschutz
bieten und mit den behördlichen Vorgaben vereinbar sind. Sinnvoll sind diese Maßnahmen aber nur, wenn sie auch entsprechend angewandt werden. Daher gilt an dieser Stelle einmal mehr unser besonderer Dank allen LKH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch Einhaltung der Vorgaben, durch Rückmeldung von praktischen Überlegungen und Verbesserungsvorschlägen und konstruktiver Kritik ganz wesentlich dazu beigetragen haben, dass wir bis jetzt sehr gut durch die Krise gekommen sind. Die Infektionslage hat sich zwar derzeit entspannt, das Thema SARS-CoV-2 und Covid-19 wird uns wahrscheinlich noch länger begleiten - daher bitten wir Sie alle, weiterhin so engagiert diesen Weg mit uns zu gehen.“
Arbon, Bodensee
UNTERNEHMERGEIST KENNT
SCHLIESSLICH AUCH KEINE GRENZEN. WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS. Sind wir in der Schweiz? Noch in Österreich? Oder schon in Deutschland? Mitten auf dem Bodensee sind Grenzen nicht spürbar. Und genau so fühlen sich Bankgeschäfte mit der Hypo Vorarlberg an: Ausgezeichnete Beratung und schnelle Entscheidungen sind bei uns länderübergreifend Standard – ganz gleich, was Sie mit Ihrem Unternehmen oder Ihrem Privatvermögen vorhaben. Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at
16 Größter Arbeitgeber Industrie
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Bei Blum treffen Forschergeist, Hightech und Industrie 4.0 auf familiäre Atmosphäre. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Widerspruch wirkt, macht das
Teamwork ist bei Blum das Erfolgsgeheimnis
Mitarbeitende erforschen, wie Möbelbeschläge die Wohnqualität steigern. HÖCHST Bei Blum macht sich das Team der Bedürfnisforschung weltweit immer wieder auf die Suche nach den Trends im Bereich Wohnen. In der Laborküche des Herstellers, in der Abteilung ‚Forschung und Entwicklung‘ und im engen Austausch mit Kunden und Partnern in der Möbelbranche entstehen so hochwertige Produkte für mehr Wohnqualität.
Möbelideen verwirklichen „Mit unseren Beschlägen und den passenden Services ermöglichen wir unseren Kunden, die eigenen kreativen Möbelideen zu verwirklichen“, führt Geschäftsführer Philipp Blum aus. Schöne, funktionale und gleichzeitig langlebige Möbel mit designorientierten Produkten, das will Blum ermöglichen. Dies funktioniert jedoch nur mit innovativen Produkten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bei Blum treffen Forschergeist, Hightech und Industrie 4.0 auf familiäre Atmosphäre. Was auf den ersten Blick vielleicht
wie ein Widerspruch wirkt, macht das Arbeiten bei Blum so besonders. WORK ORANGE – das meint mehr als nur die Firmenfarbe. Es ist ein Gefühl, das die „Blümlerinnen und Blümler“ weltweit miteinander teilen, und die Leidenschaft, Bestehendes immer weiter zu optimieren und Neues zu erforschen. FAKTEN BRANCHE Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, unterstützt durch Verarbeitungshilfen und E-Services MITARBEITER 6258 in Vorarlberg, insgesamt 8443 UMSATZ IM WIRTSCHAFTSJAHR 2019/2020 1,906 Milliarden Euro TOCHTERGESELLSCHAFTEN BZW. REPRÄSENTANZEN 32 WELTWEIT BELIEFERTE MÄRKTE über 120
Der Höchster Beschlägehersteller setzt unter anderem auf künstliche Intelligenz, Mixed Reality und 3D-Druck und hält über 2100 erteilte Patente. Projektbasiertes Arbeiten im Team über Abteilungsgrenzen hinweg und ein Umgang auf Augenhöhe sorgen für ein menschliches, offenes und kommunikatives Arbeitsklima. „Unsere Mitarbeitenden tragen einen ganz wesentlichen Teil zum Unternehmenserfolg bei. Der Einsatz jedes Einzelnen ist dabei ein wichtiger Mosaikstein. Wir unterstützen uns gegenseitig im Team und bewältigen so die vielfältigen Herausforderungen gemeinsam. Dieser Zusammenhalt stärkt uns und lässt uns unsere Ziele erreichen“, erläutert Philipp Blum. Beim Beschlägespezialisten werden Eigenverantwortung und Selbstorganisation großgeschrieben − daher haben die Mitarbeitenden vielseitige Möglichkeiten, den Arbeitsalltag zu gestalten. Für Flexibilität sorgen digitale Tools. Das macht es möglich, im Homeoffice zu ar-
17
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Arbeiten bei Blum so besonders.
beiten und gleichzeitig im Austausch mit dem eigenen Team zu stehen. Die Jobmöglichkeiten beim Höchster Unternehmen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Von der modernen Hightech-Fertigung, der Anlagentechnik und Instandhaltung über das Qualitätsmanagement bis hin zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der IT oder Verwaltung warten spannende Aufgaben. Ob über eine Lehre, nach der Matura, dem Studium oder als Quereinsteiger – auch die Wege zu Blum sind unterschiedlich: „Jeder Mensch bringt individuelle Kompetenzen mit, die wir wertschätzen. Diversität ist ein grundlegender Erfolgsfaktor“, betont Philipp Blum. Als Teamplayer tragen die Mitarbeitenden zum Erfolg einer weltweiten Marke bei und haben gleichzeitig persönliche Entwicklungsmöglichkeiten in einem modernen Arbeitsumfeld. Das gilt für die erfahrenen Fachexpertinnen und Fachexperten genau gleich wie für die Lehrlinge, die gerade ihre Ausbildung begonnen haben.
50 Jahre Lehrlingsausbildung Fachkräfte sind begehrt – das hat Blum früh erkannt und bereits in den 60er-Jahren mit der Ausbildung von Lehrlingen im eigenen Haus begonnen. 2020 hat das Unternehmen das Jubiläum „50 Jahre strukturierte Lehrausbildung“ gefeiert. Diese langjährige Erfahrung fließt
in die tägliche Arbeit mit ein. Die Jugendlichen arbeiten früh in den Fachabteilungen aller Werke und lernen direkt von Expertinnen und Experten. Für die optimale Betreuung und einen individuellen Lerneffekt arbeiten die Lehrlinge in kleinen Teams. Die persönliche Förderung steht dabei im Vordergrund und eröffnet den Fachkräften der Zukunft vielseitige Perspektiven – eine weitere gelebte Tradition des Beschlägeherstellers.
International tätig Als Julius Blum 1952 seinen Betrieb gründete, konzentrierte sich der gelernte Schmied auf die Herstellung spezieller Hufstollen. 1958 startete er mit der Pro-
duktion von Scharnieren in Lizenz und stellte die Weichen für den weiteren Erfolg des Unternehmens – auch über die Grenzen von Österreich hinaus. Mittlerweile agiert Blum mit Produktionsstandorten in Vorarlberg, USA, Polen und Brasilien sowie 32 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen und beliefert über 120 Märkte. Insgesamt sind über 8300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Höchster Beschlägespezialisten tätig, davon 6200 in den acht Werken in Vorarlberg. Durch konsequente Investition in Forschung und Entwicklung gelingt es Blum seit vielen Jahren, die Position als verlässlicher und innovativer Zulieferer der Möbelhersteller zu behaupten und abzusichern.
Mit Leidenschaft und Teamgeist erforschen Mitarbeitende bei Blum, wie Möbelbeschläge die Wohnqualität steigern können und wie wir zukünftig wohnen.
18 Zweitgrößter Arbeitgeber Industrie
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Die Esplanade der Allianz Arena erstrahlt in neuem Licht. 16 Ballonleuchten der Zumtobel Group (Design: Herzog & de Meuron) säumen den Aufgangsbereich.
Lichtlösungen für Kunden in aller Welt
Zumtobel entwickelt zukunftsorientierte Lösungen von höchster Qualität. DORNBIRN Was als Familienbetrieb begann, ist heute ein international tätiger Lichtkonzern mit weltweit rund 5800 Mitarbeitern. Licht, ob künstlich oder natürlich, hat großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Menschen. Seit nunmehr 70 Jahren entwickelt die Marke Zumtobel Lichtlösungen von höchster Qualität, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Menschen. Die Unternehmenstochter Thorn profitiert von 90 Jahren Erfahrung. Mit dieser Expertise bietet die Zumtobel Group mit ihren Marken Zumtobel, Thorn und Tridonic Kunden in aller Welt zukunftsorientierte Lichtlösungen an, die immer weniger Energie und Ressourcen verbrauchen, und gleichzeitig die bestmögliche Lichtqualität für den Menschen erzielen.
Raum für Licht und Innovation Mit dem neuen Lichtforum mitten im urbanen Zentrum von Dornbirn hat das Unternehmen nachhaltig in seinen Gründungsstandort investiert. Durch die Revitalisierung der alten Industriehalle ist ein einzigartiger architektonischer Licht-
raum entstanden, in dem die Marken des Unternehmens ihre umfassende Lichtkompetenz für den Innen- und Außenbereich sowie neueste Entwicklungen und Technologien präsentieren, darunter die NightTune-Technologie von Thorn, die bei optimaler Beleuchtung für den Menschen gleichzeitig die nächtliche Biodiversität schützt, oder die wegweisende Technologie ‚Spectrum‘ von Zumtobel, mit der die LED-Beleuchtung in ihrer Wahrnehmung für den Menschen dem natürlichen Tageslicht so nahe wie möglich kommt. Zumtobel-Lichtlösung für das Museum Fondation Beyeler in Basel.
FAKTEN MITARBEITER 1872 in Vorarlberg, 4323 an anderen Standorten UMSATZ 2020 1131,2 Mill. Euro (-2,6 %) INVESTITIONEN 52,9 Mill. Euro (5,1 Prozent) INVESTITIONEN F&E 5,8 Prozent NIEDERLASSUNGEN UND JOINT VENTURES in 40 Ländern
Dreifachsieg Für sein klares und anspruchsvolles Produktdesign verzeichnet Zumtobel 2021 abermals einen Dreifachsieg bei den Red Dot Awards: In der Kategorie Produktdesign überzeugten gleich drei ZumtobelLeuchten. Mit dieser mehrfachen Auszeichnung setzt die Zumtobel Group ihre Red-Dot-Erfolgsgeschichte weiter fort: Denn den ersten Designpreis gewann Zumtobel bereits 1963, und wurde seitdem stetig ausgezeichnet.
Drittgrößter Arbeitgeber Industrie 19
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Sound of Silence
Neue Liebherr-Produktreihe setzt auf Elektrifizierung. NENZING Paris. London. Oslo. Aus den Metropolen dieser Welt klingen sanfte Töne: unplugged. Die Produktreihe mit dem musikalischen Namen elektrisiert. Alternative Antriebssysteme haben mit den Baumaschinen von Liebherr aus Nenzing eine neue Größendimension erreicht. Der Akku erlaubt es, vom vollelektrischen Designkonzept den Stecker zu ziehen: unplug.
Stille am Bau Dank „Zero Emission“ ist damit sehr leises Arbeiten möglich. Vor allem in urbanen und dicht bebauten Regionen werden Anwohner, genau wie Baustellenpersonal, vor Lärm geschützt. Nach dem weltweit ersten batteriebetriebenen Bohrgerät spielt Liebherr seit Kurzem neue Unplugged-Melodien. Mit dem LR 1250.1 unplugged komponierte das Unternehmen den Raupenkran mit der lautesten Stimme am Markt: Stille. Dass das Unternehmen damit den richtigen Ton getroffen hat, zeigt die Resonanz der ersten Kunden. „In Norwegen müssen wir uns der Herausforderung stellen, dass unsere Regierung Baustellen mit Nullemissionen haben möchte, und wir wollen ein führendes Unternehmen für derartige Projekte sein,“ sagt Eirik Kynningsrud, G es ch ä f t s f ü h re r von Kynningsrud Nordic Crane AS. „Wir sind uns bewusst, dass wir Teil der Gesellschaft sind und investie- Kunden von Liebherr investieren in die grüne Zukunft, hier in Norwegen. ren daher in eine grüne Zukunft.“ ziele von Select und soll dazu beitragen, ein Null-Kohlenstoff-Ziel zu erreichen,“ Nachhaltigkeit als Trumpf sagt Alex Warrington, Business Unit LeaAuf Londoner Baustellen sind ebenfalls der, Select Plant Hire Company LTD. die ersten Unplugged-Krane eingetroffen. „Mit einer der größten Raupenkranflotten Weg geht weiter Großbritanniens haben wir immer ver- The Sound of Silence wird am Markt lautsucht, die Branche anzuführen, indem wir stark begrüßt. Diese Akzeptanz lässt das Krane mit Motoren neuester Technologie Liebherr-Orchester aus Nenzing bereits beschafft haben. Nachhaltigkeit ist das neue Meisterwerke arrangieren – natürWichtigste aller Produktentwicklungs- lich unplugged.
Liebherr Nenzing setzt auf alternative Antriebssysteme für seine Baumaschinen. Vor allem in den Metropolen (hier Paris) spielt Lärm eine entscheidende Rolle.
LIEBHERR NENZING BILANZ 2020 GESCHÄFTSFÜHRUNG Gerhard Frainer, Martin Saler, Markus Schmidle, Holger Streitz UMSATZ 427,1 Millionen Euro (–11,7%) MITARBEITER 1580 in Vorarlberg, 440 an anderen Standorten PRODUKTGRUPPEN Seilbagger, Raupenkrane, Ramm- und Bohrgeräte
20 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Handelsketten und Einkaufszentren Die Pandemie hat uns letztes Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt. Von dem enormen Einsatz der Geschäfte, die für die Grundversorgung zuständig waren, bis zu den Shops, die geschlossen halten mussten. Die Herausforderungen werden nicht weniger, auch hinsichtlich Online, daher ist es notwendig, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Unser großer Dank gilt unseren vielen Mitarbeitenden, die mit so viel Einsatz und Freundlichkeit ans Werk gehen und dem stationären Handel Persönlichkeit verleihen. Und natürlich unseren treuen Kunden. Burkhard Dünser, Geschäftsführer Messepark
„Die Fokussierung auf regionale Lebensmittel, den damit verbundenen Ausbau regionaler Wertschöpfung und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Region sind Kernelemente unserer täglichen Arbeit. Die Konsumenten im Ländle wissen das auch zu schätzen. Das zeigt sich bereits zum zweiten Mal in Folge in der Wahl zur besten Marke Vorarlbergs. Diese Auszeichnung macht das gesamte Team stolz und zeigt wiederum, dass den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern Regionalität, Nachhaltigkeit und Nachvollziehbarkeit genauso wichtig sind wie uns.“ Alexander Kappaurer, Geschäftsführer Sutterlüty
Bei SPAR Vorarlberg steht alles im Zeichen der Regionalität! Schon seit Jahrzehnten sind wir Partner von zahlreichen regionalen Produzenten und damit auch einer der wichtigsten Partner der Vorarlberger Landwirtschaft. Diese Partnerschaften gilt es zu intensivieren und stetig auszubauen. Doch neben dem besten Sortiment ist unser Anspruch auch die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben. Sie sind der Erfolgsgarant von SPAR. Durch unsere SPAR-Kaufleute, Marktleiter sowie unsere 3737 Beschäftigten sind wir in der Lage die Nahversorgung in 60 Vorarlberger Gemeinden zu sichern. Mit einer qualitativen Expansion schaffen wir es, die Märkte sukzessive zu modernisieren und auf das neueste Ladenbaukonzept umzustellen. Carina Pollhammer, Geschäftsführerin SPAR Vorarlberg
Unternehmen
Branche
SPAR Österreichische Warenhandels-AG Einkaufszentrum Messepark Sutterlüty Holding
Lebensmittelhandel
XXXLutz dm drogerie markt GmbH
Handel Lebensmitteleinzelhandel Möbelhandel Drogeriehandel
Lidl Österreich Gunz Warenhandel
Lebensmittelhandel Lebensmittelhandel
Eigentümer /Hauptaktionäre
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
3.737
182
k. A.
–
–
950 679
60 40
k. A. k. A.
– –
– –
510 292
68 37
5.340 980
1,6
– 97,0
227 190
1 –
1.470 148
7,0 –
100,0 –
Beschäftigte in Vlbg.
Österreichische Gründerfamilien und selbstständige Kaufleute JDL Leasinggesellschaft mbH (Familien Drexel) Jürgen Sutterlüty WSF + LSW Privatstiftung Verwaltungsgesellschaft mbH (68 %), ASPIAG Management AG (32 %) Lidl Stiftung & Co KG Familie Gunz
Als Unternehmen brauchen Sie eine Bank, die Ihr Geschäft versteht.
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Lehrlinge
Umsatz gesamt 2020 (in Mill. €)
Mit der Wiener Städtischen als attraktiver Arbeitgeber auftreten Als eines der führenden Versicherungsunternehmen steht die Wiener Städtische den Vorarlberger Unternehmen mit innovativen und umfassenden Lösungen als Partner zur Seite. Mit attraktiven Benefits wie einer betrieblichen Krankenversicherung können die Unternehmen ihre Belegschaft langfristig an sich binden. „Von einer unternehmensweiten Zusatzversicherung profitieren nicht nur die Angestellten, sondern auch die Unternehmen selbst“, sagt Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung in Vorarlberg, „denn eine betriebliche Krankenversicherung bringt entscheidende Vorteile für beide Seiten“.
Foto: Christian Schramm
Anreiz für Fach- und Schlüsselkräfte Die Prämien im Rahmen einer GruppenKrankenversicherung sind besonders günstig und die Leistungen sind umfangreich – ein Anreiz für sowohl bestehende als auch potenzielle Mitarbeiter. Attraktive Sozialleistungen fördern das Image der Unternehmen als moderner Arbeitgeber. „Gesundheit ist ein kostbares Gut – so kostbar wie wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die man langfristig ans Unternehmen binden möchte“, so Berchtel. „Eine betriebliche Gesundheitsvorsorge stellt einen Anreiz für erfahrene und qualifizierte Arbeitskräfte dar – und Unternehmen profitieren von einer motivierten Belegschaft.“
Burkhard Berchtel, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Vorarlberg.
Unternehmen profitieren von einer motivierten Belegschaft. Flexibel dank Modularität Die Gruppen-Krankenversicherung können Klein- und Mittelbetriebe wie auch Konzerne im Rahmen der modular aufgebauten Gesundheitsvorsorge MEDplus Sonderklasse abschließen, die auf Wunsch von den versicherten Arbeitnehmern in der Einzelversicherung flexibel erweitert werden kann. Mit MEDplus Sonderklasse kann im Fall der Fälle das Spital mit dem Arzt des Vertrauens frei gewählt werden. Zusätzlich erhalten Kunden flexible Termine zur Behandlung und ein komfortables Zweibettzimmer. „Unternehmen wissen selbst am besten, was ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen“, so Berchtel. „Deshalb bietet die Wiener Städtische zur Gruppen-Krankenversicherung vielfältige Zusatzbausteine an – von BESSER-LEBEN, wo wir Kosten für Wellness, Fitness oder Vorsorge übernehmen, bis hin zu Angeboten aus der Komplementärmedizin und der Einbettzimmervariante ist so gut wie alles möglich.“ Geringere Fehlzeiten bei Krankenständen Krankheitsbedingte Fehlzeiten der Mitarbeiter können einen hohen wirtschaftlichen Schaden für Unternehmen verursachen. Ein Arbeitgeber, dessen Personal die betriebliche Gesundheitsvorsorge in Anspruch nimmt, verzeichnet in der Regel jedoch kürzere Krankenstände seiner Mitarbeiter. Berchtel: „Die MEDplus Sonderklasse bietet optimale Voraussetzungen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schneller wieder gesund und fit werden.“
Foto: Wiener Städtische
Potenzieller Unternehmenszuschuss Unternehmen können die Gesundheitsvorsorge für ihr Personal im Rahmen der Zukunftssicherung gemäß § 3 (1) 15a Einkommensteuergesetz abschließen. Bei Prämien bis zu 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter ist das einkommensteuerfrei. „Durch Gewährung dieses Modells können Unternehmen einerseits Lohnnebenkosten sparen und andererseits den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer gestützten Vorsorge verhelfen“, betont Landesdirektor Berchtel. Alle Details zur Gruppen-Krankenversicherung finden Sie im Internet unter www.wienerstaedtische.at
Noch Fragen offen? Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich und Ihr Unternehmen beraten! Landesdirektion Vorarlberg Waldfriedgasse 2 6800 Feldkirch +43 (0)50 350-47000 ld-vlbg@wienerstaedtische.at
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22 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Geld- und Kreditwesen „Immer mehr Vorarlberger(innen) setzen auf Raiffeisen. Weil sie nachhaltig denken, weil sie persönlichen und digitalen Service möchten, weil sie hochwertige und faire Finanzlösungen wollen. Raiffeisen ist nicht neu, aber seit über 130 Jahren aktuell. Unsere Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen ist ist Teil unserer Identität. Wie zukunftsträchtig sie ist, hat sich in den letzten Monaten gezeigt. Jetzt freut es uns, den Menschen und Unternehmen zur Seite zu stehen, wenn sie den Aufschwung gestalten.“ Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender Raiffeisen Landesbank Vorarlberg
„Das Geschäftsmodell der Vorarlberger Sparkassen bewährte sich gerade im letzten Jahr. 12.000 neue Kunden sowie Zuwächse in allen relevanten Geschäftsbereichen belegen, dass wir gerade jetzt als sicherer Hafen fürs Geld geschätzt werden. Unser hoher Digitalisierungsgrad und unsere Innovationsführerschaft sprechen eine breite Kundenschicht an. Gleichzeitig bieten wir ein dichtes Infrastrukturnetz mit modernster Geräteausstattung und kompetenten Ansprechpartnern vor Ort. Für die Zukunft haben wir rechtzeitig mit umfangreichen Risikovorsorgen vorgesorgt.“ Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen
„Unsere Geschäftsentwicklung zeigt, dass wir mit unserer risikobewussten Strategie auch in dieser schwierigen Zeit gut aufgestellt sind. Die größte Herausforderung im vergangenen Geschäftsjahr war es, unsere Kundinnen und Kunden – Privatpersonen, aber insbesondere auch die Unternehmen – gut zu begleiten und ihre Liquidität sicherzustellen. Unter anderem mit Stundungen und Überbrückungskrediten ist es gelungen, die Stabilität der Betriebe bestmöglich zu erhalten. Für das Wiederhochfahren der heimischen Wirtschaft sind nun weitere Maßnahmen erforderlich: So sind z. B. längere Laufzeiten für Überbrückungskredite und mehr Pragmatismus in der Regulatorik nötig, um flexibler reagieren zu können. Zudem braucht die Wirtschaft dringend Instrumente, die den Eigenkapitalaufbau erleichtern. Vor dem Hintergrund der Struktur in Vorarlberg begrüßen wir die auf Landesebene gesetzten Schwerpunkte und Impulse beim Ausbau von Digitalisierung und Infrastruktur und sehen diese als wesentliche Basis für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Region. Damit wir auch weiterhin gemeinsam Großes leisten können.“ Michel Haller, Vorstandsvorsitzender der Hypo Vorarlberg Bank AG
Unternehmen
Branche
Hypo Vorarlberg Bank AG
Bank
Raiffeisen Bankengruppe
Finanzwirtschaft
Vorarlberger Sparkassen
Kreditinstitut
Bank für Tirol und Vorarlberg AG
Finanzwirtschaft
Volksbank Vorarlberg e.Gen.
Bank
Beschäftigte in Vlbg.
Lehrlinge
Bilanzsumme 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
76,8732 % Vorarlberger Landesbank-Holding, 877 23,1268 % Austria BeteiligungsgesellschaftmbH Mitglieder der 1.600 Genossenschaften Vorarlberg Mitglieder sowie 822 Partizipationsscheininhaber 40,51 % CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H 367 16,01 % Generali 3 Banken Holding AG 14,67 % BKS Bank AG 14,27 % Oberbank AG Mitglieder sowie Partizipationsscheininhaber 271
–
15.297
+9,4
5,3
20
13.709
+9,3
24,5
13
6.546
+3,8
–
–
13.969
+11,3
20,0
10
1.872
-6,5
1,8
Eigentümer/ Hauptaktionäre
Betriebliche Altersvorsorge bedeutet gelebte Verantwortung.
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Gesund von Fuß bis Kopf: mit unserer umfassenden Gesundheitsvorsorge. Mehr auf wienerstaedtische.at und bei Ihrer Beraterin /Ihrem Berater.
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24 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Versicherungen Die Krise hat gezeigt, wie wichtig gesellschaftliches Leben, der Zusammenhalt und regionale Strukturen sind. Die Solidarität ist auch im Versicherungsbereich die elementare Grundlage zur Absicherung existenzieller Bedrohungen. Ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit – wie die Vorarlberger Landes-Versicherung – vereint diese Solidarität. Hinzu kommen die Vorteile der regionalen Ausrichtung: Alle Entscheidungen werden in Vorarlberg getroffen. Robert Sturn, Direktor Vorarlberger Landesversicherung
Wir stellen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt – mit smarten und simplen Produkten, engagierten Mitarbeitern sowie einem der dichtesten Vertriebsnetze der Branche. Die Kombination aus digitaler Serviceleistung und der persönlichen Betreuung durch unsere Kundenbetreuer vor Ort unterstreichen unsere Intentionen: Als „Lifetime Partner“ die Menschen aktiv absichern und so ihre Lebensqualität verbessern. Markus Winkler, Generali Regionaldirektor Tirol und Vorarlberg
Das Jahr 2020 war für uns alle ein herausforderndes. Umso mehr freue ich mich, dass es für UNIQA Vorarlberg dennoch ein sehr erfolgreiches Jahr war: Wir konnten über alle Produktbereiche hinweg unseren Marktanteil in Vorarlberg ausbauen. Es ist uns gelungen, unsere Kundinnen und Kunden sowie deren Bedürfnisse weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen. Unser Vertrieb hat in ganz Vorarlberg Unglaubliches geleistet und tut das weiterhin. Mit unseren 254 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Partnerinnen und Partnern haben wir es geschafft, unsere Kundinnen und Kunden trotz räumlicher Distanz zu erreichen, für sie da zu sein und ihnen ein Top-Service zu bieten. Und das haben sie uns auch bestätigt: Mit dem Recommender-Sonderpreis des Finanz-Marketing Verbandes Österreich (FMVÖ) für die beste Beratungsleistung der Branche. Markus Stadelmann, Landesdirektor Uniqa Vorarlberg
Unternehmen
Branche
Vorarlberger LandesVersicherung Versicherung VaG Uniqa Österreich Versicherung Versicherungs AG Landesdirektion Vorarlberg
Generali Versicherung AG Versicherung Landesdirektion Vorarlberg Wiener Städtische Versicherung Versicherung AG Donau Versicherungs AG Aktiengesellschaft
Beschäftigte in Vlbg.
Lehrlinge
Prämien 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
Schadensleistung (in Mill. €)
Versicherungsnehmer
200
1
495
2,9
3,0
–
UNIQA Versicherungsverein Privatstiftung: 49%, Streubesitz: 36,4%, RZB Versicherungsbeteiligung GmbH: 10,9% Collegialität Versicherungsverein Privatstiftung: 3%, Eigene Aktien: 0,7% Generali Holding Vienna AG
254
1
248
2,5
–
185,8
143
4
149
3,4
–
–
Vienna Insurance Group AG
78
9
105
–
–
–
Vienna insurance Group
40
2
k.A.
–
–
–
Eigentümer /Hauptaktionäre
George Pro - Modernstes Banking Österreichs für Ihr Unternehmen
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26 Vorarlbergs größte Unternehmen
Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Gesundheits- und Sozialwesen
Die Österreichische Gesundheitskasse hat sich auch in Corona-Zeiten bewährt und war für mehr als 300.000 Versicherte und Mitversicherte in Vorarlberg ein gewohnt verlässlicher Partner. Ein modernes Servicenetz und hochqualifizierte Vertragspartnerinnen und –partner garantieren unseren Versicherten Gesundheitsdienstleistungen auf hohem Niveau. Ziel ist es, die Standards zu halten und die Qualität der Leistungen für Versicherte und Beitragszahler weiter zu verbessern. Jürgen Kessler und Manfred Brunner, Vorsitzende der ÖGK-Landesstelle Vorarlberg
Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat sich das Arbeitsmarktservice Vorarlberg als starker Partner der Wirtschaft etabliert. Die Förder- und Beratungsangebote wurden an die aktuellen Herausforderungen angepasst und mit der wirtschaftlichen Stabilisierung der Fokus der Arbeit wieder auf unser Kerngeschäft die Vermittlung gelegt. In der Wirtschaft nehmen wir daher einen wichtigen Platz bei der Suche und Auswahl von geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein und sorgen dafür, dass die Arbeitslosigkeit kurzgehalten wird. Bernhard Bereuter, Geschäftsführer AMS Vorarlberg
In der Pandemie ist besonders spürbar, dass die Mitarbeitenden der Vorarlberger Landeskrankenhäuser ihrem Beruf und auch ihrer Berufung nachgehen. Es ist beeindruckend, mit welchem Einsatz quer durch alle Berufsgruppen und Unternehmensebenen für die CovidPatient(inn)en und deren Angehörige gearbeitet wird und wurde. Selbst in außerordentlichen Belastungssituationen zum Höhepunkt der jeweiligen Pandemiewellen war nicht nur ein besonderer Zusammenhalt in den Krankenhäusern zu spüren, auch die Ruhe und Umsicht aller Mitarbeitenden an der Front war und ist beispielhaft. Die Vielzahl an Patienten- und Angehörigenrückmeldungen unterstreicht, dass es der Ärzteschaft, dem Pflegepersonal und allen anderen Berufsgruppen gelungen ist, auch in Extremsituationen Geborgenheit zu geben. Wir versuchen auch weiterhin, mit Augenmaß auf die Pandemie zu reagieren: Weder mit Dramatik, noch mit Bagatellisierung, sondern mit Ruhe und Sachlichkeit möchten wir die Balance zwischen notwendiger Gesundheitsversorgung und möglicher Einschränkung des Krankenhausbetriebes wahren. Gerald Fleisch, Geschäftsführer KrankenhausBetriebsges.m.b.H.
Unternehmen
Branche
Eigentümer /Hauptaktionäre
Österreichische Gesundheitskasse Vorarlberg Vorarlberger Krankenhaus Betriebsgesellschaft mbH Arbeitsmarktservice Vorarlberg Caritas der Diözese Feldkirch Benevit
Gesundheit
-
Gesundheitsunternehmen Arbeitsmarktverwaltung Soziales Betreuung und Pflege von Menschen
„Land Vorarlberg 96 %, LandesvermögenVerwaltungsgesellschaft m.b.H. 4 %“ Republik Österreich
#glaubandich
sparkasse.at/vorarlberg
Stifterin ist die Diözese Feldkirch Vorarlberger Gemeindeverband
Beschäftigte in Vlbg.
Lehrlinge
Bilanzsumme 2020 (in Mill. €)
Veränderung (in %)
Investitionen (in Mill. €)
425
4
698
1,6
0,2
4.800
13
472
4,4
35,8
257
2
472
85,4
0,1
487 350
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46 20
-7,0 3,1
0,3 0,6
GEMEINSAM mit Unternehmerinnen und Unternehmern: » Umsetzung gemeinsamer Vorstellungen für unternehmerische Rahmenbedingungen » Weiterentwicklung der Interessenvertretung » Identifikation & Umsetzung von Projekten
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Strategische Transformation Elektromobilität, Digitalisierung, COVID-19, Brexit – die Veränderungen und Einflussfaktoren des vergangenen Jahres am Markt sind enorm und schreiten rasant voran. Schnelligkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit bestimmen für den Automobilzulieferer Hirschmann Automotive mit Hauptsitz in Rankweil, mehr denn je, die strategischen Erfolgsfaktoren, um weiterhin aufstrebend agieren zu können. Konsequent wird laufend hinterfragt, wo die Stärken des Global Players liegen und was zukünftig in der individuellen Mobilität gefragt ist. Positive Dynamik der Geschäftsentwicklung von globaler Rohmaterialverknappung gebremst Die rasche wirtschaftliche Erholung im Anschluss an die Corona Pandemie hat viele Märkte zu einer globalen Rohmaterialverknappung geführt – insbesondere betroffen sind Halbleiter, aber auch Kunststoffe. Die Resultate von kürzlich vergangenen
Naturkatastrophen und anderen Unglücken, wie die Blockade am Suezkanal, belasten die Lieferketten noch zusätzlich. „Trotz all dieser Verwerfungen bestätigt die positive Marktentwicklung in China, wie auch die Dynamik in der Elektromobilität, unsere strategische Ausrichtung, die Automobilindustrie global mit innovativen und maßgeschneiderten Kundenlösungen zu beliefern“, informiert Volker Buth, CEO von Hirschmann Automotive. Beträchtliche Investition in digitale Zukunft Um den stetigen Wandel der Industrie weiter mitzugestalten, wird der Hauptsitz in Rankweil aktiv erweitert und modernisiert. Neben den finalen Baumaßnahmen für das neue Verwaltungsgebäude, sind auch bereits die Hochbauarbeiten für das neue Logistikzentrum mit automatisiertem Kleinteillager und automatischer Intralogistik in vollem Gange. Die Investitionssumme für das Projekt beträgt rund 30 Millionen Euro.
CEO Volker Buth
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Wieder voll durchstarten
Bundeskanzler Kurz und Landeshauptmann Wallner sehen gute Vorzeichen. BUNDESKANZLER SEBASTIAN KURZ „Vorarlberg zählt seit Jahren zu einem der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte. Vergleichsweise selten finden sich so viele international führende Unternehmen. Dahinter stehen die Leitbetriebe, viele davon familiengeführt, samt ihren herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten und top ausgebildeten Fachkräften.
Ökologie im Einklang Der Bundesregierung ist es ein Anliegen, den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Denn nur so können wir sicherstellen, dass die Unternehmen auch weiterhin erfolgreich wirtschaften können. Dazu zählt einerseits und notwendigerweise die Bewältigung all jener Herausforderungen, die sich durch die Einschränkungen der Pandemiebekämpfung ergeben haben. Wir haben dafür zielgenaue, rasche sowie unbürokratische Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Weiterbestand der Betriebe und die Erhaltung von Arbeitsplätzen zu sichern. Andererseits ist es unerlässlich, ökologische Ziele mit unseren wirtschaftlichen Interessen in Einklang zu bringen. Oft wird behauptet, dass wir uns für die Rettung der Umwelt oder die Wirtschaft entscheiden müssen. Doch das ist falsch! Denn Tradition und Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Wachstum schließen einander nicht aus. Stattdessen lassen sie sich vereinen und gehen Hand in Hand. Das beweisen das Land Vorarlberg und die Unternehmen auf eindrucksvolle Art und Weise. Es sind vor allem das Unternehmertum und die Innovationskraft, die das Ländle als Wirtschaftsstandort so besonders stark und einzigartig machen. Sie alle sind wesentlicher Teil dieser Vorarlberger Erfolgsgeschichte und es gilt, diese Geschichte weiterzuschreiben. Gerade das vergangene Jahr hat uns allen viel abverlangt. Ich bin sehr optimistisch, dass wir gut aus der Krise hervorkommen.“ LANDESHAUPTMANN MARKUS WALLNER
„Zur Stärkung der Wirtschaft hat Vorarlberg in der Pandemie sehr frühzeitig ein umfangreiches Impulsprogramm auf die Beine gestellt. Das Ziel dabei war einen raschen Wiederaufschwung zu unterstüt-
Für Landeshauptmann Markus Wallner stehen die Vorzeichen aktuell sehr gut.
zen, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren und Anreize für eine anziehende Konjunkturentwicklung zu setzen. Das ehrgeizige Paket umfasste neben Beschäftigungsmaßnahmen, beträchtliche Investitionen in die bauliche Infrastruktur, Sonderförderungen für den Tourismus sowie verstärkte Impulse im Bereich Digitalisierung. Die Vorzeichen sind aktuell sehr gut und immer mehr Menschen im Land sind mit einer Impfung gegen das Coronavirus geschützt. Die Konjunktur zieht wieder deutlich an und wir gehen davon aus, dass wir mit Beginn des dritten Quartals endgültig wieder voll durchstarten werden. Wir tun jedenfalls alles dafür, um den Arbeitsmarkt weiter in Richtung Aufschwung zu lenken und die Konjunktur wieder auf Touren zu bringen. Unser Ziel ist es, bis Ende 2021 wieder unter
Für Kanzler Sebastian Kurz gilt, die Vorarlberger Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.
10.000 Arbeitslose im Land zu kommen. Ein Schwerpunkt gilt der Jugendbeschäftigung und dem Lehrstellenangebot. Jugendliche dürfen nicht zu Verlierern der Krise werden und der Ruf nach Fachkräften wird jetzt schon wieder lauter.
„Wir können stolz sein“ Auf seine Unternehmen und die vielen Beschäftigten, die höchste Flexibilität und enorme Einsatzbereitschaft an den Tag gelegt haben, kann Vorarlberg stolz sein. Die heimische Wirtschaft hat sich als sehr anpassungsfähig und äußerst robust erwiesen. Die gute Ausgangsposition Vorarlbergs und die solide sowie vorausschauende Finanzpolitik des Landes werden uns helfen, möglichst zügig auf den erfolgreichen Wachstumspfad zurückzukehren.“
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Mut und Investitionen
WKV-Präsident Hans Peter Metzler: Müssen den Blick nach vorne richten. FELDKIRCH Nach den vergangenen 15 Monaten der Pandemiebewältigung steht unserer Wirtschaftsstandort vor enorm wichtigen Entscheidungen der Weiterentwicklung. Dies betrifft mehrere Bereiche: Wir haben große Chancen, müssen für eine erfolgreiche Zukunft aber beachten – im Kleinen wie im Großen – gerade im Klima- und Umweltschutz mit einer neuen Form von Offenheit zu agieren. Gleichzeitig braucht es Klarheit in Hinblick auf Eigentum und Freiheit für die Unternehmen und eine breite steuerliche Entlastung. Die zwischen Land und Wirtschaft gut koordinierte Wirtschaftspolitik ist durch Corona nicht verloren gegangen. Der Stab der Vorarlberger Wirtschaft hat sich dabei im vergangenen Jahr als wichtige „Krisen-Plattform“ der Vernetzung und des raschen Austausches etabliert.
Gemeinsam mit Menschen und Wirtschaft Gemeinsam müssen wir die Basis für eine neue Standortoffensive schaffen, die uns helfen soll, zu alter Stärke zurückzukehren. Die gut ausgeglichene Wirtschaftsstruktur von Service, Produktion, Handel, Gewerbe und der Mix aus EPU, KMU und größeren Unternehmen war schon bisher ein stabiles System, wenn ein Sektor konjunkturell unter Druck gekommen ist. Jetzt geht es darum, den Blick nach vorne zu richten und die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen, die ein Mehr an Wachstum und Wohlstand möglich machen. Covid-19 war und ist ein realer Stresstest für die finanzielle Robustheit von Unternehmen. Liquidität bereitstellende Maßnahmen, die kurzfristige Entlastung bewirkt haben, müssen weiterentwickelt und die Kapitalbasis rasch nachhaltig gestärkt werden. Eigenkapital ist ein maßgeblicher Faktor für die Bewältigung der Krise und der anstehenden Transformation. Unternehmen mit einer starken Eigenkapitalbasis sind krisenresilienter und innovativer als andere. Bei aller Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung muss unbedingt in die richtigen Themen der Zukunft investiert werden. Die Krise bietet jetzt auch die Chance, die Zusammenhänge des Wachstums besser zu verstehen. An den großen Themen wie Bildung, Nachhal-
Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler ist überzeugt: Für eine Erholung der Wirtschaft ist es notwendig, rasch neue und eigenkapitalstärkende Maßnahmen zu setzen.
tigkeit, Digitalisierung oder Regionalität arbeiten wir im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft intensiv weiter. Investitionen sind ein Treiber des Wirtschaftswachstums. Für mehr Investitionen müssen die finanziellen Belastungen für Unternehmen reduziert und attraktive Anreize geschaffen werden.
direkt vom Export ab. Die Grenzschließungen haben klar aufgezeigt, wie stark die Bodenseeregion inzwischen zusammengewachsen ist. Wenn uns die CoronaKrise etwas lehrt, dann, dass offene Grenzen rund um den Bodensee für den Wirtschaftraum, aber auch für die Menschen enorm wichtig sind.
Infrastruktur und offene Grenzen Beste Infrastruktur für unsere Betriebe lautet unser Credo. Gemeint sind Verkehrsinfrastruktur, Schieneninfrastruktur, Güterabfertigung, Breitband, Elektromobilität und vieles mehr. Schließlich wollen 10 Milliarden Exportvolumina den Weg in die Welt finden. Für Vorarlberg mit seinen 4700 exportierenden Unternehmen ist ein erfolgreicher Außenhandel von entscheidender Bedeutung. Jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder in-
Nichts geschieht von alleine Erfolgreiches Wirtschaften, exportieren, im Land oder in die Welt befördern, all das geschieht nicht von allein. Das bedarf Anstrengungen, Mut und Investitionen. Von Privaten, Unternehmern und öffentlicher Hand. Die von der Pandemie betroffene Wirtschaft braucht auch hier Planbarkeit. Klimapolitik mit Hausverstand, Stärkung der Regionalität und Kreislaufwirtschaft jawohl. Aber mit den Menschen und der Wirtschaft gemeinsam.
Vorarlbergs größter McDonald´s hat eröffnet...
Der offizielle Spatenstich war am 19.02.2021. Danach startete planmäßig der Bau des modernen, klimaneutralen und barrierefreien McDonald’s Restaurants des Franchisenehmers Loek Versluis in Hohenems. Das neueste Restaurant von Franchisenehmer Loek Versluis war und bleibt Mitglied des „Klimaneutralitätsbündnis 2025“. Damit sind fünf Vorarlberger McDonald`s Restaurants klimaneutral. Alle Emissionen, die durch das Restaurant entstehen, werden so weit wie möglich reduziert bzw. nicht vermeidbare CO2-Ausstöße durch die Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte kompensiert.
Das Restaurant in Hohenems wird seinen Strom zu 100 Prozent aus österreichischer Wasserkraft beziehen, zudem wird ein innovativer „Biospüler“ eingesetzt werden, bei dem organische Abfälle in einem Tank gesammelt, an eine Biogasanlage übergeben und dort wieder in Energie umgewandelt werden. Bei McDonald’s Österreich werden 95 Prozent der aktuell 198 Restaurants von 43 FranchisenehmerInnen betrieben, die zumeist als Familienbetriebe bis zu 60 Mitarbeiter-Innen pro Restaurant beschäftigen. Ihre Gewinne werden zu 100 Prozent in Österreich versteuert. Der gebürtige Niederländer Loek Versluis führt seinen Vorarlberger Franchisebetrieb gemeinsam mit seiner
Frau Annette und zahlreichen lang-jährigen MitarbeiterInnen seit 1997 mit großem Engagement für den Standort Vorarlberg, sein Team und die Marke. Die Förderung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Restaurants in Bludenz/Bürs, Dornbirn, Hohenems, Lustenau, Rankweil und Hard nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein und wurde auch bereits mehrfach ausgezeichnet – so etwa mit dem „Inklusionspreis 2019“ vom Sozialministeriumservice Vorarlberg. Auch sind fünf Versluis-Standorte ein Great Place to Work® und erhielten das Zertifikat „Vorarlbergs Beste Arbeitgeber im Tourismus 2018/19“. 2020 wurden alle Vorarlberger McDonald’s Restaurants erneut
mit dem Vorarlberger Gütesiegel „Familienfreundlicher Betrieb“ zertifiziert.
Loek Versluis, Franchisenehmer von McDonald’s Österreich
Projekt McDonald´s Restaurant Hohenems Sitzplätze gesamt: 308 Ausstattung: Restaurant, McCafe, McDrive Parkplätze: 62 Projektbetreiber: ZIMA Projekt Baugesellschaft mbH, Dornbirn Architekten: Marius Consulting ZT GmbH Fertigstellung Neubau: 30. Juni 2021 Mehr Infos unter www.mcdonalds.at mcdonalds.vorarlberg
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Nullzinsumfeld – Was nun? LLB-Österreich-Vorstand Harald Friedrich über die aktuellen Bedürfnisse institutioneller Anleger, die Vorteile des gruppenweiten Fonds Powerhouse und die Nähe der Bank zum Ländle. Herr Friedrich, Sie sind seit über 20 Jahren in Führungsfunktionen von Vermögensverwaltungsbanken. Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell am Kapitalmarkt bzw. was ist diesmal anders? Harald Friedrich: Es findet gerade ein Paradigmenwechsel statt, der ganz neue Rezepte für die Vermögensverwaltung verlangt. In den letzten 40 Jahren sind Zinsen und Anleiherenditen kontinuierlich gefallen. Dies beflügelte die Kurse an Anleihe- und Aktienmärkten, sodass man mit einem gut diversifizierten Portfolio wenig falsch machen konnte, sofern man sich von den kurzen, aber durchaus heftigen Schocks an den Börsen nicht einschüchtern ließ. Dieses Erfolgsrezept hat ein Ablaufdatum. Durch die ultralockere Geldpolitik der Zentralbanken im Zuge der CovidPandemie bringt ein Investment in EURStaatsanleihen bester Bonität einen „sicheren“ Kaufkraftverlust von über 2 Prozent pro Jahr. Wie beim Crash im März 2020 gesehen, eignen sich Anleihen auch nicht mehr gut zur Portfoliodiversifikation. Speziell konservative Investoren müssen sich also mit einem schleichenden Kaufkraftverlust abfinden oder aber ihre Strategie radikal umstellen. Wie sollen die Anleger darauf reagieren? Ein naheliegender Ausweg wäre die Aufstockung von Sachwerten wie Aktien, Rohstoffen oder Immobilien. Aktien sind unverzichtbar zur Erreichung eines Ertragszieles über der Inflationsrate, bringen allerdings auch deutlich höhere Schwankungen mit sich. Die LLB ersetzt daher einen guten Teil der „teuren“ Euro-Anleihen durch zuverlässige „Alternative Diversifikatoren“. Konkret sind dies Trendfolge- und Volatilitätsstrategien, die sich speziell in Krisenzeiten durch eine negative Korrelation zum Aktienmarkt auszeichnen. Im Vergleich zu einem traditionellen Portfolio aus Aktien und Anleihen bietet dieser neue Ansatz auch bei geringer Risikotoleranz eine positive reale Renditeerwartung, weil der Einsatz der „Alternativen Diversifikatoren“ einen höheren Aktien-/Sachwerteanteil ohne Anstieg der zwischenzeitlichen Kursschwankungen erlaubt.
Interview mit Mag. Harald Friedrich, stv. CEO der Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) AG, verantwortlich für institutionelle Kunden und das Fondsgeschäft. Foto: LLB Viele Unternehmen klagen auch über Negativzinsen für ihre kurz- bis mittelfristig veranlagte Liquidität … Dafür wurde von der LLB bereits vor Jahren eine geldmarktnahe Anlagestrategie entwickelt. Basierend auf einer langjährig sehr erfolgreichen „Emerging Market“Bond-Strategie setzen wir dabei auf stark diversifizierte Portfolios aus Hartwährungsanleihen mit Fokus auf die sog. CEEMENA-Region (Zentral- u. Osteuropa, Mittlerer Osten u. Nordafrika). Dabei bleibt die Duration (=mittlere Kapitalbindungsdauer) auf maximal drei Jahre begrenzt, um das Zinsrisiko klar zu beschränken. In dieser „Short Duration“-Strategie liegen die erzielten Renditen rund 2–3 Prozent über dem EUR-Geldmarktsatz, also absolut im positiven Bereich. Das Nullzinsumfeld befeuert auch einen Immobilienboom. Lässt sich mit „Betongold“ eine Geldentwertung verhindern? Gut gewählte Immobilien gewährleisten mit hoher Wahrscheinlichkeit realen Kapitalerhalt und darüber hinaus laufende, inflationsgeschützte Bewirtschaftungserträge. Der vielfach ausgezeichnete Publikumsfonds LLB Semper Real Estate investiert in Objekte mit langlaufenden Mietverträgen ausschließlich in den stabilen Märkten Österreich und Deutschland und bietet mit einem Vermietungsgrad von rund 96 Prozent und einer Nettomietrendite von 5,4 Prozent ein sehr attraktives Portfolio. Die LLB ist als Fonds Powerhouse bekannt. Wo liegen hier Ihre Stärken? Unser Fonds Powerhouse ist ein einzigartiger, länderübergreifender OneStop-Shop für Investmentfonds. Wir ver-
einen in den drei Heimmärkten der LLBGruppe – Liechtenstein, Österreich und Schweiz – vier führende Fondsgesellschaften mit insgesamt 684 Fonds und einem Volumen von über 35 Mrd. Euro unter einem Dach. Diese länderübergreifende Kompetenz ist ein einzigartiger Wettbewerbsvorteil. In Wien ist die LLB Invest KAG unangefochten Nummer 1 in der Statistik nach Anzahl der in Österreich verwalteten Fonds. Für uns bedeutet diese Top-Platzierung eine Bestätigung unserer Qualität in der Betreuung und Abwicklung. Neben unserer eigenen Vermögensverwaltung fokussieren wir uns auf die Servicierung externer Fondsmanager. Bereits mehr als 80 nationale und internationale Vermögensverwalter, Banken und Family Offices wählen uns als Partner für ihre Fonds. Viele Kunden aus Vorarlberg vertrauen seit Jahren der LLB Österreich. Was macht Ihr Haus zur richtigen Wahl? Das Engagement der LLB Österreich in Vorarlberg hat eine jahrzehntelange Tradition. Johannes Wolf, Bereichsleiter Private & Institutional Banking und aus Lech am Arlberg stammend, ist seit über 15 Jahren im Haus und mit seinem Team regelmäßig im Ländle bei Kunden vor Ort. Wir verstehen die Bedürfnisse der erfolgreichen Vorarlberger Unternehmen und der dahinterstehenden Unternehmerfamilien. Wir überzeugen mit professionellen Lösungen und erstklassiger Betreuung und werden daher gerne weiterempfohlen. Auch im Stammhaus in Vaduz ist das Ländle gut vertreten. So zeichnet die Vorarlbergerin Mag. Natalie Flatz als Mitglied der Gruppenleitung für institutionelle Kunden verantwortlich. ANZEIGE
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Heutemorgendenken Wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht. Aber wir können viel dafür tun, sie aktiv mitzugestalten – indem wir bereits heute an morgen und übermorgen denken. Nachhaltigkeit, ökologisch wie ökonomisch, der Einklang von Mensch und Natur über mehrere Generationen hinweg ist unser Anspruch bei allem, was wir tun. www.rhomberg.com
Ob das die Renovierung eines bestehenden Gebäudes ist, der Bau einer modernen Wohnanlage oder die Entwicklung eines großen Industriekomplexes spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wir setzen auf eine nachhaltige Zukunft: mit Ideen, die bestehen.
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Nach den wirtschaftlichen Verwerfungen im Corona-Jahr 2020 blickt KÖNIG äußerst optimistisch in die Zukunft. Die internationale Positionierung als strategischer Entwicklungspartner und Know-how-Träger für Hochleistungs-Motorenkomponenten kommt bei den Kunden sehr gut an. Im letzten Jahr konnte nach überzeugenden Entwicklungstätigkeiten der zweitgrößte europäische Motorradhersteller BMW Motorrad als Serienkunde gewonnen werden, so Dr. Christian Bechter, Director Research & Development. KÖNIG liefert in Zukunft neben dem Kolben auch den Rippenzylinder für ein Modell der Heritage Baureihe. Die Entwicklung dieses bisher hubraumstärksten Boxermotors setzte neue Maßstäbe in der Produktentwicklung und an die Industrialisierung in Rankweil. Durch den reibungslosen Serienanlauf schaffte KÖNIG bei diesem Kunden auf Anhieb den Sprung unter die Top 5 Lieferanten. Diese hohe Qualitätsauszeichnung legte den Grundstein für weitere Nominierungen.
Schneeschlitten 2021 Polaris 600R Ein weiteres Highlight war der Gesamtsieg von Polaris bei der Snocross Meisterschaft 2020/2021. Der von KÖNIG produzierte Zylinder für den Schneeschlitten Polaris 600R war dabei eine Schlüsselkomponente für den Erfolg von Polaris. Mit einer technischen Überarbeitung unter Einbeziehung neuester Fertigungstechnologien konnte von KÖNIG der notwendige 2-TaktHochleistungszylinder bereitgestellt
Das positive Feedback der Kunden und der spürbare Aufwind schlagen sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen nieder. Sales Director Christian König berichtet, dass für das Jahr 2021 annähernd 60 Millionen Euro Umsatz geplant sind, was für das aktuelle Wirtschaftsjahr den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erwarten lässt.
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Ich
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Robert leitet die Digital Factory an der Fachhochschule und setzt sich für den Fortschritt in Vorarlberg ein.
Das Land Vorarlberg fördert betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und unterstützt damit den heimischen Innovationsstandort. Erfahre mehr und informiere dich unter: www.vorarlberg.at/wirtschaft
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg | Foto: Frederick Sams
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STADTWERK, Salzburg
VOR DEM RAUM KOMMT DAS LEBEN #zukunftorten
Die PRISMA Unternehmensgruppe setzt vielfältige Initiativen und liefert nachhaltige Impulse für Lebens-, Begegnungs- und Arbeitsräume der Zukunft. Die Einbeziehung sozialer Aspekte, die Integration kultureller und traditioneller Werte und die Erfahrungen aus dem Management von 41 Standorten mit über 85 Gebäuden in Österreich und Deutschland führen laufend zu inhaltlichen, baulichen und organisatorischen Innovationen. Mit über 50 Unternehmen, rund 1.200 Mitarbeiter_innen, 1.300 Bewohner_innen und 1.600 Studierenden an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität hat sich das STADTWERK als lebendiges Stadtquartier mit Fokus auf Life Science, Bildung, Wirtschaftsdienstleistungen und Wohnen etabliert. Intensive Kooperation, jeden Tag neu gelebt. www.prisma-zentrum.com/stadtwerk
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ich zähme hier fauchende, grüne monster.
Zumindest könnte man den Eindruck haben, wenn man die vielen großen Kunststoff-Spritzgussmaschinen bei der Arbeit sieht. Statt Feuer spucken die allerdings Präzisionsteile aus Kunststoff aus. Und inzwischen gehorchen sie mir auch schon ganz gut.
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Gesundheit ist unser ureigenster Auftrag Für unsere Patient:innen und für unsere Mitarbeiter:innen
Die Vorarlberger Landeskrankenhäuser stehen für: • 5.100 Mitarbeiter:innen • 72.500 stationäre Patient:innen • 400.000 ambulante Frequenzen Unsere Spitäler sind Orte, an denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Wir bedanken uns für das Vertrauen und verpflichten uns auch weiterhin einer hochqualitativen Gesundheitsversorgung in Vorarlberg.
www.landeskrankenhaus.at
grass.eu
Bewegungs-Systeme
Excellence in Motion Design.
„ Markenprodukte von GRASS setzen Impulse und inspirieren unsere Kunden.“ Albert Trebo, CEO
Bei einem Markenprodukt weiß man, was man bekommt. GRASS ist dafür das beste Beispiel. Nachhaltig produziert, verbinden unsere hochwertigen Bewegungs-Systeme technologischen Fortschritt, komfortable Funktionalität, höchste Qualität und Präzision bis ins Detail. Schubkasten-, Scharnierund Klappen-Systeme von GRASS bewegen die Möbel der weltweit renommiertesten Möbelmarken. Bewegung ist unsere Leidenschaft.
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Impulse für den Aufschwung Land schnürt Paket zur Weiterentwicklung des Standorts.
Zur Bewältigung der CoronaKrise hat das Land Vorarlberg ein umfassendes Impulsprogramm erarbeitet, „das wir konsequent umsetzen“, betont Landesrat Marco Tittler. „Wir wollen damit den Aufschwung unterstützen, den Arbeitsmarkt stärken und Anreize bieten, damit die Konjunktur wieder anzieht.“ So hält das Land an Investitionsschwerpunkten für Hochbau- und Straßenbauprogramme weiterhin fest und steigert die Budgets 2021 sogar nochmals deutlich. Mit einem Digitalisierungspaket soll der Schwung der digitalen Entwicklungen weiter genutzt werden. Neben der Förderung des Breitbandausbaus sollen Digitalisierungsprojekte von Unternehmen unterstützt werden. Zudem wird in den Schulen kräftig in Glasfaseranbin-
„Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten“, betont Landesrat Tittler. Der Fokus liegt weiter darauf, die berufliche Ausbildung von Jugendlichen sicherzustellen, die Verfestigung von Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern und die Höherqualifizierung von arbeitslos gemeldeten Personen zu forcieren.
BREGENZ
Wirtschaftslandesrat Marco Tittler: „Den Aufschwung unterstützen.“
dungen und die Modernisierung der ITInfrastruktur investiert. Auch startet das Land eine gezielte Innovationsoffensive zur Steigerung der dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit heimischer Betriebe. Auch der Arbeitsmarkt braucht Unterstützung.
CÉLINE F. WILLERS
Deutschlands erfolgreichste LinkedIn-Influencerin, The People Branding Company
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Zukunftsprojekte Insgesamt stellt die Landesregierung mit dem Impulsprogramm rund 60 Millionen Euro für Zukunftsprojekte zur Verfügung. In einer Analyse der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung zeigt sich, dass dieses eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 80 Millionen Euro auslöst.
CLARISSA STEURER
THOMAS WLAZIK
Gründerin & Geschäftsführerin Clarissa Kork, die Korkleder Manufaktur aus Österreich
Managing Director, Global Business Solutions (DACH) @ TikTok
ARMIN SKOFF
MARTIN MODER
CHRISTOPH HOLZ
Senior Partner Marketing Advisor, Microsoft Österreich
Molekularbiologe, Autor, Wissenschaftskommunikator und „Science Busters“ (ORF)
Geschäftsführer und KeynoteSpeaker in allen Bereichen der Digitalisierung
© Jo
hann
es Weiss
TONI INNAUER
Tickets & Infos: www.interactivewest.at
Geschäftsführer Innauer + (f)acts, Buchautor, Olympiasieger und Skisprung-Legende
PASCAL EGLOFF
Dozent für Banking & Finance an der Ostschweizer Fachhochschule
TERENCE Der vierbeinige Laufroboter, Teammitglied der Rhomberg Gruppe
UND VIELE WEITERE SPEAKER! Foto: Johannes Weiss
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INNOVATIVE. Fortschritt ist Teil unserer DNA. Seit 1955 entwickeln wir innovative Verpackungslösungen und beschreiten dabei immer neue Wege.
38. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung
Jetzt vormerken! 38. Vorarlberger Wirtschaftsforum
Donnerstag, 11. November 2021 Festspielhaus Bregenz
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ALLES PASST. ÜBRIGENS AUCH FÜR DIE UMWELT. Eine Verpackung muss verschiedenste Transportanforderungen erfüllen, damit der Inhalt unbeschadet beim Kunden ankommtt. Umso besser, wenn sie dabei auch noch ökologisch von Vorteil ist – so wie Wellpap peVerpackungen von Rondo. Denn Wellpapp e besteht zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen, ist mehr als 20x wiederverwert bar und vollständig recycelfähig. Außerdem wird bei Rondo jedes Verpackungskonzept individuell auf das Produkt angepasst, um die optimale Lösun ng innovativ, nachhaltig und ökonomisch umzusetzen. Ganz im Zeichen der Qualität! Rondo Ganahl Aktiengesellschaft Papiere - Wellpappe - Verpackungen www.rondo-ganahl.com
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Top 100 Vorarlberger Nachrichten
Alle Vorarlberger Unternehmer des Jahres Unternehmerpersönlichkeiten, die den Wirtschaftsstandort prägen.
2010 Günther Lehner, Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG
2011 Gerhard E. und Herbert Blum, Julius Blum GmbH
2012 Michael Doppelmayr, Doppelmayr Holding
2013 Georg Comploj, Getzner Textil AG
2014 Wolfgang Blum, Haberkorn GmbH
2015 Johannes Collini, Collini Holding
2016 Joe Rupp, Rupp AG
2017 Dieter Gruber, Rondo Ganahl
2018 Volker Buth, Hirschmann Automotive GmbH
2019 Christian Beer, Heron Gruppe
2020 Bernhard Ölz, Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG
2021 Bernhard Zangerl, Bachmann electronic GmbH
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„Vertrauen baut sich nicht durch Worte, sondern durch Taten auf: Diesem Leitspruch folgen wir auch die nächsten 50 Jahre.“
Bernhard Ölz Geschäftsführer Ölz Meisterbäcker
Unser Land braucht UnternehmerInnen, die an sich glauben.
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